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Xaloc (Xalock), Xaloque (Jaloque), Xaroco, Xlokk (Malta): All diese Namen bezeichnen regional den warmen und feuchten Südwind, der im allgemeinen unter dem Namen Schirokko bekannt ist. Dabei wird dieser Wind in Katalonien und auf den Balearen "Xaloc" oder "Xalock", in Spanien und nochmals auf den Balearen (klar, die Balearen gehören zu Spanien, aber trotzdem) "Xaloque" (siehe auch "Jaloque") und in Portugal "Xaroco" genannt.
Der aus der Sahara wehende sättigt sich besonders im Herbst über der Großen Syrte stark mit Wasser an: Das feuchtwarme, schwüle Klima, das er mit sich bringt, ist auf Malta wegen seiner „lähmenden“ Wirkung gefürchtet.
Vielen Dank an Malte Neuper

Beim Yalka handelt es sich um einen Fallwind, der mitunter in Böen ziemlich heftig von den Andenpässen Nord-Perus herunterweht. Vielen Dank an Malte Neuper

Yama-oroshi: Japanischer Name für warme und trockene Fallwinde, also Föhn.

Beim Yamase handelt es sich im Nordosten von Japan um einen Kaltlufteinbruch aus nördlichen Richtungen. Im Frühjahr/Frühsommer, wenn rückseitig eines Tiefdruckgebiets oder vorderseitig eines umfangreichen Hochs mit einer nördlichen Strömung sehr kalte Luft ins Land geführt wird, so ist dies besonders bei den Landwirten gefürchtet, da dann der "Yamase", bei längeren Anhalten die Blüte der Reispflanzen stark gefährden kann. Vielen Dank an Malte Neuper

Als Zapod wird in Tschechien der Westwind bezeichnet.

Zonda: Name für den Föhn in Argentinien

Der Zyklon ist ein tropischer Wirbelsturm der vor allem im indischen Ozean auftritt. In anderen Gegenden wird er als Hurrikan oder Taifun bezeichnet. Er tritt als heftiger Wirbelstur vor allem im Golf von Bengalen auf. Der Sturm braut sich vor allem in den Sommermonaten über dem indischen Ozean nördlich des Äquators zusammen und driftet dann nach Norden in Richtung Indien. Es kann auch zu 10 Meter hohen Flutwellen kommen, die der Sturm mit sich anschiebt.
Ein Zyklon entsteht beim starken Temperaturschwankungen und einem enormen Aufstieg heißer Luft in großer Höhe, wenn dieser Aufstieg eine gewisse Geschwindigkeit überschreitet und viel Energie befördert, kann die aufsteigende Luft infolge der Erddrehung ins Rotieren geraten und somit ein gewaltiger Wirbelsturm mit extrem starken Sog nach oben entstehen.
Einer der bekanntesten Zyklone war derjenige, der am 31. Oktober Ostindien heimsuchte. Er hatte eine Windgeschwindigkeit von bis zu 260 km/h. Er brachte 50 Schiffe zum Sinken und 10.000 Menschen starben.


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