EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seekrankheit
Vorbeugende Maßnahmen




Neuartige Schiffsrümpfe können durch geeignete Formgebung die kritischen 0,1-0,3 Hz Stampfbewegungen verringern. Große Schiffe sind zudem weniger anfällig als kleine. Schiffsstabilisatoren sind ebenfalls nützlich. In Schiffen und Flugzeugen sollte den Passagieren möglichst die Sicht auf den unbeweglichen Horizont ermöglicht werden. Bei ersten Anzeichen scheint es günstig zu sein, sich hinzulegen und die Augen zu schließen. Wenn möglich, sollte der Betroffene das Steuer übernehmen. Tätigkeiten mit konzentriertem Sehen, wie Lesen oder Fernsehen, sollten vermieden werden. Professionelle Pilotenausbildungen beinhalten manchmal systematische Desensitivierungsprogramme mit Stimuli in steigender Intensität.

Captain Snoopy schreibt:
"Als Skipper sollte man immer ein wachsames Auge auf seine Crew haben, um Seekrankheit zu erkennen. Oft ist es nicht ganz einfach, denn viele (besonders Herren) geben nicht zu, daß ihnen schlecht ist. Ich will hier mehr von Training und weniger von Heilung sprechen. Versuche mit Deinem erkrankten Crewmitglied eine Therapie nach folgenden Muster:

Stell Dich mit dem Patienten zum Mast (da schaukelt's am wenigsten), bei schwererer See mit Gurt, erkläre ihm warum er seekrank ist, wie man es bekämpfen kann, erkläre ihm die einzelnen Wellenformen und wie sich das Schiff bewegen wird, wenn die Welle am Schiff eintrifft. Laß ihn nach einiger Zeit selbst feststellen, wie sich das Schiff bewegen wird.
Nach einiger Zeit kannst Du mit ihm in den Bugkorb gehen und etwas "Achterbahn-fahren". Laß ihm dann alleine und (angegurtet) nach Delphinen Ausguck halten. Beobachte ihm aus Distanz.

Als nächsten Schritt wieder zurück zum Mast, dem Patienten Augen zumachen oder verbinden und bei ausgesuchten Wellen raten lassen, aus welcher Richtung diese gekommen ist. Dabei durchaus auch den Kurs des Schiffes ändern.

Als letztes unter Deck gehen, gemütlich im Salon Platz nehmen und wieder Wellen-Raten spielen. Zwischendurch mal mit ihm navigieren und dann wieder rauf ins Cockpit. Dauer dieser Therapie ist ca. zwei Tage. Normalerweise sollte sich der Patient dann schon recht gut wieder alleine zurechtfinden. Als krönenden Abschluß kann man ihn dann durch den Maschinenraum kriechen lassen.
Wenn er das übersteht, dann ist er 'geheilt'."


Weblinks: Keine


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