EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker

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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




26.02.2020

Archivbild Frachter 'Rix Lagoon'
Archivbild Frachter 'Rix Lagoon', ex 'Georgios Alexios'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter von Kieler Notschlepper im Fehmarnbelt geborgen
(26.02.20) Der unter Liberia-Flagge laufende Frachter 'Rix Lagoon', 2997 BRZ (IMO: 9192624), wurde auf der Fahrt von Rendsburg nach Kaliningrad in stürmischer See am Vormittag des 25.2. auf der Ostsee manövrierunfähig. Das Schiff hatte den Nord-Ostsee-Kanal in Kiel um 9.25 Uhr verlassen und war auf Ostkurs. Er trieb in meterhohen Wellen vor der Fehmarn in nordwestlicher Richtung im Fehmarnbelt.
Der in Kiel stationierte Notfallschlepper 'Bülk' wurde um 13 Uhr zur Assistenz geschickt. Er sollte den Havaristen auf den Haken nehmen und zurück nach Kiel schleppen. Am Abend ankerte er vor Fehmarn auf Position 54° 35.53' N 010° 59.75' E. Auch das Ölbekämpfungsschiff 'Scharhörn' war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Barneville-Carteret aufgegeben und gestrandet
(26.02.20) Am 25.2. um 21:34 Uhr alarmierte der französische Trawler 'Cap Lizard - CH 918522', 10 BRZ (MMSI 227619330), den Semaphor der französischen Marine in Carteret nach einem Maschinenschaden. Das Schiff trieb mit drei Mann an Bord 1.000 Meter westlich vom Cap de Carteret und trieb nordwärts. Zwei andere Kutter versuchten, den Havaristen auf den Haken zu nehmen, um ihn nach Carteret abzuschleppen, doch die stürmische See mit brechenden Wellen und Windgeschwindigkeiten von 30, in Böen sogar 45 Knoten, vereitelten dieses Manöver.
Parallel dazu verständigte der Semaphor das CROSS Jobourg. das ein Mayday Relay ausstrahlte. Ein Cayman-Helikopter der Marinebase Maupertus, das Rettungsboot 'President Henri Varin' der SNSM-Station Dielette, das Rettungsboot 'Mona Rigole' der SNSM-Station Goury und ein Feuerwehrteam aus Hattainville wurden alarmiert. Das CROSS kontaktierte auch die Jersey Coast Guard, die wiederum das RNLI-Boot 'George Sullivan' der Station Jersey mobilisierte.
Um 21:53 Uhr wurde das Rettungsboot aus Dielette wegen allzu schwieriger Seebedingungen aus dem Einsatz abgezogen. Um 22.22 Uhr traf der Hubschrauber ein und winschte die drei Fischer auf. Sie wurden unversehrt am Strand von Hattainville abgesetzt und dort um 22.42 Uhr von den Feuerwehrkräften in Empfang genommen.
Der verlassene Kutter trieb derweil durch die Brandungssee. Um 23.20 Uhr strandete er in unmittelbarer Nähe von Felsen im Dünengürtel von Hattainville. Er landete auf Sandgrund, sodass der Rumpf unbeschädigt blieb und es zu keinen Ölaustritten kam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hubschrauber im Anflug
Hubschrauber im Anflug
(Bild: Premar Manche) Großbild klick!
Yacht vor Toulon evakuiert
(26.02.20) Am 25.2. gegen 12:15 Uhr wurde das CROSS Mediterranée über VHF von der französischen Crew einer 13 Meter langen belgischen Ketsch kontaktiert, die südlich von Korsika Schäden an Maschine und Segeln erlitten hatte. Außerdem hatte der Skipper eine Beinverletzung davongetragen, als er an Bord ausrutschte. Nach einer Konferenz zwischen dem medizinischen Koordinationscenter in Toulouse wurde empfohlen, Schmerztabletten zu nehmen und an Bord zu bleiben.
Doch angesichts einer Wetterverschlechterung mit sechs Windstärken und vier Meter hohen Wellen, die in der folgenden Nacht erwartet wurde, entschied das CROSS doch, ihn abzubergen und schickte dazu einen Panther-Helikopter der Marinebase in Hyères zur Position der Segelyacht, die sich rund 80 Kilometer südlich von Toulon befand.
Gegen 17 Uhr erreichte er diese und winschte bei 40 Knoten Windgeschwindigkeit beide Crewmitglieder und den Bordhund auf. Sie wurden dann an der Base in Hyères abgesetzt und ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper vor Limnos havariert
(26.02.20) Am Abend des 22.2. wurde die Hafenbehörde von der Crew des maltesischen Schleppers 'RR Spinola', 701 BRZ (IMO: 9495258), über einen Maschinenschaden rund 5.4 Meilen südwestlich von Limnos informiert. Das Schiff war mit einer siebenköpfigen Crew an Bord unterwegs von Valletta nach Dnipro Buzkyy mit der liberianischen 'Tamatark' auf dem Haken. Die 'Endeavour G' kam dem Schleppzug zu Hilfe, und der Schlepper wurde sicher in der Bucht von Moudros vor Anker gelegt. Die Hafenbehörde von Myrina verhängte bis zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit und einer Inspektion ein Weiterfahrverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'BBC Maine'
Archivbild Frachter 'BBC Maine'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenschaden auf Frachter Emder Reederei vor McInnes Island
(26.02.20) Auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter 'BBC Maine', 9625 BRZ (IMO:9357200), der Bockstiegel Reederei GmbH & Co. KG in Emden kam es am 21.2. um 4.30 Uhr zu einem Schaden an einer Öleinspritzdüse der Hauptmaschine. Er wurde daraufhin 7,5 Meilen westlich von McInnes Island, British Columbia, auf Position 52 16 00 N, 128 56 00 W manövrierunfähig. Der Crew gelang es, den Schaden zu reparieren, und das Schiff setzte die Reise nach Vancouver fort, wo es am 22.2. um 23.45 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge vor Bari geborgen
(26.02.20) Die Deckbarge 'AMT Mariner', 4250 BRZ (IMO: 8766284), die sich am 5.2. von dem italienischen Schlepper 'Macistone' on Feb 5 im Sturm losgerissen hatte und fünf Meilen südlich von Bari auf dem Strand von San Giorgio auf Position 41 05 53.0 N, 016 57 41.5 E gestrandet war, konnte am 24.2. geborgen werden. Sie wurde anschließend in den Hafen von Bari eingeschleppt und an Liegeplatz 30 festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm auf der Nordsee - Havariekommando gleich zwei Mal im Einsatz
(26.02.20) Am frühen Morgen des 25.2. meldete der unter Barbados-Flagge laufende Bulkcarrier 'Santorini', 15349 BRZ (IMO: 9181493), im Nordseesturm einen Ruderausfall und trieb manövrierunfähig rund 64 Seemeilen westnordwestlich von Helgoland bei bis zu neun Beaufort Wind und sechs bis sieben Meter hohen Wellen. Bei einer Lageerkundung wurde festgestellt, dass dem unbeladenen Frachter das Ruderblatt fehlte. Um 8.15 Uhr übernahm das Havariekommando die Koordination des Rettungseinsatzes.
Der Notschlepper 'Nordic' wurde von seiner Sturmposition zum Havaristen beordert. Er sollte eine Notschleppverbindung herstellen. Zur Unterstützung wurde ein Towing Assistance Team (TAT)von einem Hubschrauber an Bord abgesetzt. Auch ein On Scene Coordinator (OSC) des Havariekommandos war zu einer Lageerkundung mit an Bord des Hubschraubers. Dem Towing Assistance Team (TAT) gelang es mit Unterstützung der Crew des Frachters, gegen 14 Uhr eine Schlepptrosse auf die 'Nordic' zu übergeben.
Damit ließ sich dieser vorerst auf Position halten. Die Reederei beauftragte unterdessen zwei Schlepper, die 'Santorini' nach Bremerhaven einzuschleppen.
Darüber hinaus wurden im Tagesverlauf drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Cuxhaven, darunter ein Notarzt, ein Einsatzleiter Feuerwehr und ein Notfallsanitäter von einem Hubschrauber der Bundespolizei auf dem Frachter abgesetzt. Sie sollten einerseits die präventive medizinische Versorgung auf dem heftig rollenden Schiff sicherstellen. Außerdem war eines der 23 Crewmitglieder leicht verletzt und wurde von den Einsatz-kräften ambulant versorgt und betreut. Am Abend war im Einsatzgebiet eine Wetterberuhigung festzustellen, die Wellenhöhe betrug noch etwa vier Meter.
Am 26.2. zwischen 2:20 Uhr und 3:00 Uhr konnte die Schleppverbindung vom Notschlepper 'Nordic' auf den herbeigerufenen, deutschen Bergungsschlepper 'Bugsier 30' übergeben werden. Der Wechsel dauerte nur 40 Minuten. Danach machte sich der Schleppverband, weiter eskortiert vom Notschlepper, mit fünf Knoten Fahrt in südöstliche Richtung auf den Weg zur Wesermündung. Dort sollte er voraussichtlich gegen 21 Uhr ankommen.
Das Towing Assistance Team überprüfte regelmäßig die Stabilität der Schleppverbindung. Die drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Cuxhaven wurden bereits am Nachmittag des 25.2. von einem Bundespolizeihubschrauber wieder von Bord des Havaristen aufgewinscht, da keine weitere medizinische Versorgung mehr notwendig war.
Durch das professionelle Handeln aller Beteiligten konnte verhindert werden, dass der manövrierunfähige Frachter in das Offshore-Windpark-Cluster 8 mit den Windparks Global Tech I, Albatros und Hohe See trieb. Die dort vorsorglich vorbereiteten Evakuierungen waren nicht notwendig dank der frühzeitigen Übernahme der Gesamteinsatzleitung durch das Havariekommando und den Einsatz eines landgestützten TATs.
Archivbild Frachter 'Merita'
Archivbild Frachter 'Merita'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
So konnten dessen Einsatzkräfte trotz widriger Wetterverhältnisse ohne zeitliche Verzögerung auf dem Havaristen abgesetzt werden und so eine dramatischere Entwicklung des Seenotfalls verhindern. Zum gleichen Zeitpunkt wie an der 'Santorini' übernahm das Havariekommando auch die Gesamteinsatzleitung nach der Havarie des portugiesischen Frachters 'Merita', 3329 BRZ (IMO: 8422034), auf der Westerems westlich von Borkum. Das Schiff hatte ebenfalls Probleme mit der Ruderanlage gemeldet und drohte im Sturm auf Grund zu laufen. Noch während des Notankermanövers konnte die Manövrierfähigkeit durch die Besatzung aber wiederhergestellt werden.
Zur Sicherheit ließ das Havariekommando den Frachter, der um 1.30 Uhr aus Papenburg ausgelaufen war, auf seiner Weiterfahrt nach Liepaja durch den Schlepper 'Waterstroom' begleiten, bis er die Emsansteuerung verlassen hatte. Die Gesamteinsatzleitung wurde um 13:00 Uhr beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Alta'
Frachter 'Alta'
(Bild: Cork County Council) Großbild klick!
Ölentsorgung von gestrandetem Geisterfrachter begann nach Sicherung des Wracks vor Jugendlichen mit Klappleitern und Drohne
(26.02.20) Am Morgen des 26.2. begann die Operation zur Entfernung von rund 100 Ölfässern von dem Frachter 'Alta', 2295 BRZ (IMO: 7432305). 38 Mann des Cork County Council waren beteiligt. Die Vorbereitungen starteten um sieben Uhr.
Alle Zugänge zur Strandungsstelle, die sich auf privatem Grund in Ballyandreen unweit von Ballycotton befinden, wurden abgesperrt. Unter denen, die abgewiesen wurden, befand sich eine vierköpfige Gruppe Jugendlicher aus Waterford mit einer Faltleiter, um an Bord zu gelangen. Sie waren mit weißen Sneakers bekleidet.
Der Start der Arbeiten wurde durch ein längeres Briefing weiter verzögert, während dessen ein Wachmann versuchte, einen weiteren Jugendlichen mit einer Drohne zu stellen, der die Arbeit des Hubschraubers hätte gefährden können. Aueßrdem mussten Trümmer auf dem Oberdeck des Wracks geräumt werden, damit sie nicht aufgewirbelt werden konnten durch Rotorwinde.
Um 9.45 Uhr war es soweit: ein Hubschrauber der PDG Helicopters ließ Leinen zum Winschen auf das Frachterdeck herab. Vier Fässer zur Zeit sollten abgeholt und zu einem einen Kilometer entfernten Punkt gebracht werden. Von dort sollte sie ein Truck in ein Abfalllager von Enva Ireland in Portlaoise bringen. Insgesamt sollten 62 mit Öl gefüllte und 39 leere Fässer den Luftweg antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tiertransporter 'Queen Hind' wird gehoben
Tiertransporter 'Queen Hind' wird gehoben
(Bild: GSP) Großbild klick!
Tierfrachter in Midia gehoben
(26.02.20) Der unter Palau-Flagge registrierte Tiertransporter 'Queen Hind', 3785 BRZ (IMO: 7920675), wurde am Abend des 25.2. in Midia endgültig gehoben und in den Hafen geschleppt. Das Schiff war am 24.11.2019 mit 14.600 Schafen an Bord beim Auslaufen aus Midia gekentert. Nur 254 Tiere wurden gerettet, von denen lediglich 180 überlebten und nun auf einem Gnadenhof sind.
Für die Bergung holte die Grup Servicii Petroliere (GSP) den größten Schwimmkran im Schwarzen Meer, die 'GSP Neptune'. Mehr als 100 GSP-Arbeiter und Partner waren an der Operation beteiligt, und ein 20-köpfiges Taucherteam wurde in vier Schichten eingesetzt. Wegen versteckter Decks war das Schiff schwerer als angegeben und die Bergung deshalb zunächst gescheitert.
In den vergangenen Tagen wurde das Wrack nach und nach aufgerichtet, Deck für Deck ausgepumpt und abgedichtet. Dabei wurde es von einer längsseits gebrachten Barge stabilisiert. Nun müssen als nächstes die Reste der toten Schafe von Bord geholt und in eine Verbrennungsanlage in Tulcea zur Entsorgung gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff kollidierte mit Brücke
(26.02.20) Am frühen Nachmittag des 25.2. kollidierte das holländische Binnenschiff 'Cascade', 500 ts (MMSI:244780443), mit der Zwartewaterbrücke in Hasselt. Das Schiff kam von Zwartsluis und war nach Zwolle unterwegs. Der Schiffsführer versuchte noch, mit voll zurück den Frachter aufzustoppen, doch es gelang lediglich, den Aufprall abzumildern.
Das Ruderhaus wurde erheblich beschädigt. Der Havarist machte anschließend an Dalben in Zwartewater fest. Die Ursache des Unfalls wurde noch untersucht, aber hoher Wasserstand könnte dazu beigetragen haben, dass die lichte Höhe unter der Brücke nicht zur Passage ausreichte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter in Büyükdere/Türkei repariert
(26.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Bulk Freedom', 30057 BRZ (IMO: 9317092), kam es auf der Reise von Chornomorsk nach Tarragona im Bosporus zu einem technischen Versagen. Das Schiff warf am 24.2. Anker auf der Reede von Büyükdere. Nachdem die Crew dort die notwendigen Reparaturen durchgeführt hatte, konnte der Frachter die Reise fortsetzen und sollte am 1.3. Spanien erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker ging vor St. Annes Head/GB verloren
(26.02.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker 'Star I', 23248 BRZ (IMO: 9376945), verlor am 24.2. um 12.40 Uhr seinen Steuerbordanker und sieben Kettenglieder 26 Meilen südwestlich von St. Annes Head auf Position 51 45 42 N, 005 15 12.6 W. Die Reederei wurde über den Verlust informiert. Sie plante, den Anker bergen zu lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf Vermisste nach Kollision
(26.02.20) Der maltesische Tanker 'Minerva Lydia', 28799 BRZ (IMO: 9262900), kollidierte von Cotonou kommend beim Ansteuern der Reede von Nouadhibou in Mauretanien am 21.2. gegen 21 Uhr mit einem Kutter. Dieser sank, und die gesamte fünfköpfige Crew wurde noch vermisst. Der Tanker warf Anker auf Position 20° 49.65' N 017° 0.72' W auf der Reede von Nouadhibou.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Sept Iles/Kanada
(26.02.20) Auf dem unter Bermudas-Flagge laufenden Containerfrachter 'Montreal Express', 55994 BRZ (IMO: 9253741), kam es am 11.2. gegen 17 Uhr zu einem Ausfall von Hilfsmaschine Nr. 2 rund 48 Meilen südsüdöstlich von Sept-Iles, Quebec, auf Position 49 26 39.8 N, 066 00 24.7 W. Zu einer Reparatur wurde Personal aus Montreal an Bord gebracht. Nach Abschluss der Arbeiten setzte das Schiff am 16.2. um 14.40 Uhr die Reise nach Antwerpen fort, wo es am 26.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall wegen Abgasproblemen
(26.02.20) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter 'Maersk Alfirk', 109534 BRZ (IMO: 9342516), wurde am 17.2. um 21.15 Uhr mit einer 20-köpfigen Crew an Bord nach einem Ausfall der Hauptmaschine am 17.2. manövrierunfähig in der Hecate Strait, British Columbia, und trieb auf Position 53 03 00 N, 130 38 06 W. Es gelang der Crew, den Schaden zur reparieren, der sich im Bereich der Abgaswerte befand, und das Schiff setzte die Reise von Prince Rupert nach Los Angeles fort, wo es am 21.2. um 13.45 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Vercheres/Kanada
(26.02.20) Auf dem kanadischen Tanker 'Sarah Desgagnes' kam es am 15.2. um 1.50 Uhr zu einem Maschinenausfall vor Vercheres, Quebec, auf Position 45 46 43.8 N, 073 21 58.1 W. Das Schiff konnte seine Fahrt später mit reduzierter Fahrtstufe fortsetzen, musste schließlich aber vor Becancour, Quebec, Anker werfen. Die Crew führte dort Reparaturen an der Maschinenanlage durch, und anschließend konnte die 'Sarah Desgagnes' die Reise von Montreal nach Saint John fortsetzen, wo sie am 20.2. um 14.30 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Brunsbüttel
(26.02.20) Am 26.2. um 00.53 Uhr kontaktierte der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'Hav Tuna', 1960 BRZ (IMO: 9084487), mit der Mole 1 der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel, als er von der Elbe kommend einlaufen wollte. Das Schiff war auf der Reise von Gijon nach Stettin. Über Schäden wurde nichts bekannt, der Vorfall wurde aber von der Polizei Brunsbüttel in der Schleuse protokolliert.
Um 2.30 Uhr setzte das Schiff seine Reise gen Osten fort. Es sollte den Zielhafen am 27.2. um neun Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Puerto de Colonia/Uruguay
(26.02.20) Am 25.2. kollidierte die unter der Flagge von Uruguay laufende Fähre 'Atlantic Express', 2998 BRZ (IMO: 8919506), nach einem Maschinenausfall von Buenos Aires kommend mit einer Kaianlage in Puerto de Colonia del Sacramento. Dabei kam es zu schweren Schäden am Rumpf und einem Wassereinbruch. Zusätzliche Lenzpumpen wurden an Bord gebracht, um des eindringenden Wassers Herr zu werden. Alle Passagiere wurden unversehrt an Land abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Longliner in Tuamotu/Französisch-Polynesien gestrandet
(26.02.20) Derzeit liegen drei gestrandete Schiffe an der Küste von Tuamotu. Zuletzt landete am 17.2. die 'Mereana 5' auf dem Riff des Aratika-Atolls und schlug leck. Es war erst im Dezember 2019 abgeliefert worden und befand sich auf seiner ersten Fahrt. Derzeit wird es von einem Expertenteam aus Rovotik untersucht, das dort am 21.2. eintraf.
Am 20.1. war die unter der Flagge Französische-Polynesiens laufende 'Tuamana' (MMSI: 546006500) der Tuanui Company beschädigt worden und dann auf dem Nengo Nengo-Riff in Tuamotu gestrandet. An Bord befanden sich 20 Tonnen Diesel und 300 Liter Öl. Ende Januar wurde ein Schlepper zur Position geschickt, doch das JRCC in Papeete verbot dessen Einsatz wegen der Gefahr einer Ölverschmutzung, falls der Rumpf bei der Bergung beschädigt würde. Nun war es an der Versicherung, die Ölentfernung zu organisieren. Seither gab es mehrere Meetings mit dem Polynesian Maritime Affairs Directorate (DPAM).
In der vergangenen Woche wurden Experten aus Singapur zur Untersuchung des Schiffs geschickt. Es hat auch noch drei bis vier Tonnen Fisch an Bord. Es stellte sich heraus, dass der Propeller zwischen Korallen eingeklemmt war und bei Befreiungsmanövern beschädigt werden könnte mit der damit einhergehenden Gefahr von Wassereinbruch. Falls eine Bergung nach dem Leichtern gelingt, würde der Longliner nach Papeete geschleppt, andernfalls wäre ein Abbruch vor Ort eine Option.
Schließlich gab es noch den taiwanesischen Longliner 'Shen Long Yu No. 21', der im November 2017 in Marutea Nord, Tuamotu, strandete. Im Dezember 2017 wurde der Eigner aufgefordert, Maßnahmen gegen drohende Umweltschäden zu treffen. Doch dieser verweigerte es mit Verweis auf mangelnde Finanzen. Deshalb wurde entschieden, die Firma Rovotik mit der Räumung zu beauftragen. Zunächst musste aber eine Basis auf Marutea Nord erreichtet werden, da das Atoll unbewohnt ist. Im November 2019 begannen die Berger ihre Arbeit. Die Lage des Wracks auf dem Riff machte ein Abschleppen unmöglich.
Inzwischen wurde das Öl aus dem Schiff entfernt, und danach wurde es Stück für Stück zerlegt. Ende 2019 wurden die Arbeiten unterbrochen und im Januar wiederaufgenommen. Im März soll das Wrack beseitigt sein Die Rechnung soll an den Eigner gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Phuket – ein Vermisster
(26.02.20) Der thailändische Kutter 'Jor Kongwattana 54' sank südlich von Phuket am 26.2. um 11.50 Uhr rund 2,9 Kilometer nördlich der Insel Racha Noi. Von der siebenköpfigen Crew wurde ein Mann aus Myanmar vermisst.
Ein anderer Kutter, die in der Nähe fischende 'Cho Namcharoenchai 6', nahm die übrigen sechs an Bord. Das Patroullienboot 'Tor 113' der Marine übernahm die Schiffbrüchigen und startete eine Suche nach dem siebenten Mann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tidenstrom sorgte für Maschinenüberhitzung
(26.02.20) Auf der kenianischen Fähre 'Jambo', 1004 BRZ (IMO: 9810886), kam es am Nachmittag des 24.2. gegen 15 Uhr zu einer Überhitzung der Maschine. Schuld waren starke Tidenströmungen, als sie sich über den Likoni Channel in Mombasa kämpfte. Der Kapitän musste eine Maschine stoppen.
Zwei andere Fähren hielten sich in der Nähe, falls sich die Lage verschlechtern sollte. Letztlich gelang es Ingenieuren, die Probleme zu lösen, und am Abend war das Schiff im reinen Frachttransport auf dem Wasserweg wieder im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Rostov-on-Don
(26.02.20) Am Nachmittag des 25.2. kollidierten der maltesische Tanker 'Lerik', 4684 BRZ (IMO: 9575319), und der russische Frachter 'Zhadeit', 3994 BRZ (IMO: 8887480), in Rostov-on-Don. Als die 'Zhadeit' dem Tanker in die Seite fuhr, trug er eine Beule am Bug davon. Die 'Lerik' erlitt einen Riss und Beulen im Rumpf. Das russische Transportministerium leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


25.02.2020

Kutter 'Marsua J' kieloben
Kutter 'Marsua J' kieloben
(Bild: Gardacostas) Großbild klick!
Tödliches Kutterunglück vor Vigo
(25.02.20) Am Nachmittag des 24.2. wurde Salvamento Marítimo alarmiert, nachdem der sieben Meter lange, spanische Kutter 'Marsua J' westlich der Insel Cies auf Fangfahrt gekentert war. An Bord hatte sich eine zweiköpfige Crew befunden. Um 16.15 Uhr hatte die Fischereikooperative in Baiona Alarm geschlagen, nachdem das Schiff nicht wie geplant in den Hafen zurückgekehrt war.
Um 17.20 Uhr wurde das Wrack des im Februar 2001 in Dienst gestellten Schiffs von der 'Salvamar Mirach' kieloben im Meer treibend aufgefunden Wenig später wurde einer der beiden Fischer unweit davon tot im Wasser entdeckt, Um 18.40 Uhr wurde der Leichnam in Baiona (Pontevedra) an Bord des Patroullienboots 'Río Guadalope' der Küstenwache an Land gebracht.
Mehrere Schiffe nahmen an der Suchaktion teil. Auch die Hubschrauber Helimer 213 und Pesca 1 von Salvamento Marítimo und der Küstenwache von Galizien beteiligten sich an der Opoeration. Der zweite Mann wurde bislang noch nicht entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot manövrierunfähig an Dalben
Motorboot manövrierunfähig an Dalben
(Bild: Peter Segal) Großbild klick!
Havariertes Boot in Sandy Beach auf Grund gesetzt
(25.02.20) Am 23.2. wurde eine manövrierunfähige Motoryacht in Sandy Beach auf Grund gesetzt, nachdem der Propeller durch einen Gegenstand blockiert worden war. Das Schiff konnte an Dalben festgemacht und südlich des Pumpenhauses gesichert werden. Die Eigner konnten dann bei Ebbe den Antrieb wieder befreien und das Schiff am Nachmittag zurück ins tiefere Wasser bugsieren.
Der City and Borough of Juneau Docks and Harbors war informiert. Das CBJ Parks and Recreation Department wies darauf hin, dass der Strand eigentlich nicht für derlei Operationen gemacht sei. In Harris Harbor gäbe es Möglichkeiten zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker 'Hafnia Sunda'
Archivbild Tanker 'Hafnia Sunda'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Zwei Havarien in Brunsbüttel
(25.02.20) Am 25.2. um 00.03 Uhr kollidierte in Brunsbüttel der unter Singapur-Flagge laufende Tanker 'Hafnia Sunda', 24120 BRZ (IMO: 9725639), mit dem Leuchtfeuer der alten Mole 3, als er die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals von der Nordwestreede auf der Elbe kommend ansteuerte. Das Schiff musste den Anlauf abbrechen und erreichte die Schleuse beim zweiten Versuch über die Nordwestreede. Das Leuchtfeuer wurde bei dem Zwischenfall versenkt.
Nachdem der Tanker um 1.10 Uhr festgemacht hatte, wurde der Unfall von der Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel untersucht und protokolliert. Um 2.30 Uhr durfte das Schiff seine Reise von Purfleet nach Primorsk fortsetzen, wo es am 28.2. eintreffen soll.
Archivbild RoRo-Frachter 'Adler'
Archivbild RoRo-Frachter 'Adler'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Am 24.2. um 12.55 Uhr kollidierte der russische RoRo-Frachter 'Adler', 8811 BRZ (IMO: 9179854),&xnbsp;mit der Mittelmauer der neuen Nordschleuse in Brunsbüttel, als er ostgehend in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufen wollte. Er schlug mit dem Heck gegen die Mauer und beschädigte sie. Der Unfall wurde protokolliert. Um 14.15 Uhr setzte das Schiff die Reise gen Kiel fort. Es war unterwegs von Nemrut Bay nach St. Petersburg und sollte dort ebenfalls am 28.2. eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der 'Mega One Triton'
Wrack der 'Mega One Triton'
(Bild: Wil Wijsters) Großbild klick!
Altes Wrack in Grand Turk wird geräumt
(25.02.20) Eine Touristenattraktion, der unter Honduras-Flagge registierte Frachter 'Mega One Triton', 981 BRZ (IMO: 7212444), wird seit dem 17.2. vom Governor's Beach in Grand Turk geräumt. Die Aktion kostet die Regierung 1,7 Millionen Dollar und soll rund einen Monat dauern. Die Arbeiten werden durch die Koole Contractors durchgeführt. Sie waren im September 2019 ausgeschrieben worden.
Vor der Räumung galt es mehrere tausend Gallonen kontaminierten Wassers und Öl aus dem Wrack zu entfernen. Diese müssen von der Wasseroberfläche im Schiffsinnern geskimmt werden. Der Rest muss dann ausgepumpt und abtransportiert werden für eine umweltgerechte Entsorgung. Toxische Flüssigkeiten sollen mit Ölsperren aufgefangen werden.
Das Schiff startete seine Laufbahn als Versorger. Dann transportierte es Baumaterialien von der Dominikanischen Republik zwischen den Turks and Caicos Islands für über 20 Jahre. Am 22.10.2002 wurde es im Hurrikan Sandy manövrierunfähig und ankerte vor dem Government Dock. Dann trieb es auf den Governor's Beach und blieb dort seither liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Notankerung in Rostock
(25.02.20) Am 23.2. kurz nach 21 Uhr meldete der Kapitän des unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarriers 'Summit Success', 42910 BRZ (IMO: 9310628), der Verkehrszentrale Warnemünde den Ausfall der Hydraulikanlage, als er von Suez kommend in den Rostocker Seehafen einlief. Aus diesem Grund konnten die Winden für die Schleppleinen nicht bedient werden, und der Kapitän entschied sich zur Notankerung. Vier Schlepper waren vor Ort auf der sogenannten Wendeplatte. Sie konnten per Hand eine Schleppverbindung herstellen.
Nach einer Reparatur der defekten Hydraulik konnte der Frachter mit vierstündiger Verspätung am vorgesehenen Liegeplatz 17 im Rostocker Überseehafen festmachen. Beamte der Wasserschutzpolizei aus Rostock waren im Einsatz, und es wurde routinemäßig eine Atemalkoholkontrolle mit negativem Resultat beim Kapitän durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Polizei ermittelt nach Bootsbrand in Schierstein
(25.02.20) Am 21.2. um 05.10 Uhr brach auf der 15 Meter langen Motoryacht 'Orotava' im Schiersteiner Hafen ein Feuer aus. Der Brand wurde der Feuerwehr um 5:10 Uhr gemeldet. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten zogen sich über den gesamten Vormittag hin.
Die Yacht brannte bis auf Höhe des Gangbords komplett nieder. Ein Betreten des Schiffs was aus Sicherheitsgründen vor Ort nicht möglich. Die Hessische Wasserschutzpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Voraussichtlich am 25.2. sollte das Wrack in eine gegenüberliegende Werft transportiert, wo Ermittler der Wasserschutzpolizei mit Unterstützung von Brandermittlern des Hessischen Landeskriminalamtes die Ursachen des Brandes aufklären. Über den Löschschaum hinaus gelangten keine Betriebsmittel in das Gewässer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Kutter in Perama
(25.02.20) Am 23.2. brach auf dem Kutter 'Vani' im Fischereihafen von Perama an Pier E ein Feuer aus. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen an, ebenso ein Patroullienboot und ein Taucher. Der Brand zerstörte die Aufbauten komplett, bevor er gelöscht werden konnte. Eine Ölsperre wurde vorsorglich ausgelegt. Die Hafenbehörde leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff auf Rhein leckgeschlagen
(25.02.20) Am 24.2. gegen 10 Uhr schlug auf Höhe von Rees-Haffen und Xanten-Obermörmter das holländische Tankmotorschiff 'Rea', 1709 ts (MMSI: 244690543), bei Rheinkilometer 833 flussaufwärts laufend leck. Es drangen erhebliche Wassermengen ein, und der Schiffsführer setzte den Havaristen vorsorglich zwischen Xanten-Obermörmter und Rees-Haffen am rechten Flussufer in flachem Wasser auf Grund, um ihn zu stabilisieren. Das Schiff hatte 850 Tonnen Speiseöl geladen.
Feuerwehr- und Polizeikräfte aus Wesel und Emmerich waren vor Ort im Einsatz und sicherten den Havaristen. Ein zweiter Tanker wurde herbeigerufen und leichterte das Leinöl, das von Rotterdam nach Neuss bestimmt war. Am Abend wurde der beschädigte Tanker wieder abgebracht und zur Reparatur nach Uerdingen gezogen, wo er um 23.45 Uhr festmachte. Der übrige Schiffsverkehr wurde durch die Bergungsarbeiten nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten auf der Rhône dauern an
(25.02.20) Unterhalb der Schleuse in Sablons gingen auf der Rhône die Vorbereitungen zum Leichtern des französischen Tankmotorschiffs 'Pampero' (MMSI: 227088130), weiter. Am 24.2. wurden die Phasen 1 und 2 des Abbaus der Rohrleitungen auf Deck abgeschlossen, die Phasen 3 und 4 sollten am Abend des 25.2. beendet werden. Außerdem musste das Ruderhaus, das auf das Tankdeck geschoben wurde, als der Tanker durch die Schleuse geschwemmt wurde, noch entfernt werden, um an bisher unzugängliche Tankbereiche heranzukommen.
Erst wenn diese Arbeiten komplett sind, können die 1.200 Tonnen Vinylchlorid abgepumpt werden. Die Luftmessungen durch die ATMO zeigten weiterhin keine gefährlichen Werte für die Umgebung an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Systemausfall in Zonguldak
(25.02.20) Am 19.2. kam es auf dem unter Palau-Flagge laufenden Frachter 'Alice', 5222 BRZ (IMO: 8927979) zu einem Ausfall der Navigationssysteme in Zonguldak. Nach Abschluss der notwendigen Reparaturen und einer Inspektion konnte das Schiff seine Reise fortsetzen. Es sollte am 25.2. gegen 11 Uhr in Azov eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband auf Waal havariert
(25.02.20) Am Abend des 20.2. wurde der unter Luxemburg-Flagge laufende Schubschlepper 'Herkules VIII' (MMSI: 253242471), der mit sechs Bargen flussabwärts auf der Waal unterwegs war, von stürmischem Nordwestwind erfasst. Der Schubverband, auf der Reise von Duisburg nach Tolkamer, kam aus dem Fahrwasser ab und lief über mehrere Kribben. Nachdem er sich wieder befreit hatte, erreichte er das Fahrtziel am 21.2. um 6.40 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kolbenschaden durch Eisgang
(25.02.20) Am 23.2. wurde der unter norwegischer Flagge laufende Tanker 'Scan Tank', 228 BRZ (IMO 5079551), mit einem Kupplungsschaden im Brønnøysund manövrierunfähig. Das Schiff hatte bei Eisgang einen Kolbenschaden erlitten. Das Schiff wurde nach Süden abgeschleppt und in der Nähe der Marøysund-Brücke in Rørvik auf Position 64 ° 50,88 'N 011 ° 16,03' O verankert. Hier lag es am 25.2. weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer zerstörte Frachter
(25.02.20) Am Abend des 24.2. brach im Maschinenraum des thailändischen Frachters 'O Palanukorn 1' ein Feuer aus, als er gerade mit einer Ladung Baumaterial von der Pier in Jiarawanich im Muang-Distrikt zu den Phi Phi Islands in Krabi ablegen wollte. Das Feuer entstand gegen 23 Uhr, als der Kapitän die Maschine startete und Funken aus der Batterie entzündliche Materialien in der Nähe in Brand setzen. Die Flammen griffen rasch um sich, und bald stand das gesamte Schiff in Flammen.
Der Kapitän kam mit Brandverletzungen an Gesicht und Beinen ins Krankenhaus. Feuerwehr und Freiwillige der Kusoltham Phuket Foundation bekämpften das Feuer, doch Schiff wie Ladung wurden weitgehend zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank auf Columbia River
(25.02.20) Ein 38 Fuß langer Schlepper sank am 24.2. auf dem Columbia River bei Umatilla rund 10 Meilen oberhalb des McNary Dam. Nach Angaben des Washington Department of Ecology war niemand an Bord. Um 9.30 Uhr wurde der Untergang bemerkt.
An Bord waren rund 750 Gallonen Diesel. Offenbar hatte sich der Schlepper in der Nacht bei starkem Wind losgerissen und war eine Dreiviertelmeile flussabwärts getrieben, bevor er untergnig. Am 24.2. stiegen Taucher ab und suchten nach möglichen Ölleckagen. Dann wurden die Ventile abgedichtet und eine Ölsperre ausgelegt. Ein Kran aus Vancouver sollte das Wrack am 26.2. heben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sank in Anacortes
(25.02.20) Am 20.2. sank eine Motoryacht in Anacortes in der Skyline Marina. Das State Department of Ecology und die US Coast Guard wurden alarmiert. Eine Ölsperre wurde ausgelegt, nachdem Öl und Diesel auszulaufen begannen, und das Öl mit Pads aufgenommen. Ein Taucherteam dichtete die Ventile und andere Öffnungen ab, um die Ölleckage zu stoppen.
Am 21.2. wurde das Wrack nachmittags mit einem Kran wieder gehoben. Die Ölreinigungsarbeiten dauerten an. Die Ursache des Untergangs war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


24.02.2020

'Missouriborg' und Schlepper 'Sapier'
'Missouriborg' und Schlepper 'Sapier'
(Bild: Premar Atlantque) Großbild klick!
2 Frachter im Sturm vor Ouessant abgeschleppt
(24.02.20) Der holländische Frachter 'Missouriborg', 6585 BRZ (IMO: 9228978), der am frühen Nachmittag des 22.2. in der Verkehrstrennungszone vor Ouessant einen Maschinenausfall erlitten hatte, wurde am 23.2. um 00.45 Uhr in der Bucht von Duoarnenez verankert. Am 22.2. um 21.30 Uhr hatte wegen des stürmischen Wetters und der Driftgeschwindigkeit des Havaristen der Maritime Präfekt Atlantik den Eigner des Schiffs aufgefordert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Gefahren für Schifffahrt und Umwelt durch die 'Missouriborg' abzuwenden.
Diese trieb in dem Moment 17 Meilen westlich von Ouessant. Da es nicht in der Lage war, innerhalb einer gesetzten Frist wieder die geforderte Geschwindigkeit zu erreichen, wurde der Schlepper 'Sapier' beauftragt, die 'Missouriborg' auf den Haken zu nehmen. Um 23.45 Uhr wurde eine Schleppverbindung hergestellt und Kurs auf die Bucht von Douarnenez genommen. Am 24.2l lag der Frachter hier auf Position 48° 12.42' N 004° 28.67' W vor Anker.
MSC Fabienne im Hamburger Hafen
MSC Fabienne im Hamburger Hafen
(Bild: Frank Schwichtenberg, CreativeCommons)
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Unterdessen konnte der Seenotfall des unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachters 'MSC Fabienne', 54774 BRZ (IMO: 9279965), wieder aufgehoben werden. Dieser hatte am 20.2. einen Maschinenausfall in der Verkehrstrennungszone von Ouessant gemeldet, als er von Antwerpen nach Gebze unterwegs war. Er war mit 1.178 TEU beladen, und Maritime Präfekt Atlantik hatte den Notfallschlepper 'Abeille Bourbon' to zur Assistenz geschickt. Als sich der Frachter 10 Meilen nördlich von Sept-Îles. While befand, nahm der Schlepper ihn um 15.35 Uhr auf den Haken und schleppte ihn in Richtung Brest, wo er am Abend des 22.2. eintraf. Am 24.2. war er wieder in Richtung von Gebze unterwegs, wo er nun am 1.3. um 21 Uhr eintreffen sollte
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler in schwerem Sturm nach Thyborøn eingebracht
(24.02.20) Am 21.2. kam es auf dem dänischen Traawler 'Ocean Freja - R230', 145 BRZ (IMO: 9257931), zu einem Maschinenausfall auf der Nordsee, als er sich 30 Meilen westlich von Thyborøn befand. Er war tags zuvor aus Hirtshals auf Fangfahrt ausgelaufen. Das Rettungsboot 'Marhta Lerche' der Station Thyborøn wurde zur Assistenz geschickt.
Es gelang dessen Crew, den Havairsten in schwerstem Sturm auf den Haken zu nehmen. Er wurde in meterhohen Wellen in Richtung des Hafens geschleppt. Am 22.2. um 17.30 Uhr erreichte der Schleppzug.Thyborøn.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesicherter Container
Gesicherter Container
(Bild: Polizei Duisburg) Großbild klick!
Sturm wehte Container in den Rhein
(24.02.20) In Düsseldorf stürzten am 23.2. zwei Container von einem Binnenschiff bei Flusskilometer 754 in den Rhein. Sie trieben auf Höhe des Messegeländes. Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr konnten mit zwei Löschbooten die die leeren Behälter gegen Mittag sichern und ans Ufer bringen. Offenbar hatte der Sturm die Boxen über Bord geweht. Um 13.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Der Moment der Kollision
(Bild: Juan Carlos Lorenzo) Großbild klick!
Kollision in Teneriffa
(24.02.20) Die beiden spanischen Fähren 'Bencomo Express', 6344 BRZ (IMO: 9206712), und 'Vólcan de Taburiente', 12895 BRZ (IMO: 9348558) kollidierten am Morgen des 23.2. im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa in der Einfahrt des Cristianos-Hafens. Die 'Bencomo Express' kam gerade von San Sebastian in Gomera, als bei stürmischem Wind ihr Heck in Richtung des größeren Schiffs, das noch an der Cristianos-Pier festgemacht war, gedrückt wurde. Dessen Bug traf sie an Steuerbord-Seite, und es entstanden auf Deckshöhe Schrammen und Löcher.
Das Schiff, das wegen des Sturms bereits eine halbe Stunde verspätet war, brach daraufhin das Einlaufmanöver ab und lief nach La Gomera zurück. Die 'Vólcan de Taburiente', verließ Teneriffa um 21.15 Uhr in Richtung San Sébasitan auf Goméra.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker nach Kalamata geschleppt
(24.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker 'Leon Zeus', 25864 BRZ (IMO: 9396385), kam es auf dem Mittelmeer in den südlichen Peloponnes am 21.2. zu einem Maschinenschaden. Der Havarist wurde von einem Schlepper auf den Haken genommen und nach Kalamata gezogen.
Hier warf er am Morgen des 23.2. auf Position 37° 0.21' N 022° 3.53' E Anker., damit die Crew den Schaden beheben kann. Der Tanker war mit 32,000 Tonnen Benzin beladen und befand sich auf der Reise von Tuapse nach Tarragona.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Wenche Victory'
Archivbild 'Wenche Victory'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Zwei Havarien in Brunsbüttel
(24.02.20) Zu zwei Havarien kam es binnen 24 Stunden an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Am 22.2. um 23.40 Uhr kollidierte der norwegische Tanker 'Wenche Victory', 29214 BRZ (IMO: 9288825), mit der Mauer der neuen Südschleuse, als er dort auf Ostkurs einlief. Er war auf der Reise von Brake nach Sillamae und traf mit seinem Heck die Anlage auf Höhe des UCA-Gebäudes.
Dabei beschädigte es die Nischenabdeckung sowie die Seitenwand des Torbunkers der Seitenmauer und das dahinterliegende Mauerwerk und Deckwerk erheblich. Am Schiff entstand lediglich Farbabrieb im Heckbereich an Steuerbordseite. Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen könnten Kommunikationsmängel in der Absprache des Liegeplatzes in der Kammer Schuld an dem Unfall gewesen sein.
Es kam zu keinen Personen- und Umweltschäden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Beamten des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel. Nach Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft konnte das Schiff am 23.2. gegen zwei Uhr die Fahrt fortsetzen und sollte den Zielhafen am 26.2. erreichen.
Archivbild 'RMS Twisteden'
Archivbild 'RMS Twisteden'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Am 23.2. um 5.08 Uhr wurde der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'RMS Twisteden', 1898 BRZ (IMO: 9195468), von einer Windbö erfasst, als er die Schleusen in Brunsbüttel auf der Fahrt von Rotterdam nach Sölvesborg ebenfalls auf Ostkurs ansteuerte. Er schrammte am Kai entlang, bevor er aufgestoppt werden konnte. Die Polizei nahm den Unfall auf, und um 6.50 Uhr konnte der Frachter die Reise nach Sölvesborg fortsetzen, wo er am 24.2. gegen 14 Uhr erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in den Dardanellen
(24.02.20) Auf dem portugiesischen Frachter 'Tejo Belem', 2956 BRZ (IMO: 9368417), kam es am 22.2. gegen 19 Uhr zu einem Maschinenschaden auf der Reise von Lissbon nach Marmara Eregli, als er sich gerade im Transit der Dardanellen befand. Der Havarist wurde auf die Reede von Karanlik liman gebracht, wo die Crew mit der Reparatur begann. Am 24.2. lag er weiter auf Position 40° 0.92' N 026° 15.95' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Algeciras
(24.02.20) Die unter Zypern-Flagge laufende Fähre 'Jaume I', 3989 BRZ (IMO: 9081693), die gerade die Fähre 'Avemar Dos' (IMO: 9170183) auf der Route nach Ceuta ersetzt hatte, kollidierte beim erstmaligen Auslaufen aus Algeciras am 24.2. um sechs Uhr mit der Hafenmole. Sie musste wieder aus dem Betrieb genommen werden, und die folgenden zwei Abfahrten in jede Richtung entfiel. Um 9.30 Uhr brachte der Betreiber Bàlearia die 'Avemar Dos', auf der eigentlich Überholungsarbeiten stattfinden sollten, auf die Linie zurück, bis die in Algeciras am Kai liegende 'Jaume I' wieder einsatzklar war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier im Englischen Kanal im Sturm abgeschleppt
(24.02.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Sea Hermes', 44047 BRZ (IMO: 9603154), erlitt auf der Fahrt von Arroyo Seco nach Gdingen am 22.2. um 22.30 Uhr im Englischen Kanal nördlich von Cap Gris-Nez Maschinenschaden. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 51 08 20 N, 001 38 40 E. Es hatte eine 22-köpfige Crew an Bord und eine Ladung von 49.640 Tonnen Sojabohnen-Mehl.
Nachdem ein plötzlicher Abfall der Geschwindigkeit wahrgenommen wurde, kontaktierte das CROSS Gris Nez das Schiff, das sich 6,4 Meilen nördlich von Cap Gris-Nez in der Verkehrstrennungszone von Pas-de-Calais befand. Vor Ort herrschten westsüdwestliche Winde von 29 Knoten und stürmische See. Um 22.09 Uhr meldete das Schiff, das Reparaturversuche der Crew fehlgeschlagen waren und bat um Genehmigung, Anker werfen zu dürfen. Außerdem wurde Schlepperassistenz angefordert.
Das s CROSS Gris Nez schickte den Notfallschlepper 'Abeille Languedoc' zu Hilfe. Am 23.2. um 00.02 Uhr stieg ein Dauphin-Helikopter der französischen Marine auf, um ein Eingreifteam, bestehend aus einem Lotsen der Station Dünkirchen sowie dem 2. Kapitän der 'Abeile Languedoc', auf dem Bulkcarrier abzusetzen. Seine Aufgabe war die Unterstützung der Reparaturarbeiten und die Gewährleistung eines sicheren Schleppmanövers.
Gegen ein Uhr trieb der Havarist in englische Gewässer. Gemeinsam mit der englischem Coast Guard, wurde entschieden, ihn zu einem Ankerplatz in der Dungeness Bay zu schleppen. Um 5:13 Uhr wurde der Lotse wieder vom Hubschrauber abgeholt und nach Dünkirchen zurückgebracht. Der Schlepperkapitän verblieb an Bord. Um 7.41 Uhr begann das Abschleppmanöver durch die 'Abeille Languedoc'. Gegen 23 Uhr war der Ankerplatz in der Dungeness Bay erreicht. Am 24.2. um 00.10 Uhr war die Reparatur beendet, und die 'Sea Hermes' nahm wieder Fahrt auf. Sie wurde noch bis zum Nordost-Ende der Verkehrstrennungszone vom Schlepper eskortiert und sollte den Zielhafen nun am 25.2. gegen neun Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer vor Antequera
(24.02.20) Am 22.2. um 22.20 Uhr brach auf der spanischen Fähre 'Volcán de Teneguía', 11197 BRZ (IMO: 9335161), ein Feuer aus, als sie von Santa Cruz de Tenerife nach Cádiz unterwegs war. Der Brand auf dem Fahrzeugdeck wurde vor Antequera entdeckt. Das SAR-Schiff 'Punta Salinas' nahm Kurs auf den Havaristen. Der Brand konnte um 21 Uhr durch die Crew erstickt werden.
Danach wurde der betroffene Bereich abgekühlt. An Bord des Schiffs waren zu der Zeit einer 18-köpfige Crew und ein Mitreisender. Es wurde niemand verletzt. Auch die 'Salvamar Tenerife' sowie die Schlepper 'VB Canarias', 'VB Tenerife' und 'VB Muletón' wurden in Marsch gesetzt. Am 23.2. gegen ein Uhr wurde der Havarist in den Hafen von Teneriffa zurückgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht nach Abra eingeschleppt
(24.02.20) Am 23.2. wurde das Rote Kreuz in Arriluce und Salvamento Marítimo um Assistenz gebeten, nachdem eine 12 Meter lange Motoryacht im Gebiet von Erandio einen Maschinenausfall erlitten hatte. An Bord befand sich eine zweiköpfige Crew.
Zwei Boote kamen dem Havaristen zu Hilfe. Er wurde bei stürmischem Wetter in den Royal Maritime Club in Abra eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dichtungsschaden im Englischen Kanal
(24.02.20) Auf dem englischen Frachter 'Musketier', 2545 BRZ (IMO: 9369514), kam es auf der Reise von Guernsey nach Portsmouth, am 22.2. zu einem Dichtungsschaden an einem Zylinderauslass der Hauptmaschine auf Position 49 48 18.0 N, 002 01 06.0 W. Dadurch wurde die Geschwindigkeit herabgesetzt. Um 10.40 Uhr warf das Schiff auf der Nab-Reede Anker, um Reparaturen durchzuführen. Gegen 14 Uhr konnte die Fahrt nach Portsmouth wiederaufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Bolga
(24.02.20) Am 24.2. gegen 8.45 Uhr kam es auf dem 11 Meter langen, norwegischen Kutter 'Hazard' (MMSI: 257159740), der sich mit zwei Mann Besatzung an Bord bei Bolga vor der Küste von Helgeland in der ??Meløy-Gemeinde, befand, zu einer Rauchentwicklung, und er funkte einen Notruf. Die norwegische Fähre 'Gjerøy' (IMO: 9287869) befand sich in der Nähe und kam sofort zu Hilfe. Der Kutter trieb bei stürmischem Nordwestwind in der See.
Die Rauchentwicklung hatte zwar inzwischen gestoppt, aber das Schiff war antriebslos. Wenig später nahm der norwegische Fischtransporter 'Steinar Olaisen' (IMO: 9793674) des Nova Sea Service den Havaristen auf den Haken und brachte ihn in Sicherheit. Die Fähre setzte die Fahrt nach Vågaholmen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Trevose Head havariert - Kollision beim Abschleppen
(24.02.20) Der belgische Trawler 'Calypso - Z84', 385 gt (MMSI: 205289000), geriet am Moirgen des 23.2. auf der Fahrt von Zeebrugge nach Milford Haven mit Getriebeschaden 10,5 Meilen westlich von Trevose Head in Schwierigkeiten und bat um Assistenz. Das RNLI-Boot aus Padstow lief um 7.50 Uhr aus. Es ging auf Standby am Havaristen, der auf Position 50 31 58.2 N, 005 21 23.4 W. trieb, bis ein weiterer belgischer Kutter, die 'Soetkin', zu Hilfe gekommen war.
Dieser nahm ihn in stürmischer See auf den Haken und begann, ihn nach Milford Haven abzuschleppen, bis der britische Schlepper 'Svitzer Caldey' (IMO: 9440887) zur weiteren Hilfe vor Ort war. Als dieser eine weitere Schleppleine übergeben wollte, kam es zu auf ihm zu einem Ruderproblem. Dadurch kollidierten die beiden Schiffe, und stattdessen übernahm der Schlepper 'Angle ALB' den Havaristen.
Er brachte ihn zum Pembroke Dock. Dort übernahm der Schlepper 'Wilanne' und machte den Trawler an Liegeplatz 1 fest. Er hatte bei der Kollision einige Rumpfschäden davongetragen. Am 24.2. um 2.50 Uhr machte er beim Milford Haven Ship Repairers North Yard zur Reparatur des Maschinenschadens fest. Eine Stunde später folgte ihm die Svitzer Caldey' ebenfalls dorthin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Vermisste bei Schiffbruch im Golf von Thailand
(24.02.20) Eine Barge mit Baumaterial sank am 22.2. im Golf von Thailand. Die Polizei der Preah Sihanouk Provinz startete eine Suchaktion nach zwei vermissten Crewmitgliedern vor der Küste von Kong Rong City. Fünf weitere Männer wurden lebend gerettet. Die SAR-Opoeration fand unweit der Koh Rong Samloem- und Koh Thas-Inseln statt. Das Frachtboot war auf dem Weg nach Koh Rong und kam von Sihanoukville, als es bei starkem Wind und hohem Seegang unterging.
U.a. waren zwei Tonnen Stahl an Bord. Inzwischen wurden den Vermissten keine Überlebenschancen mehr eingeräumt. Auch Kutter und Ausflugsboote sollten nach den Männern Ausschau halten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei Paducah
(24.02.20) Am 23.2. wurde die U.S. Coast Guard alarmiert, nachdem am Morgen eine Barge mit der U.S. 45 Ohio River 'Brookport' Bridge bei Paducah kollidierte. Ein Schubschlepper war mit acht leeren Bargen unterwegs, als es zu der Kollision mit dem Bau auf der Seite von Kentucky kam.
Die Coast Guard kontaktierte das Kentucky Transportation Cabinet, das einen Inspektor schickte, der die Brücke untersuchte. Es hatte nur kleine Schrammen gegeben, und gegen 13 Uhr wurde die Untersuchung abgeschlossem, ohne dass der Verkehr hätte gesperrt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


23.02.2020

Spektakulärer Bugschaden
(Bild: Didier Verbarere) Großbild klick!
Binnenschiff drohte nach Kollision zu sinken
(22.02.20) Das holländische Binnenschiff 'Adventure', 894 ts (MMSI: 244740439), kollidierte am 21.2. gegen 20 Uhr mit einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke über die Schelde bei Melle. Dabei wurde der Bug komplett eingedrückt, und durch Risse unterhalb der Wasserlinie kam es sofort zu starkem Wassereinbruch. Der Generatorenraum im Vorschiff wurde geflutet, und auch der Laderaum war betroffen.
Das Schiff drohte zu sinken und wurde auf Grund gesetzt. Das Vorschiff lag tief im Wasser. Die zweiköpfige Crew wurde von der Feuerwehr an Land gebracht. Diese brachte schwere Lenzpumpen an Bord, um den drohenden Untergang noch abzuwenden.
Es gelang tatsächlich, die Lage in den folgenden Stunden unter Kontrolle zu bringen und den Havaristen schwimmfähig zu halten. Auch ein Bergungsschiff wurde zu Hilfe gerufen. Nach 14-stündigem Rettungseinsatz konnte die 'Adventure' zur Schleuse in Merelbeke gezogen und dort festgemacht werden.
Hier ging ein anderes Binnenschiff längsseits und übernahm die Ladung Kalkstein. Am 22.2. um 10.30 Uhr war der Bug so weit wieder aus dem Wasser, dass die 'Adventure' zur Zelzate-Werft in Gent gebracht werden konnte. Unterdessen stieg ein Taucherteam an der Unfallstelle ab und suchte einen bei der Kollision verlorengegangenen Buganker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Larnaca
(22.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Ali Bey', 2608 BRZ (IMO: 9070515), kam es am 19.2. zu einem technischen Versagen der Notversorgungssysteme in Larnaca. Die Auslaufgenehmigung wurde widerrufen bis zum Abschluss von Reparaturen. Nach Abschluss der Umschlagstätigkeiten verholte die 'Ali Bey' vom Hafen Larnacas auf die Reede, wo die Crew sich daran machte, den Schaden zu beheben.
Quelle:Tim Schwabedissen


MSC Fabienne im Hamburger Hafen
MSC Fabienne im Hamburger Hafen
(Bild: Frank Schwichtenberg, CreativeCommons)
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Ouessant: MSC-Frachter havariert
(22.02.20) Am 20.2. meldete das unter Panama-Flagge laufende Containerschiff 'MSC Fabienne', 52774 BRZ (IMO:9279965), dem CROSS Corsen einen Maschinenausfall innerhalb der Verkehrstrennungszone vor Ouessant. Er war am 18.2. aus Antwerpen nach Gebze ausgelaufen und war mit 1.178 Containern beladen. Der Maritime Präfekt Atlantik beauftragte den Notfallschlepper 'Abeille Bourbon' damit, die Drift des Frachters zu überwachen.
Am 21.2. wies er den Eigner an, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um die Gefahren, die von dem Havaristen ausgingen, zu stoppen. Das Schiff war zu der Zeit auf weniger als 10 Meilen an die Untiefen nördlich der Sept-Îles herangetrieben. Während noch auf ein Ersatzteil gewartet wurde, mit dessen Hilfe die Maschine repariert werden sollte, beauftragte die MSC nun privat die 'Abeille Bourbon', die 'MSC Fabienne' abzuschleppen. Am 22.2. um 15.35 Uhr nahm diese den Frachter auf den Haken in Richtung Brest, wo der Schleppzug am Abend des 22.2. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Ouessant abgeschleppt
(22.02.20) Am 22.2. kam es auf dem holländischen Frachter 'Missouriborg', 6585 BRZ (IMO: 9228978), vor Oussant zu einem Maschinenschaden. Er befand sich unweit der Position, wo die 'Abeille Bourbon' gerade die 'MSC Fabienne' nach Brest schleppte. Aus diesem Hafen kam ihm am Abend der französische Offshore-Schlepper 'Sapeur' (IMO: 9270397), zu Hilfe. Der Frachter sollte nach Pori gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Brandschaden vor Kalamata
(22.02.20) Am 19.2. kam es auf dem aus Port Sudan kommenden, unter Singapur-Flagge laufenden LPG-Tanker 'Epic Burano', 5812 BRZ (IMO: 9251171), der 16 Crewmitglieder an Bord hatte, zu einem Feuer im Maschinenraum. Dabei kam es zu Schäden an der Müllverbrennungsanlage, dem Kessel, dem angrenzenden Bereich und dem gesamten Maschinenraum sowie der Beleuchtung. Das Schiff steuerte Kalamata an und warf dort am 21.2. um 5.20 Uhr auf Position 37° 0.37' N 022° 6.77' E Anker. Hier sollte eine genaue Schadensinspektion stattfinden. Bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion wurde ein Fahrverbot verhängt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Nijmegen
(22.02.20) Am 22.2. gegen fünf Uhr kollidierte ein Schubverband mit einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke in Nijmegen. Auch ein Ponton wurde dabei getroffen. Weil nicht sofort klar war, wie groß der Schaden am Pfeiler war, wurde der Zugverkehr über die Brücke sofort von ProRail gestoppt.
Mitarbeiter von Rijkswaterstaat inspizierten zugleich den Ponton. Gegen acht Uhr konnte der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Der Schubverband legte an der Waalkadean. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Mittellandkanal
(22.02.20) Am 22.2. um 4.30 Uhr brach im Maschinenraum des deutschen Binnenschiffs 'Hanna', 844 ts (MMSI:211047114), auf dem Mittellandkanal bei Braunschweig ein Feuer aus. Das Schiff war mit einer Ladung Schrott von Berlin nach Peine unterwegs. Der polnische Schiffsführer legte sein Schiff an und informierte um 4.45 Uhr die Feuerwehr.
Allerdings konnte er nicht genau sagen, wo er angelegt hatte, lediglich, dass es nahe einer Brücke war. Die Disponenten der Leitstelle schickten daraufhin mehrere Wehren zu verschiedenen Brücken, neben dem Löschzug der Hauptfeuerwache auch die Wehren aus Veltenhof und Rühme.
Letztlich fanden sie das Schiff an der Kanalbrücke an der Hansestraße in Braunschweig. Dort kämpfte die Besatzung gegen den Brand. Den Einsatzkräften gelang es mit Schaumrohren und mehreren Angriffstrupps, den Brand nach etwa 45 Minuten zu ersticken. Zusätzlich zur ohnehin schwierigen Brandbekämpfung im engen Maschinenraum erschwerte ein nicht abschaltbares Stromaggregat die Arbeiten.
Die 42 Einsatzkräfte verließen nach rund zwei Stunden Tätigkeit die Einsatzstelle. Bei dem Feuer entstand erheblicher Sachschaden. Die Weiterfahrt wurde nun aber auf unbestimmte Zeit untersagt. Die ausgelaufenen Stoffe im Maschinenraum und die Reste der Löschmittel mussten durch eine Spezialfirma entsorgt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Keramoti/Griechenland
(22.02.20) Auf der griechischen Fähre 'Agios Athanasios', 480 BRZ (IMO: 7813652), kam es zu einem Ausfall der Backbord-Hauptmaschine, kurz bevor sie den Hafen von Keramoti am 21.2. m 12 Uhr verlassen wollte. Die bereits eingeschifften Passagiere mussten wieder aussteigen und wurden mit anderen Fähren weiter transportiert. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arklow Bay erreichte Fowey/GB
(22.02.20) Der holländische Frachter 'Arklow Bay' wurde am 21.2. von dem Schlepper 'Cannis' in Richtung von Fowey auf den Haken genommen. Die SAR-Operations endete um 16 Uhr. Um 18.30 Uhr warf das Schiff Anker auf Position 50 18 28.9 N, 004 37 23 W, rund 1.5 Meilen südsüdöstlich von Fowey.
Mit dem Abendhochwasser des 22.2. lief es dann in den Hafen ein. Es hatte am 19.2. Probleme mit dem Kühlwassersystem vor den Scillies gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Port Elizabeth
(22.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Bonneville', 43717 BRZ (IMO: 9497323), kam es am 21.2. in Port Elizabeth zu einem Maschinenschaden. Der Frachter versuchte, mit langsamer Fahrt den Hafen von Durban zu erreichen, um dort repariert zu werden. Doch der Versuch schlug fehl, und er musste umdrehen. Er warf vor Port Elizabeth auf der Reede auf der Position 33° 52.04' N 025° 46.77' E Anker und wartete dort auf die Genehmigung, in den Hafen von Coega einzulaufen, um dort den Schaden zu beheben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Prince Rupert
(22.02.20) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter 'CSCL Autumn', 116568 BRZ (IMO: 9645891) kollidierte am 17.2. gegen 15 Uhr mit dem Kai des Fairview Terminals in Prince Rupert, auf der Position 54 17 06 N, 130 21 36 W. Dabei entstanden Schäden an der Anlage. Der Frachter lag am 22.2. weiter am DP World CT Prince Rupert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden im Bosporus
(22.02.20) Auf dem unter Vanuatu-Flagge laufenden Frachter 'Emine Anne', 884 BRZ (IMO: 9145360), der auf der Reise von Varna nach Diliskelesi, kam es am 21.2. beim Transit des Bosporus zu einem technischen Versagen. Um 15.30 Uhr warf er Anker vor Büyükdere, wo eine Reparatur durch die Crew begann. Am 22.2. um 1.25 Uhr lief er in Gebze ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge mit Wassereinbruch in Crofton
(22.02.20) Auf der Barge 'Seaspan 553', 1051 BRZ, die von dem kanadischen Schlepper 'Seaspan Commander', 148 BRZ (IMO: 7043336), durch die Boundary Passage, British Columbia, gezogen wurde, kam es am 12.3. auf Position 48 41 14.9 N, 123 15 09.7 W zu einem Wassereinbruch, und sie entwickelte Schlagzeuge. Die Schleppercrew brachte sie mit zusätzlichem Ballast wieder auf ebenen Kiel. Am 13.2. um 3.30 Uhr zog die 'Seaspan Commander' sie nach Crofton zur Inspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit Maschinenproblem vor Kökar/Finnland
(22.02.20) Am Abend des 22.2. kam es auf dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachter 'Dalarna', 3796 BRZ (IMO: 9165085), in der nördlichen Ostsee südwestlich von Kökar zu Maschinenproblemen. Das finnische SAR-Schiff 'Vl Uisko' (MMSI: 230304000) wurde alarmiert, um die Sicherheit von Schiff und Crew zu gewährleisten. Die Wellenhöhen vor Ort waren bis zu 10,3 Metern.
Die Crew konnte den Schaden beheben, und der Frachter nahm wieder Fahrt auf. Er war auf der Reise von Iggesund nach Ust-Luga, wo er am 24.2. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker trieb vor Coatzacoalcos/Mexiko
(22.02.20) Der griechische Tanker 'Uraga Princess', 55909 BRZ (IMO: 9439204), der in Ballast von Tampico kam, trieb am 21.2. mehrere Stunden lang vor Coatzacoalcos, nachdem es zu Maschinenproblemen gekommen war. Bei Windgeschwindigkeiten von 60 km/h und Böen von bis zu 90 km/h driftete er in Richtung des Strandes. Um 17 Uhr bat er um Assistenz zweier Schlepper.
Das Schiff hatte vor dem Sturm im Hafen von Coatzacoalcos Schutz suchen wollen. Dieser war bei Wellenhöhen von mehreren Metern aber bereits am 20.20 für die Schifffahrt gesperrt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schoner in Cabo Frio/Brasilien gestrandet
(22.02.20) Am 22.2. strandete der Schoner 'Bracuhy' an der Praia do Forte in Cabo Frio. Das Schiff kam in der Lagos-Region bei Rio de Janeiro fest und zog die Blicke zahlreicher Schaulustiger auf sich. Er war wenig später bereits stark versandet.
Quelle:Tim Schwabedissen


21.02.2020

Schleppverbindung wird hergestellt
Schleppverbindung wird hergestellt
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Gran Canaria: Zweimaster nach Las Palmas abgeschleppt
(21.02.20) Am 20.2. kam es auf einer schwedischen Kutteryacht unweit von Las Palmas zu einem Maschinenausfall. Die Crew des vor Gran Canaria in der See treibenden Schiffs bat daraufhin das MRCC von Salvamento Marítimo um Assistenz.
Das SAR-Boot 'Salvamar Nunki' (MMSI: 224049950) der Station Las Palmas kam dem Havaristen zu Hilfe und nahm ihn auf den Haken. Der Zweimaster wurde dann sicher in den Hafen der Hauptstadt von Gran Canaria abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Langeoog: Inselfähre hatte Dichtungsschaden
(21.02.20) Auf dem deutschen Fahrgastschiff 'Langeoog III', 623 BRZ (IMO: 7811135), kam es am 18.2. zu einem Defekt an der Wellendichtung des Bugstrahlruders, wegen der es die Diedrich-Werft in Oldersum ansteuern musste und zur Reparatur dort aufgeslippt wurde. Der Dienst zwischen Langeoog und Bensersiel wurde drei Tage lang von der 'Langeoog I' und 'Langeoog II' aufrecht erhalten, da auch die 'Langeoog IV' zu einer Routineüberholung nach Oldersum gegangen war und dort auf die Fertigstellung der Reparatur wartete.
Deshalb wurden die Langeooger und die Inselgäste auf mögliche Wartezeiten durch die begrenzten Kapazitäten der verbliebenen Schiffe vorbereitet und zusätzliche Abfahrtzeiten am Nachmittag angeboten. Am 20.2. um 14.45 Uhr verließ die 'Langeoog III' die Werft wieder und trat den Heimweg an. Um 21 Uhr machte sie in Langeoog fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'HAK'
Archivbild Frachter 'HAK'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenraumbrand in den Dardanellen
(21.02.20) Am 20.2. brach gegen sieben Uhr im Kesselraum des unter Palau-Flagge laufenden Frachters 'HAK', 7641 BRZ (IMO: 8214889), während des Transits der Dardanellen ein Feuer aus. Schlepper von Coastal Safety kamen zu Hilfe und sicherten den Unfallort ab. Das Schiff warf gegen 11 Uhr nördlich von Gelibolu Anker.
Die Crew konnte den Brand selbst löschen und führte danach Abkühlungsmaßnahmen am Ankerplatz durch. Die Genehmigung zum Transit der Dardanellen wurde widerrufen. Später wurde der Havarist von einem Schlepper zurück ins Marmara-Meer gebracht und vor der Küste von Demirtepe verankert. Es war mit einer Ladung Gerste von Berdiansk über Istanbul nach Haifa unterwegs, wo es am 24.2. hätte eintreffen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ladung der OOCL Rauma trieb auf Fanø an
(21.02.20) Am Strand der dänischen Insel Fanø wurden am 17.2. Reste der Ladung Papier, die sich in zwei Containern der 'OOCL Rauma' befand, angespült, die am 11.2. über Bord gegangen waren. Die anderen fünf, die oberhalb von Ameland und Terschelling in der Nordsee landeten, enthielten Milchpulver und Verpackungsmaterial für eine Papiermaschine. Dass ein Teil der Ladung jetzt in Dänemark angespült wurde, war laut Rijkswaterstaat keine Überraschung angesichts der Strömung in Richtung der dänischen Küste.
Am selben Tag barg eine von der Reederei beauftragte Bergungsfirma die ersten Containerteile aus dem Wasser. Der Rest der Bergungsaktion dürfte eine beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen. Die Berger müssen an verschiedenen Orten suchen und dann den Schrott aus dem Wasser ziehen. Dazu muss das Wetter auch ruhig sein.
Rijkswaterstaat hat den Reeder für Schäden haftbar gemacht. Es war nicht bekannt, ob Dänemark dasselbe getan hat. Die Aufsichtsbehörde für Umwelt und Verkehr untersuchte die Ursache des Unfalls im Rotterdamer Waalhaven, wo das Schiff festgemacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff 'Pampero' auf der Rhone
Tankmotorschiff 'Pampero' auf der Rhone
(Bild: ) Großbild klick!
Schwierige Bergungsarbeiten auf der Rhône
(21.02.20) 24 Stunden nach dem Unfall des französischen Tankmotorschiffs 'Pampero', 1599 ts (IMO: 1823031), bestand nach Einschätzung der Prefecture d'Isère keine Sinkgefahr mehr. Auch bestand auf der Basis kontinuierlicher Luftanalysen keine Gefährdung für Menschen in der Umgebung. Die Arbeiten zur Sicherung des eingeknickten Schiffs dauerten indes an.
Das Leichtern der explosiven Gefahrgutladung konnte erst nach gründlichen Vorbereitungen beginnen auf der Basis der technischen Expertise des Schiffseigners. Wegen ihrer Komplexität war die Zeitdauer auch noch nicht abzuschätzen. Entsprechend blieb der Schiffsverkehr auf diesem Abschnitt der Rhône auf ebenso unbestimmte Dauer weiter unterbrochen.
In der Nacht zum 20.2. traf das Leichterschiff aus Avignon nahe der Unfallstelle ein und machte bei der Schleuse von Sablons fest. Wann der Transfer des Vinylchlorids, einer Komponente für die Herstellung von PVC, beginnen würde, war noch unklar.
Auch ein 300-Tonnen-Kran traf an der Schleuse ein. Um den Havaristen blieb eine 400 Meter-Sicherheitszone eingerichtet. Frühestens am Wochenende dürfte das Auspumpen der 'Pampero' beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'CMA CGM Goya'
Archivbild 'CMA CGM Goya'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kühlwasserleckage auf Frachter
(21.02.20) Auf dem portugiesischen Containerfrachter 'CMA CGM Goya', 7702 BRZ (IMO: 9365972), kam es am 20.2. um 7.45 Uhr auf der Reise von Bilbao nach Dublin zu einer Leckage in einer Kühlwasserleitung auf Position 49 36 49.2 N, 005 46 19.8 W. Nachdem die Crew die notwendigen Reparaturen durchgeführt hatte, nahm das Schiff um 11.50 Uhr wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderhaus plattgemacht
Ruderhaus plattgemacht
(Bild: WSP Trier) Großbild klick!
Kollision auf der Mosel
(21.02.20) Am 20.2. um 00.25 Uhr kollidierte auf der Mosel ein Tankmotorschiff mit der Straßenbrücke in Schweich. Das Schiff war unbeladen in Talfahrt, als es bei der Passage der Brücke mit dem Achterschiff nach Backbord abdriftete. Dadurch kollidierte es mit dem mittleren Brückenbogen, und das Ruderhaus wurde stark beschädigt.
Verletzt wurde niemand. Die Schifffahrt wurde auch nicht beeinträchtigt. Nach Begutachtung der Straßenbrücke durch die zuständigen Behörden war der Fahrzeugverkehr auf der Brücke nicht weiter eingeschränkt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Assistenz für Kutter vor Hout Bay
(21.02.20) Am 20.2. um acht Uhr wurden die NSRI-Stationen Hout Bay und Kommetjie alarmiert, nachdem ein Kutter mit einer neunköpfigen Crew an Bord Wassereinbruch 12 Meilen vor Slangkop Lighthouse gemeldet hatte. Das Rettungsboot 'Albie Matthews' aus Hout Bay und die 'IL Batello' aus Kommetjie liefen mit zusätzlicher Lenzausrüstung an Bord aus. Diese wurde dann auf See auf dem Boot der NSRI Hout Bay zusammengezogen, das Kurs auf den Kutter nahm.
Auch die NSRI Simonstown sowie ein weiterer Kutter waren auf Standby. Vor Ort gingen Rettungsschwimmer an Bord des tief im Wasser liegenden Havaristen und brachten die Lenzpumpen in Stellung. Nachdem die Lage unter Kontrolle war, nahm er mit eigener Kraft Kurs auf Hout Bay, eskortiert von der 'Albie Matthews'. Nachdem das Schiff sicher im Hafen war, konnte der Einsatz beendet werden.
Das MRCC, die Transnet National Ports Authority und das Emergency Operations Centre der NSRI assistierten bei der Koordination des Einsatzes, die Telkom Maritime Radio Services mit VHF-Funkkommunikation.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbrüchige bei Suche nach anderem Boot im Golf von Mexiko gerettet
(21.02.20) Die US Coast Guard suchte seit dem 18.2. nach der zweiköpfigen Crew des 52 Fuß langen Stahlboots 'Rom'e' aus Panama City, Florida. Angehörige hatten die Coast Guard Miami kontaktiert, nachdem das Boot, das von Panama City nach Vero Beach, Florida auf dem Okeechobee Waterway unterwegs war, dort nicht wie geplant eintraf. An der Suche beteiligt waren von der Air Station Clearwater eine C-130J Hercules, ein MH-60 Jayhawk-Helikopter, vom Aviation Training Center eine Mobile HC-144 Ocean Sentry sowie die Patroullienboote 'Brant (WPB-87348)' und 'Charles Sexton (WPC-1108)'.
Bislang wurde seit dem 19.2. ein Seegebiet von 31.499 Quadratmeilen im Golf von Mexiko ergebnislos abgesucht. Im Zuge der Operation wurden aber zwei Fischer in einer Rettungsinsel fünf Meilen vor Caladesi Island von der C-130J Hercules entdeckt. Deren Crew sah zuerst die Trümmer eines Kutters im Meer und dann die beiden Schiffbrüchigen.
Sie wurden von einem Schiff aufgenommen und zur Port of Hudson Marina gebracht, wo der Pasco County EMS sie erwartete. Die beiden hatten das Glück, das den zwei anderen Vermissten bislang fehlte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Ruderverlust vor Land's End/GB
(21.02.20) Auf dem dänischen LPG-Tanker 'Linda Kosan', der von Bilbao nach Terneuzen unterwegs war und eine 13-köpfige Crew an Bord hatte, kam es zu einem Verlust der Manövrierunfähigkeit durch ein beschädigtes oder verlorenes Ruder auf Position 46 54 N, 008 00 W, rund 250 Meilen südwestlich von Land's End. Der holländische Offshore-Schlepper 'ALP Forward' (IMO: 9367516), der sich in der Nähe befand, versuchte, den Havaristen auf den Haken zu nehmen. Das Manöver misslang aber wegen des stürmischen Wetters in dem Seegebiet. Am Morgen des 21.2. sollte ein neuerlicher Abschleppversuch stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kabelbrand und Kollision auf Main
(21.02.20) Wegen eines Kabelbrands auf einem Gütermotorschiff wurde der Main bei Frankfurt am 20.2. für etwa eine Stunde für die Schifffahrt gesperrt. Gegen Mittag war ein Kabel eines Stromgenerators in Brand geraten, als das Schiff die Schleuse bei Mühlheim passierte. Die Feuerwehren Hanau und Maintal, die DLRG und das Deutsche Rote Kreuz wurden alarmiert.
Mit einem Löschboot gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor und löschten das Feuer im Maschinenraum, nachdem das Schiff auf der Mühlheimer Mainseite nahe der Schleuse festgemacht hatte. Neben den hauptamtlichen Kräften aus Hanau waren die Hanauer Stadtteilwehren Mitte, Kesselstadt, Steinheim, Großauheim und Klein-Auheim mit etwa 30 Kräften im Einsatz. Gegen 16 Uhr konnte dieser beendet werden. Es war nur ein geringer Schaden entstanden. Da noch ein zweiter Stromgenerator an Bord war, konnte das Schiff nach einer technischen Überprüfung seine Fahrt fortsetzen.
Bereits am Morgen kollidierten auf Höhe Mainz-Kostheim zwei Gütermotorschiffe auf dem Main. An beiden Schiffen entstand ein erheblicher Sachschaden. Der Unfall ereignete sich an einer scharfen, unübersichtlichen Biegung des Flusses. Bei dem Zusammenstoß entstanden an beiden Schiffen tiefe Schrammen an der Außenhaut.
Außerdem wurden mehrere Poller beschädigt. Einer der Havaristen durfte seine Fahrt fortsetzen, das zweite musste erst in einer Werft repariert werden. Der Schiffsverkehr auf dem Main wurde durch diesen Unfall nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht auf Rhein ausgebrannt
(21.02.20) Am 20.2. um 5.30 Uhr brach im Schiersteiner Hafen am Rhein auf der 13,5 Meter langen Motoryacht 'Orotava' ein Feuer aus. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand das etwa 15 Meter lange Boot in Vollbrand. Da der Brandort aber nur über einen schmalen Steg zugänglich war, gestalteten sich die Löscharbeiten extrem schwierig.
Die Einsatzkräfte an Land wurden deswegen von einem Löschboot unterstützt. Um sechs Uhr war der Brand unter Kontrolle. Um 8.15 Uhr war das Feuer auf der Yacht gelöscht, dennoch war der Einsatz am Schiersteiner Hafen in Wiesbaden noch nicht vorbei. Die Nachlöscharbeiten dauerten an.
Die Einsatzkräfte waren außerdem damit beschäftigt, Gefahren für die Umwelt durch möglicherweise austretende Betriebsstoffe zu verhindern. Dafür wurden rund um das ausgebrannte Wrack Ölschlängel ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler drohte bei Jurmo/Finnland zu stranden
(21.02.20) Ein Trawler geriet sich am Nachmittag des 20.2. vor Jurmo in Seenot, nachdem sich ein dickes Seil um die Propellerwelle gewickelt hatte. Das Schiff wurde manövrierfähig und driftete schnell aus dem Fahrwasser nordöstlich von Jurmo auf eine Schäre im Åboland-Archipel zu. Um 14:30 Uhr stieg ein Helikopter der Seeüberwachung auf, und das Patroullienboot 'Uisko', ein weiteres Patrouillenboot aus Hitis und zwei kleinere Boote nahmen Kurs auf den Havaristen.
Der Grenzschutz war bereit, den Trawler abzuschleppen, als es dessen zweiköpfiger Besatzung gelang, in geringer Entfernung der Küste vor Anker zu gehen. Danach wurde das Seil von der Propellerwelle entfernt. Das Schiff könnte dann mit eigener Kraft den Weg zum Heimathafen antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion vor Isla Grande/Panama
(21.02.20) Am 20.2. begann das in Panama beheimatete Frachtboot 'Prifiti Ocean' in den Gewässern der Isla Grande bei starkem Wind zu sinken. An Bord waren sechs Mann Besatzung. Die kräftige Strömung trieb den Havaristen auf Felsen an der Costa Arriba vor der Isla Grande in der Provinz von Colón, wo die Felsen den Rumpf aufrissen und es zu Wassereinbruch kam. Der Rettungsdienst Servicio Nacional Aeronaval, (SENAN) kam der Crew in ihrer Bedrängnis zu Hilfe.
Es gelang mit mehreren Rettungsschwimmern und Booten, alle Schiffbrüchigen von dem auf der Backbordseite halb unter Wasser liegenden, schwer beladenen Wrack zu retten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Plakette von Hummerfalle gesunkenen US-Kutters trieb nach 16 Jahren in England an
(21.02.20) Nach einer 16 Jahre langen Reise über 3,115 Meilen über den Atlantik Rhode Island aus trieb in dieser Woche in der Portheras Cove im Sturm Dennis eine Kunststoffplakette an, die von dem amerikanischen Kutter 'Holly and Alexander' stammt. Sie wurde von einem freiwilligen Helfer der Friends of Portheras Cove gefunden, die Strandreinigungsarbeiten in Cornwall, durchführen. Recherchen ergaben, dass das dazugehörige Schiff im November 2003 bei Nantucket gesunken war.
Skipper Bill Palombo und seine dreiköpfige Crew wurden gerettet, doch der Kutter samt aller Hummerfallen ging vor Massachusetts verloren. Der damalige Skipper hat jetzt in Newport eine Reederei, in der sich heute noch ein Modell und ein Gemälde des Schiffs befinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


20.02.2020

Archivbild 'Arklow Bay'
Archivbild 'Arklow Bay'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter vor Isle of Scilly angeschleppt
(20.02.20) Auf dem holländischen Frachter 'Arklow Bay', 5065 BRZ (IMO: 9638771), kam es am 19.2. um 00.10 Uhr zu einem Problem mit der Kühlung, weil ein Leck in dem Rohr vom Expansionstank auftrat. Das Schiff war rund 40.5 Meilen südlich der Isle of Scilly auf Position 49 14 49 N, 006 14 15 W. Es trieb mit der Strömung mit 1,6 Knoten in ostsüdöstlicher Richtung, während die Crew sich an die Reparatur machte.
Die geschätzte Zeitdauer dafür wurde mit fünf bis sechs Stunden angegeben, war jedoch nicht zu halten. DCPSO und die UK SOSREP wurden informiert. Die französische Marine war nicht bereit, den Schlepper 'Abeille Bourbon' zum Havaristen zu schicken. Stattdessen lief um 21.40 Uhr der italienische Schlepper 'Ocean Challenger' (IMO: 9085209) aus Castletownbere aus. Er sollte den Havaristen entweder nach Cork oder Fowey bringen.
Die 'Arklow Bay' war am 14.2. aus Puerto Marin nach Waterford ausgelaufen. Sie hatte eine neunköpfige Crew und eine Ladung von 8.256 Tonnen Zementklinker an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Bulkcarrier 'Tamarack'<
Archivbild Bulkcarrier 'Tamarack'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter nach Maschinenausfall vor Malta abgeschleppt
(20.02.20) Auf dem liberianischen Bulkcarrier 'Tamarack', 27989 BRZ (IMO: 9261970), kam es auf der Reise von Conakry nach D'Bugskiy am 1.2. zu einem Maschinenausfall vor Malta. Das Schiff trieb auf Position 35 59 08 N, 014 25 35 E. Der maltesische Schlepper 'RR Spinola' (IMO: 9495258) wurde aus Valletta zur Assistenz gerufen und nahm den Frachter am 13.2. in Richtung des ukrainischen Zielhafens auf den Haken. Am 24.2. wurde der Schleppzug in D'Bugskiy erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderausfall vor Boulogne-sur-Mer
(20.02.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Frachter 'Danavik', 3615 BRZ (IMO: 8221363), kam es am 18.2. um 18.50 Uhr auf der Reise von Terneuzen nach Setubalzu einem Ruder- und Maschinenausfall auf Position 50 51 46 N, 001 13 00 E. Das unbeladene Schiff warf Anker, um den Schaden zu beheben. Es befand sich unweit der Untiefen der Varne-Bank und der Colbart-Bank in der südwestlichen Spur der Verkehrstrennungszone von Dover.
Der Schlepper 'Abeille Languedoc' war auf Standby vor Boulogne-sur-Mer, falls Assistenz vonnöten geworden wäre. Am 19.2. um 00.30 Uhr war der Schaden repariert, und das Schiff setzte seine Reise nach Setubal fort, wo es am 23.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reste des Ruderboots
Reste des Ruderboots
(Bild: Polizeiinspektion Lueneburg) Großbild klick!
Tankmotorschiff überlief Ruderboot bei Uelzen
(20.02.20) Am Abend des 18.2. kam es zur Kollision eines Tankmotorschiffs mit einem Sportruderboot eines hiesigen Rudervereins auf dem Elbe-Seiten-Kanal im Bereich Uelzen. Das Tankmotorschiff überlief gegen 20 Uhr das mit fünf Ruderer besetzte Boot, das kenterte und zu Bruch ging. Das Tankschiff setzte seine Fahrt fort und wurde durch die alarmierten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei im Bereich Bevensen gestoppt und kontrolliert.
Die fünf Ruderer landeten im Wasser des Kanals, konnten sich aber an Land retten und das völlig auseinandergebrochene Wrack ihres Kunststoffboots noch bergen. Sie begaben sich dann zum Teile in medizinische Behandlung und konnten noch nicht befragt werden. Die weiteren Ermittlungen zu den Umständen der Kollision dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Alta'
Frachter 'Alta'
(Bild: Cork Couty Council) Großbild klick!
Öl der Alta könnte auf dem Luftweg geborgen werden
(20.02.20) Die Ölreste an Bord des Frachters 'Alta' bei Ballymacotter könnten per Helikopter von Bord geholt werden. Diese Option betrachtete der Cork County Council im Nachgang der Strandung als die wahrscheinlichste. Die Berger hatten am 19.2. bei ihrem zweiten Besuch an Bord nur geringe Ölmengen im Bereich in und um den Maschinenraum vorgefunden, die abgepumpt werden müssten.
Sie konnten diesmal alle Abteilungen zum Teil nach dem Auspumpen von Wasser inspizieren und entdeckten außerdem eine Reihe von verschlossenen Fässern mit Dieselöl an verschiedenen Stellen des Schiffs. Von diesen könnte am ehesten eine Gefahr für die Umwelt ausgehen. Die Berger wurden aufgefordert, einen Plan zu deren Bergung zu entwickeln.
Dazu brauchen sie auch eine Phase ruhigen Wetters. Es gab noch keine letztendliche Entscheidung über die Bergungsmethode, aber in der Zwischenzeit wurde schon einmal damit begonnen, die Fässer aufs Oberdeck zu bringen, von wo aus sie abgeholt werden sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner 'Mereana 5' gestrandet
Longliner 'Mereana 5' gestrandet
(Bild: JRCC Tahiti) Großbild klick!
Longliner in Tahiti nach Wassereinbruch gestrandet
(20.02.20) Am Nachmittag des 17.2. kam es auf dem unter der Flagge Französisch-Polynesiens laufenden Longliner 'Mereana 5', 73 BRZ, zu einem Wassereinbruch. Um 13.45 Uhr strandete das 19,5 Meter lange Schiff auf dem Nordost-Riff des Aratika-Atolls in Tuamotu. Das JRCC Tahiti wurde gegen 14 Uhr über die Notlage informiert.
Am 19.2. sollten Experten und Vertreter der Reederei Pacific Longliner aus Punaauia vor Ort eintreffen und die Lage des Schiffs in Hinblick auf Bergungsmöglichkeiten erkunden. Die Crew harrte zunächst an Bord aus und pumpte permanent weiter Wasser aus. Am Morgen des 18.2. überflog ein Überwachungsflugzeug der französischen Marine den Thunfischfänger und entdeckte keine Anzeichen einer Verschmutzung an der Strandungsstelle. Die Crew wurde inzwischen an Land in Sicherheit gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erneut Kollision bei Houtribschleuse/Holland
(20.02.20) Am Nachmittag des 19.2. kam es erneut zu einer Kollision zwischen zwei Schiffen an der Houtrib-Schleuse in Lelystad. Um 13.45 Uhr stieß ein passierendes Schiff gegen ein am Kai festgemachtes Binnenschiff. Die Polizei hat eine Untersuchung der Kollision eingeleitet. In der vergangenen Woche waren an derselben Stelle der lettische Frachter 'Bonita' (IMO: 8609931) und das Binnenschiff 'Noordereiland', 665 ts (EU-Nr.: 03270717), kollidiert.
Erst am 20.2. um 7.35 Uhr setzte der Frachter seine Fahrt nach Grimsby fort, wo er am 21.2. erwartet wird. Die am Heck beschädigte 'Noordereiland', die anschließend in Nieuwegin festgemacht hatte, lief am 16.2. gegen 16 Uhr von dort nach Gertruidenberg aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlungsproblem vor Trevose Head/GB
(20.02.20) Auf dem liberianischen Containerfrachter 'Motivation D', 8971 BRZ (IMO: 9301108), kam es am 19.2. kurz nach Mitternacht auf der Reise von Liverpool nach Rotterdam zu einem Problem mit der Kühlanlage. Das Schiff mit einer 12-köpfigen Crew und 4.601 Tonnen Ladung trieb auf Position 51 08 07 N, 005 57 03 W rund 50 Meilen nordwestlich von Trevose Head. Die Reparatur konnte binnen einer Stunde abgeschlossen werden, und das Schiff setzte die Reise zum Zielhafen fort, wo es am 20.2. um 15 Uhr erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler sank vor Henties Bay - Kapitän vermisst
(20.02.20) Der unter Namibia-Flagge laufende, 33 Meter lange Trawler 'Resplendent' (MMSI: 659345000), sank am 18.1. gegen 13 Uhr rund 27 Seemeilen westlich von Henties Bay. Die Crew war gerade dabei, das Netz aufzuholen, als plötzlich Wasser mit alarmierender Geschwindigkeit am Heck eindrang. Sofort wurden die Lenzpumpen eingeschaltet, doch nachdem sie die Flutung nicht unter Kontrolle bringen konnten, wurde der Alarm ausgelöst.
Es war erst ein Teil der Crew in den zwei Rettungsbooten, als das Schiff plötzlich kenterte und in weniger als fünf Minuten von der Wasseroberfläche verschwand. Die übrige Besatzung landete im Wasser. Die Männer in den Booten halfen ihnen, ebenfalls an Bord zu kommen. Zum Glück war das Wetter ruhig.
Allerdings wurde der Kapitän Carlo Gordon vermisst. Er hatte noch an Bord nach drei Crewmitgliedern gesucht, ohne zu wissen, dass sie bereits in Sicherheit waren. Die übrigen Schiffbrüchigen wurden von den Trawlern 'Fisher Bank', 'Begonia' und 'Victory', die sich in der Nähe befanden, gerettet. Am 18.2. um 6.30 Uhr trafen die 26 Geretteten in Walvis Bay ein.
Sie wurde ins Welwitschia-Privatkrankenhaus in Walvis Bay gebracht, dort mit trockener Kleidung ausgestattet und medizinisch behandelt, erklärte Locke. Außerdem würden die Fischer mit Trauma-Therapie und Beratungsgesprächen unterstützt.
Die Suche nach dem Kapitän wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt und am Morgen des 19.2. mit sieben Schiffen wiederaufgenommen. Um 15 Uhr wurde sie mangels Erfolgsaussicht ergebnislos abgebrochen.
Die Reederei Hangama Seefoord ist ein Tochterunternehmen der Ohltha­ver & List-Gruppe (O & L). Sie leitete eine umfassende Untersuchung ein. Offenbar hatte sich aus bislang unbekannten Gründen eine Rumpfplatte gelöst. Das 1999 erbaute Schiff verfügte über ein gültiges Sicherheitszertifikat, das im Oktober 2019 erteilt wurde und bis Oktober 2020 gültig war.
Auch das das Direktorat für Maritime Angelegenheiten (DMA) untersuchte den Schiffbruch. Das Ministerium für Öffentliche Arbeiten und Transport hat eine Navigationswarnung an alle Schiffe ausgestrahlt, die sich in der Umgebung der Untergangsstelle aufhielten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Måløy
(20.02.20) Am 20.2. um 3.30 Uhr kollidierte der norwegische Trawler 'Johan Berg', 496 BRZ (IMO: 9028653), von Molde kommend beim Einlaufen in den Hafen von Måløy mit einer Schwimmpier, als er am dortigen Terminal festmachen wollte. Als Ursache wurde eine technische Störung vermutet. Die Polizei ging an Bord und befragte die Crew. Auch der Hafeninspektor leitete eine eigene Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


19.02.2020

Losgerissener Ponton, Kutter vor Untergang
Losgerissener Ponton, Kutter vor Untergang
(Bild: Lasse Dieckmann) Großbild klick!
Limfjord: Kutter sank in Sundby-Mors Havn
(19.02.20) Am 15.2. kenterte im Sportboothafen von Sundby-Mors auf dem Limfjord ein alter dänischer Kutter. John Jensen aus Kaas hatte das fast 70 Jahre alte Schiff 2009 auf Møn in 2009 gekauft und nach Aalborg gebracht. Einige Jahre später spendete er es einem Projekt von Henrik Olsen, in dem es von jungen Menschen überholt werden und danach in der Touristenfahrt eingesetzt werden sollte.
Seitdem war aber nicht sehr viel geschehen, und das Schiff dümpelte Jahr um Jahr am Kai. Im Sturm am 15.2. rissen sich aber mehrere 40-Tonnen-Schwimmpontons im Hafen los, die diesen als Wellenbrecher vor Seegang schützen sollten. Zur Bergung der Pontons mit einem Mobilkran musste der Kutter nun verlegt werden.
Dabei aber kam es zu einem Wassereinbruch auf dem maroden Schiff, das daraufhin vor dem Ufer kenterte. Nur noch der Mast und Teile der Backbordseite und des Ruderhauses ragten im Vildsund aus dem Wasser. Zur Bergung des 30-Tonners wird ein großer Kran vonnöten sein.
Am 17.2. inspizierte die Nordjyllands Beredskab die Lage. Kraftstoff befand sich glücklicherweise nicht mehr in nennenswerten Mengen an Bord. Etwa 20 Liter liefen aus dem Wrack aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Ceuta
(19.02.20) Die FRS musste die planmäßige Abfahrt der unter Zypern-Flagge laufenden Fähre 'Ceuta Jet', 2273 BRZ (IMO: 9174323), von Ceuta nach Algeciras am 18.2. um 15 Uhr wegen technischer Probleme absagen. Passagiere und Fahrzeuge waren bereits an Bord.
Um 15.35 Uhr begann das Entladen des Schiffs. Nachdem die Reparaturarbeiten beendet waren, lief es um 18.15 Uhr aus Ceuta aus und erreichte um 19 Uhr den Hafen von Algeciras.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff 'Pampero' in der Kitte zerbrochen
(Bild: Sapeurs-pompiers de Saint Rambert D'albon)
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Schwerer Tankerunfall auf der Rhône
(19.02.20) Das französische Tankmotorschiff 'Pampero', 1599 ts (IMO: 1823031), verunglückte am 18.2. um 00.40 Uhr beim Passieren der Schleuse von Sablons auf der Rhône. Die beiden Tore waren im Zuge der Bergschleusung geschlossen, das Wasser stieg in der Kammer an, als am Untertor auf einmal ein starker Sog entstand. Der 120 Meter lange Tanker wurde mit einer enormen Wucht von den Wassermassen mitgerissen und drückte dann das Untertor heraus.
Da über dem Untertor die Höhe nicht frei war, wurde das Ruderhaus abgerissen und nach vorn aufs Deck geschoben. Mehrere Dutzend Meter unterhalb der Schleusenkammer lief der Tanker auf Grund und knickte mittschiffs ein. Ladung begann aus einem Leck auszutreten.
Die zuständige Préfecture de l'Isère alarmierte die Feuerwehr, Polizei und weitere Einsatzkräfte der für den Fluss zuständigen CNR, die mit rund 80 Mann anrückten. Wegen der Explosionsgefahr sperrte die Polizei die Unfallstelle weiträumig ab. In Tank Nr. 7 war ein Leck entstanden, aus dem ein Teil der insgesamt 2.200 Tonnen hochentzündlichen Vinylchlorids auslief und flussabwärts in Richtung Lyon trieb.



Balearen: Kutter trieb vor Dragonera
(19.02.20) Am 18.2. wurde der 21 Meter lange, spanische Kutter 'Antonia Munar Segundo' (MMSI: 224068490) manövrierunfähig, nachdem sich Netze um den Propeller gewickelt hatten und den Antrieb blockierten. Das Schiff trieb mit seiner vierköpfige Crew 11 Meilen nordwestlich von Dragonera. Die Fischer baten um Assistenz, und aus Andtrax kam das SAR-Boot 'Salvamar Acrux' (MMSI: 224070190) von Salvamento Marítimo zu Hilfe.
Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in den Hafen von Andratx ein. Hier stiegen Taucher ab und befreiten den Antrieb von den Netzresten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff 'Pampero'
Tankmotorschiff 'Pampero'
(Bild: Sapeurs-pompiers de Saint Rambert D'albon)
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Um jedes Risiko auszuschließen, wurde zunächst eine Sperrzone eingerichtet, bis Messungen der Wasser- und Lufttoxität keine kritischen Werte mehr ergaben. Am Morgen stiegen Taucherteams ab und untersuchten den Rumpf des Tankers. Sie fanden drei Schadstellen, von denen zwei im Lauf des Vormittags abgedichtet werden konnten.
Ein anderer Tanker machte sich von Avignon aus auf den Weg zum Havaristen, um dessen restliche Ladung zu übernehmen. Die Anmarschzeit betrug 12 Stunden, das Leichtern dürfte 48 Stunden in Anspruch nehmen und bis zum Wochenende dauern. Erst dann würde der havarierte Tanker von der Unfallstelle entfernt werden können.
Betroffen war allerdings auch die gesamte Schifffahrt auf der Rhône. Der Austausch des abgerissenen Schleusentors wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin wurde der gesamte Verkehr auf dem Fluss gestoppt. Mehrere Dutzend Schiffe mussten ihre Reisen ober- und unterhalb der Schleuse von Sablons unterbrechen.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Alta' in der Brandung
'Alta' in der Brandung
(Bild: Irish Coastguard) Großbild klick!
Teile der Alta geflutet - nur geringe Mengen Öl an Bord gefunden
(19.02.20) Am 18.2. gelang es Bergern bei Niedrigwasserstand gegen sieben Uhr, mit Leitern und Fallreep an Bord des vor Ballycotton gestrandeten Frachters 'Alta' zu klettern eine erste Inspektion vorzunehmen. Sie fanden keine Ladung an Bord vor und eine geringfügige Menge Dieselkraftstoff in den Tanks sowie einige Ölbehälter für den Schiffsbetrieb. Sie waren allerdings nicht in der Lage, alle Tanks zu untersuchen, weil einige von ihnen in Abteilungen lagen, die durch große Risse und Löcher im Rumpf mit Wasser vollgelaufen und somit unzugänglich waren.
Am 19.2. sollten nun Pumpen an Bord gebracht werden, um das Wasser zu lenzen und so weitere Bereiche unter die Lupe nehmen zu können und die Risikoabschätzung abzuschließen. Sorge bereitete der Umstand, dass offenbar Anwohner auch schon an Bord des Wracks geklettert waren, auf dem große Gefahren lauern konnten und das in einer instabilen Lage auf den Felsen ruhte.
Deshalb bestand an Bord akute Lebensgefahr.Dasselbe galt für den Küstenabschnitt, der nach den Stürmen ebenfalls in angeschlagenem Zustand sein konnte. Am Nachmittag setzte das Oil Spill Assessment Team des Cork County Council seine Beratungen fort.
Involviert waren auch die irische Coast Guard und der Receiver of Wreck, bei dem sich nun eine Person meldete und als Vertreter der Eigner ausgab. Sie wurde aufgefordert, die entsprechenden Papiere und Dokumente vorzulegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenproblem vor Isle of Man
(19.02.20) Auf der britischen Fähre 'Stena Mersey' 27510 BRZ (IMO: 9329851) kam es am 17.2. gegen 15.15 Uhr zu einem Leistungsabfall der Steuerbordhauptmaschine auf Position 54 08 43.8 N, 004 57 39.0 W, westlich der Isle of Man. Die Crew machte sich daran, das Problem zu beheben, und das Schiff setzte anschließend seine Reise von Belfast nach Birkenhead fort, wo es um 20.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Donau
(19.02.20) Am 17.2. um, 17.40 Uhr kollidierten auf der Donau auf der Höhe von Pleinting im Landkreis Passau zwei Gütermotorschiffe. Ein unbeladenes Frachtschiff war von Deggendorf in Richtung Passau unterwegs, als es bei Pleinting in eine Linkskurve eindrehte und dabei vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers zu weit ans rechte Flussufer geriet. In diesem Bereich befand sich ein entgegenkommendes Frachtschiff, das mit geringer Geschwindigkeit flussaufwärts lief.
Ein Zusammenstoß der beiden Schiffe konnte nicht mehr verhindert werden. Dabei kam es im Vorschiffsbereich zu starken Deformierungen. Sie konnten ihre Fahrt dennoch fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffsuntergang könnte sechs Seeleute das Leben gekostet haben
(19.02.20) Der 60 Meter lange, chinesische Frachter 'Shenzou 19' (MMSI: 412354470) sank am frühen Morgen des 17.2. nördlich von Zhoushan. Er befand sich auf der Reise von Schanghai nach Guanzhou. Eine SAR-Operation lief an, in deren Verlauf drei der insgesamt sechs Seeleute gefunden wurden. Sie starben aber an Unterkühlung. Die Suche nach den übrigen drei dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ahrenkiel-Frachter lief vor Barranquilla auf Grund
(19.02.20) Der unter Portugal-Flagge laufende Containerfrachter 'AS Filippa', 16162 BRZ (IMO: 9368742), der Ahrenkiel Steamship GmbH & Co. KG in Hamburg lief am 18. 2. gegen 12.30 Uhr auf Grund, als er von Cartagena kommend in den Zufahrtskanal nach Barranquilla eindrehen wollte. Beim Drehmanöver kam er aus dem Fahrwasser ab und setzte auf Grund auf. Drei Schlepper wurden zu Hilfe gerufen, die den Havaristen binnen zwei Stunden wieder ins tiefere Wasser zu ziehen vermochten.
Die übrige Schifffahrt war während der Bergungsarbeiten unterbrochen. Der Frachter setzte dann die Fahrt nach Barranquilla fort und machte um 19.45 Uhr am SPRB Container Terminal fest. Der Hafenkapitän leitete eine Untersuchung ein.
Windgeschwindigkeiten von 55 Stundenkilometern und Wellenhöhen von mehr als drei Metern könnten zu der Havarie beigetragen haben. Ausgeschlossen wurden hingegen Probleme mit Sedimentierung, da an der Unfallstelle im Sektor von Bocas de Ceniza eine Wassertiefe von 13 Metern bestätigt ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief vor Tilamuta auf Grund
(19.02.20) Der indonesische Frachter 'Mutiara Ocean', 1562 BRZ (IMO: 9016404) der PT Pelayaran Handal Sakti, Surabaya, lief am 17.2. in den Gewässern der Tomini Bay auf Grund. Das Schiff war am 13.2. aus Garongkong nach Gorontalo ausgelaufen und hatte eine Ladung Zement an Bord, die im Tilamuta Port gelöscht werden sollte. Auf dem Weg in den Hafen kam das Schiff, das eine 17-köpfige Crew an Bord hatte, auf Position 00°28' 671? S 122°22' 427 E fest.
Um 22.15 Uhr verständigte der Kapitän das Tilamuta Port Management Office. Um 23.35 Uhr begab sich ein Team gemeinsam mit Marinevertretern zur Strandungsstelle vor dem Hafen. Der Plan war, auf steigenden Wasserstand zu warten, um die Reise fortsetzen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter wird 150 Meilen weit abgeschleppt
(19.02.20) Am 18.2. um neun Uhr wurde das NSSR-Rettungsboot 'Peter Henry van Koss' (IMO: 9149134) alarmiert - 150 Meilen vor Mehamn war es auf einem Fischkutter zu Problemen mit der Maschine gekommen, und es musste abgeschleppt werden.
Der Havarist wurde in den 100 Meilen entfernten Hafen von Hammerfest gezogen. Hier traf der Schleppzug um 18.45 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwelbrand bei Überholungsarbeiten
(19.02.20) Am 18.2. um 12:55 Uhr kam es zu einem Schwelbrand zwischen Rumpf und Verkleidung des norwegischen Fahrgastschiffs 'Polar Girl', 340 BRZ (IMO: 5351894), das seit dem 3.2. in einer Werfthalle bei Hamek in Harstad aufgeslippt war und überholt wurde. Weil es keine offenen Flammen und keinen Rauch gab, gestaltete sich die Suche nach dem Brandherd als schwierig.
Es bestand aber keine Gefahr einer weiteren Ausbreitung, und es gab auch keine Verletzten. Die Polizei und die Feuerwehr waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank im Alstenfjord
(19.02.20) Im Alstenfjord sank bei Dønna am 18.2. um 16.40 Uhr ein Kutter. Das Unglück ereignete sich südlich der Finnkona-Schäre zwischen Løkta und Dønna. Der Skipper konnte gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


18.02.2020

Archivbild Frachter 'Sormovskiy 53'
Archivbild Frachter 'Sormovskiy 53'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Brunsbüttel
(18.02.20) Am 15.2. gegen 21.40 Uhr kollidierte der russische Frachter 'Sormovskiy 53', 2466 BRZ (IMO: 8628133) in Brunsbüttel mit einem Pfahl und wurde beschädigt. Das Schiff befand sich auf der Reise von Kaliningrad nach Rotterdam und hatte den westgehenden Transit des Nord-Ostsee-Kanals gerade abgeschlossen. Nach der Havarie wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen.
Das Schiff wurde angewiesen, für die notwendigen Untersuchungen vor Anker zu gehen. Es ankerte auf der Südreede von Brunsbüttel auf Position 53° 52.59' N 009° 10.49' E. Dort war es am 18.2. weiterhin vermoort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Alta' gestrandet
Frachter 'Alta' gestrandet
(Bild: Wikipedia) Großbild klick!
Schaulustige sollen sich von gestrandetem Geisterschiff fernhalten
(18.02.20) Nach dem Schiffbruch des Frachters 'Alta' im Sturm Dennis bei Ballycotton wurden Schaulustige aufgefordert, der unzugänglichen Strandungsstelle fernzubleiben. Durch die Welleneinwirkung könnte die Küste selbst instabil sein, ebenso das auf den Felsen in der Brandung liegende Schiff. Ein Wissenschaftler-Team, das der Cork County Council am 17.2. zum Wrack schickte, war derweil zufrieden, dass es keine sichtbaren Verschmutzungen innerhalb der Ballycotton Bay Special Protection Area oder den umliegenden Naturschutzgebieten gab.
Das Schiff hatte rund 80 Tonnen Gasöl an Bord, als es seinerzeit von Griechenland nach Haiti auslief. Wieviel davon noch übrig war, musste nun zunächst erst festgestellt werden. Der Council hat dazu ein Team zusammengestellt, das den Frachter nun überwachte. Ein beauftragtes Unternehmen sollte ihn am 18.2. bei Niedrigwasserstand gegen sieben Uhr inspizieren.
Schaulustige am gestrandeten Wrack
Schaulustige am gestrandeten Wrack
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Die Kosten zur Entfernung des Öls wie auch der weitere Umgang mit dem Wrack dürften zu Lasten des irischen Steuerzahlers gehen. Mögliche Eigentümer hätten bis zu einem Jahr Zeit, Anspruch auf das Schiff geltend zu machen, wären damit aber auch für alle entstehenden Kosten verantwortlich. Der Schrottwert dürfte diese nicht annähernd decken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Raba'
Archivbild Frachter 'Raba'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Zahlemann und Söhne auf Raba
(18.02.20) Am 15.2. inspizierten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel den unter zypriotischer Flagge laufenden Frachter 'Raba', 1843 BRZ (IMO: 8415172), während dessen Schleusenliegezeit in Brunsbüttel auf der Reise von Gdingen nach Bremerhaven und stellten einige Verstöße fest. Um 08.30 überprüften die Beamten das Schiff hinsichtlich der Einhaltung des Ballastwasser-Übereinkommens. Dabei bemerkten sie, dass im Ballastwassertagebuch seit Monaten keiner der aufzeichnungspflichtigen Vorgänge, die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie definierten erforderlichen Mindestangaben enthielt.
Dadurch waren die in der Vergangenheit durchgeführten Ballastwasseroperationen nicht nachvollziehbar. Das Abpumpen von unbehandeltem Ballastwasser ist seit 2013 auch in Deutschland verboten. Schiffsbesatzungen müssen auch in deutschen Gewässern genaue Aufzeichnungen über den Verbleib des Wassers aus den Tanks vorlegen. Die Polizisten leiteten gegen den verantwortlichen Kapitän und dessen Ersten Offizier wegen der fehlerhaften beziehungsweise nicht spezifizierten Einträge in mehreren Fällen jeweils ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.
Außerdem zogen sie eine Sicherheitsleistung von jeweils 378,50 Euro noch vor Ort ein. Um 9.15 Uhr setzte das Schiff die Reise fort und machte um 17.30 Uhr im Zielhafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie in Main-Schleuse
(18.02.20) Am 15.2. gegen 18.50 Uhr havarierte ein 39 Meter langes Tankmotorschiff in Bergfahrt auf dem Main beim Einlaufen in der Schleuse Schweinfurt. Im Schleusenvorhafen musste es ein 80 Meter langes Gütermotorschiff passieren, das gerade dabei war, an der Mauer festzumachen. Beim Eindampfen war die Antriebsmaschine eingekuppelt und verursachte Sog und Wellenschlag.
Dadurch wurde das Tankmotorschiff von seinem Kurs abgebracht und kollidierte mit der Schleusenwand, wobei es beschädigt wurde. Der Unfall wurde von der Wasserschutzpolizei Schweinfurt aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Sta Maria auf Grund gesetzt
(18.02.20) Am Morgen des 17.2. kam es zu einem Wassereinbruch auf dem spanischen Kutter 'Ciudal del Puerto' Das Schiff wurde an der Einfahrt des Hafens von Sta María auf Grund gesetzt, um den drohenden Untergang zu vermeiden. Salvamento Marítimo schickte das SAR-Boot 'Salvamar Suhail' (MMSI: 224405920) aus Cadiz zum Havaristen.
Nachdem sich die Seenotretter des Wohlergehens der fünfköpfigen Crew vergewissert hatten, wurde das Schiff gelenzt. Mit der folgenden Flut schwamm der Kutter dann wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Maschinenschaden abgeschleppt
(18.02.20) Auf dem japanischen Tanker 'Hosei Maru No. 226', 729 BRZ (IMO: 9737539), kam es am 16.2. gegen 22 Uhr zu einem Maschinenschaden vor Inubo Saki. Das Schiff trieb auf Position 35 08 05 N, 140 44 45 E. Der Schlepper 'Shinryu Maru' kam dem Havaristen zu Hilfe, und am 18.2. waren die beiden Schiffe in östlicher Richtung unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Büyükdere repariert
(18.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Solikamsk', 3991 BRZ (IMO: 8986987), kam es am 16.2. auf der Fahrt von Tuzla nach Rostov-on-Don zu einem technischen Versagen, als er den Bosporus passierte. Gegen 23.30 Uhr warf das unbeladene Schiff auf der Reede von Büyükdere Anker. Nach einer Reparatur durch die Crew setzte es die Reise fort und sollte den Zielhafen am 20.2. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff lief auf IJssel fest
(18.02.20) Am Nachmittag 17.2. geriet das holländische Frachtmotorschiff 'Zuidende', 651 ts (MMSI: 244150317), auf der IJssel südlich von Zutphen in Schwierigkeiten. Das Schiff kam zur rechten Fahrwasserseite hin vom Kurs ab und setzte kurzzeitig am Ufer auf.
Es konnte sich aber nach mehreren Anläufen mit eigener Kraft wieder befreien und die Reise fortsetzen. Der Frachter war unterwegs von Zwolle nach Heijen, wo er am 18.2. um 00.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


19 Vermisste nach Bootsunglück im Kongo
(18.02.20) 19 Menschen wurden vermisst und vier gerettet, nachdem am 16.2. eine Pirogge auf dem Sankuru River in Bena Dibela im Kole-Territory sank. Das Unglück ereignete sich etwa 150 Kilometer von Lusambo in der kongolesischen Sankuru-Provinz. An Bord des Bootes waren mindestens 20 Mitreisende, als es von Bena Dibela nach Indanga im Basho-Sektor auf der linksen Seite des Sankuru River unterwegs war und dabei mit einem von Kinshasa kommenden Boot kollidierte.
Die Opfer kamen vom Bena Dibela-Markt. Auch Überladung dürfte bei dem Unglück eine Rolle gespielt haben. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Atom-Eisbrecher
(18.02.20) Bei Seeerprobungen kam es auf dem russischen Atom-Eisbrecher 'Arktika', 30000 gt (IMO: 9694725), am 4.2. zu einem Maschinenausfall, der Zweifel aufkommen ließ, ob sich der geplante Ablieferungstermin im Mai noch halten lässtn Ein Generator an Steuerbordseite versagte bei der Ostseefahrt. Der St. Petersburg's Baltic Shipyard wollte bis zum 20.2. die Ursache klären.
Sollte der 300-Tonnen-Motor ersetzt werden müssen, würde dies den Fertigstellungstermin des ohnehin stark in Verzug geratenen Schiffs nochmals deutlich zurückwerfen.
Eigentlich sollte es bereits 2017 in Dienst gestellt werden. Aktuell war geplant, im März oder April je nach Fortschritt der Reparaturarbeiten eine neue Reihe von Erprobungsfahrten zu starten, bei denen auch die Nuklearreaktoren getestet werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hebo Maritime Service soll gesunkene Kräne in Rostock bergen
(18.02.20) Die seit dem 31.1. im Rostocker Hafenbecken B liegenden Liebherr-Hafenmobilkräne sollen mit Hilfe des Schwimmkrans 'Hebo Lift 9' geborgen werden. Mit einer Hebeleistung von 800 Tonnen und einer Hubhöhe von 67 Meter gehört der Schwimmkran zu den leistungsfähigsten seiner Art. Am 19.2. soll er den Hafen von Rotterdam verlassen und Kurs Richtung Rostock nehmen.
Nach ungefähr fünf Tagen Überfahrt wird der Kran im Überseehafen eintreffen. Zur Vorbereitung der Bergung werden die vorbereitenden Arbeiten unverzüglich dann beginnen. Eine wichtige Aufgabe wird das Bergen der beiden jeweils ca. 50 Meter langen und 35 Tonnen schweren Gittermasten sein.
Diese Aktion wird durch den bereits vor Ort befindlichen Schwimmkran 'Baltic Lift' durchgeführt, der eine maximale Hubkraft von 200 Tonnen aufweist. Ebenso werden die Ölsperre für die anstehenden Arbeiten entsprechend verlegt und Flächen auf der Kaifläche am Liegeplatz 25 vorbereitet, wo die Kranwracks abgelegt werden sollen. Nach aktueller Planung soll die gesamte Bergung bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die 'Jumbo Vision' lag weiter am Liegeplatz 24.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Patras
(18.02.20) Auf dem holländischen Frachter 'Prudence', 4106 BRZ (IMO: 9398046), kam es kurz nach dem Auslaufen aus Patras am 6.2. um 17.20 Uhr auf dem Weg nach Ravenna zu einem Maschinenausfall. Das Schiff konnte sicher auf der Hafenreede Anker werfen. Hier wurde von der Hafenbehörde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Nachdem die Crew die Arbeiten abgeschlossen hatte, ging der Frachter wieder ankerauf und am 9.2. um 11.30 Uhr Ravenna. Am 16.2. um 00.20 Uhr ging es von dort nach Antwerpen weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


17.02.2020

'Alta': unbemannt gestrandet
'Alta': unbemannt gestrandet
(Bild: Irish Coastguard) Großbild klick!
Geisterschiff strandete nach jahrelanger Odyssee an irischer Küste
(17.02.20) Die jahrelange Reise als Geisterschiff des zuletzt wohl in Tansania registrierte Frachter 'Alta', 2295 BRZ (IMO: 7432305), der haitianischen Alta Shipping LLC endete im Sturm Dennis am 16.2. auf den Felsen von Ballycotton in Ost-Cork. Die Anwohner des Orts alarmierten das irische Coast Guard MRCC in Valentia um 13.15 Uhr, nachdem das Schiff auf den Felsen bei Ballyandreane gestrandet war und dort in meterhoher Brandung lag. Es befand sich niemand an Bord, und das Schiff war auch auf den ersten Blick schon verlassen mit über und über verrostetem Rumpf und Aufbauten, abgerissenen Relings und über die Seite hängendem Ladebaum.
Um 17 Uhr lag es hoch und trocken auf den Felsen. Die Coast Guard schickte den Helikopter Rescue 117 zu einem Inspektionsflug. Jemanden an Bord abzusetzen wäre bei Windgeschwindigkeiten von 120 km/h zu riskant gewesen. Rasch stellte sich heraus, dass das Schiff auch bereits seit geraumer Zeit verlassen gewesen war.
Am 1.10.2018 hatte die 10-köpfige Crew im Atlantik auf Position 24 13 N 043 48 W, rund 1.500 Meilen westlich der afrikanischen Küste, einen Notruf abgesetzt. Es trieb zu dem Zeitpunkt bereits seit zwei Wochen nach einem Maschinenausfall am 19.9. in nördlicher Richtung im Meer. Es war unterwegs gewesen von Griechenland nach Haiti.
Frachter 'Alta'
Frachter 'Alta'
(Bild: Ballycotton Sea Adventures) Großbild klick!
Hier hätte es bereits am 27.9. eintreffen sollen, was es aber nie mehr tat. Am 2.10. warf eine HC-130 Hercules der Air Station Elizabeth City, North Carolina Versorgungsgüter ab. Am 8.10. traf das Patroullienboot 'Confidence' ein und bot Assistenz an, allerdings ließ sich die Maschine nicht wieder in Gang bekommen. 2.220 Kilometer nordöstlich von Bermuda barg die Coast Guard schließlich die aus Panama, Honduras und Griechenland kommende Crew 20 Tage nach der Havarie von dem Frachter ab.
Danach begann seine Geisterfahrt, da die vom Eigner zugesagte Schlepperassistenz aus den Venezuela, Guyana und den Bahamas nie Realität wurde. Angeblich wurde der Frachter gekapert und nach Guayana geschleppt. Am 30.8.2019 wurde die 'Alta' das nächste Mal gesichtet, als das Eispatroullienschiff HMS 'Protector' der British Royal Navy sie inmitten der Weiten des Atlantiks ausmachte und vergeblich versuchte, Kontakt herzustellen. Auf AIS war der Frachter zuletzt als 'Elias' registriert gewesen, doch es gab keine registrierten Schiffsbewegungen mehr seit dem September, als er westlich der Straße von Gibraltar war.
Am 13.11.2017 war es bereits zu einem Maschinenschaden auf der 'Alta' gekommen, als sie sich im Mittelmeer auf der Reise von Amepelakia nach Port de Paix, Haiti, befand. Das Schiff trieb südwestlich von Tinarou. Zunächst assistierte der griechische Kutter 'Michail' (MMSI: 240428000) und brachte einen Inspektor der Hafenbehörde von Kalamata an Bord. Später nahm der Schlepper 'Christos XIII' (IMO: 9563110), der aus Piräus gerufen wurde, den Havaristen auf den Haken und zog ihn nach Kalamata. Am 21.8.2018 erst lief der Frachter wieder aus und nahm als erstes Kurs auf Marsaxlokk auf Malta.
Die irische Coast Guard überwachte das Schiff am Ende seiner langen Geisterfahrt nun auf den Felsen und versuchte, das Risiko von Umweltschäden zu bestimmen, falls er auseinanderbricht. Dabei arbeitete sie mit dem Cork County Council, dem Port of Cork und dem Commissioners of Irish Lights zusammen. Außerdem galt es den Eigner des Wracks zu finden.
Der Cork County Council rief sein Oil Spill Assessment Team als Teil des Oil Spill Contingency Plans zusammen. Dieser nahm Kontakt mit dem Receiver of Wreck auf. Wahrscheinlich hatte das Schiff Diesel in den Tanks, was weniger Risiko bedeutet als Schweröl für den Fall einer Leckage.
Mit dem ersten Tageslicht des 17.1. sollte eine neuerliche Inspektion von Land aus stattfinden. Im Juni 1976 wurde die 'Alta' unter dem Namen 'Tananger' von der Trønderverftet A/S, Hommelvik an die Reederei Harald Sætre,Eidsvåg in Bergen abgeliefert. 1982 wurde sie um 14,5 Meter verlängert. 1990 erfolgte der Verkauf an K/S Murman, Tromsø, und die Umbenennung in 'Pomor Murman'.
Seit Dezember 1993 lief das Schiff als 'Polar Trader'. Im Dezember 1996 erfolgte der Verkauf an die Seakon Shipping A/S (Tor Husjord Management A/S) in Tromsø, die sie als 'Nis Litz' und ab Oktober 1997 als 'Nis Litz 3' einsetzte. Im selben Monat erfolgte der Verkauf an die Team Ship A/S, Kristiansund, und der Einsatz als 'Nis'.
1999 wurde sie ins Register der Team Ship A/S (North Sea Shipping & Trading Co.) in Kristiansund und später das der Team Ship A/S (Team Ship Management A/S) in Valetta überführt.
2000 ging der Frachter an die Nileys Maritime Corp., Piräus, und lief als 'Avantis II'. Im Februar 2013 erwarb ihn die Hiliadou Maritime Co., Piräus, und taufte ihn in 'Avantis I' um. Im Oktober 2015 erfolgte der Verkauf an die BTG Shipping Corp. (Intermarine Cruise Management) in Panama, und die Umbenennung in 'Elias'.
Im November 2016 wurde sie ins Register der BTG Shipping Corp. (GMZ Ship Management Co.) in Panama überführt. Im Oktober 2017 kaufte Alta Shipping LLC in Sansibar, Tansania, den Frachter, der dann den noch heute geführten Namen 'Alta' erhielt. Das Schiff ist seit der Verlängerung 77,3 Meter lang, 12,53 Meter breit, hat 4,47 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.640 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Grenå
(17.02.20) Am 15.2. gegen 22 Uhr kollidierte der dänische Trawler 'S 464 - Stella Nova IX', 1023 BRZ (IMO: 9741164), mit der Außenpier des Zentralhafens von Grenå, als er im Hafenbecken manövrierte, und wurde beschädigt. Die dänische Seebehörde erlaubte dem Schiff nach einer Inspektion eine einmalige Fahrt nach Öckero zur Reparatur.
Er verließ den Hafen von Grenå am 16.2. um acht Uhr. Um 5.20 Uhr machte er in Öckero fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Wish Way' kurz vor der Kollision
'Wish Way' kurz vor der Kollision
(Bild: Jesus Leito) Großbild klick!
Brücken kollidierten mit Brücke
(17.02.20) Als der unter Panama-Flagge laufende Schwergutfrachter 'Wish Way', 16611 BRZ (IMO: 9578531), am 16.2. zwei neue Container-Gantrykräne nach Willemstad in Curacao bringen wollte, kam es zu einem folgenschweren Unfall. Beim Unterqueren der Queen Juliana Bridge stießen die Kräne, die in Taicang verladen worden waren, am Morgen gegen die Brücke, die eine lichte Höhe von 56 Metern hatte. Die Havarie ereignete sich, obwohl sie nur zu 2/3 ihrer Gesamthöhe aufragten.
Die Brücke wurde nach der Kollision zunächst für den gesamten Verkehr gesperrt. Nachdem sich bei Inspektionen herausstellte, dass die Schäden an ihr nur gering waren, konnte sie wieder freigegeben werden. Schlimmer war, dass die Containerbrücken erheblichen Schaden genommen hatten.
Die Aufbauzeit der Kräne sollte eigentlich zwei bis drei Monate dauern. Dies wird nun erheblich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die zum Teil 40 Jahre alten Containerkräne in Willemstad sind inzwischen sehr unzuverlässig und anfällig, weswegen der Ausfall des dringend erwarteten Neuzugangs die Hafenökonomie erheblich trifft. Um 15.40 Uhr machte der Schwerlastfrachter mit der angeschlagenen Fracht schließlich in Willemstad fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Paros: Zweimal Pech in vier Tagen
(17.02.20) Doppeltes Pech für die griechische Fähre 'Hellenic Highspeed', 4662 BRZ (IMO: 9141845): Am Nachmittag des 4.2. gelang es beim Hieven des Ankers im Hafen von Paros vor der Abfahrt nach Syros nicht, diesen hochzubekommen, weil sich ein Objekt verfangen hatte. Taucher stiegen ab und fanden heraus, dass der Anker nicht zu befreien war. Deshalb musste die Ankerkette geslippt werden. Das Schiff verließ dann den Hafen und trat seine Reise nach Syros an. Dort wurden die Fahrgäste abgesetzt und ein Auslaufverbot durch einen Inspektor verhängt, bis ein neuer Anker installiert und eine neuerliche Inspektion stattgefunden hatte.
Am Morgen des 7.2. dann wurde die Hafenbehörde in Syros informiert, dass das Schiff kurz nach dem Auslaufen aus Kythnos dorthin einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine erlitten hatte. Es war auf der Route Lavrio - Kea - Kythnos - Syros - Paros - Naxos - Io - Sikinos - Folegandros - Kimolos - Milos unterwegs und hatte 15 Passagiere sowie drei Fahrzeuge an Bord. Nach einer Reparatur und nachfolgenden Inspektion in Syros konnte die Fähre den Hafen wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppverbindung 'Bunkerservice' wird hergestellt
Schleppverbindung 'Bunkerservice' wird hergestellt
(Bild: Kystvakten) Großbild klick!
Bunkertanker rechtzeitig vor Sturm abgeschleppt
(17.02.20) Am 16.2. gegen 15 Uhr wurde das norwegische Patroullienboot 'Sortland' (IMO: 9432646) zur Assistenz für den norwegischen Bunkertanker 'Bunkerservice', 257 BRZ (IMO: 7017351). Gerufen. Dieser hatte unweit des Leuchtturms von Sletringen einen Maschinenschaden erlitten und trieb westlich von Frøya in der See. Zum Zeitpunkt der Havarie war das Wetter noch relativ ruhig.
Die Hilfe kam keinen Augenblick zu spät. Noch während eine Schleppverbindung hergestellt wurde, trat eine deutliche Wetterverschlechterung ein. Bei stürmischer See wurde der Havarist in den Hafen von Dolmøy im Trondheimfjord abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief auf Wolga-Don-Kanal auf Grund
(17.02.20) Der russische Frachter 'Port Olya 2', 4878 BRZ (IMO: 9481881), lief am 15.2. gegen 20 Uhr auf dem Wolga-Don-Kanal bei Kilometer 143 auf Grund. Er war auf der Fahrt von Port Olya an der Wolga nach Amirabad und hatte Getreide geladen. Am 16.2. um 11.20 Uhr kam er ohne Assistenz wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ankerverlust vor Aberdeen
(17.02.20) Der unter Panama-Flagge laufende Offshore-Versorger 'Sartor', 3001 BRZ (IMO: 9087312), verlor einen Anker und fünf Kettenglieder, als er am 15.2. vor Aberdeen auf der Reede ankerte. Nachdem ein Kettenglied brach, riss der Anker ab. Der Kapitän und der Eigner nahmen Kontakt auf, um die Bergung des Ankers zu arrangieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Fleves
(17.02.20) Am 14.2. kam es auf dem türkischen Containerfrachter 'Med Cerkezkoy', 9528 BRZ (IMO: 9147215), zu einem Maschinenausfall im Saronischen Golf nordöstlich von Fleves auf Position 37 46 58.5 N 023 46 43. 0 E. Das Schiff machte zur Reparatur im Hafen von Ikonion fest. Noch am selben Tag konnte es die Reise von Piräus nach Izmir fortsetzen und machte dort am 15.2. um 14.45 Uhr fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenraumbrand in Tuzla
(17.02.20) Am 16.2. brach im Maschinenraum des unter Panama-Flagge laufenden Frachters 'Suzzy', 2598 BRZ (IMO: 9017800), ein Feuer aus, Das Schiff lag zu der Zeit auf einer Werft in Tuzla gedockt. Die 15-köpfige Crew und die Werftarbeiter wurden unversehrt evakuiert.
Die Feuerwehr von Tuzla vermochte den Brand binnen mehrerer Stunden zu löschen. Der Sachschaden war erheblich. Das Schiff lag seit dem 13.12.2019 in Tuzla.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenproblem im Englischen Kanal
(1.702.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier 'GH Sky Beauty', 36367 BRZ (IMO: 9735816), kam es auf der Reise von Tilbury nach Iskenderun im Sunk Traffic Separation Scheme zu einem Maschinenschaden.
Das Schiff trieb im Sturm Dennis auf Position 51 46 48.0 N, 001 45 24.0 E. Es galt in der aufgewühlten See, eine Öleinspritzdüste zu ersetzen. Nachdem die Crew die Reparatur erfolgreich durchgeführt hatte, nahm der Frachter, der am 15.2. um 18.20 Uhr in See gestochen war, wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 25.2. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Mersin behoben
(17.02.20) Auf dem unter Malta-Flagge laufenden Frachter 'Atlas Wind' 4150 BRZ (IMO: 9126704), kam es am 14.2. zu einem technischen Versagen in Mersin. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung vom Hafenkapitän bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Inspektion widerrufen. Das Schiff verholte nach Abschluss der Umschlagsarbeiten auf die Hafenreede.
Hier begann die Crew mit der Reparatur. Am 15.1. gegen ein Uhr ging der Frachter nach deren Abschluss ankerauf und nahm Kurs auf den Hafen von Vasto, wo er am 22.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden wird in Alanya behoben
(17.02.20) Der aserbaidschanische Frachter 'Shair Vagif', 4182 BRZ IMO: 9370721), erlitt auf der Reise von Nikolayev nach Haifa einen technischen Schaden. Am 15.2. verholter er auf die Reede von Alanya. Nachdem er auf Position 36 25 55 N, 032 07 15 E Anker geworfen hatte, machte sich die Crew an die Reparaturarbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Perama
(17.02.20) Am Nachmittag des 14.2. kollidierte das unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Fahrgastschiff 'Theologos Eleni', 843 BRZ (IMO: 8989537), beim Einlaufen nach Perama mit der unter Marshall Islands-Flagge registrierten Luxusyacht 'Magna Grecia', 850 BRZ (MMSI: 538071082), als es den Kai der Marinewerft ansteuerte. Beide Schiffe erlitten leichte Schäden am Bug. Die Hafenbehörde von Piräus wurde verständigt und schickte Inspektoren.
Bei ihrem Eintreffen lag das Passagierschiff bereits sicher vertäut an einem gegenüberliegenden Kai. Beide Schiffe erhielten ein Auslaufverbot, bis durch die Klassifizierungsgesellschaften die Seetüchtigkeit bescheinigt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank in Perama
(17.02.20) Am Morgen des 6.2. kam es im Hafen von Perama zu einem Wassereinbruch auf dem Schlepper 'Artemis V', der im Fischereihafen vertäut war. Die Hafenbehörde von Piräus schickte Einsatzkräfte zu Hilfe, die den Havaristen mit Schlagseite vorfanden. Das Schiff ging wenig später unter, und es wurden Ölsperren ausgelegt. Die Hafenbehörde von Perama leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und ein Vermisster vor Turbo
(17.02.20) Am 15.2. erlitt der kleine chilenische Sandtransporter 'Niña Lilia' mit einer fünfköpfigen Crew an Bord in den Gewässern der Turbo-Gemeinde bei Bocas del Atrato in Urabá Schiffbruch. Nur drei Mann konnten lebend gerettet werden, ein 26-jähriger wurde tot geborgen, und eine Person wurde noch vermisst. Offenbar hatte ein Maschinenausfall zu der Havarie geführt, bei der das Schiff kenterte. Die Suche nach dem Vermissten dauerte an. Die Ladung des Schiffs bestimmt für eine Baustelle zwischen Urabá de Antioquia und Chocoano.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootsunfall am Baker Beach
(17.02.20) Am 16.2. lief ein Motorboot auf Felsen unweit des Baker Beach bei San Francisco auf Grund. Zuvor hatte es einen mechanischen Schaden erlitten. Die Feuerwehr von San Francisco und die Baker Beach Boat Rescue (CBS) wurden alarmiert.
Sie konnten die drei Männer an Bord unversehrt an Land bringen. Das Motorboot lief unterdessen voll, als es in der Brandung arbeitete. Wie es zwischen den umliegenden Felsen eingeklemmt geborgen werden könnte, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Keramotis
(17.02.20) Am Morgen des 5.2. kam es zu einem mechanischen Schaden auf der griechischen Fähre 'Agios Athanasios', 480 gt (IMO: 7813652), während der Auslaufvorbereitungen in Keramotis, um den fahrplanmäßigen Dienst nach Thassos aufzunehmen. Die zentrale Hafenbehörde in Kavala verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und nachfolgenden Klasseinspektion. Die betroffenen Passagiere wurden in Verantwortung des Schiffseigners nach Thassos gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Zylinderkopfschaden
(17.02.20) Am Morgen des 16.2. kam es zu einem Zylinderkopf-Schaden auf der kanadischen Fähre 'Queen of Alberni', 5863 BRZ (IMO: 7414080), wegen der zunächst zwei Überfahrten nach duke Point am Wochenende entfielen. Die B.C. Ferries informierten die Passagiere, dass die Abfahrt um 10:15 Uhr von Tsawwassen und um 12:45 Uhr von Duke Point ausfielen. Die 'Queen of Alberni' wurde in Vancouver stillgelegt, um den Zylinderkopf von Hauptmaschine 2 auszutauschen.
Die Fähre 'Queen of New Westminster' wurde ab 15.15 Uhr als Ersatz auf der Route in Fahrt gebracht. Am 17.2. lag die 'Queen of Alberni' weiter unter Reparatur in Vancouver am Tsawwassen Ferry Terminal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler rettete Fischer aus Seenot
(17.02.20) Am frühen Morgen des 17.2. geriet ein kleiner Kutter auf dem Nordatlantik nördlich von Vogar, Reykjanes, in Südwest-Island in Seenot. Er hatte einen Maschinenausfall und trieb bei starkem Wind auf die Küste zu. Der Skipper bat kurz nach Mitternacht um Hilfe.
Bei sehr hohem Seegang kamen Rettungsteams aus Suðurnes sowie die Crew des isländischen Trawlers 'Sóley Sigurjóns GK', 737 BRZ (IMO: 8616207), zu Hilfe. Diesem gelang es, eine Schleppverbindung herzustellen. Das der Skipper des havarierten Kutters sehr erschöpft war, wurde ein Rettungsmann mit einem Schlauchboot an Bord seines Kutters übergesetzt.
Der Havarist wurde dann nach Hafnarfjörður abgeschleppt. Die Wetterverhältnisse waren extrem schwierig, und erst um sechs Uhr erreichte der Schleppzug den sicheren Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


16.02.2020

Bugschaden Tankmotorschiff 'Noordereiland'
Bugschaden Tankmotorschiff 'Noordereiland'
(Bild: Pieter Inpyn) Großbild klick!
Frachter einen Tag nach Reparaturende erneut verunglückt
(16.02.20) Nur einen Tag nach Abschluss der Reparaturarbeiten auf dem unter lettischer Flagge laufenden Frachter 'Bonita', 920 BRZ (IMO: 8609931), in Rotterdam nach der Strandung auf dem Vänernsee am 19.6.2019 havarierte der Frachter erneut. Am 13.2. gegen 22.30 Uhr kollidierte er mit dem holländischen Tankmotorschiff 'Noordereiland', 665 ts (MMSI: 244670444), als er in die Houtribschleuse in Lelystad einlaufen wollte. Beim Ansteuern der Schleusenkammer ließ sich die Maschine nicht auf Zurück umsteuern, und der Frachter stieß von achtern gegen den vor ihm befindlichen Tanker.
Dieser wurde achtern erheblich beschädigt und gegen das vordere Schleusentor gedrückt, das ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen war. Beide Schiffe wurden zunächst mit einem Weiterfahrverbot belegt. Das Binnenschiff, das aus Amsterdam gekommen war, machte am 15.2. an der Princess-Beatrix-Schleuse in Nieuwegein fest. Das Umwelt- und Transportinspektorat leitete eine Untersuchung ein. Offenbar hatte es ein technisches Versaggen auf der 'Bonita' gegeben.
Frachter 'Bonita'
Frachter 'Bonita'
(Bild: Kustbevakningen) Großbild klick!
Am 16.6.2019 war der Frachter auf der Fahrt von Amsterdam nach Hallekis mit einer Ladung Tierfutter an Bord auf einer Schäre bei Stenskär in der Säffle-Gemeinde nördlich von Kållandsö auf Position 58° 46.81' N 013° 13.10' E aufgelaufen. Der Rudergänger war auf Wache eingeschlafen, als das Schiff im Lurö-Archipel unterwegs war. Am 18.6. wurden die 32 Tonnen Diesel abgepumpt.
Erst am 25.6. gelang es mit Unterstützung des fininisshen Baggerschiffs 'Sound Neptunus'm des Schleppers 'Sound Supporter' (IMO: 9192313), aus Vanersborg sowie den Taucherschiffen 'Seacure' und 'Fatman', die 'Bonita' nach dem Leichtern wieder flottzumachen. Pumpen hielten einen Wassereinbruch unter Kontrolle Um 19.55 Uhr machte sie in Hällekis nördlich von Lidköping in Västergötland fest. Am 4.7. erreichte der Havarist Rotterdam und lag seither zur langwierigen Reparatur in Bolnes.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit technischem Schaden in Cowes
(16.02.20) Auf der britischen Katamaranfähre 'Red Jet 6', 363 BRZ (IMO: 9788083), kam es am Morgen des 14.2. zu einem technischen Schaden, wegen dem es am Kai in West-Cowes bleiben musste. Mehrere Abfahrten von dort nach Southampton wurden abgesagt. Um 10.45 Uhr wurde der bis dahin komplett unterbrochene Fährdienst zwischen den beiden Häfen vom Betreiber Red Jet mit einem Schiff von Southampton aus wieder aufgenommen. Die Reparaturarbeiten auf der 'Red Jet 6' dauerten unterdessen an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Quergeschlagener Tankerkasko
Quergeschlagener Tankerkasko
(Bild: Frank Grommisch) Großbild klick!
Quergeschlagener Tankerkasko blockierte die Elbe
(16.02.20) Am 15.2. um 11.30 Uhr wurde der deutsche Schubschlepper 'Edda' (MMSI: 211492820), auf der Elbe manövrierunfähig, als er mit dem Kasko eines Tankmotorschiffs von der Bauwerft im tschechischen Lovosice nach Magdeburg unterwegs war. Ein Unterwasserhindernis hatte die Ruderanlage blockiert, und der Schubverband geriet auf Höhe der einstigen Fährstelle Klöden außer Kontrolle. Der 86 Meter lange und knapp 12 Meter breite Tankerrumpf schlug quer und blockierte den Fluss komplett.
Der Transport war am 13.2. mit einer Verzögerung durch den Sturm Sabine gestartet. In Magdeburg sollte ein anderer Schlepper den noch maschinen- und aufbautenlosen Rumpf übernehmen und über Hamburg zu einer Ausbauwerft in Werkendam bugsieren. Nach der Havarie versuchte ein Arbeitsschiff der Wasser- und Schifffahrtsbehörde vergeblich, den Tanker aus dem Fahrwasser zu bekommen.
Daraufhin wurde aus Torgau ein stärkeres Schiff gerufen, und gemeinsam mit einem anderen Schubschlepper gelang es gegen 16 Uhr, den Kasko wieder zurück ins Fahrwasser zu bekommen und dieses so wieder befahrbar zu machen. Die Polizei leitete eine Ermittlung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fri Dolphin sicherheitshalber in Brest eingelaufen
(16.02.20) Nach der Vergiftung von vier Crewmitgliedern der 'Fri Dolphin', 2075 BRZ (IMO:9073880), wurde am14.2. gemeinsam von den Behörden und dem Eigner entschieden, dass das Schiff aus Sicherheitsgründen angesichts des aufziehenden Sturmtiefs Dennis in Brest einzulaufen habe. Das Schiff machte um 19.15 Uhr am Quay Considère fest. Die an Bord verbliebene Crew wurde vor Ort untergebracht.
An Bord waren sechs Russen und ein Ukrainer gewesen. Die drei überlebenden Seeleute unter den vier, die Vergiftungserscheinungen hatten, waren in stabilem Zustand im Hopsital Cavale Blanche in Brest.
Ein 42-jähriger Russe war ums Leben gekommen, als offenbar durch einen Schaden an der Laderaumentlüftung im Sturm Phosphingase, die gegen Ungeziefer in den mit 2.750 Tonnen Mais gefüllten Laderaum eingeleitet worden waren, in den Unterkunftsbereich gelangten. Der Flaggenstaat und die örtlichen Behörden leiteten eine Ermittlung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


ab­ge­wrackte Brigantine Lille Björn
Abgewrackte Brigantine Lille Björn
(Bild: Soenke Rahn) Großbild klick!
Rätsel um gesunkene Brigantine in Flensburg
(16.02.20) Seit dem 3.1. liegt die einstige Brigantine 'Lille Bjørn' am Flensburger Musemshafen in acht Metern Tiefe auf Grund. Aus derzeit ungeklärter Ursache kam es zu einem Wassereinbruch, und seither ragten nur noch wenige Teile des Wracks aus dem Wasser. Für die Museumswerft Flensburg war der Fall rätselhaft, denn nach ihrem Kenntnisstand war der Rumpf dicht.
Zwar sei das Deck porös und es habe hineingeregnet, das Schiff sei aber regelmäßig ausgepumpt und so schwimmfähig gehalten worden, sagte Uwe Kutzner, Leiter der Museumswerft. Er schloss eine Fremdeinwirkung nicht aus, so könnten Ventile im Rumpf geöffnet worden sein. Möglich sei aber auch, dass eine Rumpfnaht aufgesprungen ist.
Erst eine Bergung könnte mehr Klarheit bringen. Wann das die stattfinden soll, war aber noch nicht bekannt. Erst vor rund einem Jahr war im Museumshafen der 18 Meter lange Zweimaster 'Oline' gesunken. Er könnte möglicherweise als künstliches Riff enden.
Die 'Lille Bjørn' sollte im März 2012 ein großes Projekt am Flensburger Museumshafen werden mit Kunst- und Kulturangeboten. Für einen Euro kaufte Christian Dudek gemeinsam mit der Organisation "Regenbogenkrieger" den alten Zweimaster, um wieder auf große Fahrt zu gehen und Tümmler in Förde und Ostsee zu beobachten.
Taucher am Wrack der 'Lille Bjørn'
Taucher am Wrack der 'Lille Bjørn'
(Bild: L. Schroeder) Großbild klick!
Die 'Lille Bjørn' war einst das Schulschiff der privaten Tvind-Schule 'Småskolen på Søgårdhus' bei Apenrade. Die Schule hatte nicht viel Geld darauf verwendet, um die alte Dame in Schuss zu halten. In Flensburg wurde der Zweimaster abgeriggt und ausgeschlachtet, um für die neuen Aufgaben vorbereitet zu werden.
Auf dem Gelände der Museumswerft türmten sich danach Schrott und Ausrüstung wie Masten, Motor, Hilfsaggregate, Ballastbeton, Isolation, Tanks, Wandverkleidungen, 240 Meter Ankerkette und über 13 Kubikmeter Müll. Die Museumswerft sollte den 28 Meter langen Rumpf besenrein machen.
Doch dann zerschlug sich das Projekt wegen finanzieller Probleme, ebenso wie eine angedachte neue Verwendung im Binnenland. Das Schiff blickte da schon auf eine bewegte Geschichte zurück. 1953 entstand es als Motorsegler für die Frachtfahrt zwischen Dänemark, Schweden und Norwegen.
1976 wurde es in Großbritannien in eine Brigantine umgebaut, die fortan mit zahlenden Gästen in der Karibik ihr Geld verdiente. 1981 wurde sie dann zum Schulschiff für die Tvind-Schule, die es für pädagogische Projekte einsetzte. Auf einer Reise von Panama zu den Galapagos-Inseln trieb es mit Maschinenschaden und einer aggressiven und völlig außer Kontrolle geratenen Gruppe von Jugendlichen an Bord zwei Wochen lang manövrierunfähig im Pazifik.
Mangels Strom konnte auch kein Notruf abgesetzt werden, als die Jugendlichen mit der Feueraxt den Masten zu Leibe rückten und das Schiff in Brand zu setzen versuchten. 1994 entkam es mit Glück nochmals dem Untergang, als es mit 12 Schülern und acht Lehrern an Bord in einem Gewittersturm in der Nordsee in Seenot geriet. Das alles überstand das Schiff, doch nun ist ihm die Luft ausgegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Maschinenausfall durch geplatzten Schlauch
(16.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Olympia.GR', 35035 BRZ (IMO: 9817523), platzte am 14.2. im Englischen Kanal ein Schlauch im Maschinenraum. Der Frachter war auf der Fahrt von a Gent nach Icdas. Wegen des Schadens fielen die Notruderanlage und der Antrieb aus. Die Reparaturzeit wurde auf 30 Minuten geschätzt, und innerhalb dieser Frist nahm der Frachter auch wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 23.2. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision nach Reparatur
(16.02.20) Der liberianische Containerfrachter 'E.R.Seoul', 66289 BRZ (IMO: 9208021), kollidierte am 14.2. um 15.145 Uhr mit der Berendrecht-Schleuse, als er gerade den Hafen von Antwerpen verlassen wollte. Er wurde erheblich am Rumpf beschädigt und kehrte zur Untersuchung an den Liegeplatz 148 zurück. Die Schleuse selbst blieb betriebsbereit.
Am 15.2. machte der Havarist um 9.30 Uhr bei der Antwerp Shprepair fest. Er hatte bereits seit dem 27.1. in Antwerpen gelegen und war wegen technischer Probleme repariert worden. Am 8.2. waren die Arbeiten abgeschlossen, doch erst am 14.2. verholte der Frachter wegen des Sturms Ciara zum Ladeterminal PSA Antwerp im Churchilldock, um wieder in den Fahplan eingespleißt zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rauchentwicklung auf Fähre
(16.02.20) Zwei Überfahrten auf der Bainbridge Island-Seattle-Route fielen am Nachmittag des 13.2. aus, nachdem eine Rauchentwicklung auf dem Oberdeck der WSF-Fähre 'Puyallup', 12689 BRZ (IMO: 9137363), festgestellt worden war. Betroffen waren die Abfahrten von Seattle um 13:10 Uhr und die von Bainbridge um 14:05 Uhr. Einsatzkräfte des Seattle Fire Department und der Coast Guard gingen an Bord und untersuchten die Lage. Offenbar war eine schadhafte Lampenhalterung schuld an dem Qualm. Nachdem die Lampe ausgetauscht war, konnte das Schiff in den Betrieb zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner sank im Atlantik
(16.02.20) Auf dem unter Curacao-Flagge laufenden Longliner 'Albacora Seis', 1931 BRZ (IMO: 7403627), der mit einer galizischen Crew an Bord auf Fangfahrt war, kam es am Nachmittag des 15.2. zu einem Wassereinbruch. Da die Flutung nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, sank das Schiff südlich der Elfenbeinküste, 260 Meilen südlich von Abidjan.
Die 'Kurtzio', ein anderes Schiff der Thunfischfängerflotte von Nicra-7, konnte die 29 Fischer retten. Sie wurden dann wohlbehalten auf die 'Monte Lape', die wie die gesunkene 'Albacora Seis' in Vigo stationiert war, der Grupo Calvo aus Carballo übergeben, die ebenfalls in dem Seegebiet auf Fangfahrt war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer bei Schweißarbeiten
(16.02.20) Auf der 'Dana Phyo' kam es am Abend des 14.2. auf der Yadanarpon Shipyard in Mandalay zu einem Feuer. Das Mandalay District Fire Department wurde alarmiert. Fünf Löschfahrzeuge, fünf Tankwagen, zwei weitere Einsatzfahrzeuge und 20 Einsatzkräfte sowie 100 Unterstützungskräfte konnten den Brand um 16.50 Uhr löschen. Er war durch Schweißfunken entstanden, die einen Dieseltank im Schiffsinnern entzündet hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen


14.02.2020

Rätselhafte Wrackreste
Rätselhafte Wrackreste
(Bild: Mare Amico) Großbild klick!
Rätselhafte Wrackreste in Porto Empedocle
(14.02.20) Überreste eines Kutters wurden an einem Strand von Torre Salsa im Gebiet von Porto Empedocle gefunden. Mitglieder des Umweltverbands MareAmico dokumentierte die Teile mit Foto und Video und fragten, woher die Trümmer kamen, was mit der Crew geschah und warum kein Schiff in dem Zusammenhang vermisst wurde.
Im Sand lagen die oberen Metallteile einer Kajüte mit Reling, Scheinwerfern und Antennen. Die Scheinwerfer waren von der italienischen Firma Tec Mar. Auf der Metallstruktur steckte die trockene Heckflosse eines großen Fisches.
In den letzten Monaten wurden an verschiedenen sizilianischen Stränden, darunter in der Region Agrigento, Haschischpackungen und die Überreste von drei toten Tauchern gefunden. Es wurde angenommen, dass ein U-Boot mit der Ladung Drogen gesunken war. Die Ermittlungen wurden von verschiedenen zuständigen Staatsanwälten pro Gebiet eingeleitet.
Reling, Scheinwerfer und Antennen
Reling, Scheinwerfer und Antennen
(Bild: Mare Amico) Großbild klick!
Es gab aber laut der Generalstaatsanwalt von Agrigento offenbar keine Verbindung zu dem U-Boot, das zwischen den Messina und Palermo aufgefunden wurde. Die Küstenwache von Porto Empedocle untersuchte nun die Überreste des Fischerboots.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Italian Express'
Archivbild Containerfrachter 'Italian Express'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Brunsbüttel
(14.02.20) Am 14.2. um 09:31 Uhr kollidierte der Gibraltar-Flagge laufende Containerfrachter 'Italian Express', 12514 BRZ (IMO: 9474395), beim Auslaufen aus der neuen Nordschleuse in Brunsbüttel mit dieser. Es entstand am Bauwerk ein größerer Schaden. Das Schiff, das auf der Reise von Danzig nach Rotterdam war, wurde angewiesen, auf Nordwestreede zu ankern.
Die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel wurde informiert. Am Schiff selbst entstand nur eine Schramme. Es durfte erst einmal seine Reise nach Rotterdam fortsetzen, und der Unfall sollte bei der nächsten Kanalpassage protokolliert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'New Age' wieder im Hafen
Kutter 'New Age' wieder im Hafen
(Bild: Jim Murdoc) Großbild klick!
Skipper rettete sein Schiff im Alleingang
(14.02.20) Eigentlich war der in Montauk beheimatete Kutter 'New Age', 43 BRZ, schon fast verloren. Am frühen Morgen des 12.2. funkte die Crew einen Notruf, als er sich 25 Meilen südlich von Fire Island befand, nachdem er um 4.30 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte. Die US Coast Guard schickte 4-5Fuß-Boote der Stationen Sandy Hook und Fire Island sowie einen SAR-Hubschrauber der Air Station Cape Cod zum Havaristen.
Alle drei Mann an Bord wurden abgeborgen. Ein Crewmitglied kam mit einer Verletzung ins Good Samaritan Hospital Medical Centre in West Islip. Das Patroullienboot 'Shrike' aus Bayonne, New Jersey, ging derweil auf Standby, während der Skipper des Kutters, Chris Winkler, sich auf den Weg zu seinem Schiff machte. Winkler war gerade nach einem Skiurlaub in Colorada am John F. Kennedy International Airport gelandet, als ihn die schlechte Nachricht über den drohenden Schiffbruch erreichte.
Seine erste Frage galt allerdings dem Wohlergehen der Crew. Nachdem klar war, dass alle in Sicherheit waren, kontaktierte er seinen Schwager Matt Fabrizio, der ein Boot hatte. Mit einigen Pumpen an Bord machten sich die beiden auf den Weg zu dem schwer angeschlagenen Kutter, der nach Abschluss der Rettungsaktion verlassen in der See trieb, mit Schlagseite und tief im Wasser liegend.
Es gelang mit der zusätzlichen Pumpkapazität, das Wasser aus dem sinkenden Schiff zu bekommen und sogar die Maschine wieder zu starten. Dann steuerte Winkler die 'New Age' an den Kai der Belford Seafood Co-op im Monmouth County. Die 'Shrike' eskortierte sie in den Hafen. Und nicht nur das Schiff, sondern auch der Fang konnte am Ende durch das beherzte Eingreifen des Skippers noch gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Massenstrandung in der Carbis Bay
Massenstrandung in der Carbis Bay
(Bild: Gemälde St Ives Museum) Großbild klick!
Sturm Ciara legte Wrackreste in Carbis Bay frei
(14.02.20) Der Sturm Ciara hat am Strand von Carbis Bay unweit des Carbis Bay Hotel in Cornwall Wrackteile freigelegt. Es könnte sich dabei um die Reste von drei Kohlefrachtern handeln, der 'Cintra', 'Bessie' und 'Vulture'. Sie waren binnen einer halben Stunde am 18.11.1893 nahe St. Ives gestrandet und alle verloren gegangen. Bereits im Januar 2019 und November 2017 hatten ungewöhnlich niedrige Wasserstände die Überbleibsel zutage treten lassen.
Als erstes war die 'Cintra' am dichtesten an St Ives von den Wellen auf den Strand geschleudert worden. Fünf der Crewmitglieder konnten mit einer Hosenboje gerettet werden, sieben weitere ertranken. Wenig später landeten auch die 'Bessie' und 'Vulture' auf dem Strand.
Wrackreste in der Carbis Bay
Wrackreste in der Carbis Bay
(Bild: Carbis Bay Hotel) Großbild klick!
Ein weiteres Schiff, die 'Hampshire', sank mit Mann und Maus in der Bucht, und die 'Rosedale' erlitt am Porthminster Beach Schiffbruch. Die Kessel der 'Vulture' wurden in den folgenden Jahrzehnten zu einem Abenteuerspielplatz für Kinder, bis sie im 2. Weltkrieg zur Stahlgewinnung abgebrochen wurden. Alles, was von den Schiffen bis heute blieb, waren Fragmente der Rümpfe. An der Smeaton's Pier in St. Ives wurde außerdem der 1959 vom Meeresgrund geborgene Anker der 'Cintra' aufgestellt als Erinnerung an den Unglückstag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Mayport abgeschleppt
(14.02.20) Die US Coast Guard und US Navy kamen am 13.2. der vierköpfigen Crew des 37 Fuß langen Kutters 'Fish Bone' 55 Meilen östlich von Mayport zu Hilfe. Am 12.2. hatte diese den EPIRB aktiviert, nachdem die Maschine ausgefallen und das Schiff manövrierunfähig geworden war. Um 18 Uhr stieg nach dem Auffangen des Notsignals von der Air Station Savannah ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf.
Wenig später hatte dieser den Havaristen lokalisiert. Das Patroullienboot USS 'Shamal (PC-13)' der Marine, das sich in der Nähe befand, drehte auf die Position zu und nahm den Kutter auf den Haken. Nach dem Eintreffen eines 45-Fuß-Boots der Station übernahm dieses die Schleppleine und zog den Kutter in die Morning Star Marina in Mayport.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Yokohama
(14.02.20) Am 12.2. um 14.05 Uhr kollidierte der von Chiba kommende, japanische Frachter 'Yosho Maru', 259 BRZ (IMO: 9764403) mit dem unter Belize-Flagge laufenden Bulkcarrier 'York 27', 8638 BRZ (IMO: 9512252), der seit dem 10.2. im Hafen von Yokohama am Kai lag. Die 'Yosho Maru' traf die 'York 27' mit dem Bug, nachdem sie vom Kurs abgekommen war. Es gab keine Verletzten oder Umweltschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Chicago
(14.02.20) Der kanadische Bulkcarrier 'Algoma Innovator', 24640 BRZ (IMO: 9773375), kollidierte am 6.2. beim Einlaufmanöver in Chicago von Muskegon kommend am 6.2. um 3.35 Uhr mit dem Kai. Dabei wurde er geringfügig beschädigt. Am 7.2. um 4.30 Uhr lief er der Frachter wieder aus und nahm Kurs auf Milwaukee, wo er am 14.2. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Vancouver
(14.02.20) Am 9.2. kollidierte der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier 'Carolyn', 31538 BRZ (IMO: 9693355), der aus Caofeidian gekommen war, mit dem Kai in Port Moody. Das Schiff wurde dabei leicht beschädigt. Es verließ den Hafen von Vancouver wieder am 12.2. um 16.40 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Seeleute erlitten Gasvergiftung – einer starb
(14.02.20) Am 13.2. um 18.33 Uhr wurde das CROSS Corsen von dem unter Bahamas-Flagge laufenden Frachter 'Fri Dolphin', 2075 BRZ (IMO: 9073880), alarmiert, nachdem vier seiner Besatzungsmitglieder durch Gas vergiftet worden waren. Der Frachter befand sich 60 Seemeilen südwestlich von Lanvéoc. Nach einer Konferenz mit dem Maritime Medical Consultation Center (CCMM), dem Schiff und dem CROSS stieg ein Caïman-Hubschrauber von der Marinebasis in Lanvéoc auf, um die Seeleute abzubergen.
Bei schlechtem Wetter wurde zunächst ein Rettungsschwimmer an Bord abgesetzt. Das medizinische Team des Rettungsdienstes Finistère (SAMU) kam in einem zweiten Anflug an Bord. Hier wurde der Tod eines der vier Seeleute von einem Arzt des SAMU festgestellt.
Der Gesundheitszustand der drei anderen war stabil. Sie konnten jedoch aufgrund schlechter Wetterbedingungen nicht vom Hubschrauber aufgewinscht werden.
Das Schiff steuerte daraufhin in Richtung Brest, wo es um 5:10 Uhr morgens eintraf. Die drei Verletzten wurden auf das Rettungsboot SNS 097 - Notre Dame de Rocamadour der SNSM-Station Camaret-sur-Mer gebracht und dann in das Krankenhaus Cavale Blanche in Brest gebracht. Die 'Fri Dolphin' verließ dann Les Sables d'Olonne und setzte die Reise nach Kingston-upon-Hull fort, wo sie am 16.2. eintreffen sollte. Sie mit einer Ladung Mais aus Pasajes gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Container stürzten auf der Weser um
(14.02.20) Am 12.2. kam es wegen der starken Sturmböen des Sturms Sabine auf der Nordsee kurz vor Bremerhaven zu einer Havarie. Als sich das aus Hamburg kommende, deutsche Containerschiff 'Ida Rambow', 11662 BRZ (IMO: 9354478), gegen 14 Uhr kurz vor der Einfahrt in die Seeschifffahrtstraße Weser befand, lösten sich drei Container auf Oberdeck und stürzten um. Der Frachter war bei Windstärke 8, in Böen 11, aus West ins Rollen gekommen.
Die Container gingen aber nicht über Bord, sondern kamen auf dem Deck des Schiffs zu liegen. Die zuständigen Behörden wurden informiert. Eine Gefahr für die Schifffahrt bzw. für die Umwelt ist entstand nicht.
Das Schiff durfte Bremerhaven aber erst wieder verlassen, nachdem die betroffenen Container gelöscht waren. Sie enthielten kein Gefahrgut. Der Frachter machte sicher am Stromkai fest und lief am 13.2. um vier Uhr wieder aus und nahm dann Kurs auf Kopenhagen, wo er am 14.2. um 6.20 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot sank auf Rhein
(14.02.20) In der Nacht zum 11. 2. sank ein auf dem Rhein bei Oestrich-Winkel ein Sportboot. Dieses hatte sich vermutlich durch den anhaltenden Sturm Sabine, der während der vergangenen Tage über die Region zog und mit hohem Wellengang und Wasserstand einherging, losgerissen und war abgetrieben. Wenig später landete es in einer Steinaufschüttung, schlug leck und sank. Nach ersten Schätzungen belief sich der Schaden auf rund 8500 Euro.
Eine Überprüfung der Polizei ergab keine Gewässerverunreinigung. Das Sportboot soll im Laufe der nächsten Tage mittels eines Kranschiffes geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Partyschiff auf Felsen
(14.02.20) Das Party- und Entertainmentschiff 'D-Boat' sitzt seit der Nacht zum 10.1. auf Felsen unweit von Beacon Hill in Sint Maarten in den Niederländischen Antillen fest, nachdem es sich im Sturm von seinem Ankerplatz losriss. Drei Versuche des Betreibers Athula Darmenera, der von Bord des Schiffs verschiedene Wassersportaktivitäten anbot, es zu bergen, scheiterten seither. Ungünstige Tidenstände und Windverhältnisse brachten die Arbeit zum Scheitern.
Mitte März sollen die Verhältnisse günstiger sein. Dann will Darmenera es wieder versuchen. Allerdings haben die Felsen den Rumpf inzwischen aufgerissen. Deshalb müsste er zunächst untersucht und abgedichtet werden. Immerhin stellte die St. Maarten Nature Foundation fest, dass das Verschmutzungsrisiko gleich Null ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bargen trieben auf Ohio River
(14.02.20) Die Pomeroy-Mason Bridge wurde am Abend des 13.2. gesperrt, nachdem sich 10 Bargen in Hartford selbstständig gemacht hatten und im Mason County den Ohio River hinabtrieben. Schlepper schwärmten aus, um die Bargen wieder einzusammeln. Eine von ihnen kollidierte mit einem Pfeiler der Brücke.
Während der Nacht gelang es, alle Bargen, die bis ins neun Meilen entfernte Lakin gedriftet waren, wieder zu sichern. Eine Crew der Division of Highways inspizierte die Brücke in der Nacht. Nachdem kein sichtbarer Schaden erkannt wurde, gab sie den Bau am 14.2. um drei Uhr wieder für den Verkehr frei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter strandete und sank
(14.02.20) Der 80 Meter lange, indonesische Frachter 'Graha Angkasa I' (MMSI: 525003142) lief am 4.2. in Sekupang, Minahasa auf Grund. Er war unterwegs vom Lolak Port, Bolaang, Mongondow, in Nord-Sulawesi, nach Bahoopi, Morowali, in Zentral- Sulawesi mit einer Ladung von Zementsäcken.
Am 5.2. sank das Schiff infolge der erlittenen Schäden durch einen Wassereinbruch im Maschinenraum. Alle 12 Crewmitglieder wurden von der Maritime Security Agency in Bakamla unversehrt abgeborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


13.02.2020

Gestrandet: Kutter 'Betulo'
Gestrandet: Kutter 'Betulo'
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Kutter vor La Rábita gestrandet
(13.02.20) Am Morgen des 13.2. lief der spanische Kutter 'Betulo' an der Küste von Rambla Muray, in Granada auf Grund. Er saß zwischen Melicena und La Rábita fest. Nachdem die dreiköpfige Crew einen Notruf an Salvamento Marítimo abgesetzt hatte, stieg der SAR-Hubschrauber Helimer 222 und barg die Fischer ab. Sie wurden unversehrt nach Almería gebracht.
Das SAR-Schiff 'Guardamar Calíope', 181 BRZ (IMO: 9541643), der Station in Motril lief zur Strandungsstelle und inspizierte den Havaristen. Es wurden keine Anzeichen von Umweltschäden festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter zur Reparatur vor Datca
(13.02.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Transfair', 5985 BRZ (IMO: 7627302), kam es auf der Fahrt von Abou Qir in Richtung Dardanellen zu einem technischen Schaden. Das Schiff steuerte die Bucht von Datca an und ankerte dort am 9.2. Die Crew machte sich dort an die Reparatur.&xnbsp;
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht 'Prelude' aufgelaufen
Yacht 'Prelude' aufgelaufen
(Bild: USCG) Großbild klick!
Yacht am Kaimana Beach gestrandet
(13.02.20) Die US Coast Guard, der State of Hawaii und Berger waren am 12.2. damit beschäftigt, die gestrandete, 33 Fuß lange Yacht 'Prelude' wieder vom Kaimana Beach zu bekommen. Am 9.2. um 15 Uhr war das Boot rund 400 Meter vor dem Diamond Head Lighthouse manövrierunfähig geworden und wenig später auf Grund gelaufen. Die Coast Guard Honolulu strahlte eine UMIB aus und schickte von ihrer Station ein 45-Fuß-Boot sowie von der Air Station Barbers Point einen MH-65 Dolphin-Helikopter zu Hilfe.
Außerdem kam ein Jetski der Honolulu County Ocean Safety Lifeguard Services zur Strandungsstelle und brachte die dreiköpfige Crew der Yacht an Land. Diese hatte maximal fünf Gallonen Diesel, Schmieröl sowie Batterien an Bord. Am Morgen des 12.2. wurde ein Dieselaustritt von dem Boot, das in der Brandungszone halb unter Wasser auf der beobachtet.
Die Berger holten die Batterien sowie einen Ölkanister von Bord. In den Tanks der Yacht fanden sie nur noch Wasser vor. Nur noch Restölmengen in der Maschine stellten eine geringfügige Verschmutzungsgefahr dar, nachdem mit Diesel kontaminierte Trümmer vom Boot und vom Strand beseitigt wurden. Vor Ort waren 17 Meilen Wind und zwei Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekanntes Wrack vor Terschelling
Unbekanntes Wrack vor Terschelling
(Bild: Martijn Manders) Großbild klick!
Sturm legte historisches Wrack auf Terschelling frei
(13.02.20) Der Sturm Sabine/Ciara hat am Strand von Terschelling ein Wrack freigelegt, das maritime Archäologen und Historiker auf das frühe 16. Jahrhundert datierten. Darauf deutete hin, dass die Planken wie Dachziegel übereinanderlagen. Das war eine Bautechnik, die man auf älteren Schiffen vor allem vor der Mitte des 16. Jahrhunderts fand. Meeresarchäologe Martijn Manders bezeichnete es als besonderen Fund, und er war bestrebt, das Wrack zu untersuchen.
Das Schiff wurde wahrscheinlich für den Getreidehandel in Richtung Ostsee eingesetzt. Erst 2019 wurde das bis dahin älteste Schiff in den Niederlanden gefunden. Dieses Wrack aber könnte viel älter sein. Die Polizei richtete eine Schutzzone ein, und niemand Unbefugtes durfte die Holzreste mehr anrühren. Der Rijksdienst voor Cultureel Erfgoed wurde eingeschaltet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter 'OOCL Rauma' im Sturm
Containerfrachter 'OOCL Rauma' im Sturm
(Bild: Kustwacht) Großbild klick!
OOCL Rauma erreichte Hafen - kein Treibgut mehr gesichtet
(13.02.20) Der holländische Containerfrachter 'OOCL Rauma' machte am 13.2. um 3.20 Uhr am RST Shortsea Container Terminal North in Rotterdam fest. Nach Wetterberuhigung hatte er wieder Kurs auf den Zielhafen nehmen können, ohne Gefahr zu laufen, dass noch weitere Ladung über Bord geht. Stundenlang hatte er sich zuvor mit dem Bug gegen den Wind gehalten, um möglichst stabil zu bleiben. Die holländische Coast Guard strahlte eine Navigationswarnung an die Schifffahrt aus mit den letzten bekannten Positionen der verlorenen Container. Drei waren auf Position 53-49.5 N 005-37.5 E über Bord gegangen, zwei weitere auf Position 53-49.9 N 005-29.7 E. Sie trugen die Seriennummern CMAU 4059866 / CMAU 4680908 / CMAU 7986640 / DFSU 3512025 / TCLU 4803190. Nochmals zwei gingen schließlich auf Position 53-53.0 N 004-45.4 E vor Terschelling über Bord.
Die Schifffahrt in dem Seegebiet oberhalb der holländischen Inseln wurde aufgefordert, aufmerksamen Ausguck zu halten. Ein Flugzeug der Coast Guard überwachte das Gebiet weiter im Zuge der regulären Patroullienflüge, um mögliches Treibgut aufzuspüren. Ein Flugzeug des deutschen Havariekommandos in Cuxhaven überflog das Areal am Nachmittag des 12.2., ohne Objekte im Meer zu sichten. Der weitere Umgang mit der verlorenen Ladung oblag nun Rijkswaterstaat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Landungsboot landete auf Strand
(13.02.20) Im Taifun Damien riss sich das australische Landungsboot 'Bhagwan Mover', 619 BRZ (IMO: 9542001), am 8.2. von seiner Mooring vor Dampier los und ging auf Drift. Es wurde auf einen Strand bei Dampier getrieben. Der Eigner, die Bhagwan Marine, versuchte, Crews zu organisieren, um den entstandenen Schaden zunächst zu inspizieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer im Trockendock
(13.02.20) Auf dem russischen Frachter 'Arman 1', 1830 BRZ (IMO: 8872590), brach am 11.2. ein Feuer aus, als er im Hafen von Sewastopol im Trockendock zu Reparaturarbeiten lag. Es gelang rasch, den Brand zu löschen, ohne dass es Verletzte gab. Ein Bereich von etwa 20 Quadratmetern wurde beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bargen trieben auf Mississippi umher
(13.02.20) Am 12.2. wurde die US Coast Guard alarmiert, nachdem sich gegen drei Uhr diverse Bargen auf dem oberen Mississippi zwischen den Flussmeilen 176 und 177 losgerissen hatten. Sie hatten an einem Sammelplatz geankert. Diverse Schubschlepper wurden gerufen, um die einzeln oder im Päckchen treibenden Leichter wieder einzusammeln.
Die Coast Guard sperrte den Flussabschnitt aus Sicherheitsgründen zeitweilig für den gesamten übrigen Schiffsverkehr. Nachdem alle Bargen lokalisiert waren, konnte das Fahrwasser wieder freigegeben. Die Ursache des Zwischenfalls wurde untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot bei Fredrikstad auf Grund gelaufen
(13.02.20) Am 13.2. m 4.20 Uhr wurde die NSSR vom HRSS Südnorwegen alarmiert, nachdem ein Motorboot bei Svartskjær in Løperen zwischen Asmaløy und Kirkøy auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot 'Horn Rescue' der Station Skjærhalden lief zur Assistenz aus. Zunächst hieß es, dass Menschen im Wasser gelandet seien. Die vierköpfige Crew war aber unversehrt geblieben, und nur einer von ihnen durchnässt.
Ihr Boot konnte um 5.30 Uhr wieder freigeschleppt und in den Hafen von Borg in Fredrikstad gezogen werden. Bei Drogentests stellte sich heraus, dass bei der Havarie kein Alkohol im Spiel gewesen war. Die Bootsfahrer gaben an, sie seien am 12.2. gegen 20 Uhr zu Testfahrten in See gestochen.
Wieso diese die ganze Nacht dauerten, war noch unklar. Die Polizei untersuchte den Fall weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosionsgefahr auf Tanker
(13.02.20) Nachdem der liberianische Tanker 'Gas Prodigy', 4508 BRZ (IMO:9263966), mit einer Ladung von 2,400 Tonnen flüssigem Propylen von den Limay Terminals kommend am 10.2. am Fuzhou Chemical Terminal in der chinesischen Fujian-Provinz festgemacht hatte, kam es zu einem Leck am Flansch einer Pumpe, als die Löscharbeiten vorbereitet wurden. Wegen des Risikos eines daraus resultierenden Gasaustritts wurde der Tanker aus dem Hafen gezogen und auf die Jiangyinzhen-Reede verholt.
Hier ging er auf Position 25° 21.41' N 119° 24.90' E vor Anker. Eine Sicherheitszone wurde um das Schiff eingerichtet, weil eine Mischung aus Propylen und Sauerstoff sehr leicht entflammbar ist und das Risiko von Feuer und Explosion nach sich zöge. Ein Team von Technikern wurde am 12.2. an Bord gebracht, um den Schaden zu beheben. Am 13.2. waren die Arbeiten noch im Gang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tanker vor Korea
(13.02.20) Auf dem südkoreanischen Tanker 'Angel No.1', 1683 BRZ (IMO: 7139800), brach am 12.2. gegen 10 Uhr ein Feuer in den Aufbauten aus. Er war auf der Fahrt von Ulsan nach Jeju und befand sich 6,5 Meilen südlich der Insel Sori-do vor Yeosu. Alle 11 Crewmitglieder konnten unversehrt von der koreanischen Coastguard abgeborgen werden.
Gegen 14 Uhr gelang es auch, den Brand zu löschen. Es gab keine Umweltschäden oder Verletzte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Lotsenboot
(13.02.20) Auf dem 14 Meter langen, englischen Lotsenboot 'Toward' (MMSI: 232003652) brach am 11.2. gegen 18.50 Uhr ein Feuer aus, als es in Ratsbay in Sheerness am Kai lag. Um 19.30 Uhr war der Brand gelöscht. Der Schaden blieb gering, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffsbrand in Makhachkala
(13.02.20) Auf dem russischen Trawler 'Tyule-8', 340 BRZ (IMO: 8727290), brach bei Abbrucharbeiten im Fischereihafen von Makhachkala an Liegeplatz 5 ein Feuer aus. Das Taucherschiff 'Stolniy Grad Yaroslavl' der Marine und die 'Tyulen-10' sowie zwei Löschzüge des Notfallministeriums der Republik Dagestan wurden alarmiert. Das Feuer entstand bei Schweißarbeiten im Maschinenraum.
Einsatzkräfte drangen unter Atemschutz zum Brandherd vor und konnten das Feuer löschen. Es gab keine Risiken von Umweltschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiff kollidierte mit Aggersund-Brücke
(13.02.20) Am 10.2. wurde der Maritime Assistance Service informiert, dass ein passierendes Schiff um 20.50 Uhr mit der Aggersund-Brücke im Limfjord kollidiert sei. Der Schaden blieb gering. Die dänischen Seebehörden wurden verständigt. Das Schiff erhielt die Erlaubnis, einen dänischen Hafen anzulaufen zu einer gründlicheren Untersuchung.
Es machte am Abend des 11.2. in Frederiksværk fest. Der Kapitän räumte gegenüber der Polizei den Unfall ein und zahlte eine Strafe dafür, ihn nicht unverzüglich gemeldet zu haben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Fire Island in Seenot
(13.02.20) Am Morgen des 12.2. wurden drei Mann der Crew des Kutters 'The New Age' von der US Coast Guard gerettet, nachdem das Schiff 25 Meilen südlich von Fire Island Wassereinbruch erlitten hatte und die Lenzpumpen nicht dagegen ankamen. Ein 45-Fuß-Boot der Station Fire Island war um 6:45 Uhr vor Ort. Es fand drei Mann der Crew in Überlebensanzügen im Wasser schwimmend vor.
Sie hatten zwar die Rettungsinsel ausgebracht, sie aber nicht besteigen. Ein beim Verlassen des Schiffs verletzter Fischer kam mit einem MH 60-Jayhawk-Helikopter aus Cape Cod ins Krankenhaus von West Islip. Der Kutter trieb halb unter Wasser im Meer.
Währenddessen machte sich der Eigner Chris Winkler, seit 30 Jahren Besitzer des Schiffs, mit einer stärkeren Pumpe und einem Boot auf den Weg zu seinem Schiff. Er ging gegen 18 Uhr an Bord und konnte es stabilisieren. Gegen 23 Uhr steuerte er es in den Hafen von Belford.
Es wurde dabei von einem Boot der Coast Guard eskortiert. Es waren Crews der Coast Guard Stations Sandy Hook und Fire Island sowie der Air Station Cape Cod an der Operation beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge mit Holzchips gekentert
(13.02.20) Am Morgen des 12.2. kenterte um 1.30 Uhr eine Barge mit Holzchips zwischen Salt Spring Island und Pender Island, als sie von einem Schlepper von Seaspan gezogen wurde. Die meiste Ladung ging unweit des Otter Bay-Fährterminals dabei über Bord und trieb danach im Wasser. Das Gefährt kippte bei ruhiger See, aber in starker Strömung beim Turn Point auf Stuart Island auf die Seite.
Da es keine Gefahr von Ölverschmutzungen gab, wurde die Coast Guard zwar informiert, brauchte aber nichts zu unternehmen. Um 9:45 Uhr trieb die Barge südwärts in die Haro Straight, östlich von Swartz Bay und Portland Island. Gegen 10 Uhr lag sie nach Verlust des überwiegenden Teils der Ladung wieder fast auf ebenem Kiel.
Holzschnitzel bedeckten große Wasserflächen. Die Reederei Seaspan untersuchte den Vorfall und verständigte Transport Canada und das Transportation Safety Board.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit technischem Schaden vor Istanbul
(13.02.20) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter 'Al Hani', 3990 BRZ (IMO: 8314433), erlitt auf der Fahrt von Gemlik nach Istanbul einen technischen Schaden. Er warf Anker auf der Reede von Istanbul, wo die Crew sich an die Reparatur machte. Am 13.2. lag er weiter auf Position 40° 59.13' N 028° 56.86' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch in Maschinenraum
(13.02.20) Auf dem indonesischen Tanker 'Andriana XX', 1394 BRZ (IMO: 9087996), der mit 4026, 59 Tonnen Kerosin beladen war, kam es am 13.2. zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum. Schuld war ein Leck im Pumpenraum. Der Maschinenraum lief voll, und es kam zu einem Blackout an Bord. Das Schiff war auf dem Weg nach Sanana, Nord-Maluku, als es nördlich von Buru Island, Maluku, havarierte.
Quelle:Tim Schwabedissen


12.02.2020

Kutter 'L'Entete': Retter an Bord
Kutter 'L'Entete': Retter an Bord
(Bild: Premar Atlantique) Großbild klick!
Rettungsaktion vor Noirmoutier
(12.02.20) Am 11.2. um 23.30 Uhr wurde das CROSS Etel von der Crew des französischen Kutters 'L'Entêté', 23 BRZ (MMSI: 228300000), alarmiert, der auf der Ile du Pilier, rund 3,3 Meilen von der Insel Noirmoutier entfernt, zu stranden drohte. Das CROSS strahlte sofort ein Mayday Relay aus und schickte einen Dauphin-Helikopter der Mainebase in La Rochelle sowie die SNSM-Boote 'SNS 069 - Georges Clémenceau II' und 'SNS 453 - Patron Pierre Boucheron' der Station L'Herbaudière zu Hilfe. Am 12.2. um 1.10 Uhr wurden alle vier Fischer unversehrt an Bord des Hubschraubers gezogen.
Sie wurden um 1.20 Uhr im Hafen von L'Herbaudière abgesetzt. Ihr Schiff aber strandete im Sturm und lag auf den Felsen in der Brandung. Es wurde eine Navigationswarnung ausgestrahlt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschädigte Fähre wird in Esbjerg repariert
(12.02.20) Die Schäden, die bei der Kollision der dänischen Roro-Fähre 'Ark Dania', 33313 BRZ (IMO: 9609964), beim missglückten Einlaufmanöver in Esbjerg im Sturm Ciara am 9.12. entstanden, werden derzeit am Atlantakai des dänischen Hafens ausgebessert. Bei dem Zusammenstoß hatte das Schiff an Backbordseite auf mehreren Metern Länge Löcher, Risse, Schrammen und Beulen oberhalb der Wasserlinie davongetragen.
Das Schiff fällt voraussichtlich bis zum 14.2. aus, während Arbeiter die Schäden beheben. Als Ersatz wurde für den Liniendienst kurzfristig die finnische Fähre 'Misida', 15586 BRZ (IMO: 9348948), in Fahrt gebracht, die in Vlaardingen aufgelegen hatte. Sie verkehrt im Fahrplan der 'Ark Dania' auf der Route nach Immingham , bis diese zurückkehrt.
Die 'Ark Dania' wurde am 16.11.2010 P + S Werften GmbH, Stralsund bei den P + S Werften GmbH, Stralsund, geordert und hätte 2012 and die DFDS A/S, Kopenhagen, abgeliefert werden sollen. Am 13.9. wurde der Auftrag storniert, da die Werft Vorgaben nicht erfüllt hatte. Am 15.2.2013 ging der Bau nach Verhandlungen weiter.
Am 3.5.2015 wurde der Bau nach Fayard, Odense, zur Fertigstellung geschleppt. Am 3.11.2014 erfolgte schließlich die Ablieferung, und am 10.11. ging die Fähre in den Liniendienst Esbjerg - Immingham. Sie ist 195,20 Meter lang, 30,50 Meter breit, hat 6,50 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 9.800 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'OOCL Rauma'
Archivbild Containerfrachter 'OOCL Rauma'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Sietas-Containerfrachter verlor Ladung vor Terschelling
(12.02.20) Am Nachmittag des 11.2. gingen auf dem holländischen Containerfrachter 'OOCL Rauma', 17488 BRZ (IMO: 9462794), auf der Reise von Kotka, wo er am 7.2. um 19 Uhr ausgelaufen war, nach Rotterdam, wo er am 11.2. hätte eintreffen sollen, fünf Container in stürmischer See rund 43 Kilometer nördlich von Ameland über Bord auf den Positionen 53-49.5 N 005-37.5 E und 53-49.9 N 005-29.7 E. Das Schiff kam nach dem Transit des Nord-Ostsee-Kanals aus deutschen Hoheitsgewässern und befand sich außerhalb des Hauptfahrwassers, als sich der Verlust ereignete. Aufgrund seiner Größe hatte es keine Anmeldepflicht für diesen Kurs bei der Coastguard.
Nachdem diese über die Havarie verständigt wurde, mobilisierte sie den Notfallschlepper 'Guardian' (IMO:9637363) und ein Suchflugzeug zu der gemeldeten Position, um zu versuchen, die Ladung zu lokalisieren. Der Schlepper musste allerdings in der Nacht mit einem technischen Schaden nach Den Helder zurückkehren, wo er am 12.2. um 6.40 Uhr festmachte. Vor Ort waren Wellenhöhen von fünf Metern und acht Beaufort Wind aus westlichen Richtungen.
'OOCL Rauma' verliert Container
'OOCL Rauma' verliert Container
(Bild: Kustwacht) Großbild klick!
Ein mit Papier beladener Container, aus dem mehrere Rollen abtrieben, wurde im Meer entdeckt, ebenso zwei offenbar intakt gebliebene Container, die zunächst auch noch schwammen. Von den beiden anderen fehlte bereits da jede Spur.
Insgesamt drei waren mit Papier und Karonagen beladen. Die Schifffahrt wurde vor dem Treibgut gewarnt. Bei Einbruch der Nacht gingen noch zwei weitere Container des Frachters mit unbekanntem Inhalt über Bord. Dieser Ladungsverlust ereignete sich 60 Kilometer nordwestlich von Terschelling. Der Frachter kämpfte weiter gegen den Sturm, und über die Backbordseite hingen weitere Container und drohten verloren zu gehen.
Am 12.2. sichtete ein Suchflugzeug der holländischen Coast Guard Paletten, Balken und Papierrollen in der aufgewühlten See. Schwimmende Container konnte seine Crew nicht mehr ausmachen. Unterdessen konnte auch der Inhalt der zuletzt verlorenen Container geklärt werden - sie enthielten Milchpulver. In drei zuvor verlorenen Containern waren Papierrollen, in zwei weiteren Verpackungsmaterial für Papiermaschinen. Als der Frachter am 10.2. den Nord-Ostsee-Kanal durchlief, hatte der Kapitän keine Gefahrgüter an Bord gemeldet.
Derzeit hielt sich der Frachter unweit der Unglücksstelle mit dem Bug gegen die Wind. Er wartete nun angesichts des fraglien Zustands eines Teils der Deckladung eine Wetterberuhigung ab, bevor er seine Reise fortsetzte. Derzeit waren vor Ort noch sieben Beaufort Wind.
Verlorener Container der 'OOCL Rauma'
Verlorener Container der 'OOCL Rauma'
(Bild: Kustwacht) Großbild klick!
Am 1.3.2017 war es auf der 'OOCL Rauma' auf der Reise von St. Petersburg nach Rotterdam zu einem Ruderschaden gekommen, als sie den Nord-Ostsee-Kanal passieren wollte. Sie durfte ihn nur mit Schlepperassistenz durchlaufen. Am 2.3. um 3.40 Uhr machte sie an den Marinedalben in Brunsbüttel fest und setzte die Fahrt am 3.3. um 19.40 Uhr nach abgeschlossener Reparatur fort, um am 4.3. den Zielhafen zu erreichen.
Der Frachter ist 168,11 Meter lang, 27,04 Meter breit, hat 9,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 17.892 Tonnen. Sie läuft für die JR Ship Management B.V. in Harlingen und wurde 2009 bei der J.J. Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde als 'Elysee' erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Jungerhans-Frachter verlor Containerladung vor Scillies
(12.02.20) Am 11.2. um 4.35 Uhr gingen auf dem unter Zypern-Flagge laufenden Containerfrachter 'BG Jade', 12831 BRZ IMO:9803687), der Jungerhans Maritime Services GmbH & Co. KG in Haren/Ems, der auf der Reise von Cork nach Rotterdam war, 60 Meilen vor den Isles of Scilly auf Position 50 15 00 N, 007 47 01 W im Sturm Ciara Container über Bord. Es war derzeit unklar, ob die in östlicher Richtung abtreibenden Boxen sanken. Eine Navigationswarnung wurde ausgetrahlt.
Am Schiff wurde kein sichtbarer Schaden festgestellt. Allerdings würden umfassendere Untersuchungen erst vorgenommen werden können, wenn diese Arbeit sicher durchzuführen war. Der Frachter sollte am 13.2. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker 'Düzgit Dignity'
Archivbild Tanker 'Düzgit Dignity'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Brunsbüttel
(12.02.20) Am 11.2. um 23:25 Uhr kollidierte der von Rotterdam kommende, türkische Tanker 'Düzgit Dignity', 5770 BRZ (IMO: 9581019), beim Einlaufen in die neue Nordschleuse in Brunsbüttel mit der Schleusenmauer der Kammer. Er traf diese in Höhe des Tores, und anschließend mussten lose Mauersteine mit der Hand entfernt werden. Die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel wurde verständigt, um den Schaden zu protokollieren.
Am 12.2. um 1.10 Uhr durfte das Schiff seine Reise fortsetzen. Es erreichte nach dem Kanaltransit um 7.20 Uhr die Schleusen in Kiel-Holtenau und hat inzwischen die Ostsee erreicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Turboladerschaden auf der Ostsee
(12.02.20) Auf dem unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufenden Frachter 'Fitburg', 6378 BRZ (IMO: 9250397), der auf der Reise von St. Petersburg nach Rotterdam mit einer Ladung Stahl an Bord war, kam es kurz nach dem Auslaufen am 24.1. in der östlichen Ostsee zu einem Turbolader-Schaden an der Hauptmaschine. Das Schiff nahm daraufhin Kurs auf den Hafen von Tallinn, wo es am 28.1. um 11.40 Uhr zur Reparatur eintraf.
Diese war am 7.2. gegen 15 Uhr abgeschlossen, und es nahm seine Reise nach Holland wieder auf. Am 11.2. um 8.40 Uhr warf der Frachter auf der Reede von Rotterdam auf Position 57° 36.82' N 010° 41.40' E Anker, um am Morgen des 12.2. den Zielhafen anzusteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Everingen geschleppt
(12.02.20) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier 'Hupeh', 24785 BRZ (IMO: 9714264), der mit einer Ladung von 36,800 Tonnen am 4.2. aus Porsgrunn ausgelaufen war und am 7.2. Terneuzen erreichte, wurde am 9.2. nach einer Havarie von Schleppern der Multraship Salvage B.V. und URS Nederland B.V. auf die Reede von Everingen gezogen und dort auf Ankerplatz A gelegt. Am 10.2. um neun Uhr ging er wieder ankerauf und setzte die Reise in Richtung Panama fort, wo er am 24.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollison auf der Maas
(12.02.20) Am 11.2. gegen 19 Uhr kollidierte ein Schubverband auf der Maas bei der Schleuse nahe Sambeek mit dem holländischen Tankmotorschiff 'Hillegersberg', 3229 ts (MMSI: 244670673), und dem längsseits festgemachten Binnenmotorschiff 'Zeeland', 2578 ts (MMSI: 244700965). Dabei wurden alle drei Schiffe beschädigt. Eines trug einen langen Riss an der Seite oberhalb der Wasserlinie davon.
Die Feuerwehr rückte zunächst mit großem Gerät aus. Auch ein Taucherteam wurde routinemäßig alarmiert. Allerding gab es keine Vermissten, aber ein Crewmitglied war beim Aufprall auf Deck gestürzt und wurde im Krankenwagen untersucht. Da die beschädigten Schiffe unbeladen waren, kam es zu keinem Ladungsaustritt und keinen Umweltschäden.
Um 20.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Der Schubverband machte bei der Schleuse fest. Die Polizei und Rijkswaterstaat nahmen Ermittlungen auf. Die 'Zeeland' und 'Hillegersberg' waren am 1.2. nach Lixhe unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchaktion nach Notsignal vor Wilmington
(12.02.20) Die US Coast Guard leitete am 11.2. eine Suchaktion nach einem möglicherweise verunglückten Schiff ein, nachdem ein EPIRB-Signal eines unregistrierten Senders einging sowie am Morgen ein Trümmerfeld rund 126 Meilen südöstlich von Wilmington entdeckt wurde. Beim 5. Command-Center der Coast Guard in Portsmouth, Virginia, wurde das Signal gegen 11 Uhr aufgefangen und schickte eine HC-130 Hercules sowie einen MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City sowie das Patroullienboot 'Hamilton' zu der Position.
Auch AMVER-Schiffe wurden eingebunden. In der See wurden Netze, Schwimmkörper und anderes Treibgut gefunden. Es gab aber keine Berichte über vermisste Schiffe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischer vor Ons vermisst
(12.02.20) Am 11.2. gegen Mittag kenterte der spanische Kutter 'Rosa de los Vientos' (MMSI: 224384250), der sich mit drei Crewmitgliedern an Bord nördlich der Insel Ons befand, bei O Centulo. Zwei der Fischer konnten sich schwimmend auf die Felsen an der Küste retten. Einer von ihnen, Arturo Otero Rodríguez, kämpfte sich über die unzugängliche Küste sich vom Nordende der Insel ins vier Kilometer entfernte O Curro durch und schlug Alarm. Als Retter dorthin zurückkehrten, wo der zweite Mann, Juan Ramón Allo, zurückgeblieben war, fehlte von diesem zunächst jede Spur.
Dann wurde er auf der Straße zwischen Punta Centulo und dem Hafen von Ons entdeckt. Er teilte mit, dass der dritte Mann, Iván Otero, im Wasser verschwunden und nicht wieder aufgetaucht war. Der Kutter 'Elvira Dous' lief zu der Untergangsstelle, wo aber in der aufgewühlten See nichts zu entdecken war.
Andere Kutter, der Helikopter Pesca I und die 'Paio Gómez Chariño' der Küstenwache sowie die SAR-Schiffe 'Salvamar Sargadelos' und 'SAR Gavia', der Hubschrauber Helimer 402 von Salvamento Marítimo, der Schlepper 'Mahón', die 'Punta Falcoreira' und Einsatzkräfte der Marine und des Zivilschutzes nahmen die Suche nach dem vermissten dritten Mann auf.
Bislang fanden sich lediglich eineinhalb Meilen von der Unglücksstelle entfernt Stiefel und Kleidungsstücke. Die Schiffbrüchigen wurden von der Guardia Civil nach Portonovo gebracht. Gegen 19 Uhr wurde die Suchaktion wegen der Dunkelheit bis zum folgenden Tag unterbrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker trieb im Sturm vor Farsund
(12.02.20) Auf dem unter Singapur-Flagge laufenden LPG-Tanker 'Crystal Lavender', 4324 BRZ (IMO: 9851610), kam es am 11.2. gegen 20 Uhr zu einem Maschinenausfall westlich von Farsund. Das Schiff trieb in meterhohen Wellen 40 Meilen südwestlich des Leuchtturms von Lista. Es war auf der Reise von Lissabon nach Lyngdal zum Zeitpunkt der Havarie.
Der Tanker trieb auf die norwegische Küste zu, und drei Schlepperwurden zur Assistenz geschickt. Die 'FFS Athos' (IMO: 9714575) nahm den Havaristen auf den Haken und zog ihn in den Rosfjord. Hier warf er am 12.2. um 3.50 Uhr Anker unweit von Skomrak auf Position 58° 6.95' N 007° 3.24' E vor Lyngdal. Der Schlepper 'FFS Amaranth' (IMO: 9161912) sicherte ihn dort.
Die 'Crystal Lavender' ist 99,98 Meter lang, 17,23 Meter breit, hat 6,11 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.920 Tonnen. Sie entstand 2019 bei der Sasaki Shipbuilding Co. Ltd. in Japan für die Kumiai Navigation (Pte) Ltd. in Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Mosel
(12.02.20) Am 11.2. gegen 17.30 Uhr, kam es auf der Mosel in der Schleuse Fankel zu einer Havarie. Beim Einlaufen in die Schleusenkammer unterschätzte der Schiffsführer eines mit 1.140 Tonnen Braugerste beladenen Gütermotorschiffes die Strömungsverhältnisse und kollidierte mit der Spundwand im Einfahrtsbereich der Schleuse. Dabei wurden der Steuerbordanker und die Bordwand des Schiffes unterhalb der Wasserlinie beschädigt. Es kam zu einem Wassereinbruch, der mit den Lenzpumpen kontrolliert werden konnte. Bis zur Reparatur des Schadens wurde dem Schiffsführer von der Wasserschutzpolizei die Weiterfahrt untersagt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Motoryacht auf Mallorca soll beseitigt werden
(12.02.20) Die seit fast einem Jahr an der Küste von Son Maties bei Palmanova auf Mallorca gestrandete, seither mit Graffiti beschmierte, behscädigte und teilweise von Besetzern benutzte Motoryacht soll nun geräumt werden. Das Boot stört die Anwohner und Besucher im Südwesten von Mallorca seit langem. Das zuständige Rathaus Calvià will 80.000 Euro ausgeben, um das Boot entfernen zu lassen. Dort hatte man monatelang versucht, die Eignerin zu kontaktieren und sie dazu zu bringen, ihr Boot, das im Sturm auf dem Strand gelandet war, wieder von diesem zu entfernen. Da es keine Reaktion gab, sollte die Yacht nun zunächst auf Kosten der öffentlichen Hand geborgen und die Arbeit der Eignerin dann in Rechnung gestellt werden. Die Aktion sollte bis März abgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hat Schaden am Propellerschaft
(12.02.20) Auf der estnischen Fähre 'Viking XPRS', 35918 BRZ (IMO: 9375654), wurde ein Schaden an einem Propellerschaft festgestellt, wegen dem es mehrere Tage aus dem Liniendienst Helsinki-Tallinn genommen werden muss. Am 13.2. um 19.30 Uhr wird sie in Helsinki aus dem Dienst genommen und vom 14. bis zum 16.2. gedockt sein. Am 16.2. um 17 Uhr wird erstmals wieder eine Abfahrt in Tallinn stattfinden.
Die Viking Line versicherte, dass der technische Fehler die Sicherheit der Reisenden bis dahin nicht beeinträchtigt. Sie nahm Kontakt mit allen Passagieren auf, die von der Reparaturzeit betroffen sein werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


11.02.2020

Barge am Stauwerk
Barge am Stauwerk
(Bild: Rijkswaterstaat) Großbild klick!
Bargen trieben im Sturm Sabine gegen Flusswehr
(11.02.20) Zwei unbeladene Bargen rissen sich am Nachmittag des 10.2. auf der Maas im Hafen von Maasbracht los und trieben gegen ein Stauwerk in Linne. Sie kamen zwischen dem Wehr und der Flussbank fest. Ursache des Zwischenfalls war neben dem starken Wind durch den Sturm Sabine (Ciara) das damit einhergehende Hochwasser auf dem Fluss, das zu starker Strömung führte.
Die Bargen hatten auf einem Sammelplatz gelegen. Sie behinderten die übrige Schifffahrt nicht. Einsatzkräfte von Rijkswaterstaat rückten an und barg die Ausreißer. Nachdem sie ein Stück flussaufwärts sicher verankert worden waren, konnte der Schaden, der am Flusswehr entstanden war, begutachtet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff 'Piz Palü' aufgeschlitzt
Tankmotorschiff 'Piz Palü' aufgeschlitzt
(Bild: Verkeersleider Siem) Großbild klick!
Tanker bei Kollision auf der Waal aufgeschlitzt
(11.02.20) Am 11.2. gegen 00.50 Uhr kam es auf der Waal bei Kekerdom zu einer Kollision zwischen dem holländischen Tankmotorschiff 'Piz Palü', 2645 ts (MMSI: 244700930), und dem deutschen Schubschiff 'Rhenus Lünen', 1894 ts (MMSI: 211506640), das mit zwei Schubleichtern von Rotterdam entgegenkam.&xnbsp; Die 'Piz Palü' war in Richtung Rotterdam unterwegs, als sich der Schubverband in seine Backbordseite bohrte und diese auf mehreren Metern Länge aufschlitzte.
Beide Fahrzeuge trieben danach in die Kribben am Flussufer und kamen dort fest. Es wurde nach der ersten Notmeldung Großalarm ausgelöst, und die Feuerwehr mit einem Boot und Einsatzkräfte von Rijkswaterstaat rückten aus.
Vor Ort stellte sich rasch heraus, dass es keine Verletzten gegeben hatte und das Leck im Tanker oberhalb der Wasserlinie lag, sodass kein Wasser eindrang und entsprechend keine Sinkgefahr bestand. Außerdem war der Tanker, der regelmäßig Mineralölprodukte zwischen Holland und der Schweiz transportiert, zum Unglückszeitpunkt unbeladen. Deshalb konnte sich Rijkswaterstaat darauf konzentrieren, zunächst den Schiffsverkehr auf der vielbefahrenen Wasserstraße an der Unglücksstelle vorbeizuleiten.
Am Vormittag konnte die 'Piz Palü' ihre Fahrt nach Rotterdam fortsetzten und machte um 10.25 Uhr im Westkanal von Weurt fest. Sie sollte so schnell wie möglich in den Niederlanden repariert werden. Die 'Rhenus Lünen' saß derweil weiter am Flussufer auf Position 51° 51.84' N 006° 3.85' E fest. Mittags ging der Bunkertanker 'Martina 2' am Havaristen längsseits, um den Kraftstoff zu leichtern. <.br> Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Zeebony'
Archivbild Frachter 'Zeebony'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter im Bosporus havariert
(11.02.20) Am 9.2. gegen 11 Uhr kam es auf dem unter Tansania-Flagge laufenden Frachter 'Zeebony', 3700 BRZ (IMO: 7712987), der auf der Fahrt von Constanta nach Hereke war, zu einem technischen Schaden, nachdem er in den Bosporus eingelaufen war. Das Schiff warf Anker auf der Reede von Büyükdere. Hier begann die Crew mit der Reparatur des Schadens.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Surya Pekik', ex 'ASCENSION'
Archivbild 'Surya Pekik', ex 'ASCENSION'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Beschlagnahmter Frachter sank am Ankerplatz
(11.02.20) Der amerikanische Frachter 'Surya Pekik', 3972 BRZ (IMO: 8912157) sank am 9.2. gegen 22 Uhr auf dem Kapuas River in der Kubu Raya Regency von West Kalimantan. Am Morgen des 10.2. ragten nur noch die Aufbauten, die beiden Deckskräne und die Back des Schiffs aus dem Wasser. Es hatte bereits seit Jahren an der Position vor Anker gelegen.
Es sollte durch das Office of State Assets and Auction Services (KPKLN) Pontianak versteigert werden. Es war durch den Jayapura District Attorney (Kejati) auf Anfrage der Papua Regional Development Bank (BPD) wegen eines Falls von Korruption 2017 in die Kette gelegt worden. Das Patroulluienboot 'Batu Layang' und die West Kalimantan Marine Police (Marnit TPI) wurden zur Untergangsstelle geschickt, um die Umstände des Schiffbruchs zu klären.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre von Fähre abgeschleppt
(11.02.20) Auf der norwegischen Fähre 'Tranen', 278 BRZ (IMO: 9382449), kam es am Nachmittag des 9.2. auf der Fahrt von Sunnhordland nach Bergen mit 77 Passagieren an Bord vor Austevoll zu einem technischen Problem mit einem der Propeller. Das Schiff wurde manövrierunfähig und musste abgeschleppt werden. Eine andere Fähre, die 'Tjelden' (IMO: 9684859), kam dem Havaristen zu Hilfe und zog ihn nach Bekkjarvik in Austevoll.
Dort übernahm die Fähre 'Fjordbris' die gestrandeten Fahrgäste und transportierte sie am Abend nach Bergen. Auch auf der südgehenden Route kam es wegen der Assistenz zu einer einstündigen Verspätung der 'Tjelden'. Unterdessen wurde der Schaden auf der 'Tranen' in Leirvik untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sabine verursachte Kollision in Köln
(11.02.20) Am 10.2. gegen 6:15 Uhr wurde ein Binnenschiff von einer Sturmbö des Tiefs Sabine im Hafen Köln-Niehl erfasst. Der unbeladene Frachter war gerade im Begriff, den Hafen zu verlassen, als die Nö ihn zur Seite drückte. Er wurde erst gegen ein am Kai festgemachtes, mit Tierfutter beladenes Binnenschiff und dann gegen die Hafenmauer gedrückt.
An beiden Schiffen entstand leichter Sachschaden. Verletzt wurde niemand
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der Midway Island durch Wassereinbruch erschwert
(11.02.20) Die Bergungsoperation für den 63 Fuß langen Kutter 'Midway Island' vor Hilo gestaltete sich komplizierter als erhofft, nachdem am 9.2. unmittelbar vor dem geplanten Abschleppen zum Wailoa Boat Harbor in Hilo mehrere Wassereinbrüche auf dem am 3.2. gestrandeten Schiff festgestellt wurden. Die US Coast Guard, das Hawaii Department of Land and Natural Resources und weitere Partner waren damit beschäftigt, die weiter bestehenden Verschmutzungsrisiken zu minimieren.
Bei den Bergungsvorbereitungen waren Wassereinbrüche in Fischluke und Maschinenraum festgestellt wurden. Deshalb würde das Schiff sinken, wenn es ohne weitere Maßnahmen von den Felsen gezogen würde. Die Mobilisierung von Bergungsgerät dauerte aber seine Zeit.
An Bord waren 1,352 Gallonen ölhaltiger Flüssigkeiten wie Diesel, Schmier- und Hydrauliköl sowie Ölabfälle und Batterien gewesen. Diese wurden bereits am 5. und 6.2. entsorgt. Es waren aktuell nur noch 40 Gallonen an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ankerketten vor Yokohama vertüdert
(11.02.20) Zwei unter Panama-Flagge laufende Frachter, die von Kobe kommende 'Kobarid' (IMO: 9589578), und die 'Alicia 8', 8657 BRZ (IMO: 9403798), die von Kisarazu kommend vor Yokohama Anker geworfen hatte, kollidierten am 9.2. um 5.30 Uhr auf der Y1-Reede, nachdem sich ihre Ankerketten verheddert hatten. Nachdem diese wieder voneinander getrennt waren, konnten beide Schiffe in Yokohama festmachen. Die 'Kobarid' lief am 11.2. um 2.30 Uhr wieder aus und nahm Kurs auf Keelung, wo sie am 15.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff trieb in Constanta auf Grund
(11.02.20) Das serbische Binnenschiff 'Aurelio', 3598 ts (MMSI-Nr: 244810247), riss sich bei stürmischem Wind am 6.2. im Hafen von Constanta vom Liegeplatz TR 7 los. Es trieb durch das Anastasia-Becken und kam an der Südseite des Hafens direkt neben dem Wrack eines alten, teilweise verschrotteten Schiffs am Ufer fest. Der Schiffsagent, die SC River Brokerage S, verständigte den Hafenkapitän erst am 7.2. um 11.30 Uhr.
Daraufhin wurden die zwei Schlepper 'BSV Belgium' und 'Galati 7' zu dem auf Position 44° 6.79' N 028° 38.55' E liegenden Havaristen geschickt. Bislang schlugen die Versuche, ihn wieder freizubekommen, aber fehl.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsschiff lief in Larseng auf Grund
(11.02.20) Das norwegische Ausflugsschiff 'Polar Queen' der Polar Adventure aus Tromsø lief am 10.2. gegen 13 Uhr rund 500 Meter südlich des alten Fähranlegers in Larseng in Rystraumen auf Grund. Das Schiff kam im Schneetreiben bei Skavberg auf einem Poller des durch Hochwasser überfluteten Anlegers fest. Dabei wurde es am Bug schwer beschädigt, und es kam zu einem Wassereinbruch und Steuerbordschlagseite.
An Bord waren 21 Passagiere und eine dreiköpfige Crew. Einer der Fahrgäste hatte eine Fraktur erlitten. Nachdem das MRCC alarmiert war, kamen um 14.30 Uhr ein Ambulanzhelikopter und 10 Minuten später das NSSR-Boot 'Gideon' der Station Tromsø, die Küstenwache sowie kleinere Boote und die Feuerwehr von Tromsø mit ihrem Boot zu Hilfe.
Gegen 15 Uhr waren alle Fahrgäste von Bord evakuiert. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus, ein weiteres halbes Dutzend Personen wurden medizinisch im Universitätskrankenhaus untersucht. Die übrigen Fahrgäste wurden von den Hilfskräften an Land gebracht.
Aus dem Havaristen lief etwas Diesel aus, doch konnte der Haupttank mit 0,4 Tonnen Kraftstoff gesichert werden. Nachdem der Wasserstand fiel, rutschte das Schiff von dem Poller, auf dem es aufgesessen hatte, ab. Ein Boot der Küstenwache schob es aufs Ufer, wo es vorerst gesichert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter fast neun Stunden lang im Sturm Ciara abgeschleppt
(11.02.20) Die RNLI-Boote aus Dunbar und Anstruther kamen im Sturm Ciara am frühen Morgen des 8.2. dem Kutter 'Headway - UL 3' (MMSI: 235031017) aus Ullapool zu Hilfe, der nach dem Auslaufen aus Eyemouth auf Fangfahrt einen Ruderausfall erlitten hatte. Als die Crew die Maschine stoppte, um das Problem zu lösen, konnten sie den Antrieb nicht mehr in Gang bekommen und alarmierten die Coastguard. Um 1.30 Uhr lief das RNLI-Boot aus Anstruther aus und nahm den 20 Meter langen Kutter auf den Haken, um ihn nach Pittenweem Harbour zu schleppen.
Dann wurde auch die Assistenz des Boots aus Dunbar erbeten, das um 2:50 Uhr den Havaristen nordwestlich der Isle of May übernahm, damit Pittenweem erreicht wurde, bevor die Tide kippte. Doch die Zeit reichte nicht, um vier Uhr war Ebbe, und damit nicht mehr möglich, sicher den Hafen zu erreichen. Daraufhin wurde entschieden, Kurs auf Methill zu nehmen, wo um 11 Uhr ein günstigerer Wasserstand erwartet wurde.
Bei drei Meter hohen Wellen und Windböen von bis zu 60 Meilen gelang es, den Havaristen dorthin zu bringen. Kurz nach 11 war der Hafen erreicht, und ein schwieriger Einsatz von neun Stunden war erfolgreich beendet. Um 14 Uhr war das Boot aus Dunbar wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision im Sturm in Haaften
(11.02.20) Die Kombination von Sturm und Hochwasser brachte ein Tankmotorschiff beim Einlaufen nach Haaften am 9.2. in Probleme. Beim Einlaufmanöver fiel die Maschine auf der Waal aus. Daraufhin konnte die Kollision mit zwei Leuchtfeuern an der Hafeneinfahrt nicht mehr verhindert werden. Eines davon wurde leicht beschädigt.
Das Patroullienboot 'RWS 72' von Rijkswaterstaat war zu Untersuchungen vor Ort. Der Tanker schlug bei der Havarie leck. Seine Ladung wurde am 10.2. von einem anderen Schiff geleichtert.
Quelle:Tim Schwabedissen


10.02.2020

Schaden an der 'Payan 5'
Schaden an der 'Payan 5'
(Bild: Jennifer Alvarez) Großbild klick!
Zwei Kinder bei Kollision in Phuket getötet
(10.02.20) Bei der Kollision zweier mit Touristen besetzter Ausflugsboote in den Gewässern von Phukets Royal Marina kamen am Morgen des 10.2. gegen 8.15 Uhr zwei russische Kinder ums Leben, ein 12-jähriger Junge und ein sechsjähriges Mädchen. Das Unglück ereignete sich im Hauptkanal, der die Marinas an der Ostküste von Phuket mit der Phang Nga Bay verbindet. Die 'Payan 5' der Seastar Company war mit hoher Fahrt auf dem Weg von Laem Nga in Rassada zur Marina, um dort Gäste aufzunehmen, als sie mit der der 'ALP 111' der LP Company, die mit 39 Menschen an Bord unterwegs war, zusammenstieß.
Diese war überwiegend mit russischen Touristen besetzt. 22 Menschen wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser in Phuket gebracht. Die 'ALP 111' wurde am Vorschiff schwer beschädigt. Beide Boote machten nach dem Zusammenstoß in Phuket fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre im Sturm Sabine gegen Kai in Esbjerg getrieben
(10.02.20) Im Sturm Sabine wurde am 9.2. gegen 13 Uhr die dänische RoRo-Fähre 'Ark Dania', 33313 BRZ (IMO: 9609964), als sie von Immingham kommend in Esbjerg einlaufen wollte, von Böen erfasst und gegen den Kai des DFDS-Terminals getrieben. Dabei wurde sie so stark am Rumpf beschädigt, dass bis zu einer Reparatur ein Auslaufverbot verhängt wurde. Auch die fast 200 Fahrzeuge an Bord konnten nicht gelöscht werden, weil der Wasserstand im Hafen zu hoch war und Windgeschwindigkeiten von bis zu 37 Metern pro Sekunde ein sicheres Arbeiten unmöglich machten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehr Niederkassel untersucht die Leckage
Feuerwehr Niederkassel untersucht die Leckage
(Bild: Dieter Hombach) Großbild klick!
Ölverschmutzung nach Leckage im Mondorfer Hafen
(10.02.20) Am 9.2. lief aus einer Motoryacht, die im Mondorfer Hafen vertäut war, Dieselkraftstoff aus. Die Feuerwehr in Niederkassel wurde alarmiert und konnte den Austritt stoppen, eine Ölsperre konnte aber wegen Hochwasser und einer Sturmwarnung nicht ausgelegt werden. Gegen 10 Uhr hatten Spaziergänger einen starken Dieselgeruch im Hochwasser führenden Mondorfer Yachthafen wahrgenommen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten wenig später mit einem Boot das Hafenbecken ab und stellte in der Nähe eines Stegs Dieselspuren auf der Wasseroberfläche. Auf der Suche nach dem Verursacher wurden sie schnell fündig. Aus dem Tank einer großen Motoryacht lief Diesel in das Hafenbecken.
Wasser war durch einen Luftstutzen am Tank eingedrungen und hatte so den Kraftstoff herausgedrückt. Dieser schwamm auf der Wasseroberfläche und bildete einen gut sichtbaren Film. Nachdem die Feuerwehr das Leck geschlossen hatte, nahm sie für weitere Maßnahmen mit der Unteren Wasserschutzbehörde Kontakt auf.
Ob sich der Ölfilm mit einem Flächenskimmer entfernen lassen würde, war nun Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm Sabine riss Fähre in Visby los
(10.02.20) Die schwedische Fähre HSC 'Gotlandia II', 6554 BRZ (IMO: 9328015), die auf den Routen Nynäshamn–Visby und Oskarshamn-Visby eingesetzt ist, riss sich im Sturm Sabine (Ciara) am Abend des 9.2. von ihrem Liegeplatz im Hafen von Visby, wo sie über Nacht festgemacht war, los. Das Heck trieb ins Hafenbecken hinaus. Mit dem Rettungsdienst wurden Crewmitglieder auf das zu der Zeit unbesetzte Schiff gebracht.
Diesen gelang es, den Ausreißer wieder zurück an den Kai zu bekommen, wo er sturmfest vertäut wurde. Allerdings war ein Schaltkasten abgebrochen worden, als sich die Fähre losriss. Ob sie selbst Schäden erlitten hatte, wurde am 10.2. am Kai untersucht. Die Überfahrt Visby-Nynäshamn am Morgen wurde abgesagt. Die Fähre von Nynäshamn nach Visby sollte planmäßig um 11.25 Uhr in See stechen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Celtic Freedom'
Archivbild Frachter 'Celtic Freedom'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter drohte im Sturm Sabine in Kiel zu stranden
(10.02.20) Am 9.2. kam es auf der Kieler Förde zu einem Maschinenausfall auf dem britischen Frachter 'Celtic Freedom', 2999 BRZ (IMO: 9250414), als er sich von Klaipeda kommend auf der Reede von Holtenau befand und den Nord-Ostsee-Kanal ansteuern wollte. Die sofort ausgebrachten Anker konnten das Schiff in den Orkanböen nicht auf Position halten. Als es gegen 17 Uhr in das Sperrgebiet der Bundeswehr am Skagerrakufer in Friedrichsort getrieben wurde und zu stranden drohte, wurde der Notschlepper 'Bülk' gerufen.
Er zog das Schiff zunächst zurück auf die Reede. Dort kam dann auch der Schlepper 'Falckenstein' zu Hilfe. Die beiden Schlepper brachten den Havaristen am Abend zur Lindenau Werft. Dort begann am 10.2. die Wasserschutzpolizei mit der Untersuchung der Maschine und der Befragung der Seeleute. Ob bei der Havarie auch die Messanlage der Bundeswehr im Sperrgebiet beschädigt wurde, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt im Sturm Sabine Hydraulikschaden vor Aarhus
(10.02.20) Am Nachmittag des 9.2. kam es zum Ausfall von zwei der vier Hauptmaschinen der dänischen Katamaranfähre 'Express 4', 11345 BRZ (IMO: 9824564), als sich das Schiff zwischen Odden in Zeeland und dem Zielhafen Aarhus befand, wo es um 16.30 Uhr eintreffen sollte.
Das durch einen Schaden in der Hydraulik eines Teils seiner Antriebskraft im Sturm Sabine beraubte Schiff bat deshalb um Schlepperassistenz, um sicher in Aarhus festmachen zu können. Nachdem der Schaden behoben war, kehrte es am 10.2. wieder in den Dienst zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saugbagger 'Kaiserberg' und 'Multratug 9'
Saugbagger 'Kaiserberg' und 'Multratug 9'
(Bild: Paul Philipse) Großbild klick!
Baggerschiff vom Sturm Sabine losgerissen
(10.02.20) Am Nachmittag des 9.2. riss sich der holländische Saugbagger 'Kaiserberg', 403 BRZ (IMO: 6715009), im Sturm Sabine (Ciara) von seinem Liegeplatz in Hansweert los. Das Schiff trieb auf die Westerschelde hinaus. Die beiden Schlepper 'Multratug 9' und 'Bravo' wurden alarmiert, um den Ausreißer wieder einzufangen. Sie waren rasch vor Ort und nahmen das Baggerschiff auf den Haken.
Dann wurde es in dem von Windböen aufgewühlten Gewässer an die Dalben, an denen er festgemacht gewesen war, zurückgeschoben und dort wieder sicher vertäut. Es handelt sich bei dem Schiff um den einstigen Frachter 'Stephan', der 1966 von der Kötter-Werft in Haren/Ems für die ebenfalls dort ansässige Reederei Berhnahrd Lohmann erbaut wurde. Nach einer Havarie am 9.12.1992 auf dem Tweed River war das Schiff, das jetzt für die Zandhandel Faasse BV läuft, zum Bagger umgerüstet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter riss sich im Sturm los
(10.02.20) Am 9.2. riss sich der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter 'MSC Regulus', 141635 BRZ (IMO: 9465291), von seinem Liegeplatz am Eurogate Terminal im Hamburger Hafen im Sturm Sabine los. Es war am 8.2. um 15.30 Uhr dort von Felixstowe kommend eingetroffen. Die beiden Schlepper 'ZP Boxer' (IMO: 9597355), und 'SD Rover' (IMO: 9618745), befanden sich in der Nähe und reagierten sofort.
Sie drückten das Schiff zurück an den Kai und verhinderten so Schlimmeres. Am 10.2. lag die 'ZP Boxer' weiterhin am Frachter und sicherte ihn am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seemann vor Rotterdam nach Unfall im Sturm Sabine abgeborgen
(10.02.20) Am 9.2. um 14.15 Uhr wurde die KNRM alarmiert, nachdem es im Sturm Sabine (Ciara) zu einem Unfall auf dem belgischen Offshore-Versorger 'Princess', 2258 BRZ (IMO: 9242766), gekommen war, bei dem ein Crewmitglied so schwer verletzt wurde, dass es ins Krankenhaus musste. Das Schiff war um 11.45 Uhr aus Rotterdam ausgelaufen und in westlicher Richtung unterwegs, als sich der Zwischenfall ereignete. Es ging daraufhin auf Rückkurs in Richtung holländischer Küste, um eine Abbergung des Patienten in ruhigerem Wasser zu ermöglichen.
In dem Seegebite herrschten Windstärken von 8-9 Beaufort. Deshalb wurde mit dem Rettungsboot 'Jeanine Parqui' (MMSI: 246333000) das im Berghaven von Rotterdam lag, vereinbart, den Verletzten auf dem Waterweg zu übernehmen. Hier gelang um 14.45 Uhr die Übergabe ohne Probleme, und er wurde an Bord des Rettungsboots zurück zum Berghaven gebracht.
Dort stand ein Krankenwagen bereit, der ihn zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus brachte. Das Offshore-Schiff lag am 10.2. auf der RTM Anchorage N vor Rotterdam auf Position 52° 6.51' N 003° 53.10' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker ging nach Werftzeit vor Plymouth im Sturm Sabine verloren
(10.02.20) Das amphibische Transportschiff der holländischen Marine, die HNLMS 'Rotterdam', 23694 BRZ (IMO: 9109756), geriet am 9.2. im Sturm Sabine (Ciara) auf dem Weg nach Plymouth zum Flag Officer Sea Training (FOST) in Wellen von bis zu 12 Metern Höhe. Während die meisten Schiffe im Hafen geblieben waren, entschied der Kommandant der HNLMS 'Rotterdam', nach Plymouth für die anstehende Trainingsperiode weiterzulaufen. Es war am 8.2. nach längerer Überholungsphase aus Den Helder ausgelaufen.
Diese Entscheidung hatte allerdings ihren Preis: Beim Ankermanöver vor der Südküste Englands ging einer der Buganker verloren. Menschen wurden nicht verletzt, ebenso wenig wurden weitere Schäden festgestellt. Das FOST soll bis Mitte März dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und ein Vermisster im Sturm Sabine
(10.02.10) Ein schwedisches Fischerboot kenterte im Sturm Sabine (Ciara) am 9.2. um 19.30 Uhr auf dem Västra Fegen-See in der Svenljunga-Gemeinde mit zwei Personen an Bord. Eine Rettungsaktion wurde gestartet, in deren Verlauf ein 30-jähriger in der Nacht am Strand gefunden und ins Krankenhaus gebracht wurde, wo sein Leben aber nicht mehr gerettet werden konnte. Ein 25-jähriger wurde weiterhin vermisst.
Ein Polizeihubschrauber musste wegen des Sturms wieder abdrehen. Auch eine Drohne mit Wärmebildkamera des Rettungsdienstes von Södra Älvsborg konnte deshalb nicht eingesetzt werden. Taucher und Suchhunde waren ebenso wie Patroullienboote im Einsatz.
Die Polizei leitete Ermittlungen ein und beschlagnahmte das gekenterte Boot. Der letzte Kontakt zu den beiden hatte um 14 Uhr bestanden. Als sie am Abend vermisst gemeldet wurden, fand sich lediglich ihr Auto samt Trailer am Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtarbeiter von abstürzendem Ladebaum erschlagen
(10.02.20) Am 8.2. wurde ein Hafenarbeiter von einem abstürzenden Ladebaum in einem Laderaum des Frachters 'Da Gui', 21992 BRZ (IMO: 9768564), erschlagen. Der Unfall ereignete sich bei Schweißarbeiten an Bord. Das Schiff hatte am 7.2. von Gulangyu kommend am Yulchon Terminal in Gwangyang, Yeosu, festgemacht. Dort wurden einige Reparaturarbeiten durchgeführt, als sich der tödliche Arbeitsunfall ereignete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Tote auf Lubi River
(10.02.20) Vier Menschen wurden vermisst, nachdem eine Pirogge am 8.2. auf dem Lubi River im Kabeya Kamuanga Territory (Kasai Oriental) im Kongo kenterte. An Bord waren 22 Menschen, die zum Bena Mpeta-Markt wollten. Ihr Boot kollidierte unweit des Hafens von Ndomba mit einem alten Fährboot, das bereits seit längerer Zeit an einem Baum auf dem Fluss festgemacht war.
18 Menschen wurden lebend gerettet. Zunächst war von über 20 Opfern die Reede gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


18 Menschen von sinkender Barge gerettet
(10.02.20) 18 Menschen wurden gerettet, nachdem die Barge 'K.K.D-81' der Satyam Balaji Rice mit 600 Tonnen Reisladung am 9.2. gegen fünf Uhr in Kakinada sank. Sie war in der Bucht von Bengalen stürmische See und starken Wind geraten, als sie zum Außenhafen unterwegs war, um die Ladung an den montenegrinischen Frachter 'Bar', 24228 BRZ (IMO: 9693496), zu übergeben, der sie nach Senegal bringen sollte. An Bord waren die Crew und Hafenarbeiter.
Alle Verunglückten konnten unversehrt an Land gebracht werden. Erste Schritte zur Bergung der Barge wurden eingeleitet. Die Polizei begann Ermittlungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper soll Wrack der Scandies Rose untersuchen
(10.02.20) Der Schlepper 'Endurance' lief am Morgen des 9.2. aus Kodiak aus, um das Wrack des am 1.1. gesunkenen, amerikanischen Kutters 'Scandies Rose', 195 BRZ (IMO: 7933529), zu lokalisieren und zu dokumentieren. Das Schiff steuerte Sutwick an und wird mit Sonar und ROV im Einsatz sein.
Ein Team der Global Diving and Salvage war damit beauftragt, die Dokumentation zu erstellen, um Erkenntnisse über den Untergang zu bekommen. Außerdem sollte sie eine Boje mit den Namen der Crew an der Untergangsstelle hinterlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge auf dem Weg zu Wrackräumung am Duran Reef
(10.02.20) Am 7.2. wurden die Bürgermeister und Chefs der Loyalty Islands in Neukaledonien über eine bevorstehende Operation zur Räumung des Wracks des maltesischen Containerfrachters 'Kea Trader', 25145 BRZ (IMO: 9701281) unterrichtet, der seit dem 12.7.2017 auf dem Durand Reef in der Nähe von Maré liegt. Den lokalen Führern wurde bei dem Treffen in Mare mitgeteilt, dass eine eigens dafür gebaute, chinesische, Barge nun von Hongkong aus auf dem Weg sei.
Die erwartete Ankunft in Nouméa war Mitte Februar. Ein vertraulicher Bericht aus dem Jahr 2019 war zu dem Ergebnis gekommen, dass es für die Umwelt am besten ist, das Schiff so zu lassen, wie es ist, da die Bergungsoperation das Riff eher beeinträchtigen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker lief vor Port Said auf Grund
(10.02.20) Der griechische Tanker 'Astro Perseus', 80620 BRZ (IMO: 9280873), lief am 9.2. gegen acht Uhr auf der Reede von Port Said auf Grund, nachdem er aus dem Fahrwasser abgekommen war. Mehrere Schlepper kamen rasch zu Hilfe, doch alle Versuche, den Havaristen wieder abzubringen, scheiterten im Tagesverlauf. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden die Bergungsarbeiten abgebrochen.
Am Morgen des 10.2. ging es weiter. Gegen Mittag lagen die beiden Schlepper 'Mosaheb 1' (IMO: 9429429) und 'Mosaheb 4' (IMO: 9544982) am Heck des auf Position 31° 18.51' N 032° 22.64' E festsitzenden Havaristen. Der Tanker war am 18.1. mit einer Ladung Rohöl aus Ust-Luga ausgelaufen und nach Tianjin bestimmt, wo er am 7.3. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


09.02.2020

Archivbild Tanker 'Chem New York'
Archivbild Tanker 'Chem New York'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Ärmalkanal: Maschinenproblem bei Rame Head
(09.02.20) Auf dem liberianischen Tanker 'Chem New York', 12129 BRZ (IMO: 9705732), kam es am Morgen des 8.2. auf der Reise von Antwerpen nach Camden, USA, zu Maschinenproblemen, als er sich mit einer 21-köpfigen Crew und einer Ladung von 17.916 Tonnen Öl auf Position 49 43 14 N 004 08 37 W, rund 35 Meilen südlich von Rame Head befand. Es dauerte eine Stunde, den Schaden an einem Kühlmantel zu untersuchen und zu beheben. In dieser Zeit trieb das Schiff in östlicher Richtung vom Land weg.
Es wurde mit der Küstenwache ein Funkkontakt alle Stunde vereinbart. Gegen acht Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 18.2. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Tamara Alane' auf dem Trockenen
Kutter 'Tamara Alane' auf dem Trockenen
(Bild: USCG) Großbild klick!
Kutter am Tag nach Strandung trockengefallen
(09.02.20) Am Tag nach der dramatischen Rettungsaktion durch Einsatzkräfte der US Coast Guard am Morgen des 7.2. stellte sich die Lage des nahe Shackelford Banks gestrandeten Kutters 'Tamara Alane' geradezu friedlich dar. Das Wasser hatte sich zurückgezogen, und der Havarist lag vollkommen trocken auf ebenem Kiel in einem Sandbett vor der Küste, wo er bequem trockenen Fußes umrundet werden konnte. Ganz anders hatte es tags zuvor ausgesehen, als um 3.30 Uhr der Kutter einen Notruf absetzte, nachdem er wegen Treibstoffproblemen erst manövrierunfähig geworden und dann leckgeschlagen war.
Die vierköpfige Crew bat die Coast Guard North Carolina, vom Schiff abgeborgen zu werden. Dieses hatte auf dem Strand aufgesetzt und arbeitete mit noch ausgebrachten Auslegern heftig in der Brandung. Die Fischer sprangen zum Teil über Bord und wateten durch das flache Wasser der Brandungszone auf den Strand, wo sie das Eintreffen eines MH-60 Jayhawk-Helikopters der Air Station Elizabeth City abwarteten.
Mit einem Rettungskorb wurden sie dann von dort oder vom Deck des Kutters an Bord des Hubschraubers hochgezogen und zum Michael J. Smith Airport in Beaufort gebracht.
Die Coast Guard überwachte die Entwicklung an dem am Strand des Cape Lookout National Seashore sitzenden Havaristen am 8.2. weiter. Für eine Bergung würde der Wasserpegel aber deutlich steigen müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der Barge 'ACL 01700'
Bergung der Barge 'ACL 01700'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Barge bei Berwick geborgen
(09.02.20) Die US Coast Guard konnte den Intracoastal Waterway near Berwick, Louisiana, am 7.2. wieder für den Verkehr vollständig freigeben, nachdem die Barge 'ACL 01700', die bei der Havarie des Schleppers 'Miss Odessa' am 2.2. gesunken war, von einer Kranbarge im Anschluss ans Leichtern der Steinladung geborgen wurde. Die Priorität war danach, den normalen Schiffsverkehr so schnell wie möglich wiederherzustellen. Das Marine Transportation System Recovery and Safety Committee und das Marine Transportation System setzten einen Plan in Kraft, nachdem so schnell wie möglich die Staus aufgelöst werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Corpus Christi Channel nach Untergang gesperrt
(09.02.20) Die US Coast Guard wurde am 7.2. alarmiert, nachdem im Corpus Christi Channel nahe Corpus Christi, Texas um 8.10 Uhr ein 25 Fuß langes Arbeitsboot des 16 Meter langen Schleppers 'Brock' (MMSI: 368125090), das dieser hinter sich herzog, Wassereinbruch erlitt und zu sinken begann. Sofort wurde ein Urgent Marine Information Broadcast ausgestrahlt. Ein 26-Fuß-Boot des Coast Guard Aids to Navigation Team Corpus Christi lief aus. An Bord des Arbeitsboots waren rund 400 Gallonen Kraftstoff. Ein Bergungsplan wurde entworfen, und Personal der Air Station Corpus Christi und des Texas General Land Office überwachten die Arbeiten. Eine Sicherheitszone wurde zwischen den Tonnen 31 und 38 eingerichtet und der Kanal in dem Bereich voll gesperrt. Um 1.30 Uhr gelang es, das Boot zu heben. Bis dahin hatte sich ein Stau von 10 einlaufenden Schiffen gebildet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit überhitzter Eisenerzladung durfte vor Sabine einlaufen
(09.02.20) Wegen des aufziehenden Orkantiefs Sabine wurde dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Life Passion', 24198 BRZ (IMO: 9737888), am 8.2. erlaubt, seinen Ankerplatz auf der Nordsee vor der Westerschelde zu verlassen und nach Gent einzulaufen. Diese Entscheidung wurde vom MRCC Ostende in Absprache mit der Common Nautical Authority getroffen. Inzwischen wurde die Lage an Bord auch als sicher eingeschätzt.
Als der Frachter vor Borssele vor Anker lag, war mit einer Barge kraftvolle Ausrüstung zum Entgasen der Laderäume an Bord gebracht worden. In der Nacht wurden bei Messungen keine signifikanten Gaswerte mehr festgestellt. Deshalb konnte er am Morgen des 9.2. die Schleusen von Terneuzen passieren und machte um 9.20 Uhr unweit des Norddocks an einem Kai des Gent-Terneuzen-Kanals fest. Er hatte nach Ladungserhitzung und einer Explosion seit dem 20.1. vor der holländischen Küste gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Silja Europa wird in Tallinn repariert
(09.02.20) Auf der estnischen Fähre 'Silja Europa', 59912 BRZ (IMO: 8919805), kam es am 8.2. beim Anlegemanöver zu einem technischen Versagen, und sie wurde am Kai in Turku zur Reparatur stillgelegt. Die Tallink Grupp Company entschied, zur Kompensation eines der Schiffe der Tallinn-Stockholm-Route, die 'Victoria I' (IMO: 9281281), in den Dienst Tallinn-Helsinki zu verlegen. Sie sollte zwischen dem 9.2. und dem 18.2. die Verbindung bedienen.
Die Beschaffung eines Ersatzteils für die 'Silja Europa' erwies sich als zeitraubend. Alle Reservierungen in der Ausfallzeit wurden auf die 'Victoria I' übertragen, die am 9.2. den normalen fahrplanmäßigen Dienst aufnahm.
Quelle:Tim Schwabedissen


08.02.2020

Tanker 'Aster Alvar' und Schlepper
Tanker 'Aster Alvar' und Schlepper
(Bild: Coastalsafety) Großbild klick!
Tanker bei Yalova gestrandet
(08.02.20) Am 7.2. um 8.30 Uhr kam es auf dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Tanker 'Aster Alvar', 7697 BRZ (IMO: 9528902), zu einem Maschinenausfall, als er sich zwischen Yalova und Istanbul im Marmara-Meer befand. Der unbeladene Tanker wurde ein Spielball des stürmischen Winds in der Region und trieb breitseits auf den Strand von Çinarcik. Hier wurde er durch Ankerwurf bestmöglich vor einem weiteren Hinauftreiben gesichert.
Drei Schlepper waren sehr schnell vor Ort und begannen unverzüglich damit, den Havaristen wieder in tieferes Wasser zu bugsieren. Nachdem er wieder frei war, wurde er nach Altinova geschleppt und dort um 15.30 Uhr vor Anker gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker 'Rinella M' am Kai in Split
Tanker 'Rinella M' am Kai in Split
(Bild: Boris Kacan) Großbild klick!
Tanker in Split geborgen
(08.02.20) Der italienische Tanker 'Rinella M', 25864 BRZ (IMO: 9351529), wurde einen Tag, nachdem er gestrandet war, am 7.2. im Hafenbereich von Split erfolgreich geborgen. Die dazu angeforderten Schlepper 'Smjeli' und 'Jaki' aus Ploca sowie die 'Kastor' zogen den Havaristen im ersten Anlauf binnen weniger Minuten von den Felsen herunter, auf denen er im Sturm gelandet war. Um 15.20 Uhr wurde er am Containerterminal des Stadthafens festgemacht.
Hier wird er nun gründlich untersucht werden, bevor es an die Reparatur der bei der Havarie entstandenen Schäden, die die Ladetanks nicht betrafen, geht. Taucher stiegen am Liegeplatz am Trajektha Luka Split ab, um das Unterwasserschiff zu inspizieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verhinderter Weltumsegler lief Frachter vor Borkum vor den Bug
(08.02.20) Im Emsfahrwasser nordwestlich von der Insel Borkum kam es in der Nacht zum 7.2. zu einer Gefährdung des Schiffsverkehrs. Ein 100 Meter langer Frachter, der unter der Flagge Panamas lief, musste nach Informationen der Kooperativen Regionalleitstelle Friesland auf dem Weg nach Emden ein Ausweichmanöver einleiten, weil ihm eine unbeleuchtete Segelyacht vor den Bug lief. Die Wasserschutzpolizeistation Wilhelmshaven wurde von der Regionalleitstelle gegen 0.30 Uhr über den Vorfall informiert.
Erste Ermittlungen an Bord der deutschen Segelyacht mit einer Länge von 6,5 Metern ergaben, dass es dort zu einem Stromausfall gekommen war, wodurch der Außenbordmotor, die Funkanlage und die Navigationsanlage ausfielen. Der 55-jährige Skipper befand sich auf einer Fahrt von Helgoland nach Buenos Aires. Die Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'BBC Ursa'
Archivbild Frachter 'BBC Ursa'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Ägina: Jungerhans-Frachter nach Piräus geschleppt
(08.02.20) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'BBC Ursa', 7253 BRZ (IMO: 9213961), der Jungerhans Maritime Services GmbH & Co. KG in Haren/Ems wurde durch einen mechanischen Schaden am Nachmittag des 7.2. östlich von Ägina im Saronischen Golf manövrierunfähig. Der Havarist trieb südlich von Piräus, bis ihn der griechische Schlepper 'Karapiperis 18' (IMO: 8810205) um 13.50 Uhr auf den Haken nahm.
Um 16 Uhr warf die 'BBC Ursa' Anker auf Position 37° 54.10' N 023° 33.31' E auf der Reede von Piräus. Er war zum Zeitpunkt der Havarie von dort nach Marghera unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief auf Felsen vor Gallura
(08.02.20) Am 6.2. gegen 11 Uhr lief die italienische Fähre 'Giraglia', 2123 BRZ (IMO: 8013235), die auf der Route zwischen Santa Teresa die Gallura und Bonifacio verkehrt, wenige Minuten nach dem Auslaufen aus Gallura auf einen Felsen. Dabei entstand ein Riss von acht Metern Länge und 40 Zentimetern Breite im Rumpf. Zwar konnten die Pumpen dem dadurch entstandenen Wassereinbruch standhalten, doch das Schiff musste mit Backbordschlagseite sofort in den Hafen zurückkehren.
Hier gingen die Passagiere und die Crew bis auf einen Offizier von Bord. Techniker wurden aus Olbia gerufen, um den Schaden schnellstmöglich zu reparieren. Taucher sollten zunächst den Schaden inspizieren. Das Schiff muss nach Livorno zur Reparatur geschleppt werden.
Das Schiff ist in den Wintermonaten das einzige, das zwischen Korsika und Sardinien verkehrt. Die Havarie ereignete sich auf der ersten Abfahrt des Schiffs nach einem sturmbedingten, zweitägigen Zwangsstopp. Es war mit 69 Fahrgästen und deren 12 Pkw sowie Frachteinheiten voll ausgebucht. Die Hafenbehörde von La Maddalena, die juristisch für Santa Teresa Gallura zuständig ist, leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Autofrachter 'Main Highway'
Archivbild Autofrachter 'Main Highway'
(Bild: Ulrich Streich) Großbild klick!
Frachter kollidierte mit Schleuse in Brunsbüttel
(08.02.20) Am 8.2. um 17:34 Uhr kollidierte der unter Zypern-Flagge laufende Autofrachter 'Main Highway', 9233 BRZ (IMO: 9179983), nach dem westgehenden Transit des Nord-Ostsee-Kanals beim Einlaufen in die neue Nordschleuse in Brunsbüttel mit der Schleusenmauer. Dabei wurde ein Loch oberhalb der Wasserlinie auf Höhe der Rumpfaufschrift in die Seite gerissen. Die Polizei erließ nach der Havarie ein Weiterfahrverbot und leitete Ermittlungen ein.
Der Schaden wurde in der Schleuse untersucht. Das Schiff war von Södertalje gekommen und war nach Cuxhaven bestimmt, wo es um 19 Uhr hätte eintreffen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausfall von Löschanlage in Eregli/Türkei
(08.02.20) Auf dem ukrainischen Frachter 'Lizori', 2478 BRZ (IMO: 7235070), kam es am 5.2. in Eregli zu einem Ausfall der Feuerlöschpumpe und -system. Daraufhin wurde vom Hafenkapitän die Auslaufgenehmigung widerrufen, bis eine Reparatur und Klasseinspektion durchgeführt worden ist. Das Schiff war am 2.2. aus Nemrut Bay ausgelaufen und lag am 8.2. weiter in Eregli.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Vancouver Island
(08.02.20) Der maltesische Containerfrachter 'CMA CGM Callisto', 131332 BRZ (IMO: 9410753), erlitt mit einer 26-köpfigen Crew an Bord am 5.2. gegen acht Uhr einen Maschinenschaden und wurde manövrierunfähig. Er trieb zeitweilig vor Vancouver Island auf Position 48 37 37.6 N, 125 20 51.2 W. Am 6.2. um 5.30 Uhr war er wieder unterwegs in Richtung von Qingdao, wo er am 18.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter auf Shackelford Banks gestrandet
(08.02.20) Die US Coast Guard rettete am 7.2. die vierköpfige Crew des 78 Fuß langen Kutters 'Tamara Alane' (MMSI: 366973830), nachdem dieser bei den Shackelford Banks, North Carolina, in den Morgenstunden auf Grund gelaufen war. Die Coast Guard North Carolina fing um 3:30 Uhr einen Notruf auf, nachdem das Schiff wegen Treibstoffproblemen erst manövrierunfähig geworden und dann gestrandet und leckgeschlagen war. Die Crew bat darum, vom Havaristen abgeborgen zu werden.
Ein MH-60 Jayhawk-Helikopter stieg von der Air Station Elizabeth City auf und winschte die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden anschließend zum Michael J. Smith Airport in Beaufort gebracht. Es gab keine Verletzten und bislang keine Anzeichen von Wasserverschmutzungen, die vom Kutter ausgingen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Tyne gestrandet
(08.02.20) Am 7.2. um 5.20 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Tynemouth von der Humber Coastguard alarmiert, nachdem ein 20 Meter lange 163-Tonnen-Kutter auf den Felsen der Black Middens im Hafen von Tyne aufgelaufen war. Vorangegangen war ein Getriebeschaden beim Auslaufen, durch den das Schiff manövrierunfähig wurde. Nachdem die Seenotretter mit der 'Spirit of Northumberland' vor Ort waren, machten sie eine Schleppleine fest.
Mehrere Versuche, den Havaristen freizuschleppen, schlugen fehl, und der fallende Wasserpegel machte weitere Bergungsmanöver aussichtslos. Es wurde entschieden, auf die nächste Flut zu warten. Das Rettungsboot blieb in der Nähe eine Stunde lang auf Standby, bis sicher war, dass der Havarist stabil lag.
Auch Mitglieder der Tynemouth Volunteer Life Brigade gingen am Ufer vorsorglich in Stellung. Um 10.15 Uhr kehrten beide Rettungsboote der Station wieder zur Strandungsstelle zurück. Diesmal gelang es, den Kutter zu befreien und am North Shields Fish Quay festzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


07.02.2020

Sitzt fest: Tanker 'Rinella M'
Sitzt fest: Tanker 'Rinella M'
(Bild: Foto Ministarstvo pomorstva) Großbild klick!
Tanker trieb in Split auf Grund
(07.02.20) Am 6.2. um 3.20 Uhr riss sich der italienische Tanker 'Rinella M', 25864 BRZ (IMO: 9351529), von seinem Liegeplatz am INA-Terminal in Solin bei Split in einem Sturm mit hurrikanartigen Winden los. Das Schiff trieb ab und kam östlich der kleinen Insel Barbarinac auf Position 43° 32.12' N 016° 27.20' E fest. Der Tanker war am 4.2. aus Gaeta gekommen und hatte seine Ladung bereits gelöscht.
Deshalb ragte das Schiff hoch aus dem Wasser und bot eine große Windfläche. Er kam mit der Backbordseite auf Felsgrund fest. Bevor es wieder flottgemacht konnte, mussten zunächst Taucher den Schiffsboden untersuchen.
Voraussetzung für Inspektion und Bergung war auch eine Wetterberuhigung. Die 22-köpfige Crew war aber ungefährdet und blieb an Bord. Die Feuerwehr stand bereit, nötigenfalls Ölsperren auszubringen.
Am Morgen des 7.2. gingen nach signifikantem Abflauen des Winds die beiden kroatischen Schlepper 'Jaki' (IMO: 8715235), und 'Smjeli' (IMO: 8715247), die aus Ploca gerufen wurden, am Havaristen in Stellung. Auch das SAR-Schiff 'Pojisan' (MMSI: 238116240) war vor Ort. Die 'Kastor' sollte noch hinzustoßen.
Vor Beginn der Bergung galt es aber noch die letzten Details mit der Hafenbehörde zu klären, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten. Danach sollte der Tanker wohl auf die Außenreede geschleppt werden. Die Untersuchungen hatten gezeigt, dass er zwar beschädigt war, aber keinen Wassereinbruch hatte und auch alle Ladetanks heil geblieben waren.
Am 26.4.2017 war es zu einem Feuer in einem der Tanks der 'Rinella M' gekommen, als diese zu Löscharbeiten in Alexandria lag. Sie war mit 9,000 Tonnen Gasöl beladen gewesen. Der Brand hatte rasch unter Kontrolle gebracht werden können.
Die 'Rinella M' ist 179,93 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat 10,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 40.441 Tonnen. Sie läuft für die Augusta Due SRL in Rom und wurde 2006 beim Constanta Shipyard in Gala?i als 'Histria Amber' erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenraumbrand auf Fähre vor Ceuta
(07.02.20) Kurz nach dem Auslaufen von Ceuta nach Algeciras kam es auf der unter Zypern-Flagge laufenden Fähre 'Ceuta Jet', 2273 BRZ (IMO: 9174323), am 6.2. gegen 12 Uhr zu einem Feuer im Maschinenraum. Zuerst wurde ein Maschinenausfall angenommen, doch dann stellte sich heraus, dass es sich um einen Brand handelte, der aber umgehend erstickt werden konnte. Die Fähre erreichte ohne Assistenz den Zielhafen.
Dort musste sie für die notwendigen Untersuchungen aber zunächst am Kai bleiben, und mehrere Überfahrten wurden in der Folge abgesagt. Um 16.30 Uhr sollte das Schiff in den Betrieb zurückkehren. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht 'Jeune Amelia'
Segelyacht 'Jeune Amelia'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Patroullienboot assistierte Yacht und Tretboot in Seenot
(07.02.20) Das Patroullienboot 'Willow (WLB-202)' der US Coast Guard rettete in zwei SAR-Einsätzen vier Menschen im in der Karibik. Im ersten Fall kam es am 24.1. der 50 Fuß langen Segelyacht 'Jeune Amelia' im Old Bahama Channel, rund 20 Meilen nördlich der kubanischen Küste zu Hilfe, die mit Hilfsgütern nach Port Au Prince, Haiti, unterwegs war. Die dreiköpfige Crew meldete, alle Bordenergie zu verlieren, nachdem bereits drei Tage zuvor die Maschine ausgefallen war.
Die 'Willow' lokalisierte die Yacht rund 100 Meilen südwestlich der Bahamas und schleppte sie in einen Bereich, wo die Behörden der Bahamas übernehmen konnten. Der zweite Rettungseinsatz folgte am 30.1., als die Behörden der Dominikanischen Republik meldeten, dass eine Person in einem sechs Fuß langen Tretboot abgetrieben war und sich 30 Meilen nördlich deren Küste befand. Die in der Nähe befindliche 'Holland Pearl' rettete den erschöpften Bootsfahrer, der angab, bereits vier Tage im Meer getrieben zu haben, und übergab ihn auf die 'Willow', die ihn dann nach Puerto Rico brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Trinityborg
Archivbild Trinityborg
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenschaden in Quebec
(07.02.20) Auf dem holländischen Frachter 'Trinityborg', 14695 BRZ IMO:9546485), kam es am 5.2. zu Maschinenproblemen im Gulf of St. Lawrence. Er trieb zeitweilig vor Pointedes-Monts, Quebec. Nachdem die Crew eine Reparatur durchgeführt hatte, setzte das Schiff seine Reise nach Baie-Comeau fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Durchgebrochen: Barge 'ACL 01700'
Durchgebrochen: Barge 'ACL 01700'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Intensive Bergungsarbeiten auf Gulf Intracoastal Waterway
(07.02.20) Am 6.2. war die Bergung der Barge 'ACL 01700', die nach der Havarie der 'Miss Odessa' auf dem Gulf Intracoastal Waterway bei Meile 99 in Berwick, Louisiana auseinandergebrochen war, in vollem Gang. Dazu mussten zunächst mit einer Kranbarge die über 1.600 Tonnen Felsgestein, die sie geladen hatte, geleichtert werden. Danach erst kann das schwer beschädigte Gefährt selbst gehoben werden.
Die Bedingungen an der Unfallstelle waren schwierig - wegen der saisonalen Hochwasserstände war die Strömungsgeschwindigkeit hoch. Die Arbeiten wurden Tag und Nacht durchgeführt, um die Wasserstraße so schnell wie möglich wieder nutzbar zu machen. Der Gulf Intracoastal Waterway trifft sich hier mit dem Atchafalaya River an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt.
Derzeit warteten über 190 Schlepper und 560 Bargen auf die Weiterfahrt. Am Morgen des 6.2. waren mehr als 80 % der Ladung gelöscht. Die Arbeiten wurden von der Coast Guard Marine Safety Unit Morgan City überwacht. Sie sollten noch drei bis vier Tage andauern.
Barge 'ACL 01700' wird gehoben
Barge 'ACL 01700' wird gehoben
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Die Wettervorhersage für das Wochenende sah aber gut aus, die Bergung ununterbrochen fortsetzen zu können. Die Eigner des Schleppers haben eine Bergungsfirma geheuert, um die Wasserstraße in kürzest möglicher Zeit wieder von allen Einschränkungen zu befreien. Neben der Coast Guard Marine Safety Unit Morgan City assistierte auch das Marine Safety Center's Salvage Engineering Response Team der Küstenwache bei der Arbeit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht 'Midway Island'
Segelyacht 'Midway Island'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Bergungsarbeiten an gestrandeter Yacht in Hilo
(07.02.20) Am 6.2. waren Berger dabei, umweltgefährdende Stoffe von der 63 Fuß langen, amerikanischen Segelyacht 'Midway Island' zu entfernen, die auf der Fahrt von Los Angeles vor Hilo gestrandet war. Die US Coast Guard arbeitete zu diesem Zweck auch mit dem State of Hawaii, örtlichen Behörden sowie dem Department of Land and Natural Resources zusammen. An Bord des Schiffs waren maximal 6,8 Tonnen Diesel und zwei Batterien, die es zu entfernen galt. Eine Sicherheitszone von 100 Yards wurde für sieben Tage ringsum um den Havaristen, der auf Felsen nordwestlich von Hilo Harbor lag, eingerichtet, um eine sichere Durchführung der Operation zu gewährleisten.
Eine Notice to Mariners wurde regelmäßig ausgestrahlt. Am 5.2. untersuchte zunächst eine Drohne die Strandungsstelle und den Zustand des Schiffs. Am 6.2. sollte ein Bergungsteam den Diesel in 200-Liter-Fässer pumpen. Die vollen Fässer sollten dann mit einem Helikopter zu einem Vakuumtruck an Land geflogen und der Inhalt ordnungsgemäß entsorgt werden.
Ein Standby-Schiff und ein Rettungsschwimmer wurden einsatzbereit gehalten. Die Wetterverhältnisse vor Ort wurden kontinuierlich überwacht, da sie den sicheren Fortgang der Arbeiten beeinflussen konnten. Aktuell wurden fünf Fuß hohe Wellen und fünf Meilen Windgeschwindigkeit gemessen. Die Ursache der Strandung wurde noch untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dichtungsschaden auf Tanker vor Caister
(07.02.20) Auf dem italienischen Tanker 'Syn Altair', 5778 BRZ ( IMO: 9158240 ), der auf der Fahrt von Ceuta nach Tees war, kam es am 6.2. um 10.40 Uhr zu einem Bruch an einer Dichtung einer Kraftstoffleitung. Das Schiff war NUC 38 Meilen vor Caister auf Position 52 52 18 N, 002 42 30 E. Die Reparaturarbeiten durch die Crew wurden um 11.40 Uhr abgeschlossen, und das Schiff setzte seine Reise fort. Es machte am 7.2. um 4.45 Uhr in Teesport fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Lurøy/Norwegen von Felsen gehoben
(07.02.20) Am Morgen des 6.2. wurde die am Vortag gestrandete, norwegische Fähre 'Lovund Superior', 106 BRZ (IMO: 8222331), geborgen. Sie wurde von den Felsen bei Lurøy heruntergehoben und dann abgeschleppt. Dabei kamen der Offshore-Schleppversorger 'Nautilus Balder' (IMO: 8406157) und der Bargecarrier 'Nautilus Maxi' (MMSI: 258269500) des Seløy Undervannservice mit seinem Hebegerät zum Einsatz.
Auch die 'Nautilus Survey' (IMO: 9176943), und die 'Nautilus Aldra' (IMO: 7409877) waren aus Bjørn in Dønna gekommen, um nach der Havarie zu assistieren. Taucher hatten Rumpf und Strandungsstelle zunächst inspiziert. Nach der erfolgreichen Bergung wurde das am Rumpf beschädigte Schiff an den Kai in Onøy transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Mittellandkanal
(07.02.20) Zwei Tankmotorschiffe kollidierten am 5.2. gegen 20.30 Uhr auf dem Mittellandkanal in Lübbecke kollidiert. Sie kamen sich im Gebiet der Lübbecker Ortschaft Alswede entgegen. Der Schiffsführer eines der Fahrzeuge versuchte noch, Richtung Steinböschung auszuweichen.
Das gelang jedoch nicht. Die Tanker schrammten mit den Seiten aneinander vorbei. Beide Schiffe blieben aber fahrtüchtig und konnten bis zu einem geeigneten Anleger weiterfahren.
Eines machte in der ostwestfälischen Gemeinde Hille fest und wurde dort auf Lecks untersucht. Die Wasserschutzpolizei begann mit Ermittlungen, ob technische Defekte oder Fahrfehler zum Unfall geführt haben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb im Bosporus
(07.02.20) Am 5.2. um 23.30 Uhr kam es auf dem türkischen Frachter 'Recep Kuru', 3229 BRZ (IMO: 9040948), der von Yuzhny nach Ravenna unterwegs war, zu einem Maschinenausfall im Bosporus vor Kilitbahir. Da das Schiff gefährlich dicht an die Küste herantrieb, wurde der Schlepper 'Turkeli' zur Assistenz und Absicherung geschickt. Er nahm den Havaristen auf den Haken, und er wurde zur Reede von Karanlik Liman gebracht.
Hier warf er am 6.2. gegen ein Uhr Anker. Die Crew begann mit einer Reparatur. Am 7.2. lag das Schiff weiter auf Position 40° 1.61' N 026° 18.37' E. Erst nach einer Klasseinspektion und der Begleichung der Schlepperrechnung würde es seine Fahrt fortsetzen können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekanntes Wrack auf Merwede wird gehoben
(07.02.20) Am 7.2. wollte Rijkswaterstaat ein gesunkenes Fahrzeug vom Grund der unteren Merwede. Bei Papendrecht bergen. Es lag unweit der Eisenbahnbrücke von Dordrecht nach Sliedrecht. Worum es sich bei dem Wrack exakt handelte, war noch unklar.
Es könnte ein Ponton oder etwas Ähnliches sein. Der Rumpf ist neun Meter lang und vier Meter breit. Wie lange das Objekt dort gelegen hat, war ebenfalls unbekannt. Zwischen 11 und 14 Uhr sollte die Bergung durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sank nach Feuer in Los Angeles
(07.02.20) Am Abend des 6.2. geriet eine 30 Fuß lange Motoryacht in der Marina in Marina del Rey am 14000 Block des Marquesas Way in Brand. Es kam auch zu einer Explosion. Das Los Angeles County Fire Department war rasch vor Ort und hatte die Lage um 21.20 Uhr unter Kontrolle. Die Yacht aber begann dann durch die erlittenen schweren Schäden übers Heck zu sinken.
Es hatte sich niemand an Bord befunden. Auch ein zweites Boot, das gegenüber der Yacht festgemacht war, wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Rettung für CDRY Blue
(07.02.20) Während die Überwachungstätigkeiten an der Strandungsstelle des italienischen Frachters 'CDRY Blue", 5629 BRZ (IMO: 9504619), am der Südwestküste der Insel Sant'Antioco kontinuierlich weitergeführt wurden, zeichnete sich inzwischen ab, dass das Schiff nie wieder fahren wird. Die Eigner haben jetzt eine Ausschreibung gestartet zum Abwracken des Havaristen vor Ort.
Die Schäden am Rumpf waren inzwischen zu schwer, als dass es noch eine Aussicht geben würde, ihn wieder flottmachen zu können. Außerdem macht die Lage des Frachters inmitten der Felsen ein Abbergen unmöglich. Die Ausschreibung zur Räumung dauert noch bis zum 10.2.
Danach werden die Angebote gesichtet und kann eine Entscheidung über die zu wählende Methode getroffen werden. 15 Firmen wurden zur Angebotsabgabe eingeladen. Der finale Plan muss dann von der Regierung der Region, der italienischen Küstenwache und der Gemeinde von Sant'Antioco genehmigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Trawler sank vor Estland
(07.02.20) Am Abend des 6.2. sank der 21 Meter lange, russische Trawler 'Pongoma' (MMSI: 273395860) vor der Küste von Estland. Die siebenköpfige Crew aus Petersburg und Kaliningrad wurde gerettet. An der SAR-Operation waren sowohl estnische wie auch finnische SAR-Einheiten mit jeweils einem Hubschrauber sowie die Küstenwache und Polizei von Estland, zwei SAR-Boote und zwei finnische Handelsschiffe beteiligt.
Das Schiff war 15 Meilen nördlich der Juminda-Halbinsel um 23.40 Uhr in Seenot geraten. Es hatte Ruderausfall und keine elektrische Versorgung mehr, und es kam zu einem Wassereinbruch. Die Crew setzte einen Notruf mit den Koordinaten des Havaristen ab und flüchtete dann in eine Rettungsinsel.
Ihr Schiff sank 20 Minuten nach Aktivierung des EPIRB. Das MRCC strahlte ein Mayday-Relay aus und kontaktierte Schiffe in der Nähe. Als erstes war ein unter Liberia-Flagge laufender Tanker vor Ort und nahm die Schiffbrüchigen eine halbe Stunde nach Verlassen ihres Schiffs an Bord.
Ein finnischer SAR-Helikopter winschte zwei verletzte Fischer auf und flog sie in ein Krankenhaus in Helsinki. Ein estnischer Hubschrauber brachte die anderen fünf ins North Estonia Medical Center für einen medizinischen Check. Keiner musste stationär aufgenommen werden.
Die leere Rettungsinsel wurde von einem estnischen Polizeiboot geborgen. Die Behörden leiteten eine Untersuchung des Schiffbruchs ein. Die 1985 erbaute 'Pongoma' war von Primorsk im Vyborg-Distrikt in die estnischen Gewässer gelaufen. Sie war im Sommer 2019 verkauft worden und seit Ende Dezember von diesem Hafen aus im Einsatz. Im November 2018 war der Trawler im Kirov-Distrikt am Zusammenfluss von Tosna und Neva auf Grund gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


06.02.2020

Gestrandete Barge
Gestrandete Barge
(Bild: Luca Turi) Großbild klick!
Losgerissene Barge bei Bari gestrandet
(06.02.20) Am 5.2. verlor der italienische Schlepper 'Macistone', 196 BRZ (IMO: 8209901), eine Barge der Rosetti-Marina in Brindisi, mit der er am 30.1. aus Augusta nach Ravenna ausgelaufen war. Der Schleppzug hatte vor einem aufkommenden Sturm vor dem Hafen von Manfredonia (Foggia) Schutz gesucht. Doch als die Lage auch hier am Nachmittag bedrohlich wurde, entschied die siebenköpfige Crew, wieder in See zu stechen.
Doch bei dem starken Wind aus nördlicher Richtung wurde der Schleppzug nach Süden vom Kurs abgetrieben und war nicht in der Lage, Bari zu erreichen. Er wurde stattdessen nach Brindisi umdirigiert. Allerdings riss sich auf dem Weg dorthin bei hohem Seegang der Schleppanhang los und trieb südlich von Bari zwischen der Sant'Anna-Promenade und San Giorgio auf Grund.
Das unbemannte, antriebslose Gefährt kam dort in schwerer Brandung fest. Die 'Macistone' suchte derweil Schutz im Hafen von Bari. Ihre Crew blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Ägina
(06.02.20) Am 1.2. kam es auf der griechischen Katamaranfähre 'Flying Cat 6', 493 BRZ (IMO: 9164299), zu einem Maschinenschaden, als sie sich mit 67 Passagieren und 11 Crewmitgliedern an Bord zwei Meilen nordöstlich von Ägina befand. Sie war zuvor von Piräus zum Liniendinest Poros-Hydra-Ermioni-Spetses-Porto Heli ausgelaufen. Das Schiff kehrte zur Reparatur in den Abgangshafen zurück.
Die Fahrgäste wurden von der Reederrei mit anderen Verkehrsmitteln zu ihren Fahrtzielen gebracht. Am 6.2. lag die Fähre weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flussfähre 'Fritz Middelanis'<
Flussfähre 'Fritz Middelanis'
(Bild: Raimond Spekking) Großbild klick!
Rheinfähre durch Kollision mit Treibgut beschädigt
(06.02.20) Die deutsche Flussfähre 'Fritz Middelanis' (MMSI: 211650870), die zwischen Köln-Langel und Leverkusen-Hitdorf verkehrt, kollidierte am 5.2. mit Treibgut auf dem Rhein. Dabei wurde ein Blatt des Propellers verbogen. Der Betreiber Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), der zu gleichen Teilen wie die Stadt Leverkusen an dem Betreiber, Rheinfähre Köln-Langel / Hitdorf GmbH beteiligt ist, nahm das Schiff aus dem Betrieb.
Der Schaden am Antrieb wurde anschließend am Ufer inspiziert und der defekte Propeller ausgetauscht. Wegen des derzeitigen Hochwassers musste das Schiff aber trotz der Reparatur weiter in Leverkusen am Anleger bleiben. Auf dem Rhein war derzeit viel Treibgut unterwegs, weil es 2019 kein Hochwasser gab und durch den aktuell hohen Wasserstand jetzt Uferbereiche freigespu¨lt werden, von denen das Treibgut mitgerissen wird.
Verbogene Schraube der 'Fritz Middelanis'
Verbogene Schraube der 'Fritz Middelanis'
(Bild: HGK AG) Großbild klick!
Wegen der Sicherheit der Fahrgäste und der Mitarbeiter wird das Schiff deshalb frühestens am 7.2. gegen Mittag den Dienst aufnehmen, wenn der Rheinpegel dann wieder gesunken ist und die Strömung nachgelassen hat. Zuvor sollten die Verhältnisse auf dem Fluss aber erst geprüft werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper 'York Syme' brennt
Schlepper 'York Syme' brennt
(Bild: Fire and Emergency Birkenhead) Großbild klick!
Feuer auf Schlepper in Auckland
(06.02.20) Auf dem neuseeländischen Schlepper 'York Syme', 145 BRZ (IMO: 5396090), brach am 6.2. um 14.55 Uhr in Aucklands Waitemata Harbour ein Feuer aus. Das Schiff lag 500 Meter vom Ufer der Soldiers Bay bereits seit einiger Zeit vor Anker. Es befand sich niemand an Bord.
Ein Jet-Ski-Fahrer entdeckte den Brand und alarmierte die Fire and Emergency New Zealand Birkenhead Station, die mit zwei Crews ausrückte. Auch ein Boot der Coatguard und die Polizei waren zur Unterstützung vor Ort. Gegen 16 Uhr ging ein Team aus Parnell an Bord und brachte das Feuer mit Spezialausrüstung unter Kontrolle.
Es war nicht die erste Havarie des 1961 erbauten Schiffs. Im März 2017 war es auf dem Weiti River in Nord-Auckland auf Grund gelaufen. 1997 strandete es in Gulf Harbor. Der Vorfall wurde von der Transport Accident Investigation Commission untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Shearwater
(06.02.20) Auf der kanadischen Fähre 'Nimpkish', 266 BTZ (IMO:7324388), kam es am 1.2. um 6.45 Uhr zu einem Ausfall der Bakbord-Hauptmaschine. Daraufhin kollidierte sie beim Anlegemanöver in Shearwater mit dem Kai und trug geringe Schäden davon. Am 4.2. um 16 Uhr kehrte sie in den Dienst nach Bella Coola zurück, wo sie am 5.2. erstmals wieder festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überladung und Maschinenausfall
(06.02.20) Auf dem unter Zypern-Flagge laufenden, aus Sorel gekommenen Bulkcarrier 'Sirius', 23456 BRZ (IMO: 9541887), wurde am 31.1. um 20.45 Uhr in Baie-Comeau, Quebec, auf Position 49 15 13.6 N, 068 07 55.5 W, eine Überladung festgestellt. Als das Schiff vom Kai ablegte, meldete der Lotse einen Maschinenausfall. Es warf Anker auf der Reede von Baie Comeau und lag dort am 6.2. weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer im Maschinenraum
(06.02.20) Auf dem kanadischen Schlepper 'Ocean Tundra', 719 BRZ (IMO: 9645504), kam es am 30.1. um 21.30 Uhr zu einem Brand im Maschinenraum. Das Schiff lag zu der Zeit am Kai in Quebec City. Der Schaden blieb gering.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Maschinenausfall auf der Kieler Förde
(06.02.20) Am 5.2. kam es gegen 17 Uhr auf dem Kieler Fahrgastschiff 'Strande', 266 BRZ (IMO: 8400074), im Dienst zwischen Kiel und Laboe zu einem Maschinenausfall vor dem Hafen von Möltenort. Das Schiff wurde durch eine Notankerung gestoppt. Um 18.40 Uhr wurde der Havarist an den Ponton der SFK-Reederei am Bahnhofskai in Kiel geschleppt. Alle weiteren fahrplanmäßigen Fahrten wurden gestrichen, bis die notwendigen Reparaturen abgeschlossen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weltumsegler tot auf seiner Yacht vor Jamaika gefunden
(Datum) Die britische Segelyacht 'Avrio' wurde am 27.1. rund 70 Seemeilen vor Ocho Rios an der Nordküste Jamaikas in der See treibend von der jamaikanischen Coastguard geentert. An Bord fanden sie den bereit stark verwesten, nackten Körper des Skippers Mark Brennan aus South Shields, Tyne and Wear. Der Motor der Segelyacht war offenbar ausgefallen, weil der Treibstoff stark verschmutzt war. Das Funkgerät war nicht einsatzfähig, und ein EPIRB fehlte. Ein Dingie, das beim Auslaufen der Yacht in Großbritannien noch an Bord gewesen war, hatte der als eher unerfahren geltende Skipper wohl bereits vor einiger Zeit bei der Querung des Atlantiks verloren.
Die Küstenwache informierte die lokalen Polizeibehörden, die den Leichnam obduzieren lassen wollen, um festzustellen, ob es eine Fremdeinwirkung beim Tod des 42-Jährigen gegeben haben könnte. Er war am 6.12. mit der 30-Fuß Halmatric einhand und nonstop von Großbritannien in die Karibik gestartet, um mit einigen Stopps rund um die Welt führen zu segeln. Nach rund drei Wochen erreichte er Barbados, von wo aus es bald weiter nach Grenada ging.
Dort freundete er sich mit einem Segler aus Manchester an, von dem er sich wiederum nach ein paar Tagen verabschiedete und Richtung Norden nach Jamaika in See stach. Der befreundete Segler informierte eine Woche später das International Boat Watch Network (IBWN), als er keine Nachricht mehr vom Skipper der 'Avrio' erhielt und diese auch im Zielhafen nicht eintraf.
Daraufhin meldeten der Bruder Brennan am 21.12. als vermisst. Am 19. und 21.1. wurde sein Boot bei drei Flügen von IBWN gesichtet und fotografiert. Sie war erkennbar auf Drift, die Segel waren eingerollt und halbwegs am Baum festgelascht. An Bord war aber bei jedem Überflug kein Lebenszeichen zu erkennen.
Die US Coast Guard informierte dann die Kollegen in Jamaika. Diese nahm nach dem grausigen Fund an Bord die Yacht in Schlepp nach Port Antonio. Die Obduktion soll nun zumindest klären, was der Grund für den Tod an Bord war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband kollidierte mit Maas-Brücke
(06.02.20) and Am Morgen des 6.2. kollidierte ein offenbar zu hoch beladener Schubveband mit der Eisenbahnbrücke über die Maas bei Buggenum in Limburg. Deshalb musste der Zugverkehr zwischen Roermond und Eindhoven unterbrochen werden, bis das Bauwerk inspiziert war. Rijkswaterstaat rückte mit dem Patroullienboot 'RWS 18' an.
Zeitweilig kam es wegen der Ausfälle zu größerem Andrang im Verkehr zwischen Roermond und Venlo, was zu längeren Wartezeiten für Reisende führte. Um 9.45 Uhr wurde der Zugverkehr über die Maas wieder aufgenommen, und die Lage normalisierte sich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Kasko in Harlingen
(06.02.20) In Harlingen brach auf einem Kasko an der Werft Scheepsreparatie Friesland am Koningsweg am 5.2. um 14.10 Uhr ein Feuer aus. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Die örtliche Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit zwei Löschfahrzeugen sowie einer Plattform an.
Sie wurde unterstützt von dem Korps aus Franeker. Vorsorglich wurde eine Ölsperre um den Brandort ausgelegt. Es gelang, das Feuer binnen kurzer Zeit zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm stoppt Suche nach Vermissten
(06.02.20) Am 5.2. wurde die Suche nach den Vermissten des Kutters 'Rúa Mar' in der Straße von Gibraltar angesichts eines aufziehenden Sturms eingestellt. Die Flugzeuge der Civil Guard und der Marine sowie die 'Tofiño' wurden abgezogen. Nur die 'Clara Campoamor' war mit ihrem ROV und Sonar noch in dem Gebiet, in dem der EPIRB sich aktiviert hatte, sollte aber auch am Nachmittag wegen des schlechten Wetters ablaufen mit Windgeschwindikgieten von bis zu 80 km/h.
Die Familien der Angehörigen wurden informiert. Vier Mann wurden noch vermisst, nur Skipper Antonio Javier Maza sowie der Spanisch-Peruaner Óscar Maquera hatten tot geborgen werden können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre muss in Ketchikan repariert werden
(06.02.20) Nach neuerlichen technischen Problemen in Juneau and Bellingham soll die amerikanische Fähre 'Matanuska', 9214 BRZ (IMO: 5228827), in der kommenden Woche auf einer Werft in Ketchikan repariert werden. Sie hatte bereits über eine Woche lang wegen Problemen mit dem Kühlwassersystem in Juneau gelegen. Am 5.2. gab es mit diesem neue Schwierigkeiten.
Deshalb wurde nun eine Werftzeit vom 11.2. bis 2.3. organisiert. Sollten die Arbeiten noch länger dauern, würden die Fährbetreiber nach Alternativen in der verkehrsreichen Zeit Ausschau halten müssen. An Bord der 'Matanuska' befanden sich derzeit noch 20 Fahrgäste mit ihren Autos und Haustieren.
Sie sollten nun mit einer Barge an ihr Fahrtziel gebracht werden. Die 'Matanuska' sllte mit eigener Kraft nach Ketchikan laufen. Da nur die Backbordmaschine von den Problemen betroffen war, kann sie ohne Passagiere mit der Steuerbordmaschine fahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Golden Ray wird in acht Scheiben zerlegt
(06.02.20) Die Berger der T & T Marine Salvage planen, mit einer langen Schneidkette, die an einem Schwimmkran aufgehängt wird, das Wrack der 'Golden Ray' zu zersägen. Es soll in acht jeweils 4.100 Tonnen (3.720 metrische Tonnen) schwere Sektionen zerlegt werden. Das Schiff wird von einem großen Kran überspannt, der an einer Barge auf der gegenüberliegenden Seite des Schiffes verankert wird. Der Kran hebt dann jede Scheibe an und verlädt sie auf eine Transportbarge. Das Schneiden wird erst beginnen, wenn die Berger das Wrack mit einer riesigen Maschensperre umgeben haben, die so konstruiert ist, dass sie alle losen Trümmer auffängt, wenn das Schiff zerlegt wird.
Dutzende von 140-Fuß-Pfählen halten das doppellagige Maschennetz an Ort und Stelle. Der Bau der Barriere sollte in etwa zwei Wochen beginnen und mehr als einen Monat dauern. Die 33 Hektar große Barriere sollte die Verschmutzung des St. Simons Sound verringern. Der Plan wurde am 5.2. vom US Army Corps of Engineers genehmigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschädigter Frachter mit Wassereinbruch in Samsun auf Grund gesetzt
(06.02.20) Am 2.2. kam es auf dem türkischen Frachter 'Tokay Akar', 2725 BRZ (IMO: 7408885), zu Wassereinbrüchen in Ballasttanks in der Vorpiek, den Maschinenraum und untere Bereiche der Aufbauten durch eine Reihe von Löchern, Rissen und Stauchungen im Hafen von Samsun. Um den drohenden Untergang abzuwenden, wurde das Vorschiff im Aufliegeplatz im Industriehafen aufs Ufer gezogen. Achtern war es mit Steuerbordschlagseite vollgelaufen.
Das Schiff war immer noch unter Arrest und wartete auf seine Auktion. Es war am 14.8.2016 vor Samsuns Fischereihafen ins Treiben geraten, nachdem der Anker nicht mehr im Grund hielt, und an der Schutzmole im Sturm gestrandet. Dabei kam es zu erheblichen strukturellen Schäden an Backbordseite und dem Bug. Am 18.8. wurde der Havarist geborgen und lag seither unrepariert in Samsun.
Quelle:Tim Schwabedissen


05.02.2020

'Onderneming - GO 9' im Schlepp
'Onderneming - GO 9' im Schlepp
(Bild: Crew Anteos) Großbild klick!
Havarierter Trawler nach Scheveningen geschleppt
(05.02.20) Am 4.2. kam es auf dem holländischen Trawler 'Onderneming - GO 9', 471 BRZ (IMO: 9257943), zu einem Maschinenschaden auf den Fischgründen vor der holländischen Küste. Er war am 2.2. von Stellendam aus auf Fangfahrt gegangen. Der Havarist trieb antriebslos heftig arbeitend in der aufgewühlten See, und seine Crew bat um Assistenz. Der holländische Schlepper 'Anteos' (IMO: IMO:9223681) kam ihm zu Hilfe und nahm ihn bei schwierigen Wetterverhältnissen auf den Haken. Um 21.15 Uhr wurde der 42 Meter lange Trawler sicher in den Hafen von Scheveningen gezogen und dort festgemacht.


Trawler 'Onderneming - GO 9' im Hafen
Trawler 'Onderneming - GO 9' im Hafen
(Bild: Alain Dooms) Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosionsgefahr auf Frachter vor Ostende
(05.02.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Life Passion', 24198 BRZ (IMO: 9737888), ankert bereits seit dem 20.1. rund 31 Kilometer vor Ostende. Er war mit einer Ladung Eisenerz aus Novorossiysk gekommen. Diese hatte sich auf der Reise erhitzt, und bereits in französischen Gewässern war es zu einer kleinen Explosion gekommen.
Dabei wurde eines der 16 Crewmitglieder leicht verletzt und kam zur Behandlung an Land. Das CROSS Gris Nez koordinierte sich daraufhin mit den Kollegen in Ostende und Holland, und es wurde entschieden, dass der Frachter unter diesen Umständen nicht weiterfahren könnte. Ihm wurde ein Ankerplatz in sicherer Distanz zu den vor der Westerschelde auf Reede liegenden Schiffen zugewiesen.
Eine Sicherheitszone von einer Meile wurde um den Havaristen vom MRCC eingerichtet. Das Patroullienboot 'Sirius' der DAB Flotte ging auf Station und überwachte deren Einhaltung ebenso wie es im Bedarfsfall die Crew hätte abbergen können. Der Frachter behinderte die übrige Schifffahrt nicht.
Durch die Hitzeentwicklung in der Ladung war auch die Gefahr der Entwicklung von Inert-Gasen und einer Wasserstoffexplosion gegeben. Ein Notfallteam ging an Bord und evaluierte die Situation. Dann wurde begonnen, die Laderäume mit Stickstoff zu befüllen und zu belüften, um so die Explosionsgefahr zu eliminieren.
Erst wenn die Temperaturen signifikant gesunken und die Wasserstoffwerte reduziert sind, wird das Schiff ankerauf gehen können. Es war samt seiner Fracht nach Gent bestimmt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Liebherrkran am Schwergutfrachter 'Jumbo Vision'
Liebherrkran am Schwergutfrachter 'Jumbo Vision'
(Bild: Hansestadt Rostock) Großbild klick!
Taucher begannen mit Betriebsstoffbergung in Warnemünde
(05.02.20) Im Rostocker Überseehafen liefen am 4.2. trotz Windstärke sechs die Vorbereitungen für die Bergung der zwei rund 440 Tonnen schweren Liebherr-Mobilkräne, die von dem holländischen Schwergutfrachter 'Jumbo Vision' am 31.1. ins Wasser gestürzt waren und seitdem in elf Metern Tiefe lagen. Wann genau sie geborgen würden, stand aber noch nicht fest. Die Behörden und der Kranhersteller Liebherr arbeiteten weiter an dem Bergungskonzept, bei dem auch eine Demontage der Kräne unter Wasser geprüft wurde.
Am 4.2. begannen Taucher damit, Betriebsstoffe der rund 7.000 Liter Öl und 3.000 Liter Diesel in den Maschinen abzupumpen. Die Arbeiten sollten etwa zwei Tage dauern. Die Taucher wurden dabei vom Schwimmkran 'Baltic Lift' unterstützt. Dieser kann bis zu 200 Tonnen Last heben und wurde an Maschinenteilen der Kräne angeschlagen, damit die Taucher am Hafengrund ungefährdet an die Tanks herankommen konnten.
Heckschaden an der 'Jumbo Vision'
Heckschaden an der 'Jumbo Vision'
(Bild: Hansestadt Rostock) Großbild klick!
Um dabei mehr Platz zu haben, wurde die 'Jumbo Vision' rund 100 Meter verholt. Bei einer Prüfung durch Taucher wurde festgestellt, dass das Schiff unterhalb der Wasserlinie unbeschädigt geblieben war. Das Auslaufverbot blieb aber in Kraft.
Derzeit wurde bei der Stadt darüber beraten, ob das Hafenbecken B teilweise wieder freigegeben werden könnte. Immerhin konnte am 5.2. um 8.30 Uhr der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter 'Lavinia' (IMO: 7221469), der dort ebenfalls gefangen gewesen war, den Rostocker Hafen in Richtung Mecklenburger Bucht verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank vor Sulawesi
(05.02.20) Einsatzkräfte der Kamla Central Maritime Zone in Serei und aus Munte Port sowie Basarnas Munte kamen am Abend des 3.2. der 12-köpfigen Crew des indonesischen Frachters KM 'Graha Angkasa I', 1837 BRZ (IMO: 9124823), zu Hilfe, die in den Gewässern von Serei, Nord-Minahasa in Nord-Sulawesi trieb. Unter ihnen befanden sich auch drei Kadetten. Das Schiff hatte in schwerem Seegang Wassereinbruch erlitten.
Nachdem Wasser in den Maschinenraum eindrang, fiel der Antrieb aus. Die Bakamla Fleet Base mobilisierte die KN 'Gajah Laut - 404', und KN 'Singa Laut - 402', um die Seeleute mit RHIBs und Schlauchbooten abzubergen. Bei schweren Regenfällen, hohem Seegang und minimaler Sicht war die Rettungsaktion kompliziert.
Doch um 22.45 Uhr waren alle Mann unversehrt in Sicherheit. Die KM 'Graha Angkasa I' ging samt ihrer Ladung von 3.000 Tonnen Zement kurz darauf unter. Die Schiffbrüchigen wurden zum Munte Syahbandar Office gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Hilo gestrandet
(05.02.20) Die Coast Guard Honolulu kam am 3.2. dem 63 Fuß langen Motorsegler 'Midway Island' zu Hilfe, der um 17.30 Uhr bei Ale Ale'a Point in der Hilo Bay auf Grund gelaufen war. Er saß mit starker Steuerbordschlagseite auf den Felsen nordwestlich von Hilo Harbor zwischen dem Wainaku Scenic Point und dem Honolii Beach Park in der Brandungslinie fest. Auch das Hilo Fire Department kam mit einem Fahrzeug, einem Boot und dem Rescue Chopper 1 der Waiakea Rescue Station zu Hilfe.
Der Helikopter barg den Skipper mit einem Netz ab und flog ihn zum Beach Park, wo er gecheckt wurde, aber keine weitere medizinische Betreuung benötigte. Mit dem ersten Tageslicht des 4.2. startete eine mit Ölbekämpfern der Coast Guard Honolulu an Bord, um nach möglichen Verschmutzungen Ausschau zu halten. Ein weiterer kam von dem Coast Guard Marine Safety Team Hawaii und unternahm mit einem Vertreter des Hawaii Department of Land and Natural Resources eine Lageeinschätzung.
Zu dem Zeitpunkt wurde kein Austritt von Flüssigkeiten festgestellt. Das Boot hatte maximal 1,800 Gallonen Diesel an Bord sowie zwei Batterien. Die Coast Guard, der State of Hawaii und örtliche Behörden setzten die Überwachung fort. Vor Ort waren drei Fuß hohe Wellen und 10 Meilen Windgeschwindigkeit, und der Skipper, der 34 Tage unterwegs gewesen war, hatte vergeblich versucht, den Hafen zu erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sicherheitszone für Bargenbergung
(05.02.20) Die US Coast Guard hat vom 3.2. bis zum 10.3. eine Sicherheitszone südöstlich von San Jose Island nahe Corpus Christi, Texas eingerichtet, um sechs gestrandete Tankbargen zu bergen. Diese lagen an der Südostküste der Insel. In der Zone ist Schiffsverkehr und der Zutritt verboten, wenn er nicht vom Kapitän der Port Coast Guard Corpus Christi erlaubt wurde. Die Bargen waren im Hurrikan Harvey gestrandet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenraumbrand in East Loch Tarbert
(05.02.20) Auf der englischen Fähre 'Loch Riddon', 206, BRZ (MMSI: 232003371), die von Portavadie nach East Loch Tarbert in Schottland unterwegs war, brach am 3.2. auf Position 55 51 59.6 N, 005 24 35.0 W ein Maschinenraumbrand aus. Der Scottish Fire Service und das Tarbert Coast Rescue Team wurden alarmiert und kamen zum Anleger in East Loch Tarbert. Es gelang hier, den Brand zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief bei Lurøya/Norwegen auf Grund
(05.02.20) Die norwegische Fähre 'Lovund Superior', 106 BRZ (IMO: 8222331), lief am Morgen des 5.2. westlich von Lurøya in Nordland auf Position 66° 25.91' N 012° 49.24' E auf Grund und erlitt einen Wassereinbruch. Mehrere Schiffe reagierten auf den Notruf der dreiköpfigen Crew. Um 8.50 Uhr war die norwegische Fähre 'Regine Normann', 583 BRZ (IMO: 9845623), die von Nesna nach Vågaholmen unterwegs war, an der Unfallstelle und setzte ein Rettungsboot aus.
Es nahm die drei an Bord und setzte sie auf einem in der Nähe befindlichen Kutter ab. Nur lag der Fokus darauf, den Havaristen zu bergen. Gegen Mittag befanden sich das norwegische Bergungsschiff 'Nautilus Survey' (IMO: 9176943), und die Fähre 'Nautilus Aldra' (IMO: 7409877) an der Strandungsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre muss in Halhjem/Norwegen repariert werden
(05.02.20) Die norwegische Fähre 'Samnøy', 7294 BRZ (IMO: 9825817), blieb am 4.2. wegen eines technischen Schadens am Kai in Hjalhem liegen und musste repariert werden. Der Fährdienst zwischen Sandvikvåg und Halhjem wurde am Morgen deshalb unterbrochen. Die Abfahrten von Halhjem um 05.40, 7.20, 09.00 und 10.40 Uhr sowie die von Sandvikvåg um 6.30, 8.10, 09.50 und 11.30 Uhr wurden von Torghatten Nord abgesagt.
Es mussten zur Reparatur erst Ersatzteile beschafft und in Rubbestadneset, wo die Fähre gegen 16 Uhr festmachte, eingebaut werden. Deshalb sollte zunächst eine Ersatzfähre den Dienst übernehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Raddampfer-Nachbau auf Waimakariri River havariert
(05.02.20) 68 Passagiere und Crewmitglieder saßen auf dem Ausflugsschiff 'Kaiapoi River Queen' fest, nachdem es am 5.2. gegen 11.20 Uhr auf dem Waimakariri River einen Ausfall einer seiner beiden Maschinen hatte und dann zwischen Kairaki Beach und dem Zusammenfluss von Waimakariri- und Kaiapoi River auf Grund gesetzt worden war. Das erst unlängst überholte Schiff bot seit November 2019 Fahrten in Kaiapoi an. Nachdem die Coastguard einen Notruf erhalten hatte, kam sie gemeinsam mit der Polizei zu Hilfe.
Der Havarist wurde wieder flottgemacht und zurück nach Kaiapoi geschleppt. Kommende Woche sollte er nach einem Austausch der schadhaften Maschine wieder in Fahrt gehen. Es handelt sich um den für 99 Passagiere und sechs Crewmitglieder ausgelegten Nachbau eines Raddampfers, der seinen Liegeplatz an derWilliam Street Bridge vor dem Port and Eagle Brew Pub hat.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.02.2020

Noch ein Unfall durch Kran
Noch ein Unfall durch Kran
(Bild: Stefan Tretropp) Großbild klick!
Warnemünde: Weiterer Unfall bei Liebherr
(04.02.20) Nach dem Untergang der beiden Liebherr-Kräne in Warnemünde wurde die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) hinzugezogen. Die Kräne lagen weiterhin in etwa elf Metern Tiefe am Liebherr-Kai. Wann sie geborgen werden können, war noch nicht bekannt.
Die BSU setzte bei ihren Untersuchungen auf Zeugenaussagen, Aufzeichnungen durch Überwachungskameras und elektronische Schiffsdaten. Der Unfall ereignete sich bei Positionierungsarbeiten am zweiten Krans auf der 'Jumbo Vision'. Das Schiff geriet in Schieflage und beide Kräne rutschten in das Hafenbecken.
Bergungsspezialisten haben damit begonnen, Öl und Diesel aus den Tanks der Kräne zu pumpen. Insgesamt müssen etwa 10 Tonnen abgesaugt werden. Die Kräne blockierten zwar weiterhin das Hafenbecken B, behinderten aber nicht die übrige Schifffahrt im Überseehafen und auf der Warnow. Das Bergungskonzept wird voraussichtlich Mitte der Woche fertiggestellt. Aktuell lag das Kranschiff 'Baltic Lift' (IMO: 8872796) längsseits des beschädigten Schwergutfrachters, vor dessen Bug war das Rostocker Ölbekämpfungsschiff 'Flunder' vertäut.
Unterdessen kam es zu einem weiteren Unfall bei Liebherr im Rostocker Überseehafen. Beim Sturz von einem Kran verletzte sich am 3.2. gegen 13.30 Uhr ein Mitarbeiter schwer. Kollegen, die das Unglück beobachteten, alarmierten sofort die Rettungsdienste. Wenig später trafen Rettungswagen, Notarzt und die Berufsfeuerwehr vor Ort ein.
Der 29-jährige lag auf dem Boden direkt neben einem Kran und wurde dort von Rettungskräften versorgt. Vorsichtig wurde er mit einer Trage in einen Rettungswagen gebracht. Er war nach dem Unfall ansprechbar. Bisher konnten noch keine Angaben zur Unfallursache oder zum genauen Hergang des Unglücks gemacht werden. Die Ermittlungen dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Mila'
Archivbild 'Mila'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Erneut überladener Frachter in Brunsbüttel
(04.02.20) Schon wieder wurde ein Frachter überladen in Brunsbüttel gestoppt. Diesmal war es die holländische 'Mila', 2528 BRZ (IMO: 9331335), auf der Beamte des Wasserschutzpolizeireviers in Brunsbüttel eine Unterschreitung des Mindestfreibords um acht Zentimeter feststellten, als es am 1.2. um 9.30 Uhr in die kleine Südschleuse einlief. Laut den hydrostatischen Daten des Schiffes entsprach dies einer Überladung von etwa 80 Tonnen.
Das mit insgesamt rund 3.360 Tonnen Stahl beladene Schiff befand sich auf der Reise von Velsen nach Stettin. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung eingezogen. Die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr verfügte ein Weiterfahrverbot, bis das Schiff wieder auf Marke lag und ordnete zur Sicherung des Verfahrens die Einziehung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 2.300 Euro an.
Um 11 Uhr verließ der Frachter die Schleuse wieder und machte an den Segelschiffsdalben im Brunsbütteler Binnenhafen fest. Hier lag er am 4.2. weiterhin. Unterdessen verließ der unter Belize-Flagge laufende Frachter 'Lina' (IMO: 9128001), nachdem im Elbehafen die Überladung korrigiert worden war, am 3.2. um 14.35 Uhr Brunsbüttel und nahm Kurs auf Leixoes, wo er am 8.2. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tierfrachter 'Queen Hind' zurückgesackt
Tierfrachter 'Queen Hind' zurückgesackt
(Bild: Ioan Dorian) Großbild klick!
Bergung gescheitert - gekenterter Tierfrachter hatte versteckte weitere Ladedecks
(04.02.20) Eine grausige Überraschung gab es bei dem Versuch, den im November 2019 vor Midia gekenterten, unter Palau-Flagge laufenden Tierfrachter 'Queen Hind', 3785 BRZ (IMO: 7920675), mit einem Schwimmkran zu bergen. Als der rumänische Schwimmkran 'GSP Neptun' (MMSI: 249915000) assistiert von der 'GSP Granit' (IMO: 7620005), der Grup Servicii Petroliere (GSP Offshore), die die Ausschreibung zur Wrackräumung gewonnen hatte, das Wrack am 1.2. anheben wollte, brachen entgegen der Gewichtskalkulationen um 9.45 Uhr die Trossen, und das Schiff, das bereits weit aufgerichtet und angehoben war, sackte auf die Seite zurück. Es war in den Tagen zuvor mit 12 Stahlträgern verstärkt worden, damit es nicht beim Anheben auseinanderreißt.
Nachdem das Wrack in halb aufgerichteter Position zurück auf dem Hafengrund gelandet war, wurden Taucher zu Untersuchungen ins Schiffsinnere geschickt, die dort versteckte weitere Ladedecks fanden. Diese waren mit weiteren Kadavern gefüllt, die das Gewicht des Wracks so stark erhöht hatten, dass die von den Bergern vorgenommenen Berechnungen nicht mehr stimmten. Diese zusätzlichen Decks samt ihrer Fracht waren nicht deklariert gewesen.
Sie könnten zu der Überladung geführt haben, wegen der der Frachter kenterte. Und durch sie wurde auch die Hebekapazität von 1.380 Tonnen, auf die der Kran in Erwartung von 800 Tonnen Gewicht ausgelegt war, weit übertroffen. Auch die bisher angenommene Anzahl von rund 14.600 toten Schafen dürfte so noch um mehrere tausend höher liegen.
Nur 254 Schafe waren nach dem Kentern des Schiffs in einer mehrtägigen, zermürbenden Aktion von Bord gerettet worden. Nur 180 von ihnen überlebten am Ende, die anderen starben an Verletzungen und Erschöpfung. Die überlebenden Schafe dürfen nun auf einem Gnadenhof bei Bukarest leben.
Quelle:Tim Schwabedissen


U-Boot USS 'Grayback - SS 208'
U-Boot USS 'Grayback - SS 208'
(Bild: Lost 52 Project) Großbild klick!
Koordinaten vertauscht - Amateurforscher findet Untergangsposition verschollenen U-Boots
(04.02.20) Dank eines japanischen Amateurforschers konnte das Wrack des U-Boots USS 'Grayback - SS 208'vor Okinawa lokalisiert werden, gut 75 Jahre nachdem das Boot im März 1944 verschwand. Es lief am 30.6.1941 vom Stapel und nahm am 12.1.1942 nach Kriegseintritt der USA Kurs auf den Pazifik. Sie versenkte 24 Schiffe mit 63.835 Tonnen und diente 1943 als Sender beim Bombardement der Munda Bay.
In diesem Zuge rettete es auch die sechsköpfige Crew eines abgestürzten B-26-Bombers von der Insel. Zwei Mann gingen am 5.1. an Land und fanden die Männer. Drei von ihnen waren verwundet. Alle konnten mit einem Boot auf die USS 'Grayback' gebracht werden, die zwischenzeitlich abgetaucht war.
An 28.1.1944 lief das Boot mit einer 80-köpfigen Crew von Pearl Harbor aus und sollte am 7.3 nach Midway zurückkehren. Dort kam sie aber nie an. Nach dem Krieg versuchte die US Navy mit den militärischen Aufzeichnungen Japans das Schicksal herauszufinden.
Die Behörden nahmen 1949 an, dass USS 'Grayback' 100 Meilen südöstlich von Okinawa gesunken war. Das Lost 52 Project, eine Gruppe, die das Schicsal aller 52 verschollenen US-U-Boote klären will, bekam nun Kontakt mit Yutaka Iwasaki, einem japanischen Amateurforscher, der sich die Aufzeichnungen der japanischen Marine in der Base in Sasebo vorgenommen hatte.
Er fand eine Reihe von Funksprüchen vom 27.2.1944, die besagten, dass ein Nakajima B5N-Bomber eine 500-Pfund-Bombe auf ein aufgetauchtes Boot abgeworfen hatte. Dieses explodierte und ging ohne Anzeichen auf Überlebende unter. Die Aufzeichnungen beinhalteten auch die Koordinaten des Angriffsorts.
Diese passten aber nicht zu denen der US Navy von 1949. Offenbar durch einen Übersetzungsfehler wurden Längen- und Breitengrad um eine Ziffer verkehrt angegeben, was die Distanz von 100 Meilen erklärte. Als Iwasaki die Diskrepanz erkannte, machte sich eine Expedition unter Leitung von Tim Taylor vom Project 52 mit ROVs auf die Suche nach dem Wrack auf der Basis der neuen Koordinaten.
Tatsächlich wurden sie 50 Meilen südlich von Okinawa auf 1,400 Fuß Wassertiefe fündig. Am Wrack wurde eine Plakette befestigt, und die Familien der Angehörigen bekamen nach einem Dreivierteljahrhundert Gewissheit über die letzte Ruhestätte der Toten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überhitzter Wellengenerator Schuld an Maschinenausfall
(04.02.20) Am 2.2. um 15.15 Uhr kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter 'Ceres', 9983 BRZ (IMO: 9429211), der Buss Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg zu starker Rauchentwicklung und einem Maschinenausfall, als er auf der Reise von Bremerhaven und Hamburg nach Kaliningrad im Nord-Ostsee-Kanal auf Ostkurs unterwegs war. Das Schiff wurde manövrierunfähig und musste bei Kanalkilometer 51 auf Höhe von Breiholz durch ein Notankermanöver gestoppt werden. Der Lotse meldete, dass das Schiff in der südlichen Kanalböschung gelandet sei.
Der Kieler SFK-Schlepper 'Stein' (IMO: 9241243) wurde herbeigeholt und eskortierte den Havaristen gegen 17 Uhr in Richtung Kiel. Dort traf er um 20.15 Uhr im Scheerhafen ein. Bei der nachfolgenden Untersuchung stellte sich heraus, dass ein überhitzter Wellengenerator Schuld an der Havarie gewesen war.
Nach einer provisorischen Reparatur durch die Crew ging es am 3.2. um 1.20 Uhr weiter nach Baltiysk Port. Hier machte das Schiff am 4.2. gegen vier Uhr fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Straftaten, Ordnungswidrigkeiten und Verstöße auf Turmalin
(04.02.20) Bei einer Kontrolle an Bord des unter Malta-Flagge laufenden Bulkcarriers 'Turmalin', 51195 BRZ (IMO: 9474644), am 27.1. im Elbehafen Brunsbüttel und am Anleger des Heizkraftwerkes Wedel haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel und Mitarbeiter der zuständigen Ordnungsbehörde diverse Verstöße festgestellt. Einsatzkräfte unterzogen das Schiff einer Überprüfung im Elbehafen. Dabei stellten sie, wie auch bei einer Nachkontrolle am 28.1. in Wedel, mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe und die zuständigen Ordnungsbehörden erhielten von diesem Umstand Kenntnis.
Die Berufsgenossenschaft für Verkehr und Transportwirtschaft führte daraufhin in Wedel eine Hafenstaatskontrolle durch und sprach aufgrund der technischen Mängel ein Weiterfahrverbot bis zur Beseitigung der Unzulänglichkeiten aus. Wegen der abfallrechtlichen Verstöße zogen die Wasserschutzpolizisten 2.200 US-Dollar als Sicherheitsleistung ein. Unter anderem lagerten offene Metallfässer, gefüllt mit Kraftstoff- und Altölresten an Deck.
Zudem erfolgte eine gesetzeswidrige Entsorgung von Ladungsrückständen auf See. Gegen den 2. Schiffsingenieur leiteten die Beamten wegen der von ihm zu verantwortenden Mängel an der Schiffskläranlage ein Ordnungswidrigkeitsverfahren mit einer Sicherheitsleistung von insgesamt 930 US-Dollar ein. Am 4.2. lag der Frachter weiter am Kraftwerk in Wedel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge nach Havarie zerbrochen
(04.02.20) Der amerikanische Schlepper 'Miss Odessa' (MMSI: 367430630) lief am 2.2. auf dem Gulf Intracoastal Waterway bei Meile 99 nahe Berwick, Louisiana, auf Grund. Der Vessel Traffic Service Berwick Bay wurde gegen 22 Uhr über die Havarie des Schiffs, das mit sechs mit Steinen beladenen Hopperbargen unterwegs war, informiert. Es war auf Südkurs auf dem Atchafalaya River unterwegs gewesen und drehte nach Westen auf den GICW ab.
Dabei geriet es auf Grund. Als die 'Miss Odessa' versuchte, sich zu befreien, brach eine angekoppelte Barge, die 200 Fuß lange und 35 Fuß breite 'ACL 01700', auseinander und knickte mittschiffs ein. Nur noch die beiden Enden ragten wenig später aus dem Wasser. Am 3.2. um 8.30 Uhr kamen Inspektoren der Coast Guard Marine Safety Unit Morgan City zur Unfallstelle.
Die 'Miss Odessa' und die anderen fünf Bargen waren unversehrt geblieben. Um 19 Uhr machte der Schlepper in Morgan City Port fest. Es wurden auch keine Gewässerverschmutzungen festgestellt. Die Coast Guard stoppte alle anderen Schiffe im Bereich der Unfallstelle.
Um 14.30 Uhr waren 12 südgehende, sechs westgehende, 28 ostgehende und vier nordgehende Verbände betroffen. Die Reederei des Havaristen, die American Commercial Barge Line, heuerte eine Bergungsfirma, um die gesunkene Barge zu räumen. Dabei assistierten auch Bergungsingenieure der Coast Guard.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Ashdod geborgen
(04.02.20) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Zelek Star', 2833 BRZ (IMO:9379117), wurde über einen Monat nach seiner Strandung bei Ashdod am 26.12. von der Firma T&T Salvage geborgen. In den vergangenen Wochen schaufelten Bulldozer den Sand rund um den am Wellenbrecher des Hafens aufsitzenden Havaristen weg. Am 31.1. dann begann ein Schlepper das mit dem Bug landeinwärts liegende Schiff zu drehen.
Nachdem es 238 Grad herumgezogen war, zeigte der Bug fast in Richtung offenes Meer. Am 2.2. dann konnte es vom Strand gezogen werden. Nach einer ersten Inspektion machte es am 3.2. um 16.30 Uhr am Ashdod Port Terminal fest.
Hier sollte nun eine detaillierte Schadensaufnahme stattfinden durch Techniker und Inspektoren. Die Reederei und ihre Versicherung hatte eigentlich kein großes Interesse an einer Bergung gehabt, denn der Schiffswert wurde nur auf 1,3 Millionen Dollar taxiert. Die Bergungskosten betrugen indes drei Millionen Dollar. Das israelische Transportministerium hatte aber unmissverständlich klargemacht, dass ein Aufgeben des Schiffs an der Strandungsstelle keine Option sei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Hanstholm gesunken
(04.02.20) Am 3.2. um 8.45 Uhr kamen ein Boot der Hanstholmer Rettungsstation und ein SAR-Helikopter aus Aalborg einem Fischer zu Hilfe, dessen Kutter vier Meilen vor Hanstholm gesunken war. Er war in eine Rettungsinsel geflüchtet und meldete Brustschmerzen.
Ein anderer Kutter nahm ihn zunächst an Bord, von wo aus er vom Hubschrauber aufgewinscht und nach Hanstholm geflogen wurde. Hier stieg ein Arzt zu, und dann wurde der Patient zur weiteren Behandlung nach Aalborg gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.02.2020

Schwergutfrachter 'Jumbo Vision' in Warnemünde
Schwergutfrachter 'Jumbo Vision' in Warnemünde
(Bild: WSP Rostock) Großbild klick!
Warnmünde: Mobilkräne über Bord
(03.02.20) Auf dem holländischen Schwergutfrachter 'Jumbo Vision', 7966 BRZ (IMO: 9153642), kam es im Rostocker Seehafen am Liebherr-Kai in Hafenbecken B an Liegeplatz 25 am 1.2. gegen 21 Uhr zu einem schweren Unfall. Das Verladen von mobilen LHM 550-Liebherr-Hafenkränen auf das am 28.1. aus Antwerpen gekommene Schiff war eigentlich bereits abgeschlossen, als der Ladebaum des Frachters einen der beiden je 439 Tonnen schweren Kräne beim Rangieren so touchierte, dass dieser von Bord rutschte. Das Schiff krängte daraufhin nach Backbord, und der zweite Kran geriet ebenfalls aus dem Gleichgewicht und stürzte in das 11 Meter tiefe Hafenbecken.
Dabei wurden zwei Personen, die mit dem Verladen der Kräne beschäftigt waren, leicht verletzt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Eine stationäre Weiterbehandlung war nach Einschätzung des Rettungsdienstes und der Betroffenen nicht erforderlich.
Wegen der Beschädigungen am Oberdeck des Schiffs wurde durch die Berufsgenossenschaft Verkehr eine Festlegeverfügung ausgesprochen. Durch auslaufende Betriebsstoffe der Kräne kam es zudem zu einer Gewässerverunreinigung. Zur Eindämmung dieser Verunreinigung wurde durch die Berufsfeuerwehr Rostock, die mit 35 Einsatzkräften vor Ort war, das Hafenbecken B mit einer Ölsperre abgesperrt.
Auch das Ölbekämpfungsschiff äArkonaä kam zum Einsatz. Bis auf Weiteres wurde das betreffende Hafenbecken für jeglichen Verkehr gesperrt. Ein weiteres Ölbekämpfungsschiff, die kleinere 'Flunder', nahm rund 0,1 Tonnen Hydraulik- und Dieselöl auf.
Am 2.2. dichteten Taucher die Entlüftungsstutzen der Hydraulik- und Dieseltanks ab, die insgesamt rund 10,6 Tonnen Öl enthielten, davon 7,6 Tonnen Hydrauliköl. Außerdem untersuchten sie die Lage der Kräne auf dem Hafengrund. Ein Vermessungsschiff erstellte ein 3-D-Bild der Lage. In den kommenden Tagen galt es nun, einen Bergungsplan zu entwickeln.
Dazu mussten Taucher noch untersuchen, wo Anschlagspunkte für Trossen zum Herausheben sind. Außerdem prüfte der Hersteller, ob die Kräne zuvor unter Wasser teilweise demontiert werden können, um das Herausziehen zu erleichtern. Der Hafenbetreiber Rostock Port wollte das Hafenbecken B so schnell wie möglich wieder nutzbar bekommen.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten noch an. Der Schaden betrug mindestens sieben Millionen Euro. Die Kräne vom Typ LHM 550 können bis zu 144 Tonnen heben und haben eine maximale Auslage von 54 Metern.
Die 'Jumbo Visionä ist 110,1 Meter lang, 20,5 Meter breit, hat 7,4 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6.993 Tonnen. Sie läuft für die Jumbo Shipping Co. SA in Schiedam und wurde 2000 auf der Madenci Gemi Sanayii in Karadeniz Eregli erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Yvonne K.'
Archivbild 'Yvonne K.'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Dichtungsprobleme im Ärmelkanal
(03.02.20) Am 2.2. um 9.25 Uhr kam es auf dem holländischen Frachter 'Yvonne K.', 2545 BRZ (IMO: 9195638), der von Hamburg nach Portbury mit einer Ladung von Sojapellets unterwegs war, zu Maschinenproblemen 12,8 Meilen vor Beachy Head. Das Schiff trieb mit einer Drift von 1.1 Knoten auf Position 50 40 48 N, 00 34 12 E. Der Kapitän teilte der Dover Coastguard mit, die Verkehrstrennungszone zu verlassen, um eine Dichtung auszuwechseln.
Die geschätzte Reparaturdauer war eine Stunde. Um 10.10 Uhr nahm der Frachter wieder Fahrt auf und sollte am 3.2. um 16 Uhr den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Saugbagger 'V. d. Graaf Sr.'
Archivbild Saugbagger 'V. d. Graaf Sr.'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Brunsbüttel
(03.02.20) Am 3.2. um 3.40 Uhr kollidierte der holländische Saugbagger 'V. d. Graaf Sr.' 1.600 ts (MMSI: 244700462), beim Auslaufen aus dem neuen Vorhafen in Brunsbüttel bei der Schleusenbaustelle mit einem Dalben. Dieser wurde dabei beschädigt. Das Baggerschiff blieb unversehrt und konnte seine Arbeit fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Ceres'
Archivbild Containerfrachter 'Ceres'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Nord-Ostsee-Kanal: Frachter landete in Kanalböschung bei Breiholz
(03.02.20) Am 2.3. um 15.15 Uhr kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter 'Ceres', 9983 BRZ (IMO: 9429211), der Buss Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg zu einem Maschinenausfall, als er auf der Reise von Bremerhaven und Hamburg nach Kaliningrad im Nord-Ostsee-Kanal auf Ostkurs unterwegs war. Das Schiff wurde manövrierunfähig und lief bei Kanalkilometer 51 auf Höhe von Breiholz in die Böschung. Der Kieler SFK-Schlepper 'Stein' (IMO: 9241243) wurde herbeigeholt und zog den Havaristen gegen 17 Uhr ins Fahrwasser zurück.
Gemeinsam ging es anschließend in Richtung Kiel weiter, wo der Havarist um 20.15 Uhr eintraf. Am 3.2. um 1.20 Uhr durfte er nach Untersuchungen wieder loswerfen und setzte die Reise nach Kaliningrad fort, wo er am 4.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lanzarote: Fünf Verletzte bei Kollision in Playa Blanca
(03.02.20) Die spanische Katamaranfähre 'Bocayna Express', 2527 BRZ (IMO: 9285378), kollidierte am 2.2. beim Einlaufmanöver in Playa Blanca, Lanzarote, mit dem Kai. Beim Aufprall kamen fünf Passagiere zu Fall. Vorsorglich wurden zwei Krankenwagen zum Hafen beordert.
Nachdem dessen Personal die Verletzten untersucht hatte, wurde entschieden, zwei von ihnen für weitere Checks ins Krankenhaus gebracht.
Nach der Versorgung der Fahrgäste konnte die Fähre in den normalen Betrieb zurückkehren. Sie hatte nur geringe Schäden davongetragen, die nach dem Festmachen in Corralejo behoben werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Carolina M' wird geborgen
Kutter 'Carolina M' wird geborgen
(Bild: Stephen Jaquiery) Großbild klick!
Kutter sinkend auf Sandbank gezogen
(03.02.20) Maritime New Zealand leitete eine Untersuchung ein, nachdem in Otago Harbour am 1.2. gegen drei Uhr der neuseeländische Kutter 'Carolina M' unweit des Wellers Rock auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Mithilfe eines anderen Kutters, der 'Mary Ann', gelang es, den Havaristen auf eine nahe Sandbank zu setzen, um dessen vollständigen Untergang zu verhindern. Die dreiköpfige Crew blieb unversehrt.
Ein Boot des Hafenkapitäns mit einer Lenzpumpe und ein Team mit Tauchern der Careys Bay Marina rückten dann an. Es gelang, das Leck im Bug provisorisch zu flicken und den Kutter wieder schwimmfähiug zu machen. Gegen 10 Uhr konnte er in die Careys Bay gebracht werden und steuerte am Abend eine Reparaturwerft an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Mustafa Kemal'
Frachter 'Mustafa Kemal'
(Bild: Deniz Ticareti) Großbild klick!
Frachter bei Iskenderun/Türkei geborgen
(03.02.20) Der türkische Frachter 'Mustafa Kemal', 533 BRZ (IMO: 8207410), der sich am 30.1. im Dörtyöl-Distrikt vom Anker losgerissen hatte und auf die Küste gedrückt wurde, konnte am 1.2. nach Wetterberuhigung wieder flottgemacht werden. Er war zwar nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft wieder zu befreien, doch nachdem ein Schlepper am Heck festgemacht hatte, konnte das Achterschiff zunächst herumgehievt werden, ehe das Schiff gegen 19 Uhr dann achteraus zurück in tieferes Wasser gezogen wurde.
Danach wurde es zu einer Werft in Iskenderun gebracht, wo eine Schadensinspektion begann. Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein, und es wurde eine Strafe wegen Gefährdung der Schifffahrt verhängt. Der 68 Meter lange Frachter hatte vor dem Hafen auf eine Einlaufgenehmigung gewartet, um eine Ladung Stahl aufzunehmen, als es bei stürmischem Wetter zu der Havarie kam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angelboot in den Felsen
Angelboot in den Felsen
(Bild: ) Großbild klick!
Gestrandeter Kutter umgehend geräumt
(03.02.20) Ein 12-Tonnen-Kutter der Tauranga Fishing Charters strandete am Morgen des 1.2. auf den Felsen von Mauao in der Bay of Plenty. Der Charterkutter wurde in der Brandung schnell leckgeschlagen und zertrümmert. Umgehend wurde ein Unternehmen zur Wrackräumung angeheuert.
In dem Seegang brach das Schiff bereits auseinander. Im Heck war noch ein Tank mit einer Tonne Treibstoff. Es gelang, da dieses intakt blieb, das Öl weitgehend zu bergen. Nur einiges Restöl trieb auf dem Wasser. Wegen der Brandung machten Ölsperren auch keinen Sinn. Deshalb war die einzige Option der Berger von Pacific 7, das Wrack so schnell wie möglich komplett zu räumen. Dies gelang ihnen binnen 36 Stunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wieder überladener Frachter in Brunsbüttel
(03.02.20) Während der Frachter 'Lina' noch in Brunsbüttel wegen Überladung an den Dalben lag, kam es 31.1 zu einem weiteren derartigen Fall. Um 20.25 Uhr stellten die Beamten der Wasserschutzpolizei fest, dass der britische Frachter 'Baltic Moon', 2545 BRZ (IMO: 9195729), der gerade den westgehenden Transit des Nord-Ostsee-Kanals auf der Reise von Frederiksvaerk nach Gijon abgeschlossen hatte, zu tief im Wasser lag. Um 22.15 Uhr ging er achteraus wieder aus der neuen Südschleuse in Brunsbüttel und machte ebenfalls an den Bahnhofsdalben fest.
Dort begann die Crew, Ballastwasser auszupumpen, um den Tiefgang auf das erforderliche Maß zu verringern. Am 2.2. um zwei Uhr lief der Frachter in die Elbe aus und sollte nun am 6.2. in Gijon eintreffen. Zwei Stunden zuvor hatte die 'Lina' in den Elbehafen Brunsbüttel festgemacht, wo die überschüssigen 170 Tonnen Ladung gelöscht werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Boston Whaler vor Kahoolawe gekentert
(03.02.20) Die US Coast Guard, das Maui County Fire Department, und die Maui Ocean Safety and Lifeguard Services kamen am 31.1. zwei Bootsfahrern zu Hilfe, deren 13 Fuß langer Boston Whaler eine Meile vor Kahoolawe gekentert war. Um 8:15 Uhr wurde die Coast Guard in Honolulu alarmiert, nachdem das Boot eine Welle von der Seite bekommen und gekentert war. Einer der Bootsfahrer hatte den Notruf 911 verständigen können. Die Küstenwache strahlte einem Urgent Marine Information Broadcast (UMIB) aus und schickte ein 45 Fuß-Boot, von der Air Station Barbers Point einen MH-65 Dolphin-Helikopter und das Patroullienboot 'Joseph Gerczak' zu Hilfe.
Einsatzkräfte des Maui County Fire Department und die Maui Ocean Safety and Lifeguard Services eilten mit Jetsskis herbei. Mit der Kompass-App der Verunglückten ließ sich deren Position ermitteln. Das 45-Fuß-Boot fand die Bootsfahrer dann an einem aufgeschwommenen Kühler unweit ihres Boots. Es nahm die beiden Männer wohlbehalten an Bord.
Dann wurde der Boston Whaler aufgerichtet, gelenzt und zum Maalaea Harbor abgeschleppt. Dank des kombinierten schnellen Einsatzes der Rettungskräfte hatten die zwei Bootsfahrer den Unfall unversehrt überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tote, Verletzte und Vermisste bei Tankerexplosion vor Sharjah
(03.02.20) Die Explosion und der nachfolgende Brand auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker 'Zoya 1', 156852 BRZ (IMO: 9081174), am 29.1. in der Straße von Hormuz rund 21 Meilen nordwestlich von Sharjah hatten deutlich schwerere Folgen als zunächst gedacht. Bis zum 2.2. wurden vier Menschen tot an Bord gefunden. Acht weitere wurden verletzt und drei Mann noch vermisst. Insgesamt waren 12 Crewmitglieder und 44 indische Techniker an Bord.
Die Crew war in Sicherheit, sie kam ebenso wie die überlebenden Techniker in ein Hotel. Diese hatten wohl Reparaturarbeiten auf dem Tanker durchgeführt. Das Schiff war seit dem Eintreffen vor Sharjah 2018 nicht mehr einsatzfähig gewesen. Wahrscheinlich hatten sich bei den Tätigkeiten Gase in einem der leeren Ladetanks entzündet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Expeditionsschiff lief bei Askvoll auf Grund
(03.02.20) Am 31.1. um 07.55 Uhr wurde das MRCC in Südnorwegen alarmiert, nachdem das schwedische Expeditionsschiff 'Freya', 605 BRZ (IMO: 7912020), südwestlich des Zentrums von Askvoll mit einer neunköpfigen Crew an Bord auf Grund gelaufen war und um Assistenz bat. Das NSSR-Rettungsboot 'Halfdan Grieg' kam von der Station Måløy zu Hilfe und war um 10.40 Uhr vor Ort. Die 'Freya' saß auf dem Flatøyna-Riff fest.
Es wurde entschieden, für die Bergung des Havaristen auf steigenden Wasserstand zu warten. Ein Arbeitsboot hielt dabei das Heck von den nahen Untiefen ab. Nachdem das Schiff erfolgreich wieder vom Felsen heruntergezogen worden war, nahm es mit eigener Kraft Kurs auf Florø, wo es gegen 13 Uhr am Frachtterminal festmachte.
Hier gingen Behördenvertreter zu Untersuchungen und Ermittlungen an Bord. Auch galt es den Schiffsboden auf Schäden zu untersuchen. Am 2.2. um 9.10 Uhr verließ die äFreyaä den Hafen wieder und nahm Kurs auf Skagen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hafenarbeiter unter Betontafeln begraben
(03.02.20) Betontafeln kollabierten am 3.2. gegen 8.30 Uhr an Bord des japanischen Frachters äTensho Maru No. 1ä, 1600 tdw (IMO: 9105437) im Hafen von Yatomi, Nagoya, in der Aichi-Präfektur. Dabei wurden zwei Hafenarbeiter unter ihnen im Laderaum begraben. Das Schiff entwickelte Steuerbordschlagseite.
Rettungsdienste eilten herbei, um die beiden Männer zu bergen. Sie hatten unter den Tafeln überlebt und warteten nun auf ihre Befreiung. Feuerwehr und Krankenwagen waren auf dem Kai, während Mobilkräne die bereits verladenen Bauteile aus dem Laderaum holten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden bei Löscharbeiten in Gebze
(03.02.20) Auf dem unter Sierra Leone-Flagge laufenden Frachter 'Ibla', 3312 BRZ (IMO: 8416748), kam es am 1.2. bei Löscharbeiten im Hafen von Gebze zu Schäden an den Ladeluken und dem Ladegeschirr. Der Schaden wurde durch die dafür verantwortliche Firma nach Abschluss der Arbeiten wieder behoben. Am 2.2. um 20.15 Uhr lief der Frachter wieder aus und nahm Kurs auf Galati, wo er am 5.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank bei Babakale
(03.02.20) Der 35 Meter lange, türkische Ringwadenkutter 'Cevdet Karadeniz 1' (MMSI: 271072365), sank am 1.2. vor Karanlik Kayaliklari bei Babakale im Ayvacik-Distrikt in den Dardanellen. Das Schiff war am 25.1. dort im Sturm 50 Meter vor der Küste auf Grund gelaufen. Bergungsbemühungen schlugen in den folgenden Tagen fehl.
Nur noch ein Teil des Ruderhauses und des Fanggeschirrs ragten noch aus dem Wasser. Die 15-köpfige Crew wurde rechtzeitig und unversehrt von der türkischen Coast Guard gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgegebene Schiffe auf Columbia River werden ausgepumpt
(03.02.20) Auf dem Columbia River im Multnomah County gingen Einsatzkräfte der Coast Guard und des Oregon Department of Environmental Quality am 28.1. an Bord zweier dort seit langem aufgelegter Schiffe, die zu sinken drohten. Der Schlepper 'Sakarissa'und das1927 erbaute, ehemalige Coast-Guard-Boot 'Alert', hatten Schlagseite an ihren Liegeplätzen westlich der Interstate Bridge bei Hayden Island. Sie befanden sich inzwischen in Privatbesitz, doch der Eigner war gestorben.
Rund 10 Jahre lagen die beiden Schiffe bereits an der Brücke. Das Multnomah County Sheriff's Office schätzte, dass sich mehr als 8,500 Gallonen Diesel und 100 Gallonen Schmieröl an Bord befanden, davon 2,500 Gallonen Diesel in der Bilge der 'Sakarissa'. Außerdem waren einige Behälter mit Lösungsmitteln im Maschinenraum des Schleppers. Die Reinigungsarbeiten sollten mehrere Tage dauern. Eine Ölsperre wurde um die zwei Schiffe ausgelegt, um Umweltrisiken zu minimieren. Taucherteams des Sheriffs-Office sollten die Rümpfe der Veteranen in Augenschein nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tote und Vermisste bei Kollision vor Chile
(03.02.20) Am 31.1. um 17.20 Uhr kollidierten in dichtem Nebel 20 Meilen vor der Küste der Lebu-Región von Biobío bei Yani der chilenische Trawler 'Pam Bonn', 945 BRZ (IMO: 7715496), der Pacific Blu Company und der Kutter äAlcamar Iä, der dabei sank. Von der sechsköpfigen Crew konnten bislang nur drei mit Verletzungen gerettet werden. Das Biobío Zonal Directorate de Subpesca leitete gemeinsam mit der Marine eine SAR-Operation ein.
Ein 54-jähriger Fischer aus Canete, der vor etlichen Jahren nach Lebu gekommen war, wurde tot geborgen. Er wurde nach einer Obduktion in Concepción am 1.2. den Angehörigen übergeben. Die 'Pam Bonn' war um 14.15 Uhr in San Vinence eingelaufen. Am 1.2. gegen Mittag fand die 'Bekael', die am Morgen ins Suchgebiet gekommen war, ein weiteres Crewmitglied tot im Wasser und barg ihn.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rampen der Golden Ray werden abgebaut
(03.02.20) Das Unified Command ist in der finalen Phase der Entwicklung der Bergungspläne für den im St. Simon's Sound gekenterten, unter Marshall Islands-Flagge registrierten Autofrachter 'Golden Ray', 71178 BRZ (IMO: 9775816). Gemeinsam mit anderen Organisationen gilt es eine Barriere um das Wrack zu bauen, um Umweltschäden beim Abbruch zu vermeiden. Am 29.1. veröffentlichte das United States Army Corps of Engineers eine Mitteilung, dass deren Konstruktion zu Einschränkungen des Fahrwassers führen könnte.
Bis zum 4.2. konnte die Öffentlichkeit dazu noch Anmerkungen machen. Derweil gingen die Vorbereitungen zur Wrackräumung weiter. Zuletzt wurde mit einem Kran eine große Seitenrampe abgebaut, und derzeit wurde die Beseitigung der Heckrampe durchgeführt. Mit dem Entfernen der Rampen wird die Sicherheit erhöht.
Die Gallagher Marine Systems arbeitete mit dem Unified Command zusammen, um jegliche negativen Effekte auf die Umwelt zu verhindern, wenn der Frachter in Sektionen zerschnitten wird, die dann mit Bargen abtransportiert werden. Auch die Lärmemissionen für die Bürger auf St. Simons Island wurden geprüft.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Sundowner' vor Ballygally abgeschleppt
(03.02.20) Am 2.2. wurde die Larne RNLI von der Belfast Coastguard zur Assistenz für ein neun Meter langes Motorboot und dessen Skipper gerufen. Die 'Sundowner' hatte nahe Ballygally in County Antrim einen Maschinenausfall gemeldet. Um 10.15 Uhr lief das Rettungsboot 'Dr John McSparran' aus und lief mit höchster Fahrt zum Havaristen.
Dort wurde ein Rettungsmann an Bord abgesetzt und prüfte zunächst die Situation. Dann wurde eine Schleppverbindung hergestellt. Das Motorboot wurde dann in den Larne Boat Club abgeschleppt und an einer Mooring festgemacht. Dabei assistierte auch das zweite Boot der Station, das den Havaristen längsseits nahm, als er in den Hafen gezogen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken