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Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker

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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




16.01.2020

'Pappy's Pride' untergegangen
'Pappy's Pride' untergegangen
(Bild: USCG) Großbild klick!
Suche nach vermisstem Fischer dauert an
(16.01.20) Am Tag nach der Kollision mit dem 183 Meter langen norwegischen Tanker 'Bow Fortune' ragte nur noch ein Stück des Hecks vom 26 Meter langen Kutter 'Pappy's Pride' unweit der Molen von Galveston aus dem Wasser. Eine Rettungsinsel trieb als weitere stumme Zeugin des Unglücks bei diesigem Wetter in der See. Rund 500 Fuß Ölsperren wurden um das Wrack des Kutters ausgelegt, und die umliegenden Küsten wurden auf Öl überprüft.
In der Umgebung der Untergangsstelle wurden dünne Ölfilme gesichtet. Das Schiff hatte maximal 14,000 Gallonen Diesel an Bord. Der Oil Spill Liability Trust Fund stellte Mittel zur Ölbeseitigung zur Verfügung.
Die Bergung der 'Pappy's Pride' muss durch die Versicherung beauftragt werden. Um das Wrack wurde eine Sicherheitszone von 300 Yards eingerichtet. Derweil setzte die US Coast Guard die Suche nach zwei weiterhin vermissten Crewmitgliedern des Kutters fort. Ein Unified Command wurde installiert.
Beteiligt an der SAR-Operation waren ein 45-Fuß- sowie ein 29-Fuß-Boot der Station Galveston, ein MH 65-Dolphin-Helikopter der Air Station Houston, ein Unmanned Aircraft System (UAS) Team aus Houston-Galveston, Personal der Coast Guard Marine Safety Unit Texas City, das Texas City Fire Department mit einem Unmanned Aircraft System (UAS) Team, das Galveston Police Department, Galveston County Sheriff's Office, die Galveston Island Beach Patrol sowie private Schiffe und das Texas General Land Office. Es wurde aber immer wahrscheinlicher, dass nur einer der Fischer den Untergang offenbar überlebt hat. Er war von einem 45-Fuß-Boot der Coast Guard kurz nach dem Zusammenstoß aus dem Wasser gerettet worden.
Der Mann kam mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus. Ein weiterer Schiffbrüchiger, den ein zu Hilfe kommendes Schiff an Bord zog, war zu dem Zeitpunkt bereits leblos. Er wurde auf das Küstenwachboot übergeben, wo sofort Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt wurden.
An Land wurde er sofort weiter medizinisch betreut, doch es gelang nicht, ihn ins Leben zurückzurufen. Für die SAR-Operation wurden die Houston. und Galveston Ship Channels für den übrigen Schiffsverkehr gesperrt. Dies bedeutete, dass Kreuzfahrtschiffe den Hafen von Galveston nicht verlassen und Tanker die Anlagen von Texas City nicht ansteuern konnten. Derweil lag am 16.1. die 'Bow Fortune' weiter am Texas International Terminal in Galveston.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit technischem Schaden vor Datca verankert
(16.01.20) Auf dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Frachter 'Hamoudi B.', 7747 BRZ (IMO:8012231), kam es auf der Reise von Odessa nach Beirut am 13.1. zu einem technischen Versagen. Das Schiff warf Anker in der türkischen Datca-Bucht, wo sich die Crew an die Reparatur machte. Am 15.1. lag der Frachter dort weiterhin vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Stéph Annie' wird an Land gezogenKutter 'Stéph Annie' wird an Land gezogen
Kutter 'Stéph Annie' wird an Land gezogen
(Bild: Bernadette Dubourg) Großbild klick!
Kutter nach Kenterung in Arcachon auf Strand gezogen
(16.01.20) In Arcachon wurde das Wrack des Kutters 'Stéph Annie', 12 BRZ (MMSI: 227317170), der am 12.1. gekentert war, am 15.1. aus dem Wasser gezogen und abgewrackt. Dazu wurde eine Firma aus La Teste de Buch gerufen. Nach dem Schiffbruch hatte das Schiff kieloben im Hafenbecken getrieben und wurde erst am 13.1. von dem SNSM-Boot aus Cap Ferret mit einem Sender versehen.
Am 14.1. zog der Schlepper 'Siba' den Kutter in die Nähe des Strandes unweit des Hafens von Arcachon. In mühevoller Arbeit zerrte ein im Schlamm stehender Bagger das stark zerstörte Wrack dann Stück für Stück aus dem Wasser, sodass es oberhalb der Flutkante zerlegt werden konnte. Die dreiköpfige Crew des Kutters war von dem Fischer Jean-Marc Hervé mit seinem Kutter 'Toi et Moi IV' gerettet worden, nachdem das 1988 erbaute Polyester-Schiff von mehreren sechs Meter hohen Wellen getroffen und förmlich umgeworfen worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Lavrio
(16.01.20) Am Abend des 15.1 gelang es der Crew der griechischen Fähre 'Express Pegasus', 4863 BRZ (IMO: 7521651), nicht, die Steuerbord-Hauptmaschine zu starten, als sie den Hafen von Lavrio zum fahrplanmäßigen Dienst nach Agios Efstratios, Limnos und Kavala verlassen wollte. An Bord waren 60 Passagiere, 12 Pkw und neun Trucks.
Die Hafenbehörde von Lavrio verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Am 16.1. lag das Schiff weiter im Hafen am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der 'Susanna'
Wrack der 'Susanna'
(Bild: Eino Kossila) Großbild klick!
Altes Holzwrack in Turku/Finnland soll abgebrochen werden
(16.01.20) Das schrottreife Holzschiff 'Susanna', das seit fünf Jahren in der Rauvola-Bucht in Turku auf Grund liegt, soll in diesem Frühjahr verschwinden. Am 14.1. wurde die Sache beim Umweltkomitee behandelt. Das Schiff kann nicht mehr bewegt werden und muss am Strand von Rauvolaviken direkt zerlegt werden.
Diese Arbeit wurde bereits 2019 ausgeschrieben, und die Firma VS-Purku erhielt den Zuschlag. Sie soll die Verschrottung für 44,000 Euro durchführen. Die Airiston Aluspalvelut gab ein Angebot von 45,000 Euro ab, verlor aber.
Wenn es keinen Widerspruch gegen die Entscheidung des Komitees gibt, kann der Abbruch im März durchgeführt werden. Die Arbeit muss beginnen, bevor die Brutsaison der Vögel beginnt, die an Bord Nistplätze haben.
Quelle:Tim Schwabedissen


DGzRS stellte Jahresbilanz vor
(16.01.20) Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter der DGzRS im Jahr 2019 insgesamt 2.140 Mal im Einsatz gewesen. Die rund 60 Boote haben dabei 3.396 Menschen Hilfe geleistet. Allein mehr als 350 von ihnen wurden aus Seenot gerettet oder Gefahr befreit. 81 Menschen wurden aus Seenot gerettet und 270 weitere aus Gefahr befreit.
Viele Einsätze galten dabei dem Freizeitbereich und der Sportschifffahrt. Seit Gründung der DGzRS vor 155 Jahren zählt die Statistik der Seenotretter mehr als 85.000 Gerettete. Die Modernisierung der Rettungsflotte schritt unterdessen weiter voran. 2020 wird nach 35 Jahren wieder ein Seenotrettungskreuzer auf den Namen 'Hamburg' getauft. Er ist für die Station Borkum vorgesehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Burela/Spanien eingeschleppt
(16.01.20) Am 15.1. wurde der 10 Meter lange, spanische Kutter 'Mar de Annea' (MMSI: 224300690) wegen Maschinenproblemen vor Burela manövrierunfähig und trieb in der See. Die Crew bat Salvamento Marítimo um Assistenz. Diese schickte das 21 Meter lange SAR-Boot 'Salvamar Alioth' (MMSI: 224300690) zu Hilfe.
Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn am Nachmittag sicher in den Hafen von Burela ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker saß vor Yokohama fest
(16.01.20) Der japanische LPG-Tanker 'Hakusei Maru No.11', 676 BRZ (IMO: 9333096), lief am 15.1. gegen 13.10 Uhr im Bereich des Hafens von Yokohama auf dem Weg nach Tokio auf Grund. Um 15.35 Uhr konnte er wieder flottgemacht werden. Am 16.1. lag er weiter auf Position 35° 29.21' N 139° 49.00' E vor Yokohama vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Cuxhavener Reeder hatte Probleme mit Treibstoff
(16.01.20) Der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter 'Mastery D.', 8971 BRZ (IMO: 9301201), der Drevin Bereederungs-GmbH & Co. KG in Cuxhaven meldete am 14.1. gegen 23 Uhr auf der Reise von Liverpool nach Rotterdam mit einer 13-köpfigen Crew an Bord Probleme mit dem Treibstoff auf Position 51 21 06.0 N,005 51 42.0 W, rund 18 Meilen westlich von St. Annes Head, West-Wales, entfernt. Es gelang, den Schaden zu beheben, und am 15.1. um 03.50 Uhr setzte das Schiff die Fahrt fort. Es sollte am 16.11. um 23 Uhr in Holland eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Dardanellen
(16.01.20) Auf dem türkischen Containerfrachter 'Parpali', 10925 BRZ (IMO: 9134701), kam es auf der Fahrt von Khoms nach Ambarli am 15.1. um 8.30 Uhr zu einem Maschinenausfall beim Transit der Dardanellen. Der Schlepper 'Kurtarma 4' wurde zur Assistenz geschickt. Der Frachter konnte seine Passage mit dessen Eskorte fortsetzen. Die Behörden verhängten eine Strafe für die 'Parpali' wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsregeln bei der Passage der Wasserstraße.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision mit Getreidekai in Vancouver
(16.01.20) Der liberianische Bulkcarrier 'Bulk Geneva', 36400 BRZ (IMO:986069), kollidierte am 9.1. um 23.30 Uhr mit dem Kai an Liegeplatz 4 der Pacific Elevators auf Position 49 17 19 N, 123 04 05 W, in Vancouver, British Columbia. Dabei wurden Relings an Deck beschädigt. Das Schiff verließ den Hafen am 10.1. um 0.20 Uhr und nahm Kurs auf Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Frachter mit Maschinenleckage
(16.01.20) Der deutsche Frachter 'Cellus', 4231 BRZ (IMO: 9173317), der Roerd Braren Bereederungs GmbH & Co. KG in Kollmar, der unbeladen auf der Fahrt von Sunderland nach Södra Monsteras mit einer 10-köpfigen Crew war, meldete am 14.1. um 12.40 Uhr ein kleines Leck in der Hauptmaschine auf Position 54 44 04 N, 000 46 49 W, rund 13.5 Meilen vor der Hafeneinfahrt von Tees. Die Maschinencrew führte eine Reparatur durch, und um 13.40 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf. Es sollte den Zielhafen am 17.1. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinendefekt in Straße von Dover
(16.01.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Schwergutfrachter 'GPO Grace', 49091 BRZ (IMO:9760421) kam es am 14.1. zu einer Fehlfunktion der Hauptmaschine beim Transit der Südwestspur der Straße von Dover. Das Schiff steuerte die Trennzone an, wo die Crew eine Reparatur durchführte. Diese war um 21 Uhr beendet, und es setzte die Fahrt von Rotterdam nac Abu Dhabi fort, wo es am 22.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderkontrollschaden in St. Lawrence-Golf
(16.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'MSC Mediterranean', 29181 BRZ (IMO: 9102710), der von Valencia nach Montreal unterwegs war, kam es am 1.1. um 15.55 Uhr zu einem Ausfall in der Ruderkontrolle, als das Schiff den St. Lawrence-Golf passierte und sich auf Position 47 51 37.1 N, 060 53 14.3 W befand. Es konnte seine Reise fortsetzen und machte am 16.1. um 8.15 Uhr am Termont Maisonneuve-Containerterminal in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kompressorausfall in Montreal
(16.01.20) Als der dänische Containerfrachter 'Nora Maersk', 27733 BRZ (IMO: 9192478), am 14.1. um 5.50 Uhr von Tanger-Med kommend am Dart-Container-Terminal in Montreal festmachen wollte, kam es zum Ausfall eines Haupt-Luft-Kompressors. Am 16.1. lag das Schiff weiter im Hafen am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppzug bei Vancouver abgeschleppt
(16.01.20) Auf dem kanadischen Schlepper 'Spruce I', 82 BRZ MMSI: 316005583), kam es beim Verschleppen der zwei Bargen 'Captain Seymour' und 'ZB-1801' am 12.1. um 4.45 Uhr auf Position 49 18 53 N, 123 11 03 W, rund 0.91 Meilen südwestlich von West-Vancouver zu einem Maschinenschaden. Die zweiköpfige Crew bat um Assistenz. Der gesamte Schleppzug wurde daraufhin von der kanadischen 'River Rebel' (MMSI: 316028292) auf den Haken genommen und nach Vancouver gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vertrieben bei Prince-Rupert
(16.01.20) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'White Hawk', 34039 BRZ IMO: 9460394), begann am 10.1. um 2.30 Uhr an seinem Ankerplatz vor Prince Rupert, zu vertreiben. Unter Beratung eines Lotsen verholte der Frachter daraufhin von Ankerplatz 15 nach 26. Hier lag er am 16.1. auf Position 54° 6.26' N 130° 34.80' W.
Der liberianische 'Sage Symphony' 32311 BRZ (IMO:9596167) vertrieb am selben Tag um 6.35 Uhr von Ankerplatz 17 bei Prince Rupert. Es wurde mit Lotsenassistenz zu Ankerplatz 27 verholt und dort neu gesichert. Hier lag es am 16.1. weiter auf Position 54° 6.67' N 130° 35.71' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Betrunkener Schiffsführer kollidierte mit Mainfähre
(16.01.20) Auf dem Main bei Seligenstadt kollidierte am 15.1. gegen 21:20 Uhr ein Gütermotorschiff mit der Mainfähre nach Karlstadt. Der 56-jähriger Schiffsführer war auf der Fahrt nach Regensburg, als sein Schiff gegen die nach Feierabend am linken Ufer festgemachte Fähre stieß.
Ein Atemalkoholtest ergab 2,13 Promille. Das Binnenschiff wurde stillgelegt und über den Entzug seines Patents sollte im Laufe des Tages durch die zuständige Behörde entschieden werden. Die Mainfähre konnte zunächst nicht wieder in Betrieb genommen werden. Über die Wiederaufnahme des Fährverkehrs sollte im Laufe des 16.1. nach Begutachtung des entstandenen Schadens entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe saßen auf der Donau bei Deggendorf fest
(16.01.20) Ein rumänisches Gütermotorschiff aus Rumänien lief am 15.1. gegen 18 Uhr auf der Donau bei Ruckasing im Landkreis Deggendorf auf Grund. Das in Richtung Österreich laufende Schiff kam nach links aus dem Fahrwasser ab und geriet mit dem Heck auf eine Kiesbank. Ein etwas später flussabwärts laufendes, deutsches Gütermotorschiff kam zu Hilfe.
Es zog den Havaristen wieder in die Fahrrinne. Dabei kam es aber selbst mit dem Bug auf der Sandbank fest, während der andere Schiffsführer einfach weiterfuhr und seinerseits nicht half.
Der Schiffsführer informierte das Wasserschifffahrtsamt über die Havarie. Die Behörde verhängte eine Durchfahrtssperre zwischen Vilshofen und Deggendorf, um andere Schiffe nicht zu gefährden. Am Morgen des 16.1. kam ein in Richtung Regensburg fahrendes Gütermotorschiff zu Hilfe. Es gelang ihm, den Havaristen von der Kiesbank herunterzubekommen. Nach Vermessung der Fahrrinne konnte das Wasserschifffahrtsamt den gesperrten Streckenabschnitt wieder freigeben.
An den Schiffen entstand kein größerer Schaden entstanden. Die Wasserschutzpolizei Deggendorf hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Mittellandkanal
(16.01.20) Am Abend des 14.1. kollidierten gegen 21.10 Uhr zwei Gütermotorschiffe bei Wolfsburg an der Engstelle auf Höhe des VW-Hochhauses auf dem Mittellandkanal. Es kam zu erheblichem Sachschaden bei dem Frontalzusammenstoß. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt aber fortsetzen. Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Junge bei stürmischer Überfahrt im Oslofjord verletzt
(16.01.20) Am Abend des 11.1. wurde die norwegische Fähre 'Color Hybrid, 27164 BRZ (IMO: 9824289), auf der Überfahrt von Strømstad nach Sandefjord von einer großen Welle getroffen und legte sich stark auf die Seite. Eine Mutter mit ihrer acht Monate alten Tochter stürzte, und der 1,5 Jahre alte Sohn, der in einem Hochstuhl saß, kippte um und wurde von einem Tisch getroffen. Sowohl er wie auch die Frau erlitten Verletzungen, und der Junge kam nach Ankunft der Fähre in Sandefjord ins Krankenhaus.
Loses Mobiliar flog herum, und Geschirr landete auf dem Boden. Flaschen fielen aus den Regalen des Duty-Free-Shops. Fahrgäste wurden aus ihren Sitzen geschleudert. Es gab aber keine weiteren Verletzten.
Das Personal wurde für den anschließenden Umgang mit der Lage später gelobt. Es half den Passagieren, von denen viele bei der rauen Überfahrt auch seekrank waren, verteilten Wasser und bemühte sich um ein bestmögliches Wohlergehen. Das meteorologische Institut hatte vier bis fünf Meter Wellenhöhe im Oslofjord vorhergesagt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucherschiff saß bei Kauehi fest
(16.01.20) Das 46 Meter lange, unter Marshall Islands-Flagge laufende Safarischiff 'Polynesia Master', 498 BRZ (IMO: 9810874), lief mit 36-Fahrgästen am Abend des 12.1. gegen 21 Uhr am Kauehi Reef auf Grund. Es saß beim Fahrwasser von Arikimatiro nach Kauehi fest. Der Schlepper 'Aito Nui' wurde beauftragt, den Havaristen zu bergen.
Am Nachmittag des 14.1. wurde auch der Schlepper 'Aito 2' aus Papeete nach Kauehi geschickt. Am Morgen des 15.1. gelang es aber bereits vor seinem Eintreffen, den Havaristen bei hohem Wasserstand wieder freizuschleppen. Die 'Aito 2' sollte am Morgen des 16.1. in Kauehi eintreffen mit einem Experten des Bureau Veritas, der den Auftrag hatte das Safarischiff auf Schäden zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


15.01.2020

Umgestürzter LKW in der Fähre 'Bastø 1'
Umgestürzter LKW in der Fähre 'Bastø 1'
(Bild: Brannvesenet) Großbild klick!
Bastø 1 nach Sturmritt wieder in Betrieb
(15.01.20) Die norwegische Fähre 'Bastø 1', 5505 BRZ (IMO: 9144081), verließ den Hafen von Horten wieder am 14.1. um 19.40 Uhr, nachdem alle Aufräumarbeiten abgeschlossen waren. Die Feuerwehr hatte den umgestürzten Truck in den Stunden zuvor vom Fährdeck geborgen. Außerdem wurden alle anderen beschädigten und ein zerstörtes Fahrzeug an Land gebracht und zum Teil auf Trailer gesetzt, um für weitere Untersuchungen abtransportiert zu werden. Neben dem umgestürzten Laster hatte sich noch ein weiterer selbstständig gemacht und in der Nähe stehende Fahrzeuge beschädigt.
Bei der Überfahrt war auch zahlreiches Geschirr zu Bruch gegangen. Stühle flogen durch die Gegend, und Gegenstände rutschten von den Tischen.
Oyvind Lund, CEO von Bastø Fosen, sagte, es sei vertretbar gewesen, bei den herrschenden Wetterverhältnissen auszulaufen. Es sei am Ende immer die Entscheidung des Kapitäns. Als sich das Unglück gegen acht Uhr ereignete, wurden Windgeschwindigkeiten von 23,2 Metern pro Sekunde in der Region gemessen.
Die Fähre arbeitete hart, als sie sich über den Fjord kämpfte. Glücklicherweise befand sich niemand in dem zerquetschten Pkw. Der Fahrer der Zugmaschine, die umstürzte, kam mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon. Die Untersuchungen der Polizei dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Bukhta Naezdnik' in Tromsø
Trawler 'Bukhta Naezdnik' in Tromsø
(Bild: Frode Adolfsen) Großbild klick!
Neue Schlepper zum Abtransport von Trawlerwrack in Tromsø eingetroffen
(15.01.20) Nach tagelangem Warten auf ausreichend stabile Wetterverhältnisse wurde der dänische Schlepper 'Westsund' (IMO: 7822421) der aus Aalesund gekommen war, um das Wrack des russischen Trawlers 'Bukhta Naezdnik' von Tromsø nach Bergen zum Abbruch zu bringen, von der Aufgabe entbunden. Am 30.1. hatte er die Verschleppung aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Er verließ den Hafen am 13.1.
Stattdessen wurden die beiden stärkeren Schlepper 'Boa Balder' (IMO:9462342), und 'Boa Odin ' (IMO: IMO:9557927), aus Bodø gerufen, um diese Aufgabe nach Wetterbesserung auszuführen. Sie trafen am 12. bzw. 14.1. in dem Hafen ein und machten längsseits des am Kai schwimmfähig gehaltenen Trawlers fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff 'Zijpe' am Haken
Binnenschiff 'Zijpe' am Haken
(Bild: KNRM) Großbild klick!
Binnenschiff auf Westerschelde in Schwierigkeiten
(15.01.20) Am 14.1. um 21.30 Uhr geriet bei Windstärke 8 aus Südwest das von Hansweert kommende Binnenschiff 'Zijpe', 898 ts (MMSI: 244650840), auf der Westerschelde zwischen Ossenisse und Terneuzen in Schwierigkeiten. Die Seenotretter der KNRM-Station Hansweert, die gerade auf einer Übung waren, wurden alarmiert, nachdem das mit Sand beladene Schiff im Kampf gegen den hohen Seegang Wasser in die Brennstofftanks geriet und einen Maschinenausfall verursachte. Kurz nach der Hauptmaschine versagte auch das Bugstrahlruder.
Daraufhin wurde entschieden, einen Mann der Crew vom Havaristen abzubergen. Schlepper wurden von der Rettungszentrale in Den Helder zu Hilfe gerufen, um das Binnenschiff auf den Haken zu nehmen. Der Schiffsführer blieb derweil an Bord, um das Bergungsmanöver zu unterstützen.
Rasch waren die Schlepper 'Patrol', 'Multraship 13', 'Multraship 19', 'Multraship 27' und 'Multraship 18' vor Ort. Die 'Multraship 13' ging längsseits und stellte eine Schleppverbindung her, nachdem zuvor die 'Multraship 19' einen Mann auf der 'Zijpe' abgesetzt hatte, der das Manöver unterstützen sollte. Die 'Bravo' kam ebenfalls hinzu und machte als Steuerschlepper am Heck fest.
Das Schiff wurde dann von den Multraship-Schleppern zurück nach Hansweert gezogen und dort am 15.1. um 1.15 Uhr sicher festgemacht. Bis dahin blieb das Rettungsboot 'Dorus Rijkers' sicherheitshalber ebenfalls auf Standby.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischer mit Sägen aus gekentertem Kutter in Coos Bay gerettet
(15.01.20) Der 12 Meter lange, amerikanische Kutter 'Pacific Miner' (MMSI: 368071680) strandete am Abend des 14.1. auf den Felsen der Schutzmole vor Charleston in Coos Bay, Oregon. Um 18.15 Uhr fing die US Coast Guard das EPIRB-Signal des Schiffs auf. Zwei 47-Fuß-Boote der Station Coos Bay und ein MH 65 Dolphin-Helikopter der Air Station North Bend, der sich auf einem Trainingsflug befunden hatte, begannen die Suche nach dem Schiff in der Mündung der Coos Bay.
Der Hubschrauber lokalisierte das Wrack der 'Pacific Miner' dann kieloben liegend auf der Molenspitze. Die Feuerwehr von Coos Bay wurde alarmiert und öffnete den Rumpf des Wracks mit Sägen. Tatsächlich gelang es, die beiden Fischer an Bord um 20.30 Uhr unterkühlt, aber ansonsten wohlbehalten aus dem Schiffsinnern zu ziehen.
Als sie Schiffbruch erlitten, herrschte ein Seegang von acht bis 12 Fuß Wellenhöhe auf der Barre. Die 'Pacific Miner' hatte rund 300 Hummer an Bord, als sie beim Versuch, in den Hafen einzulaufen, von den Brechern auf die Mole geschleudert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Fischer nach Kollision bei Galveston vermisst
(15.01.20) Der 27 Meter lange, amerikanische Kutter 'Pappy's Pride' (MMSI: 367092780) kenteret am 14.1. um 15.45 Uhr nach der Kollision mit dem norwegischen Chemikalientanker 'Bow Fortune', 23230 BRZ (IMO: 9168635), unweit der Molen von Galveston, Texas. Dabei landete die vierköpfige Crew im Wasser. Nachdem der Vessel Traffic Service Houston-Galveston informiert wurde, schickte die Coast Guard Station Galveston ein 45-Fuß- und ein 29-Fuß-Boot zur Unglücksstelle.
Ein in der Nähe befindliches Schiff und eines der Boote retteten zwei der Fischer kurz nach dem Zusammenstoß aus dem Wasser. Beide wurden medizinischem Personal zur weiteren Betreuung übergeben. Die Suche nach den beiden anderen Fischern dauerte durch die Küstenwache, Schiffe vor Ort sowie das Galveston Police Department an.
Der Tanker, der am 11.1. aus Lake Charles ausgelaufen war, machte am 15.1. um 00.10 Uhr am Texas International Terminal in Galveston fest. Die Ursache der Kollision wurde untersucht. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte dichter Nebel, der auch die SAR-Operation erschwerte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Quebec
(15.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'MSC Eleni', 54881 BRZ (IMO: 9278143), kam es am 11.1. gegen Mitternacht zu einem Maschinenausfall im St. Lawrence Golf rund 132 Meilen ostsüdöstlich von Gaspe, Quebec. Das Schiff trieb auf Position 48 12 05.8 N, 061 14 08.6 W. Die Crew führte Reparaturen an der Maschine durch, und es setzte anschließend seine Fahrt von Montreal nach Antwerpen fort, wo es am 20.1. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Propellerproblem in Quebec
(15.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Baie Comeau', 24430 BRZ (IMO: 9639892), kam es am 13.1. um 4.20 Uhr zu einem Versagen der Kontrolle des Pitchpropellers vor Les Escoumins, Quebec, auf Position 48 15 39. 8N, 069 24 22.7 W. Das Schiff steuerte daraufhin die Reede von Les Rasades zur Reparatur an. Hier lag es am 15.1. weiterhin auf Position 48° 15.88' N 069° 9.39' W vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm beschädigte Mast in Quebec
(15.01.20) Ein Sturm beschädigte am 10.1. um 4.50 Uhr auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Tanker 'Artemis', 30053 BRZ (IMO: 9291640), einen achtern stehenden Mast, als er im St. Lawrence Golf unterwegs war. Der Schaden trat 155 Meilen östlich von Gaspe, Quebec, auf Position 47 48 54.3 N, 60 52 12.4 W auf. Der Tanker befand sich zu dem Zeitpunkt auf der Fahrt von Venice, Louisiana, nach Quebec, wo er am 11.1. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler bei Kollision mit Eisscholle beschädigt
(15.01.20) Der südkoreanische Trawler 'Hong Jin No. 707', 469 BRZ (IMO: 8608822), der mit 39 Crewmitgliedern in der Antarktis auf Fangfahrt war, kollidierte östlich der Zuchelli-Station in der Terra Nova Bay am 10.1. mit einer Eisscholle. Dabei wurde die Ruderanlage beschädigt und das Schiff manövrierunfähig. Da es der Crew nicht gelang, den Schaden zu beheben, kontaktierte sie die koreanischen Behörden mit der Bitte um Assistenz.
Daraufhin wurde der südkoreanische Forschungseisbrecher 'Araon' (IMO: 9490935) zu Hilfe geschickt. Er erreichte den Havaristen am 14.1. und nahm ihn auf den Haken in Richtung der Ross-See. Am 15.1. war der Schleppzug mit rund vier Knoten dorthin unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot von Bohrinsel im Sturm abgerissen
(15.01.20) Am Morgen des 12.1. wurde der norwegische Halbtaucher 'West Mira', 50243 BRZ (IMO: 9662344), auf Position 64° 56.27' N 006° 46.53' E unterhalb der Rettungsbootstation von einer großen Welle getroffen. Dabei wurde ein Rettungsboot losgerissen und stürzte ins Meer hinab. Der Ankerziehschlepper 'Normand Prosper' von Solstad machte sich auf die Suche nach dem Boot.
Diese wurde durchgeführt auf der Basis von Driftanalysen des norwegischen MRCC. Das Rig war erst unlängst von Wintershall DEA auf der Halten Bank vor Norwegen stationiert worden. Alle Arbeiten an Bord wurden eingestellt, bis sich die Wetterbedingungen verbessert hatten. Es war allerdings weiterhin ausreichend Rettungsbootkapazität für alle 120 Arbeiter an Bord vorhanden.
Das MRCC in Südnorwegen und die Küstenverwaltung strahlten regelmäßig Warnungen vor dem treibenden Boot aus. Die Bohrinsel hatte im November eine zweijährige Kampagne für Wintershall DEA gestartet, während derer 12 Bohrlöcher niedergebracht werden sollen. Wenn die Bergknapp-Bohrung beendet ist, geht es weiter ins Maria-Feld, wo zwei Bohrungen geplant sind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf iranischem Frachter
(15.01.20) Am 14.1. brach in der Kapitänskajüte des iranischen Frachters 'Kasra-1', 1998 BRZ (IMO: 8888848), ein Feuer aus. Das Schiff lag an Liegeplatz 1 des Hafens von Makhachkala in Dagestan. Der Brand erfasste eine Fläche von fünf mal sieben Metern.
Rauch quoll aus den Aufbauten. Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen an. Gemeinsam mit Hafenarbeitern gelang es, den Brand an der weiteren Ausbreitung zu hindern und dann komplett zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Taiwan aufgegeben
(15.01.20) Der unter mongolischer Flagge laufende, 56 Meter lange Frachter 'Star Lord' (MMSI 476519030) funkte am Nachmittag des 15.1. einen Notruf, nachdem er in der Straße von Taiwan starke Backbord-Schlagseite entwickelt hatte. Er war auf der Fahrt von Kaohsiung nach Südkorea und befand sich in taiwanesischen Gewässern vor der Küste des Changhua County in der Straße von Taiwan, als er havarierte. Die Crew bereitete sich darauf vor, es aufzugeben.
Ein Helikopter der taiwanesischen Küste barg alle sieben Mann dann unversehrt ab. Das verlassene Schiff lag vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


14.01.2020

Zerquetschter PKW
Zerquetschter PKW
(Bild: Brannvesenet) Großbild klick!
Truck begrub Pkw auf norwegischer Fähre unter sich
(14.01.20) Am 14.1. gegen 8.15 Uhr stürzte ein Trailer auf der norwegischen Fähre 'Bastø 1', 5505 BRZ (IMO: 9144081), um und begrub mehrere Pkw unter sich. Das Unglück ereignete sich 10 Minuten vor dem Festmachen in Horten während der rund halbstündigen Überfahrt auf dem Oslo-Fjord zwischen Moss in Østfold und Horten in Vestfold. Ein Pkw wurde komplett zerstört.
Der Fahrer des Trucks wurde leicht verletzt. Um 8.26 Uhr erreichte die Fähre den Kai in Horten, und die Feuerwehren und Rettungsdienste sowie die Polizei rückten an. Um 8.40 Uhr meldete die Polizei, die Lage sei unter Kontrolle.
Die Feuerwehr bekämpfte den aus dem Laster auslaufenden Dieselkraftstoff mit absorbierenden Mitteln. Warum der Lkw umstürzen konnte, war noch unklar. Die Reederei Bastø Fosen leitete eine Untersuchung ein. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten Windgeschwindigkeiten von 23,2 Metern pro Sekunde in der Region. Der Fährdienst wurde bis auf weiteres ausgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper auf Standby am Bulkcarrier 'Aeolos'
Schlepper auf Standby am Bulkcarrier 'Aeolos'
(Bild: Med Tugs) Großbild klick!
Havarierter Bulkcarrier nach einer Woche auf sicherem Ankerplatz vor Piräus
(14.01.20) Am 13.1. um 7.45 Uhr wurde der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Aeolos', 19882 BRZ (IMO: 9228382), eine Woche nachdem er im Mittelmeer manövrierunfähig geworden war, sicher vor Piräus auf Position 37° 54.46' N 023° 33.77' E verankert. Am 6.1. hatte das mit 19273 Tonnen Eisenerz von Diliskelesi nach San Nicolas, Argentinien, bestimmte Schiff gegen sieben Uhr bei 10 Beaufort Wind nordöstlich von Kap Malea mit einer 23-köpfigen Crew an Bord einen Ruderausfall erlitten und war manövrierunfähig geworden.
Die griechische Bergungsfirma Med Tugs wurde mit der Assistenz beauftragt und schickte die beiden Schlepper 'Vernicos Sifnos' (IMO: 9420435), und 'Alexander 5' (IMO: 9020405) zu Hilfe. Es gelang ihnen erst nach einer Wetterberuhigung, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und nun zu dem Ankerplatz zu ziehen, wo der Schaden nun gründlich untersucht werden sollte, um die Reparaturoptionen zu&xnbsp;analysieren. Die beiden Schlepper lagen danach weiter auf Standby am Schiff.
Am Morgen des 14.1. wurde es mithilfe weiterer Schlepper, der 'Ifestos 2' (IMO: 7811525), 'Chrisos XLii' (IMO: 8127921), und 'Karapiperis New Gene' (IMO: 9080663), nach Ampelakia gezogen. Dort lag er um 9.15 Uhr auf Position 37° 56.82' N 023° 33.65' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tankers 'BRO Nakskov'
Archivbild Tankers 'BRO Nakskov'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Fender in Brunsbüttel bei Festmachmanöver zerbrochen
(14.01.20) Am 10.1. um 16.40 Uhr entstand während des Festmachens des dänischen Tankers 'BRO Nakskov', 1205 BRZ (IMO: 9323584), ein großer Schaden an einem Holzfender in der Großen Nordkammer der Schleuse in Brunsbüttel. Das Schiff, das von Hamburg nach Kaliningrad unterwegs war, blieb unversehrt. Beim Festmachmanöver verhakte sich die Vorspring des Schiffs bei der Übergabe an Land unter einem an der Schleusenmauer befestigten Holzfender, sodass dieser beim Durchholen in zwei Teile brach.
An dem Tanker entstand dabei kein Schaden. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft und die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung erhielten Kenntnis von dem Unfall. Das Schiff konnte die Reise nach Kaliningrad ohne Auflagen fortsetzen. Er machte am 12.1. um 17 Uhr in Kaliningrad fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Rachel Jay' und 'TSM Penzer'
Trawler 'Rachel Jay' und 'TSM Penzer'
(Bild: Gerard Alain Le Brigand) Großbild klick!
Havarierter Trawler zur Reparatur nach Douarnenez geschleppt
(14.01.20) Am 11.1. wurden Vorbereitungen getroffen, den havarierten irischen Trawler 'Rachel Jay', 276 BRZ (IMO: 8808939), von Brest zu einer Reparaturwerft in Douarnenez zu verholen. Damit wurde das französische Mehrzweckschiff 'TSM Penzer' (MMSI: 228076900) der Iroise Mer beauftragt. Am 12.1. gegen 21 Uhr verließ der Schleppzug das Hafenbecken 5, in dem der Trawler seit dem 24.12. gelegen hatte, und am 13.1. um zwei Uhr traf er im Zielhafen ein.
Hier sollte das Schiff auf Slip repariert werden. Es hatte am 23.12. in der Biskaya rund 130 Meilen vor Penmarch am 23.12. einen Maschinenausfall erlitten. Auch damals war es die 'TSM Penzer', die dem Schiff zu Hilfe kam und es auf den Haken nahm. Am 24.12. um 17.40 Uhr wurde es nach Brest eingebracht und dort längsseits der 'TSM Dora' sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Sun S'
Containerfrachter 'Sun S', ex 'Atlas B'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenschaden in Aliaga
(14.01.20) Am 8.1. kam es auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'Sun S', 3798 BRZ (IMO: 9473975), zu einem Maschinenausfall in Aliaga. Nachdem Reparaturversuche durch die Maschinencrew fehlschlugen, wurde der Schlepper 'Yumurtalik' damit beauftragt, den Havaristen zu einer Reparaturwerft in Tuzla zu bringen. Die Verschleppung begann am Nachmittag des 10.1.
Beim Transit der Dardanellen sicherte ein Coastal Safety-Schlepper Begleitservice. Am 12.1. traf der Schleppzug in Tuzla ein, wo die Reparaturarbeiten nach einer genauen Schadensaufnahme und weiteren technischen Inspektionen begannen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Costa Arriba gestrandet und gesunken
(14.01.20) Am 13.1. strandete in stürmischer See der unter Panama-Flagge laufende Kutter 'Lakotoa' auf einem Riff vor dem Strand der Viento Frio-Gemeinde im Santa Isabel Distrikt von Costa Arriba in Colón. Das Schiff hatte sich zuvor von seinem Anker losgerissen. Es hatte dort gelegen, weil an Bord Instandhaltungsarbeiten durchgeführt wurden.
Zu der Zeit befand sich niemand an Bord. Der Eigner, die Open Blue Sea Farm Panama S.A, versuchte, das Schiff zu bergen, doch nach mehreren Stunden, in denen es sich immer mehr nach Backbord überlegte, sank es in der schweren Brandung eines Sturms, der seit dem 11.1. über Panama fegte. Nur noch Teile des Ruderhauses waren in den meterhohen Wellen sichtbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eine Tote bei Kollision auf dem Rhein
(14.01.20) Auf dem Hochrhein bei Birsfelden zwischen Grenzach-Wyhlen und Basel kollidierte oberhalb der Kraftwerkinsel am 13.1. um 19.15 Uhr ein Binnenschiff mit einem Ruderboot. Der Doppelvierer, der mit vier Frauen unterwegs war, hatte eine Trainingsrunde auf dem Rhein gedreht. Sie waren flussaufwärts am Uferrand unterwegs gewesen, um dann auf Höhe des Birsfelder Hafens zu drehen.
Dort kam es aus noch nicht geklärten Ursachen zu der Kollision mit dem Binnenschiff, das sich in Bergfahrt befand. Eine 52-jährige Frau starb bei dem Zusammenstoß. Ihre Leiche wurde beim Kraftwerk aus dem Wasser gezogen.
Die drei anderen konnten sich leicht verletzt ans Ufer retten. Sie alle waren Mitglieder im Basler Ruder-Club und galten als erfahrene Ruderinnen. Ein Helikopter, die Feuerwehr sowie Polizeikräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lokomotiven kollidierten bei Assistenz für Tanker
(14.01.20) Zwei Lokomotiven zum Schleppen von Schiffen auf dem Panama-Kanal kollidierten am Nachmittag des 12.1. auf der Gatún-Schleuse, als sie dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Velos Leo', 29266 BRZ (IMO: 9381768), assistierten. Die eine schob sich förmlich über die andere. Der Tanker war von dem Unfall nicht betroffen und konnte seine Reise von Beaumont in den USA nach Lazaro Cardenas in Mexiko fortsetzen.
Es kam allerdings zeitweilig zu Verspätungen auf dem Kanal, als die Unfallstelle geräumt wurde und in der Zeit nur eine der Schleusenkammern nutzbar war. Phasenweise gab es Einbahnverkehr auf der Wasserstraße.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme im Englischen Kanal
(14.01.20) Der britische Frachter 'Beaumont', 2545 BRZ (IMO: 9319416), bekam auf der Reise von Brest nach Southampton, England, mit sieben Crewmitgliedern und einer Ladung von 3.000 Tonnen Schrott an Bord am 13.1. Probleme mit der Maschine wegen eines losen Bolzens am Auspuffkrümmerzylinder auf Position 50 54 48 N, 001 24 54 W. Nachdem Reparaturversuche durch die Maschinencrew erfolglos blieben, entschied der Kapitän, die Fahrt mit eigener Kraft, aber reduzierter Geschwindigkeit fortzusetzen. Die Solent Coastguard überwachte die Situation, bis das Schiff gegen sechs Uhr sicher am Bulkterminal in Southampton festgemacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden wird in Tuzla behoben
(14.01.20) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker 'Sukran C', 2798 BRZ (IMO: 9280196), wird derzeit in Tuzla repariert. Auf dem Schiff war es am 14.12. zu einem technischen Versagen gekommen. Am 20.12. wurde es nach Tuzla geschleppt. Nach einer detaillierten Schadensaufnahme begannen technische Teams mit dessen Behebung. Am 14.1. lag der Tanker weiter am Werftkai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief vor Kreta auf Grund
(14.01.20) Am Morgen des 13.1. lief der griechische Kutter 'Amalia' vor Rethymnon auf Fangfahrt auf Grund. Die 'Amalia Marianna' kam dem Havaristen zu Hilfe und schleppte ihn wieder frei. Danach konnte er mit eigener Kraft in den Hafen von Rethymnon einlaufen.
Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt. Die Hafenbehörde leitete Ermittlungen ein und verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Untersuchungen und einer Klassebestätigung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stena-Fähre blieb mit Rampenproblem in Kiel liegen
(14.01.20) Auf der schwedischen Fähre 'Stena Scandinavica', 57958 BRZ (IMO: 9235517), kam es vor dem planmäßigen Ablegen vom Schwedenkai in Kiel nach Göteborg am Abend des 13.1. zu Problemen mit der Heckrampe, wegen derer das Schiff am Kai verbleiben musste. Ein Mobilkran wurde gerufen, um bei der Schadensbehebung zu assistieren. Die Stena-Line kündigte zunächst ein Auslaufen für 22 Uhr an, drei Stunden hinter dem Fahrplan.
Tatsächlich konnte die Fähre aber erst am 14.1. gegen ein Uhr die Leinen loswerfen. Statt wie geplant gegen neun Uhr in Göteborg einzutreffen, kämpfte sie am Vormittag noch gegen den Ostseesturm durch den Kattegat in Richtung schwedischer Gewässer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtercrew entsorgte unerlaubt Ladungsrückstände im Meer
(Datum) Am 13.1. haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel während einer Marpol-Kontrolle auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier 'SITC Zhoushan', 41684 gt (IMO: 9642502), im Elbehafen Brunsbüttel Eintragungen im Mülltagebuch über unerlaubte Entsorgungsvorgänge in die See festgestellt. Die Beamten fanden mehrere Eintragungen in dem Mülltagebuch, die belegten, dass auf der Reise trockene Ladungsrückstände in das Sondergebiet "Nordsee" und in die deutsche und dänische ausschließliche Wirtschaftszone eingeleitet wurden.
Nach ihrem Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft Hamburg entschied diese, dass gegen den Kapitän und den Chief Officer strafrechtlich ermittelt werden sollte. Das Amtsgericht Husum ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von insgesamt 8.500 Euro an. Über eine weitere Entsorgung von trockenen Ladungsrückständen im Golf von Mexiko wurde ein Flaggenstaatsbericht an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gefertigt.
Weiterhin stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Abwasseraufbereitungsanlage aufgrund mangelhafter Wartung nicht ausreichend funktionierte. Der Frachter hatte am 12.1. von Vysosk kommend im Elbehafen festgemacht. Am 14.1. lag er dort weiter festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot sank auf Vättern
(14.01.20) Auf dem Vättern sank am 11.1. ein Sportboot vom Typ Uttern 580. Das JRCC in Göteborg alarmierte die Seerettungsstation in Visingsö um 11.10 Uhr, nachdem das Boot Probleme mit der Ruderanlage und einen Maschineausfall südlich von Hästholmen gemeldet hatte. Die dreiköpfige Crew hatte keine Rettungswesten an Bord, deshalb war bei stürmischem Wetter Eile geboten.
In Vadstena-Motala wurde der Wasserscooter 'Allan Öhman' gestartet, und das 12-Meter-Rettungsboot 'Rescue Lars Prytz' lief von der Station Visingsö aus. Um 11.26 Uhr meldete das Boot Wassereinbruch. Die Position wurde nun als vor Borghamn angegeben. Der SAR-Hubschrauber Lifeguard 003 von Säve/Götnborg wurde nun ebenfalls mobilisiert, ebenso der Rettungsdienst in Ödeshög und die Feuerwehren von Borghamn und Vadstena.
Die 'Allan Öhman' kämpfte sich durch hohe Wellen und lokalisierte den Havaristen tatsächlich vor Borghamn. Daraufhin stach die Feuerwehr in Borghamn mit einem privaten Boot in See mit Einsatzkräften aus Vadstena ebenfalls an Bord. Für die 'Allan Öhman' war eine Rettungsaktion in der aufgewühlten See zu riskant, ebenso für jedes andere Boot. Deshalb wurde entschieden, der Lifeguard 003 die Schiffbrüchigen aufwinschen sollte.
Als gerade die dritte Person an Bord war, sank das Motorboot vor den Augen der Seenotretter. Die Position wurde der schwedischen Coastguard gemeldet, um mögliche Ölaustritte überwachen zu können. Da die Verunglückten wohlauf waren, wurden sie von den Rettungskräften Vadstena-Motala zu dem Ort gebracht werden, wo sie ausgelaufen waren, um von dort mit eigenen Fahrzeugen heimzukehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlassene Yacht in Port Townsend gestrandet
(14.01.20) Eine Segelyacht, die seit mehreren Monaten vor Port Townsend Bay geankert hatte, riss sich am 12.1. von ihrer Mooring los und trieb unweit des Bootshafens auf den Strand. Der Hafenkapitän von Port Townsend, Jim Pivarnik, vermutete, das Boot sei von seinem Eigner aufgegeben worden. Es hatte in einem Gebiet in der Zuständigkeit des Department of Natural Resources gelegen. Nun befand es sich in dem Verantwortungsbereich des Hafens. Pivarnik wollte die Yacht aus dem Wasser ziehen lassen und an der Werft aufpallen. Dem DNR wurde der Vorfall gemeldet, um auch die Autorisierung zu einer möglichen Zerstörung der Yacht zu bekommen. Umweltgefährdende Stoffe befanden sich nicht an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwieriger Sturmeinsatz der RNLI vor Fishguard
(14.01.20) Am 10.1. um 18.41 Uhr wurde das RNLI-Boot aus New Quay, die 'Frank and Lena Clifford of Stourbridge' von der Coastguard Milford Haven alarmiert, nachdem der britische Kutter 'Chris Tacha - PL 26', 102 BRZ (IMO: 8993930), mit einer sechsköpfigen Crew an Bord rund 17 Meilen nordwestlich des Hafens einen Ruderausfall erlitten hatte. Wegen der Größe des Havaristen wurde auch das RNLI-Boot aus Fishguard gerufen. Der 16,5 Meter lange Kutter trieb bei 6-8 Windstärken, zunehmend 9, manövrierunfähig in der hoch gehenden See.
Die geschätzte Ankunftszeit war eine Stunde nach dem Alarm, doch da der Kutter vor dem Wind rasch dahintrieb, war es nach 20 Uhr, als die Seenotretter eintrafen. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen gelang es rasch, eine Schlepptrosse zu übergeben. Das Boot aus Fishguard blieb auf Standby dicht beim Kutter. Die Seenotretter kamen überein, dass es am sichersten wäre, wenn das Boot aus New Quay die ganze 28 Meilen lange Strecke nach Fishguard ziehen würde.
Gegen Mitternacht wehte es konstant mit neun Beaufort. Die Gischt setzte die Sicht stark herab, und so mussten die Boote vorwiegend mit Radar und AIS navigieren. Um 2.35 Uhr erreichte der Konvoi den Hafen von Fishguard. Hier wurde die Schlepptrosse von dem Boot aus Fishguard übernommen, während das Boot aus New Quay bei weiterhin schwierigen Verhältnissen assistierte.
Da sich der Sturm weiter aufbaute, wurde entschieden, dass die Seenotretter aus New Quay in Fishguard übernachten würden. Am 11.1. um 10.35 Uhr, 16 Stunden nach dem Auslaufen, kehrten sie zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in der Biskaya
(14.01.20) Auf dem dänischen Tanker 'Oratank', 3691 BRZ (IMO: 9336713), der auf der Fahrt von Rotterdam nach Bordeaux war, kam es am 13.1. um 7.40 Uhr zu einem Ausfall der Hauptmaschine auf Position 49 50 45.6 N, 003 17 46.5 W. Um 08.08 Uhr hatte die Crew den Antrieb wieder am Laufen, und das Schiff setzte seine Reise fort. Es sollte am 15.1. in Bordeaux eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Maschinenausfall bei Piräus
(14.01.20) Auf der griechischen Fähre 'Ionis', 2440 BRZ (IMO: 7350325), die am 14.1. um, 10 Uhr mit 70 Passagieren, 13 Pkw, voer Trucks, zwei Motorrädern sowie 33 Crewmitgliedern aus Piräus nach Kythira und Kissamos ausgelaufen war, kam es am Vormittag zu einem Ausfall der Backbord-Hauptmaschine. Der Kapitän entschied, in den Abgangshafen zurückzukehren. Das Schiff machte sich mit der Steuerbord-Maschine mit reduzierter Geschwindigkeit von 10 Knoten auf den Weg dorthin und hatte den Hafen mittags wieder erreicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


13.01.2020

Archivbild Containerfrachter 'Timbus'
Archivbild Containerfrachter 'Timbus'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter kollidierte mit Schleusentor in Kiel
(13.01.20) Auf der Fahrt von Pasajes nach Södra Monsteras kollidierte der deutsche Containerfrachter 'Timbus', 4230 BRZ (IMO: 9198680), mit einem Tor der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau. Die Havarie ereignete sich, als er die Kammer am 12.1. um 18.40 Uhr in Richtung Ostsee verlassen wollte. Aus bislang ungeklärter Ursache stieß er mit dem Wulstbug gegen das Tor und verursachte Sachschaden. Das Schiff machte zur Inspektion bei der Kieler Lindenau-Werft fest. Nach Abschluss der Untersuchungen konnte der Frachter seine Fahrt am 13.1. gegen ein Uhr ostwärts fortsetzen und sollte den schwedischen Hafen gegen 23 Uhr erreichen.
Die Polizei konnte bei ihren Ermittlungen keine technische Ursache an der Maschine finden. Bereits am 27.1.2017 war die 'Timbus' im Kanal havariert. Beim Einlaufen in die neue Nordschleuse in Brunsbüttel kam es auf der Fahrt von Vlissingen nach Södra Mosteras zu einem Maschinenschaden. Dieser wurde dann an den Bahnhofsdalben bis zum 27.1. repariert.
Am 26.11. desselben Jahres kam es erneut zu einem Maschinenschaden auf der Fahrt von Varberg nach Vlissingen auf der Nordsee. Eine Verpuffung führe zu einem Feuer, durch das ein Generator ausfiel. Das manövrierunfähgie Schiff warf 20 Meilen vor Terschelling Anker.
'Timbus' in Kiel
'Timbus' in Kiel
(Bild: Tim Schwabedissen) Großbild klick!
Der Schlepper 'Viking' (IMO: 9431903) kam aus Delfzijl around zu Hilfe und schleppte den Havaristen nach Emden. Am 16.12. wurde er von den Schleppern 'VB Bremerhaven' (IMO: 9045871) und 'Gruno IV' (IMO:: 9342669) im Industriehafen auf den Haken genommen und nach Bremerhaven gezogen.
Dort fand vom 17.12. bis zum 3.3. die Reparatur beim MWB Bremerhaven Shipyard statt. Um 4.30 Uhr lief der instandgesetzte Frachter nach Varberg aus. Die 'Timbus' ist 99,91 Meter lang, 17 Meter breit und hat 7,27 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 6.238 Tonnen. Sie läuft für die Rord Braren Bereederungs GmbH in Kollmar und wurde 1999 bei der Peterswerft Wewelsfleth GmbH & Co. KG erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlorener Container bei Boczaada gestrandet
(13.01.20) Einer der insgesamt sechs Container, den der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Medkon Istanbul', 6285 BRZ (IMO: 9103386), in einem Sturm am 6.1. nahe Bozcaada bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h verloren hatte, trieb am 7.1. an einem nahegelegenen Strand an. Die anderen fünf blieben verschwunden.
Die Behörden warnten vor dem möglichen Treibgut. Der Frachter, der von Gemlik gekommen war, machte am 8.1. in Izmit fest und lief am 9.1. von Aliaga nach Alexandria aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper 'Lumberman'
Schlepper 'Lumberman'
(Bild: Michael Corcoran) Großbild klick!
Herrenloser Schlepper trieb auf Gastineau Channel auf Grund
(13.01.20) Der seit Mai 2018 im Gastineau Channel gestrandete Schlepper 'Lumberman', 192 BRZ (IMO: 5016676), machte sich am 11.1. gegen 17 Uhr unerwartet selbstständig und trieb mehrere hundert Meter südwärts, eher er vor dem Juneau Yacht Club am Norway Point erneut auf Grund trieb. Offenbar hatten die Anker des Schiffs nicht mehr gehalten. Ob diese mitgezogen wurden, war noch unklar.
Damit könnte er sich in der Zuständigkeit der CBJ Docks and Harbors und des Alaska Marine Exchange befinden. Der Gastineau Channel ist ein administratives Patchwork von CBJ und Staat. Zuvor hatte das Schiff auf staatlichem Gebiet gelegen. Docks and Harbors überwachte die Lage und konsultierte die Coast Guard. CBJ hat keine Ressourcen, um mit dem schweren Schiff umzugehen. Auf der aktuellen Position stellte es aber auch keine Beeinträchtigung des Fahrwassers dar.
Die 'Lumberman' hatte zuvor zwischen Downtown Juneau und Twin Lakes vor dem Aurora Harbor geankert, war dann aber erstmals auf Grund getrieben und in einem Geibet in der Verantwortlichkeit des Alaska Department of Natural Resources gestrandet. Die Global Diving & Salvage entsorgte danach eingedrungenes Wasser und umweltgefährdende Materialien von Bord.
Der Schlepper entstand 1941 bei der Jakobson Shipyard Company in Oyster Bay, New York, als 'Dauntless No. 15' für die Dauntless Towing Company, New York. 1975 ging er an die United States Army und wurde in 'Col. Albert H. Barkley' umbenannt.
Im selben Jahr erwarb ihn die Foss Launch and Tug Company in Tacoma, Washington, und stellte ihn als 'Andrew Foss' in Dienst. 1980 ging das Schiff an die Puget Sound Freight Lines in Seattle, Washington, und diente bis 1998 als 'Pachena', um dann zur Flotte der Western Towboat Company in Seattle eingereiht zu werden.
1998, erwarb die Channel Construction Company in Juneau, Alaska, das Schiff. Seit 1999 lief es als 'Lumberman' und sollte am Ende der aktiven Laufbahn zu einer Privatyacht werden. 2006 wurde es aus dem Register gestrichen und ankerte als Fischerunterkunft in Juneau, wo es sich 12 Jahre darauf erstmals selbstständig machte und seither ein Sorgenkind war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterschaden vor Isle of Wight
(13.01.20) Der liberianische LPG-Tanker 'Navigator Oberon', 17208 BRZ (IMO: 9671216), der von Vlissingen nach Houston mit einer 20-köpfigen Crew an Bord unterwegs war, meldete am 12.1. um 4.30 Uhr verstopfte Filter an der Hauptmaschine auf Position 50 12 07 N, 001 35 34 W, rund 28 Meilen südlich der Needles, Isle of Wight. Ein Austausch der Filter war unumgänglich, und um 7.30 Uhr war das Schiff unterwegs zu einem sicheren Ankerplatz, um, sie dort auszutauschen.
Es warf auf Position 50 18 07 N, 002 04 03 W, rund 15 Meilen südlich von St. Alban's Head Anker. Am 13.1. um 4.20 Uhr setzte es die Reise nach Abschluss der Reparaturen fort und nahm Kurs auf die USA, wo es am 27.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Salamis havariert
(13.01.20) Am Abend des 12.1. kam es zu einem Maschinenschaden auf der griechischen Motoryacht 'Vagelitsa' mit sechs Personen an Bord, die sich 2,3 Meilen südlich von Salamis befand. Die Hafenbehörden von Salamis und Piräus wurden informiert. Ein Patroullienboot kam zur Assistenz, und der Havarist wurde zur Marina des Ayia Club in Salamis eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre sank vor Karimunjawa
(13.01.20) Alle 14 Passagiere und die Crewmitglieder der indonesischen Fähre 'Ceria I', 533 BRZ, wurden gerettet, nachdem das Schiff am 10.1. gegen zwei Uhr auf der Fahrt von Tanjung Emas Semarang nach Ketapang in stürmischer See in den Gewässern von Karimunjawa sank. Sie trieben 31 Stunden in der See, bevor sie am 12.1. von zwei passierenden Schiffen auf einer Rettungsinsel zwischen Kemojan Island und Parang Island treibend entdeckt wurden. 12 von ihnen wurden nach Batulawang Hamlet, Kemojan Village, im Karimunjawa Distrikt gebracht. Zwei weitere kamen ins Karimunjawa Health Center.
Zunächst hatte die KM 'Angel' am 11.1. gegen acht Uhr Treibgut im Meer entdeckt. Dies brachte sie auf die Spur der Schiffbrühigen. Da das Schiff aber zu klein war, alle an Bord zu nehmen, wurde auch die KM 'Ita Kembar Jaya' zu Hilfe gerufen. Zwei Boote aus Kemojan Village brachten sie dann zum Hafen Legon Bajak.
Quelle:Tim Schwabedissen


Historische Fähre in Flusshochwasser gekentert
(13.01.20) Das historische Fährboot in Darwin Township, Illinois, wurde am Morgen des 11.1. bei Hochwasser auf dem Wabash River losgerissen und lag am Nachmittag kieloben eine Meile flussabwärts entfernt in Wabash kieloben im Fluss. Vermutlich hatte es sich an Felsen verkeilt. Die 'Darwin Ferry' gab es seit 1818.
Der Ponton, die letzte Fähre auf dem Wabash River, verband Indiana mit Darwin in Clarke County und wurde hauptsächlich von Farmern genutzt. 2018 wurde die Außerdienststellung angekündigt, nachdem der Staat Indiana das Farmland gekauft hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb im Bottnischen Meerbusen
(13.01.20) Auf dem holländischen Frachter 'Sampogracht', 18321 BRZ (IMO: 9288071), der in Ballast mit einer 15-köpfigen Crew an Bord von Vlissingen nach Rauma unterwegs war, fiel am frühen Abend des 12.1. im Bottnischen Meerbusen die Hauptmaschine durch Überhitzung aus. Das manövrierunfähige Schiff trieb mit 1,5 Knoten auf die Küste zu. Es war nicht in unmittelbarer Gefahr, doch bei dem kräftigen Wind in dem Seegebiet wäre ein Abschleppen des 185 Meter langen Havaristen eine große Herausforderung gewesen.
Die Crew arbeitete stundenlang und zunächst ohne Erfolg daran, den Schaden zu beheben. Das MRCC in Turku überwachte die Drift und brachte das Patroullienboot 'Uisko' in Bereitschaft, um nötigenfalls eingreifen zu können. Am 13.1. um 4.25 Uhr gelang es endlich, die Hauptmaschine wieder anzufahren.
Mit sieben Knoten Fahrt ging es nun weiter in Richtung des Zielhafens, weiter unter Überwachung des MRCC. Gegen neun Uhr befand sich der Frachter vor Rauma und wurde dort von den beiden Hafenschleppern 'Jupiter' (IMO: 9287431), und 'Saturn' (IMO: 9315410), auf den Haken genommen und zum Containerterminal bugsiert, wo er um 9.40 Uhr sicher festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb vor Rolvsøya/Norwegen
(13.01.20) Der norwegische Trawler 'Ingvardson - F 95-H', 149 BRZ (IMO: 8845200), wurde am 12.1. westlich von Rolvsøya, Finnmark, manövrierunfähig, nachdem sich Leinen des Fanggeschirrs um den Propeller gewickelt hatten, und bat um Assistenz. Das Rettungsboot 'Odin' der NSSR-Station in Havoeysund kam zu Hilfe und nahm den Havaristen auf den Haken.
Er wurde in den Hafen von Forsøl abgeschleppt. Dort befreiten Taucher das Antriebssystem wieder von der Blockade. Anschließend setzte der Trawler seine Fangfahrt vor Norwegen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank im Java-Meer
(13.01.20) Der 72 Meter lange, indonesische Frachter 'KM El No. 2' (IMO: 8844751), geriet mit einer 14-köpfigen Crew an Bord am 11.1. im Java-Meer bei Belitung Island in stürmischem Wetter in Seenot. Er galt zunächst als vermisst, nachdem der Kontakt zu dem mit Zement und Baumaterial beladenen Frachter, er auf der Reise von Jakarta nach Pontianak in West-Kalimantan war, abgerissen war. Es sank am 12.1., nachdem die Ladung übergegangen war und er Schlagseite bekam.
Die Crew ging in eine Rettungsinsel und machte mit Notfackeln auf sich aufmerksam. Sie wurde unversehrt gerettet. Der Frachter ging auf geringer Wassertiefe unter und wurde nach Tagesanbruch mit den Aufbauten und dem Deckskran aus dem Wasser ragend auf ebenem Kiel liegend vorgefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Kaoshiung
(13.01.20) Beim Auslaufen aus Kaoshiung kollidierte der chinesische Frachter 'Tai Gang', 2994 BRZ (IMO: 9550462), am 6.1. mit dem Kai der CSBC Shipbuilding Corporation, nachdem es zu einem Ruderausfall gekommen war. Dabei wurden sowohl die Kaianlage wie auch der Bug des Schiffs beschädigt. Unterhalb der Wasserlinie entstand in Riss im Rumpf.
Der Havarist wurde zurück in den Hafen geschleppt und am Kai repariert. Am 9.1. um 8.10 Uhr lief der Frachter wieder aus und nahm Kurs auf Quanzhou in der Fujian Provinz. Am 12.1. ankerte er auf der Außenreede von Quanzhou auf Position 24° 46.33' N 118° 48.27' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit vermutetem Maschinenschaden im Englischen Kanal
(13.01.20) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'Tiger Lily', 43036 BRZ (IMO: 9744984), war auf der Reise von Narvik nach Portland, USA, mit einer Ladung von 77.281 Tonnen Eisenerz am 11.1. gegen 13 Uhr NUC wegen eines vermuteten Maschinenschadens auf Position 52 38 32 N, 002 30 53 E.
Bei einer Inspektion der Hauptmaschine wurde kein Defekt entdeckt. Daraufhin setzte der Frachter die Reise fort und sollte den Zielhafen am 31.1. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbemannt gestrandetes Motorboot löste SAR-Operation aus
(13.01.20) Ein unbemanntes Motorboot löste in der Nacht zum 11.1. eine Suchaktion der US Coast Guard nach möglichen Personen im Wasser in Galveston, Texas, aus. Gegen zwei Uhr früh wurde die Coast Guard Houston-Galveston von der Tiki Island Police Department alarmiert, nachdem eine 21 Fuß lange Sea Chaser an der Ostseite der Jones Bay unbemannt angetrieben war. Es gelang nicht, zum Eigner einen Kontakt herzustellen.
Es wurde ein UMIB ausgestrahlt, und ein 29-Fuß-Boot der Station Galveston lief aus. Von der Air Station Houston stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, und die Öffentlichkeit wurde um Mithilfe gebeten. Nachdem er über Social Media von der Suchaktion erfahren hatte, meldete sich der Eigner des Boots und bestätigte, dass sich niemand an Bord befunden hatte.
Es hatte sich stattdessen in einem Sturm von seinem Liegeplatz losgerissen und war auf Drift gegangen. Nachdem diese Information bestätigt war, beendete die Coastguard ihre Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen


12.01.2020

'Oline' gesunken
'Oline' gesunken
(Bild: Polizei Flensburg) Großbild klick!
Wird die Oline Teil eines Wrack-Friedhofs?
(11.01.20) An einem Ponton nahe des Museumshafens in Flensburg ragen seit dem Untergang in einer Sturmnacht am 9.1. 2019 zwei Masten aus dem Wasser, die zu dem Holzsegler 'Oline' gehören, der 1878 im dänischen Frederikshavn erbaut wurde. Der letzte Besitzer war mittellos gewesen und kam inzwischen bei einem Unfall in Dänemark ums Leben. Wem das Schiff nun gehört, war im Moment unklar.
Der Eigner soll das bereits heruntergekommene Schiff einst für einen Kasten Bier und 1,30 Euro übernommen worden. Die Museumswerft hätte nach dem Untergang nur über juristische Zwangsmaßnahmen in den Besitz des Schiffes kommen können. Inzwischen gab es Bestrebungen, nicht weit von der Untergangsstelle einen museal geprägten Unterwasser-Wrackfriedhof für eine Taucherschule einzurichten. Das inzwischen stark bewachsene Wrack dafür zu nutzen, wäre nach Einschätzung des Museumshafens eine der besten Perspektiven, die sich für das Schiff ergeben könnte. Motor und das Getriebe wurden bereits vor dem Untergang ausgebaut worden. Es war aber noch nicht geklärt, ob es Erben gab.
Taucher am Wrack der'Oline'
Taucher am Wrack der'Oline'
(Bild: Jonas Drescher) Großbild klick!
Wenn, dann wäre es aber nicht wahrscheinlich, dass sie diese die Erbschaft tatsächlich antreten. Denn eine Bergung des Schiffes wäre mit hohen Kosten verbunden.
Anfang des Jahres sank ein weiteres Schiff an der Flensburger Museumswerft gekentert, der 30 Meter lange Zweimaster 'Lille Björn'. Es gab allerdings Optimismus, dass diese Geschichte anders verlaufen wird als die der 'Oline'. Der Hafen hat, anders als in deren Fall, ein gutes Verhältnis zum Eigner, deshalb dürfte es wohl auch ein gutes Ende geben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seute Deern mit Schadstoffen belastet
(11.01.20) Der Bremerhavener Traditionssegler 'Seute Deern' ist möglicherweise mit Giftstoffen belastet. Der Abbruch des Museumsschiffs könnte dadurch komplizierter werden als bislang gedacht und der Plan, das Schiff bis zur Sail 2020 zu beseitigen, gefährdet sein. Die Farbe der Außenhaut ist mit Asbest versetzt, und auch im Innern des Schiffes wurden krebserregende Stoffe nachgewiesen.
Selbst der ehemalige Restaurant-Bereich war belastet. Für den Rückbau müssten die einzelnen Planken und Bohlen von Farbstoffen befreit werden, bevor das Holz entsorgt werden kann. Was das für die Kosten und den Zeitplan des Rückbaus bedeutet, war noch unklar.
Bremenports sagte, der Rückbau liege voll im Zeitplan, und dass das Schiff mit Schadstoff belastet ist, sei nichts Neues. Die Entsorgungsarbeiten, die mit dem Rückbau zusammenhängen, seien längst in die Kosten und auch in den Zeitplan für das Abwracken eingepreist. Allein die Vorbereitungen für den Rückbau werden von Bremenports auf 600.000 Euro beziffert, wie hoch die Ausgaben am Ende insgesamt sein werden, kann derzeit nur geschätzt werden.
Die Hafenbetriebsgesellschaft war Ende 2019 mit der Planung des Abwrackens betraut worden. Die Arbeiten sollen, wenn alle Genehmigungen vorliegen, laut dem Sprecher Mitte kommender Woche starten. Die inzwischen komplett entmastete Bark soll Ende des Monats an ihren letzten Liegeplatz gebracht werden. Dort wird sie unter einer Plane demontiert. Der Bund will 46 Millionen für einen Neubau bereitstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepptrosse wird vorbereitet
Schlepptrosse wird vorbereitet
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Frachter driftete durch Oban Bay/Schottland
(11.01.20) Das RNLI-Boot aus Oban, die 'Mora Edith MacDonald', wurde am Morgen des 11.1. alarmiert, nachdem der unter lettischer Flagge laufende Frachter 'CEG Galaxy', 1212 BRZ (IMO: 8516263), der in der Oban Bay von Workington kommend Anker geworfen hatte, ins Treiben geraten war. Er hatted ort geankert, um vor einem Sturm in der Region Schutz zu finden. Er trieb nun gefährlich dicht an die Küste von Kerrera und die belebte Nordzufahrt der Bucht.
Da an Bord zeitgleich auch ein mechanischer Schaden zu beheben war, war das Schiff auch manövrierunfähig und konnte nicht mit eigener Kraft eine sichere Position ansteuern. Das Rettungsboot aus Oban lief um 11.30 Uhr aus und war binnen weniger Minuten vor Ort. Ein Seenotretter wurde an Bord abgesetzt, um bei der Übergabe einer Schlepptrosse zu assistieren.
Wenig später stand die Schleppverbindung, und das Rettungsboot begann, den Frachter langsam voraus zu schleppen. Um 12.30 Uhr wurde er auf Position 56° 25.00' N 005° 29.53' W erneut und diesmal hoffentlich sicher vor Anker gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew sinkenden Schleppers gerettet
(11.01.20) Die US Coast Guard rettete am 9.1. die dreiköpfige Crew des 62 Fuß langen Schubschleppers 'Gulf Man' (MMSI:368122140), der am 7.1. aus Miami nach Exuma auf den Bahamas ausgelaufen war. Das Schiff wara rund sechs Meilen nordöstlich von Andros Island in Seenot geraten. Um 18.20 Uhr wurde der EPIRB aktiviert.
Ein MH-60-Jayhawk-Helikopter stieg von der Air Station Clearwater auf. Als er vor Ort eintraf, war der Schlepper nach einem Wassereinbruch am Sinken. Noel Maycock, 66, Seth Daughtery, 32, und James Orr, 51, wurden unversehrt aufgewinscht und nach Nassau, Bahamas, geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker in Java-See gestrandet
(11.01.20) Der Tanker 'Express 88' lief am 10.1. in einem Sturm an der Nordküste von Bawean Island in der indonesischen Gresik Regency im Tanjungori-Distrikt auf Grund. Das Schiff war eine Woche zuvor aus Jakarta ausgelaufen und hatte vor Tanjungori geankert, um vor dem Sturm Schutz zu finden.
Doch nach einem Winddreher hielt der Anker nicht mehr, und das Schiff wurde auf die Riffe vor der Insel getrieben. Örtliche Fischer retteten die 11-köpfige Crew unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kehrte mit Wassereinbruch in Hafen zurück
(11.01.20) Die französische Fähre 'Havannah', 2305 BRZ (IMO: 9232357), brach ihre fahrplanmäßige Überfahrt von Ellington nach Rotuma am 8.1. ab, nachdem es durch einen Riss im Rumpf zu einem Wassereinbruch gekommen war. Das Schiff hatte fünf Passagiere an Bord und war mit Williams & Gosling-Trucks beladen. Fünf Fahrstunden von Rotuma entfernt entschied der Kapitän, nach Ellington zurückzukehren.
Die Maritime Safety Authority (MSAF) von Fiji lobte diese Entscheidung. Nach einer Schadensinspektion begannen die Reparaturen. Wie lange sie dauern würden, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marmara: Frachter beschädigte Seekabel
(11.01.20) Der türkische Frachter 'Ibrahim Simsek', 4045 BRZ IMO:7504653), verlor am 29.12. auf der Fahrt von Gemlik nach Nemrut seinen Steuerbordanker und verursachte Schäden an einem Seekabel südlich von Marmara auf Position 40 35.5 N, 27 40 E. Der Hafenkapitän leitete Untersuchungen ein, die Staatsanwaltschaft eine Ermittlung. Es wurde eine technische Inspektion nach dem Einlaufen in Nemrut Bay durchgeführt.
Nachdem die Löscharbeiten an der Pier in Nemrut Bay beendet waren, verholte der Frachter auf die Reede von Aliaga. Es wurde ein Auslaufverbot erlassen bis zum Abschluss der notwendigen Untersuchungen. Am 11.1. lag das Schiff weiter auf Position 38° 52.30' N 026° 58.39' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Trabzon/Türkei
(11.01.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'NS Union', 1543 BRZ (IMO: 8502133), kam es am 7.1. zum Ausfall eines Ölverschmutzungs-Verhinderungssystems in Trabzon. Daraufhin widerrief der Hafenkapitän die Auslaufgenehmigung bis zum Abschluss von Reparaturen. Nachdem diese erledigt waren, verließ das Schiff Trabzon am 10.1. um 9.20 Uhr und nahm Kurs auf Icdas, wo es am 13.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Generator- und Kompressorschaden auf Fähre
(11.01.20) Auf der Fahrt von Cebu nach Tagbilaran City, Bohol, musste die indonesische Fähre 'Oceanjet 88', 240 BRZ (IMO: 9712929), am Morgen des 10.1. in den Hafen zurückkehren, nachdem es am steuerbordseitige Stromaggregat zu einer Spannungsschwankung aufgrund eines festgefahrenen Kompressors gekommen war. Der Chefingenieur fand heraus, dass der Kompressor wegen Starkstromzuflusses ausgefallen war.
Der Schaden ereignete sich, als das Schiff vor Naga Point zwischen Bohol und Cebu unterwegs war. An Pier 1 in Cebu wurden alle 191 Passagiere der 'Oceanjet 88' abgesetzt und um 10.10 Uhr von der 'Oceanjet 15' weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Winschenausfall
(11.01.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Sunny Horizon', 29313 BRZ (IMO: 9410911) kam es am 9.1. zu einem Ausfall des Hydrauliksystems für die Winschen von Anker und Trossen 2,85 Meilen südsüdwestlich von Boucherville, Quebec. Die Crew führte Reparaturen aus, und das System wurde wieder betriebsfähig gemacht. Um 10.20 Uhr verließ der Tanker Quebec und machte am 10.1. um 00.50 Uhr in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leitungsproblem vor Alban's Head
(11.01.20) Auf dem dänischen Tanker 'Torm Marina', 61724 BRZ (IMO: 9319698), der auf der Fahrt von Rotterdam nach Pascagoula war mit einer 25-köpfigen Crew an Bord, kam es am 10.1. gegen 1.55 Uhr zu Maschinenproblemen wegen einer schadhaften Treibstoffleitung auf Position 50 11 N, 001 46 W, rund 24,4 Meilen vor St. Albans Head. Das Schiff war mit 73.365 Tonnen Öl beladen. Um 2.40 Uhr war der Schaden behoben, und es nahm wieder Fahrt auf, um am 26.1. den Zielhafen zu erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb im Sturm vor New Quay
(11.01.20) Das RNLI-Boot aus New Quay wurde am Abend des 10.10. alarmiert, nachdem ein Trawler 17 Meilen nordwestlich der Küste manövrierunfähig geworden war. Er trieb bei zunehmendem Sturm durch die aufgewühlte See. Das Rettungsboot nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn am frühen Morgen des 11.1. nach Fishguard ein. Wegen des inzwischen vollen Sturms blieben die Seenotretter anschließend auch noch im Hafen und kehrten erst gegen 11 Uhr nach New Quay zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Woods Hole
(11.01.20) Die amerikanische Fähre 'Gay Head', 1277 BRZ (IMO: 8123418), kollidierte am Morgen des 11.1. mit einer Barge, als sie achteraus laufend einen Slip in Woods Hole ansteuerte. Die U.S. Coast Guard verhängte bis zum Abschluss von Untersuchungen ein Auslaufverbot.
Die Fähre hatte aber nur kosmetische Schäden davongetragen und konnte zwei Stunden nach der Havarie den Dienst Vineyard Haven-Hyannis wieder aufnehmen. Starker Wind hatte zu dem Unfall beigetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen
Fähre 'NG'
Fähre 'NG'
(Bild: Coastal Safety) Großbild klick!
Gelibolu: Kollision in den Dardanellen
(10.01.20) Am 10.1. um 7.30 Uhr kollidierte der 26 Meter lange, türkische Kutter 'Kestanelik' (MMSI: 271072164) mit der 44 Meter langen Fähre 'NG' in den Dardanellen vor Gelibolu. Diese war auf der Gelibolu-Cardak-Route im Einsatz. Sie wurde am Backbord-Heck getroffen und auf Höhe der Wasserlinie aufgerissen.
Dabei wurde ein Brennstoff-Tank getroffen, aus dem Diesel ins Wasser auslief. Die Fähre machte nach dem Zusammenstoß in Çanakkale an der Gallipoli Pier fest. Die Passagiere und ihre Autos wurden dort abgesetzt. Das Rettungsboot 'Kegm-9' wurde zum Liegeplatz geschickt und legte eine Ölsperre und ölabsorbierende Pads um den Havaristen aus.

Rumpfschaden an der Fähre 'NG'
Rumpfschaden an der Fähre 'NG'
(Bild: Coastal Safety) Großbild klick!
Der Kutter legte in der Nähe an. Er hatte nur leichte Schäden am Bug davongetragen. Offenbar war der Skipper der 'Kenadelik' am Ruder eingeschlafen.









Bugschaden am Kutter 'Kestanelik'
Bugschaden am Kutter 'Kestanelik'
(Bild: Coastal Safety) Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Holstein Express'
Archivbild 'Holstein Express'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Vier Tonnen Öl beim Bunkern in Ceuta ausgelaufen
(10.01.20) Der unter Luxemburg-Flagge laufende Tiertransporter 'Holstein Express', 7896 BRZ (IMO: 9004413), verursachte am Morgen des 10.1. eine Ölverschmutzung im Hafen von Ceuta. Die Levante-Pier, das Bootshaus und der Fischereihafen wurden betroffen, als rund vier Tonnen Kraftstoff gegen vier Uhr von dem am Alfau-Dock liegenden Schiff ins Hafenwasser liefen. Die alarmierte Hafenbehörde aktivierte den Ölbekämpfungsplan.
Arbeiter von Ecoceuta wurden gerufen und legten Absorbier-Pads im Wasser aus. Eine 150 Meter lange Ölsperre wurde ebenfalls verlegt. Die Arbeiten im Alfau-Dock und an der Ostmole wurden eingestellt, während die Ölbekämpfung im Gange war.
Die Arbeiten dauerten die nächsten Stunden weiter an. Es galt das Öl einzuschlängeln, aufzunehmen sowie die betroffenen Kaiflächen und den Rumpf zu reinigen. Inspektoren gingen an Bord der 'Holstein Express', um die Ursache des Unfalls herauszufinden.
Er hatte sich beim Bunkern von Öl ereignet, als einer der Tanks überlief. Im Zuge der Untersuchung sollte herausgefunden werden, ob unsachgemäße Bedienung der Ventile, Nachlässigkeit der Crew, die die Füllstände nicht hinreichend kontrollierte, oder ein technischer Fehler der Anlage Schuld war. Denkbar war auch ein technischer Fehler der Messgeräte, durch die nicht korrekt angezeigt wurde, wieviel Öl sich in den Tanks befand. Vom Ergebnis der Untersuchungen hing auch die Höhe von möglichen Bestrafungen ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Frachters 'Ocean Ruler'
Wrack des Frachters 'Ocean Ruler'
(Bild: Sarang Sreelan) Großbild klick!
Schrottschiffe warten weiter auf Bergung
(10.01.2020) Die Bergung zweier gestrandeter maledivischer Schiffe, des Frachters 'Ocean Ruler', 1179 BRZ (IMO: 8408600), sowie des Kutters 'Oivalli', die bei Dharmadam und Azhikkal gestrandet waren, als sie zu den Steel Industries Kerala Ltd. (SILK) in Azhikkal geschleppt wurden, verzögert sich weiter. Die beiden Schiffe sollten dort verschrottet werden, rissen sich aber im August 2019 von ihrem Schlepper los, als sie von den Malediven kamen. Seitdem lagen sie auf Strand.
Bevor sie geborgen werden können, müssen sie aber ausgepumpt und Löcher im Rumpf abgedichtet werden. Dazu sollten 18 Pumpen zum Einsatz kommen, die aber wegen technischer Probleme ausfielen. So konnte die Bergung nicht, wie geplant, am 6.1. durchgeführt werden.
Sechs der Pumpen konnten inzwischen repariert werden, die weiteren sollten in den kommenden drei Tagen folgen. Erst wenn das Wasser gelenzt ist, können die Lecks gestopft werden. Außerdem war der Kanal, durch den die beiden Schiffe ins tiefere Wasser gezogen werden sollen, noch nicht ausgehoben.
Die damit beauftragte Firma aus Kochi wurde ebenfalls erst in drei Tagen vor Ort erwartet. Sie war bereits einmal angerückt, hatte ihr Gerät wegen damals aufgetretener Verzögerungen aber wieder abgezogen. Wenn die Schiffe flott sind, sollen sie bei der Werft von SILK abgebrochen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Turboladerschaden
(10.01.20) Am Nachmittag des 9.1. kam es vor Stad auf dem unter Malta-Flagge laufenden Tanker 'Key Figher', 3693 BRZ (IMO: 8712166), zu einem Turboladerschaden auf dem Weg von Klaipeda. Das Schiff bat um Assistenz und wurde von dem NSSR-Rettungsboot 'Halfdan Grieg' auf den Haken genommen. Gegen 23 Uhr machte es am Måløy Cargo Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb vor Festøya
(10.01.20) Ein Fehler im Schiffsbetrieb sorgte dafür, dass die Maschine der norwegischen Fähre 'Hardingen', 2631 BRZ (IMO: 9036040), in am Morgen des 9. 1. ausfiel, kurz nachdem diese den Anleger in Festøya in Richtung von Solavågen verlassen hatte. Um 6.40 Uhr bat das Schiff, das vor dem Hafen trieb, um Hilfe.
Die in der Nähe befindliche Fähre 'Lote' kam zur Assistenz. Nachdem die Maschine wieder zum Laufen gebracht worden war, konnte die 'Hardingen' die Reise nach Solavågen fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermissten Fischern eingestellt
(10.01.20) Am Nachmittag des 9.1. stellte die US Coast Guard ihre Suche nach den zwei vermissten Crewmitgliedern des Kutters 'Papa's Girl' ergebnislos ein, der am Abend des 7.1. im Pamlico Sound gekentert war. Nur einer der vier Fischer hatte das Unglück überlebt, der Skipper wurde zwar geborgen, aber im Albemarle Hospital für tot erklärt. Insgesamt wurden rund 1.170 Quadratmeilen abgesucht.
Eingesetzt waren dabei in der Luft und zu Wasser mehrere Einheiten der Air Station Elizabeth City, der Stationen Hatteras Inlet und Oregon Inlet, die North Carolina Wildlife Resources Commission und die North Carolina Marine Patrol. Angesichts der vergangenen Zeit und der Wasser- und Lufttemperaturen gab es für die Vermissten keine realistische Überlebenschance mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Vermisste nach Kollision vor Kilyos
(10.01.20) Der russische Tanker 'Glard 2', 4794 BRZ (IMO: 9687980), kollidierte am 10.1. um 6.35 Uhr mit dem türkischen Kutter 'Dursun Ali Coskun', als er einen Ankerplatz nördlich von Kilyos bei Istanbul ansteuern wollte. Er war unterwgs von Rostov-am-Don nach Izmir, als sich der Zusammenstoß in dichtem Nebel rund fünf Meilen vor der Küste ereignete. Der Kutter sank binnen weniger Minuten.
Nur drei der sechs Crewmitglieder konnten von anderen Fischern gerettet werden. Die drei anderen wurden noch vermisst, und die türkische Coastguard leitete eine SAR Operation ein, an der die Rettungsboote 'Kiyem 5' und 'Kiyem 8', die Patroullienboote 'SG-KB7427', 'KB-4318', 'TCSG-71', 'TCSG-906' und 'TCSG-505', Hubschrauber, Taucher und andere Kutter in der Gegend sich beteiligten. Der Tanker warf mit leichten Schäden am Bug an der Nordzufahrt des Bosporus Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderschaden bei Dungeness Point
(10.01.20) Auf dem liberianischen Bulkcarrier 'Odysseas L.', 44180 BRZ (IMO: 9597381), kam es auf der Reise von Amsterdam nach Kanada mit einer 18-köpfigen Crew an Bord am Morgen des 9.1. zu einem Defekt an der Ruderanlage auf Position 50 52 03 N, 000 54 57 E, rund 3,50 Meilen vor Dungeness Point. Das in Ballast laufende Schiff verließ mit Notruder die südwestliche Spur der Verkehrstrennungszone des Englischen Kanals und hielt die Dover Coastguard über den Fortgang der Reparaturen auf dem Laufenden.
Nachdem diese abgeschlossen waren, setzte das Schiff am selben Tag seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden vor St. Catherines Point
(10.01.20) Der maltesische Bulkcarrier 'Seapace', 33036 BRZ (IMO: 9486025), der sich auf der Reise von St. Petersburg nach Paradip mt einer 21-köpfigen Crew und 2.4800 Tonnen Dünger als Ladung befand, meldete am frühen Morgen des 9.1. ein Problem mit einer Treibstoff-Pumpe auf Position 50 20 02 N, 001 08 22 W, rund 18 Meilen südsüdöstlich von St. Catherines Point vor der Isle of Wight. Die geschätzte Reparaturdauer wurde mit einer Stunde angegeben. Die Arbeiten konnten innerhalb dieses Zeitfensters abgeschlossen werden, um um 5.40 Uhr setzte der Frachter seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Yokohama
(10.01.20) Der japanische Frachter 'Shoyu', 499 BRZ (IMO: 9780249) kollidierte am 7.1. um 17.15 Uhr mit dem Baggerschiff 'Kojin Maru No. 2', 173 BRZ (IMO: 8961925), im Hafen von Yokohama. Ein Crewmitglied des Frachters, der am 6.1. aus Chiba gekommen war, wurde dabei verletzt. Ölaustritte wurden aus keinem der beiden Schiffe gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Yachtunfall vor Kerdonis
(10.01.20) Am 9.1. um 20:47 Uhr wurde das CROSS Etel durch einen Mayday-Ruf der fünfköpfigen Crew der Segelyacht 'Reder Mor' alarmiert, die an der Spitze von Kerdonis bei Belle-Île en Mer in Seenot geraten war. Das Rettungsboot 'SNS 096 - Belle Isle' der SNSM- Station Belle-Île en Mer, ein Dragon 56-Helikopter des Zivilschutzes und ein in der Nähe befindlicher Kutter steuerten auf die Position bei Pointe des Chats zu, wo die Segler Notraketen abfeuerten. Um 22:12 Uhr entdeckte der Hubschrauber das Boot.
Das CROSS mobilisierte daraufhin das Rettungsboot 'SNS 147 - Notre Dame du Calme' der SNSM-Station in Groix. Dieses nahm die Yacht auf den Haken, und am 10.1. um 1.20 Uhr wurde sie am Kai in Tudy fest. An einem der Segler wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, doch um drei Uhr stellte ein Arzt des SMUR den Tod fest.
Ein weiteres Crewmitglied wurde mit Verletzungen von dem Dragon 56 ins Groupe Hospitalier Bretagne Sud in Lorient geflogen und dort um 03:40 Uhr aufgenommen. Die drei übrigen Crewmitglieder wurden geschockt, aber ansonsten wohlbehalten um 3.40 Uhr ins Krankenhaus in Lorient eingeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in stürmischer See abgeschleppt
(10.01.20) Die RNLI in Filey kam am 9.12. dem 12 Meter langen Kutter 'Ceol Na Mara' zu Hilfe, der um 4.30 Uhr einen Notruf an die Humber Coastguard abgesetzt hatte. Wenig später lief das Rettungsboot 'Keep Fit Association' zu dem Havaristen aus, der 25 Meilen östlich von Filey Brigg mit Maschinenschaden trieb. Bei schwerer See waren sowohl die Wasserung wie auch die Anfahrt des Rettungsboots für die sechsköpfige Freiwilligencrew eine große Herausforderung.
Nachdem die Seenotretter den Kutter erreicht hatten, wurde entschieden, ihn nach Scarborough statt nach Bridlington abzuschleppen, weil dort günstigere Wetterbedingungen herrschten und mit weiter zunehmendem Wind auch die Fahrtrichtung geeigneter erschien. Nach einer Stunde Schleppfahrt konnte die 'Ceol Na Mara' sicher in Scarborough festgemacht werden. Über acht Stunden, nachdem der Einsatz begonnen hatte, war das RNLI-Boot gegen 12.30 Uhr zurück in Filey.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlechtes Wetter erschwert Suche nach vermisstem Fischer
(10.01.20) Die Marineeinheit, die nach Willie Whelan, dem vermissten Skipper des gesunkenen Trawlers 'Alize' sucht, konzentrierte sich auf ein Gebiet 10 Meilen südwestlich von Hook Head, wo das Wrack vermutet wird. Der 41-jährige aus Fethard-on-Sea im County Wexford wurde nicht mehr gesehen, seitdem der Kutter am 4.1. sank. Sein Decksmann Joe Sinnott, 65, der tot geborgen worden war, wurde am 9.1. in Kilmore beigesetzt.
An der Suchaktion waren Freiwillige der Coast Guard, Seenotretter aus Dunmore East, Kilmore Quay und Fethard-on-Sea, der R117-SAR-Helikopter in Waterford und der R116-Helikopter aus Dublin sowie private Schiffe beteiligt. Am 7.1. waren Marinetaucher in Kilmore Quay eingetroffen und hatten versucht, die Untergangsstelle zu finden.
Dabei wurden das Sonar und das ROV auf dem Patroullienboot 'LE Samuel Beckett' eingesetzt. Bislang haben aber die große Wassertiefe und schlechte Wetterverhältnisse die Arbeiten erschwert und werden auch in den nächsten Tagen Tauchgänge vor Ort nicht zulassen, falls das Wrack gefunden wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


09.01.2020

'Al Hamid': Propellerschaft gebrochen
'Al Hamid': Propellerschaft gebrochen
(Bild: Indian Navy) Großbild klick!
Indische Marine half Dhau vor Somalia
(09.01.20) Die INS 'Sumedha' der indischen Marine, die vor Somalia auf Piratenpatroullie war, kam am 6.1. im Golf von Aden der havarierten Dhau 'Al Hamid' und ihrer 13-köpfigen indischen Crew zu Hilfe. Ein Helikopter hatte das Holzschiff in der See treibend entdeckt. Ein Boardingteam wurde übergesetzt und führte eine Inspektion an Bord durch. Die Techniker stellten fest, dass der Propellerschaft gebrochen war.
Eine Reparatur war nicht möglich, deshalb wurde die Dhau in Sicherheit und weg von der somalischen Küste geschleppt. In der Zwischenzeit schickte der Eigner ein anderes Schiff, das sie in einen Hafen zur Reparatur bringen sollte. Zuvor versorgten die Soldaten die Schiffbrüchigen noch mit frischem Wasser und Medikamenten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überreste des Dampfers SS 'Fernebo'
Überreste des Dampfers SS 'Fernebo'
(Bild: Cromer Museum) Großbild klick!
Niedrige Tidenstände legten Wrack aus Erstem Weltkrieg frei
(09.01.20) Außergewöhnlich niedrige Tidenstände haben in Cromer die algenbehangenen, rostigen Reste des schwedischen Dampfers SS 'Fernebo' im Sand des nördlichen Norfolk Beach freigelegt. Das 70 Meter lange Schiff war auf seiner letzten Reise mit einer Ladung Schnittholz von London nach Gävle im neutralen Schweden unterwegs und kämpfte sich durch stürmische See, als sich am 9.1.1917 eine Explosion nahe der Cromer Pier ereignete, die es in zwei Teile zerbrach. Wahrscheinlich war eine von einem deutschen U-Boot verlegte Mine deren Verursacher gewesen, möglicherweise war aber auch eine Kesselexplosion Schuld an dem Schiffbruch.
Eine Schiffshälfte mit sechs Mann an Bord trieb in Richtung des Strandes, wo sich eine Menschenkette bildete, um sie an Land zu holen.
Wrack der SS 'Fernebo' 1921
Wrack der SS 'Fernebo' 1921
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Weitere 11 Mann wurden vom Rettungsbootsvormann Henry Blogg und seiner Crew mit dem Ruderboot 'Louisa Hartwell' in einer 14-stündigen Aktion gerettet. Blogg bewahrte in seiner 53-jährigen Karriere insgesamt 873 Menschen vor dem Tod.
Nur dem Ingenieur Johan Adolf Anderson konnte nicht geholfen werden. Seine Leiche trieb östlich der Unglücksstelle bei Mundesley an und wurde dort beerdigt. Nur wenige Menschen wissen heute von dem eine halbe Meile in Richtung Overstrand liegenden Wrackrest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Notruf vor Vigo
(09.01.20) Am 8.1. um 00.50 Uhr funkte der spanische Kutter 'Bonito Dos', 125 BRZ (IMO: 8744004), einen Mayday-Ruf und aktivierte den EPIRB auf Position 41 59 05 N, 020 54 02 W. Schiffe in der Nähe der Position wurden gebeten, Kontakt mit dem MRCC Ponta Delgada aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Autofrachters 'Golden Ray'
Wrack des Autofrachters 'Golden Ray'
(Bild: Unified Command) Großbild klick!
T&T Salvage soll Wrack der Golden Ray räumen
(09.01.20) Am 8.1. wurde die Bergungsfirma T&T Salvage LCC aus Galveston, Texas, ausgewählt, um das Wrack des Autofrachters 'Golden Ray' im St. Simons Sound vor der Küste von Georgia zu zerlegen und entsorgen. Sie war eine von sechs Firmen, die Angebote abgegeben hatten, darunter uach die DonJon-SMIT, die zunächst im Einsatz war, nachdem der Frachter am 8.9.2019 mit 4.200 Autos an Bord gekentert war.
Die Gallagher Marine Systems, die die 'Golden Ray' und ihre Versicherung vertreten, dankten DonJon-SMIT für ihre harte Arbeit und ihren Einsatz in dem Projekt, das eines der kompliziertesten seiner Art in der US-Geschichte war.
DonJon-SMITs Fokus auch auf Sicherheit, resultierte darin, dass es keine Verletzten zu beklagen gab, trotz all' der Gefahren, die bei ihrem Einsatz gelauert hatten. T&T Salvage wurde nun ausgewählt für ihre umfangreiche Erfahrung im Gebiet des Schiffsabbruchs. Sie wurden für die anstehenden Aufgaben als am höchsten qualifiziert angesehen.
Sie hatten einen sehr detaillierten Bergungsplan vorgelegt, der als der sicherste und effizienteste evaluiert wurde. Nach sorgfältiger Abwägung aller Angebote und als Resultat von Risiko-Projektionen bei jedem von ihnen blieben die Berger aus Texas mit der besten Lösung übrig. Derweil versuchte das Unified Command immer noch herauszufinden, welche Art von Barriere die sicherste wäre, um das Wrack während der Verschrottung abzudämmen, damit keine Gewässerschäden entstehen. Erst wenn über die Methode dafür entschieden ist, will das Unified Command eine Zeitschiene für die weiteren Arbeiten und die Details dieses Prozesses bekanntgeben. Am 8.1. wurden die beiden großen Kräne, mit denen DonJon-SMIT bisher vor Ort tätig war, vom Wrack der 'Golden Ray' abgezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandet: Kutter 'Sea Angels'
Gestrandet: Kutter 'Sea Angels'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Treibstoff aus gestrandetem Kutter abgepumpt
(09.01.20) Das seinerzeit eingerichtete Unified Command aus U.S. Coast Guard, U.S. Marine Corps, North Carolina Emergency Management, Onslow County Emergency Management und Schiffseigner überwachte das Leichtern des Öls von dem am 9.12. nach einem Maschinenschaden im Browns Inlet, North Carolina, unweit von Surf City gestrandeten, 88 Fuß langen Kutter 'Sea Angels' (MMSI: 367493650) durch Vertragsnehmer der Eigner. Das Abpumpen des Kraftstoffs wurde am Nachmittag des 8.1. abgeschlossen. Weitere Arbeiten waren in den kommenden Tagen aber vonnöten, weitere ölhaltige Stoffe und umweltgefährdende Flüssigkeiten von Bord zu holen.
Die Arbeiten wurden verkompliziert durch die See- und Wetterverhältnisse vor Ort sowie das mögliche Vorhandensein nicht explodierter Munition in dem einstigen Übungsgebiet der US Nagy. Deshalb wurden Vorkehrungen getroffen, die Sicherheit des eingesetzten Personals und der Öffentlichkeit stets zu gewährleisten.
Das Browns Inlet befindet sich zwischen zwei Sandinseln im Bereich des U.S. Marine Corps Base Camp Lejeune. Das nordöstlich gelegene Browns Island wurde als Trainingsgebiet für Marinegeschütze, Mörser, Raketen, Artillerie und andere Kampfmittel genutzt. Im Browns Inlet ist jeglicher Kontakt mit dem Grund der Wasserstraße oder jede Aktivität, die den Boden stört, wegen des möglichen Vorhandenseins nicht explodierter Kampfmittel strengstens untersagt.
Das Marine Corps hat gewarnt, dass seit dem Durchzug des Hurrikans Florenz im Jahr 2018 noch mehr als die übliche Menge nicht explodierter Munition in der Nähe der Oberfläche in der abgelegenen Gegend gefunden werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bisher nur ein Überlebender nach Schiffbruch im Pamlico Sound
(09.01.20) Die US Coast Guard barg am Abend des 7.1. zwei Mann der Crew des Kutters 'Papa's Girl'und suchte nach zwei weiteren, nachdem das Schiff im Pamlico Sound, North Carolina, gesunken war. Das 5th District Command Center hatte das EPIRB-Signal aufgefangen und ein 47-Fuß-Boot der Station Hatteras Inlet sowie einen MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City alarmiert.
Die Hubschraubercrew lokalisierte die beiden Schiffbrüchigen wenig später im Wasser und zog sie an Bord. Sie wurden mit Unterkühlungen ins Sentara Albemarle Hospital in Elizabeth City geflogen. An einem der beiden, bei dem es sich um den Skipper handelte, wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, doch im Krankenhaus wurde er für tot erklärt.
Der zweite Mann konnte inzwischen bereits wieder entlassen werden. Mit dem ersten Tageslicht des 8.1. wurde die Suche nach den zwei Vermissten fortgesetzt. Auch ein 47-Fuß-Boot der Station Hatteras Inlet sowie Einsatzkräfte der North Carolina Wildlife Resources Commission und die 'Aubrey Niel' beteiligten sich an der Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter riss sich im Sturm in Hafnarfjordur los
(09.01.20) Der holländische Frachter 'Francesca', 4015 BRZ (IMO: 9113214), riss sich am 8.1. um 5.30 Uhr in schwerem Sturm von seinen Moorings im Hafen von Hafnarfjordur los und trieb mit seiner 11-köpfigen Crew in Richtung des Ölterminals ab, bevor er auf Grund festkam. Das isländische Patroullienboot 'Týr' sowie die beiden Hafenschlepper 'Magni' und 'Hamar' warfen los. Rettungsdienste und die Polizei wurden ebenfalls alarmiert.
Eine Spezialabteilung der Coast Guard wurde mobilisiert, um an der Leitung des Einsatzes in Hafnarfjordur teilzunehmen. Das sehr schlechte Wetter mit hohem Seegang und Windgeschwindigkeiten von 55-60 Knoten stellten eine große Herausforderung bei der Bergung dar. Die 'Týr' folgte der 'Magni' in den Hafen und assistierte dabei, Trossen vom Frachter auf die Schlepper zu übergeben.
Um neun Uhr gelang es der 'Magni' gemeinsam mit der 'Hamar', den Ausreißer wieder an einem Liegeplatz zu sichern. Bei einer Inspektion des Unterwasserschiffs durch Taucher am Nachmittag wurde festgestellt, dass dieser unversehrt geblieben war, weil der Frachter nicht auf den Steinen der Schutzmole, sondern auf Sandgrund festgekommen war. Die 'Francisca' war am 6.1. um 21.30 Uhr von Rotterdam kommend in den Hafen eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb nach Ruderschaden vor Lille-Molla/Norwegen
(09.01.20) Auf dem norwegischen Frachter 'Folla 2', 977 BRZ (IMO: 8112574), kam es am Abend des 8.1. zu einem Ruderschaden vor der Insel Lille-Molla in der Vågan-Gemeinde auf dem Weg nach Svolvær. Das Schiff trieb bei Windgeschwindigkeiten von 17,4 Metern pro Sekunde im West-Fjord in Richtung der Küste. Das JRCC Nord-Norwegen mobilisierte die NSSR-Rettungsboote 'Sundt Flyer' aus Svolvær und die größere 'Det Norske Veritas' aus Ballstad.
Auch der Kutter 'Knut Olav' (IMO: 9814686) lief aus Svolvær zur Hilfeleistung aus, konnte aber später wieder abdrehen. Denn gegen 21.40 Uhr wurde die Lage soweit unter Kontrolle gebracht, dass das Ruder mittschiffs gesichert war und der Havarist gegen die Wellen gehalten werden konnte. Die 'Sundt Flyer' nahm ihn dann auf den Haken.
Eine Stunde nach ihr traf auch das Patroullienboot 'Nordkapp' der norwegischen Coast Guard ein und eskortierte den Konvoi in Richtung des Hafens von Lødingen. Eine Reihe anderer Schiffe, darunter auch die Hurtigruten-Fähre 'Lofoten', befanden sich in der Nähe des Schleppzugs und hätten im Bedarfsfall rasche Hilfe bieten können. Die 'Folla 2', die am 8.1. um 14.45 Uhr aus Bodø ausgelaufen war, konnte schließlich am 9.1. um 6.20 Uhr sicher in Lødingen festgemacht werden. Am 9.1. sollten Taucher Rumpf und Ruderanlage dort inspizieren. Die 'Folla 2' verkehrt regelmäßig zwischen Trondheim und Øksfjord mit den Nor Lines und Polarfeed als Hauptkunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden vor St. Ann's Head
(09.01.20) Auf dem maltesischen Chemikalientanker 'Trans Holm', 4667 BRZ (IMO: 9164718), kam es auf der Fahrt von Eastham nach Barcelona mit einer 16-köpfigen Crew an Bord am 8.1. um 2.40 Uhr zum Ausfall einer Treibstoffpumpe der Hauptmaschine auf Position 51 43 02 N, 006 07 57 W, rund 36 Meilen westlich von St. Ann's Head. Zunächst wurde der Schaden soweit behoben, dass die Verkehrstrennungszone verlassen werden konnte. Die gesamte Reparaturdauer wurde auf vier bis sechs Stunden geschätzt.
Das Schiff erbat auch Sicherheitsmeldungen durch die Falmouth Coastguard, um einen ungefährdeten weiteren Weg zu gewährleisten. Die Reparatur wurde um 13.50 Uhr abgeschlossen, und der Tanker setzte die Reise nach Spanien fort. Dabei wurde es auf dem Weg durch die britischen Hoheitsgewässer erst von der Milford Haven Coastguard und dann von der Falmouth Coastguard überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper lief vor Point Edward auf Grund
(09.01.20) Der kanadische Schlepper 'Ocean A. Simard', 286 BRZ (IMO: 8000056), lief am 29.12. um 06.45 Uhr rund 0,8 Meilen südsüdwestlich von Point Edward, Ontario, auf Position 42 59 28.1 N, 82 25 19.3 W, auf eine Untiefe. Er konnte sich selbst wieder von der Bank befreien. Anschließend setzte er seine Fahrt von Sarnia nach Goderich fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Cedar Point
(09.01.20) Das kanadische Fahrgastschiff 'Sandy Graham', 212 BRZ (MMSI: 316008989), kollidierte am 2.1. gegen 11 Uhr mit dem Kai im Hafen von Cedar Point, Ontario, auf Position 44 48 43.7 N, 080 07 07.9 W. Die Havarie ereignete sich beim Einlaufmanöver. Es entstanden dabei Schäden am Steuerbordpropeller und dem Heck.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verzweifelte Suche nach vermisstem Einhand-Segler vor Ägypten
(09.01.20) Jede Spur fehlt seit rund einem Monat von dem schottischen Geschäftsmann Colin Finnie, der mit seiner Segelyacht 'Simba' auf einer 5.000-Meilen-Reise von Australien über den Indischen Ozean nach Ägypten war. Die Angehörigen sind in größter Sorge um den 67-jährigen, der zuletzt am 7.12. Kontakt mit seiner Familie hatte, als er sich 300 Meilen von seinem Zielhafen Port Ghalib entfernt befand. Der Skipper aus Helensburgh, Dunbartonshire, wollte Weihnachten wieder zurück bei seiner Familie sein.
Er hatte nicht mehr viel Treibstoff, und Stürme machten ihm zu schaffen. Nachdem seine Frau Rosie Kenkead ihn nicht mehr erreichen konnte, wurde eine Suchaktion gestartet. Dabei wurde sein 44 Fuß langes Nauticat 44 am 13.12. auf dem Marsa Alam-Riff im Roten Meer entdeckt. Das auf der Seite liegende Schiff war aber verlassen.
Die ägyptische Ausländerbehörde unterstützte die Famile von Finnie, der bis 2017 das Aberdeen Northern Hotel geführt hatte, in jeder Weise. Auch die Coastguard suchte weiter nach Spuren des Vermissten. Rosie Kenkead startete als letzten Versuch einen emotionalen Aufruf mit der Bitte um Information über ihren Mann in der Faceboot-Gruppe der Port Ghalib Community.
Quelle:Tim Schwabedissen


Falsch deklarierte Container Schuld an Feuer auf Containerfrachter
(09.01.20) Das Feuer an Bord des Containerfrachters 'COSCO Pacific' am 4.1. nahm seinen Ausgang in einem Container mit Lithiumbatterien, die fälschlicherweise als Ersatzteile deklariert worden waren. Es wurde durch die spontane Entzündung eines Lithium-Ionen-Akkus verursacht. Mindestens zwei Container wurden durch das Feuer zerstört und weitere benachbarte Container beschädigt.
Das Ausmaß der Schäden und die Anzahl der beschädigten Container wurden noch nicht beziffert. Die zerstörten Container gehörten den Wan Hai Lines und wurden in Nansha geladen, um nach Nhava Sheva gebracht zu werden. Am Morgen des 9.1. lag das Containerschiff weiterhin in Colombo.
Alle ausbrannten und beschädigten Container waren inzwischen gelöscht worden. Die Container rund um den Brandsort standen noch unter Überwachung. Es wurden kontinuierlich Brandschutzkontrollen durchgeführt. Die eigentliche Brandbekämpfung war noch auf See durch den Einsatz von CO2 erfolgt.
Quelle:Tim Schwabedissen


08.01.2020

100-Tonnen-Propeller der 'Golden Ray'
100-Tonnen-Propeller der 'Golden Ray'
(Bild: Georgia Department of Natural Resources)
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Teile der Golden Ray als künstliches Riff versenkt
(08.01.20) Eine 150-Tonnen-Sektion des in Brunswick zwischen St. Simons und Jekyll Island gekenterten, unter Marshall Islands-Flagge registrierten Autofrachters 'Golden Ray', 71178 BRZ (IMO: 9775816), wurde am 6.1. als künstliches Riff versenkt. Es gesellte sich zu Landungsbooten, M-60-Kampfpanzern und diversen anderen Relikten vor der Küste von Georgia. Darunter waren das 50-Tonnen-Ruder, ein Teil des Propellerschafts und ein 100-Tonnen-Propeller.
Sie wurden von einem Schwimmkran aus auf 50 Fuß Wassertiefe rund 20 Meilen ostsüdöstlich von St. Simons Island abgesenkt und sollen ein Habitat für Fische und marines Leben am Reef SFC werden. Die Versenkung wurde durch die Bergungsfirma Don Jon SMIT, die an der 'Golden Ray' tätig war, durchgeführt. Für die weiteren Arbeiten wurde die T&T Salvage LLC in Texas unter Vertrag genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre saß stundenlang vor Spiekeroog fest
(08.01.20) Am 7.1. lief die deutsche Fähre 'Spiekeroog IV', 299 BRZ (IMO: 7824871), mit 140 Fahrgästen an Bord kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Spiekeroog auf dem Weg nach Neuharlingersiel im Fahrwasser auf Grund. Das Rettungsboot 'Neuharlingersiel' der gleichnamigen DGzRS-Station wurde zu Hilfe gerufen. Es vermochte den Havaristen aber nicht von der Untiefe herunterzuziehen.
Dieser blieb daraufhin sieben Stunden lang sitzen, bis die Flut wieder hoch genug aufgelaufen war. Die Fahrgäste wurden derweil an Bord frei versorgt und zu einer Open Bridge eingeladen, um sich die Zeit zu vertreiben. Um 17.45 Uhr kam wieder Bewegung in das Schiff.
Es konnte von der Sandbank, die sich wohl durch Strömungen aufgebaut hatte, heruntermanövriert werden und setzte die Fahrt zum Festland fort. Um 18.40 Uhr machte die Fähre schließlich in Neuharlingersiel fest. Passagiere, die ihren Anschluss für die Weiterreise per Bus und Zug verpasst hatten, bekamen ein Hotel und Hilfe vor Ort angeboten. Der Kapitän vermutete, dass sich Wattboden an der betroffenen Stelle abgelagert hatte.
Die Fähren sollten vorerst einen Bogen um die Position machen. Die Koordinaten der Unfallstelle wurden ans Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gemeldet. Dieses muss nun die Daten prüfen und entscheiden, ob es ein Spülschiff zur Beseitigung der Untiefe schickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'New Leo'
Archivbild Frachter 'New Leo'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Frachter nach erfolgreicher Bergung zur Reparatur in Perama
(08.01.20) Der liberianische Frachter 'New Leo', 3893 BRZ (IMO: 9113044), auf dem am 4.12. zwischen Skyros und Lesbos die Maschine ausgefallen und die Ladung übergegangen war, und der am 6.12. auf die Reede der Insel Psara geschleppt wurde, wo er wieder auf ebenen Kiel gebracht wurde, traf am 13.12. auf einer Werft in Perama, Ampelakia, ein. Nachdem er dort um 10.30 Uhr festgemacht wurde, gingen Vertreter der Klassifizierungsgesellschaft Bureau Veritas an Bord, um den Schaden zu untersuchen und den Reparaturbedarf zu ermitteln. Vorläufig wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler drohte in Boulogne zu sinken
(08.01.20) Der französische Trawler 'Le Précurseur - BL.899829', 103 BRZ (IMO: 9224063), drohte in der Nacht zum 8.1. im Loubet-Becken in Boulogne-sur-Mer zu sinken. Es hatte einen Wassereinbruch erlitten und lag mit schwerer Backbordschlagseite am Kai. Gegen drei Uhr wurden die Feuerwehren von Marquise, Boulogne und Calais alarmiert, die mit starken Einsatzkräften anrückten.
Es dauerte mehrere Stunden, den Untergang abzuwenden und das Schiff zu stabilisieren. Maßgeblichen Anteil daran hatte eine Tauchereinheit, die Pumpen im Innern zum Einsatz bringen konnte. Gegen sechs Uhr konnten die Feuerwehren wieder abrücken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Passagiere werden evakuiert
Passagiere werden evakuiert
(Bild: Philippine Coastguard) Großbild klick!
Fähre trug bei Strandung Riss im Rumpf davon
(08.01.20) Die philippinische Fähre 'Ocean Jet 7', 275 BRZ, die am 6.1. vor Plaridel Port in Misamis Occidental auf Grund gelaufen war, hat bei ihrer Strandung einen Riss an Steuerbordseite davongetragen. Die philippinische Coastguard und ein Schlepper bemühten sich am 8.1., den Havaristen wieder flottzumachen.
Alle 271 Passagiere und die 17-köpfige Crew waren von Bord evakuiert worden, nachdem das Schiff bei starkem Wind auf der Fahrt nach Tabilaran City festgekommen war. Rund 20 Boote hatten sie unversehrt zurück nach Plaridel gebracht.
Am 25.1.2018 war die 'Ocean Jet 7'auf der Fahrt von Iloilo City nach Bacolod beim Ansteuern des Hafens 50 Meter vor dem Anleger um 18.10 Uhr nach einem Maschinenschaden mit dem Dock des Bacolod Real Estate Development Corporation kollidiert. Dabei wurden 40 der insgesamt 240 Passagiere des 1979 erbauten Schiffs verletzt. Überwiegend erlitten sie Schrammen und Schürfwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


FRS-Fähre hatte Maschinenschaden in Algeciras
(08.01.20) Auf der unter Zypern-Flagge laufenden Fähre 'Ceuta Jet', 2273 BRZ (IMO: 9174323), der Förde Reederei Seetouristik Iberia kam es am 8.1. zu einem Maschinenausfall, sodass das Schiff am Atraque No. 8 im Hafen von Algeciras liegenbleiben musste. Die Abfahrten von Algeciras um 10.30 Uhr und um 12 Uhr von Ceuta wurden für die notwendigen Reparaturen abgesagt. Ob die Überfahrten um 13.30 Uhr von Algeciras und um 15 Uhr von Ceuta würden stattfinden können, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Hamada S', ex 'Hakan Kalkvan'
Archivbild Frachter 'Hamada S', ex 'Hakan Kalkvan'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Crew gestrandeten Frachters nach fast einem Monat von Bord gerettet
(08.01.20) Am 7.1. wurde die noch immer an Bord des unter Togo-Flagge laufenden Frachters 'Hamada S', 1561 BRZ (IMO: 7946643), der am 11.12. bei Bizerte/Tunesien am Rimal-Strand auf die Küste getrieben war, ausharrende 11-köpfige Crew abgeborgen. Es handelte sich um sieben Inder, zwei Syrer und zwei Ägypter. Die Rettung durch Einsatzkräfte des Zivilschutzes, der Nationalgarde und des Grenzschutzes erfolgte aus humanitären Gründen, weil die Vorräte an Bord ausgingen.
Die Schiffbrüchigen sollten nun rasch in ihre Heimatländer gebracht werden. Das Schiff war aus Algerien gekommen und hatte eine Werft in Menzel Bourguiba zu Reparaturarbeiten ansteuern sollen. Nachdem die Maschine ausgefallen war, erteilte die Hafenbehörde aber keine Einlaufgenehmigung nach Bizerte und forderte den Kapitän stattdessen auf, Schlepperhilfe anzunehmen.
Schleppversuche fanden am 15.12. statt, verliefen jedoch ohne Erfolg. Das Schiff lag seither in unmittelbarer Nähe der Reste des Wracks der 'Tarpon Sentinel' auf dem Strand. Dieser 185 Meter lange, griechische Frachter hatte am 3.4.1983 auf dem Weg von Pensacola nach Port Said bei den Kanarischen Inseln Maschinenausfall erlitten. Er wurde am 18.5. nach Bizerte geschleppt, strandete am 19.10. bei Menzel Jemil auf Position 37 ° 15 'N; 9 ° 56 E' und zerbrach.
Ebenfalls in Sichtweite in der anderen Richtung ragten auch noch die Reste des am 21.1.1983 gestrandeten, ebenfalls griechischen Frachters 'Ydra', 8168 BRZ, aus der Brandungszone. Vor der Strandung war eine Meile östlich von Bizerte ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen. Nun könnte sich ein drittes Wrack zu den beiden zerschlagenen Torsi hinzugesellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verletzte werden ausgeflogen
Verletzte werden ausgeflogen
(Bild: NSRI) Großbild klick!
Fünf Verletzte und ein Toter bei Unfall vor Durban/Südafrika
(08.01.20) Am 7.1. um 09.30 Uhr wurden die NSRI Durban, die Netcare 911 Ambulance Services und die südafrikanische Air Force (SAAF) alarmiert, nachdem es zu einem schweren Unfall auf dem liberianischen Schwerlasttransporter 'Petrobras 70', 155302 BRZ (IMO: 9654062), gekommen war, der an Bord des unter Curacao-Flagge laufenden Boskalis-Dockschiffs 'Boka Vanguard', 91784 BRZ (IMO: 9618783) im Pazifik auf dem Weg von China nach Rio de Janeiro unterwegs war.
Fünf brasilianische Crewmitglieder hatten zum Teil schwere Verletzungen davongetragen, ein weiterer Mann tot. Das MRCC kontaktierte einen Arzt des Western Cape Government Health EMS zur Unterstützung der Mediziner an Bord, während der Transport Kurs auf Durban nahm. Ein SAAF BK-117-Helikopter des 15. Squadron wurde von Port Elizabeth nach Durban mobilisiert, ein weiterer SAAF-Oryx-Helikopter in Durban startklar gemacht.
Um 16.42 Uhr lief das NSRI-Rettungsboot 'Alick Rennie' von der Station in Durban aus, unterstützt von einem Notarzt von Netcare 911 und einem weiteren des IPSS zur Unterstützung der Maßnahmen vor Ort. Um 17.30 Uhr trafen der Oryx mit den Notärzten und der BK-117 Helikopter mit zwei Rettungsschwimmern der NSRI an dem Transport, der sich nun 28 Meilen östlich von Durban befand, ein. Der Oryx-Helikopter landete auf dem Helipad des Schiffs, der BK-117 und das Rettungsboot blieben auf Standby, während die ärztliche Versorgung an Bord durchgeführt wurde.
Dann wurden alle Verletzten an Bord des Oryx gebracht. Während dieser sie an Land flog, wurde die medizinische Betreuung fortgesetzt. Einer der Männer war in kritischem Zustand. Inzwischen waren alle fünf in einem Krankenhaus in Durban in Behandlung und stabil. Der Transport setzte unterdessen seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden auf Lake Erie
(08.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Robert S. Pierson', 10037 BRZ (IMO: 7366403), kam es am 3.1. gegen 12 Uhr zum Ausfall einer der Hauptmaschinen auf dem Lake Erie 5,67 Meilen südsüdwestlich von Port Colborne, Ontario. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 42 47 30 N, 079 18 28.2 W. Es setzte seine Fahrt mit der verbliebenen Maschinenkraft fort und machte am 7.1. um 2.40 Uhr in Detroit fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderausfall vor Saint-Nicolas
(08.01.20) Auf dem kanadischen Tanker 'Espada Desgagnes', 42810 BRZ (IMO: 9334698), der von Montreal aus unterwegs war, kam es am 5.1. um 23.55 Uhr zu einem Ruderausfall 1,5 Meilen nordnordöstlich von Saint-Nicolas, Quebec. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 46 43 14.1 N, 071 22 18.6 W. Es warf Anker zur Untersuchung des Schadens und machte am 7.1. um 11.20 Uhr wieder in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierte Fähre nach Piräus eingeschleppt
(08.01.20) Auf der griechischen Fähre 'Apollon Hellas', 1821 BRZ (IMO: 8807105), die mit 455 Passagieren, 36 Pkw, zwei Trucks und zwei Motorrädern an Bord von Ägina kommend am 8.1. Piräus ansteuerte, kam es vor dem Hafen gegen 21 Uhr zum Ausfall einer der beiden Hauptmaschinen. Schuld war ein Generatorschaden. Zwei Schlepper wurden zur Assistenz gerufen und zogen das Schiff an den Kai.
Nachdem Passagiere und Fahrzeuge von Bord waren, wurde ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion verhängt. Am 8.1. um 8.30 Uhr lief die Fähre wieder aus und traf um 9.45 Uhr in Ägina ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Verletzte bei Brand auf Ölplattform
(08.01.20) Auf der Plattform 'Akai-C 6' der staatlichen mexikanischen Ölgesellschaft PEMEX bracht am 7.3. gegen 10 Uhr in der Campeche Bay im südlichen Golf von Mexiko ein Feuer aus. Dabei wurden drei Arbeiter verletzt und mussten zur medizinischen Betreuung an Land gebracht werden. Der Brand konnte binnen einer Stunde gelöscht werden, und nach einer weiteren Stunde begann die Arbeit auf der Plattform wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Hamburger Reederei hatte Pumpenschaden vor Start Point
(08.01.20) Auf dem maltesischen Containerfrachter 'Carat', 9983 BRZ (IMO: 9429209), der Buss Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg, der am 3.1. von Casablanca nach Tilbury ausgelaufen war mit einer 14-köpfigen Crew an Bord, kam es am 7.1. um 7.15 Uhr zu einer Leckage an einer Maschinenpumpe auf Position 49 42 55 N, 003 14 15 W, rund 35 Meilen südsüdöstlich von Start Point.
Das Schiff koordinierte sich mit dem CROSS Joburg in Hinblick auf die Reparatur, deren Dauer auf vier Stunden geschätzt wurde. Nachdem der Schaden behoben war, nahm der Frachter wieder Fahrt auf und errreichte den Zielhafen am 8.1.
Quelle:Tim Schwabedissen


Briese-Frachter hatte Schaden an Öleinspritzung vor Beachy Head
(08.1.20) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'Louis', 6310 BRZ (IMO: 9501679), der Briese-Schifffahrt in Leer, hatte auf der Fahrt von Rostock nach Olvia mit einer 11-köpfigen Crew an Bord am 6.1. gegen 21.25 Uhr ein Problem mit der Öleinspritzung auf Position 50 39 13 N, 000 26 51 E, rund neun Meilen südöstlich von Beachy Head. Es war mit über 2.500 Tonnen Elementen für Windkraftanlagen beladen. Die geschätzte Reparaturzeit betrug rund vier Stunden, und es wurde keine Assistenz benötigt.
Der Frachter warf zur Ausführung der Arbeiten Anker neun Meilen südöstlich von Beachy , Anschließend setzte er seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erneut Feuer auf Ex-Fregatte Ex-Köln
(08.01.20) Erneut kam es am 7.1. auf der Peters-Werft in Wewelsfleth zu einem Feuer bei Arbeiten an der ehemaligen Fregatte 'Ex-Köln', die dort seit August 2019 zu Überholungsarbeiten liegt. Um 8.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und rückte mit 18 Einsatzkräften an. Bereits am 12.12.2019 waren bei Schweißarbeiten an Bord Materialien in Brand geraten.
Betroffen war damals der Technikraum, in dem sonst für das wirklichkeitsnahe Schiffsbrandbekämpfungs-Training gezielt Feuer gelegt werden kann. 60 Feuerwehrkräfte rückten unmittelbar nach der Brandmeldung aus, darunter auch Experten zur Schiffsbrandbekämpfung der Feuerwehr Brunsbüttel. Sie bekamen das Feuer erst am Nachmittag unter Kontrolle.
Auch bei ihrem letzten großen Werftaufenthalt im Juni 2015 fing die 'Ex-Köln' Feuer als Folge von Schweißarbeiten auf der Kieler Lindenau Werft. Seinerzeit waren Dämmstoffe in einem Zwischenraum durch Funkenflug in Brand geraten. Das Feuer wurde von der Berufsfeuerwehr Kiel gelöscht.
Das Schiff liegt zu Ausbildungszwecken normalerweise in Neustadt. Beim Einsatzausbildungszentrum haben in den vergangenen gut 30 Jahren Tausende von Soldaten Brand- und Leckabwehr trainiert. Die109 Meter lange Übungshulk wurde 1961 in Dienst gestellt.
Danach diente sie als U-Jagdfregatte bei Nato-Einsätzen im Nordatlantik.1982 wurde die 'Köln' beim 2. Fregattengeschwader außer Dienst gestellt und zum Ersatzteillager für die fünf Schwesterschiffe. Dabei entstand die Idee, aus dem Schiff später eine Übungsplattform zu machen.
Da es zwischenzeitlich eine neue Fregatte 'Köln' gab, musste die Vorgängerin in 'Ex-Köln' umgetauft werden. 1989 kam dann der Start der zweiten Dienstzeit. Die 'Ex-Köln' löste die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fregatte 'Scharnhorst' in Neustadt ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


35 Personen von sinkender Yacht gerettet
(08.01.20) Die indische Katamaran-Motoryacht 'Tyche' mit 35 Personen an Bord geriet am 5.1. rund 1.5 Meilen vor dem Gateway of India bei Mumbai in Seenot, nachdem eine Rohrleitung an der Hauptmaschine brach und Wassereinbruch verursachte. Kapitän Hashuram Thakur, 55, der 'Ashtavinayak', eilte nach dem Notruf gegen Mittag mit seiner dreiköpfigen Crew zu Hilfe. Es gelang, alle Schiffbrüchigen zu retten.
Wie sich herausstellte, war der Katamaran der West Coast Marine Yacht Services in schlechtem Zustand und hatte nicht genug Rettungswesten für alle Fahrgäste, die an Bord des Ankerliegers einen Geburtstag feierten. Außerdem gab es keine Genehmigung, die Gewässer vor Mumbai zu befahren oder dort zu ankern. Am 7.1. untersuchte der Maharashtra Maritime Board (MMB) das mit vollgelaufenem Steuerbordrumpf eingeschleppte Schiff.
Quelle:Tim Schwabedissen


14 Fischer vor Chebba/Nordafrika gerettet
(08.01.20) Sechs Meilen vor dem Hafen von Chebba in Mahdia geriet am Abend des 7.1. der tunesische Kutter 'Bilal' mit einer 14-köpfigen Crew an Bord in Seenot. Nach einem Notruf kamen mehrere andere Boote in der Nähe und die Coastguard zu Hilfe.
Es gelang, alle Fischer des in Sfax beheimateten Schiffs in Sicherheit zu bringen, bevor dieses sich aufs Heck stellte und sank. Sie wurden unversehrt in den Fischereihafen von Chebba gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marinetaucher sollen vermissten Fischer vor Wexford suchen
(08.01.20) Irische Marinetaucher sollen helfen, das vermisste Crewmitglied William 'Willie' Whelan, 41, des vor Wexford gesunkenen Kutters 'Alize' zu finden. Gardaí koordinierte die SAR-Operation und bat am 7.1. die Naval Services Diving Section (NSDS) um Hilfe. Die exakte Position des Wracks war derzeit noch unbekannt. Ob die RNLI und das Patroullienboot 'LE Samuel Beckett' weiter im Einsatz bleiben, sollte im Tagesverlauf entschieden werden.
Die NSDS verfügt sowohl über ein AUV, ein ROV wie auch Side Scan Sonar. Das Marine Casualty Investigation Board hat eine Untersuchung des Untergangs eingeleitet. Das Schiff stand für gut 200,000 Euro zum Verkauf und war in einwandfreiem Zustand, als sie auf rund 50 Metern Wassertiefe sank. Der Untergang erfolgte so schnell, dass die zweiköpfige Crew keinen Notruf mehr absetzen konnte. Stattdessen wurde am 4.1. um 22.30 Uhr das EPIRB-Signal aufgefangen.
Wenig später fand der Hubschrauber R117 eines der Crewmitglieder, Joe Sinnott, im Wasser treibend vier Meilen vor der Küste von Duncannon. Er konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Die Beerdigung des 65-jährigen Manns aus Seaview, Kilmore, soll am 8.1. in der St Mary's Church, Kilmore, stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Tasmanien aufgegeben
(08.01.20) Am 8.1. gegen 13 Uhr funkte der australische Kutter 'Southern Hope' bei Low Rocky Point an der Südwestküste Tasmaniens einen Mayday-Ruf. Er hatte Wassereinbruch erlitten, und die zweiköpfige Crew flüchtete in ein Rettungsboot. Ein anderer Kutter in der Nähe, die 'Ballbreaker', nahm sofort Kurs auf die Position.
Auch ein Westpac Rescue Helicopter stieg auf, musste aber nicht mehr eingreifen, da der andere Kutter die beiden Schiffbrüchigen an Bord nahm und unversehrt in den Hafen brachte. Der verlassene Havarist trieb derweil auf Felsen an der Küste auf Grund. Ob er noch zu bergen war, war derzeit unklar. Die Australian Maritime Safety Authority leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermisstem Skipper vor Malediven dauert an
(08.01.20) Das Motorboot von Skipper Nasrullah Abdulla, der nahe der Angafaru-Lagune im Baa Atoll am 2.1. ums Leben kam, wurde am 7.1. in 46 Metern Wassertiefe im Zuge einer groß angelegten Suchaktion auf dem Meeresgrund entdeckt. Es lag zwischen Dhonfanu Island und der Angafaru-Lagune und wurde von der Marine mit Tauchern geborgen. Der 41-jährige von Eydhafushi Island war mit drei weiteren Personen unterwegs gewesen, als er mit einem Motorboot kollidierte, das die übrigen retten konnte.
Die genaue Unglücksposition war unklar, sie lag aber zwischen Dhonfanu Island und Hanifaru Island im Baa-Atoll. Der Skipper des Kollisionsgegners, Mohamed Mustafa, hatte bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen davongetragen und im Baa Atoll Hospital behandelt, ehe er am 3.1. nach Male kam, nachdem sich sein Zustand verschlechtert hatte. Einem anderen Mann auf dem Boot wurde ein Ohr abgetrennt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nach Untergang der Fay: Streit um Paragraphenschiffe
(08.01.20) Nach dem Totalverlust des brandneuen, norwegischen Trawlers 'Fay' (IMO: 9827619) in der Barentssee am 28.12. ist nun ein Rechtsstreit zwischen den Eignern und der Bauwerft entbrannt, der sich um die Stabilität des Schiffs dreht. Der Hintergrund ist, dass die maximal mögliche Länge von Kuttern lange Zeit von der Quotenbasis, auf der das Schiff im Einsatz ist, bestimmt war. Die 'Fay' war 20.99 Meter lang, lag also exakt einen Zentimeter innerhalb der in diesem Rahmen maximal zulässigen Grenzen. Gleichzeitig war sie 10 Meter breit und vom Laderaum bis zur Brücke fünf Decks hoch.
Diese Schiffe breiter und höher zu bauen als es normalerweise der Fall wäre, hat sich aufgrund dieser Regulierung eingebürgert. Diese Art Schiffe erhielt den Spitznamen Paragraphen-Schiffe. Die Quotenregel sollte aber nicht Basis der Konstruktion sein, sagte nun der norwegische Fischereiminister Harald Tom Nesvik. Fiskebåt - eine Organisation für die Tiefsee-Fangflotte - empfahl nun, die Restriktionen für Länge und Breite zu streichen und stattdessen die Ladekapazität der Fangschiffe zu limitieren. Breite und Höhe als Parameter zusätzlich zur Länge würde größere Herausforderungen in Hinblick auf die Regulierungen bieten.
Quelle:Tim Schwabedissen


07.01.2020

Seelöwen auf dem Segelboot
Seelöwen auf dem Segelboot
(Bild: Josh Philips) Großbild klick!
Seelöwen versenken Segelyacht
(07.01.20) Ein paar mächtige Seelöwen brachte zum Jahresende im Eld Inlet des Puget Sound in Olympia, Washington, ein Segelboot zum Sinken. Sie hatten es offenbar mit einem Felsen zur Rast verwechselt. Doch das kombinierte Gewicht der beiden Giganten drückte den Bug des Boots so stark nach unten, dass dieses zu sinken begann.
Ein örtlicher Fischer, Josh Phillips wurde Zeuge der verhängnisvollen Rast. Am Ende waren die Seelöwen ihren Rastplatz los, denn als Philips etwas später noch einmal nach dem Rechten schaute, ragte nur noch der Mast der unglücklichen Yacht aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier treibt im Sturm vor Kap Maleas
(07.01.20) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Aeolos', 19882 BRZ (IMO: 9228382), der mit einer 22-köpfigen Crew an Bord von Diliskelesi nach San Nicolas in Argentinien unterwegs war, hatte am Morgen des 6.1. einen Ruderausfall in der Ägäis nordöstlich von Kap Maleas und trieb manövierunfähig südöstlich der Peloponnes. Das griechische MRCC wurde alarmiert und überwachte die Lage des Frachters. Zwei Patroullienboote sowie ein Schlepper aus Piräus wurden in Marsch gesetzt.
Das Schiff trieb seit sieben Uhr in aufgewühlter See bei 10 Beaufort Windstärke aus Nord im Sturm Hephaestion bei Lufttemperaturen knapp über null Grad. Es hatte eine Ladung von 19,273,42 Tonnen Eisenerz an Bord. Die Seenotstelle hielt konstanten Funkkontakt mit der Schiffsführung und bat andere Schiffe um Assistenz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Frachters 'Spudnik'
Wrack des Frachters 'Spudnik'
(Bild: Canadian Coastguard) Großbild klick!
Aufgegebenes Wrack soll nach 15 Jahren verschrottet werden
(07.01.20) Das verrottete Wrack des Frachters 'Spudnik', der bereits seit über eienm halben Jahrzehnt von seinem Eigner aufgegeben auf dem Fraser River nahe Surrey, British Columbia, lag, soll jetzt geräumt werden. Das Schiff befand sich dort seit über fünf Jahren, und von ihm gingen zusehends Gefahren einer größeren Verschmutzung aus, falls es durch Korrosion vollends sinkt oder in Brand gerät. Die kanadische Coast Guard und die Marine Recycling Corporation untersuchten nun die Optionen für eine sichere Verschrottung des 75 Jahre alten Schiffs.
Seit 2014 wurden bereits viele umweltgefährdende Stoffe von Bord geholt. Fünf Tonnen Diesel und 1,5 Tonnen Schmieröl waren dort gelagert. Am 12.11.2014 hatte sich die 'Spudnik' von ihren Moorings losgerissen und war auf den Britannia Beach zugetrieben.
Daraufhin hatte die Coast Guard sie mit der 'Cutlass' zu den Amix Marine Services nach New Westminster geschleppt. Es handelte sich bei dem 59,7 Meter langen Schiff um einen einstigen Transporter der U.S. Navy, der einen Ankerplatz am Nexen Beach im Howe Sound hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ærøskøbing: Marstal-Fähre fiel mit technischen Problemen aus
(07.01.20) Die dänische Fähre 'Marstal', 1617 BRZ (IMO: 9199074), musste am 6.1. vier Überfahrten zwischen Ærøskøbing und Svendborg ausfallen lassen, weil es zu technischen Problemen an Bord gekommen war. Betroffen waren die Abfahrten von Ærøskøbing um 5.35 Uhr, 8.35 Uhr, 11.35 Ujhr sowie 14.35 Uhr sowie die jeweiligen Rücktouren. Ein Ölkontrollventil musste repariert oder nachjustiert werden. Dafür wurde ein Techniker gerufen.
Während dieser Arbeiten bestand das Risiko eines Ausfalls von Elektrizität und Licht. Deshalb war ein sicherer Fährbetrieb nicht möglich. Da sich die Arbeiten länger als geplant hinzogen, kehrte das Schiff erst um 17.35 Uhr in den Fährdienst zurück. Bis dahin fing die 'Ærøxpressen' den Ausfall ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Raketenkreuzer 'Marshal Ustinov'
Archivbild Raketenkreuzer 'Marshal Ustinov'
(Bild: ID:DN-ST-89-10486) Großbild klick!
Russischer Kreuzer mit Problemen im Bosporus
(07.01.20) Beim Transit des Bosporus geriet der russische Raketenkreuzer 'Marshal Ustinov', 11280 tdw, am 5.1. in Schwierigkeiten im südlichen Teil der Straße nahe Kabatas. Er kam außer Kontrolle und bewegte sich auf die Küste und die dortigen Piers zu. Schlepper waren rasch vor Ort und sicherten den weiteren Weg des Schiffs zur Moda-Reede in Südost-Istanbul.
Der Kreuzer kam von Sewastopol. Am 6.1. sollte er an der Sarayburnu-Pier in Istanbul festmachen, wo er Teil des Besuchsprogramms des russischen Präsidenten Putin in der Türkei war. Der stürmische Nordwind und starke Strömung vereitelten aber sein sicheres Anlegen trotz der Assistenz von vier Schleppern, und so kehrte er zu seinem Ankerplatz am Eingang der Wasserstraße im Marmarameer zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper machte gestrandete Fähre bei Skiathos wieder flott
(07.01.20) Die griechische Fähre 'Proteus' 1160 BRZ (IMO: 7350416), die am Nachmittag des 5.1. auf den Felsen der kleinen Insel Daskalonisi vor Skiathos auf Grund gelaufen war, saß einen Tag später immer noch fest. Die 53 Passagiere waren nach der Havarie, an der ein Ruderausfall Schuld war, gegen 20 Uhr über die geöffnete Heckrampe von einem Patroullienboot sowie dem Touristenboot 'Kalypso' abgeborgen und zurück nach Skiathos gebracht worden. Dort sorgte die Reederei für die Unterbringung in Hotels, bevor ein Weitertransport arrangiert war.
Taucher untersuchten im Tagesverlauf den Rumpf auf mögliche Schäden. Der griechische Schlepper 'Christos XXIX' (MMSI: 239979400) wurde aus Volos nach Skiathos gerufen, um die Fähre wieder flottzumachen. Am Nachmittag des 6.1. gelang es, das Schiff samt seiner 26-köpfigen Crew von den Steinen herunterzubekommen.
Es wurde anschließend zu Untersuchungen nach Skiathos gebracht. Aus Athen reisten Inspektoren der zuständigen Klassifizierungsgesellschaft an. Nachdem keine ernsthaften Schäden festgestellt wurden, sollte es nach einer abschließenden Inspektion durch Vertreter der Hafenbehörde in den Dienst zurückkehren können.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Seute Deern'
'Seute Deern'
(Bild: Leonard Steinbeck) Großbild klick!
Vorbereitungen für letzte Reise der Seute Deern laufen
(07.01.20) In Bremerhaven steht die letzte Reise der 'Seute Deern' bevor. Zuvor müssen aber noch Abriss- und Sicherheitsmaßnahmen im Museumshafen durchgeführt werden, bevor es zum Baltimore-Pier geht, wo das Schiff abgewrackt werden soll. Im Südteil des Alten Hafens liefen die Vorarbeiten.
Seit dem Wochenende war eine Transporttrasse zwischen Schifffahrtsmuseum und Baltimore-Pier fertig aufgeschüttet. Bereits Mitte Dezember waren die Masten gekappt worden, damit das Schiff beim Transport leichter ist. Auch eine Fußgängerbrücke musste weichen.
Am 6.1. sollte damit begonnen, Sitzbänke und ein Geländer zu entfernen, damit genügend Platz ist. Außerdem sollte ein Betonvorsprung, der ins Hafenbecken hineinragt, abgerissen werden. Allerdings konnte anders als erhofft am 6.1. die Abbruchfirma Freimuth noch nicht loslegen, weil die notwendige Abbruchgenehmigung der Stadt für den Rückbau der Betonterrasse um sechs Meter noch nicht vorlag.
Der Bereich rings um den neuen Liegeplatz soll mit einer Containerwand abgesperrt werden. Außerdem wird eine Folie auf dem Hafengrund ausgelegt, damit während des Abwrackens keine Schadstoffe in den Boden gelangen können. Ein genaues Datum für den Umzug stand noch nicht fest, er soll aber noch im Januar stattfinden.
Damit das marode Schiff dabei nicht auseinanderbricht, wird es mit einer Winde und einem Seil bewegt. Zunächst soll das Hafenbecken mit Wasser vollgepumpt werden und der Pegel um einen halben Meter erhöht werden. Wenn das Schiff dann an seinem Liegeplatz angekommen ist, wird das Wasser abgelassen und das Becken mit Sand angefüllt werden, um den Rumpf zu stabilisieren.
Allein die Vorbereitung der Abwrackung kostet rund 600.000 Euro. Das kontinuierliche Abpumpen des Wassers aus dem Schiffsinnern schlägt derzeit mit rund 100.000 Euro pro Monat zu Buche. Die Lenzpumpen fördern täglich bis zu 4.800 Kubikmeter Wasser, und zwei Experten passen rund um die Uhr auf diese auf. Die Finanzmittel kommen vom Land aus dem Etat des Wirtschaftsressorts. Wer für die Kosten des eigentlichen Abbruchs aufkommt, war noch unklar. Für die Rekonstruktion sowie weitere Maßnahmen im Museumshafen hat der Bund 47 Millionen Euro zugesagt. Inwieweit dieses Geld für das Abwracken genutzt werden kann, war noch offen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre in Ischia außer Kontrolle
(07.01.20) Am 6.1. um 7.25 Uhr geriet die italienische Fähre 'Driade', 1397 BRZ (IMO: 7717303), außer Kontrolle, nachdem sie im Hafen von Ischia losgeworfen hatte, um nach Procida und Pozzuoli auszulaufen, als sie von dem Sturm, der über die Region fegte, erfasst wurde. Das Schiff trieb auf die Redentore-Pier zu. An Bord waren 20 Passagiere und sechs Autos.
Dank der seemännischen Fähigkeiten des Kapitäns kam es nur zu einer leichten Kollision mit der Pier, und Zusammenstöße mit in der Nähe liegenden Schiffen konnten vermieden werden, während die Fähre als Spielball der Winde vor den Hafenmauern trieb. Personal der Hafenbehörde kam zu Hilfe und vermochte mit langen Mooringleinen, die Fähre unter Kontrolle zu bekommen.
Andere Schiffe und Hydrofoils, die in den Hafen einlaufen wollten, mussten im Golf von Neapel warten, bis die 'Driade' um 8.20 Uhr wieder am Kai gesichert und die Lage unter Kontrolle war.
Die Fahrgäste gingen dann von Bord und wurden mit anderen Schiffen aufs Festland gebracht. Die italienische Coastguard führte derweil eine Inspektion der Fähre durch. Nachdem keine Schäden, die die Seetüchtigkeit gefährdet hätten, festgestellt wurden, durfte das Schiff um 11.30 Uhr nach Pozzuoli auslaufen und kam diesmal auch ohne Zwischenfälle aus dem Hafen heraus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Maschinenschaden in Thasos
(07.01.20) Am Morgen des 6.1. kam es auf der griechischen Fähre 'Agios Athanasios', 480 BRZ (IMO: 7813652), in Thassos zu einem Schaden an der Backbord-Hauptmaschine. Nachdem der Kapitän die Hafenbehörde informiert hatte, verhängte diese ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Das Schiff lag ohne Passagiere wegen stürmischen Wetters in Thassos und wartete auf ein Abflauen des Sturms.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschlagnahmter Tanker in Elefsína vollgelaufen
(07.10.20) Am Morgen des 6.1. wurde der unter Togo-Flagge registrierte Tanker 'Noor One', 627 BRZ (IMO: 5039707), in Elefsína von Hafenmitarbeitern mit einer Schlagseite von 20 Grad an seinem Langzeit-Liegeplatz in Vlychas vorgefunden. Das rund sieben Meter vom Ufer entfernt vermoorte Schiff lag mit dem Heck an Steuerbordseite halb überflutet auf Grund. Nach der Entdeckung wurde von einer Firma eine Ölsperre um den Havaristen ausgelegt.
Der Tanker war am 14.6.2014 von der griechischen Coastguard beschlagnahmt worden, nachdem zuvor der Rekordfund von über zwei Tonnen Heroin, die ins Land geschmuggelt werden sollten, stattgefunden hatte. Sowohl die 'Noor One' wie auch ihre 11-köpfige Crew wurden arrestiert.
Sie hatten die Drogen zwischen Oman und Pakistan an Bord genommen. Der geschätzte Straßenverkaufswert hatte bei über 30 Millionen Dollar gelegen. Das Schiff, das von dem Click Shipmanagement in Piräus betrieben wurde, lag seither in Elefsína bei Athen vor Anker und verrottete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision in Bressay beschädigt
(07.01.20) Die britische Fähre 'Leirna", 420 BRZ (IMO: 9050199), musste am 3.1. aus dem Dienst genommen werden, nachdem eine sehr starke Windbö sie vom Liegeplatz am Bressay-Fährterminal losriss und gegen die Laderampe trieb. Dabei wurde der Rumpf oberhalb der Wasserlinie beschädigt. Ein Auto, das gerade von der Fähre herunterfuhr, wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Menschen wurden nicht verletzt, doch die Fähre war nicht mehr betriebsfähig. Als Ersatz wurde die 'Fivla' über das Wochenende eingesetzt, während die 'Leirna' repariert wurde. Am 7.1. um 12.15 Uhr ging sie von Lerwick aus wieder in Betrieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb im Sørøysund
(07.01.20) Am 6.1. hatte das NSSR-Boot 'Odin' in Finnmark seinen bereits Einsatz. Am hintersten Ende des Sørøysunds hatte der Kutter 'F-100-A'um Assistenz gebeten. Er war durch Netze im Propeller manövrierunfähig geworden. Der Havarsit wurde auf den Haken genommen und sicher nach Bergsfjord geschleppt, wo Taucher den Antrieb wieder befreiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Ladung der COSCO Pacific
(07.01.20) Auf der Reise von Port Klang nach Ngava Sheva in Indien brach in der Ladung des unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachters 'COSCO Pacific' 115776 BRZ (IMO: 9355551), am 4.1. vor der indischen Südwestküste ein Feuer aus. Das Schiff unterbrach seine Reise und nahm Kurs auf den Hafen von Colombo, wo es am 6.1. um 6.50 Uhr am Eastern Ferry Terminal festmachte. Dort wurden die vom Brand betroffenen Container aus dem Laderaum gelöscht.
Das Schiff wurde kontinuierlich überwacht, bis diese Arbeiten und die notwendigen Inspektionen an Bord durchgeführt waren. Am 7.1. lag es weiter am Kai in Colombo. Die regulären nächsten Anlaufhäfen nach dem Auslaufen aus Port Klang am 3.1. waren Nhava Sheva, Shekou, Ningbo und Shanghai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Osaka
(07.01.20) Der japanische LPG-Tanker 'Propane Maru No.18', 743 BRZ (IMO: 9201126) kollidierte am 1.1. gegen 12 Uhr mit einer Kaianlage in Osaka. Danach wurde er durch eine Notankerung gestoppt. Das Schiff trug Schäden am Bug davon, blieb aber seetüchtig. Am 3.1. um 11.15 aUhr machte es in Sakaide fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Humboldt Bay von der Brandung zerschlagen
(07.01.20) Am Abend des 5.1. sank der 35 Fuß lange Kutter 'Elly' nach Maschinenausfall und einem Wassereinbruch unweit der Zufahrt von Humboldt Bay. Um 19.10 Uhr alarmierte die Crew die Coast Guard Humboldt Bay über die Notlage ihres Schiffs nahe der Südmole. Ein 47-Fuß-Boot der Station sowie ein MH-65-Dolphin-Helikopter der Air Station Humboldt Bay wurden zu der Position geschickt. Die Hubschraubercrew nutzte ein spezielles Funkgerät, um den EPIRB zu lokalisieren, und stieß auf ein Trümmerfeld in der Brandungszone der Mole.
Dieses leitete sie zu einer Rettungsinsel und der Crew, die den Strand bereits erreicht hatte. Ein Rettungsschwimmer wurde dort abgesetzt, um die Schiffbrüchigen zu checken. Es stellte sich heraus, dass einer der Fischer eine Kopfverletzung hatte. Er wurde aufgewinscht und ins St. Joseph's Hospital in Eureka geflogen. Die beiden anderen Männer wurden vom Humboldt County Sheriff's Deputy betreut. Die Brandung zerschlug unterdessen den Kutter weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bella Costa ging in Flammen auf
(07.01.20) Am Nachmittag des 6.1. ging gegen 15.15 Uhr die brasilianische Motoryacht 'Bella Costa' vor dem Caiobá Yacht Club in der Baía de Guaratuba an der Küste von Paraná in Flammen auf. Die zweiköpfige Crew sprang auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser und konnte von anderen Booten in der Nähe unversehrt gerettet werden. Auch ein SAR-Team des Hafenkapitäns war vor Ort im Einsatz.
Die 'Bella Costa' hatte eigentlich einem anderen Boot nahe des Caiobá Yacht Club assistieren wollen. Doch auf einmal setzte eine der Maschinen aus, und Flammen breiteten sich aus. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Boot wurde aber total zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter kenterte vor Jeju
(07.01.20) Ein Fischer kam ums Leben, 13 weitere wurden vermisst, nachdem ein koreanischer 35-Tonnen-Kutter am 7.1. um 00.50 Uhr vor Jeju, rund 37 Kilometer westlich von Chagwi Island kenterte. Die koreanische Coast Guard leitete eine SAR-Operation an. Die Schiffbrüchigen wurden von zwei anderen Kuttern gerettet.
Ein Mann war im Schiffsinnern eingeschlossen worden. Er konnte zwar geborgen werden, starb aber, nachdem er geborgen worden war, in einem Krankenhaus in Jeju. Hoher Seegang wurde für den Unfall verantwortlich gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster nach Schiffbruch in Atoll
(07.01.20) Die 'TTS Fern' lief am 7.1. gegen acht Uhr auf ein Riff beim Kagi Male-Atoll. An Bord waren ein 37-jähriger maledivischer Skipper und zwei Crewmitglieder. Diese konnten gerettet werden, der Kapitän wurde vermisst. Die maledivische Coastguard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster nach Schiffbruch mutmaßlichen Schmugglerkutters
(07.01.20) Am 4.1. gegen 18 Uhr sank ein 20 Meter langer Kutter vor dem Hong Kong International Airport. Nur sechs Mann der siebenköpfigen Crew wurden gerettet, einer vermisst. Der 58-jährige Skipper wurde am 6.1. verhaftet, während die Suche nach dem Vermissten, einem Twen aus Hongkong, bislang ergebnislos andauerte.
Die Polizei vermutete, dass das Schiff 3.000 Kisten mit Gefrierfleisch nach China schmuggeln wollte. Das Holzboot sank nach einem Wassereinbruch 1,8 Kilometer vor der Baustelle für die 3. Landebahn des Airport. Alle acht Mann an Bord landeten dabei im Wasser.
Ein 24-jähriger kam mit leichten Beinverletzungen ins North Lantau Hospital in Tung Chung zur Behandlung. Dem Kapitän drohten wegen Gefährdung von Menschenleben auf See nun bis zu vier Jahre Haft und eine Geldstrafe von 35.000 Dollar. An Bord waren keine Rettungswesten gewesen. Die Untersuchungen der Polizei dauerten am 6.1. weiter an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Entsorgungsarbeiten auf CDRY Blue nach Wetterberuhigung wieder aufgenommen
(07.01.20) Nach sturmbedingter Unterbrechung gingen die Arbeiten auf dem gestrandeten Frachter 'CDRY Blue' vor Sant' Antioco am 6.1. weiter. Vom Arbeitsschiff 'Jif Helios' aus wurden 24 Fässer mit Öl und potentiell stark umweltgefährdenden Substanzen geborgen, die sich im Innern des Frachters an der Südwestküste der Insel befunden hatten. Sie wurden dann zur Entsorgung in den Hafen von Sant'Antioco transportiert. Am 7.1. planten das Laboratorio di Educazione Ambientale e alla Sostenibilità dell'ARPAS und die italienische Coast Guard Proben zu ziehen.
Währenddessen wurden die Arbeiten zur Ölbergung fortgesetzt. Die Coastguard setzte einen Helikopter zur Überwachung ein. Weder von dort noch von der Crew der 'Jif Helios' wurden irgendwelche Wasserverschmutzungen festgestellt. Auch das Ölbekämpfungsschiff 'Naitan 1' und das Patroullienboot 'CP 2100' und Mitarbeiter der Hafenbehörde von Sant'Antioco waren überwachend tätig.
Quelle:Tim Schwabedissen


06.01.2020

'Nos Drôles - PL.117753' gesunken
'Nos Drôles - PL.117753' gesunken
(Bild: Didier Bourbannec) Großbild klick!
Kutter sank in Paimpol
(06.01.20) Im Hafen von Paimpol an der Côtes d'Armor sank am Nachmittag des 5.1. der französische Trawler 'Nos Drôles - PL.117753', 6 BRZ (MMSI: 227113100). Gegen 16 Uhr alarmierte ein Zeuge die Feuerwehr, nachdem das Schiff vor seinen Augen zu sinken begonnen hatte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnten sie aber nichts mehr ausrichten.
Der Kutter war bereits komplett versunken. Nur noch Teile der Masten ragten wenig später aus dem Hafenwasser. Es hatte sich zum Zeitpunkt des Untergangs niemand an Bord befunden. Die Feuerwehr machte Ölbekämpfungsgerät klar für den Fall, das Kraftstoff aus dem Wrack ausliefe. Ein daneben liegender Kutter räumte seinen Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Container vor Boczaada
(06.01.20) In einem Sturm, der mit Windgeschwindigkeiten von 110 km/h über die nördliche Ägäis und das ??Marmarameer fegte, gingen am 6.1. sechs Container von dem unter Panma-Flagge laufenden Frachter 'Medkon Istanbul', 6285 BRZ (IMO: 9103386), in den Gewässern des Bozcaada-Distrikts vor Çanakkale über Bord. Der Frachter, der von Gemlik nach Izmir unterwegs war, warf anschließend nördlich von Bozcaada Anker. Der Kapitän erstattete dem Dardanelles Strait Vessel Traffic Services Directorate (VTS) Meldung über den Ladungsverlust.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Alize - WD 207'
Kutter 'Alize - WD 207'
(Bild: Tony Maldeon) Großbild klick!
Kutter sank vor Hook Head - zwei Tote zu befürchten
(06.01.20) Der in Wexford beheimatete, 11,7 Meter lange Kutter 'Alize - WD 207' sank am frühen Morgen des 5.1. vor Hook Head. Der 65-jährige Fischer Joe Sinnott aus Kilmore Quay. kam dabei ums Leben. Er wurde noch ins Universitätskrankenhaus Wexford gebracht, wo Ärzte vergeblich versuchten, ihn wiederzubeleben. Eine SAR-Operation der RNLI war im Gange, den noch vermissten 41-jährigen Skipper Willie Whelan aus Fethard-on-Sea zu finden.
Um 00.15 Uhr hatte sich der EPIRB des von Duncannon aus operierenden Kutters aktiviert. Das Schiff war seit 36 Stunden auf See und wurde am 4.1. um 23 Uhr im Hafen zurückerwartet. Nachdem das Notsignal einging, schickte die irische Coastguard den Sikorski-Helikopter Rescue 117 sowie die RNLI-Boote aus Kilmore Quay im County Wexford, Fethard-on-Sea und Dunmore East im County Waterford. Der Hubschrauber entdeckte dann einen bewusstlosen Mann im Meer vier Meilen vor Duncannon.
Er wurde aufgewinscht und zum Waterford Airport geflogen. Von dort ging es mit Krankenwagen ins University Hospital Waterford in Ardkeen, ohne dass ihm noch hätte geholfen werden können. Die Suche nach dem Skipper wurde von Fischern an Bord von 15 bis 20 Kuttern aus Kilmore Quay und Dunmore East unterstützt. Auch der Sikorski-SAR-Hubschrauber aus Dublin, Rescue 116, wurde mit dem ersten Tageslicht in den Einsatz geschickt. Die Rettungsoperationen wurden koordiniert durch das Patroullienboot 'LE Ciara' als on-scene-command. Vor Ort waren 4-5 Beaufort Wind mit Wellenhöhen von sechs Metern. Für den 6.1. wurden 7-8 Beaufort erwartet.
Um 16.30 Uhr wurde die Suchaktion bei schwindendem Licht unterbrochen. Bislang wurden lediglich einige Wrackteile des Kutters gefunden. Mit dem ersten Tageslicht des 6.1. waren die Einsatzkräfte wieder vor Ort.
Die Unglücksstelle befand sich nicht weit von jener, an der im Januar 2007 der in Dunmore East beheimatete Trawler 'Pere Charles' verlorenging, als er vom Heringsfang zurückkehren wollte. Damals kam die gesamte fünfköpfige Crew ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Frachter vor Tekirdag nach knapp zwei Wochen geborgen
(06.01.20) Der russische Frachter 'Nevado 35', 2604 BRZ (IMO: 9361988), der seit dem 25.12. im Gebiet von Sarköy, Tekirdag, mit einer 11-köpfigen russischen Crew an Bord 35 Meter vor der Küste von Mürefte bei Hosköy festgesessen hatte, konnte von dem türkischen Schlepper 'Kurtarma 4' (IMO: 9335941) wieder flottgemacht werden.
Zuvor waren rund 50 % der Ladung von einem anderen Frachter geleichtert worden. Am 5.1. gegen 17 Uhr warf der Havarist nach Inspektionen vor Tekirdag auf Position 40° 57.92' N 027° 32.71' E Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


'MHV 910 - Ringen' legt Ölsperre aus
'MHV 910 - Ringen' legt Ölsperre aus
(Bild: Marinehjemmevaernet Aabenraa) Großbild klick!
Ölverschmutzung durch losgerissenen Tanker in Åbenrå
(06.01.20) In schweren Sturmböen riss sich am Morgen des 4.1. gegen 9.30 Uhr im Hafen von Åbenrå der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker 'Stone 1', 23248 BRZ (IMO: 9380582), der Zenith Gemi Isletmeciligi A.S., der gerade seine Ölladung am Ensted-Terminal löschte, von seinem Liegeplatz los.
Eine unbekannte Menge Öls lief ins Wasser aus, bevor die Pumpen gestoppt werden konnten. Eine umfassende Ölbekämpfungsaktion, an der sich das Patroullienboot 'Diana - P 520' der dänischen Marine und die, 'MHV 910 - Ringen' der Heimwehr beteiligten, lief an. 360 Meter Ölsperren wurden im Fjord vor dem Kraftwerk ausgelegt.
Dabei war auch das Ölbekämpfungsschiff 'Mette Miljø' im Einsatz. Das im Wasser treibende Öl verschmutzte rund 300 Meter des Strandes in Varnæs südöstlich des Kraftwerks. Es gelang, die Verschmutzung am Nachmittag unter Kontrolle zu bekommen.
Die Reinigungsarbeiten durch rund 50 Einsatzkräfte dauerten am 5.1. weiter an. Es waren insgesamt um die 30 Kubikmeter Öl ausgelaufen. Die 'Stone 1' warf zwischen an der Nordspitze von Alsen auf Position 55° 5.77' N 009° 37.06' E am 4.1. um 11.25 Uhr Anker. Sie wurde von den dänischen Behörden mit einem Auslaufverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief bei Skiathos auf Grund
(06.01.20) Die griechische Fähre 'Proteus', 1160 BRZ (IMO: 7350416), lief am Nachmittag des 5.1. nach einem Ruderschaden auf Felsen der kleinen Insel Daskalonisi vor Skiathos auf. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch. Die 45 Passagiere und 26 Crewmitglieder blieben unversehrt. Die Fahrgäste wurden mit dem Patroullienboot 'Kalypho' abgeborgen und zurück in den Hafen von Skiathos gebracht.
Das außerdem mit acht Fahrzeugen beladene Schiff war aus Volos gekommen und sollte als nächstes Skopelos ansteuern. Die Passagiere wurden mit einem anderen Schiff weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Verita' im Vollbrand
'Verita' im Vollbrand
(Bild: Maledives National Defence Force) Großbild klick!
Motoryacht sank nach Feuer vor Malediven
(06.01.20) Am 6.1. gegen 5.30 Uhr brach auf der australischen Motoryacht 'Verita' gegen 5.30 Uhr ein Feuer aus. Das Schiff hatte in der Lagune der Insel Kuda Villingili im Kaafu Atoll bei K. Thulusdhoo vor Anker gelegen. Die maledivische National Defence Force (MNDF) wurde um 5.42 Uhr alarmiert und versuchte gemeinsam mit Feuerwehr-Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.
Die dreiköpfige australische Crew wurde gerettet und zunächst auf ein in der Nähe liegendes Schiff gebracht. Später kam sie ins Thulusdhoo Health Centre zur medizinischen Betreuung. Es war aber niemand ernsthaft verletzt worden. Keine Rettung gab es für ihr Schiff - es ging während der laufenden Löscharbeiten gegen neun Uhr weiterhin brennend unter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision in Lauvvik beschädigt
(06.01.20) Am 3.1. um 20.10 Uhr kollidierte die norwegische Fähre 'Bjørnefjord', 2671 BRZ (IMO: 9013098), auf einer ihrer ersten Überfahrten auf dem Høgsfjord mit dem Kai des Anlegers in Lauvvik. Dabei wurde die Fähre so stark beschädigt, dass sie zunächst zur Reparatur aus dem Betrieb genommen werden musste. Sie machte am 4.1. um 18.30 Uhr in Hundvag, Stavanger, fest.
Die Reparaturdauer könnte eine Woche betragen. Auch der Kai wurde in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber weiter genutzt werden. Die Fähre 'Utne' wurde als Ersatz am 4.1. um 16.30 Uhr auf der Route Lauvvik-Oanes in Betrieb genommen. Sie kann aber nur 40 Passagiere befördern, während die 'Bjørnefjord' eine Kapazizät für 100 Fahrgäste hat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Kollision in Piräus
(06.01.20) Am 5.1. um 6.15 Uhr kollidierte die griechische Fähre 'El Venizelos', 38261 BRZ (IMO: 7907673), mit dem Kai des Anlegers in Piräus, als sie bei kräftigem Wind von Chania kommend dort festmachen wollte. Die 565 Passagiere konnten das Schiff unversehrt verlassen. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Inspektionen und einer Seetüchtigkeitsbescheinigung durch die zuständige Klassifizierungsgesellschaft. Um 17.15 Uhr verließ das Schiff den Hafen wieder und nahm Kurs auf Souda, wo sie am 6.1. um 5.40 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Visby
(06.01.20) Am 4.1. gegen 23 Uhr kollidierte die schwedische Fähre 'Visborg', 32447 BRZ (IMO: 9763655), von Nynäshamn kommend mit den Fendern des Fährkais in Visby, als sie in stürmischem Wind anlegen wollte. Dabei wurde der Rumpf am Steuerbord-Vorschiff eingedrückt. Der Schaden lag oberhalb der Wasserlinie.
Die Reederei Destination Gotland untersuchte die Schäden im Laufe des Tages am Kai in Visby. Der Fährdienst Visby-Nynäshamn wurde währenddessen von der 'Visby' (IMO: 9223784) übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Mineralwasser geflutet
(06.01.20) Bei Windgeschwindigkeiten von rund 30 Knoten und einem Seegang von zwei bis drei Metern Wellenhöhe in den Gewässern von Lembar, West Lombok, riss sich ein Truck auf dem Ladedeck der indonesischen Fähre KMP 'Citra Nusantara', 1007 BRZ (IMO: 8132160), los und stürzte um. Das Unglück ereignete sich, als sie gerade auf die Pier II im ASDP Lembar Port zuhielt. Der Truck war mit 11 Tonnen Mineralwasser beladen, die auf dem Deck auslaufen. Die West Lombok Police und Personal der Lembar 3 KP3 Police Station koordinierten die notwendigen Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief vor Plaridel auf Grund
(06.01.20) Die philippinische Fähre 'Ocean Jet', 275 BRZ (IMO: 7908990), lief auf Grund, kurz nachdem sie den Hafen von Plaridel, Misamis Occidental, Northern Mindanao, am Morgen des 6.1. verlassen hatte.
Sie war nach Tagbilaran City in Bohol bestimmt und hatte 271 Passagiere sowie eine 17-köpfige Crew an Bord. Das Schiff war gegen acht Uhr in stürmischer See 1,5 Kilometer vom Abgangshafen entfernt auf Grund gedrückt worden.
Teams der philippinischen Coastguard-Stationen Plaridel und Jimenes, das Municipal Disaster Risk Reduction and Management Office und Behörden in Plaridel mobilisierten rund 20 Boote, um die Passagiere in Sicherheit zu bringen. Ein Schlepper wurde gerufen, um den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Kollision zur Reparatur in Altinova
(06.01.20) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter 'Mira', 1962 BRZ (IMO: 8300157), der in einer Kollision mit einem Ankerlieger am 29.11.2019 beim Manövrieren vor Istanbul beschädigt worden war, traf am 25.12. am Yasarsan Shipyard in Altinova zur Reparatur ein und lag seither auf Position 40 43 24 N, 029 28 38 E. Nach dem Eintreffen auf der Werft wurde zunächst eine genaue Schadensaufnahme begonnen. Seither fanden Stahlschneidearbeiten statt, und nach dem Austausch von Teilen der Rumpfplatten soll ein Dichtigkeitstest neben anderen Reparaturen stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter vor Güllüm verankert
(06.01.20) Am 4.1. gegen 14 Uhr warf der türkische Frachter 'Med Samsun', 26061 BRZ (IMO: 9225794), Anker auf der Reede von Güllük. Technikerteams und ein Inspektor kamen dort an Bord, um die für Reparaturen notwendigen Inspektionen vorzunehmen. Am 5.1. lag das Schiff auf Position 37° 15.17' N 027° 34.64' E verankert.
Es hatte am Nachmittag des 30.12. einen Maschinenausfall nordöstlich von Naxos erlitten, wo es wegen stürmischen Wetters Schutz gesucht hatte. Die Hafenbehörde von Naxos hatte daraufhin die Fahrterlaubnis entzogen. Am 1.1. nahm der griechische Schlepper 'Alexander 5' (IMO: 9020405) den Havaristen auf den Haken. Am 2.1. ankerte er vor Ikaria auf Position 37° 32.34' N 026° 11.74' E, bevor es am 3.1. in Richtung Güllük weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Offshore-Schiff vor Stornoway abgeschleppt
(06.01.20) Das norwegische Offshore-Serviceschiff 'Hydro Pioneer', 766 BRZ (IMO: 8104345), hatte nach dem Auslaufen aus Stornoway am 4.1. gegen 16 Uhr einen Ausfall des Antriebssystems auf Position 58 25 00 N, 006 38 23 W. Der Notfallschlepper 'Ievoli Black' wurde zur Assistenz mobilisiert. Auch das RNLI-Boot aus Stornoway kam zu Hilfe.
Als erstes vor Ort war der Schlepper 'Helen Mary' (IMO: 9729130) aus Stornoway und nahm den Havaristen um 19.15 Uhr auf den Haken. Um 20.20 Uhr brach die Schleppverbindung aber in stürmischer See. Um 22.35 Uhr stand sie wieder und wurde am 5.1. um 2.15 Uhr an die 'Ievoli Black' übergeben. Das Rettungsboot aus Stornoway konnte um 2.30 Uhr entlassen werden. Gegen fünf Uhr wurde der Havarist zurück nach Stornoway gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sank nach Feuer vor Panama
(06.01.20) Am Morgen des 4.1. geriet die Motoryacht 'Tabalog' vor der Isla Flamenco in Amador in Brand. Der Servicio Nacional Aeronaval (Senan) und der Servicio de Protección Institucional (SPI) wurden zu Hilfe gerufen. An Bord waren 14 Personen, die zum Teil auf der Flucht vor den auf dem Achterschiff wütenden Flammen, die rasch auf die gesamten Aufbauten übergriffen, ins Wasser sprangen.
Alle wurden unversehrt und in guter Verfassung gerettet und unversehrt zumYacht Club in Balboa gebracht und dort betreut. Für ihre in hellen Flammen stehende Yacht gab es keine Rettung - sie sank einige Zeit später.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russisches Landungsschiff abgeschleppt
(06.01.20) Das Landungsschiff 'Orsk', 4650 tdw, der russischen Marine wurde in Syrien manövrierunfähig und musste zurück zur Schwarzmeerbasis in Sewastopol geschleppt werden. Zwei Mal fiel auf dem Weg von Sewastopol nach Syrien im Schwarzen Meer die Maschine aus. Am 3.1. zog der Marineschlepper 'MB-304', 1452 tdw, den Havaristen durch den Bosporus. Das 1968 erbaute Schiff kann bis zu 1.500 Tonnen Ladung aufnehmen und hat eine 55-köpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtboot sank vor West-Manggarai
(06.01.20) Das indonesische Frachtboot 'Jabal Nur', das mit 18 Tonnen Salz beladen war, sank in den Gewässern des West-Manggarai-Distriks in Ost-Nusa Tenggara, nachdem es auf ein Riff vor Seraya Besar-Island unweit des Seraya Marannu-Village aufgelaufen und leckgeschlagen war. Die Havarie ereignete sich, weil ein Crewmitglied, das das Holzschiff zeitweilig führte, mit den Gewässern nicht vertraut war. Es war von Süd-Sulawesi nach Bima in der West Nusa Tenggara-Provinz unterwegs gewesen, als dem Kapitän unwohl wurde und er darum bat, am Ruder abgelöst zu werden.
Die sechsköpfige Crew konnte sich retten. Sie wurde im Seraya Marannu-Village untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Humboldt Bay in Seenot
(06.01.20) Am 5.1. gegen 20.15 Uhr kam die U.S. Coast Guard der dreiköpfigen Crew eines 35 Fuß langen Kutters zu Hilfe, der nahe der Südmole in Humboldt Bay einen Maschinenausfall erlitten hatte und in Seenot geraten war. Die Coast Guard Humboldt Bay schickte ein Boot und einen MH-65 Dolphin-Helikopter mit einem Rettungsschwimmer an Bord zu Hilfe. Als die Retter eintrafen, befand sich die Crew des Kutters bereits am Strand.
Einer war erheblich verletzt und wurde mit dem Hubschrauber ins St Joseph's Hospital geflogen. Der Kutter war bei acht bis 10 Fuß hohen Wellen auch in einem schlechten Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Mann der Coast Guard Astoria von Lotsenboot gerettet
(06.01.20) Am 4.1. rettete die Crew des 20 Meter langen, amerikanischen Lotsenboots 'Connor Foss' (MMSI: 367529030) die vierköpfige Besatzung eines 26-Fuß-Boots der-Coast Guard Aids to Navigation in Astoria, Oregon. Es war vor Pier 39 bei Routineoperationen umgeschlagen, nachdem eine Reihe hohe Wellen über den Bug kamen und eine starke Steuerbordschlagseite auslösten. Um 11.40 Uhr gingen beim 13. Coast Guard District Command Center in Seattle die Notsignale der vier Sender der Crew ein. Sie korrelierten mit gleichzeitig erstatteten Meldungen über Notraketen bei Pier 39 in Astoria.
Um 11:50 Uhr strahlte die Coast Guard Columbia River einen UMIB an die Seefahrt in dem Gebiet aus, und von der Air Station Astoria stieg ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf. Von der Station Cape Disappointment lief ein 47-Fuß-Boot aus.
Um 12:09 Uhr meldete die Crew der 'Connor Foss' der Coast Guard, dass sie die vier Schiffbrüchigen gerettet habe. Sie wurden zur 17th Street Pier gebracht und dort medizinisch betreut. Anschließend kamen sie ins Columbia Memorial Hospital. Die Clatsop County Sheriff Marine Unit assistierte bei der Rettungsaktion, indem sie das gekenterte Boot ebenfalls an die Pier schleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Skipper von manövrierunfähiger Yacht abgeborgen
(06.01.20) Am 3.1. kam die U.S. Coast Guard einem Einhandsegler zu Hilfe, dessen Boot nach einem Mastbruch in die Brandungszone von Peacock Spit, einer Untiefe am Rand der Columbia River Bar nahe Cape Disappointment, Washington, trieb. Er hatte die Coast Guard Station Cape Disappointment um 14.254 Uhr mit Mobiltelefon kontaktiert, nachdem sein Boot nach Motorausfall und Mastbruch manövrierunfähig geworden war. Ein Rettungsboot auf einer Trainingsfahrt sowie ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coast Guard North Bend wurden mobilisiert.
Der Hubschrauber lokalisierte die Yacht um 15.35 Uhr. Eigentlich sollte das Rettungsboot herangeführt werden, doch wegen der Wetterbedingungen vor Ort wurde entschieden, den Skipper abzubergen. Der umgestürzte Mast blockierte ihm den Weg in die Kajüte, wo er Schutz vor dem Sturm hätte finden können.
Gegen 16 Uhr wurde ein Rettungsschwimmer abgesetzt und assistierte dem Segler. Er wurde an Bord gezogen und zur Air Station Astoria geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Manövrierunfähige Yacht vor Sennen Cove geborgen
(06.01.20) Das RNLI-Boot aus Sennen Cove, die 'City of London III', wurde am 4.1. von der Coastguard Falmouth alarmiert, nachdem eine Segelyacht 1,5 Meilen westlich von Sennen Cove um Assistenz gebeten hatte. Es war manövrierunfähig mit Motorausfall und Wassereinbruch. Um 13.10 Uhr lief das Rettungsboot aus, und bei 4-5 Beaufort Wind und moderater Wellenhöhe erreichte es die Yacht um 13.30 Uhr.
Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt für eine Lageeinschätzung. Offenbar war der Wassereinbruch unter Kontrolle, doch vorsorglich wurde eine Lenzpumpe an Bord übergeben und einsatzklar gemacht. Gegen 14 Uhr wurde die Yacht auf den Haken genommen.
Um 16 Uhr wurde sie nach Newlyn Harbour eingeschleppt und dort sicher festgemacht. Nachdem alles in Ordnung war, kehrte die 'City of London III' nach Sennen Cove zurück und wurde um 17.40 Uhr wieder einsatzklar gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchaktion nach Segelyacht in Bay of Plenty
(06.01.20) Die neun Meter lange Segelyacht 'Machana' funkte am 5.1. gegen 20 Uhr zweimal Mayday vor der Küste von Whakatane und löste so eine SAR-Operation in der Bay of Plenty aus. Eine Orion P 3 der Air Force in Auckland stieg auf, konnte das Boot in der Nacht nicht finden. Um 23 Uhr kehrte sie zu ihrer Base zurück.
Um 11.30 Uhr des 6.1. meldete das New Zealand Rescue Coordination Centre aber, dass das Boot und seine zweiköpfige Crew wohlbehalten in der Omaio Bay aufgefunden worden waren. Ein Anwohner hatte es dort liegen sehen und nach Radiomeldungen als das vermisste Boot identifiziert. Die beiden Segler hatten Schwierigkeiten gehabt, den Ankerplatz zu halten. Ein Schiff der Coastguard in Opotiki wurde nun zu ihrer Assistenz geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.01.2020

Frachter 'Nevado 35'
Frachter 'Nevado 35'
(Bild: Kiyi Emniyeti) Großbild klick!
Frachter tagelang bei Tekirdag auf Grund
(04.01.20) Am 25.12. gegen fünf Uhr lief der russische Frachter 'Nevado 35', 2604 BRZ (IMO: 9361988), wegen eines Ruderversagers im Gebiet von Sarköy, Tekirdag, mit einer 11-köpfigen russischen Crew an Bord auf Grund. Er saß 35 Meter vor der Küste von Mürefte unweit des Dorfes Hosköy fest. Zwei Tage lang versuchte der Kapitän ohne Erfolg, sein Schiff ohne Fremdhilfe wieder freizubekommen.
Danach bat er um Assistenz. Zunächst untersuchten Taucher den Rumpf auf Schäden. Wegen schlechten Wetters verlief aber auch der anschleßende Einsatz eines Schleppers zunächst erfolglos.
Deshalb wurde entschieden, die Ladung von 2.970 Tonnen Zuckerrübenschnitzel aus Yeisk auf einen anderen Frachter zu leichtern. Am 4.1. ging dieser von Istanbul kommend längsseits des Havaristen. Der Schlepper 'Kurtarma 4' (IMO: 9335941) lag auf Standby und sollte ihn nach ausreichender Reduzierung des Tiefgangs wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Vigo
(04.0120) Am 3.1. gegen Mitternacht kam es auf dem spanischen Frachter 'Moraime', 5574 BRZ (IMO: 9423853), zu einem Maschinenschaden südwestlich von Vigo. Von dort war er um 3.20 Uhr nach Casablanca ausgelaufen. Ein Schlepper kam zur Assistenz und zog den Havaristen zurück nach Vigo, wo er am 4.1. gegen sieben Uhr an der Muelle del Arenal festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht 'Umoya Mahhalla'
Segelyacht 'Umoya Mahhalla'
(Bild: USCG) Großbild klick!
Einhandsegler vor Destin in Schwierigkeiten
(04.01.20) Die US Coast Guard assistierte am 2.1. einem Einhandsegler vor Destin, Florida, der an Bord der Segelyacht 'Umoya Mahhalla' aus Dania Beach bei ungünstigem Wetter in Schwierigkeiten gekommen war. Die Coast Guard Mobile, Alabama, wurde um 10:25 Uhr von dem Mann kontaktiert, der eine Meile vor Destin im Golf von Mexiko Anker geworfen hatte.
Ein 45-Fuß-Boot kam ihm von der Station Destin zu Hilfe. Es war um 11:30 Uhr vor Ort und transportierte den Segler sicher an Land.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Roscoff gekentert
(04.01.20) Am 4.1. um 10.55 Uhr wurde das CROSS Corsen vom Semaphor der Isle de Batz alarmiert, dass der Kutter "Ke-vero MX.922368 ", 3 BRZ (MMSI: 227770370), vor dem Hafen von Bloscon in Roscoff gekentert war. Eine Leine hatte sich am Grund verhakt, Schlagseite verursacht und die Ladung zum Übergehen gebracht. Daraufhin schlug der Kutter um.
Der Skipper wurde von dem Kutter 'Beg Al Louarn' unversehrt geretttet. Das CROSS schickte das Rettungsboot 'SNS 295 - President Michel Morvan' der SNSM-Station Roscoff sowie das Polizeiboot 'Amathee G-1103' aus Roscoff zum Havaristen. Das vollgeschlagene, aber noch schwimmende Boot konnte geborgen und abgeschleppt werden.
Um 12.05 Uhr wurde es am Kai des Hafens von Bloscon mit einem Autokran aus dem Wasser gehoben. Anschließend wurde es zum Abtransport auf einen Trailer gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Herrenloses Segelboot bei Oban
Herrenloses Segelboot bei Oban
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Herrenlose Yacht bei Oban/Schottland geborgen
(04.01.20) Am 4.1. gegen 10 Uhr wurde die Freiwilligencrew der RNLI-Station Oban alarmiert, nachdem sich eine Segelyacht von ihrer Mooring in der Connel Bay losgerissen hatte und auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot 'Mora Edith MacDonald' lief um 10.15 Uhr mit einer siebenköpfigen Crew an Bord aus. Nachdem diese sich überzeugt hatte, dass sich niemand an Bord der Yacht befand, wurde entschieden, das nahe der Falls of Lora liegende Boot zu sichern und zu bergen.
Das XO-Boot wurde ausgesetzt, das nahe genug an die Yacht herankam, um eine Schleppleine festmachen zu können. Dann wurde sie in tieferes Wasser gezogen und längsseits genommen. Nachdem sie sicher an einer nahegelegenen Mooring festgemacht war, kehrte das Rettungsboot nach Oban zurück und war um 12.30 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Dardanellen havariert
(04.01.20) Auf dem unter Komoren-Flagge laufenden Frachter 'Hunkar', 1574 BRZ (IMO: 8919233), der von Yeisk aus türkische Gewässer ansteuerte, kam es am 1.1. in der Spdzufahrt der Dardanellen zu einem Maschinenausfall. Da es der Crew nicht gelang, Reparaturen durchzuführen, nahm der Schlepper 'Yumurtalik' den Havaristen auf den Haken, um ihn nach Tuzla in eine Werft zu bringen.
Nach Erledigung der notwendigen Formalitäten begann die Verschleppung am Morgen des 3.1. Ein Coastal Safety-Schlepper eskortierte den Schleppzug beim Transit der Wasserstraße. Am 4.1. warf der Frachter vor Tuzla auf Position 40° 50.49' N 029° 14.97' E um 7.10 Uhr Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Kamtschatka
(04.01.20) Zwei russische Frachter, die 'Shantar', 6540 BRZ (IMO: 9190274) und die 'Tanir', 7085 BRZ (IMO: 8711318), kollidierten am 2.1. auf der Reede der Avacha Bucht, Petropavlovsk, vor der Halbinsel von Kamtschatka. Die 'Shantar' lief mit dem Bug in die Backbordseite der 'Tanir', auf der der Rumpf unterhalb der Wasserlinie aufgerissen wurde. Taucher flickten die Leckage mit einer harten Patsche. Am 3.1. lagen beide Schiffe gegen acht Uhr in Petropavlovsk-Kamtschatkiy am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hydraulikleckage auf Bulkcarrier
(04.01.20) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Algoma Buffalo', 11619 BRZ (IMO: 7620653), kam es auf demWeg vo Sandusky 4,75 Meilen östlich von White Rock, Michigan, zu einer Hydraulikölleckage im CP-Propellersystem. Er wurde auf Position 43 41 04.2 N, 082 30 25.2 W am 31.12. um 23 Uhr manövrierunfähig. Das Schiff warf Anker, und die Crew führte Reparaturen durch. Die 'Algoma Buffalo' setzte ihre Fahrt fort, nachdem die US Coast Guard sie freigegeben hatte, und machte am 1.1. um 16.30 Uhr in Alpena, Michigan, fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter seit Weihnachten mit Maschinenausfall vor Anker
(04.01.20) Der chinesische Frachter 'Ju Long 2', 3303 BRZ (MMSI: 413205180), erlitt mit 2.650 Tonnen Fisch an Bord am 26.12. einen Maschinenausfall nahe der indischen Lakshadweep-Inseln auf Position 11 38 06 N, 66 38 25.2 E und warf Anker. Die Kühlung des in Kartons und Taschen verpackten Fischs bei -20 Grad Celsius blieb aber weiter gewährleistet, da die Kühleinheit und der Dieselgenerator normal weiterliefen.
Die Eigner untersuchten nun mehrere Optionen, darunter, den Havaristen nach Cochin zu schleppen und dort die Fracht auszulagern, in Mumbai dasselbe zu tun oder ihn zur Reparatur nach Singapur zu ziehen. Die Versicherung verlangte dafür einen Schlepper von 35 Tonnen Pfahlzug. Am 4.1. lag die 'Ju Long 2' weiter auf Position 10 10 44 N, 66 18 1 E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper bekam Schleppdraht in Propeller
(04.01.20) Der kanadische Schlepper 'Seaspan Cutlass', 149 BRZ (IMO: 7434781), wurde mit einer fünfköpfigen Crew an Bord manövrierunfähig, nachdem sich ein Stahldraht nahe Port Mellon, British Columbia, auf Position 49 32 08.9 N, 123 25 34.5 W am 31.12. um 15.30 Uhr um den Backbordpropeller gewickelt hatte.
Mit der Steuerbordmaschine erreichte die 'Seaspan Cutlass' gegen 6.30 Uhr des 1.1. Horseshoe Bay zur Reparatur. Nach deren Abschluss machte er am 3.1. in Nanaimo fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luft in Hauptmaschine stoppte Frachter
(04.01.20) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier 'Spring Glory', 51265 BRZ (IMO: 9603491), wurde am 31.12. um 16.10 Uhr durch Luft in der Maschine auf Position 49 05 53.7 N, 123 41 54.0 W bei der Ansteuerung von Ankerplatz 7 im Trincomali Channel manövrierunfähig. Das Schiff warf dort Anker und machte sich am 2.1. um 00.20 Uhr auf den Weg in den Hafen von Vancouver. Von dort ging es am 4.1. nach Ningbo weiter, wo der Frachter am 27.1. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bunkertanker drohte zu stranden
(04.01.20) Der norwegische Tanker 'Grip Bunker', 89 BRZ (MMSI: 257225800), erlitt am Nachmittag des 4.1. von Hestivka kommend einen Maschinenausfall bei Grandefjära in Ørlandet. Ein Rettungsboot sowie der norwegische Trawler 'Hordafor IV'(IMO: 7407697) waren in der Lage, dem Bunkertanker rasch zu Hilfe zu kommen. Dies war auch dringend nötig, weil er in stürmischer See nur noch einen knappen Kilometer von der Küste entfernt trieb und binnen weniger Minuten gestrandet wäre.
Der Trawler nahm die 'Grip Bunker' um 16.43 Uhr auf den Haken und zog sie in nördlicher Richtung davon. Auch ein Sea King-SAR-Helikopter sowie das NSSR-Boot 'Horn Flyer' wurden vom MRCC Nord-Norwegen mobilisiert. Um 16.54 war die Lage unter Kontrolle, und gegen 18 Uhr konnte der Havarist sicher im Hafen von Uthaug festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei riskantem Überholmanöver
(04.01.20) Am 1.1. kollidierten zwei brasilianische Fahrgastschiffe auf der Fahrt von Manicoré nach Humaitá auf dem Amazonas. Grund war ein riskantes Überholmanöver, bei dem wohl beide Schiffsführer zeigen wollten, was in ihren Schiffen steckt. Die 'Admiral Alfredo' näherte sich dabei mit ihrem Steuerbordheck immer weiter der Backbordseite der 'São Sebastião' an, bis es zum Zusammenstoß kam. Die brasilianische Marine wurde informiert und leitete eine Untersuchung ein. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kiel der CDRY Blue aufgerissen
(04.01.20) Der Kielbereich des italienischen Frachters 'CDRY Blue", 5629 BRZ (IMO: 9504619), der seit dem 21.12. vor der Insel Sant'Antioco auf Grund liegt, hat Risse im Kielbereich. Dies stellten Taucher der italienischen Coastguard während ihrer Inspektionen des Unterwasserschiffs fest. Deshalb ist das Abpumpen des Kraftstoffs aus den Tanks im unteren Schiffsbereich um so dringlicher.
Seit dem 3.1. konnte bei derzeit ruhigem Wetter regelmäßig Öl abgepumpt werden. Die Coast Guard aus Cagliari und Sant'Antioco überwachten das Entfernen des Kraftstoffs aus gefluteten Bereichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter treibt im Indischen Ozean
(04.01.20) Am 3.1. um 12.40 Uhr wurdene das MRCC Mumbai und die indische Coast Guard alarmiert, nachdem der 26 Meter lange Kutter 'Shalimol' am Morgen einenMaschinenausfall erlitten hatte und im Indischen Ozean trieb. Er befand sich südwestlich von Mumbai auf Position 18 01 12 N, 71 01 12E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier sitzt auf Mississippi fest
(04.01.20) Der liberianische Bulkcarrier 'SBI Hercules', 36421 BRZ (IMO: 9705342), wurde im Souhtwest Pass des Mississippi am 1.1. manövrierunfähig. Das Schiff warf am Fahrwasserrand Anker und erhielt Assistenz zweier Schlepper. Die US Coastguard richtete bei Flussmeile 15 einen Einbahnverkehrt ein.
Einlaufende Schiffe dürfen maximal 47 Fuß Tiefganghaben. Zwischen den Flussmeilen 14 und 16 wurde eine langsame Geschwindigkeit vorgeschrieben. Am 4.1. lag der Havarist weiter auf Position 28° 58.13' N 089° 23.06' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.01.2020

Segler im Wasser
Segler im Wasser
(Bild: USCG) Großbild klick!
Zwei Segler nach Bootsbrand gerettet
(03.01.20) Die US Coast Guard rettete am Nachmittag des 2.1. die zweiköpfige Crew der havarierten, 37 Fuß langen Segelyacht 'Rhapsody' rund 288 Meilen ostsüdöstlich von Corpus Christi, Texas. Um 2.13 Uhr wurde der EPIRB des Boots aktiviert. Sofort wurde von der Air Station Corpus Christi eine HC-144 Ocean Sentry zu der Position geschickt und der unter Marshall-Islands-Flagge laufende LPG-Tanker 'Sahara Gas', 25051 BRZ (IMO: 9748215), der sich auf der Reise von Corpus Christi nach Abidjan in der Nähe befand, gebeten, die Lage zu erkunden. Dessen Crew stellte fest, dass es auf der Yacht einen Maschinenraumbrand gegeben hatte.
Wegen der 10 Fuß hohen Wellen in dem Seegebiet war es dem Tanker nicht möglich, mit einem eigenen Rettungsboot zu assistieren. Die HC-144 Ocean Sentry
Segler wird aufgewinscht
Segler wird aufgewinscht
(Bild: USCG) Großbild klick!
sicherte nach ihrem Eintreffen die Kommunikation mit den Seglern ab. Da das Wetter sich weiter verschlechterte, wurde von der Air Station Houston ein MH-65 Dolphin-Helikopter angefordert.
Vom Aviation Training Center Mobile startete eine weitere HC-144 Ocean Sentry. Um 12:42 Uhr winschte der MH-65-Helikopter die Segler auf und flog sie zur Air Station Houston.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack einer Barge
Wrack einer Barge
(Bild: Genevieve Grippo) Großbild klick!
Erosion legte altes Wrack frei
(03.01.20) Am Ufer des Lake Michigan vor dem Kruse Park verschwindet allmählich ein 88,5 Fuß langes Wrack wieder, das im Oktober dort aufgetaucht war. Es könnte sich um ein Ende des 19. Jahrhunderts entstandenes Schiff handeln, das 1936 einer Explosion zum Opfer fiel. Damals war eine Barge mit einem Dampfkran von Muskegon nach Grand Haven unterwegs und schlug leck.
Die Coast Guard wurde zu Hilfegerufen, doch beim Versuch, das Gefährt abzuschleppen, riss der Bug ab. Der noch heiße Dampfkran stürzte ins Wasser und explodierte beim Kontakt.
Der Kran wurde vor acht Jahren eine halbe Meile von dem jetzigen Fundort entfernt entdeckt. Bei dem nun freigelegten Wrack fehlte der Bug, was auf die Barge hindeutete. Am 2.1. war ein Drittel des Wracks bereits wieder vom Sand bedeckt und dürfe in den kommenden Wochen komplett wieder verschwinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Getriebeschaden in Cadiz
(03.01.20) Der unter spanischer Flagge laufende Asphalt-Bitumentank-Tanker 'Herbania', 5662 BRZ (IMO: 9674828) machte aus Huelva kommend am 16.12.2019 wegen eines Lagerschadens im Untersetzungsgetriebe am Terminal Contendres in Cadiz fest. Bereits im Oktober 2017 hatte das Schiff einen solchen Schaden mit dem Hyundai FPGV 660 gehabt. Im aktuellen Fall wurde er aber als schwerwiegender als der vorherige beschrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre im Marmara-Meer evakuiert
(03.01.20) Die türkische Hafenfähre 'Sehit Metin Sulus', 456 BRZ (MMSI: 271002523), hatte auf der Fahrt vom Passagierterminal in Istanbul zur Prince Island-Fährterminal im Marmara-Meer mit 238 Passagieren an Bord und einer achtköpfigen Crew am 1.1. gegen 14 Uhr einen Maschinenausfall und trieb südlich von Prince Island. Reparaturversuche durch die Crew schlugen fehl, deshalb wurde um Assistenz gebeten. Ein ähnlich großes Passagierschiff ging längsseits und übernahm die Fahrgäste.
Nachdem sie sicher von Bord und an Land gebracht waren, verholte der Havarist zum Fährterminal in Kartal. Hier sollte der Schaden behoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter treibt in der südlichen Ägäis
(03.01.20) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Frachter 'Lady Sham', 6354 BRZ (IMO: 9171383), erlitt auf der Fahrt von Bejaia nach Tripoli, wo er am 3.1. hätte eintreffen sollen, einen Maschinenausfall im Mittelmeer. Der Havarist trieb zwischen Rhodos und den Inseln von Karpasos. Am 3.1. driftete er auf Karpathos zu und wurde von der griechischen Coastguard überwacht. Ein Schlepper sollte ihn auf den Haken nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre mit Wassereinbruch auf Grund gesetzt
(03.01.20) Die indonesische Fähre KMP 'Terubuk I', 399 BRZ (IMO:9027439), schlug am 2.1. gegen 20 Uhr beim Auslaufen aus Waipirit in der West Seram Regency zur Hunimua Pier im Liang Village in der Central Maluku Regency leck, als sie mit dem Kai kollidierte. Der Kapitän hatte angesichts einer Wetterverschlechterung mit höher werdenden Wellen entschieden, das Schiff vorzeitig um 19 Uhr aus dem Hafen und auf See hinaus zu bringen. Doch beim Ablegen schlug das Heck an Backbordseite gegen die Hafeneinrichtung und wurde aufgerissen.
Es kam zu einem starken Wassereinbruch, der die Stabilität gefährdete. Der Kapitän entschied daraufhin, auf die einen Kilometer entfernt liegende Küste von Gemba zu setzen. Hier wurden die 64 Passagiere mit Rettungsinseln evakuiert. Dabei assistierten ASDP-Offiziere aus Waipirit. In den folgenden Stunden wurden alle Fahrgäste sicher an Land gebracht.
Eine Frau erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die 10-köpfige Crew blieb an Bord der Fähre. An Bord waren auch 14 Autos und 28 Zweiräder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppzug vor Ventspils im Sturm in Not
(03.01.20) Am Abend des 30.12. riss sich eine leere Kohlebarge von dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Schlepper 'Raduga Europe', 408 BRZ (IMO: 8518168), vor der lettischen Küste los, als sie von Danzig, wo sie am 28.12. ausgelaufen war, nach Finnland gebracht werden sollte. Der Schleppzug war in einen schweren Sturm geraten. Es gelang dem Schlepper aber, den verlorenen Anhang wieder festzumachen. Der Kapitän bat anschließend die Hafenbehörde von Ventspils, einlaufen zu dürfen.
Dies wurde auch genehmigt, doch auf dem Weg in den Schutzhafen riss sich die Barge ein weiteres Mal los, und die im Wasser treibenden Schleppdrähte wickelten sich um den Propeller der 'Raduga Europe'. Auch am Bug entstanden Schäden durch den enormen Zug der Schleppdrähte, die sich durch den Stahl fraßen. Die herrenlose Barge strandete unweit des Hafens.
Der Schlepper machte am 31.12. um 15.40 Uhr bei Noord Natie Ventspils - LVVNT - 0003 fest. Wegen des anhaltenden Sturms konnte die Bergung der Barge noch nicht durchgeführt werden. Sie hatte zwei Tonnen Benzin an Bord, die aber nicht auszulaufen drohten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holländischer Fischer nach dramatischer Rettung aus Sturm wieder glücklich zu Hause
(03.01.20) Am 31.12. war der holländische Fischer Sander van de Pol (31) aus Oss wieder zu Hause und feierte nicht nur das neue Jahr, sondern auch sein Überleben in der eisigen Barentssee, nachdem am 28.12. sein Trawler 'Fay', 439 BRZ (IMO: 9827619), im Sturm gesunken war. Eigentlich hätte das Schiff den Wetterbedingungen standhalten sollen. Gerade hatte die Crew das Fanggeschirr ausgebracht, als eine besonders hohe Welle den Rumpf traf. Um 10.45 Uhr aber fiel auf einmal die Maschine aus, und es kam zu einem Blackout. Alle Lichter erloschen, und der brandneue, stabile Kutter war unvermittelt ein Spielball der Elemente. Mit allen Mitteln wurde versucht, den Antrieb wieder zu starten.
Doch dies misslang, und es kam zu einem Wassereinbruch in die Fischluke. Der Skipper wies die Crew an, sie zu schließen, doch mangels Hydraulik gelang auch dies nicht. Wenige Minuten später war klar, dass das Schiff nicht mehr zu retten war. Um, 11 Uhr funkte das Schiff Mayday, und die Crew verließ die Luke und legte Überlebensanzüge an.
Dank guten Trainings wussten die Männer, was zu tun war. Sie sprangen gegen den Wind über Bord, um schwimmend die abgeworfenen Rettungsinseln zu erreichen. Die erste löste sich nicht richtig, doch es gelang, die zweite erfolgreich loszumachen.
Trotz der Kälteschutzanzüge waren Gesicht und Hände nicht komplett geschützt vor dem ein Grad kalten Wasser. Es gelang allen Fischern, schwimmend die Rettungsinsel zu erreichen. Es dauerte mehrere Stunden, bis die norwegische Coastguard vor Ort war.
Die Männer hielten sich mit Witzen bei Laune und versuchten mit Smartphone Kontakt zur Außenwelt zu halten, was aber nicht gelang. Dann dröhnten die Motoren eines Rettungshubschraubers, und starke Scheinwerfer erhellten das Szenario. Wenig später verschwand ihr Schiff mit dem Bug voran in den tosenden Wellen.
Binnen einer halben Stunde waren alle Schiffbrüchigen an Bord gezogen und wurden nach Honningsvåg geflogen. Sie hatten all Habseligkeiten verloren, aber ihr Leben gerettet. Am Abend des 31.1. traf de Pol glücklich im Haus seiner Eltern in Oss ein. Wie es zu dem Verlust seines Schiffes kommen konnte, den er und seine Kameraden dank ihres besonnenen Handels überlebten, wird noch genau zu untersuchen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


24 Personen von gekentertem Boot gerettet
(03.01.20) Die philippinische Coast Guard kam am 1.1. den 24 Passagieren des Motorboots Poseidon 2' zu Hilfe, das vor Naga City in Cebu in stürmischer See gekentert war. Alle Insassen wurden unversehrt von der Küstenwache in Zentral Visayas gerettet und nach Naga Port gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten auf Kirtankhola River im Gange
(03.01.20) Am 2.1. begann die Bergung des mit Klinker beladenen Frachters 'Md Dudu Mia-1', der auf dem Kirtankhola River gekentert war. Ein 25-köpfiges Taucherteam sollte die Ladung leichtern. Das Schiff war am 14.12. um 22.30 Uhr vor Barishal Port nach der Kollision mit dem nach Dhaka bestimmten Fahrgastschiff 'Shahrukh-2'von Barguna kommend mit 1.200 Tonnen Klinker aus Chattogram auf dem Weg nach Barishal Dapdapia gesunken. Die Fracht war für die Olympic Cement Company bestimmt.
Das Bergungsschiff 'P S Salvage' ging an der Untergangsstelle vor Anker. Die Leichterarbeiten sollen zwischen 20 und 60 Tagen dauern. Zuvor hatte die Bangladesh Inland Water Transport Authority aus Barishal das Bergungssschiff 'Nirvik' mit der Arbeit beauftragt, doch dies kann nur 250 Tonnen aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbergung von CDRY Blue hat begonnen
(03.01.20) Am 2.1. begann das Entfernen der umweltgefährdenden Stoffe vom gestrandeten Frachter 'CDRY Blue' in Sant'Antioco. Die Arbeit startete am Morgen nach der Genehmigung durch das Transportministerium. Das Ziel ist, nicht nur alles Öl abzupumpen, sondern auch Farben, Nahrungsmittel etc., die das Ökosystem stören könnten, zu entfernen. Das Öl wird aus den Tanks zunächst in Spezialcontainer auf dem Deck gepumpt. Diese werden dann per Helikopter zu einem Schiff gebracht, das sie in den Hafen von Sant'Antioco bringt.
Diese Operation wird je nach Wetterlage mehrere Tage in Anspruch nehmen. Ein Ölbekämpfungsschiff und zwei Patroullienboote überwachen die Lage. Taucher der Küstenwache haben derweil mehrfach das Unterwasserschiff erkundet, um dessen Zustand zu dokumentieren und zu überwachen. Erst wenn Gefahrstoffe und Ladung von Bord sind, kann die eigentliche Bergung beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


02.01.2020

Walkadaver auf dem Wulstbug
Walkadaver auf dem Wulstbug
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Isle of Wight: Walkollision wird untersucht
(02.01.20) Der liberianische Kühlfrachter 'Cote d'Ivoirian Star', 15292 BRZ (IMO: 9172478), der auf der Fahrt von Senegal nach Portsmouth am 30.12. mit einem Wal kollidiert war und die Coastguard informiert hatte, durfte, nachdem er sieben Stunden lang vor der Ostküste der Isle of Wight geankert hatte, während der Vorfall untersucht wurde, am Abend in den Hafen einlaufen und machte dort um 18.40 Uhr fest. Ein Lotse hatte den Kadaver auf dem Wulstbug liegend entdeckt, als er an Bord des Frachters ging.
Dieser wurde von drei Schleppern assistiert, als er in den Hafen kam. Das Counter Pollution Team, Receiver of Wreck, Portsmouth International Port und der Queen's Harbour Master waren mit dem Zwischenfall beschäftigt. Wo genau sich dieser ereignete und ob der Wal zu dem Zeitpunkt noch lebte, ließ sich nicht ermitteln.
Der Kadaver wurde nun in Portsmouth weiter untersucht. Der Frachter verließ den Hafen wieder am 31.12. um 17.15 Uhr und nahm Kurs auf Antwerpen, wo er am 1.1. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Andiamo' wird gehoben
'Andiamo' wird gehoben
(Bild: USCG) Großbild klick!
Wrack von Luxusyacht aufgerichtet
(02.01.20) Das Wrack der unter Marshall Islands-Flagge registrierten Luxusyacht 'Andiamo', 299 BRZ (IMO: 9446233), des Sängers Marc Anthony soll in Kürze aus der Island Gardens Marina auf Watson Island, Miami, geräumt sein. Seit dem 29.12. lag es wieder auf ebenem Kiel, nachdem ein Schwimmkran es 90 Grad gedreht hatte. Zuvor hatten Taucher mehrere Tage lang diese Operation vorbereitet.
In den Tanks der Yacht befanden sich weiter Schmieröl, Hydrauliköl und andere umweltgefährdende Flüssigkeiten. Die US Coast Guard leitete die Reinigungsarbeiten und gab dafür rund 300,000 Dolar aus dem Oil Spill Liability Trust Fund aus. Der Rumpf der Yacht war noch in einigermaßen gutem Zustand, weil das Feuer vorwiegend in den oberen Bereichen gewütet hatte, sodass die Berger zuversichtlich waren, ihn wieder schwimmfähig zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Heraklion
(02.01.20) Beim Anlegemanöver in Heraklion am 2.1. um 5.45 Uhr kollidierte die griechische Fähre 'Blue Horizon', 27230 BRZ (IMO: 8616336), von Piräus kommend mit 428 Passagieren, 69 Pkw, 22 Trucks und drei Fahrrädern an Bord bei stürmischem Wetter mit dem Kai des Hafens. Dabei kam es zu Schrammen am Steuerbord-Bug. Menschen wurden nicht verletzt.
Das Schiff wurde für die notwendigen Untersuchungen mit einem temporären Auslaufverbot belegt. Am Nachmittag sollte die nächste Abfahrt nach Piräus stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Garnelenkutter 'Scandies Rose'
Garnelenkutter 'Scandies Rose'
(Bild: Barry Graham) Großbild klick!
Kutter sank vor Alaska - Suche nach fünf Vermissten eingestellt
(02.01.20) Die US Coast Guard wurde am 31.1. gegen 22 Uhr von dem in Dutch Harbor beheimateten Garnelenkutter 'Scandies Rose', 195 BRZ (IMO: 7933529), alarmiert, der bei Sutwik Island, Alaska, mit einer siebenköpfigen Crew an Bord nach einem Wassereinbruch in akute Seenot gerat und wenig später sank. Das Coast Guard Communications Detachment in Kodiak fing einen Mayday -Ruf auf, und sofort stiegen MH-60 Jayhawk-Helikopter und HC-130 Hercules-Suchflugzeuge auf.
Die letzte bekannte Position des Schiffs, das auf dem Weg in den Heimathafen war, als es verloren ging, war 170 Meilen südwestlich der Air Station Kodiak. Ein Jayhawk lokalisierte eine Rettungsinsel und barg zwei Überlebende aus ihr. Sie wurden zur Behandlung ins Krankenhaus in Kodiak geflogen.
Die zweite Rettungsinsel des Schiffs wurde leer im Meer treibend gesichtet. Auch das Patroullienboot 'Mellon (WHEC 717)' wurde aus der Beringsee gerufen und erreichte das Suchgebiet am Abend des 1.1., um ebenfalls nach den fünf Vermissten Ausschau zu halten. Vor Ort herrschten aber mehr als 40 Meilen Wind und bis zu 20 Fuß hohe Wellen bei einer Sicht von rund einer Meile.
Nach 20 Stunden Suche, in denen 1,400 Quadratmeilen mit insgesamt vier MH-60 Jayhawk-Helikoptern, zwei HC-130 Hercules sowie der 'Mellon' abgesucht wurde, entschied die Coastguard, die SAR-Operation zu beenden. Die 'Scandies Rose' wurde 1978 bei der Bender Shipbuilding in Mobile, Alabama, erbaut und lief für die Scandies Rose Ventures LLC and Middle Grounds Fisheries LLC. Einsatzgebiet war die Beringsee vor Alaska. Das Schiff war 43 Meter lang, 16 Meter breit und hatte 3,8 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf gefährlichem Kurs vor Boulogne
(02.01.20) Am 1.1. um 06:20 Uhr stellte das CROSS Gris-Nez einen gefährdlichen Kurs des holländischen Frachters 'Moezelborg', 6540 BRZ (IMO: 9180839), dicht an einer Sandbank 14 Meilen südwestlich von Boulogne in der Verkehrstrennungszone von Pas-de-Calais fest. Eine notwendige Kursänderung war unterblieben, und das Schiff hielt auf die dort gelegenen Untiefen zu. Sofort wurde ein Teil des dortigen Schiffsverkehrs umgeleitet, um eine Kollisionsgefahr abzuwenden. Dann kam das CROSS in Kontakt mit der 'Moezelborg' und wurde auf einen sicheren Kurs geleitet.
Das Operationscenter der maritimen Präfektur in Cherbourg entschied gemeinsam mit dem CROSS, den Bulkcarrier vorsorglich von dem Patroullienboot 'Cormorant' der Marine in ein Gebiet zu eskortieren, wo eine Inspektion durchgeführt werden konnte. Um 10.20 Uhr ging von diesem ein Boardingteam auf den Frachter und stellte sicher, dass dessen Kapitän und Crew in der Lage waren, eine sichere Navigation zu gewährleisten.
Um 11.15 Uhr nahm die 'Moezelborg' wieder Fahrt auf und setzte die Reise von Setubal nach Finnland fort. Das CROSS erstellte einen Bericht über den Verstoß gegen die Navigationsregeln.
Quelle:Tim Schwabedissen


Manövrierunfähiger Kutter durch Brandungszone abgeschleppt
(02.01.20) Der 13 Meter lange, amerikanische Kutter 'Pacific Cloud' (MMSI:367373730) bat am 31.12. vor der Yaquina Bay-Barre rund 2.5 Meilen nordwestlich von Yachats, Oregon, bei der Coast Guard North Bend um Assistenz, nachdem er einen Maschinenausfall erlitten hatte. Um 12.57 Uhr ging der Notruf ein, dass das Schiff mit 2.500 Pfund Garnelen an Bord in die Brandungszone trieb. Ein 47-Fuß-Boot der Station Yaquina Bay lief um 13:35 Uhr aus, eskortiert von der 52 Fuß langen 'Victory'.
Von der Air Station North Bend stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, um den Havaristen bis zum Eintreffen der Boote zu überwachen. Es gelang dem 47-Fuß-Boot dann, eine Schleppverbindung herzustellen, und dann wurde die 'Pacific Cloud' fünf Stunden lang über die Barre und in die Yaquina Bay Bar geschleppt. Um 18.50 Uhr wurde sie dort sicher vermoort.
In dem Seegebiet herrschten Windgeschwindigkeiten von bis zu 34 Meilen und steile Wellen von bis zu 15 Fuß Höhe. Die dreiköpfige Crew des Kutters blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Haida Gwaii
(02.01.20) Der Kutter 'Ocean Dragon' mit einer vierköpfigen Crew an Bord kollidierte am 22.12. mit der Barge 'Skagway Provider', die sich am Haken des Schleppers 'Bering Titan', 497 BRZ (IMO: 9819064), befand, auf Position 54 09 27.2 N, 132 24 38.3 W, rund 3,41 Meilen nordnordwestlich von Haida Gwaii, British Columbia. Der Skipper der 'Ocean Dragon' war offenbar zum Zeitpunkt der Havarie abgelenkt gewesen. Sein Schiff wurde schwer beschädigt, die Crew erlitt leichte Verletzungen.
Die Barge blieb unversehrt. Am 25.12. lief der Schleppzug mit der 'Bering Titan' in Seattle ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanktrailer mit Fischsilage geborgen
(02.01.20) Der Tanktrailer mit verflüssigtem Fisch, der auf Position 50 06 14.5N, 125 17 48.5W eine Viertelmeile westlich Quadra Island, von der 29 Meter langen, kanadischen 'Inlet Raider' (MMSI: 316009756) bei stürmischer See in die Gewässer vor Vancouver Island gestürzt war, konnte am 1.1. aus dem Wasser geborgen werden. Die Coastal Seatrucking pumpte am 31.12. die Silage in ein anderes Tankfahrzeug. Dann wurde das Wrack aus dem Campbell River gezogen.
Es geriet nichts von dem Fischfutter ins Wasser. Das Department of Fisheries and Oceans machte hohen Wellengang am 30.12. dafür verantwortlich, dass der Trailer erst auf dem Deck des Landungsboots verrutschte und dann über Bord rollte. Die kanadische Coast Guard war vor Ort, doch die dreiköpfige Crew war unversehrt geblieben, und niemand musste gerettet werden.
Der Tanktrailer kam aus Cypress Harbour, wo sich eine Aquakultur von Cermaq Canada befindet. Er blieb in vertikaler Position schwimmfähig und wurde in die Duncan Bay bugsiert, wo eine Ölpserre ausgelegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tausende Holzplanken aus dem Meer gezogen
(02.01.20) Fischer und Anwohner der Küstenbereiche bei Grimstad und Arendal kämpften weiter mit tausenden von Schnittholzplanken, die der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter 'Isidor', 2735 BRZ (IMO: 9081356), vom 8. Auf den 9.12. im Sturm auf der Nordsee verloren hatte. Der Vorfall wurde den Versicherern und internationalen Behörden vorschriftsmäßig gemeldet, es gab aber keine Erkenntnisse darüber, dass die verlorene Fracht in norwegische Gewässer getrieben war. Dort wurde sie aber am 22.12. entdeckt, und seither wurde versucht, soviel wie möglich des Treibguts zu bergen, um die daraus resultierende Gefährdung für die Schifffahrt zu reduzieren.
Das NSSR-Boot 'Inge Steensland' barg zwei Bündel mit einem Gewicht von jeweils drei Tonnen. Die Planken wurden in den Hafen von Arendal gezogen. Nun war es an der Sache der Polizei und der Versicherung, die Verantwortlichkeit rechtssicher festzustellen. Die 'Isidor' lag unterdessen seit dem 30.12. wieder im Hafen von Hamina, wo sie auch die auf dem Weg nach Humber verlorengegangene Ladung aufgenommen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


01.01.2020

Motorboot auf der Mole
Motorboot auf der Mole
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Motorboot rast auf Mole - zwei Verletzte
(01.01.20) Am 31.12. kurz nach Mitternacht raste ein 42 Fuß langes Motorboot auf eine Mole am Dania Beach bei Port Everglades in Hollywood. Von den vier Personen an Bord wurden zwei schwer verletzt, als es mit hoher Fahrt auf die Südseite der Fischereimole auflief und sich auf die Seite legte. Die Fort Lauderdale Fire Rescue, Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, das Broward Sherriff's Office Department, die BSO Fire Rescue, die U.S. Coast Guard und die Hollywood Fire Rescue wurden alarmiert.
Eine Frau war ins Wasser geschleudert worden und kam mit Traumaverletzungen ins Memorial Regional Hospital. Alle übrigen Insassen kamen ins Broward Health Medical Center.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Maschinenschaden vor Naxos abgeschleppt
(01.01.20) Am Nachmittag des 30.12. wurde die Hafenbehörde von Naxos informiert, dass der türkische Containerfrachter 'Med Samsun', 26061 BRZ (IMO: 9225794), der am 28.12. aus Antalya ausgelaufen war, einen Maschinenschaden erlitten hatte. Das Schiff mit einer 19-köpfigen Crew an Bord war zuvor wegen stürmischen Wetters nordöstlich von Naxos vor Anker gegangen wegen stürmischen Wetters.
Die Hafenbehörde verhänge ein Fahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Da dies vor Ort nicht möglich war, wurde der griechische Schlepper 'Alexander 5' (IMO:9020405) zur Assistenz gerufen. Am 1.1. war der Schleppzug nach Piräus unterwegs, wo er am 2.1. um 17 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild norwegische Fähre 'Superspeed 1'
Archivbild norwegische Fähre 'Superspeed 1'
(Bild: Arsenikk) Großbild klick!
Hirtshals: Techische Probleme auf der Fähre 'Superspeed 1'
(01.01.2020) Auf der norwegischen Fähre 'Superspeed 1', 36822 BRZ (IMO: 9374519), kam es am 31.12. zu technischen Problemen im Hafen von Hirtshals. Ein Ausflussrohr war beschädigt und musste repariert werden. Dies führte zu einer mehrstündigen Verzögerung.
Statt wie geplant um 12.15 Uhr nach Kristiansand auszulaufen, war das Schiff erst gegen 17 Uhr auslaufklar. Es machte gegen 19 Uhr in Kristiansand fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden im Bosporus
(01.01.20) Auf dem unter Sierra-Leone-Flagge laufenden Frachter 'Emona', 2959 BRZ (IMO: 8008101), kam es auf der Fahrt von Hereke nach Varna am 29.12. im nördlichen Abschnitt des Bosporus zu einem technischen Versagen. Das Schiff kehrte zur Reede von Büyükdere zurück und warf Anker zur Reparatur durch die Crew. Am 1.1. lag es dort weiter auf Position 41° 9.23' N 029° 2.92' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrtschiff verlor Ruderhaus
(01.01.20) Das deutsche Flusskreuzfahrtschiff 'Arkona' (MMSI-No.: 211578600) kollidierte am 30.12. gegen ein Uhr mit der Dorkwerder Brücke über den Van Starkenborgh Kanal bei Dorkwerd. Die 93 Personen an Bord blieben unversehrt. Allerdings wurde das Ruderhaus zerstört und auf das Achterdeck geschoben. Ursächlich für die Havarie war eine Fehleinschätzung des Schiffsführers über die lichte Durchfahrthöhe der Brücke. Diese wurde nach Tagesanbruch von Rijkswaterstaat inspiziert, hatte aber keine großen Schäden davongetragen. Deshalb kam es auch zu keinen Einschränkungen des Verkehrs auf der Wasserstraße von Lemmer nach Delfzijl.
Das Fahrgastschiff machte nach dem Unfall in Aduard fest und wurde mit einem Fahrverbot belegt, bis ein Not-Ruderhaus installiert war. Dies wurde am Vormittag des 30.12. aufgebaut, und das Schiff durfte wieder loswerfen. Es hätte seine Fahrt eigentlich in Rotterdam beenden sollen, doch wegen der verlorenen Zeit ging es nur bis Amsterdam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter rettete Segelschiffscrew im Pazifik
(01.01.20) Die US Coast Guard, der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter 'Kalamazoo', 9743 BRZ (IMO:9611058 ) und der unter Liberia-Flagge laufende Frachter 'Nobility', 9998 BRZ (IMO: 9459101), kamen am 29.12. der entmasteten, 42 Fuß langen Segelyacht - 'Coco Haz III' 656 Meilen westsüdwestlich von Hawaii auf dem Pazifik zu Hilfe. Die 'Nobility' war nach Busan unterwegs, die 'Kalamazoo' auf der Reise von Yokohama nach Hawaii. Die dreiköpfige Crew der Yacht wurde an Bord der 'Kalamazoo' genommen und sollte an Bord des Schiffs mit nach Honolulu reisen.
Ein Flugretter hatte bei einem der Schiffbrüchigen eine leichte Verletzung diagnostiziert. Mit der Aktion endete eine mehrtägige Suche einer HC-130 Hercules der Coastguard und einer P-8_Poseidon der U.S. Navy sowie das Patroullienboots 'Joseph Gerczak (WPC 1126)', das aus Honolulu ausgelaufen war, aber wegen Treibstoffmangels nur kurz im Suchgebiet operierte. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten bis zu 28 Meilen und Wellenhöhen bis 10 Fuß.
Das Coast Guard Joint Rescue Coordination Center Honolulu war am 23.12. auf die Yacht aufmerksam gemacht worden, die von Osaka nach Waikiki, Oahu, unterwegs war und deren letzte geplottete Position 805 Meilen nordwestlich von Oahu war. Sie verfügte über kein EPIRB.
Das JRCC Honolulu alarmierte die Coastguard Honolulu und strahlte eine Safety NET-Botschaft aus an alle Handelsschiffe in dem Seegebiet. Es gelang schließlich, mithilfe der japanischen Coastguard herauszufinden, dass die 'Coco Haz III' bereits am 19.12. ihren Mast verloren hatte. Die letzte Funkkommunikation zwischen Boot und Eigner hatte am 20.12. stattgefunden.
An Bord waren 500 Gallonen Treibstoff, Nahrung für zwei Wochen und Wasser für einen Monat Seeaufenthalt. An Bord waren zwei Amerikaner und ein Japaner.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hafenarbeiter fürchten Explosion feuchter Ladung
(01.01.20) Nachdem der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier 'Lintan', 24785 BRZ (IMO:9715206), am 18.12. in Stettin festgemacht hatte, weigerten sich die Hafenarbeiter dort, die Ladung Zinkkonzentrat aus Salalah zu löschen. Sie fürchteten eine Explosion, da sie auf der Reise feucht geworden war.
Daraufhin entwich Wasserstoff, wodurch eine solche Gefahr bestehen kann. Erst müssen die Laderäume mit Inertgas gefüllt werden, um die gefährliche Mischung von Sauerstoff und Wasserstoff zu neutralisieren. Am 1.1. lag der Frachter weiter bei der Katowickie Dalby Bulk Cargo am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank nach Kollision
(01.01.20) Am 31.12. um 6.15 Uhr kollidierte das russische Kühlschiff 'Subaru', 1415 BRZ (IMO: 8810310), mit einem koreanischen 28-Tonnen-Kutter südöstlich von Pohang. Dieser wurde so schwer getroffen, dass er sank.
Der Frachter stoppte und rettete alle 12 Crewmitglieder. Einige Stunden später warf er Anker auf der inneren Reede von Pohang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden bei Blackhead Lighthouse
(01.01.20) Der britische Bulkcarrier 'Falcon Bay', 25598 BRZ (IMO:9741724), hatte auf der Fahrt von Ijmiden nach Belfast am 31.12. gegen 11.15 Uhr Probleme mit einer Treibstoffpumpe 7,1 Meilen nordöstlich von Blackhead-Leuchtturm auf Position 54 51 52 N, 005 33 54 W. Zunächst war angenommen worden, den Schaden binnen einer Stunde beheben zu können, doch nachdem dies misslang, steuerte der Frachter einen Ankerplatz an und warf um 23.50 Uhr auf Position 54° 43.25' N 005° 34.39' W vor Donaghadee Anker. Hier lag er am 1.1. weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Quebec
(01.01.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Tuvaq W.', 5422 BRZ (IMO: 9610341), er von Port Menier kam, fiel eine der beiden Hauptmaschinen am 27.12. um 16.30 Uhr vor Saint-Michel-de-Bellechasse, Quebec, auf Position 46 53 03.4 N, 070 56 18.4 W aus. Der Tanker steuerte mit der verbliebenen Maschine Trois-Rivières an, wo die Crew sich an die Reparatur machte. Am 1.1. lag er dort weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankanhänger mit Lachs stürzte in Duncan Bay
(01.01.20) Am 28.12. stürzte wegen hohen Seegangs ein mit totem Lachs gefüllter Tankanhänger von dem 29 Meter langen, kanadischen Landungsboot 'Inlet Raider' (MMSI: 316009756) ins Wasser der Duncan Bay nördlich des Campbell River, British Columbia. Nach offiziellen Angaben kam es zu keinen Ladungsaustritten von dem Fahrzeug der Coastal Seatrucking, das von der Fischfarm Cypress Harbour der Cermaq Canada kam.
Die Firma versorgt Aquakulturen in der Region mit der 'Inlet Raider'. Fisheries and Oceans wurde verständigt. Am 1.1. sollte das gesunkene Fahrzeug ausgepumpt und geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätsel um angetriebene Holzfracht gelöst
(01.01.20) Am 22.12. trieben große Mengen von Holzplanken in Sørlandet an, die der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter 'Isidor', 2735 BRZ (IMO: 9081356), in der Nacht zum 9.12. in stürmischem Wetter auf der Nordsee verloren hatte. Insgesamt 1.200 Tonnen gingen über Bord und drifteten an die Küsten von Grimstad und Arendal. Privatpersonen, Fischer und das Rettungsboot 'Inge Steensland' machten sich an die Bergung der Bündel, deren Herkunft zunächst unbekannt war.
Eine Plakette an einem deutete auf die Södra Hamina in Finnland als Herkunft hin. In der Tat war das Holz dort auf die 'Isidor' verladen worden. Die Hafenbehörde von Arendal kontaktierte die Reederei Echoship, die den Vorfall bestätigte. Der Frachter war am 28.11. aus Hamina nach Humber ausgelaufen, wo es am 11.12, festmachte. An Deck waren insgesamt rund 1.700 Kubikmeter Holz, was 1.200 bis 1.300 Tonnen entsprach. Wieviel noch im Meer trieb, war unbekannt. Die norwegischen Behörden hatten wegen der unbekannten Drift der Ladung keine Information erhalten mach der Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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