Naxos auch Náxia, Áxia) ist eine griechische Insel im Ägäischen Meer. Sie ist mit einer Fläche von 389,434 km²[1] die größte Insel der Kykladen und von der Insel Paros nur durch eine schmale Meerenge getrennt. Naxos hat im Osten steile Ufer, nach Westen hin ebeneres Land und wird von Norden nach Süden von einem im Berg Zas (auch: Oxia) bis zu 1.000 m ansteigenden Granitgebirge durchzogen.
Nach der letzten Volkszählung im Jahre 2001 weist die Insel 18.188[1] Einwohner aus (bei tatsächlich nach Jahreszeit stark schwankender Zahl der Ansässigen). Der Hauptort und -hafen heißt Naxos und wird, wie die Hauptorte auf fast allen Inseln, Chora genannt. Die Stadt ist zentraler Hafenort der Insel (für Fährdienste, Fischerei und Sportschifffahrt).
Die Insel ist gut bewässert und vor allem in den niederen Teilen nahe der Nordwestküste und in einem Zentralbecken im Inland, aber auch in Terrassengärten zahlreicher Bergdörfer sehr fruchtbar. Die landwirtschaftliche Tätigkeit ist auf Obst- und Gemüsebau, Wein, Öl- und Olivengewinnung, Getreideanbau (vor allem Gerste als Viehfutter), Viehzucht und Milchprodukte (Käse, Joghurt) konzentriert.
Seit den 1980er Jahren gewinnt der Tourismus zentrale Bedeutung für die naxische Wirtschaft. Allein das bebaute Stadtgebiet hat sich seither annähernd verdoppelt, und in den küstennahen Gebieten sind zahlreiche Ferienhäuser von Griechen und Ausländern gebaut worden. Der noch bis vor wenigen Jahren einzigartige Strandabschnitt Agia Ana - Plaka mit seinen Dünen wird inzwischen touristisch stark genutzt, es gibt kaum mehr einen Platz an diesem Strand, der nicht von einem Hotel mit gebührenpflichtigen Liegestühlen und Sonnenschirmen belegt ist. Einzig von weiträumiger Überbauung durch große Hotelkomplexe ist die Insel bislang freigeblieben, trotz kilometerlanger Strände vor teilweise kleinteiliger Dünenlandschaft vor allem entlang der Westküste. Massenhafter Zustrom wird durch den Mangel an einem internationalen Flughafen verhindert, allerdings wird von Teilen der insularen Touristikwirtschaft seit längerem der Ausbau des nur dem binnenländischen Verkehr dienenden Flughafens gefordert. Für die Nutzung als Massenziel mag auch das lokale Klima hindernd sein, das von Starkwinden und eher kühlen Temperaturen an 240 Tagen im Jahr, nicht zuletzt in den Sommermonaten, gekennzeichnet ist. Außerdem wird der Zugang zum Meer mancherorts durch zerklüftete, algenüberwachsene Steinplatten stark behindert.
Die Sicherung des gegen das Meer offenen Fährhafens, neben Paros zentraler Verteiler der östlichen Kykladen, ist ein Ziel, dem die natürliche Beschaffenheit der Hafenbucht entgegensteht.
Tourismus und Unterkünfte: Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen (Ferien auf dem Bauernhof) und Hotels ist reichlich.
Naxos Haupthafen
37° 06,22' N 025° 22,377' E
29.07.08:Im erweiterten Ausbau des Marinahafenbeckens herrscht immer noch ein wenig Schwell, wenn die ganz großen Fähren einlaufen, aber das ist gegenüber vorher und den Horrorstories der Hafenhandbücher viel besser geworden!
Der Schwell nimmt nach innen ab, die Yachten im 1.Becken und am 1.Steg werden allerdings bei Meltemi und ein laufenden Fähren zeitweise durchaus "durchgeschüttelt". Empfehlenswert sind lange Heckleinen und gut fendern!
Die Marina verfügt über 3 Becken mit 2 beidseitig belegbaren Anlegern für je 8-10 Yachten. (Das obige Foto kann durch Klick vergrößert werden!) Zudem kann ganz hinten am Kai festgemacht werden.
Insgesamt stehen etwa 60-80 Plätze zur Verfügung.
Die Stege liegen gegenüber der Hafenpromenade, an welcher der Autoverkehr tagsüber entlanglärmt, und zudem abends tausende Touristen promenieren...
Gelegentlich fordert die Port Police zur Abgabe Papiere und Bezahlung der Hafengebühren auf. Das Büro befindet sich genau gegenüber der Marinaausfahrt im 2.Stock.
Hafengebühren entsprechend griechischer Gebührenordnung, was bei einer 12-m-Yacht um die 3,36 Euro/Tag ausmacht. Crewliste etc. wie in griechischen Häfen üblich.
Wasser morgens aus dem Schlauch, kostet 10 Euro bei ca. 200-300 l.
Folgt man der Promenadestraße vom Marinaausgang rechts, kommt man nach ca. 600m an einem großen Mopedverleih vorbei. Etwas weiter kommt man nach ca. 150 m zu einem recht gut sortierten Marina-Shop.
In dem neuen Becken für die Yachten gibt es neben Wasser auch Strom. Da die Gemeinde niemanden hat, der für Strom kassiert, ist der z. Z. kostenlos.
Restauranttipp 1: Wer nach Wochen griechischen Essens Sehnsucht nach der heimischen Küche hat, dem kann in Naxos geholfen werden: "The Old Inn" mit Chef (und zugleich Koch) aus Österreich bietet deutsche, österreichische und griechische Küche auf sehr gutem Niveau. Pommes gibt es hier nicht, aber die Bratkartoffeln sind ein Gedicht ...
Das Ambiente ist sehr stilvoll, auch ein kleiner Spielplatz für die Kleinen ist da. Preise sind durchschnittlich bis preiswert, nur das Erdinger Weißbier ist teuer.
Wegbeschreibung: Beim Taxistand weg von der Uferpromenade, 50 Meter bergauf liegt das Lokal rechterhand.
Restauranttipp 2: Restaurant Onira direkt unterhalb der Burg gelegen, Dachterrasse mit wunderbarem Ausblick auf den Hafen, sehr gutes Essen, mäßige Preise.
Der Schwell im Hafen wird zum großen Teil verursacht durch die rücksichtlos einfahrenden Fähren. Besonders negativ tut sich hier "Blue Star Ferries" hervor.
Ankerbucht Kalanto
36°56,1'N 25° 28,3'E
Bade- und Ankerbucht mit Sandstrand im Süden von Naxos.
Wasser sehr sauber und klar, Vorsicht Seeigel!. Strand war (bei unserem Aufenthalt) bis auf vereinzelte Camper einsam.
Ankergrund gut haltender Sand, für Katamarane zum Beachen geeignet.
Im Sommer weht hier tagsüber der
Meltemi, er kann durchaus auch Sturmstärke erreichen und das bei wolkenlosem Himmel. Abends schläft er meist ein. Sollte er das nicht tun, ist das ein Zeichen dafür das er am nächtsen Tag um so heftiger weht. Abendlicher Tau ist ein recht sicheres Zeichen dafür, dass am nächsten Tag wenig oder gar kein Wind ist.