EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Die Liparischen Inseln

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Zum Großbild anklicken! Yachten ankern vor Stroboli, links im Hintergrund der Felsen Stromboliccio (Bild: peolo88)   Großbild klick!


Liparische Inseln:   Alicudi   Filicudi   Lipari   Panarea   Porto di Levante   Porto di Ponente   Salina   Stromboli   Vulcano  


Die Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln (italienisch Isole Eolie) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer und liegen zwischen 30 km und 80 km vor der Nordküste Siziliens.
Zur Inselgruppe zählen sieben bewohnte Inseln, die politisch zur Provinz Messina der italienischen Region Sizilien gehören.
Der sizilianischen Küste am nächsten ist Vulcano. Nördlich folgen Lipari und Salina, westlich davon Filicudi und Alicudi, nordöstlich Panarea und Stromboli. Zu den sieben bewohnten Inseln zählen eine Reihe kleinerer, unbewohnter Inseln und Felsklippen wie z.B. Basiluzzo und der Strombolicchio.

Die größte Insel mit 37,5 km² ist Lipari, gefolgt von Salina (26,8 km²), Vulcano (21,2 km²), Stromboli (12,6 km²), Filicudi (9,5 km²)und Alicudi (5,2 km²). Die kleinste Insel mit 3,4 km² ist Panarea. Die höchste Erhebung der Liparischen Inseln ist der Monte Fossa delle Felci auf Salina, der eine Höhe von 962 m erreicht.

Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden 1997 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt mit der Begründung „dass die vulkanischen Landschaften der Inseln klassische Gegenstände der fortdauernden Untersuchung der Vulkanologie weltweit darstellen.

Das Archipel entstanden in drei Phasen. Vor ca. 360.000 bis 160.000 erhob sich Panarea, Filicudi, Alicudi und Teile von Salina und Lipari vom Meeresgrund. Vor 100.000 bis 40.000 folgten Stromboli und Vulcano, also die beiden noch heute aktiven Vulkane. Die Halbinsel Vulcanello (teil von Vulcano) entstand erst im Jahre 183 vor Chr.



windsack
Die vorherrschende Windrichtung bei den Liparischen Inseln ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.




Weitere Inselgruppen Italiens:
Ägadische Inseln   Die Liparischen Inseln   Der Kampanische Archipel   Die Pelagischen Inseln   Der Toskanische Archipel   Die Tremiti-Inseln  


Weblinks:
Die Liparischen Inseln in Wikipedia
Webcam Stromboli
Der Stromboli

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Lage Liparische Inseln  Großbild klick!













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Blick von Vulcano auf Lipari, Salina und Panarea
(Bild: Giovanni)  Großbild klick!












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Der Stomboli zählt zu den aktivsten Vulksnen der Erde.
(Bild: Jeanot) Großbild klick!












Bimssteinabbau auf Lipari
(Bild: Clemensfranz)  Großbild klick!












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