Strande ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Der Ort ist ein Ostseebad. Strande liegt etwa 20 km nördlich von der Kieler Innenstadt auf der Halbinsel Dänischer Wohld an der Ostsee. Es liegt etwa einen Kilometer nördlich der Kieler Stadtgrenze (Stadtteil Schilksee).
Die Gemeinde grenzt an Schwedeneck, Dänischenhagen und Kiel-Schilksee mit dem Olympiazentrum Schilksee.
Strande besitzt einen Sportboothafen, eine Grundschule, einen Kindergarten, eine Freiwillige Feuerwehr, eine Polizeistation und einen kurtaxpflichtigen Strand.
Über die Sommermonate fahren außerdem die im Volksmund „Fördedampfer“ genannten Fahrgastschiffe der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel Strande an. Die Mitnahme von Fahrrädern ist möglich.
Tourismus und Unterkünfte: Strande ist nicht nur im Sommer ein gut besuchter Ferienort. Strande profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Strande
54°26,113' N 010° 10,337' E
Strande ist der am nördlichsten gelegene Hafen der Kieler Außenförde. Er bietet eine gute Infrastruktur wie etwa eine Werft, Schiffs-und Mastenkräne, Slipbahn und eine Tankstelle. Der Ort verfügt über eine umfangreiche Gastronomie, angefangen von den öffentlich zugänglichen Clubrestaurants des Yachtclubs Strande und des Kieler Yachtclubs über das Strandhotel bis hin zu einigen Pavillons, die sich direkt auf dem Strand befinden. Das Spektrum reicht von einer einfachen Fischbude bis zur gehobenen Gastronomie. Der Ort selbst bietet einen schönen aber leider kostenpflichtigen Strand. Ein frei zugänglicher Strand befindet sich zwischen Strande und dem Olympiahafen Schilksee, der problemlos zu Fuß erreichbar ist. Die Angebote des Olympiahafens Schilksee wie etwa Restaurants, Ausrüster, Segelmacher und ein Meerwasserhallenbad können deshalb ebenfalls genutzt werden. Neuerdings vefügt der Hafen Strande auch über Wlan. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang zum - ebenfalls öffentlich zugänglichen - Leuchtturm Bülk, dem dort befindlichen Kaffepavillon und der Steilküste am Eingang zur Eckernförder Bucht.
Der Hafen kann Tag und Nacht ohne Probleme angelaufen werden. Tagsüber steuert man auf den Kopf der Ostmole zu. Nachts läuft man im weißen Sektor auf den Leuchtturm "Strander Bucht" zu, bis der gelb beleuchtete Kopf der Ostmole ausgemacht und angesteuert wird. Die Einfahrt liegt zwischen dem Molenkopf, an dessen Rückseite Fahrgastschiffe festmachen und einer unbeleuchteten Steinschüttung, die mit Dalben umgeben ist. Durch die Einfahrt steuert man mit etwa 10° auf das Gebäude des Hafenmeisters zu, wo sich auch die Bunkerstation befindet.
Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Segelmacher, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Arzt, Bank, Post, öffentliche Verkehrsmittel
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.