... Hafen Loutra, Insel Samothraki


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Online-Hafenhandbuch Griechenland:
Hafen Loutra, Insel Samothraki

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Loutra (Samothraki): Strandpanorama (Bild: Jo Di Photography)  Großbild klick!
Thérma im Volksmund auch Loutrá (106 Einwohnern, 2011) genannt, liegt im Norden der griechischen Insel Samothraki in der nördlichen Ägäis.

Im Ort steht neben einem älteren außer Betrieb genommenen Thermalbad, ein in den Achtziger Jahren neu errichtetes, welches vor allem von älteren Menschen mit akuten oder chronischen Beschwerden des Gelenkapparates zur Linderung bzw. Heilung genutzt wird.

Das kleine Dorf ist umgeben von Platanen, Tamarisken, Nuss- und Kastanienbäumen. Es liegt 600 Meter vom Strand entfernt. Dort wurde im Jahr 2001 ein neuer Hafen fertiggestellt, der jedoch aufgrund der teilweise starken Nord- und Westwinde ungeeignet für das Anlegen der Autofähre ist und somit nur kleineren Fischerbooten ausreichenden Schutz bietet. Im Sommer werden hier Inselrundfahrten angeboten, die u. a. den Süden der Insel erkunden. Östlich dieses Hafens befindet sich ein künstlicher Badestrand. Das Dorf ist u.a. Ausgangspunkt für Wanderungen zum Fengari (dem Mondberg). Im Dorf gibt es mehrere Geschäfte, Restaurants, Pensionen und Hotels sowie ein Museum. Vom Strand aus in Richtung Thérma führt eine Straße zu den Wasserfällen bzw. zur Gria Vathra.



Hafen Loutra (Terma) / Samothraki
40° 30.276' N 025° 36.036' E
Dar Hafen Loutra auf der Insel Samothraki darf nicht verwechselt werden mit dem Hafen Loutra auf Kythnos.

Dr. Uwe Amadeus und Anna Ott, SJ "Josana" schreiben: "Auf Samothraki gibt es jetzt einen neuen Hafen unterhalb des Dorfes Terma, noch in keinem Handbuch vermerkt. Wir fanden den Hafen wesentlich angenehmer als den Haupthafen Kamariotissa, vor allem sehr viel sauberer. Es gibt Wasser und Strom am Kai. Der Hafen ist quasi leer (8/2002). Eine Befeuerung ist noch nicht vorhanden, ein Anlaufen am Tage ist jedoch problemlos. Hafengebühren werden keine erhoben, genauer gesagt, es gibt niemanden, der sie erheben könnte. Das nächste Büro der Port Police ist in Kamariotissa. Im Dorf Terma oberhalb gibt es warme Thermen, wir saßen dort mit den Beinen im heißen Wasser und konnten unten "Josana" ganz alleine im Hafen liegen sehen, sicherlich ein Höhepunkt in diesem Sommer. Die Thermen sind leicht zu finden. Bis zum Dorfeingang, dann rechts auf einem Fußweg etwa 300m. Zuerst ein kleines Badehaus, dann einfach ein Becken mit einem Schattendach. Und das Ganze touristisch (noch?) nicht ausgeschlachtet."

Günter und Ilse Koch von der SY ATARAXIA schreiben: "Von dem Hafen vor Loutra / Therma ist abzuraten. Die Einfahrt ist bis auf einen ca. 10 m breiten Streifen zugeschwemmt mit einer sichtbaren Kiesbank, die innerhalb des Hafens einen halben Meter aus dem Wasser ragt. Wie tief das Wasser in der restlichen Einfahrt ist, konnten wir von Landseite nicht feststellen, aber die helle Wasserfarbe und eine leichte Strandwelle vor der Einfahrt deuten darauf hin, dass sie für Segelyachten ungeeignet ist. Im überaus großzügig angelegten Hafen waren lediglich 2 kleine Fischerboote festgemacht, ansonsten war er leer!"

skipperguide.de schreibt: "Im Norden der Insel vor der Ortschaft Loutra (auch Therma genannt) wurde in den vergangenen Jahren ein respektabler Hafen komplett neu angelegt, von den Dimensionen durchaus für Berufsschiffahrt (vor allem Fischer) ausgelegt. Für Segler haben wir überall mehr als ausreichende Wassertiefen sowie brauchbare Festmachemöglichkeiten vorgefunden. Die nach Westen offene Einfahrt ist inzwischen laut einer aktuellen Seekarte befeuert und dürfte somit auch nachts problemlos anzulaufen sein. Der Hafen bietet allerbesten Schutz, verfügt jedoch über gar keine Infrastruktur oder Versorgungsmöglichkeiten (bis auf einen riesigen Parkplatz und die Straßen zum Hafenort Kamariotissa und dem circa zwei Kilometer entfernten kleinen Ort Loutra)."

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Im Anfahrtsbereich gibt es keine Riffe oder Untiefen, nur in der Einfahrt liegt am Nordkai eine Sandbank, die mit roten Bojen gekennzeichnet ist. Man muss sich daher mehr nach Steuerbord halten. Nachts ist die Hafeneinfahrt beidseits befeuert.

Die Küste im Bereich des Hafens der Marina ist überwiegend naturbelassen. Keine Bebauung. Im Osten des Hafens liegt ein Strand mit grobem Kies. Das Land dahinter ist hügelig und bewaldet, erst zwei Kilometer landeinwärts liegen höhere Berge.

Service / Sonstiges: Wasser / Strom, sonst keine Versorgung, Slip, keine Liegegebühren

Kontakt: nicht bekannt

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windsack Die Winde um Samothraki zeichnen sich durch Beständigkeit aus. Bei wolkenlosem Himmel wehen von Mai bis September oft stürmische nordöstliche, sehr trockene und warme Winde, die nach der altgriechischen Bezeichnung Etesien genannt werden. Die Neugriechische Bezeichnung ist Meltemi, abgeleitet vom türkischen Meltem. Entsprechend wird diese Ausprägung des mediterranen Klimatyps als Etesienklima bezeichnet.

Weblinks:
Loutra (Therma) in Wikipedia
Aktueller Wind in Samothraki

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Lage Samothraki
(Bild: Lencer / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Hafenplan Samothraki
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Hafenplan Hafen Loutra
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!
Hafeneinfahrt Loutra
(Bild: Name nicht darstellbar)  Großbild klick!
Am Slip
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Der Strand am Hafen besteht aus grobem Kies
(Bild: sevi1)  Großbild klick!
Das Land hinter Strand und Hafen ist bewaldet
(Bild: Jorgos Tentzerakis)  Großbild klick!
Küste westlich des Hafens
(Bild: Name nicht darstellbar)  Großbild klick!