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Online-Hafenhandbuch Griechenland:
Die Insel Erikoussa / Ionisches Meer

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Erikoussa / Ionisches Meer Nord: Sandstrand und Hafen Erikoussa / Ionisches Meer Nord: Sandstrand und Hafen (Bild: Ah????? K.)

Erikoussa (Errikousa, Merlera, Merikha) ist die nördlichste der Othonischen oder Diapontischen Inseln im Ionischen Meer.
Die Insel gehört zu Griechenland und liegt in der Straße von Otranto nur etwa 12 Seemeilen von Korfu und sieben Seemeilen von Othoni entfernt. Mit einer Ausdehnung von etwa 2 × 2 Kilometer und einer Fläche von 4 km² ist sie die zweitgrößte der Diapontischen oder Othonischen Inseln, auf der die wenigen Einwohner hauptsächlich von der Landwirtschaft, insbesondere dem Olivenanbau, sowie dem bescheidenen Fischfang und dem Tourismus leben. Höchste Erhebung ist mit 130 m der Merlera.

Zu erreichen ist das Eiland mit der (bei guter Witterung) regelmäßigen Fährverbindung mit der Stadt Korfu und saisonal mit den nordwestlichen korfiotischen Touristenorten. Bisher sind die Orte der Insel vom Tourismus nur wenig berührt und deshalb sehr ruhig.

Hauptorte sind die Anlegestelle Porto und der an der Ostküste liegende gleichnamige Weiler Erikoussa. Massentourismus gibt es nicht, dennoch bietet Erikoussa einige Hotels und sehr lange Sandstrände mit glasklarem Wasser.



Hafen und Bucht Erikoussa
39° 52,64' N 019° 34,8' E
Die Bucht dient bei der Überfahrt von von Griechenland nach Italien als willkommener Ankerplatz, der guten Schutz gegen die sommerlichen Nordwinde bietet. Der herrliche Sandstrand lockt im Sommer Ausflugsboote von Korfu an, wenn sie aber gegen 16 Uhr abfahren, kehrt wieder Ruhe ein.

Es gibt nur wenig Platz an den beiden Kais, wenn die Fähre kommt, muss man ablegen. Man ankert in der Bucht auf drei bis sechs Meter Wassertiefe - Ankergrund ist gut haltender Sand - oder legt am westlichen Kai rk im Hafen an.
An Land befinden sich einige Tavernen, die vorzüglichen frischen Fisch anbieten. Das Angebot an Lebensmitteln ist begrenzt. In der Mitte des Dorfes gibte es ein kleines Cafe, hier gibt es auf Anfrage vorzügliche und preiswerte Mahlzeiten.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos: Wenn man allerdings von Westen kommt, sollte man Abstand vom Wellenbrecher halten, denn an der Außenseite der Wurzel liegen heftige Felsbrocken. Riffe oder Untiefen gibt es ansonsten nicht. Einen markanten Punkt, der tagsüber als Ansteuerungshilfe dienen könnte, gibt es nicht. Nachts ist die Hafeneinfahrt nicht befeuert.

5.8.2018: Der Hafen soll zu einer Marina ausgebaut werden, in welcher gut für 90 Yachten Platz ist. Die Bauarbeiten sind im Gang (Luftbild vom 6.6.2018).

Argyris Tangalidis schreibt am 6.8.2018: "Dear Peter. We would like to inform Sail the Blue Yachting is the manager company of Erikoussa Port. The port is safe with mooring lines, toilets, showers, water, electricity, firefighting system. Sail the Blue is offering also Yacht Service with our technical team. For any difficult case we offer also sea assistance. For any information do not hesitate to contact us (sailtheblue*at*gmail.com)."

Küste und Umgebung: Die Küste von Erikoussa ist eine ungewöhnliche Mischung aus hohen Steilküsten und Sandstränden mit Dünen. Das Land dahinter ist hügelig (bis 121m) und dicht bewaldet.

Service / Sonstiges: Restaurant, eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten Minimarkt, Hubschrauberlandeplatz

Kontakt:
Argyris Tangalidis, Sail the Blue Yachting
Mail: sailtheblue*at*gmail.com

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windsack
Entlang der Westküste von Griechenland gibt es fast immer guten Segelwind, wenn der auch ziemlich launisch ist und öfter mal dreht. Allgemein kann man sagen, dass die Ionischen Inseln recht zuverlässigen Nordwind bieten, der allerdings frühestens mittags einsetzt. Normalerweise hat er dann zwischen drei und fünf Beaufort.
Die Ionischen Inseln aind bei Seglern bekannt für ihre ruhigen Winde. Wir haben es so, aber auch mal anders erlebt:
- Ostern 1980 eine Reise von Malta nach Pylos, das ist ein Hafen an der Südwestseite des Peloppones: zweieinhalb Tage Maschine, erst 10 Meilen vor dem Peloppones kam der Wind.
- Pfingsten 2000 sah die Sache schon anders aus: Wir fuhren in der Nacht aus Malta ab, motorten bis zum Morgengrauen. Aber dann setzte der Wind ein, an die 7 Bft. und unser Katamaran machte 18,4 Knoten, das haben wir in den nächsten Jahren nie mehr erreicht.




Weblinks:
Erikoussa in Wikipedia

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Lage Erikoussa
Lage Erikoussa
(Bild: Lencer / Bearbeitung Walter) Großbild klick!









Hafenplan Hafen Erikoussa
Hafenplan Hafen Erikoussa
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












Luftbild Insel Erikoussa
Luftbild Insel Erikoussa
(Bild: Argyris Tangalidis/ESYS)  Großbild klick!










Ansteuerung Erikoussa
Ansteuerung Erikoussa
(Bild: Name nichr darstellbar)  Großbild klick!




Erikoussa: Sandstrand mit Dünen
Erikoussa: Sandstrand mit Dünen
(Bild: Name nicht darstellbar)  Großbild klick!







Anleger Erikoussa
Anleger Erikoussa (Bild: Thomas73)   Großbild klick!












Ankerbucht Erikoussa
Ankerbucht Erikoussa (Bild: Ah????? K.)   Großbild klick!












Steilküste nördlich des Hafens
Steilküste nördlich des Hafens
(Bild: Sailingjack)  Großbild klick!










Faltung in den Gesteinsschichten
Faltung in den Gesteinsschichten
(Bild: giovannift)  Großbild klick!












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