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Archivbild ‚Eems Cobalt‘, ex ‚Anmar S‘
Archivbild ‚Eems Cobalt‘, ex ‚Anmar S‘ (Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Schwere Kollision bei Borkum
(16.11.18) Am 15.11. gegen 21:30 Uhr kollidierten aus bisher ungeklärter Ursache der türkische Frachter ‚Paksoy 1‘ 5798 BRZ (IMO: 9081992), auf der Fahrt von Terneuzen nach St. Petersburg, und der holländische Fluss-See-Frachter ‚Eems Cobalt‘, 1666 BRZ (IMO-Nr.: 9013062), der auf der Fahrt von Delfzijl nach Pasajes war. Der Unfall ereignete sich rund 25 Kilometer nordwestlich von Borkum 18 Kilometer oberhalb von Schiermonnikoog, westlich der Tonne TG-1 im Verkehrstrennungsgebiet „Terschelling – German Bight“. Die Schiffe hatten sich dabei ineinander verkeilt, der größere Frachter steckte in der Bordwand des kleineren.
Die ‚Eems Cobalt‘ erlitt
Der Wulstbug der ‚Paksoy 1‘ steckt in der ‚Eems Cobalt‘
Der Wulstbug der ‚Paksoy 1‘ steckt in der ‚Eems Cobalt‘ (Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

an Steuerbordseite Wassereinbruch. Das Havariekomando in Cuxhaven übernahm die Gesamteinsatzleitung um 23 Uhr. Ein vierköpfiges Boardingteam ging zur Lageerkundung und Unterstützung der Besatzung an Bord.
Der Seenotrettungskreuzer ‚Alfried Krupp‘ übernahm nach dem Erreichen des Unfallorts gegen 23 Uhr das On-Scene-Command‘. Außerdem liefen der Notfallschlepper ‚Nordic‘, der gegen Mitternacht vor Ort war, sowie das Bundespolizeiboot ‚Bad Bramstedt‘ und das Mehrzweckschiff ‚Neuwerk‘ zur Unfallstelle. Die 16-köpfige Crew der ‚Paksoy 1‘ blieb ebenso wie die fünf Mann auf der ‚Eems Cobalt‘ unverletzt.
Die Fähre ‚Stena Foreteller‘ stoppte ihre Fahrt von Immingham an der britischen Ostküste nach Cuxhaven und hielt sich vorübergehend in der Nähe in Bereitschaft, um im Bedarfsfall Personen
Foto Instrumentenanzeige Havariekommando (Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
übernehmen zu können. Es hatten sich keine Gefahrgüter an Bord der Frachter befunden. Die ‚Eems Cobalt‘ hatte 1.800 Tonnen Magnesiumcarbonat geladen.
Die ‚Paksoy 1‘ war unbeladen in Ballast unterwegs gewesen. Das Ölüberwachungsflugzeug Do 228 überflog den Einsatzort und konnte keinen Schadstoffaustritt feststellen. Luft-und Seeraum wurden rund drei Seemeilen um den Einsatzort gesperrt. Während der Nachtstunden trieben die beiden Schiffe manövrierunfähig in Richtung Nordnordwest auf offene See hinaus. Der Wulstbug der ‚Paksoy 1‘ steckte in der vorderen Hälfte der Steuerbordseite der ‚Eems Cobalt‘. Deren Wassereinbruch war beherrschbar, die Pumpen der ‚Eems Cobalt‘ konnten den Wasserstand halten.
Das Leck lag oberhalb der Wasserlinie, und es bestand keine Sinkgefahr. Da keine Menschen in Seenot mehr waren, haben die Seenotretter die Koordinierung der weiteren Maßnahmen an die Verkehrszentrale Deutsche Bucht abgegeben, und die ‚Neuwerk‘ wurde On-Scene-Coordinator. Inzwischen waren auch der Offshore-Katamaran ‚Manor Venture‘und die Wagenborg-Schlepper ‚Waterstroom‘ und ‚Watergeus‘ auf dem Weg in die Ems, um die beiden Schiffe voneinander zu trennen.
Am Morgen des 16.11. gelang dies im zweiten Anlauf. Gegen 7:45 Uhr hatte dazu die ‚Waterstroom‘ an der ‚Eems Cobalt‘ festgemacht und wurde das Gewicht beider Havaristen mithilfe von Ballastwasser verlagert. Der Wulstbug der ‚Paksoy 1‘ war stark verbogen. Beide Schiffe blieben für Sicherheitsüberprüfungen im Einsatzgebiet.
Die Sperrung des Luft- und Seeraums wurde in den Morgenstunden aufgehoben. An der ‚Eems Cobalt‘ hielten die ‚Neuwerk‘, ‚Nordic‘, Harro Koebke‘, ‚Waterstroom‘ und ‚Watergeus‘ sowie die ‚Bad Bramstedt‘ die Stellung. Am Vormittag des 16.11. nahm die ‚Eems Cobalt‘ unter Eskorte der ‚Waterstroom‘, ‚Nordic‘ und ‚Neuwerk‘ sowie des Ölbekämpfungsschiffs ‚Arca‘ Kurs auf Eemshaven. Die ‚Katsoy 1‘ blieb auf der Westerems-Reede weiter vor Anker, wo die Wasserschutzpolizei die Ermittlungsarbeit auf.nahm. Vor Ort lag die ‚WSP 3‘. Die übrigen Einsatzkräfte wurden aus dem Einsatz entlassen. Das Havariekommando hat die niederländische Küstenwache über den Sachverhalt informiert und die Gesamteinsatzleitung um 11 Uhr beendet.
Die ‚Paksoy 1‘ hat eine Länge von 114,65 Metern, ist 17,6 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8929 Tonnen. Sie läuft für die Kadioglu Shipping Co. in Istanbul und wurde 1997 bei der Gisan Gemi Insa San. Ve Tic. A.S. in Istanbul erbaut.
Die ‚Eems Cobalt‘ ist 82 Meter lang, 12,5 Meter breit, hat 3,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.200 Tonnen. Sie läuft für die Amasus Shipping B.V. in Farmsum und wurde 1993 bei der Scheepswerf Peters in Harlingen als ‚Anmar S‘ erbaut. Bis 2001 lief sie als ‚Fast Sim‘ und bis 2006 ‚Veritas‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Lefkada gestrandet
(16.11.18) Der albanische Frachter ‚Koravi‘, 1473 BRZ (IMO-Nr.: 8402591), lief am Abend des 15.11. bei Akrotiri Dhaka an der Südküste von Lefkada in der Akrotiri-See auf Grund und schlug leck. Das Schiff war mit 1.900 Tonnen Stahl von Amaliapolis, Volos, nach Albanien unterwegs. Nachdem es auf dem felsigen Grund leckgeschlagen war, funkte die achtköpfige Crew Mayday.
Ein Patroullienboot der griechischen Marine sowie ein Helikopter kamen zu Hilfe. Die Seeleute wurden abgeborgen und vorsorglich ins Vasiliki Health Center in Lefkada geflogen. Vor Ort waren südöstliche Winde von fünf Beaufort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelboot ‚My Time' treibt verlassen umher
Segelboot ‚My Time' treibt verlassen umher
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Segelyacht ohne Crew im Golf von Mexiko entdeckt
(16.11.18) Die US Coast Guard wurde am 14.11. alarmiert, nachdem im Golf von Mexiko rund 80 Meilen südlich von Cape San Blas, Florida, die 30 Fuß lange Segelyacht ‚My Time' offenbar verlassen in der See treibend aufgefunden worden war. Gegen 14 Uhr hatte das NOAA-Schiff Gordon Gunter' das Boot entdeckt. Die Elektronik arbeitete, die Segel waren gerefft, doch es gab keine Reaktion auf Funkanrufe oder Typhonsignale.
Das NOAA-Schiff konnte kein eigenes Boot zur Untersuchung aussetzen. Von der Coast Guard Air Station Clearwater stieg ein Sikorsky HH-60 Jayhawk-Helikopter auf, musste aber wegen zu schlecht werdenden Wetters zur Base zurückkehren. Vom Aviation Training Center Mobile startete ein HC-144 Ocean Sentry zur Aufklärung. Auch das Patroullienboot ‚Marlin' nahm Kurs auf die Position.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Ayvalik
(16.11.18) Der unter Tansania-Flagge laufende Frachter ‚Selim-1‘, 2592 BRZ (IMO-Nr.: 8727587), erlitt auf der Fahrt von Azov nach Famagusta am 14.11. Maschinenschaden. Er erreichte mit eigener Kraft die Reede von Ayvalik, wo die Crew Reparaturen durchführte. Danach setzte der Frachter die Reise nach Zypern fort, wo er am 18.11. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxemburger Schwimmkran soll norwegische Fregatte heben
(16.11.18) Der in Luxemburg registrierte Schwimmkran ‚Gulliver’, 15327 BRZ (IMO-Nr.: 9774094), machte sich am Nachmittag des 15.11. auf den Weg von Eemshaven nach Hanøytangen bei Bergen, wo er am Morgen des 18.11. erwartet wurde. Er soll bei der Bergung der Fregatte ‚Helge Ingstad‘ mitwirken. In Hanøytangen lagen bereits eine Barge und ein Schlepper des a Boa Management, das das Wrack aus 20 Metern Tiefe nördlich des Sture-Terminals in Øygarden heben soll.
Dies könnte im Dezember der Fall sein, hängt aber auch sehr stark vom Wetter vor Ort ab. Unterdessen hat der Tanker ‚Sola TS‘ seine Ladung in Immingham gelöscht und war auf dem Weg nach Gdingen zur Reparatur der Kollisionsschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Barentssee havariert
(16.11.18) Am Morgen des 15.11. wurde das NSSR-Rettungsboot ‚Reidar van Voss' zur Assistenz für den norwegischen Kutter ‚Nordbanken', 153 BRZ (IMO-Nr.: 8501086), gerufen. Dieser hatte 80 Meilen nördlich von Båtsfjord in der Barents-See Maschinenprobleme erlitten. Er trieb nun in der aufgewühlten See. Um 9.50 Uhr lief das Rettungsboot aus und nahm den Havaristen auf den Haken.
Am Abend waren beide Schiffe auf dem Weg zurück nach Båtsfjord. Hier machte er am 16.11. um 3.15 Uhr fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper schleppte Schlepper ab
(16.11.18) Der kanadische Schlepper ‚Ocean Monarch' wurde am 13.11. zur Assistenz für den Schubschlepper ‚Skeena Coast', 150 BRZ (IMO-Nr.: 5249871), und der von ihm bugsierten, mit Holzchips beladenen Barge in der Blubber Bay, British Columbia, gerufen. Die ‚Skeena Coast' hatte um 6.35 Uhr in der Strait of Georgia auf Position 049 44 10.8 N, 124 50 07.2 W einen Maschinenausfall erlitten. Am Morgen des 15.11. erreichten die Schiffe die Reede von Nanaimo.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Vancouver
(16.11.18) Der liberianische Containerfrachter ‚MP The Mcginest', 41391 BRZ (IMO-Nr.: 9442172), erlitt beim Auslaufen aus Surre in Vancouver, British Columbia, auf Position 49 11 39.3 N, 122 54 41.8 W, am 11.11. gegen 18 Uhr einen Maschinenausfall. Daraufhin wurde das Auslaufmanöver abgebrochen und eine Reparatur durchgeführt. Am 12.11. um 23.20 Uhr verließ das Schiff schließlich den Hafen und machte am 13.11. um 9.30 Uhr in Seattle fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Quebec
(16.11.18) Der kanadische Frachter ‚Florence Spirit‘, 8935 BRZ (IMO-Nr.: 9314600), erlitt am 10.11. um 11.20 Uhr ein elektrisches Problem an der Hauptmaschine unweit von Cap-Sante, Quebec, auf Position 46 39 30.5 N, 71 47 10.8 W. Es lief in den Hafen von Quebec zur Reparatur. Am 13.11. gegen Mitternacht war diese abgeschlossen, und der Frachter nahm Kurs auf Montreal, wo er um 14 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abenteuerliche Autofähre stillgelegt
(16.11.18) Am 8.11. legte die Coast Guard Charleston nach einer Inspektion eine Barge sowie den Schlepper ‚Jake Washington’ an der Broad Creek Marina, Hilton Head, still, nachdem schwere Gefährdungen für Umwelt und Sicherheit festgestellt worden waren. Die Barge hatte gemeinsam mit dem angekoppelten Schlepper als Autofähre zwischen Hilton Head und Daufuskie Island verkehrt, ohne das notwendige U.S. Coast Guard Certificate of Inspection zu haben.
Bei der Inspektion des Gefährts wurden zudem fehlende wasserdichte Strukturen, ein schlechter Gesamtzustand attestiert. In Kammern der Barge fand sich eingedrungenes Waser, es gab Mängel im Brandschutz und Gefährdungen durch Mängel in der Bordelektrik.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier in 20 Meter hohen Wellen in Seenot
(16.11.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Centennial Harmony‘, 92752 BRZ (IMO-Nr.: 9590838), erlitt am 15.11. gegen 14.30 Uhr Wassereinbruch und Maschinenausfall rund 270 Meilen südsüdöstlich von St. John's, Neufundland, etwa 60 Meilen vom Terra Nova-Ölfeld entfernt auf den Grand Banks im Nordatlantik. Das Schiff war unterwegs von Sept-Îles in Ost-Quebec nach Port Talbot in England. Die 21-köpfige Crew bereitete zeitweilig ein Verlassen des Schiffs in Rettungsinseln vor. Dann gelang es, die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Der Havarist erbat aber technische Hilfeleistung. Die Royal Canadian Air Force schickte eine CC-130 Hercules und das Patroullienschiff ‚Sir Wilfred Grenfell’ (MMSI-Nr.: 316051000) zum Havaristen. Vor Ort herrschte Sturm mit Wellenhöhen von 18 bis 20 Metern, die inzwischen aber auf 10 bis 12 Meter abnahmen. Die Windgeschwindigkeit reduzierte sich von 85 auf 65 Knoten. Der kanadische Schleppversorger ‚Maersk Cutter’, 6490 BRZ (IMO-Nr.: 9649938), der sich 80 Meilen entfernt von der ‚Centennial Harmony’ befand, hielt sich auf Standby, um helfen zu können, wenn nötig. Gegen 21.30 Uhr nahm der Frachter mit reduzierter Geschwindigkeit wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker trieb vor Dungeness
(16.11.18) Der maltesische Flüssiggastanker ‚JS Ineos Independence‘, 25887 BRZ (IMO-Nr.: 9744960), erlitt am 14.11. gegen 23 Uhr auf der Fahrt von Grangemouth nach Marcus Hook, USA, in Ballast laufend mit einer 22-köpfigen Crew an Bord ein Problem mit der Kontrolle des Pitchpropellers. Das Schiff trieb auf Position 050 50 44 N, 001 05 53 ‘O in der südwestlichen Spur der Verkehrstrennungszone von Dover vor Dungeness. Am 15 .11. gegen 1.50 Uhr war der Schaden behoben, und das Schiff nahm die Reise wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Cherepovets
(16.11.18) Am 14.11. um 13.15 Uhr kollidierte der 93 Meter lange, russische Frachter ‚Sheksna 1‘ (MMSI-Nr.: 273000056) mit dem am Kai liegenden, ebenfalls in Russland registrierten Schlepper ‚OT-1509‘ (MMSI-Nr.: 273310920). Die Havarie ereignete sich, als der Frachter mi Hafen von Cherepovets, manövrierte. Der Schlepper wurde am Schanzkleid beschädigt, am Frachter entstand kein Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trimaran ‚Arkema' gekentert
Trimaran ‚Arkema' gekentert
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!

Wieder Triamaran bei Route du Rhum gekentert
(15.11.18) Am 14.11. gegen 6.30 Uhr kenterte in einer Gewitterbö der 15 Meter lange, französische Trimaran ‚Arkema' (MMSI-Nr.: 227237270) des 54-jährigen Skippers Lalou Roucayrol rund 1.000 Seemeilen von Pointe-à-Pitre in Guadeloue entfernt bei der Rouute du Rhum. Der Skipper flüchtete sich in den mittleren Rumpf seines kieloben treibenden Bootes und wartete dort auf Rettung. Für den erfahrenen Franzosen war es bereits die vierte Rhum-Teilnahme.
Dreimal stand er schon auf dem Podium, bevor das Unwetter ihn in die gefährliche Situation brachte und aus dem Rennen warf. Er hatte vor Rennstart zu den Favoriten in der Multi-50-Klasse gezählt, aber auch bereits einen Reparaturstopp einlegen müssen. Die Kenterung bedeutete das endgültige Aus für Roucayrol, der in Port Médoc bei Bordeaux lebt. Er lag zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem vierten Platz in der Multi-50-Klasse.
Nach dem Kentern konnte aber sowohl seine Landmannschaft als auch die Wettfahrtleitung alarmieren, die umgehend Rettungsmaßnahmen einleiteten. Eigentlich sollte ein Frachter den Segler von seinem Boot abbergen. Dies lehnte er aber ab und wollte im Zentralrumpf mit Nahrung für drei bis vier Tage und Wasservorräten für 10 Tage ausharren, bis ein Schlepper ihn in etwa vier Tagen erreicht haben könnte.
Binnen vier Stunden schnitt er das Rigg ab, damit es nicht den Rumpf beschädigte, und barg noch ein Segel. Zuvor war bereits die 32 Meter lange ‚Banque Populaire IX’ des Franzosen Armel Le Cleac’h zwischen Spanien und den Azoren gekentert. Der Skipper wurde von einem spanischen Kutter gerettet.
Zu einem weiteren Zwischenfall war es am 13.11. gekommen, als zwei 60-Fußer gegen sechs Uhr 400 Meilen westlich-südwestlich der Kanarischen Inseln miteinander kollidierten. Der in der IMOCA-Flotte elftplatzierte Finne Ari Huusella stieß mit seiner ‚Ariel II‘ ist mit der ‚Alcatrazit - Face Océan‘ des Franzosen Sébastien Destremeau zusammen, der in der der Mono-Flotte auf dem zweiten Platz lag. Destremeau war bei gut 20 Knoten Wind auf dem Weg nach Süden, die ‚Ariel II‘ segelte nach Westen auf kreuzendem Kurs. Plötzlich halste sein Boot und legte sich flach mit dem Rigg auf das Wasser und um 90 Grad.
Huusella hatte zwar mit AIS festgestellt, dass sich die Boote treffen würden, aber die Geschwindigkeiten variierten bei dem böigen Wind sehr stark zwischen 10 und 17 Knoten, und er hatte Probleme mit der Einschätzung der Distanz. Weil die Skala auf seinem AIS nur bei 0,75 Meilen lag, war der Franzose weniger als eine Meile entfernt, als er auf dem Bildschirm auftauchte. Huusella war müde und desorientiert und bemerkte bis dahin nicht, dass er bereits so dicht heran war.
Als er den Fehler erkannte, stürzte er nach draußen und sah den Bug des gegnerischen Bootes bereits mit 17 Knoten auf sich zukommen. Er schaffte es, noch das Ruder herumzuwerfen und traf nur die Ecke des Hecks der ‚Alcatrazit‘. Deren Bugspriet geriet zunächst in den Heckkorb. löste sich dann aber wieder. Huusela fierte das Groß, nahm so den Druck heraus und rettete auf diese Weise Mast und Rigg.
Die Basis des Bugspriets der ‚Alcatrazit‘ wurde beschädigt, und es gab weitere Schäden am Bug. Die Reparatur dauerte vier Stunden. Der Finne macht keinen Hehl daraus, die Kollision verschuldet zu haben. Es hätte aber schlimmer kommen können, und beide Segler setzen nach einem Austausch über Email ihre jeweiligen Kurse fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Kreuzfahrtschiff ‚Le Soleal‘
(Bild: Marc Ryckaert)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff bei Grundberührung in Patagonien / Kap Hoorn beschädigt
(15.11.18) Das französische Kreuzfahrtschiff ‚Le Soleal‘, 10992 BRZ (IMO-Nr.: 9641675), hatte am 14.11. eine Grundberührung in der Kirke-Enge in Süd-Patagonien. Die Havarie ereignete sich 12 Kilometer vom letzten Anlaufhafen Puerto Natales entfernt. Nach dem Unfall warf das Schiff südlich von Natales Anker für eine technische Untersuchung.
Ein chilenisches Patroullienboot, ein Helikopter und ein Flugzeug wurden mit Ölsperren zur Assistenz geschickt. Bei einer Taucheruntersuchung des Rumpfes stellte sich heraus, dass es zwar keinen Riss im Rumpf oder Lecks gegeben hatte, aber Propeller, Ruder und Schaft in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Es lief etwas Schmieröl aus.
Das Schiff war nicht mehr fahrtüchtig und sollte in Punta Arenas seine 222 Passagiere, die ebenso wie die 145-köpfige Crew bis dahin sicher an Bord waren, absetzen, bevor es zur Reparatur geht. Ein Schlepper wurde am 16.11. vor Ort erwartet, um den Havaristen dorthin auf den Haken zu nehmen. Eigentlich hätte die Fahrt weiter nach Punta Arenas, Puerto Williams, Valparaíso und Quemchi gehen sollen.
Bereits am 19.9.2013 gegen 21 Uhr war die ‚Le Soleal’ vor der Insel Arakamchechen in der Bering-Straße bei einer Kreuzfahrt entlang der russischen Chukotka-Halbinsel mit 143 Passagieren an Bord auf Grund gelaufen. Die Sandbank war nicht auf den Karten eingezeichnet gewesen. Am 21.9. konnte sie sich selbst wieder befreien. Bei Untersuchungen des Rumpfes wurden keine Schäden festgestellt.
Die ‘Le Soleal’ ist 142,1 Meter lang, 20,4 Meter breit, hat 4,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.441 Tonnen. Sie läuft für die Compagnie du Ponant in Marseille und wurde 2013 bei der Fincantieri Navali in Trieste erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Immer noch tritt Öl aus
Immer noch tritt Öl aus (Bild: Kystverket)   Großbild klick!

Kleinere Ölbekämpfungsschiffe im Hjeltefjord abgezogen
(15.11.18) Die Situation an der Untergangsstelle der Fregatte ‚Helge Ingstad’ hat sich bis zum 15.11. wenig verändert. Weiterhin liefen geringe Mengen Diesel und Hydrauliköl aus dem Wrack aus. Windgeschwindigkeiten von 12 bis 14 m/s aus südlichen Richtungen wurden im Tagesverlauf erwartet.
Am 16.11. sollte der Wind weiter zunehmen. Am 14.11. waren die kleineren Ölbekämpfungsschiffe abgezogen worden, weil bei diesen Wetterbedingungen ihr Einsatz wenig Effekt hatte. Die Küstenverwaltung setzte unter diesen Verhältnissen mehr auf die größeren Einheiten OV ‚Utvær‘ und das Patroullienboot ‚Tor‘. Diese sollten im Wesentlichen die Lage der Ölsperren um die Unglücksstelle kontrollieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker ‚LS Concorde‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Tanker erlitt Kühlwasserschaden
(15.11.18) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Tanker ‚LS Concorde‘, 3057 BRZ (IMO-Nr.: 9250050), erlitt am 14.11. um 5.40 Uhr auf Position 52 28 N, 003 55 O einen Schaden mit dem Kühlwassersystem und musste stoppen. Er war auf der Fahrt von Amsterdam nach Port-Jérôme-sur-Seine mit einer 14-köpfigen Crew ab Bord. Gegen acht Uhr war der Schaden behoben und er nahm wieder Fahrt auf. Am Morgen des 15.11. ankerte er vor Le Havre.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Bulls Bay evakuiert
(15.11.18) Die US Coast Guard rettete am 14.11. drei Fischer nahe der Bulls Bay in South Carolina. Der 40 Fuß lange Garnelenkutter ‚Scorpion' war manövrierunfähig geworden, nachdem sich ein Netz um den Propeller gewickelt hatte. Um 11:04 Uhr fing die Coast Guard Charleston einen Notruf auf.
Von der Air Facility Charleston stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, von der Station Charleston lief ein 45-Fuß-Boot zur Assistenz aus. In schwerer See nahm der Havarist unterdessen Wasser. Der Hubschrauber winschte deshalb alle drei Fischer auf und flog sie zur Betreuung zum Roper St. Francis Mount Pleasant Hospital.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Rockland gesunken
(15.11.18) Vier Fischer wurden am Morgen des 14.11. fünf Meilen südlich von Rockland in Maine gerettet. Der 76 Fuß lange Kutter ‚Aaron & Melissa II’ hatte um 7.45 Uhr einen Notruf gefunkt, nachdem es einem Wassereinbruch gekommen war. Die Coast Guard Northern New England alarmierte eine HC-144 Ocean Sentry und einen MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Cape.
Beim Eintreffen an der Position trieb die Crew des Kutters bereits in einer Rettungsinsel. Vor Ort waren 20 Fuß hohe Wellen und 30 Knoten Windgeschwindigkeit. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und half, alle vier in den Helikopter zu bekommen. Sie wurden dann zum Brunswick Executive Airport in Brunswick geflogen und von dort weiter ins Mid Coast Hospital geflogen. Sie hatten den Schiffbruch in guter Verfassung überstanden. Für ihren Kutter gab es keine Rettung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter im Båtsfjord leckgeschlagen
(15.11.18) Im Båtsfjord in Finnmark sprang am 14.11. um 11:30 Uhr ein norwegischer Kutter leck und funkte Mayday. Das Rettungsboot ‚Reidar von Koss' und das Coast Guard-Patroullienboot ‚Farm‘ kamen der zweiköpfigen Crew zu Hilfe. Als erstes vor Ort war der Kutter ‚Wikerøy‘‚ (MMSI-Nr.: 257131800), der sicherheitshalber einen der beiden Fischer auf dem Havaristen übernahm. Der Skipper blieb an Bord. Ein Sea King-Hubschrauber stieg in Banak auf und setzte eine Lenzpumpe auf dem Boot ab. Das Rettungsboot nahm es dann in Schlepp nach Båtsfjord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Binnenschiff in Antwerpen
(15.11.18) Im Kattendijkdock in Antwerpen brach am Morgen des 14.11. ein Feuer im Maschinenraum des belgischen Binnenschiffs ‚Invictus", 1350 ts (EU-Nr.: 02317597), aus. Die Feuerwehr wurde zum Liegeplatz an der Mexicostraße alarmiert. Die zweiköpfige Crew hatte bereits mit der Brandbekämpfung begonnen.
Die beiden wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Reparatur unterwegs nach St. Petersburg
(15.11.18) Am 11.11. setzte der russische Frachter ‚Kompozitor Gasanov', 6894 BRZ (IMO-Nr.: 8606628), seine Fahrt von Yaroslavl nach St. Petersburg fort. Er war nach einer Reparatur in einer Werft am 28.10. aus Astrachan nach St. Petersburg ausgelaufen. Dann musste er die Reise aber unterbrechen und für dringende Reparaturen in Yaroslavl festmachen. Nachdem dort 56 Barrel Öl und Ersatzteile an Bord kamen, konnte es mit zweiwöchiger Verzögerung weiter gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter nach Maschinenausfall nach Mallaig abgeschleppt
(15.11.18) Der norwegische Fischtransporter ‚Migdale‘, 482 BRZ (IMO-Nr.: 9220689), erlitt mit einer vierköpfigen Crew an Bord von Kinlochbervie kommend am 13.11. einen Maschinenausfall im Sound of Mull auf Position 56 41 18 N 006 13 48 W. Das unbeladene Schiff warf acht Kabellängen vor der Küste Anker. Das RNLI-Boot aus Tobermory wurde um 22.15 Uhr von der Stornoway Coastguard gerufen, um bei dem Havaristen auf Standby zu gehen, bis ein Schlepper das beim Ardnamurchan Leuchtturm liegende Schiff erreicht hatte.
Die ‚Elizabeth Fairlie Ramsey‘ lief um 22.20 Uhr aus und machte sich bei Windgeschwindigkeiten von über 50 Meilen auf den Weg zum Havaristen. Bei Wellenhöhen von drei bis vier Metern harrte es die nächsten Stunden aus, bis weitere Hilfe eintraf. Die Eigner beauftragten um 22 Uhr den Schlepper ‚Annie E‘, den Fischfrachter nach Mallaig zu ziehen. Er traf am 14.11. um 1.25 Uhr ein, und um 2.05 Uhr hatte er ihn auf den Haken genommen. Um acht Uhr erreichte der Schleppzug den Hafen von Mallaig. Bereits um 3.20 Uhr waren die Seenotretter zurück in Tobermory gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht beim Kochen in Brand geraten
(15.11.18) Die Patong Police wurde am 14.11. gegen 21 Uhr alarmiert, nachdem die australische Yacht ‚Soraya’ unweit der Coral Beach Bridge rund 500 Meter vor dem Seaview Patong Hotel entfernt in Phuket in Flammen aufgegangen war. Die Feuerwehr brauchte eine halbe Stunde, den Brand zu löschen. Der Skipper, der 63-jährige Australier Brian Derek, wurde gerettet, sein Boot aber zerstört.
Derek war einige Tage zuvor in Phuket eingetroffen. Er kochte gerade Dinner, als eine Welle sein Boot traf, und heißes Öl aus der Pfanne spritzte. Dieses fing Feuer und verteilte sich auf dem Boden. Der Versuch, den Brand mit einer Decke zu löschen, schlug fehl, und der Skipper, der auf der Yacht lebte, musste sich von einem anderen Boot abbergen lassen und die Rettungsdienste alarmieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Südkoreanischer Trawler sank nach Kollision
(15.11.18) Ein südkoreanischer 48-Tonnen-Trawler mit 13 Mann an Bord kollidierte am 14.11. um 9.38 Uhr mit einem japanischen 100-Tonnen-Kutter vor den Dokdo-Inseln (Takeshima), rund 180 Meilen nordöstlich von Dokdo entfernt. Das Schiff sank, und die Crew wurde von zwei anderen Schiffen gerettet.
Die südkoreanische Coast Guard schickte Patroullienboote und Helikopter zur Unglücksstelle und leitete eine Untersuchung ein. Der Kollisionsgegner wurde nur leicht beschädigt, ein Patroullienboot aus Japan nahm sich seiner an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootsunglück forderte bis zu sieben Menschenleben
(15.11.18) Drei Tote und vier Vermisste kostete ein Schiffbruch auf dem Atitlán-See im Bezirk Sololà in Guatemala am 14.11. Das Boot hatte 17 Menschen an Bord, als es bei starkem Wind verunglückte. Die Feuerwehr startete zwischen Panajachel und Santiago eine Suchaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abfallsack legte Fähre lahm
(15.11.18) Die indische Fähre ‚Vega 102’ des State Water Transport Department mit 60 Passagieren an Bord wurde am 14.11. auf dem Vembanad Lake in Kochi bei Thevara Ferry manövrierunfähig. Grund war ein Sack Abfall, der den Propeller blockiert hatte. Nach 20-minütiger Drift kam ein Rettungsboot dem Havaristen zu Hilfe. Die Fahrgäste wurden mit anderen Schiffen weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Besuch am Wrack der Kea Trader
(15.11.18) Eine Delegation aus Behördenvertretern hat Anfang der Woche das Wrack des Frachters ‚Kea Trader’ auf dem Durand-Riff in Neu-Kaledonien inspiziert, um sich ein unmittelbares Bild davon zu machen, warum die Räumungsarbeiten sich so kompliziert gestalten. Derzeit waren die Berger von Shanghai Salvage immer noch mit den Voruntersuchungen beschäftigt. An Bord des Mehrzweckschiffs ‚Entrecasteeuax‘ machte sich eine Gruppe von Zoll-und Zivilbehördenvertretern auf die vom Marinekommandanten der Region organisierten Exkursion.
Die Reise zum abgelegenen Strandungsort führte der Gruppe deren Einzigartigkeit der Lage eindrücklich vor Augen. Es dauerte einen ganzen Tag, dorthin zu kommen, einige Funksprüche mit den beiden Schiffen von Shanghau Salvage auszutauschen und vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurückzukommen. Vor Ort gab es ein Briefing über den Stand der Arbeiten und die Herausforderungen, vor denen die Berger bei ihrer Arbeit stehen.
Die SSC war weiterhin damit beschäftigt, die einzigartigen Bedingungen am Riff so genau wie möglich zu verstehen. Dazu liefen auch an der Universität Shanghai Becken-Simulationen, um die Auswirkungen verschiedener Wetterbedingungen zu messen und so präzise wie möglich vorherzusehen. Diese müssen im Laufe des Novembers durchgeführt werden und kritische Phasen des Räumungsplans validieren.
Die Validierug musste in mehreren Schritten durchgeführt werden und benötigte auch die Einschätzung einer Reihe von Experten aus Neukaledonien und dem französischen Festland. Das Wasser um das Wrack herum ist so flach, dass man mit schwerer Ausrüstung dort nicht herankommt. Gleichzeitig setzen der starke Seegang und der Wind dem Wrack immer weiter zu und ließen den Bergern nur wenig Raum zur Arbeit. Wenn die Hurrikansaison beginnt, müssen sie sich wohl auch wieder zurückziehen, während der Verfall des bei der Strandung im Jahr 2017 brandneuen Schiffs unaufhaltsam voranschreitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff ‚Dandia' gesunken
Binnenschiff ‚Dandia' gesunken (Bild: Marc Peeters)   Großbild klick!

Albert-Kanal nach Schiffbruch wieder schiffbar
(14.11.18) Nur das Ruderhaus und ein dahinter stehender Pkw ragten im Albert-Kanal bei Herentals noch aus dem Wasser, nachdem das belgische Binnenschiff ‚Dandia', 1057 ts (EU-Nr.: 06001154), am frühen Morgen des 13.11. frontal mit der leeren Barge ‚Ari' kollidiert war, die gemeinsam mit dem belgischen Schubschlepper ‚Bryan' 91 ts (EU-Nr.: 06105041), von Liege nach Genk gebracht werden sollte. Das 73 Meter lange Schiff war samt der 600 Tonnen Kunstdünger mitten im Fahrwasser gesunken. Am Nachmittag gelang es aber, die Schifffahrt auf dem Wasserweg wieder in Gang zu bekommen.
Mit langsamer Fahrt und unter Aufsicht durften andere Schiffe im Einbahnverkehr die Unglücksstelle
Rettungskräfte an der Unglücksstelle
Rettungskräfte an der Unglücksstelle (Bild: Kathleen Aaers)   Großbild klick!
passieren. Die Feuerwehr legte unterdessen Ölsperren um das Wrack aus. Dessen Bergung dürfte nicht vor kommender Woche stattfinden.
Erst müssen die Versicherungen das weitere Vorgehen entscheiden. Ob die 600 Tonnen Ladung zuvor geleichtert werden müssen, war noch nicht entschieden. Als erstes hob das mit Containern beladene Binnenschiff ‚Yankee‘ aber bereits am 13.11. das Auto vom Achterdeck ab und brachte es in Sicherheit. Der Schubverband, mit dem das Binnenschiff kollidiert war, hatte nach der Kollision unweit der Unfallstelle am Kanalufer festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker trieb im Marmara-Meer
(14.11.18) Der türkische Tanker ‚T. Sevgi‘, 7318 BRZ (IMO:9499826), erlitt auf der Fahrt von Aliaga, wo er am 5.11. um 10.40 aUhr ausgelaufen war, nach Istanbul am 6.11. einen Maschinenausfall im Marmara-Meer. Er trieb auf Position 40 47 N, 28 36 O mit dem Wind, während die Crew sich bis zum 7.11. bemühte, den Schaden zu beheben. Nachdem die Maschine endlich wieder lief, erreichte der Tanker den Zielhafen am 8.11. um 6.20 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fjordvik jetzt in Hafnarfjörður
Fjordvik jetzt in Hafnarfjörður
(Bild: Kjartan Kjartansson)   Großbild klick!

Fjordvik nach Hafnarfjörður eingeschleppt
(14.11.18) Am 13.11. gegen Mittag wurde der unter Bahamas-Flagge laufende Zementcarrier ‚Fjordvik‘, 2091 BRZ (IMO-Nr.: 7423249), nach Hafnarfjörður eingeschleppt. Um 8.30 Uhr hatte sie den Hafen von Keflavík am Haken der beiden Schlepper ‚Jötunn‘ und ‚Magni‘ der Associated Icelandic Ports verlassen. Der Havarist lag achtern weiterhin sehr tief, weil sich immer noch große Mengen Wassers im Schiffsinnern befanden.
Bevor er in ein Trockendock gezogen werden kann, muss deshalb im Vorschiff Ballastwasser aufgenommen werden, um ihn auszutrimmen. Die Schäden am Achterschiff waren schwer, der größte Riss im Rumpf war fast zwei Meter lang. Am 15.11. sollte die ‚Fjordvik’ gedockt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker nach Maschinenausfall nach Kalymnos im Schlepp
(14.11.18) Der maltesische Tanker ‚Atina‘, 83377 BRZ (IMO-Nr.: 9593000), erlitt auf der Fahrt von Novorossiysk nach Malaysia im Mittelmeer auf Position 36 39.0 N, 26 36.5 O am 12.11. um neun Uhr einen Maschinenausfall. Das Schiff trieb manövrierunfähig in der See. Die beiden griechischen Schlepper ‚Pantokrator‘ (IMO-Nr.: 9376880) und ‚Platytera‘ (IMO-Nr.: 9439278) wurden zur Assistenz für den Havaristen aus Piräus gerufen. Sie nahmen ihn am 14.11. auf den Haken und zogen ihn in Richtung von Nisos Kalymnos.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Tanja Deymann 1
‚Tanja Deymann 1" wieder frei (Bild: Uwe Weiser)   Großbild klick!

Rhein in Köln wieder frei
(14.11.18) Um 10.50 Uhr des 13.11. war der Rhein wieder frei. Zu diesem Zeitpunkt war das deutsche Tankmotorschiff ‚Tanja Deymann 1", 1644 ts (EU-Nr.: 02333403), rund 10 Stunden nach dem Auflaufen auf der Deutzer Platte von dem Schlepper ‚Avalon' flottgemacht worden. Um 17 Uhr lag der Havarist am Kai der Hansawerft, wo er wieder zu der vorgespannten ‚Tanja Deymann 2', 1615 ts (EU-Nr.: 02333404), stieß.
Diese war bereits gegen 10 Uhr abgekoppelt und weggeschleppt worden. Gut zwei Stunden lang war der Rhein bei Flusskilometer 687,5 für die Bergungsarbeiten gesperrt gewesen. Insgesamt mussten elf Schiffe ihre Fahrt unterbrechen, fünf, die zu Tal in Richtung Düsseldorf und sechs, die zu Berg in Richtung Bonn auf dem Fluss unterwegs waren. Am 13.11. um 20.30 Uhr setzte auch die ‚Tanja Deymann 1‘ ihre Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Maschinenausfall vor Seriphos
(14.11.18) Die griechische Fähre ‚Adamantios Korais", 6307 BRZ (IMO-Nr.: 8613607), erlitt am 13.11. einen Ausfall der Backbord-Hauptmaschine. Grund war offenbar ein Schaden an der Treibstoffversorgung. Das Schiff war um 7.45 Uhr fahrplanmäßig aus Santorini nach Ios, Sikinos, Folegandros, Kimolos, Milos, Siphnos Seriphos und Kythnos ausgelaufen. Um 20.40 Uhr hätte es Piräus erreichen sollen.
Nach dem Verlassen von Adamaas Milos um 12.50 Uhr erreichte es mit 178 Passagieren an Bord und halbstündiger Verspätung mit der Steuerbordmaschine den Hafen von Seriphos um 16.30 Uhr. Gegen 20 Uhr gab es die Auslaufgenehmigung nach Piräus, wo die Fähre am 14.11. um 00.45 Uhr festmachte. Am 14.11. um 6.15 Uhr ging es von dort aus wieder in den normalen Fahrbetrieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rundfahrtschiff sank in Maastricht
(14.11.18) Im Maastrichter Yachthafen 't Bassin sank am Morgen des 14.11. ein Rundfahrtboot. Es befand sich niemand an Bord des für 60 Passagiere zugelassenen Schiffes. Nur noch ein Teil der Kajüte ragte aus dem Wasser. Die Feuerwehr rückte an, um zu versuchen, das Boot auszupumpen. Warum es unterging, war noch nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Blackout vor Turku
(14.11.18) Die finnische Ropaxfähre ‚Finnfellow’, 33724 BRZ (IMO-Nr.: 9145164), erlitt am 13.11. kurz vor Mitternacht einen Blackout in der Airisto-Passage bei Erstan in den Schären vor Turku, kurz nachdem sie den Hafen verlassen hatte. Bereits nach dem Ablegen um 22 Uhr nach Kapellskär gab es Probleme mit dem Generator, woraufhin schließlich die gesamte Bordenergieversorgung ausfiel. Das Schiff ankerte daraufhin am Fahrwasserrand zwischen Erikvalla und Airismaa, wo die Crew versuchte, den Schaden am Wellenlager zu beheben.
An Bord befanden sich 136 Passagiere und 34 Mann Besatzung. Um 23.11 Uhr wurde die finnische Coastguard über die Havarie informiert. Nachdem der Versuch der Reparatur gescheitert war, wurde entschieden, mithilfe des Notfallgenerators nach Naantali zurückzukehren.
Zwei Schlepper assistierten dem Schiff dabei. Gegen ein Uhr lag es dort sicher am Kai. Die ‚Finnfellow’ verkehrt zwischen den Häfen Nådendal, Långnäs und Kapellskär.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Piräus
(14.11.18) Am 13.11. um 5.30 Uhr kollidierte die griechische Fähre ‚Nissos Rodos’, 14535 BRZ (IMO-Nr.: 8704406), beim Anlegemanöver in Agios Dionysios (Gate E3) im Zentralhafen von Piräus bei der planmäßigen Ankunft von Heraklion mit dem Kai. Dabei kam es zu Schrammen am Steuerbord-Achterschiff. Die 428 Fahrgäste konnten das Schiff unversehrt verlassen.
Es wurde danach von der Hafenbehörde in Piräus mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Vorfall und der Schaden untersucht werden. Um 20.15 Uhr wurde es wieder freigegeben und lief nach Heraklion aus, wo es am 14.11. um 5.40 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stürmisches Wetter im Hjeltefjord im Anzug – Bergungsexperten kritisierten Sicherungsmethode
(14.11.18) Nachdem das Wetter an der Untergangsstelle der Fregatte ‚Helge Ingstad‘, 5290 tdw, tagelang ungewöhnlich ruhig für die Jahreszeit geblieben war, erwartete der Meteorologe Øyvind Breivik, beim Ozeanographischen Institut für den Nachmittag des 14.11. eine signifikante Verschlechterung der Bedingungen im Hjeltefjord in Øygarden, der besonders für Winde vom Norden und Süden offen ist. Die Windgeschwindigkeiten sollten bis zu 15 Meter pro Sekunde aus Südsüdost betragen und die Wellenhöhe einen Meter erreichen.
Die Küstenverwaltung, die für Ölbekämpfung verantwortlich ist, stellte sich auf die veränderten Bedingungen ein. Sie hatte die stabilsten Ölsperren im Einsatz, die mit Ankern gehalten werden. Sie können bei Bedarf weiter verstärkt werden.
Im Kollsnes Næringspark war auch Ersatzmaterial bereit, falls Sperren brechen sollten. Im Gegenzug würde Seegang auch das Verdunsten des Diesels begünstigen. Bislang wurden 34 Tonnen Dieselöl aufgefangen.
Es handelte sich dabei im Wesentlichen, wie in den Vortagen auch, um Helikopteröl. Die Marine hielt an ihren Bergungsplänen fest. Zwei Kräne waren gordert und auf dem Weg zur Untergangsstelle.
Bergungsexperten hatten am 13.11. die Methode, die zur Stabilisierung der Fregatte gewählt worden war, kritisiert. Statt der eingesetzten Stahldrähte wären Ketten das bessere Mittel der Wahl gewesen. Die Marine hätte sie von der Firma Sotra Anchor & Chain binnen einer Stunde erhalten können, die davon große Mengen am Lager hat. Der Direktor Jan Vindenes betonte, dass Ketten internationaler Standard bei derartigen Bergungsaktionen wären.
Unterstützung erfuhr er von Tjisse van der Meer, Bergungsleiter bei Ardent Global. Niemals hätte man eine solche Option gewählt. Ardent war eine der Firmen, die von der Marine nach der Kollision kontaktiert worden waren im Bemühen, den Untergang der Fregatte abzuwenden. Doch dann wurde die Firma Boa Management gewählt, die ein billigeres Angebot vorlegte. Wie sich nun zeigte, war billig dabei definitiv nicht das beste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Trawler nach zwei Tagen wieder geborgen
(14.11.18) Der kanadische Trawler ‚Lady Shippigan‘, 366 BRZ (IMO-Nr.: 7114769), der sich am Abend des 11.11. von seinem Liegeplatz in Caraquet losgerissen hatte und gestrandet war, konnte am 13.11. von einem Schlepper wieder abgebracht und zu einer Werft nach Bas-Caraquet gebracht werden. Der Schlepper war vom Eigner Roger Lanteigne gerufen worden und am Nachmittag eingetroffen. Lanteigne hatte seit Jahren versucht, das 1971 erbaute Schiff zu verkaufen.
Im Mai scheiterte ein Versuch, es auf den Kai in Bas-Caraquet zu heben, am zu großen Gewicht. Seither hat Lanteigne etliche Teile, darunter das Ruderhaus, demontiert, um es leichter zu machen. Er hatte vor der Havarie einen Disput mit der Hafenbehörde in Caraquet gehabt, die ihm keinen geschützteren Liegeplatz im Innern des Hafens zugestanden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener russischer Frachter hatte unautorisierte Personen an Bord
(14.11.18) Der russische Frachter ‚Anatoly Krasheninnikov’, der am 9.11. in der Ochotischen See sank, hatte unautorisierte Personen an Bord. Beim Auslaufen aus Petropavlovsk-Kamtschatsky waren 10 Menschen eingetragen, doch die Crew bestand nur aus acht Mann. Zudem waren vier Crewmitglieder auf der Liste nicht an Bord, sondern ebenso viele andere.
Insgesamt waren fünf Personen nicht autorisiert, an Bord zu sein. Der Hafenkapitän war über deren Anwesenheit beim Auslaufen auch nicht informiert. Mögliche Faktoren beim Schiffbruch waren entweder schlechte Seemannschaft, falsche Beladung, ein technischer Schaden oder schlechtes Wetter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelschiff sank vor Kamtschatka – drei Vermisste
(14.11.18) Am 9.11. sank in der Ochotischen See ein Segelschiff mit 13 Personen an Bord. Ein anderes Schiff konnte10 von ihnen retten, die übrigen drei wurden vermisst. Wegen eines Sturms in der Region konnte kein Suchflugzeug aufsteigen. Schiffe in dem Seegebiet und Mitarbeiter des staatlichen Naturschutzgebiets Kronotsky an der Küste sollten nach ihnen Ausschau halten. Das in Petropavlovsk-Kamtschatsky beheimatete Schiff warm mit 280 Tonnen Baumaterial und Ausrüstung für die Siedlung Palana im Norden von Kamtschatka beladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsentender bei Kollision beschädigt
(14.11.18) Das russische Lotsenversetzschiff ‚Kapitan Cheremnykh‘, 81 BRZ (MMSI-Nr.: 273396060), kollidierte am 11.11. um 17.15 Uhr mit dem russischen Schlepper ‚Zubr‘, 187 BRZ (MMSI-Nr.:273314560), bei der Übergabe des Lotsen unweit der Tonnen 5 und 6 im Kerch-Yenikalsky-Kanal. Dieser war mit einer Barge und einem Schwimmkran unterwegs. Der Lotse beriet den Schlepper bei der Passage zur Reede von Kamysh-Burun, wo er um 17.45 Uhr eintraf. Die ‚Kapitan Cheremnykh‘ trug Schäden an der Reling an Steuerbordseite, dem Container der Rettungsinsel und den achteren Leuchten davon.
Quelle:Tim Schwabedissen


Expressboot auf Igan River ausgebrannt
(14.11.18) Ein malaysisches Expressboot geriet am Morgen des 14.11. am Jalan Khoo Peng Loong Terminal in Brand und wurde zerstört. Das State Fire and Rescue Services Department war um 6.40 Uhr vor Ort und setzte neun Mann zur Brandbekämpfung ein. Die Flammen hatten bereits auf ein benachbartes Boot übergegriffen.
Beide wurden in hellen Flammen stehend in die Mitte des Igan River geschleppt, um eine weitere Ausweitung zu verhindern. Hier konnte das Feuer binnen 30 Minuten gelöscht werden. Die beiden Boote hätten im Lauf des Tages nach Kait auslaufen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband auf Mississippi verunglückt
(14.11.18) Ein Schubverband mit 35 Bargen der American Barge Lines in Jeffersonville, Indiana, kollidierte aus Südkurs laufend am Morgen des 12.11.um 4.22 Uhr mit der Old Mississippi River in Vicksburg. Er stieß gegen einen Pfeiler auf der Seite von Louisiana wegen einer Fehleinschätzung der Strömung durch den Lotsen. Mit der rechten Seite geriet der Verband gegen den Pfeiler, alle Bargen dort rissen sich los, und eine Barge sank sofort.
Die meisten Bargen waren mit Getreide beladen. Zwei weitere saßen noch mehrere Stunden lang an einem Pfeiler fest, ehe sie geborgen werden konnten. Andere strandeten auf der Flussbank. Mit Pumpen sollten sie geleichtert und wieder flottgemacht werden. Die Bergung der gesunkenen Barge musste erst vorbereitet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der Phoenix angelaufen
(14.11.18) Das Phuket Marine Office warnte Schiffe, sorgsam zu navigieren in dem Gebiet, wo die Bergung des Ausflugsboots ‚Phoenix‘ im Gange ist. Die Arbeiten südlich von Koh Hei auf Position 7º42’14.6? N 98º23’06.9? O sollten bis mindestens zum 15.11. dauern. Alle Schiffe sollten einen Abstand von einer Meile dazu einhalten. Am 13.11. waren die Kranbarge für die Bergugn und weitere Ausrüstung in Phiket eingetroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Eyemouth eingeschleppt
(14.11.18) Das RNLI-Boot aus Eyemouth wurde am 13.11. um 10.30 Uhr von der Coastguard alarmiert, nachdem ein sechs Meter langer Kutter unweit des Hafens eine Leine in den Propeller bekommen und um Assistenz gebeten hatte. Das Rettungsboot war rasch an dem eine Meile vor Eyemouth und nahm den Havaristen auf den Haken. Nachdem der Kutter sicher am Kai lag, kehrte das Rettungsboot zurück und war eine Stunde nach dem Ruf wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme bei Montreal
(14.11.18) Unweit des Hafens von Montreal, Quebec, erlitt der holländische Frachter ‚Eemsgracht‘, 8448 BRZ (IMO-Nr.: 908129), am 8.11. auf Position 45 30.762 N, 073 32.526 W, am 8.11. gegen 21 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine.
Deshalb forderte er einen Schlepper zur Assistenz an. Das von Sault Ste. Marie gekommene Schiff machte am 9.11. um 8.45 Uhr in Montreal fest. Von dort sollte es weiter nach Emden gehen mit einem geplanten Einlaufen am 25.11.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nur der Radarturm ist noch sichtbar
Nur der Radarturm ist noch sichtbar
(Bild: Alice Bratshaug)   Großbild klick!

Fregatte ‚Helge Ingstad‘ über Nacht ganz gesunken
(13.11.18) Nachdem mehrere der 10 Trossen, die die halb gesunkene, norwegische Fregatte ‚Helge Ingstad‘, 5.500 ts (MMSI-Nr.: 259044000), in Position halten sollten, in der Nacht zum 13.11. brachen, ist das Wrack erheblich tiefer gerutscht. Nur noch Teile des Radarturms und des Hangars ragten am Morgen noch aus dem Wasser. Bereits am Abend des 12.11. war der Bug in Bewegung geraten und einen Meter tiefer gerutscht.
Daraufhin brachen zwei der zum Land hin ausgebrachten Stahltrossen. Sie wurden sofort ersetzt. Doch am 13.11. gegen sechs Uhr brachen alle Trossen am Vorschiff, sodass das Wrack auf den 35 bis 40 Meter tiefen Grund abrutschte. Am Ende war es praktisch komplett gesunken.
Fregatte ‚Helge Ingstad‘ ganz gesunken
Fregatte ‚Helge Ingstad‘ ganz gesunken
(Bild: Forsvaret)   Großbild klick!
Der Untergang wird auch den bisher geplanten Ablauf der Bergungsaktion erheblich beeinflussen. Zunächst galt es aber vordringlich, die 385 Tonnen Diesel aus den Tanks zu bergen. Mit den Arbeiten wurde das BOA Management in Trondheim betraut.
Unterdessen äußerte der seit 35 Jahren in dem Geschäft tätige Schadensexperte Erik Tveten Zweifel daran, ob das Schiff jemals wieder fahrtüchtig gemacht werden könnte. Durch das Arbeiten auf den scharfkantigen Felsen dürfte der Rumpf erheblich beschädigt sein. Praktisch die gesamte Elektrik müsste ersetzt werden. Die komplette Ausstattung der gefluteten Brücke war zerstört, und auch die Inneneinrichtung wäre auszutauschen.
Sämtliche Maschinen hätten bereits Korrosionsschäden, ebenso die Ventilationssysteme. Die Waffensysteme müssten auch ersetzt werden.
Der Ölfilm überwindet die Sperren
Der Ölfilm überwindet die Sperren (Bild: Kystverket)   Großbild klick!
Unterdessen hielt der Kollisionsgegner, der unter Malta-Flagge laufende Tanker ‚Sola TS‘, 62557 BRZ (IMO-Nr.: 9724350), auf die britische Küste zu. Im Hafen von Hull sollte die Ladung gelöscht und dann der Schaden am Bug repariert werden. Ob dazu eine Dockung notwendig sein würde, war noch unklar.
Auf Anweisung der norwegischen Behörden waren vor der Fahrtfreigabe bereits Notreparaturen durchgeführt worden. Das Schiff läuft in einer 5-Jahres-Charter von Equinor. Derzeit wurde diskutiert, ob es sich bei der Kollision in einem falschen Bereich des Fahrwassers befunden hatte. Dies war seitens der Fregatten-Crew behauptet worden, wurde aber kontrovers diskutiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flussfähre ‚Capitão Fagner V‘ gesunken
(Bild: Marinha do Brasil)   Großbild klick!

Fähre sank auf Amazonas
(13.11.18) Auf dem Amazonas sank am 12.11. die brasilianische Flussfähre ‚Capitão Fagner V‘ in der Urucurituba-Gemeinde rund 20 Kilometer von Santarém entfernt um 1.30 Uhr nach Kollision mit einem Handelsschiff. Sie war gegen Mitternacht aus Santarém zur Cabeça D'Onça-Gemeinde ausgelaufen. An Bord befanden sich vier Personen, die unversehrt gerettet wurden.
Nur noch das Dach des Schiffs ragte aus dem Flusswasser. Ein Inspektionsteam der Marine begab sich sofort an Bord der ‚Tucunaré II‘ zur Unglücksstelle. Die ‚Capitão Fagner II‘ und ‚Capitão Fagner‘ VI gingen zu beiden Seiten des gesunkenen Wracks längsseits, um es ans Ufer zu bugsieren. Auch ein Patroullienboot der brasilianischen Marine war vor Ort, um die Sicherheit der Navigation auf dem Fluss abzusichern und mögliche Umweltschäden zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schoner ‚Governor Stone' wird gehoben
Schoner ‚Governor Stone' wird gehoben (Bild: Patti Blake)   Großbild klick!

Das dritte Comeback von Governor Stone
(13.11.18) Der amerikanische Schoner ‚Governor Stone' wurde am 10.11. wieder einmal geborgen. Das Schiff, das als National Historic Landmark eingetragen ist, wurde im Hurrikan Michael schwer mitgenommen und endete kieloben in der Saint Andrews Marina, wo sie für den Durchzug des Sturms in scheinbarer Sicherheit festgemacht worden war. Am Abend wurde der Schoner mit einem Kran wieder in die richtige Position gebracht. Die ‚Friends of the Governor Stone’ wollen das Wrack wieder reparieren und sammelten nun Spenden dafür.
Es wäre dann das dritte Mal in seiner Laufbahn. Das Schiff wurde 1877 in Pascagoula, Mississippi, für Charles Greiner erbaut und ist der letzte noch existierende Zweimast-Frachtschoner, der an der Golfküste entstand. Außerdem gehört es zu den letzten fünf verbliebenen Schiffen dieser Art in den gesamten USA.
Am 4.12.1991 wurde es ins US National Register of Historic Places eingetragen und ein Jahr darauf auch zur US National Historic Landmark. Der aktuelle Liegeplatz ist in der Saint Andrews Marina in Panama City, Florida, wo eine Nonprofit-Gruppe es instand hält und regelmäßig auf Segeltouren geht. Der Schoner ist 12 Meter lang, 3,8 Meter breit und hat einen Meter Tiefgang. Der Toppmast ist 16 Meter hoch. Mit dem Namen wurde John Marshall Stone, seinerzeit Gouverneur von Mississippi, geehrt. Der Schoner wurde eingesetzt, um Fracht zu größeren Schiffen vor Pascagoula zu bringen.
Später wurde es im Austerntransport eingesetzt. 1906 kenterte er erstmals in einem Hurrikan und strandete, wurde aber wieder flottgemacht. In einem Sturm sank er ein zweites Ma 1939 in Bay St. Louis, Mississippi.
Nach der neuerlichen Bergung erfolgte die Umbenennung in ‚Queen of the Fleet' zum Einsatz in der Touristenfahrt in DeLisle, Mississippi. Im 2. Weltkrieg diente er als Trainingsschiff für die Merchant Marine Academy. Nach mehreren Eignerwechseln wurde er in den 1960er und 1970er-Jahren umfassend restauriert und war seit 2003 Teil des Eden Gardens State Park.
Da das Wasser aber im Tucker Bayou zu flach war, kam er ins Bay County. 2007 wurde der Schoner zu einer Marina in Fort Walton Beach geschleppt und kam 2014 in die St. Andrews Marina im historischen Teil von Saint Andrews.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterverstopfung vor Lizard Point
(13.11.18) Auf dem maltesischen Tanker ‚Eagle San Francisco‘, 81377 BRZ (IMO-Nr.: 9795127), kam es am 12.11. um 7.50 Uhr zu einer Verstopfung der ÖL-Einspritzdüsen beim Umstellen von niedrig- auf hochschwefliges Öl auf Position 49 28 34 N, 005 18 28 W. Das Schiff trieb rund 30 Meilen südwestlich von Lizard Point. Es war auf der Reise von Rotterdam nach Brixham mit einer 24-köpfigen Crew und einer Ladung von 149.000 Tonnen Öl. Nach rund sieben Stunden waren die notwendigen Reparaturen abgeschlossen, und der Tanker nahm wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Shiba
(13.11.18) Am 9.11. um 13.30 Uhr kollidierte der unter Belize-Flagge laufende Frachter ‚Tong Mao 12‘, 2997 BRZ (IMO-Nr.:8992106), beim Auslaufen aus dem Hafen von Shiba mit dem unter Panama-Flagge registrierten Frachter ‚Hosei 18‘, 7442 BRZ (IMO-Nr.: 9317183). Dieser war an einem gegenüber befindlichen Liegeplatz festgemacht, wo er bereits seit dem 13.4. dieses Jahres lag. Die ‚Tong Mao 12‘ konnte ihre Fahrt fortsetzen und machte um 21.40 Uhr im Hafen von Shimizu fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband sitzt in Köln fest
(13.11.18) Der deutsche Schubverband ‚Tanja Deymann 1‘, 1644 ts (EU-Nr.: 02333403), und ‚Tanja Deymann 2‘, 1615 ts (EU-Nr.: 02333404), lief am Abend des 12.11. auf dem Rhein in Köln auf Südkurs laufend auf Grund. Er war mit 1.200 Tonnen Diesel auf der Fahrt von Duisburg nach Mertert. Die Havarie ereignete sich wegen des derzeit extremen Niedrigwassers auf dem Fluss mit einer Wassertiefe von nur noch einem Meter gegenüber normal drei bis vier Metern in der Domstadt.
Das vor dem Schokoladenmuseum festsitzende Schiff konnte sich nicht mehr mit eigener Kraft befreien. Die Schifffahrt wurde nicht beeinträchtigt, weil der Havarist am Fahrwasserrand aufsaß. Es kam zu keinen Lecks und Ölaustritten.
Die ‚Tanja Deymann 2‘ konnte losgekoppelt und in der Nähe am Kai festgemacht werden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt prüfte nun, ob der Havarist entladen werden musste oder ob er mit Ladung freigeschleppt werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff sank auf Albert-Kanal
(13.11.18) Auf dem Albert-Kanal auf er Höhe von Mondelez bei Herentals kam es am frühen Morgen des 13.11. zu einer Frontalkollision zweier Binnenschiffe unweit der Eisenbahnbrücke Herentals-Lier. Eines der beiden Schiffe, die belgische ‚Dandia’, 1057 ts (EU-Nr.: 06001154), wurde dabei so schwer beschädigt, dass es sank. Nur noch das Ruderhaus ragte am Morgen aus dem Wasser. Die Crew konnte unversehrt gerettet werden. Der Luik und Antwerpen verbindende Kanal, dessen Schleusen täglich von rund 100 Schiffen passiert werden, wurde durch das Wrack blockiert. Es lag quer zum Fahrwasser.
An Bord hatten sich rund 1.000 Tonnen Düngermittel befunden. Deshalb drohte eine Gewässerkontamination. Eine in der Nähe befindliche Wasserproduktionsanlage, die Water Link in Oelegem (Ranst), die die Region von Antwerpen versorgt, wurde informiert. Durch Wasserproben sollte die Qualität des Wassers geprüft werden. Der Unfallgegner, ein Schubverband, lag ebenfalls weiter am Unfallort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erzfrachter drohte zu stranden
(13.11.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Shiny Halo’, 34778 BRZ (IMO-Nr.: 9581784), drohte am 12.11. auf einem Riff in Koumac, Neu-Kaledonien, zu stranden. Gegen 17 Uhr wartete der unbeladene Frachter von Xiamen kommend auf einen Lotsen, um den Koumac-Pass zu queren, als es zu einem Blackout kam, der ihn manövrierunfähig machte. Das Schiff begann auf ein nur zwei Meilen entferntes Riff zuzutreiben.
Das MRCC in Nouméa MRCC schickte sofort drei Hafenschlepper aus Koumac - zwei der Georges Montagnat Mining Company und ein dritter der SMSP. Der Schiffseigner beauftragte auf Bitte des MRCC noch zwei weitere Schlepper aus Téoudie sowie einen starken Offshore-Schlepper der KNS, der in Vavouto lag, mit der Assistenz.
Als die Hafenschlepper den Havaristen um 18.30 Uhr erreichten, war dieser noch eine Meile vom Riff entfernt. Unter Koordination des Lotsen gelang es ihnen gemeinsam mit dem wenig später hinzustoßenden Offshore-Schlepper, die gefährliche Drift zu stoppen. Gegen 22 Uhr zogen sie den Frachter auf die Reede von Téoudie.
Hier begannen im Auftrag der Reederei Inspektionen, um den Schaden zu ermitteln und zu reparieren. Am 15.11. sollte die Beladung des Schiffes am NMC-Terminal mit Erz aus der Mine in Ouaco beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner nach über dreiwöchiger Bergungsarbeit freigeschleppt
(13.11.18) Die South Sea Towage Limited hat am 5.11. die Bergung des in der Lau Group auf dem Aiwa Reef in Lakeba gestrandeten, chinesischen Longliners ‚Lu Rong Yuan Yu 559’ (MMSI-Nr.: 412333793), erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten dauerten 23 Tage, eingesetzt waren dabei 39 Berger, Taucher und Ingenieure. Der Bergungsauftrag war am 12.10. erteilt worden.
Vier Schlepper liefen aus Suva am 13.10. zur Strandungsstelle aus. Der Longliner saß mit 18 Mann an Bord auf dem Riff auf. Diese wurden als erstes abgeborgen, dann die 180 Tonnen Fischladung manuell gelöscht. Stürmische See erzwang mehrfach eine Unterbrechung der Arbeiten, doch schließlich konnte der 48 Meter lange Havarist wieder vom Riff gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Ölgefahr von gesunkenem Schlepper
(13.11.18) Die Ausbreitung von Öl aus dem Wrack des gesunkenen südafrikanischen Schleppers ‚De Mist‘ in Simon's Town konnte verhindert werden. Das 39 Jahre alte Schiff war bei Windgeschwindigkeiten von 50 km/h am 9.11. an seinem Liegeplatz auf die Seite gedrückt worden und hatte Wassereinbruch erlitten. Taucher der Marine rückten sofort mit ihrer Ausrüstung an. Der Versuch, den Untergang zu verhindern, gestaltete sich aber im Sturm als zu schwierig.
Das Wrack behinderte die übrige Schifffahrt nicht. Deshalb konnte in Ruhe ein Bergungsplan ausgearbeitet werden. Die 34 Meter lange ‚De Mist‘ wurde vor zweieinhalb Jahren außer Dienst gestellt. Die letzte Fahrt war im Juni 2015 zur Ankunft der ‚Imvubu‘, eines der modernen Schlepper, die sie ersetzten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Historisches dänisches Kriegsschiff auf Meeresgrund bei Læsø entdeckt
(13.11.18) Nach mehr als 10 Jahren hat ein Taucherteam das Wrack des dänischen Kriegsschiffs Printz Friedrich im Kattegat entdeckt. Das 52 Meter lange Schiff strandete und sank im September 1780 nahe Læsø mit 667 Seeleuten und 70 Kanonen an Bord. Bis auf acht Mann konnte aber die gesamte Besatzung mit den eigenen Rettungsbooten und anderen Booten gerettet werden.
Ein Taucherteam unter Leitung von Kim Schmidt suchte mehr als 104 Quadratkilometer in über 200 Tauchgängen ab, bevor es gelang, das Wrack zu lokalisieren. Sie fanden auch etliche Artefakte von Musketenkugeln und einer Bleiplatte mit einem königlichen Kronenstempel bis zu Rapierkolben aus Messing. Die Hoffnung war nun, eine Grabung durchführen zu können und weitere Funde zu tätigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stürmische See behindert Berger bei Koh Hae
(13.11.18) Taucher aus Singapur und Thailand waren mit schwierigen Wetterbedingungen konfrontiert, als der nächste Versuch, das Wrack des Ausflugsbootes Phoenix zu heben, begann. Raue See und starke Unterströmungen behinderten die Arbeiten 3,7 Kilometer vor Koh Hae am 12.11, wo das Schiff seit dem 5.7. auf Grund lag.
Am 13.7. sollte der 1.200-Tonnen-Schwimmkran mit einem Schlepper in Phuket eintreffen, die aus Singapur gerufen wurden. Die eigentliche Bergung war derzeit für den 16.11. geplant. Dies hing aber nicht zuletzt vom Wetter vor Ort ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Blackout in Archangelsk
(13.11.18) Der russische Frachter ‚Mekhanik Kraskovskiy‘, 2489 BRZ (IMO-Nr.: 8904458), erlitt am 11.11. um 6.15 Uhr beim Auslaufen aus Archangelsk nach Immingham mit 3.913 Tonnen Schnittholz an Bord einen Ausfall eines Dieselgenerators mit anschließendem Blackout. Dieser wurde durch Luftlecks in der Treibstoffleitung nahe der Fahrwassertonne Nr. 8 ausgelöst. Sofort wurde geankert, und die Crew begann eine Reparatur des Generators. Dieser lief wieder um 6.45 Uhr, und der Havarist nahm um 7.15 Uhr Kurs auf die Außenreede.
Hier wurde um 8.40 Uhr erneut für eine Untersuchung und abschließende Reparaturen geankert. Nachdem diese fertig waren, ging es weiter nach Immingham, wo das Schiff am 19.11. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter bei Kirkenes auf Grund gelaufen
(13.11.18) Der von Murmansk kommende, russische Fischtransporter ‚Proekt-1‘, 707 BRZ (IMO-Nr.: 9200160), lief bei der Ansteuerung des Hafens von Kirkenes am 11.11. um 7.10 Uhr im Varanger Fjord auf Position 069 43 43 N, 030 01 56 O auf Grund. Der Schlepper North Tug‘ wurde zur Assistenz gerufen. Dann kam der Havarist aber ohne Hilfe um 9.15 Uhr wieder frei. Der Schlepper assistierte ihm dann um 9.40 Uhr beim Festmachen in Kirkenes.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Admiral Kuznetsov‘ im Trockendock
‚Admiral Kuznetsov‘ im Trockendock
(Bild: Sergei Karpukhin)   Großbild klick!

‚Admiral Kuznetsov‘ kann nach Dockuntergang nicht weiter überholt werden
(12.11.18) Nach dem Untergang des in Schweden erbauten, 330 Meter langen und 88 Meter breiten Trockendocks ‚PD 50’ am 82. Repair Shipyard in Roslyakovo in der Nacht zum 30.10. hat Russland am 7.11. offiziell eingeräumt, momentan nicht zu der Weiterarbeit an dem einzigen Flugzeugträger des Landes, der ‚Admiral Kuznetsov‘, in der Lage zu sein. Derzeit hält die russische Schiffbauindustrie nach Alternativen Ausschau. Während für alle anderen Schiffe Lösungen gefunden wurden, war dies im Fall des künftigen Flaggschiffs der Marine bislang nicht der Fall.
Das Dock lag seit dem Untergang im 60 Meter tiefen Becken unter Wasser. Dockarbeiten können seither nur in Severodvinsk, unweit von Murmansk durchgeführt werden. Keines dort kann aber den Flugzeugträger aufnehmen. Die Bergung des gesunkenen Docks würde 12 Monate dauern, und Russland benötigt dazu internationale Hilfe, weil es nicht über die dafür notwendige Hebekapazität verfügt. Der Flugzeugträger sollte eigentlich binnen zwei Jahren zur Flotte zurückkehren. Doch die dazu notwendigen Arbeiten in den unteren Schiffsbereichen sind aktuell nicht durchführbar. Das Dock ‚PD-50‘ sank, als der Träger hinausgezogen wurde, nach dem Versagen eines Pumpsystems.
Ein Kran an Steuerbordseite stürzte auf das Deck der ‚Admiral Kuznetsov’, als die Ballasttanks an Backbord vollliefen, und riss ein Loch von 4x5 Metern oberhalb der Wasserlinie in den Rumpf. Vier Arbeiter wurden verletzt, einer vermisst. Die russische Regierung leitete eine Untersuchung des Untergangs ein.
Eine Kommission soll herausfinden, ob ‚PD-50‘ geborgen werden kann oder nach alternativen Wegen zur Fertigstellung des 1990 in Dienst gestellten Trägers gesucht werden muss. Das 55.000-Tonnen-Schiff war seither nie länger als sechs Monate im Einsatz und musste auf allen Fahrten von einem Schlepper begleitet werden, weil er nicht hinreichend verlässlich war. Der letzte Einsatz war in Syrien 2016, und nach einer Reihe von Ausfällen wurde er im Mai 2018 gedockt.
Das Schwimmdock wurde 1980 in Schweden für die sowjetische Marine gebaut und diente der russischen Marine zur Wartung und Reparatur ihrer größten Kriegsschiffe. Das Dock wurde in der Reparaturwerft Nr. 82 in Rosljakowo in der Oblast Murmansk stationiert. 2010 wurde das Dock aus dem Bestand der Marine ausgemustert und seitdem von der Reparaturwerft Nr. 82 privat betrieben. Sie gehört seit 2013 dem russischen Ölkonzern Rosneft, der dort eine Basis für den Bau von Ölplattformen einrichten will. Das ‚PD-50‘ war im Jahre 2000 bei der Hebung des U-Boots ‚Kursk‘ im Einsatz. Nachdem das Wrack des U-Boots gehoben worden war, wurde es in das Dock gebracht und dort abgewrackt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Hydraulikschaden in Alonissos
(12.11.18) Am 11.11. gegen Mittag wurde die Hafenbehörde von Alonissos informiert, dass es auf der griechischen Fähre ‚Express Skiathos‘, 1982 BRZ (IMO-Nr.: 9064803), zu einem Schaden an der Hydraulik der Rampe an Backbordseite gekommen war. Das Schiff durfte aber nach einer Klasseinspektion mit 64 Passagieren an Bord die Reise von Alonissos nach Skopelos-Skiathos und Volos fortsetzen. Zum Be- und Entladen konnten die Rampen an Steuerbord und mittschiffs genutzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nearchos liegt weiter bei Akrotiri (Santorin)
(12.11.18) Nachdem die Berger von MED Tugs die griechische Fähre ‚Nearchos’, 4163 BRZ (IMO-Nr.: 6727193), 16 Tage nach ihrer Strandung im Osten der Insel Nea Kameni bei Santorini am 11.11. wieder hatten flottmachen können, wurde der Havarist am 12.11. weiter auf Position 36° 20.45' N 025° 24.13' O von dem griechischen Schlepper ‚Vernoicos Sifnos‘ (IMO-Nr.: 9420435) gesichert. Der zweite an der Bergung beteiligte Schlepper ‚Christos XXXVII‘ (MMSI-Nr.: 239951200) verließ die Position zwischen den Inseln Akrotiri und Vlychada in den Vormittagsstunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Rix Crystal‘
Archivbild Frachter ‚Rix Crystal‘ (Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Großer Belt: Frachter saß bei Sprogø fest
(12.11.18) Am 10.11. um 4.30 Uhr lief der zypriotische Frachter ‚Rix Crystal‘, 2478 BRZ (IMO-Nr.: 9050125), im Großen Belt bei Sprogø auf Grund. Das dänische Ölbekämpfungsschiff ‚Mette Miljø’ wurde zum Havaristen geschickt, doch es gab keine Ölaustritte. Die Havarie hatte sich ereignet, als das aus Aarhus gekommene Schiff Steine zum Küstenschutz entlud.
Dabei war es in einer kleinen Bucht zwischen der Autobahnrampe auf Sprogø und dem Damm des Bahntunnels im Einsatz. Es geriet dabei in zu flaches Wasser und kam fest. Zu der Zeit herrschte kräftiger Südost-Wind ringsum Sprogø.
Die ‚Rix Crystal’ konnte sich selbst wieder befreien und verholte auf eine Position bei Sprogø, wo der Rumpf von Tauchern untersucht werden sollte, bevor es eine Genehmigung zur Fortsetzung der Arbeiten gab. Am 12.11. lag der Frachter auf Position 55° 0.53' N 011° 49.84' O unweit von Vordingborg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Blackout vor Devon
(12.11.18) Der zyprische Containerfrachter ‚Asian Moon‘, 9956 BRZ (IMO-Nr.: 9359117), erlitt auf der Fahrt von Rotterdam nach Willemstad, am 11.11. um 00.53 Uhr einen Blackout vor Start Point, Devon. Daraus resultierte ein Ausfall der Hauptmaschine und der Brückeneinrichtungen. Nachdem ein Generator gestartet war, konnte das Schiff wieder Fahrt aufnehmen.
Es war mit einer Ladung von 11.299 Tonnen und einer 17-köpfigen Crew am 9.11. um 16.30 Uhr aus Holland ausgelaufen. Nach dem Ausfall trieb es auf Position 049 39 45.0 N, 003 45 44.4 W rund 38 Meilen südlich von Start Point. Vier Stunden später konnte die Reise nach Curacao fortgesetzt werden, wo der Frachter am 23.11. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter vor Loktuan unter Kontrolle
(12.11.18) Das Feuer auf dem indonesischen Bulkcarrier ‚Golden Ocean‘, 20986 BRZ (IMO-Nr.: 8213847), konnte am 10.11. gegen 19 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings quoll weiterhin Rauch aus dem Schiffsinnern, in dem eine große Hitze herrschte. Der Frachter war unterwegs auf der Route Cilacap - Banyuwangi - Loktuan Bontang, als um 8.40 Uhr in den Gewässern von Bontang ein Feuer im Maschinenraum ausbrach.
Dieses breitete sich auf den Aufbautenblock aus. Die 22-köpfige Crew konnte in Sicherheit gebracht werden. Die Marine in Bontang, ein SAR-Team sowie die Schlepper ‚Temasek Attaka‘, ‚Twinsister‘, ‚Bontang 5‘, ‚Semar 20‘, ‚Herlin - AT 15‘, ‚CB Peacok‘, ‚Sea Rider Basarnas‘ und ‚Sea Truk MIM-288‘ kamen dem Havaristen zu Hilfe. Um 19 Uhr wurde gemeldet, dass der Brand unter Kontrolle sei. Am 11.11. um 6.20 Uhr wurde der Bulkcarrier von der ‚Herlina - AT 15’ in Richtung der Reede von Loktuan aif dem Halem genommen. Um 17 Uhr warf er dort Anker. Das National Transportation Safety Committee leitete dort eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölleckage im Maschinenraum
(12.11.18) Der liberianische Tanker ‚Tintomara’, 26914 BRZ (IMO-Nr.: 9234599), erlitt auf der Fahrt von Amsterdam nach Tuxpan am 11.11. gegen zwei Uhr eine Ölleckage im Maschinenraum auf Position 049 52 36.0 N, 004 00 15.6 W. Er war am 9.11. um 4.50 Uhr mit einer Ladung Gasöl aus Holland ausgelaufen. Um 5.25 Uhr war der Schaden behoben, und das Schiff nahm wieder Kurs auf Mexiko.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter wäre beinahe in Kollision im Hjeltefjord verwickelt worden
(12.11.18) Der unter St. Vincent Grenadines-Flagge laufende Frachter ‚Vestbris’, 1477 BRZ (IMO-Nr.: 8410316) der am 8.11. von Larvik nach Florø unterwegs gewesen war, wäre um ein Haar auch in die Kollision des Tankers ‚Sola TS’ mit der Fregatte ‚Helge Ingmar’ verwickelt worden. Das Schiff war mit 10 Knoten Fahrt in den Hjeltefjord eingelaufen und lief auf Parallelkurs mit dem Tanker, als dieser plötzlich nach Steuerbord abdrehte. Der Frachter setzte daraufhin seine Fahrt auf drei Knoten herab, um dem drohenden Kollisionsrisiko zu entgehen.
Der 28-jährige Brückenoffizier Oleg Kuryanov hatte zuvor Funkverkehr auf VHF mitgehört, doch dieser fand ausschließlich auf Norwegisch statt, sodass er den Inhalt nicht verstand. Er erhielt auch keinerlei Mitteilung vom Tanker.
Dann sah er auf einmal den Schatten der Fregatte, die die ‚Sola TS’ passierte. Diese änderte um vier Uhr den Kurs nach Steuerbord. Nachdem die ‚Vestbris’ aus der Gefahrenzone herauswar, setzte sie ihre Fahrt mit normaler Geschwindigkeit fort. Erst um 4.50 Uhr gab es einen Mayday-Ruf von der Verkehrszentrale in Fedje auf Englisch.
Unterdessen hat die norwegische Küstenverwaltung ihre Arbeit zur Minimierung von Umweltrisiken fortgesetzt. Inspektionen und Korrekturen an Ölsperren im Gebiet der Gemeinde von Øygarden sowie in kleinen Buchten um Hjelme wurden am 10. und 11.11. durchgeführt und vollgesaugte Pads und Sperren ausgetauscht.
Die Fregatte liegt derzeit weiter stabil auf Grund. Die Inspektionen durch die Firma Boa Management und von DNV GL wurden am Wochenende gemeinsam mit der Marine fortgesetzt. Zunächst müssen Treibstoff und Munition von Bord geholt werden.
Da die ‚Helge Ingstad‘ Teil der STANAVFOR 1 war, war sie voll mit Flugkörpern, Torpedos und Artilleriemunition ausgerüstet. Zum Aufrichten dürfte, ähnlich wie z.B. im Fall der ‚Costa Concordia‘, das Parbuckling-Verfahren zum Einsatz kommen, bei dem das Schiff mit Gewichten und Trossen langsam in eine aufrechte Position gebracht wird. Diese Arbeit dürfte Monate dauern. Am 12.11. gab es dazu ein erstes Treffen von Bergungsunternehmen mit norwegischen Behörden und der Marine.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter saß in Scheveningen fest
(12.11.18) Im Außenhafen von Scheveningen lief am Abend des 11.11. der holländische Kutter ‚Trip Senior‘, 105 BRZ (IMO-Nr.: 8433083), unmittelbar nach dem Auslaufen auf Grund. Da er sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte, funkte er einen Notruf. Das KNRM-Rettungsboot ‚Kitty Roosmale Nepveu’ war als erstes vor Ort.
Drei Seenotretter gingen an Bord des Havaristen und überzeugten sich von dessen Seetüchtigkeit. Dann wurde angesichts des ablaufenden Wassers sofort begonnen, ihn abzuschleppen. Nach 30 Minuten gelang es, ihn wieder flottzumachen.
Nach einer erneuten Inspektion von Maschinenraum und anderer Bereiche nahm das Rettungsboot die ‚Trip Senior‘ längsseits und brachte sie in den Hafen zurück. Dort assistierte der Schlepper ‚Ocean II’ dabei, sie wieder festzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alter Trawler riss sich vorm Abwracken los
(12.11.18) Der halb abgewrackte, kanadische Kutter ‚Lady Shippagan‘ riss sich am Abend des 11.11. von seinem Liegeplatz in Caraquet auf der Acadian Peninsula los. Der alte Trawler war bereits seit etlichen Jahren außer Dienst gestellt. Das Schiff trieb ab und kam auf einer Sandbank fest.
Die kanadische Coast Guard und das Ministry of the Environment wurden informiert. Bereits vor der Havarie war das Ruderhaus abgebaut worden, um das Schiff beim neuen 300-Tonnen-Kran in Bas-Caraquet an Land setzen zu können, um es abzuwracken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehepaar von gestrandeter Yacht gerettet
(12.11.18) Das Ocean City Fire Department wurde am 10.11. gegen 22 Uhr alarmiert, nachdem die Segelyacht ‘Ranger’ am Strand nahe der 135. Straße auf Grund gelaufen war. Die Einsatzkräfte fanden an Bord ein Ehepaar vor, das sicher und unversehrt gerettet werden konnte. Die U.S. Coast Guard leitete eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchen mach vermisstem Fischer dauert an
(12.11.18) Der 42-jährige Fischer Baban Pal, der seit der Kollision des Kutters ‚Morning Star’ mit dem indischen Offshore-Schlepper ‚Triton Liberty’, 1459 BRZ (IMO-Nr.: 9530266), am 11.11. um 3.50 Uhr rund 15 Meilen vor Vasai im Palghar-Distrikt vermisst wurde, konnte bis zum 12.11. noch nicht gefunden werden. Bei dem Zusammenstoß waren alle sieben Mann über Bord gegangen. Nur sechs konnte die Crew des Schleppers danach aus dem Wasser ziehen.
Die indische Coast Guard suchte über 10 Stunden nach dem Vermissten. Nach Sonnenuntergang kehrte der eingesetzte Chetak-Hubschrauber zurück. Das Schnellboot ‚Charlie‘ und ein Patroullienboot hielten am 12.11. weiter Ausschau. Die Ursache des Unglücks war weiter unklar.
Der Schlepper war mit einer Plattform von Mumbai nach Hazira unterwegs. Beide Schiffe liefen auf Parallelkurs, während der Kutter sein Netz ausgebracht hatte. Dann kam es zum Zusammenstoß. Die Coast Guard, die National Disaster Response Force (NDRF) und die Polizei von Vasai untersuchten den Unfall. Das Wrack des Kutters wurde unterdessen nach Madh Island abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung von Sietas-Frachter hat begonnen
(12.11.18) Am 10.11. hat die Bergung des in Panama registrierten Containerfrachters Southern Phoenix’, 3113 BRZ (IMO-Nr.: 8520434), begonnen, der am 6.5.2017 in Suva gekentert und gesunken war. Die Arbeiten werden durch die Pacific Towing Papua New Guinea Ltd., die dort führende Bergungsfirma, durchgeführt. Im Mai war von der Fiji Ports Corporation worden, dass es 1,2 Millionen Dollar kosten wird, das Wrack des 1986 bei der Hamburger Sietas-Werft als ‚Etly Danielsen‘ erbauten Schiffs soweit wieder schwimmfähig zu machen, dass es dann auf tiefem Wasser versenkt werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tote bei Untergang von Schlepper
(12.11.18) In den Gewässern von Bunyu Island in der Bulungan Regency, Nord-Kalimantan, sank am 12.11. gegen zwei Uhr der indonesische Schlepper ‚Fortunsius‘ der PT Garda. Das Schiff war auf Position 03 35 '10 "N 11754 '11 O vor Anker liegend leckgeschlagen und dann untergegangen. Die Kaltara Regional Police Headquarters wurden gegen sieben Uhr alarmiert. Ein SAR-Team aus Basarnas, die Polizei in Tarakan Polair, die indonesische Marine und Einheiten der Coastguard Tarakan leiteten eine Rettungsaktion ein. Nur vier der sechs Crewmitglieder konnten geretet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fregatte ‚Helge Ingstad‘
Fregatte ‚Helge Ingstad‘ (Bild: Kystverket)   Großbild klick!

Tankerkollision mit Fregatte – so lief es ab
(11.11.18) Der Tanker ‚Sola TS‘ durfte nach Erledigung aller notwendigen Untersuchungen seine Reise von Stur am 9.11. nach England fortsetzen. Am 10.11. nahm er Kurs auf die Nordsee. Das Emergency Response Team gemeinsam mit der Schiffsführung hatte die norwegischen Behörden bei ihren Ermittlungen vollumfänglich unterstützt.
Inspektoren der Klassifizierungsgesellschaft nahmen die geringfügigen Schäden an Steuerbordseite oberhalb der Wasserlinie bei der Ankertasche und beim Wulstbug unter die Lupe und fanden das
Nahezu unversehrt: Der Bug der ‚Sola TS‘
Nahezu unversehrt: Der Bug der ‚Sola TS‘ (Bild: Jan Ness)   Großbild klick!
Schiff seetüchtig. Nach bisherigen Ermittlungen hatte der Tanker auf Nordkurs Kontakt mit der Fregatte aufgenommen, um eine sichere Passage zu gewährleisten, da diese auf Kollisionskurs war. Die NATO bestätigte, dass die Fregatte Navigationstraining gemacht habe. Der Tanker hatte vor dem Einlaufen in den Fjord die Verkehrszentrale in Fedje nach möglichen anderen Schiffen gefragt. Dieses sah ein Schiff, die Fregatte, mit 17 Knoten herannahen, hatte aber über sie keine Informationen.
Der Tanker lief unterdessen mit sieben Knoten weiter. Die Verkehrszentrale antwortete auf eine weitere Anfrage, es sei möglich, dass es die ‚Helge Ingstad‘ sei. Der Tanker fragte daraufhin, ob es die ‚Helge Ingstad‘ sei, die ihr entgegenkam. Dann forderte er sie auf, nach Steuerbord abzudrehen.
Die Antwort war, dass sie dann zu nah ans Ufer käme. Der Tanker funkte nochmals, nach Steuerbord zu drehen. Dann antwortete die Fregatte, sie habe ein paar Grad nah Steuerbord gedreht.
Der Tanker funkte, die Fregatte müsse etwas tun, sie käme sehr nahe. Nach 15 Sekunden Stille: "Helge Ingstad! Turn! ". Drei Sekunden später sagte dieselbe Stimme, es werde eine Kollision geben. Nach weiteren 15 Sekunden meldete die ‚Sola TS‘, das Kriegsschiff getroffen zu haben.
Danach gab es nur sporadischen Kontakt mit der ‚Helge Ingstad‘, auf der nun Alarm ausgelöst worden war. Sie meldete, man versuche, die Situation unter Kontrolle zu bekommen und bestätigte die Kollision mit dem Tanker. Das Rettungscenter bat um eine schnellstmögliche Statusmeldung.
Derweil bewegte sich die Fregatte mit fünf Knoten aufs Ufer zu. Danach meldete sich eine bisher unbekannte Person von Bord der ‚Helge Ingstad‘, man sei mit einem unbekannten Objekt kollidiert und manövrierunfähig. Die Station bestätigte dies. Die ‚Helge Ingstad’ meldete nun, die Lage habe sich etwas entspannt, aber sie brauche sofortige Hilfe. Der Schlepper ‘Ajax warf sofort vom Stureterminal los, hatte aber Probleme, die Schiffe zu finden. Der Schlepper ‚Tenax‘, der den Tanker eskortiert hatte, meldete der Verkehrszentrale, man könne direkt in den Maschinenraum der Fregatte hineinblicken.
Auf dem Tanker wurde eine Untersuchung des Bugs eingeleitet, und er hatte gestoppt. Die Lage an Bord war ansonsten nicht kritisch. Derweil wurde weiter versucht, die halb gesunkene Fregatte zu sichern. Am Rumpf wurden zunächst fünf Befestigungspunkte angeschweißt. An diesen Ösen sollen bis zu zehn Stahltrossen befestigt werden. Diese werden auf der nahen Insel an Ankern befestigt. Erst wenn diese Sicherung erfolgt ist und die Fregatte stabilisiert ist, dürfen Bergungsexperten mit der Erkundung im Schiff beginnen.
Unter Wasser hat die norwegische Marine erste Eindrücke durch einen Tauchroboter gewonnen. Dabei wurde auch der Untergrund rund um die Fregatte erkundet. Für die Vorbereitungen zur Bergung wurden von der Marine die deutsch-norwegische Klassifikationsgesellschaft DNVGL und das norwegische Schlepperunternehmen Boa Managenent AS eingeschaltet.
Die Bergung wird nach ersten Einschätzungen mehrere Wochen dauern. Die 133 Meter lange und rund 5.000 Tonnen schwere Fregatte soll in einem Stück wieder schwimmfähig gemacht werden. Dabei soll das Schiff zuerst abgedichtet und aufgerichtet und auf einen Ponton verladen werden. Ob die fast 800 Millionen Euro teure Fregatte wieder repariert werden kann, kann erst nach der Bergung entschieden werden. Da Norwegen nur fünf Fregatten besitzt, muss nun ein Konzept erarbeitet werden, wie die Verteidigungsfähigkeit des Landes auch mit nur vier Fregatten über die nächsten Jahre erhalten werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Restaurantschiff in Kalmar geborgen
(11.11.18) Am 9.11. um 15 Uhr war das Wrack der einstigen Fähre ‚Sophia II‘, 45 BRZ, in Kvarnholmen halb aus dem Wasser gehoben. Sie war dort vor zwei Wochen gesunken. Um neun Uhr hatte die Bergung des Wracks am Tjärhovskai begonnen.
Taucher entdeckten aber im letzten Moment scharfe Kanten an der Unterseite, die die Hebung verzögerten. Sie mussten erst Schutzreifen an den Hebestropps anbringen, bevor um 14 Uhr das Anheben startete. Um 15.30 Uhr begannen die Taucher Löcher in den Rumpf zu schneiden, damit das Wasser ablaufen konnte. Wenn das Wrack an Land steht, soll es in der kommenden Woche direkt auf dem Kai verschrottet werden.
Das Schiff entstand 1935 auf der Trosvik Mek. Verksted in Norwegen. Es lief bis 1953 auf der Route Brevik - Stathelle, wurde dann nach Schweden verkauft und lief von 1953 bis 1965 zwischen Lillsved (Värmdö) und Tranvik (Ljusterö). Von 1965 bis 1975 diente es als Frachtfähre in Vaxholm und verkehrte von 1975 bis 1989 auf der Route Vaxholm - Norra Tynningö, 1989 erfolgte ein Umbau zum Restaurantschiff und wurde in Borgholm, Öland, eingesetzt. Ab 1995 war es registriert als Restaurantprahm und lag später in Kalmar auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der ‚Snowlark‘
Bergung der ‚Snowlark‘ (Bild: Mikael Anjou)   Großbild klick!

Snowlark nach Karlskrona eingeschleppt
(11.11.18) Am späten Nachmittag des 9.11. gelang es, den unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Frachter ‚Snowlark‘, 1289 BRZ (IMO-Nr.: 8412417), vor Landskrona wieder flottzumachen. Gegen 13 Uhr war der dänische Schlepper ‚Frigga’ (IMO-Nr.: 9175250) gemeinsam mit einem weiteren an der Unglücksstelle eingetroffen und hatte den Havaristen auf den Haken genommen.
Nachdem er vom Grund gezogen war, wurde er um 17.55 Uhr in den Hafen von Landskrona geschleppt. Die schwedische Coastguard war vor Ort für den Fall einer Kontamination. Im Hafen sollte nun die Bauxit-Ladung gelöscht werden, die von dort weiter zur Höganäs Bju nach Nordwest-Skåne transportiert wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



LNG-Tanker saß vor Heraklion fest
(11.11.18) Der unter Bermuda-Flagge laufende LNG-Tanker ‚Gaslog Saratoga‘, 98075 BRZ (IMO-Nr.: 9638903), lief am 9.11. beim Ansteuern des Hafens von Heraklion auf Kreta am 9.11 um 20.20 Uhr vor der Hafenmole auf Grund. Er war mit 150,000 Tonnen Methangas beladen und hatte eine 31-köpfige Crew an Bord, darunter 10 Griechen. Das Schiff saß auf einer Wassertiefe von neun bis 10 Metern auf Sandgrund fest.
Drei Schlepper konnten es am 10.11. um 2.30 Uhr wieder flottmachen. Auch mehrere Patroullien- und Rettungsboote sowie das Löschboot ‚Macedonia’ waren vor Ort. Nachdem der Havarist wieder Wasser unter dem Kiel hatte, warf er auf Position 35° 21.73' N 025° O Anker.
Hier wurden durch einen Taucher Inspektionen des Rumpfes durchgeführt. Offenbar hatte er die Strandung aber schadlos überstanden. Am 11.11. lag der Tanker weiter vor dem Hafen. Er war am 24.10. aus Port Arthur ausgelaufen und sollte nach einem Stopp in Heraklion den Hafen von Ali Agha in der Türkei ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Zementfrachter ‚Fjordvik‘
Gestrandeter Zementfrachter ‚Fjordvik‘ (Bild: Johan Kolbeinsson)   Großbild klick!

Fjordvik nach einer Woche geborgen
(11.11.18) Die Berger von Ardent Salvage haben am 10.11. den Zementfrachter ‚Fjordvik‘ mit zwei Schleppern freigeschleppt und in den Hafen von Helguvík gezogen. Nachdem das Öl und umweltgefährdende Stoffe von Bord entsorgt waren, begannen gegen 19 Uhr zwei Schlepper, den Havaristen von den Steinen der Mole zu ziehen, auf denen er eine Woche gesessen hatte. Um 20.40 Uhr wurde das stark achterlastige Schiff dort festgemacht und sofort mit einer Ölsperre umgeben.
Ein Bergungsteam war während des Transports an Bord geblieben und hatte sichergestellt, dass die Pumpen liefen. Auch nach dem Festmachen mussten sie ununterbrochen weiterlaufen. Taucher sollten nun eine neuerliche Untersuchung des Rumpfes durchführen- Am 9.11. hatten die Berger die Genehmigung zu dem Manöver von den isländischen Behörden bekommen. Unmittelbar danach wurde begonnen, die Bereiche, in denen Wassereinbrüche stattfanden, zu lenzen.
Dann spannten die Schlepper an und zogen bei ruhigem Wetter den schwer angeschlagenen Frachter von der Mole. Er soll zu einem noch nicht bekannten Zeitpunkt ins Trockendock in Hafnarfjordur zur Reparatur weitergeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Vermisste bei Untergang russischen Frachters
(11.11.18) Der russische Frachter ‚Anatoliy Krasheninnikov’, 375 BRZ (IMO-Nr.: 8883006), sank am 9.11. um 8.10 Uhr in der Kambalnyy-Bucht in Südwest-Kamtschatka in der Ochotischen See. Von der 13-köpfigen Crew wurden 10 Mann von einer in der Nähe befindlichen Fischfabrik gerettet, drei Mann wurden vermisst. Der Frachter war beladen auf dem Weg von Petropavlovsk nach Palana in Kamtschatka.
Zwei Ringwadenkutter und ein Helikopter des Notfallministeriums sowie drei Boote aus dem Dorf Ozernovsky suchten nach den Vermissten, unter denen sich auch der Kapitän befand. Zum Unglückszeitpunkt waren vor Ort 2,5 Meter hohe Wellen und Windgeschwindigkeiten von 12-14 Metern pro Sekunde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer saß vor Beethovenhalle fest
(11.11.18) Am 8.11. um 16.55 Uhr lief das holländische Flusskreuzfahrtschiff ‚Regina Rheni‘ (MMSI-Nr.: 244690432) auf dem Rhein vor der Beethovenhalle in Bonn auf Grund. Es aß mit der Steuerbordseite auf einer Kiesbank am Flussufer fest. An Bord befanden sich 125 Fahrgäste.
Zunächst berieten Reederei, Wasserschifffahrtsamt und Schiffsführer gemeinsam, wie die 110 Meter lange und 11,4 Meter breite ‚Regina Rheni‘ geborgen werden kann. Dies sollte zunächst erst am Morgen des 10.11. bei Tageslicht mithilfe eines anderen Binnenschiffes geschehen. Doch bereits um 19.30 Uhr kam das Fahrgastschiff ohne Fremdhilfe wieder frei und ging in der Nähe zunächst vor Anker.
Die Schifffahrt auf dem Rhein war durch die Havarie nicht beeinträchtigt. Am 9.11. setzte das Schiff die Fahrt nach Andernach fort, wo es um 16.15 Uhr festmachte. Gegen den Schiffsführer wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der Verletzung der Sorgfaltspflicht eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenprobleme bei Yamachiche
(11.11.18) Der kanadische Bulkcarrer ‚Algoma Niagara’, 26460 BRZ (IMO-Nr.: 9619270), erlitt am 5.11. Probleme mit seiner Hauptmaschine. Er steuerte die Reede von Yamachiche, Quebec, an, und warf auf Position 46 12 14.8 N, 72 49 29.7 W Anker. Nachdem die Crew Reparaturen durchgeführt hatte, setzte der Frachter die Fahrt nach Contrecoeur mit Schleppeassistenz fort und traf dort am 7.11. um 7.25 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ruderschaden bei Saint-Anne-des-Monts / Kanada
(11.11.18) Der maltesische Tanker ‚FMT Knidos‘, 8391 BRZ (IMO-Nr.: 9544683), erlitt von Halifax kommend nahe Saint-Anne-des-Monts, Quebec, Schäden an der Ruderanlage. Er stoppte die Hauptmaschine am 4.11. um 5.40 Uhr auf Position 49 22 00 N, 66 00 00 W, damit Reparaturen durchgeführt werden konnten. Danach nahm er wieder Fahrt auf und erreichte am 9.11. um 17.30 Uhr den Hafen von New Haven.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kolision in Sarnia
(11.11.18) Der amerikanische Bulkcarrier ‚STR Wilfred Sykes‘, 12729 BRZ (IMO-Nr.: 5389554), kollidierte am 7.11. um sechs Uhr mit dem Kai des Imperial Oil Dock in Sarnia, Ontario. Die Havarie des von Chicago kommenden Schiffs ereignete sich auf Position 42 57 28.8 N, 82 25 12.8 W. Der Frachter machte mit Schäden am Rumpf am 8.11. um 15.45 Uhr Toledo, Ohio, fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Forschungsschiff vor Ostende aufgelaufen
(11.11.18) Das belgische Forschungsschiff ‚Sirius’, 705 BRZ (IMO-Nr.: 9797618), lief am 9.11. gegen 18.30 Uhr an der östlichen Schutzmole des Vorhafens von Ostende auf Grund. Da das Wasser gerade ablief, hatte es keine Chance mehr, sich zu befreien. Die dreiköpfige Crew blieb unversehrt.
Auch wurde kein Schaden am Schiff festgestellt. Die beiden Schlepper ‚Multratug 11’ (IMO-Nr.: 7232626) und ‚Zeehond’ (IMO-Nr.: 8843549) gingen am Havaristen, der mit kräftiger Steuerbordschlagseite festsaß, in Stellung. Sie warteten auf die Flut, die ihren Höchststand gegen 23 Uhr hatte, um das Schiff wieder zu befreien. Um Mitternacht wurde die 2017 erbaute, 45 Meter lange ‚Sirius‘ zurück in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsboote in Dordrecht versenkt
(11.11.18) Am Nachmittag des 9.11. kollidierte in Dordrecht ein Binnenschiff mit zwei Arbeitsbooten, die an einer Schwimmpier im ersten Merwedehafen lagen. Beide Boote wie auch der Steiger wurden versenkt. Die Polizei mi dem Patroullienboot ‚P 4‘ und Rijkswaterstaat mit der ‚RWS 71“ waren vor Ort und nahmen Ermittlungen auf.
Vorsorglich wurden Ölsperren ausgelegt. Die Wracks sollten am 10.11. gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Ruhrort festgefahren
(11.11.18) In Ruhrort an der Mühlenweide hat sich am Abend des 9.11 ein Schiff auf dem Rhein festgefahren. Grund war der niedrige Pegelstand. Die Wasserschutzpolizei war im Einsatz. Der Pegel war in den letzten Tagen weiter gesunken und lag aktuell bei 1,68 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Trawler nach Longyearbyen geschleppt
(11.11.18) Das norwegische Patroullienboot ‚Svalbard‘ (IMO-Nr.: 8640387) erreichte nach zweitägiger Schleppfahrt mit dem russischen Trawler ‚Forpost‘, 2943 BRZ (IMO-Nr.: 9039767), auf dem Haken die Bucht von Longyearbyen. Am 10.11. um 7.30 Uhr warf der Havarist dort auf 78° 14.33' N 015° 39.07'O Anker. Dort sollten nun Taucher den Propeller wieder von dem darum herum gewickelten Schleppnetz befreien.
m 9.11. hatte das Schiff in der Grönland-See um Hilfe gebeten, nachdem es mit blockiertem Antriebssystem manövrierunfähig geworden war. Beim letzten Zusammentreffen der ‚Forpost‘ mit der Küstenwache am 9.4.2017 hatte die Trawlercrew unter dem Verdacht gestanden, Fischabfall illegal entsorgt zu haben. Deshalb wurde das Schiff angewiesen, den Hafen von Tromsø anzulaufen, wo eine Untersuchung durch die Polizei stattfand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Bontang nach Feuer aufgegeben
(11.11.18) Am 10.11. um 9.30 Uhr brach auf dem indonesischen Bulkcarrier ‚Golden Ocean‘, 20986 BRZ (IMO-Nr.: 8213847), ein Feuer in den Aufbauten aus. Das Schiff funkte ein Notsignal auf Position 00 05 N 117 55 E, 28 Meilen südöstlich von Bontang, Kalimantan, in der Makassar Strait. Die 22-köpfige Crew wollte den Frachter aufgeben.
Am 11.11. waren alle Mann von Bord und in Sicherheit. Schlepper bekämpften den Brand mit ihren Löschmonitoren. Der Frachter war nach Bontang unterwegs gewesen, um dort eine Ladung Kohle an Bord zu nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kabelschaden legte Autofrachter lahm
(11.11.18) Der unter Panama-Flagge laufende Autofrachter ‚Silver Sun‘, 39187 BRZ (IMO-Nr.: 8519710), erlitt auf der Fahrt von Antwerpen nach Benghazi am 9.11. u 10.35 Uhr einen Blackout durch einen Kabelschaden im Maschinenraum auf Position 51 10 46.4 N, 001 42 53.1 O. Das Schiff musste im Fahrwasser Anker werfen, weil eine sofortige Reparatur notwendig war. Um 12.20 Uhr war der Schaden lokalisiert und konnte behoben werden. Der Frachter ging wieder ankerauf und setzte die Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Zylinderschaden
(11.11.18) Der holländische Containerfrachter ‚Speyk‘, 2528 BRZ (IMO-Nr.:9374698), erlitt a 9.11. um neun Uhr auf der Fahrt von Rouen nach Drogheda mit einer sechsköpfigen Crew an Bord eine Leckage an den Zylindern, wodurch die Funktion der Ruderanlage beeinträchtigt wurde, auf Position 50 18 13.8 N, 02 04 27.6 W. Das Schiff nahm Kurs auf die Position 50 34 42 N, 02 13 2 4 W und durchlief dabei die französische Verkehrstrennungszone in Richtung der englischen Hoheitsgewässer, und warf dann Anker für die notwendigen Reparaturen.
Diese sollten rund neun Stunden dauern und konnten innerhalb dieses Zeitfensters erfolgreich beendet werden. Dann ging der Frachter wieder ankerauf und sollte Drogheda am 10.11. gegen 20 Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Casquets-Verkehrstrennungszone
(11.11.18) Der norwegische Frachter ‚Starmi‘, 2901 BRZ (IMO-Nr.: 9128336), musste seine Reise von Kolding nach Leixoes am 9.11. um 7.30 Uhr auf Position 49 51 30 N, 003 12 28 W unterbrechen und verließ das Südwest-Fahrwasser der Verkehrstrennungszone der Casquets für Reparaturen. Er hatte einen Schaden an der Hauptmaschine erlitten, und das Abgasrohr musste ausgetauscht werden. Die geschätzte Reparaturdauer betrug zwei Stunden. Das mit 3351 Tonnen Schrott beladene Schiff konnte dann die Fahrt fortsetzen und sollte am 12.11. in Portugal eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre bei Santorini nach 16 Tagen geborgen
(11.11.18) Den Bergern von MED Tugs gelang es mit den Schleppern ‚Christos XXXVII‘ und ‚Vernicos Sifnos‘, am 11.11. die griechische Fähre ‚Nearchos‘, 4163 BRZ (IMO-Nr.: 6727193), 16 Tage nach ihrer Strandung vor der Insel Nea Kameni bei Santorini wieder flottzumachen. Zuvor waren 90 Tonnen Bunkeröl und fünf Trucks von Bord geleichtert und Reparaturarbeiten am Rumpf durchgeführt worden.
Nach der Bergung hielten die beiden Schepper den Havaristen auf Position 36° 20.45' N 025° 24.13' O, wo er nochmals untersucht werden sollte, ehe es grünes Licht zum Einlaufen nach Santorini gab. Die Reparatur soll später bei der Spanopoulos-Werft in Perama stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall vor Liepaja
(11.11.18) Am 8.11. erlitt der unter Bahamas-Flagge registrierte Frachter ‚Strami’, 2373 BRZ (IMO-Nr.: 8922254), unmittelbar nach dem Auslaufen aus Liepaja, wo er am 6.11. von Teignmouth kommend festgemacht hatte, Maschinenausfall. Das manövrierunfähige Schiff wurde von dem Schlepper ‚TAK-5‘ auf den Haken genommen. Um 15.40 Uhr war es zurück im Hafen und wurde wieder festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Vermisster bei Kollision vor Mumbai
(11.11.18) Der indische Kutter ‚Morning Star‘ kollidierte am Morgen des 11.11. mit einem ug der Plattform ‚Triton Liberty‘ am Haken eines Schleppers vor Mumbai. Dabei ging die siebenköpfige Crew über Bord und wurde seither vermisst. Das Unglück ereignete sich 15 Meilen vor Vasai um 1.10 Uhr.
Der 42-jährige Baban Pal wurde vom Kutter geschleudert. Eine SAR-Operation der Coast Guard mit dem Schnellboot ‚Charlie’, einem Chetak-Helikopter und einem Patroullienboot lief an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht funkte Mayday vor Humber
(Datum) Die RNLI-Boote aus Cleethorpes und Humber wurden am Nachmittag des 11.11. von der Coastguard alarmiert, nachdem eine Yacht Mayday in der Mündung des Humber gefunkt hatte. Sie hatte Wassereinbruch erlitten und drohte mit zwei Mann an Bord zu sinken. Als erstes war das 18 Meter lange, britische Tenderboot ‚Iceni Defiant‘ (MMSI-Nr.:235090838) vor Ort. Nachdem die Segler in Sicherheit waren, zeichnete sich rasch ab, dass es nicht möglich war, die Yacht nach Grimsby abzuschleppen, bevor nicht eine Lenzpumpe aus Humber gebracht worden war.
Nachdem das Rettungsboot sie herbeitransportiert hatte, gelang es, die Yacht nach Grimsby abzuschleppen. Sie wurde eskortiert vom RNLI-Boot aus Cleethorpes. Im Hafen stand ein Coastguard Community Rescue Team bereit zur weiteren Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Male abgeschleppt
(11.11.18) Der Schlepper ‚Raadhafathi‘ (IMO-Nr.: 8781155) der ADK Trade & Shipping nahm den havarierten maledivischen Frachter ‚Bonthi II', 2719 BRZ (IMO-Nr.: 8105961), auf den Haken und zog ihn nach Male. Das mit 4.000 Tonnen beladene Schiff erreichte die Thilafushi-Reede vor Male am 10.11. gegen 18 Uhr. Die Maldives National Defense Force war am 6.11. gegen 14 Uhr über die Havarie informiert worden und hatte ein Taucherteam zum Frachter geschickt.
Dieses war am Morgen des 7.11. vor Ort. Die Crew war in guter Verfassung, ihr Schiff aber mit einer Leine im Propeller manövrierunfähig. Es befand sich zu der Zeit 188 Meilen vor Kulhudhuffushi Island.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausgedienter Marineschlepper gesunken
(11.11.18) Der ausrangierte Schlepper ‚De Mist’ der südafrikanischen Navy sank am Morgen des 10.11. in Simon’s Town Harbou. Gegen fünf Uhr wurde bemerkt, dass er Schlagseite hatte. An Bord befand sich niemand.
Seit dem Vortag blies der Wind mit 50 km/h, war Bergungsbemühungen erschwerte. Die SA Navy-Taucher rückten mit Ausrüstung an, doch der Schlepper wurde gegen einen Fender gedrückt, bis dieser platzte und er sank. Das 39 Jahre alte Schiff war vor 2,5 Jahren außer Dienst gestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schnellfähre ‚Alborán’
Schnellfähre ‚Alborán’ (Bild: Vicente Costa)   Großbild klick!

Schwere Kollision vor Gran Canaria
(09.11.18) Die spanische Schnellfähre ‚Alborán’, 6346 BRZ (IMO-Nr.: 9206700), mit 129 Passagieren und einer 21-köpfigen Crew an Bord kollidierte am 8.11. um 16.30 Uhr mit dem 25 Meter langen Arbeitsschiff ‚Trames Uno’ der Trames S.L. Das Unglück ereignete sich rund neun Kilometer vor Bañaderos im Norden von Gran Canaria. Die Fähre war mit 38 Knoten Fahrt von Las Palmas nach Santa Cruz de Tenerife unterwegs, als sie plötzlich von einem Schlag erschüttert wurde.
Zunächst ging der Kapitän von einer Kollision mit Treibgut aus, doch dann wurden achteraus Menschen im Wasser gesichtet. Außerdem trieben eine größere Anzahl von Rettungswesten und anderer Objekte im Kielwasser, weshalb zunächst von einer größeren Anzahl von Schiffbrüchigen ausgegangen wurde.
Zwei Helikopter, der Helimer 202 von Salvamento Marítimo und einer der Regierung der Kanaren, stiegen auf, außerdem liefen das SAR-Schiff ‚Salvamar Nuki und der Schlepper ‚Miguel de Cervantes sowie ein Patroullienboot der Guardia Civil zur Unglücksstelle. Die dreiköpfige Crew der ‘Trames Uno’ konnte rasch gerettet werden.
Zwei trieben im Meer, ein Mann klammerte sich an ein Trümmerteil fest. Einer hatte eine leichte Knieverletzung, ein weiterer zeigte Anzeichen einer leichten Unterkühlung. Die Verletzten wurden ins Hospital Doctor Negín in Gran Canaria gebracht.
Die Fähre war im Bereich des Steuerbordrumpfes aufgerissen worden. Mit tief eingedtauchtem Bug und Schlagseite erreichte sie Gran Canaria. Hier zogen zwei Schlepper sie ins Nelson Mandela Dock. Zwei Fahrgäste mussten wegen Schock behandelt werden.
Die ‚Miguel de Cervantes’ wurde beauftragt, sich der trotz der schweren Schäden nicht gesunkenen ‚Trames Uno‘ anzunehmen. Sie war mit zwei Containern mit Tauchausrüstung beladen gewesen. Am 9.11. sollte sie eingeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Awenasa‘ gestrandet
Segelyacht ‚Awenasa‘ gestrandet
(Bild: Earle Kimel)   Großbild klick!

Segelyacht ‚Awenasa‘ geborgen
(Datum09.11.18) Nach fast einem Monat gelang es, die 10-Tonnen-Segelyacht ‚Awenasa‘ aus Clearwater, die im Hurrikan Michael auf dem Caspersen Beach gestrandet war, zu bergen. Nachdem sie sich losgerissen hatte und aufs Ufer getrieben war, hatten Anwohner beobachtet, wie die Eigner das Boot offenbar ausräumten. Die 1983 erbaute Yacht hieß bis zum 30.5. noch ‚Johnny Reb’ und wurde dann an neue Besitzer übergeben, die aber noch nicht eingetragen waren.
Der West Coast Inland Navigation District beauftragte nun die Sunshine Dock & Seawall aus Cortez damit, das Wrack zu beseitigen. Die Steuerbordseite der 34 Fuß langen Hunter war von Felsen aufgeschlitzt worden. Der Kiel war teilweise versandet. Bei einem ersten Bergungsversuch bewegte sich das Boot nicht vom Fleck. Wenig später brach der am Deck und nicht am Kiel befestigte Mast ab. Am 8.11. um 10.15 Uhr gelang der Bergungscrew, bestehend aus Matt Ferguson, Jeremy Fournier und Ethan Johnson unter Führung von Nick Ibasfalean, das 35 Jahre alte Boot aufzurichten.
Dann legte es sich auf die Backbordseite. Nun konnten mit Holzstücken und Schaum die Lecks abgedichtet werden. Zwei Boote von je 475 PS zogen die Yacht dann binnen sieben Minuten vom Strand. Binnen vier Stunden wurde die 30 Meilen weite Fahrt nach Cortez anschließend vollbracht, wo die Awenasa aus dem Wasser gehoben werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Snowlark’ auf Grund
Frachter ‚Snowlark’ auf Grund (Bild: Mikael Anjou)   Großbild klick!

Öresund: Frachter ‚Snowlark’ läuft auf Grund
(09.11.2018) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter ‚Snowlark’, 1289 BRZ (IMO-Nr.: 8412417), lief am 8.11. gegen Mitternacht im Øresund auf Grund. Er kam in der Zufahrt des Hafens von Landskrona auf Position 55° 52.07' N 012° 48.30' O fest. Das Schiff war mit einer Ladung Lehm für Höganäs Bjuf aus Rotterdam gekommen. Versuche, mit eigener Kraft wieder freizukommen, schlugen fehl.
Da das Schiff auf Sandgrund aufsaß, kam es offenbar zu keinen Rumpfschäden. Weil es die Schifffahrt gefährdete, sollte es so bald wie möglich am 9.11. geborgen werden.
Die ‚Snowlark’ hat eine Länge von 74,85 Metern, eine Breite von 10,5 Metern, einen Tiefgang von 3,38 Metern und eine Tragfähigkeit von 1.555 Tonnen. Sie läuft für die Vita Shipping Agency AS in Tallinn und wurde 1984 auf der Hermann Sürken GembH & Co. KG in Papenburg als ‚Mosa‘ erbaut. Später lief sie als ‚RMS Walsum‘ und ‚RMS Snowlark‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht ohne Skipper
Gestrandete Yacht ohne Skipper (Bild: USCG)   Großbild klick!

Yacht gestrandet und leer aufgefunden – Suche nach Skipper
(09.11.18) Die Coast Guard Puget Sound suchte Informationen hinsichtlich eines möglicherweise vermissten Seglers. Am 8.11. gegen neun Uhr hatte das Bainbridge Island Police Department die Coast Guard kontaktiert, nachdem eine 29 Fuß lange Segelyacht gestrandet am Skiff Point auf Bainbridge Island, Washington, entdeckt worden war. Von der Air Station Port Angeles stieg ein Suchflugzeug auf, ein Boot lief von der Coast Guard Station Seattle aus, und auch das Patroullienboot ‚Wahoo’ begann, das Seegebiet nach einer möglichen Person im Wasser abzusuchen.
An Bord der Yacht fanden sich eine Brieftasche, ein Mobiltelefon und Seekarten. Ein Beiboot lag vollgeschlagen in der Nähe des Bootes. Die Brieftasche gehörte Mr. Scott Caldwell aus Olympia.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luftbild Fregatte KNM ‚Helge Ingstad‘
Luftbild Fregatte KNM ‚Helge Ingstad‘
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!

Fregatte liegt nach Kollision im Hjeltefjord halb unter Wasser – Rätselraten um Kollisionsursache
(09.11.18) Während der Schlepper ‚Tenax’ den leicht am Bug beschädigten Tanker ‘Sola TS’ weiter auf Position 60° 42.64' N 004° 49.60' O im Hjeltefjord hielt, wurde versucht, die Lage der gekenterten norwegischen Fregatte KNM ‚Helge Ingstad‘ bei Seløyna zu stabilisieren. Sie lag mit 60 Grad Steuerbordschlagseite an drei Punkten auf dem Felsgrund auf, war aber weiter in Bewegung. Nur geringe Dieselölmengen liefen bislang aus und trieben in einem dünnen Film um das überflutete Achterschiff.
Insgesamt befanden sich rund 380 Tonnen Diesel und etwas Helikoptertreibstoff an Bord. Das Ölbekämpfungsschiff OV ‚Utvær‘ traf am 8.11. um 19 Uhr vor Ort ein. Derweil wurde intensiv daran
Riesiger Heckschaden
Riesiger Heckschaden
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!
gearbeitet, Löcher in den Fels an Land zu bohren, um von dort aus Stahltrossen zu dem Schiff auszufahren und es in seiner Lage zu halten.
Der Sture Terminal blieb weiter geschlossen. Die Küstenverwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Marine zugestimmt, dass die weiteren Arbeiten durch die Regierung übernommen werden. Das heißt, das die Küstenverwaltung die Leitung der Ölbekämpfungsarbeiten innehat und die Marine die Bergung organisiert. Die Küstenverwaltung hatte zwei Schiffe zur Ölbekämpfung sowie das Patroullienboot ‚Tor‘ in Bereitschaft und hielt neun Depots sowie 1.000 Meter Ölschlängel vor.
Die ‚Helge Ingstad‘ musste zunächst gesichert, dann auf eine Barge gehoben und dort die Munition entladen werden. Dann sollte sie ins 19 Meilen entfernte Haakonsvern, der Hauptbasis der Marine direkt vor Bergen, transportiert werden. Die Länge der Bergungsoperation hing von vielen Faktoren, zu denen auch Wind und Wellenhöhe gehörten, ab.
Die Polizei hat mit ihren technischen und taktischen Untersuchungen begonnen und befragte die Crews beider Schiffe. Wie es zur Kollision der hypermodernen Fregatte, die zur NATO-STANAV gehörte und vor der Havarie mit der USS ‚Harry S. Truman‘ Manöver abgehalten hatte, kommen konnte, war derzeit noch ein Rätsel.
Klar ist bisher, dass um 3.43 Uhr der Tanker ‚Sola TS’ vom Equinor Stureterminal at Seløyna losgeworfen hatte. Zwei Schlepper bugsierten ihn ins Fahrwasser. Nachdem der Tanker vom Terminal weggedreht worden war, warf der Bugschlepper los, während die ‚Tenax‘ ihn weiter eskortierte, als er auf Nordkurs ging.
Um 4.03 Uhr tauchte wie aus dem Nichts die Fregatte vor seinem Bug auf. Sie war vom Norden, ohne AIS-Signale auszustrahlen, in den 46 Kilometer langen Hjeltefjord eingelaufen und steuerte die Haakonsvern-Base an. Sie wurde mit 7,2 Knoten Fahrt vom Bug des Tankers am Steuerbord-Achterschiff getroffen.
Sofort kam es zu starkem Wassereinbruch in den Mannschaftsquartieren, die sich nicht kontrollieren ließen. Sowohl über wie auch unter der Wasserlinie war der Rumpf aufgerissen worden. Um 4.04 Uhr gab es erste AIS-Signale der Fregatte, die bereits keine Fahrt mehr machte.
Wenige Minuten später wurde die Evakuierung der 137-köpfigen Crew entschieden. Um 4.50 Uhr begann das Abbergen der Soldaten, von denen acht Mann leichte Verletzungen erlitten hatten. Zwei von ihnen im Alter von 20 und 25 Jahren kamen zur Behandlung ins Universitätskrankenhaus Haukeland.
Nachdem um 6.40 Uhr das Schiff verlassen war, wurde versucht, seinen vollständigen Untergang auf 30 Metern Wassertiefe abzuwenden. 10 Mann blieben in Überlebensanzügen noch bis acht Uhr auf der Brücke, ehe die Lage zu heikel wurde. Schlepper drückten den Havaristen gegen das Ufer.
Um das Schiff wurde eine Sperrzone von 1.500 Metern auf See und 1.000 Metern an Land eingerichtet. Die Waffen auf dem Schiff könnten eine Gefahr darstellen, wenn sie unter Wasser geraten. Fünf Ölfelder in der Umgebung wurden zeitweilig geschlossen und der Anleger von Kollsnes gesperrt. Inzwischen wurden diese Maßnahmen wieder aufgehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Cowes: Langer Nachteinsatz für Seenotretter aus Bembridge
(09.11.18) Die RNLI in Bembridge wurde am Abend des 8.11. alarmiert, um einer 15 Meter langen Segelyacht der UKSA in Cowes zu helfen. Die Yacht war 10 Meilen östlich der Isle of Wight mit einer sechsköpfigen Crew an Bord in Schwierigkeiten geraten. Die Maschine war ausgefallen und das Boot nur eingeschränkt manövrierfähig.
Obwohl sie ein Segel gesetzt hatte, kam sie bei sechs Beaufort Wind aus Südsüdost und drei Meter hohen Wellen kaum in Richtung Cowes voran. Ein Segler war am Handgelenk verletzt. Das Rettungsboot ‚Alfred Albert Williams’ erreichte die Yacht um 21:10 Uhr. Es wurde entschieden, sie nach Bembridge abzuschleppen.
Der Plan wurde wenig später wegen des Tidenstroms und des Seegangs geändert und Kurs auf die Gosport Marina genommen. Die Schleppverbindung herzustellen war nicht einfach gewesen, da die Yacht quer zur See lag und schwer arbeitete. Am 9.11. um ein Uhr erreichte das Rettungsboot mit der längsseits genommenen Yacht die Gosport Marina, wo das Hillhead Coastguard Rescue Team und ein Krankenwagen bereitstanden. Die ‚Alfred Albert Williams’ musste noch bis 4.15 Uhr warten, bis der Wasserstand am Bootshaus ein Aufslippen möglich machte. Um fünf Uhr wurde sie aus dem Wasser geholt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Hafenmole
(09.11.18) Der japanische Frachter ‚JFE Venus‘, 9378 BRZ (MMSI-Nr.: 431010794), erlitt am 8.11. einen Maschinenblackout und kollidierte beim Auslaufen aus dem Hafen von Mizushima um 2.25 Uhr mit der Schutzmole. Dabei wurde der Bug des brandneuen Schiffes an Backbordseite beschädigt. Auch die Mole wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterschaden vor Anvil Point
(09.11.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Restinga‘, 43158 BRZ (IMO-Nr.: 9384980), erlitt auf der Reise von Rotterdam nach Punta Madiera am 7.11. um 16.15 Uhr einen Schaden an einem Schmierölfilter Das Schiff, das in Ballast mit einer 22-köpfigen Crew an Bord unterwegs war, warf Anker auf Position 050 23 55.8 N, 001 39 53.4 W, rund 16,2 Meilen von Anvil Point entfernt. Am 8.11. um 2.15 Uhr waren die Reparaturen beendet, und es nahm wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre konnte nicht abheben
(09.11.18) Am Nachmittag des 8.11. wurde die Hafenbehörde von Argosaronikos informiert, dass der griechische Hydrofoil ‚Flying Dolphin XVII", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331467), im fahrplanmäßigen Dienst von Piräus nach Poros, Hydra, Ermioni, Spetses und Portoheli einen Maschinenschaden erlitten hatte, wegen dem er nicht die notwendige Geschwindigkeit zum Abheben entwickeln konnte. Das Schiff kehrte in den Hafen von Piräus zurück, wo die 100 Fahrgäste wieder aussteigen mussten. Die Hafenbehörde verhängte ein Fahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und eine Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alles Öl aus gestrandetem Zementfrachter abgepumpt
(09.11.18) Bi günstigen Wetterbedingungen gelang es den Bergern der holländischen Firma SMT Shipping am 8.11., alles verbliebene Öl aus dem gestrandeten Zementfrachter ‚Fjordvik‘ in Helguvík zu leichtern. Insgesamt wurden über 100 Tonnen an Land gepumpt. Zuvor war es gelungen, das notwendige Gerät wie Pumpen und Schläuche an Bord zu bringen und Verbindungen zum Land herzustellen.
Weiterhin sollte versucht werden, eingedrungenes Wasser auszupumpen. Der Erfolg war noch nicht einschätzbar. Außerdem sollten weitere umweltgefährdende Substanzen von Bord geholt werden. Als nächstes galt es, zu versuchen, die beim Arbeiten auf der Mole entstandenen Lecks abzudichten und die nächsten Schritte zu planen.
Die Bergungsarbeiten dürften noch etliche Tage oder Wochen dauern. Ihr Fortschritt hing auch von den Wind- und Seebedingungen vor Ort ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischer nach dramatischer Rettung zurück in Belgien
(09.11.18) Die Crew des belgischen Trawlers ‚Morgenster’ kehrte am 8.11. in ihre Heimat zurück. Zwar war ihr Schiff verloren, doch sie waren glücklich, wohlbehalten gerettet worden zu sein. Claude Hollebeke (33) aus Ostende, sein Zwillingsbruder Guy Hollebeke (33) aus Bredene, James Devey (25) aus Ostende sowie Kevin Zaman (26) aus Nieuwpoort waren aus Ostende in Richtung der englischen Küste auf Fang gegangen. Zamen und Devey waren das erste Mal auf der ‚Morgenster’ unterwegs.
Am 7.11. gegen 16 Uhr dann entwickelten sich die Dinge dramatisch. Das Schiff war bei sieben Beaufort Wind unterwegs und hatte die Netze aufgeholt, damit einige Löcher geflickt werden konnten. Plötzlich türmten sich riesige Wellenberge auf.
Eineinhalb Meter hoch stand das Wasser an Deck, was zusätzliche 30 Tonnen Gewicht bedeutete. Der Trawler begann, sich auf die Seite zu legen. Skipper Claude Hollebeke versuchte, die Netze abzulassen, um ihn zus stabilisieren. Doch binnen 20 Sekunden war sein Schiff komplett gekentert. Er konnte im letzten Moment die Tür des Ruderhauses aufreißen und entkommen. Guy Hollebeke und James Devey standen auf einer Seite auf Deck und konnten sich am Rumpf festklammern. Kevin Zaman stand mittschiffs und wurde ins Wasser geschleudert.
Claude Hollebeke sprang von der Brücke ins Wasser. Für kurze Zeit waren beide verschwunden, tauchten dann aber plötzlich wieder auf. Sie konnten sich an einer losgerissenen Boje festhalten.
Rund 10 Minuten darauf erschien der holländische Frachter ‚Arklow Breeze‘, 5065 BRZ (IMO-Nr.: 9638812), der auf der Fahrt von Ijmuiden nach Aviles war und von dem aus das Kentern der ‚Morgenster‘ beobachtet worden war. Die beiden Männer auf dem Kiel des Trawlers versuchten ihm zu verstehen zu geben, dass die beiden im Wasser zuerst gerettet werden müssten, und deuteten in deren Richtung. Auf dem Frachter wurde das Signal verstanden, und nach 45 Minuten konnten sich die beiden im dritten Versuch in Sicherheit bringen.
An Bord wurden sie mit warmer Kleidung und Tee versorgt. In der Zwischenzeit hatte der britische SAR-Hubschrauber die zwei Fischer vom Rumpf abgeborgen, und wenig später wurden auch die Schiffbrüchigen der ‚Arklow Breeze’ hochgezogen. Für Claude und Guy Hollebeke waren sieben Jahre auf dem Familientrawler vorbei.
Doch das niemand zu Schaden kam, war das wichtigste. Nun muss geklärt werden, wie viel die Versicherung für den verlorenen Trawler zahlt. Dass sie wieder in See stechen, war für sie kein Zweifel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Svalbard abgeschleppt
(09.11.18) Die norwegische Coast Guard schickte das Patroullienboot ‚Svalbard’ (IMO-Nr.: 8640387) am 9.11. zur Assistenz für den russischen Trawler ‚Forpost’, 2943 BRZ (IMO: 9039767), in der Grönlandsee. Das Schiff war manövrierunfähig geworden, nachdem sich ein Teil des Schleppnetzes um den Propeller gewickelt hatte. Die ‚Svalbard‘ nahm den Havaristen auf den Haken, der dann in Richtung Longyearbyen geschleppt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Philippinischer Schlepper lief auf Grund
(09.11.18) In den Gewässern von Lipata bei Talisay City, Cebu lief am Morgen des 9.11. um 2.35 Uhr der Schlepper ‚Fortis X‘ auf Grund. Nachdem die philippinische Coast Guard in Central Visaya alarmiert wurde, schickte sie Rettungsteams, Taucher und medizinisches Personal zum Unglücksort. Die 12-köpfige Crew war unversehrt geblieben. Es kam auch zu keinen Ölaustritten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fregatte KNM ‚Helge Ingstad – F 313‘ auf Grund gesetzt
Fregatte KNM ‚Helge Ingstad – F 313‘ auf Grund gesetzt (Bild: Oerjan Deisz)   Großbild klick!

Fregatte bei Bergen nach Kollision mit Tanker gesunken
(08.11.18) Bei Hordaland in der Nähe von Bergen kollidierte beim Rückmarsch von Trøndelag, wo sie am NATO-Manöver Trident Juncture teilgenommen hatte, die norwegische Fregatte KNM ‚Helge Ingstad – F 313‘ (MMSI-Nr.: 259044000) gegen 4 Uhr vor dem Sure-Ölterminal in der norwegischen Gemeinde Øygarden mit dem unter Malta-Flagge laufenden Tanker ‚Sola TS‘, 62557 BRZ (IMO-Nr.: 9724350) und dem Assistenz-Schlepper ‚Tenax‘, die mit sieben Knoten Fahrt im Hjeltefjord unterwegs waren. Die Fregatte erlitt achtern an Steuerbord ein großes Leck, schweren Wassereinbruch und entwickelte Schlagseite.
Kollisionsschaden riesig
Kollisionsschaden riesig (Bild: Marit Hommedal)   Großbild klick!
Die eingesetzten Pumpen konnten dem eindringenden Wasser nicht standhalten, und das Schiff wurde zusehends achterlastig. 10 Tonnen Helikoptertreibstoff liefen aus. Sieben Personen erlitten leichte Verletzungen.
Von der 137-köpfigen Crew wurden zunächst 127 mithilfe des NSSR-Rettungsboots ‚Kristian Gerhard Jebsen II‘ abgeborgen. 10 Mann blieben zunächst noch an Bord, um die Bergungsarbeiten zu unterstützten. Doch um 6.30 Uhr entschied der Kommandant, das Schiff vollständig aufzugeben.
Alle Soldaten wurden zum Sture-Terminal gebracht mit Ausnahme des Kommandanten, der auf das Löschboot ‚Sjøbrand‘ der Feuerwehr in Bergen ging. Es gab Meldungen über eine Rauchentwicklung auf der Fregatte, weswegen ein auf Schiffsbrände spezialisiertes Feuerwehr-Einsatzteam auf Standby ging. Es gab aber keine Bestätigung über ein Feuer an Bord.
Tanker ‚Sola TS‘
Tanker ‚Sola TS‘ (Bild: Kystverket)   Großbild klick!
Die 23-köpfige Crew des Tankers blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt. Das mit 625.000 Barrels Rohöl beladene Schiff, das um 3.43 Uhr vom Terminal losgeworfen hatte, trug nur leichte Schäden davon. Es wurde von dem norwegischen Schlepper ‚Tenax’ (IMO-Nr.: 9348716) und dem Lotsenboot ‚Los 131‘ (MMSI-Nr.: 257299000) am Morgen auf Position 60° 43.09' N 004° 48.35' O im Hjeltefjord gehalten und sollte, wenn die Lage unter Kontrolle ist, zurück zum Terminal gezogen werden.
Im Umfeld der Fregatte, die mit dem Achterschiff unter Wasser liegend in flaches Wasser auf Position 60° 38.24' N 004° 51.87' O bugsiert wurde, befanden sich das SAR-Schiff ‚Roede Kors Hordaland‘ (MMSI-Nr.: 258206500), der Offshore-Schlepper ‚Stril Herkules‘ (IMO-Nr.: 94042599, die Schlepper ‚Velox‘ (IMO-Nr.: 9317066), ‚Tronds Lax‘ (IMO-Nr.: 9451252), ‚Ajax‘ (IMO-Nr.: 9210983), von der norwegischen Marine die Fregatte ‚Thor Heyerdahl‘ (MMSI-Nr.: 259045000), die ‚Steil‘ (MMSI-Nr.: 259049000), ‚Sleipner‘ 8MMSI-Nr.: 259046000) und ‚Skudd‘ (MMSI-Nr.: 259048000) sowie das Löschboot ‚Øygarden Brannvesen‘ (MMSI-Nr.: 257820600) und das Patroullienboot ‚Bergen‘ (IMO-Nr.: 9389368) der norwegischen Küstenwache. Das Sinken der Fregatte war aber nicht mehr aufzuhalten. Um 10.30 Uhr begann sie sich immer weiter nach Steuerbord überzulegen. Schlepper versuchten, sie so weit wie möglich auf Land zu drücken.
Schließlich lag sie mit dem Achterschiff unter Wasser mit rund 60 bis 70 Grad Schlagseite nach Steuerbord auf Grund. Ein weiteres Kentern konnte nicht ausgeschlossen werden. Eine große Ölsperre wurde um das Schiff ausgelegt.
Der Terminal-Betreiber Equinox, der auch der Betreiber der Schlepper ‚Ajax‘, ‚Velox‘ und ‚Tenax‘ ist, schloss den Ölterminal in Sure und evakuierte vorsorglich das Personal. Die Ölproduktion auf den Feldern Ivar Aasen und Edvard Grieg, die den Terminal belieferten, wurde eingestellt. Die Ursache der Kollision war noch unklar.
Der Bürgermeister der Kommune Øygarden, Børge Haugetun, richtete einen Krisenstab im Rathaus ein. Die staatliche Havariekommission leitete eine Untersuchung ein.
Die 2009 in Dienst gestellte ‚Helge Ingstad‘ ist gut 133 Meter lang und hat eine Verdrängung von 5.290 Tonnen. Sie hat einen NH-90-Hubschrauber an Bord und ist unter anderem mit Torpedos und mit Raketen zur Schiffs- und Flugabwehr ausgerüstet. 2013 und 2014 nahm sie am Abtransport chemischer Waffen aus Syrien teil. Das am 29.9.2009 abgelieferte Schiff war das vierte einer Serie von fünf Einheiten der Fridtjof Nansen-Klasse, die der norwegischen Marine von 2006 bis 2011 zugeführt wurden.
Die ‚Sola TS’ ist 249,97 Meter lang, 44 Meter breit, hat 15 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 133.022 Tonnen. Sie läuft für die Tsakos Energy Navigation Ltd. in Athen und wurde 2017 von der Daewoo Mangalia Heavy Industries SA in Rumänien erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Eros II – HO 5115‘ und Trawler ‚Anita‘ (Bild: Marcos Creo)   Großbild klick!

Feuer auf altem Seelenverkäufer in Ribeira
(11.08.18) Am Nachmittag des 7.11. brach in den Netzen auf Deck des unter Panama-Flagge laufenden Trawlers ‚Eros II – HO 5115‘, 369 BRZ (IMO-Nr.: 8604668), ein Feuer aus. Die Flammen gefährdeten auch den in der Nähe liegende, ebenfalls aufgelegten Trawler ‚Anita‘, 1013 BRZ (IMO-Nr.: 8015817). Die Feuerwehren von Ribeira ind Boiro sowie ein GAEM-Team waren vor Ort. Dank günstiger Winde konnte die auf den Färöern registrierte Anita gesichert werden. Die ‚Eros II‘, die früher ‚Furabolos‘ hieß und seit 2008 keine Einlaufgenehmigung in europäische Häfen hatte, lag seit geraumer Zeit im Hafen auf und sollte in Kürze auf einer Auktion versteigert werden. Der Startpreis wurde erst am 5.11. mit 29,130 Euro festgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Osfjord‘
Frachter ‚Osfjord‘ (Bild: Olaf Kvam)   Großbild klick!

Frachter geborgen und gesunken
(08.11.18) Kein glückliches Ende nahm die langwierige Bergung des norwegischen Frachter ‚Osfjord‘, 469 BRZ (IMO-Nr.: 6706113), der am 22.9. unweit von Linesoya im Sturm gestrandet war. Wochenlang hatten die Berger den Rumpf abgedichtet und tagelang ausgepumpt. Am 6.11. wurde das Schiff von den Felsen, auf denen es rund sechs Wochen gelegen hatte, heruntergezogen.
Kaum aber dass damit begonnen wurde, den schwer angeschlagenen Havaristen von der Strandungsstelle wegzuziehen, legte dieser sich zusehends nach Backbord über und begann dann, über den Bug zu sinken. Schließlich musste die Schlepptrosse geslippt werden, und samt dem noch an Bord befindlichen Bergungsgerät ging der Frachter auf rund 100 Fuß Wassertiefe unter.
Die ‚Osfjord‘ war 47 Meter lang, 8,8 Meter breit, hatte 3,09 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 579 Tonnen. Sie wurde 1967 auf der Sønderborg Skibsværft, Sønderborg, als ‚Charlotte Dreyer‘ erbaut. 1969 wurde sie zur ‚C. Herup‘, 1974 zur ‚Alrita‘, 1996 zur ‚Imperator‘ und lief von 2005 bis 2009 als ‚Lemsi‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kran steht wieder
Kran steht wieder (Bild: Florian Blaes)   Großbild klick!

Viel Glück bei Kranunglück in Trier im Spiel
(08.11.18) Viel Glück war im Spiel, dass niemand zu Schaden kam, als ein Raupenkran beim Bau der neuen, zweiten Schleusenkammer der Moselstaustufe auf den 17,3 Meter langen, deutschen Schubschlepper 'Michael' (MMSI-Nr.: 211534860) stürzte. Auch der Aufbau des Krans, der den Stützpfeiler von einer im Vorhafen schwimmenden Arbeitsplattform heben sollte, war auf das Schubschiff gefallen. Die tonnenschwere Last drückte das Heck des Schiffs unter Wasser und drohte es zu versenken.
An dem neuen Vorhafen, in den Schiffe vor dem eigentlichen Schleusengang einlaufen, wurde in der vergangenen Wochen gebaut. Diese Arbeiten waren abgeschlossen, und die schwimmende Plattform, die als Arbeitsfläche und Materiallager diente, sollte wieder aus dem Vorhafen entfernt werden.
Der Spezialkran war damit beauftragt, die Stelze hochzuziehen, mit der der Ponton, den die ‚Michael‘ bugsierte, im Grund der Mosel verankert war. Das Schubschiff sollte anschließend den antriebslosen Ponton aus dem Vorhafen herausschieben. Warum der Kran bei dieser Routinearbeit erst in Schieflage geriet und schließlich samt Pfosten in das Hafenbecken und auf das Ruderhaus des Schubschiffs stürzte, war noch unklar.
Die Bergung von Kran und Pfosten dauerte bis in die frühen Morgenstunden des 7.11. Zwischen ein und zwei Uhr war die Mosel für die Bergung gesperrt. Das von der Last befreite Schubschiff, das teilweise unter Wasser gedrückt worden war, hob sich anschließend wieder an die Wasseroberfläche.
Weil die Aufbauten und Deckseinrichtungen des Schiffs aber teilweise zerstört waren, wurde ein Weiterfahrverbot durch die zuständigen Behörden ausgesprochen. Am Nachmittag des 7.11. lag das Schiff immer noch im Vorhafen. Der Zugang zur Großbaustelle war abgesperrt.
Aus Kran und Schubschiff war bei dem Unfall Dieselöl ausgelaufen. Mitarbeiter der oberen Wasserschutzbehörde, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord mit Sitz in Koblenz, waren in der Nacht zum 7.11. vor Ort. Bei deren Eintreffen waren auf der Wasserfläche nur noch Ölschlieren zu erkennen.
Die Ölschlängel bleiben vorerst zur Absicherung liegen und sollten später entsorgt werden. An der Stelle, an der der Kran umgestürzt war, liefen Schadstoffe auch in den Boden. Die Stelle wurde mit Ölbindemitteln abgestreut und später ausgebaggert. Der kontaminierte Boden – etwa ein halber Kubikmeter – sollte abgegraben und entsorgt werden.
Zwischen 20 und 50 Liter Öl und Diesel könnten in die Mosel gelangt sein. Das meiste wurde von der Feuerwehr im Hafenbecken abgefangen. Weil das alte, erste Schleusentor weiter zur Verfügung stand, wurde die Schifffahrt durch die Bergungs- und Aufräumarbeiten kaum beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Serviceschiff ‚Hans‘ birgt Kutter
Serviceschiff ‚Hans‘ birgt Kutter (Bild: Vidar Olsen)   Großbild klick!

Gestrandeter Kutter im Lakesfjord geborgen
(08.11.18) Am Nachmittag des 3.11. lief im Laksefjord in der Lebesby-Gemeinde in Finnmark ein Kutter auf einer Schäre auf Grund. Der Fischtransporter ‚Christine‘, 498 BRZ (IMO-Nr.: 9255036), der Grieg Seafood war als erstes vor Ort, gefolgt von einem Sea King-Helikopter um 13.40 Uhr. Die zweiköpfige Crew wurde von diesem abgeborgen und wohlbehalten nach Banak geflogen.
Am 5.11. wurde der mit Backbord-Schlagseite auf der Felsnase liegende Havarist von dem Serviceschiff ‚Hans‘ (MMSI-Nr.: 257025680) des Finnsnes Dykk & Anleggservice AS mit einem Kran geborgen. Die Küstenwache hatte von einem Abschleppversuch abgesehen aus Sorge, damit den Schaden am Havaristen womöglich zu vergrößern. Daraufhin suchte die Versicherung nach einem Schiff in der Nähe, das den Kutter bergen könnte, und stieß auf die ‚Hans', die sich in dem Moment südlich von Alta befand.
Am 4.11. um 15 Uhr lief sie aus und traf am 5.11. gegen Mittag vor Ort ein. Binnen weniger Stunden war die Bergungsoperation erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Bordkran des 13 Meter breiten Katamarans wurde der Havarist von dem Felsen abgehoben. Am 6.11. um zwei Uhr lag er in einem in der Nähe befindlichen Dock, wo erste Arbeiten an Maschine und Ausrüstung begannen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Eastbourne gekentert – Crew unter dramatischen Umständen gerettet
(08.11.18) Der 23 Meter lange, belgische Trawler ‚Morgenster - O 13', 94 BRZ (MMSI-Nr.: 205017000), kenterte am 7.11. gegen 15.50 Uhr in stürmischer See bei 5-6 Beaufort Wind rund 20 Kilometer vor der belgischen Küste, aber in englischen Hoheitsgewässern vor Eastbourne. Offenbar hatte es einen Netzhaker gegeben, in dem der Kutter bei vier Metern Wellenhöhe so schnell umschlug, dass kein Notruf mehr abgegeben werden konnte. Alle vier Crewmitglieder, Claude Hollebeke, Guy Hollebeke, Kevin Zamman und James Devey, landeten im Wasser.
Glücklicherweise wurde die Crew eines passierenden Kümos Zeuge des Unglücks und funkte sofort Mayday. Wenig später zog sie zwei der Fischer aus dem Wasser. Den beiden anderen gelang es, auf den Rumpf des kieloben treibenden Schiffes zu klettern. Währenddessen liefen die beiden RNLI-Boote aus Eastbourne und Newhaven aus, und der SAR-Helikopter 163 stieg auf. Dieser war als erstes vor Ort und winschte die beiden auf dem Kiel der ‚Morgenster‘ ausharrenden Männer auf. Dann barg er die zwei anderen von dem Kümo ab. Alle vier wurden dann ins Conquest Hospital in Hastings geflogen.
Sie hatten das Unglück allesamt wohlbehalten überstanden und sollten am 8.11. heimkehren. Währenddessen ging das RNLI-Boot aus Eastbourne an dem Wrack des Trawlers auf Standby, um die übrige Schifffahrt zu warnen, bis die Coastguard einen Schlepper organsieren und eine Sperrzone einrichten konnte. Die ‚Morgenster’ gehörte der Hollebeke-Familie aus Ostende, die sie seit 2011. Das Schiff wurde 1989 und wurde von ihr für 700,000 Euro erworben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnentanker nach Kollision in Dordtsche Kil in Werkendamer Werft
(08.11.18) Der holländische Binnentanker ‚Dutch Pride', 2950 ts (ENI-Nr.: 02332400), der am 3.11. gegen acht Uhr von Amsterdam kommend vom Kurs abgekommen war, in der Dordtsche Kil gegen einen Kai gelaufen und dort ein anderes Binnenschiff eingequetscht hatte, machte am 5.11. um 9.30 Uhr beim Veka Shipyard in Werkendam fest. Nach der Havarie waren das Patroullienboot ‚RWS 71' von Rijkswaterstaat und das Polizeiboot ‚P 93' vor Ort im Einsatz gewesen. Die Behörden bemühten sich, den Schiffsverkehr von und nach Moerdijk vorsichtig an der Unfallstelle vorbeizuführen, bis der Tanker wieder flott und das Schifffahrtshindernis damit beseitigt war.
Der Havarist konnte sich mit eigener Kraft wieder befreien und wurde von Schleppern sowie Booten der Polizei und Rijkswaterstaat nach 's-Gravendeel eskortiert. Die ‚Dutch Pride' machte um neun Uhr in Dordrecht fest und setzte am 4.11. um 13 Uhr die Reise nach Werkendam fort, wo sie am Folgetag den Beatrixhafen erreichte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff bei Kavkaz auf Grund gelaufen
(08.11.18) Das 36 Meter lange, russische Fahrgastschiff ‚Dobrohod', 346 BRZ, lief bei starkem Wind vor Kavkaz am 5.11. auf Grund. Es hatte dort in der Ankerzone Nr. 455 gelegen. Der Havarist behinderte die übrige Schifffahrt nicht. Um 17.10 Uhr stellte der russische Schlepper ‚Zuyd' eine Schleppverbindung her und machte das Schiff wieder flott.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in Richards Bay abgeschleppt
(08.11.18) Am 6.11. gegen 17 Uhr wurde die NSRI Richards Bay von der Transnet National Ports Authority (TNPA) um Assistenz für die Segelyacht ‚Spirit of Honfleur’ gebeten, die einen Motoschaden in der Richards Bay erlitten hatte und Hilfe beim Einlaufen brachte. Sie war von Richards Bay nach Durban ausgelaufen, doch wegen starken Südwestwinds wieder umgedreht. Dann aber kam es zu einem Motorausfall. Das Rettungsboot ‚Spirit of Richards Bay’ lief aus und nahm die Yacht längsseits. Sie wurde dann sicher an ihre Mooring in der Tuzi Gazi Marina geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß bei Toyohashi fest
(08.11.18) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‚SITC Kaohsiung‘, 9280 BRZ (IMO-Nr.: 9404510), lief beim Ansteuern des Mikawa-Hafens in der Aichi Präfektur am 7.11. gegen neun Uhr auf Grund. Um 11 Uhr konnte er sich wieder befreien und ankerte im Hafen von Toyohashi auf Position 34 44 19 N, 137 18 29 O. Später lief er weiter nach Yokkaichi, wo er um 15 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Umweltgefahren durch Fjordvik gebannt
(08.11.18) Am 7.11. wurde die Ölbergung von dem Zementfrachter ‚Fjordvik‘ in Keflavik fortgesetzt. Nachdem inzwischen 80 Tonnen in Trucks gepumpt wurde,, galt die Gefahr einer größeren Verschmutzung als gebannt. Taucher untersuchten den Rumpf und dokumentierten die schweren Schäden an ihm. Nach der Auswertung der Bilder und Filme soll überlegt werden, wie das Schiff abgeschleppt werden kann, ohne zu sinken. In jedem Fall müssen vorher umfangreiche Lenzarbeiten stattfinden.
Das Patroullienboot ‚Thor, das vor Helguvík lag, wurde inzwischen von der ‚Týr‘ abgelöst. Die Untersuchungen zu der Strandung dauerten mit Vernehmungen der Crew an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neuseeländische Marine barg Segelyacht
(08.11.18) Skipper Lucas Remmerswaal aus Whangarei lief mit seiner 11 Meter langen Segelyacht ‚Tafadzwa’ unterwegs von Tutukaka Harbour nach Poor Knights am 2.11. auf Felsen vor der Insel. Beim Ankermanöver war er zu dicht ans Ufer geraten, und das Heck driftete herum und kam fest. Versuche, sich mit Motorkraft zu befreien, scheiterten, während das Boot in der Schwell immer wieder hart aufsetzte.
Um 7.20 Uhr funkte er schließlich Mayday, während er versuchte, die Yacht weiter zu befreien, das inzwischen mit dem Kiel festsaß. Hilfe kam durch die Fregatte HMNZ ‚Wellington’, die auf dem Weg zu den Poor Knights Oslands war. Sie setzte unverzüglich ein Boot aus, das die Yacht im zweiten Anlauf flottmachen konnte.
Remmerswaal konnte sie dann zurück nach Tutukaka bringen. Dabei wurde er von einem Boot der Coastguard eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Frachter wird geleichtert
(08.11.18) 10 Tage nachdem der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Inca Queen‘, 30221 BRZ (IMO-Nr.: 9667758), in der Bay of Buenaventura auf Grund lief, hat das General Maritime Directorate (DIMAR) von Kolumbien bekanntgegeben, dass am 8.11. das Leichtern der Ladung beginnen sollte. Dazu wurde der holländische Frachter Paz Navigator", 4803 BRZ (IMO-Nr.: 9224130), aus Barranquilla gerufen. Dieser soll nach seinem Eintreffen an der Steuerbordseite des Havaristen längsseits gehen, um einen Teil der 46.000 Tonnen Mais zu übernehmen. Wenn der Tiefgang hinreichend reduziert ist, so die Hoffnung, könnte die ‚Inca Queen‘ wieder aufschwimmen. Die passierende Schifffahrt in der Buenaventura Bay sollte nicht behindert werden, da die Arbeiten außerhalb des Zufahrtskanals stattfinden konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadische Marine untersucht vier Vorfälle
(08.11.18) Eine echte Pechsträhne hat die kanadische Marine derzeit. Am 5.11. kam es auf HMCS ‚Edmonton’ bei einer Routineoperation im Ost-Pazifik zu einem elektrischen Blackout. Die Crew konnte rasch die Energieversorgung wieder herstellen. Allerdings stellte sich dann heraus, dass die elektronische Kontrolle des Antriebssystems weiterhin nicht funktionierte. Zwei Sicherungen waren kaputt gegangen.
Zuvor war es am 29.10. auf HMCS ‚Toronto’ zu einem Blackout bei einem Raketenabwehrtraining bei den Hebriden vor der englischen Küste gekommen. Nachdem die Energieversorgung wieder hergestellt war, lief das Schiff nach Belfast ein.
Als es dort am 30.10. eintraf, kam es in der Steuerbord-Gasturbine im vorderen Maschinenraum zu einem Feuer. Ursache war ein überlaufender Ölsammelbehälter. Bei der Rückkehr nach Kanada wird die Maschine nicht in Betrieb sein, weil die Ermittlungen noch andauerten.
Am 26.10. war auf HMCS ‚Halifax‘ ebenfalls in der Steuerbord-Gasturbine ein Feuer ausgebrochen. Zu der Zeit war sie vor Norwegen am NATO-Manöver Trident Juncture beteiligt. Hier war eine verstopfte Düse schuld, hieß es am 7.11. Ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestand nach Erkenntnissen der kanadischen Marine nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bis zu acht Tote bei Unglück in Lagos
(08.11.18) Drei Menschen starben, fünf weitere wurden vermisst, nachdem am Abend des 7.11. ein Boot mit 20 Passagieren in Lagos gekentert war. Die Lagos State Waterways Authority (LASWA) fing gegen 19.30 Uhr einen Notruf auf von dem Boot, das mit 18 Fahrgästen und einer zweiköpfigen Crew auf der Fahrt von der Coconut Jetty, einem Vorort von Lagos, nach Ojo verunglückt war. Es war mit einem Wasserversorger kollidiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter manövrierunfähig vor Malediven
(08.11.18) Offiziere der maledivischen Coast Guard erreichten den unter Malediven-Flagge laufenden Frachter ‚Bonthi II', 2719 BRZ (IMO-Nr.: 8105961), der manövrierunfähig unweit des Haa Alif-Atolls lag. Das Schiff war auf dem Weg von Tuticorin nach Malé gewesen, als der Propeller durch einen darin verfangenen Draht 188 Meilen von Kulhudhuffushi Island entfernt beschädigt wurde. Der Vorfall wurde am 6.11. gemeldet. Die Behördenvertreter fanden die Crew wohlauf vor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wieder Feuer auf Abbruchschiff in Surrey
(08.11.18) Am 7.11. brach auf dem Fraser River erneut ein Feuer auf dem 38 Meter langen Transportschiff ‚Tyee Princess 7‘ ein Feuer aus. Es wird derzeit zwischen der 117th Avenue und der 138th Street in Surrey abgewrackt. Die Feuerwehr von Surrey wurde am Morgen alarmiert. Nach den Löscharbeiten übergab sie die Zuständigkeit der Metro Vancouver Port Authority.
Erst am 30.10. hatte es auf dem Schiff, das bei der der Schnitzer Metal Recycling unweit der Pattulo Bridge liegt, ein Feuer gegeben. Ein weiterer Brand hatte die Feuerwehr im August auf den Plan gerufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neue Berger für Phoenix verpflichtet
(08.11.18) Die Seaquest Marine aus Singapur soll nun das Wrack des gesunkenen thailändischen Ausflugsboots ‚Phoenix‘ bergen. Er wurde am 9.11. in Phuket erwartet, begleitet von einem 34 Meter langen Schlepper. Die eigentliche Bergung soll rund 15 Tage dauern. Taucher untersuchten das 29 Meter lange Wrack am 8.11., damit der 1.200-Tonnen-Kran in die richtige Position gebracht werden kann. Nach der Hebung aus 45 Metern Tiefe sollte die ‚Phoenix‘ zur Untersuchung zum Ratanachai Dockyard im Tha Chin Canal, im Muang-Distrikt gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter deutscher Reeder mit Kühlproblem
(08.11.18) Der zyprische Containerfrachter ‚Andromeda J‘, 8273 BRZ (IMO-Nr.: 9355422), der Jüngerhans Maritime Services GmbH & Co. KG in Haren/Ems erlitt auf der Fahrt von Rotterdam nach Montoir-de-Bretagne mit einer 13-köpfigen Crew an Bord am 7.11. um 10.45 Uhr ein Problem mit dem Kühlwassersystem. Er befand sich 12 Meilen vor Dungeness Lighthouseauf Position 50 46 00 N, 000 44 00 O. Nachdem der Schaden behoben war, nahm der Frachter wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 9.11. um 11 Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kranunglück bei Trier
Kranunglück bei Trier (Bild: Florian Blaes)   Großbild klick!

Umgestürzter Kran drückte Schiff unter Wasser
(07.11.18) An der Mosel stürzte am 6.11. gegen 18 Uhr bei Löscharbeiten ein Kran auf ein Schiff bei der Staustufe Trier. Der Raupenkran mit einer Kranlänge von etwa 20 Meter war damit beschäftigt, von einem Arbeitsschiff auf der Mosel einen Stahlträger auf eine Baustelle an Land zu heben. Plötzlich kippte er in Richtung des Schiffes um.
Der Kranführer und die Baustellenarbeiter blieben unverletzt. Der Kranführer konnte sich selbstständig aus dem Führerhaus befreien. Die Baustellenarbeiter und Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtamtes legten um das Schiff Ölschlängel aus. Das Schiff wurde durch das schwere Gewicht des Krans unter Wasser gedrückt. Gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr zur Unterstützung gerufen und rückte u.a. mit dem Boot ‚St. Barbara‘ an.
Eine Spezialfirma aus Trier folgte mit dem Ponton ‚Fritz‘ und zwei schweren Kränen. In langwieriger Arbeit konnte der Kranausleger vom Raupenfahrzeug getrennt und angehoben werden. Nach und nach kam dann auch das Schiff wieder an die Wasseroberfläche und wurde von Kränen stabilisiert.
Während dieser Zeit liefen große Mengen an Kraftstoff aus. Die zuvor ausgelegten Ölsperren verhinderten jedoch dessen Ausbreitung auf der Mosel. Die Baustellenmaschine wurde ebenfalls wieder aufgerichtet.
Nach mehr als sechs Stunden wurden die Rettungsarbeiten nach Mitternacht abgeschlossen. Die Baustellenarbeit wurde vorerst eingestellt. Die Gewerbeaufsicht machte sich ein Bild von der Lage vor Ort.
Der Schiffsverkehr in der Schleuse und auf der Mosel wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Im Einsatz waren Teileinheiten der Berufsfeuerwehr Wache I und II, sowie der A-Dienst der Berufsfeuerwehr. Weiterhin die Wasserschutzpolizei Trier, das Wasser- und Schifffahrtsamt, die Gewerbeaufsicht Trier und ein Spezialbergungsunternehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sam Goodchild auf der ‚Narcos' (Bild: Route du Rhum)   Großbild klick!

Weitere Ausfälle auf der Route du Rhum
(07.11.18) Beim der Transatlantik-Regatta Route du Rhum ist die französische Rennyacht ‚Banque Populaire IX‘ (MMSI-Nr.: 228098600) in einem schweren Sturm mit 35 Knoten Wind am 6.11. gekentert. Der 32 Meter lange Trimaran mit seinem 38 Meter hohen Mast überschlug sich 340 Seemeilen nordöstlich der Azoren, nachdem der Rumpf des Backbord-Schwimmers abgebrochen war. Skipper Armel Le Cléac'h wartete im Inneren des Hauptrumpfs des kieloben treibenden Schiffs auf Rettung.
Der 41 Jahre alte Solosegler war wohlauf und mit seiner Mannschaft an Land in Kontakt. Die Position der ‚Banque Populaire IX‘ wurde zuletzt mit 450 Seemeilen Entfernung von Lissabon und 320 Seemeilen Entfernung von Punta Delgada angegeben. Um 21.30 Uhr, neun Stunden nach der Kenterung, barg ein portugiesischer Kutter, der sich in der Nähe befunden hatte, den Segler unversehrt ab und sollte ihn nach Spanien bringen.
Stürmische Bedingungen in der Biskaya stellten alle 123 teilnehmenden Skipper bei der Etappe von St. Malo nach Guadeloupe seit dem 5.11. auf eine Belastungsprobe. Die Deutsch-Französin Isabelle Joschke erlitt auf der ‚Monin‘, der Brite Sam Goodchild auf der ‚Narcos': Mexico‘ Mastbruch. Goodchild hat inzwischen mit dem Baum ein Notrigg gebaut, das Sturmsegel gesetzt und steuerte den Hafen von Brest an. Dutzende Soloskipper liefen auf schützende Häfen an der französischen und spanischen Küste zu.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier mit schweren Bodenschäden für Monate eingedockt
(07.11.18) Am 2.11. um 16.15 Uhr zogen KTK-Schlepper den liberianischen Bulkcarrier ‚Mana‘ 36484 BRZ (IMO-Nr.: 9748849), als erstes Schiff in das neue C-Dry Dock des Damen Ship Repair Yard in Curacao. Er hatte zuvor schwere Bodenschäden durch die Kollision mit einem treibenden Objekt erlitten. Sie erstreckten sich vom Bug bis nach achtern.
Zur Reparatur müssen 800 Tonnen Stahl ersetzt werden. Der Frachter hatte einige Zeit zu warten, um gedockt zu werden. Der Hintergrund war, dass die Arbeiten mehrere Monate in Anspruch nehmen werden und kein anderes Dock für eine solch lange Zeit dort verfügbar war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter im Englischen Kanal abgeschleppt
(07.11.18) Der holländische Frachter ‚Lady Amalia‘, 2544 BRZ (IMO-Nr.: 9624847), erlitt am 5.11. gegen 17.20 Uhr einen Maschinenausfall im Englischen Kanal südlich von Weymouth. Das Schiff war zu der Zeit von Belfast nach Erith unterwegs. Es hatte eine Ladung von 3.450 Tonnen Stein an Bord und eine sechsköpfige Crew.
Der Frachter trieb auf Position 050 09 31.1 N, 002 35 39.0 W rund 25 Meilen vor Portland, nachdem es zu Problemen mit dem Steuerbord-Turbolader gekommen war. Nachdem Versuche der Crew, die Maschine wieder in Gang zu bekommen, scheiterten, wurde entschieden, den Havaristen nach Cherbourg abschleppen zu lassen.
Der französische SAR-Schlepper ‚Abeille Liberté’ nahm den Frachter am 6.11. um 13 Uhr auf den Haken. Um 23.25 Uhr machten die beiden Schiffe in Cherbourg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermisstem Segler abgebrochen
(07.11.18) Die US Coast Guard stellte am 5.11. die Suche nach dem 82-jährigen Skipper der 29 Fuß langen Segelyacht ‚Marta’ ein, der auf der Fahrt von Maryland nach Florida.verschwand. Am 24.10. hatte ein Angehöriger die Coast Guard Hampton Roads informiert, dass es keinen Kontakt mehr zu Hugh Blankenship gab. Er war zuletzt beim Auslaufen aus dem Rudee Inlet in Virginia Beach, Virginia, am 23.10. gesehen worden.
15 Flugzeuge der Coast Guard und 12 Marineschiffe waren insgesamt 1054 Stunden im Einsatz, um nach ihm zu suchen. Dabei wurde ein Seegebiet von 352.464 Quadratmeilen durchkämmt. Eingesetzt waren HC-130 Hercules- und HC-144 Ocean Sentry-Maschinen der Air Stations Elizabeth City, Clearwater und Cape Cod, sechs SH-60 Seahawk-Helikopter der Marine sowie die USS ‚Bainbridge‘, USS ‚Gonzalez‘, USS ‚Mason‘, USS ‚McFaul‘, USS ‚Leyte Gulf‘ und USS ‚George H. W. Bush‘.
Darüber hinaus war die Coast Guard im Kontakt mit 295 Marinas von Virginia und Florida. Die Schifffahrt wurde wiederholt informiert, doch keines dieser Mittel führte zu einem Sucherfolg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Container in Panama City abgestürzt
(07.11.18) Drei Container stürzten am 6.11. bei Verladearbeiten von dem dänischen Containerfrachter ‚Charlotte Maersk‘, 921988 BRZ (IMO-Nr.: 9245744),, der am Panama Ports Company Balboa Container Terminal in Panama City lag. Zwei von ihnen fielen auf das Vorschiff des unter Panama-Flagge laufenden Bunkertankers ‚Kollum‘, 4814 BRZ (IMO-Nr.: 9260380), der an der Backbordseite des Frachters festgemacht hatte, um ihn zu versorgen. Glücklicherweise blieb es bei Sachschäden.
Der dritte Container landete im Wasser. Die ‚Charlotte Maersk‘ war um sieben Uhr von Lazaro Cardenas kommend in den Hafen eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Quebec
(07.11.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier ‚African Harrier‘, 23322 BRZ (IMO-Nr.: 9700794), erlitt am 5.11. gegen 19 Uhr einen Schaden an der Hauptmaschine. Er befand sich 17 Meilen nordöstlich von Riviere au Renard, Quebec, auf Position 49 15.09 N, 064 11.8 W. Es gelang der Crew, den Schaden zu beheben, und der Frachter setzte seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Forschungsschiff nach Grimsby abgeschleppt
(07.11.18) Das unter Panama-Flagge laufende Forschungsschiff ‚Breaker‘, 190 BRFZ (IMO-Nr.: 4644878), erlitt am 5.11. eine Ölleckage im Kühlsystem. Es befand sich zu der Zeit 42 Meilen ostnordöstlich von Hornsea auf Position 53 50.559 N 001 13.551 O. Aus dem Hydrauliksystem geriet Öl ins Wasser. Clarksons beauftragte den britischen Schlepper ‚Svitzer Josephine" (IMO-Nr.: 8919219), den Havaristen auf den Haken zu nehmen.
Dieser verließ den Hafen von Immingham um 17.30 Uhr und schleppte ihn am 6.11. um 16.50 Uhr nach Grimsby ein. Danach kehrte er zur Simon Storage and Conoco Western Jetty in Immingham zurück, wo er um 18 Uhr wieder festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


80 Tonnen Öl von gestrandetem Zementfrachter geleichtert
(07.11.18) Stürmische Seen haben dem unter Bahamas-Flagge laufenden Zementfrachter Fjordvik, 2091 BRZ (IMO-Nr.: 7423249), auf der Steinmole vor dem Hafen von Helguvik weiter zugesetzt. Nachdem die See über das Hauptdeck flutete, mussten die Berger am 6.11. gegen 16 Uhr ihre Arbeit vorläufig einstellen, weil es zu gefährlich geworden war. Sie waren damit beschäftigt, alle umweltgefährdenden Substanzen von Bord zu bekommen.
Bis dahin waren rund 80 Tonnen Kraftstoff abgepumpt worden. Weitere 20 Tonnen befanden sich noch in unzugänglichen Tankbereichen. Die bisherigen Untersuchungen zeigten, dass kein Öl aus den Tanks ausgelaufen ist.
Am Schiff entdeckte Ölspuren rührten von Schmieröl aus dem Maschinenraum her. In der Nacht trafen leistungsstarke Pumpen am Flughafen von Keflavik ein. Sie sollten nach Helguvik transportiert werden, um dann zu testen, ob das Schiff gelenzt werden kann. Sollten die Laderäume geflutet sein, so wäre der geladene Zement zu Beton geworden. Dieser wäre allerdings nicht sehr stark verfestigt, weil er mit Salzwasser gehärtet wäre, was keine stabile Mischung ergibt. Wenn der Havarist von dem Wellenbrecher geschleppt wird, würde er aller Wahrscheinlichkeit nach in den Hafen von Keflavik gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mito Strait wird nach Fredericia abgeschleppt
(07.11.18) Am Morgen des 7.11. lag der unter Antigua Barbuda-Flagge registrierte Containerfrachter ‚Mito Strait’, 9910 BRZ (IMO-Nr.: 9319571), weiter nördlich von Fynshoved weiter vor Anker. Die Reederei Carsten Rehder hatte Taucher beauftragt, den Rumpf auf Schäden hin zu untersuchen. Diese fanden neben den Schäden an Ruder und Propeller auch Risse und Beulen am Schiffsboden vor.
Am Vormittag traf der dänische Schlepper ‚Fenja‘ (IMO: 9192076), der bereits am 6.11. einmal vor Ort gewesen war, am Havaristen ein und begann, ihnvon dem Ankerplatz zwischen Endelave und Æbelø mit einer geringen Fahrt von drei bis vier Knoten und vorsichtig nach Fredericia zu ziehen, um dabei weitere Schäden zu vermeiden. Währenddessen wurde der Schleppzug vom Ölbekämpfungsschiff ‚Marie Miljø‘ eskortiert. Nach der für 18 Uhr avisierten Ankunft im Hafen sollte ein Teil der Containerladung gelöscht und dann das weitere Vorgehen geplant werden.
Dieser müsste von der dänischen Marine und den zugeordneten Behörden genehmigt werden. Sowohl am 5. wie auch am 6.11. wurden dünne Ölstreifen um den Frachter gesichtet. Sie könnten von ausgelaufenem Hydrauliköl der Propeller herrühren oder von leicht löslichen Dieselresten in einem beschädigten, leeren Tank.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trailer beschädigte Fährdeck
(07.11.18) Am Nachmittag des 6.11. beschädigte ein zu hoher Trailer ein Ladedeck der norwegischen Fähre ‚Ullensvang‘, 2871 BRZ (IMO-Nr.: 8513596). Der mit einer Stahlkonstruktion beladene Auflieger steckte fest und lockerte Platten des darüber liegenden Decks. Nachdem er befreit und entladen worden war, setzte das Schiff seinen Dienst vorerst mit reduzierter Kapazität fort, weil ein Deck durch die Schäden nicht mehr nutzbar war.
Um 19 Uhr wurde es im Hareid aus dem Dienst genommen, um repariert zu werden. Am 7.11. sollte es wieder voll einsatzfähig sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischer hatten großes Glück
(07.11.18) Extrem viel Glück hatten die beiden Fischer des britischen Kutters ‚Lainey - SH 16‘, das sein belgischer Hubschrauber sie zufällig sichtete, nachdem ihr Schiff am 5.11. vor Norfolk in der Nordsee gekentert war. Der Agusta A-109 Helikopter war unterwegs von Leeuven, rund 30 Kilometer von Brüssel entfernt, nach Newcastle, um dort an einem Training teilzunehmen. Nach einem Tankstopp auf dem Norwich Airport flog er in einer Höhe von 500 Metern über dem Meer, al sein Crewmitglied das kieloben treibende Schiff sechs Meilen vor Wells entdeckte.
Die beiden Fischer befanden sich auf dessen Kiel. Der Hubschrauber warf eine Rettunginsel und Rettungswesten ab, die er für den Flug übers Meer obligatorisch hatte mitführen müssen. 10 Minuten später sank der Kutter.
Der Helikopter blieb rund eine Stunde an der Untergangsstelle und dirigierte das RNLI-Boot aus Wells dorthin, bis er wegen Treibstoffmangels nach Norwich abdrehen musste. Auch das britische Crewboot ‚Seacat Magic’ (MMSI-Nr.: 235114973) steuerte die Position an und ging um 14.57 Uhr auf Standby, bis die Seenotretter eingetroffen waren. Nach 30 Minuten in der kalten See konnten sie von dem RNLI-Boot gerettet werden.
Von diesem winschte sie der Hubschrauber 912 der Coastguard aus Humberside um 15.06 Uhr auf und brachte sie ins Norfolk and Norwich University Hospital. Noch am selben Tag konnten sie heimkehren. Die in Scarborough beheimatete ‚Lainey‘ war erst am 16.3. dieses Jahres zur Fischereiflotte von Wells gestoßen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Trawler in MacDuff
(07.11.18) Drei Löschfahrzeuge und ein Hubfahrzeug wurden in MacDuff am 7.11. um 7.30 Uhr zum Nordosthafen alarmiert, nachdem auf dem britischen Trawler ‚Enterprise – BF 1‘, 421 BRZ (IMO-Nr.: 9198795), ein Feuer ausgebrochen war. Es war in der Fischluke entstanden. Mit Atemschutz, Löschdüsen und Wärmebildkameras gingen die Einsatzkräfte gegen das Feuer vor.
Um 8.40 Uhr war der Brand gelöscht. Die Feuerwehr blieb noch bis 10 Uhr vor Ort, während das Schiffsinnere belüftet wurde. Auch die Polizei und die Coastguard von Aberdeen waren zu Ermittlungen vor Ort. Als das Feuer ausbrach, hatte sich niemand an Bord befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Auslsflugs- und Musikschiff im Diglis Dock gesunken
(07.11.18) Im Diglis Dock sank am Abend des 30.10. das Ausflugsboot ‚The Earl’ der Worcester Boat Trips, das auf dem River Severn eingesetzt wurde. Nur noch ein Teil der Kajüte ragte bei der Schleuse unweit der Diglis Bridge aus dem Wasser. Das Wrack behinderte die übrige Schifffahrt nicht.
Die Canal and River Trust vergewisserte sich, dass sich niemand an Bord befand. Für die Bergung waren die Eigner zuständig. Die ‘The Earl’ war bis zum Untergang jede Stunde auf eine 455-minütige Fahrt gegangen und diente seit August 2017 auch als Heimat der Musikveranstaltung Notes on the Boat. Nachts machte es bei Diglis Island fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht ging in Flammen auf
(07.11.18) Vier Menschen mussten am 6.11. gerettet werden, nachdem am Nachmittag die 20 Meter lange australische Motoryacht ‚Entourage 2‘ vor der Küste von Cairns in Flammen aufging. Dichter Rauch konnte von der Cairns Esplanade aus beobachtet werden, nachdem das Feuer um 16.15 Uhr ausgebrochen war. Das Ausflugsboot ‚Passions of Paradise’ kam der Crew zu Hilfe.
Die Queensland Police forderte die Schifffahrt auf, das Gebiet zu meiden, als die Tagesausflugsboote zum Reef Fleet Terminal zurückkehrten. Die Ursache des Brandes war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alte Fähre in Burraneer Bay geborgen
(07.11.18) Die 45 Fuß lange australische Fähre ‚Prolific’ wurde am Morgen des 7.11. am Ende einer 24-stündigen Bergungsaktion nahe der Einfahrt zur Burraneer Bay gehoben. Das Schiff des NSW Maritime Services Board war bis zu seinem Untergang zum Personentransport genutzt worden. Zuvor war es als Schlepper für die Nicholson Bros. In Sydney im Einsatz gewesen.
Eine Barge traf am Nachmittag des 6.11. an der Untergangsstelle ein, auf der zwei 20-Meter-Kräne standen. Taucher brachten Hebestropps unter Wasser an, und am Morgen wurde das Wrack hochgezogen. Binnen zwei Stunden war es zurück an der Wasseroberfläche. Es wurde dann zunächst auf einer Sandbank abgesetzt. Dort wurde eine Ölsperre um den Rumpf ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter binnen vier Stunden nach Søvik abgeschleppt
(07.11.18) Am 6.11. erlitt der 14,7 Meter lange, norwegische Kutter ‚Gangstad Jr. - M-35-MD’ (MMSI:257004210), einen Maschinenschaden vor Herøy und musste um Assistenz bitten. Um 8.45 Uhr lief das NSSR-Rettungsboot ‚ Det Norske Veritas II’ (MMSI-Nr.: 257556500) der Station in Ålesund aus und nahm den in Molde beheimateten, 1999 erbauten Makrelenkutter vor Bølandet auf den Haken.
Er wurde um 12.50 Uhr sicher in Søvik festgemacht. Um 13.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zementfrachter ‚Fjordvik‘ gestrandet
Zementfrachter ‚Fjordvik‘ gestrandet
(Bild: Lovísa Arnardottir)   Großbild klick!

Lage des in Island gestrandeten Sietas-Frachters kritisch
(06.11.18) Nachdem die isländische Coast Guard am 3.11. um 00.50 Uhr einen Notruf des unter Bahamas-Flagge laufenden Zementfrachters ‚Fjordvik‘, 3091 BRZ, aufgefangen hatte, wurden sofort die beiden SAR-Helikopter TF-GNA und TF-LIF sowie Rettungsteams aus Suðurnes und Hafnarfjordur und ein Schlepper in Marsch gesetzt. Der Frachter hatte in schwerem Sturm die Einfahrt des Reykjaneshafens von Helguvík nahe Keflavík verpasst und war auf die Schutzmole aufgelaufen, auf der er nun quer zur Brandung aufsaß. Der TF-GNA hob um 1.20 Uhr vom Reykjavik Airport ab und begann wenig später mit der Rettungsaktion.
Gegen zwei Uhr waren alle 15 Mann von Bord geholt, darunter die 14-köpfige Crew und der Lotse Jón Pétursson. Die ‚Fjordvik' hatte 1.600 Tonnen Zement in Helguvík und eine weitere Teilladung in Akureyri an Bord genommen. Außerdem befanden sich 104 Tonnen Gasöl in den Tanks, die große Sorge bereiteten.
Am 4.11. wurde von der Firma Köfunarþjónustunnar damit begonnen, eine Gangway zu konstruieren, um von dem Wellenbrecher leichter auf das Schiff hinab zu gelangen. Der erste Versuch, das Öl auf Tanklaster zu leichtern, schlug aber fehl, weil sich die eingesetzten Pumpen als zu schwach erwiesen, um den Kraftstoff auf die höher gelegene Schutzmole zu befördern. Erst am 5.11. konnten die Tanks dann geleert werden.
Die Zukunft des Havaristen selbst war derzeit unklar. Die Hafenbehörde fürchtete, dass er sinken könnte, wenn er von den Steinen heruntergezogen würde, und wollte ihn deswegen auch keine Einlaufgenehmigung nach Helguvík erteilen, dem wichtigsten isländischen Hafen für Öl, darunter auch Flugzeugtreibstoff. Inzwischen gab es durch das Arbeiten des Rumpfes auf den Steinen der Schutzmole einen Wassereinbruch im Maschinenraum.
Das Achterschiff sackte dadurch tiefer, und das Schiff entwickelte Schlagseite nach Backbord, wodurch auch Teile der Unterkünfte unterhalb des Hauptdecks unter Wasser gerieten. Taucher sollten den Rumpf so bald wie möglich untersuchen, doch die aktuelle Wettervorhersage war schlecht. Die beiden Patroullienboote ‚Thor' und ‚Týr' waren nach der Strandung gemeinsam vor Ort gewesen, doch am 4.11. kehrte die ‚Týr' in ihren eigentlichen Einsatz zurück.
Das TF-SÝN-Überwachungsflugzeug kontrollierte die Küstenbereiche, um die Lage dort zu untersuchen, nachdem es zuvor zu einem geringen Ölaustritt aus dem Frachter gekommen war. Mit der Bergung des Schiffes wurden Ardent und Köfunarþjónustuna beauftragt.
Die in Nassau beheimatete ‘Fjordvik’, die seit 2016 für die Aalborg Pearl Sg Ltd. läuft, wurde 1976 bei der J.J. Sietas, Schiffswerft in Hamburg für die New Zealand Cement Holdings Ltd. als ‚Westport‘ erbaut. Sie hat eine Tragfähigkeit von 4.117 Tonnen, ist 94,65 Meter lang, 14 Meter breit und hat 5,85 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Windparkzubringer ‚Backer‘
Windparkzubringer ‚Backer‘
(Bild: Wolfgang Patz)   Großbild klick!

Windparkzubringer kollidierte mit Dalben auf Nord-Ostsee-Kanal
(06.11.18) Am 5.11. kollidierte um 7.20 Uhr auf dem Nord-Ostsee-Kanal der 21 Meter lange, dänische Windparkzubringer ‚Backer‘, 118 BRZ (IMO-Nr.: 9656981), auf der Fahrt von Rødbyhavn in Richtung Westen nach Eemshavn laufend in der Weiche Dückerswisch mit einem Dalben. Der Aufprall erfolgte offensichtlich mit Reisegeschwindigkeit. Der Schiffsführer und ein mitreisender Mechaniker der dreiköpfigen Crew erlitten bei dem Unglück Verletzungen und kamen zur Versorgung in das Heider Krankenhaus.
Das Schiff machte nach der Havarie zunächst in Hochdonn fest. Grund für den Unfall war vermutlich menschliches Versagen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Ermittlungen des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel dauerten an. Die ‚Backer‘ war am 6.11. auf der Weiterfahrt nach Holland.
Quelle:Tim Schwabedissen


Touristenboot vor Korcula durch Feuer zerstört
(06.11.18) Am Morgen des 3.11. ging vor der Insel Korcula das Touristenboot ‚Etna' in Flammen auf. Um 4.30 Uhr wurde das County Emergency Centre alarmiert. Der brennende Havarist trieb bei Racišce. Die Feuerwehr von Korcula, der Hafenkapitän und die Seepolizei wurden daraufhin sofort in Marsch gesetzt.
Um 5.20 Uhr sank das komplett in Flammen stehende Schiff. Zuvor hatte noch ein Öltank von Bord geborgen werden können. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bug der 'Eemshorn'
Bug der 'Eemshorn'
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Dramatische Stunden am Sperrwerk bei Neeltje Jans
(06.11.18) Nachdem der holländische Muschelsauger ‚Eemshorn’ am 5.11. gegen fünf Uhr auf dem Weg zur Roompot-Schleuse von der Strömung erfasst worden und unaufhaltsam gegen die Oosterscheldekering gedrückt worden war, hatte sich zeitweilig eine dramatische Situation entwickelt. Das Schiff hatte sich gedreht und lag quer vor einem Pfeiler des Bauwerks. Es lief eine starke Strömung von der Osterschelde in Richtung der Nordsee.
Als erstes war das Rettungsboot ‚Fred’ vor Ort und fand den Havaristen in relativ stabiler Lage vor. Allerdings hatte sich der Wasserstand seit der Kollision um fast einen Meter gesenkt, und die weitere Entwicklung der Lage beim Kippen der Tide war unsicher. Deshalb wurde entschieden, drei der vier Mann abzubergen und zum Bootshaus in Neeltje Jans zu bringen.
Wäre das Schiff gekentert, war es besser, nur einen Mann retten zu müssen statt vier. Der Kapitän hatte entschieden, an Bord auszuharren. Ein weiteres gravoeremdes Problem war, dass sich der Mast in einem Kabelstrang des Sperrwerks verfangen hatte, in dem auch Starkstromleitungen verliefen.
Daraus erwuchs eine erhebliche Gefahr. Nach einer Inspektion durch die Feuerwehr und Rijkswaterstaat wurde entschieden, die Oosterscheldekering komplett für Verkehr zu sperren. Es gelang zunächst auch nicht, die Kabel zu entlasten.
Dann aber kam der Mast vom Kabelkanal frei, und die größte Gefahr war vorüber. Als der Flutstrom um 7.15 Uhr kippte, gelang es dem Kapitän der ‚Eemshorn‘, sein Schiff mit eigener Kraft vom Sperrwerk zu lösen. Die ‚Fred‘ leitete ihn dann in sicheres Fahrwasser, von dem aus der Innenhafen von Neeltje Jans angesteuert werden konnte.
Um 7.40 Uhr machte der am Bug und an Steuerbordseite schwer beschädigte Muschelsauger dort fest. Während der gesamten Zeit hatte das KNRM-Boot ‚Koopamansdank’ außerhalb des Sperrwerks auf Standby gelegen für den Fall, dass die ‚Eemshorn‘ unter diesem hindurchgedrückt worden wäre. Die Schäden am Flutsperrwerk wurden im Laufe des Tages weiter untersucht, doch der stabile Beton hatte dem Schiffsstahl offenbar besser widerstanden als umgekehrt.
Die ‚Eemshorn’ ist 56,23 Meter lang, 9,1 Meter breit, hat 3,57 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 875 Tonnen. Sie läuft für die Zeeschelp BV in Yerseke und wurde 1983 beim Ilya Boyadzhiyev Shipyard in Bourgas als ‚Seeigel‘ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Generatorschaden in Volos
(06.11.18) Die griechische Fähre ‚Proteus‘, 1160 BRZ (IMO-Nr.:7350416), erlitt beim Ansteuern von Volos am Nachmittag des 4.11. einen erheblichen Abfall des Öldrucks im Steuerbordgenerator. Sie war aus Skiathos gekommen und hatte 137 Passagiere samt ihren Fahrzeugen an Bord. Es gelang, das Schiff sicher an den Kai zu bringen und zu entladen. Die Hafenbehörde von Volos verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerschiff ‚Mito Strait‘
Archivbild Containerschiff ‚Mito Strait‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Fünen: Frachter Hamburger Reeder bei Æblø gestrandet
(06.11.18) Das unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Containerschiff ‚Mito Strait‘, 9910 BRZ (IMO-Nr.: 9319571), lief am Morgen des 5.11. drei Meilen nördlich von Æblø an der Nordseite von Fünen auf der Position 55° 40.76' N 010° 11.36' O auf der Fahrt von Hamburg nach Fredericia auf Grund. Dabei wurden Ruder und Propeller des Schiffes so beschädigt, dass es aus eigener Kraft nicht mehr manövrierfähig war. Außerdem schien auch der Rumpf einen Schaden davongetragen zu haben.
Eine kleine Menge Dieselöl lief aus. Das Ölbekämpfungsschiff ‚Marie Miljø‘ verbrachte den größten Teil des Tages am Havaristen. Nach einem Aufenthalt in Bogense kehrte es am Morgen des 6.11. zur Strandungsstelle zurück. Seit dem Morgen waren Taucher vor Ort, um den Rumpf zu untersuchen. Es galt, herauszufinden, ob das Schiff, das zwischen Æbelø und Endelave vor Bogense lag, von einem Schlepper auf den Haken genommen werden kann oder zuvor erst vor Ort Notfallreparaturen durchgeführt werden müssen.
Wenn alles wie erhofft verlief, sollte es im Lauf des Tages nach Fredericia abgeschleppt werden. Nach Löschen der Containerladung sollte es dann weiter zur Fayard-Werft bei Lindø zur Reparatur gehen. Die Ursache für die Havarie war noch nicht bekannt. Die dänische Polizei ging an Bord, um die Crew zu vernehmen.
Die ‚Mito Strait‘ ist 147,84 Meter lang, 23,28 Meter breit, hat 8,52 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13.760 Tonnen. Der 1.118-TEU-Frachter läuft für die Carsten Rehder Schiffsmakler und Reederei GmbH & Co. KG in Hamburg und wurde 2006 von der rumänischen Vard Tulcea SA als ‚El Temerarrio‘ erbaut. 2008 wurde er zur ‚Kookaburra 1‘ und lief seit 2011 als ‚Mito Strait‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gefahrgutunfall in Leixoes
(06.11.18) Am Nachmittag des 5.11. trat Ameisensäure aus einem Container, der sich an Bord des liberianischen Frachters ‚HSL Porto‘, 25406 BRZ (IMO-Nr.: 9299020), der Hartmann Schifffahrts GmbH & Co. KG in Leer befunden hatte, im Hafen von Leixoes aus. Es war unklar, ob der Austritt an Bord des Schiffes erfolgt war oder erst, nachdem der Container gelöscht worden war. Ameisensäure gilt als sehr giftig und ist wasserlöslich.
Es bestand aber keine unmittelbare Kontaminationsgefahr. Einsatzkräfte der Feuerwehr säuberten das Gebiet. Es wurden keine Verletzungen gemeldet. Das Schiff hatte um 8.40 Uhr am Leixoes Container Terminal Süd festgemacht und war aus Algeciras gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot auf Schäre aufgelaufen
Motorboot auf Schäre aufgelaufen
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Motoryacht in Øygarden havariert
(06.11.18) Eine 38 Fuß lange, norwegische Motoryacht lief am 6.11. vor Vik in Øygarden auf Grund. An Bord befanden sich drei Personen, von denen zwei von anderen Booten abgeborgen wurden. Grund der Havarie war der Versuch, eine Abkürzung zu nehmen, bei der die Yacht mit fünf Knoten Fahrt auf einer Schäre aufsetzte und sich auf die Seite legte. Um 10.04 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die das Boot 80 Meter vor dem Ufer querab des Technology Centers in Knappen vorfand. Um 10.30 Uhr übernahm sie zwei Männer mit ihrem Löschboot. Um 11 Uhr traf auch das NSSR-Rettungsboot ‚Kristian Gerhard Jebsen’ vor Ort ein und schleppte den Havaristen wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Tote bei Untergang von Touristenboot
(06.11.18) Das brasilianische Touristenboot ‚Serena Fishing‘ kenterte mit 12 Personen an Bord in der Nacht zum 4.11. in einem Sturm in Itanhaém an der Südküste von São Paulo. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, eines der Opfer starb nach seiner Rettung aus dem Wasser später an Herzstillstand im Krankenhaus. Die zwei weiteren waren zunächst vermisst.
Am 4.11. fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr die Leichen der beiden. Die übrigen neun Personen an Bord konnten sich retten. Das Boot war von Queimada Island gekommen und wollte nach Boca da Barra, als es gegen 19 Uhr in der Mündung des Itanhaém River in den Sturm geriet. Bei hohem Seegang und starken Wind legte es sich auf die Seite und schlug um.
Die zehn Fahrgäste und drei Crewmitglieder stürzten ins Wasser. Angehöriger der Municipal Civil Guard von Itanhaém sahen das Unglück und schlugen Alarm.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischer vor Norfolk nach einer halben Stunde im Wasser gerettet
(06.11.18) Vor der Küste von Norfolk sank am 5.11. der englische Kutter ‚Lainy - SH 16'. Das RNLI-Boot aus Wells hatte einen Mayday-Ruf aufgefangen und barg die zwei Fischer sechs Meilen nordnordwestlich von Wells-next-the-Sea aus dem Wasser. Ein SAR-Helikopter aus Humberside traf um 15:06 Uhr vor Ort ein und winschte die beiden auf.
Sie waren bei Bewusstsein und wurden ins Norfolk and Norwich Hospital geflogen. Die Schiffbrüchigen hatten rund 30 Minute mit Rettungswesten im Wasser getrieben. Ein belgischer Militärhubschrauber, der in dem Gebiet trainierte, sichtete die beiden in der See und warf eine Rettungsinsel ab. Dann führte er das RNLI-Boot zu der Position.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter von Dichtungsschaden lahmgelegt
(06.11.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Johanne‘, 2748 BRZ (IMO-Nr.: 9143269), erlitt auf der Fahrt von Diliskelesi nach Antwerpen mit einer siebenköpfigen Crew und einer 3.622-Tonnen-Stahlladung an Bord am 4.11. ein Problem mit einer Gummidichtung an der Maschine. Er befand sich zu der Zeit auf Position 50 23 52.8 N, 000 45 32.4 O im Zuständigkeitsgebiet des CROSS Gris Nez. Dieses informierte um 15.55 Uhr die Dover Coastguard.
Es gab aber kein Hilfeersuchen. Um 19.15 Uhr war der Schaden später als erwartet behoben, und der Frachter nahm wieder Fahrt auf. Er machte am 5.11. um 16.30 Uhr im Albert Dock in Antwerpen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Nordatlantik
(06.11.18) Der liberianische Bulkcarrier ‚Barbara', 22147 BRZ (IMO-Nr.: 9066760), erlitt auf der Fahrt von Antwerpen nach Vila do Conde am 4.11. um 12.25 Uhr einen Maschinenausfall auf Position 50 00 06.2 N, 003 12 26.3 W, auf dem Nordatlantik. Das Schiff war in Ballast laufend mit einer 24-kpfigen Crew nach Spanien unterwegs.
Um 13.15 Uhr war der Schaden mit Bordmitteln behoben. Das Schiff nahm wieder Fahrt auf und sollte am 17.11. in Vila do Conde eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff in Lübeck leckgeschlagen
(06.11.18) Im Lübecker Klughafen drohte am 5.11. gegen 14 Uhr das deutsche Binnenschiff „Regina“ 1165 ts (EU-Nr.: 04020980), nach einem Wassereinbruch zu sinken. Die Besatzung informierte die Feuerwehr, nachdem sie diesen festgestellt hatte, die zur technischen Hilfeleitung anrückte. Die Besatzung des Frachters schaffte es relativ schnell, das Leck in einem Stahlrohr zu lokalisieren und mit einem Leckpfropfen zu stopfen. Zu der Zeit waren allerdings bereits rund mehrere Tonnen Wasser ins Schiffsinnere gelaufen und hatten sich dort mit Öl vermischt.
Das Wasser stand teilweise einen Meter hoch. Im Lauf des Nachmittags Nachmittag pumpte eine Spezialfirma etwa neun Tonnen des Gemischs ab. Vor der Weiterfahrt muss das Schiff, das 1929 erbaut wurde, repariert werden. Es war am 31.10. aus Hamburg ausgelaufen und über Geesthacht nach Lübeck gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Sousse
(06.11.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚NS Explorer‘, 1990 BRZ (IMO-Nr.: 9048641), erlitt am 4.11. einen technischen Schaden des Notfallunterstützungssystems im tunesischen Hafen Sousse. Die Auslaufgenehmigung wurde vom Hafenkapitän so lange widerrufen, bis der Schaden behoben war. Die Crew machte sich an die Reparatur, und am 5.11. lag das Schiff weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß vor Seefahrtschule fest
(06.11.18) Am 5.11. schlug der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Baltica Hav‘, 1530 BRZ (IMO-Nr.: 8415665), auf der Fahrt von Elsfleth nach Oldenburg auf der Hunte quer. Er kam kurzzeitig direkt vor der Hochschule für Seefahrt und Logistik in Elsfleth fest, konnte sich aber rasch wieder befreien. Offenbar ohne nennenswerte Schäden machte er um 14.50 Uhr in Oldenburg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ende eines Schwans
(06.11.18) Am 5.11. gegen Mittag wurde die ‚Schwan von Oldenburg‘ mithilfe des Schleppers ‚Troll‘ aus dem Oldenburger Stadthafen beim Langezeitliegeplatz am Restaurant Secco zum Osthafen von Oldenburg geschleppt. Dort wurde sie von der Firma Ulferts & Wittrock mit zwei 200-Tonnen-Kräne an Land gehoben und sollte dort nun verschrottet werden. Ein unauffindbares Leck war der Grund für die Aktion und das Ende der Schiffslaufbahn. In die frühere war am vergangenen Wochenende aus unbekannten Gründen Wasser eingedrungen.
Etwa zehn Liter pro Stunde waren in das Schiff, das als Basis einer Wassersportschule diente, eingedrungen, ohne dass die Leckage hätte gefunden werden können. Eine Reparatur erschien dem Eigner nicht mehr lohnenswert. Er hätte es aber an Interessenten verschenkt.
Das Schiff wurde 1980 gebaut und war viele Jahre in Stralsund als Löschboot ‚SFA 15‘ im Einsatz. Nach der Wende wurde es 1993 in Elsfleth umgebaut. 2003 übernahm es der heute 78-jährige Kapitän Kruse.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stickenhörn: Giddy Up macht wieder von sich reden
(06.11.18) Fast pünktlich zum zehnten Jahrestag des Untergangs des Stagsegelschoners ‚Giddy up‘ an der Außenmole des Kieler Sportboothafens Stickenhörn musste jetzt die Berufsfeuerwehr anrücken. Passanten hatten einen feinen Ölfilm an der Stelle entdeckt, an der sich auf dem Grund das Heck mit dem Maschinenraum befand. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr rückte mit Ölbekämpfungsgerät und Schlauchboot an.
Gleichzeitig nahm die Wasserschutzpolizei erneut Ermittlungen auf. Nach deren ersten Erkenntnissen stammte das Öl aus dem Schiff. Wie groß die Ölmenge in dem Wrack genau ist, könnte vermutlich erst nach einer Bergung ermittelt werden. Die stand bereits im November 2008 auf der Tagesordnung. Doch damals konnten sich der Eigentümer, die Sporthafen GmbH und die Behörden nicht einigen.
Letztlich pumpten Taucher auf Kosten der Sporthafen GmbH die Treibstofftanks aus. Die ‚Giddy up‘ war bei einem Novembersturm an der Außenmole des Sporthafens gesunken. Wegen der fehlenden Einigung über die Zuständigkeitsverhältnisse wurde das Wrack des 26,8 Meter langen und 6,8 Meter breiten Schiffes auf dem Fördegrund belassen.
Masten und Aufbau wurden entfernt und zwei Bojen als Markierung der Gefahrenstelle für andere Schiffe und Boote ausgelegt. Aufgrund der neuen Lage hat das Hafenamt der Stadt Kiel nun den Eigner des Schiffes angeschrieben und ihm eine Frist gesetzt. Wenn sich der Eigner nicht mehr ermitteln lässt oder selbst nicht mehr für eine Bergung aufkommen kann, dann könnte die Stadt auf den Kosten sitzenbleiben.
Ein fünf Meter breiter Streifen rund um die Mauer ist in ihrem Zuständigkeitsbereich. Dahinter beginnt der Zuständigkeitsbereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck. Von daher könnte es das einfachste sein, das als künstliches Riff stark bewachsene Schiff weiterhin auf Grund zu belassen, zumal sich nur geringste Ölmengen noch an Bord befinden dürften.
Der Name des Seglers füllt inzwischen mehrere Aktenordner bei Polizei und Hafenbetreibern. Im September 2006 machte die ‚Giddy Up‘ Schlagzeilen, als sie zweimal im Flensburger Hafen unterging. Wieder schwimmfähig, wurde sie über Kappeln nach Kiel geschleppt. In Kiel lief sie dann am 21.10.2006 vor Stickenhörn bei einem missglückten Anlegemanöver auf Grund.
Nach der Bergung wurde das Schiff an der Spundwand des Sportboothafens festgemacht. Als sich der Streit mit dem Eigner abzeichnete, ließ die Sporthafen Kiel GmbH vorsorglich den Treibstoff von Bord holen. Am 21.11.2009 dann schlug das letzte Stündchen des 1958 erbauten Bermudaschoners.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der Uwe vor Blankenese könnte verschwinden
(06.11.18) Die Arbeiten zur Elbvertiefung machen auch vor legendären Wracks nicht halt: Das Binnenschiff ‚Uwe‘ vor Blankenese soll abgewrackt werden. Seit einiger Zeit suchte das Tauchschiff ‚HT 8 Leo‘ der Firma Hansataucher das Ufer nach Kampfmitteln ab. Die beiden rot-weiß gestreiften Leuchtfeuer werden auf jeden Fall für den neuen Fahrrinnen-Verlauf abgerissen und weiter östlich durch höhere Neubauten ersetzt.
Dann könnte das Wrack des im Dezember 1975 der Kollision des polnischen Frachters ‚Mieczyslaw Kalinowski‘ mit dem Frachter ‚Wiedau‘ zum Opfer gefallenen Binnenschiffs „Uwe“ auch verschwinden, damit große Schiffe ab 2021 besser um die Flusskurve kommen. Die Hafenverwaltung prüfte bereits die Entsorgung des Wracks, dessen Name seit dem Untergang immer wieder aufgepinselt wird. Das Schiff war zwar nach der Kollision geborgen, aber nur das Vorschiff verschrottet worden. Das Heck blieb nach Aufgabe des Bergungsbetriebs von Harms ebenso wie der als Wellenbrecher genutzte Dreimaster ‚Polstjernan‘ am Ufer liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Menorca aufgegeben
(06.11.18) Die Seenotretter von Salvamento Marítimo kamen am 3.11. der Segelyacht ‚O2‘mit drei Franzosen an Bord, die vor den Balearen leckgeschlagen war, zu Hilfe. Diese trieb 100 Seemeilen nördlich von Mallorca und 30 Seemeilen nördlich von Menorca in der stürmischen See.
Die Einsatzkräfte konnten die Schiffbrüchigen dank Rauchsignalen, die von der zwölf Meter langen Yacht aufstiegen, lokalisieren. Die Segler wurden mit einem Helikopter gerettet und dann in die Stadt Mahón nach Menorca gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weiterer Golden Globe-Race rhavariert
(06.11.18) Am 5.11. kenterte die am Golden Globe Race teilnehmende Segelyacht ‚Matmut‘ des französischen Skippers Jean Luc Van den Heede in Böen von über 50 Knoten fast durch. Sie legte sich 150 Grad auf die Seite, richtete sich aber wieder auf. Danach stand der Mast zwar noch, doch der Skipper bemerkte sofort Probleme mit der unteren Wantenspannung. Sie hatten sich deutlich gelockert, so dass der Mast unter Segeln in akuter Gefahr war. Am Mastansatz der vier unteren Wanten verschob sich ein durch den Mast führender Bolzen an Backbord und Steuerbord fünf Zentimeter nach unten und öffnete so auf jeder Seite des Mastes einen gleich langen Riss.
Zwar konnte van den Heede offenbar zwei Wanten wieder auf eine gewisse Spannung bringen, doch will der Franzose wohl kein Risiko eingehen und kündigte einen Notstopp im chilenischen Hafen Valdivia an. Er barg sofort alle Segel und lief vor dem Wind bei sieben bis zehn Meter hohen Wellen ab.
Die Rustler 36 des mehrfachen Weltumseglers van den Heede war das einzige Boot im Golden Globe Race, an dem grundlegende Veränderungen am Rigg vorgenommen wurden. Van den Heede ließ den Mast im Vergleich zur Serien-Anfertigung um 1,5 Meter kürzen und setzte auf ein im Toppbereich weiter ausgestelltes Segel, das ihm die gleiche Fläche bot wie das Seriensegel. Mit der niedrigeren Angriffsfläche für den Wind rechnete sich der Skipper bessere Chancen aus, den Stürmen während seiner Weltumseglung zu trotzen. Genau diese Veränderung könnte jetzt aber zu den Problemen geführt haben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht nach Cabangan abgeschleppt
(06.11.18) 11 Personen, davon vier Kinder, wurden am 4.11. von der in Hongkong registrierten Luxusyacht ‚Fusion’ gerettet, die neun Stunden vor der Zambales-Provinz in der Subic Bay getrieben hatte. Der Schlepper ‚Stanford’ der Malayan Towage and Salvage Corp. zog die Luxusyacht am 4.11. um 3.30 Uhr nach Cabangan. Das Schiff war am 3.11. auf dem Rückweg von Magalawa Island zum Subic Bay Yacht Club, als die Maschinen gegen 18 Uhr wohl wegen eines Öllecks ausfielen.
Freunde und Verwandten der Mitfahrer alarmierten die philippinische Coast Guard, die um 21.40 Uhr Kontakt aufnahm. Sie schickte das Mehrzweckboot 4406, das die seekranken Gestrandeten zurück nach Subic, 90 Kilometer südlich von Cabangan, brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segler vor Papeete gerettet
(06.11.18) Am 4.11. um 22:00 Uhr fing das JRCC Tahiti das Signal eines Notsenders einer Segelyacht zwischen Moorea und Huahine, rund 50 Meilen vor Papeete, auf. Um 00.20 Uhr stieg ein Dauphin-Helikopter auf und fand einen Schiffbrüchigen in einer Rettungsinsel. Er wurde um 01.30 Uhr im Taaone Hospital eingeliefert.
Der 60-jährige war mit seiner 14 Meter langen Yacht nach Huahine unterwegs, als es eine Kollision mit Treibgut und schweren Wassereinbruch gab. Sofort aktivierte er den Notsender und konnte mit seinem VHF-Funk auch mit dem Hubschrauber kommunizieren. So trug er maßgeblich zum guten Ausgang seines Schiffbruchs bei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trimaran vor Sète gestrandet und zerstört
(06.11.18) Der frühere Renntrimaran ‚VSD II’ strandete in der Nacht zum 6.11. in vier Meter hohen Wellen auf der Mole von Sète. Der Skipper Eugène Riguidel schlug um ein Uhr Alarm. Das Boot war manövrierunfähig geworden, als der Propeller beschädigt wurde. Das hilflose Boot trieb dann auf die Hafeneinfahrt von Sète zu.
Das Rettungsboot versuchte noch zu helfen, doch da wurde der Havarist bereits gegen die Felsen getrieben. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert, die die dreiköpfige Crew und den Bordhund von der Mole abbarg, auf die sie sich geflüchtet hatten. Das Boot, ein Transatlantikracer und zweimaliger Teilnehmer der Regatta Lorient-Les Bermudes-Lorient, wurde binnen kurzem förmlich pulverisiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Route du Rhum-Yacht gestrandet und geborgen
(06.11.18) Der 50 Fuß lange Monohull von Skipper Willy Bissainte, die ‚C'La Guadeloupe‘, lief bei der Route du Rhum, am Abend des4.11. auf Felsen südlich von Rouzic. Die SNSM aus Ploumanac'h in Perros-Guirec rettete den Skipper. Um 20.50 Uhr alarmierte das CROSS Corsen das Rettungsboot ‚President Toutain’, nachdem die Yacht im Sept-Iles-Archipelag vor Perros-Guirec havariert war. Sie hatte bemim Auflaufen einen 30 Zentimeter langen Riss um Rumpf, Wassereinbruch und einen beschädigten Kiel davongetragen.
Das Boot lag auf der Seite in der Brandung, als die ‚President Toutain‘ um 21:30 Uhr eintraf und zwei Seenotretter an Bord abgesetzt. Der Skipper wurde unversehrt vorgefunden. Mithilfe einer Lenzpumpe konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden.
Im dritten Anlauf gelang es dann, die Yacht freizuschleppen. Da sie aber 3,4 Meter Tiefgang hatte, konnte sie nicht in den Hafen von Perros gebracht werden. Deshalb wurde entschieden, sie nach Roscoff zu schleppen, wo sie gegen vier Uhr eintraf.
Dort wurde Willy Bissainte bereits von drei Mann seines Teams bereits erwartet. Die ‚President Toutain’ kehrte um 10:15 Uhr nach 13 Stunden auf See nach Ploumanac'h zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker sorgte für Aufregung auf Coatzacoalcos River
(06.11.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Tanker Artemis’, 30053 BRZ (IMO-Nr.: 9291640), erlitt von Texas kommend am Morgen des 5.11. auf dem Coatzacoalcos River in Mexiko einen Blackout und nachfolgenden Maschinenausfall. Das manövrierunfähige Schiff trieb auf die Villa Allende zu und lief nur wenige Meter von der dortigen Pier entfernt auf Grund. Der Tanker mit seinen 11 Metern Tiefgang konnte von fünf Schleppern rasch wieder flottgemacht werden. Sie zogen ihn um 8.30 Uhr zurück ins Fahrwasser. Um 15.50 Uhr machte er in Coatzacoalcos fest. An Liegeplatz 3 des Pajaritos Maritime Terminal sollte er 30.000 Tonnen Diesel löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsfirma gab Hebung der Phoenix auf
(06.11.18) Die Spitz Tech Co Ltd., die das Wrack des 29 Meter langen, thailändischen Touristenboots ‚Phoenix’ bergen sollte, hat am 6.11. aufgegeben und die Vereinbarung mit dem Phuket Marine Office aufgekündigt. Grund waren massive technische Probleme ebenso wie stürmisches Monsunwetter. Als das Schiff am 55.7. vor Koh Hei, südöstlich von Phuket, sank, kamen 47 Chinesen ums Leben.
Am 29.9. starb noch ein Taucher von Spitz bei den Bergungsarbeiten. Spitz Tech war am 1.8. mit der Bergung beauftragt worden. Bei einem ersten Versuch, das Wrack zu heben, sank es wieder ab und kam 400 Meter von der einstigen Untergangsstelle zu liegen. Ein weiterer Versuch schlug am 30.10. fehl. Das Department of Marine wurde über das Scheitern informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alter Schlepper brannte in Norwalk Cove Marina
(06.11.18) Die ‚The General’, ein einstiger Schlepper der U.S. Army, wurde am Abend des 5.11. durch ein Feuer in der Norwalk Cove Marina erheblich beschädigt. Das 60 Fuß lange Schiff war zu einer Yacht umgebaut worden. An Bord lebte ein Paar, und die Frau roch Rauch, öffnete eine Luke und sah Flammen dahinter.
Um 17.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Mehrere Löschfahrzeuge und das Löschboot, die ‚Marine Unit 238‘, waren vor Ort im Einsatz. Es gelang, den Brand zu löschen, doch er richtete schwere Schäden im Maschinenraum und dessen Elektrik an. Der alte Schlepper lag seit Jahren unweit von Sunset Grille.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff ‚Eemshoorn‘: Nase eingedrückt
Baggerschiff ‚Eemshoorn‘: Nase eingedrückt
(Bild: Rijkswaterstaaat)   Großbild klick!

Baggerschiff kollidierte mit Osterschelde-Sperrwerk
(05.11.18) Am 5.11. gegen fünf Uhr kollidierte das holländische Baggerschiff ‚Eemshoorn‘, 621 BRZ (IMO-Nr.: 8302753), mit dem Osterschelde-Sperrwerk. Er rammte einen der massiven Betonpfeiler und verkeilte sich in dem Bauwerk. Das unbeladene Schiff war in der Nacht aus Yerseke in Richtung der Osterschelde ausgelaufen.
Boote der KNRM bargen vorsorglich drei Crewmitglieder ab. Der Kapitän blieb an Bord. Die N57, die über das Sperrwerk führt, wurde um sieben Uhr für den Verkehr gesperrt.
Um 7.20 Uhr gelang es, die ‚Eemshorn‘ wieder zu befreien. Mit komplett eingedrücktem Bug nahm sie Kurs auf den Binnenhafen von Neeltje Jans, wo nach dem Festmachen Rijkswaterstaat und die Polizei ihre Ermittlungen aufnahmen. Um 7.55 Uhr konnte der Verkehr über das Sperrwerk wieder freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Helene G‘
Archivbild Frachter ‚Helene G‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter kehrte nach Kollision in Husum direkt in Werft zurück
(05.11.18) Am 1.11. kollidierte der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Helene G‘, 2301 BRZ (IMO-Nr.: 9195406), der Gerdes Bereederungs-GmbH & Co. KG in Haren/Ems beim Auslaufen aus dem Husumer Hafen mit dem Sperrwerk des Hafens. Unmittelbar nach dem Ablegen gegen 18.40 Uhr konnte vermutlich wegen eines technischen Defektes kein Einfluss mehr auf den Verstellpropeller ausgeübt werden.
Dieser veränderte selbstständig seinen Anstellwinkel und ließ sich nicht mehr auf Nullschub stellen. Das Schiff reagierte daraufhin nicht mehr und beschleunigte. Auch ein sofort eingeleiteter Maschinenstopp und ein Notankermanöver konnte den Zusammenprall mit dem Sperrwerk nicht mehr verhindern.
Der Frachter traf es daraufhin mit seinem Steven und trug beim Aufprall Beulen und Farbabrieb davon. Am Schöpfwerk entstand erheblicher Sachschaden. Die ‚Helene G‘ hatte seit dem 18.10. bei der Husumer Schiffswerft gelegen und kehrte nach dem Unfall direkt dorthin zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Emmjay‘ im Vollbrand
Segelyacht ‚Emmjay‘ im Vollbrand
(Bild: Wiwat Chitchertwong)   Großbild klick!

Yacht ging nach Blitzeinschlag in Flammen auf
(05.11.18) Am Nachmittag des 3.11. wurde die Segelyacht ‚Emmjay‘, eine 50 Fuß lange Beneteau-Sloop, mit neun britischen Touristen an Bord in den Gewässern von Phuket in der Phang Nga Bay vor der Küste Thailands von einem Blitz getroffen und geriet in Brand. Die fünf Männer und vier Frauen, die am Vortag mit der Charteryacht zur Krabi Provinz aufgebrochen waren, konnten sich unversehrt retten und wurden von einem anderen Boot an Bord genommen. Die Yacht wurde von dem Feuer komplett zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fundament für Windrad abgestürzt
(Bild: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern)   Großbild klick!

Svenja darf aus Rostock auslaufen
(05.11.18) Fünf Tage nach dem Ladeunfall am 31.10., bei dem ein 800-Tonnen-Mono-Pile im Rostocker Seehafen abstürzte, haben die Behörden die Festlegeverfügung für den deutschen Schwergutfrachter ‚Svenja‘ wieder aufgehoben. Sie sollte am Abend des 5.11. wieder nach Teesport auslaufen. Das etwa 800 Tonnen schwere Stahlrohr sollte am 31. 10. auf das Schiff gehievt werden. Dabei rutschte es aus bisher ungeklärter Ursache aus der schlaufenartigen Befestigung und stürzte auf Deck des Frachters ab.
In der Nacht zum 3.11. wurde es mit Kränen geborgen und an Land gelagert. Das Schiff trug nur geringe Schäden davon, weil das 100 Meter lange Rohr auf ein anderes Rohr an Bord fiel, das den Aufprall abfing.
Die Untersuchungen des Bundesamts für Seeunfalluntersuchung und der Wasserschutzpolizei dauerten noch an. Bei dem Unfall wurde ein Besatzungsmitglied leicht verletzt, der Schaden wurde auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Helguvik auf Grund gelaufen
(05.11.18) Am 3.11. um 00:45 Uhr lief der unter Bahamas-Flagge laufende Zementtransporter ‚Fjordvik’, 3091 BRZ (IMO-Nr.: 7423249), auf Felsen vor der Schutzmole von Helguvik auf Island. Offenbar hatte bei stürmischer See der von Aalborg kommende Frachter die Hafeneinfahrt trotz Lotsenassistenz verfehlt.
Der Rumpf wurde aufgerissen, und es kam zu Wassereinbruch und Ölaustritt. Die Crew wurde von zwei Helikoptern der isländischen Coast Guard abgeborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker auf Amokfahrt in Kaoshiung
(05.11.18) Der 75 Meter lange, taiwanesische Tanker ‚Kinshing’ (MMSI-Nr.: 416065800) kollidierte am 3.11. beim Versuch, aus dem Hafen von Kaohsiung auszulaufen, binnen 10 Minuten gleich mit zwei dort am Kai liegenden Schiffen. Um 08.50 Uhr nahm er zunächst den japanischen Containerfrachter ‚Setsu Maru‘, 3409 BRZ (IMO-Nr.: 9701695), aufs Korn, dessen Oberdeck an Steuerbordseite Schaden nahm. Dann lief der Tanker quer durch das Hafenbecken auf den ebenfalls festgemachten, taiwanesischen Tanker ‚Der Yun‘, 5557 BRZ (IMO-Nr.: 9589982) zu und schrammte an dessen Seite entlang, auch hier Schäden am Hauptdeck hinterlassen.
Dann konnte die Kinshing unter Kontrolle gebracht werden und machte unweit der ‚Der Yun‘ fest. Sie trug bei der zweifachen Kollision Schäden am Bug davon. Während die ‚Setsu Maru‘ um 11.40 Uhr den Hafen von Kaohsiung verlassen konnte und am 4.11. um 23.50 Uhr am Naha Container Terminal festmachte, blieben die beiden Tankers vorerst im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in New Mangalore Port
(05.11.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter ‚Xpress Brahmaputra‘, 10752 BRZ (IMO-Nr:9152911), kollidierte beim Loswerfen von Mole 2 in New Mangalore Port am 3.11. gegen sieben Uhr mit einem Poller. Dabei wurde der Rumpf auf mehreren Metern Länge aufgerissen. Aus dem Leck am Backbord-Heck lief aus einem beschädigten Tank Dieselkraftstoff aus.
Ölsperren wurden ausgelegt, und das Öl mit Skimmern aufgenommen. Binnen vier Stunden war die Lage unter Kontrolle. Der Frachter musste zur Untersuchung und Reparatur im Hafen bleiben. Er läuft in einem regelmäßigen Dienst zwischen New Mangalore Port und Colombo.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter riss sich in Paranaguá los
(05.11.18) Der maltesische Containerfrachter ‚MSC Ajaccio‘, 99402 BRZ (IMO-Nr.: 9605267), riss sich in einem Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 80 km/h am 4.11. um 15.20 Uhr von seinem Liegeplatz im Containerhafen von Paranaguá los.
Nachdem die Trossen unter dem Winddruck nacheinander unter pistolenschussartigem Knallen nacheinander brachen, trieb der Frachter im Hafen, ehe Schlepper ihn in einem zweistündigen Kampf an einem Ankerplatz sichern konnten. Er lief um 17.15 Uhr schließlich aus und nahm Kurs auf Montevideo, wo er am 6.11. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bornholm: Angelkutter sank nach Kollision
(05.11.18) Am 4.11. gegen fünf Uhr kollidierte der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter ‚Begonia S‘, 8837 BRZ (IMO-Nr.: 9445540), auf der Fahrt von Newport, England, nach Danzig mit dem 20 Meter langen, polnischen Angelkutter ‚Mietus II‘. Dieser war mit 13 Sportfischern und einer dreiköpfigen Crew gegen Mitternacht aus Kolobrzeg, dem ehemaligen Kolberg, ausgelaufen. Der Zusammenstoß ereignete sich neun Meilen südlich von Bornholm.
Der Kutter sank, und die 16 Mann mussten in eine Rettungsinsel flüchten. Der dänische Seerettungsdienst schickte drei Rettungsboote, zwei aus Rønne sowie die ‚Leopold Rosenfeldt’ der Station in Nexø und zwei SAR-Hubschrauber zur Unglücksstelle. Auch der Kutter ‚Tasmania – R 60‘ eilte auf die Unglücksstelle zu.
Lediglich ein Mann hatte eine leichte Gesichtsverletzung davongetragen und kam ins Krankenhaus von Rønne. Die übrigen 15 hatten den Untergang unversehrt überstanden. Die ‚Begonia S‘, die nach dem Zusammenstoß noch einige Minuten lang ihre Fahrt fortgesetzt hatte, wurde angewiesen, vor dem Hafen von Rønne Anker zu werfen für die notwendigen Untersuchungen.
Ihre 17-köpfige Crew von der Türkei, Georgien und Indien war unversehrt geblieben. Für ihre Vernehmungen mussten Dolmetscher auf die Insel kommen. Auch ein Expertenteam wurde nach Bornholm geschickt, um mögliche Umweltrisiken, die von dem Kutterwrack ausgehen könnten, zu erkunden.
Bislang gab es keine Ölaustritte. Lediglich etwas Treibgut und die Rettungsinsel des 1966 in Dänemark erbauten Kutters wurden geborgen. Die Schiffbrüchigen wurden alle in einem Hotel in Rønne untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Dordtsche Kil
(05.11.18) Ein Tankmotorschiff aus Werkendam kollidierte am Morgen des 3.11. mit dem Kai der Dordtsche Kil bei Dordrecht. Danach durfte die übrige Schifffahrt die Unfallstelle nur vorsichtig und unter Aufsicht von Rijkswaterstaat passieren.
Das Patroullienboot ‚RWS 71‘ und das Polizeiboot ‚P 93‘ waren vor Ort im Einsatz. Gegen 12 Uhr wurden die Beschränkungen wieder aufgehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Küstenwache untersucht Hurrikanopfer
(05.11.18) Die U.S. Coast Guard und Teams der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission haben mit der Untersuchung von Schiffen, die vom Hurrikan Michael beschädigt oder vertrieben wurden, begonnen, um mögliche Gefährdungen für Umwelt oder Navigation festzustellen. Seit dem 3.11. wurden 725 Boote, insgesamt mehr als 50 Prozent aller potentiellen Objekte, inspiziert. Von diesen wurde bei 199 Handlungsbedarf festgestellt.
Dies könnte weitere Überwachung, Entfernung umweltgefährdender Stoffe oder eine Kompletträumung sein. Hierfür wurde eine Prioritätenliste erarbeitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Stellendam aufgelaufen
(05.11.18) Am 2.11. um 06.45 Uhr wurde das KNRM-Rettungsboot Antoinette der Station Stellendam alarmiert, nachdem der holländische Trawler "Quo Vadis - GO 44", 367 BRZ (IMO-Nr.: 8906327), im Slijkgat auf Grund gelaufen war. Der Havarist saß unweit der Tonne SG-8 fest.
Es gelang den Seenotrettern rasch, eine Schleppverbindung herzustellen und den Kutter auf tieferes Wasser zu ziehen. Nachdem der Trawler erfolgreich wieder flottgemacht war, nahm er mit eigener Kraft Kurs auf den Hafen von Stellendam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angelkutter havariert – ein Verletzter
(05.11.18) Am 3.11. wurde das Rettungsboot der KNRM-Station Breskens, die ‚Zeemanshoop’, alarmiert, nachdem ein Angelkutter aus Breskens mit 12 Personen an Bord in der Mündung der Westerschelde technische Probleme gemeldet hatte. Der Backbord-Baum konnte nicht mehr angehoben werden, und der Skipper fand diese Lage zu gefährlich mit den Angelgästen an Bord und bat die Küstenwache um Hilfe.
Das Rettungsboot lief sofort zu dem bei Nord-Wielingen liegenden Kutter aus und übernahm alle Sportangler von Bord. Dann wurden zwei Rettungsleute auf dem Havaristen abgesetzt. Es gelang mit einer Notkonstruktion, den Baum dann anzuheben und das Netz zu bergen.
Anschließend nahmen beide Fahrzeuge Kurs auf Breskens. Ein Fischer war bei den Arbeiten gestürzt. Vorsorglich wurde ein Krankenwagen zum Hafen gerufen. Nach einer Untersuchung wurde er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus in Terneuzen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker lief auf Svir auf Grund
(05.11.18) Auf dem Svir unweit von Lodeynoye Pole kam der russische Tanker ‚Volgoneft 38‘ (MMSI-Nr.: 273319170) nach einem Maschinenausfall am 2.11. vom Kurs ab und lief auf Grund. Er war auf der Fahrt von Yaroslavl nach St. Petersburg und hatte 4.598 Tonnen Öl an Bord.
Die 13-köpfige Crew blieb unversehrt. Am 4.11. gelang es dem zur Assistenz gerufenen Schlepper ‚OT-2032‘, den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Lundy
(05.11.18) Der unter Luxemburg-Flagge laufende Frachter ‚Wilson Avonmouth‘, 2451 BRZ (IMO-Nr.: 9313747), erlitt auf der Fahrt von Ijmuiden nach Bilbao mit 3.292 Tonnen Stahlspulen und einer siebenköpfigen Crew an Bord am 2.11. um 8.30 Uhr einen Maschinenausfall sechs Meilen östlich der Insel Lundy. Das Schiff trieb auf Position 051 09 36 N, 004 28 54 W, während sich die Crew daran machte, einen Filter auszutauschen. Gegen Mittag war die Reparatur beendet, und das Schiff, das sich inzwischen sieben Meilen westnordwestlich von Morte Point befand, setzte um 12.35 Uhr die Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker von Bö auf Grund gedrückt
(05.11.18) Der 132 Meter lange, russische Tanker ‚Volgoneft-240‘ (MMSI-Nr.: 273353010) wurde am 31.10. gegen 5.50 Uhr von einer starken Windbö bei Kilometer 665 auf dem Wolga-Ostsee-Kanal erfasst und auf Grund gedrückt. Das Schiff lag bei Sheksna vor Anker. Es hatte eine Ladung von 4.582 Tonnen Öl an Bord.
Es hob sich 10 Zentimeter aus der Last. Der Schlepper ‚Engineer Smirnov’ wurde zur Assistenz gerufen und machte den Tanker wieder flott.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rauchentwicklung auf Tanker
(05.11.18) Der kanadische Tanker ‚Mia Desgagnes‘, 12061 BRZ (IMO-Nr.: 9772278), erlitt am 1.11. u 7.55 Uhr einen Totalausfall der Hauptmaschine auf Position 045 33 25.4 N, 073 30 41.6 W, nördlich des Hafens von Montreal. Die Crew warf Anker bei Pointe-aux-Trembles.
Qualm drang aus einem Pumpenraum. Wie sich herausstellte, rührte die Rauchentwicklung von einem schadhafen Generator her.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter von eigenem Anker aufgerissen
(05.11.18) Der Backbord-Buganker des unter Komoren-Flagge laufenden Frachters ‚Hala‘, 4927 BRZ (IMO-Nr.:9053830), löste sich am 1.11. beim Auslaufen aus dem Hafen von Igoumenitsa und riss ein kleines Loch in den Rumpf. Dadurch kam es zu einem Wassereinbruch in einen Laderaum im Vorschiff. Er konnte unter Kontrolle gebracht werden, doch die Hafenbehörde von Igoumenitsa erteilte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturen und eine Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Muskelkraft angelegt
(05.11.18) Auf der türkischen Fähre ‚Elliyedinci Alay‘, 1490 BRZ (IMO-Nr.: 9615896), kam es auf der planmäßigen 9-Uhr-Fahrt von Kabatepe nach Gökçeada beim Ansteuern des Gökçeada Kuzu-Hafens um 10.440 Uhr zum Ausfall einer der beiden Hauptmaschinen. Wegen starken Windes konnte das Schiff mit nur einer Maschine nicht sicher einlaufen. Boote zogen daraufhin die Festmachtrossen zum Ufer, wo eine Reihe von Menschen sie übernahmen und die Fähre langsam an den Kai zogen. Mit einer halben Stunde Verspätung konnte die Entladung beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zerstörtes Leuchtfeuer geborgen
(05.11.18) Nachdem die estnische Fähre ‚Regal Star‘, 15412 BRZ (IMO-Nr.: 9087116), am 30.10. mit dem Leuchtfeuer Remmargrund auf Position 59-45.52 N 019-19.00 O kollidierte, wurde das Bauwerk inzwischen von Sjöfartsverket inspiziert. Taucher fanden das Fundament des Turms intakt vor. Allerdings mussten der Turm selbst und andere Teile oberhalb der Wasserlinie ersetzt werden.
Der Tonnenleger ‚Fyrbjörn’ barg den oberen Turmteil und weitere Trümmer aus dem Wasser und transportierte sie ab. Eine provisorische ViVa-Station wurde auf der Söderarm-Station eingerichtet, die Wetterdaten aussendet. Ein Licht wurde auf dem Turmfundament eingesetzt, und weiter wurden Navigationswarnungen ausgestrahlt. Die ‚Regal Star‘ hatte am 2.11. den Liniendienst Kapellskär-Paldiski wieder aufnehmen können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Landungsschiff vor Malay gesunken
(05.11.18) Am 4.11. sank das philippinische Landungsschiff LCT ‚Bato Twin‘ mit einer Ladung Sand und Kies, vor Malay, Aklan, in der Nähe der Urlauberinsel Boracay. Es war vom Hafen von Sambiray nach Manoc-Manoc auf Boracay unterwegs, als die philippinische Küstenwache in Aklan gegen 10:25 Uhr einen Notruf auffing. Sie rettete alle 12 Besatzungsmitglieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Dalben in Kudensee
(05.11.18) Am 4.11. kollidierte der britische Frachter ‚Vectis Isle‘, 7227 BRZ (IMO-Nr.: 9626156), auf dem Nord-Ostsee-Kanal mit einem Holzdalben und hat diesen verschoben. Gegen 20:05 Uhr meldete die Verkehrszentrale NOK, dass das Schiff, beim Manövrieren in der Kanalweiche Kudensee an der Nordseite gegen einige alte Holzdalben geraten war war und dabei einen von diesen verschoben hatte.
Die "Vectis Isle" blieb dabei unbeschädigt. Sie setzte ihre Reise von Sorel nach Oxelosund fort, wo sie am 6.11. einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung in Wismar geglückt
(05.11.18) 1,5 Wochen nach dem Untergang des Kutters ‚Jas von Mund‘ im Wismarer Hafen ist es am 3.11. gelungen, das 70 Jahre alte Schiff mithilfe eines Mobilkrans und zahlreicher Hebesäcke, die den Rumpf leichter machten, wieder an die Wasseroberfläche zu holen. Die Bergung gestaltet sich schwierig, weil es dabei hätte auseinanderbrechen können. Dies sollte unbedingt verhindert werden, denn der Eigner möchte den Kutter reparieren lassen und darauf künftig wieder Fischbrötchen verkaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten in Rapallo angelaufen
(05.11.18) Taucher der italienischen Feuerwehr, Marine, Carabinieri und Guardia die Financia haben mit den Aufräumarbeiten in der Marina von Rapallo, Ligurien, begonnen. Von 335 Booten und Yachten, die dort lagen, blieben nur 124 intakt, über 200 sanken. In der ersten Phase werden zunächst Wertgegenstände und Dokumente an die Wasseroberfläche zurückgeholt.
Weiterhin werden die Boote, die nicht gesunken sind, registriert und der Hafengrund kartiert. Dann werden die schwimmfähigen Yachten abtransportiert und gelagert. In Phase 3 folgt die eigentliche Bergung der gesunkenen Wracks.
Quelle:Tim Schwabedissen


Entmastete Yacht vor La Hague
Entmastete Yacht vor La Hague
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Normandie: Entmastete Yacht vor La Hague abgeschleppt
(02.11.18) Am 26.10. kam ein Boot der SNSM-Station Goury la Hague einer 12 Meter langen Segelyacht mit einer siebenköpfigen Crew an Bord zu Hilfe. Die Yacht hatte vor La Hague Mastbruch erlitten und trieb manövrierunfähig in der aufgewühlten See. Das zerstörte Rigg hing am Rumpf herunter.
Es gelang an Bord abgesetzten Seenotrettern, die Trümmer aufzuklaren und dann die Yacht auf den Haken zu nehmen. Binnen mehrerer Stunden wurde das Boot anschließend nach Cherbourg abgeschleppt. Es handelte sich um eine Sun Odyssey 44.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Kutter trieb vor Réthoville
(02.11.18) Am 31.10. wurde die SNSM in Fermanville vom CROSS Jobourg gegen 16 Uhr alarmiert, nachdem der sieben Meter lange Kutter ‚P'tits Mouks‘ drei Meilen vor Réthoville Maschinenausfall erlitten hatte und um Assistenz bat. Zunächst trieb er in der See, doch nach 15 Minuten gelang es, einen Treibanker auszubringen. Vom Semaphor in Barfleur gab es inzwischen auch Sichtkontakt.
Das SNSM-Rettungsboot ‚Cape Lévy II‘ lief binnen 15 Minuten aus Pignot aus und setzte einen Rettungsmann auf dem Kutter ab. Dieser kappte erst die Verankerung, dann ging es mit der ‚P'tits Mouks‘ auf dem Haken nach Roubaril Gatteville-le-Phare. Gegen 18 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Uta‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Sietas-Frachter hatte Kollision in Næstved
(02.11.18) Am 31.10. um 15.20 Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Uta‘, 2119 BRZ (IMO-Nr.: 8415691), mit einer Kaimauer im Hafen von Næstved. Dort hatte das Schiff seit dem 25.10. gelegen und wollte nun nach Klaipeda auslaufen. Nach der Havarie musste es in den Hafen zurückkehren und wurde dort auf Schäden hin untersucht.
Nachdem sich herausgestellt hatte, dass es die Havarie ohne solche überstanden hatte, durfte es die Reise wieder aufnehmen. Am 3.11. wurde der 1984 auf der J.J. Sietas-Werft in Hamburg als ‚Halina‘ erbaute Frachter in Klaipeda erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autofrachter kollidierte mit Schleuse in Bremerhaven
(02.11.18) Am Vormittag des 31.10. gegen 10.45 Uhr kollidierte im Überseehafen in Bremerhaven der unter Marshall Islands-Flagge laufende Autocarrier ‚Glovis Sirius‘, 65697 gt (IMO: 9749582), mit der Nordschleuse. Die Havarie ereignete sich trotz der Assistenz durch drei Schlepper. Das Schiff stieß gegen die östliche Seite der Nordschleuse. An der Schleuse kam es beim Aufprall lediglich zu leichten Schäden. Ins Achterschiff des Frachters wurde etwa vier bis fünf Meter oberhalb der Wasserlinie am Steuerbordseite ein Loch in die Außenhaut gerissen. In diesem Bereich befand sich ein Frischwassertank, der unter anderem zum Herstellen von Löschschaum verwendet wurde.
Die Sicherheit des Schiffes war nicht gefährdet, da ein weiterer Tank zur Verfügung stand. Durch die Berufsgenossenschaft Verkehr wurde dem 45 Jahre alten Kapitän die Weiterfahrt und ein Auslaufverbot ausgesprochen bis die Schäden beseitigt waren. Am 2.11. um 00.20 Uhr verließ die ‚Glovis Sirius‘ den Bremerhavener Nordhafen wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht gestrandet
Segelyacht gestrandet
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Côte d’Azur: Segelyacht in Almanarre gestrandet
(02.11.18) Am 29.10. riss sich in dem schweren Sturm, der über das Mittelmeer zog, in Madrague de Hyères, eine Segelyacht los und strandete im südlichen Teil von Almanarre. Ein Rettungsboot sowie ein RIB der SNSM-Station Hyères kamen auf Bitten des Eigners am 31.10. zu Hilfe nud bargen das Boot binnen fünf Stunden.
Dabei war auch ein Schaufellader im Einsatz. Die Yacht, die leckgeschlagen war und Wassereinbruch erlitten hatte, wurde zurück in den Stadthafen geschleppt und dort an Land gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung in Wismar dauert an
(02.11.18) Die Bergung des im Wismarer Hafen gesunkenen Verkaufskutters ‚Jas von Mund‘ könnte womöglich erst in der nächsten Woche beendet sein. Das Parchimer Bergungsunternehmens Tai Tech GmbH musste weitere schwere Gegenstände aus dem Schiff entfernen, um es leichter zu machen. Erst dann kann das Wasser abpumpen und der etwa 70 Jahre alten Kutter vollständig an die Wasseroberfläche geholt werden, ohne auseinanderzubrechen.
Der 16 Meter lange 30-Tonner ist in einem so maroden Zustand, dass er auseinanderbrechen könnte, wenn es zu schnell durch den eingesetzten Mobilkran der Rostocker Korrosionsschutz GmbH gehoben würde. Offensichtliche Schäden am Rumpf gab es aber bislang nicht. Große Luftkissen unter dem Rumpf sollten in der finalen Phase dann für die notwendige Entlastung sorgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angebrannte Innnenausstattung wird am Kai gelöscht
Angebrannte Innnenausstattung wird am Kai gelöscht
(Bild: Philip Ruckle)   Großbild klick!

Feuer auf Charterkutter
(02.11.18) Am 1.11. gegen 7:30 Uhr wurde das Roanoke Island Volunteer Fire Department alarmiert, nachdem auf dem 50 Fuß langen Charterkutter ‚Fishin Fanatic’ in der Wanchese Marina in the ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff lag an der Mill Landing Road in Wanchese. Die Einsatzkräfte wurden durch Trupps aus Manns Harbor, Kill Devil Hills, Nags Head, einer Rehab Unit aus Colington, EMS, dem Dare County Sheriff und der Dare County Fire verstärkt.
Mit Schaum konnte der Brand an Bord der 1977-er-Rose Brothers erstickt werden. Ein Teil des NC Highway 345 wurde während der Löscharbeiten gesperrt, um Hydranten zu erreichen. Angebranntes Interieur wurde aus dem Schiffsinnern gezogen und auf der Kaifläche abgelöscht.
Gegen 10 Uhr konnten die Feuerwehren wieder abrücken. Der Schaden an der Kajüte und der Maschine des Schiffes war erheblich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwedisches Landungsboot drohte nach Granatenexplosion zu sinken
(02.11.18) Am 1.11. gegen 14 Uhr schlug östlich von Landsort ein Landungsboot der schwedischen Marine nach einer Explosion bei einer Munitionsräumung leck. Die Coast Guard, die Seenotretter aus Nynäshamn, ein SAR-Helikopter sowie zwei Schiffe der Marine und ein Lotsenboot aus Landsort kamen nach dem Mayday-Ruf zu Hilfe. Wie sich herausstellte, hatte eine Person am 30.10. eine Rauch-Handgranate gefunden.
Diese sollte ins Wasser gezogen und unschädlich gemacht werden, doch dabei kam es zu einer vorzeitigen Detonation. Das sinkende Landungsboot, das in Berga stationiert war, wurde vorsorglich in flachem Wasser auf Grund gesetzt, um den kompletten Untergang abzuwenden. Niemand der sechsköpfigen Crew kam dabei zu Schaden.
An Bord des Schiffes waren auch vier Tonnen Diesel, deren Auslaufen zu verhindern war. Der Havarist wurde so rasch wie möglich wieder schwimmfähig gemacht und nach Muskö abgeschleppt. Die Operation wurde durch die Küstenwachboote ‚KBV 031‘ und ‚KBV 313' abgesichert. Nun galt es zu untersuchen, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gekentertes Geisterschiff trieb vor Oostpunt
(02.11.18) Vor Oostpunt nahe dem Tauchplatz Awa Blanku in Curaçao sank am 31.10. das 32 Meter lange venezolanische Transportschiff ‚Dona Ramona' (MMSI-Nr.: 77565432). Es war bereits am 12.10. nach dem Auslaufen aus Trinidad gekentert und das aufgegebene Wrack dann abgetrieben. Am 29.10. sichtete das Dash-Patroullienflugzeug ein unbekanntes Schiff zwischen Bonaire und Curacao.
Daraufhin wurde das Schnellboot ‚Frisc' zu der Position geschickt. Es stellte sich heraus, dass es sich nicht, wie zunächst von der Flugzeugcrew angenommen, um eine Barge, sondern um den Rumpf eines gekenterten Frachters handelte. Auf Nachfrage beim MRCC konnte herausgefunden werden, dass es es das am 12.10. auf dem Weg nach Trinidad verunglückte Schiff war.
An Bord hatten sich fünf Mann Besatzung befunden, von denen vier nach dem Schiffbruch von einem Fischer aus Trinidad gerettet worden waren. Der fünfte blieb vermisst und könnte im Wrack eingeschlossen worden sein. Am 1.11. sollte versucht werden, das Wrack mit Tauchern zu erreichen. Die Wrackposition wurde vorerst mit Lichtern markiert und die Schifffahrt in dem Seegebiet durch die Küstenwache gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Monopile in Rostock abgestürzt
(02.11.18) Beim Verladen eines 800 Tonnen schweren Stahlrohrs für einen Offshore-Windpark kam es am Abend des 31.10. zu einem schweren Zwischenfall am Liegeplatz 12 des Rostocker Überseehafens. Der 100 Meter lange Monopile rutschte beim Verladen aus der Befestigung, stürzte ab und blieb anschließend teils auf dem deutschen Schwergutfrachter ‚Svenja‘, 15026 BRZ (IMO-Nr.: 9458901), und der Kaikante liegen. Der unlackierte Teil des Pfahls grub sich in den Boden der Pier ein, der lackierte Teil steckte in der Ladefläche des Schiffes an Backbordseite.
Ein Besatzungsmitglied des Spezialschiffs wurde dabei leicht am Arm verletzt. Insgesamt sollten sechs Rohre verladen werden, bei Nummer vier kam es zu dem Unfall. Der Schaden an Kaimauer und Schiff betrug etwa eine halbe Million Euro. Die Bergung der Riesenröhre mit einem Spezialkran dauerte am 2.11.noch an. Die genaue Ursache war noch unklar. Vieles sprach offenbar für einen Materialfehler, möglicherweise war eine Halterung abgerissen.
Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen in Hamburg hat die Ermittlungen übernommen. Kai und Hafenbecken wurden gesperrt, die Bergung des bis zu acht Meter dicken Rohrs dauerte noch an. Ob das Rohr bei dem Aufprall beschädigt wurde, würde erst danach untersucht werden können.
Produziert wurde es von der Firma EEW SPC. Der Rostocker Ableger der Erndtebrücker Eisenwerke aus Nordrhein-Westfalen ist Weltmarktführer für den Bau solcher XL-Monopiles. Eine dreistellige Zahl der Mega-Rohre wird jährlich von Rostock aus in alle Welt verschifft.
Als Fundamente für die Windräder werden sie in den Meeresboden gerammt und mit Beton gefüllt. Die Ladung der ‚Svenja' war für Teesport bestimmt, von wo sie am 30.10. kommend auch nach Rostock eingelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Regatta im Sturm gestandet
(02.11.18) Die US Coast Guard kam am Morgen des 1.11. zwei Seglern vor Matagorda Island zu Hilfe, deren 37 Fuß lange Segelyacht ‚Tradewinds’ nach einem Mastbruch auf Grund gelaufen war. Die Coast Guard Houston-Galveston wurde alarmiert, nachdem das Boot während einer Regatta von Houston nach Port Aransas am Vorabend nach Durchzug eines Sturms nicht mehr erreichbar war. Der Eigner und Skipper konnte aber die Air Station Corpus Christi kontaktieren und meldete, dass das Boot auf Matagorda Island gestrandet war.
Er litt an Anzeichen von Unterkühlung. Von der Station stieg ein MH-65 Dolphin Helikopter auf und lokalisierte das Boot. Die beiden Segler wurden aufgewinscht und zum Port Lavaca Airport, wo sie medizinisch betreut wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Montreal
(02.11.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Federal Severn‘, 24196 BRZ (IMO-Nr.: 9606821), erlitt unmittelbar nach dem Verlassen des Hafens von Montreal am 27.10. Probleme mit dem Kühlwassersystem der Hauptmaschine. Die Havarie ereignete sich auf Position 45 33.776 N 073 30.784 W.
Der Frachter steuerte um 15.30 Uhr einen Ankerplatz an, wo die Crew mit der Reparatur begann. Nachdem diese beendet war, konnte das Schiff die Fahrt nach Vila do Conde fortsetzen, wo es am 8.11. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge riss sich von Schlepper los
(02.11.18) Am 26.10. um 16.50 Uhr riss der Schleppdraht des kanadischen Schleppers ‚Sharon M I‘, 450 BRZ (IMO-Nr.: 9084059) zu der von ihm gezogenen Barge ‚Huron Spirit‘, 4542 BRZ. Der Schleppzug befand sich auf dem Weg nach Windsor nahe Sault-Ste-Marie auf Position 46 30.07 N, 084 23.7 W. Am 31.10. um 10.15 Uhr verließ die ‚Sharon M I‘ den Hafen von Sault Ste. Marie wieder und nahm zunächst Kurs auf Detroit, wo sie am 2.11. gegen vier Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Tuzla
(02.11.18) Am 1.11. brach auf dem litauischen Reefer ‚Andromeda‘, 4899 BRZ (IMO-Nr.: 8806242), der seit dem 12.10. zu Überholungsarbeiten am Tuzla Evliya Çelebi Mahallesi Tersaneler Caddesi 6 lag, ein Feuer aus. Dichter Rauch stieg aus dem betroffenen Laderaum auf. Drei Arbeiter mussten wegen Rauchgasvergiftungen behandelt werden.
50 Mann und 17 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, außerdem Polizei, Coastguard und medizinische Helfer waren vor Ort im Einsatz. Schlepper kühlten dabei den Rumpf von außen mit ihren Löschmonitoren, um eine Explosion von Treibstoff in den Tanks durch die enorme Hitze zu verhindern. Nach sechs Stunden gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Rostov auf Grund gelaufen
(02.11.18) Der 103 Meter lange, russische Frachter ‚Bologoe‘, (MMSI-Nr.: 273314020), lief am 31.10. um 9.50 Uhr bei Flusskilometer 3.127,5 auf dem Don auf Grund. Ursache der Havarie war ein Navigationsfehler. Die beiden Schlepper ‚Dobrynya‘ und ‚Redovyy-24‘ wurden zu Hilfe gerufen.
Um 12.55 Uhr gelang es ihnen, den Havaristen wieder flottzumachen. Er wurde auf der Reede von Aleksandrovskiy bei Rostov vor Anker gelegt, wo eine Inspektion durch die Hafenbehörden stattfand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Trawler in Murmansk
(02.11.18) Am 1.11. um 4.50 Uhr brach auf dem russischen Trawler ‚Vilnyus‘, 1409 BRZ (IMO-Nr.: 8227056), der an Liegeplatz Nr.9, im Fischereihafen von Murmansk lag, ein Feuer in der Kühlabteilung aus. Drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren mit 20 Mann vor Ort. Neben dem Brandschaden wurden auch die Laderäume und die Fischverarbeitungsabteilung durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall im Englischen Kanal
(02.11.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker ‚Gas Spirit‘, 3678 BRZ (IMO-Nr.: 9249697), erlitt auf der Reise von Karlshamn nach Cork mit einer 19-köpfigen Crew an Bord am 1.11. um 5.10 Uhr einen Maschinenausfall auf Position 51 12 27 N, 01 44 01.2 O. Die Crew konnte den Schaden beheben, und am 2.11. war der Tanker wieder im Englischen Kanal unterwegs. Er sollte am 3.11. um sechs Uhr in Cork festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Hirtshals abgeschleppt
(02.11.18) Am 1.11. um 16.30 Uhr wurde der holländische Trawler ‚Hendrik Sr. - UK 200‘, 111 BRZ (IMO-Nr.: 9680920), auf der Nordsee manövrierunfähig, nachdem ein Draht seinen Propeller blockiert hatte. Das dänische Rettungsboot ‚Margrethe Gaardbo’ (IMO-Nr.: 8917431) der Hirtshals RST wurde zur Assistenz gerufen.
Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn nach Hirtshals ein. Um 22.50 Uhr wurde er dort an der Westmole festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler verwechselte Hafeneinfahrt in Hanstholm mit Baustelle
(02.11.18) Am 31.10. gegen neun Uhr wurde die Rettungsstation in Hanstholm alarmiert, nachdem der belgische Trawler ‚Dennis - Z 510‘, 388 BRZ (IMO-Nr.: 9215969), in der Hafeneinfahrt auf Grund gelaufen war. Offenbar hatte der Skipper eine Lücke in dem noch nicht fertiggestellten Neubau der Ostmole des Hafens mit dessen bestehender Zufahrt verwechselt und die gelben Markierungen übersehen. Nun saß das Schiff auf dem Fundament des Steinwalls fest.
Sowohl das große wie auch das kleine Rettungsboot, die ‚C.B. Claudi‘ und ‚LRB 22‘, liefen zur Strandungsposition. Nachdem sichergestellt war, dass es keinen Wassereinbruch gegeben hatte, erhielten die beiden auf Standby liegenden Boote vom JRCC die Erlaubnis, den Havaristen zu bergen.
Doch diesem gelang es ohne Fremdhilfe, mit höchster Fahrtstufe achteraus laufend, sich zu befreien. Danach wurde er in den Hafen eskortiert, wo er um 11.30 Uhr festmachte. Nach Inspektionen konnte die ‚Dennis‘ gegen 18 Uhr wieder zu den Fanggründen auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zürichsee-Fähre erlitt Maschinenschaden
(02.11.18) Die voll beladene Zürichsee-Fähre ‚Meilen‘, 245 tdw, wurde am 1.11. gegen 13 Uhr auf der planmäßigen Fahrt von Meilen nach Horgen kurz vor der Anlegestelle Horgen wegen eines technischen Problems manövrierunfähig. Ein Patroullienboot der Seepolizei brachte technisches Personal zur Reparatur auf das Schiff der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG. Das Problem konnte jedoch vor Ort nicht behoben werden.
Daraufhin steuerte die Fähre mit stark reduzierter Fahrt mithilfe der anderen Maschine den Anleger 2 in Horgen an. Das Anlegemanöver glückte, und mit etwa 30 Minuten Verspätung konnten die Fahrgäste abgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Pánuco-Fluss
(02.11.18) Am 1.11. gegen acht Uhr brach im Vorschiff des unter Vanuatu-Flagge laufenden Offshore-Schleppers Subsea 88‘, 1123 BRZ (IMO-Nr.: 9585376), auf dem Pánuco-Fluss in der Gemeinde von Pueblo Viejo vor der Werft Astillero Internacional Tampico TMM ein Feuer aus. Die Feuerwehr von Tampico wurde alarmiert, und nach mehreren Stunden gelang es, den Brand auf dem Versorger, der sich auf der Höhe der Rodríguez-Gasstation in Moralillo befand, unter Kontrolle zu bringen.
Dabei wurden auch mehrere andere Offshore-Schlepper eingesetzt, die mit ihren Löschmonitoren gegen das Feuer vorgingen. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Mann von gestrandetem Kutter gerettet
(02.11.18) Im südlichen Terrebonne Parish sank am 1.11. gegen sieben Uhr der 47 Fuß lange Garnelenkutter ‚Lucky T‘. Er wurde im Sturm auf Felsen auf dem Lake Pelto geworfen und aufgerissen. Das Terrebonne Parish Sheriff’s Office wurde alarmiert und kam mit zwei Patroullienbooten der zweiköpfigen Crew, einem 37- und einem 54-jährigen Mann, zu Hilfe. Sie konnten wohlbehalten gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler am frühen Morgen geborgen
(02.11.18) Am frühen Morgen des 1.11. lief der 23 Meter lange, irische Trawler ‚Ocean Harvester II‘, 156 BRZ (MMSI-Nr.: 250001205), eine halbe Meile südwestlich von Dunmore East auf Grund. Das örtliche Rettungsboot wurde um 2.06 Uhr alarmiert. Minuten später war die ‚Windsor Runner’ vor Ort, fand den Havaristen bei ablaufendem Wasser aber bereits hoch und trocken liegend vor. Die fünfköpfige Crew war in keiner Gefahr, deshalb wurde entschieden, auf die nächste Flut zu warten.
Die Seenotretter blieben vor Ort auf Standby, und gegen sieben Uhr war der Wasserstand wieder so gestiegen, dass das Rettungsboot den Havaristen von den Felsen ziehen konnte. Dann machte er sich mit eigener Kraft, assistiert von der ‚Windsor Runner‘, auf den Weg in den Hafen, wo er um 7.20 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Öl der Hoheneichen soll ausgepumpt werden
(02.11.18) Die schwedische Meeresbehörde HaV will im November das Öl aus den Tanks der Wracks der Frachter ‚Hoheneichen‘ und ‚Sandön‘ abpumpen. Sie liegen 12 bzw. 22 Kilometer vor der Küste von Skåne. Auslaufendes Öl könnte die Küsten von Kåseberga über Ale Stenar bis Ystad gefährden. Von insgesamt etwa 17.000 Wracks entlang der Küste von Schweden wurden 300 als potentielle Umweltgefährdungen eingestuft, von 30 gehen akute Gefahren aus. Deshalb wurde 2017 von der schwedischen Regierung beschlossen, über 10 Jahre 250 Millionen Kronen zu investieren, die Risiken zu reduzieren. Zwischen einem und drei Wracks pro Jahr könnten ausgepumpt werden.
Der deutsche Frachter ‚Hoheneichen‘ hatte seinen Stapellauf bei der Werft Hugo Peters in Wewelsfleth an der Stör gerade um zwei Jahre überlebt. Er kenterte im Januar 1959 bei Sturm in der Ostsee, der Rudergänger kam ums Leben. Unfallursachen waren laut Seeamtsuntersuchung: eine geringe Stabilität des Schiffes wegen unzweckmäßiger Beladung, deren Übergehen und vermutlich Wassereinbruch.
Im Oktober 1963 meldete der Kapitän des Schwesterschiffs ‚Marianne Wehr‘ während eines Sturms in der Elbmündung, dass die Ladung übergegangen sei und das Schiff Schlagseite habe. Der Frachter kenterte, acht Mann ertranken. Im Februar 1972 traf es das Schwesterschiff ‚Hohenlinden‘, das vor Hock van Holland kenterte.
Diesmal gab es zwei Tote. Die Unglücksursachen blieben, so das Seeamt, ungeklärt, es wurde Wassereinbruch vermutet. Im September 1972 funkte das unter Zypern-Flagge laufende Schwesterschiff ‚Stormarn‘ vor Terschelling Mayday. Grobe See hatte eine Luke des Kümos eingeschlagen. Bei einer Kursänderung schlug das Schiff um und sank.
Zwar traf die Seeberufsgenossenschaft auf Anraten des Germanischen Lloyd (GL), nach dem dritten Unfall der Peters-Serie Sicherheitsvorkehrungen für die verbliebenen Einheiten. So wurde eine in den Stabilitätsunterlagen enthaltene Empfehlung der Werft an die Schiffsführungen bei bestimmten Beladungszuständen zusätzlich Wasserballast im Doppelboden der Frachter zu fahren, in eine Soll-Vorschrift abgeändert. Dennoch traf es noch ein fünftes Schiff der Serie - die deutsche ‚Wilhelm‘, die 1958 vom Stapel gelaufen war.
Sie befand sich mit Getreide auf der Reise von Bremen nach Südnorwegen, als Kapitän Claus Sievers, 64. am 1.4.1973 gegen fünf Uhr vor der dänischen Küste einen Notruf absetzte. Das Schiff habe 50 Grad Schlagseite, Hilfe sei dringend erforderlich.
Im angegebenen Seegebiet wehte es um diese Zeit aus Südwest mit Stärke sieben bis acht Beaufort. Kurz nach dem Notruf sank das Kümo, und vier der acht Besatzungsmitglieder ertranken. Kapitäne hatten das schlanke Heck im Verdacht, dazu zu führen dass bei unglücklichem Zusammenwirken von Wellenlänge und eigener Länge, Wellengeschwindigkeit und eigener Geschwindigkeit bei achterlicher See einen Stabilitätsverlust zu bewirken. Sicher war, dass sowohl die ‚Hohenlinden‘ wie auch die ‚Hoheneichen‘ und die Wilhelm‘ grobe See von achtern hatten, als sie verunglückten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hier fallen Flaschen aus Regalen
Hier fallen Flaschen aus Regalen
(Bild: Clay Le Card)   Großbild klick!

Krängendes Kreuzfahrtschiff löst Panik aus
(31.10.18) Am 28.10. kam es auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff ‚Carnival Sunshine‘, 103881 BRZ (IMO-Nr.: 9070058), kurz nach dem Auslaufen aus Port Canaveral zu einer Karibikkreuzfahrt zu einem Zwischenfall. Wegen eines technischen Problems mit einem der Stabilisatoren begann sich das Schiff plötzlich stark nach Backbord überzulegen. Geschirr und Flaschen fielen von den Tischen und zersprangen.
Dann begannen die Tische selbst zu rutschen. Passagiere gerieten in Panik und schrien. Die Schiffsoffizieren hatten die Lage aber schnell wieder unter Kontrolle. Die Schiffsführung teilte mit, dass die Sicherheit des Schiffs nie beeinträchtigt gewesen sei und die ‚Carnival Sunshine’ voll betriebsfähig.
Im Bordrestaurant fliegt alles
Im Bordrestaurant fliegt alles
(Bild: Clay Le Card)   Großbild klick!
Die Fahrt ging wie geplant weiter. Dennoch gingen einige Fahrgäste nach dem Einlaufen in Puerto Plata in der Dominikanischen Republik von Bord. Die Reise geht planmäßig bis zum 2.11. weiter. Bereits am 26.0. war es in San Juan zu technischen Problemen gekommen, wegen derer der anlauf von Grand Turk abgesagt werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen







Im Sturm gestrandet
Im Sturm gestrandet
(Bild: Regione Liguaria)   Großbild klick!

Viele Totalschäden unter Yachten in Rapallo und Umgebung
(01.11.18) Neben der italienischen Luxusyacht ‚Suegno’, 176 BRZ (IMO-Nr.: 9442299), des ex-Premiers Silvio Berlusconi, die nun halb gesunken vor Rapallo lag, fielen Dutzende anderer Superyachten, Motor- und Segelboote dem schweren Sturm, der über die ligurische Küste zog, zum Opfer, die prominenten Unternehmern gehörten. Die Marina Carlo Riva glich einem Trümmerfeld, nachdem 10 Meter hohe Wellen einem Tsunami gleich die auf 6,5 Meter ausgelegte Schutzmole überfluteten. Die Schutzmole in Rapallo war auf 300 Metern Länge eingestürzt. Sie war nach einem vergleichbaren Ereignis im Jahr 2000 um 1,3 Meter erhöht worden.
Andere Opfer waren der 38 Meter lange britische Zweimaster ‚Sakara’ (MMSI: 232252000), der unweit der ‚Suegno’ strandete, aber weitgehend intakt zu sein schien, oder die 25 Meter lange
Motoryacht gestrandet
(Bild: Regione Liguaria)   Großbild klick!
Luxusycht ‚Eutopia‘ (MMSI-Nr.: 235228000), die ‚Ocean 75‘, 199 BRZ, ebenso wie die 30 Meter lange, italienische Yacht ‚Darling Boys‘, 193 BRZ (MMSI-Nr.:247143700), und die ebenfalls italienische 35-Meter-Yacht ‚Maria Carla‘, 199 BRZ (MMSI-Nr.: 247315600), die mit dem Heck unter Wasser lag. Von den rund 390 Booten aller Art in der Marina, wurden insgesamt mehr als 50 % beschädigt oder zerstört.
Eine Reihe von Bootseignern und Crews mussten von Bord ihrer Schiffe gerettet werden. Der Schaden in Rapallo und den Nachbarhäfen Santa Margherita und Portofino war noch unkalkulierbar, wird aber etliche Millionen Euros betragen. Auf dem Festland fielen 11 Menschen dem Sturm zum Opfer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht ‚Charis‘ im Vollbrand
Yacht ‚Charis‘ im Vollbrand
(Bild: Venice Marine Patrol)   Großbild klick!

Millionenschaden bei Feuer in Marina
(01.11.18) Rund eine Million Dollar Schaden richtete am 30.10. ein Feuer auf mehreren Yachten im Venice Yacht Club an. Es wurde um 13.40 Uhr durch einen Kurzschluss auf der Yacht ‚Charis‘ aus Walton Beach, Florida, ausgelöst und breitete sich auf drei weitere aus. Die Feuerwehren Sarasota County und Nokomis Volunteer sowie die Venice Police, die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission und Sea Tow wurden alarmiert.
Um 15.40 Uhr war das Feuer mit Löschschaum unter Kontrolle gebracht. Zwei Yachten wurden bei dem Brand aber komplett zerstört. Ihre Wracks wurden noch am selben Tag geräumt, weil sie mehrere 100 Gallonen Öl und Gas enthielten. Die Coastguard dichtete die Ventile der Tanks ab. Sea Tow brachte sie dann in eine nahegelegene Mooringzone, wo Ölsperren ausgelegt wurden. Am 31.10. wurden die Tanks ausgepumpt. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bei Großenbrode gestrandete Yacht schwer beschädigt
(01.11.18) Nachdem am 29.10. um 2.10 Uhr im Seegebiet vor Großenbrode eine Segelyacht auf Grund gelaufen war, wurde die örtliche Werft mit der Bergung des Bootes beauftragt. Der 55-jährige Skipper war unverletzt geblieben, als sein 8,6 m langes Sportboot vor Großenbrode auf die Steinmole getrieben wurde. Die Maschine war bei den vorherrschenden Windverhältnissen nicht in der Lage gewesen, die Yacht auf Position zu halten, damit der Skipper die Segel bergen konnte.
Er wurde unverletzt von der Besatzung des Seenotrettungskreuzers ‚Hans Hackmack‘ der DGZRS-Station Grömitz geborgen. Die Yacht erlitt bei der Strandung einen erheblichen Schaden am Rumpf. Betriebsstoffe traten aber nicht aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Pacific Challenge‘
(Bild: Pacific Pursea)   Großbild klick!

Alter Kutter zweimal gesunken
(01.11.18) Binnen weniger Tage ist der 13,6 Meter lange, einstige Kutter ‚San Jolyne III’ zweimal im Pender Harbor in der Gerrans Bay gesunken. Die kanadische Coast Guard und Berger kehrten in dieser Woche zurück, nachdem sie bereits nachdem ersten Untergang am 19.10. den Havaristen am 26.10. wieder in sichere Schwimmlage gebracht hatten. Doch am 30.10. ging das Schiff erneut unter.
Am 31.10. wurde es ein weiteres Mal gehoben und nach Shelter Island transportiert. Ölsperren wurden um den Rumpf ausgelegt. Die Coastguard bereitete die Entfernung allen Öls aus den Tanks vor.
Der Schlepper gehörte zu einem Päckchen von Schiffen an einer privaten Anlage, in dem sich auch das ausgediente Fischereifahrzeug ‚Pacific Challenge‘ befand, auf dem Ende 2017 ein Mann bei einem Feuer ums Leben kam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Stader Reeder erlitt Maschinenausfall in Montreal
(01.11.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Three Rivers‘, 20535 BRZ (IMO-Nr.: 9546784), der Freese Reedereigruppe in Stade erlitt am 24.10. um 00.15 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 046 57 39.4 N, 070 50 01.1 W nahe der Tonne K127 rund 3,Meilen südsüdwestlich von Saint-Francois-de-L'ile-d'Orleans, Quebec. Das Schiff wurde durch Ankerwurf gestoppt, und die Crew machte sich an die Reparatur. Gegen vier Uhr verließ der Frachter die Gewässer von Montreal und nahm Kurs auf Recalada, wo er am 15.11. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Abwrackschiff in Surrey
(01.11.18) Der 38 Meter lange, ausgediente Küstentransporter ‚Tyee Princess‘, 339 BRZ (IMO-Nr.: 8640363), geriet am 30.10. bei Abwrackarbeiten in Surrey, British Columbia, unweit der Port Mann Bridge in Brand. Als Arbeiter der Mountain Demolition and Contracting den im Südarm des Fraser River liegenden Rumpf mit Schweißgerät zerschnitten, fing Isolationsmaterial Feuer. Dichter Rauch stieg über dem Abwrackplatz auf.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Mithilfe des Schleppers ‚Albert L. Ledcor‘ (MMSI-Nr.: 316005616) sowie des ‚Fireboat 1‘ von Land und vom Wasser her löschen. Die ‚Tyee Princess’ wurde 1945 bei der American Bridge Co. in Ambridge PA für die US Navy als Wassertanker USS ‘YF-874’ erbaut. 35 Jahre lang war sie in San Diego eingesetzt und kam 1974 nach British Columbia, wo er bis 1997 als Fischtransporter und Küstenfrachter den Coast Ferries diente.
Danach wurde sie der Maritime Heritage Society in Vancouver gestiftet. Sie sollte als Ausstellungsschiff dienen und lag etliche Jahre beim Marine Heritage Park vor Britannia Beach, ehe der Beschluss zum Abwracken fiel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wega II erneut abgeschleppt
(01.11.18) Während der Rückfahrt von einer Charterfahrt mit 12 Personen an Bord kam es am 31.10. zu einem Ruderschaden auf dem Ausflugsschiff ‚Wega II‘, 106 BRZ (MMSI-Nr.: 211232640), der Reederei Cassen Eils. Mit dem Notruder konnte das Schiff ohne Probleme bis vor die Hafeneinfahrt von Fedderwardersiel laufen. Der Rettungskreuzer ‚Hermann Onken‘ der örtlichen DGzRS-Station, der zu dem Zeitpunkt bereits im Einsatz war, stellte eine Schleppverbindung her.
Er brachte den Havaristen sicher zurück zum Liegeplatz. Erst am 18.10. hatte das Schiff in der Wesermündung nach einem Maschinenschaden von der ‚Hermann Rudolf Meyer‘ abgeschleppt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fehlerhaftes Messgerät führte zu großflächiger Evakuierung
(01.11.18) Ein Systemausfall auf der norwegischen Fähre ‚Korsfjord’, 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9534860), hatte am 31.10. um 12.45 Uhr weitreichende Folgen. Ein fehlerhaftes Messgerät hatte eine hohe LNG-Konzentration an Bord des Schiffes angezeigt. Daraufhin wurde wegen möglicher Explosionsgefahr Großalarm gegeben, und die Feuerwehr von Trøndelag evakuierte sowohl das Schiff etliche Menschen in der Umgebung des Anlegers von Flakk. Die Fährabfahrten auf der Route Flakk-Rørvik wurden eingestellt und das Gebiet abgesperrt.
Betroffen war auch die Fähre ‚Glutra‘, die voll besetzt nicht in den Hafen einlaufen durfte. Nachdem die Sicherheitsmaßnahmen abgeschlossen waren, untersuchten die Einsatzkräfte die verlassene Fähre. Sie stellten fest, dass es zu einer technischen Fehlfunktion gekommen war, es aber niemals ein Gasleck gegeben hatte. Daraufhin wurden die Sperrungen rasch wieder aufgehoben und eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Schaden am Bugvisier ausgefallen
(01.11.18) Am Morgen des 1.11. kam es auf der norwegischen Fähre ‚Fanafjord’, 6904 BRZ (IMO-Nr.: 9344758), zu technischen Problemen mit dem Bugvisier. Das Schiff musste aus dem Fährdienst zwischen Sandvikvåg und Halhjem genommen werden. Die erste abgesagte Fahrt war die 6-Uhr-Tour aus Halhjem.
Um 9.30 Uhr gab der Linienbetreiber Fjord1 bekannt, dass bis 12:30 Uhr keine Fahrt würde stattfinden können. Bis dahin, so hoffte man, war der Schaden behoben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler treibt vor Kamtschatka
(01.11.18) Der russische Trawler ‚Ivan Moshlyak’, 918 BRZ (IMO-Nr.: 8832033), wurde am 28.10. um 7.50 Uhr in der Ochotischen See manövrierunfähig, nachdem sich ein Schleppnetz um Propeller und Ruder wickelte. Daraufhin kam es zu einem Ausfall der Hauptmaschine, und das Schiff trieb vor der Westküste von Kamtschatka. Die 89-köpfige Crew war sicher an Bord, das Wetter ruhig.
Der Schlepper Predannyy wurde in Marsch gesetzt, um den Havaristen abzuschleppen. Er sollte ihn am 2.11 um 10 Uhr erreichen. Am 31.10. trieb der Trawler neun Meilen vor dem Hafen von Ozernovskiy.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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