Göltürkbükü ist eine zum Kreis Bodrum gehörende Gemeinde in der Provinz Mugla. Der Ort liegt im Norden der Bodrum-Halbinsel. Im Norden und Osten grenzt Göltürkbükü ans Ägäische Meer, im Westen an Gündogan und im Südosten an Torba.
Göltürkbükü wurde am 18. April 1999 durch Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Orte Gölköy und Türkbükü gegründet.
Der Ort hat 3.250 Einwohner. In manchen Monaten steigt die Einwohnerzahl - bedingt durch Zweitwohnsitze - bis auf 10.000. Göltürkbükü ist ein beliebtes Feriendomizil der türkischen High Society.
Nach Türkbükü führte bis vor kurzem keine Straße und es war nur vom Meer aus erreichen. Aus diesem Grunde blieb die Ortschaft weitgehend unberührt vom Tourismus.
In den letzten Jahren wurde Türkbükü entdeckt und der Bau von Ferienhäusernbegann. In der Antike wurde Türkbükü von den Lykiern als Hafen benutzt. Ihre Schiffe fuhren von hier aus zum
Golf von Güllük.
Immer wieder tauchen Zysternen und Felsengräber vor den Wanderern auf. Türkbükü ist populär geworden: Prominenz aus Fernsehen und Film verbringt hier den Urlaub, manche haben ein Ferienhaus hier.
Die Landestege aus Holz, die sich ins Meer erstrecken, werden von Hotels und Restautants genutzt, damit man den ganzen Tag ins Meer gehen oder ein Sonnenbad nehmen kann.
Mit beginnender Dämmerung werden diese Stege zu Restaurants und Bars umfunktioniert: Tische und Stühle werden aufgestellt, Kerzen und Feuer werden am Sandstrand entzündet. Die Speisekarten sind reichhaltig: hauptsächlich gibt es verschiedene Sorten Fisch, der fangfrisch aus den lokalen Fischzuchten kommt.
Tourismus und Unterkünfte: Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Der südliche Landvorsprung wurde durch eine Steinaufschüttung verlängert, so dass eine gekrümmte Mole entstand, in deren Schutz Fischerboote liegen. Die südöstlich anschließende Bucht heißt Gölköy und ist ebenfalls zum Ankern geeignet, vor allem im Ostteil vor der Ruine einer alten griechischen Kapelle liegt man gut bei ruhigem Wetter. Bei Meltemi steht kräftiger Schwell herein. Die Restaurants am Ufer sind weniger "fashionable" wie in Türkbükü.
Ankern / Anlegen: Die Wassertiefen sind groß, man braucht viel Kette, am besten hundert Meter und einen guten Anker. Bei der Mündung des kleinen Baches ist es untief! Unmittelbar davor fällt der Grund auf große Tiefe ab. An den zahlreichen mit Polstern und Tischen ausgestatteten Badeplattformen kann man nur nach Rücksprache festmachen.
Die Bucht ist bei westlichen bis nördlichen Winden durch die Insel Badem gut geschützt. Nachts können heftige Fallböen von den Bergen nordwestlich über dem Ort herunterballern.