EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Normandie und Hauts-de-France / Frankreich

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Auf dieser Seite werden Häfen in der Normandie, der Hauts-de-France und einige englische Häfen am Ärmelkanal beschrieben.

Die Normandie ist eine Region im Norden Frankreichs. Zur Normandie gehören das untere Seinegebiet (Haute-Normandie) nördlich von Paris und das Land in Richtung Westen (Basse-Normandie) mit der Halbinsel Cotentin. Eine besondere touristische Attraktion ist der sagenumwobene Mont-Saint-Michel.
In der Normandie leben 3,5 Million Menschen. Die größten Städte sind Rouen (385.000 Einwohner einschließlich Vororten), Le Havre (247.000 Einwohner), Caen (200.000 Einwohner) und Cherbourg (89.000 Einwohner). Früher war Rouen die Hauptstadt der ganzen Provinz, heute ist sie noch Hauptstadt der Haute-Normandie; die Hauptstadt der Basse-Normandie ist Caen.

Hauts-de-France ist eine französische Region, die sich von der Normandie bis Belgien erstreckt. Hauts-de-France ist mit 31.813 km² die achtgrößte Region nach der Fläche (ohne Übersee-Regionen) und hat 5.960.000 Einwohner (Stand: 2012).

Frankreich, das heißt für die meisten Segler Côte d'Azur. Nur wenige wissen, wie reizvoll die Normandie. Das Wetter in Nordfrankreich ist zwischen April und Oktober keineswegs so schlecht wie sein Ruf. Es regnet deutlich weniger als in Nord-Deutschland und auch die Zahl der Starkwindtage ist deutlich geringer. An der Atlantikküste herrscht im Sommer in der Süd-Bretagne und weiter südlich bis Biarritz an vielen Tagen fast subtropische Wärme. Wenngleich nicht ausgeschlossen werden kann, dass das eine oder andere englische Tief seine Ausläufer über den Ärmelkanal nach Süden schickt.
Was die Gezeiten betrifft, so ist das Segeln hier zwar navigatorisch etwas anspruchsvoller als Ostseesegeln, aber lange nicht so schwierig wie oft befürchtet.
Mit dem Tidenkalender auf dem Kartentisch und eventuell einem Anruf beim Hafenmeister über UKW Kanal 9 (in allen französischen Marinas) gelingt jede Ansteuerung. Zwar gibt es einzelne Häfen, die nicht bei Niedrigwasser angelaufen werden können, aber es gibt immer eine Alternative im Radius von weniger als 30 sm.
Der Tidenhub beträgt bei Springzeit nur in St. Malo bis zu 13m. Ansonsten liegt er meist zwischen 4 und 9 m. Und bei Nippzeit sind es vielerorts nur 1-2 m, maximal jedoch selten mehr als 4m. Die daraus resultierenden Strömungen sind vor Kaps und zwischen Inseln zwar mancherorts stark, meist 1-2 Knoten, aber durch geschicktes Timing der Zeiten des Auslaufens und Einlaufens macht man sich die Tide zu Nutze und ist umso schneller am Ziel. Problematisch wird die Situation allein bei Wind gegen Strom. Und dies insbesondere westlich von Cherbourg im Raz Blanchard und südwestlich von Brest im Raz de Sein, wo schon ab etwa 5 Bft. Wind gegen eine Springtide schwere Brecher entstehen können. Dies ist jedoch die große Ausnahme und sollte niemanden vor dem Befahren dieser Küste abhalten. Man segelt eben nicht gegen, sondern mit der Natur und passt sein Timing an.

Entlang der Küste zwischen Calais und Brest gibt es über 30 Häfen, die von einer Segelyacht bei jedem Wetter und zu jeder Tide angelaufen werden können. Trockenfallen ist nicht notwendig, wenngleich mit einem Kielschwerter oder einem Integralschwerter vielerorts möglich und auch reizvoll.




Weitere französische Küsten:
Mittelmeerküste   Golf von Lion   Korsika   Straße von Bonifacio   Lokale Winde rund Korsika
Französische Westküste / Biskaya   Normandie   Der Ärmelkanal   Die Straße von Dover  



Weblinks:
Die Normandie in Wikipedia

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Normandie und Ärmelkanal
(Bild: Eric Gaba / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












Mont-Saint-Michel
(Bild: Hans Hillewaert)  Großbild klick!












Kanonenbunker Normandie (Bild: Peter Walter)   Großbild klick!










Steilküste der Normandie (Omaha-Beach)
  (Bild: Fredy.00)   Großbild klick!












Meeresfrüchte
(Bild: Michael Pfeiffer)  Großbild klick!









Steilküste Gold Beach
(Bild: Jebulon)  Großbild klick!


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