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Glewitz / Rügen

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Die Gemeinde Glewitz (531 Einwohner, 2016) liegt im Süden der Insel Rügen am Strelasund zwei Kilometer nordöstlich der Marina Stahlbrode auf dem Festland.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Glewitz findet sich in dem Buch Urkunden zur Geschichte des Fürstentums Rügen, Urkunden Bd. 3. No. 393 und stammt aus dem Jahre 1293.

Sehenswert ist die Burganlage von Turow aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg wurde 1387 urkundlich erstmals erwähnt. Sie wurde im 15. Jahrhundert auf Resten der Vorgängerburg zur Wasserburg mit Wassergraben und Außenwall ausgebaut. Der Grundriss ist U-förmig mit einer Fläche von 200 x 175 m. Das Haus hatte mehrere Bauetappen, Anbauten und Umbauten. Der Turm ist im Kern erhalten. Der sogenannte Blaue Saal wurde als Kapelle seit 1900 genutzt - es ist ein Kreuzgewölbe auf Mittelsäule, an den Wänden bemalte Leinwandtapeten mit arkadischen Landschaften von 1820. Die Burg hat einen kleinen Innenhof, der durch eine Pforte abgeschlossen wird. Das Gut Turow gehörte im 17. Jahrhundert der Familie von Künzheim und ab 1724 der Familie von Ferber bis 1915. Das Gut wurde dann aufgesiedelt, der Resthof und die Burg blieben im Besitz der Ferbers bis 1945. Nach dem Krieg wurde das Schloss Heim der evangelischen Kirche.

Die Gemeinde Glewitz befindet sich im Naturschutzgebiet Trebeltal einer Gegend die geformt wurde durch riesige Gletscher und Schmelzwassermassen, die nach der letzten Eiszeit unzählige Seen, Moore und Schmelzwasserrinnen hinterließen.



Marina Dehne (Hafen 2015)
54° 14.421' N 013° 18.971' E
Die Marina wurde erst 2015 eröffnet, in Hafenhandbüchern ist sie noch nicht zu finden. Dem entsprechend sind die Informationen (Stand 26.10.2016) noch spärlich. Die Marina bietet 50 Plätze für Segelyachten bis zu 20 Meter LÜA auf zwei bis drei Meter Wassertiefe.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Eine markante Landmarke, die als Ansteuerungshilfe dienen könnte, gibt es nicht. Nachts ist die Marina mit einem Richtfeuer gekennzeichnet.

Die Küste im Bereich von Glewitz besteht aus Schilfgebieten mit vereinzelten Sand-/Kiesstränden mit großen runden Steinen (Findlinge). Das Land dahinter ist relativ flach bis sanft hügelig und wird landwirtschaftlich genutzt.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Fischbude, Strom/Wasser am Steg, Waschsalon, Slip,

Kontakt:
Dehne Marina, Dorfstr. 40B, 18513 Glewitz
Tel: 038334 6 67 34

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie): Abdeckungen, Winddreher, Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht. Da die Ufer und das umgebende Land flach sind, kann der Wind ungehindert über den Strelasund wehen und sich so gut entfalten.



Weblinks:
Glewitz in Wikipedia
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Schlagwörter: Glewitz, Rügen, Strelasund, Ostsee, Deutschland, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Marina, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Wetter Glewitz

Lage Glewitz Lage Glewitz
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Hafenplan Glewitz Hafenplan Glewitz
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!
Fähre nach Stahlbrode Fähre nach Stahlbrode
(Bild: Klugschnacker)  Großbild klick!
Schild an der Anfahrt zur Fähre Schild an der Anfahrt zur Fähre
(Bild: E. O. Brachhold)  Großbild klick!
Strand neben dem Fähranleger Strand neben dem Fähranleger
(Bild: Geerten)  Großbild klick!