Agathonisi
Alimia
Amorgos
Anafi
Antiparos
Arki
Alimia
Astypalea
Chalki
Delos
Denousa
Imia
Ios
Iraklia
Kalymnos
Karpathos
Kasos
Kastellorizon
Kea
Keros
Kimolos
Kos
Kytkira
Kythnos
Leros
Levita
Lipso
Milos
Mykonos
Naxos
Nisyros
Paros
Patmos
Pharmakonisi
Pholegandros
Phourni
Pserimos
Rhodos
Samos
Santorin
Schinousa
Seriphos
Sikinos
Siphnos
Symi
Syros
Tilos
Tinos
Die südliche Ägäis begrenzen wir im Norden mit einer gedachten Linie vom
Kap Sounion am griechischen Festland bis Kap Akburun auf der türkischen Halbinsel vor Izmir, im Süden mit Kreta, im Osten mit der türkischen Küste und dem
Saronischen und Argolischen Golf im Westen.
Die Südliche Ägäis um fasst die Inselgruppen der Kykladen und der Südlichen Sporaden.
Die Inselgruppe der Kykladen wurden in der Antike die Inseln als Kreis um das heilige Eiland Delos betrachtet, was zur Bezeichnung Kykladen („Ringinseln“) führte, während man die außerhalb dieses Kreises gelegenen Inseln Sporaden („zerstreute Inseln“) nannte. Die Kykladen sind eines der beliebtesten touristischen Reiseziele in Griechenland. In den Jahren zwischen den Weltkriegen wurde begonnen, die Kykladen touristisch zu nutzen. Seitdem wuchs der Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftszweig auf den Kykladen. Interessant ist die den Inseln gemeinsame Archtektur der Ortschaften, die sogenannte Kykladenarchitektur.
Die Südlichen Sporaden umfassen über 170 Inseln, davon 30 bewohnte, vor der westanatolischen Küste. Ein großer Teil dieser Inseln bildet die griechische Präfektur und Inselgruppe Dodekanes, die auch historisch eine Einheit war. Die nördlichsten Inseln der südlichen Sporaden – Samos, Ikaria und Fourni – gehören dagegen zur Präfektur Samos. Einige kleinere Eilande gehören hoheitlich zur Türkei, andere sind zwischen Griechenland und der Türkei umstritten (z.B. Imia).
Der politische Begriff Dodekanes und die geographische Bezeichnung 'Südliche Sporaden' werden fälschlicherweise häufig als gleichbedeutend betrachtet: Die nördlichsten Inseln der Südlichen Sporaden – Samos, Fourni und Ikaria gehören nicht zur Präfektur Dodekanes.
Die Winde der Ägäis zeichnen sich durch Beständigkeit aus. Bei wolkenlosem Himmel wehen von Mai bis September oft stürmische nordöstliche sehr trockene und warme Winde, die nach der altgriechischen Bezeichnung Etesien genannt werden. Die Neugriechische Bezeichnung ist „Meltemi“, abgeleitet vom türkischen „Meltem“. Entsprechend wird diese Ausprägung des mediterranen Klimatyps als Etesienklima bezeichnet. Ursache für diese beständige Luftströmung sind das Azorenhoch und das über dem asiatischen Festland lagernde Hitzetief. Böen und Fallwinde treten besonders an der kleinasiatischen Küste auf. Der Nordwind der Ägäis ist als Boreas (griechisch Vorias) bekannt.