Die griechische Insel Schinoussa liegt in der
südlichen Ägäis und gehört zu den Kleinen Ostkykladen. Zusammen mit einigen unbewohnten Inselchen bildet sie eine selbständige Landgemeinde in der Präfektur Kykladen.
Die Küstenlinie der 8,14 km² großen, maximal 4,5 km langen und 3 km breiten Insel ist durch zahlreiche kleine Buchten stark zergliedert. Im Süden schließt sich die Insel Ofidoussa in einer Entfernung von kaum 50 m unmittelbar an, Argilos liegt weitere 400 m südlich. Aspronisi liegt 200 m südöstlich und Klidoura im Nordosten einen km entfernt.
Vermutlich war die Insel während der frühkykladischen Zeit vor dem 2. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Archäologische Funde konnten nachweisen, dass Schinoussa seit der Antike bewohnt war. Seit Ende des 11. Jahrhundert n. Chr. war die Insel im Besitz des Klosters Chozoviotissa auf Amorgos. Vermutlich war die Insel während der osmanischen Zeit, aufgrund von Piratenüberfällen unbewohnt. Die Bevölkerung lebt in erster Linie von der Landwirtschaft, daneben spielt der Tourismus bis jetzt eher eine untergeordnete Rolle.
Schinousa/Myrsini
36°52,2'N 25°30,6'E
Einziger Hafen der Insel. Er bietet besten Schutz bei Meltemi trotz der dann ausgeprägten Fallböen. Die gesamte Bucht ist dicht mit Seegras bewachsen, weshalb es unter Umständen einige Anläufe braucht, bis der Anker brauchbaren Grund gefunden hat. Man liegt mit Buganker und Heckleinen an der Pier an den nicht von Fähren, Frachter und/oder Fischern beanspruchten Bereichen, oder von der Berufsschiffahrt unabhängiger vor Anker mit langen Landleinen an das nördliche Ufer.
In der kleinen Ortschaft gleich am Fähranlieger gibt es ein paar recht gute Tavernen. Einfache Einkaufsmöglickeiten in der Chora.
Bei kräftigeren Südwinden bietet die Hafenbucht von Iraklia eine gute Alternative - die beiden Inseln bilden somit ein gutes Team.
Die Einfahrt zu dieser schmalen und tiefen Bucht ist von Westen her schlecht auszumachen. Anlegen rk am Kai ist möglich, im Norden des Kais neben den Fischerbooten. Die Wassertiefen betragen um 2 Meter; Vorsicht !!!! Einige Steine unter Wasser.
Auf einem Schild wird ausdrücklich gebeten vor Buganker anzulegen.
Wasser am Kai, nachfragen im Restaurant Nicolas (Essen teuer, aber nicht gut).
Bei Ankunft von Fähren werden die Segelyachten per Schild verständigt, wann der Kai für die Fähre frei sein muss.
Ormos Livadi
36° 51,67' N 025° 31,41' E
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Die zweite Bucht südlich von Myrsini bietet den besten Schutz gegen Mesltemi. Auch die weiter südlich gelegene Bucht bietet guten Schutz, hier liegt man in rauer, aber sehr reizvoller Umgebung.
Achtung: Zwischen Agrilos und Schinoussa ist keine Durchfahrt möglich!
Buchten südlich von Myrsini
36° 51,89' N 025° 30,92' E
Eine ganze Reihe schöner Ankerplätze bieten die Einbuchtungen südlich der Hafenbucht. Und je nach aktueller Ausprägung der Richtung des Meltemi findet man hier auch bei kräftigem Wind Plätze mit bestem Schutz - man kann dann leicht wiegend vor Anker liegen, während ein paar Kabellängen weiter keine Welle ohne Schaumkrone ist.
Im Sommer weht hier tagsüber der
(Meltemi), er kann durchaus auch Sturmstärke erreichen und das bei wolkenlosem Himmel. Abends schläft er meist ein. Sollte er das nicht tun, ist das ein Zeichen dafür das er am nächtsen Tag um so heftiger weht. Abendlicher Tau ist ein recht sicheres Zeichen dafür, dass am nächsten Tag wenig oder gar kein Wind ist.