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Online-Hafenhandbuch Spanien:
Garachico / Teneriffa

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Garachico / Teneriffa: Hafenpanorama Garachico / Teneriffa: Hafenpanorama (Bild: Julian guanche) Großbild klick!


Die 4.827 Einwohner (2017) zählende Kleinstadt Garachico liegt im Nordwesten von Teneriffa. In der Stadt wird auch noch der alte Name Villa y Puerto de Garachico verwendet. Gegründet wurde die Stadt Garachico und ihr ihrem Hafen von Christobal de Ponte aus Genua im Jahr 1496 nach der Eroberung Teneriffas.

Die Plaza de Libertad ist der Mittelpunkt der Stadt. Um diesen Platz herum liegen viele Sehenswürdigkeiten, z.B. die Pfarrkirche Santa Ana, der Palacio de los Condes de la Gomera und ein früheres Franziskanerkloster.

Tourismus und Unterkünfte: Um Garachico gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Hafen Garachico
28° 22.369' N 016° 45.049' W
Der Hafen wurde 2012 eröffnet und ist durch eine hundert Meter lange Mole in einen Fischerhafen (40 Plätze) und einen Yachthafen unterteilt. An der Mole haben etwa 29 Großfischer Platz. Die Marina bietet 161 Plätze für Yachten bis zu 15 Meter LÜA. Großyachten und Touristenbote liegen an der Außenmole. Der Fähranleger ist für Schiffe bis siebzig Meter ausgelegt. Spazierwege und Bänke sind vorhanden.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos, wenn man das Inselchen Roque de Garachico in der Nähe des Hafens und das Klippenfeld im Osten beachtet. Bei der Einfahrt sollte man sich nahe dem Wellenbrecher halten. Nachts ist die Hafeneinfahrt befeuert.

Küste und Umgebung: Die Küste im Bereich von von Garachico besteht aus schwarzfelsiger Steilküste (Bild). In Küstennähe sind die bewaldeten Berge knapp 800 Meter hoch, aber dahinter geht es hoch bis auf 1500 Meter. Dieser Küste sollte man nicht zu nahe kommen: Riffe und kleine Inselchen sind vorgelagert!

Service / Sonstiges: Duschen/WC in Container, Tankmöglichkeit per LKW, Supermarkt 2 Min zu Fuss (liefert ans Schiff), Strom/Wasser am Steg, Slip, Kran, Videoüberwachung

Michael schreibt: " Der Hafen ist z.Zt. ca. 3/4 belegt. Seit Jahren wird nach 3 Investoren gesucht, für Tankstelle, Bootswerkstatt/Zubehör und Jemanden, der Bebauungen für Hotel, Lokale & Restaurationen stellt. In der Hafeneinfahrt befindet sich noch ein Felshindernis unter Wasser, der für tief liegende Boote gefährlich ist. Kosten der Felsbeseitigung wird auf 200.000.€ geschätzt."

Manfred Wendl schreibt am 31.12.17: "Garachico sind wir am Abend angelaufen an einem Tag an dem SO-Starkwind herrschte und dieser Hafen im Windschatten des Teide lag. Es setzte eine auf See kaum wahrnehmbare (unter 1 m) lange Dünnung aus ndl. Richtung - also auf die Küste zu. Die Ansteuerung wird ja als Problemlos beschrieben.
Erstes Problem"chen", wenn man der elektronischen Seekarte der Charteryacht traut und die Marina am "Symbol" anläuft, dann kommt man auf die falsche Seite (w'lich)der vorgelagerten Insel El Roque an und muss diese mit gutem Abstand ndl. umfahren, da auf der ndl vorgelagerten Untiefe selbst leichter Schwell schon gehörig aufstaut. Bei weniger ruhigem Wetter sicher nicht ohne! (siehe Fotos vom Plotter mit unserer Tracklinie - Bootsposition ist in der neuen Marina).
Die auf Ihrem Luftfoto verzeichnete Rote Tonne (es gibt 2 Hintereinander) sind in der Dämmerung bereits schwer auszumachen, da sie so klein sind, dass Sie hinter den aufstauenden Brandungswellen der beiden Inseln erst wenige huntert Meter vor der Einfahrt auszumachen sind, ein Anglerboot war auch nur immer kurz auf dem Wellenkamm zu sehen (wie gesagt - draußen keine nennenswerte Welle wahrnehmbar) an Steuerbord der hohe mit vorgeworfenen Felsblöcken geschützte Wellenbrecher sorgt ebenso für ordentlich Gischt. Selbst bei diesen ruhigen Wetterverhältnissen motorten wir mit etwas Unsicherheit ob es evtl. Brandung im Fahrwasser geben könnte in die Lücke zwischen Brandung und Gischt an beiden Seiten direkt auf die auf den Wellenkämmen immer wieder erscheinende rote Tonne zu, der gegenüber liegt eine gelbe (unbefeuert), die die Felsblöcke am Wellenbrecher zum Fahrwasser abgrenzt.
Anzumerken sei noch, dass die grüne Molenbefeuerung auf dem Wellenbrecher geschickt vor einem Kunstwerk platziert ist, das in der Nacht angestrahlt wird und man ein "grünes blitzendes Pünktchen" in gleisend weißem Licht suchen muss. Man orientiere sich einfach am Kunstwerk(Foto) das Feuer sieht man, wenn man vorbeifährt! Eine gute Ansteuerungshilfe ist. m.E. das westliche Ende des Galerietunnels der Küstenstrasse, es ist nachts wie ein langer Bandwurm beleuchtet und endet direkt über der Hafeneinfahrt.
Das Hafenmeisterbüro und damit die Funkbereitschaft auf 09 ist nicht immer gegeben auch am Handy hatten wir am Abend kein Glück.
Die Versorgungsmöglichkeiten kann ich auch nicht so positiv sehen, einen Bäcker gibt es nicht in der Nähe, der Supermarkt - m.E. mindestens 10 min zu Fuß öffnet erst um 9.00Uhr - sehr spät, wenn man um die Nordostspitze von Teneriffa will - dort ist der nächste Hafen! Aber einige nette Restaurants sind in der Dorfmitte am Marktplatz. Z:B. www.restaurantaristides.com (Bild) Tel: 922133412 hat abends bis 22 Uhr geöffnet und produziert ggf. auch Brötchen für den anderen Morgen."


Jörg Lott schreibt am 24.6.2018: "Ich muss mich Manfred Wendl zu diesem Hafen (mein gewählter Heimathafen für die nächsten Jahre) anschließen. Die Ansteuerung ist definitiv nicht problemlos, besonders bei starkem Schwell oder Wind aus nördlichen Richtungen. Zudem berichten einheimische Segler von der problematischen Ansteuerung bzgl. des Tiefganges, da man ja fast "aufs Land" fahren muß um dann die westliche Kurve in den Hafen zu schaffen. Schiffe mit größerem Tiefgang haben hier tatsächlich gelitten. Der Hafen allerdings liegt ruhig, auch in den Wintermonaten. Dafür sorgt auch die sehr hohe Mauer, die im Norden um den Hafen gezogen wurde. Schwell und Wind sind kaum zu spüren. Als Ansteuerungshilfe kann der El Roque dienen, die Hafeneinfahrt befindet sich von hier aus im Osten. Vorsichtig ist definitiv bei hohen Wellen geboten, da diese einlaufend Schiffe leicht auf Legerwall bringen können. Das Hafenbüro ist nur zeitweise besetzt, daher über Kanal 9 auch nur zeitweise erreichbar. Als Wohnansässiger auf Teneriffa sind mir die Einkaufsmöglichkeiten gut bekannt, als "Neuankömmling" ohne Auto sicherlich nicht einfach zu finden. Ansonsten bietet der Hafen nicht wirklich viel. Allerdings ist Garachico ein schönes Örtchen mit Geschichte (und beim letzten Ausbruch des Teide wurden große Teile des Örtchens zerstört und danach liebevoll wieder aufgebaut)."

Kontakt:
Tel/Fax: +34 922 831 336
Mail: puertogarachico@puertoscanarios.es
VHF Channel 09

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt  



windsack
Normalerweise steht der mehr oder minder starke Wind voll auf die Küste und verursacht eine beachtliche Brandung. Teneriffa liegt in der Passatzone, die vom Azorenhoch verursacht wird. Lediglich in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.




Weblinks:
Garachico in Wikipedia
Webcam Garachico
Bilderseite Garachico
Windvorhersage in Garachico
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Lage von Garachico
Lage von Garachico
(Bild: Openseamap) Großbild klick!














Übersicht Hafen Garachico
Hafenplan Hafen Garachico
(Bild: Google Earth / Walter) Großbild klick!











Franziskanerkloster in Garachico
Franziskanerkloster in Garachico
(Bild: CTHOE) Großbild klick!











Marina von oben
Marina von oben
(Bild: Gabriel MaXoTe) Großbild klick!










Garachico: Stadt und Marina
Garachico: Stadt und Marina
(Bild: Diego Delso) Großbild klick!









Küste bei Garachico
Küste bei Garachico
(Bild: Loravel) Großbild klick!










Der massive Wellenbrecher an der Einfahrt
Der massive Wellenbrecher an der Einfahrt
(Bild: Puerto de Garachico Großbild klick!









Am Kran
Am Kran
(Bild: Puerto de Garachico Großbild klick!










Am Slip
(Bild: Puerto de Garachico) Großbild klick!








Kunstwerk verdeckt grünes Feuer
Kunstwerk verdeckt grünes Feuer
(Bild: Manfred Wendl / ESYS) Großbild klick!










Rote Tonne in der Hafeneinfahrt
Rote Tonne in der Hafeneinfahrt
(Bild: Manfred Wendl / ESYS) Großbild klick!












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