Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln. Sie ist etwa 80 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit und hat eine Fläche von 2.034,38 Quadratkilometern.
Rund 300 Kilometer westlich des afrikanischen Kontinents und etwa 1.300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt liegt die Insel Teneriffa (span. Tenerife). Mit einer Fläche von ca. 2.040 Quadratkilometern bei einer maximalen Länge von 83 Kilometern und einer Breite von bis zu 51 Kilometern ist Teneriffa die größte Insel des gesamten kanarischen Archipels und gehört zu Spanien. Gekrönt wird das geografisch zu Afrika gehörende Eiland im Atlantik vom Pico del Teide, Spaniens höchstem Gipfel. Er wird selbst auf dem spanischen Festland nicht an Höhe übertroffen.
Einer der größten Vorzüge Teneriffas, wie auch der anderen sechs Inseln des kanarischen Archipels, ist das ganzjährig ausgeglichene Klima. Im Winter kaum unter 18 Grad und auch im Sommer selten über 27 Grad präsentiert sich die Insel mit ihrem Wohlfühlklima von ihrer Schokoladenseite.
Vor dem südlichen Ende von Teneriffa gibt es mehrere Familien von Finnwalen, die nicht wandern, wie es alle anderen Wale tun, sondern hier bleiben. Eine günstige Meeresströmung treibt ihnen ganzjährig üppige Nahrung vor das Maul ...
Teneriffa liegt in der
Passatzone, die vom
Azorenhoch verursacht wird. Lediglich in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.
Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara weitgehend (gelegentlich zeigt sich der Scirocco) fern. Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm. Die Wolken ziehen darüber hinweg, weil die Berge zu niedrig sind.
Ein besonderes Wetterphänomen ist der
Calima, ein heißer Südostwind aus der Sahara. Während des Calima steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 °C und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 bis 200 Meter senkt, auch afrikanische Wanderheuschrecken sowie andere Insekten mit sich. Beim letzten Wetterphänomen im Jahre 2003, dem so genannten Calima, konnte man nachts, wegen der vielen Insekten, kaum die Straßenbeleuchtungen erkennen.