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Online-Hafenhandbuch Spanien:
Los Gigantes / Teneriffa

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(Bild: santiul) Großbild klick!


Los Gigantes ist ein Ortsteil der Gemeinde Santiago del Teide, im Westen von Teneriffa gelegen. Bekannt ist der touristisch geprägte Ort durch seine Steilküste, die ihren Besuchern vom Land und vom Meer aus einen spektakulären Anblick liefert und Acantilados de los Gigantes genannt wird. Die Felsen fallen an dieser Stelle bis zu 450 Meter senkrecht ins Meer ab.

Los Gigantes wird überwiegend von Engländern bewohnt, die dort Apartments und Wohnungen gekauft haben. Hochsaison ist hier November bis Februar.

Vom Ort aus erreicht man die Felsenwände zu Fuß und trifft auf ein kleines Plateau, von dem aus der Besucher einen atemberaubenden Ausblick auf die Felsklippe erhält. Im Ort gibt es direkt neben dem kleinen Hafen auch einen kleinen Strand, die rd. 200 Meter lange schwarze und feinsandige "Playa de los Guíos", umgeben von mehreren Bars, Souvenirlädchen und Restaurants.

Eine andere Möglichkeit, die Klippen zu besichtigen und einen noch spektakuläreren Eindruck der Felsklippen zu bekommen, besteht vom Meer aus. Etliche lokale Veranstalter bieten Schiffsausflüge auf Seglern, Motorbooten oder Katamaranen zu Los Gigantes an. Diese Touren werden oft verbunden mit der Beobachtung von Delfinen und Grindwalen, welche unmittelbar vor der Küste leben. Ein guter Anlaufpunkt für solche Touren ist zum Beispiel der Hafen in Los Cristianos.



Los Gigantes
28° 14.932' N 016° 50.480' W
Die Marina ist vergleichsweise groß und bietet 368 Liegeplätze für Yachten bis zu 20 Meter LÜA auf ein bis sechs Meter Wassertiefe, davon einige Gastliegeplätze. Für normale Yachten kommt wegen der Wassertiefe nur das äußere Ende des Südwestpiers in Frage. Die Yachten machen dort mit dem Heck an Schwimmstegen fest, der Bug wird mit Moorings festgemacht. Die Marina wird rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht.

Die Anlage neigt zur Versandung. Bereits in der Einfahrt nimmt die Wassertiefe schlagartig je nach Gezeiten und Seegang auf bedenkliche 2,5m WT ab. Tückischer ist jedoch eine Versandung an der Tankstelle am NO-Pier. Während zur Einfahrt hin das Wasser hinreichend tief ist, nimmt sie zur Promenade hin schlagartig um über 0,5m ab. Besonders tückisch kann das bei fallendem Wasserstand sein und das Boot beim Festmachen leicht nach vorn verholt wird. Eine weitere Versandung findet man etwa in der Mitte des Südwestpiers. Es ist zu vermeiden, dort mit der Yacht auf der Suche nach einem Liegeplatz entlang zufahren. Das Sicherste ist es, sich den Platz zuweisen zu lassen und ausgedehnte Manöver zu vermeiden.

Warnung: Am nördlichen Wellenbrecher kann heftige Gischt oder mehr überkommen (Bild)

Der Zustand der Marina ist mittelmäßig. Die Schwimmstege sind in halbwegs brauchbarem Zustand. Die Mooringleinen hingegen sehen nicht mehr sehr vertrauenserweckend aus. Die Sanitäranlagen (am Südwestpier in der Mauer eingelassen) sind als "rustikal" zu bezeichnen. Die Größe der dortigen Kakerlaken ist beeindruckend.

Postitiv ist die Infrastruktur. Am Südostpier reihen sich diverse Restaurants und Bars aneinander. Das Angebot ist international: Spanisch, Deutsch und vor allem Englisch. Das Essen überrascht durch seine Güte - zumindest ist sowas in sehr touristischen Gegenden anderswo nicht üblich. Weiter im Ort findet man neben Souverierläden auch Supermärkte.

Navigation: Die Ansteuerung ist sehr einfach. Die Steilklippen sind von Weitem zu erkennen, die Marina liegt am nördlichsten Zipfel des Ortes. Aber Vorsicht: Bei stärkerer Dünnung aus N - NW ist die Einfahrt schwierig. Aufgrund der geringen Wassertiefe bei der Hafeneinfahrt baut sich starker Schwell und Sog auf. Yachten sollten sich per Funk über CH09 anmelden, allerdings ist es durchaus nicht unüblich, dass der Hafenmeister zwischenzeitlich nicht erreichbar ist. In diesem Fall sollte an der Tankstelle festgemacht werden.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, Motoren-Werkstatt, Einkaufsmöglichkeiten (HiperDino Express Delfín in Hafennähe), Strom/Wasser am Steg, Entsorgung Altöl WC-Tank Chemie-WC, WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, Kran, Travellift, Arzt, Bank, Post



windsack
An der Südwestküste von Tenerifa, wo auch Los Gigantes liegt, wird der Passat von den Gebirgen ausgebremst: Hier herrschen meist schwache thermische Land-/Seewinde vor.
Teneriffa liegt in der Passatzone, die vom Azorenhoch verursacht wird. Lediglich in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.
Die hohen Gebirge im Inneren von Teneriffa nehmen heftig Einfluss auf die Passatwinde: An der Ostküste der Insel bis Punta Roja hat es meist gute vier Beaufort Wind aus Nordost, im Frühjahr und Sommer oft fünf bis sechs. Dazu kommt ein Südstrom von etwa einem Knoten.
An der Nordküste herrschen Staulagen vor und der Wind weht bis auf einzelne Böen schwach.




Weblinks:
Los Gigantes in Wikipedia
Webcam Los Gigantes
Bilderseite Los Gigantes

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Lage von Los Gigantes
Lage von Los Gigantes
(Bild: Openseamap) Großbild klick!














Klippen von Los Gigantes
Klippen von Los Gigantes
(Bild: HuhuAndi) Großbild klick!












Hafenplan Los Gigantes
Hafenplan Los Gigantes
(Bild: Google Earth / Walter) Großbild klick!











Hafeneinfahrt Los Gigantes
Hafeneinfahrt Los Gigantes
(Bild: notours) Großbild klick!











Marina Los Gigantes
Marina Los Gigantes
(Bild: macdave) Großbild klick!











Strand neben der Marina
Strand neben der Marina
(Bild: "Cuky"/A.S.G.) Großbild klick!











Marina mit Travellift
Marina mit Travellift
(Bild: Cuky"/A.S.G.) Großbild klick!










eegebiete mit Düsenwirkungen
Seegebiete mit Düsenwirkungen
(Bild: HansenBCN / Bearbeitung Walter)) Großbild klick!











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