EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker

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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




13.08.2020

Schoner 'Barcanova' am Kran
Schoner 'Barcanova' am Kran
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Arbeitsreicher Tag für Seenotretter in Port de La Selva
(Datum) Zwei Einsätze an einem Tag hatte am 12.8. das SAR-Boot 'Salvamar Alnilam' (MMSI:224248230) der Station von Salvamento Marítimo in Port de La Selva. Als erstes hatte der Schoner 'Barcanova' einen Wassereinbruch bei Cap de Creus gemeldet. Die Seenotretter leisteten Assistenz und sicherten das Holzschiff, das am Hafenkran dann zur Reparatur aufs Trockene gehievt wurde.
Der zweite Einsatz des Tages galt der Motoryacht 'Valentina', die einen Motorschaden bei Llançà gemeldet hatte. Der Havarist wurde in den Hafen abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff 'DC Mosa 1' im Schleusentor
Binnenschiff 'DC Mosa 1' im Schleusentor
(Bild: Service public de W.) Großbild klick!
Schiff hob Tor aus den Angeln
(13.08.20) Am Nachmittag des 12.8. kam es zu einem Unfall des holländischen Binnenschiffs Dutch 'DC Mosa 1', 1174 ts (MMSI: 244710532), als es auf der Fahrt von Liege nach Zutendaal mit einer Ladung von 1,100 Tonnen Sand ein Schleusentor auf der Meuse in Hun (Anhée) demolierte. Der Verkehr auf dem Fluss ist für mindestens eine Woche unterbrochen, bis das Tor repariert ist. Der Bug des Frachters blieb an dem rechten Flügel hängen, möglicherweise, weil das Schiff zu weit eingelaufen war. Als der Wasserpegel in der Kammer stieg, hob er das Tor aus den Angeln, bis die Scharniere brachen. Der Übergang wurde herausgebrochen und auch das Mauerwerk dabei beschädigt. Das Tor muss nun komplett zerlegt und neu zusammengebaut werden. Deshalb rückte noch am selben Tag ein Spezialkran an, der es aus dem Wasser hob und an Land absetzte. Bis dahin waren nicht nur das Binnenschiff, sondern auch ein nachfolgendes Sportboot in der Kammer blockiert gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht 'Sharki', ex 'Pinta'
Segelyacht 'Sharki', ex 'Pinta'
(Bild: Jachtsharki) Großbild klick!
Cuxhaven: Wrack der einstigen Rubin wird geborgen
(13.08.20) Die in der Nordsee mehrere Seemeilen vor Cuxhaven gesunkene, polnische Segelyacht 'Sharki' - die 1972 auf der bremischen Burmeser-Werft erbaute, legendäre 'Rubin' des Hamburger Vaseline-Fabrikanten Hans-Otto Schümann -wurde am 12.8. nordöstlich der Insel Neuwerk in der Außenelbe auf dem Meeresgrund lokalisiert. Das Mehrzweckschiff 'Neuwerk' und das Peilschiff 'Grimmershörn' orteten das Wrack in 16 Metern Wassertiefe mithilfe von Sonar. Sie lag der Nähe der Fahrwassertonne 23 und muss umgehend geborgen werden.
as WSA wollte ursprünglich dem Eigner drei Tage Zeit für die Entfernung des Schiffes aus der Fahrrinne vor Cuxhaven lassen. Da es sich aber bewegt und wieder aufgerichtet hat und nun die Mastspitze aus dem Wasser ragte, wurde ein unverzügliches Handeln erforderlich. Das Bergungsunternehmen Otto Wulf aus Cuxhaven soll am 13.8. mit einem Schiff gegen 14 Uhr die Unfallstelle erreichen. Taucher sollen dann in der relativ strömungsfreien Zeit bis 15 Uhr das Anheben des Wracks vorbereiten. Die Yacht soll dann nach Cuxhaven geschleppt werden.
Vorerst wurde die Unfallstelle unter anderem vom Mehrzweckschiff 'Neuwerk' gesichert. Die Wasserschutzpolizei in Hamburg führte die Ermittlungen durch, ob die 'Sharki' vor dem Untergang tatsächlich mit einer Fahrwassertonne kollidiert war. An Bord hatten zum Zeitpunkt des Unfalls sieben polnische Segler, vier Männer und drei Frauen, befunden.
Sie waren von Swinemünde nach Helgoland unterwegs gewesen. Das Boot hatte am frühen Morgen des 12.8. den Hafen von Laboe an der Kieler Förde im Anschluss an eine Übernachtung dort verlassen und erreichte am Abend über den Nord-Ostsee-Kanal die Nordsee. Hier entstand zwei Stunden vor dem Untergang noch ein letztes Foto, das die Crew machte und auf sozialen Netzwerken postete, das die Yacht mit Schmetterlingssegel im Licht der sinkenden Sonne zeigt. Wenig später sank dann auch für die 'Sharki' die Sonne.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erzfrachter 'Wakashio'geleichtert
Erzfrachter 'Wakashio'geleichtert
(Bild: Mauritius Coastguard) Großbild klick!
Erleichtert: Das meiste Öl aus der Wakashio ist geborgen
(13.08.20) Erleichterung in Mauritius: Am 12.8. konnte das Gros des Kraftstoffs aus den Bunkertanks des Erzfrachters 'Wakashio' in a einem Wettlauf gegen die Zeit abgepumpt werden. Von den 4,180 Tonnen, die sich bei der Strandung an Bord befunden hatten, wurden 3,184m³ Tonnen mit Tankern und per Helikopter von Bord geholt. Rund 800 Tonnen waren ausgelaufen und hatten die Lagune verseucht.
166 Tonnen befanden sich noch an Bord in gefluteten Räumen. Sie müssen mithilfe von Skimmern und anderer Ausrüstung geborgen werden. Es blieb entsprechend noch Arbeit zu tun, doch die Situation schien insgesamt in Hinblick auf Ölverschmutzungen unter Kontrolle zu sein. Ölabsorbierende Sperren, die auslaufendes Öl aufgefangen hatten, mussten nach La Chaumière zum Recycling geblacht werden.
150 Tonnen Öl wurde aus den Lagunen entfernt. Keine Verschmutzungen wurden auf der Ile aux Margenie und der Ile aux Cerfs gemeldet. Frankreich hat von La Réunion ein Überwachungsflugzeug geschickt, das den Seeraum in Hinblick auf Verschmutzungen kontrollieren sollte. Aus Japan kam ein sechsköpfiges Team zur Assistenz.
Derweil wurden die Risse im Schiffsrumpf permanent größer. Die beiden Teile arbeiteten bei Seegang und Tidenstrom permanent, und ein beständiges sägendes Kreischen bildete den Soundteppich für die Berger. Jeden Augenblick könnte der Frachter endgültig auseinanderbrechen, doch war eine Prognose, wann exakt dies geschieht, dennoch schwierig. Die französische Marine erarbeitete für diesen Fall einen Plan zum Ausbringen von Hochsee-Ölsperren.
Die Mauritius Coastguard und Polizeieinheiten partizipierten daran. Panama initiierte unterdessen eine Untersuchung der Havarie unter der am 27.11.1997 in Kraft getretenen Norm des Code for the Investigation of Maritime Accidents and Events, approved through the promulgation of Resolution A.849 (20) der International Maritime Organization (IMO). Die Panama Maritime Authority (AMP) bot den Behörden von Mauritius eine Zusammenarbeit an. Die Port State Inspection des Frachters hatte am 14.2.2020 in Port Hedland, Westaustralien, stattgefunden, die letzte Flaggenstaatskontrolle war in Kawasaki am 1.3., wobei die IMO-Standards immer eingehalten wurden.
Der Kapitän des Frachters war innerhalb der normalen Vertragslänge an Bord. Ein erster fünfmonatiger Arbeitsvertrag war auf seinen Wunsch hin bis Ende September verlängert worden, sodass die maximale 12-Monats-Periode nicht überschritten wurde. Neben ihm waren noch zwei weitere indische Offiziere und einer aus Sri Lanka an Bord sowie 16 Filipinos. Alle hatten die vorgeschriebenen Zrtifikate gemäß der International Convention on Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers gemäß ihrer jeweiligen Positionen.
Am 14.7. hatte der Bulkcarrier vom Offshore-Terminal in Singapur losgeworfen und Kurs auf Tubarao in Brasilien genommen. Am 25.7. geriet er in stürmische See vor der Küste von Mauritius.
Die Coastguard hatte vor der Strandung noch eine Stunde lang vergeblich versucht, Kontakt zur 'Wakashio' zu bekommen, als diese sich 11,5 Meilen vor der Küste befand.
Nachdem dieser endlich hergestellt war, hatte der Kapitän abgestritten, auf einem riskanten Kurs unterwegs zu sein. Um 19:25 Uhr stellten der Kapitän, der 1. Offizier und der Chief fest, dass das das Schiff sich auf Position: 20°26.6 S 057°44.6 E nicht mehr bewegte - es war nun auf dem Korallenriff bei Pointe d'Esny gestrandet.
Er saß tagelang relativ stabil auf dem Riff, bis es am 6.7. zu einem Riss in einem Tank kam und seither die Lage immer fragiler wurde. Das auslaufende Öl sorgte für große Schäden in dem ökologisch sensiblen Gebiet. Mauritius verlangt nun Schadensersatz von der Versicherung, der The Japan Ship Owners' Mutual Protection & Indemnity Association.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Yarmouth geborgen
(13.08.20) Am 10.8. strandete die Segelyacht 'Caba' bei Gorleston in Great Yarmouth , nachdem auf der Fahrt von Brundall nach Southwold kurz nach dem Auslaufen aus Yarmouth der Motor ausgefallen war. Um 6.45 Uhr wurde das RNLI-Boot der Station Great Yarmouth and Gorleston, die 'Pride of Leicester' alarmiert und steuerte die Strandungsposition südlich der Hafenausfahrt an. An Bord hatten sich ein Mann und eine Frau befunden, die inzwischen den Strand hatten erreichen können.
Gemeinsam mit dem Rettungsboot 'Samarbeta' gelang es um 9.30 Uhr, eine Schleppleine festzumachen. Dann wurde die Yacht in tiefes Wasser gezogen und zum Town Hall Quay gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fahrgastschiff 'Alexander von Humboldt'
Archivbild Fahrgastschiff 'Alexander von Humboldt'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Fahrgastschiff nahm Segelyacht auf die Hörner
(13.08.20) Am Wochenende 8./.9.8. kollidierte das 62 Meter lange, deutsche Fahrgastschiff 'Alexander von Humboldt' (MMSI: 211566900) der Berliner Stern und Kreisschifffahrt GmbH am Ausgang des Rummelsburger Sees mit etwa 7,5 Knoten Fahrt mit einer offenbar manövrierbehinderten Segelyacht. Sie geriet vor den Bug und wurde ein ganzes Stück Weges über den See geschoben, ehe der Kollisionsgegner aufstoppte. Während ein Kollege monierte, dass es weder die Fahrt verringert, noch ein Ausweichmanöver versucht habe, gab es auch Zeugen, die ein Volle-Kraft-Zurück-Manöver gesehen haben wollen.
Bei der Havarie wurde eine Person leicht verletzt. Bei der Crew der Yacht, die einer Segelschule gehört, handelte es sich um zwei Männer, die möglicherweise auf einer Ausbildungsfahrt waren. Dabei gerieten sie offenbar in das Fahrwasser der Spree und konnten sich mangels Wind nicht mehr wie gefordert freihalten, als das vorfahrtsberechtigte Fahrgastschiff herannahte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fregatte 'Kemal Reis'
Archivbild Fregatte 'Kemal Reis'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Berichte über Kollision türkischer und griechischer Fregatte
(13.08.20) Nach griechischen Medienberichten ist in der Nacht zum 13.8. die 1982 in Dienst gestellte Fregatte HS 'Limnos-F 451' im Mittelmeer mit der türkischen MEKO-Fregatte TCG 'Kemal Reis' der Barbarossa-Klasse kollidiert. Die Schäden an dem griechischen Schiff wurden als gering bezeichnet, die Meldungen über Schäden am Kollisionsgegner variierten. Das griechische Verteidigungsministerium stritt den Zwischenfall ab, türkische Medien berichteten bislang nichts.
Quelle:Tim Schwabedissen


Undichte Propellerwelle führte zu Wassereinbruch
(13.08.20) Auf der kanadischen Fähre 'Seaspan Greg', 2493 BTRZ (IMO: 6420484), kam es am 6.8. um 20.45 Uhr zu einer Leckage an der Abdichtung der Propellerwelle und nachfolgend Wassereinbruch in der Zufahrt zum Fraser River, British Columbia. Die Havarie ereignete sich auf Position 49 06 34 N, 123 17 16.9 W.
Die Fähre kehrte zur Reparatur nach Vancouver zurück. Am 11.8. um 5.10 Uhr lief sie erstmals wieder nach a Harmac, Nanaimo, aus, wo sie um 8.20 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtercrew rettete Fischer
(13.08.20) Ein philippinischer Fischer wurde am Abend des 11.8. Poro Point in San Fernando, La Union, von der Crew des südkoreanischen Frachters 'Unico Stella', 38364 BRZ (IMO: 9161687), gerettet. Jimmy Garalde, 56, aus Barangay Ablan in Burgos, Ilocos Norte, wurde entdeckt, als er winkte und befand sich in den Gewässern der Bangui Bay auf der Fahrt von Yue Qing nach Taboneao. Die Coast Guard Station La Union wurde für weitere Assistenz verständigt.
Garaldes Kutter war auf Fangfahrt in rauer See gekentert. Ein Team der Coast Guard übernahm den Schiffbrüchigen von dem Fracher und brachte ihn an Land. Um 22 Uhr konnte er die Heimfahrt antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rampe von Fähre beschädigt
(13.08.20) Die indonesische Fähre 'Teluk Sinabang', 750 BRZ (IMO: 8731150), musste am 6.8. außer Betrieb genommen werden, nachdem die Roro-Rampe durch Wellengang beschädigt wurde. Der Schaden ereignete sich, als sie gerade am Meulaboh Ferry Terminal festmachte.
Die Passagiere, die von West-Aceh nach Sinabang auf Simeulue Island bestimmt waren, konnten alternativ die 'Belt Nusantara 110' von Meulaboh Port nutzen. Die Reparatur sollte am 14.8. abgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wachoffizier eingeschlafen - Frachter gestrandet
(13.08.20) Der vietnamesische Frachter 'Globe 6', 2551 BRZ (IMO: 9490284), lief am 12.8. um 23.30 Uhr in der Bulalacao Bay zwischen Nagubat Island und Liwagao Island in Antique in Süd-Mindoro auf Grund. Das Schiff war mit einer Ladung Reis auf der Fahrt von Ho Chi Minh Port nach Davao, als es vor der Küste der Philippinen festkam. De rKapitän Nguyen Hoai meldete der philippinischen Coastguard bei deren Eintreffen, dass der Wachoffizier auf der Brücke eingeschlafen sei.
Die Küstenwache leitete eine Untersuchung ein und inspizierte den Havaristen auf Schäden und Anzeichen von Ölaustritten. Bislang blieb er aber dicht. Taucher an Bord des Patroullienboots BRP 'Cape Engaño' sollten den Rumpf untersuchen. Am Morgen des 13.8. befand sich der Frachter in unveränderter Lage.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maroder Kutter soll aus Weener verschwinden
(13.08.20) Das Schicksal des Kutters 'Miltiades', der von Planen verhängt noch auf der Ems im Hafen von Weener am Kai liegt, hängt derzeit von der Reaktion des Schiffseigners ab. Die Stadt Weener hat ihm am 7.8. ein Schreiben mit der Aufforderung zugestellt, das Schiff aus dem Alten Hafen in Weener zu beseitigen. Seit Dezember 2019 lagen bereits Ölsperren rund um den Kutter aus. Er war zuvor zwei Mal gesunken.
Allerdings traten weder Öl noch Diesel dabei aus. Dennoch will die Stadtverwaltung das marode Schiff nicht mehr im Hafen haben. Es soll mit einem Kran geborgen und dann zum Abwracken nach Ditzum abtransportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


b>Wrack der Alta wird erneut untersucht - große Nachfrage nach Ausflugstrips zum Geisterschiff
(13.08.20) Der Cork County Council hat Experten beauftragt, eine Risikoabschätzung in Hinblick auf das Wrack des Frachters 'Alta', 2295 BRZ (IMO: 7432305), durchzuführen. Der Cork County Council engagierte ökologische und umwelttechnische Sachverständige, die herausfinden sollen, ob es weitere Risiken vom Schiff in seinem jetzigen Zustand gibt. Öl und umweltgefährdende Stoffe waren bereits im Frühjahr entsorgt worden.
Es soll aber herausgefunden werden, ob es in der Schiffsstruktur noch möglicherweise Gefahrenstoffe gibt. Die Arbeiten waren durch die Corona-Pandemie verzögert worden. Der Ausgang der Studien soll eine Entscheidungsgrundlage für möglicherweise notwendige weitere Maßnahmen abbilden.
Eine Bergung des Wracks würde allerdings zwischen fünf und 10 Millionen Pfund kosten. Das seit geraumer Zeit herrenlos umhertreibende Geisterschiff war am 15.2. im Sturm Dennis drei Meilen westlich von Ballycotton auf die Felsen getrieben. Seither hat es unzählige Schaulustige angezogen, die trotz aller Verbote und Warnungen auch immer wieder an Bord klettern.
Deshalb bietet die Ausflugsfirma Ballycotton Sea Adventures inzwischen Fahrten mit ihrem Katamaran zu der Strandungsstelle an. Sie kann sich seither vor Anfragen kaum noch retten. Nach Meinung von Skipper Alan Cott ist dies die bessere Alternative zu gefährlichen Klippenwanderungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


12.08.2020

Archivbild 'Merel-G'
Archivbild 'Merel-G'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Offshore-Schiff lief vor Borkum auf Grund
(12.08.20) Am 11.8. gegen 07:40 Uhr, lief das unter Panama-Flagge registrierte Offshore Supply-Schiff 'Merel-G', 175 BRZ (IMO:9782285), nahe Borkum auf Grund. Der Kapitän war durch einen nautischen Fehler vom geplanten Kurs abgekommen, sodass es außerhalb des Fahrwassers geriet und zwischen den Fahrwassertonnen F5/F7 strandete. Personen-, Umwelt- oder Sachschäden sind nicht eingetreten.

Gegen 13:45 Uhr kam das Fahrzeug mit der einsetzenden Flut aus eigener Kraft wieder frei und fuhr zurück in den Schutzhafen von Borkum, wo es um 13.40 Uhr festmachte. Die wasserschutzpolizeilichen Ermittlungen dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank vor Jávea
(12.08.20) Am 11.8. sank in den Gewässern vor Jávea eine private Yacht. Gegen 11 Uhr wurden andere Skipper, die im Bereich Cap Prim in Portitxol mit ihren Booten unterwegs waren, auf fünf Personen im Wasser aufmerksam, die offensichtlich ihr beschädigtes Schiff verlassen hatten. Sie retteten drei Personen aus dem Wasser.
Die anderen beiden wurden von einem Boot des Roten Kreuzes aufgenommen. Alle waren unverletzt geblieben. Möglicherweise wurde das Boot durch eine Kollision mit einem Felsen oder Riff beschädigt und lief voll Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker 'Tigris'
Archivbild Tanker 'Tigris'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Dover: Leckage im Maschinenraum
(12.08.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker 'Tigris', 8247 BRZ (IMO: 9443841), kam es am 10.8. auf der Reise von Rotterdam nach Eastham in der Verkehrstrennungszone von Dover zu einer Wasserleckage im Maschinenraum auf Position 51 28 09.0 N, 002 00 34.8 E. Nach einer Reparatur konnte das Schiff die Reise fortsetzen und sollte am 12.8. um 23 Uhr den Zielhafen erreichen. Es hatte eine 20-köpfige Crew und einer Ladung von 8.585 Tonnen Öl an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Syros: Luxusyacht durch Feuer zerstört
(12.08.20) Auf der Luxusyacht 'Monaco', 237 BRZ, brach am 10.8. ein Feuer aus, als sie gerade zur Überholung beim Tarsanas Shipyard in Syros aufgeslippt war. Die Ursache war unklar, Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr konnte den Brand mit lokalen Einsatzkräften zusammen nach einer Stunde unter Kontrolle bringen.
Der Umfang der Schäden war aber so umfassend, dass das 39 Meter lange Schiff als Totalverlust angesehen wurde. Es entstand 1977 bei der CRN - Costruzioni Riparazoni Navali SpA der Ferretti Group und lief zuvor als 'Aquarius L' und 'Al Madina'.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Rubin' gesunken
'Rubin' gesunken
(Bild: Retina) Großbild klick!
'Rubin' vor Cuxhaven gesunken
(12.08.20) Die Seenotretter der Station Cuxhaven der DGzRS haben in der Nacht zum 12.8. sieben polnische Segler aus einer Rettungsinsel gerettet, nachdem ihre Segelyacht 'Sharki' (MMSI:261011690) kurz zuvor gesunken war. Am 11.8. um kurz vor 23 Uhr empfing Bremen Rescue Radio einen Mayday-Ruf des Schiffs. Die Wachleiter nahmen sofort Kontakt auf.
Eine Frau meldete, dass sie sich mit sechs weiteren Seglern auf der Yacht befände, die sehr schnell sinken würde. Die angegebene Position befand sich mehrere Seemeilen vor Cuxhaven. Sofort lief der Seenotrettungskreuzer 'Anneliese Kramer' der Station Cuxhaven aus. Das im Revier befindliche Küstenstreifenboot 'Bürgermeister Brauer' der Wasserschutzpolizei Hamburg lief ebenfalls zum Unfallort.
Über Bremen Rescue Radio wurde die umliegende Schifffahrt informiert. Unmittelbar darauf meldete sich der Kapitän des belgischen Frachters 'Fast Sam' (IMO: 9085455), der auf der Reise von Antwerpen nach Naestved die sinkende Segelyacht auf der Nordsee gesichtet hatte. Nur wenig später mussten sich die Segler in die Rettungsinsel flüchten, als ihr Boot kenterte und sank.
Archivbild 'Bürgermeister Brauer'
Archivbild 'Bürgermeister Brauer'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Der 90 Meter lange Frachter blieb in der Nähe der Rettungsinsel. Die Tochterboote des Seenotrettungskreuzers und des Polizeibootes sicherten diese, und die Schiffbrüchigen wurden gegen 23.30 Uhr von der 'Mathias' des Rettungskreuzers übernommen. Mit den Schiffbrüchigen an Bord wurde das Tochterboot gleich darauf vom Mutterschiff aufgenommen. Die 'Bürgermeister Brauer' nahm die verlassene Rettungsinsel in Schlepp.
Die Schiffbrüchigen - vier Männer und drei Frauen - wurden von den Seenotrettern mit heißem Tee und trockener Kleidung versorgt. Bis auf den Schrecken und eine kleinere Schnittverletzung waren sie mit dem Schrecken davongekommen. Nach eigenen Angaben war ihre Yacht vermutlich mit einer Fahrwassertonne etwa fünf Seemeilen westlich von Cuxhaven kollidiert.
Archivbild Frachter 'Fast Sam'
Archivbild Frachter 'Fast Sam'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Sie wurden für die Nacht von der Wasserschutzpolizei untergebracht. Die 15 Meter lange, in Stettin beheimatete 'Sharki' befand sich auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland, als sie havarierte. Es handelte sich bei ihr um die einstige 'Rubin' des 2014 verstorbenen, langjährigen Präsidenten des Deutschen Segler-Verbandes, Hans-Otto Schümann.
Die Yacht wurde vom renommierten amerikanischen Designbüro Sparkman&Stephens entworfen und lief 1972 bei der deutschen Burmester Werft vom Stapel. 2002 wurde sie einer Generalüberholung unterzogen und war seitdem beim Yacht Klub Polski in Stettin beheimatet. Regelmäßig war sie mit Chartercrews besetzt unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rampenschaden in Naxos
(12.08.20) Die unter Zypern-Flagge laufende Katamaranfähre 'Power Jet', 5335 BRZ (IMO: 9127576), hatte am 11.8. um 11.50 Uhr einen Schaden an der Heckrampe im Hafen von Naxos. Sie konnte nicht mehr geschlossen werden. Das Schiff war fahrplanmäßig von Heraklion nach Thira, Naxos, Mykonos, Paros und zurück unterwegs. Die weiteren Fahrten mussten abgesagt werden.
Die 155 Fahrgäste, die nach Mykonos und Paros wollten, wurden mit der Fähre 'World Champion Jet' weitertransportiert. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot für die 'Power Jet' bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Inspektion. Am 13.8. lag das Schiff weiter in Naxos am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wakashio zerbricht
Wakashio zerbricht
(Bild: Mauritius Coastguard) Großbild klick!
Kampf gegen Ölpest vor Mauritius geht weiter
(12.08.20) Der Kampf gegen die bestehende und noch drohende Ölpest in Mauritius dauerte rund um die Uhr an. Bis zum Nachmittag des 11.8. war es in einem fieberhaften Kampf gegen die Zeit gelungen, mehr als 2.500 Tonnen Öl aus den Tanks des Schiffs zu leichtern. Dazu wurden die zwei Bunkertanker und Helikopter eingesetzt.
Da die Wetterbedingungen gerade günstig waren, bestand aktuell die Hoffnung, den größten Teil des Kraftstoffs bis zum 12.8. aus den Tanks zu bekommen. Es waren derzeit wohl noch rund 800 Tonnen übrig. Am 12.8. traf von Port Louis kommend auch der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Tanker 'Gulf Star' (IMO:9606077) an der Strandungsstelle ein und beteiligte sich an der Übernahme des Kraftstoffs.
Derweil vertieften sich die meterlangen Risse, die im Rumpf und auf Deck der 'Wakashio' längs und quer in den vergangenen Tagen entstanden waren. Interne Strukturen hielten die beiden Schiffsteile noch zusammen. Es war aber unverkennbar, wie sich die Spalten beim Arbeiten des Frachters im Seegang beständig weiter vertieften. Es befanden sich auch noch 200 Tonnen Diesel in Tanks, die beim Zerbrechen aufgerissen werden könnten.
Französische und japanische Einsatzkräfte waren seit dem 12.8. dabei, Öl vom Wasser und den Stränden zu entfernen. Rund 1.000 Tonnen Schweröl waren in die Gewässer bei Mahébourg ausgelaufen. 460 davon konnten bislang wieder aufgefangen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehr an der 'Viyada Naree'
Feuerwehr an der 'Viyada Naree'
(Bild: Rijkswaterstaat) Großbild klick!
Feuer auf Frachter in Dordrecht
(12.08.20) Am 11.8. um 19,.30 Uhr brach im Seehafen von Dordrecht ein Feuer im Laderaum des unter Singapur-Flagge laufenden Bulkcarriers 'Viyada Naree', 24235 BRZ (IMO: 9722039), aus. Es lag am 's-Gravendeelse-Deich und wurde gerade mit Schrott beladen. Offenbar hatte sich dieser überhitzt.
Mehrere Löschfahrzeuge und ein Löschboot der Feuerwehr von Dordrecht rückten an und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Die Höhe des Schadens war noch unbekannt. Am 12.8. lag der Frachter, der am 7.8. aus Gíjon gekommen war, weiter in Mallegat Nord am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'BBC Rushmore'
Archivbild Frachter 'BBC Rushmore'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Briese-Frachter kollidierte mit Schleusenmauer
(12.08.20) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter 'BBC Rushmore', 8255 BRZ IMO: 9508469), der Leeraner Briese-Schifffahrt kollidierte beim Ansteuern der Schleuse 3 auf dem Welland Canal in St. Catharines, Ontario, auf Position 43 09 11.4 N, 079 11 36.1 W am 8.8. gegen fünf Uhr mit der Mauer der Zufahrt. Um 15.45 Uhr machte es in Port Colborne fest und setze um 16.30 Uhr die Reise nach Bay City fort, wo es am 10.8. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Juneau havariert
(12.08.20) Der amerikanische Tonnenleger 'Kukui' (IMO: 9155559) der Coast Guard und andere Helfer assistierten am 11.8. dem Skipper des 29 Fuß langen Kutters 'Clara', der um 1.50 Uhr fünf Meilen südöstlich von Hole in the Wall auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Die Coast Guard in Juneau strahlte einen UMIB aus und schickte von der Air Station Sitka einen MH-60 Jayhawk-Helikopter zur Assistenz. Er setzte zwei Pumpen und einen Rettungsschwimmer an Bord des Havaristen ab.
Zwei Boote sowie der Kutter 'Eric' kamen ebenfalls zu Hilfe. Nachdem der Havarist stabilisiert war, nahm ihn die 'Eric' auf den Haken. Der Tonnenleger überwachte das Abschleppmanöver in den Hafen zur Reparatur. Vor Ort waren 17 Meilen Windgeschwindigkeit und drei Fuß hoher Seegang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tote bei Schiffbruch vor Cape Flattery
(12.08.20) Die US Coast Guard rettete am frühen Morgen des 11.8. den einzigen Überlebenden des 20 Meter langen, kanadischen Kutters 'Arctic Fox II' (MMSI: 316004785), der 85 Meilen vor Cape Flattery mit einer dreiköpfigen Crew an Bord gegen zwei Uhr einen Wassereinbruch gemeldet hatte. Die Fischer teilten mit, Überlebensanzüge angelegt zu haben und das Schiff zu verlassen. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Station Columbia River auf, und ein HC-27J Spartan Suchflugzeug startete von der Air Station Sacramento in McClellan, Kalifornien. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein Rettungsboot, in dem sich der einzige Überlebende befand und wohlbehalten an Bord des Hubschraubers gezogen wurde, der ihn zur Coastguard Base in Neah Bay flog.
Das JRCC in Victoria schickte weitere SAR-Einheiten in das Suchgebiet südlich von Port Renfrew auf Vancouver Island in der Salish Sea. Sie kehrten am Nachmittag zur Comox Airbase zurück. Der 1947 in Schottland erbaute Kutter der Teague Fishing Corp. of Shawnigan Lake in British Columbia war unterdessen in internationalen Gewässern gesunken. Die beiden übrigen Crewmitglieder blieben bislang vermisst.
1997 tauchte das Schiff im Sequel der "Free Willy"-Serie im Fernsehen auf. 2013 wurde es zuletzt umfassend modernisiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Klappschute riss sich los und trieb auf Grund
(12.08.20) Eine Klappschute riss sich am 11.8. aam Nachmittag bei der Staustufe Bertoldsheim von ihrem Liegeplatz los und trieb auf der Donau. Sie drohte zeitweise mit der Kraftwerksanlage bei Bittenbrunn zu kollidieren. Erst nach Stunden gelang es Einsatzkräften, sie einzufangen und am Ufer bei Bittenbrunn festzumachen.
Zuvor war sie auf einer Landzunge beim Rennertshofener Ortsteil Stepperg auf Grund getrieben. Sie wurde von der Rennertshofener und Bertoldsheimer Feuerwehr mehrere Stunden lang überwacht, bis der Schiffsführer vor Ort war. Helfer der Neuburger Wehr und der Wasserwacht brachten ihn und einen seiner Kollegen zu dem herrenlosen Gefährt, das jederzeit hätte weiterdriften können.
Die Boote von Feuerwehr und Wasserwacht konnten das schwere Arbeitsgerät nicht losbekommen. Wie genau es sich selbstständig gemacht hat, sollte von der Uniper AG nun geklärt werden. Die Schute war für die Befestigung des Untergrunds der Donau bei Bertoldsheim im Einsatz. Sie versenkt dort Wasserbausteine in der Donau, um zu verhindern, dass die Strömung loses Erdmaterial abträgt. Die Arbeiten sollten weitergehen, sobald das leichte Hochwasser im Strom wieder nachgelassen hat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall im Suez-Kanal
(12.08.20) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Produktentanker 'Lorelei', 42531 BRZ (IMO: 9314179) kam es am 10.8. einem Maschinenausfall, als er in einem nordgehenden Konvoi auf dem Suezkanal unterwegs war. Er wurde daraufhin in Schlepp genommen zu einem Ankerplatz, wo Reparaturen durchgeführt werden konnten. Nach deren Abschluss und Erprobungen konnte er am 11.8. die Reise von Sikka nach Gibraltar fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Dardanellen
(12.08.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'MN Spirit', 3493 BRZ (IMO: 9005467), kam es am 8. Von Tripoli kommend südlich der Zufahrt der Dardanellen zu einem Maschinenausfall. Der Schlepper 'Yumurtalik' wurde beauftragt, ihn zur Reparatur auf eine Werft nach Tuzla zu bringen. Am 10.8. begann die Verschleppung, und am 12.8. um 9.30 Uhr warf der Havarist Anker vor Tuzla auf Position 40° 50.53' N 029° 14.49' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


b>Kollision auf Welland-Canal
(12.08.20) Der kanadische Bulkcarrier 'CSL Tadoussac', 20101 BRZ (IMO: 6918716), kollidierte von Detroit kommend am 8.8. u, 4.18 Uhr mit dem Widerlager der alten Brücke 10 auf dem Welland-Kanal, Ontario, auf Position 43 05 51,3 N, 079 12 22,7 W. Das Schiff wurde nicht beschädigt. Es legte um 4.30 Uhr in Port Colborne an und lief um 6.30 Uhr weiter nach Toronto, wo es am 9.8. um 1.50 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten an Containerfrachter gehen in den vierten Monat
(12.08.20) Mehr als ein Vierteljahr nach seiner Strandung in der Straße von Singapur saß der iranische Containerfrachter 'Shahraz' am 12.8. unverändert auf Position 01°11'15.05'' N, 103°52'51.02'' E auf Grund. Die Schlepper 'Qsa 79', 'SM XXI', 'Sse Alexandria' und 'Sse Natalie' sowie zwei Kranbargen waren am Havaristen im Einsatz. Die Decksladung war inzwischen gelöscht worden.
Eine der Bargen nahm Container auf, eine andere Trümmer, die derzeit aus den Laderäumen entfernt werden in dem langwierigen Versuch, das Schiff wieder schwimmfähig zu machen. Es saß unverändert mittschiffs eingeknickt und mit leichter Backbordschlagseite auf einer Untiefe fest. Lenzpumpen waren dabei, Wasser aus dem Schiffsinnern zu fördern. Der Frachter war am 11.5. gemeinsam mit dem Bulkcarrier 'Samudra Sakti' bei Sambu Island während eines komplett verunglückten Ausweichmanövers festgekommen. Während dieser rasch wieder geborgen werden konnte, erwies sich die Lage des Containerschiffs als ungleich komplizierter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verpuffung auf dem Main
(12.08.20) Im der Marina des Mainkurhafens kam es am 11.8. zu einer Verpuffung auf einem Sportboot. Dabei wurden fünf Personen überwiegend leicht verletzt. An dem Boot entstand durch den Brand im Bereich des Motorraumes ein erheblicher Sachschaden.
Die Schwimmfähigkeit war jedoch nicht beeinträchtigt; ein Austritt von Betriebsmitteln fand nicht statt. Die Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizeistation Frankfurt dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeiten an Golden Ray nach Hurrikan fortgesetzt
(12.08.20) Im St. Simons Sound hat das Incident Unified Command (UC) am 10.8. die Operationen zur Räumung des Wracks des Autofrachters 'Golden Ray' nach dem Durchzug des Hurrikans Isaias am 10.8. wiederaufgenommen. Wegen des möglichen Einflusses des Wirbelsturms auf das Gebiet des St. Simons Sound hatte das Unified Command den entsprechenden Notfallplan zuvor implementiert, der die Repositionierung und Sicherung aller beteiligten Einheiten vorsieht, bevor ein Sturm einfällt.

Der Beginn der eigentlichen Schneidearbeiten wurde auf Anfang Kktober gelegt, wenn die Sturmsaison vorüber ist. Bis dahin galt es eine Fülle von Aufgaben zu erledigen. Dazu zählt die Überwachung der strukturellen Integrität des Wracks, die Instandhaltung der Ölsperren rundherum sowie der Sicherungseinrichtungen an der Untergangsstelle, die Beobachtung in Hinblick auf mögliche Ölaustritte und die Einhaltung einer steten Bereitschaft mit Crewtrainings und Manövern. Die Feuerbekämpfung auf dem Wrack musste jederzeit gewährleistet sein und geübt werden.
Am Schiff wurden Festmachvorrichtungen angebracht. All' dies musste unter Gewährleistung der Coronavirus-Schutzvorrichtungen vonstattengehen.
Die Sicherheitszone blieb eingerichtet und wurde überwacht. Der 10.000-Tonnen-Kran 'VB 10K' wurde für die Schneidearbeiten modifiziert und wird vor Beginn dieser zur Wrackposition gebracht. Die eigentliche Bergungsaktion soll acht Wochen dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Manövrierunfähige Yacht aus Gefahrenzone geschleppt
(12.08.20) Das RNLI-Boot aus Sheerness, die 'The George and Ivy Swanson' wurde am 11.8. um 20.50 Uhr von der HM Coastguard alarmiert, nachdem eine Yacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord einen Motorausfall erlitten hatte und ohne ausreichend Wind zum Segelsetzen manövrierunfähig in Richtung der vielbefahrenen Gewässer der Themsemündung bei Warps trieb. Hier verlaufen mehrere Hauptschifffahrtsstraßen. An Bord der Yacht befand sich ein Vater mit seinem Sohn.
Die Seenotretter stellten rasch einen Funkkontakt her. Um 21.18 Uhr lokalisierten sie das Boot und nahmen es auf den Haken. Um 23.34 Uhr wurde es in den Schutz des Queenborough Harbour gezogen. Um 23.50 Uhr kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Yacht vor Troon
(12.08.20) Am 10.8. um 21.05 Uhr alarmierte die Belfast Coastguard die RNLI-Boote aus Troon, nachdem eine Segelyacht mit drei Personen an Bord drei Meilen vor dem Hafen Motorausfall erlitten hatte. Die 'Jim Moffat' und die 'Sheena' verließen kurz darauf die Station. An der geschätzten Position konnten sie die Yacht aber nicht lokalisieren, ebenso wenig ließ sich ein Funkkontakt herstellen.
Nachdem die Belfast Coastguard einige Nachforschungen betrieben hatte, fuhren die Seenotretter ein Suchgebiet ab. Bei Einbruch der Dunkelheit erschien ein Objekt auf dem Radar, und die 'Jim Moffat' nahm Kurs auf den Kontakt. In der Nähe der Heads of Ayr wurde die Yacht schließlich entdeckt und auf den Haken genommen. Kurz nach Mitternacht erreichte sie den Yachthafen von Troon, wo das Ayr Coastguard Team weiter assistierte.
Quelle:Tim Schwabedissen


11.08.2020

Archivbild Frachter 'Sky Vita'
Archivbild Frachter 'Sky Vita'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Falmouth: Düsenschaden auf Frachter
(11.08.20) Auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter 'Sky Vita', 2497 IMO: 9014949) kam es am 6.8. um 7.15 Uhr zu einem Problem mit einer Antriebsdüse auf der Reise von Avonmouth nach Rekefjord. Er befand sich zu der Zeit acht Meilen ostnordöstlich von Lizard Point auf Position 50 00 23 N, 05 00 23 W. Das Schiff ankerte zur Reparatur, die ungefähr fünf Stunden dauerte. Am 11.8. um 7.30 Uhr erreichte es den Zielhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Mykonos abgeschleppt
(11.08.20) Auf der unter US-Flagge laufenden Yacht 'Conceptum' kam es am 10.8. zu einem Maschinenausfall, als sie sich mit 12 Personen an Bord vor Mykonos befand. Die dortige Hafenbehörde schickte ein Patroullienboot sowie die 'Panagia Thalassini', die den Havaristen zu einem Ankerplatz auf der Hafenreede abschleppte. Drei Personen wurden dort vom Patroullienboot zum Strand von Ornos gebracht.
Das Schiff musste anschließend im neuen Hafen von Mykonos repariert werden, zumal es zuvor bereits einen Anker verloren hatte. Die 'Delos Express' zog die Yacht unter Eskorte von einem Patroullienboot in den Hafen, wo es mit einem Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen belegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baumstamm vor Camariñas
Baumstamm vor Camariñas
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Trawler kollidierte bei Camariñas mit Baumstamm
(11.08.20) Am Morgen des 10.8. kollidierte der spanische Trawler 'Nuevo San Cibrán', 214 BRZ (IMO: 9335252), mit einem 15 Meter langen Baumstamm, der bei Camariñas im Wasser trieb. Glücklicherweise wurde der Rumpf nicht beschädigt. Die Fischer meldeten den Zwischenfall, und der SAR-Helikopter Helimer 213 wurde vom CCS Finisterre mobilisiert, um das gefährliche Treibgut zu lokalisieren.
Nachdem er den Baum entdeckt hatte, wurde das SAR-Boot 'Salvamar Altair' (MMSI: 224013350) der örtlichen Station von Salvamento Marítimo herangeführt. Es schleppte ihn nach Camariñas ab, womit eine weitere Gefährdung der Schifffahrt eliminiert war.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Ocean Abundance' steckt im Kai
'Ocean Abundance' steckt im Kai
(Bild: Philippine Coastguard) Großbild klick!
Frachter demolierte Kai in Manila
(11.08.20) Der philippinische Containerfrachter 'Ocean Abundance', 5593 BRZ (IMO: 9264221), kollidierte beim Manövrieren in Manila mit der Pier 2 im Nordhafen. Das von Iloilo kommende Schiff bohrte sich mehrere Meter tief in den Bau hinein, der schwer beschädigt wurde. An der Steuerbordseite des Havaristen entstand ein mehrere Meter langer Riss, auch an Backbordseite dürften erhebliche Schäden entstanden sein.
Die Havarie wurde durch eine Fehlfunktion der Maschinenkontrolle ausgelöst, als das Schiff achteraus gehen sollte. Erst nach mehreren Stunden konnte es aus dem Bauwerk befreit werden. Die philippinische Coastguard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Thira
(11.08.20) Die griechische Fähre 'Super Jet', 493 BRZ (IMO: 9121077), erlitt einen Schaden an der Bacbkordhauptmaschine, als sie fahrplanmäßig am 9.8. gegen Mittag nach Thira unterwegs war. Das Schiff erreichte den Hafen, wo die 278 Passagiere abgesetzt wurden. Die Hafenbehörde verhängte ein Weiterfahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen. Wegen schlechten Wetters verholte das Schiff zunächst auf einen sicheren Ankerplatz, wo die Arbeiten durchgeführt werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Krems: Bootstankstelle aufgerichtet
Krems: Bootstankstelle aufgerichtet
(Bild: Feuerwehr Krems) Großbild klick!
Bootstankstelle auf der Donau geborgen
(11.08.20) Die in Krems am 5.10. gekenterte schwimmende Motorboottankstelle ist aus der Donau geborgen worden. Wegen des Hochwassers war zunächst keine Bergung der Tankstelle möglich gewesen. Sie wurde lediglich abgesichert. Am 7.8. wurde die beim Untergang mit 12 Tonnen befüllte Plattform von einem Schiff zunächst in ruhiges Wasser in den Kremser Hafen geschleppt. Zuvor waren die beiden Tanks entleert worden. Zwei Entsorgungsunternehmen pumpten sowohl den Diesel- als auch den Benzintank aus.
Die intakt gebliebenen en Sicherheitseinrichtungen der Tankstelle verhinderten dabei ein Austreten des Treibstoffes in die Donau. Sowohl die Schifffahrtsaufsicht als auch die Feuerwehr Krems sicherten den Arbeitsbereich ab. Der Schwimmkörper wurde an Ort und Stelle mithilfe eines Baggers, der auf einer Stelzenbarge von dem Wiener Schlepper 'Grafenau' zur Unfallstelle gebracht worden war, angehoben. Dann wurden die sechs Kammern aufgeschraubt, von denen fünf mit Wasser vollgelaufen waren.
Mit leistungsstarken Unterwasserpumpen wurden sie gelenzt. Bei der anschließenden Schadensbegutachtung wurde ein Leck an einem Auftriebskörper festgestellt.
Nachdem die Plattform aufgeschwommen und gesichert worden war, wurde der Füllstand der zwei Tanks kontrolliert. Beide hatten dichtgehalten. Das Granulat der Tankeinhausung war zwar durchnässt, hat aber den Tank vor Beschädigung geschützt. Es kam weder beim Untergang noch der Bergung zu keinem Austritt von Öl oder Benzin in die Donau.
Während des Abtransportes war eine Einsatzmannschaft an Bord, die mit einer Unterwasserpumpe eindringendes Wasser sofort lenzen konnte. Nach dem Eintreffen im Kremser Hafen um 17 Uhr wurde die Plattform mit einem Portalkran an Land gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Leros auf Grund gelaufen und aufgegeben
(11.08.20) Am Nachmittag des 10.8. lief die britische Yacht 'Back oft he Moon' in der Bucht von Gournas westlich der Leros-Präfektur auf Grund. Der Skipper wurde von der 'Agios Nikalaos' in Sicherheit gebracht. Ein Patroullienboot und ein Patroullienfahrzeug wurden zur Strandungsstelle beordert. Sie fanden den Havaristen in sinkendem Zustand halb unter Wasser auf Felsgrund liegend bei Akra Ikonisma vor.
Der Skipper wurde derweil zum Fischereihafen von Drymonas auf Leros gebracht. Er war unversehrt geblieben. Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Libertyschiffs 'George Vancouver'
Wrack des Libertyschiffs 'George Vancouver'
(Bild: TDI Brooks) Großbild klick!
Künstliches Riff in ungeplanter Lage wird kartiert
(11.08.20) Die TDI-Brooks kartiert derzeit das Wrack des Libertyschiffs 'George Vancouver' vor Freeport, Texas mithilfe des Forschungsschiffs 'Brooks McCall'. Die mehrphasige Arbeit wurde im Zusammenhang mit dem Verlegen von Pipelines und unterseeischen Strukturen für Offshore-Entwickler durchgeführt. Dabei kam ein Teledyne Reson SeaBat T-20 Multibeam-Sonar mit integrierter Applanix POSMV for Motion zum Einsatz.
Das Schiff ist eines von 12, die an fünf Stellen im Golf von Mexiko Mitte der 1970er Jahre als künstliche Riffe versenkt wurden. Auf dem Weg zur Freeport Liberty Ship Reef sank die 'George Vancouver' ungeplant in einem Sturm im Jahr 1976. Die anderen 11 Libertyschiffe sowie zwei Tanker landeten planmäßig auf Versenkungsstellen entlang der Küste von Texas.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Wolgast
(11.08.20) Am 10.8. wurde um 13:37 Uhr durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald ein Feuer auf dem 36 Meter langen, deutschen Seezeichenschiff 'Görmitz', 194 BRZ (IMO: 9339363), gemeldet, das von Lubmin kommend um 11 Uhr dort festgemacht hatte. Die Feuerwehr Wolgast konnte im Südhafen Wolgast den Brand und die starke Rauchentwicklung auf dem Schiff bekämpfen. Es kamen keine Personen zu Schaden.
Der Schaden wurde im mittleren vierstelligen Bereich geschätzt. Die Ursachenforschung dauerte noch an. Die Wasserschutzpolizei Wolgast nahm die Ermittlungen auf, der Kriminaldauerdienst Anklam wurde alarmiert. Am 11.8. um neun Uhr lief das Schiff nach Karlshagen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'My Rose'
Archivbild Frachter 'My Rose'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Technische Schäden in Zonguldak
(11.08.20) Auf dem unter Tansania-Flagge laufenden Frachter 'My Rose', 2361 BRZ (IMO: 7639642), kam es am 6.8. zu einem Schaden am Navigationssystem und der Funkanlage im Hafen von Zonguldak. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Inspektion. Um 16.15 Uhr lief das Schiff schließlich aus und nahm Kurs auf Sotschi, wo es am 0.8. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Yachten vor Travemünde geborgen
(11.08.20) Beim Versuch, eine kleine Yacht vom Priwall freizuschleppen, kam am 10.8. eine größere Segelyacht selbst fest. Die Freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Travemünde rückten mit der 'Hans Ingwersen' an und befreiten beide Havaristen aus ihrer misslichen Lage. Die Yachten wurden anschließend in den Travemünder Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter saß bei Arran fest
(11.08.20) Der britische Teawler 'Auriga-AR 147' (MMSI: 235073521), lief am 6.8. um 4.08 Uhr in der Brodick Bay in Arran auf Position 55 33 30 N, 005 05 31 W auf Grund. Das Arran CRT und das RNLI-Boot der Station in Arran gingen auf Standby. Ein anderer Kuter, die 'Bon Ami', nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn wieder frei. Die 'Auriga' konnte ihre Fahrt dann fortsetzen, und um 14.07 Uhr wurde die SAR-Operation beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlsystemschaden auf Tanker
(11.08.20) Auf dem dänischen Tanker 'Karina Theresa', 5706 BRZ (IMO: 9428451), kam es am 7.8. um 9.08 Uhr auf der Reise von Eastham nach Rotterdam mit einer 17-köpfigen Crew an Bord zu einem Schaden am Kühlsystem auf Position 50 44 43 N, 006 01 21 W. Die Crew konnte den Schaden reparieren, und um 12.30 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf. Es machte am 9.8. gegen 11 Uhr in Rotterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wakashio hat nicht mehr viel Zeit vor sich
(11.08.20) Tausende von Freiwilligen versuchten mit allen Mitteln auf Mauritius, das Öl des OBO-Carriers 'Wakashio' zu bekämpfen. das Korallenriffe, Mangrovenwälder und zahlreiche seltene Tier-Arten gefährdet. Die Regierung hat den Umweltnotstand erklärt. Doch die Furcht war groß, das in Kürze weitere Tausende Tonnen Treibstoff in Meer auslaufen werden.
Am 10.8. wurde klar, dass das Schiff jeden Moment auseinanderbrechen kann. Taucher stellten neue Rissen am Rumpf fest, die bis zum Boden reichten. Es waren deutliche Knarrgeräusche zu hören, die vom Arbeiten des angeschlagenen Schiffs zeugten, dem noch maximal zwei Tage gegeben wurden, ehe es dem Ansturm von Wind und Wellen vollends nachgibt.
Achterlich von Laderaum sieben war der Rumpf erkennbar eingeknickt. Während der vordere Schiffsteil schräg auf dem Riffdach lag, war das Achterdeck auf ebenem Kiel. Der Schlepper 'Boka Expedition' (IMO: 9358943) sollte das Wrack im Fall eines Auseinanderbrechens vor dem unkontrollierbaren Abtreiben sichern und blieb deshalb festgemacht. Das verbliebene Öl sollte in Tankcontainer auf Deck gepumpt und per Hubschrauber an Land gebracht werden. Am 10.8. jedoch mussten die Arbeiten wegen starker Winde und rauer See eingestellt werden. Es befanden sich noch 1.950 Tonnen Öl in den Tanks.
Zum Leichtern war die 'Mt. Elise' (IMO: 9612272) vor Ort im Einsatz. Zusätzlich sollte nun auch der Tanker 'Tresta Star' (IMO: 9869629) am Wettlauf gegen die Zeit teilnehmen. Die Taylor Smith Company stellte ein 5,000-Tonnesn-Schiff mit Pumpen und Schläuchen zur Verfügung.
Ölspuren wurden am Grande Rivière Sud Est, Trou d'eau Douce und sogar der Ilot Mangenie gefunden. Das schlechte Wetter trieb den Ölschlick immer weiter die Küste entlang. Frankreich sicherte Unterstützung zu und wollte ein Flugzeug und ein Marineschiff mit Experten und Material aus La Réunion schicken, das 230 Kilometer südwestlich von Mauritius liegt.
Der Inselstaat Mauritius mit rund 1,3 Millionen Einwohnern befindet sich vor der Küste Madagaskars im Indischen Ozean. Er ist bei Touristen wegen seiner Strände, Korallenriffe und reichhaltigen Tierwelt sehr beliebt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht saß vor Bermuda fest
(11.08.20) Am 10.8. lief die unter Cayman-Islands-Flagge registrierte Luxusyacht 'D'Natalin IV', 499 BRZ (IMO: 9683154), mit 21 Personen an Bord östlich des Eastern Blue Cut in Bermuda auf Grund. Der Kapitän erklärte aber keine Notlage und forderte keine Hilfe an. Die Crew tauchte am Rumpf und stellte dabei keine Schäden fest. Dennoch wurde vorsorglich ein Schlepper in Bereitschaft versetzt. Wie vom Kapitän erwartet, schwamm das Schiff aber nach einer Stunde mit der steigenden Flut wieder auf. Es konnte danach seine Fahrt mit eigener Kraft fortsetzen und warf bei Hamilton auf Position 32° 20.29' N 064° 41.31' W Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


10.08.2020

Ausflugsschiff unter Baum begraben
Ausflugsschiff unter Baum begraben
(Bild: Viadonau) Großbild klick!
Orth: Baum begrub Ausflugsschiff
(10.08.20) In der Nacht zum 6.8. stürzte unweit von Humers Uferhaus in Orth eine entwurzelte Pappel auf dem 20 Meter langen, österreichischen Ausflugsboot 'Tschaike', das dort am Donauufer lag, und drückte Teile der Holzkonstruktion unter Wasser. Mit vereinten Kräften leitete eine 15-köpfige Crew der Feuerwehr mit Experten von viadonau an dem beschädigten Ausflugsschiff den Räumungseinsatz ein, der nicht ohne Komplikationen verlief.
Nachdem mit den viadonau-Experten die Situation vor Ort eingeschätzt und die nötigen Einsatzschritte abgestimmt waren, führten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren von Orth, Mannsdorf, Rutzendorf, Obersiebenbrunn und Marchegg unter Spezialgerät heran. Mit Verstärkung von zwei Arbeitsbooten, zwei Rüstfahrzeugen, Unimog und Wechselladern mit Kran sollte sowohl land- als auch wasserseitig so rasch wie möglich eine sichere
Crew rettet sich
Crew rettet sich
(Bild: Viadonau) Großbild klick!
Lage hergestellt werden. Bei dem Versuch, einen großen Teil der Baumkrone zu sichern, kam es auf einem Arbeitsboot zu einem Motorausfall, und es wurde gegen das nahe Schiffscafé gedrückt.
Die hohe Strömungsgeschwindigkeit der Donau brachte das Boot schnell zum Kentern und drückte es unter das Schiffscafé. Alle fünf Insassen konnten sich aber retten. Das Boot wurde mittlerweile geborgen und wird in Deutsch-Altenburg repariert. Für die Bergungsarbeiten an der 'Tschaike' rückte nun ein Spezialkran aus Mistelbach unterstützt von einem zusätzlichen Ausrüstungsfahrzeug an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trockengefallenes Motorboot
Trockengefallenes Motorboot
(Bild: WSPI Brake) Großbild klick!
Elsfleth: Trockengefallenes Boot verlor Kraftstoff
(10.08.20) Am 9.8. kam es gegen 12:00 Uhr auf der Unterweser, in Höhe des Elsflether Sandes, zu einer Gewässerverunreinigung durch ein Sportboot. Die Besatzung des etwa acht Meter langen Bootes hatte vor dem Strand geankert und dabei die ablaufende Tide nicht beachtet. Dadurch fiel das Boot auf dem Strand trocken und neigte sich auf die Seite, sodass eine unbestimmte Menge Dieselkraftstoff durch die Tankentlüftung austrat.
Der austretende Kraftstoff konnte durch die Feuerwehr aufgefangen werden, kontaminierter Sand wurde von den Einsatzkräften aufgenommen. Mit auflaufendem Wasser kam das Boot wieder frei und konnte seine Fahrt mit eigener Kraft fortsetzen. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Brake dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarist nach Mericha abgeschleppt
(10.08.20) Am Morgen des 9.8. wurde vor Kythnos die mit 10 Personen besetzte 'Porto Kantia' durch eine Leine im Propeller manövrierunfähig. Die Hafenbehörde schickte die 'Georgios' zu Hilfe.Sie nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in den Hafen von Mericha auf Kythnos.
Die Fahrgäste waren wohlbehalten. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Amadeo II und Abou Karin I in Beirut
Amadeo II und Abou Karin I in Beirut
(Bild: Elsina Schepers) Großbild klick!
Satellit spürte gesunkene Rhosus in Beirut auf
(10.08.20) Mithilfe von Satellitenbilder konnte das Wrack des Frachters 'Rhosus', der die tödliche Ammoniumnitratfracht in den Hafen von Beirut brachte, unter Wasser liegend an der Außenmole des Hafens aufgespürt werden. Es liegt 90 Grad auf der Steuerbordseite und befindet sich vollständig unter Wasser. Da es aber die Schifffahrt nicht behindert, war es seit dem Untergang im Februar 2018 nicht mehr angefasst worden.

Seine letzte Reise hatte am 21.11.2013 um 11.27 Uhr in Beirut geendet. Der ehemalige Kapitän des Schiffes, Boris Prokoschew, sagte, er habe von anderen Seeleuten gehört, dass die 'Rhosus' 2015 oder 2016 gesunken sei. Diese Schätzung erwies sich aber als falsch.
Im September 2013 war das Schiff aus Batumi, Georgien, nach Mosambik ausgelaufen, aber der Kapitän wurde unterwegs zu einem Zwischenstopp in Beirut aufgefordert, um zusätzliche Fracht zu übernehmen. Prokoschew sagte, dass er zusätzliches Geld benötigte, um die Passage durch den Suezkanal zu bezahlen.
Anwälte der Gläubiger des Schiffes sagten, die zusätzliche Fracht sollte nach Jordanien transportiert werden. Die Hafenbehörden legten das 27 Jahre alte Schiff in die Kette nachdem sie mehrere Mängel festgestellt hatten. Dem Kapitän und einem Teil seiner Besatzung wurde befohlen, an Bord zu bleiben.
Die 'Rhosus' im Satbild
Die 'Rhosus' im Satbild
(Bild: Maxar Technologies) Großbild klick!
Am 7.8.2014, in dem Monat, in dem die Besatzung schließlich freigelassen wurde, gab es das letzte AIS-Signal. Die 'Rhosus' wurde sich selbst überlassen, und die libanesischen Behörden brachten ihre Ladung in ein Lagerhaus. Im Jahr 2015 wurde das Schiff 1.000 Fuß den Pier hinaufgebracht, wo es etwa drei Jahre lang liegen blieb.
Auf Satellitenbildern ist ein Schiff zu sehen, das den Abmessungen der 'Rhosus' entspricht. Mehrere Ladeluken standen offen und ließen erkennen, dass sich keine Fracht mehr darin befand. In das marode Schiff begann in der Folge Wasser einzudringen, am 16.2. begann es u sinken, und am 18.2.2018 lag es komplett unter Wasser. Mit Hilfe der Analyse von Satellitenbildern und Schifftrackingdaten konnte die Wrackposition nachgewiesen werden. Das Raumfahrtunternehmen Maxar, analysierte multispektrale Bilder, die Wasser durchdringen und gesunkene Objekte und Merkmale besser sichtbar machen können. Ansonsten blieb die 'Rhosus' aber außer Sicht und vergessen, bis ihre Fracht die Stadt und den Hafen Beiruts verwüstete.
Am 9.8. ging ein Team der italienischen Feuerwehr an Bord des Bunkertankers 'Amadeo II', der unweit des 43 Meter tiefen Kraters, den die Explosion gerissen hatte, von der dabei erzeugten Flutwelle auf den Kai geschleudert wurde. Das Schiff wurde völlig zerstört, und die verbrannte Rumpffarbe zeugte von der Hitzeeinwirkung.
Das Schiff entstand 1976 auf der Nordsøværftet in Ringkøbing für eine Partenreederei auf Ærø, als 'Arroi'. Später lief es als 'Limfjord' mi Heimathafen Aalborg. 1984 erwarb es die Herning Shippingund taufte es 'Pia Theresa'. 2006 erwarb es die norwegische Soltin Marine.
Die 'Pia Theresa' lief weiter für die Herning Shipping, bis sie 2008 an die Ardos Navigation Company Ltd. in Limassol verkauft wurde. 2014 wurde sie zur 'Arroi' und später zur 'Amadeo II' unter libanesischer Flagge. Am 17.7. erreichte sie letztmals Beirut.
Der libanesische Tierfrachter 'Abou Karim 1', 6628 BRZ (IMO: 7120768), der längsseits der 'Abou Karim 3', 10676 BRZ (IMO: 8003060) liegend langsam immer mehr Schlagseite entwickelt hatte, kenterte endgültig am 7.8. Nur noch die Backbordflanke ragte seither aus dem Hafenwasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot vor Rügen vor Untergang bewahrt
(10.08.20) Am 9.8. geriet westlich von Rügen eine Motoryacht in Seenot, nachdem es plötzlich zu einem starken Wassereinbruch gekommen war. Gegen 9.45 Uhr erfuhr das MRCC der DGzRS von der Notlage etwa 3,5 Seemeilen südöstlich von Barhöft. Der Mann und die Frau an Bord hatten die Leckage unweit der Tonne 47/63 festgestellt, und das Motorboot drohte zu sinken.
Wie sich später herausstellte, war dafür vermutlich ein defekter Kühlwasserschlauch verantwortlich. Die Wachleiter alarmierten umgehend die freiwilligen Seenotretter der Station Stralsund. Diese liefen bereits wenige Minuten später mit dem Seenotrettungsboot 'Hertha Jeep' aus. Als erstes vor Ort war das in der Nähe fahrende Zollboot 'Bad Zwischenahn', das sofort beim etwa zehn Meter langen Motorboot längsseits ging. Zwei Besatzungsmitglieder stiegen bei ruhiger See über und konnten mit einer Lenzpumpe den Wasserstand einigermaßen stabil halten.
Es drang jedoch weiterhin viel Wasser ins Bootsinnere ein. Mit dem Havaristen im Schlepp lief die 'Bad Zwischenahn' den Seenotrettern entgegen. Diese setzten sofort ihre leistungsstarke Lenzpumpe ein. Mit den beiden Pumpen gelang es den Rettungskräften schließlich, die nach wie vor gefährliche Lage auf dem Motorboot unter Kontrolle zu bringen.
Während die Besatzung des Zollbootes die beiden Wassersportler an Bord nahm und versorgte, nahmen die Seenotretter den Havaristen längsseits und zogen ihn in den Hafen der Marinetechnikschule (MTS) in Parow. Auf diese Weise hätten sie nötigenfalls direkt eingreifen können, falls sich die Situation auf dem Motorboot wieder verschlechtert hätte.
Die Wasserschutzpolizei Stralsund eskortierte den Schleppverband nach Parow. Dort wurde der Havarist unter einen Kran gelegt, der das Boot dann an Land hob.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Synne-AG 19' am Kran
Trawler 'Synne-AG 19' am Kran
(Bild: J.A. Rederiet) Großbild klick!
Trawler vor Hirtshals im dritten Anlauf geborgen
(1.08.20) Im dritten Anlauf gelang es den Bergern der J. A. Rederiet, das Wrack des norwegischen , 49 BRZ (MMSI:257805500) vor Hirtshals zu heben. Vorangegangene Versuche Mitte Juli und am 1.8. waren gescheitert. Beim ersten Anlauf war das Schiff, nachdem es bereits an der Wasseroberfläche und ausgepumpt war, beim Stabilisieren binnen einer Minute wieder gekentert und gesunken.
Am 1.8. vereitelte zu starke Strömung an der Untergangsstelle vor Hirtshals die erfolgreiche Bergung. Als am 7.8. das Kranschiff 'Sanne A' wieder in Stellung ging, herrschte ruhiges Wetter und nur schwache Strömung. So gelang es nicht nur, den Trawler zu heben, sondern auch, ihn am späten Abend in den Hafen von Hirtshals zu transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Getxo
(10.08.20) Der spanische Longliner 'Marhvin', 55, 2 BRZ (IMO: 2858803) sank am frühen Morgen des 10.8. rund 53 Meilen nördlich von Punta Galea. Das Schiff war Wochen auf Schwertfischfang gewesen und wollte jetzt nach Santoña zurückkehren, um den Fang dort am 11.8. anzulanden. Doch bei den Vorbereitungen zur Rückkehr kam es zu einem Wassereinbruch, und es musste Mayday funken.
Das MRCC in Bilbao koordinierte eine SAR-Operation und mobilisierte das SAR-Schiff 'Salvamar Alcyone', den Helimer 206-Helikopter und einen anderen Kutter, die 'El Nuevo Salvador', der sich in der Nähe befand.
Dieser versuchte, das Schiff der Kollegen mit seinen Lenzpumpen über Wasser zu halten. Währenddessen gingen fünf der acht Crewmitglieder in eine Rettungsinsel. Der Skipper, der Maschinist und ein weiterer Mann blieben an Bord, um zu versuchen, das Schiff zu halten.
Gleichzeitig bereiteten sie sich aber auch auf das Verlassen vor für den Fall, dass die Situation sich verschlechterte. Dies war am frühen Morgen der Fall. Die drei gingen ebenfalls in eine Insel und erreichten die 'Nuevo Salvador Padre' um 1:11 Uhr.
Währenddessen verschwand 'Marhvin' unter den Wellen. Als die 'Salvamar Alcyone' eintraf, übernahm sie die Schiffbrüchigen. Sie wurden um 6.45 Uhr unversehrt im Hafen von Santoña abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Schwergutfrachter 'Imke'
Archivbild Schwergutfrachter 'Imke'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Schwergutfrachter Bremer Reederei lief in Ogdensburg auf Grund
(10.08.20) An 8.8. um 18.30 Uhr lief der unter Malta-Flagge registrierte Schwergutfrachter 'Imke', 11473 BRZ (IMO: 9501899), der Harren Shipmanagement GmbH in Bremen beim Ansteuern des Hafens von Ogdensburg auf dem St. Lawrence Seaway auf Grund. Er war mit einer Ladung Windturbinen-Rotoren aus Montreal gekommen. Im schmalen Zufahrtskanal, der durch starke Strömungen schwierig zu navigieren ist, kam der 133 Meter lange und 23 Meter breite Frachter vom Kurs ab und fuhr sich fest.
Am 9.8. gegen 22 Uhr wurde aus Montreal, Québec, ein Schlepper zu Hilfe gerufen. Er konnte den Havaristen wieder flottmachen. Anschließend legte er an der Hafenmole von Ogdensburg an. Es gab keine Umweltschäden, aber vermutlich war das Heck des Schiffs bei der Havarie beschädigt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


OBO-Carrier 'Wakashio'
OBO-Carrier 'Wakashio'
(Bild: Gwendoline Defente) Großbild klick!
Gestrandeter Erzfrachter droht auseinanderzubrechen
(10.08.20) Die Lage des OBO-Carriers 'Wakashio' vor Pointe d'Esny hat sich weiter verschlechtert. Nachdem sich die Risse im Rumpf aufgeweitet haben, wuchs die Sorge, dass er in zwei Teile brechen würde und damit eine noch größere ökologische Katastrophe auslösen könnte auf der Insel Mauritius. Zeitweilig war es den Bergern gelungen, den Ölausfluss zu stoppen.
Am Abend des 9.8. war der beschädigte Tank leer. 510 Tonnen konnten entfernt werden und ein Teil des Schweröls wurde in die zwei noch intakten Tanks umgepumpt werden. Tankcontainer wurden an Deck mit Öl gefüllt und dann auf den Bunkertanker 'Tresta Star' (IMO: 9869629), ein flachgehendes Schiff, das längsseits gehen konnte, verladen.
Weiterhin machten aber 2,5 Meter hohe Wellen den Einsatz kompliziert, und die Wetterprognose war nicht günstig. In der Nacht zum 9.8. vergrößerten sich die bestehenden Risse. Sie verliefen über die gesamte Rumpfhöhe, und auch an Deck klafften nun Spalten.
Tagsüber am 9.8. schwärmten tausende Insulaner aus, um zu versuchen, die Verschmutzung mit den ihr zu Verfügung stehenden Mitteln aufzuhalten. Sie stellten aus Hanf und Stoff schwimmende Dämme her. Andere, ausgestattet mit Masken und Gummihandschuhen, versuchten, das Öl in Eimern zu sammeln.
Bei der Auswertung von Bildern von Winward, einem Unternehmen für Satellitendatenanalyse, stellte sich heraus, dass die 'Wakashio' am 23.7., zwei Tage vor der Strandung, gegen 23 Uhr in die Gewässer von Mauritius eingelaufen war. Sie lief mit einer Geschwindigkeit von 11 Knoten und wurde nicht langsamer, bis ihre Reise auf den Riffen endete.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Simon Issac-RX 43' im Seitschlepp
'Simon Issac-RX 43' im Seitschlepp
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Kutter nach Whitstable/GB abgeschleppt
(10.08.20) Ein 30 Fuß langer Fischtrawler mit zwei Mann an Bord geriet am Nachmittag des 9.8. in Schwierigkeiten, nachdem die Maschine Probleme bereitete. Die 'Simon Issac-RX 43' funkte einen Notruf, und das RNLI-Boot aus Whitstable, das RIB 'Lewisco', kam zu Hilfe.
Der Havarist, der zu den Fischgründen unterwegs gewesen war, trieb 2.5 Meilen vor dem Hafen. Die Seenotretter nahmen den Havaristen mit ihrem verhältnismäßig kleinen Boot längsseits und schleppten ihn so nach Whitstable zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sank vor Bean Point
(10.08.20) Am 9.8. rettete die US Coast Guard die zweiköpfige Crew einer 35 Fuß langen Motoryacht, die zwei Meilen westlich von Bean Point, Florida, Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard Saint Petersburg fing einen Notruf der beiden an Bord der 'Last Lap' auf und schickte ein 45-Fuß-Boot zu Hilfe. Auch ein Boot des Manatee County Sheriff Office kam zu Hilfe.
Die beiden Schiffbrüchigen wurden unversehrt von ihrem übers Heck sinkenden Boot abgeborgen und von der Coast Guard zur Station Cortez gebracht. Der Eigner sollte die Bergung des Wracks in die Wege leiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportkutter vor Anacapa Island in Flammen
(10.08.20) Am Morgen des 9.8. geriet nahe Anacapa Island ein 25 Fuß langes Sportfischerboot in Brand. Die vierköpfige Crew setzte um 9.30 Uhr einen Notruf an die U.S. Coast Guard ab. Ein anderes Boot nahm sie an Bord, während die Feuerwehren aus Ventura und Los Angeles County anrückten.
Die Geretteten wurden in Channel Islands Harbor medizinisch betreut, und eine Person kam ins St. John's Regional Medical Center. Ihr Schiff konnte nach Abschluss der Löscharbeiten abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wer war der Saboteur von Cochem?
(10.08.20) Die Polizei in Cochem versuchte immer noch herauszubekommen, wer am 9.8. gegen 04:30 Uhr dafür gesorgt hatte, dass zwei Fahrgastschiffe führerlos auf der Mosel trieben und für einen Einsatz der Wasserschutzpolizei und verschiedener Feuerwehren der Region Cochem.
Unbekannte Täter hatten zwei Fahrgastschiffe, die an der linken Moselseite festgemacht waren, gelöst. Beide trieben anschließend durch eine Brückendurchfahrt, wobei die 'Stadt Bonn' (MMSI: 211513730) mit dem am rechten Ufer festgemachten Flusskreuzfahrtschiff 'Calypso' (MMSI.: 244690027) und das zweite mit einer Sportbootanlegestelle auf der linken Moselseite kollidierte.
In beiden Fällen entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Beide Fahrgastschiffe konnten durch die örtliche gegen 04.45 Uhr gesichert werden. Durch ein weiteres Fahrgastschiff wurden beide Ausreißer wieder an ihre Liegeplätze zurückgeschleppt.
Neben der Wasserschutzpolizei Koblenz waren 37 Kräfte der Feuerwehr Cochem und weiterer Wehren, sowie vier Kräfte der Polizeiinspektion Cochem im Einsatz. Die 'Calypso' konnte die Weiterfahrt nach Bernkastel-Kues trotz leichter Schäden am Steuerbord-Vorschiff planmäßig antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verpuffung auf Sportboot auf Main
(10.08.20) Im Mainkurhafen/Sportboothafen kam es am 9.8. zu einer Verpuffung in einem Sportboot. Dabei wurden fünf Personen überwiegend leicht verletzt. An dem Boot entstand durch den Brand im Bereich des Motorraumes ein erheblicher Sachschaden.
Die Schwimmfähigkeit war jedoch nicht beeinträchtigt; ein Austritt von Betriebsmitteln fand nicht statt. Die Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizeistation Frankfurt dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fischfrachter
(10.08.20) An 9.8. um 14.40 Uhr brach vor Burra Isle ein Feuer im Maschinenraum des norwegischen Fischtransporters 'Ocean Aquila' aus. Dabei wurde niemand verletzt. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der SAR-Helikopter der Shetlands überwachte den Havaristen. Das RNLI-Boot aus Aith lief ebenfalls aus. Am Abend wurde der Fischfrachter zum Hafen von Scalloway abgeschleppt. Die Ocean Farm Services mit Sitz auf den Shetlandinseln hatten im Januar das ehemalige Sølvtrans-Schiff 'Ronja Skye' übernommen, das dann in 'Ocean Aquila' umbenannt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Lowestoft geschleppt
(10.08.20) Am 8.8. funkte ein Einhandsegler auf einer 26 Fuß langen Segelyacht einen Notruf, nachdem um 19.10 Uhr der Motor vor der Küste von Suffolk ausgefallen war. Ein Windpark-Versorger ging auf Standby, biss das RNLI-Boot aus Lowestoft, die 'Patsy Knight' vor Ort eintraf.
Der Skipper sagte, er sei aus Shotley ausgelaufen, doch unter Segel kam er nicht mehr voran, und der Versuch, den Motor zu starten, blieb erfolglos.
Sein Boot dümpelte 3,5 Meilen vor Covehithe, als er die Coastguard um Assistenz bat. Die Yacht wurde dann in die sieben Meilen entfernte RNSYC Marina geschleppt. Um 21.15 Uhr wurde er dort vom Lowestoft Coastguard Rescue Team erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kieler Hafenfähre hatte Premiere als Schlepper
(10.08.20) Am 8.8. kam es auf dem 22 Meter langen, deutschen Schoner 'Zuversicht' (MMSI: 211350830) im Kieler Hafen zu einem Maschinenausfall, und er bat um Hilfe beim Einschleppen an seinen Liegeplatz im Germaniahafen in der Hörn. Da die Schlepper der nahen Schlepp- und Fährgesellschaft für diesen Einsatz übermotorisiert gewesen wären, wurde die Hafenfähre 'Schwentine' für diesen Zweck eingesetzt, die dienstfrei am Kai lag. Sie nahm den Havaristen längsseits und bugsierte ihn durch die Enge der Dreifeld-Zugklappbrücke am Bahnhofskai an seinen Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


09.08.2020

Kutter 'Angel' wird abgeschleppt
Kutter 'Angel' wird abgeschleppt
(Bild: KNRM) Großbild klick!
Zwei Kutter nach Breskens eingeschleppt
(09.08.20) Am 6.8. wurde das Retttungsboot 'Zeemanshoop' der KNRM-Station in Breskens zweimal zu Schiffen mit Maschinenproblemen gerufen. Am Nachmittag kam es zu Schwierigkeiten mit der Treibstoffversorgung auf dem Kutter 'Angel', der sich mit einigen Fischern aus Breskens unweit des Windparks Borsele befand. Sie kontaktierten die holländische Coastguard, die zunächst das Rettungsboot 'Uly' aus Westkapelle alarmierte.
Es nahm den Havaristen zunächst auf den Haken und zog ihn aus der Gefahrenzone. Es wurde unterdessen vereinbart, dass die 'Zeemanshoop' ihn später übernehmen und in den Hafen ziehen sollte. Um 14.30 Uhr liefen die Seenotretter aus, und bei Geul van de Walvisstaart lösten sie die Crew aus Westkapelle ab.
Im Hafen von Breskens wurde der Kutter unter Führung des Hafenkapitäns an seinen Liegeplatz gebracht. Um 18.30 Uhr dann kam es auf einem anderen Kutter bei der Tonne 'Het Veer' zu Maschinenproblemen. Die 'Zeemanshoop' setzte einen Mann an Bord ab, der half, eine Schleppverbindung herzustellen. Dieser Kutter wurde dann an der Bunkerstation der Marina in Breskens festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


OBO-Carrier 'Wakashio' vor Mauritius
OBO-Carrier 'Wakashio' vor Mauritius
(Bild: Maxar) Großbild klick!
Über 1000 Tonnen Öl ausgelaufen, Umweltnotstand auf Mauritius
(09.08.20) Über 1,000 Tonnen der insgesamt etwas 3.800 Tonnen Öl sind bis zum 9.8. aus dem am 25.7. bei Mahébourg gestrandeten OBO-Carrier 'Wakashio' vor Mauritius ausgeflossen. Schlechtes Wetter vereitelte alle Versuche der Ölbergung oder auch Versuche, Ölsperren auszulegen. Der Premierminister von Mauritius rief einen Notstand aus und bat Frankreich, das Militärbasen auf La Réunion hat, um Hilfe. Die Reederei Mitsui OSK Lines entschuldigte sich für das von ihr angerichtete Desaster. Wieso das Schiff auf der Insel landete, ist immer noch rätselhaft.
Öl trieb unterdessen in die Buchten von Amourettes, Deux Frères, Quatre Soeurs und den Vieux Grand Port. Dort und im Rivière des Créoles, füllten Freiwillige etliche Fässer mit Öl-Wasser-Gemisch und versuchten, Schlimmeres zu verhindern.
OBO-Carrier 'Wakashio' vor Mauritius
OBO-Carrier 'Wakashio' vor Mauritius
(Bild: Jean Garrett) Großbild klick!
In Falaise Rouge stellten sie mehrere hundert Meter lange Barrieren aus Stroh her. Mauritius hat keine hinreichenden Kapazitäten, um mit einem solchen Unfall umzugehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler in Cherbourg havariert
(09.08-20) Der französische Trawler 'Souviens Toi-CH.518388', 107,56 BRZ (IMO: 8116609), hatte am 6.8. einen Ausfall der Hauptmaschine und der Bordhydraulik. Er trieb manövrierunfähig auf die Zentralmole des Haupthafens von Cherbourg-en-Cotentin zu. Das CROSS Jobourg wurde gegen 23.30 Uhr alarmiert und schickte den Notfallschlepper 'Abeille Liberté' sowie einen Cayman-Helikopter der Marinebase in Maupertus, der auf einem Trainingsflug in der Nähe war, zu Hilfe.
Um 23.35 Uhr gelang es der Crew, die Maschine wieder zu starten und sich aus der Gefahrenzone zu entfernen, von der sie nur noch 300 Meter entfernt gewesen war. Der Trawler machte dann, eskortiert von der 'Abeille Liberté', eine Testfahrt, um die Funktionsfähigkeit der Maschine zu prüfen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Arklow Marsh'
Archivbild Frachter 'Arklow Marsh'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenausfall bei Kudensee
(09.08.20) Am 8.8. um 8.03 aUhr kam es auf dem irischen Frachter 'Arklow Marsh', 9758 BRZ (IMO: 9440253), der auf der Reise von Dünkirchen nach Ust-Luga war, zu einem Maschinenschaden während des ostgehenden Transits des Nord-Ostsee-Kanals. Das Schiff befand sich auf Höhe der Fährstelle Kudensee und vermochte noch die dortige Weiche erreichen.
Nach einer Reparatur konnte es die Fahrt fortsetzen und passierte die Kanalschleusen in Kiel schließlich am 9.8. um acht Uhr. Es sollte am 11.8. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Cherbourg abgeschleppt
(09.08.20) 14 Kilometer vor La Hague geriet am 8.8.um 19.30 Uhr die 10 Meter lange, französische Segelyacht 'Yazou' durch einen Maschinenschaden. Der Skipper bat das CROSS Jobourg um Assistenz. Das Rettungsboot 'Mona-Rigolet' der SNSM-Station Goury kam zu Hilfe und erreichte die Yacht acht Meilen nordwestlich vom Pointe de la Hague.
Es setzte zwei Rettungsmänner an Bord ab, die dabei halfen, eine Schleppverbindung herzustellen. Dann wurde die Yacht nach Cherbourg gezogen und dort um 23 Uhr sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Stenaca II-CN.930745'
Trawler 'Stenaca II-CN.930745'
(Bild: Premar Manche) Großbild klick!
Trawler strandete bei Vierville-sur-Mer
(09.08.20) Der französische Trawler 'Stenaca II-CN.930745', 45,22 BRZ (MMSI: 227257670), aus Courseulles-sur-Mer lief am 8.2. gegen zwei Uhr am Fuß der Bessin-Klippen nahe Pointe de la Percée nordwestlich von Vierville-sur-Mer auf Grund. Dire dreiköpfige Crew blieb unversehrt und wurde vom SNSM-Boot der Station Grandcamp-Maisy abgeborgen. Der Rumpf des Trawlers war intakt geblieben.
Der Semaphor der Marine überwachte die Lage in Hinblick auf mögliche Verschmutzungen bis zur Bergung. Diese wurde von den Seenotrettern gegen 12 Uhr mit der Flut angegangen. Es gelang, den Havaristen freizuschleppen, der danach mit eigener Kraft seinen Heimathafen ansteuern konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Moss evakuiert
(09.08.20) Am 8.8. kam es zu einer starken Rauchentwicklung auf einer Motoryacht vor Moss. Neben der Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen war auch das NSSR-Rettungsboot 'Elias - RS 159' der örtlichen Station vor Ort im Einsatz. Die Bootsfahrer wurden von Bord abgeborgen. Dann ging ein Mann unter Atemschutz an Bord und prüfte die Lage.
Dann wurde der Havarist von den Seenotrettern auf den Haken genommen und abgeschleppt. Die Bootsfahrer wurden zuvor medizinischer Betreuung übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Barcelona gestrandet
(09.08.20) In der Nacht zum 9.8. lief die 70-Tonnen-Motoryacht vor dem Strand von Náutico de Premia auf Grund. Auf den Notruf der Crew hin mobilisierte Salvamento Marítimo das SAR-Boot 'Salvamar Mintaka' (MMSI: 224520520) der Station in Barcelona.
Es gelang ihr, den Havaristen freizuschleppen und in den Hafen zu bugsieren. Die Operation wurde koordiniert vom MRCC in Barcelone, und auch die Feuerwehr war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei Schanghai
(09.08.20) Der 141 Meter lange, chinesische Frachter 'Hong Pu 89' (MMSI:412760570), geriet von Fuzhou kommend am 7.8. gegen 20 Uhr außer Kontrolle und kam nach Steuerbord vom Kurs ab, als er den Huangpu River im Xuhui Distrikt von Schanghai flussaufwärts lief. Er landete in der Uferbefestigung, die ebenso wie das Schiff selbst beschädigt wurden.
Nach einer Schadensuntersuchung wurde der Frachter wieder in tiefes Wasser bugsiert. Er machte gegen 23 Uhr in Schanghai fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Port Harcourt
(09.08.20) Dem liberianischen Bulkcarrier 'Pluto', 19785 BRZ (IMO: 9432531), misslang sein Einlaufmanöver nach Port Harcourt am 6.8. gründlich. Als das Schiff achteraus laufend seinen Liegeplatz ansteuern wollte, krachte es gegen den Steuerbordbug des dort seit dem 27.7. am Kai liegenden, montenegrinischen Bulkcarriers 'Budava' ,24288 BRZ (IMO: 9693501) in Port Harcourt on Aug 6, 2020. Dessen Bug wurde aufgerissen und eingebeult.
Einige der Trossen brachen, als das Schiff weggeschoben wurde. Er verließ den Hafen am 9.8. um 15.30 Uhr und ging auf der Reede des Bonny River vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre vor Ouranoupolis havariert
(09.08.20) Der griechischen Fähre 'Agia Anna', 247 BRZ (IMO: 8989513), geriet am Morgen des 9.8. ein Teil der Kette des Backbordankers in den Backbord-Propeller, als sie aus dem Hafen von Ouranoupolis auslaufen wollte. An Bord befanden sich 16 Passagiere und zwei Fahrzeuge. Nachdem ein Taucher den Propeller befreit hatte, konnte das Schiff zurück in den Hafen laufen.
Dort wurden Fahrgäste und Autos abgesetzt und mit einer anderen Fähre weitertransportiert. Die 'Agia Anna' wurde mit einem Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragflächenboot humpelte nach Piräus
(09.08.20) Am Nachmittag des 7.8. kam es auf dem griechischen Hydrofoil 'Flying Dolphin XIX', 162 BRZ (IMO: 8623365), zu einem Maschinenschaden, als es von Spetses nach Hydra unterwegs war. Das Schiff erreichte den Hafen von Piräus, wo die 63 Fahrgäste abgesetzt wurden. Es wurde mit einem Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht vor Roc verunglückt
(09.08.20) Am 8.8. um 20.15 Uhr geriet das Motorboot 'Laguna' in Schwierigkeiten und steuerte auf die Felsen unterhalb des Semaphors von Roc zu. Das CROSS Jobourg wurde von dort alarmiert und strahlte ein Mayday-Relay aus. Um 20.22 Uhr lief das Boot auf die Felsen und kenterte.
Die drei Crewmitglieder landeten in der See. Das CROSS schickte einen Dragon 50-Hubschrauber des Zivilschutzes, ein Löschboot und das SNSM-Boot aus Granvile. Um 2047 Uhr wurden die Schiffbrüchigen von einem Boot, das das Mayday-Relay aufgefangen hatte, unversehrt aufgenommen und nach Granville gebracht. Der Hubschrauber überflog die Unglücksstelle und stellte keine Ölverschmutzungen fest. Das Rettungsboot zog das Wrack um 21.45 Uhr auf den Strand von Plat Gousset
Quelle:Tim Schwabedissen


Betrunkener Skipper setzte Yacht bei Schülp in Kanalböschung
(09.08.20) Am 8.8. um 00:03 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei eine Havarie auf Höhe von Kilometer 60 des Nord-Ostsee-Kanals gemeldet. Die Wasserschiffspolizei leitete den Notruf an die IRLS Mitte weiter, die dann die Feuerwehr Rendsburg zur Amtshilfe alarmierte. Ein Segelboot war auf Höhe Höhe Rendsburg in die Kanalböschung gelaufen.
Da anfangs noch unklar war, wo genau es sich befand, fuhr die Feuerwehr die Kanalstrecke Richtung Breiholz ab. Das havarierte Boot wurde dann auf der Südseite der Wasserstraße lokalisiert. Die Einsatzkräfte machten sich auf den Weg dorthin. Ein Rettungsboot der Feuerwehr wurde zu Wasser gelassen um die Personen vom Boot zu retten.
Das Boot wurde dann an der Rendsburger Kanalfähre 'Küstrin' (MMSI: 211440340) festgemacht und zur Saatsee-Werft der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung gebracht. Der Nord-Ostsee-Kanal war für den Schiffsverkehr nicht gesperrt, aber die Schiffe mussten die Stelle langsam passieren. Die drei Personen wurden durch den Rettungsdienst behandelt, brauchten aber nicht mit ins Krankenhaus. Bei dem Bootsführer ergab die Atemalkoholprüfung einen Wert von 2,13 Promille. Es wurde eine Blutprobe durch die eingesetzten Beamten der Wasserschutzpolizei angeordnet und auf dem Polizeirevier Rendsburg entnommen.
Der Sportbootführerschein wurde sichergestellt und eine Strafanzeige gefertigt. Die Wasserschutzpolizei hat die Havarie aufgenommen und führte weitere Ermittlungen durch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderhaus verletzte Schiffsführer schwer
(09.08.20) Am 7.8. gegen 14 Uhr kam es auf dem deutschen Binnenschiff 'Ohre', 1129 ts (MMSI: 211618730), zu einem Unfall, als es sich auf dem Mittellandkanal zwischen Engterstraße und Osnabrücker Straße in Bramsche befand. Der 64-jährige Schiffsführer hatte sein Ruderhaus verstellen wollen, als ein Stahlseil riss und es absackte. Der Mann wurde schwer an Kopf und Rücken getroffen und in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Der Rudergänger setzte einen Notruf ab und manövrierte das Schiff ans Ufer. Die Wasserschutzpolizei nahm die Ermittlungen auf, nachdem es in Bramsche fest war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekannte warfen Fahrgastschiffe los
(09.08.20) Unbekannte warfen in der Nacht zum 9.8. zwei in Cochem vertäute Fahrgastschiffe los. Diese trieben hieraufhin ab und kollidierten mit einem am rechten Ufer liegenden Fahrgastschiff sowie einer am linken Ufer befindlichen Sportbootanlegestelle. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Beide Schiffe konnten durch die Feuerwehr gesichert und anschließend durch den Eigner an ihre Liegeplätze geschleppt werden. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Täter auch die Festmacherleinen der Fähre Cond/Klotten zu lösen versucht hatten, was jedoch misslang. Sie dürften über die verschlossene Tür geklettert oder aber durch die Mosel zum Steiger geschwommen sein. Als Tatzeit wurde der Zeitraum von ein bis 3.30 Uhr angenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


07.08.2020

Motorboot
Motorboot sinkt
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Motoryacht vor Capo Cavallo gesunken
(07.08.20) Vor Capo Cavallo in Sardinien lief am 5.8. eine Motoryacht auf die Felsen auf. Sie hatte dabei eine Fahrt von 18 Knoten. Sie saß eine Zeitlang mit dem Bug aus dem Wasser ragend auf Grund. Als sie sich wieder von den Steinen löste, begann sie aufgrund der schweren Bodenschäden übers Heck zu sinken. Augenblicke später versank sie wenige Meter vor der Küste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Express Samina
Archivbild Express Samina
(Bild: Peter J. Fitzpatrick) Großbild klick!
Paros: Öl aus Express Samina soll entfernt werden
(07.08.20) Am 5.8. traf sich der griechische Schifffahrtsminister Yiannis Plakiotakis mit dem Bürgermister von Paros, Markos Kovaios mit weiteren Behördenvertretern auf der Insel, um Pläne, das Wrack der Fähre 'Express Samina', 4455 BRZ (IMO: 6613548), zu bergen, zu diskutieren. Die Entscheidung, das Schiff hochzuholen, wurde im Juli bekanntgemacht, nachdem es zu neuen Ölaustritten aus Rissen im Rumpf gekommen war. Nach dem Treffen sagte Plakiotakis, der Prozess der Entfernung der Ölreste im Wrack sei bereits im Gange. Die Bergung würde vorbereitet. Eine Zeitschiene gab es aber nicht.
Die 'Express Samina' war am 26.9.2000 und gesunken. Sie war auf dem Weg nach Parikia auf Paros, als sie mit dem der Insel vorgelagerten Portes-Felsen kollidierte. 82 der 533 Menschen, die an Bord waren, kamen ums Leben. Stürmischer Wind von 7 bis 8 Beaufort erschwerte die Rettungsarbeiten, an denen Fischerboote, Schiffe der griechischen Küstenwache und auch Schiffe und Hubschrauber der Royal Navy teilnahmen.
Taucher am Wrack der Express Samina
Taucher am Wrack der Express Samina
(Bild: Naxos Diving Center) Großbild klick!
Der Kapitän des Schiffes, der sich zum Unglückszeitpunkt ein Fußballspiel angesehen haben soll, und vier Besatzungsmitglieder wurden nach dem Unglück festgenommen. Der 62-jährige Reeder nahm sich infolge des Unglücks im November 2000 das Leben. 2006 wurden fünf Besatzungsmitglieder wegen Totschlags und Fahrlässigkeit zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Wrack, das auf der Steuerbordseite zwischen 18 und 36 Metern Tiefe liegt, ist heute ein beliebter Tauchspot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Touristenboot vor Mykonos havariert
(07.08.20) Am Nachmittag des 5.8. wurde die Hafenbehörde von Mykonos informiert, dass das Touristenboot 'Akuacholik' durch einen Gegenstand im Propeller mit vier Fahrgästen an Bord nördlich von Rhenia manövrierunfähig geworden war. Die unter Zypern-Flagge laufende Luxusyacht 'Paris' (MMSI: 209131000) kam zu Hilfe und übernahm die Fahrgäste in einem Tenderboot.
Sie wurden auf eines von zwei Patroullienbooten der Coastguard, die ebenfalls assistierten, übergesetzt und nach Mykonos gebracht. Ein Schlepper nahm den Havaristen dann auf den Haken und zog ihn ebenfalls dorthin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tiertransporter 'Abou Karim 1'
Tiertransporter 'Abou Karim 1'
(Bild: Elsina Schepers) Großbild klick!
Frachter mit Ammoniumnitratladung selbst gesunken
(07.08.20) Der libanesische Speiseöltanker 'Amadeo II', 563 BRZ (IMO: 7423990), der unweit des explodierten Lagerhauses in Beirut aufgelegt gewesen war, wurde bei der Detonation schwer beschädigt und in kritischem Zustand. Das Wrack wurde von der Wucht der Explosion an Land gehoben, wo sich herausstellte, dass es fast komplett auseinandergerissen worden war.
Am 6.8. begann sich einer der zwei schwer beschädigten Tiertransporter, die neben dem Lagerschuppen festgemacht gewesen war, die libanesische 'Abou Karim 1', 6628 BRZ (IMO: 7120768), sich nach Steuerbord auf die benachbarte 'Abou Karim 3', 10676 BRZ (IMO: 8003060), überzulegen und zu sinken.
Der in Sierra Leone registrierte Frachter 'Mero Star', 3780 BRZ (IMO: 8321682), meldete unterdessen, dass die Ladung in gutem Zustand geblieben war. Das Schiff war gerade dabei, 5.000 Tonnen Weizen aus der Ukraine zu löschen, als der wenige 100 Meter entfernte Lagerschuppen in die Luft flog. Zwei syrische Crewmitglieder wurden allerdings schwer, weitere leicht verletzt.
Speiseöltanker 'Amadeo II' an Land gehoben
Speiseöltanker 'Amadeo II' an Land gehoben
(Bild: David Carde) Großbild klick!
Der aufgegebene Frachter 'Rhosus', der die verhängnisvolle Ladung nach Beirut brachte, sank bereits vor geraumer Zeit im Hafenbereich. Dies ging aus einem Brief eines Rechtsanwalts an den einstigen Kapitän Boris Prokoshev, heute 70, im Mai 2018 hervor. Er war 2013 auf der Brücke des Schiffs, als das mit 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat von Georgien nach Mosambik laufende Schiff Order erhielt, Beirut anzusteuern, um dort schweres Baugerät für Aqaba aufzunehmen.
Doch der Kapitän hatte von vornherein Sorgen wegen dessen Gewichts. Es handelte sich um Bagger und Roadtrucks, die auf den Ladeluken gestaut wurden. Diese begannen aber nachzugeben, und es wurde entschieden, das Risiko größerer Schäden nicht einzugehen.
Frachter
Frachter 'Rhosus' in Beirut
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Während des folgenden Rechtsstreits blieben der Kapitän und drei Crewmitglieder ohne Heuer zu bekommen 11 Monate auf dem Schiff. Es gab nur begrenzt Versorgung mit Nahrung. Als sie endlich von Bord konnten, wurde die hochexplosive Ladung gelöscht, die beim Düngerhersteller Rustavi Azot LLC, produziert worden und für die Fabrica de Explosivos in Mosambik bestimmt gewesen war. Hätte es nicht diesen Zwischenstopp gegeben, wäre Beirut jetzt nicht in Schutt und Asche gelegt worden.
18 Personen wurden inzwischen im Zusammenhang mit der achtlosen Lagerung verhaftet und verhört, darunter Zolloffiziere, Hafenarbeiter und auch der Hafenchef Hassan Koraytem. Es hatte mehrfach Bitten gegeben, das Material wegzuschaffen, doch nichts geschah. Die Fracht sollte eigentlich versteigert werden, blieb dann aber sich selbst überlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des deutschen U-Boots 'UC-47'
Wrack des deutschen U-Boots 'UC-47'
(Bild: Tolmount Development) Großbild klick!
Deutsches U-Bootswrack vor Yorkshire untersucht
(07.08.20) Das Wrack des deutschen U-Boots 'UC-47' ist erstmals seit seinem Untergang 1917 mit Scans und Videokameras intensiv untersucht worden. Dabei wurde ein großes Loch im Rumpf an Backbordseite entdeckt, das von einem Schiff der britischen Marine herrührt. Die Untersuchung wurde vom Unterwasserarchäologen Dr Rodrigo Pacheco-Ruiz der University of Southampton, zusammen mit den Offshorefirmen MMT und Reach Subsea im Auftrag der Tolmount Development im Rahmen der Vorbereitungen für die Verlegung einer neuen Pipeline in der Nordsee 20 Meilen vor Yorkshire, England, durchgeführt.
Mit ROVs und geophysikalischer Ausrüstung wurde das in 50 Metern Tiefe liegende Wrack im Detail inspiziert. Es war erstaunlich gut erhalten. Trümmer, darunter ein Torpedorohr, lagen um den Rumpf herum.
Das Boot hatte mehr als 50 Schiffe versenkt, als es am 18.11.1917 sein Schicksal ereilte. Das Patroullienboot HMS 'P-57' der Royal Navy überraschte es an der Wasseroberfläche. Es wurde erst gerammt und dann mit einer Wasserbombe zerstört. Das U-Boot ging mit der gesamten Crew verloren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Burela eingeschleppt
(07.08.20) Am Morgen des 6.8. wurde der 22 Meter lange, spanische Trawler 'Virxe dos Milagros' (MMSI: 224180580), mit einer 10-köpfigen Crew an Bord eine Meile nördlich von Estaca de Bares durch einen Maschinenschaden manövrierunfähig und bat um Assistenz. Salvamento Marítimo schickte das SAR-Boot 'Salvamar Alioth' (MMSI:224300690) der Station in Burela zu Hilfe. Es nahm den in der See treibenden Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in den dortigen Hafen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Cam Ranh abgeschleppt
(07.08.20) Auf dem mongolischen Containerfrachter 'Promote', 6543 BRZ (IMO: 9159309), kam es am 6.8. zu einem Maschinenausfall östlich von Cam Ranh (Khánh Hòa Provinz) fünf Meilen von Hon Chut entfernt. Das Schiff war unterwegs mit einer 20-köpfigen Crew von Ho Chi Minh City nach Hai Phong. Das Marinekommando schickte den Schlepper 'Tàu 991' vom Militärhafen in Cam Ranh, das den Havaristen abschleppen sollte.
Es erreichte ihn gegen 17 Uhr. Der Frachter war mit 1,5 Knoten auf Drift und befand sich auf Position 109° 18'24" N 110° 45'36" E. Er wurde auf den Haken genommen und erreichte gegen 22 Uhr einen sicheren Ankerplatz bei Dong Kinh in den Gewässern von Phan Ranh. Hier erhielt er technische Assistenz, um die Hauptmaschine wieder zum Laufen zu bekommen. Am 7.8. war der Schaden behoben, und das Schiff erreichte den Dinh Vu Container Terminal in Hai Phong.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leiche in Toilette entdeckt
(06.08.20) Im Wrack der Fähre 'Raja 4', die am 1.8. auf dem Weg von Koh Samui nach Don Sak vor Thailand, sank, fanden Taucher am 6.8. eine weitere Leiche. Sie entdeckten den Körper einer Frau in einem Toilettenraum. Da aber die Toilettentür zu klein und der Körper durch Verwesung bereits zu aufgedunsen war, konnten sie ihn nicht bergen. Die Suche nach den zwei noch vermissten Crewmitgliedern wurde wegen schlechter Sicht unter Wasser und stürmischer See eingestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mikronesisches Fährschiff wartet mit Generatorschaden im Atoll auf Hilfe
(07.08.20) Die in Pohnpei stationierte 'Micronesian Navigators' hat ihre geplante Fahrt nach Chuuk. Abgesagt und soll am 8.8. aus Pohnpei auslaufen, um der mikronesischen Fähre 'Hapilmohol-1', 1137 BRZ (IMO: 9428798), zu assistieren, die seit dem 29.7. im Woleai Atoll auf Position 07° 21.23' N 143° 54.18' E mit einem Generatorschaden vor Anker liegt. Sie war auf einer Routinefahrt mit Schulkindern und deren Eltern, um sie auf das neue akademische Jahr vorzubereiten. Diese waren an Bord zwar sicher, doch mit dem Schiff wieder auszulaufen wäre riskant, falls beide Generatoren versagen sollten.
Die Frischwasservorräte zur Kühlung der Maschinen waren knapp, und um das Wohlergehen von Passagieren und Crew zu sichern, gab es keine Alternative, als ein anderes Schiff zu Hilfe zu schicken. Da die 'Caroline Voyager' derzeit nicht fahrtauglich ist, blieb der mikronesischen Regierung nur die 'Micronesian Navigators'. Voraussichtlich am 12.8. soll sie die 'Hapilmohol-I' erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Bodensee
(07.08.20) Am 6.8. gegen 11:20 Uhr ereignete sich auf dem Bodensee auf Höhe des Hörleparks eine Kollision zwischen einem Fahrgastschiff und einem Segelboot. Der Skipper des Segelbootes war aus Konstanz kommend, in Richtung Mainau unterwegs. Nachdem er das Eichhorn passiert hatte, flaute der Wind ab. Da dem Skipper bewusst war, dass von achtern ein Fahrgastschiff aufkam, startete er seinen Motor, steuerte nach Steuerbord und versuchte, den drohenden Zusammenstoß zu verhindern. Auch der Schiffsführer des Fahrgastschiffes versuchte vergeblich, durch ein Manöver nach Backbord die Kollision noch zu verhindern. Er stieß jedoch gegen das Heck des Segelbootes, auf dem ein Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro entstand. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden. Die Wasserschutzpolizei Konstanz hat gegen den Schiffsführer des Fahrgastschiffes ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angst vor ökologischer Katastrophe auf Mauritius
(07.08.20) Auf Mauritius wuchs die Sorge vor einer Ölpest, nachdem am 6.8. ein Riss an der Steuerbordseite der seit dem 25.7. gestrandeten 'Wakashio' aufgetreten war. In den Tanks befanden sich 207 Tonnen Diesel und 3,894 Tonnen Schweröl und 90 Tonnen Schmieröl, die zu einer massiven Verschmutzung des Indischen Ozeans führen können, wenn sie auslaufen. Deshalb wandten sich die Behörden auch an die französischen Behörden auf der Nachbarinsel La Réunion und baten um Hilfe.
Der Umweltminister Kavy Ramano, sprach von einer Umweltkrise, nachdem ein schwarzer Ausfluss aus einem aufgerissenen Bunkertank am Achterschiff stattfand. Erst Stunden zuvor war von einem planmäßigen Manöver zur Stabilisierung geredet worden, als auf einmal sich die Lage dramatisch drehte. Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, die Strände und umliegenden Lagunen zu meiden.
Die Crew wurde inzwischen von Bord evakuiert. Ölsperren wurden in Pointe d'Esny, einem Wattengebiet, und dem danebengelegenen Blue Bay Marine Park ausgebracht. In Mahébourg kam es bereits zu Ölverschmutzungen, die Soldaten der National Coastguard zu beseitigen versuchten.
Alle Bemühungn, den Havaristen zu stabilisieren, scheiterten bisher an den schlechten Wetterbedingungen. Auch die Versuche, Öl abzupumpen, scheiterten bislang. Das Leeren der Tanks hatte aber nun die höchste Priorität. Die Gefahr einer ökologischen Katastrophe würde akut, wenn das Schiff, wie befürchtet werden kann, vollends auseinanderbricht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Küste von Galway vor drohendem Schiffbruch bewahrt
(07.08.20) Viel Lob gab es für die irische Marine, nachdem vor der Küste von Galway der 60 Meter lange, norwegische Fischtransporter 'Aqua Transporter', 1105 BRZ (IMO: 9052680), der auf der Fahrt von Killybegs nach Castletown mit 32 Tonnen Öl und zwei Tonnen Schmieröl in der See trieb, in Sicherheit gebracht worden war. Das Schiff drohte in der Nacht zum 3.8. auf Felsen zu stranden, nachdem am 2.8. vier Meilen westlich von Skedmore Island die Maschine ausgefallen war. Während der Nachtstunden wurde der Havarist immer dichter unter die Küste gedrückt.
Der Irish Naval Service schickte um Mitternacht das Patroullienboot 'LÉ Niamh' zum Havaristen. Lt Commander Claire Murphy leitete das Manöver, das beschädigte Schiff auf den Haken zu nehmen. Es wurde dann zu einem sicheren Ankerplatz in der Galway Bay gezogen, wo der Schaden repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


30 Fischer in zwei SAR-Operationen gerettet
(07.08.20) In einer koordinierten SAR-Operation hat die indische Coastguard einem havarierten Kutter und seiner 14-köpfigen Crew beigestanden. Die 'GN Sabari Vasan' war von Tuticorin in Tamil Nadu auf Fangfahrt gegangen und hatte am 4.8. einen Maschinenausfall erlitten. Auch wurde der Propeller beschädigt.
Im Südost-Monsun trieb das hilflose Schiff davon. Der liberianische Tanker 'Gas Ionian', 9134 BRZ (IMO: 9522271), hatte es glücklicherweise gesichtet und dem MRCC in Chennai gemeldet. Am 5.8. nahm die ICGS 'Shaurya,', die sich in der Nähe befunden hatte, den Havaristen auf den Haken und zog ihn zum 88 Meilen entfernten Fischereihafen von Nagapattinam, wo er repariert werden sollte.
Am 6.8. koordinierte das MRCC Mumbai die Rettung der 16-köpfigen Crew des sinkenden Kutters 'Sandesh' rund 70 Kilometer westlich der Küste von Thane. Dabei kam das OSV 'Colonel SP Wahi' den Schiffbrüchigen bei stürmischer See zu Hilfe. Sie sollten nun nach Mumbai gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack treibt kieloben vor Chilaw
(07.08.20) Ein kieloben treibendes, rund 200 Fuß langes Wrack wurde in der Nacht zum 4.8. von Fischern in den Gewässern von Chilaw in Colombo entdeckt. Wegen stürmischer See war es schwierig, sich dem Rumpf anzunähern. Es wurde vermutet, es könnte sich um eine gekenterte Barge handeln, die vielleicht von Indien gekommen sei.
Quelle:Tim Schwabedissen


06.08.2020

Segelkutter 'Block 17' im Schlepp
Segelkutter 'Block 17' im Schlepp
(Bild: Polizei MV) Großbild klick!
Wismar: Kutter kenterte vor Walfisch
(06.08.20) Am 5.8. gegen 14:30 Uhr, kenterte in der Wismarbucht bei Tonne 33 der K 10 Segelkutter 'Block 17'. Die Unfallstelle lag gegenüber der Insel Walfisch in einem Kilometer Entfernung. Bei der Kenterung fielen die 11 Segler ins Wasser. Durch mehrere Sportboote, das Küstenstreifenboot 'Hoben' der Wasserschutzpolizei Wismar sowie durch das Zollboot 'Wustrow' konnten die Verunglückten schnell gerettet werden.
Auf dem Boot der Wasserschutzpolizei wurden neun von ihnen in den Hafen Wismar gebracht. Die beiden anderen blieben auf einer Segelyacht, die vor Ort Unterstützung leistete. Die Gruppe hatte den Kutter gechartert. Sie war zum Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Alle waren wohlauf.
Das Seenotrettungsboot 'Wolfgang Wiese' der DGzRS und das Zollboot 'Wustrow' schleppten den Kutter zu seinem Liegeplatz in Wismar. Die Unfallursache stand noch nicht fest. Eine Atemalkoholmessung beim Schiffsführer verlief negativ. Die Ermittlungen dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragflächenboot flügellahm vor Ägina
(06.08.20) Am Nachmittag des 4.8. kam es auf dem griechischen Hydrofoil 'Flying Dolphin XXIX', 162 BRZ (IMO: 8875700), zu einem Schaden am Tragflächen-Liftsystem, als es von Piräus nach Ägina unterwegs war. Die 46 Passagiere stiegen aus, nachdem das Schiff im Hafen festgemacht hatte. Dann verhängte die Hafenbehörde ein Auslaufverbot.
!4 Passagiere, die auf den Transport nach Agistri gewartet hatten, wurden mit einer anderen Fähre dorthin gebracht. Unterdessen untersuchte ein Taucher das Hebesystem und stellte fest, dass ein Teil der Achse an Steuerbord sich nicht mehr mit dem Antriebssystem verbinden konnte. Am Abend durfte das Schiff nach provisorischen Instandsetzungen zu einer Fahrt nach Perama auslaufen, wo nach dem Anlegen um 23.20 Uhr eine endgültige Reparatur stattfand. Am 5.8. um 8.15 Uhr lief das Schiff wieder nach Spetses aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kremser Feuerwehr an der Bootstankstelle
Kremser Feuerwehr an der Bootstankstelle
(Bild: Magistrat der Stadt Krems) Großbild klick!
Bootstankstelle auf der Donau gekentert
(06.08.20) Am Morgen des 5.8. kenterte in Förthof (Krems-Stein) oberhalb der Mauterner Donaubrücke eine rund 50 Tonnen schwere Bootstankstelle. Die Plattform hatte insgesamt rund 12 Tonnen Treibstoff in den Tanks. Die Kremser Feuerwehr rückte mit 15 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen, darunter der Drehleiter und dem schweren Kranfahrzeug aus.
Zwar konnten die Helfer die Tankstelle nicht wiederaufrichten, doch immerhin waren die mit rund fünf Tonnen Benzin und sieben Tonnen Diesel gefüllten Tanks vorerst dicht geblieben, sodass eine unmittelbare Umweltgefährdung derzeit nicht bestand. Treibgut auf der hochwasserführenden Donau dürfte die mit Tankstelle am westlichen Ende von Krems zum Kentern gebracht haben.
Ein größerer Baum könnte sich in einem Seil verfangen und dieses unter Wasser gedrückt haben. Dadurch kam es zu Schlagseite und teilweisem Untergang des Pontons. Wegen des hohen Pegelstandes und der starken Strömung war eine Bergung derzeit zu gefährlich. Mit einer Entspannung der Lage nach den starken Regenfällen wurde aber in Kürze gerechnet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot auf den Felsen
Motorboot auf den Felsen
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Motorboot auf Olla gestrandet
(06.08.20) Am Nachmittag des 5.8. strandete ein Motorboot auf den Felsen der Insel Olla vor Altea. Salvamento Marítimo schickte das SAR-Boot Salvamar Diphda (MMSI: 224047630) der Station in Xabie zu Hilfe. Es gelang ihm, den Havaristen wieder in tiefes Wasser zurückzuziehen.
Er wurde dann in den Hafen von Campomanes. Die Crew blieb nunächst auf der kleinen Insel zurück und sollte vom Strandservice abtransportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hafen von Beirut voher und nachher
Hafen von Beirut voher und nachher
(Bild: Maxar Technologies) Großbild klick!
Hafen von Beirut ein Bild der Verwüstung
(06.08.20) Ein Bild der Verwüstung bot der gesamte Hafen von Beirut nach der gigantischen Explosion am 6.8., die mindestens 135 Menschen tötete, 4.000 weitere verletzte und über 130.000 Personen obdachlos machte. Dabei wurden auch etliche Schiffe beschädigt oder zerstört. In unmittelbarer Nähe des in die Luft geflogenen Lagerschuppens 12 mit der beschlagnahmten und unbewacht gelagerten Ammoniumnitratladung des moldawischen Frachters 'Rhosus', 1900 BRZ (IMO: 8630344), hatten der unter Komoren-Flagge laufende Frachter 'Raouf F', 4362 BRZ (IMO: 8325535), der am 4.8. um 11.40 Uhr eingelaufen war, sowie der in Sierra Leone registrierte Frachter 'Mero Star', 3780 BRZ (IMO: 8321682), gelegen, der am 3.8. um 21.10 Uhr in den Hafen gekommen war.
Beide Schiffe lagen Bug an Bug an Getreidehebern. Deren Arme waren kollabiert und in die Laderäume abgestürzt. Wie durch ein Wunder schien an der Mole gegenüber die Luxusyacht 'Blue Dawn' (IMO: 5364073) die Katastrophe überstanden zu haben. Bei ihr handelt es sich um das einstige Flaggschiff der Kieler Verkehrs-AG, deren von 1969 bis 1976 auf der Ostsee eingesetztes Fahrgastschiff 'Tom Kyle'.
Chaos im Hafen von Beirut
Chaos im Hafen von Beirut
(Bild: Timour Azhari) Großbild klick!
In unmittelbarer Nähe ragte die Ruine des Getreidespeichers auf, dessen Zellen von der Wucht der Detonation aufgerissen worden waren. Er stürzte zwar nicht ein, doch abertausende Tonnen Getreide, mit denen das Land hätte versorgt werden sollen, stürzten aus den Zellen und lagen in einem riesigen Berg um die Ruine auf der Mole zwischen Dock 2 und 3.
Dort, wo sich die Lagerhalle samt angrenzenden Kaianlagen von Liegeplatz 8 befunden hatte, klaffte nun nur noch ein großer, mit Wasser gefüllter Krater im Hafenareal. Von der Kaimauer und Umschlagfläche war nichts mehr übriggeblieben. Alle umliegenden Lagerhäuser hatten sich in verbogene Stahlskelette verwandelt.
Um die Ecke lagen schwer angeschlagen auch zwei Tiertransporter. Es handelte sich um die libanesischen 'Abou Karim 1', 6628 BRZ (IMO: 7120768), und 'Abou Karim 3', 10676 BRZ (IMO: 8003060). Beide hatten schon mehrere Jahre lang dort im Päckchen aufgelegen.
Einen Kai weiter ragte das Wrack des Kreuzfahrtschiffs 'Orient Queen', 7478 BRZ (IMO: 8701193) der Abou Merhi Cruises, in Beirut. auf der Seite liegend aus dem Wasser. Auch das landseitige Büro der Reederei war zerstört worden. Ihr einziges Schiff, das 400 Meter vom Explosionsort gelegen hatte, war durch ein umherfliegendes Metallteil aufgerissen worden, hatte sich in den Nachtstunden durch verstärkten Wassereinbruch immer weiter auf die Seite gelegt und war in der Nacht zum 5.8. gekentert.
11 philippinische Seeleute wurden noch vermisst. Sie gehörten zu einer Gruppe von 13 Mann, die alle ins Wasser sprangen. Nur zwei von ihnen erreichten danach den Schutz der Botschaft. Zwei weitere wurden direkt bei der Explosion getötet. Acht wurden verletzt.
Die 'Orient Queen' wurde 1989 für die Mar Lines bei der Union Naval de Levante in Valencia als 'Vistamar' erbaut.
Sie wurde erst von den deutschen Jahn Reisen danach von Plantours & Partner gechartert und war in der Karibik, im Mittelmeer wie auch der Arktis und Südamerika eingesetzt. 2003 lief sie auf Felsen bei Ibiza kurz nach dem Start zu einer 12-Tage-Kreuzfahrt. Statt dieser ging es nach der Reparatur ins Dock. 2012 ging das auch in Deutschland häufig anzutreffende Schiff an die libanesische Abou Merhi Group und operierte seither überwiegend im östlichen Mittelmeer. Im Juni machte es in Beirut fest und wird diesen Hafen wohl bestenfalls eines wohl noch fernen Tages mit Kurs auf Abwracker verlassen. Es ist 120,8 Meter lang, 16,8 Meter breit, hat 4,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.173 Tonnen.
Unterdessen wurden alle Hafenarbeiter, die mit dem Lagerschuppen zu tun hatten, in Hausarrest versetzt. Jahrelang war verschlampt worden, das hochexplosive Lagergut in Sicherheit zu bringen. Korruption und Schlampigkeit waren am Ende wohl die Ursache für das Desaster.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Seenotrettungskreuzer 'Fritz Knack'
Archivbild Seenotrettungskreuzer 'Fritz Knack'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Langballigau: Rettungsaktion für gekenterte Angler
(06.08.20) Durch eine gemeinsame Rettungsaktion des Seenotrettungskreuzers 'Fritz Knack' der Station Olpenitz der DGzRS, des Seenotrettungsboot 'Werner Kuntze' der Station Langballigau, zwei Rettungsschwimmern der DLRG sowie der Besatzung des 49 Meter langen, deutschen Arbeitsschiffes 'Henriette' (MMSI: 211294420) wurden am 5.8. drei Menschen am Leuchtturm Kalkgrund in der Flensburger Förde aus Lebensgefahr gerettet. Die beiden Männer und eine Frau waren mit ihrem Angelboot gekentert.
Von der Besatzung des 49 Meter langen Arbeitsschiffes 'Henriette', das Unterwasserarbeiten beim Leuchtturm ausführte, wurde um 10.25 Uhr die Kenterung des etwa fünf Meter langen Angelbootes bemerkt. Etwa 0,3 Seemeilen entfernt sah die Crew Menschen im Wasser treiben.
Über UKW-Kanal 16 rief der Kapitän sofort Bremen Rescue Radio. Die Wachleiter alarmierten daraufhin die umliegenden DGzRS-Stationen sowie die gesamte Schifffahrt im Unfallgebiet. Zahlreiche Fahrzeuge machten sich auf den Weg zum Unfallort.
Archivbild Arbeitsschiff 'Henriette'
Archivbild Arbeitsschiff 'Henriette'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Der Kapitän der 'Henriette' ordnete sofort die Beendigung der Unterwasserarbeiten an, um sich an den Rettungsarbeiten zu beteiligen. Das Aufholen der Gerätschaften nahm dabei einige Zeit in Anspruch. Da das Seenotrettungsboot der Station Gelting derzeit in der Werft lag, brachte einer der freiwilligen Seenotretter sein privates Festrumpfschlauchboot zu Wasser.
Weil die Anfahrt der Seenotretter-Kollegen weitere Minuten Verzögerung bedeutet hätte, holte er zwei der fünf Rettungsschwimmer der in unmittelbarer Nähe befindlichen DLRG-Station Norgaardholz mit ins Boot. Gemeinsam gelang es den Rettern, zwei Männer aus dem Wasser zu retten.
Die 'Henriette' war inzwischen ebenfalls vor Ort eingetroffen. Die Crew warf der verunglückten Frau einen Rettungsring zu und zog sie an die etwa 1,5 Meter hohe Bordwand. Da die Frau mit einer Angelhose bekleidet war, gelang es ihr aber nicht, die Rettungsleiter zu besteigen.
Ein Besatzungsmitglied der 'Henriette' ging ins Wasser und half ihr, an Bord zu gelangen.
Um kurz vor 11 Uhr waren alle drei Schiffbrüchigen in Sicherheit. Sie wurden von den hinzugezogenen DGzRS-Einheiten, dem Seenotrettungskreuzer 'Fritz Knack' und Seenotrettungsboot 'Werner Kuntze' der Station Langballigau nach Gelting Mole gebracht, wo inzwischen ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber gelandet war. Er flog die unterkühlten Schiffbrüchigen ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen


OBO-Carrier 'Wakashio' aufgelaufen
OBO-Carrier 'Wakashio' aufgelaufen
(Bild: Shiva Coothen) Großbild klick!
Nun droht Ölpest vor Mauritius
(06.08.20) Am 5.8. machten Bilder die Runde, die die Sorge aufkommen ließen, dass der am 25.7. drei Kilometer südlich von Pointe d'Esny gestrandete, unter Panama-Flagge laufende OBO-Carrier 'Wakashio', 101932 BRZ (IMO: 9337119), im Sinken begriffen sei. Das Achterschiff lag tief im Wasser. Die Berger versicherten aber, dass dies so gewollt sei, der achtere Laderaum war mit Wasser vollgepumpt worden, damit das Schiff während der laufenden Arbeiten sicher auf dem Riff liegen bleibt.
Bislang hatte es auch weiter keine Ölaustritte aus den Tanks. Nur etwas Oberflächenöl tireb bis dahin im Meer. Die Situation wurde von der Coast Guard und Technikern des Umwelt- und Fischereiministeriums eng überwacht. Fünf Experten von Smit Salvage und Nippon Salvage waren derzeit auf dem Havaristen an der Arbeit.
Weitere acht Mann sollten am 6.8. folgen. Polizeiboote überwachten das Seegebiet. Der Schlepper 'Boka Expedition' (IMO: 9358943) war inzwischen auch vor Ort eingetroffen. Die 'Standford Hawk' (IMO: 9658159) war schon vor einigen Tagen in Stellung gegangen.
Am 6.8. veränderte sich die Lage allerdings tatsächlich dramatisch. Das Schott von dem gefluteten Laderaum 9 zum Maschinenraum war gebrochen. Die Maschinen und Generatoren wurden überflutet und fielen aus. Die Berger versuchten, einen Back-up-Generator in Gang zu bekommen, doch dieser war kaputt.
Nun sollte ein Flugzeug einen neuen bringen, damit es an Bord Strom gibt. Die ersten fünf Laderäume waren weiterhin intakt, doch es gab Wassereinbrüche in die Laderäume 7,8 und 9. Daraufhin entschieden die Berger, auch den Laderaum 6 zu fluten, um das Schiff zu stabilisieren.
Das Schiff lag nun achtern so weit auf Grund, dass es nicht weiter wegsacken konnte. Erschwerend kam aber hinzu, dass nun doch in größerem Umfang Öl aus den mit 3.000 Tonnen gefüllten Tanks auszulaufen begann. Es wurden Vorkehrungen getroffen, die Mannschaften auf dem Schiff nötigenfalls abzubergen.
Die gesamte Bergungsaktion ist auf einmal deutlich schwieriger geworden. Höchste Priorität hat ohnehin zunächst der Schutz der Lagune und der umliegenden Strände der Insel. Die Regierung tat dazu alles in ihren Mächten Stehende und bat in La Reúnion um weitere Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Ceuta
(06.08.20) Auf der spanischen Fähre 'Ciudad de Ceuta', 6554 BRZ (IMO: 9237644), kam es am Morgen des 5.8. zu einem Maschinenschaden, als sie im Hafen von Ceuta lag. Deshalb musste die geplante Fahrt nach Algeciras um 9.30 Uhr entfallen. Am Nachmittag war die 'Ciudad de Ceuta' repariert und konnte ihren Dienst wiederaufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Aqua Transporter', ex 'Marc Andre'
Archivbild 'Aqua Transporter', ex 'Marc Andre'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Fischfrachter drohte bei Galway zu stranden
(06.08.20) Am frühen Morgen des 4.8. kam es auf dem norwegischen Fischfrachter 'Aqua Transporter', 1105 BRZ (IMO:9052680), der 32 Tonnen Treibstoff und zwei Tonnen Schmieröl an Bord hatte, zu einem Maschinenausfall. Er trieb wenige Meilen vor Slyne Head nahe Galway. Die irische Coast Guard fing den Notruf auf und kontaktierte die Marine.
Deren Patroullienboot 'LÉ Niamh' befand sich auf einem Routineeinsatz wenige Meilen entfernt und drehte auf den Havaristen zu. Derweil nahm der Wind zu und drohte diesen auf die Küste zu treiben. Deshalb konnte nicht auf einen Schlepper gewartet werden.
Das Patroullienboot nahm den Havaristen auf den Haken und zog ihn aus der Gefahrenzone. Nach sieben Stunden hatte die 'LÉ Niamh' mit ihrem Anhang einen sicheren Ankerplatz nördlich der Aran Islands erreicht. Es blieb auf Standby, bis ein Schlepper vor Ort war und die 'Aqua Transporter' in den Hafen von Galway zog, wo sie repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Northguider' wird zerlegt
'Northguider' wird zerlegt
(Bild: Sysselmannen) Großbild klick!
Mehrere hundert Tonnen Stahl auf nördlichstem Bergungsplatz der Welt zerlegt
(06.08.20) Die Berger von Smit Salvage haben in den vergangenen Tagen die oberen Teile des norwegischen Trawlers 'Northguider', 1792 BRZ (IMO: 8714619), der am 28.12.2018 in der Hinlopen-Straße bei Svalbard strandete, entfernt, insgesamt 358 Tonnen, was rund 17 Prozent des gesamten Wracks entspricht. Die Aufbauten konnten recht einfach abgebaut werden. Doch nun bleiben die schwereren Strukturen nach, was mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. Zwischenzeitlich mussten die Berger ihre Arbeit wegen starken Eisgangs unterbrechen. Eine Ankertonne wurde vom Eis verschoben. Inzwischen konnten sie wieder zurückkehren.
Die oberen Teile des Wracks konnten abgeschweißt werden. Der Rumpf und speziell die unter Wasser liegenden Bereiche müssen aber mit einer sogenannten Guillotine zerlegt werden, mit der der Stahl aufgebrochen wird. Etliche Schlepper, Ankerziehschlepper, zwei große Bargen und die eisverstärkte ''Lance' sind an der Bergungsoperation beteiligt.
Bis Mitte September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. In Kürze soll ein zwei Meter hoher, solarbetriebener Mast mit einer Wetterstation und einer Kamera auf dem Wrack aufgebaut werden. Damit soll die Eisvermessung und die Erfassung des Wettergeschehens vereinfacht werden.
Eigentlich sollte er schon Anfang Juli errichtet werden, doch dies verschob sich. Deshalb waren die Berger bislang auf weniger akkurate Wettervorhersagen angewiesen. Um kleinere Eisschollen abzuhalten, wurde zwischen zwei Schleppern ein Netz aufgespannt, doch größerem Eisdruck hält dieses nicht stand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marodes Wrack auf Paraná River wird gereinigt
(06.08.20) In einer erfolgreichen Aktion und nach etlichen Tagen sorgfältiger Vorbereitung wurden am 4.8. mehr als 120 Tonnen ölhaltige Flüssigkeiten aus dem Maschinenraum des seit zwei Jahren auf Grund liegenden Wracks des Frachters 'Yporá II', 2905 BRZ, der halb gesunken im Hafen von Campichuelo de Cambyreta im Itapúa Departement von Paraguaya liegt, abgepumpt. Die Substanzen wurden zunächst in Fässern gelagert. Nach einer genauen Laboranalyse soll die endgültige Entsorgung entschieden werden.
Die Arbeiten wurden von der Armee, der Feuerwehr aus Cambyretá, Vertretern der Biocompan und den Eignern durchgeführt und von der Fiscalía del Ambiente del Ministerio del Ambiente y Desarrollo Sostenible (Mades), der Comisión Nacional de Defensa de los Recursos Naturales (Conaderna) sowie der der Marinepräfektur überwacht. Damit sollte jede Gefährdung des Paraná River ausgeschlossen werden. Als nächstes galt es große Mengen Wasser aus dem Vorschiff zu pumpen.
Vorsorglich wurde das Schiff mit einem Ölschlängel umgeben. Eine Drohne sorgte für weitere Übersicht. Nun mussten noch sieben Tonnen verrotteten Speiseöls und Maschinenöl noch aus zwei der insgesamt sieben Abteilungen des auseinandergebrochenen Schiffs entfernt werden.
Die kontaminierten Flüssigkeiten wurden zunächst in Kunststoffcontainer gepumpt und sollten in ein nahegelegenes Lager gebracht werden. Am 7.8. könnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Der Frachter lag bereits seit 2018 am Flussufer 20 Kilometer oberhalb der Stadt Encarnación.
Vor sechs Monaten begann das Achterschiff dann abzuknicken. Austretendes Öl im Maschinenraum erforderte nun umgehendes Handeln. Es galt auch zu klären, wieso es überhaupt so weit kommen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Schanghai
(06.08.20) Der unter Bahamas-Flagge laufende Chemikalientanker 'Sonangol Girassol', 81230 BRZ (IMO: 9180114), kollidierte am 31.7. um 3.20 Uhr mit einem Capesize-Bulkcarrier im Nordkanal der Zufahrt von Schanghai. Die Havarie ereignete sich, als er die Lotsenstation mit 3,5 Knoten Fahrt ansteuerte. Beide Schiffe trugen Schäden oberhalb der Wasserlinie davon.
Kurz danach lief die 'Sonangol Girassol' einen Ankerplatz an, um die Freigabe zur Weiterfahrt abzuwarten. Sie sollte beim HRDD Shipyard repariert werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Grundberührung vor Grande-Entrée
(06.08.20) Der kanadische Bulkcarrier 'Baie St. Paul', 24430 BRZ (IMO: 9601027), lief von Corner Brook im Schifffahrtskanal vor Grande-Entrée, Quebec, auf Position 47 33 11.3 N, 61 34 01.6 W, am 3.8. um 1.35 Uhr auf Grund. Er konnte sich mit steigendem Wasserstand selbst wieder befreien. Um 17.15 Uhr machte er am Seleine Mine-Dock in Grande-Entrée fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Familie von gekentertem Boot gerettet
(06.08.20) Die US Coast Guard rettete am 5.8. vier Personen - zwei Erwachsene und zwei Kinder - 17 Meilen südlich von Southwest Pass nahe Venice, Louisiana, von einem leckgeschlagenen Boot. Die Coast Guard New Orleans erhielt um 9:23 Uhr einen Notruf der Familie. Von der Air Station New Orleans stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf und vom Aviation Training Center Mobile, Alabama eine HC-144 Ocean Sentry.
Von der Coast Guard Station Venice lief ein 45-foot Fuß-Boot aus. Das Flugzeug lokalisierte das inzwischen gekenterte Boot, an dessen hochliegender Seite sich die vier Schiffbrüchigen festhielten. Es dirigierte die anderen Rettungskräfte zu der Position.
Der Hubschrauber setzte dann einen Rettungsschwimmer ab, der die Bootsfahrer sicherte, bis das 45-Fuß-Boot vor Ort eingetroffen war und sie an Bord zog. Sie wurden wohlbehalten zur Venice Marina gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Feuer vor Valencia gesunken
(06.08.20) Am 5.8. geriet gegen 5.30 Uhr der 15 Meter lange, spanische Kutter 'Estrella del Rosario' (MMSI: 224265670), aus Villajoyosa rund 2,17 Meilen vor dem Strand von Mallaeta in Brand. Das Feuer breitete sich explosionsartig über das gesamte Schiff aus. Ein anderer Kutter nahm die vierköpfige Crew unversehrt aus einer Rettungsinsel auf.
Salvamento Marítimo schickte das SAR-Boot 'Salvamar Mirfak' (MMSI:224021970) der Station Alicante zu Hilfe. Es versuchte vergeblich, den Brand zu löschen. Schließlich aber sank das in Flammen stehende Wrack. Das MRCC in Valencia koordinierte den Rettungseinsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht auf dem Rhein havariert
(06.08.20) Am 5.8. gegen 10:50 Uhr kam es auf dem Rhein in Höhe Niederheimbach auf einer Motoryacht zum Ausfall beider Antriebsmaschinen. Sie trieb daraufhin manövrierunfähig in den Kurs eines bergfahrenden Tankmotorschiffes. Durch die vor Ort anwesende Wasserschutzpolizei Bingen konnte sie in Schlepp genommen und aus der Gefahrenzone gezogen werden.
Die Motoryacht wurde zur Lorcher Werth gebracht. Von dort zog sie Unternehmen in den Hafen von St. Goar weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nächtlicher Rettungseinsatz vor Montrose
(06.08.20) Der britische Trawler 'Artemis-INS 564', 399 BRZ (IMO:9119713), lief am 4.8. um 18.30 Uhr auf einer Sandbank in der Mündung des South Esk River, Montrose, auf Position 56 42 15.6 N, 002 26 04.8 W, auf Grund. Die beiden RNLI-Boote aus Montrose kamen dem Havaristen zu Hilfe.
Die 'Artemis' konnte mit der steigenden Flut wieder flottgemacht werden und kehrte nach Montrose zurück. Die Rettungsboote waren um 01.55 Uhr des 5.8. zurück auf ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Oare Creek abgeschleppt
(06.08.20) Am Nachmittag des 5.6. kam es auf einer acht Meter langen Segelyacht vor Whitstable zu Problemen mit der Maschine, und der Skipper bat um Hilfe. Um 14.07 Uhr lief das RNLI-Boot aus Whitstable, die 'Lewisco', aus und steuerte den zwei Meilen entfernten Segler an, der Anker geworfen hatte. Ein Rettungsmann wurde an Bord übergesetzt und half beim Aufholen des Ankers und dem Herstellen einer Schleppverbindung.
Das Boot wurde dann zum Oare Creek gezogen, wo es sicher verankert wurde. Dorthin war der Skipper ohnehin unterwegs gewesen und hatte über Nacht vor Margate gelegen. Wegen eines verstopften Ölfilters versagte dann die Maschine, und der kräftige Gegenwind bedeutete, dass ein Erreichen des Ziels unter Segeln nicht möglich war. Nachdem die Yacht sicher im Creek lag, beendeten die Seenotretter ihren Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Altes Wrack perfekt erhalten aufgefunden
(06.08.20) Erstmals machten Taucher jetzt Innenaufnahmen eines 1958 im türkischen Vansee gesunkenen russischen Frachters. Das Wrack, das vor drei Jahren erst entdeckt wurde, wurde erstmals von einem Taucherteam von innen dokumentiert. Die Aufnahmen des perfekt erhaltenen Schiffs verbreiteten sich schnell und sorgten für große Aufregung.
Der Frachter wurde 1914 von den Russen nach der Besetzung von Van erbaut. Er wurde für den Transport von Munition auf dem See verwendet, doch nach einer Havarie sank er 1958, als er nach dem Rückzug der Russen aus der Stadt für kommerzielle Zwecke eingesetzt wurde.
Er ist ungefähr 40 Meter lang und sechs Meter breit. Der Tauchlehrer und -guide Serkan Ök unternahm zusammen mit einem sechsköpfigen Team den den ersten Tauchgang um ins Schiffsinnere vorzudringen. Die gesamte Holzausstattung des Frachters, einschließlich der Kapitänsloge, blieb trotz der über 60 Jahre unter Wasser erhalten und sorgte für Gänsehautmomente.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Polizeiboot in Delfzijl
(06.08.20) Am 5.8. brach auf dem 26 Meter langen, holländischen Polizeiboot 'P 44' (MMSI: 244418000) in Delfzijl ein Feuer aus. Es war auf einer Patroullienfahrt, als der Brand im Maschinenraum entstand. Die Crew konnte ihn rasch löschen.
Die Feuerwehr von Delfzijl leistete weitere Hilfe. Wie hoch der Schaden und wie lang damit die Ausfalldauer war, war noch unklar. Nötigenfalls würde ein Ersatzboot nach Delfzijl geschickt, doch auch die Einheiten von Rijkswaterstaat, der Coastguard, der Militärpolizei und des Zolls waren in der Lage, sie auszuführen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Ballstad havariert
(06.08.20) Am Nachmittag des 5.8. wurde das NSSR-Rettungsboot 'Det Norske Veritas' der Station Ballstad zur Assistenz für einen 15 Meter langen Trawler gerufen. Er war durch eine Leine im Propeller 40 Meilen vom Land entfernt auf Heibuttfang manövrierunfähig geworden. Der Havarist wurde sicher in den Hafen eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster nach Untergang in Bangladesch
(06.08.20) Der Leichter 'Al Noor-1', der mit 950 Tonnen Rohzuucker beladen war, kenterte am Morgen des 5.8. in der Bay of Bengal nahe Bhasanchar. Eines der 12 Crewmitglieder blieb bislang vermisst, die übrigen 11 wurden von anderen Schiffen gerettet. Die Marine schickte Einheiten, um nach dem 12. Mann zu suchen.
Das Schiff hatte die Ladung auf der Außenreede von Chattogram von einem Frachter übernommen und war nach Narsingdi unterwegs. Sechs Meilen vor Bhasanchar kam es gegen 9:30 Uhr zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum, nachdem im Schiffsboden ein Riss entstanden war. Die Leichter 'Akij Logistics-27' und 'Success-33' eilten zu Hilfe und konnten bei rauer See binnen drei Stunden die Schiffbrüchigen von Bord holen.
Quelle:Tim Schwabedissen


17 Tote und ein Vermisster bei Unglück in Bangladesch
(06.08.20) Am 4.8. kenterte ein Passagierboot mit 48 Personen an Bord, darunter Schülern und Lehrern, in Nord-Bangladesch im Netrokona Distrikt bei Madan. Sie kamen aus Mymensingh und wollten einen Ausflug machen. Bislang wurden 17 Tote geborgen. 30 Menschen wurden lebend gerettet, eine Person noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einziger Luftwaffenschlepper kam grönländischem Ausflugsschiff zu Hilfe
(06.08.20) Der einzige Schlepper der US Air Force, die 'Rising Star', rettete am 3.8. sechs Personen bei der Thule Air Base in Grönland. Gegen Mittag hatte ein Flugzeug der dänischen Luftwaffe, das von Thule gestartet war, einen Notruf aufgefangen, der 50 Kilometer weiter südlich abgesetzt worden war, und an die Base weitergeleitet.
Die grönländische 'Kisaq', 153 BRZ (IMO: 6506458), meldete Wassereinbruch, und die Pumpen kamen nicht dagegen an. Daraufhin wurden die Vectrus Services ermächtigt, mit der 'Rising Star' zu Hilfe zu kommen. Der Havarist war ein 75 Fuß langes Ausflugschiff, das Fahrten zu entlegenen Orten anbietet.
In der Nacht war im Maschinenraum ein Leck festgestellt worden. Der Schlepper und das Flugzeug nahmen Kontakt zum Havaristen auf und erreichten ihn bei stürmischer See gegen 14 Uhr. Zuerst wurden von der 'Rising Star' zusätzliche Pumpen und Generatoren übergeben.
Doch nach einer halben Stunde fiel die Maschine des Havaristen aus. Deshalb wurde entschieden, ihn sofort nach Thule zu schleppen. Drei Stunden lang ging es gegen die aufgewühlte See an, bis die schützende Bucht erreicht war. Gegen 21 Uhr war der Schleppzug am Ziel, und das Ausflugsschiff wurde mit Treibstoff und elektrischer Versorgung versehen, um eine Reparatur zu ermöglichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kran auf Barge stieß gegen Brücke
(06.08.20) Eine Barge mit einem Kran, die von dem amerikanischen Schlepper 'Columbia Layne', 351 BRZ (IMO: 6604810), gezogen wurde, kollidierte am Abend des 5.8. mit der Unterseite der Douglas Bridge in Juneau, als sie auf dem Gastineau Channel unterwegs war. Die Havarie ereignete sich zwei Stunden vor Ebbe. Der Kran stieß bei der Brückenpassage gegen den Unterbau der aus Stahl und Beton bestehenden, 620 Meter langen Brücke.
Er schramme unter dem Bauwerk entlang, und der Schleppzug setzte seinen Weg fort. Ingenieure des State Transport untersuchten sie, fanden aber keine Schäden. Der Schlepper kehrte unterdessen nach Juneau zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


05.08.2020

Archivbild Vistamar
(Bild: Klugschnacker) Großbild klick!
Beirut: Viele Schiffe nach Explosion gesunken
(05.08.20) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff 'Orient Queen', 7478 BRZ (IMO:8701193), das von den Alteza Cruises gechartert werden sollte, wurde bei der katastrophalen Explosion, die Beirut am Nachmittag des 4.8. erschütterte, über 100 Menschen tötete, tausende verletzte und den Hafen verwüstete, schwer beschädigt. Das Schiff lag weniger als 500 Meter entfernt ungeschützt genau gegenüber der Explosionsstelle. Es gab offenbar auch mehrere Verletzte an Bord.
Ein Crewmitglied berichtete, er sei ans andere Ende der Lobby geschleudert worden und dort auf dem Teppich gelandet. Das habe ihm möglicherweise das Leben gerettet. Kabinen und Salons wurden zerstört, und auch äußerlich schwer angeschlagen lag das Schiff mit Steuerbordschlagseite an seinem Liegeplatz.
Archivbild Orient Queen
Archivbild Orient Queen
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Die einstige 'Vistamar' hatte dort am 27.6. von Suez kommend festgemacht. Während der Nachtstunden kam es zu einem Wassereinbruch an Bord, der das Wrack schließlich kentern ließ. Am Morgen des 5.8. ragte nur noch die Backbordfllanke des Schiffs aus dem Wasser.
In einem Lagerhaus waren 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat erst in Brand geraten und dann in die Luft geflogen. Die Substanz wird zu Herstellung von Düngermittel oder Bomben benutzt. Sie hatte sechs Jahre unbewacht im Hafen gelagert und stammte von dem moldawischen Frachter 'Rhosus', 1900 BRZ (IMO: 8630344), der am 23.9.2017 mit technischen Mängeln auf der Fahrt von Batumi nach Beira den Hafen ansteuern musste.
Das Schiff wurde nach einer Hafenstaatskontrolle wegen diverser Mängel dann in die Kette gelegt.
Wrack in Beirut
Wrack in Beirut
(Bild: Rouba El-Husseini) Großbild klick!
Nur noch vier Mann, der russische Kapitän, zwei Ingenieure und ein Bootsmann aus der Ukraine blieben zunächst an Bord. Der Eigner Igor Grechushkin und der letzte bekannte Manager, die Teto Shipping in Zypern, waren nicht mehr erreichbar und zahlten keine Heuern mehr.
Die vier Männer durften aber zunächst nicht heimfliegen, weil die Hafenbehörde kein Schiff mit diesem Gefahrgut aufgegeben im Hafen liegen haben wollte. Erst als die Ladung an Land untergebracht werden konnte, endete ihr Zwangsaufenthalt. Jahre später nun sorgte die Fracht für die zweigrößte Explosion auf der Welt nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki.


Archivbild
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Die Schiffe, die dem Explosionsort am nächsten lagen, waren der Frachter 'Raouf H', 6343 tdw (IMO: 8325535), und die unter Sierra Leone-Flagge laufende 'Mero Star', 4110 tdw (IMO: 8321682). Bei drei Schiffen wurde seit der Explosion kein AIS-Signal mehr gesendet, neben diesen beiden fehlte es auch von dem Tiertransporter 'Jouri', 4033 BRZ (IMO: 9174775). Drei Schlepper befanden sich in deren Nähe.
Insgesamt waren 13 Schiffe im Hafen, die zum Teil erhebliche Schäden davontrugen. Die größten Schiffe in Beirut waren der unter Malta-Flagge laufende Containerfrachter 'CMA CGM Lyon' und der unter Panama-Flagge laufende Chemikalientanker 'Duke I', 39,999 tdw. Auch ein Schiff der UNIFIL-Task Force wurde beschädigt.

Wrack in Beirut
Wrack in Beirut
(Bild: Bachir El-Khoury) Großbild klick!
Es handelte sich um die BNS 'Bijoy' 1 der Marine von Bangladesch. 21 Mann an Bord wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus. Einer war in kritischem Zustand und wurde im American University of Beirut Medical Centre behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Yener C.
Archivbild Yener C.
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Fähre trieb im Marmara-Meer
(05.08.20) Auf der türkischen Fähre 'Yener C.', 2501 BRZ (IMO: 9545522), kam es in der Nacht zum 5.8. zu einem Maschinenausfall auf der Überfahrt von Avsa nach Istanbul. Das Schiff trieb mit hunderten Passagieren an Bord manövrierunfähig im Marmara-Meer. Die türkische Coastguard schickte einen Schlepper zu Hilfe, der das Schiff auf den Haken nahm und um zwei Uhr nach Zeytinburnu einschleppte. Hier konnten die Passagiere, die um 16 Uhr in See gestochen waren, nach 10 statt geplanter sechs Stunden Fahrt an Land gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Sursum-Corda' in Ijmuiden
'Sursum-Corda' in Ijmuiden
(Bild: Ruud Coster) Großbild klick!
Trawler nach Strandung zur Reparatur nach Ijmuiden geschleppt
(05.08.20) Am 3.8. wurde der holländische Trawler 'Sursum-Corda - UK-172', 458 BRZ (IMO: 9034119), im Hafen von Ijmuiden bei der Shipyard van Laar Ltd. zur Reparatur der Strandungsschäden gedockt. Am 31.7. hatte er den Hafen von Thyborøn gegen 21 Uhr am Haken des Schleppers 'Multratug 17' nach mehrtätigen Inspektionen verlassen. Am 2.8. um 6.25 Uhr erreichte der Schleppzug den Hafen von Ijmuiden.
Am.28.7. um 12.20 Uhr hatte derselbe Schlepper die 'Sursum-Corda' in den Hafen von Thyborøn gezogen, wo er am Tankerkai für die Untersuchungen festmachte. Das Schiff war am 20.7. nördlich von Løkken gestrandet und hatte erst nach einer aufwändigen Bergungsaktion acht Tage später wieder flottgemacht werden können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rampenschaden in Patmos
(05.08.20) Am Abend des 4.8. wurde die Hafenbehörde von Patmos darüber informiert, dass es beim Manövrieren der griechischen Fähre 'Blue Star Chios', 13955 BRZ (IMO: 9215555), im Hafen zu einem Schaden an der Rampe gekommen war. Das Schiff war unterwegs auf der Route Piräus- Patmos - Lipsi - Leros - Kalymnos - Kon - Symi - Rhodes - Karpathos - Karpathos. Kassos - Rhodos. Nachdem der Schaden repariert war, konnten die Passagiere und Fahrzeuge abgesetzt werden.
Das Schiff wurde anschließend einer Klasseinspektion unterzogen und für die Weiterfahrt freigegeben. Mit 931 Fahrgästen und 184 Pkw an Bord verließ es den Hafen und setzte die Fahrt nach Lipsi fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch in Perdika
(05.08.20) Auf dem britischen Sportboot 'Libertas' kam es am 4.8. gegen Mittag zu einem Wassereinbruch unweit des Hafens von Perdika auf Ägina. Das Boot hatte vier Personen an Bord. Vertreter der Hafenbehörde und ein Fahrzeug der Feuerwehr kamen zu Hilfe, und mit einer Pumpe konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Taucher stellte fest, dass ein schadhaftes Ventil Schuld am Wassereinbruch war. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zur Reparatur des Schadens und einer weiteren Inspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Kaoshiung
(05.08.20) Der unter Taiwan-Flagge laufende Bulkcarrier 'China Steel Growth', 91051 BRZ (IMO: 9220213), riss sich in einem starken Sturm am 4.8. gegen vier Uhr von seinen Mooringtonnen in Kaohsiung los, wo er vor dem Containerterminal lag. Das Schiff ging achteraus auf Drift und stieß gegen den am Kai liegenden, ebenfalls taiwanesischen Containerfrachter 'Wan Hai 162', 13246 BRZ (IMO: 9132909).
Beide Schiffe wurden beschädigt. Auch ein Gantrykran wurde angestoßen, doch er blieb standfest. Die 'Wan Hai 162' verließ den Hafen um 08.30 Uhr und ging auf der Außenreede von Kaohsiung auf Position 22° 36.66' N 120° 13.23' E vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief in Tobishima auf Grund
(05.08.20) Der südkoreanische Frachter 'Dong Myung Ace', 2121 BRZ (IMO: 9152325), lief am 4.8. vor Tobishima, Nagoya, gegen fünf Uhr auf Grund, als er von Funabashi aus in den Hafen einlaufen wollte. Gegen sieben Uhr konnte ein Schlepper den Havaristen mit steigendem Wasserstand wieder flottmachen. Um 9.45 Uhr erreichte er seinen Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler vor Ålesund havariert
(05.08.20) Am 4.8. kam es auf dem Trawler 'Haltentrål', 567 BRZ (IMO: 9169562), bei Tueneset unweit von Ålesund zu einem Maschinenausfall. Das Rettungsboot 'Idar Ulstein' wurde zu Hilfe gerufen und nahm den Havaristen auf den Haken.
Die norwegische Fähre 'Godøy' (IMO: 9801536) hatte ihn bis dahin in sicherer Distanz vom Land gehalten. Auf dem Weg in den Hafen gelang es der Crew, die Maschine wieder zu starten, sodass das Schiff mit eigener Kraft einen Liegeplatz in Ålesund ansteuern konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarist nach Tarragona abgeschleppt
(05.08.20) Am 4.8. kam es auf dem 28 Meter langen, spanischen Trawler 'Madobe' (MMSI: 224252450), der sich mit einer fünfköpfigen Crew an Bord in der Nähe der Casablanca-Plattform vor Tarragona befand, zu einem Maschinenausfall. Das SAR-Boot 'Salvamar Fomalhaut' (MMSI: 225987905) wurde von Salvamento Marítimo zu Hilfe geschickt. Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in den Hafen von Tarragona ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ponton sank auf dem Weg zum Schrottplatz
(05.08.20) Beim Versuch, einen ausgesonderten Ponton mit einem Sportboot zum einem Schrottplatz zu ziehen, schlug dieser am Morgen des 3.8. leck und versank im Bereich der Maaraue in Wiesbaden. Von dem 12 Meter langen ehemaligen Bootsanleger ragte nur noch die Spitze aus dem Wasser, so dass sich der Bootsführer entschied, die Schleppleine zu kappen. Im weiteren Verlauf wurde der Ponton durch ein Arbeitsboot des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes mit Leinen gesichert.
Die Bergung erfolgte kurze Zeit später durch eine Fachfirma. Da sich der Unfall außerhalb der Fahrrinne im Uferbereich ereignete, war eine Sperrung des Rheins nicht notwendig; passierende Schiffe wurden lediglich auf den Gefahrenbereich aufmerksam gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölverschmutzung auf der Donau
(05.08.20) In Straubing kam es am Abend des 4.8. zu einem Feuerwehreinsatz auf der Donau bei Straubing. Ein deutsches Gütermotorschiff zog eine Ölspur hinter sich her. Die Besatzung bemerkte das Leck und wollte an der Schleuse Straubing die defekte Hydraulikleitung am Bugstrahlruder reparieren.
In der Zwischenzeit kam die Polizei und informierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte errichteten eine Ölsperre, um eine weitere Verbreitung der Verschmutzung zu verhindern. Das Wasserschifffahrtsamt klärte das weitere Vorgehen. Eine Ölprobenentnahme sollte klären, ob der Schaden am Schiff auch für eine Verunreinigung in Regensburg verantwortlich war. Dort wurde ebenfalls eine Ölverschmutzung entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Ramsgate gestrandet
(05.08.20) Zwei Einsätze für eine Yacht an einem Tag hatte das RNLI-Boot aus Ramsgate, die 'Claire and David Delves', am 30.7. Erstmals rief die Coastguard die freiwilligen Seenotretter um 12.30 Uhr, nachdem die Yacht mit sieben Personen an Bord bei ablaufender Tide bei der B2 Tonne vor dem Sandwich Golf Course gestrandet war. Trotz ruhiger See und drei Beaufort Wind aus Nordost wurde das Boot hart auf den Sand gedrückt, sodass nach vier vergeblichen Bergungsversuchen entschieden wurde, fünf Crewmitglieder abzubergen und nach Ramsgate zu bringen.
Die Yacht blieb mit den übrigen zwei auf der Seite liegen, während auf die nächste Flut gewartet wurde. Um 17.15 Uhr kehrten die Seenotretter zurück, als die Flut wieder auflief. Nun gelang die Bergung im ersten Anlauf. Die Yacht wurde anschließend in den Hafen von Ramsgate eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler auf der Nordsee an Wrack gefangen
(05.08.20) Am Nachmittag des 4.8. verfing sich das Schleppnetz des französischen Trawlers 'Arpège', 210 BRZ (IMO: 9795775) in einem Wrack au der Ruytingen-Bank südlich der Goodwins unweit von Dünkirchen. Beim Versuch, sich durch Manövrieren wieder zu befreien, geriet ein Draht in den Propeller. Der Kapitän bat das CROSS Gris-Nez um Assistenz.
Dieses schickte das Rettungsboot 'Notre-Dame-du Risban' der SNSM-Station in Calais zum Havaristen. Dieser hatte sich zwar vom Schleppnetz befreien können, trieb aber in der See. Er wurde darum auf den Haken genommen und am 5.8. um 5.30 Uhr in den Heimathafen Boulogne-sur-Mer eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Arbatax
(05.08.20) Die italienische Fähre 'Bithia', 35736 BRZ (IMO: 9222522), kollidierte am frühen Nachmittag des 4.8. mit der Kaimauer der Hafeneinfahrt von Arbatax. Wegen des starken Mistralwindes hatte sie bereits Schlepperassistenz angefordert, dennoch schrammte sie beim Einlaufen an der Mauer entlang. Dabei entstand am Rumpf ein leichter Schaden.
Die Reparaturdauer samt anschließender Klasseinspektion dauerte sechs Stunden. Deshalb musste das Schiff, als es abends nach Genua auslief, den planmäßigen Zwischenstopp in Olbia auslassen, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mast der Bonhomme Richard wird sicherheitshalber abgebaut
(05.08.20) Der achtere Mast der USS 'Bonhomme Richard (LHD-6)' soll in dieser Woche vorsorglich entfernt werden. Das Naval Sea Systems Command (NAVSEA) hat mit den Arbeiten begonnen, nachdem der Brand die strukturelle Integrität des auf den Aufbauten stehenden Masts beeinträchtigt hat. Zwei Kräne auf Bargen sollen längsseits gehen und ihn herunterholen.
Am Wochenende hatten bereits Vorbereitungen an den Antennen und Sensoren am Mast begonnen. Möglicherweise wird auch der vordere Mast abgebaut. Die Aufbauten waren bei dem Feuer schwer beschädigt worden, und der vordere Mast kollabierte.
SMIT America wurde beauftragt, das Rigg zu zerschneiden und dann den achteren Mast von Bord zu holen. General Dynamics NASSCO erhielt den 10 Millionen teuren Auftrag zur Reinigung des Schiffs. Es hatte bereits von Juni bis Dezember 2019 an der NASSCO-Werft nördlich der Naval Base San Diego im Trockendock gelegen. Die Schadensuntersuchungen dauerten weiter an und werden noch mehrere Wochen benötigen. Auf den Ergebnissen aufbauend wird dann über das weitere Schicksal des Schiffs entschieden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler sank bei Bass Point
(05.08.20) Am 4.8. kam es auf einem 22 Meter langen Trawler vor der Südküste von New South Wales zu einem Wassereinbruch. Um 7.30 Uhr wurden Rettungsdienste alarmiert, nachdem das Schiff bei Bass Point, Shellharbour, zu sinken begonnen hatte. Die dreiköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel, in der sie eine Stunde ausharren musste.
Dann wurden die Schiffbrüchigen von einem Hubschrauber an Bord gezogen und mit leichten Unterkühlungen nach Shellharbour gebracht, wo sie um 9.30 Uhr eintrafen. Sie wurden dort von der NSW Ambulance betreut. Ihr Schiff ging auf 250 Metern Wassertiefe unter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran hatte Wassereinbruch
(05.08.20) Am 2.8. wurden die Seenotretter der RNLI-Station in Barrow alarmiert, nachdem es auf dem acht Meter langen Katamaran 'Night Cat' zu einem Wassereinbruch bei Bass Pool, südlich von Piel Island. gekommen war und die zweiköpfige Crew einen Notruf an die Coastguard in Holyhead abgesetzt hatte. Um 17.12 Uhr lief das Rettungsboot 'Grace Dixon' mit einer siebenköpfigen Crew aus. Ein Boardingteam stieg auf die Yacht über und fand ein Leck an der Maschine, das für den Wassereinbruch verantwortlich war.
Es gelang, eine Reparatur durchzuführen, und dann entschied die Crew, über Nacht vor Anker liegen zu bleiben, bevor es am 3.8. nach Fleetwood weiterging. Um 18.10 Uhr kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter drohte im Sturm zu stranden
(05.08.20) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Frachter 'Amitis 1', 4015 BRZ (IMO: 9182552), geriet am Morgen des 3.3. unweit von Raj Bhavan in Mumbai in schweren Regenstürmen in Schwierigkeiten und drohte auf die Felsküste zu treiben. Er legte sich auf die Seite und nahm bei Wellenhöhen von 4,45 Metern Wasser über. Antrieb und Funkanlage fielen zeitweilig aus.
Gegen 13 Uhr gelang es, den Havaristen langsam wieder unter Kontrolle zu bekommen. Als ein Patroullienboot der indischen Marine zur Assistenz kam, befand er sich bei dem Prongs Reef und lief langsam auf und ab mit einer Geschwindigkeit von vier Knoten. Ein zweites Patroullienboot kehrte am Abend wieder in den Hafen zurück.
Der Sturm wütete derweil weiter an den Küsten von Mumbai und der Küste von Maharashtra. Am 5.8. bewegte sich das von Mormugao mit 2,5 Knoten in Richtung Mumbai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Noch drei Vermisste nach Schiffbruch vor Thailand
(05.08.20) Am 5.8. gegen sieben Uhr wurde die Suche nach den drei noch vermissten Personen nach dem Untergang der thailändischen Fähre 'Raja 1' (MMSI: 567890038) der Raja Ferry Plc, die am Abend des 1.8. vor Koh Samui kenterte und sank, fortgesetzt. Das Schiff war mit drei mit Abfall beladenen 10-Achsern, einem Pickup und 16 Menschen an Bord, davon 12 Crewmitgliedern, von Koh Samui ausgelaufen. 11 von ihnen wurden lebend gerettet, zwei weitere tot geborgen.
Ein Marineschiff und drei Taucherteams, darunter 10 Navy-Seals aus Surat Thani, 14 Tauchlehrer aus Koh Tao und 10 weitere Taucher aus Surat Thani waren im Einsatz. Sie starteten mit RIBs vom Kommandoschiff zu der Untergangsstelle der in 20 Metern Tiefe liegenden Fähre. Zwei der mit je 90 Tonnen beladenen Trucks wurden von ihnen unweit des Wracks gefunden. Der dritte Laster mit Elektronikschrott und Recyclingabfall blieb bislang verschwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.08.2020

Archivbild Frachter 'Anna Lehmann'
Archivbild Frachter 'Anna Lehmann'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenausfall in Brunsbüttel
(04.08.20) Am 3.8. um 18.32 Uhr kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter 'Anna Lehmann', 2820 BRZ (IMO: 9225562), auf der Reise von Ust-Luga nach New Holland zu einem Maschinenausfall, kurz nachdem er die neue Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel nach dem westgehenden Transit der Wasserstraße verlassen hatte. Das Schiff kam quer im Vorhafen der Schleuse zu liegen und warf Anker. Nachdem der Schlepper 'Parat' zu Hilfe gekommen war, wurde der Havarist auf die Südreede vor Brunsbüttel gezogen, wo er um 19.20 Uhr auf Position 53° 52.59' N 009° 8.36' E erneut Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelschiff nach Granville eingeschleppt
(04.08.20) Am 2.8. kam es gegen 9:30 Uhr auf der 'Marie-Pierre', einem einstigen Kutter, der zu einem traditionellen Segelschiff umgebaut wurde, zu einem Maschinenausfall beim Auslaufen aus dem Heimathafen Granville in Richtung Chausey. An Bord waren acht Personen. Von der SNSM-Station Granville-Chausey kam das Rettungsboot 'Notre Dame du Cap Lihou' zu Hilfe und schleppte den Havaristen zurück in die Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen


SOS im Sand
SOS im Sand
(Bild: Departement of Defense) Großbild klick!
Ihre Spuren im Sand retteten Bootsfahrer
(04.08.20) Drei Männer strandeten mit ihrem sieben Meter langen Boot im Pazifik auf der einsamen mikronesischen Insel Pikelot Island, südlich von Guam. Sie waren auf dem Weg vom Puluwat-Atoll zum 42 Kilometer entfernten Pulap Atoll, gewesen, doch auf der Fahrt ging ihnen der Kraftstoff aus. Das manövrierunfähige Boot trieb 200 Kilometer in Richtung Westen.
Um auf ihre Lage aufmerksam zu machen, schrieben die drei in riesigen Lettern ein "SOS" an den Strand und konnten so nach drei Tagen gefunden und von der 450 Meter langen und 280 Meter breiten Insel gerettet werden. In Guam war das Verschwinden der Männer aufgefallen, und die Behörden leiteten am 30.7. eine Suchaktion ein. Ein australischer Helikopter, der von der HMAS 'Canberra' aufgestiegen war, die sich auf dem Weg in ein Manöver in Hawaii befand, entdeckte den Notruf im Sand.
Er landete umgehend und versorgte die Männer versorgte. Sie waren in einem guten Zustand und wurden dann von einem mikronesischen Patrouillenboot aufgenommen, das sie zurück nach Hause brachte. An der Suchaktion hatten sich auf US-Militärflugzeuge der nahen Base in Guam beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Honfleur abgeschleppt
(04.08.20) Am 3.8. gegen zwei Uhr kam es auf dem französischen Kutter 'Artimon-CN 152947 ', 42,68 BRZ (MMSI: 227312430) zu einem Maschinenausfall vor der Küste von Honfleur (Calvados), und die Crew bat das CROSS Jobourg um Assistenz. Dieses mobilisierte das SNSM-Rettungsboot 'Notre-Dame-du-Port d'Honfleur' der gleichnamigen Station. Es nahm den Havaristen auf den Haken, doch das Abschleppmanöver gestaltete sich bei grober See als schwierig, Schließlich aber konnte der Kutter sicher in Honfleur festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fake-Flugzeugträger fliegt in die Luft
Fake-Flugzeugträger fliegt in die Luft
(Bild: Hamed Jafarnejad) Großbild klick!
Fake-Flugzeugträger versehentlich vor Bandar Abbas versenkt
(04.08.20) Eine iranische Barge, die zu einem wie ein US-Flugzeugträger der Nimitz-Klasse aussehenden Zielschiff ausgestattet worden war, ist bei einem Beschuss durch Raketenschnellboote anders als geplant tatsächlich versenkt worden. Satellitenbilder zeigten sie jetzt 90 Grad auf der Backbordseite liegend. Der Untergang ereignete sich nach einer Zielübung am 31.7., als das Gefährt nach Bandar Abbas zurückgeschleppt werden sollte.
Die Barge neigte sich erst auf die Seite, und das halbe nachempfundene Flugdeck lag auf einmal unter Wasser. Seither sank sie noch weiter weg. Sie soll den Flugzeugträgern der U.S. Navy nachempfunden sein und wurde 2013-14 erbaut.
Bei einer Attacke im Februar 2015 wurde die Zerstörung eines Trägers nachgestellt. Danach wurde sie in Bandar Abbas repariert und am 28.6. erneut beschossen als Teil des Manövers 'Prophet Mohammed 14th'. Das Wrack wird den Verantwortlichen nun einiges Kopfzerbrechen bereiten - es liegt in der Hauptzufahrt nach Bandar Abbas. Die Wassertiefe beträgt dort rund 45 Fuß, weshalb eine Bergung unerlässlich ist. Allerdings fehlen dem Land dafür die Kapazitäten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Pylos
(04.08.20) Vor Pylos kollidierten in der Nacht zum 3.8. die Motorboote 'Farmakis' mit drei Personen an Bord und die mit einer Person besetzte 'Anemos' im Seegebiet zwischen der Schiza-Präfektur und der Agia Marina Finikounda-Präfektur. Das JRCC schickte ein Boot mit Offizieren der Hafenbehörde sowie zwei Patroullienfahrzeuge zum Unfallort beim Hafen von Finikounda. Die 'Anemos' nahm den Kollisionsgegner in Schlepp, ehe das herbeigeschickte Boot den Havaristen übernahm.
Die 'Anemos' steuerte dann mit eigener Kraft den Hafen an. Alle Personen an Bord hatten Verletzungen davongetragen und wurden ins Zentralkrankenhaus von Kalamata gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


'William Darrell' wird wieder eingefangen
'William Darrell' wird wieder eingefangen
(Bild: John Chisholm) Großbild klick!
Fähre trieb ab und lief auf Grund
(04.08.20) Bei stürmischem Wind riss sich die 20 Meter lange, kanadische Fähre 'William Darrell' (MMSI: 316036896), die zwischen Wolfe Island und Cape Vincent, am frühen Morgen des 3.8. von ihrem Liegeplatz vor Wolfe Island los. Sie trieb vier Meilen weit über den St. Lawrence River, bis sie am Nordwest-Strand von Carleton Island gegen eine Uferbefestigung stieß und auf Grund lief. Sie konnte gegen 11 Uhr von der 'Baby Blue', einem Motorboot der Precision Marine aus Peos Bay, wieder flottgemacht werden.
Die Bergung dauerte rund eine Stunde. Nachdem erst einige Schleppleinen gebrochen waren, konnte mit Trossen an Bord der Fähre schließlich eine ausreichend stabile Verbindung hergestellt werden. Dann zog das deutlich kleinere Boot den Havaristen vom Strand herunter. Als sich die Fähre selbstständig gemacht hatte, wurden Windgeschwindigkeiten von 30 bis 40 Knoten und Wellen von bis zu 10.5 Fuß Höhe vor Prince Edward Island gemessen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Volos: Tragflächenboot hatte Loch im Bauch
(04.08.20) Nach dem Einlaufen in Volos am Morgen des 3.8. wurde das griechische Tragflächenboot 'Flying Dolphin Erato', 162 BRZ (IMO: 8861448), einer unangekündigten Inspektion unterzogen, bei der ein Loch von zwei Zentimetern Länge und 0,5 Zentimetern Breite im Maschinenraum gefunden wurde. Das Wasser stand im Innern 10 Zentimeter hoch. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Der Kapitän wurde von den Offizieren der Hafenbehörde verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Aceromar'
Archivbild Frachter 'Aceromar'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision vor Groningen
(04.08.20) Am 3.8. gegen zwei Uhr kollidierte der unter Luxemburg-Flagge laufende Frachter 'Aceromar', 3500 BRZ (IMO: 9552082), auf der Fahrt von Loviisa nach Rotterdam mit dem 24 Meter langen, belgischen Trawler 'Hein Senior - Z 575' (MMSI: 205128000) vor Groningen auf Position 53 56 N, 006 5 E. Dabei trug er Schäden an der Seite und an einem Bordkran davon. Um 22.45 Uhr machte er im Wilhelminahafen in Rotterdam fest.
Die 'Hein Senior' erreichte Lauwersoog um 9.15 Uhr. Sie war mit leichten Schäden davongekommen. Die Port State Control und die Seepolizei nahmen Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Chemical Distributor'
Archivbild 'Chemical Distributor'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Druckleitung leckte vor Falmouth
(04.08.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Chemikalientanker 'Chemical Distributor', 7228 BRZ (IMO: 9209996), kam es am 2.8. um 11.50 Uhr auf der Farht von Rotterdam nach Ponta Delgada zu einer Leckage in einer Hochdruckleitung 32 Meilen südöstlich von Lizard Point auf Position 49 35 52.8 N, 004 36 40.2 W. Die Crew konnte den Schaden binnen 40 Minuten beheben, und um 12.30 Uhr setzte das Schiff die Reise fort. Es sollte den Zielhafen am 6.8. um 14 Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Tinos
(04.08.20) In der Nacht zum 4.8. kam es vor Tinos zu einem Maschinenschaden auf der 'Angeliki', die 10 Personen an Bord hatte. Das Schiff erreichte ohne Assistenz den Binnenhafen von Tinos. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Moritz Schulte'
Archivbild 'Moritz Schulte'
(Bild: Karl Kautz) Großbild klick!
Feuer auf Schulte-Tanker in Antwerpen
(04.08.20) Am Morgen des 4.8. brach im Maschinenraum des unter Isle-of-Man-Flagge laufenden LPG-Tankers 'Moritz Schulte', 8234 BRZ (IMO: 9220794), der Bernhard Schulte Shipmanagement UK Ltd. an Liegeplatz 383 in Antwerpen bei der Exxon Mobil-Raffinerie unweit der Esso-Raffinerie in Scheldelaan ein Feuer im Maschinenraum aus. Das Schiff hatte hier von Braefoot Point kommend am 2.8. festgemacht. Die Werksfeuerwehr von Esso führte den ersten Löschangriff durch.
Auch die Feuerwehr von Antwerpen war mittlerweile vor Ort im Einsatz. Eine Person musste mit Rauchgasvergiftung behandelt werden.
Feuerwehr an der 'Moritz Schulte'
Feuerwehr an der 'Moritz Schulte'
(Bild: Brandweer Antwerp) Großbild klick!
Es gelang gegen 11.30 Uhr, den Brand zu löschen. Er blieb auf den Maschinenraum beschränkt. Die Einsatzkräfte blieben noch weiter vor Ort, um das Schiffsinnere zu belüften und den Rumpf herunterzukühlen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler bei Harstad geborgen
(04.08.20) Knapp einen Monat nach seiner Strandung konnte der norwegische 80-Tonnen-Trawler 'Lenangstind' (MMSI: 257488920), der auf Felsen bei Lyngstuva nördlich der Lyngen-Gemeinde bei Harstad am 6.7. gestrandet war, von der Bergungsfirma BOA wieder flottgemacht werden. Diese war mit Schleppern und einer Kranbarge angerückt und hatte am 29.7. ihre Arbeit begonnen. Der Havarist war komplett geflutet, und vor der Bergung mussten alle umweltschädlichen Stoffe von Bord geholt werden.
Dazu wurde die Arbeitsstelle mit einer Ölsperre umgeben. Nachdem dies erledigt war, konnten die Berger die Lecks flicken und das Schiff auspumpen, sodass es wieder auf ebenen Kiel kam. Nachdem es von den Felsen heruntergezogen wurde, konnte es am 28. abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Paraná gestrandet
(04.08.20) Am 1.8. lief der unter Paraguay-Flagge registrierte Containerfrachter 'Tehia', 2422 BRZ (IMO: 9051997), auf dem Paraná River bei Flusskilometer 767 auf Grund. Es war unterwegs vom Puerto Seguro Fluvial Port nach Rosario. Der argentinische Offshore-Schlepper 'Cruz del Sur' (IMO: 7212470) kam aus La Paz zu Hilfe.
Es gelang ihm, den Havaristen wieder flottzumachen. Am 2.8. um 7.30 Uhr machter er in La Paz, Enrtre Rios-Provnz, fest und setzte am 3.8. um drei Uhr die Fahrt nach Rosario fort, wo er um 22.15 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker trotz Lotsenberatung auf Grund gelaufen
(04.08.20) Am 31.7. lief der unter Marshall-Islands-Flagge registrierte Tanker 'Venlo', 8539 BRZ (IMO: 9340350), beim Ansteuern des Kuntuala Terminals bei Boma im Kongo auf Grund. Das unter Lotsenberatung stehende Schiff war 200 Meter außerhalb der ausgetonnten Fahrrinne dirigiert worden. Am 2.8. gegen 22 Uhr lag es in Boma.
Es war bereits das zweite Mal binnen zwei Monaten, dass ein Tanker in dem Seegebiet unter Lotsenassistenz auf Grund lief, weil sie die Fahrwassertonnen ignorierten. Im Juni war auf diese Weise die 'Sea Force' auf eine Sandbank gelaufen, als sie von Pointe Noire nach Boma unterwegs war. Damals entstand eine Verzögerung von drei Tagen in der Abfertigung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kombinierte Hilfeleistung für havarierte Motoryacht
(04.08.20) Die kanadische und die U.S. Coastguard assistierten am 2.8. unweit von Dundas Island in kanadischen Gewässern der 40 Fuß langen Motoryacht 'Pamala Lynn'. Um 8.30 Uhr hatte der Skipper, der allein mit einem Hund an Bord war, dem JRCC Victoria gemeldet, dass sein Schiff manövrierunfähig geworden sei, nachdem es zu einem Maschinenschaden und Treibstoffknappheit gekommen war. Es war unterwegs von Port Hardy in British Columbia nach Ketchikan.
Die kanadische Coastguard schickte das Patroullienboot 'Mcintyre Bay' zu Hilfe, das den Havaristen auf den Haken nahm. Unweit der Dixon Entrance wurde die Schleppleine an die 'John McCormick' der US Coastguard übergeben. Ein 45-Fuß-Boot der Station Ketchikan übernahm ihn nahe der Tongass Narrows und schleppte ihn nach Ketchikan ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bereits 50 Einsätze in diesem Jahr für Seenotretter in Enkhuizen
(04.08.20) Der August begann für die KNRM in Enkhuizen so, wie der Juli geendet hatte - mit viel Arbeit. Am 2.8. gab es den 50. Einsatz des Jahres. Am Abend des 27.7. und dem Nachmittag des 28.7. gab es gleich zwei Hilfeleistungen für den Chartersegler 'De Hoop', der mit Maschinenschaden und ohne Wind hilflos im Markermeer trieb. Am Nachmittag des 30.7. wurde eine Yacht mit einer Leine im Propeller manövrierunfähig. Sie lag direkt im Hafen vor Anker, sodass die Seenotretter rasch vor Ort waren. Nachdem vergeblich versucht wurde, den Antrieb zu befreien, wurde das Boot mit seiner zweiköpfigen Crew an einen Liegeplatz geschleppt.
Am Nachmittag des 31.7. geriet ein Motorboot mit fünf Personen an Bord wegen Maschinenausfalls und Wassereinbruchs in Schwierigkeiten. Es trieb direkt vor dem Kitesurfing-Gebiet im Marker-Watt. Vier der fünf Bootsfahrer wurden von Bord geholt, ehe ein Rettungsmann im Gegenzug überstieg. Das Schiff wurde dann zu einer Helling im Bataviahafen gezogen, wo es aus dem Wasser geholt werden konnte.
Am 1.8. um 8.45 Uhr ging es weiter- eine Segelyacht war auf dem Marker-Watt auf Grund gelaufen, nachdem in der Nacht der Wind aufgefrischt hatte und der Anker nicht mehr hielt. Kiel und Ruderblatt saßen im Grund. Mit den 435 PS des Rettungsboots 'Bert and Anneke Knape' konnte die Yacht wieder flottgemacht werden und die Fahrt fortsetzen.
Am 2.8. um neun Uhr kam der nächste Alarm. Erneut saß eine Yacht im Marker Watt auf Grund, meldete ein Zeuge. Als das Boot vor Ort war, konnten die Seenotretter nur segelnde Yachten ausmachen. Wie sich bei weiteren Recherchen herausstellte, hatte ein anderes Boot die Yacht inzwischen bereits freigeschleppt.
Wenig später aber lief eine Yacht auf den Deich an der südlichen Hafenzufahrt. Nachdem ein Mann mit einer Schleppleine an Bord abgesetzt worden war, konnte sie wieder ins Wasser zurückgezogen werden. Der Anker hatte offenbar nicht gehalten, und der Motor hatte nicht funktioniert. Der Skipper hatte das Boot erst vor einigen Tagen gekauft. Es wurde in den Hafen von Lelystad eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Fraserburgh abgeschleppt
(04.08.20) Am 2.8. gegen 15 Uhr wurde der britische Trawler 'Caspian', 354 BRZ (IMO: 9162772), durch eine Leine im Propeller 22 Meilen nördlich von Fraserburgh manövrierunfähig. Das Schiff bat um Assistenz, und das RNLI-Boot aus Fraserburgh kam zu Hilfe. Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief in Mizushima auf Grund
(04.08.20) Der südkoreanische Frachter 'DH 5', 1356 BRZ (IMO: 9072692), lief am 31.7. gegen 13.50 Uhr von Busan kommend im Hafen von Mizushima auf Grund. Er konnte sich um 17.25 Uhr wieder selbst befreien. Anschließend machte er in Mizushima fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew der Wakashio an Land gebracht
(04.08.20) 10 der 20 Crewmitglieder des gestrandeten Bulkcarriers 'Wakashio' wurden am 2.8. an Land evakuiert und dort in Quarantäne gebracht. Die Berger von SMIT Salvage setzten ihre Untersuchungen an Bord fort. Der Schlepper. 'V.B. Cartier' traf von Réunion Island kommend am 1.8. vor Ort ein. Die 'Boka Expedition' wurde am 4.8. von den Vereinigten Arabischen Emiraten kommend in den Gewässern von Mauritius erwartet. Die 'Boka Summit' war noch von Mumbai aus auf der Reise und sollte zwischen dem 10. und 11.8. eintreffen.
Die 'Stanford Hawk' (IMO: 9658159) ankerte bereits seit dem 31.7. nach dem Eintreffen von Walvis Bay unweit der Strandungsstelle. Seit dem Morgen des 2.8. lag die 'Wakashio' in der Brandung, die ein neues Tiefdruckgebiet aufgebaut hatte. Das Hauptaugenmerk galt derzeit dem Sichern der Schweröltanks. 20 Berger waren dabei, Schäden und Risiken zu untersuchen. Sie waren mit einem Hubschrauber an Deck abgesetzt worden. Schon jetzt ist klar, dass das Ruder beschädigt ist.
Der Zustand der Propeller konnte wegen der stürmischen See noch nicht in Augenschein genommen werden. Der Maschinenraum ist durch eine gebrochene Leitung geflutet. Das verschmutzte Wasser wurde in einen leeren Tank gepumpt. Eine externe Untersuchung des Rumpfes, der noch keinen Wassereinbruch hat, musste noch mit einem ROV durchgeführt werden, wenn die Wetterbedingungen es zulassen.
Auch der VDR muss noch von Bord geholt werden, damit die Mauritius National Coast Guard seine Daten im Zuge der Unfalluntersuchung auslesen können. Reparaturen an der 'Wakashio' sollten in dieser Woche beginnen. Die eigentliche Bergung könnte in 10 Tagen angegangen werden und mehrere Wochen dauern. In der Brandung hat der Frachter seine Lage inzwischen verändert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in der Nacht mit diversen Problemen
(04.08.20) Am 1.8. kurz vor Mitternacht wurde das RNLI-Boot aus Eastbourne alarmiert, nachdem eine Yacht verschiedene Probleme hatte. Ein Paar war zuvor mit ihr aus Sovereign Harbour nach Plymouth ausgelaufen. Als sie Beachy Head rundeten und auf Westkurz gehen wollten, kam es zu einem Schaden am Rigg, der sie zwang, den Plan zu ändern und zum Hafen zurückzukehren, um ihn zu reparieren. Doch gerade als sie dieses Manöver durchgeführt hatten, begann sich die Maschine zu überhitzen.
Der Skipper stellte sie ab und wollte nur unter Segeln einlaufen. Die Coastguard wurde informiert und entschied, die Seenotretter zu verständigen. Sie waren rasch vor Ort und stellten eine Schleppverbindung her. Dann wurde die Yacht nach Sovereign Harbour in die Marina gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Unglück kommt selten allein - Maschinenschaden und Mann über Bord
(04.08.20) Am Nachmittag des 10.7. wurde das RNLI-Boot aus Hastings alarmiert, nachdem eine 40 Fuß lange Motoryacht um 15.15 Uhr einen Maschinenausfall erlitten und einem Mann über Bord verloren hatte. Als die Seenotretter den Havaristen, der sich zwei Meilen südöstlich von Hastings Harbour befand, erreichten, war dieser bereits wieder an Bord gezogen worden.
Bei einem medizinischen Check stellte sich heraus, dass er wohlauf war. Da die Maschine aber nicht vor Ort repariert werden konnte, wurde das Boot mit seiner vierköpfigen Crew an Bord in Schlepp genommen und nach Sovereign Harbour in Eastbourne gezogen. Um 19 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.08.2020

Archivbild Containerfrachter 'Asmar', ex Katharina B
Archivbild Containerfrachter 'Asmar', ex Katharina B
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Maschinenschaden vor Lesbos
(03.08.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter 'Asmar', 3999 BRZ (IMO: 9121869), der von Dörtyol nach Dikili unterwegs war, kam es am 27.7. rund 17,5 Meilen westlich von Mithimna, Lesbos, zu einem Maschinenausfall. Ein griechischer Schlepper nahm den Havaristen auf den Haken. Er warf vor Mytilini zur Reparatur Anker und wurde mit einem Weiterfahrverbot belegt.
Nach einer provisorischen Instandsetzung erhielt er die Genehmigung, zur Reede von Ayvalik zu verholen, wo er am 30.7. auf Position 39° 14.06' N 026° 38.75' E Anker warf. Hier wurde mit weiteren Arbeiten begonnen, die am 3.8. noch andauerten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderboot auf der Weser
Ruderboot auf der Weser
(Bild: Christian Butt) Großbild klick!
Ein Vermisster nach Kollision auf der Weser
(03.08.20) Ein mit vier Wassersportlern im Alter zwischen 49 und 64 Jahren besetztes Ruderboot ist am späten Vormittag des 1.8. auf der Weser in Bremen mit dem deutschen Binnenschiff 'Regulus', 1544 ts (MMSI: 211181220), kollidiert. Um 10:57 Uhr erreichte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der erste Notruf. Eine Anruferin meldete, dass das Ruderboot zwischen Café Sand und Weserstadion von dem Binnenschiff erfasst und überlaufen wurde.
Nach der Meldung wurden der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und Kräfte der Feuerwachen 1, 2 und 4 sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Bremen-Stadt und Bremen-Nord zur Einsatzstelle entsandt. Seitens des stadtbremischen Rettungsdienstes waren insgesamt ein Rettungshubschrauber, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und vier Rettungswagen im Einsatz. Auch ein Notfallseelsorger fuhr die Unglücksstelle an.
Rettungsaktion auf der Weser
Rettungsaktion auf der Weser
(Bild: Solveig Rixmann) Großbild klick!
Die ersten Erkundungen vor Ort ergaben, dass drei der vier Insassen bereits aus eigener Kraft ans Ufer gelangt waren. Diese wurde umgehend durch den Rettungsdienst versorgt und vom Notfallseelsorger betreut. Eine vierte Person im Alter von 64 Jahren war nach dem Zusammenstoß mit dem Binnenschiff unter Wasser geraten und nicht wieder aufgetaucht.
Die großräumige und ausgiebige Suche nach dem Mann wurde durch die Taucher von Feuerwehr und DLRG durchgeführt. Zu deren Unterstützung kamen fünf Rettungsboote und der vor Ort befindliche Rettungshubschrauber zum Einsatz. Um 12:50 Uhr wurde die Suche erfolglos abgebrochen.

Einsatzleitung
Einsatzleitung
(Bild: Chrristian Butt) Großbild klick!
Im Einsatz befanden sich insgesamt mehr als 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG mit etwa 20 Fahrzeugen. Die Polizei hat die Ermittlungen zu Unfallursache und -hergang aufgenommen und wollte auch weiter versuchen, den Vermissten zu finden. Das Binnenschiff machte in Bremen-Hemelingen fest.
Es hatte sich vorschriftsmäßig in der Fahrwassermitte befunden. Die Ruderer waren auf dem Weg zur Schlachte aus noch unbekannter Ursache vom Kurs ab- und ins Fahrwasser hineingeraten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Ägina
(03.08.20) Am 2.8. wurde die Hafenbehörde von Piräus informiert, dass es auf dem Ausflugsboot 'Ikarian Star' mit 15 Personen an Bord zu einem Maschinenschaden nordöstlich von Ägina gekommen war. Der Havarist erreichte, eskortiert von zwei Patroullienbooten und assistiert von der 'Kapitan John' mit eigener Kraft die Marina von Amfithea, wo die Fahrgäste abgesetzt wurden. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Iduna'
Archivbild Containerfrachter 'Iduna'
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Maschinenreparatur vor Skokholm
(03.08.20) Auf dem unter Zypern-Flagge laufenden Containerfrachter 'Iduna', 7112 BRZ (IMO: 9360984), kam es am 31.7. zu einem Maschinenschaden auf der Fahrt von Dublin nach Rotterdam vor der Insel Skokholm. Die Crew konnte binnen einer Stunde eine Reparatur abschließen, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Am 2.8. um 6.20 Uhr machte es ECT Delta Container Terminal im Amazonehafen von Rotterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot vor Rhodos havariert
(03.08.20) Am Morgen des 1.8. wurde die Hafenbehörde von Rhodos über einen Wassereinbruch auf dem Sportboot 'Eliza' informiert, das sich mit vier Personen an Bord zwei Meilen östlich des Kaps Vodi vor der Insel befand. Ein Rettungsboot sowie das Schnellboot 'Dimitrios' kamen dem Havaristen zu Hilfe, der dann auf den Haken genommen und in den Fischereihafen Kavouraki gebracht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht mit Ruderschaden im Schlepp
Yacht mit Ruderschaden im Schlepp
(Bild: RNLI) Großbild klick!
Yacht mit Ruderschaden nach Looe (Ärmelkanal) geschleppt
(03.08.20) Am 14.7. kam die RNLI in Looe einer Segelyacht mit einer vierköpfigen Crew an Bord zu Hilfe, die Ruderprobleme erlitten hatte und bei starkem Wind 1,5 Meilen vor dem Hafen trieb. Der von der Crew kontaktierte den Hafenkapitän, dieser Dave Haines, den Lifeboat Operations Manager, der mit seinem eigenen Boot zu der Yacht auslief. Er versuchte, sie abzuschleppen, doch da deren Ruder in Hartruderlage nach Backbord verklemmt war, kam er kaum voran.
Daraufhin wurde die Falmouth Coastguard über die Situation informiert, die das RNLI-Boot 'Sheila and Dennis Tongue II' um 12.50 Uhr alarmierte. Wenig später lief es mit einer vierköpfigen Crew an Bord aus und übernahm die Schleppleine von Dave Haines. Beim Ansteuern der engen Zufahrt von Looe wurde noch das zweite Stationsboot hinzugerufen, um den sperrigen Anhang in den Hafen zu bekommen.
Dieses lief um 13.20 Uhr aus. Beide Boote zogen den Havaristen dann an die West Looe Quayside, wo das Ruder inspiziert werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht manövrierunfähig nach Alimos eingebracht
(03.08.20) Die saronische Hafenbehörde wurde am Nachmittag des 31.7. vom JRCC der griechischen Coastguard informiert, dass es zu einem Maschinenschaden auf der Yacht 'Aegean Spirit' gekommen war. Da auch die Segel nicht genutzt werden konnten, war das Schiff manövrierunfähig und trieb 0,7 Meilen südwestlich der Alimos-Marina. Ein Patroullienboot sowie die 'Kavas Sailing Group' kamen dem Havaristen zu Hilfe, der dann in die Marine eingebracht werden konnte. Die Hafenbehörde von Floisvos verhängte bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Inspektion dort ein Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'River Elbe'
Archivbild Frachter 'River Elbe'
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Frachter vor Büyükdere/Türkei repariert
(03.08.20) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'River Elbe', 1951 BRZ (IMO: 8602945) kam es auf der Fahrt von Varna nach Gemlik beim Transit des Bosporus zu einem Maschinenschaden. Am 31.7. um sechs Uhr warf er auf der Reede von Büyükdere Anker, und die Crew behob den Schaden. Am 2.8. um 14.30 Uhr warf das Schiff Anker auf der Reede von Gemlik auf Position 40° 25.90' N 029° 7.57' E.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot sank vor San Sébastian
(03.08.20) Am 1.8. um 14.35 Uhr wurde das CROSS Etel alarmiert, nachdem das Sportboot 'Holiday' 3,5 Meilen nordöstlich des Hafens von San Sebastián mit sieben Personen an Bord Wassereinbruch erlitten hatte. Das CROSS strahlte sofort ein Mayday Relay aus und schickte das SNSM-Boot 'SNS 146 - Commandant Nicole' und das RIB 'SNS 625' der Station in Hendaye zu Hilfe. Um 15.15 Uhr wurden die Bootsfahrer abgeborgen und zum Hafen von Hendaye gebracht, wo sie medizinisch betreut wurden.
Ihr Boot sank um 14.52 Uhr in spanischen Hoheitsgewässern. Das MRCC in Madrid wurde informiert und strahlte eine Navigationswarnung aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Bomar Valour'
Archivbild 'Bomar Valour'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Kollision in Brunsbüttel
(03.08.20) Am 1.8. stieß der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter 'Bomar Valour', 17189 BRZ (IMO: 9242637), beim Einlaufen in die neue Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel mit dem Heck gegen das Schleusenmauerwerk. Nach ersten Ermittlungen gab es um 11.42 Uhr während des Festmachens in der Schleusenkammer Probleme bei der Übergabe der Heckleine an Land. Durch die Verzögerung klappte das Heck der nach Angaben von Lotse und Schiffsführung an sich gut in der Schleuse liegenden 'Bamor Valour' ab und kollidierte mit der gegenüberliegenden Schleusenmauer in der Schleusenkammer.
Durch die Kollision entstand erheblicher Sachschaden an der Schleusenmauer. Das Mauerwerk brach im Bereich der Notnische über eine Länge von etwa zehn Metern, eine Breite von etwa einem Meter und eine Tiefe von etwa vier Metern ab und versank in der Schleusenkammer. Der Bereich um die Gefahrenstelle wurde umgehend gesichert und die Seitenmauer der Neuen Nord-Schleuse von der Notnische bis zum Schleusentor zur Elbe bis auf weiteres für die Schifffahrt gesperrt. An der "Bomar Valour" entstand vergleichsweise geringer Sachschaden in Gestalt einer kleinen Delle.
Das Schiff musste zunächst den Vorfall in der Schleuse protokolieren und machte dann im Binnenhafen Brunsbüttel fest, wo ein Weiterfahrverbot ausgesprochen wurde. Um 13.20 Uhr durfte es die Reise nach Kiel fortsetzen. Die Berufsgenossenschaft für Verkehr und Transportwirtschaft hatte entschieden, dass es dort eine Klassebestätigung erwirken könnte. Hier lag es nochmals von 21 Uhr bis zum 2.8. um 2.10 Uhr. Dann setzte es die Fahrt von Bremerhaven nach Helsinki fort, wo es am 4.8. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Tenna - FN 111' wird an Land gezogen
Kutter 'Tenna - FN 111' wird an Land gezogen
(Bild: Tommy Andersen) Großbild klick!
Kutter sank vor Hirtshals
(03.08.20) Am Morgen des 2.8. kam es auf dem neun Meter langen, dänischen Kutter 'Tenna - FN 111' (MMSI: 219025478) vor Hirtshals zu einem Wassereinbruch. Der Skipper Benny Larsen konnte mit seinem Mobiltelefon die Position an die Kollegen der 'HM 17' durchgeben. Diese retteten ihn und brachten ihn unversehrt nach Hirtshals.
Das Rettungsboot 'FRB 14' lief von der dortigen Station aus und nahm das nach achtern wegsackende Schiff auf den Haken. Es wurde östlich von Hirsthals auf den Strand gesetzt. Ein Krantruck des Hafens versuchte vergeblich, ihn dort zu bergen.
Er saß zu tief im Treibsand. Daraufhin wurde die Firma Henry Petersen & Sønner ApS gerufen, die über stärkere Kapazität verfügte. Sie konnte mit einem Kran die
'Tenna' an Land
'Tenna' an Land
(Bild: Tommy Andersen) Großbild klick!
'Tenna' an Land bringen, wo sie auf einen Trailer verladen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Yachten binnen 48 Stunden vor Formentera in Flammen aufgegangen
(03.08.20) Am 1.8. ging vor Formentera gegen 18 Uhr eine sechs Meter lange Motoryacht in Flammen auf. Sie trieb in dichten Rauch gehüllt bei Caló de s'Oli. Ein anderes Boot, die 'Monterrey', rettete die Crew. Das SAR-Schiff 'Salvamar Caliope' von Salvamento Marítimo lief zu der Position zwischen Punta Pedrera und La Savina aus, konnte aber den Untergang des Wracks nicht mehr abwenden.
Es war bereits das zweite Boot, das binnen 48 Stunden in den Gewässern von Formentera Feuer fing und sank. Am 31.7. war die 12 Meter lange 'Zitos' im Gebiet von Es Freus in Flammen auf- und verlorengegangen. Beide Unglücke ereigneten sich im Ses Salines-Naturalpark.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerbruch auf der 'UNI Florida'
Containerbruch auf der 'UNI Florida'
(Bild: Sudhir Dixit) Großbild klick!
Containerbruch im Roten Meer
(03.08.20) Am 27.7. lief der unter Panama-Flagge registrierte Containerfrachter 'UNI Florida', 36483 BRZ (IMO: 9308039), von King Abdullah Port mit einem erheblichen Ladungsschaden in Jebel Ali ein. Mehrere Containerstacks auf dem Achterdeck waren umgestürzt und hingen über die Seite. Offenbar war auch noch eine Anzahl von Containern an Backbordseite verloren gegangen. Es gab bislang noch keine Informationen über die Umstände und den Ort des Ladungsverlusts sowie die Anzahl verlorener und beschädigter Boxen. Das Schiff lag am 3.8. weiter am DP World Jebel Ali Container Terminal 1 in Jebel Ali.
Es war nicht der erste derartige Unfall an Bord des Frachters: Bereits zwischen dem 16. und 19.6.2007 stürzten achtern mehrere Containerstacks um, und mindestens drei Boxen gingen verloren, als es noch unter dem Namen 'Ital Florida' lief. Die Havarie ereignete sich in Wellenhöhen von sieben bis 10 Metern. Auch das Deck wurde beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sank brennend vor Ibiza
(03.08.20) Am Nachmittag des 31.7. fing ein Charterboot vor Ibiza Feuer, als es bei Es Cavallet unterwegs war. Die Crew konnte sich retten. Ein Boot der Marine Rescue kam zu Hilfe, konnte aber nichts mehr ausrichten. Die Motoryacht brannte aus und sank. Auch der Zivilschutz von Sant Josep war im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Lider Amiral', ex Claseco
Archivbild Frachter 'Lider Amiral', ex Claseco
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!
Ausfall des Navigationssystems und der Löschwasserpumpe
(03.08.20) Auf dem unter Tansania-Flagge laufenden Frachter 'Lider Amiral', 4038 BRZ (IMO: 7700427), kam es am 31.7. zu einem Ausfall des Navigationssystems und der Löschwasserpumpe im Hafen von Novorossiysk. Nachdem der Schaden behoben worden war, durfte er am 2.8. um 16 Uhr den Hafen verlassen und nahm Kurs auf Samsun, wo er am 3.8. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge in Rio de Janeiro wird nach über drei Monaten geborgen
(03.08.20) Eine Bergungsoperation wurde eingeleitet, um das Wrack der brasilianischen Barge 'Rio Port I' in Rio de Janeiro wieder aus dem Wasser zu bekommen. Sie war am 27.4. mittschiffs auseinandergebrochen und gesunken, als sie in der Guanabara Bay eine Ladung von insgesamt 27.000 Tonnen Erz von einem Bulkcarrier übernehmen sollte.
Sie ging mit 6.000 Tonnen an Bord sowie einer Tonne Kraftstoff im Tank unter. Seither ragte nur noch eine Spitze der 'Rio Port I' noch aus dem Wasser und wurde später von einer Ölsperre umgeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alkoholisierter Schiffsführer wollte nach Havarie mit dem Auto weiter
(03.08.20) Die Wasserschutzpolizei Frankfurt wurde von einem Zeugen am 1.8. über ein außergewöhnliches Schiffsmanöver auf dem Main informiert. Er berichtete, dass ein mit 1300 Tonnen Zement beladenes Gütermotorschiff in Höhe Großauheim bei Flusskilometer 60 rund 600 Meter oberhalb der Eisenbahn- und Straßenbrücke Auheim, auf der Talfahrt im spitzen Winkel aufs rechte Flussufer aufgelaufen sei. Nachdem es sich selbst befreit hatte, setzte es seine Fahrt fort, wurde aber auf der Weiterfahrt gestoppt.
In Zusammenarbeit mit der Polizeistation Mühlheim konnte ein deutlicher Alkoholwert bei dem Schiffsführer festgestellt und die Weiterfahrt verboten werden. Dieser wollte anschließend noch sein Auto an Land verfrachten, um damit mobil zu bleiben. Die Polizei nahm ihm die Autoschlüssel ab, die er sich nach einem erneuten Alkoholtest am 2.8. wieder abholen kann.
Die Schadensermittlung am Ufer und am Schiff dauerte noch an. Sobald eine einsatzbereite Schiffsbesatzung und ein technisch einwandfreies Schiff nachgewiesen werden, kann das Weiterfahrverbot aufgehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Korsika: Luxusyacht bei Cavallo auf Grund gelaufen
(03.08.20) Am 1.8. gegen 16 Uhr lief die 22 Meter lange, italienische Luxusyacht 'Régis' auf einen Felsen vor der Insel Cavallo in Süd-Korsika. Dase CROSS Med in Koordination mit dem maritimen Präfekten Mittelmeer leiteten eine Rettungsaktion ein. Die 11 Personen an Bord wurden von einem Polizeiboot unversehrt an Land gebracht. Auch ein Boot des Bonifacio Naturreservats und private Boote sowie ein Falcon-50-Patroullienflugzeug waren vor Ort. Es kam zu einer leichten Gewässerverschmutzung. Der Notfallschlepper 'Abeille Flandre' wurde vom Golf von Saint-Florent zur Strandungsstelle in Marsch gesetzt.
Dann aber konnte ein privater Berger aus Bonifacio den Havaristen wieder flottmachen. Nur die Bugspitze ragte aber noch aus dem Wasser, als er zu einem sicheren Ankerplatz gezogen wurde, wo Taucher den Rumpf inspizieren sollten und er keine Gefährdung für die Schifffahrt darstellen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter kollidierte mit Sportboot vor Chausey
(03.08.20) Am 30.7. um 14.05 Uhr wurde das CROSS Jobourg vom französischen Kutter 'Joker', 18,6 BRZ (MMSI: 228115700), informiert, dass dieser mit dem Sportboot 'Mimi Nenette' rund 1,5 Meilen östlich von Chausey kollidiert war. Die fünfköpfige Crew wurde von einem anderen Sportboot, der 'Devenson', gerettet. Das CROSS Jobourg alarmierte die SNSM-Station von Chausey.
Um 14.20 Uhr traf von dort ein RIB vor Ort ein und übernahm drei der Bootsfahrer, darunter einen mit einer Rippenverletzung. Ein Rettungsschwimmer der SNSM stieg auf die 'Devenson' über, die mit den anderen beiden Geretteten nach Granville lief, wo sie um 15 Uhr abgesetzt wurden.
Die 'Joker' versuchte derweil, die 'Mimi Nenette' längsseits zu nehmen und abzuschleppen. Doch um 14.40 Uhr meldeten die Fischer, dass ein Stück des Boots im Propeller stecke. Daraufhin wurde das Rettungsboot 'Notre-Dame du Cap Lihou' der SNSM-Station Granville zur Assistenz geschickt.
Um 15.30 Uhr schleppte das Rettungsboot die 'Joker' samt der längsseits vertäuten 'Mimi Nenette' in den Hafen von Herel ein, wo das Sportboot gesichert wurde. Um 16.20 Uhr machte der Kutter in Granville fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Englischen Kanal
(03.08.20) Auf dem unter Malta-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Seawind', 38891 BRZ (IMO: 9303144), kam es am 31.7.um 1.55 Uhr zu einem Maschinenausfall auf Position 49 46 42 N, 004 13 24 W im Englischen Kanal. Er befand sich auf der Fahrt von New Orleans nach Rotterdam. Die Crew führte Reparaturen durch, und das Schiff setzte die Reise fort und erreichte am 2.8. um 7.30 Uhr den EECV Europoort Terminal in Rotterdam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Manövrierunfähiger Trawler abgeschleppt
(03.08.20) Der kanadische Trawler 'Northern Alliance', 622 BRZ (IMO: 8714437), wurde mit einer 22-köpfigen Crew an Bord am 28.7. um 9.30 Uhr auf Position 50 07 42.0 N, 128 01 30.0 W, rund 4.5 Meilen westlich der Brook Peninsula manövrierunfähig, nachdem ihm das Netz in den Propeller geraten war. Die kanadische Coast Guard schickte die 'Atlantic Raven' zu Hilfe, die den Havaristen auf den Haken nahm und in den Buchholz Channel abschleppte, wo er Anker warf.
Nachdem Taucher den Antrieb wieder befreit hatten, konnte das Schiff den Hafen von Vancouver für Inspektionen und ggf. Reparaturen ansteuern, wo es am 31.7. um 4.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Vermisste bei Fährunglück vor Thailand
(03.08.20) Die 42 Meter lange, thailändische Fähre 'Raja 4', 324 BRZ (MMSI: 567890038) geriet am Abend des 1.8. in stürmische See, als sie von der Insel Koh Samui zur Donsak Ferry Pier in der Surat Tanip-Provinz unterwegs war. Das Schiff hatte 12 Crewmitglieder und vier Fahrgäste an Bord, von denen drei Frachtbegleiter waren. sowie eine Ladung von Müll, drei Trucks und einem Pickup. Das Schiff kenterte und sank.
Patroullienboote der Polizei und RIBs kamen zu Hilfe. Bislang wurden neun Menschen gerettet. Sieben weitere wurden zunächst noch vermisst. Am 1.8. wurde die Leiche des Kapitäns geborgen. Zwei weitere Personen, die in der Nähe eine unbewohnte Insel erreicht hatten, konnten später ebenfalls lebend gerettet werden, sodass noch nach vier Menschen gesucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerbrand auf Frachter
(03.08.20) Auf dem holländischen Frachter 'FWN Splendide', 7767 BRZ (IMO: 9320518), geriet am Nachmittag des 1.8. ein Container in Brand. Das Schiff lag zu der Zeit am Kai in Izmir. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand binnen einer Stunde löschen und verhindern, dass er sich weiter ausbreitete.
Wie viele Container in Mitleidenschaft gezogen worden waren, war noch unklar. Das Schiff hatte seit dem 18.7. im Hafen gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer zerstörte Generator
(03.08.20) Auf dem unter Singapur-Flagge laufenden Containerschiff 'Cap Jackson', 47877 BRZ (IMO: 9484560), brach am 2.8. im Hafen von Balboa ein Feuer aus. Es war dort am 29.7. von Manzanillo kommend eingelaufen. Ein Crewmitglied wurde verletzt und ein Generator komplett zerstört. Das Schiff, das auf dem Weg nach Puerto Colon, lag am 3.8. weiter auf der Panama-Reede auf Position 08° 52.69' N 079° 28.02' W vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch vor Burgas
(03.08.20) Auf dem unter Tansania-Flagge laufenden Frachter 'Deniz 5', 4281 BRZ (IMO: 8103389), kam es am 31.7. zu einem Wassereinbruch in einen Tank in der Vorpiek und Laderaum Nr. 2. Das von Constanta kommende Schiff entwickelte kräftige Backbord-Schlagseite auf Position 42 28 03 N, 027 28 54 E, rund 30 Meilen östlich der Stadt Obzor in bulgarischen Hoheitsgewässern. Am 31.7. hatte ein Schlepper es auf dem Haken und begann, es nach Burgas zu ziehen. Hier machte es am 1.8. um 2.50 Uhr fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsschiff kenterte nach Wassereinbruch
(03.08.20) Das Ausflugs- und Restaurantschiff 'Lai Si Chan 1', das mit 75 Passagieren auf dem Chao Praya River in Bangkok unterwegs war, unterbrach seine Fahrt am Nachmittag des 2.8. und nahm Kurs auf die nächstgelegene Pier, nachdem es zu einem Wassereinbruch gekommen war. Die Fahrgäste konnten gerade noch evakuiert werden, ehe das Schiff kenterte und an der Pier sank. Nur Teile der Aufbauten ragten wenig später noch aus dem Wasser.
Das Schiff war vom Ramada Plaza Hotel in Charoen Krung nahe Sathorn Pier gekommen und befand sich unweit der Marine Department Offices, als es sich plötzlich nach Steuerbord überzulegen begann. Es erreichte noch die Suan Somdej Pier unweit des Phra Pok Klao River, wo es dann volllief. Nun sollte das Marine Department das Wrack bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank nach Kollision mit Unterwasserobjekt
(03.08.20) Die US Coast Guard rettete am 2.8. die zweiköpfige Crew der Segelyacht 'Playtime', die eine Meile vor dem Albion River nahe Whitesboro in Kalifornien Wassereinbruch erlitten hatte. DieCoast Guard Humboldt Bay wurde um kurz nach Mitternacht informiert, dass das Boot in dichtem Nebel ein Objekt unter Wasser gerammt hatte und leckgeschlagen war. Die beiden Bootsfahrer hatten nur Mobiltelefone und Notraketen.
Gegen ein Uhr lief ein 47-Fuß-Boot von der Station Noyo River aus, und von der Air Station Humboldt Bay stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf. Das Boot war um 1.45 Uhr vor Ort und nahm die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden nach Fort Bragg gebracht. Die Yacht war unterdessen gesunken, und die Küstenwache Humboldt Bay strahlte eine Navigationswarnung aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölverschmutzung durch gestrandete Yacht
(03.08.20) Die US Coast Guard machte am 31.7. alle Häfen in Puerto Rico wieder auf, nachdem der Tropensturm Isaias durchgezogen war. Ein Ölbekämpfungsteam der Coast Guard wurde nach Las Mareas in Guayama, Puerto Rico, geschickt, wo die 54 Fuß lange Segelyacht 'Grand Filou' gestrandet war. Menschen kamen nicht zu Schaden, aber Anwohner nahmen einen starken Dieselgeruch war, und im Schiffsinnern wurde ein Ölfilm entdeckt. Das Schiff könnte bis zu 105 Gallonen Diesel im Kraftstofftank haben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Rettungsboote schleppten eine Yacht
(03.08.20) Am 30.7. wurde das KNRM-Rettungsboot 'Zeemanshoop' zu einer Yacht mit Motorproblemen gerufen. Sie war mit einer zweiköpfigen Crew auf dem Weg nach Ostende, als der Motor während der Fahrt ausfiel. Die Yacht bat die niederländische Küstenwache um Hilfe, als sie in den Gewässern von Westkapelle war.
Die Besatzung des Rettungsboots 'Zeemanshoop' wurde alarmiert, dann aber entschieden, dass die Kollegen von Westkapelle die Yacht unterstützen, weil sie schneller dort sein können. Als das Rettungsboot 'Uly' vor Ort eintraf und eine Schleppverbindung hergestellt hatte, bat die Yachtcrew, nach Breskens gebracht zu werden, weil dort eine Werft ist. Die Küstenwache fragte, ob das Rettungsboot 'Zeemanshoop' auf halbem Weg das Boot übernehmen würde. Die Rettungsboote trafen sich dann in Dishoek, wo das Schlepptau übernommen wurde. Die 'Zeemanshoop' brachte die Yacht dann zu der Werft in Breskens.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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