EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Die Insel Giannutri / Tyrrhenisches Meer

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

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Giannutri (10 Einwohner 2008)ist die südlichste und östlichste Insel des toskanischen Archipels im Tyrrhenischen Meer und ein Naturschutzgebiet. Ihr antiker Name lautete Dianium.

Die Insel hat die Form eines Halbmondes, erstreckt sich von Norden (Punta Secca) bis Süden (Punta del Capel Rosso) über drei Kilometer, und ist maximal 500 Meter breit. Die Flächenausdehnung beträgt 2,60 km². Ihren höchsten Punkt erreicht sie im Poggio Capel Rosso mit 88 m nn. Weitere Anhöhen sind Poggio del cannone (68 m), Monte Mario (79 m) und Monte Adami (43 m).

Die Küste ist zerklüftet und felsig und wird nur von zwei Stränden unterbrochen, nämlich der Bucht "Cala della Spalmatoio" (im Nordosten) und "Cala Maestra" (im Nordwesten).

Sehenswürdigkeiten
- Bemerkenswert sind die zahlreichen Höhlen, die sich entlang der Küste befinden. Die bekannteste ist die Grotte "Gala dei Grottoni" im südlichsten Inselbereich.
- Die Villa Romana (Römische Villa) wurde im 2. Jahrhundert durch die Familie Domitius Ahenobarbus erbaut und ist heute noch als Ruine vorhanden.
- Faro di Capel Rosso, Leuchtturm, 1861 erbaut.
- Porto Romano, römischer Hafen.

Der Hafen für Giglio ist Porto S.Stefano - Man benutzt die Verbindungen der Gesellschaft Maregiglio.


windsack
Im Sommer gestaltet sich das toscanische Klima zumeist warm und trocken, es regnet ausgesprochen selten. In dieser warmen Jahreszeit wirken die toscanischen Inseln mit ihrer erfrischenden Brise überaus anziehend. In diesem Seegebiet weht der Wind überwiegend aus westlichen Richtungen: Der Mistral aus Nordwest kann besonders im Spätsommer beachtliche Stärken erreichen. Ansonsten zeigt sich im Sommer häufig der Libeccio aus Westsüdwest. Auch die thermischen Winde entlang der Küsten sind ein guter Motor für Segler. Regionale Tagesbrisen können 3-5 Bft. erreichen. In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.




Weblinks:
Die Insel Giannutri in Wikipedia

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Lage von Giannutri  Großbild klick!












Übersicht Giannutri (Bild: Google Earth)  Großbild klick!










Römischer Hafen Giannutri
Ehemaliger Römischer Hafen
(Bild: LigaDue)  Großbild klick!










Anleger Giannutri (Bild: Cesare Sangalli)  Großbild klick!










Villa Domziana
Villa Domziana (Bild: patrizia nesti)  Großbild klick!









Faro di Capel Rosso an der Südspitze von Gianutri
(Bild: ml_pisel)  Großbild klick!


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