Parga (altgr. Hypargos) ist eine Gemeinde sowie ihr etwa 2.500 Einwohner zählender Hauptort an der griechischen Westküste (Verwaltungsregion Epirus) am
Ionischen Meer.
Sie gehört als Exklave zur Präfektur Preveza und ist - abgesehen von der Küste - vom Territorium Thesprotias umschlossen.
Etwa 40 km südlich von der Hafenstadt Igoumenitsa und 60 km nördlich des Flughafens Preveza gelegen, ist der Ort nur durch eine von der Hauptstraße zu erreichende „Sackgasse“ zu erreichen. Vor Parga liegen die beiden Inseln Paxos und Andipaxos. Diese werden in der Saison täglich direkt von Parga aus mit kleineren Schiffen angefahren.
Byzantinische Quellen erwähnen den Ort erstmals um 1337. Die Geschichte von Parga ist unter anderem durch mehrfache Fremdverwaltung gekennzeichnet. So waren sowohl Venezianer, Türken und Engländer herrschaftlich vertreten.
Neben einigen schönen Stränden (Kryoneri, Piso Kryoneri, Valtos, Lychnos) und der verwinkelten Innenstadt mit der Promenade ist die hoch über der Stadt gelegene, um das Jahr 1570 errichtete venezianische Festung mit Aussicht auf die zerklüftete Küste die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit des häufig von Tagestouristen aus Korfu bzw. Paxi und aus der näheren Umgebung angefahrenen Orte.
Tourismus und Unterkünfte: In der Nähe von Parga gibt es einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an privaten Ferienwohnungen, attraktiven Feriehäusern, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Parga
39° 16,97' N 020° 24,05' E
Malerischer Ort, touristisch, mit guter Gastronomie. Der Stadtkai ist belegt mit Ausflugs- und Fischerbooten, eine halbe Meile westlich kann man aber an einem Wellenbrecher oder Kai mit Landleinen festmachen oder in der geräumigen Bucht auf 4-5m Wt ankern. Wassertaxis bringen die Crew in die Stadt. Bei Vorausbestellung bringt es dann am nächsten Morgen auch frisches Brot.
Der auffällige Turm am Kap ist eine gute Ansteuerungshilfe. Parga besitzt nur einen Anleger, der vor allem dem lokalen Fährverkehr dient. Segler können rk mit langen Heckleinen an der Ostseite festmachen. Die Anlegebrücke ist relativ hoch, so dass Gefahr besteht, mit Heck oder Bug darunter zu geraten, wenn einlaufende Boote Schwell erzeugen. Ankergrund ist gut haltender feiner Sand. Die Wassertiefe am Kopf des Anlegers beträgt 3,5m und nimmt zum Ufer hin gleichmäßig ab. Das Anlegen empfiehlt sich nur zum Wasser nehmen und Einkaufen.
Ansonsten ist die benachbarte Bucht Ormos Valtou besser geeignet. Hier kann man sowohl ankern als auch hinter der Mole rk festmachen. Ankergrund ist Sand und Schlick.
Quelle: Peter O.Walter, SY ESYS
Im Sommer herrschen im Ionischen Meer thermische Winde vor: Der Maestro (auch Etesien genannt) weht hier deutlich moderater als in der Ägäis. Er kommt als Nordwestwind in der Regel am späten Vormittag auf, erreicht Stärke 3-4, selten mehr, und flaut bei Sonnenuntergang meist ab.
Natürlich wird dieser regelmäßige Ablauf durch gelegentlich durchziehende Fronten oder Gewitter gestört. Die Sturmhäufigkeit liegt aber ganzjährig unter 1%.