EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Wismar

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Hafenpanorama Wismar (Bild: madmatze0815)

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Wetter Wismar
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Die Hansestadt Wismar liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns am südlichen Ende der durch die Insel Poel geschützten Wismarbucht. Die kreisfreie Stadt ist eines der 18 Mittelzentren des Landes.

Am 27. Juni 2002 wurde ihre Altstadt zusammen mit der von Stralsund unter der Bezeichnung Historische Altstädte Stralsund und Wismar in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Schon einige Jahre nach der Stadtgründung wurde Wismar Mitglied der Hanse. Am 6. September 1259[16] trafen sich in Wismar die Gesandten aus Lübeck und Rostock, um einen Schutzvertrag gegen die zunehmende Seeräuberei zu schließen. Das war der Grundstein für das sich rasch entwickelnde wendische Quartier der Hanse. Im Jahre 1280 bildete Wismar, das an der Hansischen Ostseestraße lag, zusammen mit Stralsund, Rostock, Lübeck und Hamburg den Wendischen Städtebund und die Stadt wurde im Mittelalter ein wichtiges Mitglied der Hanse. Die hanseatische Tradition der Stadt ist bis heute deutlich spürbar. In bewusster Anlehnung daran trägt Wismar seit dem 18. Januar 1990 auch wieder den Titel Hansestadt. Von 1238 bis 1250 wurde die Wismarer Neustadt gebaut, und Wismar erreichte seine bis ins 18. Jahrhundert gültige Ausdehnung.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich in der Altstadt. Zu nennen sind der Marktplatz (einer der größten Norddeutschlands und exakt 100 mal 100 Meter groß) mit dem klassizistischen Rathaus aus den Jahren 1817 bis 1819, die im Renaissancestil gehaltene Wismarer Wasserkunst und das bekannte Bürgerhaus Alter Schwede sowie das Stadtgeschichtliche Museum Schabbelhaus. In der Umgebung des Marktes verdienen die zahlreichen hervorragend sanierten Straßenzüge mit mittelalterlichen bis klassizistischen Giebelhäusern Beachtung. Hinter dem Rathaus am Rudolph-Karstadt-Platz in der Fußgängerzone befindet sich das Stammhaus des Warenhauskonzerns Karstadt. Das Gebäude in seiner heutigen Erscheinung stammt aus dem Jahr 1908, Umbau 1931. Sehenswert ist das historische Treppenhaus und das kleine Museum im Erdgeschoss.

Bemerkenswert ist auch der Fürstenhof aus der Backsteinrenaissance, reich verziert mit Terrakotten aus der Werkstatt des Lübecker Künstlers Statius von Düren. Im Fürstenhof befindet sich heute das örtliche Amtsgericht.

Blickpunkte sind auch der historische Alte Hafen mit dem Wassertor, dem letzten erhaltenem Stadttor Wismars und der südlichen Ostseeküste, und der Nachbau der Poeler Kogge im Wismarer Hafen. Ebenfalls zu den mittelalterlichen Zeugen der Hansestadt gehört der Alte Wasserturm, der letzte erhaltene Wehrturm der Stadtbefestigung, der 1685 zum Wasserturm ausgebaut wurde. Aus dem Jahr 1897 stammt der Wasserturm am Turnplatz, ein 28 Meter hoher, im neogotischen Stil errichteter Backsteinturm. Außerhalb der Altstadt ist das Ensemble der Landesgartenschau von 2002 mit Aussichtsturm sehenswert, sowie der Tierpark und das Technische Landesmuseum.

Tourismus und Unterkünfte: Wismar profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Rund um die Ortschaft gibt es gut ausgebaute Campingplätze. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Es gibt mehrere Liegemöglichkeiten im Stadtgebiet von Wismar und im komfortablen Yachthafen Wendorf.

Yachthafen Wendorf
Unmittelbar am Fahrwasser nach Wismar finden Gäste nach Absprache mit dem Hafenmeister Platz an Schwimmstegen mit Heckpfählen. Die Wassertiefe beträgt 2,7 m. Im neuen Vereinshaus findet man moderne Sanitäranlagen. Restauration und eine Busverbindung nach Wismar befinden sich im näheren Umfeld des Hafens.

Alter Hafen Wismar
Am westlichen Ufer der Einfahrt zum Alten Hafen können die Kaianlagen von Sportbooten genutzt werden. Die Wassertiefen betragen 6,3m. Ein idealer Liegeplatz für größere Segler und Motorschiffe. Dusche, WC, Waschmaschine und Trockner findet man im neuen Sanitärgebäude vor dem historischen Baumhaus. Am gegenüberliegenden Westufer stehen weitere 150m Kaifläche für Gastlieger zur Verfügung. Der innere Teil des alten Hafens bietet dagegen nur wenige Liegemöglichkeiten, da der Platz meist von Fahrgastschiffen, Fischern und dem Alten-Hafen-Verein genutzt wird.

Wasserwanderrastplatz
Am Südende des Überseehafens liegt ein moderner Wasserwanderrastplatz mit 35 Liegeplätzen. Strom, Wasser und Sanitäranlagen stehen zur Verfügung. Die Wassertiefen betragen 2,4m bis 3,0m. Der Liegeplatz wird mit dem Hafenmeister vor Ort abgesprochen.

Westhafen
Moderner Yachthafen mit allen Versorgungsmöglichkeiten an Schwimmstegen im Süden des Westhafens. Wassertiefen um 7m. Clubhaus mit Sanitäranlagen, Yachtservice, Kran, und Fahrradverleih sind vorhanden. Gäste liegen nach Absprache mit dem Hafenmeister am 2. Steg oder auf freien Plätzen.

Segelhafen
Kleiner Segelhafen für Fahrzeuge mit geringem Tiefgang (1,5m), in einer Bucht nördlich der MTW-Werft gelegen. Das enge Fahrwasser zum Hafen ist bezeichnet. Sanitäranlagen sind vorhanden.

Navigation: Die Ansteuerung von Wismar ist bei Tag und Nacht möglich. Das Fahrwasser ist sehr gut betonnt und befeuert. Ortsunkundige sollten sich anhand der N.V. Sportschiffahrtskarten genaue Kenntnis über den Fahrwasserverlauf und die außerhalb liegenden flachen Gründe Hannibal, Lieps, Wieschendorfer Ost, Stegort und Walfisch verschaffen und diese Bereiche grundsätzlich meiden.

Versorgung / Sonstiges: Gute Versorgungsmöglichkeiten, historische Bauwerke und gepflegte Gaststätten befinden sich unmittelbar südlich des Hafens in der Altstadt von Wismar. Eine Bootstankstelle findet man auf der Ostseite zwischen dem Chemiekalienterminal und dem Ölhafen. Samstags vermarkten Fischereifahrzeuge ihren Fang im Direktverkauf an der Hafenspitze. Das Hafenamt in Wismar ist unter Tel. 03841/251-3260 oder 0172-9144968 erreichbar.



windsack
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.



Marinas in der Mecklenburger Bucht   Großbild klick!








Wasserkunst (Bild: Margareth)  Großbild klick!












Die Nikolaikirche (Bild: Peter Voeth)   Großbild klick!



















Luftbild Hafen Wismar (Bild: CT-Flieger)   Großbild klick!












Übersicht Marinas in Wismar   Großbild klick!
























Weblinks:
Wismar in Wikipedia
Webcam Wismar
Webcam2 Wismar



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