EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Der Kapeffekt

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Wind hat die Eigenschaft, seine Richtung dem Verlauf einer hohen Küste etwas anzupassen. Ähnlich wie der Düseneffekt, entsteht der Kap- oder Eckeneffekt: Dort, wo der Wind gebirgige Ecken oder hohe Landzungen umströmen muss, ändert sich das Windfeld unter Umständen stark, was Richtung und Stärke des Windes betrifft.

Steht die Windrichtung quer zum Kap, so kommt es auf der Leeseite zu Verwirbelungen. Da die Isobaren in diesem Bereich verdichtet werden, nimmt die Windstärke in der unmittelbaren Nähe des Kaps zu und es kommt zu einer beträchtlichen Änderung der Windrichtung.

Diesen Effekt nennt man daher Kap- oder Eckeneffekt. Der Unterschied zum offenen und hindernisfreien Meer kann bis zu vier Beaufort betragen. Im Lee, also hinter dem Kap ist es oft stark böig, je nach Höhe des Kaps kann es zu Fallböen kommen.

Diese Windverstärkung tritt u.a. an der Nordspitze Dänemarks, am Skagerrak auf.



Der Kapeffekt (Bild: Peter Walter)   Großbild klick!
Weblinks: keine


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Schlagwörter: Kapeffekt, Eckeneffekt, Isobaren, Wind, Windrichtung, Bilder

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