Leonidi, (Katharevousa: Leonidion) ist eine Gemeinde mit etwa 6.000 Einwohnern an der Ostküste des Peloponnes am
Argolischen Golf. Verwaltungssitz ist der gleichnamige Ort, in dem etwa die Hälfte der Einwohner leben. Leonidi liegt am Rande des Mündungsgebiets des Flusses Daphnon. Der zu Leonidi gehörende Fischer- und Hafenort heißt Plaka. In abgelegenen Bergdörfern des Parnon-Gebirges im Dreieck Leonidi-Astros-Sparta hat sich der alte dorische Dialekt Tsakonisch erhalten.
Etwa sieben Kilometer von dem Hauptort entfernt liegt das in einer Felswand errichtete Bergkloster Moni Agiou Nikolaou Sintzas.
Plaka ist ein angenehmes, noch relativ unberührtes Dorf mit schöner Lage, das als Seehafen der nur wenige Kilometer
entfernten Stadt Leonidio gilt. Ein Besuch der Stadt ist empfehlenswert, denn es handelt sich um einen von Touristen
noch selten besuchten Flecken Griechenlands. Leonidio ist das Zentrum der Region Tsakones, deren Bewohner dorische
Wurzeln haben. Die Stadt ist eine der ältesten Seefahrerstädte Griechenlands und steht unter einer Art Denkmalschutz.
Im Museum der Stadt können Sie Funde aus mykenischen Gräbern bewundern. Zwei Kirchen der Stadt stammen
aus dem 11. beziehungsweise 12. Jahrhundert.
Alle vier Jahre feiert die Stadt ein Likea genanntes Fest, dessen Ursprung bis zu 2000 Jahre zurück liegt. Während der
Feierlichkeiten gibt es Folklore- und Musikdarbietungen, kulturelle Ausstellungen sowie sportliche Wettkämpfe.
Lohnenswert ist ein Besuch des kleinen Klosters Elonas (etwa 30 Minuten mit dem Taxi), das durch seine Lage auf
einem hohen Kliff an die Klöster von Meteora erinnert.
Tourismus und Unterkünfte: Der Tourismus ist in Leonidion noch nicht so recht angekommen. Trotzdem ist das Angebot an Ferienwohnungen und Pensionen ausreichend.
Leonidion
37° 08,7'N 022° 53,6'E
Der Wellenbrecher wurde verlängert
(Bild) (Plan) ein langer Badestrand mit Duschen liegt an der Ostseite.
Quelle: Axel Kramer / HAFENFÜHRER Ägäis
Schöner kleiner Hafen , in dem wir in der Hauptsaison viel Platz vorfanden. Wasser in der Mitte des Kais. Nette Terrassenlokale
(Bild)
Quelle: Peter O.Walter, SY ESYS
Im nördlichen Teil der weit offenen Bucht Poulithra liegt mit seinem kleinen Hafen der hübsche und freundliche Ort Leonidi (griech. früher auch Leonidion genannt). Die Ansiedlung um das Hafenbecken wird Plaka genannt.
Liegeplätze findet man an der Innenseite der nord-südlich verlaufenden Pier. Nicht zuletzt wegen des Schwells durch ein- und auslaufende Fähren und Ausflugsboote empfiehlt sich das Liegen vor Buganker mit Heckleinen. Ansonsten liegt man hier bis auf Südost-Windlagen bestens geschützt, man muss jedoch auf der Hut sein vor oftmals völlig unvermittelt von den benachbarten Gebirgszügen herunterprasselnden Fallböen.
Empfehlenswert ist ein Besuch des eigentlichen und sehr idyllischen Orts Leonidi oben in der Felswand, sowie ein Abstecher zum Kloster Elonas. Für letzteres wird man in aller Regel ein Taxi anheuern.
Der Hafen bietet Schutz vor Winden aus West bis Ost. Die an Sommertagen übliche Südostbrise macht das Liegen im
Hafen sehr unkomfortabel und bei starkem Südwind empfiehlt es sich, den Hafen zu verlassen. Starker Nordost und
Ost erzeugt starken Schwell durch das vom Strand zurückschlagende Wasser, was für Yachten im Hafen gefährlich
werden kann. Herrscht im Ägäischen Meer starker Meltemi, dann ist der Wind hier ein Nordost, der es unmöglich
macht, im Hafen zu bleiben.
Neben dem
Meltemi (in abgeschwächter Form aus NO) wird die See vor Leonidion vom
Land-Seewind beherrscht und das selbst oft in den Wintermonaten, sobald über dem Peloponnes die Sonne scheint. In der Regel gibt es nacht´s Nordwind mit 2 – 3 Bft., welcher zwischen 09°° und spätestens 11°° Uhr einschläft. Nach kurzer Pause kommt der Wind dann aus SSO mit einer leichten Brise, die sich im Laufe des Nachmittags je nach Lage bis 4 – 6 Bft. aufbaut und sich nach 17°° Uhr dann wieder abschwächt. Auf der Westseite des Golfes ist der Wind oft um 1 – 2 Bft. stärker als auf der Ostseite.