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Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker



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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




11.11.2019

US-Coastguard rettet Schiffbrüchige
US-Coastguard rettet Schiffbrüchige
(Bild: USCG) Großbild klick!

Drei Sportbootfahrer vor Windley Island/Florida gerettet
(11.11.19) Beim Alligator Reef Lighthouse kam es vor Windley Island kam es am 9.11. auf einem Sportboot zu einem Wassereinbruch. Von der Coast Guard Station Islamorada kam ein 45-Fuß-Boot zu Hilfe, nachdem dort ein Notruf aufgefangen wurde.
Die Schiffbrüchigen hatten Rettungswesten angelegt und schwammen von ihrem mit starker Backbordschlagseite bereits halb unter Wasser liegenden Motorboot zu den Booten der Küstenwache hinüber. Sie konnten dank der raschen Hilfe unversehrt an Bord gezogen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Yacht nach Alméria abgeschleppt
(11.11.19) Eine 12 Meter lange Segelyacht hatte bei unruhiger See am 10.11. einen Motorausfall vor Alméria. Die Crew der Genova bat Salvamento Marítimo um Assistenz. Diese schickte das SAR-Boot 'Salvamar Spica' (MMSI: 225987262) zu Hilfe, das das manövrierunfähige Schiff auf den Haken nahm und sicher in den Hafen einschleppte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Barge 'Nana Provider': Losgerissen und gestrandet
Barge 'Nana Provider': Losgerissen und gestrandet
(Bild: Dirk Septer) Großbild klick!

Containerbarge lief auf Quadra Island auf Grund
(11.11.19) Die 420 Fuß lange Barge 'Nana Provider', 15202 tdw, der Alaska Marine Lines, die von dem 38 Meter langen, amerikanischen Schlepper 'Polar King' (MMSI: 367010000) mit einer Ladung Eisenbahnwaggons und leeren Containern geschleppt wurde, lief am 9.11. gegen 20 Uhr südlich der Quathiaski Cove an der Küste Quadra Island, British Columbia, auf Grund. Die Barge hatte sich von dem Schlepper der Dunlap Towing in LaConner, Washington, der eine sechsköpfige Crew an Bord hatte, zuvor losgerissen und war auf die Küste zugetrieben, bis sie rumpelnd auf Grund aufsetzte und die Inselbewohner aufschreckte.
Der Plan, sie gleich mit der nächsten Flut wieder flottzumachen, musste aufgegeben werden, nachdem bei Untersuchungen ein Riss im Rumpf und strukturelle Schäden entdeckt wurde. Am 11.11. sollten die Bergungsarbeiten zwischen der Quathiaski Cove und Yaculta fortgesetzt werden. Der Schlepper 'Yucata' lag am Tag nach der Havarie an der Strandungsstelle längsseits der 2007 erbauten 950-TEU-Barge.
Ölverschmutzungen wurden nicht festgestellt. Derzeit wurde ein Bergungsplan erarbeitet. Taucher inspizierten dazu den Rumpf und gingen nach ihren Erkundungen nicht davon aus, dass das Gefährt zeitnah freigeschleppt werden könnte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Ägina
(11.11.19) Auf dem griechischen Hydrofoil 'Flying Dolphin Venus I', 142 BRZ (MMSI: 2376023300), kam es vor der Fahrt von Ägina nach Piräus am 9.11. gegen 12 Uhr zu einem Schaden an der Backbord-Hauptmaschine. Daraufhin verhängte die Hafenbehörde ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion. Die Passagiere wurden mit einer anderen Fähre nach Piräus gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Dardanellen
(11.11.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tierfrachter 'Zein I', 15608 BRZ (IMO: 7622041), kam es auf der Reise von Rio Grande nach Derince am 9.11. um 5.30 Uhr beim Transit der Dardanellen zu einem Maschinenschaden. Das Schiff verholte zur Reede von Karanlik liman. Hier wurde mit der Reparatur begonnen. Am 10.11. um 12.30 Uhr sollte das Schiff den Zielhafen erreichen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kollision auf Main-Donau-Kanal
(11.11.19) Am 10.11. gegen 17 Uhr kam es auf dem Main-Donau-Kanal zu einer Kollision an der Schleuse Berching, als ein unter deutscher Flagge fahrendes Flussfahrgastschiff auf der Fahrt von Passau nach Köln beim Einlaufen das Ruderhaus nicht ausreichend absenkte. Es stieß daraufhin gegen die Decke der Schleuseneinfahrt, wobei es zusammengedrückt wurde. Das Schiff war auf dem Weg zu einer Werft, darum waren keine Passagiere an Bord.
Der Schaden am Schiff wurde auf rund 50.000 Euro geschätzt. Verletzte gab es nicht, die Wasserschutzpolizei Beilngries nahm Ermittlungen auf. An der Schleuse entstand nach ersten Einschätzungen kein Schaden, was jedoch erst nach einer Inspektion bei Tageslicht abschließend geklärt werden sollte. Zu einer Beeinträchtigung der Schifffahrt kam es nicht.
Quelle: Tim Schwabedissen


Schubverband lief auf Kribbe
(11.11.19) Am 10.11. um 10:50 Uhr lief ein Schubverband mit einer Ladung Schrott auf der Fahrt von Nijmegen nach an der Waalkade in Tiel auf eine Kribbe. Diese wurde dabei erheblich beschädigt, und der Warnmast an deren Spitze wurde umgefahren und landete im Wasser. Rijkswaterstaat leitete eine Untersuchung ein und wies den Schubverband an, am Ufer des Amsterdam-Rhein-Kanals festzumachen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Drei Gerettete und ein Vermisster nach Untergang von Kutter
(11.11.19) Die Coast Guard rettete am Abend des 9.11. drei Fischer des 54 Fuß langen Kutters 'Miss Hailee' (MMSI: 367401840), der 30 Meilen nordwestlich von Bodega Bay gekentert war. Ein weiterer Mann wurde vermisst. Um 18.30 Uhr wurde der Notsender des Schiffs aktiviert und sein Signal von der Coast Guard San Francisco aufgefangen.
Nachdem Versuche, das Schiff über Funk zu erreichen, fehlgeschlagen waren, stieg von der Air Station San Francisco ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, von der Air Station Sacramento eine C-27 Spartan. Die Station Bodega Bay schickte ein 47-Fuß-Boot.
Der Hubschrauber war um 18.50 Uhr vor Ort und lokalisierte drei Schiffbrüchige im Wasser. Nachdem die zwei Männer und eine Frau aufgewinscht waren, stellte sich heraus, dass eine vierte Person, die eine Rettungsweste getragen hatte, vermisst wurde. Auch der Schlepper 'Cochise' sowie das 87 Fuß lange Paroullienboot 'Tern' aus Yerba Buena Island versuchten die ganze Nacht über, den Fischer zu finden. Nachdem über 16 Stunden lang 368 Quadratmeilen durchkämmt worden waren, stellte die Coast Guard die Suche ergebnislos ein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Gut vorbereiteter Fischer nach Schiffbruch gerettet
(11.11.19) Die US Coast Guard rettete am 9.11. einen Mann, der seinen 33 Fuß langen Holzkutter 'Onyx' um 14.40 Uhr auf Strait Island nahe Port Protection, auf Grund gesetzt hatte, nachdem es auf diesem zu einem Wassereinbruch gekommen war. ER setzte einen Notruf an die Coast Guard Juneau ab, legte einen Überlebensanzug an und nahm Kurs auf die Küste von Strait Island. Zuvor aktivierte er den EPIRB.
Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Sitka auf und lokalisierte den Fischer auf der Felsküste. Er konnte dank seiner Stroboskoplichter und einer Notfackel ausgemacht werden und wurde trotz Windgeschwindigkeiten von 40 Meilen gerettet. Auch die Patroullienboote 'Anthony Petit' und 'Anacapa' hatten Kurs auf die Unglücksstelle genommen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kutter lief bei Skjervøy auf Grund
(11.11.19) Am 10.11. lief bei Skjervøy im Maursund auf norwegischer Kutter Grund. Der Skipper, der allein an Bord war, bat die norwegische Küstenwache um Hilfe. Sein Boot lag mit starker Steuerbordschlagseite auf den Felsen.
Ein Boot der Küstenwache kam dem Havaristen zu Hilfe und zog ihn in tieferes Wasser zurück. Danach konnte der Kutter seine Fahrt mit eigener Maschine weiter fortsetzen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Indonesisches Landungsboot gesunken
(11.11.19) Am frühen Morgen des 10.10. sank das mit Sand und Zement beladene, indonesische Landungsboot LCT 'Maruni Pratama', 780 BRZ (IMO: 8678554), in den Gewässern der Manokwari Regency nordöstlich von West Papua. Das Transportschiff war mit einer 11-köpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Manokwari in die Teluk Wondama Regency, als es südlich von Manokwari in stürmischer See Wassereinbruch erlitt und wenig später unterging. Die Crew ging in eine Rettungsinsel und wurde von örtlichen Fischern geborgen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Gestrandeter Tanker erwartet nächsten Taifun
(11.11.19) Der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker 'PV Alliance', 3581 BRZ (IMO: 9081239), der Ende Oktober im Taifun Matmo vor Dung Quat gestrandet war, lag weiter auf Grund. Die Hafenbehörden drängten den Eigner, die 60 Tonnen Öl und 16 Tonnen Diesel an Bord zu leichtern und das Schiff schnellstmöglich zu bergen.
Derzeit näherte sich allerdings bereits der nächste Wirbelsturm. Deshalb sicherten Hafenarbeiter das Schiff nach besten Kräften, um zu verhindern, dass es dann weiter auf den Strand getrieben wird.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter auf Paraná freigeschleppt
(11.11.19) Der Bulkcarrier 'CL Rizhao', der auf dem Paraná River auf Grund gelaufen war, wurde am 9.11. um 21.45 Uhr von dem argentinischen Schlepper 'Coopor Estibador II' wieder flottgemacht. Er steuerte danach die Reede von Ramallo zu einer Inspektion an Die Coastguard wollte zudem eine bathymetrische Untersuchung der Strandungsstelle bei Flusskilometer 342 durchführen, bevor der Schiffsverkehr dort wieder freigegeben wird.
Der mit 43,600 Tonnen Sojamehl aus San Lorenzo teilbeladene Frachter war mit gut 10 Metern Tiefgang unweit von San Nicolas festgekommen, als er nach Santos unterwegs war.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Drepanon
(11.11.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'K. Dadayli', 5751 BRZ (IMO: 9513191), kam es am 3.11. in Drepanon on Nov 3 zu einem Maschinenschaden. Da eine Reparatur durch die Crew sich als unmöglich erwies, wurde der Schlepper 'Apollon' zur Assistenz gerufen, um den Havaristen nach Izmir zu bringen. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, begann die Verschleppung am 8.11. Am 10.11. traf der Frachter vor Izmir ein und ankerte auf Position 38° 25.59' N 027° 6.24' O.
Quelle: Tim Schwabedissen


Tanker brannte in Lahad Datu/Malaysia
(11.11.19) Der malaysische Tanker 'Ever Growth', der mit Palmrohöl beladen war, geriet am 11.11. an der Fordeco Construction Sdn Bhd-Mole in Lahad Datu um 11 Uhr in Brand. Das Schiff der Syarikat Pengangkutan Kekal Sdn Bhd war aus Sandakan gekommen.
Es wurde brennend auf See hinausgezogen, um ein Übergreifen der Flammen auf andere Schiffe am Fordeco Construction Dock zu verhindern. Die Feuerwehr aus Lahad Datu konnte das Feuer gegen 12 Uhr löschen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Ketsch nach Poole/GB eingeschleppt
(11.11.19) Das RNLI-Boot aus Swanage kam am 9.11. der 18 Meter langen Ketsch 'Dark Island' zu Hilfe, die auf der Fahrt von Alderney nach Poole einen Maschinenausfall erlitten hatte. Sie warvr in keiner unmittelbaren Gefahr und hatte Segel gesetzt, doch wegen der Größe des Schiffs und der Windrichtung war es für die vierköpfige Crew schwierig, den Kurs zu halten. Bei einer steifen Brise und unruhiger See machte sich das Rettungsboot um 15.20 Uhr auf den Weg zu der Yacht und erreichte sie fünf Meilen südwestlich von Peveril Point.
Die Seenotretter eskortierten sie von dort zum Swash Channel vor Poole, wo ein Rettungsmann an Bord überstieg und eine Schleppverbindung herstellte. Dann wurde das Schiff in die Marina gezogen.
Quelle: Tim Schwabedissen


09.11.2019

Frachter 'Betty K VI'
Frachter 'Betty K VI'
(Bild: USCG) Großbild klick!

Frachter lief auf Insel auf
(09.11.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Betty K VI', 1457 BRZ (IMO: 8801216), lief am 7.11. im Government Cut auf das Ufer von Fisher Island in Miami, als er gerade nach Nassau auslauf. Die Coast Guard Miami wurde um 17 Uhr alarmiert. Das Schiff saß mit dem Bug auf dem mit Steinen befestigten Ufersaum im Norden der Insel und hatte sowohl einige Dalben wie auch eine Holzpier beschädigt, nachdem er infolge eines Maschinenausfall manövrierunfähig geworden war.
Die Insel liegt drei Meilen vor dem Festland von Süd-Florida. Die übrige Schifffahrt wurde über Funk gewarnt. Es gab weder Verletzte noch Umweltschäden. Zwei Schlepper zogen den Havaristen wieder von den Steinen herunter und brachten ihn an seinen Liegeplatz zurück, wo eine Untersuchung eingeleitet wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen


Longliner 'Si - AC.768588' in der Brandung
Longliner 'Si - AC.768588' in der Brandung
(Bild: Atlantique Scaphandre) Großbild klick!

Longliner bei Arcachon unter Applaus geborgen
(09.11.19) Am Morgen des 9.11. traf nach tagelangen Vorarbeiten ein 400-Tonnen-Schlepper unter Kontrakt der Berger der Vendée Company an der Strandungsstelle des französischen Longliners 'Si - AC.768588', 109 BRZ (MMSI:227442000), vor dem Strand von Lacanau ein. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt, und am Strand nutzten die Berger die Ebbe, bei der das Schiff trocken lag, für die letzten Vorbereitungen.
Mit steigendem Wasserstand wurde begonnen, das Schiff herumzuziehen. Rund 100 Schaulustige verfolgten das Manöver, ebenso wie der Eigner und der Direktor des Fischereihafens von Arcachon. Unter ihrem Applaus löste sich das Schiff um 14.17 Uhr vom Sand und wurde nach vier Tagen auf dem Strand durch die meterhohe Brandung zurück ins tiefe Wasser gezogen. Von dort ging es zur Reparatur nach Les Sables-d'Olonne. Quelle: Tim Schwabedissen


Havarierte Hugo Boss errreichte Sao Vicente
(09.11.19) Am 8.11. gegen acht Uhr trafen die Segler Alex Thomson und Neal McDonald auf der havarierten Rennyacht 'Hugo Boss' die an der 4,350 Meilen Doppelhand-Transat Jacques Vabre von Le Havre nach Salvador teilgenommen hatten, sicher auf den Kapverden ein. Ihre IMOCA 60 war am 3.11. bei einer Kollision so schwer beschädigt worden, dass sie den 4,5 Meter langen Kiel lösen mussten und das Rennen aufgeben.
Sie wurden unterstützt von ihrem Team in Gosport, während sie die 800-Meilen-Strecke zu den Kapverden absolvierten und in Sao Vincente eintrafen. Sie waren erleichtert, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Auch das Boot wird an Land gehoben und untersucht, bevor es zur Reparatur nach England zurückgebracht wird. Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter 'Ruyter' an den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel
Frachter 'Ruyter' an den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!

Maschinenausfall in Brunsbüttel
(09.11.19) Am 8.11. um 06:30 Uhr kam es auf dem holländischen Frachter 'Ruyter', 2528 BRZ (IMO: 9374674), auf der Reise von Kotka nach Delfzijl beim Einlaufen in die alte Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel zu einem Maschinenausfall. Der Vorfall wurde noch in der Schleuse protokolliert.
Die beiden Schlepper 'Bugsier 15' und 'Bugsier 19' rückten anschließend an, um das Kümo rückwärts wieder aus der Schleuse herauszuziehen. Es wurde um 8.15 Uhr an den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel festgemacht. Am 9.11. lag er weiterhin dort fest.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Laredo Channel
(09.11.19) Der liberianische Frachter 'Lea Auerbach', 9611 BRZ (IMO:9358034), der Auerbach Bereederung GmbH & Co. KG in Hamburg hatte beim Transit des Laredo Channel, British Columbia, auf Position 52 41 38.8 N, 129 00 57 W am 611. um 2.30 Uhr einen Maschinenausfall. Das Schiff ankerte, und die Crew machte sich an die Reparatur. Am 7.11. um 17 Uhr machte es in Vancouver fest.
Quelle: Tim Schwabedissen


Riss in Treibstofftank
(09.11.19) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Ferbec', 27198 BRZ (IMO: 9259848), trat am 30.10. ein Riss in einem Treibstofftank auf, als er gerade Diesel in Sorel, Quebec, bunkerte. Es wurden provisorische Reparaturen durchgeführt. Am 3.11. um 22.50 Uhr lief das Schiff wieder aus Sorel aus.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Hafenmole
(09.11.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter 'Ansac Christine Nancy', 20992 BRZ (IMO: 9614311), kollidierte beim Auslaufen nach Portland am 6.11. um 3.20 Uhr mit der nördlichen Schutzmole des Hafens von Taichung, Taiwan. Kurz zuvor hatte er den Lotsen abgesetzt. Das Schiff ging anschließend auf der Außenreede zur Schadensinspektion vor Anker.
An Backbord war der Rumpf eingedrückt und aufgerissen. Ölaustritte gab es nicht. Auch die äußere Ecke der Mole wurde schwer beschädigt. Am 9.11. ankerte der Frachter weiterhin auf Position 24° 14.38' N 120° 25.95' O vor dem Hafen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Zwei Frachter an einem Tag auf Paraná gestrandet
(09.11.19) Gleich zwei Frachter kamen am 9.11. auf dem Paraná-River fest: Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier 'CL Rizhao', 44046 BRZ (IMO:9693771), lief bei Flusskilometer 342 unterhalb von San Nicolas um 02.15 Uhr auf Grund. Er war flussabwärts unterwegs mit einer Teilladung von 43.615 Tonnen Sojabohnen. Das Fahrwasser wurde von dem Havaristen, der in Santos die für Vietnam bestimmte Ladung komplettieren sollte, komplett blockiert.
Er saß auf Position 33° 22.01' N 060° 6.59' W fest. Der argentinische Schlepper 'Coopor Estibador II' (IMO: 9769374) lag längsseits. Nur wenige Stunden später, um 20.20 Uhr, erwischte es den unter Marshall Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Thomas C' bei Flusskilometer 160. Er lief um 20.20 Uhr auf Grund, als er flussaufwärts von Ponta Ubu nach San Nicolas unterwegs war. An der Strandungsposition 33° 53.28' N 058° 40.13' W kam der Schlepper 'Coopor Estibador I' (IMO: 9769362) zur Assistenz. Am Abend lagen beide Havaristen in unveränderter Position.
Quelle: Tim Schwabedissen


Ladung ging im Kanal über
(09.11.19) Auf dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Autofrachter 'Glovis Captain', 59760 BRZ (IMO: 9707015), riss sich nach dem Auslaufen aus Antwerpen nach Southampton am 31.10. im Sturm auf dem Englischen Kanal ein Teil der Ladung aus Pkw und Industriefahrzeugen los und ging über. Eine hohe Anzahl von Autos wurde zum Teil erheblich beschädigt. Am 3.11. um 9 Uhr machte das Schiff am Eisenbahnterminal in Southampton fest. Ein Gabelstapler wurde eingesetzt, um die demolierten Fahrzeuge an Land zu bringen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Crewboot trieb vor Barrow/Alaska
(09.111.19) Das Crewboot 'Njord Lapwing', 66 BRZ (MMSI: 235095776), hatte auf dem Weg nach Liverpool, am 8.11. gegen 11 Uhr einen Totalblackout und trieb bei Nordwind von drei Beaufort auf Position 54 03 58.2 N, 003 47 39.0 W, 19 Meilen westlich von Barrow-in-Furness. Die Crew bat um Assistenz. Die beiden Serviceschiffe 'Njord Thor' und 'Fairline Surveyor' gingen auf Standby, bis das RNLI-Boot aus Barrow, die 'Graxe Dxon', eingetroffen war. Es wurde um 11.40 a.Uhr von der Coastguard alarmiert und traf 70 Minuten später vor Ort ein.
Es nahm den Havaristen auf den Haken, und die beiden anderen Schiffe konnten entlassen werden. Eine Stunde später, während der Schleppfahrt zum Hafen, gelang es der Crew der 'Njord Lapwing', den Schaden zu beheben. Nachdem sichergestellt war, dass das Schiff wieder vollständig fahrtüchtig war, wurde die Schleppverbindung gelöst, und das Rettungsboot wurde um 14.20 Uhr ebenfalls entlassen.
Es war um 15.30 Uhr zurück an seiner Station. Das Tenderbot machte am 9.11. u, 18.45 Uhr am Ramsden Dock in Barrow-in-Furness fest.
Quelle: Tim Schwabedissen


Yacht bei Bergung gesunken
(09.11.19) Das RNLI-Boot aus Youghal wurde am 8.11. gegen 12 Uhr von der Coast Guard alarmiert, um einer Yacht zu assistieren, die am Harvey's Dock gestrandet war, nachdem sie sich von ihren Moorings losgerissen hatte. Bei ruhigem und klaren Wetter lief eines der Stationsboote bei steigendem Wasserstand zum Havaristen aus und war binnen zwei Minuten vor Ort.
Eine Schleppleine wurde festgemacht und die Yacht freigeschleppt. Auf dem tieferen Wasser sackte sie aber weg und sank. Das Rettungsboot zog sie weiter bis zu einer Position, wo sie gesichert werden konnte. Mithilfe der Youghal Coast Guard Unit wurde die Yacht am Ende der Hafenpier vertäut. Danach wurde das Rettungsboot zunächst entlassen.
Um 21 Uhr wurde es erneut gerufen, um der Coast im Wasser zu helfen. Sie machten eine Reihe von Bojen und Fässern an der Yacht fest, um sie mit der Flut aufschwimmen zu können. Das Manöver gelang, und die Yacht konnte geborgen und gesichert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Dramatische Rettungsaktion auf havarierter Fähre in Nord-Kvarken/Schweden
(09.11.19) Auf der schwedischen Fähre 'Capella', 198 BRz (IMO: 7943354), kam es am 9.11. gegen 10.45 Uhr zwischen Norrfjärden und Holmön in Kvarken nördlich von Umeå zu einem Maschinenausfall. Zunächst meldete die zweiköpfige Crew, die mit vier Passagieren unterwegs war, Rauchentwicklung im Maschinenraum. Es stellte sich aber heraus, dass es sich um nur Dampf handelte.
Allerdings war das Schiff antriebslos. Es warf Anker in stürmischer See mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 20 Metern pro Sekunde. Ein Hubschrauber wurde gerufen und barg die Passagiere ab. Sie waren um 12.20 Uhr sicher an Land.
Die Crew blieb an Bord und wartete auf einen Schlepper, was in den hohen Wellen eine ungemütliche Angelegenheit war. Deshalb baten sie, dass der Hubschrauber zurückkehren und auf Standby gehen sollte. Er musste aber wegen Nebels abdrehen und zu seiner Base zurückkehren.
Um 14.20 Uhr hatte das Warten ein Ende -- das schwedische Küstenwachboot 'KBV 181' (MMSI: 265044000) erreichte den Havaristen und zog ihn in mit vier bis fünf Knoten Geschwindigkeit in Richtung des Hafens von Umeå. Die Operation dauerte über sechs Stunden.
Um 20.50 Uhr wurde der Havarist festgemacht. Die Reederei und die schwedische Transportagentur schickte Inspektoren zum Hafen. Alle Fährabfahrten bis zum 11.11. wurden abgesagt. Quelle: Tim Schwabedissen


Schlepper kollidierte mit Eisenbahnbrücke
(09.11.19) Ein Schubschlepper kollidierte am 8.11. mit der Eisenbahnbrücke über den Atchafalaya River in Simmesport. Fünf Koppelbargen rissen sich dabei los. Die Simmesport Police und Rettungskräfte waren im Einsatz. Eine Barge konnte rasch gesichert werden, die anderen waren um 16.45 Uhr noch auf Drift und wurden von zwei Schleppern verfolgt. Der havarierte Schlepper blieb schwimmtüchtig, es gab keine Verletzten. Quelle: Tim Schwabedissen


08.11.2019

Alte Cognacs und Liköre
Alte Cognacs und Liköre
(Bild: Ocean X) Großbild klick!

Hunderte Flaschen über 100 Jahren alten Cognacs und Liköre aus Wrack geborgen
(08.11.19) Ein Taucherteam hat in der Ostsee aus dem Wrack des 1917 von einem deutschen U-Boot versenkten, schwedischen Dampfers 'Kyros' mehrere hundert Flaschen Cognac und Schnaps geborgen. Sie holten 600 Flaschen Cognac und 300 Flaschen Bénédictine Kräuterlikör ans Tageslicht zurück. Der Cognac stammte aus der Brennerei De Haartman & Co, die heute nicht mehr existiert. Das Schiff war im Dezember 1916 von Frankreich über das neutrale Schweden nach St. Petersburg ausgelaufen.
Der Auftrag war die Lieferung von Cognac und Likör an Zar Nikolaus II. in Russland. Wenig später musste die Reise wegen schwieriger Eisbedingungen im Bottnischen Meerbusen aber erstmals unterbrochen werden. Erst im Mai 1917 konnte der Dampfer seine Fahrt fortsetzten.
Wenig später stoppte das deutsche U-Boot 'UC58' das Schiff und kontrollierte die Ladung, von der Teile als Schmuggelware angesehen wurde. Die Deutschen brachten die Crew des Dampfers auf ein nahegelegenes Schiff, auf dem sie nach Schweden zurückkehren konnten. Die 'Kyros' wurde dann versenkt.

Detailansicht der Flaschen
Detailansicht der Flaschen
(Bild: Ocean X) Großbild klick!
Nun entdeckte ein schwedisches Taucher-Team von Ocean X das Wrack in der Ostsee. Anders als der Cognac wird der Kräuterlikör noch heute von Bacardi produziert. Bacardi, der Inhaber der Marke Bénédictine, freute sich über den Fund und war gespannt darauf, ob das Produkt unter Wasser konserviert wurde.
Ob der Alkohol tatsächlich noch genießbar ist, sollte nun mit Tess herausgefunden werden. Die Bedingungen in den Tiefen der Ostsee sind sehr geeignet für die Lagerung dieser Art von Getränken. Dicht blieben die Flaschen offenbar auch, denn zwischen Korken und abgefüllter Flüssigkeit war eine Luftschicht zu erkennen.
Später sollen die Flaschen bei einer internationalen Auktion versteigert werden. Ocean X hatte das Schiffswrack bereits vor knapp 20 Jahren schon einmal geortet, dann aber seine Position wieder verloren.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre verlor Anker in Zakynthos
(08.11.19) Am Morgen des 7.11. ging auf der griechischen Fähre 'Mare di Levante', 4059 BRZ (IMO: 8405191), die im Hafen von Zakynthos lag und planmäßig nach Kyllini auslaufen sollte, der Backbordanker verloren. Die Kette war gebrochen. Nach einer Inspektion des Schiffs durch die zuständigen Behörden wurde trotz des Verlusts eine Auslaufgenehmigung erteilt.
Quelle: Tim Schwabedissen


1,500 Gallonen Hydrauliköl werden beseitigt
1,500 Gallonen Hydrauliköl werden beseitigt
(Bild: USCG) Großbild klick!

Ölverschmutzung bei Corpus Christi
(08.11.19) 1,500 Gallonen Hydrauliköl liefen in den La Quinta Ship Channel nahe Corpus Christi, Texas, am 6.11. aus, nachdem es auf dem unter US-Flagge laufenden Baggerschiff 'Richard Laquay' (MMSI: 367777970), im La Quinta Ship Channel zum Bruch eines Ölschlauchs gekommen war. Die Air Station Corpus Christi Incident Management Division und das Texas General Land Office wurden alarmiert.
Ein Vakuum-Truck, ein Skimmer, Ölsperren und ölabsorbierende Pads wurden zur Beseitigung der Verschmutzung eingesetzt. Der Ölschlauch wurde gesichert und die Verschmutzung eingegrenzt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Archivbild 'Kamouiki', ex 'Marstan'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!

Frachter verlor Schweröl in Honolulu
(08.11.19) Der amerikanische Containerfrachter 'Kamouiki', 6368 BRZ (IMO: 9232979), verursachte am Abend des 6.11. eine Ölverschmutzung in Honolulu Harbor. Die US Coast Guard war am 7.11. mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt, zu denen es beim Bunkern des Frachters aus einer Barge nahe Pier 19 gekommen war. Der Kapitän hatte die Coast Guard Honolulu am Abend über den Austritt von Schweröl informiert, während die Crew einen Notfallplan aktivierte und sofort mit der Reinigung begann.
Zunächst war unklar, wieviel Öl ausgelaufen war. Die Pacific Environmental Corporation and Marine Spill Response Corporation beschaffte 25 Ballen ölabsorbierenden Materials, zwei Ölbekämpfungsschiffe wurden gerufen und legten 1.600 Fuß Ölsperren um den Frachter aus.

Schweröl wird aufgefangen
Schweröl wird aufgefangen
(Bild: USCG) Großbild klick!
Ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coastguard unternahm am Morgen einen Erkundungsflug und stellte fest, dass einiges Öl aus den abgesperrten Bereichen gelangt war und bei der Coast Guard Base Honolulu on Sand Island antrieb. Bislang wurden 84 Gallonen Öl mit dem ölabsorbierenden Material aufgefangen, weitere 40 Gallonen wurden mit Skimmern aufgenommen. Auswirkungen auf die Tierwelt wurden bislang nicht festgestellt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Feuer auf Tanker vor Singapur
(08.11.19) Am 7.11. brach in den Aufbauten des unter Panama-Flagge laufenden Tankers 'Hoyu', 5459 BRZ (IMO: 8511105), rund 9,7 Melen nordöstlich von Pedra Branca auf Position. 01'25.30' N 104'32.48 O unweit des Horsburgh Lighthouse ein Feuer aus. Das Schiff trieb in der östlichen Straße von Singapur, und die 18-köpfige Crew musste von Bord gehen, nachdem die Flammen das Ruderhaus erfasst hatten. Es war voll beladen auf der Fahrt von Singapur nach Jasaan auf den Philippinen.
Die Civil Defence Force, Polizei, Coast Guard und Republic of Singapore Navy schickten Fahrzeuge zur Assistenz für Crew und Schiff. Es gelang, den Brand zu löschen. Die Hafenbehörde von Singapur leitete eine Untersuchung ein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fährüberfahrt dauerte vier Stunden statt 40 Minuten
(08.11.19) Rund 85 Passagiere waren stundenlang auf See gestrandet, nachdem es am 7.11. auf der kanadischen Fähre 'Salish Raven', 8728 BRZ (IMO: 9750294), vor Vancouver Island auf der Fahrt von den Southern Gulf Islands nach Swartz Bay in Victoria gegen 10 Uhr zu einem Schaden an einem der Antriebe gekommen war. Die meisten Fahrgäste kamen von den Gulf Islands und wollten nach Vancouver Island. Ein Schlepper wurde gerufen und zog den Havaristen um 13.30 Uhr an den Terminal, fast vier Stunden nach der planmäßigen Ankunft im Zuge der normalerweise 40-minütigen Überfahrt. Das Personal der BC Ferries hatte die Fahrgäste in der Zwischenzeit kostenlos bewirtet. Andere Fähren wurden durch die Havarie nicht behindert. Am Nachmittag setzten BC Ferries ein Ersatzschiff für die 'Salish Raven' ein, während an Bord Techniker den Schaden untersuchten.
Quelle: Tim Schwabedissen


Ölverschmutzung in Lepetani
(08.11.19) Von der unter Montenegro-Flagge registrierten Fähre 'Grbalj', 597 BRZ (IMO: 9564205), liefen am 6.11. gegen 14.30 Uhr im Hafen von Lepetani rund 400 Liter Diesel ins Wasser. Das Unglück ereignete sich, als ein Mercedes-Tanklaster an Bord fahren wollte. Wegen des hohen Wasserstands befand sich die Rampe der Fähre aber in einem so ungünstigen Winkel, dass der Truck mit dem Boden aufsetzte und der Tank dabei aufgerissen wurde.
Sein Inhalt lief daraufhin aufs Deck der Fähre aus und dann überwiegend ins Hafenwasser. Das Maritime Safety Directorate in Montenegro wurde über die Verschmutzung informiert.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Batumi
(08.11.19) Auf dem unter Komoren-Flagge laufenden Frachter 'Sormovskiy 32', 2478 BRZ (IMO:7329144), kam es am 5.11. in Batumi, Georgien, zu einem Maschinenschaden. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung durch den Hafenkapitän widerrufen.
Nach Abschluss der laufenden Verladearbeiten verholte der Frachter aus dem Binnenhafen auf die Reede und warf dort Anker. Die Crew machte sich dann an die Reparatur des Schadens. Am 6.11. um 2.40 Uhr lief das Schiff schließlich aus und erreichte um 20.10 Uhr Poti.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter verlor Lukendeckel
(08.11.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'Nord Venus' (42711 BRZ (IMO: 9479319), verlor am 5.11. um 20.30 Uhr im Südatlantik einen Lukendeckel. Der Verlust ereignete sich auf Position 35 02 18 S 005 59 48 O. Der Frachter war am 21.10. aus Puerto Queguen ausgelaufen und nach Port Elizabeth unterwegs, wo er am 9.11. eintreffen soll.
Quelle: Tim Schwabedissen


Trawler sieben Stunden lang abgeschleppt
(08.11.19) Der irische Trawler 'Celtic Quest', 100 BRZ (MMSI: 250177000) meldete am 5.11. einen Maschinenschaden 11 Meilen westlich des Bull Rock vor der Halbinsel von Beara in West-Cork. Aus Castletownbere lief das RNLI-Boot um 3.30 Uhr zur Assistenz für den Havaristen aus.
Um 5.20 Uhr erreichten die Seenotretter den 28 Meilen westlich des Hafens treibenden Kutter. Sie nahmen ihn auf den Haken, und um 12.10 Uhr wurde er sicher in nach Castletownbere eingeschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Yacht hatte Wassereinbruch vor Kreta
(08.11.19) Die holländische Yacht 'Amber Nectar' geriet nordöstlich von Kreta mit zwei Mann an Bord in Seenot. Ein Patroullienboot, ein Rettungsboot und die 'Taxiarchis' kamen zu Hilfe, ebenso ein Boot aus Sitia. Das Patroullienboot lokalisierte den havaristen und eskortierte ihn nach Sitia. Dort stellte sich heraus, dass es durch ein offenes Ventil zu einem Wassereinbruch im Motorraum gekommen war.
Quelle: Tim Schwabedissen


Havarie in Stockholm: Öl wurde zu Gelee
(08.11.19) Die Havarie der italienischen Fähre 'Princess Anastasia' (IMO: 8414582), die am 8.11. St. Petersburg erreichte, ist nach Ermittlungen der schwedischen Transportagentur auf das Dieselöl, das zuvor in dem russischen Hafen gebunkert worden war, zurückzuführen. Es hatte, als es mit dem in Stockholm aufgenommenen Kraftstoff vermischt wurde, eine geleeartige Substanz angenommen, das die Ölfilter verstopfte. Daraufhin stoppten die Generatoren, und mit glücklicherweise nur einem Knoten Restfahrt trieb das Schiff auf Grund.
Proben des Öls wurden nun für weitere Analysen ins Labor geschickt. Die Havarie hätte erheblich ernstere Folgen haben können, wenn das Wetter schlechter gewesen wären andere Schiffe mit dem manövrierunfähigen Schiff kollidiert oder Brennstofftanks aufgerissen worden wären. Die Ermittlungen der schwedischen Polizei dauerten an.
Quelle: Tim Schwabedissen


Trawler ausgebrannt und gesunken
(08.11.19) Der marokkanische Trawler 'Poissons du Sahara' geriet am 4.11. vor dem Hafen von Agadir in Brand. Die 12-köpfige Crew wurde gerettet und blieb unversehrt. Das Schiff wurde aber völlig zerstört und sank während der laufenden Löscharbeiten. Eine Untersuchung zur Brandursache wurde eingeleitet.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kutter wieder abgeschleppt
(08.11.19) Von der Coast Guard Station Menemsha lief am 7.11. ein 47-Fuß-Boot aus, um dem Kutter 'Mary Emmalene' zu assistieren, der am Morgen 42 Meilen vor Aquinnah einen Maschinenausfall gemeldet hatte. Um 6.45 Uhr verließ es den Hafen und erreichte den 46 Fuß langen Havaristen zwei Stunden später. Der Kutter trieb manövrierunfähig auf dem Wasser, die zweiköpfige Crew war wohlauf.
Der Havarist wurde auf den Haken genommen und zur Küste geschleppt, wo der Schlepper 'Jaguar' aus Fairhaven den weiteren Schlepp nach New Bedford. Übernahm. Um 15 Uhr war das Küstenwachboot zurück in Menemsha. Im Juli war die 'Mary Emmalene' in Oak Bluffs gestrandet, nachdem der Skipper am Ruder eingeschlafen war.
Quelle: Tim Schwabedissen


Sturm beschädigte Schiffe in Bass Harbor
(08.111.19) Eric Eaton der Seabridge Marine bekam Hilfe von Nachbarn, um seinen 65 Fuß langen Kutter 'Scout' zu bergen, der in der Nacht zum 1.11. in einem Sturm, der von Südwest über Bass Harbor zog, zu bergen. Auch die 40 Fuß lange Yacht 'Hinckley' wurde losgerissen und schwer beschädigt, als es bei bis zu 60 Meilen Windgeschwindigkeit mit den Hafenanlagen in Tremont kollidierte und wohl ein Totalverlust ist.
Die 'Scout' trieb auf Felsen, konnte aber bei Flut wieder so weiter von diesen heruntergezogen werden, dass er mit eigener Maschine manövrieren konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Longliner sitzt weiter bei Arcachon fest
(08.11.19) Am 8.11. saß der französische Longliner 'Si', 109 BRZ (MMSI: 227442000), weiterhin in der Brandung bei Arcachon auf Position 44° 59.70' N 001° 12.22' W fest. Anders als zunächst geplant konnten die Boote der umliegenden SNSM-Stationen das Schiff nicht wieder ins tiefe Wasser ziehen. Stattdessen wurde damit jetzt die Firma Atlantique Scaphandre aus Les Sables-d'Olonne beauftragt.
Diese benötigte zwei Tage Vorbereitung, um das notwendige Gerät am Strand von Lacanau in Stellung zu bringen. Am 9.11. bei Hochwasser könnte frühestens die Bergung erfolgen. Die Einsatzkräfte trafen am 7.11. gegen vier Uhr an der Strandungsstelle ein.
Von dort muss eine Schlepptrosse zu den in sicherer Entfernung vor dem Strand postierten Schleppern mit Hilfe kleinerer Boote ausgefahren werden. Dann gilt es den Bug herumzuziehen, was wegen der hohen Wellen kein ungefährliches Manöver ist, wenn das Schiff quer zu der Brandung kommt. So lange wird den Anwohnern der Anblick des Katamaranschiffs mit seinem weit ausladenden Fanggeschirr noch erhalten bleiben.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kollision in Taichung
(08.11.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'Ansac Christine Nancy' (20992 BRZ (IMO: 9614311), kollidierte am 6.11. um 3.20 Uhr beim Aulaufen aus dem Hafen von Taichung nach Portland nach Absetzten des Lotsen mit der südlichen Hafenmole. Danach warf der Frachter auf der Außenreede von Taichung auf Position 24° 14.24' N 120° 26.16' O Anker. A Backbordseite war der Rumpf des Schiffs erheblich beschädigt. Der Umfang des Schadens musste noch weiter untersucht werden. Auch die Ecke der Hafenmole, die der Frachter traf, war stark in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle: Tim Schwabedissen


07.11.2019

Meterhohe Flammen auf dem Trawler 'Kirrixki'
Meterhohe Flammen auf dem Trawler 'Kirrixki'
(Bild: V. Aguete) Großbild klick!

Feuer auf Trawler bei Reparaturarbeiten nach Kollision
(07.11.19) Auf dem französischen Trawler 'Kirrixki', 363 BRZ (IMO: 9218739), der am 12.10. bei einer Kollision mit dem Bulkcarrier 'Hua Sheng Hai' vor der Küste von Kerry beschädigt worden war, brach am Abend des 6.11. in Pasajes ein Feuer aus. Das Schiff war nach der Havarie, die sich gegen Mitternacht 40 Meilen westlich von Tiaracht, einer der Blakset Islands, ereignete, als der Frachter unterwegs zur Aluminiumraffinie Aughinish Alumina in der Shannonmündung war, zunächst nach Dingle abgeschleppt worden. Am 22.10. dann traf er beim Zamakona Shipyard in dem spanischen Hafen ein. Hier wurde er anschließend zur Reparatur auf den Slip gezogen.
Meterhohe Flammen loderten dann am 6.11. um 19.15 Uhr achterlich des Ruderhauses. Offenbar hatten Netze, die dort gelagert waren, Feuer gefangen. Zunächst gingen Arbeiter der Werft gegen den Brand vor, bis 10 Fahrzeuge und 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren von Irun, Zarautz and Tolosa in San Sebastián und Bidasoa eintrafen. Auch Offiziere der Ertzaintza Civil Guard und der Polizei von Pasaia waren vor Ort.
Es gelang, die Flammen an einer weiteren Ausbreitung auf das Schiff zu hindern. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden dürfte aber erheblich sein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter wieder im Hafen
Havarierter Kutter wieder im Hafen
(Bild: KNRM) Großbild klick!

Kutter drohte vor Vlissingen ins Fahrwasser zu treiben
(07.11.19) Am 6.11. um 10.50 Uhr wurde das KNRM-Boot 'Zeemanshoop' alarmiert, nachdem ein Fischkutter Maschinenprobleme vor Vlissingen gemeldet hatte. Nachdem der Fang aufgeholt war, wollte die zweiköpfige Crew einlaufen, doch es gelang ihnen nicht, die Maschine zu starten. Sie vermuteten, dass ihre Ankerleine in den Propeller geraten war.
Weil sie sich dicht am vielbefahrenen Fahrwasser befanden, fürchteten sie, bei vier Beaufort Wind dort hineinzutreiben, und entschieden, die holländische Coast Guard zu verständigen. Wenig später verließ die 'Zeemanshoop' ihre Station und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde im Außenhafen von Vlissingen sicher festgemacht, und die Seenotretter kehrten zu ihrer Station zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Alméria eingeschleppt
(07.11.19) Am Morgen des 6.11. wurde der spanische Kutter 'El Balerma', 55 BRZ (MMSI: 224194620), durch einen Maschinenschaden vier Meilen südöstlich des Hafens von Alméria in rauer See manövrierunfähig. Die vierköpfige Crew bat Salvamento Marítimo um Assistenz. Diese schickte das SAR-Boot 'Salvamar Spica' (MMSI: 225987262) zu Hilfe, das den Havaristen auf den Haken nahm und ihn um 10.40 Uhr nach Alméria einschleppte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Heckschaden an der 'MSC Maas'
Heckschaden an der 'MSC Maas'
(Bild: Rijkswaterstaat) Großbild klick!

Dank des Bürgermeisters nach glimpflichem Ausgang schwerer Kollision
(07.11.19) Nach der schweren Kollision am Abend des 5.11. auf dem Fluss De Noord dankte Jaap Paans, der Bürgermeister von Alblasserdam, den Crews der KNRM und der Feuerwehr für ihren Einsatz, der zu einem glimpflichen Ausgang des Unfalls geführt hatte. Um 20.15 Uhr war das von Nieuwegein kommende Tankmotorschiff 'Lazio' (EU-No.: 02326621), dem vorausfahrenden Binnenschiff 'MSC Maas' (EU-Nr.: 02323207) ins Heck gelaufen. Wie groß der dabei entstandene Schaden war, wurde erst nach Tagesanbruch am 6.11. deutlich, als die gesamte Ladung gelöscht worden war.
Ein gewaltiges Loch klaffte in der Backbordseite des Frachters. Dieser hatte nur dadurch gehalten werden können, weil er sofort am Containerterminal in Alblasserdam festmachte, wo ein Kran mit dem Löschen der Containerladung begann. Durch die Gewichtsreduktion kam das Leck über Wasser, und der Wassereinbruch im Achterschiff konnte mithilfe des längsseits liegenden Löschboots der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Die 'Lazio' machte nach dem Zusammenstoß zunächst in Dordrecht fest und lief gegen 14 Uhr nach Rotterdam weiter, wo sie um 15.50 Uhr im Geulhafen eintraf. Zwei Crewmitglieder hatten leichte Schrammen davongetragen und waren ambulant versorgt worden. Rijkswaterstaat und die Polizei leiteten eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Archivbild Fähre 'Princess Anastasia', 2017
(Bild: Pjotr Mahhonin) Großbild klick!

Fähre lief nach Blackout bei Stockholm auf Grund
(07.11.19) Am 6.11. kam es kurz nach 18 Uhr auf der italienischen Fähre 'Princess Anastasia', 37583 BRZ (IMO: 8414582), zu einem Blackout, nachdem das Schiff aus Stockholm nach Helsinki abgelegt hatte. Sie driftete manövrierunfähig aus dem Fahrwasser heraus und lief mit geringer Fahrt vor Lidingö bei Högberga um 18.06 Uhr aufs Ufer. Die schwedische Coastguard, Rettungsdienste und Polizei machten sich sofort auf den Weg zur Unglücksstelle.
Gegen 20 Uhr gelang es Schleppern, die Fähre wieder zurück in tieferes Wasser zu bugsieren. Zeitweilig hatte nur noch die Notbeleuchtung im Innern gebrannt. Nach der Bergung wurde die Fähre wieder zurück nach Stockholm geschleppt, wo sie gegen 20.45 Uhr am Fährterminal im Freihafen festmachte. An Bord hatten sich 1065 Passagiere befunden.
Niemand kam an Bord zu Schaden. Am 7.11. um kurz nach sieben ging das Schiff nach Reparatur und Inspektion erneut auf die Reise und sollte um 21.30 Uhr desselben Tags in Helsinki eintreffen. Die 'Princess Anastasia' wurde 1986 bei der OY Wärtsilä AB in Turku als 'Olympia' erbaut und am 26.4. an die Partenreederei M/S Olympia (Rederei AB Slite), in Slite abgeliefert. Am 29.4. startete sie den Fährdienst Stockholm - Helsinki. Im April 1993 ging sie in Charter der P&O European Ferries, Portsmouth und lief am 7.4. nach Southampton aus.

Fähre 'Princess Anastasia' auf Grund gelaufen
Fähre 'Princess Anastasia' auf Grund gelaufen
(Bild: Andreas Bardell) Großbild klick!
Sie wurde in 'Pride of Bilbao' umbenannt und lief auf den Routen Portsmouth - Bilbao und Portsmouth - Cherbourg. Im Oktober erfolgte der Verlauf an die Irish Continental Group, Dublin, und es begann eine Charter der P&O European Ferries. 1999 lief sie in den Diensten Portsmouth - Bilbao und Portsmouth - Cherbourg.
Am 20.1.2005 brach bei einer Überholung in Falmouth ein Feuer an Bord aus, das aber rasch gelöscht werden konnte. In November 2008 kam das Schiff unter die Flagge der Bahamas und wurde im Oktober 2010 in 'Bilbao' umbenannt. Am 22.10. endete die Charter durch P&O, und das Schiff wurde eingetragen für die Irish Ferries Ltd, Limassol.
Am 3.12. begann eine Bareboat Charter durch die St Peter Line, Limassol, und im März 2011 wurde es als 'SPL Princess Anastasia' unter Malta-Flagge gebracht. Am 31.3.2011 begann der Dienst St. Petersburg - Stockholm - Tallinn - St. Petersburg sowie Stockholm - St. Petersburg - Helsinki - Mariehamn - Stockholm - Tallinn - St. Petersburg - Stockholm. Am 18.5.2012 musste die Fähre in Stockholm wegen einer Bombendrohung evakuiert werden. Allerdings fand sich kein Sprengstoff an Bord.
Vom 24.2. bis 5.2.2014 diente sie als Hotelschiff bei der Olympiade in Sotschi. Am 23.3. kehrte sie auf die Linie St. Petersburg - Helsinki - Stockholm - Tallinn - St. Petersburg zurück. Am 4.5.2018 kam es beim Auslaufen aus St. Petersburg vom Kurs ab und kollidierte mit einem Kaikran. Der Schaden blieb gering, und es konnte die Reise fortsetzen.
Die 'Princess of Anastasia' ist 176,82 Meter lang, 28,41 Meter breit, hat 6,71 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.420 Tonnen. Sie vermag 2.447 Passagiere und 580 Fahrzeuge zu befördern.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kurzschluss auf Bulkcarrier
(07.11.19) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Hyundai Dynasty', 52581 BRZ (IMO: 9347578), wurde durch einen Kurzschluss am Generator beim Ansteuern der Mole von Iona Island, British Columbia, auf Pposition 49 13 22 N, 123 22 34.4 W, am 25.10. um 13.40 Uhr manövrierunfähig. Die Crew führte eine Reparatur durch, und am 26.10. erreichte der Frachter Vancouver. Tags darauf lief er von dort nach Corpus Christi aus, wo er am 15.11. eintreffen soll.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Vancouver
(07.11.19) Am 2.11. um 11.10 Uhr kam es auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Rosco Plum', 40014 BRZ (IMO: 9294496), zu einem Maschinenausfall in Vancouver, British Columbia, auf Position 49 20 01 N, 123 13 33 W. Das Schiff, das aus Mizushima gekommen war, warf daraufhin Anker. Später wurde es mithilfe eines Schleppers auf eine andere Position auf der Reede von Vencouver verholt, wo es am 7.11. weiterhin lag.
Quelle: Tim Schwabedissen


Trawler mit Transmissionsproblem abgeschleppt
(07.11.19) Auf dem kanadischen Trawler 'Nautical Champion', 183 BRZ (MMSI: 316035000), kam es am 2.11. zu einem Problem mit dem Antrieb vor Sept-Iles, Quebec, Das Schiff wurde auf Position 50 09 48 N, 065 30 06W um 17.45 Uhr manövrierunfähig. Es wurde anschließend in den Hafen von Rivière-au-Renard abgeschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Tanker in Barentssee kollidiert
(07.11.19) Der unter griechischer Flagge laufende Tanker 'Minerva Karteria', 63485 BRZ (IMO: 9787170), kollidierte am 1.11. gegen 19 Uhr mit dem russischen Tanker 'Kola', 157883 BRZ (IMO: 9217979), als er bei diesem für einen Ladungstransfer am Roadstead Mooring Point in der Kola Bucht längsseits gehen wollte. Auf der 'Kola' kam es zu kleineren Einbeulungen an Rumpf und Schanzkleid sowie Rissen an Rohren an Backbordseite. Die Schäden konnten mit Bordmitteln provisorisch behoben werden.
Auch die 'Minerva Karteria' trug an Steuerbordseite Beulen am Rumpf davon, die deren Fahrtüchtigkeit aber auch nicht beeinträchtigten. Es war keine weitere Assistenz vonnöten.
Quelle: Tim Schwabedissen


Container stürzten in Klaipeda ins Wasser
(07.11.19) Zwei Container stürzten bei Löscharbeiten am 2.11. von dem Deck des unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachters 'Fiona', 16801 BRZ (IMO: 9149885), der am Morgen von Gdingen kommend in Klaipeda festgemacht hatte. Es befanden sich keine Gefahrgüter darin. Beide Boxen konnten wenig später wieder aus dem Hafenwasser gezogen werden.
Der Frachter verließ Klaipeda noch am selben Tag gegen 20 Uhr und nahm Kurs auf Bremerhaven, wo er am 5.11. um fünf Uhr eintraf.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kutter vor Kalochori abgeschleppt
(07.11.19) Am Nachmittag des 5.11. wurde die Hafenbehörde von Thessaloniki über die Havarie des Kutters 'Kapetan Michalis' vor Kalochori informiert. Diese schickte das RHIB 'Rescue 1' zum Havaristen, der eine dreiköpfige Crew an Bord hatte. Ein Patroullienboot wurde ebenfalls alarmiert. Der Muschelkutter 'Dimitiris' nahm ihn dann auf den Haken und schleppte ihn sicher zur Küste.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre bei Cebu gesunken
(07.11.19) Am 7.11. starteten die philippinischen Behörden eine SAR-Operation, nachdem die Katamaran-Schnellfähre 'Siargao Princess' mit 63 Personen, davon 53 Passagieren, an Bord in stürmischer See unweit der Insel Cebu Wassereinbruch gemeldet hatte. Das Schiff war um 9.30 Uhr aus Loon, Bohol, ausgelaufen, und war rund vier Meilen von Sibonga entfernt von hohen Wellen getroffen worden. Der Kapitän setzte sofort einen Notruf ab und versuchte, gegen die Wellen Kurs auf Sibonga zu nehmen.
Bei 1.5 Metern Wellenhöhe wurde aber die vordere Luke abgerissen, und das Schiff kenterte wenig später. Das Rettungsschiff BRP 'Suluan' sowie kleinere Boote und Rettungsteams eilten in das Seegebiet. Es gelang, alle 53 Passagiere und 10 Crewmitglieder, die mit Rettungswesten im Wasser trieben, zu retten.
59 von ihnen wurden an Bord der 'MRRV 4406' nach Cebu gebracht, vier hatten die Küste von Carcar bereits zuvor sicher erreicht. Die Küstenwache leitete eine Untersuchung ein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kutter vor Island gesunken
(07.11.19) Der 23 Meter lange, isländische Kutter 'Blíða -- SH 277', 61 BRZ (MMSI: 251598110), sank am 5.11. gegen Mittag im Breiðafjörður-Fjord in West-Island. Gegen 11 Uhr funkte die Crew einen SOS-Ruf und schoss nördlich von Stykkisholmur Notraketen ab. Die Coast Guard schickte einen Helikopter und Rettungsboote zu der Position. Auch andere Schiffe in dem Seegebiet nahmen Kurs dorthin.
Um 12.08 Uhr wurde die dreiköpfige Crew von dem Kutter 'Leyni SH', der auf Fang bei den Bjarneyjar-Inseln gewesen war und mit voller Kraft Kurs auf das Seegebiet genommen hatte, aus einem Rettungsboot aufgenommen. Die Männer waren bereits stark durchgefroren und berichteten, dass ihr Schiff ihnen so schnell unter den Füßen weggesunken war, dass noch nicht einmal Zeit geblieben war, Überlebensanzüge anzulegen. Das Wetter war zu der Zeit ruhig, die Lufttemperatur lag bei null Grad.
Die SAR-Einheiten wurden nach dem Bekanntwerden der Rettung wieder zurückbeordert. Die Schiffbrüchigen trafen gegen 14 Uhr in Stykkishólmur und wurden medizinisch betreut. Einer kam stationär mit Unterkühlungen ins Krankenhaus. Es handelte sich um zwei Letten und einen Litauer. Die 'Blíða SH' wurde1971 erbaut und 1988 vergrößert. Sie lief für die Royal Iceland ehf.
Quelle: Tim Schwabedissen


Strandung vor Ecuador verlief glimpflich
(07.11.19) Das ECU 911 San Cristóbal Local Center koordinierte am 6.11. den Einsatz der Armed Forces und des Galápagos National Park für die 456 Passagiere und 58 Crewmitglieder, die von dem Kreuzfahrtschiff 'Xpedition' der Celebrity Cruises evakuiert worden waren, nachdem dieses am 5.11. um 17.40 Uhr beim Punta Vicente Roca, nördlich von Isabela Island, auf Grund gelaufen war. Ein Teil des Rumpfes saß auf einer Sandbank fest. Drei Schiffe kamen zu Hilfe und setzten sie auf die 'Celebrity Flora' derselben Reederei über.
Der Havarist wurde wenig später wieder flottgemacht und auf Schäden untersucht. Offenbar war der Rumpf aber unversehrt geblieben. Er wurde später in den Italbaca Canal zwischen den Baltra- und Santa Cruz Islands geschleppt. Am 31.5. war das Fahrgastschiff 'Galapagos Majestic' mit 26 Personen an Bord bei den Galápagos-Inseln auf Grund gelaufen und tags darauf gekentert. Niemand kam zu Schaden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Mittwoch, der 06.11.2019

Kutter 'Si AC.768588' gestrandet
Kutter 'Si AC.768588' gestrandet
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Kutter bei Arcachon gestrandet
(06.11.19) Der französische Kutter 'Si AC.768588', 109 BRZ (MMSI: 227442000), strandete in der Nacht zum 6.11. unweit seines Heimathafens Arcachon, nachdem zuvor die Maschine ausgefallen war, als er gerade auf Thunfischfang gehen wollte. Er trieb manövrierunfähig auf den Sudstrand von Lacanau. Die sechsköpfige Crew blieb unversehrt.
Am Nachmittag des 6.11. wollte die SNSM den Havaristen bergen, doch das Boot drehte angesichts des stürmischen Wetters mit Wellenhöhen von zwei bis 2,5 Metern wieder ab. Bei Ebbe sollte die Crew von Bord gehen. Die Bergungsaktion wurde auf den 7.11. verschoben. Das Katamaranschiff war nicht weiter beschädigt.
Quelle: Tim Schwabedissen


'American Glory' wird versenkt
'American Glory' wird versenkt
(Bild: Coleen Marine) Großbild klick!

Fahrgastschiff wurde künstliches Riff
(06.11.19) Am 5.11. wurde das 215 Fuß lange Fahrgastschiff 'American Glory', 1267 BRZ (IMO: 8972338), auf dem Atlantik auf Position 38°40.600' N 74°43.300' W rund 16 Meilen vor der Mündung des Indian River in Delaware als künstliches Riff versenkt. Es ging mit dem Heck voran auf Tiefe. Sie war der jüngste Zugang des Redbird Inshore Artificial Reef, auf dem auch bereits rund 1,000 Waggons der New York City Subway, Schlepper, Bargen und Militärfahrzeuge ihren letzten Ruheplatz fanden.
Das Schiff hatte zuvor 15 Jahre Passagiere in der Chesapeake Bay befördert. Nun soll es zu einer Belebung des kargen Sandgrunds vor Delaware beitragen. Die Versenkung wurde von der in Norfolk, Virginia, ansässigen Coleen Marine durchgeführt, die bereits große Erfahrungen z.B. am Del-Jersey-Land Inshore Artificial Reef gesammelt hat. Dort liegen der Zerstörer USS 'Arthur W. Radford' seit 2011, das einstige Küstenwachboot 'Tamaroa' der US Coast Guard seit 2017, und die Fähre 'Twin Capes', die einst auf der Route Lewes-Cape May lief und 2018 sank. Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre 'RömöExpress', ex Autofähre 'Tresfjord'
Fähre 'RömöExpress', ex Autofähre 'Tresfjord'
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Rømø: Maschinenprobleme auf neuer Sylt-Fähre
(06.11.19) Mit deutlicher Verspätung erreichte die unter Zypern-Flagge laufende Fähre 'RömöExpress', 3423 BRZ (IMO: 9008794), die am 1.11. aus Tallinn ausgelaufen war, den Hafen von Havneby auf Rømø. Während der Überfahrt von Tallinn nach Havneby war es zu technischen Schwierigkeiten, so dass das Schiff es nicht wie geplant in Dänemark schaffte, um die 'SyltExpress' zu entlasten, während der Autoverkehr nach Sylt wegen Bauarbeiten an der Bahnstrecke lahmgelegt ist. Auf der 'RömöExpress' begannen umgehend Reparaturarbeiten, doch waren die technischen Schäden größer als gedacht, sodass diese länger als erhofft dauerten.
Da das Schiff auch noch den dänischen Behörden vorgestellt werden muss, wurde mit einer Inbetriebnahme frühestens am 6.11. gerechnet. Noch bis zum 8.11. verkehrt die 'SyltExpress' definitiv nach einem außerordentlichen Sonderfahrplan und wird den Verkehr bereits um 03:25 Uhr ab Havneby aufnehmen und bei Bedarf bis in die späten Abendstunden fahren, um den Bedarf an Abfahrten in den nächsten Tagen zu decken. Sie pendelt nonstop zwischen Havneby und List, bis alle Fahrzeuge befördert sind.
Quelle: Tim Schwabedissen


Yacht nach Motorbrand vor La Gomera abgeschleppt
(06.11.19) Am 5.11. kam es auf einer Segelyacht vor La Gomera zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum. Die Crew stoppte das Schiff und setzte einen Notruf ab. Salvamento Marítimo schickte das SAR-Boot 'Salvamar Canopus' zur Assistenz, das nach seinem Eintreffen vor Ort den Havaristen auf den Haken nahm. Menschen kamen nicht zu Schaden. i>Quelle: Tim Schwabedissen



Ruderhaus bei Kollision mit Schleusentor beschädigt
(06.11.19) In der Nacht zum 5.11. kollidierte ein Flussfahrgastschiff auf dem Main-Donau-Kanal im Landkreis Forchheim mit einem Tor der Schleuse Hausen. Der Schiffsführer hatte das Ruderhaus nicht genug abgesenkt. Es schrammte dann durch das Schleusentor, wobei alle Fenster zerbarsten. Es entstand ein Schaden im sechsstelligen Bereich.
Am Schleusentor kam es lediglich zu Lackschäden. Die meisten der 145 Passagiere schliefen und bekamen von dem Unfall gar nichts mit. Sie konnten alle an Bord bleiben. Der 68-jährige Schiffsführer hatte sich an einem Außensteuerstand befunden, sodass nicht verletzt wurde. Das Ruderhaus wurde für die Weiterfahrt provisorisch mit Planen abgedeckt. Steuerungselemente wurden nicht beschädigt, und deshalb blieb das Schiff fahrtüchtig.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Selsey Bay
(06.11.19) Auf dem britischen Frachter 'Karla C.' 4151 BRZ (IMO: 9558012), kam es am 5.11. gegen 23.40 Uhr auf der Fahrt von Rotterdam nach Sagunto zu Problemen mit der Hauptmaschine, als er sich 21 Meilen südlich der Selsey Bay befand. Der Chief schätzte die Reparaturdauer auf eine Stunde.
Tatsächlich nahm der Frachter bereits um 00.15 Uhr wieder Fahrt auf und setzte die Reise nach Spanien fort. Er hatte 6.800 Tonnen Stahlspulen geladen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Feuer auf Kutter in Portland
(06.11.19) Am Morgen des 5.11. geriet der 55 Fuß lange Kutter 'Resolve' an der Fischereipier der Portland's Vessel Services in Brand. Das South Portland Fire Department wurde um 9.30 Uhr alarmiert und brachte das Feuer binnen einer halben Stunde unter Kontrolle. Auf dem ursprünglich in Houma stationierten Schiff wurden Schweiß- und weitere Decksarbeiten durchgeführt, um es zu einem Muschelkutter umzurüsten.
Die Arbeiten waren seit zwei Monaten im Gange. Als das Feuer ausbrach, befanden sich zwei Personen an Bord. Einer wurde wegen Rauchgasvergiftung behandelt. Der Havarist wurde um 10.45 Uhr den Fore River hinauf zu den Portland Yacht Services geschleppt. Das Portland Fire Department arbeitete mit der U.S. Environmental Protection Agency zusammen, als dort das Löschwasser abgepumpt wurde, um Kontaminationen zu vermeiden.
Quelle: Tim Schwabedissen


10 Mann im Wasser treibend gerettet
(06.11.19) Auf dem indonesischen Fischereifahrzeug 'Bintang Jaya VI', 168 BRZ (MMSI:525241115), brach am 5.11. gegen 16.15 Uhr in den Gewässern von Nord-Bali rund 51 Meilen von Celukan Bawang entfernt ein Feuer aus. Das Schiff war von Probolinggo nach Lombo Papua unterwegs, um dort Fisch zu laden. Auf dem Weg wurde der Propeller durch eine im Wasser treibende, fünf Meter lange Leine blockiert, und die Maschine fiel aus.
Ein Crewmitglied sprang ins Wasser und schnitt die Leine los. Nachdem der Mann wieder zurück an Bord war, startete der Skipper die Maschine. Dabei kam es zu Funkenflug, der einen Brand auslöste. Rasch breitete sich dieser aufs Vorschiff aus und erfasste dort gelagerte Treibstoffvorräte.
Der 10-köpfigen Crew blieb nur noch der Sprung ins Wasser auf der Flucht vor dem Feuer. Sie trieb, an eine Boje geklammert, zwei Stunden im Meer, ehe ein unter Hongkong-Flagge laufender Frachter sie rettete. Das Basarnas-SAR-schickte um 17.20 Uhr ein Boot aus Buleleng Post Basarnas, das die Schiffbrüchigen übernahm. Sie wurden um 21.30 Uhr im Hafen von Celukan Bawang abgesetzt und dort medizinisch betreut.
Quelle: Tim Schwabedissen


Schwere Kollision auf der Noord
(06.11.19) Am 5.11. um 20.15 Uhr kam es auf der Noord zu einer Kollision zwischen dem holländischen Tankmotorschiff 'Lazio', 2997 tdw (MMSI: 24475008), und dem ebenfalls unter Holland-Flagge laufenden Container-Binnenschiff 'MSC Maas', 3041 ts (MMSI: 244620965), zwischen Hendrik-Ido-Ambacht und Alblasserdam. Das Containerschff lag dort am Kai und wurde am Heck aufgerissen, als der unbeladene Tanker es traf. Es kam zu einem Wassereinbruch.
Feuerwehr, KNRM und Rijkswaterstaat wurden alarmiert. Nachdem ein Kran die achtern gestauten Container gelöscht hatte, gelang es, an das Leck heranzukommen und den Wassereinbruch zu stoppen. Nach einer Stunde war die Lage unter Kontrolle und konnten die Rettungsdienste wieder abrücken. Die 'Lazio' wurde nur leicht beschädigt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Feuer auf Tauchsafarischiff fordert ein Menschenleben
(06.11.19) Am 1.11. gegen ein Uhr brach im Roten Meer auf dem ägyptischen Taucherschiff 'Red Sea Aggressor 1' ein Feuer aus. Das Schiff war am 26.10. zu einer Fahrt des Tauchsafari-Unternehmens Brothers-Daedalus-Elphinstone ausgelaufen. Es wurde vor gut zwanzig Jahren erbaut und war in Ägypten unter dem Namen 'Suzana' gelaufen, bis es vor vier Jahren für die Aggressor Group aufwändig umgebaut und modernisiert wurde. In rasendem Tempo breiteten sich Rauch und Feuer auf dem Schiff aus. Ein in der achtersten Kabine, direkt an der Treppe untergebrachter Gast war aufgewacht, hatte Rauch gerochen und rannte, laut 'Fire-Fire' rufend, nach vorne. Am vorderen Ende des Ganges öffnete er die Tür zu Kabine 1, wo sich der Notausgang befand und weckte die dortigen Gäste.
Als er versuchte den Notausgang zu öffnen, gelang das nur wenige Zentimeter weit. Etwas blockierte die Luke. Nach einiger Zeit gelang es ihm, sie zu öffnen, und er bemerkte, dass auf deren Rückseite eine Matratze und darauf ein schlafendes Crew-Mitglied lagen. So wurde dieses das erste Besatzungsmitglied das wach wurde. Nachdem auch der Tour-Direktor in Kabine 2, ebenfalls im Unterdeck vorne am Bug nahe des Notausgangs erwachte, gelang es ihm, durch den Gang zu rennen, alle Kabinentüren aufzureißen und die Passagiere zu warnen.
Die Passagiere, deren Kabine auf Haupt- und Oberdeck lagen, waren inzwischen ebenfalls wach geworden und über die einzig mögliche Treppe hinunter zum Tauchdeck gelangt. Dort sahen sie durch die Fenster zum Salon nur dicken Rauch und im hinteren Teil intensives rotes Glühen. Kurz nach ihnen trafen die ersten Crewmitglieder dort ein und schafften es innerhalb von ein bis zwei Minuten. das auf dem Oberdeck am Heck liegende Zodiac zu Wasser zu lassen.
Die Gäste, die am Heck standen, sprangen schnell hinein und sahen, wie der Bordingenieur noch versuchte, mit Atemmaske und Feuerlöscher bewaffnet die Tür zum Salon zu öffnen. Als die Tür aufging, erhielt der Schwelbrand Sauerstoff, und alles stand augenblicklich in Flammen. Sie griffen binnen Sekunden auf die im Heck hängenden Neopren-Anzüge über, die Jackets und alles andere dort gelagerte Material.
Nachdem alle Überlebenden über Bord gesprungen waren, explodierten am Heck die ersten Tauchtanks. Mittlerweile hatte das Feuer bereits den Bug des Schiffes erreicht, kaum zehn Minuten nach dem ersten Alarm. Zum Glück ankerte das Boot unweit des Ufers, denn es war die letzte Nacht auf See gewesen. Hinter dem Tauchschiff hatte ein Schiff der Emperor-Flotte geankert.
Als sich das Schiff aus der Gefahrenzone zurückgezogen hatte, setzte dessen Crew auch ein Zodiac aus und begann, die Schiffbrüchigen einzusammeln. Erst als die Geretteten durchgezählt wurden, fiel auf, dass eine Frau fehlte. Für die Amerikanerin, die sich in der hintersten Kabine befunden hatte, kam jede Hilfe zu spät.
Die Zodiacs umkreisten noch gut eine halbe Stunde lang das Wrack der 'Red Sea Aggressor 1'. Diese brannte noch bis weit in den Tag hinein, trieb dabei langsam auf See hinaus und sank schließlich auf rund 200 Meter Tiefe.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter saß auf Magdalena-River fest
(06.11.19) Der amerikanische Containerfrachter 'Ocean Globe' (IMO: 9419008), lief am 5.11. gegen 9.30 Uhr auf dem Magdalena River bei Kilomter 20 in Kolumbien auf Grund, kurz nachdem er aus Barranquilla ausgelaufen war. Das Schiff, das am 21.11. in Valletta erwartet wurde, saß etwa vier Stunden lang auf der Flussbank fest.
Drei Schlepper und ein Lotse kamen zur Assistenz und machten es wieder flott. Bis dahin war kein Schiffsverkehr in dem Bereich möglich. Der Frachter wurde dann zu einem Ankerplatz auf der Reede gebracht und dort inspiziert. Die Dirección General Marítima (Dimar) und die kolumbianische Marine leiteten eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Katamaran nach Wassereinbruch gesunken
(06.11.19) Der Katamaran eines 75-jährigen Seglers hatte am 5.11. durch eine Grundberührung einen Wassereinbruch vor der Küste von Xàbia und sank tags darauf. Der SAR-Hubschrauber Helimer 202 der Salvamento Marítimo-Base in Manises kam dem Skipper in der Bucht von Portitxol zu Hilfe, nachdem sein Boot dort auf ein Riff gelaufen war. Doch er weigerte sich, sich an Bord ziehen zu lassen.
Deshalb wurde er mit dem Zodiac seiner Yacht auf den Kutter 'Xàbia Sol Tercer' und mit diesem in den Hafen gebracht.
Später kehrte er mit dem Zodiac nochmals an Bord zurück, um persönliche Habseligkeiten zu retten. Am folgenden Morgen aber ragte nur noch ein Rumpf des Schiffs aus dem Wasser. Es lag in der Zufahrt des Kanals zwischen der Küste und der l'Illa del Portitxol.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff auf Grund gelaufen
(06.11.19) Am 5.11. wurden die 46 Passagiere sowie einige nicht benötigte Crewmitglieder des unter ecuadorianischer Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffs 'Celebrity XPedition', 2329 BRZ (IMO: 9228368), von Bord evakuiert, nachdem ihr Schiff bei den Galapagosinseln auf Grund gelaufen war. Sie wurden von der 'Celebrity Flora' derselben Reederei, die sich in der Nähe befand, an Bord genommen und am 6.11. nach Quito gebracht. Dort hatten die Celebrity Cruises bereits Hotels und Flüge organisiert.
Der Reisepreis der Kreuzfahrt, die vom 2.11. bis 11.11. dauern sollte, wird zu 100% erstattet und eine weitere kostenfreie Kreuzfahrt angeboten. Ob die am 9.11. angesetzte nächste Kreuzfahrt stattfinden kann, war derzeit unklar.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kutter geriet bei Umbau in Brand
(06.11.19) Am Morgen des 5.11. geriet der 55 Fuß lange Kutter 'Resolve' an der Fischereipier der Portland's Vessel Services in Brand. Das South Portland Fire Department wurde um 9.30 Uhr alarmiert und brachte das Feuer binnen einer halben Stunde unter Kontrolle. Auf dem ursprünglich in Houma stationierten Schiff wurden Schweiß- und weitere Decksarbeiten durchgeführt, um es zu einem Muschelkutter umzurüsten.
Die Arbeiten waren seit zwei Monaten im Gange. Als das Feuer ausbrach, befanden sich zwei Personen an Bord. Einer wurde wegen Rauchgasvergiftung behandelt. Der Havarist wurde um 10.45 Uhr den Fore River hinauf zu den Portland Yacht Services geschleppt. Das Portland Fire Department arbeitete mit der U.S. Environmental Protection Agency zusammen, als dort das Löschwasser abgepumpt wurde, um Kontaminationen zu vermeiden. Quelle: Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Castletownbere
(06.11.19) Am 5.11. kam das RNLI-Boot aus Castletownbere um 03.30 Uhr einem 19 Meter langen Kutter zu Hilfe. Um 03.27 Uhr hatte er nach einem mechanischen Schaden einen Notruf 11 Meilen vor dem Bull Rock vor der Beara-Peninsula in West Cork treibend an die Valentia Coastguard abgesetzt. An Bord waren vier Personen.
Binnen Minuten lief das Rettungsboot aus und lokalisierte den Havaristen um 05.20 Uhr 28 Meilen westlich von Castletownbere.
Er trieb bei drei bis vier Metern Wellenhöhe und fünf Beaufort Wind aus westlichen Richtungen in der See. Es gelang, eine Schleppverbindung herzustellen und den Havaristen um 12 Uhr in den Hafen von Castletownbere zu ziehen. Die Seenotretter waren 8,5 Stunden im Einsatz. Quelle: Tim Schwabedissen


Gesunkener Kutter wird geräumt
(06.11.19) Die auf dem Hoquiam River am 2.3.2018 gesunkene 'Lady Grce' soll nun geräumt werden. Die Kosten dafür trägt das Department of Natural Resources im Rahmen des Derelict Vessel Removal Program. Es handelte sich um eines von sieben Schiffen, die seit dem 5.7.2017 auf dem Hoquiam River gesunken waren, darunter die 'Donna', die 'Perwyn' am 26.7., die 'Two Sisters' am 6.11., zwei namenlose Schiffe am 17.10. und am 25.12. ein einstiges Patroullienboot der Marine. Die 'Lady Grace' ging am 2.3.2018 unter, sodass nur noch der Mast sichtbar blieb.
Durch das Räumungsprogramm war es der Stadt Hoquiam möglich, das Wrack zu beschlagnahmen und dies dem Department of Natural Resources anzuzeigen. Dies geschah am 28.10. Der Eigner, John Simons Jr., unternahm nichts, und deshalb wird das Wrack am 25.11 an die Stadt übergehen. Sie kann dann entweder das Schiff heben oder verschrotten. Die Kosten trägt zu hundert Prozent das Derelict Vessel Disposal Program. Quelle: Tim Schwabedissen


Feuer auf Ölbarge bei Chicago
(06.11.19) Die US Coast Guard wurde am 4.11. alarmiert, nachdem es auf einer Ölbarge 25 Kilometer von Chicago entfernt zu einer Explosion mit nachfolgendem Feuer gekommen war. Sie hatte bei Lemont, Illinois, bei der Marine Towing gelegen und wurde nach Abschluss der Entladearbeiten gerade von Azeton-Rückständen gereinigt. Ein Ladungsrest geriet in Brand. Die Feuerwehr wurde alarmiert, außerdem waren Ölbekämpfer und Inspektoren der Coast Guard Marine Safety Unit Chicago rasch vor Ort. Es gelang, das Feuer zu löschen, ohne dass es zu Verschmutzungen oder Beeinträchtigungen des Schiffsverkehrs auf dem Chicago Ship and Sanitary Canal und Plaines River kam. Quelle: Tim Schwabedissen


Trawler lief auf gesunkenen Frachter und ging unter
(06.11.19) Der in Balasore stationierte, indische Trawler 'Jagat Janani' kollidierte am Morgen des 5.11. mit dem Wrack des vor Paradip gesunkenen, mongolischen Frachters 'Black Rose' und wurde dabei so schwer beschädigt, dass er unterging. Die fünfköpfige Crew, alle aus Chandabali im Bhadrak-Distrikt sowie Aska in Ganjam, wurde gerettet. Die Havarie ereignete sich bei der Rückkehr von der Fangfahrt in dichtem Nebel.
Andere, in der Nähe befindliche Schiffe hörten die Hilferufe der Crew und eilten zu der Unglücksstelle 10 Meilen vor der Küste. Die Schiffbrüchigen wurden in den Fischereihafen von Paradip gebracht und von dort ins Atharbanki-Hospital transportiert. Sie hatten das Unglück mit leichten Verletzungen überstanden.
Die 'Black Rose' war am 9.9.2008 in der Bucht von Bengalen gekentert. Sie hatte 23.847 Tonnen Eisenerz an Bord. 26 Mann der Crew wurden gerettet, der ukrainische Chief starb. Weder der Paradip Port Trust (PPT) noch die Regierung konnten sich seither zu einer Beseitigung des Wracks aufraffen. Quelle: Tim Schwabedissen


Trawler in Garibaldi gehoben
(06.11.19) Der 65 Fuß lange Kutter 'Amak', der am 14.10. in der Garibaldi Marina gesunken war, wurde durch die Bergungsfirma Global Diving and Salvage gehoben. Das Wrack sollte nun abgebrochen werden. Tim Schwabedissen


Gewässerverunreinigung in Leer
(06.11.19) Am 5.11 gegen16:30 Uhr kam es im Hafen Leer zu einer Gewässerverunreinigung. Auf einem in den Binnenhafen einlaufenden Schiff platzte während eines Manövers die Hydraulikleitung des Bugstrahlruders. Eine geringe Menge Öl trat aus und verunreingte das Hafenbecken auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern. Durch die untere Wasserbehörde wurden Bekämpfungsmaßnahmen angeordnet.
Gegen den verantwortlichen Schiffsführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zur Ursache des Defektes durch die Wasserschutzpolizei Emden dauerten an. Quelle: Tim Schwabedissen


Dienstag , der 05.11.2019

Barge 'Iron Scow' driftete
Barge 'Iron Scow' driftete
(Bild: Niagara Parks) Großbild klick!

Rätselraten über Zukunft der Niagara-Barge
(05.11.19) Nachdem ein schwerer Sturm die berühmte 'Iron Scow' der Great Lakes Dredge and Docks Company am Halloween-Tag in den oberen Niagara-Fällen in Bewegung versetzt hat und sie 150 Meter weiter an die unteren Fälle versetzte, wurde spekuliert, wie lange sich das Wrack in der neuen Position halten würde. Über 101 Jahre lang hatte es seit seiner Strandung am 6.8.1918 vor den Horseshoe Falls unverändert im flachen Wasser in der Strömung gelegen. Nun ging das schwere Stahlgefährt erstmals wieder seit der dramatischen Rettung seiner zweiköpfigen Crew, der Kraftwerksmitarbeiter Gustave Lofberg und Frank Harris der Toronto Power Station, die schon 1918 den Absturz fürchten musste, wieder ein kleines Stück auf Fahrt.
Das Wrack sieht kaum noch wie eine Barge aus, eher wie ein Haufen rostigen Metalls, der aus den Stromschnellen ragt.
Millionen von Touristen, die seither die Niagara Falls besuchten, sahen die Barge in den vergangenen hundert Jahren. Die Nachricht von der Veränderung hat wieder viele dorthin gezogen, die sie noch einmal anschauen wollen, bevor sie vielleicht komplett auseinanderbricht oder die Horseshoe Falls endgültig herabgetrieben wird. Ob dies passiert, vermochte niemand zu sagen.
Jim Hill, Senior Manager der Heritage for the Niagara Parks Commission, erwartete eher, dass der Rumpf mit der Zeit in Stücke zerbricht und Teile davon die Fälle hinabstürzen, aber nicht, dass er als Ganzes in die Tiefe rauscht. Und ob dies ein Prozess von Tagen oder wieder langen Jahren würde, blieb auch reine Spekulation.
Quelle: Tim Schwabedissen


'Kea Trader'
'Kea Trader'
(Bild: Marine Nationale) Großbild klick!

Diskussion zur Zukunft der Kea Trader
(05.11.19) Über zwei Jahre nach der Strandung des unter Malta-Flagge laufenden Containerfrachters 'Kea Trader', 25145 BRZ (IMO: 9701281), auf dem Durand Reef vor Maré, fand am 4.11. bei der High Commission ein Treffen der Hauptbeteiligten an der Zukunft des Wracks statt, darunter ausgewählte Inselbewohner, Vertreter von Behörden und Institutionen und Assoziationen, die am Management des Coral Sea Park beteiligt sind. Es ging letztlich darum, ob an der Räumung des Schiffs festgehalten wird. Für den Augenblick gab es zwar keine klare Antwort, aber den auseinandergebrochenen Rumpf auf dem Riff zu belassen, war auf jeden Fall eine Option.
Bedenken gab es bei Anwohnern, die nach der Strandung kontaminierte Küsten erleben mussten, als Öl und Trümmer angespült wurden. Sie plädierten für eine Beseitigung des Wracks. Andere hingegen sprachen sich für eine gründliche Untersuchung der möglichen Umweltschäden gerade durch eine aufwändige Bergungsaktion auf dem Riff aus.
In den vergangenen 15 Monaten wurden keine neuen Verschmutzungen festgestellt. Insgesamt wurden 19 Tonnen Trümmer in 16 Gemeinden eingesammelt, nachdem die 'Kea Trader' in der Nacht zum 12.7.2017 gestrandet war. Sie war als viertes von sechs baugleichen Containerschiffen für die Reederei Lomar Shipping gebaut und erst im Januar 2017 von der Bauwerft Guangzhou Wenchong Shipyard abgeliefert.
Quelle: Tim Schwabedissen


Archivbild 'Norwegian Star'
Archivbild 'Norwegian Star'
(Bild: Sabung.hamster) Großbild klick!

Maschinenprobleme auf der 'Norwegian Star'
(05.11.19) Am 2.11. gegen ein Uhr kam es auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff 'Norwegian Star', 91740 BRZ (IMO: 9195157), zu einem Problem mit einem der Azipods. Passagiere stellten auf einmal ein lautes, ratterndes Geräusch fest und nahmen ein Beben wahr. Im Maschinenraum war es offenbar auch zu einem Feuer gekommen. Es gab drei kurze Alarmtöne und die Durchsage 'Bravo'. Das Schiff stoppte kurzzeitig und nahm dann Kurs auf Venedig.
Der geplante Anlauf von Dubrovnik entfiel. Die Passagiere erhielten einen Gutschein über 100 Euro. Die folgende Kreuzfahrt hatte eine geänderte Route gegenüber der angekündigten, wobei die Anläufe von Kotor, Mykonos und Santorini entfielen. Stattdessen wurde Split neu in den Fahrplan aufgenommen und auch hier eine Entschädigung angeboten. Weitere Auskünfte seitens der Norwegian Cruise Line gab es nicht.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter in Bremen verlor Kraftstoff
(05.11.19) In Bremen-Gröpelingen kam es am 4.11. gegen 18 Uhr zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr, nachdem der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter 'Active', 2561 BRZ (IMO: 9126352), im Getreidehafen in Lindenhof festgemacht hatte und er eine größere Menge Kraftstoff verlor. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Spezialfahrzeugen an.
Sie brachte auch eine Ölsperre um das Schiff aus, um eine Ausbreitung des Kraftstoffs zu verhindern. Eine Fläche von rund 80x300 Metern wurde kontaminiert.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kollision vor Korea
(05.11.19) Der unter Belize-Flagge laufende Frachter 'Teng Sheng', 2651 BRZ () kollidierte am 4.11. gegen 20 Uhr mit einem chinesischen 3,000-Tonnen-Tanker in der Jeju Strait vor der Küste von Korea. Bei dem leichten Zusammenstoß vier Meilen südöstlich der Insel Soan-do kamen beide Schiffe mit geringen Schäden davon und konnten nach einer Inspektion durch die Polizei ihre Reisen fortsetzen. Der Frachter war auf der Fahrt von Tinajin nach Donghae, wo er am 5.11. gegen 16 Uhr eintreffen sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Sibum-Frachter nach Kirkwall abgeschleppt
(05.11.19) Nachdem es der achtköpfigen Crew des mit 3.954 Tonnen Kohle beladenen Frachters 'Wilson Corinth' am 4.10. vor Cape Wrath nicht gelungen war, die durch ein Problem mit der Elektrik des Generators ausgefallene Hauptmaschine wieder zum Laufen zu bekommen, wurde der Havarist gegen 15 Uhr auf Position 58 52 28.8 N 004 13 48.6 W, rund 29,3 Meilen nordwestlich von Dunnet Head, doch von dem Notfallschlepper 'Ievoli Black' auf den Haken genommen. Dieser war gegen 10 Uhr bei dem westlich von Orkney treibenden Havaristen zunächst nur vorsorglich auf Standby gegangen, weil der Kapitän hoffte, dass sein Schiff wieder fahrtüchtig gemacht werden könnte.
Wegen vorhergesagten hohen Seegangs nördlich und westlich der Orkney Islands ging die Reise in östliche Richtung durch den Pentland Firth, der zwischen 23 und zwei Uhr des folgenden Morgens passiert wurde. Der Schleppzug war unterwegs Richtung Kirkwall. Gegen Mittaq war die Bucht von Scapa Flow erreicht, wo die Schlepper 'Erlend' (IMO: 8820339)&xnbsp;und 'Strathdee' (IMO: 9393993) zur Assistenz hinzustießen. Gegen 11.30 Uhr setzte das Lotsenboot 'Scapa Pioneer' (MMSI: 232004749) den Lotsen auf dem Havaristen ab.
Quelle: Tim Schwabedissen


11 Vermisste auf Lake Albert
(05.11.19) Am 4.11. sank gegen drei Uhr ein Boot auf dem Lake Albert in Ituri bei stürmischem Wind. Es war mit 24 Personen an Bord, alles Händler aus den Kongo, aus der Nachbarprovinz Kitebere in Uganda gekommen, wo sie beim Kitebere-Fischmarkt eingekauft hatten. 11 Menschen, darunter vier Frauen, wurden gerettet und am Morgen nach Tchomia gebracht.
11 weitere wurden vermisst. Marine und örtliche Fischer machten sich auf die Suche nach ihnen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Motoryacht sank nach Kollision mit Treibgut
(05.11.19) Am Morgen des 4.11. hoben Berger von Towboat U.S. die 65 Fuß lange Motoryacht 'Grecian Gal' aus Fort Lauderdale, die gerade von einem humanitären Hilfstransport von den Bahamas zurückgekehrt war, wo sie Ausrüstung von 30,000 Dollar Wert an Opfer des Hurrikans Dorian abgeliefert hatte. Auf halbem Weg zurück kollidierte sie mit Treibgut und erlitt Wassereinbruch im Achterschiff. Wegen der hohen Fahrt drang aber nicht sehr viel Wasser ein.
Dies änderte sich, nachdem sie am 2.11. auf dem New River in Fort Lauderdale gegen zwei Uhr festgemacht hatte. Binnen zwei Stunden sank sie in der Nacht, das Heck ging auf Grund, und der Bug ragte in die Höhe. Nachdem sie wieder schwimmfähig gemacht worden war, sollte die Yacht bei einer Werft inspiziert und repariert werden
Quelle: Tim Schwabedissen


04.11.2019


(Bild: Marine Nationale) Großbild klick!

Brest: Tanker-Kapitän nach Verletzung abgeborgen
(04.11.19) Der Kapitän des Tankers 'Neverland Dream', 61248 BRZ (IMO: 9453030), wurde am 1.11. schwer verletzt, als sich das Schiff auf der Fahrt von Corpus Christi nach Rotterdam westlich von Brest befand. Er war auf Deck tätig, als er von einer Welle auf dem im Sturm Amélie von den Füßen gerissen und gegen eine Metallstruktur geschleudert wurde. Das Schiff rollte in sechs bis neun Meter hohen Wellen heftig.
Der Kapitän musste mit gebrochenem Bein ins Krankenhaus. Das CROSS Corsen wurde alarmiert und schickte einen Caïman-Helikopter und eine Falcon 50, nachdem der Tanker am 2.11. dichter unter der Küste war. Um 15.30 Uhr gelang es, den Verletzten 130 Meilen östlich von Lanveoc entfernt trotz Windgeschwindigkeiten von 32 Knoten auf den Hubschrauber hochzuziehen.
Er wurde dann zur Behandlung ins Hospital Cavale Blanche in Brest geflogen, wo er um 16.30 Uhr in Empfang genommen wurde. Der Tanker setzte unter Führung seiner übrigen Offiziere die Fahrt fort und sollte am 4.11. um 18 Uhr den Zielhafen erreichen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Gestrandete Segelyacht
Gestrandete Segelyacht
(Bild: Marinha do Brasil em Sergipe) Großbild klick!

Yacht in Sergipe/Brasilien gestrandet
(04.11.19) Am 3.11. strandete eine Segelyacht an der Küste von Sergipe. Sie landete auf einem Strand zwischen Pirambu und Pacatuba. Das Boot war von Salvador nach Portugal unterwegs. Der Skipper gab gegenüber der brasilianischen Marine an, dass die Havarie sich ereignet habe, weil er erschöpft gewesen sei.
Der Eigner ist nun für die Bergung des Boots zuständig. Es gab keine Anzeichen von Wasserverschmutzungen. Der Hafenkapitän von Sergipe wurde informiert.
Quelle: Tim Schwabedissen


'Christiane Deymann 1' und 'Christiane Deymann II' aufgelaufen
'Christiane Deymann 1' und 'Christiane Deymann II' aufgelaufen
(Bild: Ronald de Jong) Großbild klick!

Deutscher Schubverband saß auf Schelde fest
(04.11.19) Ein 180 Meter langer, deutscher Schubverband, bestehend aus den Koppeleinheiten 'Christiane Deymann 1', 3066 ts (MMSI: 244690214), und 'Christiane Deymann II', 2030 ts (ENI-Nr.: 02323261), lief am 3.11. gegen 11.30 Uhr auf der Ost-Schelde bei der Tonne Witte Tonnen Vlije 1 zwischen Stavenisse und Ouwerkerk, auf Grund. Er hatte sich auf der Fahrt von Duisburg nach Antwerpen befunden. Nach der Havarie wurde zunächst die 'Christiane Deymann I' losgekoppelt und ging an der Nordseite des Fahrwassers vor Anker.
Die 'Christiane Deymann II' wurde bei steigendem Wasserstand von den beiden inzwischen herbeigekommenen Schleppern 'Sea Echo' und 'Delta' gegen Mittag wieder flottgemacht. Der Schubverband erreichte um 19 Uhr Terneuzen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Mainfähre
(04.11.19) Auf dem Main in Fahr im Landkreis Kitzingen fiel am Abend des 31.10. auf einer Flussfähre der Antrieb aus, und das Schiff wurde manövrierunfähig. Neben dem Schiffsführer befanden sich drei Fahrgäste auf dem Schiff, es handelte sich um ein Paar mit einem Kleinkind samt ihrem Auto. Die Fähre wurde durch Notankerung gegen ein Abtreiben gesichert.
Die Schweinfurter Feuerwehr, die Wasserwacht und das THW wurden alarmiert und brachten die Fahrgäste rasch und sicher ans Mainufer. Ein Boot der Wasserwacht sicherte die Fähre, während die Feuerwehr mit einem Boot die abbarg. Mit Unterstützung des Fährmanns zogen die Einsatzkräfte die havarierte Fähre anschließend ans Ufer und sicherten es dort. Die junge Familie konnte nach der Rettungsaktion ihr Fahrzeug von der Fähre holen und die Fahrt fortsetzen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Brennender Kutter gelöscht und gesunken
(04.11.19) Am Vormittag des 30.10. wurde die norwegische Küstenwache alarmiert, nachdem auf einem Kutter vor Moldvik im Oksfjord ein Feuer ausgebrochen war. Der Skipper, der sich allein auf dem Schiff befunden hatte, sprang auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser und wurde wenig später von Helfern gerettet.
Das Patroullienboot 'Heimdal' kam ebenfalls zur Assistenz und versuchte, den Brand zu löschen. Dies gelang zwar auch, aber der Kutter war so schwer beschädigt, dass er wenig später auf den Grund des Fjords sank.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kollision bei Forschungsarbeit
(04.11.19) Das indonesische Forschungsschiff 'Baruna Jaya I', 1184 BRZ (IMO: 8420036), kollidierte am 2.11. in den Gewässern von Banten mit einem Kutter. Es war bei Untersuchungen, als dieser plötzlich auftauchte und mit ihm zusammenstieß.
Zwei Fischer wurden gerettet, ein dritter bislang vermisst. Eine SAR-Operation wurde daraufhin eingeleitet.
Quelle: Tim Schwabedissen


Technischer Schaden vor SinopTürkei behoben
(04.11.19) Auf dem unter Tansania-Flagge laufenden Frachter 'My Rose', 2361 BRZ (IMO: 7639642), kam es am 1.11. zu einem technischen Schaden auf der Fahrt von Samsun nach Zonguldak. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft die Reede von Sinop, wo die Crew eine Reparatur durchführte. Um drei Uhr ging es wieder ankerauf und setzte die Reise fort. Am 4.11. sollte es Zonguldak erreichen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Feuer auf Trawler in Kamtschatka
(04.11.19) Am 2.11. gegen 10 Uhr brach auf dem russischen Trawler 'Mirnyy', 172 BRZ (IMO: 8136685), der im Hafen von Petropavlovsk-Kamchatskiy lag, unter Deck ein Feuer aus. Die Feuerwehr von Kamtschatka rückte mit acht Fahrzeugen und 29 Mann an. Binnen 23 Minuten war der Brandherd lokalisiert, und nach 40 Minuten war das Feuer komplett gelöscht.
Der Schadensbereich konnte auf zwei Quadratmeter begrenzt werden. Die innere Rumpfschale wurde beschädigt. Ein Crewmitglied kam mit Symptomen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kollision mit Trawler blieb unbemerkt auf Containerfrachter
(04.11.19) Der 15 Meter lange, irische Trawler 'Sean Og 2' kollidierte am 2.11. gegen sechs Uhr mit dem britischen Containerfrachter 'Atlantic Sea', 100430 BRZ (IMO: 9670597), 40 Meilen nördlich von Malin Head. Dabei wurden das Ruderhaus und Relings beschädigt. Es kam zu einem Wassereinbruch, der später gestoppt werden konnte.
Der Havarist steuerte danach mit acht bis neun Knoten Fahrt den Hafen von Killybegs zur Reparatur an. Die Koordination des Rettungseinsatzes ging am 3.11. um 15.15 Uhr von der Coastguard Belfast, die stündlichen Funkkontakt mit den Fischern gehalten hatte, am Nachmittag auf die Malin Head Coastguard über. Die 'Atlantic Sea' setzte die Reise von Liverpool nach Hamburg fort.
Auf ihr war der Zusammenstoß gar nicht wahrgenommen worden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Quelle: Tim Schwabedissen


Yachten in Mallorca im Sturm gestrandet
(04.11.19) Bei starkem Wind wurde am 3.11. eine Segelyacht an den Strand von Port de Soller getrieben. An Bord befanden sich drei junge Leute, die sich unverletzt auf den Strand retten konnten.
Die Crew hatte vergeblich versucht, die drohende Strandung zu verhindern, aber der auflandige Wind war zu heftig. Insgesamt mussten auf Mallorca Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen 117 Mal wegen des Unwetters ausrücken, wobei es zu weiteren Strandungen kam.
Quelle: Tim Schwabedissen


'Hugo Boss' nach Kollision mit Treibgut schwer angeschlagen
(04.11.19) Alex Thomson und der Co-Skipper Neal McDonald trieben nach einer Kollision am 3.11. mit der 'Hugo Boss' hilflos im Atlantik und versuchten stundenlang, den Kiel zu fixieren und das Boot zu stabilisieren. Von ihrem Rennteam hieß es, die Situation sei relativ stabil und es bestehe für die beiden Segler keine unmittelbare Gefahr. Das Boot war mit etwa 25 Knoten Fahrt mit Treibgut zusammengestoßen.
Dabei erlitt der Kiel schwere Schäden und war nur noch mit dem Hydraulikzylinder am Schiff befestigt. Die beiden Segler erlitten bei dem Aufprall keine größeren Verletzungen, sie kamen mit ein paar blaue Flecken davon. Sie machten sich sofort daran, den Kiel zu stabilisieren, damit zum nächsten Hafen in Richtung der Kanarischen Inseln segeln können.
Nach mehrstündiger Arbeit waren sie sehr müde, und so wurde die Entscheidung getroffen, dass sie sich ausruhen sollten. Gemeinsam mit dem Team sollte am Morgen des 4.11. die Situation neu bewertet werden. Im Seegebiet herrschten leichte Winde und nur geringer Seegang vor, was sich im Bereich des Azoren-Hochs wahrscheinlich fortsetzen wird. Die Havarie ereignete sich am siebten Tag des Transat Jacques Vabre 380 Meilen nordwestlich der Kanarischen Inseln.
Quelle: Tim Schwabedissen


Mann starb bei Bootsunglück
(04.11.19) Ein Mann kam am Morgen des 3.11. ums Leben, als gegen 10.30 Uhr ein 17 Fuß langes Sportboot im Long Island Sound vor Bridgeport kenterte. Es trieb nach der Havarie kieloben beim Middle Ground. Polizei und Coast Guard konnten drei weitere Personen retten, die mit einem Patroullienboot zum Bridgeport Water Street Dock transportiert wurden. Von dort wurden sie nach einer Erstversorgung ins Bridgeport Hospital gebracht.
Die Bridgeport- und Fairfield Police suchte derweil nach dem zu der Zeit noch vermissten vierten Mann südwestlich des Middle Ground-Leuchtturms. Nachdem er entdeckt worden war, zog ihn die Crew des Polizeiboots aus Bridgeport an Bord, wo sofort mit Wiederbelebungsversuchen begonnen wurde. Auch er kam mit einem Krankenwagen anschließend ins Bridgeport Hospital, wo er später für tot erklärt wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen


Schubverband saß auf Hudson River fest
(04.11.19) Der amerikanische Schlepper 'Brooklyn', 335 BRZ (IMO: 7412109) und eine mit 68.000 Gallonen Diesel und 29.000 Gallonen Benzin beladene Barge liefen am Morgen des 3.11. um 7.50 Uhr auf dem Hudson River bei Albany auf Grund. Das State Department of Environmental Conservation schickte Einsatzkräfte zur Unglücksstelle beim North Albany Terminal. Auch die U.S. Coast Guard wurde alarmiert und eine Firma zur Bekämpfung möglicher Umweltschäden vorsorglich in Bereitschaft versetzt.
Es kam aber zu keinem Ladungsaustritt. Weil der Flusspegel wegen schwerer Regenfälle am 31.10. anstieg, kam der Schubverband wenig später auch wieder frei. Er wurde gesichert und kehrte am Nachmittag zum North Albany Terminal LLC der Apex Oil Co. zu einer Inspektion zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen


Sibum-Frachter driftet vor den Orkneys
(04.11.19) Am 4.11. gegen vier Uhr kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter 'Wilson Corinth', BRZ (), der Reederei Bernd Sibum GmbH & Co. KG der Hare-Ems. Er war mit einer Ladung Kohle von Vlissingen nach Grunddartangi unterwegs, als es rund 30 Meilen nordöstlich von Cape Wrath im Nordatlantik zu einem Maschinenausfall kam. Die Maritime and Coastguard Agency schickte den Notfallschlepper 'Ievoli Black' (IMO: 9439242) vorsorglich zu dem westlich der Orkneys treibenden Havaristen. Die HM Coastguard koordinierte den Einsatz.
Am Vormittag des 4.11. traf der Schlepper beim Frachter ein. Zwar war der Kapitän zuversichtlich, dass es der Crew gelingen würde, den Schaden selbst zu reparieren, doch der Schlepper blieb auf Standby für den Fall, dass der Havarist doch auf den Haken genommen werden muss.
Quelle: Tim Schwabedissen


Schwierige Rettungsaktion vor Selsey Bill
(04.11.19) Am Abend des 1.11. fing die UK Coastguard einen Mayday-Ruf einer 60 Fuß langen Motoryacht auf, die auf dem Mixon-Reef 1,25 Meilen vor Selsey Bill auf Grund gelaufen war. Der Skipper meldete, dass sich zwei Personen an Bord befänden und es zu einem Wassereinbruch gekommen war. Beide Boote der RNLI-Station in Selsey wurden alarmiert und liefen um 18.45 Uhr aus.
Um sieben Uhr waren sie vor Ort. Das Wasser stand zu der Zeit 20 Zentimeter hoch in der Bilge. Die Havarie hatte sich kurz vor dem Tiefststand der Ebbe ereignet.
Zwei Versuche, eine Leine zu übergeben, scheiterten. Erst im dritten Anlauf konnte der Skipper eine Jagerline wahrnehmen.
Dazu wurde das kleine Rettungsboot genutzt, das dichter an die Strandungsstelle herankam. Über Funk wurde der Skipper dann weiter instruiert, und um 20.20 Uhr stand die Schleppverbindung. Nun wurde darauf gewartet, dass die Flut wieder auflief, und um 20.45 Uhr begann die Yacht auf dem Riff zu arbeiten. Da das Wasser nun aber bereits 1,2 Meter hoch im Schiffsinnern stand, bat der Skipper um eine Evakuierung. Ein Versuch des kleinen Boots, die zwei Personen herunterzuholen, scheiterte aber an dem schlechten Wetter mit 5-7 Beaufort Wind.
Der Vormann wies den Skipper nun an, die Schleppleine wieder zu lösen und sich auf eine Evakuierung durch das große Rettungsboot vorzubereiten. Um 21.10 Uhr wurde ein Mann abgeborgen, fünf Minuten darauf auch der Skipper. Dabei erlitt er aber eine Kopfverletzung und wies auch auf Herzprobleme an, deshalb wurde ein Krankenwagen zur Rettungsstation gerufen und die Küste angesteuert.
Um 21.35 Uhr wurden die zwei Schiffbrüchigen abgesetzt. Da der Krankenwagen keine Ankunftszeit mitteilen konnte, brachte der Stationsleiter sie nach einer Erstversorgung selbst zum St. Richards Hospital.
Quelle: Tim Schwabedissen


02.11.2019

Archivbild Frachter 'Tanais'
Archivbild Frachter 'Tanais'
(Bild: Olaf Kuhnke) Großbild klick!

Blackout in Brunsbüttel
(02.11.19) Am 1.11. um 15.45 Uhr kam es auf dem polnischen Frachter 'Tanais', 313 gt (IMO: 6721008), zu einem Blackout im Binnenhafen von Brunsbüttel. Das Schiff trieb manovrierunfähig vor den Schleusen, bis der Schlepper 'Luchs', der zur Assistenz angefordert wurde, ihn an die Bahnhofsdalben in Brunsbüttel zog. Hier machte er für die notwendigen Untersuchungen und ggf. Reparaturen fest.
Nach der Havarie war die Kanalstrecke zwischen Binnenhafen und Kudensee zeitweilig für den übrigen Schiffsverkehr gesperrt. Das Polizeiboot 'Schwansen' ging für die notwendigen Ermittlungen am Havaristen längsseits. Am 2.11. um 9.10 Uhr warf der Frachter wieder los und setzte die Fahrt nach Elbing fort, wo er am 6.11. eintreffen sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre hatte Rampenschaden in Sami
(02.11.19) Auf der griechischen Fähre 'Andreas Kalvos', 1633 BRZ (IMO: 8500484), kam es im Hafen von Sami vor der fahrplanmäßigen Fahrt nach Piso Aetos zu einem Schaden an der zentralen Autorampe. Die Hafenbehörde wurde vom Kapitän informiert und verhängte ein Auslaufverbot.
Die 20 Passagiere und sieben Fahrzeuge wurden in Verantwortlichkeit des Eigners an ihr Fahrtziel gebracht. Nach einer Reparatur und Klasseinspektion konnte die Fähre wieder in den Dienst eingefädelt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Binnenschiff unter Brücke quergeschlagen
Binnenschiff unter Brücke quergeschlagen
(Bild: Marc Maurer) Großbild klick!

Binnenschiff bei Kampen/Holland quergeschlagen
(02.11.19) Am 2.11. kam es auf einem Binnenschiff gegen 11.30 Uhr auf der IJssel zu einem Motorschaden. Möglicherweise hatte es auch eine Grundberührung. Das Schiff wurde manövrierunfähig, schlug quer und blockierte zeitweilig das Fahrwasser unterhalb der Eilandbrücke auf Höhe von Kampen.
Hilfsdienste und Feuerwehr kamen herbei. Ein anderes Schiff ging längsseits und brachte den an die Brückenpfeiler gedrückten Havaristen wieder in Bewegung, um so das Fahrwasser wieder freizubekommen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre verlor Anker in Andros
(02.11.19) Die griechische Fähre 'Super Ferry', 4258 BRZ (IMO: 9110016), verlor ihren Backbordanker am 27.10. gegen 19 Uhr im Hafen von Andros. Der Verlust ereignete sich auf Pposition 37 53 06 N, 024 43 56 O. Nach einer Inspektion durch die Klassifizierungsgesellschaft erhielt das Schiff eine Auslauferlaubnis.
Quelle: Tim Schwabedissen


'Danica Violet' rammt Fähre 'Berlin'
'Danica Violet' rammt Fähre 'Berlin'
(Bild: Rainer Frank) Großbild klick!

Schwere Kollision in Rostock
(02.11.19) Am 1.11. gegen 15.30 Uhr kollidierten im Fahrwasser der Warnow der dänische Frachter 'Danica Violet', 1088 BRZ (IMO: 8503967), der von Gdingen kommend nach Rostock einlaufen wollte, und die gerade von dort nach Gedser auslaufende, deutsche Scandlines-Fähre 'Berlin', 22319 BRZ (IMO: 9587855). Aus bislang ungeklärter Ursache gab es kurz vor der Passage beider Schiffe auf Höhe des Warnemünde Cruise Center eine Kursänderung des einlaufenden Frachters nach Backbord. Trotz sofortiger Einleitung eines Notmanövers konnte eine Kollision mit dem auslaufenden Fährschiff nicht mehr verhindert werden.
Es kam bei dem Zusammenstoß zu erheblichen Beschädigungen an beiden Schiffen. Die Außenhaut des Fährschiffes wurde am Backbord-Vorschiff oberhalb der Wasserlinie auf einer Länge von etwa drei Metern aufgerissen. Der Vorschiffsbereich des Frachters wurde so stark deformiert, dass mindestens drei Spanten brachen. Der Gesamtschaden, einschließlich der Ausfallkosten des Fährschiffes, wird derzeit auf ca. 200.000 Euro geschätzt.
Menschen kamen nicht zu Schaden, Betriebsstoffe traten nicht aus. Beide Schiffe konnten selbstständig zu Liegeplätzen im Seehafen Rostock laufen. Die Ermittlungen an Bord beider Schiffe wurden durch Kräfte der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock durchgeführt. Für die Schiffe wurden vorläufige Festlegeverfügungen ausgesprochen.

Schaden an der 'Berlin'
Schaden an der 'Berlin'
(Bild: WSP Rostock) Großbild klick!
An Liegeplatz 55 in Rostock mussten die 321 Passagiere der Fähre wieder aussteigen. Die 'Flunder' des Baltic Taucherei- und Bergungsbetriebs, der zur Reparatur angefordert worden war, ging längsseits. Am 2.11. um 20 Uhr war der Riss zugeschweißt, und das Schiff lief wieder nach Gedser aus.
Scandlines hatte Fahrgästen bis dahin empfohlen, auf die Fährlinie Rødby-Puttgarden auszuweichen. Lkws wurden mit der Fähre 'Kronprins Frederik' befördert. Das Schwesterschiff 'Copenhagen' war wegen eines Werftaufenthaltes bis zum 11.11. nicht auf der Strecke Rostock-Gedser im Einsatz und wurde in der Zeit von der kleineren 'Kronprins Frederik' auf der Route ersetzt. Die 'Danica Violet' lief um 16.45 Uhr aus Rostock aus und nahm zur Reparatur Kurs auf Gdingen, wo sie am 3.11. eintreffen sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Ladetanks der 'Zaliv Amerika' explodiert
Ladetanks der 'Zaliv Amerika' explodiert
(Bild: Russian Emergency Ministry) Großbild klick!

Drei Tote bei Tankerexplosion
(02.11.19) Am 2.11. um 8.30 Uhr kam es zu einer Explosion in den Ladetanks des russischen Tankers 'Zaliv Amerika', 1952 BRZ (IMO: 8714592), in den Gewässern von Nachodka nahe des Kaps Mys Astafyev in Primorje. Dabei kamen drei Crewmitglieder ums Leben. Einer wurde über Bord geschleudert und später tot im Wasser entdeckt.
Kleine Feuer auf Deck wurden durch Löschboote rasch erfolgreich unter Kontrolle gebracht. Offenbar hatten sich Gase in den leeren Tanks entzündet. Der schwer beschädigte Tanker, dessen Deck großflächig aufgerissen war und dessen Tankleitungen geborsten über die Seite hingen, blieb schwimmfähig.
Er wurde zunächst auf einen Ankerplatz geschleppt und machte um 10 Uhr im Handelshafen von Nachodka fest. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit unbeleuchtetem Schiff
(02.11.19) Der indonesische Frachter 'Asia Pasifik', 665 BRZ (IMO: 8035520), kollidierte am Abend des 29.10. mit einem unbemannten Fahrzeug in den Gewässern der Ost- Sumba Regency in Indonesien. Der Skipper der 'Asia Pasifik' sagte nach der Havarie, er habe das Schiff, das unbeleuchtet war, erst so spät gesehen, dass er ihm nicht mehr ausweichen konnte. Der Frachter wurde beschädigt und sollte erst in Waingapu und dann in Surabaya repariert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kollision mit Gangway
(02.11.19) Die indonesische Fähre 'Queen Soya', 2983 BRZ (IMO: 9042881), kollidierte am 1.11. mit einer Gangway im Hafen von Bakauheni in Lampung. Das Anlegemanöver missglückte, und es stieß gegen die Fußgängerbrücke. Die Havarie ereignete sich wegen starken Winden und Strömungen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre hatte mechanischen Schaden
(02.11.19) Die kanadische Fähre 'Confederation', 8060 BRZ (IMO: 9050008), musste die für 06.30 aUhr geplante Überfahrt von Wood Islands, Prince Edward Island, nach Caribou, Nova Scotia, am 31.10. wegen mechanischer Probleme absagen. Nach einer Reparatur kehrte es um 11.15 Uhr in den Dienst zurück und erreichte Caribou um 17.15 Uhr.
Quelle: Tim Schwabedissen


Sicherheitsprobleme im Englischen Kanal
(02.11.19) Auf dem britischen Tiertransporter 'Celtic Venture', 2999 BRZ (IMO: 9238399), der von Hull nach Poole unterwegs war, kam es am 1.11. um 1.10. Uhr zu einem Problem mit dem Sicherheitssystem der Hauptmaschine auf Position 52 43 42 N, 01 49 15.6 O im Englischen Kanal. Das Schiff warf zur Reparatur Anker. Nachdem der Schaden behoben war, ging die Fahrt nach Poole weiter, wo der Frachter am 3.11. gegen acht Uhr eintreffen soll.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Piräus
(02.11.19) Am Morgen des 2.11. kam es zu einem Schaden an der Hauptmaschine des portugiesischen Containerfrachters 'MSC Giannina', 21531 gt (IMO: 9141780), der um 10 Uhr aus Piräus nach Burgas ausgelaufen war. Begleitet von zwei Schleppern steuerte das Schiff einen Ankerplatz vor dem Hafen an, wo der Schaden repariert werden sollte.
Die zentrale Hafenbehörde von Piräus verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss der Arbeiten. Am Abend lag der Frachter weiter auf Position 37° 53.55' N 023° 32.81' O vor Anker.
Quelle: Tim Schwabedissen


Gestrandete Niagara-Fall-Barge geriet nach 101 Jahren in Bewegung
(02.11.19) Am Abend des 31.10. wurde die historische Barge, die seit 101 Jahren oberhalb der Horseshoe Falls, in Kanada gestrandet lag, bei einem starkem Sturm, der mit bis zu 94 km/h über Süd-Ontario fegte, in Bewegung versetzt und kam 50 Meter dichter am Abgrund der Fälle wieder zu liegen. Sie lag in den oberen Stromschnellen, sagte Niagara Parks, und wurde nordwestwärts flussabwärts versetzt, herumgedreht und auf die Seite geworfen.
Es bestand aber derzeit keine akute Absturzgefahr. Stattdessen saß der rostige Rumpf nun auf einer anderen Untiefe. Dennoch könnten Stürme sie jederzeit wieder in Bewegung versetzen. Die Barge ist seit 1918 eine Berühmtheit, rostet aber auch immer weiter weg und wurde so offenbar anfälliger für den Druck der Strömung und des Windes. Ihre Position wird nun kontinuierlich mit Kameras überwacht. Erst im August hatte Niagara Parks den 100. Geburtstag der Barge begangen.
Sie hatte sich am 6.8.1918 von ihrem Schlepper losgerissen und war auf die Wasserfälle zugetrieben. Um die Drift zu stoppen und ihr Leben zu retten, öffneten zwei Männer an Bord Klappen, mit denen der transportierte Müll abgeworfen werden konnte, wodurch die Barge 600 Meter vor dem Absturz auf Grund aufsetzte.
Die Niagara Parks Police, Niagara Falls Feuerwehr und Police Departments, die U.S. Coast Guard und William 'Red Hill Sr.', ein Weltkriegsveteran, retteten die beiden in höchster Not dann von Bord. Sie schossen erst eine Leine vom Dach eines Kraftwerks hinüber, mit der eine stärkere nachgezogen werden und auf der Barge festgemacht konnte. Der Versuch, die Männer dann per Seilzug hinüberzuziehen, scheiterte aber daran, dass die Leinen sich ineinander vertörnten.
Sie blieben bis zum nächsten Morgen an Bord gefangen, als es William Hill gelang, sie zu befreien. Seither trotzte die Barge der reißenden Strömung und wurde zu einer Ikone, die bei keiner Besichtigung der Wasserfälle fehlen durfte. Wie lange sie nun in ihrer neuen Position verharren wird, vermochte niemand vorauszusagen.
Quelle: Tim Schwabedissen


01.11.2019

'Zephir' wird stückweise geborgen
'Zephir' wird stückweise geborgen
(Bild: nn) Großbild klick!

Yacht in Burgtiefe geräumt
(01.11.19) Am 30.10. wurde das Wrack der Segelyacht 'Zephir' von der Mole von Burgtiefe geräumt. Dort war sie am 18.10. abends aufgelaufen und konnte nicht mehr geborgen werden. Verletzt wurde bei der Strandung niemand. Das Boot war aber vollkommen zertrümmert und wurde stückweise von einem Kran an Land gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen


Archivbild Kreuzfahrtschiff 'Silver Wind'
Archivbild Kreuzfahrtschiff 'Silver Wind'
(Bild: Piergiuliano Chesi) Großbild klick!

Propeller von Kreuzfahrtschiff blockiert
(01.11.19) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff 'Silver Wind', 17235 BRZ (IMO: 8903935), wurde am 28.10. in Quebec City manövrierunfähig, nachdem der Steuerbord-Propeller von einer Festmachertrosse blockiert wurde. Ein Taucher wurde gerufen, um den Antrieb wieder zu befreien. Am 29.10. um 9.15 Uhr lief das Schiff nach Montreal aus, wo es um 20.20 Uhr festmachte.
Quelle: Tim Schwabedissen


Trawler vor Ouddorp gestrandet
(01.11.19) Am 29.10. lief der holländische Trawler 'Elisabeth - WR181', 75 BRZ (MMSI: 24404200), vor dem Strand von Ouddorp auf Grund. Die Crew des KNRM-Boots 'Antoinette' wurde um 7.30 Uhr vom MRCC der holländischen Coast Guard alarmiert und war wenig später vor Ort. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt, doch bei ablaufendem Wasser scheiterte der Versuch, den Havaristen vom Strand zu bekommen.
Es wurde daraufhin entschieden, bis zur nächsten Flut zu warten. Doch gegen 11 Uhr meldete der Skipper des Kutters, dass sein Schiff weiterhin hart in der Brandung arbeite und bei zunehmendem Seegang Wassereinbruch erlitten habe. Daraufhin kehrte die 'Antoinette' sofort zurück und übergab erneut eine Schlepptrosse auf den Trawler. Im zweiten Anlauf gelang es auch, diesen wieder flottzumachen.
Er wurde anschließend nach Stellendam gebracht. Ein Taucher wurde gerufen, um den Propeller von dem Netz zu befreien, das sich bei der Havarie darum gewickelt hatte. Die 'Antoinette' kehrte um 15 Uhr wieder zu ihrer Station zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen


Bordkanone des U-Boots HMS 'Urge'
Bordkanone des U-Boots HMS 'Urge'
(Bild: University of Malta-Project-Spur) Großbild klick!

Wrack britischen U-Boots vor Malta entdeckt
(01.11.19) Das Wrack des britischen U-Boots HMS 'Urge', das im 2. Weltkrieg sank, wurde jetzt von einem Forschungsteam der Universität Maltas zwei Meilen vor der Insel auf dem Meeresgrund entdeckt. Der Enkel des letzten Kommandanten E.P. Tomkinson, hatte den Hinweis auf ein stark vermintes Gebiet vor Malta gegeben. Dort fanden die Forscher mit Sonar ein Wrack in 130 Metern Tiefe.
Der Bug zeigte Spuren einer sehr schweren Explosion, was ein Hinweis auf einen schnellen Untergang ohne eine Überlebenschance für die Crew war, sagte der Teamleiter, Professor Timothy Gambin. Außer diesem Schaden war das Wrack in fantastischem Zustand und lag aufrecht auf dem Boden. Es war 1942 auf der Fahrt von Malta nach Ägypten mit der 32-köpfigen Crew, 11 Angehörigen der Royal Navy

U-Boot HMS 'Urge'
U-Boot HMS 'Urge'
(Bild: University of Malta-Project-Spur) Großbild klick!
und dem britischen Kriegs-Journalisten Bernard Gray an Bord, der über den Krieg in Nordafrika berichten sollte, verschwunden, nachdem es am 27.4. ausgelaufen war. Am 6.5. hätte es in Alexandria eintreffen sollen.
Ein Minentreffer wurde schon immer als wahrscheinlichste Ursache des Verlusts angesehen, auch wenn es eine weitere Theorie gab, nach der ein deutscher Bomber das Boot am 29.4. versenkte, als es nahe Libyen zu einem Angriff auf ein italienisches Schiff gekommen war. Im April 2020 soll der Fundort nun zu einem offiziellen Kriegsgrab erklärt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Wrack des Kutters 'Cormorán'
Wrack des Kutters 'Cormorán'
(Bild: Fabio Cambareri) Großbild klick!

Kutterwrack nach über fünf Jahren geräumt
(01.11.19) In Comodoro Rivadavia wurde am 29.10. das Wrack des Kutters 'Cormorán' gehoben, der im Juli 2014 an der Fischereipier des Hafens der Provinz Chubut im südlichen Argentinien gekentert war. Das halb unter Wasser liegende Wrack, dessen Bug noch aus dem Wasser ragte, behinderte seither die Hafentätigkeiten und sollte deshalb geräumt werden.
Die Firma ServiSub Comodoro SRL wurde mit der Arbeit betraut. Es gelang ihr, das marode Schiff zu heben und zum Abwracken mit Schleppern abzutransportieren.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre im Solent havariert
(01.11.19) Das RNLI-Boot aus Bembridge RNLI kam am 1.11. zur Assistenz der britischen Fähre 'Victoria of Wight', 8041 BRZ (IMO: 9791028), die nach einem plötzlichen Maschinenausfall auf der Acht-Uhr-Überfahrt von Fishbourne nach Portsmouth auf dem Solent mit nur noch drei Knoten vorankam. Die Lichter auf dem Schiff waren erloschen, bevor es zeitweilig stoppte. Es hatte 145 Passagiere und eine 13-köpfige Crew an Bord. Schuld war ein technischer Fehler am Antriebssystem.
Die Passagiere wurden informiert, dass der Schlepper 'Yorkshireman' (IMO: 9655884) das Schiff beim Ansteuern von Portsmouth eskortieren würde. Gegen 11 Uhr wurde es an Liegeplatz 4 des International Ferry Port geschleppt, wo die Fahrgäste von Bord gingen. Betreiber Wightlink holte Ingenieure zur Reparatur und warnte vor Verspätungen im Fährdienst im weiteren Tagesverlauf.
Quelle: Tim Schwabedissen


Vorschiff der 'Therese Straub'
Vorschiff der 'Therese Straub'
(Bild: Michel Floch) Großbild klick!

Vorschiff der 'Therese Straub' erreicht Dakar
(01.11.19) Das 40 Meter lange Vorschiff des am 15.10. 30 Meilen nordnordwestlich von Ouessant auseinandergebrochenen, deutschen Tankmotorschiffs 'Thérèse Straub', 1595 tdw (ENI: 04017960), wurde am 29.10. am Haken des moldawischen Schleppers 'Arion' (IMO: 8136506), auf die Reede von Dakar gezogen. Gegen 16 Uhr warf dieser dort auf Position 14° 40.91' N 017° 20.00' W Anker.
Das Achterschiff von 70 Metern Länge hatte der französische Schlepper 'Abeille Bourbon' am 16.10. nach Brest eingebracht. Zwar war der fast 50 Jahre alte Tanker nicht seetüchtig genug gewesen, um die Verschleppung nach Nigeria zu überstehen, doch waren die Tanks dicht genug, um ihn schwimmfähig zu halten, nachdem er in zwei Teilen unterwegs war.
Quelle: Tim Schwabedissen


Forscher der Petrel fanden weiteres Kriegswrack
(01.11.19) Das bisher am tiefsten in der Philippinischen See liegende Kriegswrack, wohl der amerikanische Zerstörer USS 'Johnston - DD 557' der Fletcher-Klasse, ist die jüngste Entdeckung der Crew des Forschungsschiffs 'Petrel' der Vulcan Inc., die von Microsoft-Mitgründer Paul Allen ins Leben gerufen wurde.
Sie fand es in 6220 Metern Tiefe mit einem ROV. Der Zerstörer ging in der Schlacht vom Leyte Golf am 25.4.1944 in einem schweren Gefecht mit japanischen Streitkräften verloren Von der 341-köpfigen Crew überlebten nur 141 Mann. Von den 186 Toten kamen rund 50 Mann allein in dem Gefecht ums Leben, 45 weitere erlagen in den Rettungsbooten den Verletzungen. 92 weitere, darunter Kommandant Ernest Evans, lebten beim Untergang noch. Von ihnen wurde aber nie wieder etwas gehört.
Die Forscher fanden am 30.10. zerrissenes Metall, ein geborstenes Deckgeschütz, einen Propellerschaft und andere weniger gut zuzuordnende Wrackreste. Es gäbe nur Trümmer, aber keine erkennbare Rumpfstruktur, hieß es. Da auch die Rumpfnummer 557 nicht gefunden werden konnte, war eine hieb- und stichfeste Identifizierung nicht möglich. Auch ein anderes Wrack, das der USS 'Hoel (DD-533)', liegt in dem Seegebiet auf Grund. Die genaue Position deutet aber auf die 'Johnston' hin, die das letzte Schiff war, das in der Schlacht sank.
Am 25.10.1944 hatten vier japanische Schlachtschiffe, sechs schwere Kreuzer, zwei leichte Kreuzer und 11 Zerstörer eine amerikanische Flotteneinheit östlich von Samar überrascht. Sie bestand aus sechs Eskortträgern, drei Zerstörern und vier Zerstörereskorten. Evans attackierte die Japaner sofort, da ihm die Unterlegenheit klar war. Sein Schiff erhielt später die Presidential Unit Citation, ihr Kommandant postum die Congressional Medal of Honor.
Quelle: Tim Schwabedissen


Drei Tote bei Kutterunglück vor Arica/Chile
(01.11.19) Am Morgen des 31.10. kenterte vor der Küste von Arica gegen sieben Uhr der 13 Meter lange, chilenische Kutter 'Odiseo' (MMSI:725000431). Das Wrack trieb anschließend kieloben vier Meilen westlich des Strands von Las Machas. Die chilenische Marine schickte die Einheiten 'Arcángel' und 'Buzos' zu Hilfe.
Deren Tauchern gelang es, sechs der neun Crewmitglieder zu retten. Sie wurden nach medizinischer Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere Fischer, die im Schiffsinnern gefangen waren, konnten nur noch tot geborgen werden. Das Gobernación Marítima in Arica war vor Ort, um gegen mögliche Ölverschmutzungen vorgehen zu können.
Quelle: Tim Schwabedissen


Elektropumpe soll Naphtaladung bergen helfen
(01.11.19) Am 31.10. beschloss die örtliche Regierung, eine elektrisch betriebene Pumpe auf einer Barge an dem gestrandeten Tanker 'Nu-Shi Nalini' zum Leichtern der Naphta-Ladung zu nutzen. Nach einer Erprobung am 1.11. sollte sie am 2.11. ihre Arbeit beginnnen. Chief Minister Pramod Sawant hatte am 31.10. mit Vertretern des Mormugao Port Trust (MPT) ein Krisentreffen abgehalten, nachdem die Dieselpumpe, die eigentlich genutzt werden sollte, von dem Seaking-Hubschrauber, der sie zum Tanker brachte, bei einem Notabwurf ins Meer gestürzt war.
Der Marinehubschrauber hatte sie auf dem Tanker absetzen sollen. Doch bei stürmischem Wind geriet die Pumpe so in Schwingungen, dass sich die Crew zu der Maßnahme entschloss. Wäre sie auf dem Tankerdeck aufgeschlagen, hätte es Funkenflug geben können und damit das Risiko einer Explosion. Taucher sollten nun versuchen, die Pumpe zu bergen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Firma wurde Bergungsauftrag entzogen
(01.11.19) 1,5 Jahren nach dem Untergang des spanischen Baggerschiffs 'Barlovento I', 260 BRZ (IMO: 5299486), vor Suances suchte die Hafenbehörde nun nach einem Alternativplan zu jenem der Firma, die einst die Ausschreibung zur Bergung gewonnen hatte. Der Bagger war am 30.5.2018 vor dem Hafen bei Vertiefungsarbeiten nach einem Wassereinbruch gekentert und binnen 20 Minuten gesunken. Die Crew wurde gerettet.
Die Bergungsfirma BAM Maritime hatte nach dem Scheitern ihrer bisherigen Versuche einen neuen Bergungsplan präsentiert, der aber als untauglich angesehen wurde. Die Versicherung entließ sie aus dem Vertrag. Ein neuer Bergungsversuch könnte frühestens im kommenden Sommer stattfinden.
Offenbar gab es bereits Gespräche mit einer anderen Firma, aber noch keine Details. Bis Ende 2019 sollte sie alle notwendigen Dokumentationen vorlegen. Die Vorgängerfirma schätzte eine Bergung als sehr kompliziert ein, da das Wrack inzwischen komplett im Grund versunken sei. Zuvor waren immerhin die Betriebsstoffe abgepumpt worden.
Quelle: Tim Schwabedissen


Hilfsmaschinenausfall auf Frachter
(01.11.19) Am 25.10. kam es auf dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Sea Venus', 44025 BRZ (IMO: 9609134), zu einem Ausfall der Hilfsmaschine Nr.3, als er sich vor Haida Gwaii befand. Das Schiff setzte die Fahrt mit den verbliebenen zwei Hilfsmaschinen fort. Am 29.10. um 3.40 Uhr machte es in Ridley Island fest.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre mit Riss im Bugvisier
(01.11.19) Auf der kanadischen Fähre 'Madeleine', 9700 BRZ (IMO: 7915228), wurde am 28.10. ein Riss im Bugvisier festgestellt. Das Schiff lag zu der Zeit am Kai in Cap aux Meules. Am 1.11. war es weiterhin im Hafen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter hatte Leitungsbruch
(01.11.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Jubilant Success', 60997 BRZ (IMO: 9478834), kam es am 30.10. um 10.20 Uhr auf der Fahrt von Ventspils nach Port Said mit einer 21-köpfigen Crew an Bord und einer Kohleladung zum Bruch einer Kühlleitung auf Position 50 32 35 N, 000 11 30 O. Die Reparatur konnte binnen 30 Minuten abgeschlossen werden. Dann nahm das Schiff wieder Fahrt auf und sollte am 11.11. in Ägypten eintreffen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Maschinenalarm vor Aberdeen
(01.11.19) An Bord des unter Antigua-Barbuda laufenden Frachter 'Alessandra Lehmann', 3183 BRZ (IMO: 9290684), kam es auf der Fahrt von Aberdeen nach Bilbao mit einer Ladung von 3.977 Tonnen Schrottstahl zu einem Anstieg der Maschinentemperatur, durch die am 30.10. um 16.20 Uhr ein Alarm ausgelöst wurde.
Das Schiff hatte erst kurz zuvor den Hafen von Aberdeen verlassen und befand sich auf Position 57 05 24.0 N, 001 54 36.0 O. Um 16.40 Uhr stoppte das Schiff zur Reparatur. Nach deren Abschluss setzte es die Reise fort und sollte Spanien am 4.11. erreichen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Taifun sorgte für Massenstrandung in Vietnam
(01.11.19) Der Taifun Matmo, der vom 29.10. bis zum 31.10. mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h über Zentralvietnam zog und schwere Verwüstungen in den Provinzen Binh Dinh, Phu Yen und Khanh Hoa anrichtete, brachte auch etliche Schiffe in Seenot und forderte Menschenleben.
Der 90 Meter lange, vietnamesische Frachter 'Thanh Cong 999' (MMSI: 574014001), sank am Nachmittag des 31.10. drei Meilen vor Son Duong in der Ha Tinh Provinu im Golf von Tonkin. Er war mit Kies beladen von Thanh Hoa nach Vung Ang unterwegs, als er fünf Meilen vor dem Zielhafen kenterte, nachdem eine große Welle ihn traf und Teile zerstörte. An Bord waren 12 Crewmitglieder und ein Passagier.
Nach einem Notruf lief eine Rettungsaktion an, an der sich auch Fischer und Handelsschiffe beteiligten. Um 16.40 Uhr entdeckte ein Boot der Coastguard zwei Überlebende, die sich an Rettungsbojen klammerten. Später entdeckten die Retter zehn weitere Überlebende. Die Suche nach dem 13. Mann dauerte an.
Der vietnamesische Frachter 'Quang Vinh 09', 1551 BRZ (MMSI: 574012258), strandete am Abend des 30.10. an der Küste von Quy Nhon und blieb fast trocken im Schlamm zurück. Der vietnamesische Hopperbagger 'Long Chau', 2681 BRZ (IMO:7000516), war mit seiner fünfköpfigen Crew ebenso betroffen wie der vietnamesische Bulkcarrier 'Hoa Binh 45', 2551 BRZ (IMO: 9587697), mit 16 Mann an Bord, der vietnamesische Frachter 'Truong Thanh 26' , 1120 BRZ (IMO: 9324198), mit einer achtköpfigen Besatzung, der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'VSG Pride', 4738 BRZ (IMO:9146912 ), der am 8.10. aus Tuticorin mit einer 19-köpfigen Crew ausgelaufen war, sowie die vietnamesischen Frachter 'Phu Trung 16' und 'Khanh Ngoc 8', 999 BRZ (IMO: 8667880), mit acht Mann an Bord. Die unbeladene 'VSG Pride' strandete an der Spitze von Hai Minh in Hai Cang auf Position 13 46 11 N, 109 15 21 O unweit des Hafens von Quy Nhon. Die 'Truong Thanh 26' riss sich von ihrer Mooring los und trieb in Richtung von Quy Nhon, ehe sie dort festkam. Die ebenfalls unbeladene 'Hoa Binh 45' riss sich von Tonne 16 los und strandete vor Thi Nai.
Die 'Long Chau' machte4 sich ebenfalls bei Tonne 16 selbstständig und straandete, die 'Khanh Ngoc 18' kontaktierte die 'Long Chau' und trug ein Leck in einem Brennstofftank davon. Die 'Phu Trung 16' strandete ebenso wie die 'Quang Vinh 09'.
Der vietnamesische Tanker 'PV Alliance', 3581 BRZ (IMO: 9081239), der im Hafen von Dung Quat gelegen hatte, und trieb auf den Strand von Thien Dang in der Binh Thanh Kommune im Binh Son-Distrikt. Die 15-köpfige Crew blieb unversehrt. Auch unzählige Fischereifahrzeuge wurden von dem Taifun gestrandet oder versenkt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Tanker vor Chiba kollidiert
(01.11.19) Der japanische Tanker 'Houwa Maru', 498 BRZ (IMO: 9566227), kollidierte mit dem südkoreanischen Tanker 'Bandai Hana', 1049 BRZ (IMO: 9159244), auf der Quarantäne-Reede des Hafens vo Chiba. Er war von Tokio nach Ichihara unterwegs. Die Sachschäden blieben gering.
Quelle: Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre vor Auckland
(01.11.19) In der Steuerbord-Hauptmaschine der neuseeländischen Fähre 'Quick Cat', 456 BRZ (MMSI:512001259), die von Waiheke Island nach Auckland City unterwegs war und 97 Passagiere sowie eine fünfköpfige Crew an Bord hatte, brach am 31.10. ein Feuer aus. Als Rauch in die Passagierdecks drang, wurden die Fahrgäste auf das Außendeck beordert. Ein Boot mit Feuerwehr-Einsatzkräften machte sich auf den Weg zum Schiff.
Als es aber vor Ort eintraf, war es dessen Crew bereits gelungen, den Brand zu ersticken. Während es mit einer reduzierten Fahrt von 7,5 Knoten die Reise fortsetzte, sammelten sich am Hafen in Auckland Kräfte der Fire and Emergency NZ Mit einer Stunde Verspätung machte die Fähre am Terminal in Downtown Auckland an Pier 2 fest.
Hier waren Schläuche ausgelegt, um nötigenfalls weiter löschen zu können. Drei Personen, darunter zwei Crewmitglieder, wurden von Sanitätern aus St John wegen möglicher Rauchgasvergifungen untersucht. Eine Person kam vorsorglich ins Krankenhaus.
Quelle: Tim Schwabedissen


Gestrandetes Binnenschiff löste sich und kam nicht weit
(01.11.19) Das deutsche Binnenschiff 'Elsava', 1606 ts (EU-Nr.: 04403770), das am Abend des 22.10. auf der Donau mit 850 Tonnen Malz an Bord bei Stephansposching im Landkreis Deggendorf auf Grund gelaufen war und dort seither festgesessen hatte, löste sich am 1.11. gegen 3.40 Uhr wegen des steigenden Wasserpegels vom Grund und trieb unkontrolliert flussabwärts. Nur 100 Meter weiter kollidierte es mit einer Wasserstandstonne. Diese verhakte sich mit dem Ruderblatt und der Ankerkette.
Das Gütermotorschiff lag nun manövrierunfähig im Fahrwasser. Deshalb musste die komplette Schifffahrt auf der Donau an der Unfallstelle durch das Wasser- und Schifffahrtsamt gesperrt werden. Die Dauer der Sperrung war noch nicht bekannt.
Die weiteren Maßnahmen wurden durch das zuständige Wasser-und Schifffahrtsamt getroffen. Die Wasserschutzpolizei Deggendorf hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Quelle: Tim Schwabedissen


Achtjähriger setzte Notruf ab - Familie vor Cuxhaven aus gefährlicher Lage gerettet
(01.11.19) Einsatzkräfte der DGzRS haben am Nachmittag des 31.10. eine vierköpfige Familie vor dem Cuxhavener Amerikahafen aus einer lebensgefährlichen Situation befreit. Sie war mit einem acht Meter langen Motorboot unterwegs, auf dem plötzlich Motorprobleme in der starken Strömung vor dem RoRo-Terminal auftraten. Um kurz nach 17 Uhr wurde ein Notruf abgesetzt.
Während der Skipper ersuchte, den Anker auszubringen, alarmierte der achtjährige Sohn per Mobiltelefon die Berufsfeuerwehr Cuxhaven. Die wiederum benachrichtigte die Seenotretter.
Das Tochterboot des im Cuxhavener Fährhafen stationierten Seenotrettungskreuzers 'Anneliese Kramer' machte sich sofort auf den Weg zum Amerikahafen. Das Boot war nur noch etwa zwei Meter von den großen Dalben entfernt.
Hätte der Anker nicht gehalten, hätte es innerhalb kürzester Zeit im Strom kentern können. Was die Seenotretter zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Neben dem Skipper und seinem achtjährigen Sohn befanden sich unter Deck die Mutter und ein sechs Monate alter Säugling. Die Seenotretter schleppten das Boot sicher in den Hafen. Die Familie wurde an Land medizinisch betreut und versorgt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Kampf um sinkendes Wohnschiff
(01.11.19) Eien Peniche drohte am 31.10. in Redon nach einem Wassereinbruch zu sinken. Es handelte sich um das Hausboot 'Redondance', das am Morgen im Hafen wegsackte. Der Hafenkapitän alarmierte die Feuerewehr. Nachdem mit einer Lenzpumpe binnen zwei Stunden 1,5 Tonnen Wasser aus dem 10 Meter langen Boot ausgepumpt worden war, wurde s 400 Meter weiter zur Rue de Vannes geschleppt.
Hier sollte es ein Kran aus dem Wasser heben. Dies war wegen des großen Gewichts durch das weiterhin im Schiff befindliche Wasser aber ein kompliziertes Unterfangen. Es hätte auseinanderbrechen können. Erst gegen 16 Uhr war es leicht genug, damit ein Kran das Boot an Land heben konnte. Es wurde dann auf einem Trailer abgesetzt.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter vor Papua Neu Guinea auf Grund gelaufen
(01.11.19) Am 19.10. um 15.10 Uhr lief der unter Singapur-Flagge registrierte Frachter 'Crystal Sea', 5762 BRZ (IMO: 9499931), vor der Küste von Papua Neu-Guinea in der Solomonen-See auf Position 009 10 52 S 149 27 08 O auf Grund. Er hatte den Hafen von Alotau mit Kurs Zhangjiagang voll beladen verlassen. Am 1.11. saß er in unveränderter Lage fest.
Quelle: Tim Schwabedissen


Frachter in Hereke beschädigt
(01.11.19) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter 'Day' 2516 BRZ (IMO: 8841591), erlitt am 30.10. strukturelle Schäden im Laderaum und an dessen Einrichtung, als nach dem Eintreffen aus Azov die Ladung gelöscht wurde. Die Stauerfirma führte Reparaturen durch, nachdem die Löscharbeiten abgeschlossen waren. Am 1.11. um 13.40 Uhr machte das Schiff dann in Tuzla fest.
Quelle: Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision beschädigt
(01.11.19) Die indonesische Fähre KMP 'Nusa Agung', 5730 BRZ (IMO: 7027423), kollidierte am 1.11. mit einem Dalben im Hafen von Bakauheni, Lampung. Dabei entstand ein Riss im Rumpf, und es kam zu einem Wassereinbruch, der mit den Lenzpumpen bekämpft wurde. Das Schiff machte an Pier 6 zur Reparatur des Schadens fest.
Deshalb wurde auch Pier 7 des Merak gesperrt. Taucher waren unter Wasser tätig, das Leck zuzuschweißen.
Quelle: Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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