Langballig (dänisch: Langballe) liegt an der Flensburger Förde im Norden der Landschaft Angeln. Die Gemeinde ist seit 1988 ein anerkannter Luftkurort.
Im Gemeindegebiet gibt es einen Naturstrand, ein Naturschutzgebiet, das Tal der Langballigau mit seinen seltenen Pflanzen- und Vogelarten. Langballigau ist ein Schutz- und Fischereihafen, der in den 1920er Jahren als Fischereischutzhafen erbaut wurde und heute vor allem von Seglern genutzt wird.
Im Dorfwettbewerb Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft wurde die Gemeinde 1997 Landessieger und erreichte 1998 die Silberplakette als zweitschönster Ort Deutschlands. 2004 wurde die Gemeinde Landessieger im Wettbewerb "Umweltfreundliche Gemeinde"
Das ebenfalls zur Gemeinde Langballig gehörende Unewatt (dänisch: Undevad) ist heute ein Dorfmuseum. Das Landschaftsmuseum Unewatt besteht aus einem Ensemble alter Wohn- und Wirtschaftsgebäuden wie der Holländermühle Fortuna. Im Sommer wird ein Kulturprogramm u.a. mit Konzerten und Lesungen angeboten.
Die Fördelandschaft in Langballig ist inzwischen durch ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz erschlossen.
Tourismus und Unterkünfte: Der Tourismus ist die für das Dorf mit seinen vielfältigen Gastronomiebetrieben die wichtigste Einnahmequelle. In Unewatt befindet sich ein Landschaftsmuseum, zu dem auch eine Mühle gehört, die für den ehemaligen Haupterwerbszweig des Dorfes steht.
Langballigau profitiert durch seine Lage vom Tourismus an der Ostseeküste. Rund um die Ortschaft gibt es mehrere gut ausgebaute Campingplätze. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich. In unmittelbarer Nähe des Hafens, befindet sich ein Stellplatz für Wohnmobile.
Marina Langballigau
54° 42,2'N 009° 32,14'E
Der kleine Hafen Langballigau liegt in landschaftlich reizvoller Lage an der Flensburger Außenförde. Heute ist er ein Sportboothafen, seine frühere Bedeutung als Fischereihafen ist stark zurückgegangen. Aber immer noch liegen dort einige Fischerboote, von dort gibt es auch fangfrischen Fisch direkt vom Kutter.
Die geschützte Lage des Hafens trägt zu seiner Rolle als Nothafen bei. Die DgzRS hat hier ihren Rettungskreuzer Werner Kuntze stationiert.
Ansteuerung: Das Anlaufen des Hafens ist ohne Probleme auch bei Dunkelheit möglich (Richtfeuer - Kurs 177). Allerdings neigen die etwa 2,5 m tiefe Hafeneinfahrt und der Hafen selbst zur Versandung. Besonders ungünstige Windverhältnisse können den Wasserstand um 0,5 Meter und mehr senken. - Freie Liegeplätze sind wie allgemein üblich mit einem grünen Schild gekennzeichnet.
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Seit einigen Jahren wird der Kreishafen Langballigau von der Firma Jaich verwaltet. Telefon Hafenmeister 04631 - 976265.
Weil die schön gelegene Marina für größere Segelschiffe nicht mehr anzulaufen war, wurde die Zufahrt im Jahr 2008 ausgebaggert auf 3m Wassertiefe. Die Tiefe an den Anlegern für die großen Yachten wurde ebenfalls auf 3m angeglichen, an den anderen Plätzen hat es mindestens zwei Meter Wassertiefe.
Service / Sonstiges: mehrere Gaststätten am Hafen; Versorgungsmöglichkeiten sind vorhanden direkt am Hafen bzw. im Ort selbst (300 m - 2000 m): Supermärkte, Ärzte, Tankstelle, Baumarkt, Bootszubehör, Post, Campingplatz

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Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen in der Flensburger Förde immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.