EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Der Strelasund

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Stralsund, von der Rügenbrücke über den Strelasund aus gesehen.


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Wetter Stralsund
© meteo24.de
Der Strelasund ist ein Meeresarm der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern mit sehr unterschiedlicher Breite. Er trennt die Insel Rügen vom Festland bei der Hansestadt Stralsund. Das langgestreckte und mit durchschnittlich vier Metern ungewöhnlich tiefe Boddengewässer weist eine Fläche von 64 Quadratkilometer auf.

Die letzte Eiszeit und ihre vor 13.000 Jahren in dieser Region abgeschmolzenen Eismassen hinterließen eine leicht hügelige Geschiebemergellandschaft. Vor 7.000 Jahren befand sich hier wahrscheinlich noch ein bewaldetes Tal mit einem tief eingeschnittenen Flusslauf, der durch das Abschmelzen des eiszeitlichen Eispanzers entstanden war. Später drang von beiden Seiten das Meer in den Flusslauf, was eine Flutung der Ufer auslöste. Das Ufer des Strelasunds ist auf Rügener Seite sowohl durch Steilufer als auch flache Ufer mit Schilfgürtel geprägt, das Festlandufer ist dagegen überwiegend flach. Über den Strelasund führt – als einzige feste Verbindung der Insel Rügen zum Festland – seit 1936 der Rügendamm, er stellt eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnverbindung her. Seit 2004 wurde an einer neuen Strelasundquerung gearbeitet, die seit Oktober 2007 als Hochbrücke mit einer Schiffsdurchfahrtshöhe von 42 Meter den alten Rügendamm entlastet.



windsack
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.
Auf den Bodden- und Haffgewässern wie z.B. dem Strelasund ist der Wind von der Großwetterlage abhängig und wird von vielerlei geografischen Bedingungen beeinflusst, wie z.B. Düseneffekten, Kapeffekten und Windabdeckungen.




Lage von Stralsund   Großbild klick!










Luftbild Citymarina, im Hintergrund die Strelasundbrücke
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Weblinks:
Der Strelasund in Wikipedia



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