Procida ist eine Insel im Golf von Neapel und gehört zu den Phlegräischen Inseln. Es ist zugleich der Name des Hauptortes und einzigen Ortes mit 10.627 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2009).
Die Insel Procida liegt zwischen Kap Miseno und der Insel Ischia. Sie ist weniger als 4 km² groß. Die Küstenlinie ist etwa 16 km lang. Die höchste Erhebung ist mit 91 Metern der Terra Murata.
Aus geologischer Sicht ist die Insel ist durch Eruptionen aus vier Vulkanen entstanden, welche heute nicht mehr erkennbar sind.
In den Monaten Juni bis Anfang Oktober betragen die Tages-Maximaltemperaturen zwischen 21 und 26 °C. Im Sommer gibt es pro Monat etwa 4 Regentage, die Wassertemperatur von Juni bis Oktober beträgt 21 °C und mehr.
Procida ist nur mit dem Schiff von Neapel oder Pozzuoli oder Ischia aus erreichbar. Autofähren ("Traghetti") verkehren von allen drei genannten Orten, die schnelleren, aber teureren Tragflächenboote („Aliscafi“) von Neapel und Ischia. Tragflächenboote fahren ab einem bestimmten Seegang nicht mehr.
Tourismus und Unterkünfte: Dieser kleinen Insel zwischen dem italienischen Festland und Ischia sagt man nach, das sie noch nicht vom Tourismus überrannt worden ist. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Marina Grande
40° 46,07' N 014° 01,98' E
Bei der Annäherung hilft als auffällige Landmarke die Kirche della Pietà und der Palazzo Merlato (Palazzo mit Zinnen) aus dem 17. Jahrhundert. An die beiden Seiten des Hafens grenzen die Strände Silurenza und "la spiaggia della Lingua", der Strand der Zunge. Die Hafenpromenade mit Bars, Pizzerien und Restaurants ist vor allem abends ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen.
Cala Corricella
40° 45,591' N 014° 01,771' E
Nachts ist es sehr schaukelig, kein Wind und ab und zu wie aus dem Nichts 2-3 Wellen, vermutlich von der Berufsschifffahrt, die aus Neapel hier vorbei kommt.
Sehr große Ankerbucht. Der kleine Hafen ist für Segelschiffe zu flach. Nach Süden offen und in der Nacht sehr schwellig (durch Berufsschifffahrt aus Neapel kommend?). Ansonsten sehr schön. Man ankert auf 5-10 m Wassertiefe. Ankergrund Seegras mit einzelnen Sandflecken, ein paar Felsen liegen auch in der Bucht. Daher empfiehlt sich eine Sorgeleine am Anker mit Ankerboje. Das kleine Fischerdorf lädt zu einem Besuch ein.
Chiaiolella
40° 44,767' N 014° 00,363' E
Man bekommt einen Platz zugewiesen. Moorings sind vorhanden.
Vivara
40° 44,703' N 013° 59,872' E
Ankerbucht vor dem Hafen.
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die
Tramontana bezeichnet in Italien eine nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen.
Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden.
In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der
Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.
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