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Online-Hafenhandbuch Spanien:
Gran Tarajal / Fuerteventura

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Gran Tarajal (7757 Einwohner, 2015) ist ein Ort im Süden der Insel Fuerteventura. Gran Tarajal ist nach Puerto del Rosario und Corralejo der drittgrößte Ort der Insel.

Der Ort besitzt einen Strand mit dunklem Sand sowie eine Strandpromenade mit einigen Geschäften. Die Einwohner arbeiten meist in den benachbarten Touristenzentren oder sind in Landwirtschaft (beispielsweise Tomatenanbau) und Fischerei tätig. Im Ort gibt es auch eine Kanarische Ringkampf-Arena.

Tourismus und Unterkünfte: In Gran Tarajal gibt es keinen Massentourismus wie etwa in Morro Jable oder Corralejo.



Hafen Gran Tarajal
28° 12.287' N 014° 1.522' W
Der Hafen wurde einst als "Tomatenhafen" bezeichnet, er bietet heute an sechs Schwimmstegen und an der Innenseite des Wellenbrechers 258 Plätze für Yachten bis zu 100 Meter LÜA auf fünf bis sechs Meter Wassertiefe. Schöne Marina, recht gut geschützt, etwas Schwell, Preis sehr niedrig (Ende 2011). Der Ort ist der zweitgrößte der Insel. Wenig touristisch. Schöner dunkler Sandstrand. Trotz fehlender Duschen und Toiletten beste Marina auf Fuerteventura.

Jürgen schreibt am 12.10.2012: Der Hafen wird von der Kommune betrieben und wir haben pro Nacht sagenhafte 14,00 Euro bezahlt. In allen anderen Häefen hier auf den Kanaren wurden Liegegebuehren von um 50,00 Euro aufgerufen.

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich von Gran Tarajal besteht aus dunklem Sandstrand. Dahinter liegen spärlich bewaldete oder kahle Berge. Die weitere Umgebung ist durch 200 bis 600 Meter hohe Berge aus rotem Lavagestein geprägt. Fallböen aus Nordwest sind also möglich. Bisweilen sind Klippen vorgelagert.

Navigation: Die Ansteuerung ist einfach. Bei Tag kann man sich an dem auffälligen Wellenbrecher orientieren. Für die nächtliche Anfahrt ist die Hafeneinfahrt gut befeuert. Keine Untiefen oder Klippen vor dem Hafen. Festgemacht wird an Schwimmstegen mit Moorings oder an der Innenseite des Wellenbrechers. Direkt hinter dem Molenkopf liegt das Boot der Küstenwache. Dieser Platz ist freizuhalten.

Service / Sonstiges: Wasser und Strom am Steg. Ende 2011 keine Duschen und keine Toiletten (Alternative: Stranddusche). Sehr gute Versorgungsmöglichkeiten im nahe gelegenen Ort. Tankmöglichkeit Benzin Diesel Gas, Restaurant / Lokal, Slipeinrichtung, Travellift 70t, Kran, Arzt, Bank, Post

Edith Roloff schreibt: "Die Marina liegt am Ende der Stadt. Die Einfahrt ist gut befeuert. Zu beachten ist die schwimmende grüne Boje. Marinero meldet sich sobald man im Hafen sichtbar ist. Er weist einen ein und hilft auch beim Anlegen. Es gibt 2 große Supermärkte im Ort. Beide sind gut sortiert. Ebenso kleine Geschäfte was halt so eine Kleinstadt zu bieten hat. Touristen sind kaum vorhanden, da es nur ein kleines Hotel gibt. die Uferpromenade mit seinem gigantischen schwarzen Strand ist gut bestückt mit Cafes, Tapasbars und Restaurant, die überwiegend von Einheimischen besucht werden. Es gibt eine kleine Werft mit Kran, die Arbeiten ausführt. Sanitäranlagen sind nicht vorhanden. Bezüglich Autovermietung um die Insel zu erkunden kann mit dem 16er und 10er Bus zum Flughafen Fuerteventura gefahren werden. Wir hatten einen Kleinwagen 2 Tage für 38 Euro."

Kontakt:
VHF Kanal 9

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windsack
Fuerteventura liegt in der Passatzone, die vom Azorenhoch verursacht wird. Lediglich in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.
An der Nordküste git es einen Düseneffekt zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara weitgehend (gelegentlich zeigt sich der Scirocco) fern. Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm. Die Wolken ziehen darüber hinweg, weil die Berge zu niedrig sind. Ein besonderes Wetterphänomen ist der Scirocco, in Spanien auch Leveche genannt, ein heißer Südostwind aus der Sahara. Während des Scirocco steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 °C und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 bis 200 Meter senkt, auch afrikanische Wanderheuschrecken sowie andere Insekten mit sich. Beim letzten Wetterphänomen im Jahre 2003, dem so genannten Calima, konnte man nachts, wegen der vielen Insekten, kaum die Straßenbeleuchtungen erkennen.


Weblinks:
Gran Tarajal in Wikipedia

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Lage von Gran Tarajal
(Bild: Openseamap) / Walter)   Großbild klick!












Übersicht Hafen Gran Tarajal
(Bild: Google Earth / Walter)  Großbild klick!











Gran Tarajal
(Bild: joselanda)  Großbild klick!










Hafeneinfahrt Gran Tarajal
(Bild: sergio martinez)  Großbild klick!










Strand östlich der Marina
(Bild: gmbgreg)  Großbild klick!









Im Hafen
(Bild: F.Batista)  Großbild klick!









Der gewaltige Wellenbrecher von Gran Tarajal
(Bild: jose valentin)  Großbild klick!










In der Marina
(Bild: Edith Roloff / ESYS)  Großbild klick!












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