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Der Spremberger Stausee

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Die Talsperre Spremberg, auch Spremberger Stausee genannt, liegt zwischen Cottbus und Spremberg als Aufstauung der Spree und bildet mit den umliegenden Landschaften das Landschaftsschutzgebiet Talsperre Spremberg. Diese Talsperre, ein Staudamm aus Erdstoffen, ist die einzige Talsperre in Brandenburg, die als große Talsperre gilt. Ihre Aufgaben sind Brauchwasserversorgung, Hochwasserschutz, Stromerzeugung, Niedrigwasseraufhöhung und Naherholung. Die Inbetriebnahme war am 8. Oktober 1965.

Der Spreewald wurde im Zeitraum von 1897 bis 1933 124 mal von Hochwasser heimgesucht (nach Aufzeichnungen des Kreisbauamtes Cottbus). Dies hatte zur Folge, dass die Bewohner nur fünf normale Ernten einbringen konnten. So gab es in den 1920er Jahren Überlegungen zu einem Hochwasserschutz für den Ober- und Unterspreewald.

Problematisch für einen Talsperrenbau in diesem Gebiet waren seine geographische Lage und seine topographischen und geologischen Verhältnisse. Erst in den 1950er Jahren wurde dann eine Flachlandtalsperre geplant, die neben dem Hochwasserschutz für den Spreewald auch einer Brauchwasserversorgung der Braunkohlekraftwerke diente. Die in den Jahren 1958-1965 errichtete Talsperre stellt zusammen mit den Talsperren Quitzdorf und Bautzen eine Pionierleistung dar.

Dabei wurde der kleine Ort Neumühle in der Gemarkung Bräsinchen (Gemeinde Neuhausen/Spree) überstaut. Die Staumauer innerhalb des 3,7 km langen Staudammes ist 2,2 km lang bei einer Kronenhöhe von 20 m. Der Stausee ist 7 km lang und hat ein Fassungsvermögen von 42,7 Mio. m³.

Seit 2005 wird die Talsperre bei laufendem Betrieb generalsaniert. Von 2011 bis 2013 sollen die zwischenzeitlich abgelagerten Sedimente der Spree in der dem Stausee vorgelagerte Vorsperre Bühlow ausgebaggert werden.

Die Talsperre Spremberg hat sich zu einem beliebten Erholungsgebiet besonders für Nahtouristen aus Cottbus und Sachsen entwickelt. Zwei Badestrände befinden sich auf der Seite von Bagenz und der von Klein Döbbern. Camping ist an beiden Plätzen möglich. Ein gut ausgebauter und auch bei Skatern beliebter Rad- und Wanderweg führt unmittelbar um den See herum.

Besonderheiten: Im Stausee, der von der Talsperre Spremberg aufgestaut wird, befinden sich fünf Freileitungsmasten.

Tourismus und Unterkünfte: Es gibt zwei gut ausgebauten Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



windsack Berge und Hügel am Ufer des Spremberger Stausees fehlen, daher kann sich der Wind relativ ungestoröt entfalten. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Uferlinie): Abdeckungen, Winddreher, Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.




Weblinks:
Spremberger Stausee in Wikipedia
Segelsportclub Spremberg
Campingplatz Spreecamp


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Spremberger Stausee Lage Spremberger Stausee Lage (Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!
Übersicht Spremberger Stausee Übersicht Spremberger Stausee   (Bild: Google Earth / Walter)  Großbild klick!
Sperrwerk Sperrwerk (Bild: flight)  Großbild klick!
Strand am Spremberger Stausee Strand am Spremberger Stausee (Bild: K. Peters)  Großbild klick!
Badestrand mit Sperrwerk Badestrand mit Sperrwerk (Bild: sunnyantalya)  Großbild klick!
Anleger Sportsegelclub Rot-Weiß Anleger Sportsegelclub Rot-Weiß (Bild: gekalo)  Großbild klick!