Skorpios ist eine kleine bewohnte griechische Insel im Ionischen Meer.
Sie gehört zu den Ionischen Inseln und liegt nur etwa einen Kilometer östlich der Nachbarinsel
Lefkas nahe dem Hafenort Nidri; die Insel
Meganisi liegt knapp 2 Kilometer südlich. Die griechische Hauptstadt Athen befindet sich 250 Kilometer südöstlich.
Skorpios ist eher flach und erreicht eine Höhe von lediglich 81 Metern, die Oberfläche misst 80 ha. Die Insel ist grün und überwiegend bewaldet. Historische Grabungsstätten sind nicht vorhanden.
Heute kann Skorpios lediglich von Ausflugsbooten aus der Distanz betrachtet werden, da ein Betreten nicht gestattet ist. Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Insel im Privatbesitz der Familie Onassis. Sie wird (zeitweise) von der Besitzerfamilie und deren rund 600 Bediensteten bewohnt.
Auf ihr sind Aristoteles Onassis, sein Sohn Alexander Onassis und Tochter Christina Onassis bestattet worden. Die gesamte Insel wurde als Park angelegt, die von einer großen Anzahl von Beschäftigten gepflegt wird. An der Südwestspitze befindet sich ein Bauernhof, der frische Milch und Fleisch liefert, an der Ostseite liegen eine Gärtnerei, Lagerhäuser und Wohngebäude für Angestellte.
Ankerbucht im Norden
38° 41,7'N 020° 44,6'E
Wunderschöne Bucht im Norden der ehemaligen Privatinsel von Reeder Onassis. Der Strand neben dem Anleger ist privat und darf nicht betreten werden.
Quelle: Peter O.Walter, SY ESYS
Ankerbucht im Süden
38° 41,32' N 020° 44,74' E
Im Süden liegt eine winzige Insel, die mit einer Sandzunge mit Skorpios verbunden ist. Der beste Platz ist östlich der Sandzunge vor einem Sandstrand. Ankergrund ist Schlick und Kraut.
Entlang der Westküste von Meganisi und zwischen Lefkas, Ithaka und Kefallonia gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launich ist und öfter mal dreht.
Die Ionischen Inseln aind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.