EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
In Laboe gibt es zwei Yachthäfen mit über 700 Liegeplätzen, einen Fischerei- und Gewerbehafen und Museumshafen. Neben den Hochseeangelfahrten gibt es die Möglichkeit, Segelschiffe zu chartern oder die verschiedenen Segelscheine in Segelschulen zu erwerben. Eine Surf- und Kiteschule komplettiert das Angebot. Bereits im Jahre 1817 nutzten Fischer eine Landungsbrücke, die in nordwestliche Richtung in die Förde verlief. Im Laufe der Jahre wurde diese Landungsbrücke von den Fischern ausgebaut, um die wachsenden Anforderungen zu erfüllen. Durch Verlandung aufgrund von Stürmen und Sturmfluten konnten größere Boote und Kähne allerdings auch an diesem Anleger bald nicht mehr festmachen. Im Jahr 1850 vereinigten sich deshalb die Schiffer, Fischer und Bootführer, um einen Bootshafen bei Laboe zu bauen. Das Gelände hierfür wurde dem gegründeten Hafenverein vom Kloster Preetz pachtweise überlassen. Der Hafen wurde zu einem wichtigen Umschlagpunkt in der Kieler Förde, 1869 zählte der Hafenvorstand 3465 ein- und auslaufende Schiffe, fast der gesamte Umschlag der Region um Laboe lief über den Hafen. Die Probstei war lange Zeit die Kornkammer der ganzen Region. Per Schiff wurde Getreide vom Laboer Hafen bis in die skandinavischen Länder transportiert. Bereits seit 1894 befindet sich im Hafen eine wichtige Station der DGzRS, auf der seit 1985 der Seenotrettungskreuzer "Berlin" sowie seit 1994 das Seenotrettungsboot "Bottsand" stationiert sind. Auch für die Kriegsmarine hatte Laboe eine gewisse Bedeutung, da der Hafen den Umschlag von Material für die Küstenbefestigung ermöglichte. In den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs suchten viele Schiffe aus dem Osten Zuflucht in den Häfen der westlichen Ostsee. Nach Kriegsende blieb ein Teil der Besatzungen und verstärkte Laboes kleine Fischereiflotte. Zur Segelolympiade 1936 wurde der Hafen an der Südmole ausgebaut, um die vielen Fahrzeuge der Regattasegler aufnehmen zu können. Der Laboer Hafen, wurde seit 1988 in jedem Jahr mit der Blauen Flagge für saubere Meere ausgezeichnet. Diese Auszeichnung, die von der Stiftung für Umwelterziehung vergeben wird und in der Bundesrepublik Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung verliehen wird, erhalten Hafenträger, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz und die Aufklärung verdient gemacht haben. Marina Laboe (Yachthafen und Gewerbehafen) 54° 24,13' N 010° 12,84' E Die Marina bietet 370 Plätze für Segelyachten bis zu 30 Meter LÜA auf 2,2 - 4,5 Meter Wassertiefe. Freie Plätze sind mit grünen Tafeln gekennzeichnet oder auf Anweisung des Hafenpersonals anzulaufen. Nach dem Festmachen anmelden beim Hafenmeister im Büro an der Wurzel von Steg J . Die Hafengebühr kann auch am Hafenkiosk, im Touristenbüro oder an der Bootstankstelle entrichtet werden. Die schwimmende Steganlage ist sehr grosszügig ausgelegt und bietet ausreichend Platz für Manöver. Zu beachten ist, dass die Stege nach Schiffsgrößen geordnet sind. Navigation: Die Ansteuerung von Laboe ist bei Tag und Nacht möglich und kann direkt aus dem Fahrwasser der Kieler Förde erfolgen. Bei der Ansteuerung von Laboe kann das Marineehrenmal, das man von weitem sieht, als Orientierung dienen. Besondere Aufmerksamheit ist dem Flach direkt nördlich der Hafeneinfahrten zu widmen. Es liegt direkt neben dem Fahrwasser und steigt so steil an, dass es kaum rechtzeitig auf dem Echolot erkannt werden kann. Die Kieler Außenförde ist sehr verkerhrsreich (Fährverkehr von und nach Kiel, Schiffsverkehr vom/zum Nord-Ostseekanal). Daher ist auf der Außenförde erhöhte Aufmerksamkeit geboten! Auf der N-Mole steht der Leuchtturm Laboe (Oc(4).WR.15s, GPS: 54°24,21'N - 010°12,96'E) mit weißem Sektor 070° - 162°. Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankstelle, Restaurants, Werkstätten, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Waschsalon, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slip, Travellift, Takelmast, Kran, Arzt, Bank, Post Kontakt: Börn 2, 24235 Laboe Tel: +49-4343-427556 Fax: +49-4343-427559 Mobil +49-176-24298813 hafenmeister[at]laboe.de www.yachthafen-laboe.de Hafenmeister: Herrn Ralf Mattern Öffnungszeiten Hafenmeister: 08 - 12 Uhr Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister. Stadthafen 54° 24.191' N 010° 12.905' E Im Stadthafen ist eine Seite komplett mit Charterschiffen belegt. Auch sonst geht es hier recht eng zu. Fischbuden und Einkaufsmöglichkeiten entsprechen einem Touristenort. Harrys Fischbratküche ist bekannt für den besten Backfisch an der Küste. Aber auch die anderen Gerichte sind unschlagbar und preiswert. Es gibt eine Tankstelle, die aber schwerpunktmäßig für die Fischer zuständig ist und deshalb am Wochenende geschlossen hat. Die meisten Sportboote tanken in Strande. Nahe des Stadthafens befindet sich der Anleger für die Fähre nach Schilksee und Kiel. In etwa einer Stunde ist man mit dieser in der Innenstadt von Kiel bzw. direkt am Hauptbahnhof.
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Schlagwörter: Laboe, Ostsee, Kieler Förde, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, U995, Marine-Ehrenmal, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Ehrenmal Marine, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Luftbild Laboe, Satellitenbild, Lagekarte, Webcams, Bilder, Panoramafoto, Film, Wetter Laboe |
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