EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Das Ligurische Meer

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Beispielpanorama Strand nördlich von Cala Galera (Bild: Karl Degelmann)   Großbild klick!


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Anschluss Süd: Tyhrrhenisches Meer


Das Ligurische Meer ist Teil des Mittelmeeres zwischen den Inseln Korsika und Elba im Süden und der Rivieraküste (Ligurien) von Norditalien und Monaco im Norden. Die Küste ist zum großen Teil gebirgig.

Genua und La Spezia sind die Haupthäfen am Ligurischen Meer, das nach Südosten in das Tyrrhenische Meer übergeht. Der Golf von Genua an der italienischen Küste nimmt den nördlichen Teil des bis 2.615 Meter tiefen Ligurischen Meeres ein.

Zum Schutz der zahlreichen Meeressäugetiere wurde das Ligurische Meer 1999 von Italien und Frankreich als Specially Protected Areas of Mediterranean Importance (SPAMI) klassifiziert. Im Rahmen dieser Einordnung wurde ein Walschutzgebiet eingerichtet. Dieses hat eine Fläche von circa 84.000 Quadratkilometern und wird von der Côte d'Azur, den Regionen Ligurien und Toskana und dem nördlichsten Punkt Sardiniens begrenzt.

Die tiefste Stelle des Ligurischen Meeres befindet sich im Golf von Genua, der ein Teil des Ligurischen Meeres ist, ca. 2.615 m unter der Wasseroberfläche.

Das Ligurische Meer wird im Norden von der Küste der Riviera in Italien sowie von Monaco begrenzt. Im Osten grenzt es an die italienische Toskana. Im Süden begrenzen die zu Frankreich gehörende Insel Korsika und die zu Italien gehörende Insel Elba das Meer. Im Südosten geht das Meer in das Tyrrhenische Meer über. Die Entfernung von Monaco bis zum nördlichen Spitze von Korsika, dem Cap Corse beträgt rund 160 km.

Von allen Flüssen die in das Ligurische Meer münden ist der Arno sicherlich der bekannteste. Er entspringt am Berg Monte Falterona in Italien und fließt auf einer Länge von 240 km dem Ligurischen Meer entgegen. Dort mündet er in der Nähe von Pisa.



windsack
Die Tramontana bezeichnet in Italien, eine nördliche, kalte, oft böige Windströmung. In Italien frischt dieser Wind besonders häufig in der Region Ligurien auf. Vor allem im Winter in besonders starker Ausprägung in den Talmündungen, mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Libeccio bezeichnet einen Südwestwind in Italien, der zumeist durch Tiefdruckgebiete und entsprechende Druckunterschiede im Winterhalbjahr entsteht. Zusammen mit Mistral, Tramontana und Scirocco ist der Libeccio der häufigste Wind in Italien, besonders an den Westküsten.
Aufgrund der südlichen Ausrichtung bringt kräftiger Libeccio auch häufig reichlich Welle mit, so dass die Wellen im tiefen Mittelmeer reichlich Zeit und Strecke (Fetch) haben, sich aufzuschaukeln und zu großer Dünung aufzubauen.


Lage Ligurisches Meer (Bild: NormanEinstein)/Walter
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Typische Steilküste der Toscana
(Bild: armafor)   Großbild klick!















Temperaturen Ligurisches Meer (Bild: )  Großbild klick!

Weblinks:
Das Ligurische Meer in Wikipedia
Einteilung Seegebiete Italien
Wettervorhersage Ligurisches Meer

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