Yalikavak ist eine Kleinstadt an der Westküste der Halbinsel Bodrums im Südwesten der Türkei. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort sowie acht weiteren Ortsteilen und Dörfern.
Yalikavak ist durch eine Hauptstraße mit der Kreishauptstadt Bodrum verbunden. Die Gemeinde grenzt im Westen an das Ägäische Meer. Nachbargemeinden sind Gündogan (im Nordosten) und
Gümüslük (im Südosten).
Im Jahr 2007 zählte Yalikavak 8701 Einwohner. Damit hat sich seit 1990 die Bevölkerung mehr als verdoppelt.
Tourismus und Unterkünfte: Heute ist der wichtigste Wirtschaftszweig der Tourismus. Der Ort verfügt über eine Marina. Auf den umliegenden Hängen wurden zahlreiche Ferienhaussiedlungen, Ferienhäuser und Hotels errichtet.
Yalikavak, alter Hafen
37° 06,49' N 027° 17,552' E
Die nördliche kurze Pier, die eine Seite des Hafens bildet, ist oft als Steinschüttung eingezeichnet. Falsch: Es ist eine Betonpier (Wt 1,4m)
Warnung: Nicht den Anker in diesem Hafen benutzen!
Besser ist festmachen längs der größeren Schiffe, die stets in der SW-Ecke liegen. Eis im Fischladen.
Sehr laut bei Nacht (Disko). Empfehlung: Ankern in ruhiger Bucht 1,5 sm nw von Yalikavak.
Die zwei schönen Häuser in dieser Bucht gehören zwei Münchnern, die hier leben.
28.08.00: Die schöne Ankerbucht, die wir oft besucht haben, ist jetzt im östlichen Teil von einem Unternehmen belegt, das Jetski anbietet. Schade.
Wir sind auf die Bucht westlich davon ausgewichen (37°06,8'N 027°15,7E), die allerdings große Wassertiefen aufweist. Ankern mit Landleinen erscheint sinnvoll.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Yalikavak Marina
37° 06,352' N 027° 16,99' E
Die erst fünf Jahre alte Marina steht zum Verkauf (oder wird demnächst versteigert - so die Gerüchteküche).
"Wir wollen keine Betonanlage bauen", hatte der Istanbuler Geschäftsmann Cefi Kamhi vollmundig getönt,
"wir orientieren uns an den Wünschen der Umweltschützer und verwenden Schwimmstege."
Jetzt steht er vor dem Aus. Wer in letzter Zeit in der Marina zu Gast war, konnte den deutlichen Schlendrian nach dem Abgang des ehemaligen Managers Bruno Meyer beobachten. Es wird gemunkelt, dass die Dogan-Gruppe (D-Marina Turgutreis und ab 2009 Didim) interessiert ist, die Marina zu übernehmen. Bleibt abzuwarten, was daraus wird. Der Betrieb läuft zunächst wie gehabt weiter.
Die Marina umfasst eine Gesamtfläche von 82.000 qm. Die Hälfte dieser Fläche besteht aus Grünanlagen. Ein Badestrand, ein Fischerdorf, ein Amphitheather für 2.500 Zuschauer, eine VIP-Insel mit einem 25 Bettenhotel (geplant), Boutiquen, Restaurants und Bars wurden in die Marina integriert. 265 Dattelpalmen aus Ägypten sorgen für ein tropisches Ambiente.
Die Marina hat Platz für 450 Yachten, auch für große Mega-Yachten. Dazu kommen hundert Landliegeplätze. Das Personal weist den Platz an (UKW Kanal 06 + 16). , Aquamobil-Schlepper bis 40 Tonnen, Elektrik (16-32-63-125-200-260A) und Wasser, Duschen/WC, Bilgenentwässerung, biologische Abfallbehandlung, Schiffsbedarf, Läden, Telefon, Bar, Restaurant, Club, Tauchschule, Segelschule. Zoll- und Hafen-formalitäten (Port of Entry). Auss erdem: Tennis, Golf, Museum, Hubschrauberlandeplatz, Einkaufszentrum und Duty Free Shops, Badestrand innerhalb des Yachthafens.
Versorgungsmöglichkeiten: Wasser, Elektrik, Telefon- und TV-Anschluss am Steg, Travellift bis 100 Tonnen, Tankstelle, Supermarkt, Boutiquen, Lebensmittel und Gemüse, Bank, PTT und Telefon, öffentliche Verkehrsmittel, nach Bodrum 15 km, Flughafen 50 km, Izmir 240 km, Dalaman 230 km.
Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tag und Nacht einfach, man muss sich in der Bucht gut nördlich halten, um das Klippenfeld im Südteil der Bucht zu vermeiden.
Anschrift: Port Bodrum Yalikavak Marina, Çökertme Cad. Yalikavak-Bodrum/Türkei, Tel. +90 252 385 38 60 und 385 32 80, Fax +90 252 385 32 81, Mail: marina@portbodrum.com Web: www.portbodrum.com
Für die Informationen danken wir
Udo Hinnerkopf.
In der direkt
nordwestlich gelegenen Bucht von der Marina aus gesehen ist eine sehr ruhige Ankerbucht, die wir oft besucht haben.
Wer das geschäftige Treiben meiden will und Ruhe such, dem sei die Ankerbucht im Nordwesten empfohlen, die zweite von Westen her.
Der Meltemi kommt in der Bucht nur gemäßigt aus Nordwest an. Fallböen sind selten. Durch den geringen Seegang (Abdeckung von Norden her) ist das Segeln in der Bucht sehr angenehm.