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Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker

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Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an




10.12.2019

Containerkran umgeworfen
Containerkran umgeworfen
(Bild: BELGA) Großbild klick!
Antwerpen: Gantrykran bei Kollision kollabiert
(10.12.19) Am 9.12. um 13.45 Uhr riss sich der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter 'APL Mexico City', 109712 BRZ (IMO: 9632210), von seinem Liegeplatz 1742 am PSA-Terminal in Doel (Beveren) im Waasland Port von Antwerpen los und geriet ins Treiben. Schlepper vermochten das 328 Meter lange Schiff nicht unter Kontrolle zu bekommen, und es driftete quer durchs Hafenbecken auf dessen Westseite. Hier kollidierte es mit einem Gantrykran an Liegeplatz 1702 auf der DP World Pier.
Dieser brach beim Anprall augenblicklich zusammen und stürzte auf die Kaifläche. Die auf das Wasser ragenden Teile brachen ab und versanken im Hafenbecken. Glücklicherweise war der Kran unbemannt.
Nur einige Instandsetzungsarbeiter waren an ihm beschäftigt gewesen und konnten sich im letzten Moment in Sicherheit bringen. Menschen wurden nicht verletzt. Alle Aktivitäten zu beiden Seiten des Deurganck Dock wurden gestoppt und die gefährdeten Bereiche evakuiert.
Drei Schlepper schaffen es nicht
Drei Schlepper schaffen es nicht
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Sechs Schlepper brachten die 'APL Mexico City' schließlich wieder unter Kontrolle. Um 15.40 Uhr war der Ausreißer am Antwerp Gateway Terminal gesichert. Er hatte ebenfalls erhebliche Schäden bei dem Unfall davongetragen und wird vor einer Weiterfahrt repariert werden müssen. Das Schiff war erst zwei Stunden vor der Havarie aus Hamburg in Antwerpen eingetroffen.
Der Sturm drohte noch ein weiteres Containerschiff, die liberianische 'MSC Anchorage', 94017 BRZ (IMO: 9619440), im Deurgang Dock loszureißen. Diese konnte durch einen Schlepper, der sie gegen den Kai drückte, gesichert werden. Am 10.12. nahm die DP World wieder den Betrieb auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Die Schlepper geben alles
Die Schlepper geben alles
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A Coruña: Bergung der Blue Star nach zwei Fehlschlägen zunächst unterbrochen
(10.12.19) Zwei Versuche, den gestrandeten Tanker 'Blue Star', 7386 BRZ (IMO:9527764), zu bergen, sind gescheitert. Der erste begann am 9.12. gegen 14 Uhr und dauerte bis 15.30 Uhr. In dieser Zeit gelang es, das Heck des Havaristen um rund 10 Grad, was acht Metern entsprach, nach Backbord herumzuziehen. Kurz vor 14 Uhr hatte die 'Boka Pegasus' die 90-mm-Dynemaa-Schlepptrosse dichtgeholt und an Backbordseite des Hecks gezogen.
Mit dem Höhepunkt der Flut hatte die 'Princess Union' begonnen, parallel zum Heck zu ziehen. Nachdem der Scheitelpunkt vorüber war und sich abzeichnete, dass auch die Wellenhöhe mit drei Metern geringer bleiben würde als erhofft, wurde entschieden, die Aktion abzubrechen. In den folgenden Stunden analysierte SMIT Salvage die während des Einsatzes wirksamen Faktoren, um über die Sinnhaftigkeit eines weiteren Bergungsversuches mit dem folgenden Morgenhochwasser zu entscheiden.
Am Abend fielen die Würfel, und ein neuer Anlauf wurde für 2.45 Uhr des 10.12. avisiert. Wiederum überschritt die Wellenhöhe die drei Meter nicht, und damit gab es nicht die erhoffte Wirkung auf den Rumpf, ihn von den Felsen zu tragen. Um 3.15 Uhr endete auch dieser Versuch, ohne dass sich das Schiff entscheidend weiter bewegt hätte.
Der nächste Anlauf wird frühestens am 12.12. gestartet. Deshalb kehrten am 10.12. sowohl die 'Unión Princess' wie auch die 'Don Inda' vorerst nach A Coruña zurück. Nur die 'Boka Pegasus' und 'Vehintiocho' blieben noch bei der 'Blue Star'.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf verletzte Crewmitglieder der Arklow Day in der Biskaya abgeborgen
(10.12.19) Kurz nachdem der irische Frachter 'Arklow Day', 6687 BRZ (IMO: 9504140), im Anschluss ans Löschen einer Ladung von 9.915 Stahlplatten aus Dünkirchen den Hafen von Avilés am 9.12. um 20.10 Uhr wieder verlassen hatte, geriet er in der Biskaya in schweren Sturm mit Wellenhöhen von bis zu neun Metern. Eine Welle zerschlug das Deck und flutete eine Raum, in der sich fünf Besatzungsmitglieder befanden, und verletzte sie alle schwer. Die Seeleute erlitten Wunden am ganzen Körper durch Stahltrümmer von zerschmetterten Teilen der Abteilung.
Das Schiff setzte einen Notruf ab, und Salvamento Marítimo mobilisierte den Helimer-206-Hubschrauber aus Kantabrien, um die Verletzten abzubergen. Nach zwei Stunden Einsatz unter sehr schwierigen Bedingungen gelang es der Hubschraubercrew, sie an Bord zu winschen und nach Gijón zu transportieren. Von dort wurden einer ins Hospital de Jove in A Cabueñes drei ins Jove's Hospital und der am schwersten Verletzte ins Universitario Central de Asturias (HUCA).
Salvamento Maítimo mobiliserte auch die 'María de Maeztu' und 'Salvamar Rigel' zum Havaristen. Die restlichen fünf Besatzungsmitglieder vermochten das Schiff aber zum Hafen von Gijón zu navigieren, wo er am 10.12. um 00.30 Uhr anlegte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarist geriet im Sturm vor Paimpol ins Treiben
(10.12.19) Der liberianische Frachter 'Karkloe', 3220 gt (IMO: 9518995), der mit einer Ladung von 4.000 Tonnen Ammoniumnitrat am 4.12. auf der Fahrt von Södertalie nach Nouadhibou 40 Meilen südsüdöstlich von Lizard Point Maschinenausfall erlitten hatte und am 5.12. von dem Schlepper 'TSM Kermor' (IMO: 9712412) zu einem Ankerplatz 12 Meilen vor Paimpol gezogen worden war, geriet am 8.12. nach Wetterverschlechterung ins Treiben. Die 'TSM Kermor' erwies sich als nicht stark genug, das Schiff sicher auf Position zu halten.
Deshalb wurde der Notfallschlepper 'Argonautoe' (IMO: 9269518) zu Hilfe gerufen. Er nahm den Havaristen am 9.12. um 3.30 Uhr auf den Haken und verhinderte, dass er weiter auf die französische Küste zutreiben konnte. Am 10.12. lag der Havarist flankiet von beiden Schleppern vor der Baie Saint Brieuc.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Container im Sturm vor Irland
(10.12.19) Der unter Zypern-Flagge laufende Containerfrachter 'Elbcarrier', 8246 BRZ (IMO:93885109), verlor am Nachmittag des 8.12. in der Irischen See im Sturm einen Teil seiner Decksladung. Das Schiff war zu der Zeit von Rotterdam nach Dublin unterwegs. Um 23.30 Uhr ging eine zunächst unbekannte Zahl von Containern über Bord. 12 Boxen wurden auf Position 51 40 N 005 50 W treibend festgestellt. Am 9.12. um 14.20 Uhr machte der Frachter am Dublin Ferryport Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew gestrandeten Kutters aus der Luft abgeborgen
(10.12.19) Die US Coast Guard barg am 9.12. die vierköpfige Crew des 88 Fuß langen Kutters 'Sea Angels' ab, der um 8.12 Uhr einen Notruf abgesetzt hatte. Er hatte im Browns Inlet, North Carolina, einen Maschinenschaden erlitten und war anschließend auf Grund gelaufen. Ein 45-Fuß-Boot der Station Emerald Isle und ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City wurden zur Assistenz mobilisiert.
Der Hubschrauber winschte die Fischer nach seinem Eintreffen an der Strandungsstelle an Bord und flog sie zur Station Emerald Isle. An der Strandungsstelle wurden aktuell keine Anzeichen von Ölaustritten festgestellt. Der Eigner sollte sich nun in Koordination mit der Coast Guard North Carolina um die Bergung kümmern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper lief im Sturm auf Grund
(10.12.19) Der russische Schlepper 'Vega', 187 BRZ (IMO: 8935093), lief mit einer vierköpfigen Crew an Bord bei stürmischem Wetter am 9.12. um 3.35 Uhr im Hafen von Shakhtersk auf Grund. Er trug keine Schäden davon. Zwei Schiffe machten sich auf den Weg zur Strandungsposition, um ihn bei Hochwasser wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrtschiff kollidierte mit Brücke
(10.12.19) Am 9.12. gegen 6:30 Uhr kollidierte ein Flusskreuzfahrtschiff auf der Mosel bei Treis-Karden mit einer Brücke. Das mit 172 Fahrgästen besetztes Schiff stieß bei der Durchfahrt gegen den mittleren Brückenbogen der Straßenbrücke in Treis-Karden. Es erlitt am Achterschiff Schäden an Aufbauten und der Reling. An der Brücke selbst brach ein 30 bis 40 Zentimeter großes Betonstück heraus. Verletzt wurde niemand. Der Landesbetrieb Mobilität (Straßenmeisterei Cochem) wurde verständigt. Die Brücke wurde im Tagesverlauf auf weitere Schäden untersucht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestohlene Bavaria 50 mit 56 Migranten gestrandet
(10.12.19) In der Nacht zum 2.12. wurde die Segeyacht 'Ananke', eine Bavaria 50, aus einem Hafen in Nydri auf der Insel Lefkada gestohlen. Nachdem der norwegische Skipper dies bekannt gemacht hatte, wurde im Ionischen Meer Ausschau nach dem Schiff gehalten. Doch nur einen Tag später trieb die Yacht bei 21 Knoten Wind etwa 135 Meilen entfernt bei Santa Maria De Leuca vor der Felsenküste. An Bord befanden sich inzwischen 56 Flüchtlinge - Kurden, Syrer und Iraker, darunter auch Kinder. Die Schleuser hatten das Schiff sich selbst überlassen und sich mit einem Boot davongemacht. Die Migranten wurden unter großen Schwierigkeiten bei starker Strömung und Seegang von der italienischen Küstenwache in Gallipoli gerettet. Im Hafen von Leuca kümmerten sich Freiwillige des italienischen Roten Kreuzes aus Lecce, Carabinieri der Castrignano del Capo-Station und Soldaten um die Aufnahme und Erstversorgung. Die Flüchtlinge wurden in das Aufnahmezentrum Don Tonino Bello in Otranto verlegt, wo die Identifikation durchgeführt wurde. Nachdem die Yacht gegen 15 Uhr evakuiert war, strandete sie bei Leuca, wurde von den Felsen aufgerissen und kenterte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Brunsbüttel
(10.12.19) Der russische Frachter 'Lady R', 7260 BRZ (IMO: 9161003), kollidierte von der Nordsee kommend am 10.12. beim Einlaufen in die Schleuse von Brunsbüttel mit dem Leitwerk. Dabei fuhr er mehrere Dalben um und beschädigte Reibhölzer. Es kam zu einem hohen Sachschaden. Die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel nahm die Ermittlungen auf. Das Schiff befand sich auf der Reise nach St. Petersburg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Lødingen geborgen
(10.12.19) Am Nachmittag des 9.12. verlor ein norwegischer Kutter den Propeller nördlich von Lødingen und trieb rasch aufs Land zu. Hilfe für den Skipper kam in Gestalt des Lotsenboots 'Los 121', das gerade im Hafen eingelaufen war und diesen sofort wieder zur Assistenz für den manövrierunfähigen Havaristen verließ. Als es den Havaristen erreichte, war dieser nur noch fünf Meter vom Ufer entfernt.
Es gelang, den Kutter im letzten Moment in Schlepp zu nehmen. Er wurde dann nach Lødingen abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutterwrack auf dem Meeresgrund lokalisiert
(10.12.19) Der Kutter 'Leonardo', der am Nachmittag des 24.11. vor Martha's Vineyard im Sturm kenterte und sank, konnte am 8.12. von der Massachusetts Environmental Police mit Sonar und einer ferngesteuerten Kamera in 140 Fuß Wassertiefe auf dem Meeresgrund lokalisiert werden. Drei Fischer aus New Bedford waren dem Schiffbruch zum Opfer gefallen, nur Ernesto Garcia überlebte. Das Wrack lag 24 Meilen südwestlich von Martha's Vineyard.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter von Blitz beschädigt
(12.10.19) Am 10.12. um 00.50 Uhr wurde der maledivische Kutter 'Guruva', der sich mit 13 Personen an Bord vor Maarandhoo Island im Haa Alif Atoll befand, von einem Blitz getroffen und beschädigt. Zwei Mann wurden verletzt und kamen ins Ga. Kolamaafushi Health Centre. Beide wurden später wieder entlassen.
Das Schiff erlitt erhebliche Schäden an Elektrik und Ruderhaus. Es wurde von der Polizei nach Ga. Kolamaafushi geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht bei Feuerwerk gestrandet
(12.10.19) Bei den jährlichen Feuerwerken am Manhattan Beach lief am Abend des 8.12. die 45 Fuß lange Motoryacht 'Gigi Lala' auf Grund. Die Sea Ray hatte 300 Yards vor dem Strand unweit der Manhattan Beach Pier geankert, geriet dann aber ins Treiben. Beim Versuch, den Anker zu lichten, versagte die Ankerwinsch.
Als die Maschine gestartet wurde, wickelte sich die Ankerleine um den Steuerbord-Propeller des Boots. Daraufhin fiel der Antrieb aus. Um 19.10 Uhr wurde das Los Angeles County Fire Department vom Skipper alarmiert.
Die sechs Personen an Bord konnten sich mithilfe der Los Angeles County Lifeguards an den Strand retten. Das Boot wurde vom Rettungsboot 'Redondo' nach King Harbor in Redondo Beach abgeschleppt. Das rasche Eingreifen verhinderte gravierendere Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


09.12.2019

Archivbild Kreuzfahrtschiff 'Ventura'
Archivbild Kreuzfahrtschiff 'Ventura'
(Bild: Stefan Bellini) Großbild klick!
Kreuzfahrtschiff zurück nach Santa Cruz De Tenerife geschleppt
(09.12.19) Auf dem unter Bermudas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff 'Ventura', 116017 BRZ (IMO: 9333175), kam es am 7.12. gegen 20.30 Uhr zu einem Maschinenausfall, kurz nachdem es den Hafen von Santa Cruz De Tenerife in Richtung Arrecife verlassen hatte. Es war am 1.12. aus Southampton zu einer 12-tägigen Reise ins Mittelmeer gestartet. Kondensationswasser in elektronischen Einrichtungen legte es nun lahm.
Der Havarist musste Schlepperassistenz anfordern und wurde am 8.12. gegen 1.20 Uhr auf den Haken genommen. Gegen neun Uhr war er zurück im Hafen, wo es an die Reparatur ging. Der geplante Anlauf von Arrecife wurde gestrichen.
Das Schiff sollte nun am 9.12. direkt nach Lissabon auslaufen und dort am 10.12. gegen acht Uhr festmachen. Am 13.12. ist die Rückkehr nach Southampton geplant.
Quelle:Tim Schwabedissen


Heli rettet Trawler per Rotorwind
Heli rettet Trawler per Rotorwind
(Bild: Seaking Banat) Großbild klick!
Ungewöhnlicher Trick von Hubschraubercrew bewahrte Trawler vor Strandung
(09.12.19) Am 8.12. um 16.50 Uhr wurde der 21 Meter lange, Trawler 'Risvik F-153LB' , 210 BRZ (IMO: 9859521) aus Vardø im Kjøllefjord von dem NSSR-Rettungsboot 'Odin' sicher in den Hafen von Hammerfest eingeschleppt. Nachdem er dort festgemacht war, konnten Taucher die im Propeller verfangenen Netzteile losschneiden. Da das Schiff darüber hinaus keine Schäden erlitten hatte, verließ es um 21.45 Uhr den Hafen wieder und nahm Kurs auf Forsøl.
Hier traf es am 9.12. um 9.10 Uhr ein. Der Trawler war tags zuvor nördlich von Sørøya bzw. westlich von Tarhalsen in Finnmark zeitweilig in höchster Bedrängnis gewesen, nachdem er in Küstennähe manövrierunfähig geworden war und zu stranden drohte, da der ausgebrachte Anker auch nicht fasste. Durch einen genialen Trick wurde der Havarist aber 350 Meter von den Felsen entfernt im letzten Moment vor dem Schlimmsten bewahrt - der Seaking-Hubschrauber aus Banak, der sich mit Kommandant Nils Arne Ro auf einem Trainingsflug nur fünf Flugminuten entfernt vom Havaristen befand und so deutlich vor den alarmierten Seenotrettern vor Ort eingetroffen war, erzeugte mit seinen Rotoren, die Hurrikanstärke erzeugen können, einen solchen Gegenwind, dass das Schiff nicht mehr weiter auf die Felsen zutrieb. Er blieb östlich des Kutters auf Position und drückte ihn von achtern her in Richtung der westlich gelegenen, offenen See, bis nach einer halben Stunde das Ankermanöver doch noch gelang.
Andernfalls hätte der Helikopter die Crew auch abbergen können, wobei die sechs Fischer in Überlebensanzügen ins Wasser hätten springen müssen, weil auf dem recht kurzen Schiff kein Rettungsmann hätte abgesetzt werden können. Dies wurde durch das noch nie erprobte Manöver aber nicht mehr nötig. Der Havarist blieb unter dem Winddruck der Rotorblätter stabil auf Position.
Gegen Mittag dann hatten sich die Rettungseinheiten durch stürmische See zur Position des Trawlers durchgekämpft und konnten die kritische Lage unter Kontrolle bringen. Die 'Farm' der Küstenwache blieb auf Standby, während die 'Odin' die 'Risvik' abschleppte. Das Schiff war erst im Juni von der Skogsøy Båt in Mandal an die Familie Ellingsen abgeliefert worden, die mit ihm seither auf Kabeljau-, Seelachs- und Schellfischfang ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper 'Boka Pegasus'
Schlepper 'Boka Pegasus'
(Bild: SMI Salvage) Großbild klick!
Erster Bergungsversuch für Blue Star
(09.12.19) Der erste Versuch, den unter Malta-Flagge laufenden Tanker 'Blue Star', 7386 BRZ (IMO:9527764), in der Ares Mündung in A Coruña zu bergen, soll am 9.12. um 14.20 Uhr beginnen. Zu dieser Zeit wird die Flut ihren Höhepunkt haben, und die Wetterbedingungen unterstützen das Vorhaben. Vor Ort waren sieben Meter hohe Wellen, mit denen das Schiff in Bewegung gebracht werden soll.
Gegen Mittag sollte Pressluft in die aufgerissenen Ballasttanks eingedrückt werden, um das eingedrungene Wasser zu verdrängen und den Auftrieb zu erhöhen. Durch das Leichtern der Kraftstoffe ist das unbeladene Schiff zudem 110 Tonnen leichter als zum Zeitpunkt der Strandung.
In den vergangenen Tagen hatten die Berger die Zugpunkte auf Deck verstärkt, die insgesamt 400 Tonnen Pfahlzug der beiden Hauptschlepper aushalten müssen. Eingesetzt werden die 'Union Princess' und die 'Boka Pegasus', die beide jeweils 200 Tonnen Zugkraft haben.
Sie werden mit vier verstärkten Dynemaa-Trossen gleichzeitig mit der Backbordseite und dem Heck verbunden sein, um gemeinsam den Havaristen in der günstigsten Lage von den Felsen herunterzubekommen. Dabei werden sie ergänzt von der 'Boka Pegasus', die ebenfalls an der 'Blue Star' fest ist, sowie der 'Vehintiocho', die die Aufgaben unterstützt und bereits seit Tagen am Achterschiff des Tankers fest war, sowie die 'Punta Herminio', ein Zodiac und zwei Helikopter zum Transport von Personal und Ausrüstung. Das Team besteht aus dem Bergungsmeister, dem Superintendenten, zwei Tauchern, vier Ingenieuren, drei Konstrukteuren, einem Pumpentechniker, drei Ausrüstungsbetreibern, einen Landkoordinator und einem Küstencontroller.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hafenfähre 'Aqua Emerald'
Hafenfähre 'Aqua Emerald'
(Bild: ) Großbild klick!
Viele Verletzte bei Kollision auf der Schelde
(09.12.19) Die 25 Meter lange, holländische Hafenfähre 'Aqua Emerald' (MMSI: 244060209), der Reederei De Waterbus, die einen Taxiservice über die Schelde zwischen Hemiksem und dem Steenplein in Antwerpen versieht, kollidierte am 9.12. um sechs Uhr mit dem Anlegeponton in Sint-Anneke auf der linken Flussseite. Das Schiff kam vom Steenplein und sollte nach einem Stopp in Sint-Annastrand weiter Richtung Zwijndrecht und Kallo laufen. Die Havarie ereignete sich bei starkem Wind und Regen.
Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und ein UMD-Team rückten nach der Notmeldung an. Etliche Menschen wurden beim Zusammenstoß verletzt, 14 kamen ins Krankenhaus. Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen.
Bugschaden an der Hafenfähre 'Aqua Emerald'
Bugschaden an der Hafenfähre 'Aqua Emerald'
(Bild: Anneke Hermans) Großbild klick!
Ein Crewmitglied wurde wegen einer Rückenverletzung liegend von der Feuerwehr abtransportiert. Der Havarist blieb trotz erheblicher Schäden am Backbordbug fahrtüchtig. Der Anleger wurde beim Aufprall leicht beschädigt, konnte indes auch noch weiter genutzt werden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff hatte Extra-Tag in San Diego wegen Propellerproblem
(09.12.19) Das holländische Kreuzfahrtschiff 'Oosterdam' 82820 BRZ (IMO: 9221281), hatte am 8.12. einen ungeplanten Extratag in San Diego, nachdem Probleme mit einem Propeller das planmäßige Auslaufen zu einer einwöchigen Mexiko-Kreuzfahrt vereitelten. Das Schiff hätte am Abend des 7.12. aus San Diego auslaufen sollen, doch wegen der notwendigen Reparaturarbeiten wurde dies auf 18 Uhr des Folgetages verschoben.
Der Bordbetrieb oder die Sicherheit waren nicht beeinträchtigt. Die Passagiere konnten kostenlos einen Shuttle in das Gaslamp Quarter in Downtown San Diego nutzen. Der Anlauf des 2. Hafens, Mazatlan, wurde gestrichen. Stattdessen nahm das Schiff direkt Kurs auf Cabo San Lucas, wo es am 10.12. um 16.30 Uhr eintreffen sollte, bevor es weiter nach Puerta Vallarta geht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schäden an Deck bei Löscharbeiten
(09.12.19) Auf dem ukrainischen Frachter 'Alkor', 1551 BRZ (IMO:8811651), kam es bei Löscharbeiten in Hereke am 7.12. zu strukturellen Schäden im Bereich der Ladeluken. Nach Abschluss der Verladetätigkeit wurden von der Stauereifirma Reparaturen eingeleitet. Am 8.12. lag das Schiff weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb auf Nordsee-Plattform zu
(09.12.19) Am frühen Morgen des 8.12. kam es auf dem britischen Kutter 'Geertruida', 152 BRZ (IMO: 9223112), zu einem Maschinenausfall auf Position 54 00 09.0 N, 003 55 38.4 W, rund 2,5 Meilen südwestlich der Millom West-Plattform. Es war zu einem Abfall des Öldrucks im Getriebe gekommen, woraufhin die Maschine komplett ihren Dienst versagte. Das antrieblose Schiff drohte in die Nähe der Plattform zu treiben.
Es gelang aber binnen fünf Minuten, die Maschine wieder zu starten. Um 2.15 Uhr bewegte sich der Kutter wieder aus der Gefahrenzone und steuerte den Hafen von Whitehaven an. Das Wachschiff 'VOS Pathfinder' war über die Situation informiert und auf Standby.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre vor Ra'as auf Riff gelaufen
(09.12.19) Die 44 Meter lange, indonesische Fähre 'Dharma Bahari Sumekar III' (IMO: 9866299) wurde kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Ra'as auf dem Weg nach Sapudi am frühen Morgen des 8.12. von starken Strömungen erfasst. Sie driftete wenige Meilen vor den Hafen auf ein Riff und saß dort zeitweilig mit Schlagseite fest.
Nachdem durch Inspektionen sichergestellt war, dass der Rumpf keinen Schaden genommen hatte, wurde der Havarist wieder abgebracht und setzte die Fahrt nach Sapudi fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderanlage fiel vor Gigha/Schottland aus
(09.12.19) Am 7.12. kam es auf dem 28 Meter langen, britischen Transportschiff 'Beinn Dearg' (MMSI: 232019385) um 16.40 Uhr zu einem Ausfall der Ruderanlage. Das Schiff wurde sechs Meilen nordwestlich von Gigha auf Position 55 48 36 N 005 47 00 W manövrierunfähig. Nach einer provisorischen Reparatur nahm der Multicat wieder Fahrt auf und wurde überwacht von der HM Coastguard.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief vor Rørvik/Norwegen auf Grund
(09.12.19) Der norwegische Frachter 'Feed Rana', 2999 BRZ (IMO: 9291705), lief in der Nacht zum 9.12. auf dem Weg zum Hafen von Rørvik in Trøndelag auf Grund. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam durch mehrere Leckagen zu Wassereinbruch. Um 00.30 Uhr wurde die Polizei informiert.
Der Frachter erreichte den Hafen um 00.30 Uhr und machte am Kai fest. Hier sollten im Laufe des Tages Ermittlungen durch die Unfalluntersuchungskommission aufgenommen werden. Das Schiff war am 6.12. aus Haugesund nach Rørvik ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter an Stamnes Motorverkstad geborgen
(09.12.19) Am 9.12. war die Bergung des 65 Fuß langen, norwegischen Kutters 'Scombrus' im Gange, der am Abend des 22.11. an der Stamnes Motorverkstad gesunken war, im Gange. Nur noch der Mast hatte in den vergangenen Wochen aus dem Wasser geragt. Bereits am 11.7.2018 war an der Werft ein Schiff untergegangen. Es handelte sich in dem Fall um die 'Nesheim', einen von insgesamt drei Holzkuttern, die dort seit langem lagen.
Anwohner beschwerten sich bereits seit geraumer Zeit über die Werft, die in ihren Augen einen Störfaktor darstellt, aber dort seit Jahrzehnten ansässig war, allerdings in finanzielle Schieflage geraten war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Vermisste tot vor Jeju geborgen
(09.12.19) Zwei der 11 Vermissten eines Schiffsunglücks vor Jeju am 19.11. wurden am 8.12. und dem Nachmittag des 9.12. tot von einem ROV des U-Bootsrettungsschiffs 'Cheonghaejin' der südkoreanischen Coast Guard geborgen. Der 29-Tonnen-Kutter war mit sechs Südkoreanern und sechs Vietnamesen an Bord 76 Kilometer westlich von Jeju Island in Brand geraten. Er war am 8.11. aus Tongyeong in der Gyeongsang-Provinz ausgelaufen und hätte am 18.11. eigentlich zurückkehren sollen.
Ein 60-jähriger Südkoreaner wurde kurz nach dem Schiffbruch tot gefunden, seither hatte die Coast Guard nach den übrigen 11 Mann gesucht. Einer der Körper wurde 44 Meter vom gesunkenen Wrack entfernt entdeckt und um 17.15 Uhr geborgen. Es handelte sich um einen der Vietnamesen. Er wurde zur Autopsie ins Jeju National University Hospital gebracht.
Der zweite Körper konnte wegen starker Strömung und schlechter Unterwassersicht erst am folgenden Tag um 13.45 Uhr geborgen werden. Ein Patroullienboot der Coast Guard brachte die Leiche gegen 18 Uhr nach Jeju Port. Sie sollte im S-Jungang Hospital identifiziert werden.
Am 22.11. war das Achterschiff des Wracks geborgen worden. Am 8.12. hat die Coast Guard auch das Vorschiff des 26 Meter langen Schiffs in 82 Metern Tiefe entdeckt, rund 1,4 Kilometer von der Unglücksposition entfernt. Nach dem Feuer war das Wrack gekentert und auseinandergebrochen. Die Coast Guard wollte ihre Suche mit dem ROV um 17:30 Uhr unterbrechen und am 10.12. fortsetzen, wenn das Wetter vor Ort es zulässt.
Quelle:Tim Schwabedissen


08.12.2019

Frachter 'Elpida' wird versenkt
Frachter 'Elpida' wird versenkt
(Bild: Evie Andriou) Großbild klick!
Larnaca: Hamburger Frachter wurde künstliches Riff
(08.12.19) Der zypriotische Landwirtschaftsminister Costas Kadis wohnte am 7.12. der Versenkung des ehemals griechischen Frachters 'Elpida', 492 BRZ (IMO: 6523224), vor Larnaca bei, dem bislang größten von sechs vor der Küste als künstlichen Riff genutzten Schiffen. Es ging vor dem Palm Beach-Hotel zwei Kilometer vor der Küste auf 30 Metern Wassertiefe unter. Der ausgediente Frachter legte sich zunächst stark nach Steuerbord über.
Dann richtete er sich, als die Laderäume geflutet wurden, wieder auf, sackte er übers Heck weg und verschwand binnen weniger Augenblicke in einer kleinen Fontäne. Das Versenkungsgebiet war zuvor intensiv untersucht worden, wobei wenig natürliche Riffe und Habitate festgestellt wurden.Deshalb entstehen mit dem Wrack neue Schutzräume für Meeresflora und -fauna, die zur Biodiversität der Region beitragen werden.
Außerdem werden der Tauchtourismus und wissenschaftliche Forschung gefördert. Die Versenkung der 'Elpida' wurde koordiniert gemeinsam vom der Fischereiabteilung des Ministeriums und dem Larnaca Tourism Board, das den Frachter kaufte und nach Zypern brachte.
'Elpida' sinkt
'Elpida' sinkt
(Bild: Evie Andriou) Großbild klick!
Hierbei wurde es von mehr als 30 Sponsoren, darunter auch Tauchschulen, sowie Behörden unterstützt. Das Projekt wurde zu 75 % von der EU gefördert und 25 % von der Regierung mit Mittel des European Maritime and Fisheries Fund 2014-2020.
Bereits am 10.12. wird ein weiteres Schiff, die'LEF1', auf 13 Metern Tiefe in demselben Gebiet versenkt. Es soll auch zum Schnorcheln geeignet sein. Dieses Schiff wurde von der Lefkaritis Bros Ltd. zu diesem Zweck gespendet.
Die 'Elpida' entstand 1965 aiuf der Rancke-Werft in Hamburg als 'Elbstrom'. Sie lief später als 'Alpheratz, 'Hecate', 'Chrystanhii I', 'Litsa K II' und 'Dimitrios F'. Das Schiff war 62,2 Meter lang und 10,3 Meter breit, hatte 3,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.050 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Boulogne eingeschleppt
(08.12.19) Am Morgen des 7.12. kam es auf dem 12 Meter langen, französischen Kutter 'Corentin Lucas - BL714691' (MMSI: 227594760) vor Boulogne zu einem Maschinenausfall. Grund war eine schadhafte Treibstoffleitung, wegen der sich der Antrieb nicht wieder starten ließ. Ein anderer Kutter aus Boulogne, die 'Carlsen II', nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn an die Gambetta-Pier in Boulogne. Nachdem der Schaden behoben war, konnte das Schiff wieder in See stechen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wachschiff 'Jo Of Ladram' auf einer Sandbank
Wachschiff 'Jo Of Ladram' auf einer Sandbank
(Bild: Premar Manche) Großbild klick!
Wachschiff strandete vor Dives-sur-Mer
(08.12.19) Am 7.12. um 08:10 Uhr wurde das CROSS Jobourg von dem britischen Wachschiff 'Jo Of Ladram', 109 BRZ (IMO: 8663420), alarmiert, nachdem es auf einer Sandbank bei Houlgat, rund 650 Meter östlich der Zufahrt des Hafens von Dives-sur-Mer, auf Grund gelaufen war. Das CROSS schickte zwei SNSM-Boote, die 'SNS 091 - Saint Anne des Flots' und 'SNS 239 - Saint Sauveur II' aus Dives-sur-Mer zu Hilfe. Diese konnten jedoch wegen der Ebbtide nichts ausrichten. Der Kutter lag bei Niedrigwasser hoch und trocken auf dem Sand, war aber unbeschädigt geblieben.
Gegen 12 Uhr forderte der Maritime Präfekt für den Kanal und die Nordsee den Eigner zur Bergung des Havaristen auf. Ein Evaluations- und Interventionsteam (IEE) stieg um 14 Uhr mt einem Cayman-Helikopter der Marinebase in Maupertus auf und wurde um 14:45 Uhr auf dem Schiff abgesetzt. Um 15.10 Uhr wurde der Hafenschlepper 'Caen 5' aus Caen-Ouistreham mit der Bergung beauftragt und lief um 16:25 Uhr aus.
Die Rettungsboote p 'SNSM 161 - Président Pierre Huby' aus Le Havre, 'SNSM 091' und 'SNSM 614' aus Ouistreham' sowie 'SNSM 239' aus Dives-sur-Mer' waren zur Assistenz bereit. Um 19 Uhr konnte die 'Jo Of Ladram' von der 'Caen 5' freigeschleppt werden und wurde von der 'SNSM 161 - Le Havre' nach Le Havre eskortiert. Hier wurde das IEE abgesetzt und eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank bei Fécamp -- Suchaktion nach Crew
(08.12.19) Am 6.12. um 11.20 fing das CROSS Gris Nez ein Signal des Notsenders des französischen Kutters 'Le Mordu - FC 899311' (MMSI: 227592050) sechs Meilen nördlich von Fécamp auf. Die SNSM-Boote 'Cap Fagnet' aus Fécamp und ein Dolphin-Helikopter der Marinebase in Le Touquet, der bereits in der Luft war, wurden zu der Position entsandt. Landseitig patroullierte die Crew der SNSM-Station Petites-Dalles unterstützt vom Dragon 76 Helikopter des Zivilschutzes in Le Havre.
Um 12:30 Uhr barg der Dolphin-Helikopter eine leblose Person aus dem Wasser. Sie wurde ins Krankenhaus von Fécamp geflogen und dort eine Stunde später für tot erklärt. Die 'Cap Fagnet' setzte die Suche nach dem zweiten Crewmitglied fort, während ein Cayman-Helikopter der Marine in Maupertus die anderen ablöste, weil er mit besseren Ortungsgerät ausgerüstet war. Vor Ort waren Regen und 32 Knoten Wind sowie vier Meter Wellenhöhe.
Das Wetter sollte sich noch weiter verschlechtern. Am Nachmittag des 6.12. entschied das CROSS Gris-Nez, die Suche vor Fécamp zu unterbrechen. Zuvor hatte der französische Kutter 'L'Equinoxe' (MMSI: 226010000) an der mutmaßlichen Untergangsstelle eine leere Rettungsinsel, die wohl von der 'Le Mordu' stammte, gefunden.
Die SAR-Operations ging am 7.12. um 8:30 Uhr, koordiniert vom CROSS, mit der 'Cap Fagnet' und dem SNSM-Boot 'Commandant Chandelier' der Station Saint-Valery-en-Caux weiter. Landpatroullien der SNSM und der Gendarmerie waren an den Klippen an einem 10 Kilometer langen Küstenabschnitt unterwegs. Seit 13 Uhr suchte die Sonargruppe der Taucher Um 15.30 Uhr gelang es, das Wrack zu lokalisieren. Zunächst wurde ein Anker entdeckt, der wahrscheinlich zu dem Kutter gehörte. Gegen 15.30 Uhr fanden die Minentaucher dann das Schiff selbst eine halbe Meile von der letzten Position entfernt rund 800 Meter vor Fécamp. Nun kann die Polizei ihre Untersuchungen beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fähre 'Florencia'
Archivbild Fähre 'Florencia'
(Bild: NAC) Großbild klick!
Maschinenschaden vor Ingoumenitsa
(08.12.19) Am Morgen des 8.12. kam es auf der italienischen Fähre 'Florencia', 26302 BRZ (IMO: 9287584), zu einem Ausfall der Steuerbord-Hauptmaschine, als sie im Liniendienst Brindisi - Igoumenitsa -- Patras unterwegs war. Das Schiff, das 241 Passagiere, eine 53-köpfige Crew, 45 Trucks und 121 Pkw an Bord hatte, steuerte mit reduzierter Fahrt den Hafen von Igoumenitsa an, wo es um 6.40 Uhr ohne Assistenz eintraf. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Starterschaden in Poros
(08.12.19) Am Abend des 7.12. kam es auf der griechischen Fähre 'Nissos Poros', 244 BRZ (IMO: 8520460), während der fahrplanmäßigen Überfahrt von Galatas nach Poros zu einem Schaden in der Elektrik. In Poros kame in Inspektor an Bord und fand einen Fehler am Starter als Ursache. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Bunkertanker in Rotterdam
(08.12.19) Am Morgen des 6.12. brach an Bord eines Binnenschiffs, das in der Zweiten Maasvlakte in Rotterdam lag, ein Feuer aus. Es wurde durch Probleme im Schaltkasten eines der Motoren auf dem Schiffsdeck verursacht Zur Brandbekämpfung wurde das spezialisierte Schiffsbrandbekämpfungsteam eingesetzt. Zuvor wurde das bordeigene Feuerlöschsystem aktiviert, durch den das offene Feuer fast gelöscht war.
Wegen der Probleme mit der Elektrizität kam es aber weiterhin zu neuen Brandausbrüchen. Die Feuerwehr warf daher das Schiff los, so dass die Anlage komplett abgeschaltet werden und das Feuer dann vollständig gelöscht werden konnte. Das Bunkerschiff war damit beschäftigt gewesen, ein anderes Schiff zu betanken, als das Feuer ausbrach.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenausfall vor Les Escoumins
(08.12.19) Auf dem unter Barbados-Flagge laufenden Tanker 'Emanuele S' 12776 BRZ (IMO: 9298363) fiel am 5.12. gegen 16 Uhr eine der Pumpen der Ruderanlage auf der Reede von Les Rasades vor Les Escoumins, Quebec, auf Position 48 18 53.8 N, 69 02 04.6 W aus. Am 6.12. lag das Schiff weiter 8.6 Meilen vor Trois Pistoles.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter mit Problemen vor Ramsgate/GB
(08.12.19) Am 6.12. um 8.30 Uhr kam es auf dem englischen Kutter 'Glendeveron', 232 BRZ (IMO: 7912226), auf der Fahrt von Shoreham nach Ramsgate zu Maschinenproblemen auf Position 51 32 54 N, 001 47 04 E. Wegen der Größe des Schiffs kam ein Abschleppen durch ein RNLI-Boot nicht in Frage. Die siebenköpfige Crew hielt daraufhin mit reduzierter Fahrt Kurs auf Ramsgate, während die Eigner sich nach Schleppern umhörten.
Nachdem das Schiff vor dem Hafen war, wurde das Rettungsboot von Ramsgate gebeten, auf Standby zu gehen. Um 21.10 Uhr lief der Kutter mit Assistenz des Schleppers 'Fourth Trojan' im Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlwasserproblem vor Quebec
(08.12.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'Navios Centaurus', 44282 BRZ (IMO: 9590072) hatte am 6.12. auf Position 48 37 41 N, 062 28 37.5 W, im Golf von St. Lawrence einen Maschinenausfall und trieb 80 Meilen östlich von Gaspe, Quebec, in der See. Ein Schaden am Kühlwassersystem wurde als Ursache entdeckt, und nach einer Reparatur nahm der Frachter wieder Fahrt auf. Er war am 4.12. aus Quebec ausgelaufen und sollte am 15.12. Cartagena erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einspritzdüsenschaden auf LPG-Tanker
(08.12.19) Auf dem liberianischen LPG-Tanker 'Navigator Saturn', 17840 BRZ (IMO: 9177569), kam es auf der Fahrt von Portland, UK, nach Houston mit einer 24-köpfigen Crew an Bord am 6.12. um 7.25 Uhr zu einem Schaden an den Einspritzdüsen auf Position 50 20 45 N, 002 15 49 W, rund 13 Meilen südöstlich von Portland Bill. Nachdem die Crew den Schaden behoben hatte, indem die Düsen ausgetauscht wurden, nahm das unbeladene Schiff wieder Fahrt auf. Es sollte den Zielhafen am 21.12. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband bei Dettenheim havariert
(08.12.19) In den Morgenstunden des 5.12. havarierte ein deutscher Güterschubverband bei Rheinkilometer 378,200 bei Dettenheim in Bergfahrt, nachdem es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Schlag am Schiffspropeller gekommen war. Danach fiel die Maschine aus, und der Verband kam an einer Buhne fest. Er wurde durch zwei Binnenschiffe wieder flottgemacht und an die Schiffsanlegestelle am linken Ufer bugsiert.
Hier fanden im Laufe des Tages Taucherarbeiten statt, um eine eventuelle Ursache und die Fahrtüchtigkeit festzustellen. Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oberrhein koordinierten die Maßnahmen. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe dauerten an
Quelle:Tim Schwabedissen


Seute Deern wird 2020 verschwinden
(08.12.19) Die 'Seute Deern' geht in Bremerhaven vermutlich im Januar 2020 auf ihre letzte Reise. Diese führt allerdings nur über Meter weit vom jetzigen Liegeplatz vor dem Deutschen Schifffahrtsmuseum bis an die Baltimore-Pier am südlichsten Zipfel des Museumshafens. Hier warten dann Werftarbeiter auf das Schiff, um es zurückzubauen. Es in den nächsten Jahren durch einen Nachbau ersetzt.
Das Schiff wird wohl mit Einsatz von Winden dorthin bewegt. Zuvor sind umfangreiche Vorkehrungen zu treffen, die bei der Hafengesellschaft Bremenports koordiniert werden. Vor allem muss mehr Wasser in den Alten Hafen gepumpt werden. Ein Brückenlager soll verschwinden, damit das Schiff diese Stelle ungehindert passieren kann. Bis dahin arbeiten die Lenzpumpen, die das Schiff über Wasser halten, weiter auf Hochtouren. Liegt die 'Seute Deern' erstmal an ihrem neuen Platz, soll eine stabile Sandschicht seitlich und unterhalb des Schiffskörpers aufgeschüttet werden. Dann können auch die Pumpen abgeschaltet werden. Durch das Abschotten werden die Vorgaben des Umwelt- und Gewässerschutzes berücksichtigt.
Für den Wiederaufbau einer neuen 'Seute Deern' und die Sanierung des Museumshafens einschließlich der dort liegenden historischen Fahrzeuge erhält Bremerhaven Bundesmittel von rund 47 Millionen Euro. Stark sanierungsbedürftig ist auch das Feuerschiff 'Elbe 3'. Gutachter gehen davon aus, dass für deren Überholung allein mehr als zwei Millionen Euro anfallen dürften. Der Stahlrumpf und die Aufbauten sind von Wind und Wetter stark in Mitleidenschaft gezogen.
Nicht anders sieht es mit dem historischen Walfänger 'Rau IX' und dem Bergungsschlepper 'Seefalke' aus. Dieser liegt seit der Havarie der 'Seute Deern' im Neuen Hafen. Das Schifffahrtsmuseum hat keine eigenen Mittel, um die Schiffe instandzuhalten und ist auf Zuschüsse angewiesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autofrachter auf Savannah River gestrandet
(08.12.19) Am 7.12. wurde die Coast Guard Charleston alarmiert, nachdem der norwegische Autocarrier 'Hoegh Traveller', 76420 BRZ (IMO: 9710737), auf der Fahrt von Jacksonville nach Savannah vor Elba Island auf dem Savannah River auf Grund gelaufen war. Das Schiff saß auf Position 32° 5.97' N 081° 0.10' W fest. Die Schlepper 'Arkansas' (MMSI: 367756280) und 'Savannah' (IMO: 9269738) wurden zur Assistenz gerufen.
Um 22.30 Uhr konnten sie den Havaristen wieder flottmachen. Er steuerte dann mit eigener Kraft Savannah an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Trawler nach fünf Wochen geborgen
(08.12.19) Am 2.12. wurde das 272 Tonnen Wrack des am 23.10. gesunkenen Trawlers 'Dillon Owen' (MMSI: 250000956) aus Cork vor Ardglass von einem Multraship-Schwimmkran gehoben. Das Schiff hatte beim Ansteuern des Hafens zum Löschen einer Ladung Makrelen am 23.10. Maschinenausfall erlitten und war auf Felsen getrieben. Seitdem hatte es halb gesunken vor dem Hafen gelegen.
Vor der Hebung wurden zwei starke Hebestropps unter dem 24 Meter langen Rumpf hindurchgezogen. Um sechs Uhr begann die Bergung, und zwei Stunden später hing das schwer beschädigte Wrack in der Luft. Es wurde dann auf einer Barge abgesetzt und zur Untersuchung durch das irische Marine Casualty Investigation Board abtransportiert. Es gab keine Verschmutzungen, und alles lief nach Plan.
In den vergangenen Wochen waren die Berger bereits zwei Mal zur Vorbereitung angerückt, doch jedes Mal verhinderte schlechtes Wetter die Bergung. Am 30.11. kamen sie zurück und konnten nun ein günstiges Wetterfenster erfolgreich nutzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew sinkenden Katamarans vor San Juan gerettet
(08.12.19) Die Coast Guard San Juan und die Crew der griechischen Fähre 'Kydon', 29991 BRZ (IMO: 8916607), retteten am Abend des 6.12. die zweiköpfige Besatzung des 36 Fuß langen Katamarans 'Blue Cocktail' der DreamYachtCharter rund 10 Meilen nördlich von Manati, Puerto Rico. An Bord waren ein französischer Mann und eine Amerikanerin, die um19.25 Uhr über VHF Wassereinbruch meldeten. Das Boot war von der Dominikanischen Republik zu den British Virgin Islands unterwegs.
Von der Air Station Miami kam eine HC-144 Ocean Sentry, von der Air Station Borinquen ein MH-65 Dolphin-Helikopter und von der Station San Juan ein 45-Fuß-Boot zu Hilfe. Außerdem wurde Urgent Marine Information Broadcast (UMIB) an die übrige Schifffahrt ausgestrahlt, den die Fähre 'Kydon' auffing, die on San Juan nach Santo Domingo unterwegs war und Kurs auf die Position nahm.
Kurz nach dem ersten Notruf war die Frau auf dem Katamaran ins Beiboot gesprungen, das dann aber abtrieb, sodass der Mann allein an Bord zurückblieb und versuchte, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen. Doch das Boot begann zu sinken und trieb halb unter Wasser in der See.
Als die HC-144 Ocean Sentry eintraf, lokalisierte deren Crew ihn im Wasser und die Frau sicher auf dem Beiboot. Die Fähre gab weitere Referenz. Der Hubschrauber erreichte die Position wenig später und wies das 45-Fuß-Boot ein. Nach der Rettung der beiden Schiffbrüchigen wurden sie nach San Juan gebracht und dort betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler drohte auf Felsen zu treiben
(08.12.19) Am 8.12. um 10.40 Uhr geriet westlich von Tarhalsen bzw. nördlich von Sørøya der 21 Meter lange, norwegische Trawler 'Risvik' (IMO: 9859521) mit sechs Personen an Bord in Seenot, nachdem der Propeller durch Fanggeschirr blockiert worden war. Das Schiff wurde manövrierunfähig und trieb auf die Küste zu. Das Küstenwachboot 'Farm' sowie die NSSR-Rettungskreuzer 'Gjert Wilhelmsen' aus Sørvaer und 'Odin', die um 10.50 Uhr aus Havøysund auslief, wurden mobilisiert und erreichten den Havaristen nach rund einer Stunde.
Dieser hatte inzwischen Anker geworfen, blieb aber weiter auf Drift. Ein Sea King-Hubschrauber traf als erstes ein und versuchte, den Kutter mit Rotorwind in die richtige Richtung zu drücken. Gegen 12 Uhr war die Lage unter Kontrolle, und die 'Odin' nahm den Havaristen auf den Haken. Im Schutz eines Hafens sollten Taucher den Propeller wieder befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dramatische Rettungsaktion bei Farsund/Norwegen
(08.12.19) In der Nacht zum 8.12. lief ein Kutter bei Farsund in Vest-Agder auf Grund. An Bord des 27 Fuß langen Aluminiumschiffs, das im Gebiet von Bremerodden südlich von Langøy auf den Felsen landete, befanden sich zwei Personen. Um 4.30 Uhr wurde das MRCC in Südnorwegen alarmiert und schickte einen SAR-Hubschrauber, ein Löschboot und das NSSR-Boot 'Kaptein Skaugen' zur Unglücksstelle.
Wegen der stürmischen See kamen die Rettungsboote nicht an die Strandungsstelle heran. Deshalb wurde entschieden, auf den Hubschrauber, der aus Sola kam, zu warten, da der Havarist stabil auf den Felsen zu liegen schien. Doch dann brach eine große Welle über den Kutter, dessen Ruderhaus zerstört wurde.
Der Mann und die Frau an Bord landeten im Wasser. Nun war ein schnelles Eingreifen der Boote gefragt, und um fünf Uhr hatten sie die beiden in Sicherheit. Sie wurden mit dem Löschboot leicht verletzt ins Sørlandet Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall im Bosporus
(08.12.19) Auf dem russischen RoRo-Frachter 'Adler', 8811 BRZ IMO: 9179854),dder 1998 auf der P&S-Werft in Wolgast erbaut wurde, kam es auf der Fahrt von Tuticorin nach Novorosisysk beim Transit des Bosporus bei Anadolu Kavagi am 7.12. gegen drei Uhr zu einem Maschinenausfall. Das Schiff trieb aufs Ufer zu, und ein Schlepper sowie ein Technikerteam assistierten dem Havaristen.
Er nahm mit Schleppereskorte Kurs auf die Reede von Büyükdere. Dort warf er Anker, und die Crew machte sich an die Reparatur des Schadens.
Quelle:Tim Schwabedissen


06.12.2019

Bunkertanker 'Golden Bridge 2' sinkt
Bunkertanker 'Golden Bridge 2' sinkt
(Bild: Royal Thai Navy) Großbild klick!
Bunkertanker sank bei Bangkok
(06.12.19) Der thailändische Bunkertanker 'Golden Bridge 2' sank am 3.12. gegen 5.45 Uhr im Golf von Siam vor der Mündung des Chao Praya River südlich von Bangkok. An Bord befanden sich 104 Tonnen Bunkeröl und eine dreiköpfige Crew, als es plötzlich zu einem starken Wassereinbruch im Achterschiff kam. Nachdem der Generator ausfiel, sackte das Schiff übers Heck weg.
Die Crew wurde von dem thailändischen Tanker 'Chalakarn', 3993 BRZ (IMO:8978394), der von Rayong kommend in der Nähe war, gerettet und nach Bangkok gebracht. Das auf dem Heck stehende Wrack ragte mit seinem Bug derweil noch aus dem Wasser. Rund um diesen war ausgelaufenes Öl sichtbar.
Helikopter wirft Chemikalien über dem Ölteppich ab
Helikopter wirft Chemikalien über dem Ölteppich ab
(Bild: Royal Thai Navy) Großbild klick!
Rund 20 Tonnen Öl liefen nach dem Untergang aus und bildeten einen vier Kilometer langen Ölfilm, der westwärts in Richtung der Ostküste des Golfs trieb. Die Royal Thai Navy begann mit Ölbekämpfungsmaßnahmen und mobilisierte weitere Kräfte zu diesem Zweck. Am 4.12. vor Ort waren das hydrographische Forschungsschiff 'Thepha', HMS 'Samaesan' und ein Helikopter, der Chemikalien über dem Ölteppich abwarf, sowie ein Überwachungsflugzeug.
Der Ölteppich befand sich derzeit etwa 15 Kilometer vor der Insel Si Chang in der Provinz Chonburi. Seine Drift wurde von Sentinel 2A-Satelliten überwacht und über das Küstenradarsystem analysiert. Das Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt befürchtete eine Gefahr durch das Öl für Meereslebewesen und Korallen rund um die Insel Si Chang und Mangrovenwälder entlang der Küsten von Phetchaburi und Bangkok.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter 'Wilhemine' vom Ruderhaus des Schleppers 'Punta Mayor'
Containerfrachter 'Wilhemine' vom Ruderhaus des
Schleppers 'Punta Mayor'
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
Frachter von Reederei in Drochtersen nach Palamos abgeschleppt
(06.12.19) Am 30.11. kam es auf dem portugiesischen Containerfrachter 'Wilhemine', 9957 BRZ (IMO: 9324954), der Jens & Walter GmbH & Co. KG in Drochtersen auf der Reise von Algeciras, wo er am 27.11. ausgelaufen war, nach Marseille zum Ausfall eines Maschinenregulators neun Meilen vor Sant Feliuand. Das Schiff bat Salvamento Marítimo um Assistenz, und um 19.50 Uhr lief der spanische Schlepper 'Punta Mayor' (IMO: 8305066) zur Hilfeleistung aus Barcelona aus. Er nahm den Havaristen auf den Haken, und der Schleppzug nahm Kurs auf den nächstgelegenen Hafen Palamós.
Hier traf er am 2.12. ein, und der Frachter wurde einer Reparatur unterzogen. Nach Abschluss der Arbeiten lief die 'Wilhelmine' am 5.12. wieder aus und steuerte im Lauf des 6.12. Marseille an. Sie ist 147,84 Meter lang, 23,4 Meter breit, hat 8,51 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13.760 Tonnen. Der 1.118-TEU-Frachter entstand 2006 bei der Chine Chang Jiang National Shipping Group Corporation auf dem Jinling Shipyard in nanjing als 'Fesco Aleut' und lief zwischenzeitlich als 'Delmas Maroc'.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Gibraltar
(06.12.19) Auf dem maltesischen Bulkcarrier 'Glovis Maestro', 33456 BRZ (IMO: 9610987), der von Alexandria aus unterwegs war, kam es am 4.12. zu Problemen mit der Hilfsmaschine. Das Schiff wurde von einem Schlepper auf den Haken genommen und nach Gibraltar gezogen. Hier machte es zur Reparatur an der Detached Mole fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Bug steuerbords
Schaden am Bug steuerbords
(Bild: Tim Wever) Großbild klick!
Kollision bei Gorinchem
(06.12.19) Das deutsche Tankmotorschiff 'Main-Spessart', 2109 tdw (MMSI: 211535300), kollidierte am 5.12. von Millingen kommend auf der oberen Merwede bei Woudrichem gegen Mittag mit einem entgegenkommenden Schiff. Dabei wurde der Bug an Steuerbordseite oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Rettungsdienste, Feuerwehr und KNRM wurden alarmiert.
Der Havarist ging im Vorhafen von Gorinchem an die Dalben. Hier stellte die Feuerwehr bei einer Inspektion fest, dass keine Gefahr von dem Tanker ausging. Menschen waren ebenfalls nicht zu Schaden gekommen, und der Kollisionsgegner hatte die Havarie weitgehend unbeschädigt überstanden.
Das holländische Umweltinspektorat und die Polizei leiteten eine Untersuchung ein. Um 18.10 Uhr verließ die 'Main Spessart' den Nothafen und ankerte zwei Stunden später vor Moerdijk. Hier lag er am 6.12. weiterhin und wartete auf die Weiterfahrt nach Antwerpen.
Quelle:Tim Schwabedissen


US Navy-Taucher an der 'Thorfinn'
US Navy-Taucher an der 'Thorfinn'
(Bild: US Navy) Großbild klick!
US Navy half Taucher-Hotelschiff
(06.12.19) Die Crew der USNS 'Salvor' kam am 1.12. der 58 Meter langen, mikronesischen 'Thorfinn' zu Hilfe, einem ehemaligen Walfangschiff, der jetzt als Hotel dient und das im Sturm vor Chuuk gestrandet war. Das amerikanische Bergungsschiff befand sich zu einem Training im Weno-Hafen von Chuuk, als es den Notruf des Charterschiffs auffing, das auf ein Riff in der Lagune getrieben war.
Nachdem sie sich des Wohlergehens der 21-köpfigen Crew versichert hatten, machten sich Taucher der Mobile Diving and Salvage Unit (MDSU) 1 gemeinsam mit Bergern daran, den Havaristen wieder flottzumachen. Es wurde dann zu einem sicheren Ankerplatz gebracht. Die 'Thorfinn' entstand 1954 in Norwegen und kann bis zu 20 Taucher aufnehmen, die von ihm aus als Basis die Wracks der Truck-Lagune erforschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des portugiesischen Dampfers 'Silva Gouveia'
Wrack des portugiesischen Dampfers 'Silva Gouveia'
(Bild: Gustavo Zuin) Großbild klick!
A Coruña: Stürme legen Dampferwrack frei
(06.12.19) Die Stürme, die in den vergangenen Tagen und Wochen in Galizien tobten, haben das Wrack des alten portugiesischen Dampfers 'Silva Gouveia' an der Costa da Morte Coruña am Strand von O Rostro freigelegt. Das Schiff war am 23.12.1028 in einem Sturm auf Grund gelaufen, als es mit einer Ladung Zucker im Dienst der Sociedad General de Comercio, Industria y Transporte in Lissabon zwischen Hamburg und Porto unterwegs war. Der in England erbaute Frachter war 64.5 Meter lang und 10.16 Meter breit.
Verrostete Reste des Bugs und des Hecks wurden nun sichtbar, nachdem durch Stranderosion zwei bis drei Meter Sand abgetragen wurden. Zuletzt war dies 2017 und 2014 der Fall gewesen. Wie damals wurde auch jetzt erwartet, dass das Wrack im späteren Winter wieder durch die Tätigkeit der See verschwindet. Ähnliches ist gelegentlich auch in Arteixo zu beobachten, wo der Kutter 'Arctic' 1938 Schiffbruch erlitt und ab und an aus seinem Sandgrab wieder auftaucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff aus Brückenfalle in Zaltbommel befreit
(06.12.19) Das holländische Tankmotorschiff 'Synthesis 21', 2693 tdw (EU-Nr.: 04030280), wurde am Nachmittag des 5.12. in den Hafen von Haaften abgeschleppt, mehrere Stunden nachdem er von Voerde kommend in dichtem Nebel mit einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke über die Waal in Zaltbommel kollidiert war. Hier sollte das maritime Inspektorat den beschädigten Tanker weiter untersuchen. Zuvor hatte die 'Synthese 3' derselben Reedrei einen Teil der Gefahrgutladung geleichtert. Dann nahm die Containerbarge 'Jacobus', die kurz nach der Havarie, bei der sich die 'Synthesis 21' um 180 Grad gedreht hatte und mit dem Bug im Strom lag, um Assistenz gebeten worden war und den Tanker in den Stunden danach stabilisiert hatte, diesen längsseits und bugsierte ihn in den zwei Kilometer flussabwärts gelegenen Nothafen.
Während der Leichter- und Bergungsarbeiten sowie in der Zeit des Abschleppens war der Schiffsverkehr auf der Waal bis gegen 14 Uhr beeinträchtigt. Um 14.30 Uhr gingen die wartenden Schiffe wieder ankerauf, nachdem der Chemikalientanker sicher im Hafen lag. Nach den Untersuchungen lief er wieder aus und machte gegen drei Uhr des 6.12. in Millingen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


ROV untersuchte Tanio-Wrack
(06.12.19) Am 3.12. führte die Tauch-und Interventionseinheit CEPHISMER der französischen Marine eine Untersuchung des Rumpfs des Tankerwracks 'Tanio' 25 Meilen nördlich der Ile de Batz in über 80 Metern Wassertiefe durch, um dessen Zustand zu prüfen und mögliche Ölleckagen aufzuspüren. Dazu wurde das ROV Diomede eingesetzt. Binnen sechs Stunden wurden sämtliche Außenbereiche der 'Tanio' unter die Lupe genommen. Während zweier Tauchfahrten konnten einige kleine Leckagen festgestellt werden. Bei einem dritten Einsatz wurden Ölproben genommen, die beim CEDRE-Dokumentations-Center nun untersucht werden. Nach dem Schiffbruch 1980 waren 15 Ventile an Bohrungen am Rumpf aufgesetzt worden, aus denen die Ladung abgepumpt wurde.
Die Leckagen kamen von zweien von diesen, an denen die Ventile abgerissen waren. Die Möglichkeiten weiterer Maßnahmen wurden nun auf der Basis der Untersuchungen studiert. Mit Satelliten und Flugzeugen wurde die nördliche Küstenlinie von Finistère verstärkt überwacht, bislang aber keine Kontamination festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Papeete abgeschleppt
(06.12.19) Am Morgen des 5.12. kam es auf dem 24 Meter langen Kutter 'Cobia II' zu einem Maschinenausfall vor Papeete. Das JRCC Tahiti koordinierte die Assistenz für das manövrierunfähige Schiff, das unweit eines Riffes mit vier Mann an Bord trieb. Die 'Maroa' der Marine, die sich auf einer Trainingsfahrt in der Nähe befand, nahm den Havaristen um 10:05Uhr auf den Haken und schleppte ihn zum Hafen von Papeete. Hier übernahmen ein Schlepper und ein Lotsenboot das Schiff und zogen es an seinen Liegeplatz. Vor Ort herrschte schwacher Nordostwind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Passagiere der Visborg hinter Rampe gefangen
(06.12.19) Auf der schwedischen Fähre 'Visborg', 32447 BRZ (IMO: 9763655), kam es zu technischen Problemen, nachdem sie am 3.12. um 19.40 Uhr von Visby in Nynäshamn festgemacht hatte. Die Rampe des Wagendecks ließ sich nicht öffnen, und für eine halbe Stunde waren die motorisierten Passagiere in ihren Fahrzeugen gefangen. Erst nachdem der Schaden behoben war, konnten sie das Schiff verlassen. Um 20.45 Uhr verließ es den Hafen wieder für die Rücktour.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf dem Ganges
(06.12.19) Am 4.12. kollidierte das indische Flussfahrgastschiff 'Kindat Pandaw' der Pandaw River Expeditions mit einer Pontonbrücke über den Ganges unweit der Stadt Patna. Die Brücke wurde dabei schwer beschädigt, und das Schiff trug an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie ein Loch und einen Riss davon. Die Fahrgäste wurden mit ihrem Gepäck vorsorglich auf eine nahe Sandbank evakuiert.
Zwei Schlepper zogen das Schiff von der Brücke los, wobei es zu einer weiteren Kollision kam und es zeitweilig auf die Sandbank zu treiben drohte. Die Crew stopfte das Leck mit einem Handtuch. Ein Schweißer wurde gerufen, um es wieder zu flicken.
Die Fahrgäste wurden zwei Nächte in Padna in Hotels untergebracht und dann per Bus nach Varanasi transportiert, einem der Höhepunkte der Reise. Das Schiff kann bis zu 40 Passagiere aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Blackout auf Kreuzfahrtschiff angeordnet
(06.12.19) Am Morgen des 6.12. wurde auf dem mit 828 Passagieren besetzten, unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff 'Vasco da Gama', 55877 BRZ (IMO: 8919245), das im Oktober von Tilbury bei London aus zu einer Weltreise ausgelaufen war, vorsorglich ein Blackout erzeugt, als sich das Schiff im St. Vincent's Gulf vor Adelaide, Süd Australien, befand. Um 5.45 Uhr wurde der Blackout vom Kapitän angeordnet, nachdem ein Alarmlicht im Maschinenkontrollraum angegangen war.
Notlichter erleuchteten währenddessen die Korridore. Ingenieure untersuchten die Sache und stellten fest, dass es kein ernsthaftes Problem gab, und so wurde die Maschine wieder angefahren, und das Schiff machte gegen 10 Uhr in Adelaide fest. Im März soll es durch den Suez-Kanal und das Mittelmeer zurück nach London gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Boote der Coast Guard und US Navy kollidiert
(06.12.19) Neun Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, als ein 38-Fuß-Boot der US Coast Guard und eines der US Navy am 4.12. in der Womens Bay, südlich von Kodiak, gegen 19:30 Uhr kollidierten. Sechs Verletzte waren auf dem Boot der Coast Guard, die anderen drei auf dem Marineboot, zu beklagen. Sie wurden alle vom Kodiak Fire Department ins Krankenhaus gebracht.
Der Schwerverletzte kam in der Nacht nach Anchorage. Er war in stabiler Verfassung. Die Verletzten vom Coast Guard-Boot wurden inzwischen alle aus dem Krankenhaus entlassen. Beide Fahrzeuge wurden nun in Kodiak untersucht. Das Coast Guard-Boot hatte sich auf dem Rückmarsch von einer Trainingsfahrt befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der Blue Star mit manchem Fragezeichen
(06.12.19) Der Bergungsplan für den seit dem 22.11. bei El Ferrol gestrandeten, maltesischen Tanker 'Blue Star', 7386 BRZ (IMO: 9527764), der von SMIT Salvage entwickelt wurde, ist nicht ohne Risiken. Mindestens 350 Tonnen Zugkraft der beiden Schlepper 'Union Princess' und 'Boka Pegasus' werden vonnöten sein, um zu versuchen, das Schiff von den Felsen zu bekommen. Dabei brauchen sie die Unterstützung der Kräfte der Natur durch eine bei Vollmond höher auflaufende Tide und möglichst starken Seegang.
Stürmische See könnte aber im Gegenzug dazu führen, dass der Rumpf weiter beschädigt und die Auftriebsfähigkeit beeinträchtigt wird. Derzeit sind 14 der 18 Ballasttanks geflutet. Außerdem wurde der Ölabfalltank beschädigt. 11 der Tanks wurden am 26.11. aufgerissen, vier Tage nach der Strandung. Vier weitere erlitten am 28.11. bei stürmischer See Schäden.
Auch die Felsen bereiteten den Bergern Kummer. Es könnte sein, dass der Rumpf zerbricht, wenn er über den Grund gezogen wird. Da der Maschinenraum intakt blieb, wurden hier Tauchpumpen installiert, da es unabdingbar war, ihn funktionstüchtig zu erhalten, um das Schiff lenzen zu können. Die Ladetanks oberhalb des Dippelrumpfs wurden abgedichtet, um weiteren Auftrieb zu gewährleisten, falls die Außenhülle weiteren Schaden nimmt.
Das Wasser in den Ballasttanks soll mit Druckluft kurz vor Bergungsstart herausgepresst werden, wenn die beiden Schlepper bereits an zwei verstärkten Punkten Am Heck festgemacht haben. Die Vorbereitungsdauer wurde auf eine Woche geschätzt, sodass keinerlei Bergungsaktionen vor dem 10.12. überhaupt zeitlich denkbar sind.
Es können jedoch ständig neue Herausforderungen auftreten, denen zu begegnen wäre durch Änderungen im geplanten Bergungsablauf, die dann wiederum neu zu genehmigen wären. Auch zu schlechtes Wetter könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Zudem war noch nicht sichergestellt, dass alle notwendige Ausrüstung auch von Dritten rechtzeitig vor Ort eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


05.12.2019

'Karapiperis 18' schleppt 'New Leo'
'Karapiperis 18' schleppt 'New Leo'
(Bild: Megatugs) Großbild klick!
Skyros: Frachterunglück in der Ägäis
(05.12.19) Dramatisch verlief die Rettungsaktion für die Crew des am 4.12. um 4.10 Uhr in Seenot geratenen, liberianischen Frachters 'New Leo', auf dem während der Fahrt von Elevsis nach Gemlik infolge eines Maschinenausfalls 30 Meilen ostnordöstlich von Skyros im Nordweststurm von 8-9 Beaufort die Stahlladung nach Steuerbord übergegangen war. Die 14-köpfige ukrainische Crew funkte einen Notruf, und zwei Super Puma-Helikopters der griechischen Air Force stiegen vom Chios Airport und bei der 130 Battlefield Brigade auf der/Lemnos Air Base. Die Coast Guard schickte ebenso ein Boot wie die griechische Marine, und fünf weitere Schiffe und ein Marinehubschrauber nahmen ebenfalls Kurs auf die Position 39 03 24 N, 25 20 30 E.
Die Crew des Havaristen, der in den meterhohen Wellen heftig überholte, hatte sich auf dem Achterschiff versammelt. Sie hatte inzwischen auch eine Rettungsinsel klargemacht. Neun Mann wurden direkt vom Frachterdeck auf die Hubschrauber gezogen. Die fünf übrigen konnten aus der Rettungsinsel abgeborgen werden.
Alle Schiffbrüchigen wurden nach Skyros geflogen und dort medizinisch betreut. Zwei hatten Verletzungen erlitten und wurden auf dem Luftweg zur weiteren Behandlung nach Athen gebracht. Der Frachter trieb mit 30 Grad Schlagseite im aufgewühlten Meer.
In der Türkei stieg ein Agusta Bell-Helikopter auf und versuchte, das zwischen Skyros und Lesbos driftenden Schiff zu erreichen. Zwei 2000-5 Mirage-Düsenflugzeuge der griechischen Luftwaffe, die in der Nähe Trainingsflüge absolvierten, machten sich zur Intervention bereit. Doch wegen des schlechten Wetters erreichte der Hubschrauber den Frachter ohnehin nicht und kehrte unverrichteter Dinge zu seiner Base zurück.
Stattdessen lief am 4.12. der Schlepper 'Karapiperis 18' (MMSI: 23988200) aus Mykonos aus und folgte der 'Pantokrator' (IMO: 9376880) die bereits am 4.12. um 9.30 Uhr aus Piräus ausgelaufen war. Am frühen Morgen des 5.12. erreichte er die westlich von Lesbos treibende 'New Leo', und um 7.50 Uhr gelang es Bergern von Megatugs, an Bord des verlassenen Frachters zu gehen und eine Schleppverbindung herzustellen. Dann nahm der Schleppzug Kurs auf Piräus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Getxo abgeschleppt
(05.12.19) Am Morgen des 4.12. bekam der 17 Meter lange, spanische Kutter 'Beti Gure Iskander' (IMO: 8545733), der sich mit einer dreiköpfigen Crew an Bord vor Bilbao befand, sein Netz in den Propeller und wurde manövrierunfähig. Auf seinen Notruf hin kam das SAR-Boot 'Salvamar Alcyone' von Salvamento Marítimo zu Hilfe und schleppte ihn nach Santurtzi ein. Um 11 Uhr machte er dort beim Astilleros Zamakona Shipyard fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Irmãos do Mar' auf dem Strand von Aguda
'Irmãos do Mar' auf dem Strand von Aguda
(Bild: Salvamento Aguda) Großbild klick!
Kutter kenterte vor Aguda
(05.12.19) Am Morgen des 4.12. kenterte der portugiesische Kutter 'Irmãos do Mar' vor dem Strand von Aguda in Vila Nova de Gaia rund 250 Meter vom Ufer entfernt. Die beiden 50 und 58 Jahre alten Fische, die gegen acht Uhr in See gestochen waren, wurden von einer großen Welle überrascht. Um 8.30 Uhr wurde das Comando Distrital de Operações de Socorro in Porto alarmiert.
Einer der beiden Männer wurde von einem Kutter, der sich in der Nähe befand, an Bord gezogen und mit leichten Verletzungen ins Santos Silva Hospital in Vila Nova gebracht. Der zweite konnte nur noch tot geborgen werden. Im Einsatz waren auch die Freiwillige Feuerwehr Aguda, die Polizei und INEM. Das in Douro beheimatete Boot trieb unterdessen kieloben auf den Strand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Geschützturm der SMS 'Scharnhorst'
Geschützturm der SMS 'Scharnhorst'
(Bild: Makthorpe) Großbild klick!
Wrack der Scharnhorst vor Port Stanley entdeckt
(05.12.19) Der Falklands Maritime Heritage Trust gab bekannt, dass am 4.12. das Wrack von SMS 'Scharnhorst', das Flaggschiff von Admiral Maximilian Graf von Spee, vor den Falkland-Inseln lokalisiert wurde. Es sank am 8.12.1914 im Gefecht mit den Briten. Die Suche begann im Dezember 2014, war aber zunächst erfolglos.
Mit besserer Ausrüstung wurde sie fünf Jahre später wiederaufgenommen. Die 'Seabed Constructor' war mit AUVs unterwegs und erforschte ein Gebiet von 4,500 Quadratkilometern Meeresgrund mit Sidescan-Sonar und einem Multibeam-Echosounder. Am dritten Tag der Suche wurde die 'Scharnhorst' 98 Meilen südlich ovn Port Stanley in 1.610 Metern Wassertiefe gefunden.
Die Schlacht bei den Falkland Inseln folgte der Schlacht von Coronel vor Chile im November 1914, die Graf von Spee gewonnen hatte und bei der 1.600 britische Seeleute starben. Einen Monat später aber trug die Royal Navy unter Vize-Admiral Doveton Sturdee den Sieg davon.
Geschützturm der SMS 'Scharnhorst' 2019
Geschützturm der SMS 'Scharnhorst' 2019
(Bild: Falklands Maritime Heritage Trust) Großbild klick!
Das gesamte Geschwader, bestehend aus der 'Scharnhorst', 'Gneisenau', 'Nürnberg' und 'Leipzig', wurde vernichtet. Damit endete der Handelskrieg deutscher Kriegsschiffe faktisch. Die 1905 in Hamburg erbaute 'Scharnhorst' sank als erstes nach schweren Treffern durch HMS 'Invincible' und HMS 'Inflexible'. Insgesamt starben 2,200 deutsche Seeleute, auch Graf von Spee und seine zwei Söhne waren unter den Opfern.
Der Falkland Maritime Heritage Trust will die Wrackposition nun gesetzlich schützen. Das Team auf der 'Seabed Constructor' vollzog nach dem Fund einen Erinnerungsakt an alle Toten der Schlacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flussfahrgastschiff 'Sir Winston'
Flussfahrgastschiff 'Sir Winston'
(Bild: KNRM) Großbild klick!
Fahrgastschiff mit Wassereinbruch auf Ketelmeer/Holland
(05.12.19) Die KNRM in Urk und die Feuerwehr wurden alarmiert, nachdem es auf dem holländischen Flussfahrgastschiff 'Sir Winston' (MMSI: 244650029) zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum auf dem Ketelmeer nahe Schokkerhaven im Nordostpolder gekommen war. Glücklicherweise war das Leck im Maschinenraum aber nicht allzu groß. Eine Bergungsfirma half dabei, das Wasser zu lenzen.
Die Feuerwehr musste am Ende nicht mehr selbst eingreifen. Das Schiff hatte keine Fahrgäste an Bord zum Zeitpunkt der Havarie, die zweiköpfige Crew blieb unversehrt. Die 'Sir Winston' wurde 1945 bei Ferguson in Glasgow für die Royal Navy erbaut und stand bis 1962 in britischen Diensten.
Danach wurde sie in Vlaardingen zum Fahrgastschiff umgebaut und ging seither durch die Hände mehrerer holländischer Reedereien. Sie hat eine Länge von 67,42 Metern, eine Breite von 7,00 Metern, einen Tiefgang von 1,59 Metern und kann 73 Passagiere befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff kollidierte mit Brückenpfeiler auf der Waal
(05.12.19) Das deutsche Tankmotorschiff 'Synthese 21', 1692 tdw (MMSI: 211493390), kollidierte in der Nacht zum 5.12. auf der Waal bei Zaltbommel in Gelderland mit einem Pfeiler der über den Fluss führenden Eisenbahnbrücke. Der Eisenbahnverkehr zwischen Utrecht und Den Bosch und die Autobahn A2 wurden gesperrt, ebenso der Fluss für die Schifffahrt, bis Schadenuntersuchungen durchgeführt waren.
Die Havarie ereignete sich bei dichtem Nebel. Nach mehreren Stunden konnten die wichtigen landseitigen Verkehrswege wieder freigegeben werden. Die Ladung Kaliumhydroxin, ein Gefahrgut, das der Tanker transportierte, sollte im Tagesverlauf auf ein anderes Schiff geleichtert werden.
Der Havarist lag inzwischen von dem holländischen Binnenschiff 'Jacobus' (MMSI: 244650495) stabilisiert unter der Martinus Nijhoff-Brücke, über die der Autoverkehr führt. Er war beschädigt, verlor aber keine Ladung. Die Patroullienboote 'RWS 42' und 'RWS 77' von Rijkswaterstaat sicherten die Unfallstelle ab.
Nach Tagesanbruch begann Bahnbetreiber ProRail mit eingehenderen Untersuchungen des Pfeilers, gegen den das Schiff gelaufen war. Der zähe Nebel verkomplizierte die Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden auf Bulkcarrier
(05.12.19) Auf dem kanadischen Bulkcarrier 'Oakglen', 22734 BRZ (IMO: 7901148), kam es am 2.12. zum Ausfall einer Kühlwasserpumpe der Hauptmaschine. Das Schiff befand sich rund 3,5 Meilen östlich von Grandes-Bergeronnes, Quebec. Die Crew führte Reparaturen durch, und das Schiff setzte anschließend seine Fahrt von Havre St. Pierre nach Sorel fort, wo es am 3.12. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Blackout
(05.12.19) Auf der kanadischen Fähre 'Lomer Gouin', 1741 BRZ (IMO: 7109221), kam es zu einem Maschinen-Blackout, als er am 3.12. den Anleger in Quebec verlassen wollte. Nachdem die Bordenergie wiederhergestellt war, konnte das Schiff seinen Dienst auf dem St. Lawrence-River zwischen Lévis und Quebec wiederaufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Kristiansund/Norwegen gestrandet
(05.12.19) Am Abend des 4.12. kam es auf dem norwegischen Frachter 'Tornado', 712 BRZ (IMO: 7042291), zu einem Maschinenausfall in Talgsjøen, und er trieb in stürmischer See vor Kristiansund auf Grund. Das NSSR-Rettungsboot 'Erik Bye' wurde zur Assistenz gerufen und konnte ihn um 21.15 Uhr wieder flottmachen. Danach wurde der Havarist nach Husøya in Kristiansund abgeschleppt. Er war mit einer Ladung Sand an Bord von Kyrksæterøra gekommen, als der Maschinenschaden auftrat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Barra havariert
(05.12.19) Auf dem 15 Meter langen, irischen Kutter 'Sean Og 2' (MMSI: 250003653) brach am 4.12. um 00.35 Uhr auf Position 56 52 00.0 N, 008 02 00.0 W, rund 18 Meilen westlich von Barra, der Propellerschaft. Die dreiköpfige Crew des manövrierunfähigen Havaristen setzte einen Notruf an die Stornoway Coastguard ab. Diese alarmierte die RNLI in Barra, deren Rettungsboot den Kutter auf den Haken nahm und am Morgen nach Castleway Harbour einschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Papenburger Reederei vor Lizard Point abgeschleppt
(05.12.19) Der liberianische Containerfrachter 'Karkloe', 4220 gt IMO:9518995), wurde auf der Fahrt von Södertalie nach Nouadhibou rund 40 Meilen südsüdöstlich von Lizard Point am 4.12. gegen 20.10 Uhr manövrierunfähig wegen eines Problems mit dem Pitchantrieb. Er trieb zunächst mit 0,85 Knoten bei nordnordwestlichen Winden in der See, während die Crew versuchte, den Schaden zu beheben und auf Instruktionen des Eigners, der Schulte & Bruns Chartering GmbH & Co. KG in Papenburg, wartete.
Am 5.12. gegen drei Uhr wurde der Havarist dann von dem Schlepper 'TSM Kermor' (IMO: 9712412) auf den Haken genommen. Er sollte nun nach Brest gezogen und dort repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hemiksem/Holland: Feuer in der Werft
(05.12.2019) Am Abend des 4.12. brach auf einem Binnenschiff, das in Hemiksem an der Schelde bei einer Werft aufgeslippt, ein Feuer aus. Mehrere Löschzüge und Tankfahrzeuge waren vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Eine Person wurde wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ambulant behandelt.
Auf dem Schiff hatte Isolationsmaterial Feuer gefangen. Wegen zeitweiligen Mangels an Löschwasser wurden weitere Einheiten nachalarmiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter mit 17 Mann vor China gekentert
(05.12.19) Vor der chinesischen Fujian-Provinz kenterte am 5.12. um 6.45 Uhr ein Kutter mit einer 17-köpfigen Crew nahe der Gulei Halbinsel von Zhangzhou City. Bis neun Uhr konnten 13 Mann der Crew gerettet werden, vier wurden noch vermisst. Das Wrack trieb kieloben in der See. Die Fujian Maritime Safety Administration leitete eine SAR-Operation mit mehreren Helikoptern und Schiffen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Öl muss aus gesunkenen Kuttern beseitigt werden
(05.12.19) Am 4.12. waren Taucher dabei, Öl aus den Wracks der beiden Kutter 'Triton II' und 'Iris Marie' zu beseitigen, die am frühen Morgen des 3.12. auf den Grund des St. Johns River in Jacksonville gesunken waren. Um drei Uhr war auf der 40 Fuß langen 'Iris Marie' ein Feuer ausgebrochen, das den Kutter binnen 10 Minuten komplett erfasste.
Versuche, ihn noch loszuwerfen, um die 69 Fuß lange 'Triton II' an der Pier der Safe Harbor Marina beim Safe Harbor Seafood Market & Restaurant an der Ocean Street vor demselben Schicksal zu bewahren, schlugen fehl, weil der Wind ihn wieder zurückdrückte. Die Feuerwehr war stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt, ehe die 'Iris Marie' bei Sonnenaufgang sank gefolgt von der 'Triton' gegen acht Uhr.
An der Untergangsstelle, wo noch Ausleger aus dem Wasser ragten, legte die Coast Guard Ölsperren aus. Bislang geriet kein Treibstoff aus diesen heraus. Joe Floyd, der Eigner der 'Iris Marie', vermutete, der Brand entstand in der Abgasleitung des Generators, der nach außen führte. Der Maschinenraum war leicht entflammbar, weil er komplett aus Holz konstruiert war.
Die Flammen erfassten dann die aus Fiberglas gefertigte 'Triton II', für die es ebenfalls keine Rettung gab. Es gibt für Fiberglas-Schiffe auch keine Versicherung. Deshalb öffnete die Coast Guard einen Fonds, um die Reinigungsarbeiten umgehend veranlassen zu können. Wann die Wracks geborgen werden, stand noch nicht fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Buckie
(05.12.19) In Buckie sank in der Nacht zum 1.12. ein Kutter an seinem Liegeplatz. Am Morgen ragten nur noch Antennen, Radar und einige Teile der Ausrüstung aus dem Wasser. Ölsperren wurden vom Moray Council vorsorglich um das Wrack ausgelegt.
Die Bergung erfolgt in Verantwortlichkeit des Eigners. Die Ursache des Untergangs war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungspanne: Hebeketten rissen Löcher in Rumpf ausgebrannten Trawlers
(05.12.19) Die Bergung des russischen Trawlers 'Bukhta Naezdnik', 1899 BRZ (IMO: 8913253), in Tromsö kann nicht mehr wie geplant durchgeführt werden. Eigentlich sollte das Wrack erst ein Stück vom Kai entfernt, dann ausgepumpt und anschließend zurück an seinen Liegeplatz gebracht werden, um dort auf den Abtransport nach Bergen vorbereitet zu werden. Doch beim Anheben des durch das Feuer offenbar geschwächten Rumpfes rissen die Hebeketten des Schwimmkrans 'Gulliver' Löcher in diesen hinein.
Deshalb war das Schiff nicht mehr schwimmfähig zu machen. Es hing weiterhin in den Ketten des Krans, um über Wasser zu bleiben. Nun sollte der Abtransport auf einer Barge erfolgen, auf den es abgesetzt wird. Allerdings muss dafür nun zunächst eine hinreichend großes Fahrzeug in der Nähe gefunden und herangeführt werden. Der Bergungsplan ist entsprechend nicht mehr einzuhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.12.2019

Kutter in Brand geschossen
Kutter in Brand geschossen
(Bild: US Navy) Großbild klick!
Küstenkampfschiff versenkt aufgegebenen Kutter
(04.12.19) Das U.S. Naval Forces Southern Command bestätigte, dass die USS 'Detroit (LCS 7)' am 23.11. einen aufgegebenen Kutter, der verlassen im westlichen Atlantik trieb, versenkt hat. Das verlassene Fahrzeug stellte eine Gefahr für die Schifffahrt dar. Der Havarist wurde in Brand geschossen und ging schließlich unter.
Das Küstenkampfschiff, das zur Freedom-Klasse, der neuesten der US-Marine gehört, war in den Gebieten der Karibik, Zentral- und Lateinamerika eingesetzt und unterstützte die Drogenpatroullien der Joint Interagency Task Force South. Neben der Überwasser-Kriegsführung ist es zur Minenräumung, U-Bootsbekämpfung, Schifffahrtsüberwachung und -absicherung, Pirateriebekämpfung und für humanitäre Missionen nutzbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Skyros: Frachter im Mittelmeer im Sturm aufgegeben
(04.12.19) Am Morgen des 4.12. erlitt der unter Liberia-Flagge laufende Frachter 'New Leo', 3893 BRZ (IMO: 9113044), mit einer 14-köpfigen ukrainischen Crew an Bord Maschinenausfall zwischen Lesbos und Skyros. Er war am 3.12. aus Elevsis ausgelaufen und sollte am 5.12. Gemlik erreichen. Nachdem das Schiff in den Wellen querschlug, ging die Ladung aus Stahl über und es entwickelte 30 Grad Schlagseite.
Die ukrainische Crew wollte den Havaristen deshalb aufgeben. Zwei Helikopter und zwei Schiffe kamen ihr zu Hilfe, ebenso wie die griechische Coastguard und Marine. Es gelang, bis 11 Uhr alle Schiffbrüchigen mithilfe der Super-Puma-Hubschrauber abzubergen.
Neun wurden direkt vom Schiff aufgewinscht, weitere fünf aus einem Rettungsboot geholt. Sie wurden in Skyros abgesetzt. Zwei kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus und sollten voraussichtlich per Hubschrauber nach Athen weitertransportiert werden.
Das verlassene Schiff drohte derweil vor Sigri in der stürmischen See zu sinken. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 Stundenkilometer von bis zu acht Beaufort Stärke.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autotransporter 'RCC Passion'
Autotransporter 'RCC Passion'
(Bild: Premar Atlantique) Großbild klick!
Autofrachter erreicht nach Feuer den Hafen von Brest
(04.12.19) Am 3.12. um 17.10 Uhr traf der unter Bahamas-Flagge laufende Autotransporter 'RCC Passion' 36834 BRZ (IMO: 9453107), in Brest ein und machte am Reparaturplatz QR 1 des Damen Shiprepair Yard fest. Hier sollten nun der Maschinenraum, der stark verraucht worden war, gereinigt, die Untersuchungen zur Brandursache und die notwendigen Reparaturen durchgeführt werden. Der Frachter wurde von dem Notfallschlepper 'Abeille Bourbon' bis zum Hafen eskortiert, nachdem es gegen ein Uhr gelungen war, die Maschinen wieder zu starten und mit acht Knoten Fahrt auf die französische Küste zuzuhalten.
Am Abend des 2.12. war im Maschinenraum 40 Meilen westlich von Ouessant ein Feuer ausgebrochen. Daraufhin wurde ein Erkundungs- und Interventionsteam der französische Marine an Bord abgesetzt, das bis zum Festmachen in Brest an Bord blieb. Außerdem waren die 19-köpfige Crew und eine Ladung von 2,195 Fahrzeugen an Bord. Wie lange das Schiff, das von Le Havre nach Fort-de-France unterwegs gewesen war, nun in Brest bleiben wird, war noch unklar.
Der Frachter entstand 2011 beim Hyundai Mipo Dockyard in Südkorea als 'Glovis Passion' Er ist, 168 Meter lang, 13,26 Meter breit und kann bis zu 3,700 Autos befördern. Die Man B & W Hauptmaschine hat eine Leistung von 11,620 kW, die eine Geschwindigkeit von bis zu 19,6 Knoten erzeugt. Eigner ist die Douglas Car Carriers Ltd, Isle of Man, das Management obliegt dem Stanco Ship Management.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 'Triton II' gesunken
Kutter 'Triton II' gesunken
(Bild: ) Großbild klick!
Zwei Kutter in Jacksonville gesunken
(04.12.19) Die beiden Kutter 'Triton II' aus St. Augustine und die 'Iris Marie', die am Morgen des 3.12 in Jacksonville nahe der Ocean Street in Brand geraten waren, sind inzwischen gesunken. Das Feuer wurde gegen vier Uhr unter Kontrolle gebracht, letzte Brandnester waren um 6:30 Uhr vom Jacksonville Fire and Rescue Department gelöscht, doch nach Tagesanbruch ragten nur noch die Masten und Ausleger an der Pier in Mayport aus dem Wasser. Einige Personen wurden auf Rauchgasvergiftung hin untersucht, aber niemand musste ins Krankenhaus.
Auch Einheiten der Naval Station Mayport sowie die Coast Guard waren vor Ort und überwachten den Brandort in Hinblick auf mögliche Umweltschäden. Ölsperren wurden um die Wracks ausgelegt. Taucher dichteten die Treibstoffventile ab.
'Iris Marie' im Vollbrand
'Iris Marie' im Vollbrand
(Bild: Jacksonville Fire Department) Großbild klick!
Joe Floyd, der Eigner der 'Iris Marie', hatte sein Schiff erst vor einer Woche gekauft und die notwendigen Instandsetzungsarbeiten noch nicht einmal abgeschlossen, als es ein Raub der Flammen wurde. Das Feuer war auf seinem Kutter ausgebrochen und hatte dann auf den Nachbarlieger übergegriffen. Beide Schiffe waren nicht versichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker hatte Ruderanlagenproblem
(04.12.19) Am 1.1.2 kam es auf dem kanadischen Tanker 'Maria Desgagnes', 8848 BRZ (IMO: 9163752), der am 30.11. aus Port Huron nach Thunder Bay gekommen war, zum Ausfall einer Pumpe zum Betrieb der Ruderanlage. Das Schiff warf um 10.45 Uhr auf Position 48 23 25.0 N, 089 02 12.0 W zunächst Anker. Um 17.40 Uhr machte es im Hafen fest und verblieb aktuell dort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Getriebeschaden auf der Nordsee
(04.12.19) Am 2.12. kam es auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker 'Turmoil', 29419 BRZ (IMO: 9479838), der auf der Fahrt von New York nach Skaw war, zu einem Getriebeschaden. Schadhafte Teile mussten am 2.12. um 7.35 Uhr auf Position 57° 16.18' N 11° 03.24' W ausgetauscht werden. Danach kontaktierte das Schiff die Stornoway Coastguard, um den erfolgreichen Abschluss der Reparatur zu melden. Um 10.35 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 5.12. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter manövrierunfähig in Montreal
(04.12.19) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter 'MSC Brianna', 60200 BRZ (IMO: 9103685), wurde am 28.11. auf Position 45 34 21.3N, 073 30 44.6W in Montreal on manövrierunfähig. Das Schiff machte um 11.20 Uhr im Hafen fest. Am 3.12. um 17.45 Uhr verließ es ihn wieder und sollte am 12.12. in Liverpool eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme bei Montreal
(04.12.19) Auf dem unter Zypern-Flagge laufenden Bulkcarrier 'Mandarin', 18311 BRZ (IMO: 9239812), kam es am 29.11. zu Problemen mit der Hauptmaschine auf Position 46 51 00.0 N, 071 00 00.0 W. Er war um 15 Uhr aus Montreal ausgelaufen. Das Schiff ging vor Anker, die Crew führte eine Reparatur durch, und dann konnte die Fahrt nach Gibraltar weitergehen, wo der Frachter am 9.12. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper hatte Maschinenausfall
(04.12.19) Auf dem kanadischen Schlepper 'Leonard M.', 457 BRZ (IMO: 8519215), fiel am 25.11. um 13.55 Uhr die Steuerbord-Hauptmaschine auf Position 48 19 53.6 N, 069 19 47.3 W rund 3,1 Meilen östlich von Les Escoumins, Quebec, aus. Am 1.12. waren die notwendigen Reparaturen beendet, und um zwei Uhr lief das Schiff aus Grande Anse aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dreifach-Kollision auf der Reede von Bakauheni
(04.12.19) Drei indonesische Fähren kollidierten am 3.12. auf der Reede südlich von Bakauheni in Sumatra. Um 6.30 Uhr ging die 'Amarisa', 9521 BRZ (IMO: 8602074), die auf Position 05° 53.75' N 105° 44.11' E lag, bei starkem Wind und kräftigen Unterwasserströmungen unkontrolliert auf Drift. Sie trieb zunächst auf die 'Nusa Asung', 5730 BRZ (IMO: 7027423) zu, die auf Position '05° 54.53' N 105° 44.30' E lag und stieß gegen deren Backbord-Achterschiff. Hier wurden die Reling und Lüfterhutzen umgedrückt.
Dann driftete sie weiter in Richtung der 'Suki 2', 2052 BRZ (IMO: 9066722). Diese lag am 4 auf Position 05° 54.39' S 105° 44.85' E vor Anker und wurde am Backbordbug erwischt. Nachdem sich die beiden Schiffe wieder getrennt hatten, konnte die 'Amarisa' endlich wieder unter Kontrolle gebracht werden. Die Sachschäden hielten sich insgesamt in Grenzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre fiel aus
(04.12.19) Am 2.12. kam es gegen sechs Uhr zu einem Schaden auf der 42 Meter langen, indonesischen Fähre KMP 'Tongkol' (MMSI: 525019453), weshalb die Überfahrten auf der Route Surabaya (Ujung)-Kamal (Madura) bis auf weiteres ausfielen. Reisende nach Madura warteten zum Teil stundenlang im Hafen von Ujungor und wurden zum Teil von örtlichen Fischern transportiert. Andere nahmen den längeren Weg über die Suramadu Bridge.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alkoholisierter Schiffsführer verursachte Havarie auf Main-Donau-Kanal
(04.12.19) Am 2.12. um 18.30 Uhr kam es auf dem Main-Donau-Kanal bei Riedenburg zu einer Havarie. Um 18.30 Uhr meldete der 37-jährige Schiffsführer eines deutschen Gütermotorschiffes der in Richtung Kelheim unterwegs war, der Wasserschutzpolizei Beilngries, dass es kurz hinter Riedenburg zu einer Beinahe-Kollision mit einem ihm entgegenkommenden, ebenfalls unter deutscher Flagge fahrenden Binnenschiffs gekommen sei. Er musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, und lief dabei gegen Uferbefestigung des rechten Ufers.
Auf Anrufe über den Schiff-Schiff-Funkkanal reagierte der 58-jährige ungarische Schiffsführer des Entgegenkommers sehr aufgebracht. Bei einer anschließenden Kontrolle des Schiffsführers an der Schleuse Riedenburg wurde von den Beamten deutlicher Alkoholgeruch bei ihm wahrgenommen. Es wurden eine Blutentnahme vorgenommen und eine Sicherheitsleistung eingezogen.
Außerdem wurde ihm ein Weiterfahrverbot erteilt, das am 3.12. nach neuerlichem Alkoholtest wieder aufgehoben wurde. Ob die Uferbefestigung Schaden nahm, wurde durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung noch geprüft. Die genaue Schadenshöhe an den beteiligten Schiffen, die beide mit dieser kollidierten, stand noch nicht fest. Gegen den 58-Jährigen wurde ein Verfahren wegen der Gefährdung des Schiffsverkehrs aufgrund von Alkoholeinfluss und wegen schifffahrtsrechtlicher Verstöße eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf russischem Trawler in Båtsfjord
(04.12.19) Am 4.12. um 05.21 Uhr wurde die Polizei von Finnmark alarmiert, nachdem ein Feuer auf dem russischen Trawler 'Galatis', 889 BRZ (IMO: 8826541), ausgebrochen war, der am Neptunkai in Båtsfjord lag. An Bord befanden sich nur drei Mann zum Zeitpunkt des Brandausbruchs, die sich alle unversehrt an Land retten konnten. Die Feuerwehren von Båtsfjord und Tana waren um 06.30 Uhr vor Ort und begannen sofort mit Löscharbeiten.
Dabei wurden sie assistiert vom örtlichen NSSR-Rettungsboot 'Reidar von Koss' sowie Kystverket. Die Einsatzkräfte assistierten der Feuerwehr beim Nachfüllen der Sauerstoffflaschen. Außerdem wurden in der Nähe liegende, andere Schiffe umgelegt, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Um 7.20 Uhr war der Brand gelöscht.
Die 'Galatis' hatte bereits seit dem 5.5. in Båtsfjord gelegen. Eine Wiederholung der Ereignisse wie auf dem gerade im Bergungsprozess befindlichen, russischen Trawler 'Bukhta Naezdnik' in Tromsø konnte in diesem Fall abgewendet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack beim Jade-Weser-Port entdeckt
(04.12.19) Bei der früheren Raffinerie-Löschbrücke am Jade-Weser-Port, in der Nähe der Kardinaltonne Nord WRG, haben Strömungen das Wrack eines alten Frachters freigespült, der vermutlich schon seit Jahrzehnten dort lag. Eine Gefahr für die Schifffahrt lag nicht vor. Das Wrack wurde bei einer routinemäßigen Vermessung auf etwa 11 Metern Wassertiefe entdeckt.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt veröffentlichte am 3.12. vorsichtshalber eine Meldung in den Bekanntmachungen für Seefahrer. Derzeit wurde überlegt, ob das Wrack mit Tauchern näher begutachten werden soll. Derzeit war nichts über das Wrack bekannt. Es lagen lediglich Sonarbilder vor, die auf einen Frachter hindeuteten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker soll kommende Woche geborgen werden
(04.12.19) Die zweite Phase der Bergung des Tankers 'Blue Star', der seit dem 22.11. auf den Felsen von As Mirandas, Ares, liegt, soll zwischen dem 10. und 15.12. stattfinden. Hohe Tidenstände in Verbindung mit Vollmond sollen den Bergern von SMIT Salvage, die mit der Reederei einen Lloyd's Open Form-Kontrakt unterzeichneten, dabei zugutekommen, wenn die Wetterbedingungen mitspielen. Die erste Phase mit dem Entfernen von Öl, Diesel und Schmieröl aus Tanks, Maschinen und Generatoren war nun abgeschlossen.
Der Bürgermeister von Ares (A Coruña), Julio Iglesias, traf sich am 3.12. mit Vertretern von SMIT Salvage und der Ardentia Marine aus Fenes im Rathaus von Aresana. Die Bergungsarbeiten werden durch Salvamento Marítimo und die Regierung unterstützt, wo es vonnöten ist. Die Bergungsoperation muss noch durch die Hafenbehörde von Ferrol-San Cibrao genehmigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief bei Mawbray auf Grund
(04.12.19) Ein 13 Meter langer Muschelkutter lief am 4.12. zwischen Maryport und Silloth im Gebiet von Mawbray auf Grund. Um 4.30 Uhr wurden das RNLI-Boot 'Dorothy May White' aus Workington und die Silloth RNLI alarmiert. Der Versuch, den Havaristen mit der Flut wieder flottzumachen, schlug aber fehl.
Der Skipper blieb an Bord. Mit der nächsten Flut sollte ein weiterer Bergungsanlauf erfolgen. Die ' Dorothy May White' wurde beim ersten Versuch leicht beschädigt und lief um 7.30 Uhr nach Workington ein. Um 15 Uhr wollte es wieder am Havaristen zurücksein.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.12.2019

Unbekanntes Wrack
Unbekanntes Wrack
(Bild: Kim McDaniel) Großbild klick!
Stranderosion legte altes Wrack frei
(03.12.19) Auf dem Lake Michigan tauchte bei Muskegon ein bislang unentdecktes Wrack aus dem Sand auf. In der vergangenen Woche legte Erosion durch starke Stürme mit hohem Seegang die Reste frei. Die Anwohnerin Kim McDaniel entdeckte den kieloben liegenden Holzrumpf südlich von Muskegons Kruse Park am 28.11. Es könnte sich bei dem Fund um eine Barge zum Transport von Gütern entlang der Küste handeln.
Das Wrack ist 88 Fuß lang und 22 Fuß breit. Möglicherweise handelte es sich um ein Gefährt vom Ende des 19. Jahrhunderts, das 1936 bei der Verschiffung eines Dampfkrans nach Wassereinbruch sank. Der Kran wurde vor acht Jahren gefunden, und das Wrack, das jetzt auftauchte, liegt in einer direkten Verlängerung der Linie von dessen Position zur Küste.
Der Kran ist heute ein Tauchsport und Teil des Schutzgebiets von West Michigan. Das West Michigan Underwater Preserve erstreckt sich südlich von Ludington bis zum Big Sable Lighthouse in Ludington und hat 13 Wracks sowie zwei archäologische Stätten.Gary Passon und John Hanson des West Michigan Underwater Preserve (WMUP) vermaßen das Holzwrack am 30.11. Ein Team der Coast Guard Station Grand Haven wollte sich das Schiff in den kommenden Tagen näher ansehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der 'Schwimmenden Werkstätte'
Wrack der 'Schwimmenden Werkstätte'
(Bild: Dominik Schreiber) Großbild klick!
Gesunkenes Werkstattschiff beschäftigt Linzer Gemeinderat
(03.12.19) Seit fast zehn Jahren beschäftigt ein in der Donau halb versunkenes Werkstattschiff den Gemeinderat in Linz. Ursprünglich sollte es ein schwimmendes Lokal werden, doch die 'Schwimmende Werkstätte' sank im Dezember 2010 an ihrem Liegeplatz, nachdem Ufersteine Löcher in die Bordwand gedrückt hatten. Von dem finanziell angeschlagenen Besitzer ist keine Aktion zu erwarten.
Die Kosten wurden mit 600.000 Euro veranschlagt. In der Gemeinderatssitzung am 5.12. soll eine Resolution an das Unternehmen Linz AG beschlossen werden, damit das Wrack so bald wie möglich geborgen werden kann. Diese sagt, es gäbe einen rechtskräftigen behördlichen Auftrag zur Bergung an den Eigner und sei in das Vorgehen nicht mehr involviert. Dass von dem Schiff eine Umweltgefahr ausgehe, wies das Unternehmen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Cavus Limani behoben
(03.12.19) Auf dem unter Togo-Flagge laufenden Frachter 'Zamzam', 2729 BRZ (IMO: 8410299), der auf der Fahrt von Antalya nach Port Said war, kam es am 1.12. um 18 Uhr zu einem Maschinenproblem. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft die Reede der Adrasan-Bucht und warf auf Position 36° 18.24' N 030° 29.18' E Anker. Danach machte sich die Crew an die notwendigen Reparaturen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutteryacht im Schlepp der KMRM
Kutteryacht im Schlepp der KMRM
(Bild: KNRM) Großbild klick!
50. Einsatz der Seenotretter in Elburg/Holland 2019 galt deutscher Kutteryacht
(03.12.10) Am 1.12. wurde die KNRM-Station Elburg alarmiert, nachdem in dichtem Nebel am Nachmittag direkt gegenüber der Einfahrt zum Bremerberger Hafen eine elf Meter lange Kutteryacht direkt neben dem Zufahrtskanal vom Kurs abgekommen und auf Grund gelaufen war. Die vierköpfige deutsche Crew setzte einen Notruf ab.
Das Rettungsboot 'Evert Floor' lief sofort aus und schleppte das mit leichter Schlagseite am Fahrwasserrand liegende Schiff wieder frei. Es konnte anschließend ohne weitere Assistenz die Fahrt fortsetzen. Bei der Aktion handelte es sich um den 50. Einsatz der KNRM-Station Elburg in diesem Jahr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeiten auf der 'Blue Star'
Arbeiten auf der 'Blue Star'
(Bild: Salvamento Maritimo) Großbild klick!
A Coruña: Panne beim Leichtern der Blue Star - Abpumpen dennoch erfolgreich abgeschlossen
(03.12.19) Beim Leichtern der Tanks des bei A Coruña gestrandeten Tankers 'Blue Star' kam es am 2.12. gegen 11 Uhr zu einer Panne. Auch der dritte Tag der Arbeiten verlief bis dahin ruhig, doch dann kam es zum Bruch in einer Leitung, durch die das Öl zu den Tanklastern auf der Klippenspitze geleitet wurde. Der Unfall ereignete sich, als noch rund 20 Tonnen Diesel-Öl-Gemisch an Bord des Tankers waren.
Sofort aktivierte sich der automatische Schließmechanismus auf dem Deck, dennoch lief eine geringe Menge Gemisch in die See. Sofort wurden Teams von Salvamento Marítimo und das in der Nähe in Bereitschaft liegende Ölbekämpfungsschiff 'Don Inda', das SAR-Schiff 'Salvamar Betelgeuse' und der Schlepper 'Ría de Vigo' mobilisiert. Der Hubschrauber Pesca 1 aus Xunta überwachte die Drift der Ölflecken.
Ölabsorbierende Schläuche wurden an der betroffenen Steuerbordseite des Tankers ausgebracht. Dann schlängelten die Einheiten einen zweiten Ölfleck von rund vier Quadratmeter Umfang in der Nähe des Schiffs ein und reinigten die kontaminierte Fläche. Nachdem die Ölbekämpfung abgeschlossen war, ging das Abpumpen des Bunkers weiter.
Es konnte um 17.30 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. Bereits am Wochenende waren 80 der 105 Tonnen Kraftstoff geleichtert worden. Je zäher die Restölmenge war, desto öfter verstopften allerdings die Schläuche. Schließlich waren 110 Tonnen Diesel und Öl sowie 14 Tonnen sonstige ölhaltige Stoffe von Bord geholt.
Sie wurden zum Ingaroil-Werk im Industriegebiet As Somozas abtransportiert, sodass es nun keine Gefahr von Ölverschmutzungen mehr gab. Nach dem Ende dieser Arbeiten war die nächste Aufgabe von SMIT Salvage nun, einen Plan zur Bergung des Tankers zur Genehmigung vorzulegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ging wegen Wasser im Treibstoff auf Drift
(03.12.19) Auf dem schwedischen Tanker 'Astral', 7636 BRZ (IMO: 9371878), der auf der Fahrt von Plymouth nach Amsterdam war, kam es am 2.12. um 8.20 Uhr zu Maschinenproblemen auf Position 49 54 43.8 N, 002 57 10.8 W. Offenbar war Wasser in den Treibstoff gelangt. Bei vier bis fünf Beaufort Wind trieb der Havarist zeitweilig in der See, bis die Drift gestoppt wurde. Er war unbeladen und hatte eine 13-köpfige Crew an Bord. Es wurden erfolgreich Reparaturarbeiten durchgeführt, doch es dauerte noch weitere sechs bis sieben Stunden, um Kraftstoff und Wasser wieder voneinander zu trennen. Gegen 17.10 Uhr nahm der Tanker wieder Fahrt auf und sollte den Zielhafen am 4.12. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Altes Weltkriegswrack könnte Kutter zur tödlichen Falle geworden sein
(03.12.19) Dem Urker Kutter 'Lummetje - UK-165', 48 BRZ (IMO: 8432613), könnte in der vergangenen Woche ein altes Wrack zum Verhängnis geworden sein. Die Gewässer rund um die Sandbank De Razende Bol sind sehr tückisch wegen zahlreicher Wrackreste ringsherum. Durch die Tidenströmungen kann ein eigentlich unter dem Sand verborgener Mast oder ein anderes Trümmerteil plötzlich freigelegt werden und eine Gefährdung darstellen.
Die letzten AIS-Daten des Kutters deuten auf einen solchen Ablauf hin: Das Schiff bewegte sich an einer Position mehrfach hin und her, was auf einen Netzhaker hindeutet. Das Fangnetz könnte an einem Wrackstück hängengeblieben sein, und die Crew versuchte, den gefangenen Kutter durch Maschinenmanöver wieder zu befreien.
Plötzlich aber wurde aus der Positionsangabe ein Kreuz, als die Übermittlung stoppte in dem Moment, als der Kutter unter Wasser gezogen wurde. Durch die Strömungen und den Seegang können solche Netzhaker schnell gefährlich werden, weil das Schiff einfach umgerissen oder unter Wasser gezogen wird.
Bei der KNRM wurde vermutet, dass es sich bei dem Wrack, das der 'Lummetje' zur tödlichen Falle wurde, um den schwedischen Frachter 'Ruth' handelt. Dieser wurde dort 1942 von Flugzeugen der Royal Air Force bombardiert und versenkt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank in Südchinesischer See
(03.12.19) Das indonesische Kümo 'Citra Hasil' sank am frühen Morgen des 3.12. auf Position 00 20 N 106 20 E in der Südchinesischen See westlich des Ebeling Reef. Die 10-köpfige Crew landete im Wasser. Es gab noch keine Nachricten über eine SAR-Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reederei soll auf Grund gesetzten Bagger untersuchen
(03.12.19) Am 2.12. wurde dem Eigner des indischen Baggerschiffs 'Bhagvati Prem', 7256 BRZ (IMO: 9492115), der Reederei Mercator, eine Woche Zeit gegeben, das Schiff zu untersuchen und eine Schadensinspektion durchzuführen. Der Director General of Shipping verfolgte die Situation. Mercator sagte zu, ein Team zur Untersuchung und Reparatur zu schicken.
Das Schiff war am 28.10. am Surathkal Beach auf Grund gesetzt worden, nachdem es einen Wassereinbruch erlitten hatte. Der New Mangalore Port Trust (NMPT) forderte den Eigner auf, das Schiff zu räumen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Tanker vor Goa soll abgedichtet und freigeschleppt werden
(03.12.19) Die Bergung des indischen Tankers 'Nu-Shi Nalini', 11180 BRZ (IMO: 9619608), scheint langsam voranzugehen. Taucher der holländischen Marine Masters BV haben in den vergangenen Tagen bathymetrische Untersuchungen des Meeresgrunds rund um das Schiff sowie von dessen Rumpf durchgeführt. So kann ein Weg in tieferes Wasser berechnet werden. Das Leck im Maschinenraum soll provisorisch abgedichtet werden.
Danach müssen eingedrungener Sand und Wasser hinausgefördert werden. Die notwendige Ausrüstung wurde in Indien und anderswo angefordert. Der Mormugao Port Trust und die Provinzregierung sollten täglich gebrieft werden.
Das Bergungsteam von Marine Masters war mit 30 Mann vor Ort. Der Plan war, den Tanker nach dem Abdichten freizuschleppen und vor die Küste zu bringen. Dort sollten dann die 2.000 Tonnen Naphtaladung, 50 Tonnen Schweröl und 19 Tonnen Diesel geleichtert werden. Das nach einer Explosion mit nachfolgendem Brand am 13.6.2018 aufgegebene Schiff war am 24.10. bei Dona Paula, Goa, im Sturm auf Grund getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Über 14.000 Schafskadaver müssen aus Wrack vor Midia geholt werden
(03.12.19) Am 2.12. begannen die Arbeiten, die Kadaver von über 14.000 toten Schafen aus dem Wrack des vor Midia gekenterten Tierfrachters 'Queen Hind' zu bergen. Sie wurden durch die Maritime Ports Administration SA Constanta durchgeführt. Ein Schlepper war mit einem Kran vor Ort, um mit Unterstützung von Tauchern die verwesenden Körper aus den Decks zu holen und sie zu einem temporären Lagerplatz im Hafen zu bringen.
Dort sollte eine entsprechend autorisierte Firma sie dann entsorgen. Diese Prozedur wird koordiniert von der Nationalen Veterinär- und Futtersicherheits-Behörde DSVSA in Constanta. Zusätzliche Barrieren wurden um das Wrack ausgelegt. Die Auswirkungen auf die Umwelt sollen so gering wie möglich gehalten werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölleckage im Maschinenraum
(03.12.19) Auf dem norwegischen Autotransporter 'Tamesis', 67140 BRZ (IMO: 9191307), der auf der Reise von Southampton nach Baltimore, USA, war, kam es am 2.12. zu einer Ölleckage im Maschinenraum auf Position 50 24 37.8 N, 001 17 54.0 W. Das Schiff hatte eine 24-köpfige Crew an Bord und war mit 2.518 Autos beladen. Nachdem eine Reparatur durchgeführt worden war, setzte das Schiff die Fahrt fort und sollte den Zielhafen am 11.12. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre in Hongkong nach Rauchentwicklung evakuiert
(03.12.19) Auf der unter Hongkong-Flagge laufenden Fähre 'First Ferry X', 212 BRZ (MMSI:477995032), kam es am 2.12. in den Gewässern von Hongkong zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum. Um 11.40 Uhr, eine halbe Stunde, nachdem das Schiff mit 55 Passagieren und einer fünfköpfigen Crew an Bord von Central nach Mui Wo auf Lantau Island ausgelaufen war, wo es um 11.50 Uhr planmäßig hätte eintreffen sollen, stellte ein Crewmitglied vor Man Kok Tsui fest, dass aus einer der beiden Maschinen des Katamarans Rauch drang.
Er alarmierte sofort den Kapitän, und der Maschinenraum wurde mit Karbondioxid geflutet, bis kein Rauch mehr herauskam. Offene Flammen wurden nicht festgestellt. Das Schiff trieb aber manövrierunfähig in der See.
Rettungsdienste holten die Passagiere von Bord. Zwei Löschboote und ein Polizeiboot kamen zu Hilfe und brachten sie nach Mui Wo, wo sie um 13.10 Uhr unversehrt eintrafen. Um 13.45 Uhr machte sich die Reederei daran, das Schiff zu untersuchen.
Es hatte seine Jahresinspektion im März absolviert. 2010 war die 'First Ferry X' mit 44 Personen an Bord auf dem Weg von Central nach Mui Wo vor Ngan Chau bei Peng Chau bei dichtem Nebel auf Grund gelaufen. Dabei kam es zu zwei Lecks im Bug mit Wassereinbruch in die Kabine. Niemand kam zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weitere Leichen aus gesunkenem Flüchtlingsschiff vor Lampedusa geborgen
(03.12.19) Taucher der italienischen Küstenwache haben am 1.12. rund um das Wrack eines bereits am 23.11. eine Meile vor der Insel Lampedusa gekenterten Flüchtlingsschiffes fünf weitere Leichen geborgen. Sieben Tote, die sich auf einer Tiefe von 40 Meter befanden, waren bereits am 30.11. an Land gebracht worden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer des Unglücks auf 17.
Die Körper von fünf Frauen waren bereits vor einer Woche geborgen worden. Nach weiteren Vermissten wurde noch gesucht. Die Bergungsaktion wurde mit ROVs der italienischen Küstenwache durchgeführt. Koordiniert wurde sie vom sizilianischen Staatsanwalt Salvatore Vella, der die Untersuchung leitete. Das Schiff mit insgesamt 170 Migranten an Bord, das keinen Notruf abgesetzt hatte, sank bei hohem Seegang und stürmischem Wind vor der Insel.
Zwei Kutter kamen zu Hilfe und schlugen Alarm 149 Migranten, darunter 13 Frauen und drei Kinder, konnten lebend gerettet werden. Die Suche nach Überlebenden, die mit Schiffen und Flugzeugen der italienischen Küstenwache durchgeführt wurde, war wegen des Unwetters schwierig. Die Überlebenden wurden in einem Flüchtlingslager auf der Insel untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Noch viel Arbeit am Wrack in Tromsø
(03.12.19) Obwohl die Bergung des russischen Trawlers 'Bukhta Naezdnik', 1899 BRZ (IMO: 8913253), am 3.12. weiter vorankam, wird es noch einige Zeit dauern, bis er den Hafen von Tromsø verlassen kann. In den Tanks des Schiffs befanden sich weiterhin 110 Kubikmeter Diesel sowie Schmieröl und Ammoniak. Deshalb erforderte die Bergung eine stetige Alarmbereitschaft bei den Bergern.
Am 2.12. um 3.30 Uhr hatte der Schwimmkran 'Gulliver' begonnen, das Wrack langsam aufzurichten und aus dem Wasser zu heben. Inzwischen befanden sich große Teile des Schiffs wieder über Wasser unter einer dicken Eiskruste. Die Schlagseite konnte auf wenige Grad reduziert werden.
Sobald die Hebung abgeschlossen ist, wird der Trawler zurück an den Kai transportiert. Hier wird das Wasser ausgepumpt, bis er wieder schwimmfähig ist. Nach derzeitigen Schätzungen würde er aber noch drei Tage lang in den Hebeketten der 'Gulliver' hängen bleiben müssen, ehe dieser Zustand erreicht ist.
Anschließend wird das Wrack zum Abtransport vorbereitet. Voraussichtlich am 13.12. soll dann das Abschleppen zum Verschrotten in Bergen beginnen. Die norwegische Küstenverwaltung überwachte die Arbeiten kontinuierlich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Fermanville in Problemen
(03.12.19) Am 2.12. kam es vor Cherbourg-en-Cotentin auf dem französischen Kutter 'Odessa CH.642081 ', 30 BRZ (MMSI: 228306000), zu einem Maschinenschaden sowie Wassereinbruch auf der Fahrt nach Port-en-Bessin, wo es auf Jakobsmuschelfang gehen sollte. Der Schaden trat vor Kap Levi, Fermanville auf, und die vierköpfige Crew bat das SNSM-Boot 'Cap Levi II' um neun Uhr um Assistenz. Dessen Crew nahm gemeinsam mit dem Eigner des Kutters eine Schadenseinschätzung vor in Hinblick auf die Möglichkeit, einen Hafen mit eigener Kraft zu erreichen.
Da der Wassereinbruch nur geringfügig war und die Maschine noch betriebsfähig, nahm der Havarist mit eigener Kraft und langsamer Fahrt Kurs auf den Hafen von Saint-Vaast-la-Hougue. In Koordination mit dem CROSS Jobourg wurde entschieden, dass die SNS 'Cap Levi II' ihn auf dem Weg sicherheitshalber eskortieren sollte. Um 11 Uhr trafen beide Schiffe dort ein.
Der Kutter ist erst seit kurzem in Cherbourg-en-Cotentin beheimatet, hatte aber bereits mehrfach Probleme. So wurde die Maschine komplett ausgetauscht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter der Rancke-Werft Hamburg wird nach 55 Jahren künstliches Riff
(03.12.19) Der griechische Frachter 'Elpida', 492 BRZ (IMO: 6523224), wird am 6.12. vor Larnaca als künstliches Riff versenkt. Er soll zwei Kilometer vor dem Strand auf Höhe des Palm Beach Hotel zu liegen kommen. Die Aktion wird organsiert von dem Fisheries Department in Kooperation mit der Larnaca Tourism Promotion Company.
Das Projekt wird zu 75% finanziert von der EU und zu 25% von der Republik Zypern durch den European Marine and Fisheries Fund 2014-2020. Die Zeremonie wird um 9.15 Uhr beginnen und öffentlich sein. Tauchen wird aus Sicherheitsgründen an dem Tag nicht gestattet, und Boote müssen sich von der Versenkungsposition fernhalten.
Der Frachter wird sich zu einer Reihe anderer versenkter Schiffe vor der Küste gesellen, die Zypern als Tauchziel attraktivieren sollen. Er traf am 9.10.2017 in Vassiliko ein und wurde seither dort zur Versenkung vorbereitet. Das Schiff wurde 1965 als 'Elbstrom' auf der Rancke Schiffswerft in Hamburg erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutterbrand in Jacksonville
(03.12.19) Am frühen Morgen des 3.12. brach in Jacksonville ein Feuer auf einem Garnelenkutter aus. Der Brand griff auf einen daneben vertäuten Kutter über. Die Jacksonville Fire & Rescue Crews war bei dem Feuer neben dem Safe Harbor Seafood Market & Restaurant an der Ocean Street im Einsatz. Sie konnte aber nicht verhindern, dass eines der Schiffe in Flammen stehend sank.
Die Löscharbeiten an dem zweiten dauerten an. Gewaltige Rauchwolken standen über dem Brandort. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Baní
(03.12.19) Vor der Küste von Baní in der Dominikanischen Republik sank am 30.11. der 64 Fuß lange Kutter 'KillicDominik' rund fünf Meilen südlich von Punta Salinas. Das Schiff hatte an seinem Ankerplatz einen Wassereinbruch am Abgasrohr erlitten. Marine und Umweltbehörde waren vor Ort, um mögliche Umweltgefährdungen zu prüfen. Ausgelaufener Diesel verdunstete aber rasch.
Die 'Polaris - LI-162' der Marine war vor Ort, und Taucher stiegen zur Untergangsstelle in rund 40 Fuß Tiefe ab, um den Zustand der Tanks zu kontrollieren und diese abzudichten. Auch Vertreter der KillicDominik Company waren beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


02.12.2019

Wrack der 'Caprivi 93'
Wrack der 'Caprivi 93'
(Bild: Marco Herold) Großbild klick!
Wrack in Vitte nach fast 10 Jahren geräumt
(02.12.19) Nach neun Jahren ist das 38,52 Meter lange Wrack des einstigen Hotelschiffs 'Caprivi 93', 328 BRZ (IMO: 6501147) in den vergangenen Tagen südlich von Vitte geräumt worden. Am 29.11. ging eine von Schleppern gezogene Barge mit einem Mobilkran und schwerem Schneidegerät in Stellung. Stückweise wurde das Schiff dann geborgen und die Trümmer nach Stralsund gebracht.
Bereits 2015 hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt einen Räumungstitel erwirkt und den Liegeplatz einzäunen lassen. Da der Greifswalder Eigner aber nicht zur Bergung des Wracks in der Lage war, konnte die Behörde erst tätig werden, nachdem sie einen Kostenvorschuss erhalten hatte.
Das Schiff wurde 1965 als 'Seebad Wustrow' für die VEB Weisse Flotte, Stralsund, erbaut. Von 1990 bis 1992 war die Reederei dann die Weiße Flotte GmbH, Stralsund, dann ging das Schiff als 'Caprivi 93' an die Hiddenseeer Inseljugend e.V. und wurde außerhalb des kommunalen Hafens im Greifswalder Bodden vertäut. Es war zunächst eine Attraktion für die Insel als schwimmende Jugendbegegnungsstätte und industriekulturelles Denkmal.
Zum Start wurde es von der damaligen Familienministerin Angela Merkel mit 110.000 DM Fördermitteln bedacht. Seit 2001 diente es als nostalgisches Hotelschiff und Gaststätte. Doch mangelnde Pflege ließ das Schiff am 25.11.2010 leckschlagen und sinken. Seitdem moderte es vor sich hin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Autofrachter vor Ouessant
(02.12.19) Am 1.12. wurde das CROSS Corsen gegen 18 Uhr alarmiert, nachdem auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Autofrachter 'RCC Passion', 36834 BRZ (IMO: 9453107), rund 40 Meilen westlich der Insel Ouessant ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen war. Das Schiff war um 13.45 Uhr aus of Le Havre nach Fort-de-France ausgelaufen. Es hatte eine 19-köpfige Crew und eine Ladung von 2.195 Fahrzeugen an Bord. Ein sechsköpfiges Evaluations- und Eingreifteam (IEE), darunter vier Feuerwehrleute, wurde von einem Cayman-Helikopter der französischen Marine an Bord abgesetzt, gefolgt von einem zweiten, ebenso starken Team.
Der französische Notfallschlepper 'Abeille Bourbon' (IMO: 9308687), der bereits auf einer Sturmposition auf der Reede von Bertheaume geankert hatte, nahm ebenfalls Kurs auf den Havaristen. Um 22.50 Uhr war das erste Team auf dem Frachter. Die Crew hatte bereits Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet.
Der Maschinenraum war stark verraucht. Am 2.12. um zwei Uhr meldete das IEE den Behörden, dass der Brand gelöscht sei. Allerdings musste der Maschinenraum erst belüftet werden, um den Schaden zu untersuchen und Reparaturen durchführen zu können.
Es gab keine Verletzten an Bord. Der Schlepper blieb weiter in der Nähe des Havaristen auf Standby.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Bukhta Naezdnik' wird mit Kette angehoben
'Bukhta Naezdnik' wird mit Kette angehoben
(Bild: Kystverket) Großbild klick!
Bergung ausgebrannten Trawlers hat begonnen
(02.12.19) In Tromsø war die Bergung des Wracks des am 25.9. gesunkenen russischen Trawlers 'Bukhta Naezdnik', 1899 BRZ (IMO: 8913253), am Wochenende in vollem Gang. Am Nachmittag des 30.11. war die Scaldis-Kranbarge 'Gulliver' in Stellung gegangen. Ketten wurden unter dem Bug hindurchgezogen und das Heck etwas angehoben. Am 1.12. kam es zu geringen Verzögerungen, weshalb die Flut nicht wie geplant genutzt werden konnte.
In den Nachtstunden wurde ab 3.30 Uhr damit begonnen, das Wrack aufzurichten. Es gab bei diesem Prozess keine Anzeichen von Öl-oder Ammoniakleckagen. Das Schiff sollte nun Stück für Stück weiter angehoben und parallel ausgepumpt werden, bis es stabil am Kai liegt. Danach sollten das Bunkeröl und umweltgefährdende Stoffe von Bord geholt werden. Anschließend war geplant, das Schiff zum Verschrotten nach Hanøytangen in Bergen zu schleppen. Die norwegische Küstenverwaltung war bei der Bergung in kontinuierlichem Kontakt mit der Firma Ardent Salvage und der Versicherung Skuld in Tromsø.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leichen der Lummetje-Crew drei Tage nach Schiffbruch geborgen
(02.12.19) Am Nachmittag des 1.12. gelang es Tauchern der holländischen Marine, in das Ruderhaus des in 12 bis 14 Metern Tiefe vor Texel liegenden Trawlers 'Lummetje - UK-165', 48 BRZ (IMO: 8432613), einzudringen. Sie fanden dort zwei Leichen und bargen sie. Bei der anschließenden Obduktion wurden sie als die beiden vermissten Urker Fischer Jochem Foppen (41) und Hendrik-Jan de Vries (27) identifiziert.
In ihrem Heimatort gingen die Flaggen auf Halbmast. Ihr Schiff war am 28.11. um sechs Uhr in stürmischer See unvermittelt gesunken.
Bei der nachfolgenden Suche wurden keine Spuren der Crew gefunden. Erst nach Wetterberuhigung konnten Taucher dann gefahrlos von der ZrMS 'Makkum' zum Wrack absteigen und machten den traurigen Fund, der immerhin Gewissheit über das Schicksal der Fischer brachte, über die das Unglück offenbar so rasch hereinbrach, dass sie keine Chance hatten, sich zu retten. Vor Ort im Sicherungseinsatz waren auch der Notfallschlepper 'Guardian' und das Küstenwachboot 'Zeearend'
Quelle:Tim Schwabedissen


100 Tonnen Öl aus Blue Star abgepumpt
(02.12.19) Das Abpumpen von Öl von dem maltesischen Tanker 'Blue Star', 7386 BRZ (IMO: 9527764), verlief am Wochenende erfolgreich. Bis zum 1.12. um 18 Uhr wurden rund 100 Tonnen geleichtert, jeweils 50 Tonnen pro Tag. Damit dürften noch 10 Tonnen Diesel-Öl-Gemisch in dem Tank auf dem Vorschiff nach sein.
Für die Arbeiten wurden die Tageslichtstunden genutzt. Am 1.12. gingen um 8.30 Uhr die Pumpen wieder an. Die Konstruktion aus Pumpen und Schläuchen, die an einer Kabelbahn hingen, funktionierte perfekt. Das Abpumpen der verbliebenen Ölmenge dürfte langsamer dauern, da am Boden des Tanks mehr Öl als Diesel übrig war, das weniger flüssig ist und erst erwärmt werden muss, um abpumpbar zu sein.
Die Arbeiten wurden von SMIT Salvage, der Ardentia Marine ais Fene (A Coruña), der Firmen Ingaroil und As Pontes de García Rodríguez (A Coruña) sowie einigen Crewmitgliedern des Tankers durchgeführt und von Salvamento Marítimo überwacht. Der Schlepper 'Vehintiocho' blieb am Heck des Havaristen fest, um ihn gegen die Einwirkung der Wellen zu stabilisieren. Es gab inzwischen im Rumpf kleinere Risse, die aber wegen der Doppelhülle des Tankers kein Risiko für Verschmutzungen darstellten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff außer Kontrolle
(02.12.19) Weil ein Fahrgastschiff am 28.11. gegen Mittag nach dem Auslaufen aus der Schleuse Fürstenberg plötzlich nicht mehr reagierte, kollidierte es mit einem Baum und einem Steg, wobei ein dort liegendes Sportboot beschädigt wurde. Das Schiff befand sich auf einer Überführungsfahrt nach Rheinsberg. Der Schiffsführer wollte seinen Kurs korrigieren und erhöhte dazu beim Auslaufen die Fahrtstufe.
Als das Schiff nicht reagierte, versuchte der Schiffsführer, achteraus laufend aus der Gefahrenzone zu kommen. Da dies auch misslang, schaltete er die Maschine aus und steuerte das Schiff in Richtung des Ufers. Bei der nachfolgenden Kollision entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gebrochene Trosse schlug in Aufenthaltsraum für Festmacher in Kiel ein
(02.12.19) Als der unter Portugal-Flagge laufende Tanker 'Themsestern', 14400 BRZ (IMO: 9183843), am 30.11. um 8.20 Uhr auf der Fahrt von Riga nach Rotterdam assistiert vom Schlepper 'Stein' in den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau loswarf, brach die vordere Festmachertrosse und durchschlug das Fenster des Aufenthaltsraums der Festmacher auf der Südkammer. Die Trosse lag auf einem Poller vor dem Binnenhaupt und schnellte durch das Fenster, das zerstört wurde, in den Raum hinein.
Ein Festmacher wurde am Schienbein getroffen und verletzt, zwei weitere Männer erlitten Schnittverletzungen durch das zerbrochene Glas. Die Männer wurden medizinisch versorgt und kamen ins Krankenhaus. Sie wurden zum Teil nur wenige Zentimeter von der Trosse verfehlt.
Die Wasserschutzpolizei Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen. Die gerissene Festmacherleine wurde dabei zur Überprüfung durch die Polizei sichergestellt.
Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg wurde über den Unfall informiert. Der Tanker durfte nach den Ermittlungen seine Reise gegen 12 Uhr fortsetzen. Zuvor waren alle anderen Trossen an Bord ergebnislos auf Anomalien kontrolliert und die gebrochene Trosse ersetzt worden. und soll Rotterdam am 1.12. um 18 Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener Frachter verursacht Ölverschmutzung
(02.12.19) Die Hafenbehörde der Ha Tinh-Provinz arbeitete am 1.12. daran, eine Ölverschmutzung, die durch auslaufenden Kraftstoff des gesunkenen Frachters 'Nordana Sophie' verursacht wurde, zu bekämpfen. Taucher sollten Rohre zu den Tanks führen, um das verbliebene Öl abpumpen zu können. Die vietnamesische Marine legte Ölsperren in dem Gebiet aus, in dem sich der Schiffbruch ereignet hatte.
Über 100 Arbeiter waren seit dem 30.11. im Einsatz, um verschmutzte Küstenabschnitte zu reinigen. Mehr als drei Kilometer wurden bislang kontaminiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kapitän erlag Herzinfarkt nach Untergang seines Schiffs
(02.12.19) Der vietnamesische Frachter 'Toan Phat 68', 1596 BRZ (MMSI:574740000), sank am 30.11. vor Quy Nhon in der Binh Dinh-Provinz von Vietnam. Die Quy Nhon Maritime Port Authority fing einen Notruf mit den Schiffskoordinaten auf, dann ging der Kontakt verloren. Die 11-köpfige Crew flüchtete nur Minuten vor dem Untergang von Bord.
Alle Schiffbrüchigen konnten von einem SAR-Team aufgenommen werden, doch der Kapitän war bereits leblos, als es eintraf. Er erlag einem Herzinfarkt. Alle übrigen kamen in ein Krankenhaus. Unterdessen wuchs bei den Behörden die Sorge vor einem Auslaufen der 25 Tonnen Kraftstoff aus dem Frachter. Eine Ölbekämpfungseinheit der Binh Dinh Provinz wurde mit Schiffen zur Untergangsstelle in Marsch gesetzt, um das Seegebiet zu überwachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Astrachan
(02.12.19) Auf dem unter Iran-Flagge laufenden Frachter 'Vafa 2', 1846 BRZ (IMO: 8869919), der im Südhafen von Astrachan lag, brach am 2.12. um 11.27 Uhr ein Feuer im Kabinenbereich aus. Rauch quoll durch die Aufbauten, und das Schiff wurde evakuiert. Die Feuerwehr lokalisierte den Brandherd auf einem Bereich von 20 Quadratmetern. Es gelang, das offene Feuer zu löschen. Der Frachter hatte Holz an Bord, das im Hafen entladen wurde, als der Brand entstand. Menschen wurden nicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Schülper Reederei hatte Ruderproblem
(02.12.19) Auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter 'Vohburg', 7852 gt (IMO: 9287807), der Reederei Kopping GmbH & Co. KG in Schülp/Rendsburg, der von Gdingen nach Teesport unterwegs war und eine 13-köpfige Crew an Bord hatte, kam es auf der Reede des Tees-River am 1.12. um 00.25 Uhr zu einem Schaden an der Ruderanlage auf Position 54 37 36 N, 01 09 28.8 W. Das Schiff drehte sich in die entgegengesetzte Richtung herum. Ein Schlepper kam zur Assistenz und zog es an eine Mooring.
Hier wurde festgestellt, dass ein Fehler in der Elektrik den Schaden verursacht hatte. Um 1.40 Uhr lief der Frachter nach Teesport ein. Am 2.12. um 6.25 Uhr verließ er den Hafen wieder und nahm Kurs auf Rotterdam wo er um 21 Uhr eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeitsboot bei Solværøyan/Norwegen gekentert -- ein Vermisster
(02.12.19) Am 29.11. kenterte um 15.30 Uhr ein Arbeitsboot mit einer zweiköpfigen Crew auf dem Weg von Mustvær nach Lovund bei Solværøyan. Die zwei arbeiteten für die Firma Lovundlaks und waren in einen plötzlich aufkommenden Schneesturm mit bis zu 75 Knoten Windgeschwindigkeit geraten Das MRCC setzte Hubschrauber und das NSSR-Rettungsboot 'RS169 - Odd Fellow III' ein, die das Seegebiet und die Strände auf Sleneset und Onøya absuchten. Auch Kutter, die Fähre 'Lovund' und ein Ambulanzboot sowie weitere Boote beteiligten sich an der Aktion.
Ein Mann wurde von einem Hubschrauber gerettet und in ein Krankenhaus in Bodø geflogen. Er war bei Bewusstsein. Vom zweiten Mann fehlte bislang jede Spur. Die Suche nach dem 32-jährigen wurde am 30.11. fortgesetzt, aber durch anhaltend schlechtes Wetter behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Catalina Island gestrandet
(02.12.19) An der Südseite von Catalina Island lief ein 43 Fuß langer Kutter unweit von Catalina Harbor am 30.11. um 6.30 Uhr auf Grund. Das Los Angeles County Fire Department wurde alarmiert und fand ihn zwei Meilen südlich des Hafens vor. Auch die U.S. Coast Guard war im Einsatz.
Sechs Personen wurden auf den Felsen unweit der Strandungsstelle vorgefunden. Vier von ihnen wurden von einem Boot der Lifeguard aufgenommen, zwei weitere auf dem Luftweg zur sofortigen medizinischen Behandlung ins USC Catalina Hyperbaric Chamber an der Nordseite der Insel gebracht. Alle sechs wurden später in der Einrichtung bei Two Harbors, 25 Meilen nordwestlich von Avalon, wieder zusammengebracht.
Die Ursache der Havarie war noch unbekannt. Der Kutter, der halb unter Wasser mit Backbordschlagseite auf den Felsen lag, sollte von privaten Bergern wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Philippinischer Frachter gestrandet
(02.12.19) Alle 21 Crewmitglieder des unter Belize-Flagge laufenden Frachters ''Poseidon 34', 3589 BRZ (IMO: 8529416), wurden am Morgen des 29.11. gerettet, nachdem er vor Nord-Samar bei starkem Wind in schweren Regenfällen auf Grund gelaufen war. Das Schiff war nahe Barangay San Luis auf Capul Islandhavariert. Die philippinische Coast Guard (PCG) brachte die Seeleute nach ihrer Rettung nach Barangay San Luis, wo sie betreut wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall im Bosporus
(02.12.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Margaret', 2446 (IMO:9065962), kam es auf der Fahrt von Galati nach Istanbul im Bosporus am 1.12. um 8.30 Uhr zu einem Maschinenausfall bei Anadolukavagi. Ein Schlepper von Coastal Safety kam zur Assistenz und sicherte den Havaristen ab, während dieser die Reede von Istanbul ansteuerte. Hier warf das Schiff am 2.12. auf Position 40° 59.18' N 028° 56.78' E Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf dem Don aufgelaufen
(02.12.19) Der maltesische Frachter 'Mir Jalal Pashayev', 5684 BRZ (IMO: 9356969), lief am 1.12. um 4.30 Uhr bei Flusskilometer 3164,5 auf dem Don auf Grund. Das Schiff war um 1.20 Uhr mit einer Ladung Sonnenblumenkuchen von Rostov in die Türkei ausgelaufen und flussabwärts ins Asowsche Meer unterwegs.
Es kam auf Position 47° 7.82' N 039° 27.35' E fest und saß dort am 2.12. weiterhin auf Grund. Zwei Schlepper sollten den Havaristen wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf dem Don
(02.12.19) Am 2.12. um 8.42 Uhr lief dem russischen Tanker 'V.F. Tanker 14', 5075 BRZ (IMO: 9645035), der russische Frachter 'Melita', 2516 BRZ (IMO: 8230479), ins Heck, als er vor Anker liegend auf Einlaufgenehmigung in die Schleuse von Kochetovsky auf dem Don bei Flusskilometer 2998,5. wartete. Der Frachter trug einen Riss davon, der Tanker hatte ein Loch über der Wasserlinie im achteren Teil von 5 × 6 Zentimetern Größe, aber es gab keine Ladungsaustritte und keine Verletzten.
Die 'Melita' kam von Turkmenistan und war mit einer Düngerladung in die Ukraine, unterwegs, als sie dem Tanker ins Heck lief, die 'V.F. Tanker 14' befand sich auf der Fahrt von Turkmenistan nach Rumänien mit einer Ladung Diesel an Bord. Eine Untersuchung der Havarie wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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