EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Insel Sapientza und Kap Methoni / Griechenland

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Sapientza von Kap Methoni aus

Sapientza (italienisch Sapienza) ist eine unbewohnte, griechische Insel vor der Südwestküste der Peloponnes-Halbinsel. Sie liegt im Mittelmeer etwa 2 km südlich der Hafenstadt Methoni (Messenien) und zählt zu den Inousses Ionischen Meer. Der Heilige Paulus soll auf diesem sehr gut geschützten Ankerplatz schon einen Sturm abgewettert haben.

Dr. Bernhard Raster schreibt: "Auf der Insel Sapientza wurden 1980 Kretische Wildziegen (Kri Kri) angesiedelt, die einen mächtigen Körperbau entwickeln (durchaus Steinböcken ähnlich). Man kann sie vor Anker in Port Longos NW abends an den Hängen weiden sehen. Dazu lassen sich auch Mufflons beobachten."

Der nördliche Teil ist großenteils bewaldet, neben Ölbäumen (Olea europaea sylvestris), Kermes- und Steineichen findet sich hier der einzige europäische Wald aus Erdbeerbäumen. Ansonsten dominieren Sträucher wie der Mastixstrauch und der Behaarte Dornginster die felsigen Hügel. Im Norden wird der Sandstrand Ammos von Touristen zum Baden aufgesucht, die Spitze des südlichen Inselteils wird von einem Leuchtturm aus dem Jahr 1892 bekrönt, der 1989 automatisiert wurde, was den Aufenthalt von Menschen auf der Insel überflüssig machte.

Südöstlich der Dyo Adelfia („Zwei Geschwister“) genannten kleinen Felseneilande vor der Südküste Sapientzas befindet sich die tiefste Stelle des Mittelmeers, das so genannte Calypsotief, das seinen griechischen Namen nach der Inselgruppe trägt und vom griechischen Nestor-Institut zu Forschungszwecken aufgesucht wird.

Auf der relativ flachen Insel Agia Marina befindet sich neben Fundamenten von Häusern aus venezianischer Zeit ein Kirchlein der heiligen Marina von Bithynien. Am Gedenktag der Heiligen, dem 17. Juli, wird die Insel von Pilgern besucht.

Die felsige, schwer zugängliche und eher spärlich bewachsene Felseninsel Schiza ist als Gefechtsübungsplatz der griechischen Streitkräfte militärisches Sperrgebiet. Ansonsten wird sie von Ziegenherden dominiert.

Am südlichsten Punkt der Insel bietet ein 26 m hoher, achteckiger Leuchtturm für von Westen anfahrende Schiffe ein weit sichtbares Leuchtfeuer.



Porto Longo, Ostküste von Sapientza
36° 45,488' N 021° 42,072' E
Die kleine Insel Bomba liegt vor einer Bucht an der Ostküste Sapientzas namens Porto Longo, die von Alters her ein natürlicher Ankerplatz für Schiffe war. Die Bucht ist durch eine Legende aus dem Leben des Heiligen Paulus bekannt, nach der dieser auf dem Wege nach Rom durch einen Sturm hier strandete.
Der wettergeschützte Ankerplatz besitzt Spuren antiker Niederlassungen; diese waren einst von Seeräubern bewohnt.
Die Bucht Porto Longo hat im Südteil seit 1993 eine Fischzucht, daher zu wenig Platz zum freien Schwoien. In der NW-Ecke ein kleiner Anleger (Wt 1,4m, Felsen), Anlegen per Heckanker bei 1,8m Tiefgang möglich. An Land eine runde, überdachte Hütte, sehr luftig. Gut geeignet zum Grillen. Wir waren in den 80er Jahren dort. Von dieser Bucht führt ein Pfad zum Leuchtturm. Der Leuchtturmwärter freute sich sehr über unseren Besuch. Wahrscheinlich gibt es ihn heute nicht mehr ...
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

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windsack
Spätestens ab Mittag weht in der Passage zwischen Kap Methoni, Sapientza und Kap Akritas ein mäßiger bis frischer Nordwestwind, der die Umrundung des Kaps von Norden her kommend zum Genuss macht, weil es kaum Welle gibt. Dreimal bin ich das schon gesegelt, jedesmal war es ein Erlebnis der besonderen Art.


Lage Sapientza
(Bild: Lencer / Bearbeitung Walter) Großbild klick!











Leuchtturm an der Südspitze von Sapientza
(Bild: yalamidis-gr)  Großbild klick!











Blick über Alt-Methoni (Messenien) zur Insel Sapientza
(Bild: Koppi2)  Großbild klick!











Der äußere Festungsturm von Methoni,
im Hintergrund Sapientza (Bild: nuki13)  Großbild klick!











Tor zur Festung (Bild: Koppi2)  Großbild klick!


Panorama Kap Methoni von Osten (Bild: Koppi2)

Burg von Methoni gegenüber Sapientzia (Bild: Konstantinos Sarikak)  Großbild klick!


Weblinks:
Sapientza in Wikipedia
Methoni in Wikipedia

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