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Online-Hafenhandbuch Kroatien:
Piran /Slowenien

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Piran Hafenpanorama
Piran Hafenpanorama (Bild: Anita Martinz)  Großbild klick!
Die Gemeinde Piran (17.782 Einwohner, 2017) liegt im äußersten Südwesten Sloweniens an der Küste der nördlichen Adria. Mit ihrer malerischen Lage, ihrer Altstadt und venezianischen Architektur ist die Stadt an der Slowenischen Riviera eines der bekanntesten Touristenzentren Sloweniens. Piran ist ein Port of Entry, d.h. es sind alle Behörden vorhanden, welche eine Ein- oder Ausreise ermöglichen.

Die Gemeinde Piran grenzt im Süden an Kroatien und im Osten an die Gemeinden Koper und Izola. Außerdem besitzt sie im Norden eine Seegrenze mit italienischen Hoheitsgewässern. Die höchste Erhebung ist der 289 Meter hohe Baretovec pri Padni. Die Stadt verfügt über den Regionalflughafen Portoro? sowie über eine Marina.

Die malerische Altstadt mit ihren engen Gassen erstreckt sich auf einer etwa einen Kilometer langen, spitz zulaufenden Landzunge in ost-westlicher Richtung. Zur Landseite hin wird sie durch eine teilweise erhaltene historische Verteidigungsanlage mit Wehrgängen und -türmen abgegrenzt.

Der Stadtkern im italienisch-venezianischen Stil wartet mit sehenswerten Baudenkmälern und eindrucksvollen Aussichtspunkten auf. Die südliche Strandpromenade, vom kleinen Hafen bis zur Spitze der Landzunge, ist gesäumt von zahlreichen exklusiven Restaurants für das touristische Publikum.



Hafen Piran
45° 31.559' N 013° 33.895' E
Piran bietet eine malerische Altstadt und ist von Weitem schon an seinem Kirchturm zu erkennen. Der Ort ist ein wichtiger Zwischenstopp für einen Törn von Slowenien nach Kroatien entlang der Küste Istriens - in Piran muss in Slowenien ausklariert werden. Hierzu kann man am Tankpier im Hafen festmachen. Der Hafen ist recht eng und meist sehr voll, so dass die Chance für einen längeren Aufenthalt gering ist.

An der Mole kann man mit Muring anlegen. Bei Starkwind aus Nord bis Nordost gehen starke Böen durch den Hafen und man hat eine unruhige Nacht.
Für ein kurzes Anlegen in der Mittagszeit z.B. für einen Kaffee in der Stadt wird man mit 15€ zu Kasse gebeten.
Rk anlegen sollte man (wenn man die Wahl hat) am Kai links der Einfahrt oder am Kai rechts der Einfahrt, da aber möglichst nah am Wellenbrecher. Weiter nördlich in der Kurve des Kais kommt es regelmäßig zu Ankerproblemen!
Die sanitären Einrichtungen, ein kleiner Container (Bild), sind nicht zu empfehlen: Die Sauberkeit ist mäßig. Von der Burg über der Stadt hat man einen guten Ausblick über das Meer nach Kroatien und Italien.

Renoviert wurde der Zollpier mit einer Fenderleiste: Aus dieser ragen aber Schrauben hervor, welche den Bootsrumpf beim längs anlegen übel verkratzen können.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Im Anfahrtsbereich gibt es keine Riffe oder Untiefen. Als Ansteuerungshilfe kann können tagsüber der Kirchturm sowie ein kleinerer weißer Turm mit Zacken und einem weißen Leuchtfeuer (Iso.W.5s) an der Landspitze dienen. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseitig befeuert. Im Hafen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von drei Knoten.

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich des Hafens der Marina ist urban geprägt und dicht bebaut. Im Außenbereich besteht sie aus Felsenküste, teilweise recht steil und hin und wieder mal ein Kiesstrand. Das Land dahinter ist hügelig bis bergig und wird landwirtschaftlich genutzt. Fallböenim Hafen sind möglich.

Service / Sonstiges: WC, Tankstelle gibt es nicht mehr, viele Restaurants, im Restaurant Tri Vdove (Bild) gute 200 Meter an der westlichen Uferpromenade lang kann man gut, stilvoll und preiswert essen (Kalamare fritti, halber Liter Rotwein 12,80 € und hinterher gibts noch einen Slivoviz aufs Haus), Einkaufsmöglichkeiten, kein Strom/Wasser am Steg, Arzt, Bank, Post

Kontakt:
Port Piran, Arze 1b, 6330 Piran
Tel: + 386 (0)5 617 50 00
Fax: + 386 (0)5 617 50 15
Mail: info (at) okoljepiran.si

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der Maestral ein thermischer Wind, und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der Shirokko oder Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die Bora bläst vom Nordosten, erhebt dabei die Meeresoberfläche und bringt Salztropfen; manchmal erreicht sie Orkanstärke. Der Tramontana weht vom Norden, geht dabei oft in Bora über.




Weblinks:
Piran in Wikipedia
Medien in der Kategorie Piran
Bora-Diagramm

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Lage von Piran Lage von Piran (Bild: OpenSeaMap) Großbild klick!
Altstadt Piran Altstadt Piran (Bild: Richard Huber)  Großbild klick!
Hafenplan Piran Hafenplan Piran (Bild: Google Earth)  Großbild klick!
Luftbild Piran Luftbild Piran (Bild: Christian Czvitkovic)  Großbild klick!
Hafen Piran Hafen Piran (Bild: Julian Nitzsche)  Großbild klick!
Hafeneinfahrt Piran Hafeneinfahrt Piran (Bild: e.haller)  Großbild klick!
Hafen Piran Hafen Piran (Bild: Du?an Peteh)  Großbild klick!
Fischer im Innenhafen Piran Fischer im Innenhafen Piran
(Bild: Peter Walter) Großbild klick!
Blick auf den Innenhafen Blick auf den Innenhafen
(Bild: Peter Walter Großbild klick!
Ansteuerung von Piran Ansteuerung von Piran
(Bild: Peter Walter) Großbild klick!
Weißer Turm mit Leuchtfeuer an der Landspitze Weißer Turm mit Leuchtfeuer an der Landspitze
(Bild: Peter Walter)  Großbild klick!
Kein Wasser, kein Strom am Steg Kein Wasser, kein Strom am Steg
(Bild: Peter Walter)  Großbild klick!
Hafeneinfahrt Piran Hafeneinfahrt Piran
(Bild: Peter Walter) Großbild klick!