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LINIE-AQUAVIT:
Mit allen Wassern gereift


Linie



DIE HERSTELLER DES „LINIE AQUAVIT“ BEHAUPTEN, IHR SCHNAPS SCHMECKE SO
GUT, WEIL ER IN EICHENFÄSSERN ÜBER DEN ÄQUATOR GESCHIPPERT WURDE

Aquavit„Gustav schwor auf ihn. Wann immer die Familie aus Anlaß seines Geburtstages zusammenkam, mußte eine Flasche griffbereit im Kühlfach liegen...“

Es ist kein Werbegag, was auf der Rückseite jeder Aquavit-Flasche aus Norwegen zu lesen ist: An Bord eines Schiffes ist der Aquavit um die Welt gefahren worden und hat dabei zweimal den Äquator passiert.

Göteborg ist die erste und letzte Station dieser ausgefallenen Seereise. Von dort tritt der hochprozentige Norweger, in alte Sherry-Fässer gefüllt und in Containern verstaut, seine Reise via Hamburg, Savannah, Sydney, Singapur, Hongkong, Los Angelos, Miami und Rotterdam an, um nach vier Monaten wieder in Schweden einzulaufen und auf Schienen nach Oslo zurückzugelangen.

Die Basis für den Linie-Aquavit ist ein hochreiner, mehrfach destillierter Kartoffelbrand, dem ein Kräuterdestillat aus Kümmel, Koriander, Anis und anderen - geheimgehaltenen - Gewürzen zugesetzt wird. Als einziger großer Aquavit enthält der „Linie“ des staatlich konztrollierten Weinproduzenten Arcus Produkter keinen Zucker. Während der einjährigen Reifung in Sherry-Fässern vor der Einschiffung rinnt hier und da ein kleines Rinnsal aus den Fässern. Etwa ein bis zwei Prozent beträgt die Verdunstungsrate bei Lagerung in der norwegischen Schnapsfabrik. Auf dem Schiff entweicht manchmal doppelt so viel Flüssigkeit.

Nach insgesamt 16 Monaten ist der Aquavit fertig, und die Fließbandproduktion nimmt ihren Lauf. Der Inhalt der Fässer wird in große Edelstahltanks umgefüllt, auf eine Trinkstärke von 41,5 Prozent eingestellt und in Flaschen abgefüllt. Rund 60 Prozent der gesamten Produktion landet via Flensburg, dem Sitz des Europa-Distributeurs Dethleffsen, in deutschen Supermarktregalen.

Getrunken wird der edle Tropfen bei Zimmertemperatur, genauso wie ein guter Cognac.

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