EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Der nördliche Teil der Insel zeigt deutliche Spuren der Eiszeit. Hier haben sich durch die Gletscherbewegung Anhöhen und Täler gebildet. Der älteste noch existierende Bauernhof von Als – Lundsbjerggård - liegt in Holm an der Nordspitze der Insel und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Er ist der einzige Vierkanthof der noch existiert. Eine andere große Hofanlage, wenige Kilometer südöstlich gelegen, ist der 1863 erbaute Alsingergården. Hierbei handelt es sich um einen so genannten Bol, eine Bezeichnung für größere Hofanlagen. Die Reetdachmühle von Havnbjerg wurde 1835 erbaut und kürzlich restauriert. Nicht weit entfernt befindet sich in Elstrup die letzte dänische Mühle des Typs „Galerie Holländer“. Sie ist seit 1970 außer Betrieb. Die Südspitze der Insel wird von dem Leuchtturm von Kegnæs dominiert. Er liegt auf dem Naturdamm Drejet, der die Halbinsel Kegnes mit Als verbindet. Die Kirche von Kegnæs in Sonderby ist die kleinste der Insel. Herzog Hans der Jüngere ließ sie 1615 zur Buße errichten, da er im vorangegangenen Winter zehn unschuldige Bauern hatte irrtümlich hinrichten lassen. Alljährlich im Sommer finden auf der Insel traditionsreiche Ringreiterfeste statt, ansonsten ist Schloss Augustenborg auch über die Grenzen der Insel bekannter Veranstalter klassischer und moderner Konzerte sowie eines Rockfestivals. Die Insel ist durch die Alssund- und die Christian X.-Brücke mit dem dänischen Festland verbunden. Im Nordosten gibt es von Fynshav aus eine Fährverbindung zu der Insel Fyn (Fünen - 2 Std. Takt) und in Mommark eine nach Ærø. Bei Sønderborg gibt es einen kleinen nationalen Flughafen. Rund Als ist ein beliebter 3-4 Tagestörn. Von der Flensburger Förde kommen geht es meist bei Sønderborg zunächst in den Als Sund und von dort im Uhrzeigersinn um die Insel. Wer gerne ankert, sollte auf jeden Fall die malerische rundum gut geschützte Ankerbucht Dyvig im Nordwesten von Als ansteuern. Die Einfahrt ist recht schmal und sollte daher nur bei Tage durchfahren werden. Im Dyvig gibt es auch eine kleine Marina sowie ein Restaurant. Die Liegeplätze dort sind jedoch häufig bereits belegt, wenn man am späten Nachmittag eintrifft. Die Nordostseite von Als ist lang, wesentlich länger als man sich meistens vorstellt. Es ist eine eher uninteressante Küste, die zwei Häfen Fynshav und Mommark sind wenig einladend. Einfach vorbeisegeln! Im kleinen Belt muss immer mit Strom gerechnet werden - ca. 1 Kn. je nach Windrichtung nach Norden oder Süden. Die Südseite wird von der Insel Kægnes gebildet, die über einen Damm mit Als verbunden ist. Man segelt hier in der Flensburger Außenförde. Wenn sich Wind und Strömung gegen an stehen segelt man hier manchmal in einem erstaunlich unruhigen Revier - erst Recht wenn man in Richtung Flensburg kreuzen muss.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen. Alsen in Wikipedia Bilderseite Alsen Aktueller Wind Insel Alsen Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
Schlagwörter:Alsen, Als, dänische Insel, Ostsee, Dänemark, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Bilder, Wetter Als |
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