Im Sommer gibt es im Güllük Golf mehr Meltemi-Einfluß als im Gökova Golf, daher sind 6 Bft. tagsüber keine Seltenheit. Unbewohnte Buchten sind hier eher selten, dafür gibt es überwiegend kleine Dörfer und Siedlungen.
Der Golf von Güllük ist eine mehr als elf Seemeilen breite und knapp zwanzig Seemeilen tiefe Bucht an der Westküste der Türkei nördlich von Bodrum. Er ist benannt nach Güllük, einer kleinen Hafenstadt (Port of Entry) im Golf:
Güllük, ist eine kleine Hafenstadt mit eigenen Gemeinde im Bezirk Milas, nördlich von Bodrum in der Provinz Mugla der Türkei gelegen. Güllük ist eine kleine türkische Stadt und zunehmendem Tourismus.
Das Stadtzentrum ist geprägt von traditioneller türkischer Architektur mit einer Vielzahl von Restaurants, die entlang der Küste verstreut sind. Ein Yachthafen ist im Bau, ebenso wie eine Reihe von Stränden. Seit einiger Zeit ist Güllük ist ein beliebter Zwischenstopp für Touristen-Gulets, den Seglern der "Blauen Reise". Güllük ist auch ein bedeutendes Zentrum für den Bau der typischen Gulets.
Der Golf von Güllük ist sehr strukturiert und reich an Buchten. Herausragende Merkmale sind seine vier großen Einschnitte im Norden und eine Südküste mit vielen Buchten. Die Küsten sind gut bewaldet und meist felsig.
Die Buchten im reizvollen Golf sind leider nach wie vor durch Fischzuchtbetriebe stark eingeschränkt. Die Wasserqualität leidet darunter. Fischzucht ist neben den vor Güllük auf Reede liegenden Erzfrachtern der Hauptverschmutzer dieses ursprünglich wunderschönen Segel-Golfes. Schon vor Jahren sollten die Zuchtanlagen nach weiter draußen in Richtung offenes Meer mit besserer Strömung verlegt werden. Doch leider ist nichts geschehen.
Sehenswürdigkeiten:
* Am Eingang des Golfes an der Nordküste befindet sich Didyma, eine antike Stadt mit sehensweten Tempelruinen.
* Im Scheitel des Golfes liegt die antike Stadt Iasos, heute heißt die Ortschaft Kurin oder Asin Limani.
Tourismus und Unterkünfte: Rund um den Golf gibt es Ferienwohnungen, Ferienanlagen, Strände und Hotels.
Ab Mitte Juni bis Mitte September hat man es hier mit dem
Meltemi, der hier aus nordwestlichen Richtungen weht, manchmal mit westlichen und nordöstlichen und sehr selten mit südlichen Winden zu tun. An einzelnen Ankerplätzen kann die Windrichtung duch umliegende Berge in der Richtung beeinflusst werden.
Abends wird es meist ruhig, in der Nacht wehen Landbrisen aus wechselnden Richtungen.
Ab Ende September muss mit anderen Winden, meist aus südöstlicher oder südwestlicher Richtung gerechnet werden. Dann sollte man Buchten, die im Sommer Schutz vor Wind aus NW oder NO bieten meiden und Buchten aufsuchen, welche Schutz vor Wind aus SE bis SW bieten.