EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Das Ionische Meer

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Ionische Inseln:   Elafonisos   Erikoussa   Ithaka   Kalamos   Kastos   Kephallinia   Korfu   Kythira   Lefkas   Meganisi   Othoni   Paxos   Sapientza   Skorpios   Zakynthos

Festland:   Igoumenitsa   Kyparissia   Parga   Petala (Ankerbucht)   Pylos   Syvota  


Übersicht Ionisches Meer   Großbild klick!
Das Ionische Meer (italienisch mare ionico oder mare ionio, albanisch Deti Jon (übersetzt "unser Meer") ist ein Teil des Mittelmeeres südlich des Adriatischen Meeres und der Straße von Otranto. Es ist bis zu 4206 Meter tief und benannt nach Io, einer Geliebten des Zeus.

An der Ostküste des Meeres liegen das südwestliche Albanien und Griechenland, im Norden der Golf von Tarent. Der griechischen Küste vorgelagert sind die Ionischen Inseln Korfu, Zakynthos, Kefalonia, Ithaka und Lefkas, sowie die anderen Inseln Strofades, Sfakteria, Schiza, Sapientza und Kythira. Im Westen wird das Ionische Meer durch die Salento Halbinsel, die süditalienische und sizilianische Küste begrenzt. Zwischen Apulien und Kalabrien liegt der Golf von Tarent.
Eine größere Bucht ist der Golf von Tarent; zu den kleineren zählen der Golf von Patras und der Golf von Korinth, die durch die Meerenge von Rio verbunden sind, die seit 2004 von der Rio-Andirrio-Brücke überspannt wird. Der Korinthische Golf zieht sich weit ins griechische Festland hinein, durch den Kanal von Korinth an seinem östlichen Ende ist das Ionische Meer mit der Ägäis verbunden.

Bis etwa 1800 gehörten die Ionischen Inseln zu Venedig, danach waren sie britisch. Seit 1864 sind sie ein Teil von Griechenland. Die ionischen Inseln bestehen aus 6 größeren Inseln und vielen kleineren Inseln. Die 6 großen sind: Korfu, Kythera, Lefkada, Ithaka, Kephalonia, Paxos und Zakynthos. Die Inseln sind überwiegend gebirgig, das Klima ist warm und feucht. Die Inseln sind grüner und regenreicher als die ostgriechischen Inseln.



Inseln:   Ambrakischer Golf   Elafonisos   Erikoussa   Ithaka   Kephallinia   Kythira   Kastos   Korfu   Lefkas   Meganisi   Othoni   Parga   Sapientza   Skorpios   Syvota / Mourtos   Zakynthos




Die großen Inseln von Nord nach Süd
Korfu ist mit einer Größe von 592 Quadratkilometern die zweitgrößte der sieben großen Ionischen Inseln.

Paxos (auch Paxi) ist mit 5000 Einwohner und 20 Quadratkilometer die kleinste der Hauptinseln. Sie hat einige schöne Dörfer und Strände zu bieten.

Lefkas ist eigentlich keine Insel, den es gibt eine Brücke zum Festland (wenig Tourismus, recht griechisch geblieben)

Kefalonia (Kephalonia) ist groß (40000 Einwohner) und grün. Trotz der Größe und des Flughafens gibt es überraschenderweise wenig Tourismus. Die Bewohner leben von der Landwirtschaft, die Böden gelten als sehr fruchtbar. Viele kommen wegen der interessanten Höhlen.

Kythira liegt etwas Abseite vor Kap Maleas.

Ithaka ist eine landschaftlich reizvolle, kleine Insel und soll die Heimat von Odysseus sein. Darauf sind die Einwohner sehr stolz.

Auf Zakynthos gibt es Pauschaltourismus im erträglichen Ausmaß. Die Insel ist schön und lädt zum Wandern und Fahrradfahren ein. Sie ist bekannt für Meeresschildkröten.





windsack
Die Ionischen Inseln sind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.
Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.



Weblinks:
Die Ionischen Inseln in Wikipedia
Korfu



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