EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Häfen und Marinas in Zypern

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Zypern (griechisch Kypros, türkisch Kibris) ist eine Insel im östlichen Mittelmeer. Sie ist die drittgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien und Sardinien. Zypern gehört geographisch zu Asien, wird politisch und kulturell jedoch meist zu Europa gezählt. Auf 9251 km² leben gut 1,12 Millionen Menschen (2011).

Die Insel ist seit 1974 de facto geteilt. Der Süden wird von der Republik Zypern beherrscht, die völkerrechtlich weiterhin die ganze Insel umfasst (außer den britischen Militärbasen Akrotiri und Dekelia). Der Nordteil steht jedoch unter Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern, die nur von der Türkei anerkannt wird, die dieses Gebiet 1974 militärisch besetzte, nachdem griechische Putschisten den Anschluss Zyperns an Griechenland durchsetzen wollten. Zwischen den beiden Gebieten liegt eine Pufferzone, die als „Grüne Linie“ auch die Hauptstadt Nikosia teilt und von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht und verwaltet wird.

Die „Souveränen britischen Basen“ Akrotiri und Dekelia sind Exklaven, die völkerrechtlich als Britische Überseegebiete zu Großbritannien gehören. Für das Vereinigte Königreich war die Möglichkeit einer dauerhaften Nutzung der strategisch wichtigen Insel eine Bedingung für die Entlassung Zyperns in die Unabhängigkeit im Jahre 1960. Außerdem unterhalten die Briten auf der höchsten Erhebung der Insel, dem Mount Olympos, eine leistungsfähige Radar-Anlage und nahe der Exklave Dekelia die Ayios Nikolaos Station, die beide der Funküberwachung im Nahen Osten dienen und auch von der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) mitgenutzt werden. Auf der Insel herrscht, wie auf Malta, Linksverkehr, ein Relikt aus der britischen Kolonialzeit, die von 1878 bis 1960 dauerte.

Die Nordküste ist gebirgig, der Südteil flacher und hat mehr Buchten und Strände - und mehr Häfen und Marinas. An der nordöstlichen Küste entlang zieht sich die schroffe Gebirgskette des Pentadaktylos (Besparmak) mit zur Küste hin steil abfallenden Hängen und dem Kyparissovouno (1024 m) als höchster Erhebung. Zum vulkanischen, waldreichen Troodos-Gebirge im Landesinneren gehört der Olympos (1952 m), der höchste Berg Zyperns. Das Troodos-Gebirge entstand durch die Überschiebung ozeanischer Kruste, damit verbunden treten Chrom- und Asbest-Lagerstätten auf. Zwischen den beiden Gebirgen erstreckt sich die fruchtbare Ebene Mesaoria mit dem Zentrum Nikosia.

Auf Zypern herrscht mediterranes Klima mit deutlich kontinentaler Ausprägung. Die Temperaturen sind höher als im nördlichen Mittelmeerraum und von der levantinischen Küste wehen oft heiße Wüstenwinde übers Meer. Das Mittelmeer um Zypern hat die höchsten Wassertemperaturen im gesamten Raum. Im Februar werden etwa 17 °C, im August um 28 °C erreicht.
Von Mai bis Oktober ist es trocken und vor allem im Landesinneren zum Teil sehr heiß. Nikosia hat im Juli und August eine durchschnittliche Höchsttemperatur von 37 °C, was nur 2 °C unter der Temperatur in Dubai liegt und 8 °C wärmer ist als auf Mallorca. In Extremfällen steigt das Thermometer im Zentrum der Insel im Hochsommer auf 47 °C. An den Küsten ist es während des Sommers meist am Tag 30 bis 35 °C warm, in der Nacht kühlt es auf 20 bis 23 °C ab. Der Westen der Insel um die Stadt Paphos ist 2 bis 4 °C kühler als der Osten.
Regen fällt vor allem von November bis April. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 15 °C und 20 °C am Tage, von Zeit zu Zeit auch darüber, selten darunter. Oberhalb von 1500 m kann es Schnee geben, Frost ist auch im Flachland häufiger, an der Küste jedoch praktisch auszuschließen.

Rund-Zypern-Segler sollten zuerst die Südküste anlaufen und in einem griechisch-zyprischen PoE einklarieren und erst danach in den türkisch-zyprischen Nordteil wechseln, wo es keine Probleme gibt, wenn man aus dem Süden kommt.



windsack
Warme Winde, teils auch heiße Wüstenwinde aus Südost, die über das Meer von der syrischen Küste und vom Libanon kommen: Der Samun kann erhebliche Megen an rotem Sand mitbringen und ist trocken. Auch der Sharki, eigentlich ein Wind im Persischen Golf, kann Zypern erreichen und weht heiß und feucht aus Südost. Oft im Sommer herrscht eine Land- Seewindzirkulation, hervorgerufen durch thermische Winde. Ein Indikator sind stationäre Wolken über den Gipfeln der Gebirge.


Weblinks:
Zypern Süd in Wikipedia

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Lage Zypern (Bild: historicair / Walter)  Großbild klick!









Häfen und Marinas Südzypern
(Bild: Carport / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!










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