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Online-Hafenhandbuch Spanien:
Die Insel El Hierro / Kanaren

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El Hierro (vormals Ferro, auch Isla del Meridiano) ist die westlichste und kleinste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantik. Ihr Flächenanteil an der gesamten Landfläche aller Kanaren beträgt 3,59 Prozent. El Hierro ist 1.458 Kilometer vom spanischen Festland (Cádiz) entfernt, hat eine Fläche von 268,71 Quadratkilometern und 10.558 Einwohner (1. Januar 2007)[2], was einer Bevölkerungsdichte von 39,29 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. El Hierro wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Auf El Hierro (und La Gomera) hat sich eine weltweite Einzigartigkeit erhalten: El Silbo (span. „der Pfiff“) bezeichnet die Pfeifsprache der Guanchen, der Ureinwohner der Kanarischen Inseln. Die genauen Ursprünge der Pfeifsprache sind nicht eindeutig. Vielleicht ist sie von Volksstämmen aus dem Atlas-Gebirge im heutigen Marokko auf die Kanaren gebracht worden. Gesichert ist, dass zwei französische Missionare im Jahre 1413 in einer Schrift namens Le Canarien einen merkwürdigen Stamm auf den Inseln erwähnen, „der nur mit den Lippen spricht“. Damals war El Silbo auch auf El Hierro und Teneriffa gebräuchlich, jedoch in der Sprache der Guanchen, dem Guanche. Erst seit der Eroberung des Archipels wird auf spanisch gepfiffen.

Auf El Hierro gibt es drei Klimazonen:
Die trockene Küstengebiete im Süden
Die halbfeuchte Zone bei 200 bis 400 m ü. d. M. Hier wächst die Kanarischen Wacholderbaum und die Dattelpalme. Man findet sie manchmal als mehrere hundert Jahre alte, vom ständigen Wind bizarr geformte Bäume (Windflüchter).
Die nebelfeuchte Zone: Der Passat weht die Berge der Nordküste hinauf, dabei kondensiert das Wasser und es entsteht ein permanentes Nebelgebiet und immergrüner Feuchtwald.



windsack
El Hierro liegt in der Passatzone, die vom Azorenhoch verursacht wird.
Um Nordost spielende Winde wehen einen Großteil des Jahres mit erträglichen Stärken zwischen 3 und 6 Bft. im freien Seeraum. Ihre größte Konstanz und Stärke erreichen sie im späten Sommer (August) und im Winter (Januar/Februar). Die stärksten Störungen und Unregelmäßigkeiten erfahren sie im Herbst (Oktober/November) und Frühjahr (März bis Mai). Zu diesen Zeiten sind heiße Ost- bis Südostwindlagen (Schirokko, Harmattan) sowie lange Flautenperioden und westliche Schlechtwetterlagen am ehesten möglich. Auch in den Wintermonaten, wenn das Azorenhoch von einem Tief verdrängt wird, kann es Südstürme bis 35 Knoten geben.




Weblinks:
Die Insel El Hierro in Wikipedia
Webcam El Hierro
Bilderseite El Hierro

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Lage El Hiero (Bild: TUBS / Walter)  Großbild klick!












Übersicht El Hierro
(Bild: Openseamap / Walter)  Großbild klick!












vom Wind gebeugter rotfrüchtiger Wacholderbaum
(Bild: Eckhard Pecher)  Großbild klick!












Grenze zum Nebelwald: Kapelle „Virgen de la Caridad“
(Bild: Eckhard Pecher)  Großbild klick!