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Online-Hafenhandbuch Türkei:
Behramkale (Assos)

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Behramkale ist eine Stadt an der Westküste der Türkei, die in der Antike als Assos bekannt war. Sie liegt genau nördlich der griechischen Insel Lesbos. Für Liebhaber antiker Stätten ist Behramkale ideal.

Die Stadtmauer ist in ihrer Ausdehnung von drei Kilometern mit Türmen und Toren in großen Teilen noch sehr gut erhalten. Sie entstand in vielen Bauphasen vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis in byzantinische Zeit. Daneben sind Reste einer wohl noch archaischen Stadtmauer sichtbar.

- Der dorische Tempel der Athena an der höchsten Stelle des Stadtberges wurde um 530–520 v. Chr. errichtet. Einige der Säulen aus einheimischem Trachyt, die jedoch im Altertum mit weißem Marmorstuck überzogen waren, wurden im Rahmen der archäologischen Forschungen teilweise wieder aufgestellt. Der Athenatempel ist der einzige bekannte archaische Tempel dorischer Ordnung in Kleinasien. Von hier hat man einen guten Blick auf die gegenüberliegende Insel Lesbos.
- Osmanische Moschee, die nach der Eroberung der Stadt erbaut wurde.

Im Stadtgebiet, an den Hängen zwischen Agora und Meer, sind heute noch die Agora mit auf zwei Seiten umgebenden Hallen, das Buleuterion, das Gymnasion, das Theater und eine römische Therme erhalten. Außerhalb der Stadtmauer liegt eine gut erhaltene Nekropole mit Grabbauten und Sarkophagen.



Hafen Behramkale
39° 29.113' N 026° 20.344' E
Nur für kleinere Yachten ist der Hafen zu empfehlen. Bei starken Winden um West ist der Hafen unsicher.

Manfred Orthmann schreibt: "Dieser Ankerplatz sollte einen Stop wert sein. Vorsicht, östlich des derzeitigen (für Segler zu kleinen Hafens) befinden sich im Untergrund die Reste eines Hafens aus hellenistischer Zeit (Untiefen!).
Vom Hafenbecken aus, das man mit dem Dingi erreicht, sollte man den Fußweg hoch in den Ort und zur Akropolis auf sich nehmen. Der Ausblick ist phantastisch! Der Kassierer am Eingang zur Ausgrabungsstätte im Ort oben spricht sehr gut deutsch. Er hat für uns sein Häuschen abgeschlossen und uns persönlich geführt."


Jörg Graff schreibt: "Der Hafen von Assos (Behramkale) ist mit kleineren Yachten (10m lang, 1,Meter tief) durchaus befahrbar, man kann dann am Nordufer mit Mooringleine oder Heckanker direkt am Restaurant anlegen, mit dem Bugkorb von dem Tisch entfernt, wo man abends leckeren Fisch serviert bekommt. Die heute typischen Charterboote mit 12 Meter Länge und zwei Meter Tiefgang haben dort allerdings Probleme."

Versorgung / Service: Restaurant / Lokal, Arzt, Bank, Post

Navigation: Die Einfahrt ist frei von Untiefen und daher problemlos. Die Hafeneinfahrt ist nachts nicht befeuert.



windsack
Von Juni bis September wehen zwischen Ayvalik und Kusadasi meist nördliche Winde, je nach Küstenverlauf auch aus nordwestlicher bzw. nordöstlicher Richtung. Diese können nachmittags leicht sechs und mehr Beaufort erreichen. Sie werfen, besonders in den engen Passagen zwischen Inseln und Festland, eine steile See auf.

Bei starken Winden, die die Nacht durchblasen, muss man grundsätzlich früh morgens aufbrechen, da der Wind am Nachmittag noch zulegt. Für den Törn nach Norden würde ich 1/3 der Zeit für die Nordfahrt einplanen und 2/3 für die Reise zurück.
Im Frühjahr und Herbst ist mit wechselnden Winden zu rechnen, auch mit Süd- bzw. Südostwinden. Entsprechend ist die Törnstrategie nach dem Barometer und dem örtlichen Wetterbericht einzurichten. Ankerplätze, die bei sommerlichen Nordwinden sicher sind, bieten in der Regel keinen Schutz bei südlichen Winden und sind deshalb bei Lodos, so der Name für den gefürchteten Südoststurm, unbedingt zu meiden. Die Buchtenbücher geben detaillierte Auskunft, gegen welche Richtung die jeweilige Bucht geschützt ist.



Weblinks:
Behramkale in Wikipedia

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Lage Behramkale
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












Übersicht Hafen Behramkale
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!










Hafeneinfahrt Behramkale
(Bild: Hasan Akay)  Großbild klick!










Restaurant am Hafen
(Bild: osman kula)  Großbild klick!












Dorische Säulen
(Bild: osman kula)  Großbild klick!










Antikes Theater Assos
(Bild: Vindobona)  Großbild klick!











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