EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Insel Levitha



Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.

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Levitha Panorma (Bild: chwimmer)


Lage Levitha
(Bild: Lencer / Bearbeitung Walter)   Großbild klick!
Levitha gehört zur Gemeinde Leros und liegt in der südlichen Ägäis. Sie gehört zu einer Gruppe sechs kleiner Inseln und einiger Felseninseln, die zwischen den Dodekanesinseln Leros und Kalymnos im Osten und der Kykladeninsel Amorgos im Westen liegen. Südlich liegt Astypalea. Neben Levitha besteht diese Inselgruppe aus den beiden Mavra-Inseln, Glaros, Kinaros und Plaka.

Die Küste der Insel ist stark zerklüftet, auf der Südseite befinden sich zwei größere Buchten, die als natürliche Ankerplätze Schutz vor nördlichen Winden bieten und deshalb bei Seglern beliebt sind. Die typischen Pflanzen der Macchia und Phrygana bestimmen das Landschaftsbild.

Auf der Insel lebt eine Familie, die ihr Leben an ökologischem Verhalten auszurichten versucht und dabei
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Ankerbucht von oben (Bild: Alastair Duncan)   Großbild klick!
die traditionellen Lebens- und Anbaumethoden mit der Nutzung erneuerbarer Energien verbindet. Zur Eigenversorgung betreiben sie Landwirtschaft und halten einige Ziegen, eine Photovoltaikanlage dient der Stromversorgung. Die Einkünfte aus einer Taverne und die Vermietung weniger Zimmer bessern das Einkommen auf.

Levitha ist Teil des Natura-2000-Gebiets, da es Vorkommen von Mönchsrobben, Kaspische Bachschildkröten und Vierstreifennattern gibt, und zugleich als Teil des Important Bird Areas GR 163 Kinaros and Levitha Islands and rocky Islets eingestuft, da die Inseln von Eleonorenfalken und Korallenmöwen als Nistplätze aufgesucht werden.



Ankerbucht Levita
37° 00’ N 026° 27,5’ E
Essen in Levitha   Großbild klick!
Neueste Information: Es geht das Gerücht, dass die Taverne auf der Insel jetzt geschlossen ist. Für weitere Informationen wären wir dankbar.

Der hat Wirt der Taverne zehn sehr schwere Bojen (Bild) mit einer dicken Kette an jeweils zwei Betonblöcken verankert. Sofern er beim Festmachen nicht hilft, ist es bei viel Wind ein schwieriges Manöver, das "in die Hose" geht. Am Bug der Yacht steht man zu weit oben, der Bootshaken ist zu kurz, der Zug zu stark! Einfacher ist es vom Beiboot - man braucht es so und so - eine Leine an der Boje festmachen und dann mit der Yacht das große Ziel ansteuern, die Leinen an Bord der Yacht nehmen. So klappt es! - Der Wirt verlangt sechs Euro. Die sehr gute Taverne im Bauernhof - Tisch bestellen - hat ganzjährig geöffnet. Von der Bucht ein steiniger Weg; Taschenlampen nicht vergessen!
Quelle: Axel Kramer / HAFENFÜHRER Ägäis

04.10.02: Wir waren Ende September in der Bucht auf Levita. Dort sind 11 Moorings und der Bauernhof hatte auch geöffnet (waren selbst nicht dort, haben aber andere Crews hochgehen und spät wiederkommen sehen). Beim Einlaufen kam gleich jemand im Motorboot und hat uns beim Festmachen geholfen. Die Ketten sahen gut aus, ebenso die großen Betongewichte am Grund (jeweils zwei).
Quelle: Helge Schröder, Berlin, für 2 Wochen "Bootsmann" auf SY Ataraxia

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Luftbild Levitha (Bild: Epi F.Villanueva)   Großbild klick!
10.09.02: In der östlichen Bucht liegen 10 ( 2x5) wunderschöne neue, stabil verankerte Mooring Tonnen. Pro Nacht werden 6 Euro fällig, was aber bei dem Ankergrund und vorherrschenden Winden gut angelegt ist. Auch der Bauernhof bietet wieder Essen an.
Quelle: Brigitte und Hermann Oschatz, Seeheim

Wir sind gerade am Wochenende von einem Törn in den Dodkanes heimgekommen und haben festgestellt, dass es in der folgenden Ankerbucht auf Levita seit diesem Jahr einige Moorings gibt.
Die Sache hat mehrere Haken:
Erstens kostet das Festmachen an der Mooring 2000 DRS (ca. 18,- DM), was eventuell daran liegt das wir nicht die Taverne besucht haben ? Bei Meltemi sind die 2000 allerdings eine gute Investition, da der Anker (jedenfalls ein Bruceanker, der leider auf unserer Charteryacht war) dort nicht immer auf Anhieb gut und dauerhaft hält.
Zweitens sind die Moorings so kurz und schwer, dass man sie nicht mit dem Bootshaken aufnehmen kann. Man muss also schwimmen gehen und selbst einen Festmacher einbinden.
(Auf Slip legen nicht vergessen, sonst muß früh morgens nochmal jemand ins Wasser)
Drittens sind die Ketten der Moorings so schwer, dass sie zumindestens bei einer den Kanister und die Blechtonne, die als Schwimmer dienen sollen, unter Wasser ziehen (ca 1 bis 1,5 m). Dies birgt eventuell eine Gefahr für Schraube oder Ruder.
Diese Mooring liegt bei Einfahrt in die Bucht auf der linken Seite etwa auf Höhe des ersten Pollers der an Land zu sehen ist. Man kann die kleine Tonne und den blauen Kanister unter Waser deutlich erkennen.
Ob dies bei anderen Moorings auch der Fall ist kann ich nicht sagen, da sie belegt waren. Die erste Mooring bei Einfahrt schwimmt (roter Kanister) kann aber wie gesagt nicht aufgenommen werden.
Quelle: Axel Diehl

Wolfgang von der "Rainbow VI" schreibt: "ich war Mitte Juni 2014 in Levita. Die Bojen waren OK. Der Wirt unterstützt beim Festmachen und die Taverne mit toller bodenständiger Küche war geöffnet. Alles in allem hat es uns dort sehr sehr gut gefallen und wunderbar geschmeckt."


Weblinks:
Levitha in Wikipedia

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