Auf dieser Seite wird die türkische Westküste von der Chiosstraße bis zum Golf von Güllük beschrieben. Der Golf von Kusadasi ist etwa 16 sm breit (Nord-Süd) und 45 sm tief (Ost-West). Er liegt zwischen der Cesme-Halbinsel im Norden und der griechischen Insel
Samos im Süden.
Südlich der Straße von Samos gibt es bis zum Golf von Güllük nur eine einzige Ankerbucht. Das ist Dipburun. Südlich von Dipburun bis zum Güllükgolf ist die Küste lagunenartig flach und nicht geeignet zum Ankern. Häfen gibt es hier nicht. Eine Möglichkeit wäre aber
Agathonisi, eine griechische Insel fünfzehn Seemeilen südlich von Samos: Hier gibt es einen Kai und es wird nicht kontrolliert.
Tourismus und Unterkünfte: Der Fremdenverkehr in dieser Region wird beherrscht durch das Touristikzentrum Kusadasi und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie z.B. Ephesus. Es gibt gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Der
Meltemi kommt selten stark in die Bucht von Kusadasi: Meist weht er mit 3-4 Beaufort aus Nordwest. Das ermöglich einen schönen Anliegekurs zur
Straße von Samos. Unterhalb der Straße von Samos geht es dann allerdings zur Sache: Da bläst der Meltmi mit 6-7 Windstärken. Ich habe in den zehn Jahren, in denen wir unser Schiff in Kusadasi hatten, nie einen Sturm erlebt.
Die Straße von Samos stellt eine Art Wetterscheide dar zwischen dem Starkwindrevier südlich von Samos und dem Golf von Kusadasi mit gemäßigten Nordwestwind.