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19.07.2019

‘Camaro VI‘ wieder sicher vertäut
‘Camaro VI‘ wieder sicher vertäut
(Bild: Feuerwehr Basel)   Großbild klick!

Manövrierunfähiges Binnenschiff rammt zwei Rheinbrücken
(19.07.19) Das holländische Binnenschiff ‘Camaro VI‘, 2291 ts (EU-Nr.: 02336362), das am frühen Abend des 18.7. mit einer Containerteilladung in Birsfelden losgeworfen hatte und flussabwärts lief, wurde gegen 18.30 Uhr auf dem Rhein in Basel nach dem Ausfall der Hauptmaschine manövrierunfähig und kollidierte mit zwei Flussbrücken. Die Havarie ereignete sich zu einer Zeit, in der viele Menschen im Fluss schwammen. Der kaum mehr steuerbare Frachter wurde der Polizei um 18.30 Uhr gemeldet.
Nur das Bugstrahlruder funktionierte noch, und die zweiköpfige Crew samt Lotsen versuchte, das mit 9,2 Knoten flussabwärts driftende Schiff unter Kontrolle zu bekommen. Wegen der unklaren Lage wurde Rheinalarm ausgelöst, die Feuerwehr rückte mit einem Boot aus begann, den Frachter zu eskortierten.
Die Polizei sperrte nach dem Alarm den Rhein für die Schifffahrt, bis die Lage unter Kontrolle war. Die Schwimmenden wurden aufgefordert, sofort aus dem Wasser zu kommen, als die ‘Camaro IV‘ mit hart arbeitendem Bugstrahlruder in nur wenigen Metern Distanz an ihren vorbeizog. Bei der Mittleren Brücke konnte der Havarist nicht sauber einfädeln und stieß gegen einen ihrer Pfeiler. Dann ging die Drift rheinabwärts weiter, und in der Folge kollidierte der Frachter auch mit einem Pfeiler der Johanniterbrücke. Erst unterhalb der Dreirosenbrücke gelang es der Besatzung, ihn ans Ufer zu bekommen und mit dem Bug stromgerecht anzulegen. Das Schiff wurde dort um 19.15 Uhr gesichert und eine Untersuchung eingeleitet.
Auch auf deutscher Seite waren neben der Feuerwehr das DLRG, THW und das Landratsamt im Einsatz. Die 2016 erbaute ‘Camaro VI‘ ist 110 Meter lang, 11,5 Meter breit und hat drei Meter Tiefgang. Sie läuft für den Camaro BV Scheepvaartbedrijf in Lage Zwaluwe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter einen Monat nach Tragödie bei Sables-d'Olonne geborgen
(19.07.19) Am Abend des 9.7. wurde bei Les Sables-d'Olonne das Wrack des Trawlers ‘Carrera MN.462665 ‘, 10 BRZ (?MMSI-Nr.: 227734670), geborgen, der am 7.6. im Sturm Miguel gesunken war, was den Verlust des SNSM-Boots ‘Le Patron Jacques Morisseau - SNS 061‘mit drei Rettungsmännern zur Folge gehabt hatte. Der Rumpf des 11,5 Meter langen Schiffs war ein zerlöcherter Torso mit verbogenen Stahlresten und abgerissenem Ruderhaus. Der Skipper Tony Guibert hatte das Unglück ebenfalls nicht überlebt.
Die Bergung des Wracks aus 20 Metern Tiefe, wo es einen Ankerplatz für Schiffe behinderte, durch die Atlantic Scaphandre benötigte mehrere Tage Vorbereitung. Ein Dutzend Hebesäcke brachten es dann an die Wasseroberfläche. Gegen 22 Uhr wurde das Wrack am Bootslift des Hafens abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‚Saint Christophe II – BL.690755’ mit Feuerwehr
Kutter ‚Saint Christophe II – BL.690755’ mit Feuerwehr
(Bild: )   Großbild klick!

Feuer auf Kutter vor Boulogne-sur-Mer
(19.07.19) Am 9.7. um 8:30 Uhr brach auf dem französischen Kutter ‚Saint Christophe II – BL.690755’, 32 BRZ (MMSI-Nr.: 227301110), rund neun Meilen südlich von Boulogne-sur-Mer ein Feuer aus. Das CROSS Gris-Nez schickte einen Dauphin-Helikopter der Marine, das Zollboot ‘Jacques-Oudard Fourmentin‘,und das SNSM-Boot ‘Président Jacques Huret‘ aus Boulogne-sur Mer zu Hilfe Auch ein anderer Kutter, die ‘Arpège‘, nahm Kurs auf den Havaristen, dessen dreiköpfige Crew bereits von Bord hatte flüchten müssen. Sie wurden nach rund 30 Minuten aus ihrem Rettungsboot aufgewinscht.
Das Rettungsboot konnte das Feuer gemeinsam mit dem zweiten Kutter löschen. Danach wurde der Havarist nach Boulogne eingeschleppt und am Quay Gambetta festgemacht. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reparatur von Brandschaden in Concarneau abgeschlossen
(19.07.19) Gut zwei Wochen nach dem Feuer auf dem französischen Trawler ‘Joseph Roty II’, 2436 BRZ (IMO-Nr.: 7362500), waren die Reparatur- und Überholungsarbeiten in Concarneau am 17.7. beendet, und das Schiff lief um 5.15 Uhr aus. Es machte am 18.7. gegen sieben Uhr in St. Malo fest. Am 2.7. um 17.45 Uhr war die Feuerwehr des Ortes alarmiert worden, nachdem im Vorschiff des im Trockendock am Quay du Moros liegenden Schiffes ein Brand entstanden war.
Rauch hatte sich dann rasch durch das ganze Schiff verbreitet. Die Feuerwehr löste Großalarm aus, und 60 Einsatzkräfte aus Concarneau (Finistère), Pont-Aven, Rosporden, Elliant, und Quimper wurden zusammengezogen. Sie wurden unterstützt durch ein spezielles Schiffsbrandbekämpfungsteam aus Brest und Saint-Pol-de-Léon.
Mehrere Arbeiter der Piriou-Werft wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Um 19 Uhr war der Brand unter Kontrolle und eine Stunde später endgültig gelöscht. Bis in die Nacht hinein wurden die Innenräume belüftet. Der Sachschaden blieb begrenzt, sodass sich der Abschluss der seit zwei Wochen laufenden Arbeiten lediglich um rund eine Woche verzögerte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Truck versank beim Verladen in Danao City
(19.07.19) Am 15..7. um 17.30 Uhr landete eine Lastwagenladung Maiskörner im Wasser des Hafens von Danao City im Norden von Cebu. Sie wurde von einem Truck befördert, der auf die unter der Flagge der Philippinen laufende Fähre ‘Mika Mari VI‘, 248 BRZ (IMO-Nr.: 8884763) verladen werden sollte, die nach Camotes Island bestimmt war. Während des Rangierens auf der Rampe brach eine Trosse des Schiffes wegen der schweren Ladung, und der Lkw rutschte ab und landete schließlich im Hafen.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der Lkw-Fahrer und seine Besatzungsmitglieder konnten rechtzeitig aus dem Führerhaus springen. 200 Säcke Maiskörner wurden wenig später aus dem Wasser gezogen. Die Bergungsarbeiten wurden am Morgen des 16.7. wieder aufgenommen, um die 200 verbleibenden Säcke und auch den gesunkenen Lastwagen wieder an Land zu bekommen.
Die Küstenwache Danao verhängte ein Auslaufverbot. Die Passagiere der Fähre und die Ladungen wurden später auf die ‘Isle Roro 1‘ gebracht. Das Schiff war mit 94 Passagieren und 10 Lastwagen an Bord nach Cosuelo auf der Insel Camotes unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Alexandroupolis
(19.07.19) Am Morgen des 18.7. kam es auf der griechischen Fähre ‘Saonisos’, 1152 BRZ (IMO-Nr.: 9104627), zu einem Ausfall der Backbord-Hauptmaschine, sodass sie nicht ihre fahrplanmäßige 11-Uhr-Tour von Alexandroupolis nach Samothraki starten konnte. An Bord befanden sich 175 Passagiere und 37 Fahrzeuge. Die zentrale Hafenbehörde von Alexandroupolis verhängte ein Auslaufverbot bis zur Reparatur und einer Klasseinspektion. Die Fahrgäste wurden von der ‘Saos II‘ um 15 Uhr weiterbefördert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden auf Lake Erie
(19.07.19) Auf dem kanadischen Bulkcarrier ‘Radcliffe R. Latimer’, 24102 BRZ (IMO-Nr.: 7711725), kam es am 16.7. um 18 Uhr zu einem Maschinenausfall auf dem Lake Erie. Das Schiff warf daraufhin Anker vor Colchester, Ontario. Später setzte es seine Reise mit der Steuerbordmaschine fort und machte am 17.7. in Windsor fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper wurde abgeschleppt
(19.07.19) Der kanadische Schlepper ‘Pacific Fury’, 118 BRZ (MMSI-Nr.: 316026989), erlitt am 15.7. gegen 15 Uhr einen Ausfall des Kühlwassersystems und einen Abfall des Öldrucks, als er mit Baumstämmen auf dem Haken von Nanaimo nach Bluff unterwegs war. Er wurde bei Nelson Island manövrierunfähig. Der Havarist wurde zur Reparatur nach Campbell River geschleppt, wo er am 16.7. um 14.15 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter rettete Einhandsegler
(19.07.19) Die US Coast Guard koordinierte am 17.7. die Rettung eines französischen Einhandseglers 600 Meilen vor der Küste von Bermuda mit dem Automated Mutual-Assistance Vessel Rescue (AMVER) System. Um 2.25 Uhr hatte das CROSS Gris Nez sie informiert, dass die Segelyacht des Franzosen mit einem unter Wasser treibenden Objekt kollidiert und leckgeschlagen war, sodass er sein Schiff aufgeben und in ein Beiboot gehen musste Die Coast Guard aktivierte das AMVER-System, um Schiffe in der Nähe zu alarmieren.
Der türkische Containerfrachter ‘Nevzat Kalkavan’, 19850 BRZ (IMO-Nr.: 9365867), der von Savannah nach Algeciras unterwegs war, meldete sich ebenso wie drei andere Schiffe. Er war wenig später an der Position und nahm den Segler unversehrt an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbergung vor Long Island fast abgeschlossen
(19.07.19) Das Abpumpen von Öl aus dem Wrack der ‘Coimbra’, das am 11.5. begonnen hatte, näherte sich vor Long Island, New York, nun seinem Abschluss. Die U.S. Coast Guard und das New York State Department of Environmental Conservation überwachten den Einsatz von über 100 Experten. 450,000 Gallonen wurden binnen dreier Monate aus dem Wrack geborgen, das 30 Meilen vor Shinnecock, New York liegt, was 99 % des erreichbaren Öls entspricht.
Es wurde durch die Resolve Marine entsorgt. Die verbliebenen Reste im Weltkriegswrack stellten keine relevante Gefahr mehr dar. Die NOAA und die Coast Guard werden e saber weiter überwachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot vor Amrum geborgen
(19.07.19) In der Nacht zum 19.7. schlug vor Amrum ein Motorboot leck. Der Skipper setzte es südlich von Hörnum auf den Strand, um ein Sinken zu verhindern. Die alarmierten Seenotretter der DGzRS-Station Amrum schleppen den Havaristen dann in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sinkende Yacht vor Ouddorp gesichert
(19.07.19) Am 16.7. gegen 11.15 Uhr wurde das KNRM-Rettungsboot ‘Antoinette‘ alarmiert, nachdem der Skipper einer Segelyacht Wassereinbruch auf dem Weg von IJmuiden nach Stellendam vor Ouddorp Wassereinbruch erlitten hatte. Zuerst schien die Lage nicht so ernst zu sein, doch kurz bevor die ‘Antoinette‘ eintraf, wurde die Lage an Bord schlechter. Sofort nach dem Eintreffen stiegen zwei Rettungsmänner mit einer mobilen Dieselpumpen an Bord über.
Es befand sich bereits viel Wasser in der Kajüte, und zunächst mussten schwimmende Gegenstände entfernt werden, um den Saugschlauch richtig zu platzieren. Sofort wurde eine Schleppverbindung zwischen der ‘Antoinette‘ und der Segelyacht hergestellt. Während des Lenzens wurde die Segelyacht nach Stellendam geschleppt, durch die Schleuse bugsiert und unter dem Hafenkran in der Marina am Haringvliet positioniert.
Dieser zog sie aus dem Wasser. An Land wurde der Schaden um den Kiel deutlich sichtbar. Der Eigner konnte sofort mit der Reparatur beginnen. Die ‘Antoinette‘ kehrte gegen 14 Uhr zur Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Andijk eingeschleppt
(19.07.19) Am 12.7. gegen 18.45 Uhr wurde das Rettungsboot ‘'t Span‘ der KNRM-Station Andijk wegen einer Segelyacht mit einer Leine im Propeller alarmiert. Die Yacht trieb mit einer zweiköpfigen Crew auf dem IJsselmeer zwischen Andijk und der Vogelinsel und hatte einen Motorschaden erlitten, nachdem der Propeller blockierte. Es wurde beschlossen, dass die Segelyacht in Richtung des Hafens von Andijk segelt.
In der Zwischenzeit wurde die Besatzung des Rettungsboots alarmiert, und gegen 19:05 Uhr lief es aus. Binnen kurzem kam die Yacht in Sicht. Zwei Rettungsmänner wurden auf die Segelyacht übergesetzt, und zusammen wurde die Bavaria nach Andijk gesegelt. Kurz vor dem Hafen wurde die Yacht vom Rettungsboot längsseits genommen und am Steg am Kran festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Einsätze für havarierte Motoryacht
(19.07.19) Am Abend des 17.7. und am frühen Morgen des 18.7. war das KNRM-Rettungsboot ‘Zeemanshoop‘ für eine Motoryacht im Einsatz, die mit Motorproblemen gestrandet war. Sie war auf der Westerschelde unterwegs, als die Maschine ausfiel und das Boot in einer Kurve auf Grund lief. Die Crew bat die niederländische Küstenwache um Hilfe, und diese alarmierte die Rettungsbootbesatzung.
Kurz darauf lief die ‘Zeemanshoop‘ zur Position der Yacht aus und war wenig später vor Ort. Weil aber Ebbe herrschte, wurde mit der Crew der Yacht vereinbart, für weitere Maßnahmen auf die Flut zu warten. Gegen 01:00 Uhr war der Wasserstand so hoch, dass sich die Yacht fast vom Grund löste und die Besatzung bereit war, zum Heimathafen von Breskens zurückzukehren.
Doch kurz nachdem sie aufgeschwommen war und Kurs auf Breskens nehmen wollte, lief sie auf einen Sandbank, und Ruder wie Motor fielen aus. Die Bootsfahrer nahmen Kontakt mit der Verkehrszentrale Vlissingen auf, die wiederum die Rettungsbootbesatzung alarmierte. Rasch wurde eine Schleppverbindung hergestellt wird und das Motorboot in tieferes Wasser gezogen. Sie wurde zur Reparatur zu einer Werft geschleppt, und die Seenotretter setzten ihre Nachtruhe fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischtransporter nach Mallaig abgeschleppt
(19.07.19) Der britische Fischcarrier ‘Viking Caledonia’, 296 BRZ (IMO-Nr.: 9125188), erlitt am 17.7. um 21 Uhr auf der Fahrt von Larne nach Mallaig einen Ausfall der Hauptmaschine 10 Meilen südsüdwestlich des Zielhafens. Offenbar war der Turbolader gebrochen.
Das RNLI-Boot aus Mallaig wurde alarmiert und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde am 18.7. um 1.15 Uhr sicher im Hafen festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anwohner entdeckte antikes Wrack vor Playa de Palma
(19.07.19) Ein Schwimmer entdeckte vor der Küste Mallorcas ein über tausend Jahre altes Schiffswrack. Das vermutlich aus dem 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus stammende Schiff lag nur 50 Meter vor der Playa de Palma. Es ist zehn Meter lang und fünf Meter breit und sollte nun von Experten untersucht werden.
Wahrscheinlich handelte es sich um ein Frachtschiff, das Amphoren und andere Waren transportierte und aus dem Südwesten der Iberischen Halbinsel kommend wenige Meter von der mallorquinischen Küste unterging. Da es sich um eine bedeutende archäologische Entdeckung handele, wurde die Fundstelle auf der Höhe von Can Pastilla abgesperrt und streng bewacht.
Obwohl das antike Wrack nicht sehr tief lag, wurde es erst jetzt entdeckt worden, weil es bisher unter Sand auf dem Meeresgrund verborgen war. Erst durch Sandverschiebungen wurden Teile davon freigelegt. Der Finder sah zunächst einige Amphorengriffe und -hälse und dachte zunächst, sie wären bereits katalogisiert. Nachdem die Behörden informiert wurden, stellte sich heraus, dass er einen historischen Fund gemacht hatte. An Bord befanden sich Gefäße mit Öl und weiteren Lebensmittel vom spanischen Festland, die nun geborgen und dann im Museu de Mallorca ausgestellt werden sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Malchow
(19.07.19) Am 18.7. gegen 11 Uhr kam es zur Havarie eines Fahrgastschiffs am Anleger nahe des Malchower Sees. Als es rückwärts ablegte, nahm ein Charterboot Kurs auf die Einfahrt zum Stadthafen Malchow. Dabei kam es zur Kollision der beiden Schiffe. Menschen wurden nicht verletzt, es entstand ein Schaden von 2000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weltkriegswrack bei Cape Elizabeth entdeckt
(19.07.19) Das Wrack von U.S.S. ‘Eagle PE-56’ wurde nach fast 75 Jahren vor der Küste von Maine in 300 Fuß Wassertiefe auf dem Grund des Atlantiks entdeckt. Ein Team von acht Tauchern um Ryan King aus Brentwood, New Hampshire, fand das Wrack des Schiffes, das das letzte amerikanische Opfer eines Torpedos eines deutschen U-Boots im 2. Weltkrieg wurde.
49 der 62 Crewmitglieder starben am 23.4.1945 fünf Meilen vor Cape Elizabeth, als der U-Bootjäger, der ein Zielobjekt für Bomber der Naval Air Station Brunswick zog, von ‘U 853‘ versenkt wurde. Das Boot selbst ging keine zwei Wochen später, am 7.6., bei Block Island verloren.
Das Wrack der ‚Eagle‘ war in zwei Teile zerbrochen, die 105 Meter voneinander auf unebenem Grund lagen. Dies machte die Lokalisierung mit Sonar kompliziert. Unterwasservideos zeigten die Deckskanone und Wasserbomben am Heck sowie die intakten Kessel. Mit dem Fund wurde die von der Marine lange vertretene Theorie, das Schiff sei einer Kesselexplosion zum Opfer gefallen, widerlegt. Überlebende hatten einst auch von einem U-Boots-Turm, den sie in der Nähe sahen, berichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Strandung in Rumassala
(19.07.19) Am 18.7. strandete die Barge ‘Sri Lankan Glory’ bei stürmischem Wind und schweren Regenfällen in Rumassala, Galle, in Colombo. Es gab keine Personenschäden. Die Marine Sri Lankas rettete die neunköpfige Crew des Schiffs unversehrt von Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragödie beim Hummerfang
(19.07.19) Mindestens 27 Menschen kamen ums Leben, neun wurden vermisst, nachdem der völlig überladene honduranische ‘Capt. Waly‘ am 3.7. vor der Kabribikinsel Cayo Gorda sank. Das Schiff war mit 91 Menschen und etlichen Skiffs, von denen aus die Fischer Hummer fangen wollten an Bord aus Cabo Gracias a Dios ausgelaufen. Nur 55 Schiffbrüchige wurden gerettet.
Ein weiterer Kutter mit 49 Personen an Bord kenterte in demselben Seegebiet, hier gab es aber keine Opfer. Die Schiffbrüchigen wurden von der ‘Miss Francely‘, die ihrerseits nur eine Kapazität für 31 Personen hatte, an Bord genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


14 Tote bei Brand auf U-Boot vor Russland
(19.07.19) Bei einem Brand an Bord des russischen U-Bootes ‚Losharik – AS-12‘ kamen am 1.7. 14 Crewmitglieder ums Leben. Das Unglück ereignete sich bei Forschungsarbeiten in russischen Gewässern. Die Marinesoldaten starben an Rauchvergiftungen.
Das Tiefsee-U-Boot wurde inzwischen in eine Militärbasis in der nördlich des Polarkreises gelegenen Stadt Seweromorsk gebracht. Wie viele Menschen sich während des Unglücks an Bord befanden, blieb zunächst unklar. Das russische Verteidigungsministerium leitete eine Untersuchung unter Leitung des Oberbefehlshabers der Marine ein. Das Boot kann bis zu 6000 Meter tief tauchen und ist für 25 Besatzungsmitglieder ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper wurde künstliches Riff
(19.07.19) Vor South Carolina wurde der 95 Fuß lange Schlepper ‘Susan Richards’ durch das State Department of Natural Resources 30 Meilen vor Georgetown auf 37 Metern Tiefe als Teil des Vermilion Reef versenkt. Der Untergang vollzog sich binnen einer halben Stunde. Das Riff beinhaltet auch einen U-Bahnwagen aus a New York City und den Truppentransporter USS ‚Vermillion‘ der U.S. Navy. Die Versenkung wurde finanziert durch Fischereilizenzen und Spenden der Coastal Conservation Association of South Carolina und dient der Erhöhung des Fischbesatzes.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wieder Weltkriegswracks vor Malaysia geplündert
(19.07.19) Vor Malaysia wurden die Wracks der holländischen U-Boote HNLMS ‘O 16’ und HNLMS ‘K XVII’, die im Dezember 1941 von japanischen Minen zerstört wurden, offenbar von Plünderern samt der sterblichen Überreste der Crews beseitigt. In den vergangenen Jahren wurden an die 40 Weltkriegswracks zwischen Indonesien, Singapur und Malaysia ganz oder teilweise geplündert. Die beiden Boote waren offenbar die letzten Opfer.
Ein Boot verschwand ganz, vom anderen wurde bei einer holländisch-malaysischen Expedition nur noch ein Rest gefunden. Die Wracks sind zwar geschützt, doch dies ist in der Praxis schwer zu realisieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Explosion auf Kutter
(19.07.19) Nach einer Explosion in Whittier, Alaska, sank am 9.7. der Kutter ‘Alaganik’. Der Brand griff auf eine längsseits liegende Barge und die Pier, an der das 99 Fuß lange Schiff lag, über. Ein Mann wurde vermisst, ein zweiter befand sich nicht an Bord, als sich das Unglück ereignete. Neben der Coast Guard waren das Whittier Fire Department, das Whittier Police Department, das Anton Anderson Memorial Tunnel Fire Department und das Girdwood Fire Department im Einsatz.
Das Schiff sank mit 20,82 Tonnen Öl an Bord in 25 Metern Tiefe. Auch das Delong Dock und die Barge wurden schwer beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


18.07.2019

'Ocean Harvest' brennt
'Ocean Harvest' brennt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Fischer im Ärmelkanal aus höchster Not gerettet
(18.071.9) Keine Rettung gab es für den 11 Meter langen britischen Trawler ‘FY12 - Ocean Harvest’ (MMSI-Nr.: 232002984), nachdem er am 16.7. gegen 15.25 Uhr vor Penzance, Cornwall, in Flammen aufgegangen war. Die Rauchentwicklung war so stark, dass der Wachhabende der RNLI-Station in Penlee sie in vier Meilen Entfernung sehen konnte, sofort die Coastguard alarmierte und ein ‘Mayday Relay’ mit der Position herausgab. Zur selben Teil befand sich die ‘Shearwater II’, ein Wildnis-Tourboot der Marine Discovery Penzance, was in der Nähe und setzte ebenfalls eine Meldung über VHF ab.
Zur selben Zeit meldeten eine Reihe Anrufer der Falmouth Coastguard (FCG) ebenfalls den Brand. Sie bat den Wachhabenden der RNLI, die Situation zu überwachen und alarmierte die RNLI-Boote in Sennen und Penlee. Zur selben Zeit sah der Skipper der ‘Shearwater II’, wie die beiden Fischer von ihrem lichterloh brennenden Schiff in eine Rettungsinsel flüchteten.
Er nahm diese in Schlepp und zog sie schnellstmöglich in eine sichere Distanz, da nun auch Tanks an Bord des Havaristen explodierten. Dann wurden die Schiffbrüchigen vom Rettungsboot aus Penlee übernommen und unversehrt in Newlyn abgesetzt. Die Coastguard richtete eine Sicherheitszone von einer halben Meile um den Kutter ein.
Im Lauf des Nachmittags war dieser soweit heruntergebrannt, dass es zu Wassereinbruch kam und er sank. Die beiden Rettungsboote blieben noch einige Zeit vor Ort und überwachten die Untergangsstelle. Das Boot aus Sennen Cove lief gegen 19 Uhr ab, und die freiwilligen Seenotretter aus Penlee kehrten um 20.30 Uhr zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‘Zeybe’
Archivbild Frachter ‘Zeybe’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Technischer Schaden im Bosporus
(18.07.19) Auf dem türkischen Frachter ‘Zeybe’, 1511 BRZ (IMO-Nr.: 9040663), kam es auf der Fahrt von Golcuk nach Karadeniz Eregli in Ballast laufend am 16.7. um 20.30 Uhr beim Transit des Bosporus zu einem technischen Versagen bei Haydarpasa. Das Schiff nahm Kurs auf die Reede von Istanbul, wo die Crew den Schaden behob. Am 17.7. gegen 16 Uhr ging es wieder ankerauf und sollte am 19.7. in Eregli eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rinder auf der ‘Coyhaique’
Rinder auf der ‘Coyhaique’
(Bild: Armada de Chile)   Großbild klick!

RoRo-Frachter und hunderte Rinder bei Porto Aguirre/Chile gerettet
(18.07.19) Im Zuge einer komplexen Bergungsoperation gelang es, die chilenische RoRo-Fähre ‘Coyhaique’, 7765 BRZ (IMO-Nr.: 8009026), die im 3.7. nahe der Insel Huichas im Moraleda-Channel, unweit von Puerto Aguirre in der Aysén Region auf der Fahrt von Puerto Chacabuco nach Puerto Montt gestrandet war, wieder flottzumachen. Das Schiff, das 20 Fahrgäste und eine 18-köpfige Crew an Bord gehabt hatte, war bei der Havarie aufgerissen worden, der Maschinenraum mit Wasser vollgelaufen. Die Schiffbrüchigen wurden von dem Motorboot ‘Alexis’ abgeborgen und wohlbehalten nach Puerto Aguirre gebracht.
Ein Offizier kam dennoch zu Tode, er hatte offenbar Selbstmord begangen. Die Berger der Oxxean SA mussten zunächst für das Wohl der 244 Rinder, die sich in 15 Trucks auf Deck befanden, sorgen. Bis zum 7.7. waren sieben von ihnen verendet. Die Trucks mussten belüftet und die Tiere versorgt werden. Gleichzeitig galt es, den Havaristen, der stark abgesunken war und Backbordschlagseite hatte, zu stabilisieren. Erst dann konnte an eine eigentliche Bergung gedacht werden. Wasser und Futter wurden von oben in die Trucks eingebracht. Nach einer Woche gelang es, den Frachter am 10.7 wieder aufzuschwimmen. An der Arbeit waren 90 Techniker und Arbeiter beteiligt gewesen sowie sechs Schiffe.
Es war ihnen gelungen, den massiven Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen und die Lecks dann abzudichten. Nachdem der Rumpf ausgepumpt war, wurde der Frachter zu einem Ankerplatz sieben Meilen entfernt gebracht. In Puerto Laguna war er besser vor dem Einfluss von Wind und Wellen geschützt.
Im Schiff-Schiff-Transfer wurden die Tiere dann per Kran einzeln von Bord geholt und mit drei Fahrzeugen nach Puerto Chacabuco verfrachtet. Die ‘Coyhaique‘ musste noch weiter provisorisch repariert werden, damit sie eine Werft weiter im Süden des Landes würde erreichen können.
Das Schiff war viele Jahre ein guter Bekannter in hiesigen Gewässern. Es wurde am 7.6.1982 als ‘Balder Vik‘ bei der Santierul Naval S.A. Galatz auf Kiel gelegt und am 15.11.1983 an die Augustsson, Parley & Co, Sandvika abgeliefert. Unter liberianischer Flagge verkehrte sie zwischen Italien und dem Mittleren Osten. Im August 1984 begann eine Charter der Kent Line auf der Linie Chatham – Zeebrugge. 1986 ging sie an die Intrepremee Naval, Galatz, die sie als ‘Bazias 7’ im Schwarzen Meer einsetzte. Wieder in Charter der Kent Line kehrte sie 1987 auf die Route Chatham – Zeebrugge zurück
. 1988 erwarb die Stena AB, Göteborg, den Frachter, der in Charter von Transfennica zwischen Finnland und Deutschland verkehrte. 1989 kam er als ‘Stena Topper‘ unter Zypern-Flagge. 1989 wurde das Schiff für die Snowdrop Shipping Co. Ltd., Limassol, als ‘Salar’ registriert und lief in Charter der Finncarriers zwischen Finnland und Lübeck. 1993 lief es wieder als ‘Stena Topper’für die Stena AB zwischen Vlissingen und Sherness.
Im selben Jahr wurde sie an die Tor Line und die Belfast Freight Ferries, Belfast, verchartert und in ‘River Lune‘ umbenannt für den Dienst auf der Linie Belfast - Heysham. 1995 erwarb die nordirische Reederei das Schiff für verschiedene Routen in irischen und englischen Gewässern. In Charter der Dart Line kam sie 2003 im Dienst Dartford – Dünkirchen zum Einsatz.
2004 erwarb die Swedish Orient Line Bahamas, den Frachter und vercharterte ihn an die Norse Merchant Ferries sowie IOMSP, Douglas und Cobelfret. 2005 wurde er zur ‘Hansaland’ und war weiter in der Irischen See im Einsatz. 2006 lief er für die Ferryways im Dienst Ostende - Immingham/Killingholme und 2008 in Charter der Smyril Blue Water zwischen Hanstholm und Torshavn. Am 209.2008 machte er mit Maschinenschaden bei der Bredo-Werft in Bremerhaven fest und wurde aufgelegt.
Am 11.5.2009 erfolgte die Verschleppung nach Wilhelmshaven, wo bei Navitec bis Oktober eine neue Maschine eingebaut wurde. Seit 2016 ist das Schiff als ‘Coyhaique‘ in chilenischen Gewässern im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Pointe Natashquan
(18.07.19) Der kanadische Frachter ‘Thorco Isadora’, 13816 BRZ (IMO-Nr.: 9469778), hatte am 15.7. ein Problem mit der Hauptmaschine und wurde 12 Meilen südlich von Pointe Natashquan, Quebec, um 10.50 Uhr manövrierunfähig. Die Crew führte die notwendigen Reparaturen durch. Dann konnte das Schiff seine Reise von Becancour zum Baker Lake fortsetzen, wo es am 22.7. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kupplungsschaden auf Lake Erie/Kanada
(18.07.19) Der kanadische Schubschlepper ‘Sea Eagle II’, 627 BRZ (IMO-Nr.:7631860), erlitt am 13.7. um 17.20 Uhr ein Kupplungsproblem auf dem Lake Erie bei Kingsville, Ontario. Er steuerte zur Reparatur einen Ankerplatz an. Am 14.7. um 23.15 Uhr machte er in Detroit fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Auffahrunfall nach Kollision
(18.07.19) Der 15 Meter lange, kanadische Schlepper ‘Ocean Warlock’ (MMSI-Nr.: 316004661) kollidierte am 4.7. gegen 15 Uhr mit einem größeren unter Wasser befindlichen Objekt bei Iona Island im Nordarm des Fraser River. Er war gerade mit den beiden unbeladenen Bargen ‘Ledcor 1409’ und ‘Ledcor 1403’ unterwegs. Durch das unvermittelte Aufstoppen des Schleppers stieß die ‘Ledcor 1409‘ in dessen Heck. Dabei kam es zu geringen Schäden. Um 17.40 Uhr erreichte der Schleppzug Port Mello.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Ulsan
(18.07.19) Der russische Frachter ‘Granit’, 1972 BRZ (IMO-Nr.: 9342554), erlitt am 17.7. gegen sechs Uhr 16 Meilen vor Ulsan einen Maschinenausfall. Er war von Busan nach Wladiwostok unterwegs und hatte 1.436 Tonnen Fracht an Bord. Gegen 13 Uhr nahm ein südkoreanischer Schlepper den Havaristen auf den Haken und zog ihn zurück nach Busan. Hier wurde er am 18.7. um 4.20 Uhr sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Alexandroupolis
(18.07.19) Der griechische Kutter ‘Taxiris - NK 348’ kollidierte am Morgen des 17.7. mit dem Kai des Hafens von St. Haralabos Maronias sowie zwei dort liegenden private Booten. Das Schiff hatte einen Ausfall der Brückekontrolle erlitten.
Die vierköpfige Crew blieb unversehrt. Die Hafenbehörde von Alexandroupolis verhängte ein Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Transportboot sank vor Tinian
(18.07.19) Die 30 Fuß lange ‘Louisa Bell’ geriet am Morgen des 16.7. um 7.25 Uhr in den Gewässern von Tinian in Brand, als sie auf dem Weg nach Saipan war. Ein Boot des Tinian Department of Public Safety rettete die zweiköpfige Crew 15 Minuten später. Die U.S. Coast Guard gab Anweisung, das in hellen Flammen stehende Boot zwei Meilen vor die Küste zu ziehen und dort sinken zu lassen.
Um 10.45 Uhr lag es zu 90% unweit von Goat Island unter Wasser. Es war zum Gütertransport von Saipan nach Tinian und Rota genutz worden. Am Abend war es zwischen Carolinas Point und Goat Island gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beltnes lief in Aberdeen auf Grund
(18.07.19) Seit dem 3.7. liegt der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Selbstlöscher ‘Beltnes’, 20312 BRZ (IMO-Nr.: 9432206), zur Reparatur bei der German Dry Dock in Bremerhaven. Das Schiff hatte sich am 29.6. Bodenschäden zugezogen, als es als größtes je in Aberdeen empfangenes Schiff im Zufahrtskanal eine Grundberührung erlitt. Es sollte eine Ladung Kies abliefern für den Bau des neuen Hafens in der Bay of Nigg.
Sie sollte an den Dunnottar-und Castlegate-Kais gelöscht werden. Das Schiff verließ Aberdeen am 1.7. wieder und nahm Kurs auf Deutschland. Mittlerweile war eine Untersuchung durch die Maritime and Coastguard Agency eingeleitet worden. Es hatte eine Klasseinspektion und eine Taucheruntersuchung des Rumpfes stattgefunden.
Dabei wurden Schäden am Unterwasserschiff festgestellt. Der German Lloyd war einverstanden, den Frachter eine Werft ansteuern zu lassen. Auch die Port State Control in Deutschland wurde informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanarische Inseln: Fähre erlitt Turbinenschaden
(18.07.19) Am 5.7. um 20 Uhr kam es auf der spanischen Fähre ‘Batancuria Express‘, 10371 BRZ (IMO-Nr.: 9557848), zu einem technischen Schaden an einer der Wasserstrahlturbinen. Bei Wetterbedingungen mit Windböen von mehr als 30 Knoten war es deshalb nicht möglich, im Hafen von Morro Jable auf Fuerteventura anzulegen. Das Schiff kehrte in den frühen Morgenstunden des 6.7. in den Hafen von Las Palmas zurück. Nach der Reparatur des Schadens konnte die Überfahrt am Vormittag nachgeholt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Übergabefahrt endete nach wenigen Stunden
(18.07.19) Das brandneue schwedische Forschungsschiff ‘Svea’ (IMO-Nr.: 9829332), kam auf seiner Ablieferungsfahrt nicht weit. Es legte am 4.7. von der Armon-Werft in Vigo ab und nahm Kurs auf den künftigen Heimathafen Lysekil. Hier sollte es Mitte Juli eintreffen.
Doch noch am selben Abend kam es zu einem Maschinenausfall und Rauchentwicklung. Der Havarist musste auf den Haken genommen und zur Inspektion und Reparatur nach Vigo zurückgeschleppt werden. Am 18.7. lag das 70 Meter lange Schiff dort weiterhin am Werftkai.
Quelle:Tim Schwabedissen


17.07.2019

Bugschaden am Binnentanker
Bugschaden am Binnentanker
(Bild: Kantonspolizei)   Großbild klick!

Basel: Binnentanker kracht in Ufermauer
(17.07.19) Ein unbeladenes, deutsches Tankmotorschiff kollidierte nach einem Maschinenschaden am 2.7. in Basel auf dem Rhein mit einer Ufermauer. Die vierköpfige Crew blieb unverletzt, am Schiff sowie am Ufer entstand Sachschaden. Der Tanker lief aus Basel in Richtung Deutschland aus und drehte auf dem Rhein.
Dabei stieß das Schiff gegen 19.20 Uhr mit dem Bug in die Ufermauer beim Elsässerrheinweg, weil die Maschine versagt und es auf die Großbasler Seite trieb. Nach der Kollision konnte der 34-jährige Schiffsführer die Maschine wieder starten. Unter Mithilfe der Feuerwehr legte er wieder auf der Kleinbasler Seite an.
Schaden an der Ufermauer
Schaden an der Ufermauer
(Bild: Kantonspolizei)   Großbild klick!
Für die Dauer des Einsatzes wurde der Rhein auf dem betroffenen Abschnitt für die Schifffahrt gesperrt. Weshalb die Maschine ausfiel, wurde anschließend untersucht. Der Bug wurde oberhalb der Wasserlinie an Steuerbordseite eingedrückt.
Quelle:Tim Schwabedissen





Nächtliche Evakuierung der 'Edmonton Queen'
Nächtliche Evakuierung der 'Edmonton Queen'
(Bild: Sarah Komadina)   Großbild klick!

'Edmonton Queen' von der Feuerwehr evakuiert
(17.07.19) Am Abend des 13.7. mussten fast 300 Personen auf dem 52 Meter langen, kanadischen Raddampfer ‘Edmonton Queen’ von der Feuerwehr abgeborgen werden. Das Schiff war um 23.30 Uhr beim Accidental Beach gestrandet. Starke Strömung hatte das geplante Anlegen am Rafters Landing auf dem North Saskatchewan River verhindert.
Die Edmonton Fire Rescue rückte mit drei Booten an, die jeweils sechs bis 14 Personen aufnehmen konnten. Insgesamt wurden bis um 5.30 Uhr des folgenden Morgens 284 Fahrgäste übergesetzt. Die Crew blieb an Bord, bis das Schiff um 15.:30 Uhr zurückkehren konnte. Es wurde von zwei Motorbooten abgeschleppt, als die Strömung nachließ. Auch ein Helikopter der Polizei war alarmiert worden, brauchte aber nicht einzugreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht an der Mole von Schloss Loevestein gesichert
Motoryacht an der Mole von Schloss Loevestein gesichert
(Bild: Politie Merwede)   Großbild klick!

Kollision auf der Waal
(17.07.19) Die Crew einer 17 Meter langen Motoryacht hatte am 16.7. einen Schutzengel, als diese auf der Waal mit einem Tanker bei Loevestein kollidierte und sich beim Aufprall stark auf die Seite legte. Es kam dabei zu einem Wassereinbruch, doch dann richtete sich das Boot wieder auf, und die beiden Crewmitglieder kamen mit völlig durchnässter Kleidung davon.
Der Unfall ereignete sich um 14.45 Uhr dort, wo die Waal die obere Merwede wird. Beide Schiffe waren nach Gorinchem unterwegs, als sie seitlich zusammenprallten. Die Yacht wurde an der Backbordseite des Hecks getroffen und wurde zur Seite gedrückt. Polizeikräfte des Teams Lek und Merwede aus Gorinchem waren rasch mit einem Boot vor Ort. Die Yacht wurde an der Mole von Schloss Loevestein gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätselhaftes Wrack
Rätselhaftes Wrack
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!

Wrack auf Bampton Reef bleibt ein Rätsel
(17.07.19) Über drei Monate nach der Strandung auf dem Bampton Reef in Neukaledonien nordöstlich von Chesterfield konnte das Mysterium um das Wrack eines unbekannten mutmaßlichen Versorgungsschiffs immer noch nicht gelöst werden. Es liegt inmitten eines Naturparks auf einem Korallenriff. Experten haben es seither in Hinblick auf Umweltrisiken untersucht.
Sorgen bereiten vor allem Diesel, Maschinenöl und Rückstände in den Rohren. Wahrscheinlich wurde das Schiff im Pazifik zum Bebunkern anderer Fahrzeuge genutzt. Beim Reinigen des Havaristen in dem entlegenen Seegebiet gilt es auch die Sicherheit des dazu notwendigen Personals zu gewährleisten.
Anschließend wird das Wrack wohl auf dem Riff verbleiben. Es liegt so hoch, dass es auch bei hohem Wasserstand nicht aufschwimmt und von daher nicht abzuschleppen ist. Außerdem könnte dabei größerer Schaden an den Korallen entstehen als wenn das Schiff liegen bliebt. Bevor die Crew es verließ, hat sie Ladung und Navigationsinstrumente entfernt und die Registrierung unkenntlich gemacht. Es war wohl ein chinesisches Mutterschiff für Fangflotten im Südpazifik. Die Chancen, den Eigner ausfindig zu machen, sind sehr gering.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß bei Santos fest
(17.07.19) Der unter Hongkong-Flagge registrierte Bulkcarrier ‘Ocean Opal’, 44098 BRZ (IMO-Nr.: 9625243), lief am 15.7. beim Verlassen von Santos in der Hafenbucht an der Küste von São Paulo auf Grund. Er hatte zuvor Zucker an den Lagerhäusern 20 und 21 geladen und war nach Jebel Ali unterwegs. Zwischen den Fahrwassertonnen 2A und 1A kam er kurz vor Erreichen offenen Wassers nach Steuerbord vom Kurs ab und lief fest.
Drei Stunden später, bei Dämmerung, gelang es zwei herbeigerufenen Hafenschleppern, den Frachter wieder zu befreien. Er setzte seine Reise fort und wurde am 12.8. im Zielhafen erwartet. Die Marine leitete eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie auf dem Rhein
(17.07.19) Am 1.7, havarierte ein mit 2091 t Gasöl beladenes Tankmotorschiff gegen 18:30 Uhr auf dem Rhein auf Höhe von Assmannshausen. Es lag dort wegen einer Schifffahrtssperre vor Anker. Als der Schiffsführer merkte, dass seine beiden Buganker nicht mehr griffen, hielt er mit den Antriebsmaschinen das Fahrzeug stabil und stromgerecht.
Hierbei überlief er aber seine beiden Anker und zog sich eine Leckage im Bereich des Bugstrahlraumes zu, der daraufhin mit Wasser volllief. Mit Hilfe eines örtlichen Bergungsunternehmens und unter Einsatz von Pumpen konnte der Havarist nach Bingen an eine Spundwand geschleppt werden. Durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt wurde dem Schiffsführer bis zur Behebung des Schadens ein Weiterfahrverbot ausgesprochen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Piräus
(17.07.19) Der zypriotische Bulkcarrier ‘Stahla', 41254 BRZ (IMO-Nr.: 9592018), kollidierte am 15.7. beim Manövrieren auf der Reede von Piräus mit der kanadischen Segelyacht ‘Tatiana Red‘. Er war wohl zu einem Versorgungsstopp dort auf seiner Reise von Karaikal nach Yuzhny. Beim Zusammenstoß brach der Mast der Yacht.
Der Einhandsegler an Bord blieb unversehrt, doch sein Boot muss nun erst einmal repariert werden. Der Frachter setzte seine Fahrt am 16.7. fort und wurde am 18.7. im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Antriebsschaden
(17.07.19) Die britische Fähre ‘Bramble Bush Bay‘, 125 BRZ, die zwischen Swanage und Poole verkehrt, erlitt am 12.7. einen Bruch der Antriebswelle. Das Schiff muss nun nach Southampton zur Reparatur geschleppt werden. Die Arbeiten werden wohl mindestens bis zum 12.8. dauern. Autofahrer müssten nun einen 25 Meilen langen Weg zwischen Swanage und Bournemouth nehmen
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Picton/Neuseeland
(17.07.19) Die neuseeländische Fähre ‘Strait Feronia’, 21856 BRZ (IMO-Nr.: 9136022), kollidierte beim Versuch, bei starkem Wind in Picton anzulegen, am 16.7. mit der schwimmenden RoRo-Pier. Diese wurde dabei beschädigt, und das Schiff konnte nicht festmachen und entladen werden. Mit der Reparatur wurde sofort begonnen.
Die Fähre machte an der Waitohi Wharf fest, wo Techniker die Schäden untersuchen sollten, die sie erlitten hatte. Eine Reihe von Überfahrten nach Wellington fiel aus. Sorge bereiteten auch die Trucks an Bord des Schiffes, die zum Teil mit verderblichen Waren beladen waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Truck stürzte auf indonesischer Fähre um
(17.07.19) Bei zwei bis drei Meter hohen Wellen begann die indonesische Fähre KMP ‘Citra Mandala Sakti’, 607 BRZ (IMO-Nr.: 6804472), am 16.7. in der Straße von Bali so stark zu arbeiten, dass um 20.50 Uhr ein Truck auf Deck umstürzte. Das Schiff war unterwegs von Ketapang nach Gilimanuk, als sich der Schaden unweit des Zielhafens ereignete. Der mit Reis beladene Truck war nach Bali bestimmt.
Seine Ladung stürzte auf das Deck der Fähre. Das Schiff hatte bei der Überfahrt insgesamt zwei Laster, einen Bus, drei Pkw und sieben Motorräder an Bord. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ging die Fischladung über
(17.07.19) Am 16.7. wurde das NSSR-Rettungsboot ‘Erik Bye’ alarmiert, nachdem ein Kutter aus Buagrunnen 33 Meilen westlich von Kristiansund Steuerbordschlagseite entwickelte und zu kentern drohte. Bei kräftigem Nordostwind war offenbar die Fischladung übergegangen. Ein Frachter kam dem Skipper, der sich auf das Dach des Ruderhauses geflüchtet hatte, als erstes zu Hilfe.
Es gelang, den Kutter ein wenig aufzurichten. Auch ein Lotsenboot ging auf Standby. Um 18.10 Uhr fiel aber die Maschine aus, und um 19.10 Uhr nahm das Rettungsboot den Havaristen auf den Haken. Der Kutter wurde mit immer noch erheblicher Krängung zu einer Werft abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter brannte vor Cornwall
(17.07.19) Vor der Küste von Penzance, Cornwall, geriet bei Land’s End am 16.7. ein Kutter in Brand. Die zweiköpfige Crew alarmierte die Coastguard um 15:25 BST Uhr. Zwei Rettungsboote aus Senlee und Pennen Cove und ein SAR-Helikopter aus Newquay wurden mobilisiert. Die beiden Fischer trieben in einer Rettungsinsel. Ein Boot auf einer Wildlife-Tour hatte diese gesichtet und aus der Gefahrenzone gezogen.
Sie wurden dann von einem Rettungsboot unversehrt aufgenommen und nach Newlyn gebracht. Die Coastguard in Falmouth überwachte die Drift des weiter komplett in Flammen stehend in der See treibenden Havaristen. Im Laufe des Nachmittags sank das Wrack.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht im Transpacific Race gesunken
(17.07.19) Die neunköpfige Crew der 70 Fuß langen Segelyacht ‘OEX’ von John Sangmeister, die am 50. Transpacific Race teilnahm, wurde von ihrem Konkurrenten Roy Disney mit der ‘Pyewacket‘ am Morgen des 15.7. gerettet und am 16.7. in Los Angeles abgesetzt. Die ‘OEX’ sank, nachdem ihr Ruderschaft beschädigt worden war und es zu einem Wassereinbruch gekommen war. Sie hatte um zwei Uhr Mayday gefunkt, eine Stunde später kam die Meldung über die Rettung.
Am selben Tag kollidierte der Trimaran ‘Maserati’ von Giovanni Soldini bei derselben Regatta mit Treibgut, als er mit 23-24 Knoten unterwegs war. Dabei wurden der Backbordbug und das Ruderblatt beschädigt. Die Crew stoppte eine Stunde lang für Notreparaturen, dann nahm das Schiff wieder Fahrt auf. Insgesamt fielen bislang sechs der 90 Boote des Race, das vergangene Woche in Los Angeles startete, aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erster Schlepper auf Illinois River geborgen
(17.07.19) Einer der drei auf dem Illinois River vor rund einer Woche mit zusammen 4,850 Gallonen Diesel gesunkenen Schubschlepper, die ‘Chattie Sue Smith‘ (MMSI-Nr.: 367433570), wurde am 12.7. von zwei Schwimmkränen der Okie Moore Diving gehoben. Die drei Schlepper lagen im Päckchen an einer Barge, als es am 5.7. zu einem Wassereinbruch kam und alle vier Fahrzeuge nahe Hardin bei Flussmeile 21 sanken. Die US Coast Guard war auf 11 Meilen mit Reinigungsarbeiten beschäftigt.
Die Coast Guard Upper Mississippi River arbeitete mit der Environmental Protection Agency, dem Department of Interior und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zusammen. Mehrere Ölsperren wurden ausgelegt. Bei den gesunkenen Schiffen handelte es sich Schiffe, die bis 2018 für die West Point Marine in Batchtown, Illinois liefen und dann vom Terminalbetreiber Wayne B. Smith, Inc. aus Louisiana, Mississippi, übernommen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht brennend vor Ramsgate gesunken
(17.07.19) Am 10.7. gegen Mittag wurde das RNLI-Boot ‘Esme Anderson‘ aus Ramsgate von der Coastguard alarmiert, nachdem eine Segelyacht in Brand geraten war. Auch das Lotsenboot von North East Spit sah das brennende Boot und nahm die drei Männer sowie einen Teenager an Bord, die in der Nähe in einer Rettungsinsel trieben. Sie wurden nach Ramsgate gebracht.
Zur selben Zeit erreichte der am Thanet-Windpark eingesetzte, britische Offshore-Versorger ‘Typhoon Tow’ (MMSI-Nr.: 235116834) die Position und begann, den Brand zu löschen. Nachdem die Seenotretter ebenfalls eintrafen, setzten sie weitere Löschschläuche ein. Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde war die Yacht aber bis zur Wasserlinie heruntergebrannt und sank nach einem Wassereinbruch. Die Ramsgate RNLI betreute die Schiffbrüchigen an ihrer Station.
Es handelte sich um Mitglieder einer Familie, die die Yacht in Ipswich übernommen hatte und sich auf der ersten Fahrt nach Nordengland befand. Der Brand entstand, als sie sechs Meilen vor North Foreland die Maschine stoppten, um erstmals die Segel zu setzen. Sie trugen alle Rettungswesten, funkten Mayday und versuchten dann, mit den bordeigenen Feuerlöschern die Flammen zu ersticken. Als dies misslang, machten sie die Rettungsinsel klar und brauchten nicht lange auf die Rettung zu warten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht saß auf Bembridge Ledge fest
(17.07.19) Am 9.7. wurde das RNLI-Boot ‘Norman Harvey' um 6.50 Uhr von der Solent Coastguard alarmiert, nachdem eine 44 Fuiß lange Segelyacht an der Kante des Bembridge Ledge festgekommen war, nachdem sie zuvor aus Bembridge nach Yarmouth ausgelaufen war. Beim Eintreffen der Seenotretter erlaubte der Wasserstand keine unmittelbare Bergung. Deshalb wurde das Boot gesichert und die Crew zum Bootshaus gebracht. Um 7.45 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Bei Ebbe lag die Yacht hoch und trocken. Sie hatte geringe Schäden erlitten. Als die Flut wieder auflief, wurden vier Segler von der ‘Norman Harvey' zurück an Bord gebracht.
Um 16.15 Uhr schwamm das Boot wieder auf. Es wurde noch ein Stück von den Seenotrettern eskortiert, während die Crew das Boot checkte. Dann nahm es mit eigener Kraft Kurs auf Gosport zu einer gründlichen Inspektion.
Das Rettungsboot brachte das Gepäck der übrigen vier Segler an Land, die sich dann mit einem Taxi auf den Weg nach Yarmouth machten, wo sie mit den anderen wieder zusammentrafen. Hätte die Yacht den Kurs nur wenige Meter weiter östlich abgesetzt, als sie das Ledge rundete, hätte es keine Probleme gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht trieb bei Pooil Vaaish
(17.07.19) Das RNLI-Boot aus Port St Mary RNLI kam am Abend des 6.7. einer 28 Fuß langen Segelyacht bei Pooil Vaaish zu Hilfe, nachdem die Belfast Coastguard um 18.45 Uhr alarmiert worden war. Die Yacht trieb bei 3-4 Beaufort Wind mit zwei Mann an Bord in der See, nachdem sich eine Leine um das Ruder gewickelt hatte. Die ‘Gough Ritchie 2’ lief mit ihrer Freiwilligencrew aus und setzte zwei Mann an Bord ab.
Nach einem ersten Check befreiten sie das Ruder. Dann wurde die Yacht auf den Haken genommen und nach Port St Mary eingeschleppt, wo sie an einer Mooring vertäut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler saß bei Ramsey/GB fest
(17.07.19) Am 2.7. wurde das RNLI-Boot aus Ramsey um 3.20 Uhr von der Belfast Coastguard alarmiert, nachdem ein schottischer Trawler eine halbe Meile südlich des Hafens mit sechs Mann an Bord auf Grund geraten war. Er saß unweit der Queens Pier dicht bei Port Lewaigue bei ablaufendem Wasser fest. Das Rettungsboot ‘Ann & James Ritchie’ war um 3.40 Uhr vor Ort und ging so dicht wie möglich am Havaristen in Stellung.
Nachdem sich die Seenotretter vergewissert hatten, dass die Crew wohlauf war, ging sie vor Anker und wartete auf die Rückkehr der Flut. Um 7.55 Uhr begann sich der Havarist zu bewegen. Das Rettungsboot machte achtern eine Schleppleine fest und assistierte dem Kutter in tieferes Wasser. Nach einer Schadenskontrolle wurde die Verbindung um 8.20 Uhr gelöst, und der Kutter setzte seine Reise fort. Das Rettungsboot war um 9.30 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Chiba/Japan
(17.07.19) Am 13.7. kollidierte der japanische Produktentanker ‘Toyo Maru No. 88’, 2009 BRZ (IMO-Nr.: 9665994), mit dem ebenfalls in Japan registrierten Frachter ‘Tone Maru No. 8’, 499 BRZ (IMO-Nr.: 8735352), der vor Chiba ankerte. Beide Schiffe erlitten leichte Schäden am Bug. Am 17.7. lief der Tanker nach Yokohama ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff riss Stromkabel ab
(17.07.19) In frühen Abendstunden des 5.7. berührte ein Binnenschiff eines von vier Stromkabeln über den Stichkanal in Salzgitter-Beddingen und riss es ab. Die Polizei vermutete, dass der Bordkran des Schiffes zu früh ausgefahren worden war, als der Frachter auf dem Weg in den Hafen war und sich im Bereich der Tankanlage im Beddinger Hafen befand. Als die Feuerwehr eintraf, standen die Kabel noch unter Strom, so dass der Energieversorger WEVG den Strom in dem Bereich abschalten musste.
Durch den Unfall kam es auch zu Funkenflug, der eine nahe Böschung in Brand setzte. haben. Der Stichkanal musste nach diesem Unfall kurzfristig gesperrt werden. Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


16.07.2019

Binnenschiff ‘Zeus’ gebrochen
Binnenschiff ‘Zeus’ gebrochen
(Bild: Feuerwehr Andernach)   Großbild klick!

Andernach: Binnenschiff knickt beim Beladen ein
(16.07.19) Am 2.7. knickte das deutsche Binnenschiff ‘Zeus’, 1909 ts (EU-Nr.: 04003730), im Stromhafen von Andernach im Landkreis Mayen-Koblenz, rund 30 Kilometer südlich der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen, auf dem Rhein plötzlich mittschiffs ein, als es gerade mit Lava beladen wurde. Gegen 15:45 Uhr sackte plötzlich der Boden des Schiffes ab. Hierdurch entstand in der Seitenwand eine Knickstelle, durch die Wasser in den Laderaum eindrang.
Die Feuerwehr wurde alarmiert und bemühte sich, den Havaristen schwimmfähig zu halten. Bei Ankunft der Feuerwehr Koblenz wurde das Schiff bereits durch einen Mobilen Bagger der Stadtwerke Andernach entladen und das Wasser im Laderaum durch die Freiwillige Feuerwehr Andernach abgepumpt. Weitere Pumpen wurden durch die Besatzung des in zwischenzeitlich Längsseits gegangene Löschbootes in Stellung gebracht.
Die vorgenommenen Pumparbeiten und das Entladen zeigten jedoch schnell Wirkung, so das das Schiff aufschwamm und der Wassereinbruch immer geringer wurde. Am Nachmittag wurde die Unfallstelle für die passierende Schifffahrt gesperrt, um mögliche Gefährdungen durch Schwell und Strömung zu vermindern. Rund 25-30 Schiffe waren davon betroffen.
Die ‘Zeus’ hatte bereits rund 1.000 Tonnen Fracht an Bord gehabt, als es zu der Havarie kam. Die Feuerwehr pumpte weiter Wasser aus dem Laderaum, während der Bagger den Lavasplit mit 0 bis 16 Millimeter Körnung räumte, um das Schiff so zu entlasten und zu stabilisieren. Es wurde anschließend von der holländischen Containerbarge ‘Triangle‘ (MMSI-Nr.: 244710133) längsseits genommen und in den Andernacher Hafen zu einer Notreparatur abgeschleppt. Um 21.45 Uhr konnte der Fluss wieder freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ägina: Hydrofoil mit Maschinenproblem I
(16.07.19) In den Mittagsstunden des 15.7. kam es auf dem griechischen Hydrofoil ‘Flying Dolphin XXIX’, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), auf der Fahrt von Piräus nach Ägina und Agistri zu einem Schaden an der Kupplung der Steuerbordmaschine. Das Schiff machte in Ägina fest, wo die 120 Fahrgäste abgesetzt wurden.
Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. 62 Passagiere, die in Agistri warteten, sowie 25 Passagiere, die in Ägina zusteigen wollten, wurden in Verantwortung der Fährgesellschaft weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zementtransporter ‘Aletta’
Zementtransporter ‘Aletta’
(Bild: Feuerwehr Voerde)   Großbild klick!

Zementfrachter drohte bei Voerde zu sinken
(16.07.19) Am 30.6. um 7.25 Uhr kam es auf dem holländischen Zementtransporter ‘Aletta’, 892 ts (EU-Nr.: 02317499), der von Neuss kommend auf dem Rhein unterwegs war, bei Flusskilometer 809 zu einem Wassereinbruch durch ein Lüftungsrohr. Das 67 Meter lange Schiff hatte auf Ankerpfählen geankert, von denen einer weggeknickt war und daraufhin Wasser in den Lüftungsdom eindrang. Die Feuerwehren aus Möllen, Löhnen, Spellen, Friedrichsfeld sowie der Rüstwagen und der Einsatzleitwagen aus Voerde, wurden zum Einsatzort 809 gerufen und mit 50 Kräften rasch vor Ort.
‘Aletta’ mit Steuerbordschlagseite
(Bild: Feuerwehr Voerde)   Großbild klick!
Ihnen bot sich ein dramatisches Bild. Das Schiff lag mit schwerer Steuerbordschlagseite am Ufer auf Höhe der Ortschaft Spellen. Die Steuerbordseite lag komplett unter Wasser. Auch die beiden Boote der Feuerwehr Voerde, das Löschboot der Feuerwehr Wesel sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei wurden hinzugerufen.
Das Schiff war mit 850 Tonnen Zement beladen. Im Bugbereich des Frachtschiffs dringt durch ein Leck Wasser ein. Die Feuerwehr konnte den Havaristen durch den Einsatz von drei Pumpen stabilisieren.
Um 17 Uhr traf ein Leichter ein, der die Zementfracht übernehmen sollte. Personen kamen nicht zu Schaden. Auch ging von dem havarierten Schiff keine Gefahr aus.
Da es sich als unmöglich erwies, die Ladung vor Ort zu leichtern, wurde entschieden, es in den Hafen von Wesel zu bringen. Doch auch dies scheiterte, weil der Wind für einen sicheren Transport zu stark war. Deshalb wurde der Havarist in den näher gelegenen Vorhafen von Friedrichsfeld gebracht.
Am 1.7. um 12.30 Uhr verließ das Schiff Voerde und nahm Kurs auf Duisburg. Hier machte es noch am selben Tag im Hafenbecken A fest. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde durch die Havarie nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Methana: Hydrofoil mit Maschinenproblem II
(16.07.19) Am Morgen des 14.7. stellte der Kapitän des griechischen Hydrofoil ‘Flying Dolphin Venus 1’ auf der Fahrt von Poros nach Methana, Ägina und Peiraia Vibrationen an der Backbordmaschine fest, als sich das Schiff gerade in der Bucht von Methana befand. Es kehrte daraufhin nach Poros zurück, wo die fünf Passagiere abgesetzt wurden und auf die ‘Flying Dolphin XVII‘ zum Weitertransport umstiegen. Die Hafenbehörde führte unterstützt von einem Taucher eine Untersuchung durch. Das Schiff wurde mit einem ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion belegt. Am 15.7. um 19.30 Uhr erreichte es Perama.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Kreuzfahrtschiff ‘Viking Jupiter’
Archivbild Kreuzfahrtschiff ‘Viking Jupiter’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Havarie auf der Themse
(16.07.19) Am 2.7. um 15.30 Uhr erlitt das norwegische Kreuzfahrtschiff ‘Viking Jupiter’, 47800 BRZ (IMO-Nr.: 9796262), in der Themsemündung von Greenwich kommend einen mechanischen Schaden. Es war um 2.50 Uhr aus London ausgelaufen. Es wurde anschließend zum Tilbury Landing Stage gezogen. Am 4.7. gegen zwei Uhr konnte es die Fahrt fortsetzen und nahm Kurs auf Honningsvåg, wo es am 8.7. gegen Mittag eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Grundberührung in Oskarshamn
(16.07.19) Die schwedische Fähre ‘Visby’, 29746 BRZ (IMO-Nr.: 9223784), lief am 5.7. um 9.15 Uhr in Oskarshamn mit über 700 Passagieren an Bord auf Grund. Die Havarie ereignete sich bei Windgeschwindigkeiten von 17 bis 19 Metern in der Sekunde. Bei einem Wendemanöver wurde das Schiff aus dem normalen Drehradius herausgetrieben und hatte eine Grundberührung.
Sie kam sofort wieder los, musste aber zunächst einer Untersuchung des Rumpfes durch Taucher unterzogen werden. Da sie keine Schäden fanden, konnte das Schiff am Abend wieder in den Dienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter ‘Neuenfelde’
Archivbild Containerfrachter ‘Neuenfelde’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision in Brunsbüttel
(16.07.19) Am 3.7. um 13.50 Uhr gelang es dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter ‘Neuenfelde’, 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9231846), der Bartels-Reederei in Jork, der von Kaliningrad nach Hamburg unterwegs war, beim Einlaufen in die Neue Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel nicht mehr rechtzeitig aufzustoppen. Er lief in den bereits in der Schleuse liegenden, deutschen Frachter ‘Anouk‘, 2316 BRZ (IMO-Nr.: 9196266) der ATR Schifffahrt GmbH & Co. KG in Husum. Dieser machte nach dem Schleusen an den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel zur Untersuchung des entstandenen Rumpfschadens fest.
Archivbild Frachter ‘Anouk‘
Archivbild Frachter ‘Anouk‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Die ’Neuenfelde’, die nur oberflächlichen Schaden davongetragen hatte, machte an den Marinedalben Süd fest. Sie setzte ihre Reise um 17.20 Uhr fort und erreichte Kaliningrad am 6.7. um 13.30 Uhr. Die ‘Anouk’ warf um 21 Uhr wieder los und machte am 4.7. um 14.40 Uhr in Fredericia fest. Am 5.7. nahm sie von dort ebenfalls Kurs auf Kaliningrad, wo sie am 9.7. um 21 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Leros
(16.07.19) Am Morgen des 15.7. kollidierten in der Bucht von Agia Marina in Leros die Yachten ‘Agia Kiriaki‘ aus Leros und die türkische ‘Fishbone‘ mit fünf Personen an Bord. Es wurde niemand verletzt, doch es kam zu Sachschäden an den Booten. Die Hafenbehörde von Leros leitete eine Untersuchung ein und verhängte Fahrverbote. Es kam zu keinen Umweltschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dramatische Rettungsaktion: Trawler drohte vor Hvide Sande zu kentern
(16.07.19) Am 5.7. entwickelte der polnische Trawler ‘Helot - WLA 184’, 249 BRZ (IMO-Nr.: 8321175), nach einem Wassereinbruch eine Backbord-Schlagseite von 45 Grad, als er sich 25 Meilen südwestlich von Hvide Sande befand, und drohte zu kentern. Am Morgen war er aus dem Hafen ausgelaufen. Das Schiff trieb mit seiner sechsköpfigen Crew in zwei Meter hohen Wellen.
Um 13.45 Uhr wurde sie von dem Rettungsboot ‘Emile Robin’, das wie auch das schnelle Einsatzboot ‚FRB 15‘ von der DSRS-Station in Hvide Sande zu Hilfe gekommen war, abgeborgen. Auch ein SAR-Hubschrauber war aus Skrydstrup gekommen, und der holländischer Frachter ‘Eems Solar', der von Thyborøn nach Eemshaven unterwegs war, ging auf Standby. Der Helikopter setzte zwei Lenzpumpen auf dem Havaristen ab, und die ‘Emile Robin‘ nahm ihn auf den Haken.
Auf dem Weg nach Hvide Sande gelang es, die Schlagseite zu reduzieren. Am Abend erreichte der Schleppzug den Hafen. Nach dem Festmachen um 19.45 Uhr wurden die Lenzarbeiten durch den Falck-Rettungsdienst fortgesetzt. Sie dauerten bis 23 Uhr an. Um den Havaristen wurde eine Ölsperre ausgelegt. Die Crew wurde vorläufig im örtlichen Hostel untergebracht. Am 16.7. lag das Schiff weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank bei Kollision auf der Wolga
(16.07.19) Auf der Wolga kollidierte im Mashkinsky-Distrikt das russische Flussfahrgastschiff ‘Alexey Tolstoy’ (MMSI-Nr.: 273338640) am Abend des 13.7. mit der Motoryacht ‘Potudan’. Es war von Samara nach Moskau unterwegs und hatte 153 Passagiere sowie 78 Crewmitglieder an Bord. Die Yacht, die in Charter eines Mannes aus der Moskauer Region Kalyazin lief, hatte neun Personen an Bord. Sie war unterwegs zum Yukhot-Fluss zur Übernachtung.
Wegen des Nebels auf dem Fluss hatte die Frau am Ruder das herannahende Fahrgastschiff nicht wahrgenommen. Die Yacht schlug bei dem Zusammenstoß leck und sank. Die Crew wurde von der Besatzung der ‘Aleksey Tolstoy‘ gerettet, die 140 Meter vom Unglücksort entfernt Anker warf.
Es kam zu einem geringfügigen Ölaustritt aus dem Wrack. Es wurde inzwischen wieder geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hydrofoil kollidierte mit Kaimauer
(16.07.19) Das 35 Meter lange, russische Hydrofoil ‘Meteor 186’ (MMSI-Nr.: 273317930), kollidierte am 15.7. um 18.30 Uhr beim Festmachen an der Palastpier in St. Petersburg gegenüber der Eremitage mit dem Granitkai. Dabei wurde der Bug erheblich beschädigt. Das Notfallministerium schickte ein RIB zur Unfallstelle auf der Neva.
Alle Passagiere wurden unversehrt an Land abgesetzt. Das Schiff wurde zur Reparatur geschickt und durch die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung der Havarie eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Filterproblemen vor Zakynthos
(16.07.19) Die griechische Fähre ‘Mare die Levante’, 4059 BRZ (IMO-Nr.: 8405191), musste am Abend des 15.7. rund 1,5 Meilen vor dem Hafen von Zakynthos Anker werfen, nachdem es zu einem Schaden an den Ölfiltern während der Überfahrt von Kyllini gekommen war. An Bord befanden sich 24 Passagiere und 44 Crewmitglieder sowie 28 Fahrzeuge. Ein Patroullienboot wurde zur Assistenz zur Ankerposition geschickt.
Die Crew führte ohne externe Hilfe Reparaturen aus, und am frühen Morgen des 16.7. 16.7. lief das Schiff in den Hafen von Zakynthos ein. Hier wurde e seiner Inspektion unterzogen und mit einem Auslaufverbot belegt. Nachdem eine Klasseinspektion stattgefunden hatte, konnte es aufgehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre in Faaborg havariert
(16.07.19) Die dänische Fähre ‘Skjoldnæs’, 985 BRZ (IMO-Nr.: 7925649), wurde am Nachmittag des 14.7. manövrierunfähig, als sie in den Hafen von Faaborg einlief im Rahmen ihres Liniendienstes zwischen Søby, Faaborg und Fynshav. Danach verholte das Schiff zur Reparatur nach Søby, und alle weiteren Abfahrten für diesen und den folgenden Tag wurden für die notwendigen Arbeiten abgesagt. Wie sich herausstellte, war an einer Schweißnaht eines Treibstofftanks der ‘Skjoldnæs‘ ein Riss aufgetreten, sodass Seewasser eindrang und sich mit dem Dieselkraftstoff vermischte.
Dadurch wurde die Maschine beschädigt. Am 16.7. um vier Uhr verließ das Schiff die Werft in Søby wieder und nahm eine Stunde darauf den Fährdienst mit einer Abfahrt von Faaborg wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technische Probleme in Faaborg
(16.07.19) Am Abend des 14.7. erlitt die dänische Fähre ‘Faaborg III’, 924 BRZ (IMO-Nr.: 9628647), erhebliche technische Probleme im Hafen von Faaborg. Der letzte Dienst des Tages zwischen Faaborg, Lyø und Avernakø wurde abgesagt. Doch auch am folgenden Tag lag das Schiff weiter am Kai in Faaborg und wurde repariert. Deshalb musste die deutlich kleine ‘Freia’, die nur 30 Fahrgäste und keine Fahrzeuge aufnehmen kann, als Ersatz einspringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bugstrahlruderschaden an werftneuer Fähre in Søby
(16.07.19) Am 9.7. kam es zu einem neuerlichen Schaden am Antriebssystem der pannengeplagten, dänischen Fähre ‘Ellen’, 1000 BRZ (IMO-Nr.: 9805374). Das Steuerbord-Bugstrahlruder versagte, als das Schiff zu Erprobungen vor Søby auslaufen wollte. Der Plan, das Schiff am 15.8. in Dienst zu stellen, war gefährdet. Techniker von Danfoss, dem Konstrukteur der Antriebsanlage, und auch von Leclanché, dem französischen Lieferanten der Batterien, wurden gerufen.
Letzteres war notwendig, weil durch den Ausfall sich eine Reihe von Verbindungen der Batterien gelöst hatte. Nach der Untersuchung und Reparatur muss die dänische Seebehörde die Arbeiten abnehmen, ehe die Erprobungen weitergehen können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dänische Fähre in Rønne havariert
(16.07.19) Am Abend des 7.7. kollidierte die dänische Fähre ‘Max’, 5617 BRZ (IMO-Nr.: 9176058), beim Manövrieren im Hafen von Rønne mit einem unter Wasser befindlichen Hindernis. Das Schiff musste aus dem Betrieb genommen und der Rumpf von Tauchern untersucht werden. Ein Teil des Hydrauliksystems hatte sich gelöst und arbeitete nicht mehr.
Ein Notfallplan mit der Fähre ‚Express 1’ wurde aktiviert, um den Dienst nach Ystad aufrecht zu erhalten, während Techniker an Lösungen arbeiteten. Auch die ‘Povl Anker’ wurde in Bereitschaft versetzt, um notfalls einspringen zu können, doch am 8.7. konnte die ‘Max‘ ihren Dienst wieder aufnehmen. Die ‘Express 1’, 10879 BRZ (IMO-Nr.: 9501590), hatte ihrerseits bereits am 4.7. ein Problem mit der Elektrik des Bugstrahlruders erlitten, wegen der das Schiff eine Verspätung von über einer Stunde bekam.
Es verließ den Hafen von Rønne mit Kurs Ystad gegen vier Uhr. Die 75-minütige Verzögerung wirkte sich auf alle Abfahrten bis zum Nachmittag aus. Betroffene Fahrgäste mit gebuchten Tickets wurden von der Reederei verständigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unfall mit Hängedeck auf dänischer Fähre
(16.07.19) Am 7.6. wurden sieben Autos samt ihrer Insassen gegen die Decke des Fahrzeugdecks der dänischen Fähre ‘Prinsesse Isabella‘, 5478 BRZ (IMO-Nr.: 9692806), gedrückt, kurz nachdem das Schiff in Sælvig eingetroffen war. Niemand wurde verletzt, aber mehrere Autos wurden beschädigt. Der Unfall ereignete sich beim Entladen, als durch einen menschlichen Fehler das Hängedeck, auf dem die Fahrzeuge standen, hochgefahren wurde, statt auf das darunterliegende Deck abgesenkt zu werden.
Alle betroffenen Passagiere wurden anschließend betreut und die Autos von Mechanikern untersucht. Die Behörden untersuchten den Vorfall, und da es keine Fehler an der Technik gab, konnte die Fähre wieder in Fahrt gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie im Bosporus
(16.07.19) Auf dem russischen Frachter ‘Vizantin’, 2491 BRZ (MMSI-Nr.: 273420740), der von Rostov am Don nach Gebze unterwegs war, trat am 14.7. ein technisches Versagen bei der Passage des Bosporus auf. Das Schiff warf um 5.30 Uhr auf der Reede von Büyükdere Anker. Hier machte sich die Crew an die Reparatur. Nach Abschluss der Arbeiten setzte es die Reise fort und machte am 15.7. um 21 Uhr bei der Nuh Cimento Sanayi AS Liman Tesisleri in Tavsancil fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Strahlmann-Frachter mit Zylinderschaden
(16.07.19) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‘Aller’, 2164 BRZ (IMO-Nr.: 9313632), der Reederei Erwin Strahlmann aus Brunsbüttel hatte am 14.7. Probleme mit einer Einspritzdüse 5,5 Meilen vor Folkestone. Das Schiff warf außerhalb der dortigen Verkehrstrennungszone Anker, um einen Zylinderkopf auszutauschen. Am 15.7. um 4.45 Uhr waren die Arbeiten beendet, und das Schiff ging wieder ankerauf.
Da sich die Reparatur aber nicht als zureichend erwies, musste der Anker wenig später erneut ausgebracht werden. Inzwischen wurden die Arbeiten aber erfolgreich beendet, und das Schiff setzte seine Reise von Brake nach Bermeo fort, wo es am 18.7. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf dem Rhein
(16.07.19) Am 29.6. um 201.5 Uhr kollidierte das deutsche Tankmotorschiff ‘Bohemia II’, 3355 ts (EU-Nr.: 4807350), das mit 1.800 Tonnen Heizöl beladen war, mit dem 40 Meter langen, deutschen Fahrgastschiff ‘Beethoven’ (EU-Nr.: 04306750) auf dem Rhein bei Bonn. Dieses hatte drei Abschlussklassen der Heinrich-Böll-Schule in Merten an Bord, die eine Party feierten. Es war von Köln gekommen und hatte auf Höhe der Autobahnbrücke in Bonn die Fahrt vermindert.
Der hinter ihm aufkommende Tanker konnte nicht rechtzeitig reagieren und stieß beim Ausweichmanöver gegen das Steuerbordheck der ‘Beethoven‘.
Drei von deren Crewmitgliedern wurden durch Stürze beim Aufprall verletzt. Es kam zu Schäden an der Einrichtung, das Heck wurde deformiert. Der Tanker trug einen sechs Meter langen Riss am Bug davon.
Die Polizei ging zu Untersuchungen an Bord der ‘Beethoven’, bevor diese zu ihrem Liegeplatz am Brassert-Ufer zurückkehren durfte. Anschließend verholte sie nach Köln. Der Tanker machte am 30.6. in Rotterdam fest und setzte am 1.7. die Fahrt nach Moerdijk fort. Danach ging es zur Reparatur nach Giessendam. Am 2.7. erreichte die ‘Bohemia II’ gegen 15 Uhr die Den Breejen Werft, wo er seither verblieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff auf der Mosel evakuiert
(16.07.19) Am 6.7. gegen 11:00 Uhr kam es auf dem mit 149 Personen besetzten, Schweizer Flussfahrgastschiff ‘Alemannia‘ (EU-Nr.: 07001703), das auf der Mosel bei Koblenz unterwegs war, zu einem Brand im Maschinenraum. Die Fahrgäste und Besatzungsmitglieder wurden durch Kräfte der Feuerwehr und der Polizei evakuiert und in der nahegelegenen DRK-Wache untergebracht. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden.
Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Koblenzer Polizei durchgeführt. Nach Freigabe des Schiffs durch die Feuerwehr und eines Sachverständigen konnte es nach Zustieg der Fahrgäste seine Fahrt fortsetzen. Aus einem Hydraulikschlauch ausgetretenes Öl hatte sich entzündet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff vor Kiel aufgelaufen
(16.07.19) Am 4.7. um 15.30 Uhr kam es auf dem Kieler Fahrgastschiff ‘Schilksee’, 278 BRZ (IMO-Nr.: 8308733), zu einem Ausfall der Elektrik auf der Förde vor Möltenort. Das Schiff, das auf dem Weg nach Laboe war, wurde manövrierunfähig und lief bei stark böigem Wind auf Grund. Der SFK-Schlepper ’Kitzeberg’ wurde zu Hilfe gerufen.
Da der er aber nicht ins flache Wasser vordringen konnte, wurde eine Leine an einem Rettungsring festgemacht und über Bord geworfen. Er sollte zum Havaristen treiben. Da dies aber nicht gelang, kam ein Passant zu Hilfe. Er stieg kurzerhand ins Wasser, schwamm zum Rettungsring und brachte diesen zum Havaristen.
Daraufhin konnte das Schleppseil achtern festgemacht und das Schiff mit dem Heck voran ins tiefe Wasser gezogen werden. Es wurde längsseits genommen und dann zurück zum Kai der SFK in der Hörn geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fahrgastschiff auf der Saar
(16.07.19) Am Nachmittag des 6.7. brach auf dem deutschen Fahrgastschiff ‘Saarstern‘ (MMSI-Nr.: 211633280), das auf der Saar bei Mettlach unterwegs war, ein Feuer aus. Es machte in Dreisbach fest, wo die Fahrgäste abgesetzt und mit Bussen weitertransportiert wurden. Die Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand gemeinsam mit der Crew löschen.
Der Schiffsführer musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt werden. Auch eine weitere Person erlitt Verletzungen. Offenbar war Hydrauliköl ausgelaufen und hatte sich an einem heißen Abgasrohr entzündet..
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Themse
(16.07.19) Am 6.7. kam es auf dem 29 Meter langen, britischen Fahrgastschiff ‘Millennium of Peace’ (MMSI-Nr.: 235052119) auf der Themse in London zu einem Maschinenausfall. Das manövrierunfähig gewordene Schiff ging auf Drift und wurde gegen die Unterkante der Westminster Bridge getrieben. Menschen kamen nicht zu Schaden, allerdings wurde das Ruderhaus achtern beschädigt, als es gegen den Brückenbogen stieß.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank bei Black Island/USA
(16.07.19) Die US Coast Guard und Bootcrews der Alaska State Trooper und ein weiterer Kutter kamen der fünfköpfigen Crew des 49 Fuß langen Kutters ‘Daffnie’ zu Hilfe, der am 14.7. bei Black Island auf 500 Fuß Wassertiefe sank. Um 10:55 Uhr wurde die Coast Guard Juneau alarmiert, nachdem der Kutter gekentert war. Die Fischer hatten sich in ein Beiboot geflüchtet und gaben dessen Koordinaten durch.
Sie hatten nur ein Handfunkgerät und einen Überlebensanzug, trugen aber Rettungswesten und hielten sich an einem Schleppnetz fest. Ein 45-Fuß-Boot der Station Ketchikan sowie die Alaska State Trooper kamen zu Hilfe. Diese waren gegen Mittag vor Ort, gefolgt vom Küstenwachboot und dem Kutter ‘Lovie Joann‘ in den folgenden 10 Minuten. Der Skipper der ‘Daffnie’ half, gemeinsam mit dieser das Netz zu bergen.
Die anderen vier wurden an Bord des 45-Fuß-Boots genommen. Nachdem auch die Rettungsinsel und der EPIRB geborgen waren, wurden sie nach Ketchikan gebracht. An Bord des gesunkenen Kutters waren rund 400 Gallonen Diesel. Ein Ölfilm trieb an der Untergangsstelle. Das Coast Guard Marine Safety Detachment Ketchikan leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre vor Korea
(16.07.19) Auf der chinesischen Fähre ’Xin Yu Jin Siang’, 12304 BRZ (IMO-Nr.: 9110810), brach im Maschinenraum am 16.7. gegen ein Uhr ein Feuer aus. Das Schiff befand sich eine Meile westlich der Insel Jawol-do, südwestlich von Incheon, im Gelben Meer. An Bord befanden sich 150 Passagiere und eine 50-köpfige Crew auf dem Weg von Incheon nach Qinhuangdao.
Alle Fahrgäste wurden von einem südkoreanischen Patroullienboot evakuiert und nach Incheon gebracht. Einer musste medizinisch betreut werden. Die manövrierunfähig gewordene Fähre ankerte westlich von Jawol-do und sollte nach Incheon abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner brennend aufgebeben
(16.07.19) Am 16.7. brach auf dem 48 Meter langen, japanischen Longliner ‘Myojin Maru No. 8’ (IMO-Nr.: 9810771), ein Feuer aus, als er sich im Indischen Ozean befand. Das Schiff wurde manövrierunfähig und trieb westlich der australischen Westküste. Die 24-köpfige Crew ging in eine Rettungsinsel.
Die Australian Maritime Safety Authority wurde um 7.45 Uhr von der japanischen Coast Guard informiert und schickte einen Challenger-Jet zur Assistenz der SAR-Operation 1000 Kilometer westlich von Perth. Ein anderer japanischer Longliner, die ‘Seifuku Maru 88’ derselben Flotte, war in der Nähe und nahm um 10.30 Uhr alle Schiffbrüchigen unversehrt an Bord. Die AMSA und die japanische Coast Guard arbeiteten gemeinsam an der Untersuchung der Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrzeuge auf indonesischer Fähre beschädigt
(16.07.19) Am 15.7. um 12.30 Uhr brachten bis zu drei Meter hohe Wellen die indonesische Fähre KMP ‘Marina Primera’, 824 BRZ (IMO-Nr.: 8920036), so ins Rollen, das fünf an Bord geladene Fahrzeuge in Bewegung gerieten. Sie wurden zum Teil erheblich beschädigt, als sie ins Rutschen kamen und aufeinander stürzten. Das Schiff war auf dem Weg von Lembar nach Padangbai und befand sich in der Mitte der Lombok Strait.
Nachdem es an der Padangbai Port II Pier in Banjar Segara im Manggis-Distrikt festgemacht hatte, wurden die beschädigten Fahrzeuge von Bord geholt. Das Schiff war um acht Uhr aus Pelabuhan Lembar ausgelaufen und erreichte Padangbai um 11:50 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief auf Grund
(16.07.19) Die indonesische Fähre ‘Indera Bupala’, 478 BRZ (IMO-Nr.: 9107966), lief bei stürmischem Wetter und schweren Regenfällen am 15.7. um 00.30 Uhr 1,5 Meilen vor Mengkilo, Bintan, mit 40 Passagieren auf Grund. Sie war auf der Fahrt von Singapur nach Lobam in West-Bintan. Unter den Fahrgästen waren 16 aus Singapur, zwei Filipinos, 12 Malaysier, ein Japaner, ein Brite, ein Franzose, drei Inder, zwei Indonesier und zwei Australier.
Alle Fahrgäste wurden von Bord gebracht und 20 nach Aqua Marine, 12 nach Shapir und acht auf die ‘KNP 40001‘ gebracht. Anschließend wurden sie nach Lobam transportiert. Die Fähre wurde am Nachmittag wieder flottgemacht und nach Mengkilo gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter drohte im Tanafjord zu stranden
(16.07.19) Im äußeren Tanafjord erlitt ein Kutter am Nachmittag des 15.7. einen Maschinenausfall und drohte bei Skjånes zu stranden. Das NSSR-Boot ‘Peter Henry von Koss’ kam um 18.20 Uhr zu Hilfe, nachdem die beiden Fischer einen Notruf an Kystradio Nord abgesetzt hatten.
Auch ein Sea King-Helikopter stieg in Banak auf, doch die Seenotretter erreichten den Havaristen rechtzeitig. Deshalb konnte der Hubschrauber wieder zurückkehren, und der Kutter wurde nach Skjånes abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


15.07.2019

Ausgebrannte Fähre ‘Norman Atlantic’
Ausgebrannte Fähre ‘Norman Atlantic’
(Bild: Domenico Costa)   Großbild klick!

Ausgebrannte Fähre Bari auf letzter Reise
(15.07.19) Am 12.7. ging das Wrack der italienischen Fähre ‘Norman Atlantic’, 26904 BRZ (IMO-Nr.: 9435466), auf seine letzte Reise. Nachdem die Staatsanwaltschaft das Schiff mehr als 4,5 Jahre nach dem Feuer am 27.12.2014, das 12 Passagiere und zwei Crewmitglieder eines Bergungsschleppers das Leben gekostet hatte, freigegeben hatte, wurde es in Bari von dem unter Komoren-Flagge laufenden Schlepper ‘Ionion Pelagos‘ (IMO-Nr.: 7601657), auf den Haken genommen. Es hatte seit dem 14.2.2015 in Bari gelegen.
Ziel der finalen Reise war der türkische Abwrackstrand in Aliaga. Die Verschleppung sollte sechs Tage dauern und am 17.7. enden. Beim Auslaufen aus dem Hafen assistierten die beiden Schlepper ‘Punta Scutolo‘ und ‘San Benigno‘ der Reederei Rimorchiatori Napoletani.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Patras
(15.07.19) Am 14.7. erlitt die italienische Fähre ‘Florencia’, 26302 BRZ (IMO-Nr.: 9287584), auf der Fahrt von Igoumenitsa nach Patras mit 155 Passagieren und 99 Fahrzeugen an Bord einen mechanischen Schaden an einer der beiden Hauptmaschinen. Der Kapitän informierte die Hafenbehörde von Patras. Mit reduzierter Fahrt erreichte sie unter Assistenz der ‘Proteas’ den Hafen um 19 Uhr. Hier wurden die Fahrgäste abgesetzt und durch die Hafenbehörde bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion ein Auslaufverbot verhängt. Am 15.7. um ein Uhr lief das Schiff wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mehrzweckschiff ‘KBV 001’ hebt den gesunkenen Kutter
Mehrzweckschiff ‘KBV 001’ hebt den gesunkenen Kutter
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Kutter sank bei Smögen/Schweden
(15.07.19) Am 8.7. gegen 13.30 Uhr sank ein Kutter südlich von Smögen an der schwedischen Westküste. Die Coast Guard, Sjöfartsverket und der Sjöräddningssällskapet wurden alarmiert und konnten die siebenköpfige Crew retten. An Bord waren rund 300 Liter Diesel. Die Küstenwache schickte die ‘KBV 032’, die das fast komplett unter Wasser liegende Wrack am Bug festmachen konnte und begann, es Richtung Küste zu schleppen. Doch der Wassereinbruch war so stark, dass es 25 Meter von einem Kai entfernt komplett unterging. Eine geringe Menge Öl lief ein.
Das Mehrzweckschiff ‘KBV 001’, 3773 BRZ (IMO-Nr.: 9380441), wurde aus Göteborg gerufen und machte sich am Abend daran, die Bergung vorzubereiten. Am 9.7. um 16 Uhr war das Wrack mit dessen Bordkran gehoben und wurde an Land abgesetzt. Das weitere Vorgehen oblag nun dem Eigner und der Versicherung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Korfu
(15.07.19) Am Nachmittag des 14^.7. erlitt die albanische Fähre ‘Saranda Express’, 202 BRZ (IMO-Nr.: 8327703), auf der Fahrt von Saints Albania nach Korfu mit 27 Passagieren und zwei Fahrzeugen an Bord einen mechanischen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine.
Der Kapitän bat um Schlepphilfe. Sofort wurden von der griechischen Coastguard zwei Patroullienboote und ein Rettungsboot sowie die ‘Dias‘ in Marsch gesetzt. Dann meldete der Kapitän, dass es gelungen war, den Schaden zu beheben, und dass er mit eigener Kraft Korfu ansteuere.
Nach dem Einlaufen dort wurde sofort eine Hafenstaatskontrolle durchgeführt und ein Auslaufverbot verhängt bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‘Alessandra Lehmann’
Archivbild ‘Alessandra Lehmann’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Blackout auf der Elbe
(15.07.19) Am 9.7. um 16.30 Uhr erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‘Alessandra Lehmann’, 3183 BRZ (IMO-Nr.: 9290684), einen Totalblackout beim Ansteuern der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Er befand sich auf der Reise von Husum nach Pärnu, als sich die Havarie vor Mole 4 ereignete. Der Frachter warf auf der Elbe bei Tonne 85A Anker.
Um 18.30 Uhr wurde er von zwei Schleppern auf den Haken genommen und an den Südkai in Brunsbüttel gezogen. Hier wurde er mit einem Auslaufverbot belegt. Mitarbeiter der Firma Cornels führten Reparaturen durch, und nach einer Klasseinspektion durfte das Schiff die Fahrt am 10.7. um 23.25 Uhr fortsetzen. Es machte am 13.7. um 9.50 Uhr in Pärnu fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre vor Travemünde
(15.07.19) Am 9.7. gegen 18 Uhr brach im Maschinenraum der schwedischen Fähre ‘Peter Pan’, 44245 BRZ (IMO-Nr.: 9217242), durch einen mechanischen Schaden an einem der fünf Dieselgeneratoren ein Feuer aus. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Mit den bordeigenen Löschsystemen konnte es bis 18.30 Uhr gelöscht werden.
Der Schaden blieb auf den unmittelbaren Brandort begrenzt. Die 271 Passagiere und 51 Crewmitglieder blieben unversehrt. Die Fähre befand sich zu dem Zeitpunkt fünf bis sechs Meilen nordöstlich von Travemünde im fahrplanmäßigen Dienst Rostock-Travemünde-Trelleborg. Sie machte sich zunächst mit eigener Kraft auf den Weg in den Hafen, doch dann kam es zu einem Ausfall der Haupmaschine.
Zwei Schlepper wurden zur Assistenz gerufen, und am 10.7. um 2.30 Uhr traf der Havarist am Skandinavienkai in Travemünde an. Die Passagiere, die kein Auto dabei hatten, wurden von der TT-Line in örtlichen Hotels untergebracht. Die Wasserschutzpolizei Travemünde leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zerquetschtes Ruderhaus der 'Dione'
Zerquetschtes Ruderhaus der 'Dione'
(Bild: WSP Oldenburg)   Großbild klick!

Kollision in Oldenburg
(15.07.19) Am 8.7. um 17:50 Uhr, kollidierte das deutsche Binnenschiff ‘Dione‘, 1338 ts (EU-Nr.: 4000530), mit der Cäcilienbrücke in Oldenburg. Durch die Kollision wurde das Ruderhaus teilweise abgerissen und ein mitgeführter Pkw erheblich beschädigt. Es wurden keine Personen verletzt.
Das Binnenschiff befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Fahrt von Bremerhaven nach Dörpen und war mit Leercontainern beladen. Nach ersten polizeilichen Befragungen hatte der Schiffsführer die Durchfahrtshöhe der Brücke falsch eingeschätzt und sein Ruderhaus nicht weit genug heruntergefahren. Dadurch stießen das Ruderhaus und der Pkw gegen die Brückenunterkonstruktion.
Die Beschädigungen an dem Binnenschiff waren so erheblich, dass ein Weiterfahrverbot erteilt wurde und ein Sachverständiger der Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission (ZSUK) entscheiden musste, wie der weitere Verlauf hinsichtlich der Reparatur des Binnenschiffes sein sollte. Die Schadenshöhe der Cäcilienbrücke stand noch nicht fest, eine Begutachtung durch Sachverständige erfolgte noch.
Die Cäcilienbrücke, die am 6.7. zum vorerst letzten Mal hochgefahren wurde, war seitdem auf einer Höhe von 1,60 Metern fixiert und nur noch für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Für den Schiffsverkehr wurden seit dem Zeitpunkt Warn-/Lagemeldungen durch die Verkehrszentrale Bremen über Funk herausgegeben. In der Meldung wurde die Schifffahrt ausdrücklich auf die Fixierung der Cäcilienbrücke auf 1,60 Metern und die Anpassung der Brückenpegel hingewiesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Verletzte bei Kollision in Greifswald
(15.07.19) Am 12.7. gegen 13:00 Uhr kam es an der Klappbrücke in Greifswald-Wieck zu einem Sportbootunfall mit zwei leicht verletzten Personen. Eine Segelyacht war vom Greifswalder Bodden zum Museumshafen Greifswald unterwegs. Bei der Brückenpassage lief die Yacht aus dem Ruder und kollidierte mit den backbordseitigen Wanten des Besanmastes mit dem geöffneten Klappteil der Holländerbrücke.
Dadurch brach die Mastspritze des Besanmastes ab und stürzte auf das Achterdeck. Zwei Personen wurden durch herabstürzende Teile verletzt und kamen ins Uni-Klinikum Greifswald. Nach einer ersten Begutachtung entstand an der Brücke offensichtlich kein Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Trawler vor Norwegen
(15.07.19) Am 14.7. um 22.400 Uhr brach in der Fischfabrik des von Akureyri kommenden, britischen Trawlers ‘Norma Mary‘, 2342 BRZ (IMO-Nr.: 8704808), westlich von Ålesund ein Feuer aus. Es kam zu starker Rauchentwicklung aus den Verarbeitungsräumen. Mehrere Schiffe, die sich in der Nähe befanden, sowie ein SAR-Hubschrauber aus Florø kamen dem in Qualm gehüllten Havaristen 30 Meilen vor Fosnavåg.zu Hilfe.
Der Helikopter setzte einen Löschtrupp an Bord ab, der unter Atemschutz in die vom Feuer betroffenen Räume eindrang. Es gelang, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die 22-köpfige Crew blieb unversehrt.
Der 73 Meter lange Havarist wurde von dem 17 Meter langen NSSR-Rettungsboot ‘Klaveness Marine‘ (MMSI-Nr.: 257928800) auf den Haken genommen. Am 15.7. um 2.30 Uhr machte er im Hafen von Ålesund fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Schlepper sanken auf Illinois River/USA
(15.07.19) Rund 4,850 Gallonen Diesel liefen in den Illinois River bei Hardin, nachdem dort am 5.7. drei Schlepper bei Meile 21 rund 60 Meilen nordwestlich von St. Louis sanken. Die Coast Guard untersuchte 11 Meilen des Flusses wegen auslaufenden Öls und arbeitete mit der Reederei daran, die Verschmutzung zu begrenzen.
Ölsperren wurden ausgelegt. Am 8.7. gelang es Tauchern, die Treibstoffleitungen abzudichten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank vor Ramsgate/GB
(15.07.19) Am 10.7. um 10.30 Uhr geriet die 33 Fuß lange Yacht ‘Laurl Coin‘ in Brand und sank um 12 Uhr im Bereich des Thanet Windparks aus Position 51 27 04.2 N, 001 33 19.8 O. Die vierköpfige Crew wurde gerettet und zur RNLI-Station Ramsgate gebracht. An Bord waren 110 Liter Diesel, die zu einer geringfügigen Ölverschmutzung führten.
Quelle:Tim Schwabedissen


ROV untersuchte gesunkenes Atom-U-Boot
(15.07.19) Norwegische Forscher haben das gesunkene sowjetische Atom-U-Boot ‘Komsomolets’ untersucht, das vor 30 Jahren sank. Es wurde festgestellt, dass es zu geringen Austritten von Radioaktivität an den Reaktoren kam, die aber keine Umweltgefährdung darstellten. Der Titanrumpf des Boots erlaubte einen Einsatz in Tiefen von über 3.000 Fuß.
Am 8.4.1989 kam es zu einem Bruch einer Hochdruckleitung an einem Hauptballasttanks, der zu einem Feuer führte. Es breitete sich über das gesamte Boot aus. Von der 69-köpfigen Crew überlebten nur 27 Mann, und das Schiff sank in der norwegischen See.
Es wird seither jährlich überwacht. Ein ROV inspizierte das in einer Meile Tiefe liegende Wrack und nahm Proben aus einem Lüfterrohr, das zu dem Reaktor führt. Es wurden erhöhte Werte von Cäsium 137 gemessen, das aus dem Kern des Reaktors kam.
Das sich rasch zerlegende Cäsium stellte aber keine Gefährdung dar. Nur wenige Fuß oberhalb der Öffnung wurden keine erhöhten Werte mehr gemessen. Das Boot hatte beim Untergang auch zwei Torpedos mit Nuklearsprengköpfen an Bord. Bei der Torpedoabteilung nahm das ROV ebenfalls Proben, die in einem Labor in den kommenden Wochen untersucht werden sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Segler vor Sombrero Key/USA gerettet
(15.07.19) Die US Coast Guard rettete am 13.7. vier Personen von einem gekenterten Katamaran bei Sombrero Key. Es handelte sich um den 51-jährigen Skipper und drei Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren. Um 19.45 Uhr wurde die Coast Guard Key West von der Florida Fish and Wildlife Conservation alarmiert, nachdem das Boot umgeschlagen war.
Ein 33-Fuß-Boot wurde von der Station Marathon auf den Urgent Marine Safety Information Broadcast hin in Marsch gesetzt. Noch während es im Anmarsch war, barg ein anderes Boot die Segler. Sie wurden dann von dem Rettungsboot übernommen und zur Coast Guard Station Key West gebracht zu einem medizinischen Checkup.
Quelle:Tim Schwabedissen


Truck stürzte auf Ladedeck auf andere Autos
(15.07.19) Die indonesische Fähre ‘Pelangi Nusantara’, 909 BRZ (IMO-Nr.: 8874768), geriet am 13.7. in der Straße von Bali in einen Sturm. Ein Truck stürzte um, als der Kapitän das Schiff auf Nordkurs legte und es dabei von hohen Wellen getroffen wurde. Er begrub zwei weitere Autos unter sich. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Ijmuiden/Holland
(15.07.19) Der holländische Trawler ‘Noorderhaaks – UK 195‘, 560 BRZ (IMO-Nr.: 9101209), kollidierte beim Ansteuern des Hafens von Ijmuiden am 12.7. zum 5.30 Uhr mit einer dort befindlichen Plattform. Dabei entstand am Steuerbord-Vorschiff oberhalb der Wasserlinie ein Schaden.
Der Rumpf wurde auf rund einem Meter Länge eingebeult und aufgerissen. Der Havarist verließ den Hafen wieder um 18.10 Uhr und steuerte über Amsterdam Stellendam an. Hier machte er um 23.15 Uhr fest und verblieb seither am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff in Dockschiff zur Reparatur
(15.07.19) Ein spektakuläres Dockmanöver fand am 12.7. vor Freeport statt, als das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‘Carnival Vista‘133596 BRZ (IMO: 9692569), von dem unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Schwerlasttransporter ‘Boka Vanguard‘, 91784 BRZ (IMO-Nr.: 9618783), aufgenommen wurde. Am Morgen des 13.7. war das Schiff sicher an Bord. Dann werden durch Techniker des Grand Bahama Shipyard Reparaturen an den beiden Azipods stattfinden.
Auf diese Weise kann Boskalis eine schnellstmögliche Reparatur gewährleisten. Die Carnival Cruise Line hatte sich für diese Methode entschieden, nachdem das Schiff seit Mitte Juni andauernde Probleme mit dem Antrieb hatte, wegen der die Fahrtgeschwindigkeit herabgesetzt war und die Fahrtpläne hatten angepasst werden müssen. Am 2.7. war es auf dem Weg von Galeston in die Karibik zudem zu einem Blackout gekommen.
Die Methode wurde notwendig, weil das Trockendock der Grand Bahama Shipyard derzeit nicht einsatzbereit ist: Als die ‘Oasis of the Seas‘ dort im April 2019 gedockt war, brach ein Kran in sich zusammen und beschädigte dabei nicht nur das Schiff, sondern auch das Dock schwer. Eine Alternative war in ganz Nordamerika nicht zu finden.
Carnival Cruise Line konnte aber auch nicht warten, bis das Dock wieder einsatzbereit war. Die Reederei musste mehrere Reiserouten vom Heimathafen Galveston in Texas komplett überarbeiten: Aus den siebentägigen wurde achttägige Kreuzfahrten. Trotzdem schaffte es das Schiff gerade zu zwei Häfen in Mexiko.
Bei einer Reparatur in einer europäischen Werft wäre die ‘Carnival Vista‘ mindestens fünf oder sechs Wochen ausgefallen. Durch die Lösung mit dem schwimmendes Trockendock entfallen nun lediglich drei Kreuzfahrten:
Die Carnival Vista wurde 2016 als erstes Schiff einer neuen Klasse in Dienst gestellt und bietet Platz für mehr als 3.900 Passagiere. Die ganzjährigen Kreuzfahrten von Galveston als Basishafen führen nach Montego Bay in Jamaika, George Town auf den Grand Cayman Islands und Cozumel in Mexiko. Am 27.7. soll das Schiff, wenn alles nach Plan läuft, nach Galveston zurückkehren und sein Fahrtprogramm wieder aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Klipper drohte in Fähre zu laufen
(15.07.19) Die holländische Fähre ‘Friesland’, 3583 BRZ (IMO-Nr.: 8801058), wäre am 13.7. im Wattenmeer vor der niederländischen Küste fast mit einem Segelklipper kollidiert. Dieser nahte von Backbord heran und querte das Fahrwasser. Die Fähre musste hart nach Steuerbord abdrehen und ging volle Kraft zurück, um den drohenden Zusammenstoß abzuwenden.
Sie war zu der Zeit auf der Fahrt von Harlingen nach Terschelling. Das Manöver des letzten Augenblicks gelang, und die Fahrgäste und Crew kamen mit dem Schrecken davon. Auch der Schlepper ‘Holland‘, der hinter der Fähre lief, musste abdrehen, um weiteres Ungemach abzuwenden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dönerboot drohte zu sinken
(15.07.19) Am 10.7. kurz vor 13.00 Uhr, verständigte der Eigentümer des Frankfurter ‘Dönerbootes‘ die Feuerwehr und teilte mit, dass sein Boot zu sinken drohte. Die Frankfurter Feuerwehr rückte mit starken Kräften an, und es gelang mittels mehrerer Pumpen das Fahrzeug an der Wasseroberfläche zu halten. Während des Rettungseinsatzes wurde die Schifffahrt auf dem Main durch die Wasserschutzpolizeistation Frankfurt gesperrt.
Es gab keinen Personenschaden und auch keinen Austritt von Betriebsstoffen. Die Ursache des Wassereinbruchs sowie die Schadenshöhe waren derzeit noch unklar und bedurften weiterer Ermittlungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband saß auf Rhein fest
(15.07.19) Ein in der Nacht zuvor um 23.20 Uhr auf dem Rhein bei Assmannshausen auf Grund gelaufenen Binnenschiff wurde am 1.7. geleichtert und von zwei Schleppbooten nach Bingen gezogen. Dazu waren zwei Schlepper sowie ein Kran- und Leichterschiff gerufen worden. Während der Bergung wurde eine Sperrung der Schifffahrt auf dem Rhein zwischen Bingen und Trechtingshausen in der Zeit zwischen 16:30 und 18:15 Uhr notwendig.
In dieser Zeit wurden aus dem Schubverband insgesamt 700 Tonnen Ladung der 5.300 Tonnen Eisenpellets geleichtert, woraufhin der Havarist frei kam. Insgesamt waren von der Sperrung durch Boote der Wasserschutzpolizei aus Rüdesheim, Wiesbaden. St. Goar und Bingen 14 Binnenschiffe betroffen, die allesamt mittlerweile anschließend ihre Fahrt fortsetzen konnten. Der Schubverband verblieb bis zum Abschluss der weiteren Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei in Bingen und wurde mit einem Weiterfahrverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Festfahrung auf dem Rhein
(15.07.19) Am 30.6. um 02.20 Uhr bekam ein Tankmotorschiff, das auf dem Rhein auf Höhe Rüdesheim zu Tal lief, einen unbekannten Gegenstand in den Propeller, wodurch das Manövrieren nicht mehr möglich war. Wegen der Strömung und nicht sofort anspringendem Bugstrahlruders wurde das Schiff auf die Krausaue getrieben und kam dort fest. Mit der Assistenz eines Schubverbandes konnte es freigeschleppt und am Binger Ufer festgemacht werden.
Eine anschließende Untersuchung am Unterwasserschiff ergab, dass es durch die Festfahrung zu keinem Schaden am Schiff gekommen war. Gegen 19.00 Uhr konnte das Tankschiff seine Reise fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mastbruch auf der Müritz
(15.07.19) Am Nachmittag des 7.7. kam es auf der Müritz am Ostufer zu einem Bootsunfall. Zwei Segler aus Berlin nutzten den frischen Wind auf der Müritz zu einer Ausfahrt mit einer 505er Jolle aus Carbon. Auf Höhe Speck brach aus bisher unbekannter Ursache der Aluminiummast des Bootes.
Dabei ging ein Crewmitglied über Bord. Das sofort zur Hilfeleistung eingesetzte Streifenboot der Wasserschutzpolizei Waren barg den Berliner aus dem Wasser, nahm das zweite Crewmitglied an Bord und schleppte das manövrierunfähige Segelboot in den Hafen nach Röbel. Die beiden professionell ausgestatteten Segelsportler blieben unverletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Unterwarnow
(15.07.19) Der Kapitän des deutschen Ölbekämpfungsschiffes ‘Vilm‘, 590 BRZ (IMO-Nr.: 9181089), meldete der Wasserschutzpolizei Rostock am 4.7. um 02:00 Uhr, dass er beim Anlegen im Rostocker Fischereihafen an das dort festgemachte Fahrgastschiff ‘Baltica‘, 378 BRZ (IMO-Nr.: 5302063), der BSTW Baltic Schifffahrt in Rostock gedrückt worden war. Durch starke Windböen beim Anlegemanöver und dem gleichzeitigen technischen Ausfall seiner Backbord-Maschine kam es zu der Havarie.
Erste Überprüfungen an Bord beider Schiffe ergaben keinen Personenschäden und keinen Austritt von Betriebsstoffen. Es entstand leichter Sachschaden an beiden Schiffen oberhalb der Wasserlinie.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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