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Revierinformation für Segler:
Pula / Istrien

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Pula / Istrien, Amphitheater Panorama (Bild: fernostkraus)  Großbild klick!


Pula (italienisch Pola, slowenisch Pulj), lateinisch Colonia Pietas Iulia Pola, deutsch veraltet Polei), ist mit 57.053 Einwohnern (Stand 2012) die größte Stadt nahe der Südspitze der der Halbinsel Istrien.

Das Gebiet um Pula kann auf eine rund 7.000-jährige Geschichte zurückblicken. Die Erstbesiedelung der Stadt durch den illyrischen Stamm der Histri wird auf das 10. Jahrhundert vor Christus datiert.

Von Römern im Jahr 177 vor Christus erobert, wurde Pula eine römische Kolonie unter dem Namen Colonia Pietas Iulia Pola. Unter Kaiser Augustus wurde das Amphitheater erbaut, das heute eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ist. Neben dem Amphitheater gibt es aus der augusteischen Zeit den Rom-und-Augustus-Tempel, die in Teilen erhaltene Stadtmauer mit Toren und die Überreste von zwei Theatern.

Wie ganz Kroatien war Pula bis 1991 Teil Jugoslawiens. Die Pula vorgelagerte Insel Brioni (wie sie in ausländischen Medien zitiert wurde) bzw. Brijuni erlangte internationale Bekanntheit, weil der jugoslawische Staatschef Marschall Tito dort seine Sommerresidenz einrichtete, wo er von Staatsmännern aus aller Welt besucht wurde. Zudem wurde auf den Inseln 1991 das Brioni-Abkommen geschlossen, das den 10-Tage-Krieg in Slowenien beendete.

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten und zugleich das Wahrzeichen der Stadt ist das Amphitheater, welches unter Kaiser Augustus erbaut und unter Kaiser Vespasian erweitert wurde. Es hat eine Größe von 133×105 Metern, bot etwa 23.000 Menschen Platz und ist damit eines der größten von den Römern erbauten Amphitheater. Die in großen Teilen bis zur ursprünglichen Höhe von 32,5 Metern erhaltene Fassade ist nach neuerer Ansicht ebenfalls augusteisch.
Beeindruckend, wenn auch nicht so groß wie das Amphitheater, ist der Sergierbogen, der zwischen 29 und 27 vor Christus zur Erinnerung an den Sieg Octavians in der Schlacht bei Actium erbaut wurde. Sehenswert ist auch der Augustustempel (2 vor Christus – 14 nach Christus).



ACI-Marina Pula
44° 52.432' N 013° 50.659' E
Die Marina verfügt über 213 Liegeplätze für Yachten, davon 50 für Gastyachten, bis zu vierzig Meter LÜA auf vier bis sieben Meter Wassertiefe. Alle Plätze sind mit Strom- und Wasseranschluss ausgestattet. Der Hafen Pula liegt in einer großen, durch eine Halbinsel und einen Wellenbrecher gut geschützten Bucht. Zeitweilige Geruchsbelästigung durch Abwässer.

Der Flughafen Pula ist nur fünf Kilometer von der Stadt entfernt. In der großen Bucht im Norden der Marina gibt es seit 2015 eine Start- und Landebahn für Wasserflugzeuge. Hier ist das Ankern verboten. Die Anlegestelle befindet sich etwa 200 Meter südwestlich der Marina.

Im Marinabüro wurden wir von einer freundlichen Dame empfangen, die uns umfassend informierte.

Navigation: Eine sichere Zufahrt in die Marina ist zwischen dem Kopf des Wellenbrechers (die Verlängerung des Rt Kumpar), gekennzeichnet durch das grüne Feuer (Blz.gn. 3s 6sm 9m), und dem Rt Proština, gekennzeichnet durch das rote Feuer (Blz.r. 3s 5sm 9m). Die genaue Position des Rt Kumpar ist N 44°53,2’ E 13°47,7’. Danach steuere man auf die Südspitze des Inselchens Andrija zu, auf der sich ein grünes Feuer (Blz.gn. 2s 1sm 7m) befindet. Das Inselchen Andrija kann sowohl an der Süd- als auch an der Nordseite umfahren werden, während die Durchfahrt zwischen diesem Inselchen und der Insel Katarina nachts gut gekennzeichnet ist (zwei rote und grüne Feuer, zwischen denen gefahren werden soll). Nach dieser Durchfahrt führt ein weiteres Feuer auf der Insel Uljanik (Blz.gn. 5s 3sm 7m) bis zur ACI Marina Pula. Nach dem Umfahren dieses Feuers wird die Marina sichtbar. Es ist bei nächtlichen Einfahrten auf einige im Vorhafen liegende unbeleuchtete Festmachetonnen zu achten. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit im gesamten Hafengebiet beträgt 8 Knoten.

Service / Sonstiges: Leider liegt die Arina an einer verkehrsreichen Straße. Rezeption, Yachtausrüster, Wechselstube, WLAN, Restaurant, WC und Duschen sauber und auf dem neuesten Stand, technischer Service, 10-Tonnen-Kran, PKW Parkplatz, Rent-a-car Angebot. Die Tankstelle liegt auf einer kleinen Pier neben der Marina. Alle übrigen Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Stadt. Hafen- und Zollamt befinden sich in unmittelbarer Nähe der Marina. In den engen Gassen der Altstadt und dem Forum mit dem Augustustempel und dem Rathaus kann man angenehm bummeln. Es gibt jede Menge Bars, Restaurants und Shops. 24h-Bewachung

Kontakt:
ACI Marina Pula, Riva 1, HR 52100 Pula
Tel +385 52 21 91 84
Fax +385 52 21 18 50
Mail m.pula (at) aci-club.hr
VHF Kanal 17

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack
In den Sommermonaten während der Nachmittagsstunden weht vom Westen der Maestralwind und bringt vom offenen Meer eine angenehme Erfrischung. Der sog. Jugo weht vom Süden und bringt Feuchtigkeit und dunkle und schwere Regenwolken. Die Bora bläst vom Nordosten auf das Meer hinaus. Manchmal erreicht sie Orkanstärke. Besonders gefährdet sind hier der Golf von Triest und der Kvarnergolf.



Weblinks:
Pula in Wikipedia
Webcam Pula
Bilderseite Pula
Amphitheater Pula
Aktueller Bora-Index
Aktueller Wind in Pula

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Lage von Pula
(Bild: Markus Bernet) / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!











Ansteuerungshilfe: Der Kirchturm von Sv. Antuna
(Bild: ipovrzan)  Großbild klick!









Amphitheater Pula (Bild: Magnus Manske)  Großbild klick!










Übersicht Pula (Bild: Google Earth)  Großbild klick!









Übersicht ACI-Marina Pula
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter)  Großbild klick!










Luftbild Pula mit ACI-Marina
(Bild: Orlovic)  Großbild klick!






















Wasserflugzeug landet in der Nordostbucht
(Bild: Tibor Dinka)  Großbild klick!









Anleger für Wasserflugzeuge
(Bild: Tibor Dinka)  Großbild klick!









Rezeption in der Marina
(Bild: Peter Walter)  Großbild klick!








Blick auf die Marina, im Hintergrund die Arena
(Bild: Peter Walter)  Großbild klick!
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