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Der Maddalena-Archipel

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Erstellt 11/2023


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Der La-Maddalena-Archipel (Arcipelago di La Maddalena) liegt im Tyrrhenischen Meer vor der Nordostküste Sardiniens. Er besteht aus etwa 62 Inseln, davon sieben größeren Inseln (La Maddalena, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli) sowie zahlreichen kleinen Inseln, und gehört zur historischen Region Gallura.

Die gleichnamige, auf dem Archipel liegende, Gemeinde La Maddalena hat 10.687 Einwohner (Stand 31. Dezember 2022) und gehört zur Provinz Nord-Est Sardegna.

Die Römer nannten die Inseln Ilva, Fussa und Bucina. Nach dem Ende des Weströmischen Reiches blieb die Inselgruppe unbewohnt, bis sich dort im 12. Jahrhundert Benediktiner ansiedelten. Wie ganz Sardinien war der Archipel zwischen den Seerepubliken Pisa und Genua umstritten, die in der Region gemeinsam gegen die Sarazenen gekämpft hatten. Im Mittelalter war der Archipel unter dem Namen Bicinara bekannt, ab dem 16. Jahrhundert dann als Santa Maria Magdalena, wobei die umgangssprachliche Bezeichnung isole intermedie oder 'Zwischeninseln' lange überwog. Nachdem 1584 die Osmanen die Benediktinerklöster verwüstet hatten, blieben die Inseln wiederum verwaist. Im 17. Jahrhundert ließen sich korsische Schäfer mit ihren Herden auf La Maddalena nieder, später folgten Fischer vom italienischen Festland. 1720 fiel das Königreich Sardinien an das in Turin residierende Haus Savoyen. Bald wurde der strategisch bedeutende Archipel an der Straße von Bonifacio zum Zankapfel zwischen den Savoyern und der Republik Genua, zu der Korsika bis 1769 gehörte.


windsack Im Maddalena Archipel sind eher schwächere Winde aus südlichen Richtungen möglich. Im Herbst kann der Wind schnell auf Sturmstärke auffrischen, die meistens entweder aus NW oder SE kommen.
Im Frühjahr und in den Herbstmonaten muss man mit Gewittern und frischen Winden rechnen. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November.



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Marinas im Maddalena-Archipel
Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!
Luftbild Marina
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