EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Wasser und Luft




Zwei Medien sind für den Segler wichtig: Wasser und Luft.
Beide Medien unterliegen Wandlungen, je nach physikalischen und meteorologischen Bedingungen.
Im folgenden sollen den wissenschaftlich interessierten Seglern Daten und Fakten an die Hand gegeben werden, die vielleicht helfen, Wasser, Luft und unsere Umweltund somit auch unsere Sportart noch besser verstehen zu können.


Das Wasser

Ist ein Oxid des Wasserstoffes, chemische Formel H2O, gilt als Fixpunkt von Dichte und Temperatur, 1 g = l cm3 (bei 4° C). Schmelzpunkt O ° C bei 1013 mbar Luftdruck Siededruck 100 ° C. Wasser entsteht bei der unter starker Wärmeentwicklung verlaufenden Reaktionen von Wasser und Sauerstoff (Knallgas).
Natürliches Wasser enthält Salze, Gase, organische Verbindungen und Bakterien.

Anomalien des Wassers

Wasser ist chemisch absolut unveränderbar, was nicht einmal für Gold und Platin gilt. Die Oberflächenspannung ist zehnmal größer, als zu erwarten wäre. Auf Grund der geringen Größe des Wassermoleküls müßte Wasser bei Zimmer- temperatur eigentlich gasförmig sein. Geht man, wie in der Wissenschaft, von der bloßen Molekularrealität aus, müßte der Schmelzpunkt des Wassers bei -120° C, der Siedepunkt bei -75° C liegen. Da sich aber die Wassermolküle über die sogenannte "Wasserstoffbrücken" verbinden, ist Wasser in dem lebensoptimalen Temperaturbereich flüssig. Wasser erreicht schon bei 4° C (deshalb Anomaliepunkt genannt) seine maximale Dichte. Diese Anomalie ist aber wichtige Voraussetzung für biologisches Leben. Beim Gefrieren der Gewässer entsteht nämlich zuerst an der Oberfläche eine Eisdecke, die wegen der sperrigen Kristallstruktur auf dem Wasser schwimmt und so vor einem weiteren Gefrieren schützt. Wäre dem nicht so, würden die Gewässer im Winter mehr oder weniger zu Eisblöcken erstarren und die darin lebenden Tiere tiefgefroren.


Wasser hat ein "Gedächtnis"

Diese Theorie wird unter Wissenschaftlern sehr kontrovers diskutiert. Durch den bipolaren Aufbau des Wassermoleküls erscheint die Theorie möglich: Wasser hätte neben seiner großen Lösungsfähigkeit auch die Eigenschaft feinstoffliche Informationen aufzunehmen. Wie bei homöopathischen Hochpotenzen blieben die Wirkungen auch dann im Wasser bestehen, wenn die zuvor gelösten Stoffe gar nicht mehr vorhanden bzw. nachweisbar sind.
Wie Meerwasser zu Eis gefriert,

Was Schnee ist und wie er entsteht

Wärme und Strom aus brennbarem Eis: Gefrorenes Gas auf dem Meeresgrund als größte Energiereserve der Erde

Der Wasserhaushalt des Mittelmeers




Die Luft

Die Luft ist ein Gasgemisch, das die Erde umgibt. Die Zusammensetzung der Atome und Moleküle ist bis in eine Höhe von etwa 120 km annähernd konstant. Der Wasserdampf bildet allerdings eine Ausnahme, da sich dessen Anteil in Abhängigkeit von der Lufttemperatur ändert. Auch der Gehalt an Kohlendioxid (CO2) ist nicht konstant und schwankt örtlich stark.

Die Anteile (Volumen-Prozente) der permanenten Gase der Luft sind:

  • Stickstoff (N2): 78.08%
  • Sauerstoff (O2): 20.95%
  • Argon (Ar): 0.93%
  • weitere Edelgase: Neon (Ne), Helium (He), Krypton (Kr), Xenon (Xe) und Wasserstoff (H), insgesamt weniger als 0.01%
Nichtpermanente Gase:
  • Wasserdampf (H2O)
  • Kohlendioxid (CO2)
  • Kohlenmonoxid (CO)
  • Schwefeldioxid (SO2)
  • Stickstoffdioxid (NO2)
  • Methan (CH4)
  • Ozon (O3), u.a.

Wie die Auflistung zeigt, stellen Stickstoff und Sauerstoff den Hauptbestandteil der Luft dar und sind für das irdische Leben die wichtigsten Gase. Für das Wetter geschehen der wichtigste Bestandteil ist der Wasserdampf. Von besonderer Bedeutung ist auch das Ozon. Es absorbiert Teile der lebensfeindlichen UV-Strahlung der Sonne.

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