Syros (auch Syra oder Siros) ist eine griechische Insel der Kykladen, fast mitten im Archipel gelegen, 84 km² groß und mit dem Pirgos bis zu 442 m hoch.
Im Hafen der Insel findet ein reger Schiffsverkehr statt, Schiffe laufen fast im Halbstundenrythmus ein bzw aus. Man kann von hier aus täglich jede andere Insel der Gruppe erreichen. Nach Piräus fahren mehrere Schiffe am Tag. Andere griechische Inseln wie beispielsweise
Rhodos oder Kreta werden zwei bis drei Mal pro Woche angesteuert. Im Südosten, nahe zu Ermoupuli existiert ein kleiner Flughafen.
Bis zur Eröffnung des
Kanals von Korinth war der Hafen von Syros der größte und wichtigste Handelshafen Griechenlands.
Ormos Varis
37°23,4'N 024°56,7'E
Um den Hafen der Stadt sollte man eine großen Bogen machen; auch in der neuen "Marina" - wird sie jemals fertig ? - liegt eine Yacht nicht besser.
Radspieler schreibt ueber Ormos Varis, die Bucht sei gut gegen Winde aus allen
Richtungen außser Süd geschuetzt. Das können wir für Wind aus Nord nicht
bestaetigen. Natürlich ist die Bucht gegen die See geschützt, nicht aber gegen den
Wind. Ormos Varis empfing uns so: Draussen Wind 25 kn aus N, drinnen 25 kn aus N mit
heftigen Fallböen. Allerdings gut haltender Grund und viel Platz zum Schwoien.
Karte am Ende der Seite!
Quelle: Andre Tornow, FU-Berlin
Ormos Phoinikos (Finikas)
37° 23,83' N 024°52,64' E
Wasser und Strom am Kai, unruhige Lage, Hafenkapitän sehr freundlich, Duschen kosten extra
Die eine Mole wurde verlängert, eine andere neu gebaut; es gibt Mooringleinen, Wasser und Strom. Im Oktober 2001 waren Toiletten und Duschen verwahrlost.
Quelle: Andre Tornow, FU-Berlin
Ormos Galissas
37°25,4'N 024°52,5'E
Radspieler schreibt, man koenne auf beliebiger Wassertiefe ueber Sandgrund ankern.
Nach unseren Beobachtungen und Erfahrungen ist der Grund an vielen Stellen stark
verkrautet und der Sandgrund ist knochenhart. Der Sitz des Ankers sollte deshalb
gewissenhaft geprueft werden und gegebenenfalls muss ein zweiter Anker raus.
Jedenfalls sollte jede Menge Kette gesteckt werden.
Karte am Ende der Seite!
Quelle:Andre Tornow, FU-Berlin
Ermoupolis
37° 26,06' N 024° 56,63' E
Der Ln. Ermoupolis (auch: Ln. Syrou) liegt im O der Insel. Der Ort ist das Verwaltungszentrum der Kykladen und Sitz zahlreicher Behörden. Der Hafen ist Industrie- und Werfthafen, die Ansteuerung ist bei fast allen Bedingungen problemlos möglich. Bei ausgeprägtem Meltemi steht erheblicher Schwell bis in den Hafen. Ruhig liegt man hier allerdings sowieso aufgrund des überaus regen Verkehrs nur in der "Marina" im Südteil des Hafens.
Es gibt überaus regen Fährverkehr. Hier kann man
im äußersten Norden des Hafens auf circa sechs Meter Wassertiefe vor Buganker mit dem Heck zur Pier festmachen, oder
in der mehr oder weniger fertiggestellten, aber noch nicht in Betrieb befindlichen "Marina" im Südteil unmittelbar neben dem Tanklager längsseits an einem der Stege festmachen.
In der "Marina" liegt man relativ ruhig, dafür hat dieser Ort den Charme einer Baustelle im Nichts. Außerdem liegt man praktisch in Wurfweite neben der Schwelle der Piste 18 des Flughafens.
Im Stadthafen dagegen liegt man wahrhaft im Zentrum des Geschehens, in den Tavernen und Cafe's pulsiert das Leben bis tief in die Nacht. Hier liegt man im dauernden Schwell, den die Fähren bei ihren rasanten Hafenmanövern erzeugen.
Die Versorgungsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Es gibt mehrere Supermärkte, Tavernen und Bars für jeden Anspruch. Trinkwasser ist im Sommer nur eingeschränkt verfügbar, und auch bei Verfügbarkeit nicht zu empfehlen. Treibstoff wird mit Tankwagen geliefert.
Achtung: In der Mitte des Kais (beim Knick) mündet ein etwas größeres Abflußrohr in das Hafenbecken. Es kommt zu einer 'leichten' Geruchsbelästigung ;-) 10 Meter weiter liegt man etwas besser.
Die Winde der Ägäis zeichnen sich durch Beständigkeit aus. Bei wolkenlosem Himmel wehen von Mai bis September oft stürmische nordöstliche sehr trockene und warme Winde, die nach der altgriechischen Bezeichnung Etesien genannt werden. Die Neugriechische Bezeichnung ist „Meltemi“, abgeleitet vom türkischen „Meltem“. Entsprechend wird diese Ausprägung des mediterranen Klimatyps als Etesienklima bezeichnet. Ursache für diese beständige Luftströmung sind das Azorenhoch und das über dem asiatischen Festland lagernde Hitzetief. Böen und Fallwinde treten besonders an der kleinasiatischen Küste auf. Der Nordwind der Ägäis ist als Boreas (griechisch Vorias) bekannt.