Bucht von Vlychon
38° 42,365' N 020° 42,802' E (Einfahrt)
Vlychon ist ein Dorf auf Lefkas.
Die Bucht von Vlychon liegt an der Ostseite der Insel
Lefkas westlich der Privatinsel
Skorpios. Sie ist in Ost-West-Richtung gut einen Kilometer breit und in Nord-Süd rund 1800m lang. Allerdings ist der südlich Teil (zu flach) nicht brauchbar. Die Einfahrt ist an der engsten Stelle 140 Meter breit. Bei der ersten Werft nach der Einfahrt rechts gibt es einen Segelmacher für einfache Reparaturen. Tel. Niki: 06450 92905
Die Bucht ist gegen Winde aus allen Richtungen gut geschützt, zum Ufer hin nimmt die Wassertiefe gleichmäßig ab. Man ankert auf beliebiger Wassertiefe. Der Ankegrund ist gut haltender Schlick.
Der zum Kai ausgebaute Teil des Westufers kann zum Anlegen benutzt werden, wenn keine Kümos dort liegen.
Versorgung / Sonstiges: Müllentsorgung, elektrischer Strom, Lebensmittel, Kran, Werft, Segelmacher, Rampe / Slip, Fähre / Bus / Bahn
Tourismus und Unterkünfte: In der Nähe von Vlychon gibt es einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an privaten Ferienwohnungen, attraktiven Feriehäusern, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Jan schreibt:
Nette Restaurants mit tollem Blick über die Bucht an der Ostseite. Allerdings ist die Bucht beliebt. Man ankert irgendwie und bei viel Betrieb denke ich, kann es wegen der umlaufenden Winde nachts lustig zugehen, wenn es voll ist. Dann ist nämlich auch nicht so ohne weiteres wieder an rausfahren zu denken, wenn man nich über die Ankerketten der anderen donnern will...
Zum Baden nicht geeignet, das Wasser ist voller Tang und Quallen (und anderen Sachen).
Im Sommer herrschen im Ionischen Meer thermische Winde vor: Der Maestro (auch Etesien genannt) weht hier deutlich moderater als in der Ägäis. Er kommt als Nordwestwind in der Regel am späten Vormittag auf, erreicht Stärke 3-4, selten mehr, und flaut bei Sonnenuntergang meist ab. Natürlich wird dieser regelmäßige Ablauf durch gelegentlich durchziehende Fronten oder Gewitter gestört. Die Sturmhäufigkeit liegt aber ganzjährig unter 1%.
Ende September 2011 verurachte ein Mini-Tornado erhebliche Schäden an Dutzenden von Schiffen. Ein französischer Segler ertrank.