EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM Revierinformation für Segler:

Samiopoula / Samos

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Der osmanische Kartograph Piri Reis bezeichnet die an der Südküste von Samos gelegene Insel in einer Karte von 1520 als Arkoudonisi („Bäreninsel“). Auch der französische Forschungsreisende Tournefort erwähnt die Insel 1702. In der kleinen Siedlung befinden sich die Kirchen Agia Pelagia, die in Dokumenten von 1789 erwähnt wurde, und Analipseos tou Sotiros von 1793. Die Gebäudereste in der Nähe waren wahrscheinlich ehemalige Mönchsbehausungen. Beide Kirchen gehörten zum 1586 gegründeten Kloster Megali Panagia in der Nähe des Dorfes Koumaradei auf Samos. 1957 wurde die Insel verpachtet. Nachkommen des damaligen Pächters leben noch heute auf der Insel.

Auf der Insel herrscht niedrige Strauchvegetation vor. Ansonsten wachsen wenige Oliven-, Feigen-, Mandel- und Johannisbrotbäume. Zum Eigenbedarf kultivieren die Einwohner ein kleines Stück Land, zusätzlich halten sie einige Ziegen. Die Niederschläge des Winters werden in Zisternen gesammelt. Es wird angestrebt, die Insel mittels einer Photovoltaikanlage mit Solarstrom zu versorgen.



Ankerbucht Samiopoula
37° 37,838' N 026° 46,91' E
Die Ankerbucht liegt idyllisch an der Südküste der kleinen Insel Samiopoula. Die Ufer sind felsig oder kiesig, in der Südostecke ist ein 40 Meter langer Strand bestehend aus feinem Sand. Leider wird die Bucht täglich von Ausflugsbooten aus Pythagorion besucht, dann wird manchmal lautstark gefeiert. Gegen vier Uhr fahren sie aber ab und Ruhe kehrt ein. Meist hat man die Bucht für sich allein.

Die Ansteuerung ist nur tagsüber anzuraten und ist auch dann nicht ganz einfach, da zwei Untiefen vor der Ankerbucht liegen.

Versorgung: keine



windsack
Im Sommer Meltemi aus Nord, aber nicht so stark wie in der Zentralägäis. Nachts legt es sich meist. Wenn er dennoch in der Nacht weht, ist am nächsten Tag sehr starker Meltemi zu erwarten. Im Frühjahr und im Herbst ist der Meltemi schwächer. Ein verlässliches Zeichen ist abendlicher und nächtlicher Tau. Dann gibt es am nächsten Tag wenig oder keinen Wind. Im Winter kann es zu heftigen (!) Stürmen bis zur Orkanstärke kommen.
Die Straße von Samos ist so etwas wie eine Wetterscheide: Kachelt es südlich von Samos mit 6 bis 7 Beaufort, weht auf der nördlichen Seite nur noch ein Dreier.
Die Winde im November und Dezember können durchaus Sturmcharakter erreichen.

In dem Seegebiet um die kleine Insel Saimopoula herrscht - auch wenn überall der Meltimi powert - Flaute und leider auch kabbelige See.



Weblinks:
Samiopoula in Wikipedia
Aktueller Wind in Samos

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Lage Samiopoula  Großbild klick!










Ankerbucht Samiopoula
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Samiopoula von oben (Bild: Nikolaos Angelis)  Großbild klick!










Ausflugsboot in der Bucht (Bild: wogafu)  Großbild klick!










Sandstrand in der Bucht (Bild: Uwe.H.)  Großbild klick!
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