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Online-Hafenhandbuch Deutschland:
Sassnitz / Rügen

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Der staatlich anerkannte Erholungsort Sassnitz (9186 Einwohner, 2020), liegt auf der Halbinsel Jasmund im Nordosten der Insel Rügen.

Das Stadtgebiet von Sassnitz erstreckt sich im Osten der Halbinsel Jasmund, die ihrerseits im Nordosten der Insel Rügen liegt. Bekannt ist die Landschaft vor allem wegen ihrer Kreidefelsen. Darüber hinaus prägen eiszeitliche Ablagerungen das Landschaftsbild. Senken werden häufig von kleineren Seen eingenommen. Der markanteste Kreidefelsen ist der 118 Meter hohe Königsstuhl. Große Teile des Stadtgebiets bedecken verschiedene Waldformen mit ihren typischen Lebensräumen. Eine Besonderheit ist der Wald an den Küstenhängen. Hier gibt es seltene Gehölze, wie Wildbirne, Wildapfel und Eiben. Die Stadt liegt am Küstenhang am Südende der Stubnitz, einem 7,5 Kilometer langen und bis zu vier Kilometer breiten Buchenwald. Die verbleibenden Flächen sind Moore, Strand, Wiesen, Weiden sowie Siedlungsbereiche. Im Süden des Stadtgebietes bei Mukran befinden sich die Wostevitzer Teiche, eine unter Naturschutz gestellte sumpfige Senke.

Die Gegend um Sassnitz ist eine alte Ansiedlung seit dem Neolithikum und der Bronzezeit. Die zahlreichen Großstein- und Hügelgräber zeigen dies eindeutig. Die nördlich der Stadt gelegenen Burgwälle am 'Hengst' und der Buddenhagener 'Schloßberg' verweisen wie viele andere archäologische Funde auf die Besiedlung in der Slawenzeit.



Hafen Sassnitz
54° 30.342' N 013° 38.125' E
Neu 2021: Brötchenservice beim Hafenmeister
Der Hafen bietet 120 Plätze für Segelyachten bis zu Meter LÜA auf 1.9 - 6 Meter Wassertiefe.

Den wohl bekanntesten Hafen auf Rügen findet man in Sassnitz. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten Ostsee und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.
Früher einer der größten Fischereihäfen in der ehemaligen DDR und der älteste und wichtigste Fährhafen für Eisenbahnfähren nach Schweden und Dänemark, stellt man sich in der Industriestadt Rügens inzwischen mehr auf Tourismus ein und ist bemüht sein Image als "Kaiserbad" und Kurort wieder herzustellen.

Service und Sonstiges: Der Sassnitzer Hafen verfügt über eine Verkehrsleitstelle, zwei kleine Werften (eine davon speziell für Yachten), zahlreiche Liegeplätze für alle Arten und Größen von Yachten, gute Versorgungsmöglichkeiten (REWE und Metzgerei in Hafennähe, RäucherKutter Heimat) im Ort und ein ursprünglich, maritimes Hafengelände. Schiffsausrüster, Feinkostladen, Normalerweise sind Industriehäfen im Zeitalter von Sicherheitsmaßnahmen wie ISPS für Aussenstehende nicht mehr zugänglich, aber hier wird man eingeladen sich die Arbeit der Seeleute anzusehen und bekommt noch das Gefühl für ein Hafenflair, dass es Andernorts schon seit langem nicht mehr gibt. Bowling
Auf dem Hafengelände findet man Restaurants, Imbissbuden, mehrere Museen (Fischerei- und Hafenmuseum mit Schiffsausrüster, Meeresarchäologisches Museum, U-Boot-Museum) und die unvermeidlichen Ausflugsdampfer für die Fahrten zu den Jasmunder Kreidefelsen.
Der wichtigte Anlaufpunkt für Gastlieger ist der Yachtsteg in der Mitte des Hafens, etwa 5 kbl nach der Einfahrt an Backbord. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude etwas weiter zur Mole hin. Direkt gegenüber des Steges befinden sich mehrere Restaurants, in denen sich auch kostenpflichtige Duschen befinden ("Moby Dick"). Der Hafen selbst bietet nur codierte WC's an, die sich im Gebäude des Hafenmeisters befinden.

Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt bzw. nur unter bestimmten Bedingungen nutzbar:
einlaufend das erste Hafenbecken an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe, erster Steg nach dem Einlaufen an Backbord, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste unter bestimmten Voraussetzungen,
Hafenbecken im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und an der Mole die Ausflugsdampfer anlegen,
Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,
Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das Museums-U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer der Bädereederei.

Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss. Ein störender Schwell dringt außerdem bei östlichen und nordöstlichen Winden ab Windstärke 4--5 Bft in den Hafen.

Carsten Telschow schreibt: "An den Stegen sollte man darauf achten, dass man einen dem Boot entsprechend dimensionierten Liegeplatz erwischt, da nach Größe der Box abgerechnet wird, nicht nach Bootsgröße. Am hinteren der beiden Stege sind die kleineren Boxen, je weiter zur Mole hin, desto kleiner. Hafenplan über die Liegeplätze mit Preis/Nacht hier: http://www.stadthafen-sassnitz.de/fileadmin/user_upload/pdf/Liegeplaetze_Schwimmsteganlage.pdf Die Heckdalben sind teilweise sehr hoch, am besten Bootshaken bereithalten, um die Leinen über den Pfahl zu bekommen! An einigen Plätzen ist mittig am Steg ein großer Pfahl, der das An- und Von-Bord-Kommen erschwert. Das Ambiente im Hafen ist eher rustikal und industriell geprägt, eher nicht zum dauerhaften Ausruhen geeignet, die Sanitäreinrichtungen sind grenzwertig zumutbar."
2018 neues, komfortables Sanitärgebäude mit viel Platz.

Kontakt:
Marina Sassnitz, Hafenstrasse 12 Haus F, 18546 Sassnitz
Tel: +49-38392-661570
Fax: +49-38392-661573
Mail: kontor (at) stadthafen-sassnitz.de
Web: www.stadthafen-sassnitz.de

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack Der Wind um Rügen entspricht ziemlich genau denen der ganzen südlichen Ostsee: Oft herrschen Nord- bis Nordwestlagen. An der Westüste hat es dann auflandigen Wind mit entsprechendem Seegang. Am Kap Arkona in einem Bereich bis zwei Seemeilen nördlich ein Kapeffekt, d.h. eine Beschleunigung der Luftströmung. An der Ostküste haben wir ablandigen Wind mit wenig Seegang. In Küstennähe sind Abdeckungen möglich. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde: Dann kehren sich die Verhältnisse um. Flauten und schwere Stürme sind selten.



Weblinks:
Sassnitz in Wikipedia
Boxen und Preise

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Lage Sassnitz Lage Sassnitz (Bild: Cocoloi
Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Großsteingrab in der Stubnitz nördlich von Sassnitz Großsteingrab in der Stubnitz nördlich von Sassnitz
(Bild: Chron-Paul) Großbild klick!
Königstuhl von Viktoriasicht aus Königstuhl von Viktoriasicht aus
(Bild: Pzi42)  Großbild klick!
Fischereiflotte Sassnitz Fischereiflotte Sassnitz (Bild: G.Kaufmann)  Großbild klick!
Hafenplan Sassnitz Hafenplan Sassnitz
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
Die Hafeneinfahrt ist befeuert Die Hafeneinfahrt ist befeuert
(Bild: Michael Schmieder) Großbild klick!
Hängebrücke zum Hafen Hängebrücke zum Hafen (Bild: Ralf Roletschek) Großbild klick!
Brötchen vom Fischkutter Brötchen vom Fischkutter
(Bild: Schaacke) Großbild klick!
Luftbild Sassnitz Luftbild Sassnitz (Bild: Klugschnacker)  Großbild klick!