EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker



Keine Gewähr für die sachliche Richtigkeit von Suchmeldungen!




Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an
Endlich: Die volle Wahrheit über die "Titanic"!!
Hurrikan-Seite in ESYS, da gehts rund!
Tipps zu Schiffsversicherungen
Endlich! Die wahre Ursache vieler Schiffsunfälle!!!
SOS-Archiv 1996-heute SOS-Bilderseite Unfallberichte von Schiffsunfällen
Piraterie Was ist ein Tsunami? Monsterwellen
Verrückte SOS-Stories IMO-Nummer
Bootsversicherung für Segler
Unfallträchtige Schiffahrtstraßen:
Ärmelkanal Kadetrinne Bosporus Dardanellen
SOS-Bilderseite SOS-Archiv Pressemeldungen Segelnews Allgemeine Schiffahrt Großsegler-News

Amphibienfahrzeug mit Motorschaden
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Seenotretter schleppten Auto auf der Schlei ab
(18.07.18) Zum Autoabschleppdienst wurden am 16.7.die freiwilligen Seenotretter der Station Schleswig der DGzRS. Auf der Schlei hatte ein Amphibienfahrzeug einen Motorschaden erlitten und trieb auf dem Gewässer. Das Ehepaar rief daraufhin die Seenotretter, und das Seenotrettungsboot ‚Walter Merz‘ kam zu Hilfe. Die besondere Herausforderung des Einsatzes war, dass ein Auto weder über Klampen noch Poller zum Belegen einer Schleppleine verfügt.
Während die Seenotretter das Manöver sicherten, stieg der Fahrer aus dem Auto, um die Schleppleine unter Wasser am dort befindlichen Aufschlepphaken zu befestigen. Durch die Bergepforte nahmen die Seenotretter ihn anschließend an Bord, während seine Ehefrau am Steuer des Wagens blieb. In Haddeby landeten sie das Gefährt sicher wieder an und liefen sofort zum nächsten Einsatz aus.
Ein Fischkutter hatte auf der Schlei einen Maschinenschaden erlitten. In dem Fall gestaltete sich das Abschleppen routinemäßig einfach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter ‚Priscilla’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter sitzt bei Pentland Skerries (Schottland) fest
(18.07.18) Der holländische Frachter ‚Priscilla’, 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9411745), lief am 18.7. um 3.30 Uhr auf den Pentland Skerries zwischen Orkney und der Küste von Caithness nordöstlich von Duncansby Head auf Grund. Das Schiff war mit einer sechsköpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Klaipeda nach Silloth, als es auf Position 58° 40.91' N 002° 53.47' W festkam. Als erstes waren das RNLI-Boot aus Thurso RNLI sowie der Schlepper ‚Green Isle‘ (IMO-Nr.: 9707962) vor Ort.
Dieser versuchte vergeblich, den Havaristen wieder flottzumachen. Später stieß noch ein stärkerer Schlepper, die ‚Multratug 20’ (IMO-Nr.: 9572006) von Scapa Flow in Orkney kommend hinzu, um am Nachmittag mit der Flut einen weiteren Bergungsversuch zu unternehmen. Die Coastguard schickte den Notschlepper ‚Ievoli Black’ der gegen 18 Uhr vor Ort erwartet wurde. Das Wetter an der Strandungsstelle war ruhig, und die Crew der ‚Priscilla‘ meldete weder signifikante Schäden noch Leckagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf IJssel aufgelaufen
(18.07.18) Am Nachmittag des 17.7. lief das holländische Binnenschiff ‚Tranquilo‘, 693 ts (EU-Nr.: 02311458), auf der Fahrt von Hengelo nach Merksem auf der IJssel bei Doesburg unweit der dortigen Flussbrücke auf Grund. Es war bei Arnheim vom Niederrhein kommend in die IJssel eingedreht und kam mit 2,2 Metern Tiefgang an einer eigentlich unproblematischen Stelle fest. Das Binnenschiff ‚Castellum’ sowie ein weiteres gingen zu beiden Seiten des Havaristen längsseits und versuchten ihn zu befreien.
Dieses Manöver misslang allerdings. Rijkswaterstaat überwachte den weiter auf Grund sitzenden Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker leitete unaufbereitete Abwässer in die Nordsee
(18.07.18) Der unter Malta-Flagge laufende Tanker ‚Kilstraum‘, 4667 BRZ (IMO-Nr.: 9164732), wurde am 16.7. wegen mehrerer Gesetzesverstöße in Brunsbüttel gestoppt. Das Schiff lag an der Covestro-Ladebrücke im Brunsbütteler Binnenhafen. Die Wasserschutzpolizei stellte bei einer Kontrolle fest, dass die Abwasseraufbereitungsanlage wegen mangelnder Wartung nicht richtig funktionierte und so nicht ausreichend desinfiziertes Abwasser in deutsche Gewässer eingeleitet worden war. Gegenden ersten Ingenieur wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, er musste eine Sicherheitsleistung von 800 Euro zahlen.
Der Tanker, der am Vortag von Sandnessjoen kommend in Brunsbüttel festgemacht hatte, warf um 16.20 Uhr wieder los und nahm Kurs auf Buetzfleth, wo er gegen 18 Uhr festmachte. Am 17.7. ging es von dort weiter nach Terneuzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Kreuzer mit Goldschatz könnte gefunden worden sein
(18.07.18) Die südkoreanische Firma Shinil Group hat auf dem Grund des Japanischen Meers den Kreuzer ‚Dmitri Donskoi‘ der Kaiserlichen Russischen Marine entdeckt, der am Russisch-Japanischen Krieg 1904-1905 teilgenommen hatte. Er könnte den Schatz der gesamten Flotte an Bord transportiert haben können und wurde in der Seeschlacht bei Tsushima beschädigt und von der eigenen Crew versenkt.
Der Panzerkreuzer war am 18.8.1883 vom Stapel gelaufen und am 1..81886 in Dienst gestellt worden. Während der Seeschlacht bei Tsushima versuchte er, nach Wladiwostok zu kommen, wurde jedoch von japanischen Kriegsschiffen gestellt und unter Beschuss genommen. Die Mannschaft wollte jedoch sich nicht dem Feind ergeben.
Die Flutventile wurden geöffnet, und am 16.5.1905 sank die ‚Dmitri Donskoi‘, ohne die Flagge zu streichen. Das Wrack lag seither 1,3 Kilometer von der südkoreanischen Insel Ulleungdo entfernt, der Bug des Schiffs in 430 Metern, das Heck in 380 Metern Tiefe. Teile Bewaffnung, darunter Kanonen und Maschinengewehre, sowie ein Anker, zwei Geschützrohre, Masten, ein Deck aus Holz und Panzerwände wurden jetzt auf Video aufgenommen.
Das Schiff war in dem Gefecht stark beschädigt und das Heck so gut wie zerstört worden. Dabei blieben das Oberdeck und der gepanzerte Rumpf offenbar gut erhalten. Ob sich aber auch der Goldschatz an Bord befand, konnte die Shinil Group noch nicht bestätigen.
Sie hatte jahrelang nach dem Kreuzer gesucht und plante jetzt, eine gemeinsame Operation mit chinesischen, kanadischen und britischen Firmen durchzuführen und zu versuchen, den vermeintlichen Schatz zu bergen. Die südkoreanische Firma schätzte den Wert auf rund 114 Milliarden Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker kollidierte mit Fahrwassertonne
(18.07.18) Der chinesische Tanker ‚Gang Wang’, 11965 tdw (MMSI-Nr.: 413695850), kollidierte am 18.7. gegen drei Uhr mit der Fahrwassertonne A47 in der Mündung des Yangtse-Flusses im Shanghaier Hauptfahrtwasser. Das treibende Schiff gefährdete den übrigen Verkehr.
Zwei Schlepper benötigten fünf Stunden, um den Tanker aus dem Fahrwasser zu bugsieren und den Propeller aus der Kette der Tonne zu befreien. Er wurde auf Position 31° 17.33' N 121° 44.78' O verankert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Frachter wird teuer für die Schweiz
(18.07.18) Der von dem Schweizer Bund notverkaufte Frachter ‚Jennifer H‘, 9938 BRZ (IMO-Nr.: 9359961), liegt seit rund vier Monaten in Bremerhaven auf. Obwohl das Schiff unter der Flagge von Barbados segelt, haftet für entgangene Einnahmen noch immer die Schweiz. Bis vor gut einem Jahr hieß es ‚SCL Andisa‘ und lief für die Swiss Cargo Line, eine Holding von Reeder Hansjürg Grunder, der 12 vom Bund verbürgte Schiffe besaß. Als Grunder zahlungsunfähig wurde, verkaufte der Bund die Schiffe mit großem Verlust. 10 der Schiffe gingen an kanadische Investoren, angeführt von Grunders früherem Geschäftspartner Talal Hallak, darunter auch die heutige ‚Jennifer H‘. Zu der Zeit steckten noch Bankdarlehen von 20 Millionen Schweizer Franken im Schiff. Hallak bekam das Schiff für wenig mehr als drei Millionen Franken.
Den Bund kostete der Untergang der Grunder-Flotte insgesamt bis zu 215 Millionen Franken. Doch dabei blieb es nicht. Am 16.3. erlitt die ‚Jennifer H‘ auf der Reise von Gijon nach Nordenham unterwegs im Ärmelkanal vor der französischen Küste Maschinenprobleme. Die Crew warf Anker und führte Reparaturarbeiten durch. Am selben Abend ging die Fahrt weiter, doch tags darauf fiel die Maschine nordwestlich von Calais erneut aus, nachdem es ein Leck im Kühlsystem der Hauptmaschine gegeben hatte.
Am Abend geriet das Schiff ins Treiben, weil der Anker nicht hielt. Ein französischer Notschlepper kam dem Havaristen zu Hilfe. Wenig später gelang es der Crew erneut, die Maschine zu reparieren, und das mit Landwirtschaftsprodukten beladene Schiff setzte seine Fahrt fort. Weit kam sie wieder nicht - am 18.3. trieb sie manövrierunfähig in der Nordsee, 35 Meilen vor der belgischen Küste. Es wurde auf den Haken genommen und nach Bremerhaven geschleppt. Seit knapp vier Monaten lag sie dort nun am Islandkai im verwaisten Fischereihafen, weil Ersatzteile für die Reparatur des in China erbauten Schiffs fehlten.
Da die kanadischen Käufer Talal Hallik die Schiffe der Grundsers-Flotte mit Garantie erwarben und die Gewährleistungsfrist noch läuft, kamen laufend weitere Kosten auf die Schweiz zu. Etwa 10 Prozent des von den Kanadiern bezahlten Kaufpreises von rnnd 60 Millionen lagen noch auf Treuhandkonten, die von einem unabhängigen Anwalt verwaltet werden.
Die Einnahmenausfälle und Kosten könnten sich bei wohl 10.000 Franken pro Tag an entgangenen Chartereinnahmen auf inzwischen 1,2 Millionen Franken belaufen. Dazu kommen die Kosten für den Liegeplatz und andere Aufwendungen, sodass bislang bereits zwei bis drei Millionen Franken auf die Schweizer Steuerzahler zugekommen sein dürften.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht durch Feuer schwer beschädigt
(18.07.18) Im Hafen Rechlin-Nord brach auf einer über sieben Meter langen Motoryacht am 17.7. ein Feuer aus. Zeugen alarmierten die Feuerwehr, weil dichte schwarze Rauchschwaden aus dem Boot aufstiegen. Sie öffnete das Boot und konnten den Brand schnell lokalisieren. Auf der Yacht vom Typ ‚Bayliner Sunbridge‘ entstand trotz des raschen Eigreifens ein Schaden von etwa 50 000 Euro.
Urlauber verhinderten Schlimmeres, als sie andere Boote aus dem Gefahrenbereich zogen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die Polizei konnte noch keinen Eigner ermitteln. Die Ermittlungen zur Brandursache liefen auf Hochtouren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot bei Rüdesheim aufgelaufen
(18.07.18) Am 13.7. lief ein Sportboot, besetzt mit drei Personen, gegen 17:25 Uhr auf dem Rhein auf Grund, als es vom Rüdesheimer Hafen zu Tal kommend einmal um die Rüdesheimer Aue fahren wollte. Auf dem Oberstrom der Rüdesheimer Aue kürzte der Skipper die Fahrt vom Kemptner Fahrwasser ins Rüdesheimer Fahrwasser ab und fuhr hierfür unterhalb der Fahrwassertrennungstonne, wobei das Boot aber festkam. Durch eine Grundberührung außerhalb der Fahrrinne wurden der Z-Antrieb und die Schraube beschädigt.
Außerdem kam es zu einem leichten Wassereinbruch durch einen beschädigten Lenzstopfen. Ein Schlauchboot und das Feuerlöschboot der Feuerwehr Bingen konnten das Sportboot gesichert und freischleppen. Anschließend wurde es zur Bootswerft Schäfer in Bingen-Kempten verbracht und mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. Die Schifffahrt wurde nicht behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmdock gestrandet, Schlepper abgeschleppt
(18.07.18) Das Schwimmdock ‚Al Fathan 10’ riss sich am 16.7. von einem Schlepper los, als es von Sabang nach Abu Dhabi gezogem wurde, und strandete bei Neerkunnam in Ambalappuzha. Ein Indonesier und eine Frau wurden bei starkem Regen und stürmischem Wind von einem Helikopter des Naval Air Squadron 322 der indischen Marine vom Dock abgeborgen. Er flog sie zur INS ‚Garuda’ der Marine, die sie nach Kochi brachte.
Der vor der Küste von Kerala treibende Schlepper wurde von der ‚Malabar‘, 157 BRZ (MMSI-Nr.: 419000987), auf den Haken genommen und ebenfalls nach Kochi gebracht. Nun wurden hinreichend starker Bergungsschlepper gesucht, die das Dock wieder flottmachen könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter zwischen zwei Schiffen zerquetscht
(18.07.18) Am 14.7. erlitt der Kutter ‚Kristi’ bei Clark’s Point in der Bristol Bay in Alaska einen Maschinenausfall. Er trieb mit fünf Knoten in der Strömung zwischen zwei festgemachte Schiffe, während Skipper Jan Medhaug und Decksmann Kyle Brojakowski versuchten, den Motor des 32 Fuß langen Aluminiumbootes wieder zu starten. Medhaugs Frau Kayla Breeden ging zum Heck, um einen Fender auszubringen.
Doch der Kutter trieb unaufhaltsam auf den 400 Fuß langen, südkoreanischen Kühlfrachter ‚Sohoh‘ (IMO-Nr.: 9209245) und das 15 Fuß von ihm entfernt liegende, 330 Fuß lange amerikanische Fischverarbeitungsschiff ‚Gordon Jensen‘, 4807 BRZ (IMO-Nr.: 8836273), zu. 10 Sekunden nachdem Breeden den Fender ausgebracht hatte, schlug die ‚Kristi‘ gegen die ‚Gordon Jensen‘ und wurde gegen den Fender zwischen den beiden großen Schiffen gedrückt. Dieser hielt den unter ihn geschobenen Bug gefangen, und der Kutter schlug heftig gegen die beiden großen Schiffe.
Medhaug funkte die ‘Gordon Jensen’ an, und deren Crew zog Breeden in einem Korb hoch. Medhaug und Brojakowski versuchten die ‘Kristi’ noch zu befreien, doch am Ende mussten sie aufgeben und sich auf den Fender retten. Augenblicke später kenterte der Kutter und sank binnen Sekunden übers Heck auf 40-50 Fuß Wassertiefe.
Die beiden Fischer wurden 20 Minuten nach Breeden ebenfalls in dem Korb an Bord der ‚Gordon Jensen‘ gezogen. Die US Coast Guard leitete eine Untersuchung ein. An der ‚Sohoh’ und ‚Gordon Jensen’ entstanden keine Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nun zwei Wracks vor Mumbai
(18.07.18) Vor Mumbai lag zwei Monate nach seinem Untergang weiter das Wrack des 50 Jahre alten Trawlers ‚Avior‘, der dort als Restaurantschiff ‚Ark Deck‘ am 25.5. leckschlug und sank. Die Berger von SMIT aus Singapur hatte eine Woche geschätzt, um das Schiff zu heben, und Taucher dichteten bereits ein Leck ab, doch seither verrottet das Wrack in unveränderter Position wegen eines Streits zwischen Eignern und Behörden über dessen Verbleib.
Wegen der Monsunzeit wird bis zum 15.9. auf jeden Fall nichts mehr passieren. Auch eine Jackup-Barge, die bei den Bergungsaktivitäten eingesetzt war, ist inzwischen gesunken, und nur noch ihre Beine ragten seither aus dem Wasser. Die Havarie ereignete sich, als sie auf einen Felsen lief. Die Crew konnte immerhin noch die Dieseltanks abdichten. Nun aber harren zwei Wracks dort ihres weiteren Schicksals.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisste Crew von Vermessungsboot auf Tertiussand gerettet
(18.07.18) Nach stundenlanger Suche mit Booten und Hubschrauber sind zwei vermisste Besatzungsmitglieder eines sieben Meter langen Vermessungsboots vom Rettungskreuzer ‚Theodor Storm‘ gefunden und unversehrt nach Büsum gebracht worden. Die Seenotretter hatten die beiden Männer am 18.7. auf der Sandbank Tertiussand vor der Küste Dithmarschens gefunden, rund zehn Kilometer vor Büsum. Die beiden Männer waren mit ihrem Schiff am 17.7. gegen 20.30 Uhr vermutlich aufgrund von Seeschlag gekentert und über Bord gegangen.
Dann trieben sie in der Nacht über in der Nordsee. Am nächsten Morgen gelang es ihnen, Grund unter die Füße zu bekommen. Eine großangelegte Suche nach dem überfälligen Vermessungsschiff hatte im Laufe des Vormittags in der Nordsee im Bereich Büsum/St. Peter Ording bis zum Großen Vogelsand in der Elbmündung stattgefunden, nachdem das Fahrzeug um 8.25 Uhr als überfällig gemeldet worden war. Es handelt sich um ein Vermessungsschiff eines Subunternehmens von einem Offshore-Unternehmen.
Die Suche wurde koordiniert vom MRCC in Bremen. Im Einsatz waren die Seenotrettungskreuzer ‚Hermann Marwede‘ der Station Helgoland, ‚Theodor Storm‘ der Station Büsum, die ‚Anneliese Kramer‘ aus Cuxhaven sowie das Seenotrettungsboot ‚Paul Neisse‘ der Freiwilligenstation Eiderdamm. Ebenfalls einbezogen in die Suche waren ein Fahrzeug der Wasserschutzpolizei sowie zwei Vermessungsfahrzeuge des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie und ein SAR-Hubschrauber der Marine.
Im Zulauf in das Suchgebiet war auch ein Schlepper der Marine gewesen. Zudem waren landseitig seit dem Vormittag alle Feuerwehren an der Deichlinie vom Eidersperrwerk in Wesselburenerkoog bis Friedrichskoog-Spitze alarmiert worden und unterstützten die Suche von dort aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht ‚Chakl‘ gestrandet
Motoryacht ‚Chakl‘ gestrandet
(Bild: )   Großbild klick!

Mallorca: Wetterphänomen ließ Yacht bei Es Caragol stranden
(16.07.18) Am Strand von Es Caragol lief wenige Kilometer westlich des Leuchtturms von Ses Salines die große Motoryacht ‚Chakl‘ bei Santanyí auf Grund. Ursache dafür war das Wetterphänomen ‚Rissaga", das am 16.7. in Buchten und Häfen auf der ganzen Insel zu beobachten war.
Dabei handelte es sich um eine Flutwelle, die entsteht, wenn der Meeresspiegel sich kurzfristig absenkt und das Wasser anschließend zurückströmt. Auch in der Bucht von Alcúdia gerieten mehrere Schiffe durch die hohe Schwell ins Treiben. Ein weiteres strandete in der Colònia de Sant Jordi.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fedderwardersiel: Betrunkener Skipper setzte Yacht auf Leitdamm
(17.07.18) Ein betrunkener Segler hat am Abend des 15.7. vor Fedderwardersiel einen Rettungseinsatz ausgelöst. Er war mit seiner 12 Meter langen Segelyacht am Leitdamm des Fedderwardersieler Fahrwassers in der Außenweser festgekommen. Zuerst erreichte der DGzRS-Rettungskreuzer ‚Hermann Rudolf Meyer‘ die Yacht. Der Segler lehnte jedoch jegliche Hilfe ab. Die Revierzentrale in Bremerhaven war ebenfalls auf den Vorfall aufmerksam geworden und alarmierte die Wasserschutzpolizei in Wilhelmshaven und Bremerhaven. Ein Boot der Wasserschutzpolizei Bremerhaven legten an der Yacht an und kontrollierte den Skipper.
Dabei stellten die Beamten fest, dass dieser erheblich alkoholisiert war. Die Segelyacht wurde nach Bremerhaven geschleppt. Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht ‚Amalia’: Mastbruch
Segelyacht ‚Amalia’: Mastbruch
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Mastbruch im Solent
(17.07.18) Auf der 41 Fuß langen Segelyacht ‚Amalia’ kam auf dem Solent am Nachmittag des 16.7. der Mast herunter. Die RNLI-Boote aus Cowes und Gosport kamen zu Hilfe. Mast, Segel und Rigg hingen über die Seite der Yacht.
Die vierköpfige Crew, zwei Männer und zwei Frauen, waren unversehrt geblieben. Die Seenotretter gingen an Bord und versuchten vergeblich, den Mast zurück an Deck zu ziehen. Als dies fehlschlug, wurde entschieden, Mast und Rigg zu kappen, um zu vermeiden, dass sie den Rumpf aufrissen.
Nachdem dies gelungen und der Mast auf dem Meeresgrund gelandet war, wurde die Position mit einer Boje markiert. Dann wurde die Yacht vom Boot aus Gosport nach Haslar geschleppt. Um 17 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht sank in Gelting
(17.07.18) Im Hafen von Gelting-Mole wurde am 14.7. gegen sieben Uhr der Untergang einer Segelyacht bemerkt, von der nur noch der Mast und der Großbaum aus dem Wasser ragten. Das Schiff war aus ungeklärter Ursache an seinem Liegeplatz im Sportboothafen in der Nacht gesunken. Gemeinsam mit mehreren Feuerwehren aus dem Umland nahmen sich die freiwilligen Seenotretter der Station Gelting der Sache an.
Im Rahmen der Amtshilfe boten sie die Arbeitsplattform für die Feuerwehren mit dem Seenotrettungsboot ‚Jens Fuerschipp‘ und dem noch ungetauften Seenotrettungsboot ‚SRB 71‘, das diese in Kürze ersetzen soll. Um die Segelyacht herum wurden Ölsperren ausgelegt.
Mit leistungsstarken Pumpen wurde dann das Wasser gelenzt. Dabei kamen auch Taucher zum Einsatz. Schließlich konnte die Yacht über Wasser gebracht und gesichert werden.
Der Eigner des Bootes hatte am 15.7. einen längeren Segeltörn nach Schweden antreten wollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaranfähre ‚Issehoved‘
Katamaranfähre ‚Issehoved‘
(Bild: Margrethe Groth)   Großbild klick!

Fähre kollidierte mit Kai in Aarhus
(17.07.18) Die dänische Katamaranfähre ‚Issehoved‘, 141 BRZ (IMO-Nr.: 9018816), die erst unlängst auf der Sommerroute zwischen Sælvig und Aarhus in Fahrt gekommen war, kollidierte am 15.7. mit dem Kai in Aarhus. Die Havarie ereignete sich gegen 17 Uhr beim Anlegemanöver. Das Schiff musste danach an seinen Liegeplatz geschleppt werden.
Menschen kamen nicht zu Schaden, doch der Backbordbug der Fähre war beim Aufprall in Mitleidenschaft gezogen worden und musste zunächst repariert werden, Rund 50 Personen, die zum Musikfestival in Samsø wollten, wurden nach Hou transportiert, von wo aus sie eine Autofähre um 1930 Uhr nach Samsø nahm. Die ‚Issehoved’ ging am 16.7. wieder in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht drohte in der Elbmündung zu sinken
(17.07.18) Eine Segelyacht mit einer zweiköpfigen Besatzung an Bord drohte am Morgen des 15.7. in der Elbmündung nach einem Wassereinbruch zu sinken. Die DGzRS kam der Crew des 80 000 Euro teuren Bootes zu Hilfe und bewahrte es vor dem Untergang. Es wurde bei der Boots- und Schiffswerft in Cuxhaven aufgepallt. Die Wasserschutzpolizei leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker ‚Rossini’ qualmt mächtig
Tanker ‚Rossini’ qualmt mächtig
(Bild: NOK-Schiffsbilder)   Großbild klick!

Tanker Hamburger Reederei nach Antriebsschaden in Brunsbüttel wieder in Fahrt
(17.07.18) Am 15.7. um 1.20 Uhr verließ der zyprische Tanker ‚Rossini’, 2195 BRZ (IMO-Nr.: 9156981), den Binnenhafen von Brunsbüttel wieder und setzte die Reise durch den Nord-Ostsee-Kanal gen Antwerpen fort. Am 17.7. gegen Mittag lief er die Schelde hinauf. Das Schiff hatte am 13.7. beim Ansteuern der Brunsbütteler Schleusen einen Antriebsschaden erlitten und hatte querliegend und mächtig qualmend zeitweilig diese blockiert, ehe er von dem Schlepper ‚Bugsier 18’ in die Schleuse gezogen wurde und dann zur Reparatur im Binnenhafen festmachte.
Die Rossini ist 89,54 Meter lang, 12,5 Meter breit, hat 4,65 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.090 Tonnen. Sie läuft für die Gefo Gesellschaft für Öltransporte mbh & Co. in Hamburg und wurde 1998 beim Shipyard K. Damen in Hardinxveld-Giessendam erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schoner nach Machinenausfall gestrandet
Schoner nach Machinenausfall gestrandet
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Schoner bei Falmouth gestrandet
(17.07.18) Beide RNLI-Boote aus Falmouth wurden am 13.7. alarmiert, nachdem ein 28 Meter langer Schoner nach Maschinenausfall bei Turnaware Point mit 15 Personen an Bord gestrandet war. Er hatte sich auf einer Charterfahrt auf dem River Fal befunden, als sich bei ruhigem Wetter und leichtem Nordwind die Havarie ereignete. Bei fallendem Wasserstand legte sich das Schiff rasch nach Backbord über.
Um 20.54 Uhr liefen die Rettungsboote aus, und die ‚Eve Pank’ war um 21.09 Uhr vor Ort, gefolgt um 21.20 Uhr von der ‚Richard Cox’. Auch das Portscatho Coastguard Rescue-Team war vor Ort. 12 Personen hatten sich bereits an Land in Sicherheit bringen können zu diesem Zeitpunkt.
Drei weitere waren an Bord geblieben. Ein Rettungsmann ging ebenfalls an Bord des Schoners. Der Eigner kam mit einem RIB und übernahm die drei Crewmitglieder. Die anderen 12 Personen wurden zur Falmouth Lifeboat Station gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Abbruchtanker in Gadani
(17.07.18) Auf dem unter Palau—Flagge registrierten Abbruchtanker ‚Ada‘, 159422 BRZ (IMO-Nr.: 9108154), kam es beim Shipbreaking Yard in Gadani am 16.7. zu einem Feuer an Bord. Dichte Rauchwolken zogen über das Schiff an Plot 116 auf dem Strand des berüchtigten Abwrackplatzes. 20 Arbeiter wurden gerettet, vier weitere waren vom Feuer eingeschlossen. Ein Rettungsteam machte sich daran, sie zu befreien. Der 1997 als ‚C. Bright‘ erbaute Tanker war am 8.5. gebeacht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Massenkarambolage im Suez-Kanal
(17.07.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter ‚Aeneas’, 54182 BRZ (IMO-Nr.: 9426790), lief am 15.7. um 18.30 Uhr im Suez-Kanal in einem südgehenden Konvoi auf Grund. Es war von Southampton nach Singapur unterwegs. Das Schiff konnte wenig später wieder flottgemacht werden und ankerte bis Abschluss der Untersuchungen auf der südlichen Suez-Reede.
Die Havarie hatte aber weitreichende Folgen: Beim Versuch, dem plötzlich aufgestoppten Frachter auszuweichen, liefen bei Kanalkilometer 152 drei Bulkcarrier, die zyprische ‚Panamax Alexander’, 72247 BRZ (IMO-Nr.: 9233492), die unter Panama-Flagge laufende ‚Sakizaya Kalon‘, 44425 BRZ (IMO-Nr.: 9749908), auf der Fahrt von Taman nach Yanbu und die unter Marshall-Islands-Flagge laufende ‚Osios David, 31538 BRZ (IMO-Nr.: 9593361), ineinander, die alle zu dem südgehenden Konvoi gehörten.
Die ‚Osios David’ konnte die Fahrt nach Suez fortsetzen, wo sie auf Position 29° 49.84' N 032° 31.49' O.Anker warf. Die ‚Panamax Alexander’ und die ‚Sakizaya Kalon`wurden in den Gr0eßen Bittersee geschleppt, wo sie ankerten. Auf dem Weg dorthin stieß die ‚Panamax Alexander‘ auch noch mit dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter ‚NYK Orpheus", 99543 BRZ (IMO-Nr.: 9313008), zusammen der von Jeddah nach Rotterdam unterwegs war.
Die ‚Panamax Alexander’ war erst im vergangenen Monat wieder in Fahrt gekommen, nachdem sie am 28.2. auf der Fahrt von Seven Islands nach Ghent einen Maschinenausfall 490 Meilen südwestlich von Irland erlitten hatte und 600 Meilen westlich des Bishop Rock vom Boskalis-Schlepper ‚Union Manta‘ (IMO-Nr.: 9261487) auf den Haken genommen und nach Vlissingen gebracht wurde. Nach Löschen der Ladung im Zielhafen ging es dann zur Reparatur zum Damen Shiprepair Yard in Vlissingen, von wo der Frachter am 5.6. nach Liepaja als erstem Ladehafen nach Schadensbehebung auslief. Am 19.6. verließ sie den Hafen mit Ziel Badar Emam Khomieni.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach zwei Vermissten eingestellt
(17.07.18) Die US Coast Guard hat am 16.7. die Suche nach zwei vermissten Bootsfahrern auf dem James River eingestellt. Sie verschwanden am 14.7. um 7.44 Uhr bei der Kollision eines Sportbootes mit einer Austernbarge, die vom Schlepper ‚Miss Hannah‘ geschoben wurde, die zu einer Austernbank nahe der James River Bridge unterwegs war. Seither wurden über 200 Quadratmeilen mit Booten und Helikoptern, unterstützt von der U.S. Navy, der Virginia Marine Resources Commission, der Virginia Marine Police, der Newport News Police and Fire, der Hampton Roads Police, der York County Fire und dem Port of Virginia.
Die Wasserstraße wurde anschließend zwischen James River Bridge und dem Monitor Merrimac Memorial Bridge Tunnel für den Verkehr wieder freigegeben. Die Coast Guard und die Virginia Marine Resources Commission untersuchten gemeinsam den Unfall. Nachdem die Crew der ‚Miss Hannah’ den Bug des 19 Fuß langen Center-Konsolen-Bootes neben der Barge hatte auftauchen sehen, hatten vier der sechs Insassen gerettet werden können. Von den beiden anderen fehlte seither jede Spur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Touristenboot von Lavabrocken getroffen – 23 Verletzte
(17.07.18) Das Touristenboot ‚Pomaikai III“ wurde am 15.7. vor Hawaii auf einer sogenannten Lava-Tour von einem Lavabrocken aus dem Vulkan Kilauea getroffen. Dabei wurden 23 Menschen auf einem Touristenboot in der Kapoho Bay vor Big Island durch Lava verletzt. 13 Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden, zehn weitere wurden bei der Rückkehr in den Hafen medizinisch versorgt.
Eine Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Das Boot hatte den Touristen das spektakuläre Naturschauspiel zeigen sollen, bei dem die heiße Lava aus dem Vulkan in den Pazifik fließt und eine Dampfwolke entsteht. Dabei durchschlug ein herausgeschleuderter Brocken aus dem Vulkan das Dach des Bootes. Mit Lava bedeckt steuerte es den Hafen von Hilo an. Die Coastguard Honolulu leitete eine Untersuchung ein. Der Kilauea ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und war am 3.5. erneut ausgebrochen. Seither wurden hunderte Häuser zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer in Aufbauten von Containerfrachter
(17.07.18) In den Aufbauten des malaysischen Containerfrachters ‚Salem Mesra’, 6245 BRZ (IMO-Nr.: 9353943), der vor Marina Barrage, Singapur, ankerte, brach am 16.7. um 15.10 Uhr ein Feuer aus. Einsatzkräfte der Singapore Civil Defence Force (SCDF) und vier Löschboote brauchten fünf Stunden, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Seit 22 Uhr waren sie dabei, die Aufbauten zu kühlen, um einen erneuten Brandausbruch zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in der Ostsee auf Grund gelaufen
(17.07.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Ikan Kerapu‘ lief am 15.7. gegen 18 Uhr in der Irbe Straße im Golf von Riga auf Grund. Es war am 14.7. gegen 23 Uhr aus Riga ausgelaufen und nach Taranto bestimmt, wo es am 28.7. hätte eintreffen sollen. Am 17.7. lag der Havarist weiter auf O Position 57° 45.64' N 021° 43.42' O fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



US-Landungsschiff bei RIMPAC versenkt
(17.07.18) Bei dem Seemanöver RIMPAC (Rim of the Pacific) 2018 im Pazifik, die von den USA geleitet werden, wurde am 12.7. das ausgediente Landungsschiff USS ‚Racine (LST-1191)‘, 8.792 tdw, der US-Navy im Pazifik versenkt. An der Seekriegsübung nahmen auch Streitkräfte aus Japan und Australien teil. Das Schiff wurde mit neuesten Raketen und Torpedos angegriffen.
Es folgte eine Attacke durch die USS ‚Olympia‘, ein Atom-U-Boot der Los-Angeles-Klasse. Zum Einsatz kamen auch Naval Strike Missiles (NSM), Anti-Schiff-Raketen vom Typ 12, das Raketenwerfersystem Himars (High Mobility Artillery Rocket System), Seezielflugkörper der Typen AGM-84 Harpoon und UGM-84 Harpoon sowie ein Schwergewichtstorpedo Mk48.
Das internationale Marinemanöver RIMPAC findet seit 1971 alle zwei Jahre statt. Die USS ‘Racine (LST-1191)’ gehörte zur Newport-Klasse und wurde 1969 bei der National Steel & Shipbuilding Co. in San Diegoauf Kiel gelegt. Die Indienststellung erfolgte am 9.7.1971. Von 1972 bis 1973 unternahm sie Transporte zwischen Vietnam und verschiedenen US-Basen.
Am 7.11.1979 kollidierte sie mit dem Kutter ‚Li Tung Sol‘ Es folgten 10 Einsätze im West-Pazifik. Am 15.1.1981 kam sie zum Surface Squadron One in Long Beach. Am 2.10.1993 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und gehörte bis 2016 zur inaktiven Reserve in Pearl Harbor, Hawaii.
2009 wurde erwogen, sie mit dem Schwesterschiff ‚Fresno’ nach Peru zu verkaufen. Doch dieser Handel kam nicht zustande, und als erstes wurde die „Fresno‘ als Zielschiff versenkt. Im September 2016 fiel der Beschluss, dass auch die weiter in Pearl Harbor liegende ‚Racine‘ diese Verwendung finden sollte. Am 12.7. um 20.45 Uhr ging sie 55 Meilen nördlich von Kaua?i, Hawaii auf 4.600 Metern Tiefe unter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktionen vor Chile
(17.07.18) Am Morgen des 13.7. sank die ‚Art-Rigob’, die zum Transport von Zement und anderen Materialien zu einer Fischfarm in Chile genutzt wurde, im Sturm in der Gemeinde Queilen. Zwei Personen kamen ums Leben, eine wurde gerettet. Das Landungsschiff war um 4.30 Uhr auf einmal gekentert. Der Capitanía de Puerto de Chonchi alarmierte Rettungskräfte, doch Taucher konnten die zwei Männer im 15 Meter tief liegenden Schiff nur noch tot bergen.
Am Morgen des 15.7. rettete die Crew des chilenischen Fischfrachters ‚Seifyr’, 1321 BRZ (IMO-Nr.: 9620853), die fünfköpfige Besatzung des Fischereifahrzeugs ‚Marco Antonio’, das einen Maschinenausfall erlitten hatte und zu sinken drohte. Es gelang, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und nach Puerto Montt zu schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schmuggelschiff trieb auf Grund
(17.07.18) Die indische Coast Guard begann damit, den Kraftstoff aus der ‚Henry‘, die am 16.7. um 8.30 Uhr bei Porbandar auf Grund gelaufen war. Abzupumpen. Das Schiff, das im Juli 2017 auf hoher See beim Drogenschmuggel aufgebracht worden war, war am 14.7. zu einem Ankerplatz verholt worden, um einem anderen Schiff das Einlaufen zu ermöglichen.
Doch dann hielt der Anker nicht, und die ‚Henry‘ trieb 400 Meter westsüdwestlich des alten Leuchtturms auf Grund. Es hatte 2,3 Tonnen Diesel an Bord. Das Abpumpen sollte rund zwei Tage dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker ‚T. Caroline’
Tanker ‚T. Caroline’
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!

Tanker hatte Wassereinbruch bei Kusadasi
(16.07.18) Der türkische Tanker ‚T. Caroline’, 7273 BRZ (IMO-Nr.: 9418810), erlitt mit einer 19-köpfigen Crew an Bord am 14.7. im Golf von Kusadasi Wassereinbruch im Maschinenraum. Das Schiff war am 13.7. um 7.30 Uhr von Aliaga nach Mersin ausgelaufen. Es befand sich drei Meilen vor der Küste von Kusadasi, als es zu der Flutung kam mit einem nachfolgenden vollständigen Blackout der Bordenergie.
Das Schiff trieb manövrierunfähig in der See und drohte zu sinken. Die Hafenbehörden von Kusadasi und Aliaga schickten die beiden Schlepper ‚T. Damla 3‘ (IMO-Nr.: 9438119) und ‚T. Damla 4‘ (IMO-Nr.: 9438690) zur Assistenz. Sie hatten Tauchpumpen des Aydin Metropolitan Municipality Maritime Department und der Feuerwehr an Bord. Mit diesen gelang es, die Lage an Bord unter Kontrolle zu bekommen.
Am 16.7. lag der Tanker weiter auf Position 38° 42.63' N 026° 27.19' O in Sichtweite der türkischen Küste. Die beiden Schlepper lagen weiterhin längsseits, und wenn die Lenzarbeiten abgeschlossen waren, sollte der Havarist wohl nach Aliaga zurückgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht hatte Maschinenschaden vor Mykonos
(16.07.18) Die unter Cayman-Islands-Flagge laufende Luxusyacht ‚Libertas‘ 328 BRZ (IMO-Nr.: 9426661), meldete der Hafenbehörde in Mykonos am 13.7. einen Schaden an der Backbordmaschine. Das Schiff, das vor dem Hafen lag und am 12.7. aus Ios ausgelaufen war, wurde angewiesen, Anker zu werfen, bis der Schaden behoben war. Es hatte eine achtköpfige Cfrew an Bord. Am 15.7. lief die Yacht um Sieben Uhr nach Piräus ein
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaranfähre ‚Aurora Explorer’
Katamaranfähre ‚Aurora Explorer’
(Bild: Sysselmannen)   Großbild klick!

34 Verletzte bei Fährkollision in Barentsburg (Norwegen)
(16.07.18) 34 Personen, davon 33 Fahrgäste und ein Crewmitglied, wurden am 15.7. gegen 10 Uhr verletzt, als in Svalbard die unter Färöer-Flagge laufende Katamaranfähre ‚Aurora Explorer’, 177 BRZ (IMO-Nr.: 9196723), mit 121 Passagieren an Bord und einer vierköpfigen Crew mit einem Kai in Barentsburg kollidierte. Ein Mensch wurde schwer verletzt. Insgesamt vier ernsthafter Verletzte wurden ins Universitätskrankenhaus in Tromsø gebracht.
Andere kamen nach Longyearbyen oder Baentsburg. Neben Krankenwagen waren auch Helikopter von Sysselmannen und die Coastguard bei den Rettungsarbeiten eingesetzt. Eine Reihe der Opfer waren Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs, das in Longyearbyen lag. Die 24 Meter lange und 10 Metr breite ‚Aurora Explorer’ der Arctic Explorer AS verkehrt täglich von Tromsø nach Barentsburg. Sie trug auch einige Schäden davon und war mindestens bis Anfang der Woche außer Gefecht. Die Kollision wurde durch ein technisches Versagen verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Yachten vor Ibiza ausgebrannt
(16.07.18) Am Vormittag des 16.7. gerieten vor der Küste von Ibiza zwei Yachten in Brand. In der Bucht der Caló des Moro in der Gemeinde Sant Antoni brach auf der 25 Meter langen ‚Armónica‘ aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Es breitete sich rasch aus, und wenig später stand das komplette Schiff in Flammen. Die Besatzung konnte gerettet und nach Sant Antoni gebracht werden.
Das Feuer griff auch auf ein kleineres Segelschiff über, das sich in unmittelbarer Nähe der Yacht befand. Wegen der starkem Rauchentwicklung musste der Strandabschnitt der Caló des Moro auf Ibiza von der Feuerwehr gesperrt werden. Beide Schiffe brannten vollständig aus. Sie trieben bei Caló des Moro an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter ‚Nesheim H-85-F’
Kutter ‚Nesheim H-85-F’
(Bild: Janne Nagelsen)   Großbild klick!

Defekte Pumpe stoppte Bergungsversuch in Stamnes
(16.07.18) Der Versuch, den 50 Fuß langen Kutter ‚Nesheim H-85-F’ der am 11.7. bei der Stamnes Motorverkstad gesunken war, zu heben, musste am Abend des 15.7. abgebrochen werden. Eigner Bjarne Olav Eidnes ging davon aus, dass es nach der Bergung abgewrackt werden muss. Eine defekte Lenzpumpe sorgte dafür, dass das Schiff noch nicht wieder schwimmfähig gemacht werden konnte.
Nachdem die Pumpe wieder lief, war der Wasserstand im Hafen zu sehr gestiegen, um das Schiff erfolgversprechend weiter lenzen zu können. Am 16.7. sollte weitere eine Pumpe aus Vaksdal geholt werden.
Nach dem Untergang des Schiffes war Diesel in den Veafjord ausgelaufen, und die Feuerwehr musste Ölsperren auslegen. Anwohnern ist die Werft mit den dort liegenden Schiffen schon länger wegen verschiedener Emissionen ein Dorn im Auge, und sie fordern deren Verlegung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerfrachter ‚Dina Trader‘
Archivbild Containerfrachter ‚Dina Trader‘
(Bild: )   Großbild klick!

Brest: Sietas-Frachter vor Frankreich abgeschleppt
(16.07.18) Am 14.7. gegen 15 Uhr erlitt der unter Gibraltar-Flagge laufende Containerfrachter ‚Dina Trader‘, 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9354442), einen Maschinenausfall vor der französischen Küste. Das Schiff war eine Stunde zuvor von Brest nach Dünkirchen ausgelaufen und hatte eine 12-köpfige Crew an Bord. Es befand sich acht Meilen südwestlich von Pointe Saint-Mathieu und hatte noch ausreichend Bordenergie, um sich gegen die Strömung zu halten.
Wegen der Nähe der Küste und der Gefährdung für die Schifffahrt schickte das alarmierte CROSS Corsen aber den französischen Notschlepper ‚Abeille Bourbon’ aus Brest, der um 16.30 Uhr auslief und den Havaristen um 18.15 Uhr erreichte. Nachdem die Crew nicht in der Lage war, den Schaden selbst zu beheben, nahm der Reeder, die Myklebusthaug Management AS aus Tönnes, den Schlepper unter Kontrakt, um die ‚Dina Trader‘ zurück nach Brest zu bringen.
Um 18.30 Uhr stand die Schleppverbindung, und um 23.10 Uhr erreichten die beiden Schiffe den Hafen. Dort machte der Frachter, der 2007 von der J.J. Sietas-Werft in Hamburg als ‚Jan Fabian‘ erbaut wurde, im Handelshafen fest, wo er am 16.7. weiterhin am Kai lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Männer von gekentertem Sportboot abgeborgen
(16.07.18) Die US Coast Guard reettete am 14.7. die zweiköofige Crew eines 24-Fuß-Center-Konsolenboots, das Whale Harbor vor Islamorada gekentert war. Die Coast Guard Station Islamorada wurde um 11.17 Uhr von der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission alarmiert, nachdem die beiden im Wasser gelandet waren. Ein 33-Fuß-Boot lief aus und war um 11.43 Uhr vor Ort. Beide Schiffbrüchigen, die Rettungswesten trugen, konnten an Bord gezogen werden. Der eine stand auf dem gekenterten Boot, der andere klammerte sich an einem Wasserbehälter fest. Sie wurden an einer Leine auf das Küstenwachboot hinübergezogen. Sie wurden dann auf das Fahrzeug eines Bergungsunternehmens übergeben. Die Männer hatten das Unglück unversehrt überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutsche Yacht auf der Ems aufgelaufen
(16.07.18) Am Abend des 13.7. um 22.13 Uhr wurde das KNRM-Boot aus Eemshaven, die ‚Jan en Titia Visser‘ alarmiert, nachdem in der Nähe des Hafens von Delfzijl eine deutsche Motoryacht mit zwei Personen an Bord gelaufen war. Die genaue Position war unbekannt, und es gab keinen Kontakt mit der Besatzung. Als das Boot aus Eemshaven auslief, hörten die Seenotretter einen Funkverkehr über Kanal 16 zwischen dem Küstenwachzentrum und einem Schiff, der ‚Freeway‘, mit, die sich zu diesem Zeitpunkt in Delfzijl befand. Die Crew der ‚Freeway‘ hatte die Motoryacht ‚Kaja‘ in Sichtweite und konnte deren Position durchgeben. Wie sich herausstellte, lag die Yacht in der Bucht von Watum nahe der alten Hafeneinfahrt auf Grund. Das Rettungsboot nahm Kurs auf die Position, die Crew hatte aber wegen der einsetzenden Dunkelheit und der Hintergrundbeleuchtung der Industrie einige Probleme, die Yacht zu erkennen.
Helfer an der Küste von Delfzijl waren bereits mit ihrem Auto im Hafen und führten sie per Telefon in die richtige Richtung. Es herrschte auflaufendes Wasser, und das Rettungsboot konnte sich deshalb der Yacht annähern. Die Seenotetter stellten eine Schleppverbindung her und zogen sie in tiefere Gewässer.
Dort angelangt, nahmen die Boote Kurs auf den Yachthafen von Delfzijl, wo die Yacht an der schwimmenden Anlegestelle festgemacht wurde. Es stellte sich heraus, dass das Paar am Nachmittag von Weener kommend die Hafeneinfahrt von Delfzijl verpasst hatte und dass die ‚Kaja‘ aufgrund von Motorproblemen gestrandet war und später auch Ruder und Stromversorgung Schaden nahmen. Gegen 01.15 Uhr war das Rettungsboot zurück im Eemshaven und 15 Minuten später wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Shanghai: Frachter ‚Shun Qiang 2‘ nach Kollision gesunken
(16.07.18) Die chinesischen Frachter ‚Shun Qiang 2‘ (MMSI-Nr.: 413350010) und ‚Yong An Lun‘ (MMSI-Nr.: 413500640) kollidierten in der Nacht zum 16.7. bei Wusongkou, unweit von Shanghai. Die mit 3.000 Tonnen Stahl beladene Shun Qiang 2 sank, und bislang konnten nur drei Mann der 13-köpfigen Crew gerettet werden. Die übrigen 10 waren derzeit noch vermisst, eine Suchaktion dauerte an.
Die 84 Meter lange ‚Shun Qiang 2‘ war unterwegs von Nanjing nach Guangzhou, als sich der Zusammenstoß ereignete. Der 99 Meter lange Kollisionsgegner war auf der Fahrt von Pintang nach Shanghai.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Spitzbergen
(16.07.18) Am 13.7. kollidierte der russische Trawler ‚Mirakh‘, 2427 BRZ (IMO-Nr.: 9657959), mit dem norwegischen Kühlfrachter ‚Silver Copenhagen‘, 3817 BRZ (IMO-Nr.: 9143386), vor West-Spitzbergen. Die Havarie ereignete sich nach der Übergabe des Fangs in der Bellsund-Bucht, als der Trawler loswarf. Er stieß mit dem Backbordbug gegen die Steuerbordseite des Reefers.
Beide Schiffe wurden leicht beschädigt, aber nicht leckgeschlagen. Die ‚Mirakh’ nahm Kurs auf Kirkenes, wo sie am 14.7. um 8.45 Uhr festmachte. Die ‚Silver Copenhagen‘ wurde am 16.7. in Murmansk erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutscher Tanker vor Indonesien auf Grund gelaufen
(16.07.18) Am 9.7. gegen sieben Uhr lief der deutsche LPG-Tanker ‚Pazifik‘, 35853 BRZ (IMO-Nr.: 9293430), auf Position 08 29 S 119 20 O in der Sunda-Straße zwischen den Inseln Pulau Sangeang und Pulau Banta auf Grund. Er war von Luwuk in Indonesien gekommen und passierte die Straße in südlicher Richtung. Am 14.7. gelang es Bergern, den Havaristen wieder flottzumachen.
Dazu wurde der Schlepper ‚Pacific Valour’ (IMO-Nr.: 9443516) eingesetzt. Er zog den Tanker, der von der F. Laeisz GmbH in Hamburg bereedert wird, nach Eastern Pulau Sumbawa Island, wo er auf der Reede von Sape Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indonesische Fähren auf Grund gelaufen
(16.07.18) Die indonesische Fähre ‚Trisna Dwitya’, 876 BRZ (IMO-Nr.: 7397294), lief rund 300 Meter vor dem Hafen von Gilimanuk am Abend des 14.7. auf Grund. Sie war von hohen Wellen beim Ansteuern des Hafens erfasst und in flaches Wasser getrieben worden. Alle Passagiere wurden von Bord evakuiert. Wegen niedrigen Wasserstandes schlugen Versuche, das Schiff wieder flottzumachen, danach fehl. Die Behörden warteten nun auf höhere Tiden. Im Fall der indonesischen Fähre ‚JWS’, 6311 BRZ (IMO-Nr.: 9854686), die am 8.7. Bakauheni, Sumatra, in der Sunda Straße beim Ansteuern des Hafens auf Grund gelaufen war, sollten nun die an Bord befindlichen Fahrzeuge von Bord geholt werden, um das Schiff leichter zu machen Danach sollten Schlepper versuchen, es wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall im Bosporus
(16.07.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‚Blue Moon’, 4018 BRZ (IMO-Nr.: 8113293), erlitt auf der Fahrt von Nika Tera nach Tripoli am 11.7. gegen 17 Uhr einen Maschinenausfall im Bosporus. Er trieb bei Sarayburnu und kam in gefährliche Nähe zur Küste. Ein Schlepper von Coastal Safety und ein Technikerteam kamen zu Hilfe, und der Frachter wurde zu einem sicheren Ankerplatz geschleppt. Hier machte sich die Crew an eine Reparatur, und die Genehmigung zur Passage des Bosporus wurde bis zu deren Abschluss widerrufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Bosporus
(16.07.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter ‚Crystal Galaxy‘, 4299 BRZ (IMO-Nr.: 8418356), erlitt auf der Reise von Alexandria nach Istanbul in Ballast laufend Maschinenschaden. Er warf am 13.7. gegen 23 Uhr Anker südlich der Zufahrt des Bosporus. Hier machte sich die Crew an die Reparatur. Am 15.7. machte das Schiff in Isbanbul fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht brannte vor Halmstad
(16.07.18) In der Laholmsbucht geriet am 11.7. ein Motorboot rund zwei Seemeilen südlich von Halmstad in Brand. Der Rettungshubschrauber 006 der Marine, das Lotsenboot ‚Los 744‘, die „KBV 312“ der schwedischen Küstenwache sowie das Rettungsboot ‚Rescue PO Hanson‘ wurden alarmiert. Ein anderes Sportboot rettete zwei Personen unversehrt von dem in Flammen stehenden Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Einsätze der Courtmacsherry an einem Nachmittag
(16.07.18) Das RNLI-Boot aus Courtmacsherry wurde am 15.7. um 14.20 Uhr von der Valentia Radio Coastguard alarmiert, nachdem eine 41 Fuß lange Segelyacht vor den Seven Heads in West Cork beim Cotton Rock auf Grund gelaufen war und Propellerschaden davongetragen hatte. Um 14.50 Uhr erreichte das Rettungsboot die Yacht vor Travera und nahm das dicht vor der Küste treibende Boot in Schlepp. Es herrschte hoher Seegang und schlechte Sicht.
Dennoch konnte das Boot sicher in den Hafen von Courtmacsherry gebracht werden. Es war von Cobh nach Baltimore unterwegs. Um 17.10 Uhr kam der nächste Alarm, al seine 35 Fuß lange Yacht drei Meilen vor dem Old Head of Kinsale in Schwierigkeiten geraten war. Um 17.40 Uhr war das RNLI-Boot vor Ort und brachte auch dieses Boot nach Courtmacsherry.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vor Gela aufgelaufen
(16.07.18) Eine 22 Meter lange Motoyacht, die unter österreichische Flagge läuft, strandete am Nachmittag des 15.7. auf den Felsen am Eingang zum Schutzhafen von Gela. Sie war zwei Tage zuvor in Malta mit dem 55-jährige Skipper und einem 50-jähriger Begleiter, beide aus Österreich, ausgelaufen. Bei 3-4 Beaufort Wind wollten sie im Hafen von Genua Zuflucht finden, kamen dann jedoch fest. Der Skipper wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das Boot wurde von der Hafenbehörde geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Letztes Opfer vor Phuket geborgen
(16.07.18) Eine Leiche, die unter dem Wrack der ‚Phoenix‘ vor Südthailand eingeklemmt war, wurde am 15.7. geborgen. Es war das letzte der 47 Todesopfer, die binnen neun Tagen gemeinsam von chinesischen und thailändischen Rettungsmannschaften mit Hilfe von fünf freiwilligen Tauchern geborgen wurden. Um 18:35 Uhr wurde sie zur Identifizierung in ein lokales Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und vier Vermisste auf Paraná
(16.07.18) Ein Boot mit acht Mann Besatzung sank am 15.7. auf dem Paraná in der Nähe von Arroyo Seco in der Provinz Santa Fe. Eine Person starb, und vier weitere wurden vermisst. Das Schiff hatte mittags einen Wassereinbruch im Bug erlitten, als es bei starkem Südwind nach Pueblo Esther unterwegs war.
Drei Mann konnten lebend gerettet werden. Die Prefectura setzte die Suche nach den Vermissten fort, die alle aus Alvarez kamen, einer Stadt, die etwa 25 Kilometer landeinwärts im Süden von Santa Fe liegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanarische Inseln: Maschinenausfall vor Santa Cruz
(16.07.18) Die spanische Fähre ‚Volcán de Taburiente’, 12895 BRZ (IMO-Nr.: 9348558), die zwischen Los Cristianos und Santa Cruz de La Palma verkehrt, erlitt auf der Fahrt dorthin am 15.7. einen Maschinenausfall. Sie war um 12.30 Uhr aus Teneriffa ausgelaufen.
Das Schiff erreichte, nachdem die Maschine wieder lief, Santa Cruz mit einstündiger Verspätung gegen 17.30 Uhr. Ursache der Havarie waren Probleme mit dem Kühlsystem.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bagger soll Bagger bergen
(16.07.18) Am 13.7. traf das Baggerschiff ‚Punta Lucero' vor Suances ein, um den dort gesunkenen, spanischen Bagger ‚Barlovento Primero‘, 260 BRZ (IMO-Nr.:5299486), zu Bergen. Die Bam Maritime Services schätzten die Bergungsdauer je nach Wetterverhältnissen auf rund drei Wochen. Das Wrack soll dann nach Requejada geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




3-Mast-Schoner ‚Westkust’ und Segelboot mit Mastbruch
3-Mast-Schoner ‚Westkust’ und Segelboot mit Mastbruch
(Bild: )   Großbild klick!

Orust: Schoner kollidiert mit Segelyacht
(14.07.18) Der 28 Meter lange, schwedische 3-Mast-Schoner ‚Westkust’ (MMSI-Nr.: 265515390) kollidierte am 13.7. um 19.30 Uhr mit einer Segelyacht vor Ellös auf Orust. An Bord des Schiffes befanden sich 39 Personen, davon 32 Mitsegler und eine siebenköpfige Crew. Auf der Segelyacht, die ihm vor den Bug geriet, war ein Mann. Auf der Segelyacht kam der Mast herunter, und das in dem Schoner verfangene Boot klappte bei diesem längsseits. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die schwedische Coastguard, die Rettungsgesellschaft und ein Hubschrauber des Flugrettungszentrums sowie die Polizei waren nach der Havarie vor Ort.
Die Fahrgäste wurden mit kleineren Booten von Bord der ‚Westkust‘ abgeholt und an Land gebracht. Der Dreimaster lief um 23 Uhr nach Ellös ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Winschenschaden in Kyllini
(14.07.18) Beim Auslaufen aus Kyllini nach Poros kam es auf der griechischen Fähre ‚'Nissos Kefalonia', 3924 BRZ (IMO-Nr.: 7426045), am Abend des 13.7. ein Problem beim Hieven des Backbord-Bugankers. Das Schiff kehrte in den Hafen zurück, und bei einer Inspektion wurde ein Bruch in einer Hydraulikleitung der Ankerwinsch festgestellt. Bis zum Abschluss einer Reparatur wurde ein Auslaufverbot verhängt. Am 14.7. um 13.15 Uhr verließ die Fähre den Hafen wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ‚Antwerp’ ex 'Wilson Antwerp'
Frachter ‚Antwerp’ ex 'Wilson Antwerp'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Feuer auf Frachter deutscher Reederei in Teignmouth
(14.07.18) Am 12.7. kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‚Antwerp’, 2451 BRZ (IMO-Nr.: 9375848), zu einem Feuer im Laderaum. Das mit sieben Mann besetzte Schiff lag zu der Zeit im Hafen von Teignmouth. Der Dorset and Somerset Fire Service sowie ein Teignmouth Coastguard Rescue Team (CRT) waren vor Ort im Einsatz.
Die Coastguard wurde über den Brand informiert. Ein Inspektor sollte den Schaden am Morgen des 13.7. inspizieren, gemeinsam mit dem Plymouth Marine Office. Die ‚Antwerp‘ läuft für die Vertom-Bojen Bereederungs GmbH & Co. KG in Moormerland-Neermoor.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Le Palais
(14.07.18) Am 13.7. kollidierte die französische Fähre ‚Vindilis‘, 1299 BRZ (IMO-Nr.: 9165566), beim Einlaufen nach Le Palais von Lorient kommend mit dem Kai. Ein Fahrgast wurde beim Aufprall verletzt. Es kam zu einem kleinen Wassereinbruch.
Taucher wurden gerufen, den Schaden zu untersuchen. Danach lief das Schiff nach Port Maria in Quiberon für genauere Inspektionen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kieloben treibender Kutter
Kieloben treibender Kutter
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Drei Fischer von kieloben treibendem Kutter gerettet
(14.07.18) Die U.S. Coast Guard rettete am Morgen des 13.7. drei Fischer, deren 20 Fuß langer Kutter sich im Fishers Island Sound in einer Hummerfalle verfangen hatte und der daraufhin gekentert war. Um 7.50 Uhr wurde die Coast Guard Long Island Sound alarmiert, dass drei Männer sich an ein gekentertes Schiff an der Nordseite von Fisher’s Island anklammerten.
Sie verständigte die übrige Schifffahrt und die Coast Guard Station New London, Stonington, sowie die Watch Hill Police Departments, die jeweils Boote zur Hilfeleistung entsandtetn.
Das Boot der Coast Guard lokalisierte die Schiffbrüchigen und zog sie aus dem Wasser. Vor dem kieloben bei der Wicopesset-Tonne treibenden Wrack wurde nach Abschluss der Rettungsaktion gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Rhein nach drei Tagen geborgen
(14.07.18) Am Nachmittag des 13.7. gelang es, die seit drei Tagen bei Rodenkirchen festsitzende ‚Christiane Deymann 1‘ freizuschleppen. Sie wurde dann in den Hafen von Diehl geschleppt, um dort weiter untersucht zu werden. Kies, Sand und Geröll hatten sich auf der Sandbank vor dem Bug des Havaristen gesammelt und die Bergungsarbeiten erschwert. Das Material musste erst von einem Bagger entfernt werden.
Die aus 600 Tonnen Drahtrollen bestehende Ladung musste derweil Stück für Stück auf ein anderes Schiff geleichert werden. Nachdem der Tiefgang genügend verringert war, konnte die ‚Christiane Deymann‘ gekoppelt an ein zweites Schiff abgeschleppt werden. Ein während der Arbeiten in den Propeller geratener Draht hatte sie manövrierunfähig gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht auf Vogelinsel im Ijsselmeer aufgelaufen
(14.07.18) Am Abend des 13.7. wurden die Boote der KNRM-Stationen Medemblik und Andijk vom Küstenwachzentrum alarmiert, nachdem eine Segelyacht mitten auf dem Ijsselmeer auf Grund gelaufen war. Sie saß mit einer vierköpfigen Crew bei der Kardinaltonne Hop Oost auf der Untiefe einer Vogelinsel fest. Die ‚'t Span‘ aus ‚Andijk setzte zwei Rettungsleute auf der Yacht ab.
Sie stellten eine Schleppverbindung her, und dann konnte das Bootden Havaristen rasch wieder flott machen. Ihm wurde dabei von der ‚Bernardine‘ aus Medemblik assistiert. Nach Aufnahme der Daten und einer Überprüfung auf Schäden konnte die Yacht ihre Fahrt fortsetzen, und die beiden Rettungsboote kehrten zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker lief im Suez-Kanal auf Grund
(14.07.18) Am 13.7. hatte der voll beladene, unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker ‚Kimolos’, 159159 BRZ (IMO-Nr.: 9791145), eine Grundberührung im Suez-Kanal auf dem Weg nach Port Said. Dabei kam es zu Schäden am Rumpf des gerade erst in Dienst gestellten Schiffs. Am Morgen des 14.7. ankerte es auf Position 29° 43.57' N 032° 35.12' O südlich von Suez. Taucher untersuchten hier den Schadensumfang am Schiff, das von der Okeanis Eco Tankers bereedert wird und bis Mai 2019 in Charter der Trafigura zu einer Rate von 20,000 Dollar pro Tag läuft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf taiwanesischem Kutter
(14.07.18) Das 70 Meter lange, taiwanesische Fischereifahrzeug ‚Hung Jung No. 101" (MMSI-Nr.: 416165700) geriet am 12.7. im Indischen Ozean in Brand. Der Havarist trieb auf Position 37 47 S 032 30 O rund350 Meilen vor der südafrikanischen Küste im Meer.
Quelle:Tim Schwabedissen



HMAS Banks nach 16 Monaten geborgen
(14.07.18) Am Abend des 12.7. wurde die ehemalige HMAS ‚Banks’ der Australian Navy von Whitsunday Island abgeborgen, wo sie seit dem Durchzug des Hurrikans Debbie im März 2017 gestrandet war. Nach 16 Monaten auf Grund konnte das 30 Meter lange Schiff von der Coral Coast Oceaneering aus Airlie Beach von den Felsen bei Cid Harbour gezogen werden. Dabei nutzten die Berger die hohen winterlichen Tidenstände. Zunächst wurde die Schwimmfähigkeit des Havaristen geprüft, dann wurde er in tieferes Wasser geschleppt. Die Bergungsaktion kostete 365,000 australische Dollar. Über das Wochenende sollten weitere Inspektionen vorgenommen werden.
Dann sollte die ‚Banks‘ zum Abwracken nach Townsville geschleppt werden. Die Entsorgung des Öls von Bord hatte bereits 60,000 Dollar gekostet, die durch Maritime Safety Queensland finanziert wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Chiba
(14.07.18) Der südkoreanische Frachter ‚SS Jin’, 1972 BRZ (IMO-Nr.: 9354155), kollidierte beim Auslaufen aus dem Hafen von Chiba am 12.7. gegen 17 Uhr mit einer Verladeeinrichtung auf dem Kai. Nach einer Untersuchung durch die japanische Coastguard hat das Schiff inzwischen Shimizu verlassen und war unterwegs nach Busan. Hier sollte es am 16.7. festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrstand von Flusskreuzfahrer abgerissen
(Datum) Am Abend des 12.7. blieb ein Flussfahrgastschiff mit dem Fahrstand an einer Schleuse am Main-Donau-Kanal hängen. Der 27-jährige Schiffsführer war mit 160 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Nürnberg. Gegen 22 Uhr vergaß er an seinem 135 Meter langen Schiff beim Einlaufen in die Schleuse Hausen den Fahrstand weit genug abzusenken.
Dieser blieb mit dieser mit dem Dach an der Unterkante des Schleusentores hängen und wurde nach hinten weggedrückt. Glücklicherweise steuerte der Schiffsführer zum Unfallzeitpunkt sein Schiff über den Außenfahrstand, und der Innenfahrstand war unbemannt. Die Schifffahrt musste auf dem Kanal für rund zwei Stunden eingestellt werden, bis die Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Bamberg und die Sicherheitsüberprüfung der Schleuse durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg abgeschlossen war.
Nachdem die Überreste des Fahrstandes entfernt waren, konnte das Schiff seine Fahrt zum Zielhafen in den frühen Morgenstunden des 13.7. fortsetzen. Verletzt wurde niemand, den Schiffsführer erwartete aber nun ein Bußgeldverfahren für sein leichtfertiges Handeln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenotretter als Frühaufsteher
(14.07.18) Das RNLI-Boot ‚Ivan Ellen' aus Newlyn wurde am 13.7. um 1.10 Uhr alarmiert, nachdem die 55 Fuß lange Segelyacht ‚Odyssey‘ auf dem Weg nach Hayle Maschinenprobleme gemeldet hatte. Die Yacht wurde auf den Haken genommen und zurück nach Newlyin geschleppt. Am 11.7. hatte das Rettungsboot einer 38 Fuß langen französischen Yacht assistiert, die um vier Uhr aus Falmouth ausgelaufen war und nahe der Low Lee Tonne ebenfalls Antriebsversagen erlitten hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zigarettenstummel verursachte Feuer
(14.07.18) Auf der finnischen Viking-Fähre ‚Gabriella‘, 45492 BRZ (IMO-Nr.: 8917601), brach auf einem Außendeck am 13.7. ein kleineres Feuer aus, das zu Rauchentwicklung führte. Das Schiff lag in Stockholm am Kai, und das Feuer konnte von der Crew schnell gelöscht werden, bevor das Laden begann.
Als Ursache wurde ein Zigarettenstummel vermutet. Nach einer Inspektion und der Genehmigung von den Behörden lief die ‚Gabriella‘24 Minuten hinter dem Zeitplan nach helsinki aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Puerto Bolivar gesunken
(14.07.18) Die Marine von Ecuador rettete am 13.7. die 16-köpfige Crew des Kutters ‚Don Enrique II’, der im Gebiet von La Palancada nahe Puerto Bolívar in der El Oro-Provinz sank. Das Schiff lag mit schwerer Backbordschlagseite zu Dreivierteln unter Wasser, nachdem es beim Fischfang um 12.52 Uhr auf Felsen südlich von Puná Island gelaufen und leckgeschlagen war.
Speedboote der Marine nahmen die Fischer an Bord und übergaben sie dem South Coastguard Subcommittee (Subsur), das sie medizinisch untersuchte. Alle Schiffbrüchigen kamen aus Posorja in Guayas. 12 wurden anschließend nach Puerto Bolivar gebracht, die übrigen vier blieben vor Ort, um Netze und Wertgegenstände zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neubau bei Wassereinbruch in Trockendock mit geflutet
(4.07.18) In der San Diego Bay brach am 11.7. ein Tor des-General Dynamics National Steel and Shipbuilding Company (GD-NASSCO) Trockendock ein und sorgte für einen Wassereinbruch auf dem Bau der USNS ‚Miguel Keith (ES 5)‘ der US Navy. Das künftige Versorgungsschiff im Design eines Öltankers, das dritte einer Serie, hatte große Montageöffnungen im Rumpf, als sich das Unglück ereignete, durch die es zu Wassereinbrüchen kam. Es trieb bei steigendem Wasserpegel von den Blöcken, auf denen es aufgepallt war, herunter. Es gab keine Verletzten, und die ‚Miguel Keith’ war soweit stabil. Wie lange es dauern würde, das Dock wieder zu lenzen, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens 10 Tote bei Fährunglück in Indien
(14.07.18) Mindestens 10 Menschen kamen am 14.7. im indischen Staat Andhra Pradesh ums Leben, als im East Godavari-Distrikt ein Fährboot mit dem Pfeiler der Unterkonstruktion einer Brücke auf dem Gautami-River kollidierte und dann kenterte. Es war mit 40 Personen an Bord von Talarivaripalem nach Pashuvulanka unterwegs.
Alle landeten im Wasser, doch 30 konnten gerettet werden. Es handelte sich um Studenten auf dem Rückweg in ihre Klassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelboot brennt
Segelboot brennt
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Segelyacht in Vollbrand vor Grimstad (Norwegen)
(13.07.18) Vor Måløya in Grimstad kam es am Abend des 12.7. zu einer Explosion auf einer Segelyacht. Der Skipper des Bootes konnte von einem anderen Sportboot abgeborgen werden. Er wurde zu einem Gesundheitscheck von dem durch das MRCC in Süd-Norwegen alarmierte NSSR-Rettungsboot ‚Uni Kragerø – RS 143‘ der Station Kragerø übernommen und dann ins Sørlandet-Krankenhaus in Arendal gebracht.
Auch das Ambulanzboot ‚Lillesand‘ des Roten Kreuzes und das Lotsenboot ‚LOS 113‘ sowie die ‚Skeladden – RS 165‘ waren vor Ort. Die Segelyacht stand nach der Explosion in Vollbrand. Es gab die Sorge, dass zwei weitere Gasflaschen an Bord explodieren könnten, weswegen ein Sicherheitsabstand von 100 Metern zu dem Boot eingehalten wurde und man es ausbrennen ließ. In dichte Qualmwolken gehüllt sank es gegen 23 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Heraklion
(13.07.18) Der griechische Frachter ‚Taxiarchis S’, 1428 BRZ (IMO-Nr.: 6913340), erlitt kurz nach dem Verlassen des Hafens von Heraklion, wo er um 6.15 Uhr nach Thira ausgelaufen war, einen Maschinenausfall. Das Schiff bat um Assistenz und wurde um 11.45 Uhr von dem Schlepper ‚Minotaurustu ‘zurück in den Hafen gezogen. Bis zur Behebung des Schadens wurde es mit einem Auslaufverbot belegt. Am 13.7. lag es weiter am Kai in Heraklion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerschiff ‚Angela’
Archivbild Containerschiff ‚Angela’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter ‚Angela’ wird nach Tuzla geschleppt
(13.07.18) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter ‚Angela’, 9962 BRZ (IMO-Nr.: 9326976), befand sich derzeit am Haken der beiden griechischen Schlepper ‚Christos XXII’ (IMO-Nr.: 8127919) und ‘Christos XXI (IMO-Nr.: 7230135) auf den Weg nach Tuzla. Hier sollten Schäden an Ruder und Propeller repariert werden, die das Schiff am 22.6. am Carmel Terminal in Haifa erlitten hatte.
Er war dort beim Anlegemanöver auf Grund gelaufen. Am 10.-7. verließ der Schleppzug mit dem 2005 bei der J.J. Sietas-Werft in Hamburg erbauten Frachter des Myklebusthaug Management AS in Fonnes den israelischen Hafen und wurde am 20.7. in Tuzla erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der ‚Christiane Deymann‘
Bergung der ‚Christiane Deymann‘
(Bild: )   Großbild klick!

400 Tonnen Kies um gestrandetes Binnenschiff abgebaggert
(13.07.18) Die Bergung der ‚Christiane Deymann‘ auf dem Rhein bei Flusskilometer 682,5 vor Rodenkirchen stellte die Einsatzkräfte auch am 12.7. weiter vor Herausforderungen: Weil sich größere Mengen Kies um das Schiff aufgebaut hatten, mussten erst 400 Tonnen Kies vom Flussgrund beseitigt werden. Um 14.30 Uhr konnte die erste Drahtrolle durch das Mondorfer Baggerschiff ‚Doris‘ (MMSI-Nr.:: 211707860), geleichtert werden. Der Kies hatte sich bei den Versuchen des Schiffsführers des Schubverbands, selbst freizukommen, angesammelt. Bis zum Abend sollten etwa 600 Tonnen Stahl aus dem Laderaum geholt werden, damit der Havarist durch den in Bereitschaft liegenden, holländischen Schubschlepper ‚Marshal‘ (MMSI-Nr.: 244660341), freigeschleppt werden kann. Der vordere Teil des Koppelverbands, der Schubleichter ‚Christiane Deymann 2‘, konnte bereits am Abend des 11.7. losgekoppelt und abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker ‚Rossini‘
Archivbild Tanker ‚Rossini‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Tanker in Brunsbüttel quergeschlagen
(13.07.18) Am 13.7. um 12:15 Uhr ist beim Einlaufen in die neue Schleuse in Brunsbüttel der zyprische Tanker ‚Rossini‘, 2195 BRZ (IMO-Nr.: 9156981), im Vorhafen aus dem Ruder gelaufen und quergeschlagen liegengeblieben. Das Schiff wurde angewiesen, erst auf das Eintreffen des Schleppers ‚Bugsier 18‘ (IMO-Nr.: 9036246) zu warten, ehe er die Erlaubnis erhielt, in die Schleuse einzulaufen. Dort sollte der Vorfall dann protokoliert werden. Um 14.30 Uhr machte der Tanker dann im Brunsbütteler Binnenhafen fest, nachdem er durch die Schleuse gegangen war. Die ‚Rossini‘ war am 12.7. aus Rotterdam ausgelaufen. Es handelte sich nicht um die erste Haverie des Schiffes im Nord-Ostsee-Kanal. Am 15.2.2017 war auf der Fahrt von Moerdijk nach Wismar eine Treibstoffleitung gebrochen, und das manövrierunfähige Schiff lief in die Böschung bei Westerrönfeld zwischen Schülp und Schacht-Audorf, wo ein Schlepper es wieder herausziehen musste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier mit Ruderausfall nach Manzanillo eingeschleppt
(13.07.18) Der norwegische Bulkcarrier ‚Spar Gemini‘, 32474 BRZ (IMO-Nr.: 9307580), erlitt am 21.6. einen Ruderausfall im Pazifik vor Baja California. Er befand sich auf der Reise von Vila di Conde über Colon und Balboa nach Japan.
Das vor der Halbinsel treibende Schiff wurde am 28.6. von dem mexikanischen Schlepper ‚VB Tabasco‘ (IMO-Nr.: 9395824), auf den Haken genommen und am 4.7. nach Manzanillo eingebracht. Hier begannen Reparaturen des Schadens, die in Kürze abgeschlossen sein sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier vor Puerto Cortes festgekommen
(13.07.18) Der liberianische Bulkcarrier ‚Angeles’, 32901 BRZ (IMO-Nr.: 9399791), geriet am 12.7. gegen acht Uhr auf der Reede von Puerto Cortes in Honduras auf Grund. Die Havarie erfolgte nach oder während des Ankermanövers, nachdem das Schiff von Puerto Barrios, Guatemala, kommend vor dem Hafen eingetroffen war. Am 13.7. lag es weiter auf 10Pposition 15° 49.97' N 087° 56.66' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crewmitglied ging bei Bergungsversuch von Schleppnetz über Bord
(13.07.18) Der russische Trawler ‚Finval‘, 837 BRZ (IMO-Nr.: 8139089), wurde am 10.7. um 7.45 Uhr in der Beringsee manövrierunfähig, nachdem ihm auf Position 61 10 48 N, 177 06 36 O das Schleppnetz in den Propeller geraten war, und warf Anker. Während der Versuche, den Antrieb durch die Crew wieder zu befreien, ging ein Crewmitglied über Bord.
Der russische Reefer ‚Bukhta Natalii’, 1218 BRZ (IMO-Nr.: 7929786), der die ‚Finval‘ eigentlich hatte abschleppen sollen, nahm zunächst die Suche nach dem Vermissten auf. Diese dauerte am 11.7. noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtschiff vor Mindanao auf Grund gelaufen
(13.07.18) Das philippinische Landungsschiff ‚Islander 10’, 2441 BRZ (IMO-Nr.: 8660234), lief in stürmischer See am 8.7. in den Gewässern von Agusan del Norte in Mindanao auf Grund. Die philippinische Coast Guard wollte den Havaristen untersuchen, hatte aber Schwierigkeiten, ihn in den hoch gehenden Wellen zu erreichen. Das Schiff hatte drei Lecks im Rumpf davongetragen. Die Behörden prüften nun, ob es einen Austritt der insgesamt 25 Tonnen an Bord kam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Abgasleitungsleck
(13.07.18) Auf der kanadische Fähre ‚Queen of Alberni‘, 5863 BRZ (IMO-Nr.: 7414080), die zwischen Tsawwassen und Duke Point, Nanaimo, verkehrt, gab es am 11.7. ein Leck an einer Abgasleitung einer ihrer Maschinen. Wegen der notwendigen Reparatur wurde das Schiff am Nachmittag aus dem Dienst genommen. Die Abfahrten am 12.7. um 05.15 Uhr ab Tsawwassen und um 07.45 Uhr ab Duke Point fielen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbrüchige der ‚Dorneda‘ an Land gebracht
(13.07.18) Neun der 25 überlebenden Schiffbrüchigen des spanischen Trawlers ‚Dorneda’ trafen am Nachmittag des 12.7. an Bord der argentinischen ‚Beagle I‘ in Mar del Plata ein. Die anderen 17 sollten am 13.7. nach Montevideo gebracht werden. Sie befanden sich auf der ‚Farruco‘, die sich noch an der Suche nach dem weiterhin vermissten 27. Mann beteiligt hatte, ehe sie Kurs auf Montevideo (Uruguay) nahm.
Die ‘Doneda’ hatte fünf Spanier, acht Indonesier, 13 Peruaner, darunter den Vermissten und einen Toten, und einen Marokkaner an Bord gehabt. Die Suche nach dem letzten Mann dauerte mit zwei Flugzeugen der argentinischen Marine noch an. Der Trawler der spanischen Reederei Freiremar war 204 Meilen vor Chubut in der Camarones Bay bzw. 308 Meilen von Comodoro Rivadavia entfernt gesunken, nachdem große Wassermengen über die Heckrampe in den Maschinenraum gelangt waren und den Antrieb außer Gefecht gesetzt hatten.
Am 10.7. um 22 Uhr war die Marinebase in Puerto Belgrano Naval Base vom MRSC (Maritime Rescue Coordination Sub-Center) alarmiert worden, nachdem der Notsender des Trawlers aktiviert worden war und die Crew das Schiff verließ. Auch ein anderes Schiff von Freiremar, die ‚Farruco', nahm nach dem Notruf Kurs auf die Position. Um 22.10 Uhr gab es das letzte Signal der „Dorneda‘.
Um 2.42 Uhr des 11.7. entdeckte die ‚Beagle I“ zwei Rettungsinseln im Meer und begann mit der Bergung der Schiffbrüchigen. Wenig später erreichte auch die ‚Farruco‘ die Untergangsstelle. Die 50 Meter lange und acht Meter breite, 1988 erbaute ‚Dorneda‘ war in Vigo basiert gewesen und von Montevideo aus auf Fang gegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gekenterter Fischfrachter nach fast einem Dreivierteljahr wieder auf ebenem Kiel
(13.07.18) Am 12.7. gelang die erste Phase der Bergung des chilenischen Lachstransporters ‚Seikongen‘, 1952 BRZ (IMO-Nr.: 9793985), der seit dem 18.10.2017 in Chíloe in der Bucht von Pilpilehue in der Chonchi-Gemeinde auf der Seite gelegen hatte. Am Morgen begannen drei Kettenzüge mit je 200 Tonnen Zugkraft, unterstützt vom Tidenstrom, damit, das Wrack wieder auf ebenen Kiel zu bekommen.
Über 100 Arbeiter waren an der Aktion beteiligt, die durch die Bergungsfirma Ardent durchgeführt und von der chilenischen Marine überwacht wurde. Schließlich ragte das Ruderhaus schlammverkrustet wieder aus dem Wasser. Als nächstes musste nun durch Taucher der Zustand des Rumpfes untersucht werden.
Außerdem galt es, das Schiffsinnere auf mögliche Gasansammlungen zu überprüfen. An Bord befanden sich noch die Überreste von rund 1.000 Tonnen Lachs, die das Schiff beim Untergang transportiert hatte. Die Berger hofften, in 10 bis 12 Tagen so weit vorangekommen zu sein, dass das Schiff abgeschleppt werden kann. In rund drei Wochen soll es, wenn alles nach Plan verläuft, den Hafen von Talcahuano erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Monsunzeit behindert Arbeiten an ausgebranntem Frachter vor Sundarbans
(13.07.18) Die Einsatzkräfte am gesunkenen Containerfrachter ‚SSL Kolkata‘ vor den Sundarbans n der Bucht von Bengalen sahen sich inzwischen mit schwierigen Wetterverhältnissen der Monsunzeit konfrontiert. Ein Ölbekämpfungsteam der OSRL war ebenso vor Ort wie eine Reihe kleinerer Fahrzeuge, die an die Position mit ihrem geringen Tiefgang herankommen können. Die Berger von SMIT Salvage haben die Plattform "SMIT Borneo" (IMO-Nr.: 8757348) aus Singapur mobilisiert.
Sie sollte nach ihrem Eintreffen beim Abpumpen des Bunkeröls ebenso helfen wie beim Abbergen von Containern und Trümmern. Die Firma Le Floch Depollution war vor Ort, um im Fall möglicher Ölverschmutzungen mit ihrem Gerät eingreifen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Chéticamp gesunken
(13.07.18) Vor Chéticamp, Nova Scotia, sank am 12.7. ein Kutter. Die vierköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel. Ein in der Nähe befindliches Schiff nahm sie aus dieser unversehrt an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hauptmaschine nach Schaden komplett ausgetauscht
(13.07.18) Die estnische Fähre ‚Runö’, 169 BRZ (IMO-Nr.: 9643336), die die Insel Ruhnu im Golf von Riga mit dem Festland verbindet, sollte am 13.6. um 18 Uhr in den Liniendienst von Pärnu aus zurückkehren. Sie hatte dort seit dem 23.6. nach einem Maschinenschaden gelegen. Das Problem hatte sich als sehr komplex erwiesen, und so wurde nach Erwägung anderer Optionen entschieden, die Hauptmaschine komplett auszutauschen.
Diese Arbeit konnte nun planmäßig abgeschlossen werden. Die alte Maschine sollte als Ersatz nach einer Überholung gelagert werden. Die ‚Runö’ war seit ihrem Ausfall von der Fähre ‚Amalie’ ersetzt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht ‚Mary‘ gesunken
Motoryacht ‚Mary‘ gesunken
(Bild: Josip Pesic)   Großbild klick!

Motoryacht in Cuxhaven gesunken
(12.07.18) In der Nacht zum 10.7. sank die Motoryacht ‚Mary‘ aus Norddeich im Cuxhavener Fährhafen. Nur noch die Bugspitze des Bootes ragte aus dem Wasser. Die Besatzung des benachbarten Rettungskreuzers ‚Anneliese Kramer‘ hatte das Sinken des gut zehn Meter langen Bootes zwar bemerkt, aber nicht mehr verhindern können. Die Ursache für den Untergang sollte am 10.7. ein Taucher der Firma Kirchgässner zu klären versuchen. Auch die Wasserschutzpolizei leitete Ermittlungen ein. Die Bergung des Wracks war für die kommenden Tage geplant.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Rampenschaden in Santorini
(12.07.18) Die zyprische Fähre ‘Andros Jet’, 2695 BRZ (IMO-Nr.: 9150987), erlitt beim Ausladen von Fahrzeugen auf Santorini am 10.7. einen Ausfall einer Autorampe. Das Schiff musste im Hafen der Insel verbleiben, um repariert zu werden. Es wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Rampe wieder funktionierte und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war, und lag am 11.7. weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandetes Hausboot ‚Aquarius‘
Gestrandetes Hausboot ‚Aquarius‘
(Bild: S. Anne)   Großbild klick!

Aquarius wurde auf der Schlei freigeschaufelt
(12.07.18) Das vor vier Monaten am Ufer der Schlei im Sturm gestrandete Hausboot ‚Aquarius‘ konnte in der Nacht zum 11.7. vom Ufer der Freiheit befreit werden. Vier Stunden lang arbeitete der Motor, ehe das Schiff sich vom Ufer unterhalb der Mühle „Nicola“ löste. Eigner Reith war die Bergung mit Bordmitteln gelungen. Er hatte den Rumpf seines 108 Jahre alten Schiffs einfach freigeschaufelt.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hatte ihm im April eine dreimonatige Frist gesetzt. Nach dem erfolgreichen Manöver machte Reith das Schiff an der alten Kaimauer des Wohnmobil-Parkplatzes auf der Freiheit fest.
Privatspäre respektieren!
Privatspäre respektieren!
(Bild: Jens Buddrich)   Großbild klick!
Er hatte den einstigen Wassertanker 1996 gekauft und zum Wohnschiff umgebaut. Nach verschiedenen Stationen vor Deutschlands Küsten von Emden bis Usedom wurde die Eignerfamilie 2013 auf der Schlei heimisch. Die „Aquarius“ ankerte seither auf verschiedenen Positionen auf der Kleinen und der Großen Breite auf der inneren Schlei.
Quelle:Tim Schwabedissen




Hausboot im Greifswalder Bodden gestrandet
(12.07.18) Ein Hausboot strandete in der Nacht zum 11.7. im Greifswalder Bodden. Das mit einem Elektroantrieb mit zwei Mal 14 PS ausgestattete, 15 Meter lange und 20 Tonnen schwere Hausboot kam auf Höhe der Ortschaft Silmenitz an der Westseite des Greifswalder Boddens mit zwei Personen an Bord fest. Die beiden Männer hatten den zweirümpfigen Ponton von Stahlbrode ins 13 Meilen entfernte Lauterbach überführen wollen.
Gegen 19 Uhr hatten sich die beiden zunächst bei den Seenotrettern der DGzRS wegen Antriebsschwierigkeiten gemeldet, das Problem aber mit Bordmitteln zunächst beheben können. Nachdem der Hafenmeister von Lauterbach versucht hatte, die beiden Männer mit einem Schlauchboot zu unterstützen, rief er gegen 23 Uhr das MRCC an. Die Freiwilligenbesatzung der Station Stralsund traf um 00.30 Uhr mit dem Seenotrettungsboot ‚Hertha Jeep‘ vor Ort ein. Stark auffrischender Ostwind mit vier bis fünf Beaufort hatte das windanfällige manövrierunfähige Hausboot inzwischen auf Grund getrieben.
Da es vom Seenotrettungsboot mit seinen 96 Zentimeter Tiefgang dort nicht mehr erreicht werden konnte, übergab ein Seenotretter im Überlebensanzug im Wasser watend eine Schleppleine.
Doch auch die 320 PS starke Maschine des Seenotrettungsbootes konnte nichts mehr ausrichten. Vom Hafenmeister wurden die beiden Männer mit einem Schlauchboot auf die ‚Hertha Jeep‘. Sie wurden ermüdet, aber unversehrt in Stralsund abgesetzt. Für die weiteren Maßnahmen zur Bergung des Hausbootes, das bei einem Wasserstand von 30 Zentimetern über Normal festgekommen ist, war der Eigner zuständig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Dinadaw’
Segelyacht ‚Dinadaw’
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Segelyacht unter Brücke verfangen
(12.07.18) Das RNLI-Boot aus Barmouth wurde am 12.7. um 7.31 Uhr alarmiert, nachdem eine Segelyacht mit der Barmouth Bridge kollidiert war. Die ‚Craig Steadman lief um 7.37 Uhr aus, gefolgt von der ‚Moira Barrie’, die aber noch vor ihrem Eintreffen wieder umdrehen konnte, nachdem eine erste Lageerkundung um 7.40 Uhr durchgeführt worden war.
Die 20 Fuß lange Segelyacht ‚Dinadaw’ hatte sich mit ihrem Mast unter der Brücke verfangen, als sie zu einer Angeltour auslaufen wollte, nachdem der Motor ausgefallen war. Die auflaufende Flut hatte das Boot dann unter die Brücke gedrückt.
Ein Mann war bereits von einem Schlauchboot abgeborgen worden, die anderen drei stiegen auf das Rettungsboot über und wurden von der Coastguard in Empfang genommen. Dann kehrten die Seentotretter zur Brücke zurück und kamen zu dem Schluss, dass sie die Yacht würden befreien können. Sie wurde dann in den Hafen zurückgeschleppt, und um 8.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Rhodos
(12.07.18) Am Morgen des 11.7. kollidierte die 32 Meter lange, griechische Fähre ‚Sebeco’ (MMSI-Nr.: 240109700) der Anes Ferries in Rhodos beim Auslaufen nach Symi mit einer Pier. Dabei entstand ein 40 Zentimeter langer und 20 Zentimeter breiter Riss im Bug rund 70 Zentimeter oberhalb der Wasserlinie an Backbordseite. Die 45 Passagiere und sechs Crewmitglieder blieben unversehrt.
Die Fahrgäste wurden mit einem anderen Schiff der Reederei nach Symi gebracht. Die ‚Sebeco‘ musste im Hafen bleiben, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der ‚Phoenix’
Wrack der ‚Phoenix’
(Bild: Royal Thai Navy)   Großbild klick!

Phoenix bleibt auf dem Meeresgrund
(12.07.18) Thailand hat am 11.7. die Versuche, das Wrack der ‚Phoenix’ vor Phuket zu bergen, aufgegeben. Die offizielle Anzahl von Opfern ist 46. Taucher sollten, wenn die Wetterbedingungen es zuließen, eine unter dem Schiff eingeklemmte Leiche noch bergen.
Am Morgen des 12.7. um 5.45 Uhr liefen die HTMS ‚Thonglang’, HTMS ‚Hua Hin’ und HTMS ‚Panyi’ der thailändischen Marine aus Tambon Wichit mit Marinetauchern, Rettungskräften und chinesischen Partnern an Bord dazu aus. Die Wellenhöhe vor Ort betrug zwei bis drei Metern. Inz zwei Tauchgängen sollte so viel Sand unter dem Wrack weggespült werden, dass die Leiche geborgen und in einem Sack an die Wasseroberfläche gebracht werden kann.
Darüber hinaus erschienen weitere Arbeiten in der Wassertiefe und angesichts starker Strömungen als zu riskant. Das Boot hatte 101 Menschen an Bord, davon 89 Touristen, als es vor einer Woche sank.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff nach fast drei Wochen geborgen
(12.07.18) Am 10.7 wurde das slowakische Gütermotorschiff ‚Plochingen‘, 1446 ts (EU-Nr.: 04001480), das am 22.6. beim Versuch, das zuvor auf Grund gelaufene Binnenschiff ‚Kiesfracht‘, 1717 ts (EU-Nr.: 04604990), bei Flusskilometer 2306 unweit von Bogen im Gebiet von Pfelling auf Grund gelaufen war, endlich auch freigeschleppt. Zuvor hatte der Großteil seiner Ladung geleichtert werden müssen.
Dann erst konnte es von einem anderen Schiff von der Kiesbank gezogen werden. Es lief anschließend zur Überprüfung den Hafen Straubing-Sand an. Die Donau war nun wieder ohne Einschränkungen befahrbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter, ein Vermisster und 25 Gerettete nach Schiffbruch im Südatlantik
(12.07.18) Der spanische Trawler ‚Dorneda’, 748 BRZ (IMO-Nr.: 8719011), kenterte und sank am 10.7. auf Position 45 08 S 060 11 W im Südatlantik rund 308 Meilen von Comodoro Rivadavia entfernt vor der argentinischen Küste. Die argentinische Marine wurde in der Nacht alarmiert, dass das Schiff in Schwierigkeiten war. Am frühen Morgen des 11.7. fand der spanische Trawler ‚Farruco’ zwei Rettungsinseln und ein Rettungsboot mit 25 Schiffbrüchigen aus Spanien, Marokko, Peru und Indonesien, von denen einer nur tot geborgen werden konnte.
Die britische ‚Beagle I’, die sich ebenfalls an der SAR-Operation beteiligte, nahm neun Mann an Bord und steuerte den Hafen von Mar del Plata an, wo sie am 13.7. gegen Mittag erwartet wurde. Ein Crewmitglied wurde vermisst, und die Suche nach ihm dauerte an. Neben den beiden Rettungsinseln mit den Überlebenden wurden neben Trümmern des gesunkenen Schiffs noch zwei weitere unbesetzte gefunden, die zunächst nicht geborgen werden konnten.
Eine S-2T-Turbotracker der argentinischen Marine kehrte wegen schlechter Sicht inzwischen nach Trelew zurück. Etliche andere Trawler setzten die Suchaktion fort. Die ‚Navigator’ barg dabei eine der beiden leeren Rettungsinseln und ein Schlauchboot. Die ‚Farruco’ setzte die Suche bis Einbruch der Dunkelheit fort und steuerte dann den Hafen von Montevideo an, um die noch an Bord befindlichen Schiffbrüchigen dort abzusetzen.
Die ‚Dorneda‘ war beim Hieven des Schleppnetzes gekentert, nachdem dieses neben das Schiff geriet, das gerade Hartruderlage hatte. In hoch gehender See brachen Wellen über die Heckrampe und fluteten den Maschinenraum. Nachdem die Maschine ausfiel, wurde der Trawler zum Spielball der See und verlor seine Stabilität.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Vietnam gestrandet
(Datum) Am 5.7. gegen 10 Uhr lief der vietnamesische Frachter ‚An Phú 868’, 2041 BRZ (IMO-Nr.: 9373060), auf der Reise von An Giang nach H?i Phòng auf Grund. Die neunköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel. Sie wurde um 11.40 Uhr rund 10 Meilen vor dem Hafen von La Gi von dem Frachter ‚Tru?ng H?i Star 3‘ gerettet, der ebenso wie die ‚Haian Bell‘ zu Hilfe gekommen war.
Die Schiffbrüchigen wurden nach Hu Lai gebracht Der Havarist hatte 10,5 Tonnen Bunkeröl an Bord, das von einem anderen Schiff abgepumpt wurde. Er brach an der Strandungsstelle mittschiffs auseinander und sank. Die Reederei Hong Ha Bay Shipping Co., Ltd. in Thai Thinh musste nun die Bergung des Schiffs organisieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sieben Fischer vor Vung Tau gerettet
(12.07.18) Am 11.7. gegen sieben Uhr erlitt der vietnamesische Kutter ‚PY 95139 TS’ mit einer siebenköpfigen Crew an Bord auf Position 07 ° 24' N 109 ° 55' O rund 243 Meilen südsüdöstlich des Cape Vung Tau und bat um Assistenz. Schiffe der Marine wurden zu Hilfe geschickt. Um 16.30 Uhr nahm die ‚VH 744‘ die sieben Mann unversehrt an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Port-en-Bessin
(12.07.18) Am 11.7. wurde das CROSS Jobourg alarmiert, nachdem 22 Meilen vor Port-en-Bessin gegen 16:30 Uhr der Trawler ‚Imagine CN 667270‘, 72 BRZ (MMSI-Nr.: 227850000), manövrierunfähig geworden war, nachdem sein Propeller blockiert wurde. Der französische Minensucher ‚Vulcain’, der sich zwei Fahrstunden entfernt war, bot seine Assistenz an. Er erreichte den Havaristen gegen 18 Uhr.
Taucher stiegen dann ab und machten sich daran, die Antriebsanlage, in der sich ein Netz verfangen hatte, wieder zu befreien. Anschließend nahm der Kutter Kurs auf Port-en-Bessin, wo er gegen 21 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Halber Koppelverband auf dem Rhein wieder frei
(12.07.18) Die Bergung des bei Köln-Rodenkirchen auf Grund gelaufenen Koppelverbands ‚Christiane Deymann 1‘, 3066 ts (EU-Nr.: 02324750), und ‚Christiane Deymann 2‘, 2030 ts (ENI-Nr.: 02323261), wurde am 12.7. fortgesetzt. Nachdem am Abend des 11.7. die ‚Christiane Deymann 2 geleichtert und anschließend von dem Schubschlepper ‚Marshal‘in den Niehler Hafen bugsiert wurde, sollte im Laufe des Tages die ‚Christiane Deymann 1‘ mit eigener Kraft wieder in das Fahrwasser des Rheins zurückkehren. Zuvor muss deren Drahtrollenladung auf ein anderes Schiff umgeladen werden.
Der Koppelverband der Reederei Deymann aus Haren (Ems) hat große Mengen Betonstahl und Drahtrollen geladen. Mehrere hundert davon wurden vom Baggerschiff ‚Doris‘ geleichtert. Die Wasserschutzpolizei und die Kölner Feuerwehr hielten sich einsatzbereit, um im Fall von Problemen bei der Bergung einzuschreiten und den Verkehr auf dem Rhein notfalls zu stoppen.
Im Niehler Hafen sollte der gesamte Schubverband nach der Bergung auf Schäden untersucht und anschließend wieder beladen werden, um dann die Fahrt fortzusetzen. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein musste für die Bergungsarbeiten nicht unterbrochen werden. Passierende Schiffe wurden aufgefordert, beim Vorbeifahren die Fahrt zu verringern und ausreichend Abstand einzuhalten.
Der Verband war am 10.7. gegen 11.30 Uhr in Talfahrt auf dem Weg von Kehl nach Mülheim an der Ruhr auf Grund gelaufen, als er ein schnelleres Schiff passieren lassen wollte und auf der Außenseite einer Flussbiegung an den Fahrwasserrand fuhr. Dabei hob er sich 20 Zentimeter aus der Last. Die Untersuchungen der Wasserschutzpolizei in Duisburg dauerten noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der ‘Kea Trader’
(Bild: FANC)   Großbild klick!

Ein Jahr nach Strandung der Kea Trader kein Ende der Bergungsarbeiten absehbar
(12.07.18) Ein Jahr nach der Strandung des unter Malta-Flagge laufenden Containerfrachters ‘Kea Trader’, 25145 BRZ (IMO-Nr.:9701281), auf dem Durand Reef vor Neukaledonien am 12.7.2017 ist kein Ende der Wrackräumungsarbeiten absehbar. Es musste dazu erst schweres Spezialgerät durch die Berger von Shanghai Salvage Company konstruiert werden, das sich der beiden Wrackteile annehmen kann. Es wurde nicht vor Mitte 2019 vor Ort erwartet.
Die Bedingungen für die Operation waren denkbar schlecht. Die beiden Schiffsteile hatten sich inzwischen 12 bzw. 20 Grad zur Seite geneigt. Helikopter können mangels verbliebener Deckfläche nicht an Bord landen. Der nächste Hafen ist 140 Meilen entfernt.
Laderaum der ‘Kea Trader’
Laderaum der ‘Kea Trader’
(Bild: SSC)   Großbild klick!
Die widrigen Wetterbedingungen erlaubten den Bergern bislang nur während 40 % ihrer Anwesenheit eine Arbeit vor Ort. Das Riff muss exakt kartiert werden, damit Boote und Schiffe dort ungefährdet eingesetzt werden können.
Mit Airbags wurden losgerissene Wrackteile gehoben und auf die Kranbarge ‚Ju Li‘ verladen. Taucher sollten einzelne Stahlfragmente sowie ölhaltige Flüssigkeiten im Schiffsinnern entfernen. An den umliegenden Küsten wurden bislang 399 Kubikmeter Treibgut von Stränden und Buchten eingesammelt.
Dazu waren 650 Einsatzkräfte während insgesamt 26.000 Stunden an den Küsten tätig. Fünf der ursprünglich 762 Container haben auf dem Vorschiff des Wracks noch überlebt, acht weitere sowie Flat-Racks befanden sich unter Wasser in den gefluteten Laderäumen. Insgesamt 769 Boxen wurden geborgen.
Außerdem haben die Berger bislang 1.009 Kubikmeter Öl und ölhaltiges Wasser sowie rund 400 Tonnen Material wie Deckenverkleidungen, Mobiliar und Ausrüstung oder Zwischenwände entfernt. Sie wurden zum Recyceln an Land gebracht. Diese Tätigkeiten sollten in den kommenden Monaten mit vier vor Ort stationierten Schiffen fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision verlief unbemerkt von Schiffsführer
(12.07.18) Im Hafen von Deggendorf kam es am Morgen des 10.7. zu einer leichten Kollision. Beim Ablegen vom Kai stieß ein deutscher Schubverband leicht gegen die Bordwand eines an der Kaimauer festgemachten Gütermotorschiffes. Dessen Außenhaut des Schiffes wurde dadurch leicht eingedrückt.
Offenbar hatte der Schiffsführer des Schubverbandes die Kollision gar nicht bemerkt und setzte das Auslaufmanöver fort. Er wurde jedoch von der Wasserschutzpolizei in Passau gestoppt, um die nötigen Daten für die Unfallaufnahme festzustellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ermittlungen gegen Betreiber von Börteboot
(12.07.18) Nach dem Untergang des Börteboots ‚Marianne‘ am 7.5. auf der Hunte hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg Ermittlungen eingeleitet wegen einer möglichen Fahrlässigkeit im Betrieb an. Das 10,5 Meter lange und drei breite Meter Boot war gegen 15 Uhr mit 27 Fahrgästen aus Vlotho und zwei Besatzungsmitgliedern nach einem plötzlichen Wassereinbruch in Oldenburg untergegangen. Die Gruppe war auf der Rückfahrt von einem einstündigen Ausflug gewesen.
Bei einer ersten Inaugenscheinnahme durch Gutachter nach der Bergung war der ungepflegte Zustand schon äußerlich zu erkennen gewesen. Ermittler der Wasserschutzpolizei und ein Gutachter haben auch das Börteboot ‚Die Liebe‘ daraufhin überprüft. Die Ermittlungen wurden gegen die beiden Eigner („City-Sailing“), und den Schiffsführer durchgeführt, nachdem sich Anhaltspunkte dafür ergaben, dass das Boot sich möglicherweise zum Unfallzeitpunkt nicht in einem zur Personenbeförderung verkehrstüchtigen Zustand befand.
Dies kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden, wenn die für die Sicherheit Verantwortlichen durch grob pflichtwidriges Verhalten gegen Rechtsvorschriften verstoßen und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neuer Eigner hatte wenig Freude mit Motoryacht
(12.07.18) Am Morgen des 10.6. sank eine Motoryacht in der Marina von Blankenberge. Das Boot lag im alten Teil des Hafens an der Seite der Havenstraat und begann am frühen Morgen wegzusacken. Wie es zu dem Wassereinbruch kam, war nicht sofort klar.
Ein kleines Leck oder eine defekte Pumpe könnten die Ursache gewesen sein. Am Nachmittag ragte nur noch die Bugspitze aus dem Wasser. Ab 14 Uhr begann der Vrijwillige Blankenbergse Zeereddingsdienst mit der Bergung des Bootes.
Die Aktion verlief nicht reibungslos, weil das Boot an einem schwer zugänglichen Platz lag. Zuerst ging ein Taucher ins Wasser, um alles zu überprüfen, dann wurde ein Kran eingesetzt, um das Boot wieder an die Wasseroberfläche zu holen. Es wurde dann abgeschleppt.
Der Eigner aus Zottegem hatte das Boot erst im Februar gebraucht für mehrere tausend Euro gekauft, um es für Familienausflüge zu nutzen. Sobald das Boot vollständig trocken ist, wird er den Schaden untersuchen. Er rechnete aber mit einem konstruktiven Totalverlust.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Blankenberge abgeschleppt
(12.07.18) Am 7.7. um 16.52 wurde der Vrijwillige Blankenbergse Zeereddingsdienst vom MRCC alarmiert, nachdem der Kutter ‚Knots‘ vor Bredene mit einer dreiköpfigen Crew an Bord Maschinenausfall erlitten hatte. Die Seenotretter waren um 17.19 Uhr vor Ort und übergaben eine Schlepptrosse an Bord. Der havarist wurde dann in Richtung des Vorhafens von Oostende geschleppt. Um 17.19 Uhr endete der Einsatz, und die Seenotretter kehrten nach Blankenberge zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Stamnes
(12.07.18) An einer Werft in Stamnes sank am 11.7. gegen 11 Uhr der 50 Fuß lange Kutter ‚Nesheim‘. Das Schiff hatte offenbar einen plötzlichen Wassereinbruch erlitten. Die Feuerwehr wurde alarmiert, und gegen 13 Uhr hatten die Einsatzkräfte aus Vaksdal 100 Meter Ölschlängel ausgebracht, weil Diesel aus dem unter Wasser liegenden Wrack austrat.
Der Holzkutter lag in der Mitte einem Dreierpäckchen und war nach dem Untergang vollständig unter Wasser verschwunden. Auch an einem anderen der heruntergekommenen Schiffe wurde ein Loch im Rumpf entdeckt, sodass die Gefahr eines weiteren Untergangs bestand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Valleyfield
(12.07.18) Der unter Barbados-Flagge laufende Tanker ‘Emanuel S’, 12776 BRZ (IMO-Nr.: 9298363), warf am 6.7. Anker auf dem St. Lawrence Seaway nahe der Larocque Bridge in Salaberry-de-Valleyfield auf dem Beauharnois Canal. Das Schiff hatte einen Schaden an den Hilfsmaschinen erlitten und wartete nun auf das Eintreffen von Technikern aus dem Ausland, die die notwendigen Reparaturen durchführen sollten. Danach sollte das Schiff die Fahrt nach Montreal fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht bei Héaux-de-Bréhat gestrandet
(12.07.18) Bei Héaux-de-Bréhat strandete am Abend des 10.7. die 12 Meter lange Segelyacht ‘Folle Pensée’ aus Vannetaise, die von der Bucht von Saint-Brieuc gekommen war. Sie kam an der Spitze von Sillon de Talbert in Pleubian fest. Die Seenotretter der SNSM-Station Pleubian wurden alarmiert, konnten aber mit ihrem 1,7 Meter tief gehenden Boot in dem Felsengebiet nichts ausrichten.
Es gelang aber Bergern mit Kenntnis des tückischen Gebiets, das Boot wieder flottzumachen und nach Port Béni zu schleppen. Der Skipper verbrachte die Nacht in Pays de Saint-Yves und konnte die Fahrt nach Roscoff dann fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bargen werden nach einem halben Jahr geborgen
(12.07.18) Sechs Monate nachdem sich bei schwerem Eisgang eine Reihe von Bargen auf dem Ohio River losrissen, die in die Emsworth Locks and Dams, dauerten die Bergungsarbeiten durch die River Salvage Co. Inc., Pittsburgh an. Sektionen gesunkener Wracks wurden auf die Kranbarge ‚Big Al‘ gehoben. Auch der 80 Fuß lange Schlepper ‚James Garrett’ beteiligt.
Drei Bargen sollten noch in dieser Woche geräumt werden. Die Vorbereitungen für die Bergung dreier weiterer am 13.1. verunglückter Bargen, die jeweils rund 300 Tonnen wogen, wurden ebenfalls fortgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neues künstliches Riff vor Panama City
(12.07.18) Die Bay County Artificial Reef Association (BCARA) hat am Nachmittag des 10.7. eine 100 Fuß lange 432-Tonnen-Hopperbarge als künstliches Riff vor Panama City versenkt. Es wurde erwartet, dass sich schon wenige Stunden später die ersten Fische ansiedeln würden, die weitere anziehen und so die Biodiversivität bereichern und so sowohl die Fischerei wie auch der Tauchtourismus davon profitieren werden.
Das neue Wrack kam 30 Meilen vor der Küste des Bay County auf 30 Fuß Wassertiefe zu liegen. Binnen fünf Jahren sollte es vollständig besiedelt sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Anamur repariert
(12.07.18) Am 10.7. erlitt der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Nabiha Discovery’, 2926 BRZ (IMO-Nr.: 9201877), auf der Reise von Mersin nach Porto Nogaro gegen 15 Uhr einen Maschinenschaden. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft die Reede von Anamur und ging dort vor Anker. Nachdem die Crew den Schaden repariert hatte, nahm der Frachter wieder Fahrt auf und sollte am 16.7. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß in Mombasa fest
(12.07.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Pan Spirit‘, 33001 BRZ (IMO-Nr.: 9487433), lief an seinem Liegeplatz Nr. 10 im Hafen von Mombasa am 7.7. gegen 20.30 Uhr auf Grund. Er war gegen Mittag aus Al Jubail gekommen. Es gelang gegen 23 Uhr, ihn wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre 'Mestre Simão' gestrandet
Fähre 'Mestre Simão' gestrandet
(Bild: Resolve Salvage)   Großbild klick!

Gestrandete Fähre wurde recycelt
(11.07.18) Am 9.7. wurde das Abwracken der portugiesischen Fähre 'Mestre Simão' 748 BRZ (IMO-Nr.: 9690482), offiziell durch die Hafenbehörde abgeschlossen. Das Schiff war am Morgen des 6.1. im Sturm vor dem Hafen von Madalena auf Pico Island auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Eine Bergung des seither halb gesunken auf Felsen vor dem Hafen liegenden Wracks war nicht mehr möglich.
Am 12.6. waren die Schlepper ‚R Hercules‘ und ‚Resolve Commander‘ gemeinsam mit der Kranbarge ‚RMG 280‘ der Bergungsfirma Resolve Salvage & Fire in den Hafen von Horta eingelaufen, um das erst 2013 in Dienst gestellte Schiff zu zerlegen. Die Abbrucharbeiten wurden von Firmen, die spezialisiert sind auf die Wiederverwertung von Material, durchgeführt. Das meiste des Metallschrotts wurde in Containern aufs portugiesische Festland transportiert, wo das weitere Recycling erfolgen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Fender in Kaldundborg
(11.07.18) Am 4.7. um 8.05 Uhr kollidierte die dänische Fähre ‚Samsø', 4630 BRZ (IMO-Nr.: 9548562), mit einem Fender am Kai des Hafens von Kalundborg. Die Havarie ereignete sich von Ballen kommend beim Einlaufmanöver. Bei der nachfolgenden Inspektion des Schiffes wurden keine Schäden festsgestellt und keine Hinweise auf technisches Versagen.
Der Fender erlitt aber etwas Schaden. Er sollte am 9.7. gründlicher durch Taucher inspiziert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Hekla’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden im Englischen Kanal
(11.07.18) Der holländische Frachter ‚Hekla’, 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9356505), erlitt auf der Reise von Klaipeda nach Cork mit einer achtköpfigen Crew an Bord und einer Ladung von 3.300 Tonnen Dünger am 9.7. einen Maschinenausfall auf Position 51 08 15 N, 01 34 24.6 O. Die Crew konnte den Schaden binnen kurzer Zeit beheben, und der Frachter setzte die Reise zum Zielhafen fort. Er sollte am 11.7. um 19 Uhr in Cork festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigte Container
Beschädigte Container
(Bild: Martin Klingsick)   Großbild klick!

Container auf Überfahrt der Mayview Maersk von Malaysia nach Europa beschädigt
(11.07.18) Bereits am 27.6. machte der dänische Containerfrachter ‚Mayview Maersk’, 194849 BRZ (IMO-Nr.: 9619995), mit Ladungsschäden in der Maasvlakte in Rotterdam fest. Mehrere auf Oberdeck gestaute Container hatten Seeschlagschäden davongetragen während der am 9.6. begonnenen Überfahrt von Tanjung Pelepas nach Europa.
Nachdem die eingedrückten und teils aufgerissenen Container gelöscht und die übrigen Ladungsoperationen abgeschlossen waren, verließ der Frachter am 29.6. um acht Uhr wieder den Hafen und setzte die Reise nach Bremerhaven fort, wo er am 30.6. festmachte und am 2.7. nach Göteborg wieder auslief.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fähre ‚Tera Jet’
Archivbild Fähre ‚Tera Jet’
(Bild: Lourakis)   Großbild klick!

Tinos: Fähre hatte Vibrationen
(11.07.18) Am Nachmittag des 10.7. meldete der Kapitän der zyprischen Fähre ‚Tera Jet’,11374 BRZ (IMO-Nr.: 9179660), der Hafenbehörde von Rafina, dass es beim Anlegemanöver seines Schiffes gegen 14 Uhr in Tinos zu schweren Vibrationen im Turbinen-Hydro-Antriebssystem gekommen sei. Möglicherweise seien Fremdkörper darin gewesen.
Das Auslaufen des Schiffes wurde daraufhin behördlicherseits untersagt, bis die Ursache des Schadens behoben war. Am 11.7. um neun Uhr ging die Fähre nach Reparatur und Klasse-Inspektion wieder fahrplanmäßig in Dienst nach Mykonos und Naxos.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Kutter 'Banks‘
Gestrandeter Kutter 'Banks‘
(Bild: Jon Burell)   Großbild klick!

Banks soll noch im Juli geborgen werden
(11.07.18) Die Coral Coast Oceaneering aus Airlie Beach soll das Wrack der gestrandeten ‚Banks‘ bei Cid Harbour auf Whitsunday Island bergen. Der Auftrag von Maritime Safety Queensland hat einen Wert von 365,000 australischen Dollars. Noch in diesem Monat soll das Schiff freigeschleppt und zum Abwracken nach Townsville geschleppt werden. Der 207-Tonner lief einst für die australische Marine und strandete bei Cid Harbour im Hurrikan Debbie im März 2017.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lagerschaden im Englischen Kanal
(11.07.18) Der holländische Frachter ‚Endurance', 7642 BRZ (IMO-Nr.: 9312200), erlitt auf der Reise von Belfast nach Antwerpen am 10.6. um 4.05 Uhr Probleme mit einem Lager der Hauptmaschine. Das Schiff, das mit 5.262 Tonnen Containern beladen war, trieb auf Position 50 11 41 N, 002 54 98 W. Der Crew gelang es, eine Reparatur durchzuführen, und es erreichte am 11.7. um 1.50 Uhr die Reede von Westhinder und warf dort Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier ‚Kuyou‘ brennt
(Bild: Thijs Blom)   Großbild klick!

Schrottladung brannte in Dordrecht
(11.07.18) Am Nachmittag des 10.7. brach in der Schrottladung des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers ‚Kuyou‘ in Mallegat-Nord im Hafen von Dordrecht ein Feuer aus. Das Schiff war gegen zwei Uhr aus Moerdijk gekommen und lag am s-Gravendeelsedijk am Kai des Seehafenbetriebs. Es kam zu einer kräftigen Rauchentwicklung aus den Laderäumen. Der Qualm zog über den Boulevard am Mijlweg und die Wielwijk und vernebelte die A 16. Es mussten keine Sperrungen vorgenommen werden, allerdings wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, bis der Brand unter Kontrolle war. Von vier Teams laufend durchgeführte Schadstoffmessungen ergaben keine kritischen Werte während der Löscharbeiten.
Der übrige Hafen wurde aber bis in die Abendstunden hinein für den übrigen Schiffsverkehr geschlossen. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Die landseitigen Löschtrupps wurden dabei von zwei Löschbooten vom Wasser her unterstützt.
Sie kühlten den Rumpf, von dem durch die Hitze bereits die Farbe abplatzte, von außen. Die Kranbarge ‚Ahoi 25‘ begann, Schrott aus den Laderäumen zu baggern, um einen Zugang zum Brandherd zu ermöglichen. Gegen 20.30 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Es wurde allerdings damit gerechnet, dass die Nachlöscharbeiten noch längere Zeit in Anspruch nehmen würden.
Gegen 22 Uhr konnten die Einsatzkräfte damit beginnen, die Ausrüstung einzupacken und abzurücken. Unklar war, ob das Löschwasser, das sich in den Laderäumen angesammelt hatte, kontaminiert war.
Die ‘Kouyou’ ist 197 Meter lang, 33 Meter breit, hat 12,65 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 58.595 Tonnen. Sie läuft für die Doun Kisen KK in Ehime-Ken und wurde 2013 bei Kawasaki erbaut. Am 24.10.2013 wurde der Frachter in Quebec in die Kette gelegt, weil die Reederei der 20-köpfigen Crew aus Burma und Vietnam mehr 51,000 Dollar Heuern schuldete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Kertschenskiy-Straße
(11.07.18) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter ‚Spania", 2265 BRZ (IMO-Nr.: 8027664), der sich auf der Fahrt von Yeisk nach Diller befand, erlitt am 8.7. gegen Mittag einen Ausfall der Hauptmaschine in der Kertschenskiy-Straße. Der Havarist warf Anker im Bereich der Tonnen 33 und 34.
Hier machte sich die Crew an die Behebung des Schadens. Um 13.15 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf und warf am 11.7. um 1.15 Uhr vor dem Zielhafen Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband in Köln auf Grund gelaufen
(11.07.18) Der voll beladene deutsche Schubverband ‚Christiane Deymann 1‘, 3066 ts (EU-Nr.: 02324750; MMSI-No.: 244690214; CS: PD4463) und ‚Christiane Deymann 2‘. 2030 ts (ENI-Nr.: 02323261), lief am Nachmittag des 10.7. gegen 16 Uhr auf Höhe von Flusskilometer 682 auf dem Rhein vor Köln-Westhoven auf Grund. Vermutlich war der niedrige Wasserstand die Ursache für die Havarie. Der Kölner Pegel lag zum Unfallzeitpunkt bei etwa 2,12 Metern und sollte auch in den nächsten Tagen konstant niedrig bleiben.
Die Havarie ereignete sich beim Versuch, einem überholenden Schiff auf der Außenseite einer Flussbiegung Platz zu machen. Dabei kam der Verband am rechten Flussufer fest. Zwei Schiffe gingen wenig später längsseits und versuchten, den Schubverband wieder in die Fahrrinne zu bugsieren, hatten aber keinen Erfolg.
Die Bergungsversuche wurden am Abend eingestellt, da das Schiff sehr fest aufsaß. Die Bergung sollte am Vormittag des 11.7. fortgesetzt werden. Die Wasserbau-Firma Hülskens begann mit Hilfe eines Krans Ladung aus dem Schiff zu leichtern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Entmastete Segelyacht nach Beaufort abgeschleppt
(11.07.18) Die beiden Patroullienboote ‚Vigorous’ und ‚Richard Snyder’ der US Coast Guard kamen am 10.7. der Segelyacht ‚Gaia’ zu Hilfe, die am Abend des 8.7. 37 Meilen vor Atlantic Beach, North Carolina, einen Mastbruch erlitten hatte und einen Ausfall der Bordelektrik. Die Crew aktivierte das EPIRB, woraufhin ein MH 60-Jayhawk-Helikopter von der Air Station Elizabeth City aufstieg und die Segler mit einem Handfunkgerät versorgte.
Die 210 Fuß lange ‚Vigorous’ aus Virginia Beach nahm Kurs auf die Position und konnte eine Schleppverbindung zur Yacht herstellen. Nachdem die 154 Fuß lange ‚Richard Snyder’ aus Atlantic Beach, North Carolina, ebenfalls eingetroffen war, wurde die Schleppleine auf diese übergeben und die ‚Gaia‘ am frühen Morgen des 10.7. nach Beaufort eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor in stürmischer See 16 Container
(11.07.18) Der Frachter ‚NP Lovegistics 2’, 1760 BRZ (IMO-Nr.: 9704570), geriet in Gewässern der Trang-Provinz unweit der Insel Koh Lao Liang in der Andamanischen See am 10.7. in stürmisches Wetter. Er war auf der Reise von Kantang in Trang nach Port Klang in Malaysia. Die Wellen verursachten einen Kurzschluss, und das manövrierunfähige Schiff trieb als Spielball der Wellen westlich von Koh Lao Liang in Trang’s Kantang-Distrikt.
Die Marinepolizei von Trang schickte gegen Mittag ein Patroullienboot zu Hilfe. Während es noch zum Havaristen unterwegs war, konnte dessen Crew die Energieversorgung an Bord wieder herstellen. Bis dahin waren aber alle 17 Container, die auf Deck gestaut gewesen waren, von den überkommenden Wellen in die See gerissen worden.
Dabei hatten sie Schäden an den Deckseinrichtungen verursacht. Die Polizei wies den Kapitän an, an der Trang-Pier in Tambon Na Klua im Kantang-Distrikt festzumachen. Währenddessen wurde begonnen, die in der See treibenden Container zu bergen. Einige drifteten auch auf den nahen Strand. Menschen kamen bei der Havarie nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Decksschäden bei Schrottverladung
(11.07.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter ‚Sozopol 1', 2453 BRZ (IMO-Nr.: 8301840), erlitt strukturelle Schäden an Lukensülls und Relings auf dem Hauptdeck im Hafen von Gebze beim Löschen einer Ladung von Stahlschrott am 9.7. Reparturen sollten durch Hafenpersonal nach Ende der Löscharbeiten durchgeführt werden. Am 11.7. lag das Schiff weiter bei Diler Demir Celik Endüstri ve Ti Ticaret AS Liman Tesisleri in Tavsancil.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Untergang bei Strömstad bewahrt
(11.07.18) Eine norwegische Motoryacht mit drei Personen an Bord funkte am 10.6. Mayday, nachdem sie 0,6 Meilen nordnordöstlich Kløvningarnas Leuchtturm auf Position 58.56.44 N 010.59.80 O auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Die Rettungsstation Strömstad schickte zwei Boote und zu Hilfe. Die norwegische Rettungsgesellschaft entsandte die „Horn Rescue“, und auch die ‚KBV 303‘ der Küstenwache hatte das Notsignal gehört und koordinierte die nachfolgende Rettungsaktion.
Die dreiköpfige Crew wurde an Bord des Rettungsboots ‚Roger Hansson‘ nach Strömstad gebracht, wo eine Ambulanz an der Rettungsstation bereitstand, die Schiffbrüchigen aber unversehrt vorfand. Die ‚Horn Rescue‘ und die ‚KBV 303‘ lenzten den Havaristen, dessen Bug bereits unter Wasser lag, mit mehreren Pumpen und konnten das Leck im Rumpf provisorisch abdichten. Das Boot, das bereits kurz vor dem Untergang gestanden hatte, konnte so im letzten Augenblick gerettet und in die Marina von Strömstad geschleppt werden, wo ein Kran es aus dem Wasser hob.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Le Havre
(11.07.18) Am 11.7. um 1.20 Uhr kollidierte der unter Barbados-Flagge laufende Frachter ‚Wilson Hobro', 2896 BRZ (IMO-Nr.: 9229128), mit dem französischen Trawler ‚L'Amarante - CN.922409', 48,85 BRZ (MMSI-Nr.: 227145400), unweit von Le Havre. Der Frachter hatte am 10.7. um 21 Uhr in Rouen losgeworfen und mit einer achtköpfigen Crew nach Kolding unterwegs. Die Havarie ereignete sich 2,7 Meilen vom Semaphore de la Hève auf der Reede von Rouen.
Die ‚L'Amarante' konnte ihre Fahrt nach Honfleur fortstetzen, nachdem das CROSS Jobourg die Lage erkundet hatte. Es überwachte den Trawler auf dem Weg dorthin, bis er gegen vier Uhr sicher festgemacht hatte. Er hatte Schäden am Ruderhaus davongetragen. Auch die ‚Wilson Hobro' war inzwischen wieder in Richtung Dänemark unterwegs und sollte dort am 14.7. eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter legte sich in Tenes auf die Seite
(11.07.18) Der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter ‚Pasha’, 4921 BRZ (IMO-Nr.: 8213718), der mit einer 13-köpfigen Crew an Bord, darunter 12 Syrern und einem Ägypter – um 13.30 Uhr aus Istanbul kommend in Tenes festgemacht hatte, begann sich am späten Nachmittag nach Beginn der Löscharbeiten auf einmal nach Steuerbord überzulegen. Er hatte 4.092 Holzpaneele zur Herstellung von Möbeln geladen, die teilweise übergingen. 11 Menschen, davon zwei Crewmitglieder und neun Hafenarbeiter, wurden verletzt.
Sie kamen in die Notaufnahme des Tenes-Hospitals, konnten aber überwiegend nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Die Hafenfirma ETP gemeinsam mit den Behörden von Tenes machte sich daran, den Havaristen wieder auf ebenen Kiel zu bekommen. Dies geschah durch simultanes Entladen und Umpumpen von Ballastwasser. Die Operation verlief erfolgreich, und so konnte Schlimmeres verhindert werden. Eine Untersuchung zu der Havarie wurde eingeleitet. Am 11.7. lag die ‚Pasha’ weiterhin im Hafen von Tenes.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Camarones havariert
(11.07.18) Am Nachmittag des 7.7. kollidierte der 16 Meter lange, argentinische Kutter ‚Chatka I (M.N. 02893)‘ der Chatka Patagonica S.A mit dem Trawler ‚Siempre Santa Rosa (M.N. 0494)‘, 119 BRZ (IMO-Nr.: 8600715), der Giorno S.A. vor Camarones. Dabei stürzte ein Fischer ins Wasser, konnte aber mit einer Leine wieder an Bord gezogen werden. Mit leichten Unterkühlungserscheinungen kam er ins Krankenhaus von Camarones.
Die ‚Chatka I’ wurde durch Netze, die in den Propeller gerieten, manövrierunfähig und musste abgeschleppt werden. Die ‚Siempre Santa Rosa’ kam mit geringen Schäden am Rumpf davon. Die Marinepräfektur in Chubut leitete eine Untersuchung ein.
Am 10.7. kam ein weiterer Havarist in Camarones an – die ‚ Golfo San Matías' (MMSI-Nr.: 701000571) der Besugo SA in Mar del Plata hatte einen Maschinenausfall erlitten und musste von der ‚Antonina‘ in den Hafen geschleppt werden. Hier wurde sie mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur und eine Inspektion durch die PNA aus Comodoro Rivadavia durchgeführt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Berger in Chile in den Startlöchern
(11.07.18) Das Aufrichten und die Bergung des gekenterten chilenischen Lachstransporters ‚Seikongen‘, 1952 BRZ (IMO-Nr.: 9793985), in Chiloé soll, wenn die Wetterbedingungen dies zulassen, am 12.7. um acht Uhr beginnen. Seit vergangenem Oktober lag das Schiff auf der Seite in Pilpilehue in der Chonchi-Kommune in der Los Lagos Region. Zum Aufrichten des Wracks muss kontinuierlich Wasser ausgepumpt werden. Das Schiff hochzuziehen und auszupumpen wird Hand in Hand gehen. Nach rund einer Woche soll der Fischtransporter, wenn alles nach Plan der Berger verläuft, wieder schwimmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Letzter Vermisster der Phoenix gefunden?
(11.07.18) Der letzte vermisste Passagier der ‘Phoenix’ könnte am Nachmittag des 11.7. vor Phuket gefunden worden sein. Das Ram Union-Rettungsteam aus China barg ihn zusammen mit dem thailändisch-chinesischen Team. Geld in der Tasche des Toten ließ vermuten, dass es sich um ein Opfer des Schiffbruchs handelte. Damit wurden bislang 46 Tote bestätigt einschließlich einer Leiche, die unter dem Rumpf eingeklemmt ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kentern der Tobruk wird zum Politikum
(11.07.18) Australische Tauchfirmenbetreiber bezeichneten die Versenkung des Landungsschiff HMAS ‚Tobruk’ als Tauchattraktion als einen Fehlschlag, da sich das Schiff auf die Seite gelegt hatte. Die Regierung hatte versprochen, das Wrack würde ein Weltklasse-Ziel für Tauchtouristen im Great Sandy Marine Park, zwischen Bundaberg und Hervey Bay werden. Doch die Landung auf dem Grund war nach Ansicht von Brett Lakey des Lady Musgrave Experience nicht das, was den Firmen versprochen wurde, die für die Stelle Tauchgenehmigungen haben.
Die Position des Schiffes könnte den Zugang auf erfahrene Taucher reduzieren. Queensland Parks and Wildlife Service überlegten nun, ob man das Wrack aufrichten könne oder es auf der Seite liegen bleibe.
Lakey überlegte, die erteilten Genehmigungen zurückzugeben. Die Opposition in Queensland redete von eklatantem Versagen und wollte wissen, ob die Organisatoren der Versenkung haftbar für das Ergebnis gemacht werden können.
Umweltminister Leeanne Enoch entgegnete, dass das Queensland Government derzeit gemeinsam mit der ausführenden Firma und Tauchfirmen die Sicherheit des Wracks untersuche. Es sei auch in der jetzigen Lage für alle Befähigungen von Tauchern zugänglich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter zum zweiten Mal in einem Monat geborgen
(11.07.18) Das RNLI-Boot aus Ramsey schleppte am 10.7. den 17 Meter langen Kutter ‚Pamela S‘(MMSI-Nr.: 235000887) aus Whitby ab, der nördlich des Point of Ayre manövrierunfähig in der See trieb. Die dreiköpfige Crew hatte um 5.47 Uhr einen kompletten Ausfall der Bordenergie gemeldet. Die ‘Margaret Jean’ lief aus und ging rund eine Stunde später um 6.47 Uhr längsseits.
Es stellte eine Schleppverbindung her. Um 10.10 Uhr wurde der Kutter in den Hafen von Ramsey gezogen und war 20 Minuten darauf sicher am Kai fest. Bereits am 17.6. hatte die RNLI dem Schiff geholfen, als es um 6.10 Uhr auf Felsen bei Long Craigs unweit von Dunbar gelaufen war.
Im Netz hatte sich ein großer Felsbrocken verfangen, und die Crew verholte in flacheres Wasser, um ihn dort zu entfernen. Doch dabei geriet das Netz unter den Rumpf, und das Schiff kam fest. Das RNLI-Boot der Torness Power Station half dem Kutter ‚May Queen‘ eine Schleppverbindung zwischen den beiden Schiffen herzustellen, und dann konnte die ‚Pamela S‘ von den Felsengezogen werden. Um 7.20 Uhr lag der Kutter im Hafen von Dunbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre nach Strandung gekentert
(11.07.18) Die indonesische Fähre ‚Sri Kandi 99’, 154 BRZ (IMO-Nr.: 8999506), die am Abend des 9.7. an der Südspitze von Pulau Tekong auf Grund gelaufen war, ist inzwischen gekentert. Das Wrack ragte, auf der Steuerbordseite liegend, mit dem Vorschiff noch teilweise aus dem Wasser. Das Schiff war bei Ebbe aufgelaufen, nachdem es mit Felsen vor der Insel kollidiert war.
Alle 45 Personen an Bord hatten zuvor von der Police Coast Guard gerettet werden können, die mit drei Booten im Einsatz gewesen war. Dieser hatte sich wegen der Schlagseite des Schiffs, der geringen Wassertiefe an der Strandungsstelle und der schlechten Sicht als kompliziert erwiesen. Die Crew des Bootes ‚PT 78‘ konnte mit Nachtsichtgeräten fünf auf der Fähre gefangene Menschen ausmachen.
Sie manövrierten ihr Boot vorsichtig längsseits des Havaristen, denn die Passagiere konnten nicht schwimmen. Sie konnten auf diese Weise einfach auf das Polizeiboot hinübersteigen. Die anderen beiden Boote retteten die übrigen 40 Personen, darunter einen Vietnamesen und 33 Malaysier sowie eine 11-köpfige indonesische Crew. Zwei Männer hatten leichte Verletzungen davongetragen.
Einige Menschen gerieten in Panik, konnten aber beruhigt werden. Sie wurden auf eine andere Fähre, die ‚Camara Samudra’, gebracht, und trafen am 10.7. um 5.15 Uhr in Tanjong Pengelih, Johor, ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


U-Boot ‚U 966‘
U-Boot ‚U 966‘
(Bild: USAF)   Großbild klick!

La Coruña: Rätsel um U 966 nach 75 Jahren gelöst
(10.07.18) In 25 Metern Tiefe fand eine dreiköpfige spanische Tauchergruppe um Eduardo Lusada am 7.7. die Trümmer des deutschen U-Boots ‚U 966‘ an einer Stelle, an der man nur bei sehr ruhiger See absteigen kann. Die Reste des Wracks lagen vor der nördlichsten Spitze Spaniens bei Estaca de Bares nahe A Coruña auf dem Meeresgrund vor der galizischen Küste verstreut. Das Boot der deutschen Standardklasse VII C war Anfang März 1943 in Dienst gestellt und zunächst als Ausbildungsboot verwendet worden.
Mit 67 Meter Länge und einer Verdrängung von 871 Tonnen gehörte es zu den mittelgroßen Typen, die vor allem im östlichen Teil des Nordatlantiks sowie vor Europas Küsten eingesetzt wurden. Unter Kommandant Eckehard Wolf war das von Blohm & Voss in Hamburg erbaute Boot vom 4.4. bis zum 31.7. 1943 als Ausbildungsboot bei der 5. U-Flottille im Einsatz. Ab dem 1.8.1943 wurde es von der 9. U-Flottille als Frontboot eingesetzt.
Am 5.10.1943 stach es vom Marinestützpunkt Trondheim zu seiner ersten und einzigen Feindfahrt in See. Sie dauerte nur 36 Tage. Am frühen Morgen des 10. 11. befand sich das Boot aufgetaucht vor der nordspanischen Küste nordwestlich von Kap Ortegal.
Wrackteile von ‚U-966‘
Wrackteile von ‚U-966‘
(Bild: Eduardo Lusada)   Großbild klick!
Plötzlich erschütterten drei Schläge das ganze Boot, das Heck wurde aus dem Wasser gehoben und fiel dann hart zurück. Offensichtlich wurde das Boot aus der Luft mit Wasserbomben angegriffen, denn ein Schiff war nicht zu sehen, und Minen hätten nicht so dicht beieinander gelegen, dass drei in so kurzer Folge detonieren konnten. Tatsächlich hatte eine britische Vickers Wellington des RAF-Squadron 612 gegen 4.09 Uhr morgens das Boot entdeckt und mit sechs Wasserbomben attackiert. Drei davon schlugen so dicht ein, dass es schwer beschädigt wurde.
Sofort gab Kommandant Wolf Tauchbefehl, doch es gelang es nicht, das Boot auf den befohlenen 150 Meter Tiefe einzupendeln. Stattdessen sackte ‚U-966‘ weiter ab bis auf 240 Meter Tiefe. Um zu verhindern, dass der Wasserdruck es zerquetschte, gab es nur einen Ausweg: Anblasen.
Langsam hob sich das schwer beschädigte und an verschiedenen Stellen leckgeschlagene U-Boot. Nur mit ständigem Einsatz von Druckluft konnte es in 150 Meter Tiefe stabilisiert werden.
Offenbar hatte eine der Zellen einen Riss davongetragen. Nach vier Stunden ging der Druckluftvorrat zur Neige, ebenso die Ladung der Batterien. Um 8.30 Uhr musste ‚U-966‘ wieder auftauchen. Kommandant Wolf ließ den letzten noch intakt gebliebenen Diesel anwerfen und Kurs auf die spanische Küste nehmen in der Hoffnung, die gegnerischen Bomber würden die Hoheitsgewässer des neutralen Landes respektieren.
Wrackteile von ‚U-966‘
Wrackteile von ‚U-966‘
(Bild: Eduardo Lusada)   Großbild klick!
Um 8.59 Uhr entdeckte eine B-24 Liberator des US-Navy-Squadron VB-105 das Kielwasser des angeschlagenen Bootes. Zwar konnte dessen Besatzung den Bomber mit Flakfeuer verjagen, doch natürlich rief dessen Pilot per Funk Unterstützung an. Das nicht mehr tauchfähige U-Boot hatte keine Chance, als mehrere Angriffswellen folgten. Zwar gelang es, das Boot immer quer zum angreifenden Flieger zu stellen, einen Bomber abzuschießen und jedem Bombenabwurf auszuweichen, doch als nach mehreren Stunden mit der nordspanischen Küste in Sichtweite auch noch eine mutmaßlich britische Korvette erschien, befahl Wolf, die Geheimsachen zu vernichten und das Boot klarzumachen zum Versenken.
Die Verschlüsselungsmaschine Enigma und die mit wasserlöslicher Farbe auf speziellem Papier gedruckten Codebücher wurden über Bord geworfen und Sprengladungen an den Ventilen und an den Gefechtsköpfen der Torpedos angebracht. Doch plötzlich erschütterte ein weiterer Schlag den Rumpf von ‚U-966‘: Das Boot war auf eine Klippe aufgelaufen.
Die Besatzung ging von Bord, teilweise direkt ins kalte Wasser, teilweise in ein Beiboot. Dann ließen die Zeitzünder die Ladungen detonieren. Die Explosion zerriss das aufgegebene U-Boot, und in der unruhigen See verteilten sich die Reste auf dem Meeresgrund.
Von der 50-köpfigen Crew erreichten schließlich 42 Mann das Land, acht überlebten den Schiffbruch nicht. Die spanische Regierung bewertete die deutschen Seeleute nicht als Schiffbrüchige, sondern stufte sie als Kombattanten ein und brachte sie in ein Internierungslager. Einigen gelang später, zum Teil mit Unterstützung ihrer Bewacher, die Flucht.
Wrackteil von ‚U-966‘
Wrackteil von ‚U-966‘
(Bild: Eduardo Lusada)   Großbild klick!
Sechs Verwundete durften aus humanitären Gründen nach Deutschland zurückkehren. Eckehard Wolf gelang ein Jahr nach dem Verlust seines Bootes die Flucht. Er kehrte unter falschem Namen durch das schon befreite Frankreich nach Deutschland zurück.
Hier wurde er noch zum Kapitänleutnant befördert, übernahm aber bis zum Kriegsende kein Kommando mehr auf einem anderen Boot. Der Rest seiner Besatzung kehrte im Juni 1945 nach Deutschland zurück. Seit 2008 nun fahndeten die spanischen Taucher nach dem verschwundenen Boot – nun wurde seine letzte Ruhestätte gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mallorca: Guardia Zivil rettete deutsche Segler
(10.07.18) Die Guardia Civil hat am 8.7. die beiden deutschen Besatzungsmitglieder der ‚Fenice‘ vor der Küste Mallorcas gerettet. Das Boot war in Calviàs Militärzone vor Illetes gegen 14.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in Seenot geraten und gesunken. Zur der Zeit herrschte vor Ort aber starker Wellengang. Verletzt wurde niemand, das Boot sollte in den kommenden Tagen geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Marfaam'
Archivbild Frachter ‚Marfaam'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Hubbühne brannte in Laderaum – dichter Qualm zog über Harlingen
(10.07.18) Am Abend des 9.7. brach auf dem holländischen Frachter ‚Marfaam', 5422 BRZ (IMO-Nr.: 9526100), der im Neuen Fischereihafen von Harlingen lag, unter Deck ein Feuer aus. Eine Hubbühne war in Brand geraten, und es kam zeitweilig zu einer starken Rauchentwicklung, als die Luken der Laderäume geöffnet wurden. Dichte, schwarze Qualmwolken zogen über den Hafen.
Die Feuerwehr forderte Anwohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich nicht dem Rauch auszusetzen. Alle Personen, die an Bord waren, hatten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Es gelang den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bekommen.

‚Marfaam' brennt
‚Marfaam' brennt
(Bild: Nils de Boer)   Großbild klick!
Danach wurde das Schiffsinnere belüftet. Die ‚Marfaam‘ war aus IJmuiden gekommen und hatte am 3.7. gegen 13 Uhr in Harlingen festgemacht.
Der Frachter ist 117,15 Meter lang, 16 Meter breit, hat 7,2 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8.429 Tonnen. Er läuft für die Boomsma Shipping B.V. in Sneek und wurde 2011 bei den Zaliv Shipyards in Kertsch erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Seaspan Lahore' in Valetta
(Bild: Manu Emmal)   Großbild klick!

Hapag-Lloyd-Frachter wird nach Antriebsschaden in Valletta gedockt
(10.07.18) Vier Hafenschlepper zogen den unter Hongkong-Flagge registrierten Containerfrachter ‚Seaspan Lahore', 39941 BRZ (IMO-Nr.: 9301811), am 5.7. gegen 10 Uhr zu einem Liegeplatz am Palumbo Shipyard in Valletta, wo er gegen 10 Uhr vertäut wurde. Das Schiff sollte nun im benachbarten Trockendock repariert werden. Es hatte am 27.6. in Piräus einen schweren Schaden an der Antriebsanlage erlitten.
Deutlich sichtbar waren herausgebrochene Teile an den Propellerblättern, die darauf hindeuteten, dass der Frachter entweder auf Grund geraten oder von einem Unterwasserhindernis beschädigt worden war. Er könnte entsprechend auch weitere Schäden am Unterwasserschiff erlitten haben.
Schaden an der Schiffschraube
Schaden an der Schiffschraube
(Bild: Manu Emmal)   Großbild klick!
Nachdem der Havarist entladen worden war, hatte ihn der Schlepper ‚Christos XXII' am 29.6 auf den Haken genommen und nach Malta geschleppt. Vor vier Tagen hatte er dann an der Parlatorio Wharf festgemacht.
Die ‚Seaspan Lahore’ ist 259,8 Meter lang, 32,25 Meter breit, hat 11 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 50.869 Tonnen. Sie läuft im Management der Hapag Lloyd AG in Hamburg und hat das Seaspan Ship Management Ltd. in Vancouver als Eigner. Das Schiff wurde 2006 bei den m Samsung Heavy Industries in Goeje als ‘CP Galapagos’ erbaut und lief zwischenzeitlich als ‚Lahore Express‘. Als solche verursachte sie am 14.9.2010 Beschränkungen im Schiffsverkehr im Jawaharlal Nehru Port, als zwei Container abstürzten und zwei Bunkertanks beschädigten. Der Schaden wurde vor Ort repariert, und am 16.9. lief der wiederhergestellte Frachter nach Mundra ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht im Oslofjord durch Feuer zerstört
(10.07.18) Auf dem Oslofjord geriet am 8.7. bei Sandspollen vor Sætre eine 43 Fuß lange Motoryacht in Brand. Aufsteigender Rauch war kilometerweit zu sehen und sorgte zunächst bei Zeugen für Befürchtungen eines Tunnelbrands. Das Boot lag an einer Pier vertäut, als das Feuer gegen 19 Uhr ausbrach und sich rasch auf das gesamte Schiff ausbreitete.
Nachdem die Leinen durchgeschmort waren, trieb das in Flammen stehende Boot auf dem Fjord. Die Feuerwehr konnte sie zwar löschen, nicht aber verhindern, dass das Boot komplett zerstört wurde. Die Ursache des Feuers war unbekannt, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Juvel
(10.07.18) Am 9.7. um 02:40 Uhr brach ein Feuer in einem Fitnessraum unterhalb der Brücke des norwegischen Trawlers ‚Juvel', 5500 BRZ (IMO-Nr.: 9256664), der an Pier 11 in Montevideo lag, aus. Es kam dabei zu heftiger Qualmentwicklung. Ein Mitglied der 10-köpfigen Crew musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt werden, bevor er ins Maciel-Hospital kam. Die Ansammlung giftigen Gases und Rauchs im Schiffsinnern machte die Brandbekämpfung kompliziert und gefährlich.
Die Feuerwehr arbeitete dabei mit der argentinischen Marine zusammen. Es gelang nach einigen Stunden, gemeinsam mit der ‚Banco Ortiz’ der Marine von Uruguay und Schleppern den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Um 16.30 Uhr wurde Feuer aus gemeldet. Die ‚Juvel' lag bereits seit dem 16.2. im Hafen von Montevideo.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ankerlieger zerstörte Gaspipeline
(10.07.18) Der mit Kohle beladene, indonesische Bulkcarrier ‚Lumoso Raya’, 27986 BRZ (IMO-Nr.: 9277204), stand im Verdacht, eine Unterwasser-Pipeline der PT CNOOC Indonesia, nahe der Insel Pulau Panjang in der Banten Provinz nordwestlich von Jakarta zerstört zu haben. Am 9.7. kam es aus dieser zu einem massiven Gasaustritt, und an der Wasseroberfläche bildete sich eine große Gasblase. Die Schifffahrt nahe der Unglücksstelle wurde eingeschränkt.
Am Morgen des 10.7. war noch nicht klar, ob der Gasaustritt gestoppt war. Die Behörden vermuteten, dass ein Schiffsanker zu dem Schaden geführt haben könnte. Sie fokussierten ihre Ermittlungen auf den mit Kohle beladenen Frachter, der der Schadensstelle am nächsten lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Bradda Head (Isle of Man) in Schwierigkeiten
(10.07.18) Die RNLI-Boote aus Port St Mary und Port Erin wurden am 9.7. gegen 22 Uhr alarmiert, al seine 27 Fuß lange Yacht in rauer See eine Meile westlich von Bradda Head in Schwierigkeiten geraten war. Es gelang der zweiköpfigen Crew aber, mit eigener Kraft die Raglan Pier in Port Erinzu erreichen. Die Rettungsboote kehrten gegen 23 Uhr zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeitsreicher Tag für Stormbull
(10.07.18) Das NSSR-Rettungsboot ‚Stormbull’ wurde am späten Nachmittag des 9.7. alarmiert, nachdem eine Segelyacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord Mastbruch bei Tvistein / Norwegen Feuer gemeldet hatte. Das Boot war von Oslo zum Langesund-Fjord unterwegs, als sich das Wetter stürmischer entwickelte als erwartet. Bei Regen, Blitz und Donner kam der Mast herunter, und das Boot wurde manövrierunfähig.
Die Seenotretter konnten das Rigg sichern und die Yacht auf den Haken nehmen. Sie waren um 20.15 Uhr in Richtung der flachen Gewässer von Nevlunghavn unterwegs. Zuvor hatte die ‚Stormbull‘ bereits einer 72 Fuß langen Yacht assistiert, die bei Stavern Motoschaden erlitten hatte. Sie konnte den Hafen von Larvik zwar unter Segeln ansteuern, brauchte dort aber Hilfe beim Einlaufen. Das Boot konnte mit Hilfe der Seenotretter sicher an den Kai gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nun 44 Opfer des Schiffbruchs vor Phuket geborgen
(10.07.18) In der Andamanen-See wurden am 9.7. weitere Leichen nach dem Schiffbruch der ‚Phoenix’ geborgen, sodass nun 44 Tote bestätigt sind. Zwei von ihnen kamen ins Vachira Phuket Hospital zur Identifizierung. Zwei Tote wurden von Fischern zwischen den Inseln Koh Mai Thon und Koh unweit der Untergangsstelle gefunden, die dritte Leiche trieb bei Koh Phi Phi in Krabi und wurde von der Crew der HTMS ‚Long Lom‘ entdeckt.
Das Schiff hatte 101 Menschen an Bord, davon 89 Touristen, von denen 87 Chinesen waren, und eine 12-köpfige thailändische Crew. 54 Menschen überlebten den Untergang, die Suche nach den letzten drei Vermissten sollte weitergehen, sobald die Wetterverhältnisse dies zuließen. Derzeit war starker Wind in dem Seegebiet.
Taucher sollten versuchen, Sand unter dem Wrack wegzuspülen, um darunter zu gelangen. Dort war noch mindestens ein Körper eingeklemmt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und 21 Vermisste nach Bootsunglück in Sokoto / Nigeria
(10.07.18) Ein Toter und 21 Vermisste wurden beklagt, nachdem am 7.7. ein Boot mit 30 Personen an Bord auf dem Bafarawa River in der Isa Local Government Area von Sokoto kenterte. Sie kamen von Modaci und Bafarawa und waren nach Isa Town unterwegs, Taucher konnten acht Personen lebend retten und eine Leiche bergen. Nun suchten sie nach den übrigen Menschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Findet die Crew der Nemo
(10.07.18) Vor Devon sank am frühen Morgen des 10.7. der Kutter ‚Nemo’. Die Falmouth Coastguard fing um 4.30 Uhr einen Mayday-Ruf rund 15 Meilen südlich von Salcombe auf. Crews der Coastguard, ein Helikopter aus Newquay, das RNLI-Boot aus Salcombe und Handelsschiffe nahmen Kurs auf die Position, um die zweiköpfige Crew zu retten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Isla Mujeres abgeschleppt
(10.07.18) Am 8.7. kam die mexikanische Marine der Motoryacht ‚XTUP’ mit einer fünfköpfigen Crew an Bord zu Hilfe. Das Schiff trieb 35 Meilen nordwestlich von Isla Mujeres, Quintana Roo, im Meer, nachdem es Maschinenausfall erlitten hatte. Ein Boot der Defender-Klasse lokalisierte den Havaristen und assistierte der Crew. Der Havarist wurde in Schlepp genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre auf Grund gelaufen
(10.07.18) Die indonesische Fähre ‚Sri Kandi 99’, 154 BRZ (IMO-Nr.: 8999506), lief am 9.7. um 23.42 Uhr am Südende von Pulau Tekong auf Grund. Das Schiff kehrte gerade von dem unter Panama-Flagge laufenden Passagierschiff ‚Aegean Paradise‘, 23287 BRZ (IMO-Nr.: 8902333), zurück, das südlich von Pengerang, Johor, ankerte. Es war unterwegs nach Pasir Gudang in Johor, als sich die Havarie ereignete.
An Bord der Fähre waren 34 Fahrgäste – 33 Malaysier und ein Vietnamese, sowie 11 indonesische Crewmitglieder. Niemand wurde verletzt. Die Passagiere wurden von einer anderen Fähre abgeborgen und nach Tanjong Pengelih in Johor gebracht, wo sie um 5.15 Uhr eintrafen.
Die Eigner der Fähre leiteten Maßnahmen zur Bergung des Schiffes ein. Die MPA begann eine Untersuchung der Havarie und befragte die Crewmitglieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsboot ‚Marianne‘ wird am Kran befestigt
Ausflugsboot ‚Marianne‘ wird am Kran befestigt
(Bild: Polizei Oldenburg)   Großbild klick!

Börteboot sank auf der Hunte / Oldenburg
(09.07.18) Das 10 Meter lange Ausflugsboot ‚Marianne‘ mit 29 Personen, davon zwei Crewmitgliedern, an Bord sank am 7.7. auf der Hunte in Oldenburg. Das ehemalige Börteboot befand sich auf dem Rückweg in den Hafen, als eines der zwei Besatzungsmitglieder plötzlich einen Wassereinbruch bemerkte. Weil es nicht gelang, das Wasser herauszupumpen, steuerte die Crew das Ufer an.
Am Ufer angekommen, gelang es den ersten der 27 Passagiere, eine rettende Leiter hochzuklettern. Das Boot sackte dabei immer weiter weg und ging schließlich im Uferbereich zwischen der Cäcilien- und der Amalienbrücke auf Tiefe. Zuvor konnten die meisten Passagiere eine Leiter an der Spundwand hochklettern. Drei Personen aber landeten im Wasser.
‚Marianne‘ wird gekrant
‚Marianne‘ wird gekrant
(Bild: Polizei Oldenburg)   Großbild klick!
Sie wurden durch herbeieilende Boote aber binnen kurzem aufgefischt. Eine Ölsperre wurde von der Feuerwehr an der Untergangsstelle ausgelegt, um Umweltschäden auf der Hunte, einem Nebenfluss der Weser, zu vermeiden. Geringe Mengen an Betriebsstoffen liefen zwar aus, doch Messungen die Umweltbehörde ergaben, dass keine Gefahr für die Umwelt bestand.
Wegen der Lage des Boots musste der Bereich des Küstenkanals für größere Binnenschiffe gesperrt werden. Am Abend hob ein Mobilkran der Feuerwehr es am Kai aus dem Wasser. Es wurde zu einem nahen Firmengelände zur Begutachtung abtransportiert. Die Höhe des Sachschadens war noch unklar. <
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Schaden an Einspritzdüse vor Devon
(09.07.18) Der unter Cayman-Islands-Flagge laufende Chemikalientanker ‚Stolt Pride’, 29003 BRZ (IMO-Nr.: 9680073), erlitt auf der Fahrt von Rotterdam nach New York mit einer 21-köpfigen Crew an Bord Probleme mit seiner Öleinspritzdüse 19 Meilen südlich von Prawle Point, Devon, auf Position 49 53.7 N, 003 44.8 W, am 6.7. um 14.10 Uhr. Die Reparatur erfolgte noch am selben Tag, und das Schiff setzte die Reise nach Amerika fort, wo es am 17.7. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lumberman bereitet Probleme
Lumberman bereitet Probleme
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Lumberman bereitet weiter Kopfzerbrechen
(09.07.18) Die US Coast Guard arbeitete gemeinsam mit dem Alaska Department of Natural Resources (DNR), dem Alaska Department of Environmental Conservation, dem Alaska Department of Law, dem City and Borough of Juneau sowie dem Army Corps of Engineers weiter daran, mögliche Gefahren, die von dem im Gastineau Channel in Juneau, Alaska, aufsitzenden Schlepper ‚Lumberman‘, 192 BRZ (IMO-Nr.: 5016676), ausgehen könnten, zu minimieren. Sie trafen sich am 6.7., um weitere Aktionen zu diskutieren. Das 30 Meter lange Schiff sitzt derzeit auf einem tidenabhängigen Grund, der juristisch dem DNR untersteht und stellte nach Einschätzung der Behörden ein Risiko für die Sicherheit des Gastineau Channel nördlich der Brücke nach Douglas Island dar.
Am 22.10.2017 waren Vertreter der Coast Guard, des Juneau Police Department und der CBJ Docks and Harbors zuletzt an Bord gewesen und hatten Umweltrisiken festgestellt. Am 11.1. stellte die Coast Guard Mittel aus dem Oil Spill Liability Trust Fund bereit, mit dem die umweltgefährdenden Stoffe von Bord entfernt wurden mit Ausnahme eines kleinen Gastanks, mit dem der Eigner die Heizung betrieb.
Im Februar 2018 trat eine neue Verordnung in Kraft, nach der die CBJ Docks & Harbors gegen illegal ankernde Schiffe in deren Zuständigkeitsgebiet vorgehen konnte. Am 5.5. riss sich der Schlepper von seiner Mooring los und trieb aus diesem heraus auf Grund. Die Coast Guard hat aktuell keine juristische Handhabe mehr. Nun sollte der Fokus darauf gelegt werden, die ‘Lumberman’ an einem ungefährdeten Ort zu sichern.
Die ‚Lumberman’ wurde vom Jakobson Shipyard – Oyster Bay in New York 1941 für die Dauntless Towing Company in New York erbaut und lief bis 1975 als ‚Dauntless No. 15‘. Dann wurde sie zur ‚Lt. Col. Albert H. Bark’ der United States Army. Im selben Jahr ging sie an die Foss Launch and Tug Company in Tacoma, Washington, und kam als ‚Andrew Foss‘ in Fahrt.
1980 erfolgte der Verkauf an die Puget Sound Freight Lines in Seattle, Washington. , die sie in ‚Pachena‘ umbenannte. 1988 erwarb die Western Towboat Company in Seattle das Schiff, 1998 die Channel Construction Company in Juneau, Alaska.
1999 erfolgte die Umbenennung in ‚Lumberman’ und die Eintragung als Privatyacht. 2006 verschwand sie aus den Registern und ging als schwimmende Unterkunft für Fischer in Juneau vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ägina: Finnische Segelyacht ‚Rheya’ grundelt
(09.07.18) Am 8.7. lief die 13 Meter lange, finnische Segelyacht ‚Rheya’ (MMSI-Nr.: 230124040) vor dem Hafen von Souvala auf der Insel Ägina mit einer zweiköpfigen Crew an Bord auf Grund. Ein griechisches Patroullienboot sowie das SAR-Schiff ‚Maltezos 1’ kamen zu Hilfe. Es gelang, die Yacht wieder freizuschleppen und in den Hafen zu bringen. Hier wurde sie mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Inspektion stattgefunden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker ‚Zarifa Aliyeva‘
Archivbild Tanker ‚Zarifa Aliyeva‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Tanker hatte sensorische Probleme
(09.07.18) Der maltesische Tanker ‚Zarifa Aliyeva‘, 84598 BRZ (IMO-Nr.: 9234642), erlitt auf der Reise von Birkenhead nach Gibraltar, am 6.7. um 18.30 Uhr technische Probleme und trieb rund 23 Meilen vor dem Bardsey Island Lighthouse auf Position 52 54 52.2 N, 005 16 46.2 W in der Irischen See. Es blieb aber eingeschränkt manövrierfähig. Nachdem ein Sensor ausgetaucht worden war, konnte der Tanker wieder Fahrt aufnehmen und wurde nun am 11.7. in Gibraltar erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Maschinenschaden vor Piräus
(09.07.18) Am Nachmittag des 8.7. erlitt der griechische Hydrofoil ‚Flying Dolphin XVII’, 163 BRZ (IMO-Nr.: 8331467), einen Schaden an der Steuerbordmaschine, als er von Hydra nach Piräus unterwegs war. Das Schiff erreichte den Argosaronikos-Hafen mit der Backbordmaschine, und die 82 Passagiere wurden sicher abgesetzt. Die Fähre wurde bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion mit einem Auslaufverbot belegt. Am 9.7. um 6.20 Uhr verließ es den Hafen wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zweimaster ‚Vrouwe Suzanna‘ gesunken
Zweimaster ‚Vrouwe Suzanna‘ gesunken
(Bild: Marian Veer)   Großbild klick!

Historisches Schiff sank in Rotterdam
(09.07.18) In der Nacht zum 7.7. ist gegen Mitternacht der historische Zweimaster ‚Vrouwe Suzanna‘ gegen Mitternacht im Rotterdamer Fährhafen gesunken. Der Eigner, der an Bord wohnte, befand sich nicht an Bord. Polizei und Hafendienst waren vor Ort.
Vorsorglich wurden Ölschlängel um die Untergangsstelle ausgelegt. Nur noch die Masten des 1929 erbauten, ehemaligen Kutters ragten noch aus dem Wasser. Wie die Bergung erfolgen sollte, war derzeit noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden in Bordelektrik legte Fähre in Spetsai lahm
(09.07.18) Am 8.7. konnte die griechische Fähre ‚Flying Cat 3’, 614 BRZ (IMO-Nr.: 9177442), den Haen von Spetsos nicht wie geplant zum Linienverkehr nach Hydra und Poros verlassen, weil die Generatoren nicht hatten aufgeladen werden können. Es gab einen Schaden am Verteiler für die Elektrizität. Die Hafenbehörde von Spetsos verhängte ein Auslaufverbot bis zur Reparatur des Schadens. Am 87. gegen 11 Uhr verließ das Schiff den Hafen wieder mit Kurs auf Piräus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russische Fähre drohte mit Rissen zu sinken
(09.07.18) Auf der russischen Fähre ‚Annenkov’, 3083 BRZ (IMO-Nr.: 8841450), traten beim Löschen von Eisenbahnwagen im Hafen von Kertsch am 8.7. Knicks und Risse im Rumpf auf. Sie entstanden bei Spant 164, insgesamt wurden nicht weniger als 10 Leckagen entdeckt. Es kam zu einem Wassereinbruch in den Maschinenraum. Das Heck begann wegzusacken, doch es gelang noch, durch Auspumpen von Wasser und das Abdichten von Lecks das Schiff zu stabilisieren. Es verbindet Kavkaz mit der Hafenstadt auf der Krim-Halbinsel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit Maschinenproblemen vor Land’s End
(09.07.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier ‚SFL Medway’, 22656 BRZ (IMO-Nr.: 9587221), der sich auf der Fahrt vom englischen Newport nach Antwerpen befand, erlitt am 7.7. um 11.40 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine. Das Schiff mit einer 19-köpfigen Crew an Bord befand sich zu der Zeit rund 22,5 Meilen nördlich von Land's End auf Position 050 42.46 N, 005 52.46 W. Es wurde eine Reparaturzeit von acht Stunden erwartet.
Der Frachter hatte 13.323 Tonnen Stahl geladen. Die Falmouth Coastguard blieb in stündlichem Kontakt mit dem Havaristen. Nachdem die Maschine wieder lief, nahm der Frachter wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neuerliche Havarie indonesischer Fähre
(09.07.18) Am 6.7. lief die indonesische Fähre ‚Dharma Ferry 2’, 2673 BRZ (IMO-Nr.: 7128095), mit 668 Passagieren an Bord in den Gewässern von Ketapang, West Kalimantan, gegen 14 Uhr auf Grund. Sie war von Tanjung Emas in Semarang Sukabangun nach Pelabuhan Sukabangun in Kabupaten Ketapang unterwegs. Rettungskräfte evakuierten die 615 Erwachsenen, 45 Kinder und acht Kleinkinder sicher von Bord.
Dau wurde der geschleppte Ponton ‚GT 265‘, mehrere Patroullienboote und Schlauchboote eingesetzt. Der Havarist saß auf Position 01 44 49 8 S 109 52 21 0 O fest. Er hatte auch 14 Trucks, 28 Motorräder und 13 Pkw an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


40 Verletzte bei Fährkollision
(09.07.18) Die südkoreanische Fähre ‚Sianan Nonghyub Ferry No. 7‘, 216 BRZ (IMO-Nr.: 9204154), kollidierte am 7.7. gegen 11 Uhr mit 94 Personen an Bord mit einer Pier in Shinan in der Süd-Jeolla-Provinz. Dabei wurden rund 40 Fahrgäste verletzt. Das Schiff wurde beschädigt, konnte aber mit eigener Kraft den Hafen von Mokpo erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper bei Assistenz für Tanker havariert
(09.07.18) Der russische Schlepper ‚Atriya‘, 1174 BRZ (IMO-Nr.: 8724107), kam am 6.7. dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker ‚Stone 1‘, 23248 BRZ (IMO-Nr.:9380582) zu Hilfe, der bei Ladeoperationen an einer schwimmenden Pipeline an der Ostküste der Insel Kolguyev in der Barentssee technische Probleme mit der Gefahr eines vollständigen Maschinenausfall erlitten hatte. Nachdem die ‚Atriya‘ eingetroffen war, versuchte sie, eine Schleppverbindung herzustellen, doch dabei brach die Trosse und verfing sich in ihrem Propeller und Ruder. Am 8.7. war der Schlepper wieder in Fahrt, und auch die Probleme auf dem Tanker, der von Murmansk gekommen war, schienen gelöst zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angelausflug endete am Haken des Rettungsboots
(09.07.18) Am 7.7. um 14.23 Uhr wurde das RNLI-Boot “Moira Barrie” der RNLI-Station Barmouth alarmiert, nachdem eine Meile vor der Hafenpromenade die Motoryacht ‚Viking Princess‘ auf einem Angelausflug in der Cardigan Bay einen Maschinenausfall erlitten hatte. Das Rettungsboot konnte den Havaristen mit 10 Personen an Bord wenig später lokalisieren.
Bei gutem Wetter und ruhiger See wurde problemlos eine Schleppverbindung hergestellt und das Schiff wurde nach Barmouth gezogen, wo die Fahrgäste unversehrt an Land gingen, Um 16.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootsführer starb bei Kollision
(09.07.18) Die US Coast Guard untersuchte den Tod eines Mannes bei der Kollision des 24 Fuß langen Arbeitsboots ‚Miss June‘ der Moran Environmental mit einer Mauer auf dem Cooper River südlich des Federal Law Enforcement Training Center am 6.7. Die Coast Guard Charleston wurde um 23.30 Uhr alarmiert, nachdem das Boot mit zwei Mann an Bord verunglückt war. Auch die North Charleston Police, das North Charleston Fire Department und das South Carolina Department of Natural Resources waren vor Ort im Einsatz.
Der Bootsführer Edward Barnett wurde von der Polizei vor Ort für tot erklärt. Das zweite Crewmitglied wurde mit einer Beinverletzung in die Medical University of South Carolina eingeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht erlitt Mastbruch vor Søgne / Norwegen
(09.07.18) Am 8.7. nahm der Törn einer Segelyacht vor Søgne ein vorzeitiges Ende. Das Boot erlitt einen Mastbruch und trieb 12,5 Meilen südlich von Langenes in grober See. Das über Bord gegangene Rigg hatte auch den Propeller blockiert, sodass das Boot komplett manövrierunfähig und ein Spielball der Wellen war.
Das Patroullienboot ‚Harstad‘, 3132 BRZ (IMO-Nr.: 9312107), der norwegischen Küstenwache kam dem Havaristen aus Kristiansand zu Hilfe und ging auf Standby, bis das NSSR-Boot ‚Nendt R. Rasmussen‘ vor Ort eingetroffen war. Das MOB des Küstenwachschiffes brachte die vierköpfige Crew in Sicherheit. Dann wurde die Yacht von dem Rettungsboot abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief vor Bakauheni auf Grund
(09.07.18) Die indonesische Fähre ‚JWS', 6311 BRZ (IMO-Nr.: 9854686), lioef am 8.7. gegen 16 Uhr beim Ansteuern von Bakauheni in Sumatra, in der Sunda Strait auf Grund. An Bord befand sich ein Truck mit seinem Fahrer. Es gab keine Meldungen über Verletzte oder Leckagen. Der Havarist wurde am selben Tag wieder flottgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


39 Kutter fielen Großfeuer zum Opfer
(09.07.18) 39 Kutter fielen am Morgen des 9.7. einem Feuer im Hafen von Benoa in Denpasar auf Bali zum Opfer. Bis zum Nachmittag war der Brand noch nicht gelöscht. Es war zu Explosionen gekommen, bevor die Flammen um sich griffen. Die Feuerwehr konnte gegen den intensiven Brand kaum ankommen und musste die betroffenen Schiffe ausbrennen lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre schleppte leckgeschlagenes Boot ab
(09.07.18) Am Nachmittag des 8.7. erlitt ein Sportboot mit einer Person an Bord einen Wassereinbruch und Motorausfall auf dem Langfjord zwischen Sølsnes und Åfarnes. Die Feuerwehr von Molde rückte aus, doch als erstes war die norwegische Fähre ‚Stryn‘, 996 BRZ (IMO-Nr.: 7804998), vor Ort und nahm das Boot auf den Haken.
Es wurde von ihr nach Åfarnes abgeschleppt. Die Überfahrten um 12.05 Uhr von Sølsnes und um 12.25 Uhr von Åfarnes fielen wegen der Rettungsaktion aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht bei Kommersøya / Norwegen in Brand geraten
(09.07.18) Bei Kommersøya geriet am 8.7. eine Motoryacht mit vier Personen, darunter zwei Kindern, sowie einer Katze und einem Hund an Bord in Brand. Die Feuerwehr und ein Krankenwagen wurden alarmiert. Das NSSR-Rettungsboot ‚Elias – RS 159‘ (MMSI-Nr.:257393000), der Station Holmestrand rückte ebenfalls aus und brachte den Havaristen an eine Pier des dortigen Hafens.
Hier wurden die Bootsfahrer auf Rauchgasvergiftung hin untersucht und versucht, die Ursache des Feuers zu finden, das in der Elektrik entstanden war. Erst am 1.7. hatte die ‚Elias‘ eine 3600-Martinique-Wellcraft im Oslofjord abgeschleppt, auf der es zu einem Brand gekommen war. Alle Personen waren durch ein anderes Boot von der Motoryacht abgeborgen worden. Die Seenotretter schleppten den Havaristen gegen 18 Uhr nach Son ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nun 42 Tote und 10 Vermisste bei Schiffbruch vor Phuket
(09.07.18) 42 Tote, darunter 13 Kinder und 18 Frauen, wurden nach dem Untergang des 38 Meter langen, thailändischen Ausflugsboots ‚Phoenix’ bislang sieben Kilometer vor Phuket aus dem Meer geborgen. Angehörige trafen am 7.7. am Vachira-Krankenhaus des Ortes ein, um die Toten zu identifizieren, bei denen es sich überwiegend um chinesische Touristen handelte. Das Schiff hatte 89 Touristen, davon 87 Chinesen, an Bord, als es unterging. Ursprünglich war von 93 die Rede gewesen. Die Anzahl der Vermissten wurde nun mit 10 beziffert. Insgesamt waren 105 Personen an Bord, darunter eine 12-köpfigen Crew.
Taucher der Royal Thai Navy begannen am 7.7. mit der traurigen Aufgabe, die mit dem 2007 erbauten Schiff versunkenen Toten aus dem auf der Backbordseite liegenden Wracks in 45 Metern Tiefe zu bergen. Eine Leiche war unter dem Wrack eingeklemmt, das aufgerichtet werden sollte, um sie loszubekommen. Die thailändischen Behörden baten unterdessen die betroffenen Familien, Fotos und DNA-Proben zur Verfügung zu stellen.
Das Boot war eines von dreien gewesen, die am Unglückstag die Sturmwarnungen ignoriert hatten und am 5.8 zu ihren Tagesausflügen in See stachen. Ein anderes war die ‚Aisha Princess’, die mit 39 Touristen an Bord ebenfalls sank. In diesem Fall konnten alle gerettet und zurück nach Phuket gebracht werden. Gegen die Kapitäne beider Schiffe wurden Ermittlungen eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot nach Pasito Blanco abgeschleppt
(09.07.18) Am Nachmittag des 8.7. erlitt das Sportboot ‚Oliver y Laura' mit einer fünfköpfigen Crew auf der Fahrt nach Puerto Rico Maschinenschaden und trieb mit seiner fünfköpfigen Crew in der See. Das spanische SAR-Schiff ‚Salvamar Menkalinan’ (MMSI-Nr.: 224213890) kam von der Salvamento Marítimo-Station in Arguineguín gegen 16 Uhr zu Hilfe und schleppte den Havaristen nach Pasito Blanco in der Mogán-Gemeinde. Dort wurde das Boot in der örtlichen Marina sicher vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht von Gouverneurskandidat leckgeschlagen
(09.07.18) Die US Coast Guard kam am 8.7. der Luxusyacht des amerikanischen Gouverneurskandidaten Joe Trillo, der 65 Fuß langen ‚Lady M‘, zu Hilfe, die gegen 11 Uhr auf einen Felsen nahe des Charlestown Breachway aufgelaufen war und Wassereinbruch erlitten hatte. Der Propeller war auf Grund geschlagen und hatte zu einer Leckage geführt. An Bord waren neben Trillo drei weitere Personen.
Es gelang, das Wasser zu lenzen, und der Charlestown Harbormaster, Safe Sea sowie die Coast Guard assistierten dabei, die Lage unter Kontrolle zu bekommen und das Schiff dann abzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Tote und drei vermisste auf Lake Buhi
(09.07.18) Drei Fahrgäste eines Bootes kamen ums Leben, als es am Abend des 8.7. in Camarines Sur's auf dem Lake Buhi kenterte. Drei weitere wurden noch vermisst, drei andere gerettet. Das Boot war unterwegs von Barangay Ipil nach Barangay San Buena, als es umschlug. Die Polizei von Buhi und Rettungsdienste suchten nach den Vermissten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf Fischer vor Korea nach Kollision vermisst
(09.07.18) Fünf Fischer wurden vermisst, nachdem ihr 7,3-Tonnen-Kutter am 8.7. nach der Kollision mit einem 99-Tonnen-Schlepper um 20.15 Uhr in den Gewässern von Gunsan in der südkoreanischen Nord-Jeolla-Provinz, rund 274 Kilometer südwestlich von Seoul, kenterte. Der Schlepper war mit einer Barge unterwegs, und der Kutter war offenbar in die Schlepptrosse geraten und wurde umgerissen.
Die Coast Guard schickte neun Patroullienboote und einen SAR-Hubschrauber zur Unglücksstelle, doch Seenebel und die Dunkelheit erschwerten die Rettungsaktion. Da der Kutter nicht vollständig gesunken war, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Überlebende im Innern befanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief nach Kollision mit Kutter weiter
(09.07.18) Der thailändische Bulkcarrier ‚Mayuree Naree’, 19891 BRZ (IMO-Nr.: 9323649), rammte am 8.7. gegen 00.30 Uhr den indischen Kutter ‚Divine’ aus Thiruvananthapuram vor Kochi, rund 20 Meilen südöstlich von Munambam. Zwei der fünf Fischer an Bord erlitten Verletzungen. Der Kutter hatte den herannahenden Frachter wegen schweren Regens und starken Windes nicht rechtzeitig wahrgenommen.
Plötzlich tauchte er aus der Dunkelheit auf und lief ins Heck der ‚Divine‘. Zwei Mann wurden über Bord geschleudert. Die alarmierte indische Coast Guard konnte sie retten. Der Kutter war in der Lage, nach Vypin einzuluafen. Die ‘Mayuri Nari’, die von Gujarat nach Paradip in Odisha unterwegs war, hatte sich vom Unfallort entfernt, ohne zu stoppen. Sie wurde am 12.7. im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbekämpfungsschiffe werden an Untergangsstelle der SSL Kolkata erwartet
(09.07.18) Drei Schiffe mit geringem Tiefgang sollen in den kommenden Tagen am Wrack des gesunkenen indischen Containerfrachters ‚SSL Kolkata‘ in Stellung gehen, um die 211 Tonnen Kraftstoff abzupumpen und Container, die über Bord des halb aus dem Wasser ragenden Wracks gehen, zu sichern. Am 7.7. wurde der britische Schlepper ‚MCS Elly‘, 341 NBRZ (IMO-Nr.: 9778442), von Chittagong vor Ort erwartet, die mit zwei Kränen ausgestattet ist.
Aus Singapur kam ein weiteres Schiff, ein drittes war aus Mumbai im Anmarsch. Bis zum 6.7. hatten die Dorniers der indischen Coast Guard noch keine Ölverschmutzungen festgestellt. Allerdings verschlechtert sich der Zustand des Schiffs immer weiter. Der Knick im Rumpf war größer geworden, ebenso ein Riss an Backbordseite.
Nur noch geringe Teile der vorderen Schiffshälfte ragten aus dem Wasser. Das Wrack hatte schwere Steuerbordschlagseite. Stürmische See setzte ihm immer weiter zu, seit es am 2.7. 2 auf Position 21 26 N 088 47 O vor den Sundarbans an der Seegrenze zwischen Indien und Bangladesch, geschwächt durch die Folgen der am 13.6. ausgebrochenen, tagelangen Brände und Explosionen, durch eindringendes Wasser wegsackte und vollständig unterging, kurz nachdem das Wasser das Deck zu überspülen begonnen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seenotrettungsboot ‚Walter Merz‘ im Einsatz
Seenotrettungsboot ‚Walter Merz‘ im Einsatz
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Segler und Yacht auf der Schlei gerettet
(07.07.18) Die Seenotretter der DGzRS-Station Schleswig waren am Abend des 5.7. gemeinsam mit den Feuerwehren Fahrdorf und Kosel auf der Schlei im Einsatz. Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes ‚Walter Merz‘ und die Feuerwehrleute kamen einem Segler und seiner Tochter zu Hilfe, deren Kielboot bei Kielholm aufgelaufen und leckgeschlagen war. Über ein großes Leck am Heck drang schnell viel Wasser in das Boot ein.
Bei einer Wassertiefe von 90 Zentimetern konnte es immerhin nicht sinken. Die Feuerwehr Fahrdorf brachte die beiden Segler unverletzt an Land. Die Seenotretter und die Feuerwehrleute lenzten das Boot gemeinsam und schleppten es nach Goltoft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff bei Thessaloniki aufgelaufen
(07.07.18) Bei Thessaloniki lief am 6.7. das griechische Passagierschiff ‚Konstantis’ in den flachen Gewässern des Thermaischen Golfs in Nordgriechenland auf Grund. Das Schiff war mit 37 Fahrgästen auf der Fahrt von Thessaloniki nach Perea mit einem Stopp in Aghia Triada, als es vor Kap Mikro Emvolo festkam. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI-Boot aus Kirkwall und ‚Dieaneira’
RNLI-Boot aus Kirkwall und ‚Dieaneira’
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht bei Shapinsay aufgelaufen
(07.07.18) Das RNLI-Boot aus Kirkwall wurde am 6.7. von der Shetland Coastguard alarmiert, nachdem die Segelyacht ‚Dieaneira’ westlich von Shapinsay auf den Orkneys einen Mayday-Ruf gefunkt hatte, nachdem sie bei Grass Holm auf Grund gelaufen war. Das Boot war mit einer zweiköpfigen Crew nach Fair Isle unterwegs gewesen, als es um 13.15 Uhr im Wide Firth festkam.
Zwar schwamm es beim Eintreffen der Seenotretter 30 Minuten darauf bereits wieder, hatte aber ein Leck davongetragen. Das Rettungsboot eskortierte den Havaristen sicherheitshalber in die Kirkwall Marina. Hier trafen die beiden Schiffe gegen 15 Uhr ein. Um 15.13 Uhr kehrte das Rettungsboot zur Station zurück und meldete sich um 15.25 Uhr wieder einsatzbereit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollsion vor Port-en-Bessin
(07.07.18) Am 7.7..gegen zwei Uhr kollidierte die 8,5 Meter lange Segelyacht ‚Pickwick‘ mit dem 12,50 m langen Trawler ‚Hirondelle des Mers‘ sieben Meilen vor vor Port-en-Bessin (Calvados). An Bord des Trawlers war eine dreiköpfige Crew, auf der Yacht ein Mann. Dieser verständigte das CROSS Jobourg, brauchte aber keine Hilfe und wollte nach Le Havre zurückkehren. Bis dahin sollte er im Kontakt bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Windkraftanlagen-Transporter ‚Eems Dundee‘ brennt
Windkraftanlagen-Transporter ‚Eems Dundee‘ brennt
(Bild: Dorthe Lodberg)   Großbild klick!

Esbjerg: Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz bei Schiffsbrand
(07.07.18) 10 Menschen kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, nachdem auf dem holländischen Windkraftanlagen-Transporter ‚Eems Dundee‘, 5198 BRZ (IMO-Nr.: 9658109), der am 5.7. am Tauruskai in Esbjerg festgemacht hatte, bei Verladearbeiten am Morgen des 6.7. ein Feuer ausbrach. Der Brand entstand, als Windkraftanlagen vor dem Transport nach Uddevalla im Frachtraum verschweißt werden mussten. Das Schiff wurde mit Gondeln für Windturbinen beladen, und deren großen Köpfe sollten mit dem Deck verschweißt werden, damit sie sich während des Transports nicht bewegen konnten.
Es kam zu einer starken, weithin sichtbaren Rauchentwicklung in dem Hafenareal. Die Feuerwehr von Südwestjütland konnte den Brand aber schnell unter Kontrolle bringen. Mehrere Hubschrauber wurden gerufen, um die Verletzten in Krankenhäuser in Esbjerg, Kolding und Apenrade zu fliegen. Wann die für den 6.7. geplante Abreise des Schiffes nun würde stattfinden können, war derzeit noch unklar. Die ‚Eems Dundee‘ hat eine Länge von 107,95 Metern, eine Breite von 16 Metern, einen Tiefgang ovn 6,45 Metern und eine Tragfähigkeit von 6.550 Tonnen. Sie läuft für die Amasus Shipping BV in Farmsum und wurde 2012 bei der Partner Shipyard Ltd. in Stettin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre blockierte Flugplatz in Lampedusa
(07.07.18) Die italienische Fähre ‚Sansovino’, 10977 BRZ (IMO-Nr.: 8705709), blockierte am 6.7. zeitweilig den Flughafen von Lampedusa, nachdem sie am Morgen mit einer Pier kollidiert war, als sie ihren Liegeplatz im Hafen ansteuerte. Sie lag in einer Position, an der sie Flugzeuge vom Starten oder Landen abhielt, weil sich die Rollbahnen sehr dicht an dieser Pier befinden. Ein Flug um 11 Uhr von Palermo nach Lampedusa musste nach Catania umgeleitet werden.
Es flog über die Insel, konnte aber nicht landen. Bei der Havarie trug das Schiff einen Riss im Rumpf davon. Nachdem es sich wieder befreit hatte, verließ es am Nachmittag den Hafen wieder mit Ziel Pempedocle.
Erst am 29.3. hatte die ‚Sansovino’ den Fährdienst zwischen den beiden Häfen Porto Empedocle und Linosa auf Lampedusa wieder aufgenommen, nachdem sie vier Monate lang durch einen Maschinenschaden außer Gefecht gesetzt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden an der ‚Rhein Melodie‘
(Bild: Inspectie Leefomgeving en Transport)   Großbild klick!

Kollision auf der Waal
(07.07.18) Auf der Waal bei Nijmegen kollidierte am 6.7. das 132 Meter lange, deutsche Flusskreuzfahrtschiff ‚Rhein Melodie‘ (EU-Nr.: 04803570) mit einem ihm entgegenkommenden Schubverband. Dabei wurden vier Kabinen beschädigt und waren vorläufig unbrauchbar. Das Fahrgastschiff musste zunächst auf einer Werft repariert werden.
Die Schadensstelle wurde bis dahin provisorisch abgedeckt. Die Polizei leitete Ermittlungen zum Unfallhergang ein. Auch Rijkswaterstaat war mit dem Patroullienboot ‚RWS 43“ vor Ort im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht ‚La Marée‘ auf der Kribbe
Motoryacht ‚La Marée‘ auf der Kribbe
(Bild: Rijkswaterstaat)   Großbild klick!

Yacht auf Kribbe der Maas aufgelaufen
(07.07.18) Auf der Maas auf Höhe von Middelaar lief die Motoryacht ‚La Marée‘ am 6.7. bei Sint Agatha auf eine Kribbe. Hilfsdienste waren u.a. auch mit Tauchern aus Den Bosch vor Ort, und die Yacht zu untersuchen und wieder zu befreien. Ein Pfahl, der die Kribbe kennzeichnen sollte, war abgebrochen und das Hindernis so bei Flut nicht sichtbar gewesen. Ein belgisches Schiff versuchte vergeblich, das Boot zu befreien, das starke Backbordschlagseite hatte. Die Crew wurde abgeborgen, und Rijkswaterstaat übernahm die weiteren Maßnahmen an der Veerstraat auf der Limburger Seite der Maas.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision bei Werkendam
(07.07.18) Auf der Nieuwe Merwede kollidierten bei Dordrecht am Abend des 6.7. gegen 21.15 Uhr das Baseler Tankmotorschiff ‚Partner‘, 1970 ts (EU-Nr.: 02325307), mit einem anderen Binnentanker. Der Zusammenstoß ereignete sich unweit des Beatrixhafens in Werkendam um 21.15 Uhr. Die KNRM Dorrecht mit der ‚KBW 1910‘ und die Feuerwehr mit dem Löschboot ‚Zuid-Holland-Zuid‘ waren vor Ort.
Die Havaristen lagen zwischen Werkendam und dem Kop van ’t Land. Rijkswaterstaat war mit der ‚RWS 71‘ vor Ort, auch Einsatzkräfte von HEBO waren für den Fall einer Ölverschmutzung alarmiert worden. Die Tanks der mit Gasöl und Xylen beladenen Schiffe blieben aber dicht. Die ‚KBW 1910‘ und die Feuerwehr blieben vor Ort, bis beide Tanker im Hafen von Werkendam festgemacht hatten.
Die ‚Partner‘ erlitt einen Riss oberhalb der Wasserlinie, das andere Schiff wurde am Bug beschädigt. Die Polizei und Rijkswaterstaat übernahmen die weiteren Maßnahmen vor Ort. Gegen Mitternacht war der Einsatz für die Rettungsdienste beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf Containerfrachter Hamburger Reederei
(07.07.18) Der liberianische Containerfrachter ‚Arica’, 32901 BRZ (IMO-Nr.: 9399741), erlitt am 4.7. auf dem St. Lawrence River einen Maschinenausfall. Um 23.38 Uhr warf der Havarist Anker auf Position 46 28 10.4 N, 72 14 42.4 W, rund 1,5 Meilen südsüdöstlich von Batiscan, Quebec. Nachdem die Crew den Schaden behoben hatte, konnte das Schiff der NSC Schifffahrtsgesellschaft mbh & Cie.KG in Hamburg die Reise nach Halifax fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Frachter entkam nur knapp einer Kollision
(Datum) Beide Hauptmaschinen des Frachters ‚Saris’, 5676 BRZ (IMO-Nr.: 9368003), fielen am 5.7. um 13.36 Uhr aus, alser auf dem Wolga–Kaspisches-Meer-Kanal auf Höhe von Kilometer 151 unterwegs war. Das Schiff war seewärts unterwegs und nach Aktau bestimmt. Fünf Minuten nach der Havarie konnte es durch Werfen von Bug- und Heckanker aufgestoppt werden, nur noch 30 Meter von einem vor dem Bug liegenden Baggerschiff entfernt.
Wind und Strömung drehten den Frachter so herum, dass er quer im Fahrwasser liegend den gesamten übrigen Schiffsverkehr blockierte. Um 14.28 Uhr gelang es der Crew, eine der beiden Maschinen wieder zu starten, sodass der Havarist mit reduzierter Fahrt einen Ankerplatz bei Kanalkilometer 170 ansteuern konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsschiff landete auf Land
(07.07.18) Das Landungsschiff LLS ‚Osylyaby 066’, 4080 tdw, der russischen Pazifikflotte lief am 5.7. in der Gornostay-Bucht nahe Wladiwostok bei einem Manöver auf Grund. Es näherte sich dem Strand mit dem Heck, um Streitkräfte abzusetzen. Bei der Havarie entstanden offenbar keine Schäden. Das 1981 in Polen erbaute Schiff kann 10 Panzer und 340 Soldaten transportieren und ist mit Geschützen und Raketen ausgerüstet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Liepaja geleichtert und aufgeschwommen
(07.07.18) Am 6.7. traf der holländische Frachter ‚Crown Mary’ (IMO-Nr.: 9466219) an der Strandungsstelle des liberianischen Bulkcarriers ‚Raba', 13579 BRZ (IMO-Nr.: 9521825), vor den Hafenmolen von Liepaja ein. Er war am 5.7. um 16.30 Uhr aus dem schwedischen Ahus gerufen worden. Nachdem er längsseits gegangen war und ein Teil der Ladung geleichtert wurde, schwamm der Havarist gegen 10 Uhr wieder auf. Er warf unweit der Strandungsstelle für die notwendigen Inspektionen Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nun 37 Tote und 18 Vermisste vor Phuket
(07.07.18) 37 Menschen wurden nach dem Untergang des Ausflugsschiffs ‚Phoenix‘ vor Phuket bilslang tot geborgen, 18 weitere Passagiere der Touristen-Fähre “Phoenix”, die am Donnerstagabend vor der Urlaubsinsel Phuket am 6.7. noch vermisst. Insgesamt waren 105 Personen an Bord. Taucher hatten mindestens zehn weitere Leichen im Innenraum des in 40 Metern Tiefe liegenden Wracks gefunden. Hubschrauber setzten die Suche nach Überlebenden tagsüber fort.
Ob noch weitere Überlebende gerettet werden könnten, war fraglich. Ein Mitarbeiter des chinesischen Konsulats reiste auf die Insel, um sich ein Bild von dem Rettungseinsatz zu machen. Auch eine chinesische Taskforce befand sich auf dem Weg nach Thailand.
Eine Touristin wurde in ein Krankenhaus auf Phuket gebracht, nachdem sie mehrere Kilometer von der Unglücksstelle entfernt im Meer treibend inmitten von Leichen anderer Passagiere gefunden worden war.
Die ‚Phoenix‘ war mehrere Kilometer vor der kleinen Insel Koh He gesunken, nachdem sie in ein Unwetter geraten mit fünf Meter hohen Wellen geraten war. Sie war zuvor trotz einer Sturmwarnung ausgelaufen. Seit dem 4.7. hatten die Behörden Fähren, die Touristen von Phuket zu Tagesausflügen auf umliegende Inseln brachten, vor den Fahrten gewarnt. Die thailändische Regierung kündigte eine Untersuchung des Unglücks an. Die Polizei ermittelte gegen den Kapitän und den Eigner des Schiffes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht von Longscar Rocks geborgen
(07.07.18) Beide Rettungsboote der RNLI-Station Hartlepool liefen am Abend des 6.7. aus, nachdem sie von der Humber Coastguard zur Assistenz für eine 26 Fuß lange Segelyacht gerufen wurden. Der Skipper des Bootes war auf den Longscar Rocks vor Seaton Carew gegen 19.10 Uhr aufgelaufen. Wegen hohen Seegangs und der Strandungsposition war es kompliziert, eine Schleppverbindung herzustellen.
Das Boot lag am höchsten Punkt der Felsen und arbeitete in der Brandung. Schließlich gelang es aber mit dem kleinen RNLI-Boot, eine Leine zu übergeben. Mit steigendem Wasserstand wurde das Boot flottgemacht und nach einer Inspektion zur Hartlepool Marina geschleppt. Zwei Rettungsmänner stiegen auf die Yacht über, deren Manövrierfähigkeit eingeschränkt war, bis sie sicher im Hafen lag. Hier stand ein Coastguard-Team bereit. Um 20.30 Uhr meldeten sich die beiden RNL-Boote wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dampfschiff in Detroit ausgebrannt
(07.07.18) Am 6.7. geriet das historische Dampfschiff ‚Ste. Claire‘ im Hafen von Detroit in Brand. Es wurde von dem Feuer völlig zerstört. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Detroit Fire Department war auch mit einem Löschboot vor Ort, das 45 Minuten nach Brandausbruch um 11.45 Uhr die Marina erreichte.
Da hatten sich die Flammen aber bereits durch die Decks gefressen. Die Ursache des Brandes war unbekannt. 81 Jahre lang brachte das Dampfschiff Eltern und Kinder in einen Vergnügungspark auf Boblo Island. Der Park wurde 1898 eingeweiht und Anfang der 90er Jahre geschlossen.
Vor kurzem wurde das Schiff in den Hafen verlegt, um es zu restaurieren. Nun aber gab es keine Rettung mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ‚Heyn’ in Delfzijl
Frachter ‚Heyn’ in Delfzijl
(Bild: Brian Brady)   Großbild klick!

Frachter wird nach Havarie in Delfzijl repariert
(06.07.18) Am 1.7. um 2.15 Uhr machte der holländische Frachter ‚Heyn’, 2528 BRZ (IMO-Nr.: 9423671), bei der Werft Niestem Sander Drydock in Delfzijl fest. Hier sollten die Schäden, die er am 20.6. erlitten hatte, repariert werden, als er auf der Fahrt von Kokkola nach Goole mit einer siebenköpfigen Crew an Bord auf dem River Ouse Maschinenausfall erlitten hatte und auf Position 53 41 48 N, 000 51 59 W um 00.20 Uhr auf Grund gelaufen war. Bei der Havarie waren Schäden am Wulstbug entstanden.
Der Frachter hatte 2.556 Tonnen Düngermittel an Bord sowie 44 Tonnen Gasöl. Nachdem ein Schlepper ihn am 21.6. flottgemacht hatte, machte er um 15.30 Uhr in Goole fest Am 29.6. lief der an nach Holland aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Maschinenschaden vor Paros
(06.07.18) Am Morgen des 4.7. erlitt die griechische Fähre ‚Santorini Palace", 4913 BRZ (IMO-Nr.: 9329095), Maschinenschaden, als sie mit 446 Passagieren und 39 Crewmitgliedern an Bord auf der Fahrt von Ios nach Paros war. Nachdem sie im Anschluss an eine Inspektionen in Mykonos eine Auslaufgenehmigung von dort erhalten hatte, verließ sie den Hafen um 15.50 Uhr mit drei Maschinen und einer Geschwindigkeit von 27 Knoten. Bis zur Beendigung von Reparaturen galt ab dem 5.7. ein der herabgesetzten Geschwindigkeit der Schnellfähre angepasster Fahrplan auf der Route Heraklion - Santorini - Ios - Paros - Mykonos.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Bulkcarrier ‚New Gemini‘
Archivbild Bulkcarrier ‚New Gemini‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Saronischer Golf: Unfall beim Leichtern eines Havaristen in Eleusis
(06.07.18) Am Morgen des 5.7. kam es im Hafen von Eleusis zu einem Unfall beim Leichtern der Weizenladung von dem unter Malta-Flagge laufenden Bulkcarrier ‚New Gemini‘, 3022 BRZ (IMO-Nr.: 9523756), auf den tunesischen Frachter ‚Sfax‘, 4258 BRZ (IMO-Nr.: 9442213. Nach einem Schaden eines Bordkrans der längsseits des Havaristen liegenden ‚Sfax‘ stürzte die Baggerschaufel herab und beschädigte Relings auf der ‚New Gemini’. Menschen kamen nicht zu Schaden, aber beide Schiffe erhielten von der Hafenbehörde ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion.
Die ‚New Gemini’ hatte mit 5.200 Tonnen Weizen an Bord auf der Fahrt nach Tunesien am 9.2. bei Akrotiri einen Maschinenschaden erlitten und danach in Ampelaika festgemacht. Von dort war sie am 2.7. ausgelaufen und nahm Kurs auf Eleusis, wo sie bei der aus Trieste herbeibeorderten ‚Sfax‘ gegen 17 Uhr zum Leichtern längsseits ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot erlitt vor Korfu Maschinenschaden
(06.07.18) Die britische Motoryacht ‚Destiny of Plymouth’ erlitt mit einer zweiköpfigen Crew an Bord im Seegebiet von Paleokastritsa nahe Korfu Maschinenschaden. Die Patroullienboote ‚El Act‘ und ‚Ierissos‘ kamen dem Boot zu Hilfe und schleppten es nach Paleokastritsa, wo es im Alypa-Hafen sicher vertäut wurde. Die Hafenbehörde von Palaiokastritsa verhängte bis zur Reparatur des Schadens ein Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Raba' wird von Schleppern bugsiert
‚Raba' wird von Schleppern bugsiert
(Bild: Ilze Ozolina)   Großbild klick!

Frachter vor Liepaja (Lettland) muss geleichtert werden
(06.07.18) Der unter Liberia-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Raba', 13579 BRZ (IMO-Nr.: 9521825), saß am 6.7. weiter vor dem Hafen von Liepaja fest und musste nun wohl geleichtert werden. Drei Stunden lang hatten die lettischen Schlepper ‚Tak 1', ‚Tak 5', ‚Tak 7 und ‚Namejs' sich bemüht, den Havaristen wieder flottzumachen.
Er saß aber außerhalb des Fahrwassers weiterhin auf Position 56° 31.87' N 020° 56.61' O fest, sodass er den übrigen Schiffsverkehr in und aus dem Hafen nicht behinderte. Nebel hatte offenbar dazu geführt, dass er beim Auslaufen aus Liepaja kurz nach Passieren der Hafenmolen aus dem Fahrwasser abkam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Izmir
(06.07.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Urgence’, 1425 BRZ (IMO-Nr.: 7928029), erlitt im Hafen von Izmir, wo er am 4.7. um 7.25 Uhr von Rijeka kommend festgemacht hatte, einen Maschinenschaden. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung von der Hafenbehörde widerrufen, bis die Crew den Schaden behoben hatte. Nachdem diese im TCDD-Port abgeschlossen worden waren, lief das Schiff am 6.7. um 10.20 Uhr aus und nahm Kurs auf Varna, wo es am 10.7. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gerettete der ‚Phoenix‘
Gerettete der ‚Phoenix‘
(Bild: )   Großbild klick!

Dutzende Touristen in 40 Metern Tiefe in Wrack eingeschlossen
(06.07.18) Vor der thailändischen Urlaubsinsel Phuket sank am 5.7. das Ausflugsboot ‚Phoenix‘ mit überwiegend chinesischen Touristen an Bord, nachdem es in einen Sturm geraten war. Es war von der südlicher gelegenen Inselgruppe Koh Racha auf dem Rückweg nach Phuket, als bis zu fünf Meter hohe Wellen über das Schiff brachen und es zum Kentern brachten. 93 Touristen, ein Tour-Guide und 2 thailändische Crewmitglieder befanden sich an Bord.
Weniger als die Hälfte der 105 Menschen an Bord wurden bislang gerettet. 40 Menschen wurden tot geborgen, 26 davon aus dem Innern des Wracks. Mindestens 16 weitere wurden noch vermisst. Es wurde vermutet, dass auch sie in dem Wrack, das auf 38 bis 40 Metern Tiefe lag, eingeschlossen wurden.
Taucher des Royal Thai Marine Corps versuchten nun, das Boot zu durchsuchen, das für Tauchausflüge genutzt worden war. Demselben Sturm fiel auch die Yacht ‚Senerina‘vor der Insel Koh Mai Ton, neun Kilometer südöstlich von Phuket, zum Opfer. Sie hatte 42 Menschen an Bord – darunter 35 chinesische Touristen, eine fünfköpfige Crew und einen Fotografen. Zwei von ihnen wurden zunächst vermisst. Der Mechaniker und ein 30-jähriger Fahrgast wurden am Morgen des 6.7. gefunden und ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutsches U-Bootsrack vor A Coruña entdeckt
(06.07.18) Vor der Küste Nordwestspaniens haben Taucher das Wrack des deutschen U-Boots ‚U 966‘ entdeckt, das im November 1943 von amerikanischen Flugzeugen auf dem Rückmarsch von der amerikanischen Küste versenkt wurde. Das Wrack lag seither rund 500 Meter vor der Küste Galiciens nördlich der Hafenstadt A Coruña bei der Punta Maeda. Es hatte am 10.11.1943 einen Bombentreffer erhalten, der die Steuerbord-Maschine beschädigte.
Das Boot tauchte ab, und die Crew versuchte, den Motor zu reparieren. Doch die Luft wurde knapp, und die Batterien waren aufgebraucht, und so musste das U-Boot wieder auftauchen. Wenig später wurde es erneut von drei alliierten Bombern angegriffen und versuchte, in Richtung Küste zu entkommen. Am Ende musste der Kommandant den Befehl geben, das Schiff aufzugeben, es wurde gesprengt. 43 Mann Besatzung konnte sich an Land retten und wurden bis Kriegsende in Spanien interniert. Sieben Crewmitglieder verloren ihr Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Touristenboot mit vier Deutschen in Knysna gekentert
(06.07.18) Am 4.7. um 13.21 Uhr wurde die NSRI Knysna alarmiert, nachdem bei den Knysna Heads, nördlich des Island Rock, das Touristenboot ‚Moonraker‘ gekentert war. Die Rettungsboote ‚Eileen Meadway‘, ‚Jaytee IV‘ und ‚Jolen‘ waren binnen sieben Minuten vor Ort. Landseitig waren zwei Ärzte bereit, außerdem die ER24 Ambulance Services, WC Government Health EMS, SA Police Services, Knysna Fire and Rescue Services und SA National Park-Ranger. An Bord des 8,9 Meter langen Charterboots der Knysna Rib Adventures hatten sich 11 Personen befunden, als es bei drei bis vier Metern Wellenhöhe umschlug.
Sie wurden von den Rettungsbooten aus dem Wasser geholt und den Landkräften übergeben. Nu rein niederländisches Paar brauchte medizinische Hilfe und kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Die anderen 11 Touristen, acht Männer und drei Frauen, wurden zu ihren Unterkünften in Knysna transportiert. Unter ihnen befanden sich sechs Niederländer und vier Deutsche.
Sie waren ebenso wie der Skipper unversehrt geblieben. Das Boot konnte nicht geborgen werden und trieb an der Westseite der Knysna Heads. Nach Wetterberuhigung wollten die Eigner prüfen, ob eine Bergung möglich ist. Die South African Maritime Safety Authority (SAMSA) leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Honshu gestrandet
(06.07.18) Der japanische Frachter ‚Shokei Maru No. 11‘, 499 BRZ, lief am 4.7. gegen 23.50 Uhr unweit von Higashidori in der Aomori Präfektur auf Grund. Nachdem er nordöstlich der Insel Honshu auflief, wurde der Rumpf aufgerissen. Es kam zu einem Wassereinbruch, und der Maschinenraum wurde geflutet. Die fünfköpfige Crew wurde von einem Helikopter unversehrt abgeborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker verlor Propeller
(06.07.18) Der russische Tanker ‚Volgoneft 121', 3471 BRZ (IMO-Nr.: 8866034), verlor auf der Reise von St. Petersburg nach Yaroslavl in Ballast laufend einen Propeller. Der Verlust ereignete sich beim Manövieren auf der Reede von Yaroslavl auf dem Volgo-Balt Canal am 2.7. um 16.40 Uhr. Danach lief der Havarist in den Hafen von Yaroslavl ein zu Inspektionen und zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Sunshine Coast brennend gesunken
(06.07.18) Vor der Sunshine Coast geriet eine Motoryacht am 5.7. zwischen der Gold Coast und der Tin Can Bay rund vier Kilometer vor Marcus Beach südlich von Noosa in Brand. Der Skipper musste auf der Flucht vor den Flammen in ein Beiboot springen und wartete darin auf die Rettung durch die australische Coastguard. Helikopter versuchten, das Feuer mit Wasserabwürfen zu löschen, doch die Versuche schlugen fehl, und um 15.30 Uhr kenterte und sank die Yacht vor Marcus Beach.
Quelle:Tim Schwabedissen


Charteryacht vor Queensland (Australien) gestrandet und gesunken
(06.07.18) Am 5.7. begann eine Charteryacht zu sinken, nachdem sie an der Nordküste von Queensland auf Felsen gelaufen war. Die drei Männer und eine Frau waren am Nachmittag aus Mackay nach St. Bees Island ausgelaufen. Gegen 19 Uhr lief ihr Boot bei Keswick Island, 30 Meilen vor Mackay, auf Grund. An Bord befanden sich der 53-jährige Eigner, ein 50-jähriger aus Slade Point sowie ein Paar im Alter von 43 und 42 Jahren. Nachdem das Boot leckgeschlagen war und langsam wegsackte, klammerten sich die vier an einen Felsen und riefen mit Mobiltelefon um Hilfe. Ein Helikopter traf eine halbe Stunde später an dem halb gesunkenen Boot ein.
Auch ein Boot der Volunteer Marine Rescue Mackay hatte inzwischen die Unfallstelle erreicht und zog die Schiffbrüchigen an Bord. Es brachte sie zu einem Landzipfel, wo der Helikopter inzwischen gelandet war. Alle vier trafen gegen Mitternacht im Mackay Base Hospital ein. Ein Mann hatte Unterkühlungen und Schnittverletzungen erlitten, die anderen blieben unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vogelnest im Maschinenraum führte zu fatalen Folgen
(06.07.18) Die 35 Fuß lange Motoryacht ‘Tom Colin‘s III’ geriet am Nachmittag des 4.7. auf dem Grand River nahe der 152nd Avenue im Grand Haven Township in Brand und drohte zu sinken. Die U.S. Coast Guard und eine Patroullie des Ottawa County Sheriff’s Office Marine Patrol waren kurz nach dem Notruf um 12.45 Uhr vor Ort. Als das Boot der Coast Guard eintraf, waren der Maschinenraum und die Kabinen bereits zu drei Vierteln geflutet.
Das Boot hatte Steuerbordschlagseite, und die Schwimmplattform lag drei Fuß unter Wasser, während sich der Bug gehoben hatte. Ein anderes Schiff hatte bereits fünf Kinder, die sich nebst dem Skipper an Bord befunden hatten, abgeborgen. Es war das erste Mal, dass er mit dem Boot seit mehreren Jahren ausgelaufen war.
Der Eigner meinte, dass ein Vogel ein Nest im Maschinenraum gebaut habe und dieses in Brand geraten war. Blitzartig griff das Feuer auf den Fiberglas-Rumpf bei der Abgasleitung über, und durch das entstandene Leck drang Wasser ein, das immerhin den Brand löschte, aber gleichzeitig das Boot zu versenken drohte. Die Coast Guard setzte eine Pumpe ein, die 250 Gallonen pro Minute fördern konnte.
Nach einer halben Stunde war der Wasserpegel so weit gesunken, dass das Leck erreichbar war und mit Handtüchern verstopft werden konnte. Danach wurde die Yacht zur Grand Isle Marina geschleppt, dem nächstgelegenen Yachthafen mit Krankapazität. Ein Boot des Sheriff’s Office eskortierte den Schleppzug dorthin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der Thorco Lineage ein großer Erfolg
(07.06.18) Als großer Erfolg wurde die Bergung des philippinischen Frachters ‚Thorco Lineage’ gewertet, nachdem er am Abend des 3.7. in den Hafen von Papeete gezogen wurde, 10 Tage nach der Strandung auf einem Riff vor Raroia, Tuamotu. Es traten nach dem Auflaufen und der Verschleppung weder Treibstoff noch Ladung aus dem Havaristen aus. Seit dem 29.6. hatten die beiden Schlepper ‚Aito Nui I’ und ‚Aito Nui II” das Schiff auf dem Haken, doch fast hätte es noch ein Fiasko gegeben, als die Trosse des Bugschleppers in der Zufahrt des Hafens brach und er in gefährlicher Nähe eines Riffs trieb.
Das schnelle Eingreifen des Schubschleppers ‚Aute‘ und die Ruhe, die die Lotsen bewahrten, halfen, Schlimmeres zu verhüten. Es gelang, den 132 Meter langen Frachter in der Mitte des Fahrwasser zu halten und ihn dann an den Ölkai Motu Uta zu legen. Hier konnte er nun in Ruhe untersucht werden.
Der Rumpf war von den Schlägen auf dem Riff erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden, doch dicht geblieben. Die Ladung von 10.200 Tonnen Zink blieb unversehrt dank des Einsatzes von Casa, Guardian, einem Dauphin-Helikopter und Crews und Schleppern aus Bougainville sowie dem Krisenstab, der die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte koordinierte. Ein amerikanischer Schlepper wurde nun für den 13.6. erwartet, um die ‚Thorco Lineage’ nach Australien zu bringen, wohin die Ladung bestimmt war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marine Nicaraguas kam US-Yacht zu Hilfe
(06.07.18) Die Marine von Nicaragua kam am 5.7. der amerikanischen Segelyacht ‚Wings’ mit einer dreiköpfigen Crew an Bord zu Hilfe, die in den Gewässern der Karibik in stürmischer See fünf Meilen südwestlich von Puerto Cabezas ins Treiben geraten war. Sie war am 1.7. von der Insel San Andres nach Rio Dulce, Guatemala, in See gestochen. Ein Patroullienboot aus Puerto Cabeza sowie der Versorger 407 reagierten auf den Notruf und konnten das Boot nach Puerto Cabezas abschleppen, wo es vor Anker gelegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht bei Castellón ausgebrannt
(06.07.18) Zwischen Correblanca und Alcossebre geriet am 5.7. um 15.15 Uhr eine 18 Meter lange Motoryacht in Brand. Die zweiköpfige Crew im Alter von 57 und 71 Jahren musste auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser springen. Herbeieilende Boote retteten die beiden, die nach einer Erstversorgung durch den SAMU ins Universitätskrankenhaus von Castellón gebracht wurden.
Sie hatten Rauchvergiftungen erlitten. Zwei Boote der Feuerwehr versuchten, den Brand dann zu löschen, da das in Flammen stehende Wrack von der Strömung in Richtung der Küste getrieben wurde. Es gelang aber noch nicht, das komplett heruntergebrannte Boot zu bergen, das zwischen Alcalà de Xivert und Torreblanca auf den Strand driftete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Georgetown abgeschleppt
(06.07.18) Die Fähre ‚Pulau Payar‘ erlitt auf der Fahrt nach Pangkalan Sultan Abdul Halim am 6.7. um 11.30 Uhr einen Maschinenausfall und trieb vor Georgetown. Zwei Schlepper wurden binnen 18 Minuten zum Havaristen geschickt. Das Schiff hatte 62 Fahrgäste, 27 Pkw und 49 Motorräder an Bord. Sie wurden sicher an ihrem Fahrtziel abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Maschinenschaden in Kapstadt
(06.07.18) Der unter Panama-Flagge laufende Chemikalien-Tanker ‚Galissas‘, 29924 BRZ (IMO-Nr.: 9397781), der mit einer Ladung Gasöl an Bord auf dem Weg von Ar Ruways in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Brasilien Maschinenschaden erlitten hatte, musste bis auf weiteres in Kapstadt bleiben. Nachdem der Schaden an der Hauptmaschine am 11.6. erstmals aufgetreten war, wurde der Havarist in den südafrikanischen Hafen beordert. Im Anschluss an eine Inspektion fanden dort Seeerprobungen mit nicht zufriedenstellendem Ergebnis statt.
Am 4.7. machte das Schiff erneut an der Jackson Wharf in Kapstadt fest, und die Eigner erklärten General Average. Nun sollten weitere Untersuchungen durchgeführt und eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob die Fracht des Schiffes umgeladen werden muss.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild LPG-Tanker ‚Gammagas'
Archivbild LPG-Tanker ‚Gammagas'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision im Marmara-Meer
(05.07.18) Am 4.7. gegen 23.30 Uhr kollidierte der unter mongolischer Flagge laufende LPG-Tanker ‚Gammagas', 3703 BRZ (IMO-Nr.: 9005493), mit dem türkischen Frachter ‚Ersoylar 1', 978 BRZ (IMO-Nr.: 8302399), im Marmara-Meer bei Sirivada rund 30 Meilen von der Insel Imrali entfernt. Beide Schiffe wurden leicht beschädigt, schlugen aber nicht leckt. Die Coastal Safety-Schlepper ‚Kiyem-6' und ‚Kurtarma-6' wurden aus Bursa und Istanbul zur Assistenz gerufen. Die beiden Havaristen wurden nach Küçükçekmece Demir Sahasi geschleppt, wo sie zunächst Anker warfen und Untersuchungen eingeleitet wurden. Das Manöver wurde vom Istanbul Bosphorus Traffic Service überwacht.
Der LPG-Tanker war am Nachmittag von Tekirdag nach Odessa ausgelaufen und wollte den Bosporus ansteuern, die ‚Ersoylar 1' kam von Saraylar, als sich der Zusammenstoß aus bislang noch ungeklärter Ursache ereignete. Sie steuerte am 5.7. um 10.40 Uhr den Hafen von Tuzla an.
Die „Gammagas“ ist 99,35 Meter lang, 15 Meter breit, hat einen Tiefgang von 6,47 Metern und eine Tragfähigkeit von 4.447 Tonnen. Sie läuft für die Sozgas LPG Dagitim Depolama in Istanbul und wurde 1992 bbei der Richard Dunston Ltd. in Hessle erbaut.
Die ‚Ersoylar 1‘ ist 90 Meter lang, 12 Meter breit, hat einen Tiefgang von sechs Metern und eine Tragfähigkeit von 1.922 Tonnen. Sie wurde 1984 beim Dearsan Shipyard in Istanbul erbaut und läuft für die Haci Saban Zorer Deniz ebendort. Bis 2015 lief sie als ‚Zorer Kardesler‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Havarien bei Ithaka
(05.07.18) Am 4.7. verlor die ‚Alma Libre III’ mit 10 Personen an Bord vor Vathy seinen Propeller. Ein Patroullienboot sowie die ‚Skyfall’ kamen zu Hilfe. Diese schleppte den Havaristen in den Hafen von Vateos auf Ithaka ein. Menschen kamen nicht zu Schaden, das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt.
Am selben Nachmittag lief die ‚Baltazar‘ in Marmaras mit vier Personen an Bord auf Grund. Ein anderes Boot kam dem Havaristen zu Hilfe und machte ihn wieder flott. Er lief danach in den Hafen von Kioni ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‚Sea Goddess’ gestrandet
Kutter ‚Sea Goddess’ gestrandet
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter vor Landebahn in Honolulu auf Strand gelandet
(05.07.18) Die US Coast Guard wurde am 4.7. alarmiert, nachdem unweit des Honolulu Airport der 83 Fuß lange Kutter ‚Sea Goddess’ gestrandet war. Das Schiff war um 00.30 Uhr rund 150 Yards vom mittleren Runway des Flughafens entfernt mit einer sechsköpfigen Crew an Bord aufgelaufen. Ein 45-Fuß-Boot der Station Honolulu lief zur Assistenz aus, und von der Air Station Barbers Point stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, der sich aus der Luft ein Bild der Lage machte.
Die Cates Marine wurde beauftragt, den Kutter zu bergen. Um 09:30 Uhr wurde er freigeschleppt und in seinen Heimathafen Honolulu gezogen. Hier sollte er an Pier 38 auf mögliche Schäden hin inspiziert werden.
Es gab keine Hinweise auf Verschmutzungen. Das Schiff hatte bis zu 10.000 Gallonen Diesel und 75 Gallonen Schmieröl an Bord. Als es auflief, waren 15 Meilen Wind und vier Fuß hohe Wellen vor Ort. Das State of Hawaii Department of Health – Hazard Evaluation and Emergency Response Office und das Department of Land and Natural Resources waren vor Ort, falls Öl ausgelaufen wäre. Die Ursache der Havarie wurde durch die Coast Guard jetzt untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Othoni: Fähre rammt ankernden Segler
(05.07.18) Am 4.7. gegen Mittag kollidierte die griechische Fähre ‚Alexandros K II’, 210 BRZ (IMO-Nr.: 8632158), mit der britischen Segelyacht ‚Grey Goose'. Die Fähre verkehrte fahrplanmäßig zwischen Korfu und den Diaponti-Inseln. Als sie im Ammos Otonon-Hafen festmachte, stieß sie mit dem in der Hafeneinfahrt ankernden Boot zusammen.
Dieses wurde leicht beschädigt, die zweiköpfige Crew blieb unversehrt. Die Hafenbehörde von Korfu leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht im Schlepp
Segelyacht im Schlepp
(Bild: )   Großbild klick!

Irland: Yacht von Boje gefangen
(05.07.18) Am 4.7. gegen Mittag verfing sich eine 40 Fuß lange Segelyacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord in einer Boje nahe Cape Clear Island. Die irische Coast Guard verständigte das RNLI-Boot aus Baltimore, der im Gascananne Sound zwischen Sherkin Island und Cape Clear befindlichen Yacht zu assistieren. Es traf um 12.45 Uhr vor Ort ein.
Ein RIB ging auf Standby, bis das Rettungsboot vor Ort war. Da es nicht gelang, die Yacht zu befreien, wurde sie auf den Haken genommen. Bei diesem Manöver kam das Boot von der Boje doch wieder frei, und nach einer Inspektion konnte es seine Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Forscher fanden U-Boot-Wracks in Wakasa Bay
(05.07.18) Ein japanisches Forscherteam hat auf dem Grund der Wakasa Bay, etwa 20 Kilometer vor der Präfektur Kyoto, drei U-Boote aus dem Zweiten Weltkrieg, die von den USA versenkt wurden, gefunden. Eines der Wracks wurde als ‚Ro-500‘ identifiziert, die die kaiserliche japanische Marine 1943 aus Deutschland erhalten hatte. Sie war 90 nach Kure City in der Präfektur Hiroshima unterwegs. Das Boot wurde hauptsächlich für Trainingszwecke eingesetzt und 1946 dann versenkt.
Die Forscher fanden den 70 Meter langen Rumpf weitgehend intakt vor. Bei den anderen beiden U-Boote der kaiserlichen Marine handelte es sich um die ‚Ro-68‘ und ‚I-121‘ bestätigt. Für den Teamleiter des Forschungsteams gaben die Wracks Aufschlüsse über die technologische Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland während des Zweiten Weltkriegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tote bei Kollision auf Saigon River
(05.07.18) Der mongolische Containerfrachter ‚Prosper", 6543 BRZ (IMO-Nr.: 9159268), kollidierte am 4.7. gegen fünf Uhr mit einer Sandbarge im Gebiet von Ho Chin Minh City auf dem Saigon River. Der Frachter lief flussabwärts und kam vom VICT-Containerterminal. Die 895-Tonnen-Barge sank nach dem Zusammenstoß.
Zwei Crewmitglieder, unter ihnen der Kapitän, wurden vermisst. Ein drittes Besatzungsmitglied konnte mit Verletzungen gerettet werden. Eine Kranbarge zog das Wrack wieder an die Wasseroberfläche.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Liepaja / Lettland aufgelaufen
(05.07.18) Der unter Liberia-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Raba', 13579 BRZ (IMO-Nr.: 9521825), lief am 4.7. kurz nach dem Verlassen des Hafens von Liepaja gegen 14 Uhr auf Grund. Das Schiff kam aus bislang ungeklärter Ursache aus dem Fahrwasser ab und setzte unweit der südlichen Hafenmole auf. Es gab offenbar keine Lecks oder ernsthaften Schäden.
Die litauischen Schlepper ‚Tak 1' (IMO-Nr.: 7403196), ‚Tak 5' (IMO-Nr.: 7237262) und ‚Tak 7' (IMO-Nr.: 9166534) wurden aus dem nahen Hafen gerufen, um den Havaristen wieder flottzumachen. Am 5.7. saß er weiter in Sichtweite der Küste auf Position 56° 31.87' N 020° 56.61' O fest.
Die ‚Raba’ ist 149,96 Meter lang, 23,6 Meter breit, hat 8,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 16.593 Tonnen. Sie läuft für die Polska Zegluga Mirska PP (Polsteam) in Stettin und wurde 2012 von der chinesischen Taizhou Sanfu Ship Engineering Co. Ltd. abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter beim Einschleppen nach Papeete fast nochmal gestrandet
(05.07.18) Der philippinische Frachter ‚Thorco Lineage’, 13110 BRZ (IMO: 9673197), wurde am 3.7. gegen 22.30 Uhr in den Hafen von Papeete geschleppt, einen Tag eher als ursprünglich geplant. Hintergrund war der Kontrakt des Charterers mit der französischen Marine, die eine Bezahlung pro Einsatzstunde vorsah. Am Ende wäre es aber fast noch zu einer neuerlichen Havarie gekommen:
Als der Havarist zwischen den Tonnen der Einfahrt hindurch bugsiert wurde, brach in der starken Strömung eine der Schlepptrossen, die ihn mit den Schleppern ‚Aito Nui 1‘ und ‚Aito Nui 2‘ verbanden. Das Schiff drohte auf Felsen vor dem Hafen zu treiben.
Doch es gelang der Schleppercrew, rasch eine neue Verbindung herzustellen. Dann wurde der Frachter an der Tankerpier in Motu Uta festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nun 34 Tote bei Schiffbruch in Indonesien
(05.07.18) Die Anzahl der bestätigten Toten bei dem Schiffbruch der Fähre ‚Lestari Maju’ betrug jetzt 34. Vermisste wurden in den letzten Berichten nicht mehr erwähnt. Das Schiff hatte rund 190 Menschen an Bord, als es von Sulawesi nach Selayar unterwegs war. Auf der Passagierliste waren allerdings nur 134 Menschen verzeichnet.
155 Menschen wurden lebend gerettet. An Bord befanden sich auch Rupien im Wert von zwei Millionen US-Dollar für eine Bank in Selayar, um dortige Angestellte zu bezahlen. Sie konnten am 4.7. noch sicher in sieben Säcken verpackt geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marine von Nicaragua assistierte havariertem Landungsboot
(05.07.18) Die Marine von Nicaragua kam am 4.7. um 5.20 Uhr dem Landungsboot ‚El Danto‘, die von San Juan nach Puerto El Bluff unterwegs war, zu Hilfe, nachdem sie Maschinenausfall erlitten hatte und mit ihrer dreiköpfigen Crew auf Position 11 ° 41'N 083º37'W, rbd 10 Seemeilen nördlich von Monkey Point, in der See trieb. Das Hilfsschiff ‚Enlace‘ und der Versorger ‚Tacayan‘ wurden zu dem Havaristen beordert, Um 6:50 Uhr traf der Versorger am Havaristen ein, gefolgt von der ‚Enlace’ um 9.15 Uhr. Nachdem die Crew gecheckt worden war, nahm diese
den Havaristen auf den Haken, der um 12.50 Uhr in die Marinebase von El Bluff eingeschleppt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Vermisste nach Bootsunglück in Kassonyah
(05.07.18) Am Nachmittag des 4.7. kollidierte in Guinea im Bezirk Kassonyah in der Präfektur Coyah eine motorisierte Pirogge mit 18 Passagieren und mit einem anderen Boot, das vier Personen an Bord hatte. Bislang wurden 18 Menschen gerettet und vier weiterer vermisst. 15 der Überlebenden befanden sich in dem motorisierten Boot und drei in dem anderen. Die Suche dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbrüchige auf der Fähre ‚Lestari Majung‘
Schiffbrüchige auf der Fähre ‚Lestari Majung‘
(Bild: Regional Disaster Mitigation Agency)   Großbild klick!

Immer mehr Opfer bei Fährunglück vor Sulawesi
(04.07.18) Die Anzahl der Opfer des Untergangs der 48 Meter langen, indonesischen Fähre ‚Lestari Majung‘, 749 BRZ, vor der Insel Selyar in Sulawesi am 3.7. stieg inzwischen auf mindestens 31 Personen. Rund 40 Menschen wurden noch vermisst. Das Schiff hatte insgesamt 164 Personen an Bord, als es um 14.30 Uhr in stürmischer See verunglückte.
Es war gegen 10 Uhr aus Bira im Bulukumba Distrikt nach Pamamata ausgelaufen und um 13:Uhr vor Pa'baddilan im Selayar Distrikt leckgeschlagen. Dutzende Schiffbrüchige klammerten sich an die hochliegende Backbordseite des halb unter Wasser liegenden Wracks, nachdem es vom Kapitän auf Grund gesetzt worden war, der auf diese Weise noch Schlimmeres verhinderte. Das
Warten auf Rettung
Warten auf Rettung
(Bild: Jangan Jualan)   Großbild klick!
300 Meter vom Strand entfernt in der Brandung liegende Schiff richtete sich im Sinken langsam wieder auf.
Örtliche Fischer kamen mit ihren Kuttern den Verunglückten zu Hilfe. Etliche hatten sich aber auch schwimmend, zum Teil ohne Rettungsweste, auf den Weg zur nahen Küste gemacht. Nachdem am Morgen des 4.7. der Kapitän Agus Susanto als letzter von insgesamt 139 Überlebenden geborgen wurde, stellte die Polizei ihre Rettungsaktion ein.
Von den Überlebenden kamen 34 ins KH. Hayyung Selayar Hospital, 53 ins Parangia Health Center (Puskesmas), und 43 ins Batangmatan Puskesmas. Die 1997 erbaute Fähre hatte auch 18 Motorräder, 14 Pkw, zwei Busse und 14 Trucks an Bord gehabt. Mehrere Fahrzeuge wurden über Bord gerissen, als die Wellen über das hochgelegene Frachtdeck zu brechen begannen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff bei Borkum beschädigt
(04.07.18) In der Nacht zum 1.7. wurde der unter deutscher Flagge laufende Saugbagger ‚Hegemann 1‘, 2090 BRZ (IMO-Nr.: 9113070), westlich der Insel Borkum in der Nähe der Horsborn Plate beschädigt und musste den Emder Hafen anlaufen, um den entstandenen Schaden besichtigen und nötigenfalls reparieren zu lassen. Bei der anschließenden Untersuchung des Unterwasserschiffes durch Taucher wurde eine Beschädigung der Außenhaut festgestellt.
Am 3.7. machte der Bagger bei der EWD - Emder Werft und Dockbetriebe fest. Ob seine Havarie auch im Zusammenhang mit einer am 3.7. festgestellten Gewässerverunreinigung stand, wurde aktuell von der Wasserschutzpolizei ermittelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Loenerdiep, ex ‚Manisa Kate’
Loenerdiep, ex ‚Manisa Kate’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter mit Maschinenschaden nach Alméria abgeschleppt
(04.07.18) Der holländische Frachter ‚Manisa Kate’, 5598 BRZ (IMO-Nr.: 9421099), der am 29.6. aus Fos-sur-Mer nach Ceuta ausgelaufen war, erlitt unterwegs einen Maschinenschaden. Das manövrierunfähige Schiff wurde von einem Schlepper auf den Haken genommen. Am 3.7. um 14.45 Uhr traf der Schleppzug auf der Reede von Alméria ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter muss in Ceuta gelöscht werden
(04.07.18) Der liberianische Bulkcarrier ‚Sam Lion’, 31760 BRZ (IMO-Nr.: 9620164), der am 2.7. gegen vier Uhr beim Ansteuern eines Ankerplatzes vor Santa Isabel auf Grund lief, muss in Ceuta gelöscht werden, bevor er eine Reparaturwerft in Algeciras oder Gibraltar ansteuern kann. Taucher fanden bei ihren Untersuchungen sieben beschädigte Ballasttanks im Doppelboden. Außerdem wurde ein Kofferdamm in Mitleidenschaft gezogen.
Das Schiff kann mit diesen Bodenschäden keine langen Strecken mehr fahren. Voraussichtlich am 6.7. sollte es Ceuta verlassen, wenn die 40.000 Tonnen Zement aus Nemrut Bay aus den Laderäumen geholt wurden. Umweltrisiken bestanden für Ceuta durch den Havaristen nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot aufgelaufen
Motorboot aufgelaufen
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Gestrandet: Bootsfahrer aus Leiden litten unter mangelnder Revierkenntnis
(04.07.18) Eine Motoryacht mit einer dreiköpfigen Crew aus Leiden lief am Abend des 2.7. auf der Westerschelde auf Grund. Die Männer hatten das Boot erst unmittelbar zuvor in Belgien gekauft und wollten sie nach Leiden überführen. Sie alarmierten nach der Havarie die KNRM-Station Hansweert.
Beim Eintreffen der freiwilligen Seenotretter lag die Yacht bereits trockengefallen auf einer Plate. Zwei Mann wurden vom Rettungsboot dort abgesetzt. Wie sich herausstellte, hatten die Bootsfahrer nicht genügend Navigationskenntnisse für das Revier auf der Westerschelde.
Vorerst blieb nichts anderes übrig, als den Anker auszubringen und auf steigendes Wasser zu warten. Als die Motoryacht wieder flott war, nahm sie über die Flüsse Kurs auf Leiden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segler mit Fischernetz in der Schraube
Segler mit Fischernetz in der Schraube
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Einsatzreiche Tage für RNLI in Padstow
(04.07.18) Am 1.7. wurde das RNLI-Boot aus Padstow zur Assistenz einer Motoryacht gerufen, die sich 20 Meilen nördlich des Hafens in einem Fischernetz verfangen hatte. Vor Ort setzten die Seenotretter ihr Y-Boot aus und konnten den Propeller der Yacht erfolgreich wieder aus dem Fanggeschirr befreien. Danach wurde sie in den Hafen abgeschleppt und auf Schäden hin untersucht.
Am nächsten Morgen um 8.30 Uhr brauchte ein Kutter 15 Meilen nördlich von Padstow nach einem Maschinenschaden Hilfe. Er wurde auf den Haken genommen und wegen des fallenden Wasserstands zunächst zu einer Mooring auf dem Fluss gebracht. Um 12.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Der nächste Einsatz erfolgte am 3.7., als zwei Boote vor Cataclews Point, eine Meile von der Rettungsstation entfernt, in Schwierigkeiten waren. Beim Eintreffen der Seenotretter waren bereits RNLI-Lifeguards vor Ort, und das Rettungsboot wurde nicht mehr benötigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Sitka gesunken
(04.07.18) Von der Coast Guard Air Station stieg am 2.7. ein Sitka MH-60 Jayhawk-Helikopter auf, um der Crew des 33 Fuß langen Kuttters ‚Leona‘ im Sitka Sound zu Hilfe zu kommen. Die Coast Guard Juneau hatte um 22.30 Uhr einen Notruf dessen Skippers aufgefangen, der einen Wassereinbruch meldete, den die Pumpen nicht kontrollieren konnten. Daraufhin wurde die Schifffahrt in der Umgebung informiert und der Jayhawk in Marsch gesetzt.
Dessen Crew setzte eine weitere Lenzpumpe auf der ‚Leona’ ab, die aber auch nicht gegen den Wassereinbruch ankam. Der Kutter sackte immer weiter weg, und die dreiköpfige Crew wurde schließlich von dem Kutter ‚Pacific Pearl‘ übernommen. Diese brachte die Schiffbrüchigen unversehrt zurück nach Sitka.
Quelle:Tim Schwabedissen


SSL Kolkata vor Sundarbans gesunken
(04.07.18) Am 2.7. sank der schwer angeschlagene Cotnainerfrachter ‚SSL Kolkata' auf Position 21 26 N 088 47 O rund 7,5 Meilen vor den Sundarbans unweit der Seegrenze zwischen Indien und Bangladesch. Das Schiff lag mit Steuerbordseite auf Grund und ragte in dem flachen Wasser weiterhin teilweise aus dem Wasser. Dies könnte das Abpumpen der noch an Bord befindlichen 211 Tonnen Kraftstoff erleichtern.
Eine Reihe von Containern trieb aus dem Wrack ab und gefährdete die Schifffahrt in dem Seegebiet. Berger wurden beauftragt, das Treibgut einzusammeln. Bis kurz vor dem Untergang waren weitere Explosionen auf dem Frachter wahrgenommen worden. Vermutlich hatte Magnesium, das sich in einigen Containern befand, mit Wasser reagiert.
Kurz vor dem Untergang hatte das Schiff an die 40 Grad Steuerbordschlagseite entwickelt, dann geriet das Hauptdeck unter Wasser. In der Umgebung lagen mehrere Bergungs- und Ölbekämpfungsschiffe auf Standby.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Frachter auf der Neva aufgelaufen
(04.07.18) Der russische Frachter ‚Omskiy 137', 2528 BRZ (IMO-Nr.: 8873087), lief am 3.7. um3.10 Uhr auf der Neva bei Flusskilometer 1368 unweit der Volodarskiy-Brücke in St. Petersburg auf Grund. Er war mit einer Ladung Holzschnitzel kurz zuvor aus dem russischen Hafne nach Södra Monsteras ausgelaufen. Die Havarie ereignete sich während eines Ankermanövers.
Nachdem der Fracher gegen Mittag wieder flottgemacht worden war, wurde er an einen nahegelegenen Liegeplatz für Inspektionen gebracht. Später verholte er flussaufwärts und ankerte außerhalb der Stadtgrenze in einer Bucht auf Position. 59° 50.74' N 030° 29.61' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Frachter kollidierte mit Neva-Brücke
(04.07.18) Der russische Frachter ‚Leonid Lisin', 2613 BRZ (IMO-Nr.: 7741158), kollidierte am 3.7. um 4.15 Uhr von Cherepovets kommend mit der Nevskiy-Brücke auf der Neva in Downtown-St. Petersburg. Das Schiff war flussabwärts zum Neva-Metall-Terminal unterwegs. Es wurde beim Zusammenstoß am Bug oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Kurze Zeit nach der Havarie machte es an dem vorgesehenen Liegeplatz fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Fracher kollidierte mit Helipad und Neva-Brücke
(04.07.18) Am 3.7. um 4.20 Uhr kollidierte der russische Frachter ‚Gennadiy Abramov’, 2088 BRZ (IMO-Nr.: 8946808), mit einem Helipad auf dem Dach des Passagierterminals in Downtown-St. Petersburg auf der Neva bei Flusskilometer 1384. Er war von Cherepovets flussabwärts unterwegs. Der Terminal wurde ebenso beschädigt wie der Frachter, auf dem auf zwei Metern Länge Relings abgerissen wurden und eine ebenso lange Beule an Steuerbordseite entstand.
Als das Schiff weiter die Neva hinunter lief, kam es zu einer weiteren Havaire. Es kollidierte mit der linken Seite der Blagoveschenskiy-Brücke. Nun wurden das Schanzkleid und die Backbord-Brückennock eingedrückt. Der Frachter war mit einer Ladung Stahl nach St. Petersburg bestimmt gewesen und machte nach der doppelten Havarie in Bol´shaya Neva fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf russischem Trawler
(04.08.17) Auf dem russischen Trawler ‚Diana‘, 745 BRZ (IMO-Nr.: 8725890), brach am 3.7. um 14.10 Uhr im Trockendock des Slavaynka Shipyard in Wladiwostok ein Feuer aus. Einsatzkräfte von EMERCOM wurden alarmiert. Es gelang ihnen, acht Minuten nach dem Eintreffen vor Ort den Brand zu löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Antriebsschaden
(04.07.18) Die griechische Fähre ‚Express Skiathos', 1982 BRZ (IMO-Nr.: 9064803), erlitt am 3.7. einen Schaden an einem Propeller beim Dienst zwischen Volos und Skiathos. Sie musste aus dem Betrieb genommen werden und wurde von der ‚Paros Jet' ersetzt. Der Schaden sollte auf einer Werft in Perama behoben werden.
Bis voraussichtlich zum 8.7. würde das Schiff repariert werden. Es traf am 4.7. um 9.40 Uhr in Piräus ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Morgendlicher Rettungseinsatz vor Lowestoft
(04.07.18) Am 3.7. gegen sechs Uhr wurde das RNLI-Boot aus Lowestoft, die ‚Patsy Knight’alarmiert, nachdem eine 32 Fuß lange, holländische Yacht sechs Meilen östlich des Hafens Motorausfall erlitten hatte. Offenbar war der Propeller blockiert worden, woraufhin die Maschine bei starkem Nordostwind versagte. Das Boot trieb in grober See. Es gelang, eine Schleppleine zu übergeben und die Yacht gegen acht Uhr in den Sportboothafen von Lowestoft zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Großalarm nach Bootsbrand bei Store Færder
(04.7.18) Skipper Jørgen Anvik Moss aus Re war mit seinen beiden sechs- und neunjährigen Kindern an Bord seiner 29 Fuß langen Scand Baltic-Mooryacht unterwegs nach Skjærhalden, als östlich von Store Færder plötzlich ein Feuer in der Maschine ausbrach. Rauch drang aus dem Schiffsinnern. Sofort setzte er einen Madyday-Ruf ab, und es wurde Großalarm ausgelöst. Die NSSR-Rettungsboote ‚Horn Rescue‘ der Station in Skjærhalden sowie die ‚Eivind Eckbo‘ der Station in Jarlsø. ein Sea King-Hubschrauber aus Rygge, Einsatzkräfte der Skjærgårdstjänsten, ein Polizeiboot und die ‚Jotun‘ des Roten Kreuzes sowie die Feuerwehr der Station Nøtterøy wurden in Marsch gesetzt. Das Polizeiboot war als erstes vor Ort und barg zunächst die drei Personen von Bord ab. Um 12.30 Uhr war auch der Brand durch das Löschboot erfolgreich bekämpft.
Die ‚Eiving Eckbo‘ schleppte den Havaristen nach Tønsberg ab. Auch die Bootsfahrer wurden an Bord des Rettungsbootes genommen. Im, Hafen wurde die beschädigte Motoryacht in den Gurten eines Hebelifts aus dem Wasser geholt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener Kutter in A Canteiro gehoben
(04.07.18) Am 3.7. hob das Kranschiff ‚Crisando’, das aus Pojo gerufen worden war, mit Unterstützung von Hebeballons den Kutter ‚Carmen’ der Fischereigemeinschaft Raxó, der in der Nacht zuvor im Hafen von A Canteira in Combarro binnen weniger Minuten gesunken war. Das Bergungsschiff war am frühen Nachmittaag in den Hafen eingelaufen und brachte den Kutter nach der erfolgreichen Hebung in ein Trockendock, wo er untersucht werden sollte. Die ‚Carmen‘ war vornehmlich im Schellfischfang eingesetzt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker demolierte Ölpier in Oaxaca
(04.07.18) Im Hafen von Oaxaca kollidierte am 3.7. der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker ‚Fedor‘, 41397 BRZ (IMO-Nr.: 9259317), mit der Pier 9 des Petróleos Mexicanos (Pemex)-Terminals in Salina Cruz. Es wurde nach einer plötzlichen Winddrehung von einer Bö losgerissen und zerstörte die Pier ebenso wie Verladeeinrichtungen und Rohrleitungen.
Im Rumpf des Schiffes entstand ein Riss, aus dem es zu einer Ölverschmutzung kam. Das Achterschiff an Steuerbordseite wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Pemex aktivierte einen Notfallplan und legte ölabsorbierende Pads aus, um eine Ausbreitung des Öls zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Ragna'
Archivbild Frachter ‚Ragna'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Deutscher Frachter assistierte schiffbrüchigen Seglern vor Gotland
(03.07.18) Am 1.7. assistierte der deutsche Frachter ‚Ragna', 3999 BRZ (IMO-Nr.: 9173329), der Crew eines Trimarans, der bei der Rund-Gotland-Regatta gekentert war. Das JRCC fing um 19.50 Uhr einen Notruf von dem 36 Meilen nördlich der Insel Gotska treibenden Boot auf. Die HMS ‚Helsingborg' der schwedischen Marine, das Patroullienboot ‚Triton - KBV 002' sowie der SAR-Hubschrauber Lifeguard 001 wurden um 20 Uhr alarmiert. Die Crew der ‚Ragna', die sich um 20.10 Uhr in unmittelbarer Nähe des kieloben treibenden Boots befand, sah zwei Mann auf dem Rumpf stehen.
Insgesamt hatten sich aber vier Mann auf dem Trimaran befunden. Die beiden anderen befanden sich noch in einem der Rümpfe. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten von 12-14 Metern pro Sekunde. Um 20.40 Uhr war der Helikopter vor Ort und barg zunächst die beiden oben auf dem Havaristen befindlichen Segler.
10 Minuten später gelang es auch, die anderen beiden in Sicherheit zu bringen. Ale vier wurden nach Nynäshamn geflogen und der Seenotfall aufgehoben. Die Segler brauchten keine medizinische Betreuung. Die ‚Ragna' setzte ihre Reise von Hamburg nach Rauma fort, wo sie am 2.7. um 9.40 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden von Santorini
(03.07.18) Die zyprische Fähre ‚Caldera Vista", 3003 BRZ (IMO-Nr.: 8900012), erlitt am Morgen des 2.7 vor Santorini einen Antriebsschaden. Das Schiff konnte noch mit eigener Kraft den Hafen von Athinios erreichen, wo die 393 Passagiere abgesetzt wurden. Dann verhängte die Hafenbehörde ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturarbeiten und einer Klasseinspektion.
Kurz vor 21 Uhr kehrte das Schiff schließlich wieder nach Heraklion zurück und lief am 3.7. um 7.40 Uhr wieder aus. Es versieht einen Liniendienst von Heraklion über Thira und Mykonos nach Tinos.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Chemikalientanker ‚Agath’
Archivbild Chemikalientanker ‚Agath’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Cuxhaven: Tanker verklappte illegal toxische Flüssigkeit
(03.07.18) Am 1.7. unterzogen die Beamten der Wasserschutzpolizei Stade den zyprischen Chemikalientanker ‚Agath’, 1716 BRZ (IMO:8820298), nach einem Hinweis der Verkehrszentrale German Bight einer MARPOL Kontrolle. Das Schiff hatte vom 18.6. bis zum 29.06. in Cuxhaven gelegen, um auf Order zu warten. Sechs mit PDC und drei mit EDC (Ethylene dichlorid) gefüllte Tanks waren zuvor in Rotterdam gelöscht worden. Diese wurden auf der Fahrt von Rotterdam nach Cuxhaven nicht gereinigt, da in Stade eigentlich wieder beide Produkte geladen werden sollten.
Die Order änderte sich aber dahingehend, dass nur noch das Produkt PDC in Stade geladen werden sollte. Nach Verlassen des Hafens lief das Schiff auf die Nordsee, hatte die entsprechenden Tanks mit einer Restlenzmenge von 64 Litern reinem EDC gewaschen und das Waschwasser in die Nordsee eingeleitet. Die Chemikalie EDC vermischt sich aber nur geringfügig mit Wasser und hat eine hohe toxische Wirkung.
Anschließend lief der Chemikalientanker den Seehafen Stade an. Da das Schiff diese Reise lediglich aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten und nicht aus navigatorischen Gründen durchgeführt hat, lag eine sogenannte Verklappungsfahrt vor. Nach Sachvortrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Hamburg ordnete diese eine Sicherheitsleistung von insgesamt 21.450 Euro gegen den Kapitän und den 1. Offizier an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neuerlicher Schaden auf Alexandra L in Kyllini
(03.07.18) In dem Mittagsstunden des 1.7. meldete der Kapitän der griechischen Fähre ‚Alexandra L‘, 3484 BRZ (IMO-Nr.: 7419626), der Hafenbehörde in Kyllini den Verlust des Backbord-Bugankers. Das Schiff war mit 228 Passagieren an Bord von Poros Kefallinias Port gekommen. Nachdem eine Klasseinspektion durchgeführt war, durfte das Schiff den Hafen wieder verlassen und nahm mit 164 Fahrgästen Kurs auf Zakynthos.
Erst am 24.6. hatte die ‚Alexandra L‘ in Kyllini kurz vorm Auslaufen mit 88 Passagieren an Bord einen Wassereinbruch in der Hauptmaschine erlitten. Sie musste bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturarbeiten am Abend im Hafen bleiben. Am 13.7. wurde das 1975 erbaute Schiff, noch als ‚Mirtidiossa‘ laufend, durch einen Maschinenschaden auf der Fahrt von Agios Konstantinos über Phthiotida nach Skiathos zwischen der Insel Euboea und dem Festland mit 21 Passagieren an Bord manövrierunfähig und wurde von dem Schlepper ‚Christos XVII‘ auf den Haken genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fähre ‚Nissos Mykonos'
Archivbild Fähre ‚Nissos Mykonos'
(Bild: HG32)   Großbild klick!

Rampenschaden in Mykonos
(03.07.18) Am Abend des 2.7. wurde die Hafenbehörde von Mykonos durch den Kapitän der griechischen Fähre ‚Nissos Mykonos', 8129 BRZ (IMO-Nr.:9208679), informiert, dass es Probleme mit dem Entriegeln einer zentralen Rampe auf dem im Hafen liegenden Schiff gab. Daraufhin wurde es mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur und Klasseinspektion durchgeführt war. Am Morgen des 3.7. konnte das Schiff wieder in den fahrplanmäßigen Dienst Evdilos-Karlovasi-Evdilos-Mykonos-Syrou-Piräus gehen und verließ mit 524 Passagieren an Bord um 6.25 Uhr den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot sank in Tinos
(03.07.18) Am 1.7. begann das griechische Sportboot ‚Koukla‘ im Binnenhafen von Tinos zu sinken. Die Hafenbehörde stellte sicher, dass sich keine Personen an Bord befanden. Auch kam es zu keinem Austritt von Schadstoffen. Es wurde behördlicherseits eine Untersuchung des Untergangs angeordnet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Schlepper ‚Raduga Europe'
Archivbild Schlepper ‚Raduga Europe'
(Bild: )   Großbild klick!

Schlepper wurden abgeschleppt
(03.07.18) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Schlepper ‚Raduga Europe', 408 BRZ (IMO-Nr.: 8518168),der mit der Barge ‚Karson' unterwegs war, die 10.762 Tonnen Steine geladen hatte, geriet nach Bruch der Ankerkette am 1.7. gegen vier Uhr auf der Außenreede von Kaliningrad rund fünf Meilen vor der Küste ins Treiben. Zunächst wurde der Schlepper ‚Argo' (IMO-Nr.: 9724269) zur Assistenz gerufen. Um 12.37 Uhr wurden beide von dem Schlepper ‚Pluton' (IMO-Nr.: 8027121), auf den Haken genommen und in Richtung von Baltiysk gezogen.
Der Konvoi erhielt aber wegen schlechten Wetters vor Ort zunächst keine Einlaufgenehmigung in den Hafen. Am Morgen des 3.7. lag er weiter auf Position 54° 58.02' N 020° 19.07' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief bei Ceuta auf Felsen
(03.07.18) Der unter liberianischer Flagge laufende Bulkcarrier ‚Sam Lion‘, 31760 BRZ (IMO-Nr.: 9620164), der am 27.6. aus Nemrut Bay ausgelaufen war, lief in der Nacht zum 3.7. in den Gewässern der Santa Catalina Inseln auf Grund. Dabei wurde der Rumpf an drei Stellen aufgerissen. Der 190 Meter lange Havarist wurde von den Schleppern ‚Salvamar Atria‘ und ‚Luz de Mar‘ von Salvamento Marítimo in den Hafen von Ceuta gezogen und machte um 3.35 Uhr am Poniente Dock fest.
Hier wurde mit Schadensuntersuchungen begonnen. Taucher stiegen ab, um den Rumpf zu untersuchen. Mehrere Ballasttanks waren beschädigt worden, und es war zu Wassereinbrüchen gekommen. Eine Gefahr für die Stabilität des Schiffes bestand nicht.
Wenn der Schadensumfang feststeht, können in Ceuta provisorische Reparaturen durchgeführt werden. Für eine komplette Reparatur muss das Schiff aber eine Werft in Gibraltar oder Algeciras ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Kherson
(03.07.18) Am 2.7. um 11.45 Uhr brach ein Feuer auf dem moldawischen Fluss-See-Frachter ‚Sormovskiy-45‘, 2478 BRZ (IMO-Nr.: 8133566), aus, der auf dem Dnieper am Kherson Shipyard der Smart Meritime Group lag. Es entstand durch Funkenflug bei Schweißarbeiten durch die Crew in den Aufbauten, weil Sicherheitsregeln missachtet wurden. Um 12.07 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit 25 Mann, darunter fünf Schiffsbrandexperten, anrückte. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von 100 Quadratmetern und hatte sich vom Ende eines Korridors über die Kabinen bis zur Brücke ausgebreitet. Gegen 13 Uhr war er unter Kontrolle, hatte aber erhebliche Schäden in den Aufbauten angerichtet.
Die ‚Sormovskiy-45‘ wurde 1982 bei Krasnoye Sormovo erbaut und läuft für die Niesco Shipping Co CO Ltd. in Nikolayev. Sie ist 114,2 Meter lang, 13,2 Meter breit, hat 3,81 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.200 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bug bei Kollision mit Brücke stark beschädigt
(03.07.18) Nach seiner Kollision mit einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke über die Maas in Venlo am 1.7. um 21.30 Uhr hat das holländische Tankmotorschiff ‚Ecotanker III’, 2865 ts (EU-Nr.: 02335378), seine Reise am 2.7. fortgesetzt und machte gegen 21 Uhr in Roermond fest. Hier wurde die Ladung, die er in Rotterdam aufgenommen hatte, gelöscht. Das Schiff muss anschließend zur Reparatur in eine Werft gehen.
Der Bug wurde beim Aufprall auf die Brücke erheblich beschädigt und eingedrückt. Am 3.7. um 8.15 Uhr setzte der Havarist die Reise auf der Maas in Richtung Beneden-Merwede fort. Er hatte nach der Kollision zunächst an der Schleuse in Belfeld zu Untersuchungen des Schadens festgemacht.
Der Tanker ist 110 Meter lang, 11,44 Meter breit und hat 3,46 Meter Tiefgang. Er wurde 2013 als ‚Green Line’bei der Peters Scheepswerf in Kampen erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarien auf dem Boodensee
(03.07.18) Vor Eriskirch bei Friedrichshafen kollidierten am 1.7. gegen Mittag auf dem Bodensee zwei Segelboote. Dabei wurden die Bootsführer und zwei weitere Besatzungsmitglieder leicht verletzt. Der Schaden an den Booten wurde auf über 10 000 Euro geschätzt.
Drei Kilometer vor Hagnau kenterte und sank am Abend ein Motorboot. Die vierköpfige Besatzung konnte gerettet werden. Das Wrack lag in etwa 150 Metern Tiefe.
Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht. Über die Bergung des Boots war noch nicht entschieden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf dem Rhein
(03.07.18) Am Nachmittag des 2.7. erlitt das mit 1.251 Tonnen Granulat beladene Binnenschiff ‚Yolande‘, 1277 ts (EU-Nr.: 02318975), beim Versuch, zu seinem Löschplatz zu verholen, im Andernacher Stromhafen eine Grundberührung. Dabei kam es zu einem Wassereinbruch im Vorschiff. Das Schiff lag zwischen fünf und 15 Metern vom Ufer entfernt auf Grund. Ein unbeladenes Güterschiff kam zu Hilfe und ging am Havaristen längsseits.
Durch die örtliche Feuerwehr wurde er mit Hilfe von Lenzpumpen stabilisiert. Danach wurde begonnen, die Ladung zu leichtern. Eine Beeinträchtigung für die Schifffahrt bestand nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erneutes schweres Fährunglück in Indonesien
(03.07.18) Die 48,5 Meter lange, indonesische Fähre ‚Lestari Maju‘ geriet am 3.7. gegen Mittag in der Straße von Selayar in Seenot. Auf dem mit 139 Passagieren besetzten Schiff war es zu Maschinenausfall und einem Wassereinbruch gekommen, und es entwickelte Backbord-Schlagseite. Einige der 48 Fahrzeuge, darunter zwei Busse und 14 Trucks, die sich an Bord befanden, wurden von den Wellen, die übers Deck brachen, über Bord gerissen und trieben davon. Die Passagiere wurden rasch mit Rettungswesten versorgt und sprangen von dem kenternden Schiff über Bord oder seilten sich von der hochliegenden Steuerbordseite ab. Sie versuchten, schwimmend das Land zu erreichen. Mindestens 12 Menschen, darunter drei Kinder, kamen ums Leben, acht wurden ins Krankenhaus gebracht.
Das Schiff wurde vom Kapitän 200 Meter vor dem nahen Pabadilang Selayar Beach auf Grund gesetzt, um einen vollständigen Untergang abzuwenden. Dies erleichterte die weiterhin andauernden Rettungsarbeiten. Die ‚Lestari‘ befand sich auf der Fahrt von Bira, einer Insel in Sulawsi, nach Pamatata auf der Insel Selayar und war erst eine Viertelstunde vor dem Schiffbruch ausgelaufen.
Erst am 2.7. hatte Indonesien die Suche nach den Opfern des Fährunglücks auf dem Lake Toba beendet, nachdem das Wrack in 450 Metern Tiefe entdeckt worden war. Das offizielle Ende fand statt, indem Gebete gesprochen und Blumen an der Untergangsstelle ausgestreut worden waren. Über 190 Menschen wurden noch vermisst, aber eine Bergung von der tiefsten Stelle des Vulkansees ist nicht möglich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tralwer nach Godøya abgeschleppt
(03.07.18) Am Abend 2.7. wurde das NSSR-Rettungsboot „Det Norsk Veritas II“ der Station Ålesund alarmiert. Vor Godøya hatte ein Trawler einen Bruck am Propeller erlitten und trieb manövrierunfähig in der See. Die Seenotretter nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Kai in Rouen
(03.07.18) Ein 90 Meter langer, mit Getreide beladener Frachter kollidierte am 2.7. um 22.20 Uhr mit dem Kai des Rubis Terminal am Richard-Waddington-Kai in Rouen während eines Drehmanövers im Zuge der Löscharbeiten. Der Pier wurde beschädigt und war vorerst nicht weiter zu nutzen. 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis 0:15 Uhr im Einsatz. Es kam zu keinen Wasserverschmutzungen auf der Seine.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in A Canteira
(03.07.18) Am frühen Morgen des 3.7. sank ein aus Holze gebauter Kutter im Hafen von A Canteira in Combarro. Es befand sich niemand an Bord, und die Ursache des Untergangs, der sich gegen ein Uhr ereignete, wie Überwachungskameras zeigten, war unklar. An der Untergangsstelle wurde eine Ölsperre ausgelegt, und absorbierende Pads sollten auslaufenden Kraftstoff aufsaugen.
Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein. Derzeit lag das Wrack vollständig unter Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Almería: Fähre warten tagelang auf Fährreparatur
(03.07.18) Seit dem 1.7. warteten Passagiere, die von Almería nach Ghazaouet an Bord der zyprischen Fähre ‚Vronskiy‘, 13505 BRZ (IMO-Nr.: 7637149), vergeblich darauf, ihre Reise anzutreten. Bereits vor dem Erreichen des Hafens von Almería hatte das vom algerischen Hafen Oran kommende Schiff einen Maschinenschaden erlitten. Es hätte eigentlich um 14 Uhr wieder auslaufen sollen, doch die Reparaturen durch Techniker zogen sich erheblich länger hin als von der Reederei Trasmediterránea erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht bei Port Canaveral gestrandet
(03.07.18) Am Morgen des 1.7. lief eine Motoryacht in der Brandungszone vor dem Jetty Park Beach in Port Canaveral auf Grund. Die Hafenbehörde Verständigte die U.S. Coast Guard, die Florida Wildlife Commission und das Brevard County Sheriff’s Office, Florida, die jeweils Untersuchungen einleiteten. An Bord des Bootes waren mehrere hundert Gallonen Diesel.
Bislang lief noch nichts von dem Kraftstoff aus. Er sollte mit Mitteln des Oil Spill Liability Trust Fund aus den Tanks ausgepumpt werden. Die Port Canaveral Authority startete die Planungen für eine Bergung des Bootes. Eine 50-Fuß-Sicherheitszone wurde durch das Brevard County Sheriff’s Office eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf Fähre durch eingeschlagene Tür
(03.07.18) Die unter Fiji-Flagge laufende Fähre ‚Lomaiviti Princess V‘, 4939 BRZ (IMO:6404375), erlitt am Abend des 1.7. Wassereinbruch. In rauer See war eine Tür in einem tiefer gelegenen Deck eingeschlagen worden. Es gab Schäden an mehreren Fahrzeugen, aber es wurden keine Menschen verletzt.
Das Schiff sollte mit seinen über 300 Fahrgästen wie geplant am 3.7. in Port Mua-i-Walu in Suva einlaufen. Es war auf der Fahrt von Savusavu nach Suva, als sich die Havarie ereignete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht in Grand Haven gestrandet
(03.07.18) Ein Boot von Towboat U.S. zog am Morgen des 2.7. eine Segelyacht zurück in tiefes Wasser. Sie war am 1.7. gegen 20 Uhr am Strand des Grand Haven State Park auf Grund gelaufen, kurz bevor ein Sturm über die Küste von Grand Haven zog. Der Skipper konnte sich unversehrt an Land retten. Die Strandungsstelle war anschließend abgesperrt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Schwergutfrachter ‚Annette’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Deutscher Frachter Reederei: Grundberührung in Esjerg
(02.07.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Schwergutfrachter ‚Annette’, 8383 BRZ (IMO-Nr.: 9266554), lief am 30.6. beim Manövrieren im Hafen von Esbjerg auf Grund. Es kam zu keinen Leckagen. Die dänischen Behörden leiteten eine Untersuchung ein und belegten den Kapitän mit einer Strafe, weil er die Havarie nicht unverzüglich gemeldet hatte. Am 1.7. um 201.5 Uhr machte die ‚Annette’ der SAL Shipmanagement UFG in Steinkirchen bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Motoryacht nach Maschinenausfall vor Travemünde
(02.07.18) Am Nachmittag des 30..6. meldete eine Motoryacht Maschinenausfall vor Travemünde Das Seenotrettungsboot ‚Hans Ingwersen’ nahm bei nordöstlichen Winden um fünf Beaufort und etwa einem halben Meter Seegang das neun Meter lange Boot auf den Haken. Doch während der Schleppreise in den Hafen bemerkten die Seenotretter plötzlich Rauch, der aus dem Maschinenraum des Havaristen drang. Durch die Hitze verfärbte sich bereits die Außenhaut des Bootes.
Sofort übernahm die ‚Hans Ingwersen’ die zweiköpfige Besatzung samt Bordhund. Es war der Crew noch gelungen, den Verschlusszustand herzustellen. Am nördlichen Anleger der Priwallfähre, der als Notliegeplatz diente, brachten die Seenotretter die beiden sicher an Land. Die Berufsfeuerwehr Lübeck übernahm die Brandkontrolle an Bord und gab Entwarnung: Das Feuer war inzwischen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


US-Coastguard am Unglücksort
US-Coastguard am Unglücksort
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kollision in Valdez warf Fragen zur Tauglichkeit neuer Schleppercrew auf
(02.07.18) Die U.S. Coast Guard untersuchte die Kollision des 30 Meter langen Schleppers ‚Ingot’ (IMO-Nr.: 9824174), mit dem amerikanischen Tanker ‚Florida’, 29242 BRZ (IMO-Nr.: 9568469), beim Anlegemanöver am Valdez Marine Terminal am 27.6. Das Alaska Department of Environmental Conservation unterstützte die Behörde dabei. Der Unfall ereignete sich bei ruhigem Wetter und warf Fragen auf, ob die neuen Crews der Schlepper hinreichend ausgebildet waren. Der Betreiber Edison Chouest war gerade dabei, einen 10-Jahres-Kontrakt von dem langjährigen Betreiber a Crowley Marine zur Eskorte von Tankern und Ölbekämpfungsverpflichtungen am Terminal zu übernehmen, an dem North Slope-Rohöl verladen wird.
Der offizielle Tag der Übergabe war der 2.7. Edison ersetzte die 250 Arbeitskräfte von Crowley’s mit eigenen Crews und hat etliche Schlepper und Bargen dafür bauen lassen. Am 27.6. stieß die ‚Ingot’ bei der Assistenz für die ‚Florida’ hart gegen deren Rumpf und hinterließ eine deutliche Beule von 0,5 Metern Länge, 15 Zentimetern Breite und rund acht Zentimetern Tiefe. Vertreter der Coast Guard und des American Bureau of Shipping inspizierten danach den Doppelhüllentanker. Er erhielt die Erlaubnis, wie geplant zu laden und lief am 28.6. gegen 13 Uhr nach Nikiski aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Ägina
(02.07.18) Auf der Fahrt von Ägina nach Nea Moni auf Chios erlittt das griechische Fahrgastschifff ‚Neirada 1’, 462 BRZ, am 29.6. Maschinenschaden. Der Schlepper ‚Maltezos II’ kam dem westlich von Ägina treibenden, 1939 erbauten Schiff zu Hilfe, das 15 Passagiere an Bord hatte. Es wurde zurück nach Ägina gezogen, wo die Fahrgäste wieder aussteigen mussten und die Reparatur des Schadens begann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seekranker Skipper
Seekranker Skipper
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Seekranker Skipper musste seine Yacht aufgeben
(02.07.18) Die US Coast Guard barg am 1.7. den Skipper einer Segelyacht zwei Meilen westlich des Big Sarasota Pass ab. Bryan Shawl aus Tarpon hatte um 1.54 Uhr einen Notruf an die Coast Guard St. Petersburg abgesetzt, nachdem er wegen Seekrankheit nicht mehr in der Lage war, sein 36 Fuß langes Boot sicher zu operieren. Ein 45-Fuß-Boot lief von der Station Cortez aus und transportierte Shawl an Land, wo er medizinisch betreut wurde.
Offenbar hatte er die Wetterlage unterschätzt. Er wollte nun ein Bergungsunternehmen beauftragen, sein Boot abzuschleppen. Die Coast Guard hatte einen Anker ausgebracht, doch es stellte eine Gefährdung der Schifffahrt dar. Über Funk wurde die Schifffahrt in dem Seegebiet vor dem Hindernis gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Hapag-Lloyd-Frachter erlitt Maschinenschaden in Piräus
(02.07.18) Der unter Hongkong-Flagge im Hapag-Lloyd-Management laufende Frachter ‚Seaspan Lahore’, 39941 BRZ (IMO-Nr.: 9301811), erlitt am 27.6. im Hafen von Piräus Maschinenschaden. Der Schlepper ‚Christos XXII’ wurde damit beauftragt, den Havaristen zur Reparatur nach Valletta zu ziehen. Am 29.6. verließ der Schleppzug den Hafen und sollte am 4.7. Malta erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Sportboote vor Hooksiel havariert
(02.07.18) Am Morgen des 1..7. meldete auf der Außenjade ein niederländischer Segelkutter einen Motorschaden unweit der Nordergründe. Er konnte aber noch segeln. Der Hooksieler Seenotrettungskreuzer ‚Bernard Gruben’ hielt sich an seinem Liegeplatz in Standby, um die Niederländer gegebenenfalls beim Einlaufen in die Jade zu unterstützen. Da meldete ein nahe des Kutters laufendes, neun Meter langes Segelboot ebenfalls Maschinenschaden.
Weil sich die beiden Boote nicht gegenseitig helfen konnten, legte der Seenotrettungskreuzer unverzüglich ab. Das Tochterboot ‚Johann Fidi’ nahm das Segelboot mit vier Menschen an Bord auf den Haken, die ‚Bernhard Gruben’ kümmerte sich um den zwölf Meter langen und 18 Tonnen verdrängenden Segelkutter mit seiner zweiköpfigen Besatzung. Im Verband erreichten Seenotrettungskreuzer, Tochterboot und die beiden Havaristen sicher Hooksiel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht mit Motorschaden wird eingeschleppt
Segelyacht mit Motorschaden wird eingeschleppt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht nach Dun Laoghaire / Irland geschleppt
(02.07.18) Vor Bray Head geriet am Nachmittag des 1.7. eine 32 Fuß lange Segelyacht unweit von Arklow in der Irischen See in Schwierigkeiten, als die Maschine versagte. Um 16.24 Uhr wurde die Dun Laoghaire RNLI von der Irish Coast Guard alarmiert und kam mit ihrem Rettungsboot zu Hilfe. Bei perfektem Wetter wurde die Yacht ohne Probleme längsseits genommen und zurück nach Dun Laoghaire Harbour geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Krabbenkutter ‚Hoffnung –CUX 10‘
Archivbild Krabbenkutter ‚Hoffnung –CUX 10‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kutter hatte Ruderschaden vor Neuwerk / Helgoländer Bucht
(02.07.18) Der 16 Meter lange Cuxhavener Krabbenkutter ‚Hoffnung –CUX 10‘ (MMSI-Nr.:211458000), erlitt auf der Rückfahrt von seiner Fangreise am Vormittag des 1.7. Hydraulikproblemen. In der Folge versagte die Rudermaschine, und das Schiff wurde manövrierunfähig. Der von der Crew alarmierte Seenotrettungskreuzer ‚Anneliese Kramer’ lief sofort aus und nahm den Kutter nahe Neuwerk Reede auf den Haken.
Während der Schleppreise gelang es den Fischern mit Bordmitteln, den Schaden zu beheben. In den Fischereihafen von Cuxhaven konnte die „Hoffnung“ bereits wieder aus eigener Kraft einlaufen. Zum Dank für die schnelle Hilfe der Seenotretter ging ein großer Sack frischer Nordseekrabben über die Reling.
Quelle:Tim Schwabedissen


Plattbodenschiff mit Ankerproblem
Plattbodenschiff mit Ankerproblem
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Anker drohte Holzschiff zu beschädigen
(02.07.18) Am 1.7. kamen die Seenotretter der KNRM-Station Lelystad mit ihrer ‚Emile’ einer großen Segelyacht zu Hilfe, die ihren Anker nicht mehr lichten konnte. Wie sich herausstellte, war die Ankerleine gebrochen, und der Anker konnte nicht mehr an Bord gezogen werden, ohne dass die Gefahr bestanden hätten dass er den Holzrumpf der Yacht beschädigte.
Ein Seenotretter ging ins Wasser und machte eine Notleine am Auge des Ankers fest. Nachdem dieser aus dem Wasser kam, wurde er mithilfe der provisorischen Leine durch die Klüse gezogen und konnte gesichert werden, ohne weiteren Schaden anzurichten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beide Havaristen verließen Unfallort bei Königswinter
(07.02.18) Nach der Kollision der ‚Enyo’ mit der ‚Manouk’ auf dem Rhein bei Königswinter konnte diese am 30.6. geborgen werden und der Tanker am selben Tag seine Fahrt fortsetzen. Bis zum Abend baggerte die bei der auf einer Flussbank aufgesetzten ‚Enyo’ die entsprechend ausgerüstete Doris’ (MMSI-Nr.: 211707860) die Tonerdeladung aus und verlud sie in die herbeigerufene ‚Vivarium I’ (MMSI-Nr.: 211581910). Gegen Mittag hatte sich der an Steuerbordseite komplett verformte Bug des Havaristen so weit gehoben, dass das Schiff wieder mehr Auftrieb bekam und, nachdem die Feuerwehr das restliche Wasser gelenzt hatte, gegen 21 Uhr nach Köln abgeschleppt werden konnte.
Die ‚Manouk’ konnte bereits am Nachmittag nach Absprache mit einem Sachverständigen am Nachmittag die Fahrt zu ihrem Zielhafen fortsetzen. Ein Mechaniker hatte zuvor zunächst noch die Maschinen überprüfen müssen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie die Wasserschutzpolizei waren weiter damit beschäftigt, die Unfallursache aufzuklären.
Nach den bisherigen Ermittlungen war die ‚Enyo’ am Vormittag des 29.6. talwärts auf dem Rhein unterwegs, während ‚Manouk’, dies mit dem brennbaren Lösemittel Xylol beladen war, in die Gegenrichtung unterwegs war. Aus bisher noch ungeklärter Ursache lief die ‚Enyo’ ihr dann in die Steuerbordseite. Danach bugsierte deren Schiffsführer sie so weit wie möglich in Richtung Ufer gesteuert, wo sie nahe eines Schiffsanlegers aufsetzte.
Durch die Schotten konnte ein komplettes Volllaufen verhindert werden. Auch der Tanker wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt, rund 30 Kubikmeter Wasser drangen in eine Zwischenkammer oberhalb der Wasserlinie ein. Die Ladung war nicht betroffen, das übrige Schiff blieb dicht. Auf dem Tanker wurden zwei Personen leicht verletzt und rettungsdienstlich betreut. Die ‚Manouk’ lag seither auf Höhe der Clemens-August-Straße vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorsegler erlitt Wassereinbruch bei Südfall
(02.07.18) Der reibungslosen Zusammenarbeit von Seenotrettern und Luftrettern verdankte der Skipper eines Motorseglers seine Rettung im nordfriesischen Wattenmeer am 29.6.. Das Boot des 68-Jährigen hatte Abend westlich der Hallig Südfall starken Wassereinbruch erlitten. Der Seenotrettungskreuzer ‚Eiswette’ der DGzRS brachte den Mann sicher an Land.
Gegen 18.50 Uhr hatte er über den internationalen Sprechfunkkanal 16 einen Mayday-Ruf abgesetzt. Das MRCC in Bremen und die Crew der ‚Eiswette’ fingen den Notruf auf. Bereits fünf Minuten später war der Rettungskreuzer auf See und nahm mit Höchstfahrt Kurs auf den Havaristen.
Zu diesem Zeitpunkt stand das Wasser an Bord des rund acht Meter langen Kimmkielers bereits rund einen Meter hoch. Der Motorsegler war im Heverstrom zwischen den Tonnen 25 und 27 auf der Lorenzensplate festgekommen. Am Backbord-Kimmkiel klaffte ein etwa 60 mal zwölf Zentimeter großes Leck.
Die Seenotleitung hatte auch einen Rettungshubschrauber von Northern Helicopters alarmiert. Er traf zuerst vor Ort ein. Der Schiffbrüchige hatte sich unterdessen auf die schon teilweise trockengefallene Lorenzensplate geflüchtet. Der Hubschrauber winschte den Mann auf und setzte ihn auf der ‚Eiswette’ ab. Im Bordhospital kümmerten sich die Seenotretter um Mann und brachten ihn nach Nordstrand.
An Bord des Havaristen war der Wasserstand unterdessen aufgrund der eingesetzten Ebbe gesunken. Mit dem Arbeitsboot ‚Novize’ der ‚Eiswette’ setzten zwei Seenotretter über, um den Schaden in Augenschein zu nehmen. Eine Bergung war aber nicht mehr möglich.
Die Seenotretter markierten die Position mit einem Ballonfender und informierten die Verkehrszentrale über das Schifffahrtshindernis. Die Wasserschutzpolizei Husum hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Zur Unglückszeit herrschten im Revier östliche Winde um drei Beaufort, gute Sicht und ruhige See.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht bei Skjebergkilen von Feuer zerstört
(02.07.18) Bei Skjebergkilen geriet am 1.7. um 13.30 Uhr eine große Motoryacht in Brand. Die Crew wurde von dem Rettungsboot ‚Kystvekteren’ gerettet. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die norwegische Coast Guard machte sich gemeinsam mit dem Rettungsboot ‚Horn Rescue’ daran, das Feuer zu löschen.
Das heruntergebrannte, weitgehend zerstörte Boot wurde dann von dem Rettungsboot bei Løkkevika ans Ufer gezogen. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit Maschinenschaden bei Plymouth
(02.07.18) Am 30.6. um 21.30 Uhr erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Celebration’, 7576 BRZ (IMO-Nr.: 9258997), im Englischen Kanal eine Überhitzung von Zylinderköpfen der Maschine. Er war auf der Fahrt von Rouen nach Khoms und befand sich südöstlich von Plymouth. Das Schiff trieb auf Position 050 02.317 N, 003 26.483 W rund 22 Meilen südlich von Brixham, während die 15-köpfige Crew sich daran machte, den Schaden zu beheben.
Der Frachter war beladen mit 9.122 Tonnen Zucker und hatte 149 Tonnen Bunkeröl sowie 40 Tonnen Diesel in den Tanks. Gegen 23 Uhr war der Schaden behoben, und das Schiff setzte nach einer Erprobung die Reise nach Libyen fort, wo es am 8.7. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Container in Shuwaikh
(02.07.18) Von dem liberianischen Frachter ‚APL Gulf Express’, 16916 BRZ (IMO-Nr.: 9239874), gingen im Hafen von Shuwaikh am Abend 28.6. acht Container über Bord. Die Ursache des Verlustes der Ladung war noch unklar. Es gelang Tauchern im Auftrag der Kuwait Port Authority, alle Container bis zum Abend des 29.6. wieder zu bergen. Am 2.7. lag der Frachter, der aus Sharjah gekommen war, weiter an Liegeplatz 9 des Hafens.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Kollision in Kaoshiung
(02.07.18) Der Frachter ‚Yu Tai No. 1’ kollidierte mit einem Fischkutter, als er am 1.7. in den Hafen von Kaohsiung einlief. Er hatte bereits die Schutzmolen passiert, als es gegen sechs Uhr zu dem Zusammenstoß kam. Der Kutter brach in zwei Teile und sank.
Nur einer der beiden Fischer an Bord konnte gerettet werden, der zweite kam ums Leben. Der Frachter machte nach dem Unfall im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker nach zwei Wochen geborgen
(02.07.18) Der unter Fiji-Flagge laufende Tanker ‚19 Winner’, 1597 BRZ (IMO-Nr.: 8613190), wurde am 2.7. wieder vom Strand bei Kaoshiung gezogen. Die Berger der Global Maritime Salvage waren mit der Arbeit betraut worden. Hoher Wasserstand ermöglichte es, den Havaristen zwei Wochen nach seiner Strandung im Sturm wieder in tiefes Wasser zu ziehen.
Er wurde zu Inspektionen auf der Reede von Kaohsiung vor Anker gelegt. Das Schiff war am 14.6. im Sturm auf Position 22 30 12 N 120 21 00 O auf Grund getrieben. Die rund 45 Tonnen Bunkeröl waren am 20.6. geleichtert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterprobleme auf der Nordsee
(02.07.18) Der unter Malta-Flagge laufende RoRo-Frachter ‚Amandine’, 33690 BRZ (IMO-Nr.: 9424871), erlitt auf der Reise von Rotterdam nach Dublin mit 25 Personen an Bord am 30.7. um 17.30 Uhr Probleme mit den Filtern auf Position 50 00 N, 004 24 00 W. Die Crew machte sich daran, den Schaden zu beheben. Um 18.40 Uhr nahm der Frachter wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden vor Land’s End
(02.07.18) Der unter Malta-Flagge laufende Tanker ‚Oraluna’, 3953 BRZ (IMO-Nr.: 9537094), der sich auf der Reise von Dublin nach Saint Nazaire befand und eine 12-köpfige Crew an Bord hatte, erlitt am 30.6. gegen neun Uhr einen Schaden an einer Treibstoffpumpe auf Position 50 42 06 N, 006 18 09 W, rund 28 Meilen nordwestlich der Verkehrstrennungszone von Land’s End. Es gelang der Crew, den Schaden zu beheben, und das unbeladene Schiff nahm gegen 11 Uhr wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankschiff kollidierte mit Brücke in Venlo
(02.07.18) Am 1.7. um 21.30 Uhr kollidierte das holländische Tankmotorschiff ‚Ecotanker III’ (MMSI-Nr.: 244890275) mit der Eisenbahnbrücke in Venlo. Der Zugverkehr über die Brücke wurde danach vorsorglich gestoppt, bis eine Inspektion durchgeführt worden war. Da der Schaden nur gering war, konnte sie danach wieder freigegeben werden Der Tanker hatte Diesel geladen und war in südlicher Richtung unterwegs. Er machte nach der Havarie bei der Schleuse Belfeld fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Penmon gesunken
(02.07.18) Eine 31 Fuß lange Segelyacht sank am 1.7. vor der Küste von Anglesey, nachdem sie sich von ihrer Mooring losgerissen hatte und auf Felsen getrieben war. Sie hatte über Nacht vor Puffin Island unweit von Penmon geankert. Die vierköpfige Crew schlug gegen 10 Uhr Alarm bei der Holyhead Coastguard, nachdem es zu einem Wassereinbruch gekommen war.
Das RNLI-Boot aus Beaumaris, die ‚Ethel Vinall’ kam zu Hilfe, doch schon vor dessen Eintreffen hatten sich die Segler mit einem Beiboot an Land gerettet. Hier wurden sie von dem Penmon Coastguard Rescue Team betreut. Das Deck der Yacht war bereits überspült, und das Heck hob sich aus dem Wasser, als das Rettungsboot vor Ort war, sodass die mitgeführte Lenzpumpe nicht mehr eingesetzt werden konnte. Die Seenotretter bargen einiges Treibgut und prüften, ob Treibstoff auslief. Um 11.35 Uhr war das Boot zurück an seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Argentinien auf Meeresgrund entdeckt
(02.07.18) Am 1.7. wurde das Wrack des argentinischen Trawlers ‚Rigel’ (MMSI-Nr.: 701000829), aus Position 44’ S 062’O rund 158 Kilometer vor Rawson auf dem Meeresgrund entdeckt. Das Schiff war am 4.6. vor Chubut verschwunden. Seitdem hatten argentinische Suchkräfte das Meeresgebiet durchkämmt. Mithilfe der Spezialausrüstung der ‚Tango - SB-15’ der Coastguard konnte es 23 Tage nach seinem Verschwinden nun lokalisiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tobruk auf der Backe gelandet
(02.07.18) Nachdem das Landungsschiff HMAS ‚Tobruk’ am 29.6. binnen 30 Minuten unterging, hat sie sich in 28 Metern Wassertife vor Bundaberg auf die Steuerbordseite gelegt. Taucher inspizierten inzwischen die Untergangsstelle und bestätigten, dass sie komplett auf der Seite ruht, was nach Angaben des Department of Environment and Science nicht der geplante Verlauf war, aber immer bei einer Versenkung geschehen kann. Die Nutzung als einzigartiges Tauchwrack würde nicht beeinträchtigt.
Taucher könnten durch das Ladedeck, das über die gesamte Schiffslänge verläuft, schwimmen. Viele historische Relikte blieben an Bord, um ein einzigartiges Taucherlebnis zu ermöglichen. Die letzten Sicherheitschecks wurden derzeit noch durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandetes Ausflugsschiff bei Sitka evakuiert
(02.07.18) Alle 63 Fahrgäste und 10 Crewmitglieder wurden in Sicherheit gebracht, nachdem das amerikanische Passagierschiff ‚Alaskan Dream’, 490 BRZ (IMO-Nr.: 8978679), nördlich der Sitka Saturay am Morgen des 30.6. auf Grund lief. Es kam auf einem flachen Strand in der Olga Strait, rund 12 Meilen nordöstlich von Sitka fest. Die Allen Marine schickte ihr Ausflugsschiff ‚St. Eugene’ zu Hilfe, das die Gestrandeten an Bord nahm und zum Allen Marine’s Dock in Jamestown Bay brachte.
Die Coast Guard schickte das Patroullienboot ‚Anacapa’ zur Strandungsstelle, das während der Evakuierungsaktion auf Standby lag. Mit steigendem Wasserstand sollte die ‚Alaskan Dream’ wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Explosion auf Ausflugsboot
(02.07.18) Ein 40 Fuß langes Tourboot der C’s Adventures auf den Bahamas explodierte am 30.6. gegen neun Uhr vor Barraterre, Exuma., südöstlich von Nassau. An Bord waren 10 Amerikaner und zwei Personen von den Bahamas. Vier Verletzte wurden ins Bayfront Health in St. Petersburg, Florida, gebracht, fünf weitere ins Princess Margaret Hospital in Nassau geflogen. Ein Amerikaner kam ums Leben. Das Boot brannte herunter und wurde zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen

Links können sich ggf. ändern. Darauf haben wir leider keinen Einfluß. Sollten Sie ein totes Link entdecken, schreiben Sie uns bitte eine Mail. Vielen Dank im Voraus!


Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

Sail Home Sail home to ESYS ...
[Google] [Yahoo] [Ökoportal.de]