EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Die Dyje Stauseen
(Vranovská Prehrada) in Tschechien

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Wetter Pavlov
© meteo24.de
Lage Dyje-Stausee   Großbild klick!
Der Dyje-Stausee (auch Thaja-Stausee, oder Dyje Prehrada, Nové Hrady, Vranovská Prehrada) liegt in Tschechien 33 Kilometer düdlich von Brünn (Brno) nahe der österreichischen Grenze. Er ist durch Brücken in drei Teile aufgeteilt, die mit römischen Zahlen bezeichnet sind: Nove Mlyny I - III.
Die Teilung des Sees wird markiert durch zwei Brücken, eine zwischen Strachotin und Dolni Vestonice, die anderes beim Campingplatz Merkur.
1975 begann der Bau der Thayatalsperre. Die aus drei Stauseen bestehende Anlage im Mündungsgebiet der Svratka und Jihlava wurde 1988 vollendet und hat eine Wasserfläche von 3.226 ha.
Nove Mlyny III hat eine maximale Länge von 7,3 Kilometern und ist etwa 2,5 Kilometer breit.



Tourismus und Unterkünfte: Tourismus und Unterkünfte: Rund um den See gibt es gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.

Frain an der Thaya war schon vor dem Bau der Talsperre ein beliebter Ort für die Sommerfrische gewesen. Doch jetzt bekam der Tourismus eine neue Dimension, die riesige Wasserfläche wollte genutzt werden.

Ausflugsboote wurden angeschafft und mit ihnen Rundfahrten auf dem Stausee veranstaltet. Das größte von ihnen kam vom Starnberger See in Bayern. Nachdem auch Südmähren Teil des 3. Reichs geworden war, war es zu einer Städtepartnerschaft mit Starnberg gekommen und eines der dortigen Motorboote wurde von Starnberg nach Frain an der Thaya transportiert.

Gaststätten siedelten sich an der Talsperre an, wo zuvor noch das Betonmischwerk gestanden hatte.

Während des Krieges ruhte der Fremdenverkehr, dann folgte die Vertreibung der deutschstämmigen Bevölkerung am 24. Mai 1945. Nach dem Krieg kam der Tourismus wieder in Schwung, Boote fuhren wieder bis zum Schloss Vöttau. Der Eiserne Vorhang verhinderte Urlaubsreisen in den Süden, also musste das Ufer des Stausees die Riviera ersetzten. Campingplätze und Ferienheime entstanden.

Seit der Samtenen Revolution im Dezember 1989 gibt es keine Ausflugsboote mehr auf dem Stausee. Der Stausee hatte unterdessen nämlich Karriere gemacht und war auch Trinkwasserreservoir für zahlreiche Gemeinden an der Thaya (wie Hardegg in Österreich oder Znaim an der Thaya in der Tschechischen Republik) und damit Wasserschutzgebiet wurde. Blick von der Ruine Devicky auf
See, Pavlov und Clubhafen
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Nove Mlyny II ist ein Vogelschutzgebiet mit mehreren schilfigen Inseln, gesegelt wird nur im Nove Mlyny III, hier ist aber der westliche Teil zu seicht zum Segeln, wie einige aus dem Wasser ragende tote Bäume zeigen.

Bei Pavlov neben dem Campingplatz ist der Segelclub Dyje Breclav beheimatet. Er veranstaltet Regatten für die Klassen Finn, Laser, Europe, 470er und Opti.
Surfschule am Campingplatz Merkur
Surfspots beim Campingplatz Mars und am Campingplatz Pavlov



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Tote Bäume im seichten Westteil des Nove Mlyny III
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windsack Der Wind am See ist von der Großwetterlage abhängig, keine thermischen Winde.
Generell gilt: Der Sommer ist normalerweise schwach windig, im Frühjahr und Herbst hat es mehr Wind, der dann hauptsächlich aus NW oder SE kommt. Wind bei Pavlov: Am besten sind hier die Windrichtungen West bis Nord bzw. Ost, bei Südwind dreht der Wind abgelenkt durch den Berg meist auf Südost.
Bei Camping Mars gegenüber von Pavlov: Hier ist es recht gut bei starkem Westwind, da rollen schon mal Wellen von einem ½ bis 1 Meter an. Nordwind funktioniert auch noch, bei Südwind nicht zu empfehlen.

Seen in der Tschechien:     Dyje-Stauseen   Lipno-Stausee    

Weblinks:
Dyje-Stauseen (Vranovská Prehrada) in Wikipedia




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